Ist die Print-Krise hausgemacht?

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Die Printbranche steht unter Druck. Noch für dieses Jahr wird der Gattung ein Rückgang bei den Werbeumsätzen von rund 20 Prozent prognostiziert.

Schuld daran sei die Branche selbst, lautet die einhellige Expertenmeinung. Sie verstopft den Markt mit unzähligen Neuerscheinungen, bringt die Auflagen durch Copy-Preis-Erhöhungen zum Bröckeln und sorgt so für erodierende Reichweiten und sinkende Werbeumsätze.

Das Ergebnis: Im Durchschnitt liegt die verkaufte Auflage pro Publikumszeitschrift heute bei weniger als der Hälfte des Niveaus von vor 30 Jahren. Gleichzeitig müssen einzelne Titel heute mit durchschnittlich 30% weniger Anzeigenumsatz auskommen als noch vor 10 Jahren – Tendenz sinkend.

Die folgende Infografik zeigt die langfristige Entwicklung des Marktes für Publikumszeitschriften. Wer noch die klassische Ausbildung zum Verlagskaufmann gemacht hat, der kann hier deutliche Parallelen zur Theorie der Anzeigen-Auflagen-Spirale erkennen.

Ob die Probleme nun hausgemacht sind oder nicht – klar ist, dass wir es hier mit einem gesättigten Markt zu tun haben. Nun ist es an der Zeit für eine Marktbereinigung.

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