Tourismus-Informationssystem als WebGIS mit OpenStreetMap Präsentation der Bachelorarbeit von und mit  Thomas Mönkemeier S...
Agenda <ul><li>Idee </li><ul><li>Motivation (Tourismus)
Bachelor-Thesis
„Proof of concept“ im Fallbeispiel </li></ul><li>Konzept </li><ul><li>Funktionale GIS-Komponenten </li></ul><li>Realisieru...
Datenfluss
„reverse geocoding“ </li></ul><li>Evaluation </li><ul><li>SWOT-Analyse
Erweiterungsmöglichkeiten </li></ul></ul>
Teil 1 Idee <ul><ul><li>Regionaler Tourismus
Bachelor-Thesis
„Proof of concept“  im Fallbeispiel </li></ul></ul>
Regionaler Tourismus <ul><li>Deutsche Regionen sind beliebtes Reiseziel </li><ul><li>Tourismus stellt 6% der Arbeitsplätze...
Arbeitsplätze vor allem für Einstieg und Wiedereinstieg </li></ul><li>Touristisches Leitbild </li><ul><li>Effektives Instr...
Entwicklung im Konsens mit Bürgern und Verwaltung </li></ul><li>Megatrends  im Tourismus-Marketing: </li><ul><li>soziale N...
mobile Endgeräte („Location Based Services“) </li></ul><li>Internet wichtige Säule im erfolgreichen Marketing </li><ul><li...
Reise-Entscheidung <ul><li>Reise-Entscheidungen vermehrt auf  Grundlage von Informationen  aus dem Internet
Ökonomischer Optimierungsprozess: </li><ul><li>hoher Nutzen (Spaß, Kultur, Bildung, Entspannung...)
geringe persönliche Einschränkungen (Geld, Zeit...) </li></ul><li>Notwendigkeit für Anbieter im regionalen Tourismus: </li...
Bachelor-Thesis „ Es ist möglich, mit den Geodaten der OpenStreetMap ein Informationssystem als Web-GIS zu erstellen, mit ...
„Proof of concept“ <ul><li>Konzeption und Realisierung eines  universellen Tourismus-Informationssystems
Konvertierung der Geodaten aus  OpenStreetMap-Planet
Präsentation als dynamische Website mit PHP/SQL
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Tourismus informationssystem als Web-GIS mit OpenStreetMap

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Die OpenStreetMap hat in den letzten Jahren immer weiter an Bedeutung gewonnen. Neben Straßen und Plätzen sind darin auch „POI“ (Orte von Interesse) verzeichnet.
Diese Informationen sind frei zugänglich und ihre Qualität reicht aus, um sie für ein Tourismus-Informationssystem verwenden können.
Durch Einsatz freier Software mit offenem Quelltext entsteht so eine einfache Lösung, mit der sogar kleine Tourismus-Regionen im Internet über die Möglichkeiten für Touristen in der Region informieren können.
Ein Web-GIS erlaubt dabei, die Information in räumlichen Kontext online und damit jederzeit unverbindlich abrufbar zu präsentieren. Zum Beweis, dass dies möglich ist, wird dazu in dieser Arbeit ein Konzept mit Implementierung in PHP mit PostGIS vorgestellt.
Diese Lösung wird für eine kleine Stadt in Brandenburg installiert. Abschließend werden Ideen für zukünftige Erweiterungen des Systems vorgestellt.

Veröffentlicht in: Reisen
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Tourismus informationssystem als Web-GIS mit OpenStreetMap

  1. 1. Tourismus-Informationssystem als WebGIS mit OpenStreetMap Präsentation der Bachelorarbeit von und mit Thomas Mönkemeier Studiengang Geoinformation 2011-08-23
  2. 2. Agenda <ul><li>Idee </li><ul><li>Motivation (Tourismus)
  3. 3. Bachelor-Thesis
  4. 4. „Proof of concept“ im Fallbeispiel </li></ul><li>Konzept </li><ul><li>Funktionale GIS-Komponenten </li></ul><li>Realisierung </li><ul><li>Programmierung
  5. 5. Datenfluss
  6. 6. „reverse geocoding“ </li></ul><li>Evaluation </li><ul><li>SWOT-Analyse
  7. 7. Erweiterungsmöglichkeiten </li></ul></ul>
  8. 8. Teil 1 Idee <ul><ul><li>Regionaler Tourismus
  9. 9. Bachelor-Thesis
  10. 10. „Proof of concept“ im Fallbeispiel </li></ul></ul>
  11. 11. Regionaler Tourismus <ul><li>Deutsche Regionen sind beliebtes Reiseziel </li><ul><li>Tourismus stellt 6% der Arbeitsplätze in Europa
  12. 12. Arbeitsplätze vor allem für Einstieg und Wiedereinstieg </li></ul><li>Touristisches Leitbild </li><ul><li>Effektives Instrument zur Positionierung auf dem Markt
  13. 13. Entwicklung im Konsens mit Bürgern und Verwaltung </li></ul><li>Megatrends im Tourismus-Marketing: </li><ul><li>soziale Netzwerke (Empfehlungssystem)
  14. 14. mobile Endgeräte („Location Based Services“) </li></ul><li>Internet wichtige Säule im erfolgreichen Marketing </li><ul><li>auch für Nischen gibt es einen Markt - „the long tail“ </li></ul></ul>
  15. 15. Reise-Entscheidung <ul><li>Reise-Entscheidungen vermehrt auf Grundlage von Informationen aus dem Internet
  16. 16. Ökonomischer Optimierungsprozess: </li><ul><li>hoher Nutzen (Spaß, Kultur, Bildung, Entspannung...)
