YouGov-Umfrage zum Überwachungsskandal
1
® 1&1 Gruppe 2013 2
Methode
Grundgesamtheit:
Ingesamt wurden 1.033 Personen befragt
Bevölkerungsrepräsentativ nach Alte...
® 1&1 Gruppe 2013 3
Beurteilung der Überwachung
® 1&1 Gruppe 2013 4
Veränderung des Verhaltens aufgrund der Überwachung
® 1&1 Gruppe 2013 5
Beurteilung der Überwachung – Tendenz nach Partei
® 1&1 Gruppe 2013 6
Beurteilung der Überwachung – Tendenz nach Altersgruppe
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

YouGov-Umfrage zum Überwachungsskandal

5.003 Aufrufe

Veröffentlicht am

Das Ausspähen von Nutzerdaten durch Geheimdienst-Organisationen wie der NSA hat das Verhalten der Deutschen im Internet verändert. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag von WEB.DE und GMX*. Über die Hälfte (51 Prozent) der Befragten greift demnach jetzt seltener oder gar nicht mehr auf amerikanische Online-Dienste zurück. Auch soziale Netzwerke wie Facebook und Google+ werden von 46 Prozent der Bundesbürger weniger häufig oder gar überhaupt nicht genutzt.

Die Mehrheit der deutschen Verbraucher (53 Prozent) zeigt sich allerdings nicht überrascht davon, dass Geheimdienste grundsätzlich Zugriff auf Nutzerdaten haben. Das Ausmaß der Spionageprogramme "Prism" und "Tempora" schockiert hingegen: 21 Prozent hätten nie gedacht, dass ihre persönliche Kommunikation so stark durchleuchtet wird. Jeder dritte Bundesbürger lehnt die Kontrolle von Internetdaten als Verletzung der Privatsphäre generell ab. Ein Viertel akzeptiert Internet-Überwachung, wenn dadurch Terroranschläge verhindert werden können.

"Die Abhörskandale haben bereits nach kurzer Zeit deutliche Spuren im Verhalten der deutschen Internet-Nutzer hinterlassen", kommentiert Jan Oetjen, Geschäftsführer WEB.DE und GMX, die Studienergebnisse. "Jetzt kommt es für Politik und Internet-Industrie darauf an, das Vertrauen in den Schutz der Privatsphäre wiederherzustellen und vor allem Transparenz zu schaffen. Unsere Initiative "Internet made in Germany" gibt den Nutzern eine Orientierung, dass ihre Daten in Deutschland nach deutschem Datenschutz gespeichert werden."

WEB.DE und GMX sind Mitgründer der Initiative "Internet made in Germany" von United Internet. Damit klären die die beteiligten Unternehmen über den hohen Sicherheits- und Datenschutz-Standard deutscher Internet-Produkte auf. Dazu zählt beispielsweise der Betrieb von Rechenzentren nach den strengen Anforderungen des deutschen Datenschutzes und der Verzicht auf das Scannen von Mails zu Werbezwecken.
*Hintergrund zur Studie: Die Umfrage basiert auf Online-Interviews und wurde vom Marktforschungsinstitut YouGov unter 1033 Personen ab 18 Jahren im Zeitraum vom 26. bis zum 28.Juni 2013 erhoben.

Veröffentlicht in: News & Politik
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
5.003
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
4.528
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
0
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

YouGov-Umfrage zum Überwachungsskandal

  1. 1. YouGov-Umfrage zum Überwachungsskandal 1
  2. 2. ® 1&1 Gruppe 2013 2 Methode Grundgesamtheit: Ingesamt wurden 1.033 Personen befragt Bevölkerungsrepräsentativ nach Alter, Geschlecht und Region Alter: ab 18 Jahre Stichprobe: Teilerhebung Einladungen per Mail Befragungsart: Online Befragung in Deutschland Befragungszeitraum: 26. Juni – 28. Juni 2013 Befragungsdauer der Teilnehmer ohne Unterbrechung: ca. 2 Minuten
  3. 3. ® 1&1 Gruppe 2013 3 Beurteilung der Überwachung
  4. 4. ® 1&1 Gruppe 2013 4 Veränderung des Verhaltens aufgrund der Überwachung
  5. 5. ® 1&1 Gruppe 2013 5 Beurteilung der Überwachung – Tendenz nach Partei
  6. 6. ® 1&1 Gruppe 2013 6 Beurteilung der Überwachung – Tendenz nach Altersgruppe

×