  17. 17. geringe persönliche Einschränkungen (Geld, Zeit...) </li></ul><li>Notwendigkeit für Anbieter im regionalen Tourismus: </li></ul>Tourismus-Informationssystem <ul><li>Aufwändig redaktionell gepflegte Inhalte </li><ul><li>Zuständigkeit und Know-How in Kommunen? </li></ul><li>Unterschiedlicher Stand der technischen Umsetzung </li><ul><li>Eingescannte Papierkarten bis Interaktive Karten </li></ul></ul>
  18. 18. Bachelor-Thesis „ Es ist möglich, mit den Geodaten der OpenStreetMap ein Informationssystem als Web-GIS zu erstellen, mit dem sich interessierte Touristen über eine bestimmte Region informieren können.“
  19. 19. „Proof of concept“ <ul><li>Konzeption und Realisierung eines universellen Tourismus-Informationssystems
  20. 20. Konvertierung der Geodaten aus OpenStreetMap-Planet
  21. 21. Präsentation als dynamische Website mit PHP/SQL
  22. 22. Weitere Instanzen auf Knopfdruck: </li><ul><li>Angabe des Ortsnamens
  23. 23. Angabe des Zielpolygons (administrative Grenze)
  24. 24. Angabe der gewünschten Kategorien
  25. 25. Einrichtung einer Subdomain im DNS </li></ul><li>Installation für die Stadt Baruth/Mark als Fallbeispiel
  26. 26. Online unter: http://tis.stadt-baruth-mark.de/ </li></ul>
  27. 27. Teil 2 Konzept <ul><li>Vier funktionale GIS-Komponenten [nach BILL 2006] </li><ul><li>Erfassung
  28. 28. Verwaltung
  29. 29. Analyse
  30. 30. Präsentation </li></ul></ul>
  31. 31. Erfassung mit JOSM <ul><li>JOSM ist der Java-OpenStreetMap-Editor
  32. 32. Hoher Funktionsumfang
  33. 33. Erweiterung durch Plugins </li><ul><li>Photo-Mapping </li></ul><li>WMS als Hintergrund
  34. 34. Objekte mit Attributen anlegen, bearbeiten und löschen
  35. 35. Sachdaten entsprechend den OSM-Konventionen menügeführt verschlüsselt </li></ul>Beispiel: Rathaus von Baruth/Mark als geschlossene Linie mit Attributen
  36. 36. Verwaltung in OpenStreetMap
  37. 37. Analyse mit PostGIS <ul><li>PostGIS erweitert PostgreSQL um räumliche Datentypen und Funktionen
  38. 38. SQL-Abfragen auf der TIS-Tabelle wie z. B.:
  39. 39. Punkt-in-Polygon-Test: ST_Contains
  40. 40. Punkt in Pufferzone: ST_DWhithin
  41. 41. Koordinatentransformation: ST_Transform
  42. 42. Ausgabe im KML-Format: ST_AsKML </li></ul>
  43. 43. Präsentation mit OpenLayers <ul><li>Einfache und intuitive Navigation mit nur zwei Ansichts-Modi:
  44. 44. Top-Navigation mit Kategorien entsprechend dem touristischen Leitbild
  45. 45. Anzeige der Punkte zur gewählten Kategorie auf interaktiver Karte
  46. 46. Auswahl einer Detailseite mit allen weiteren Punkten der Umgebung
  47. 47. Umkreis in Metern wählbar </li></ul>
  48. 48. Teil 3 Realisierung <ul><ul><li>Programmierung
  49. 49. Datenfluss
  50. 50. „reverse geocoding“ </li></ul></ul>
  51. 51. Dynamische Website mit PHP <ul><li>Ähnlich einem CMS („Content Management System“)
  52. 52. ID wird als URL-Parameter übergeben </li><ul><li>Detailseite mit Titel, Beschreibung, Telefon, Bild, Website
  53. 53. Weitere Punkte in der Umgebung </li></ul><li>Objekt-ID in OSM-Datenbank entspricht Artikel-ID </li><ul><li>kleine IDs stehen für Kategorie-Abfragen
  54. 54. negative ID steht für die Startseite </li></ul><li>PHP-Programmcode erstellt HTML-Ausgabe zur Laufzeit aus Abfragen der PostGIS-Datenbank
  55. 55. Radius als optionaler URL-Parameter für Punkte in einer Pufferzone um den Startpunkt auf der Detailseite </li></ul>
  56. 56. CSS-Layout mit YAML <ul><li>Framework als „Baukasten“ für CSS-Layouts
  57. 57. Solide Grundlage für barrierearme Webseiten </li><ul><li>Generation 50+ als Zielgruppe im Tourismus
  58. 58. Gleichstellungsgesetze, Einrichtungen öffentlichen Rechts </li></ul><li>Kompatibilität zu allen Browsern: </li><ul><li>Firefox, Internet Explorer, Opera, Safari, Konqueror.. </li></ul><li>Mit dem „YAML-Builder“ generiertes Layout
  59. 59. Inhalte blockweise durch inkludierte PHP-Dateien
  60. 60. Gestaltung der Website kann durch CSS-Änderung ohne Eingriff in den PHP-Code geändert werden </li></ul>
  61. 61. Programm- und Datenfluss <ul><li>Konvertierung der OSM-Daten in TIS-Tabelle mit der „ update.php “
  62. 62. Filterung der Punkte im Zielgebiet-Polygon durch konservative Approximation
  63. 63. Umstellung der Felder
  64. 64. „reverse geocoding“
  65. 65. „Description“ aus Website
  66. 66. Sitemap als XML und KML generieren </li></ul>
  67. 67. „reverse geocoding“ <ul><li>Adressen in OpenStreetMap oft nicht erfasst
  68. 68. Einfaches „reverse geocoding“ als PostGIS-Beispiel : </li></ul>PLZ-Polygon zum Punkt suchen: update baruthmark as b set city=note from planet_osm_polygon as a where ST_Contains(a.way,b.way) and a.boundary='postal_code'; Nächste Straße zu einem Punkt: update baruthmark as c set street=(select a.name from planet_osm_line as a, baruthmark as b where b.osm_id=c.osm_id and not(a.highway is null) and not(a.name is null) and ST_DWithin(a.way,b.way,100) order by st_distance(a.way,b.way) asc limit 1); Hausnummern bei OpenStreetMap noch schlecht erfasst, daher dafür keine SQL-Abfrage, obwohl einfach möglich
  69. 69. Teil 4 Evaluation <ul><ul><li>SWOT-Analyse
  70. 70. Erweiterungen </li></ul></ul>
  71. 71. SWOT-Analyse Hohe Benutzerfreundlichkeit führt zu guter Akzeptanz bei den interessierten Touristen Gute Reichweite bei Suchmaschinen führt zu Treffern in den Ergebnisseiten Probleme mit UGC („user generated content“) aus OSM, eventuelle Haftungsfragen Qualität der Geodaten der OSM verunsichert Entscheidungsträger und schwächt Akzeptanz Einfache Installation für beliebiges Gebiet führt zu vielen installierten Instanzen „ Einheitslook“ wenn viele Instanzen installiert werden wirkt eventuell abschreckend Nur Punkt als Geometrietyp, Linie und Polygon sollten auch integriert werden Verständnisprobleme des Konzepts bei regionalen Anbietern im Tourismus Stärken (Strengths) Schwächen (Weaknesses) Chancen (Opportunities) Risiken (Threats)
  72. 72. Erweiterungsmöglichkeiten <ul><li>Aktuelle Informationen durch RSS-Feeds (Syndication)
  73. 73. QR-Codes als touristisches Leitsystem (Mobiltelefon)
  74. 74. Öffnungszeiten (Auswertung der „opening_hours“)
  75. 75. CSS-Layout für Verwendung auf mobilen Endgeräten
  76. 76. Optimierungen zur Unterstützung sozialer Netze
  77. 77. Geocaching als touristisches Angebot (wie in Papenburg)
  78. 78. Kategorie für georeferenzierte Artikel der Wikipedia
  79. 79. Verwendung des heterogenen Geometrie-Typs statt des Punkt-Datentyps um unterschiedliche Geometrien in der TIS-Tabelle zu verarbeiten </li></ul>
  80. 80. Ende Danke für die Aufmerksamkeit! Fragen Sie bitte jetzt oder per E-Mail: [email_address]

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