Potenziale der E-Rechnung | 11.04.2016 | Dr. Donovan Pfaff
Potenziale der E-Rechnung in
Wirtschaft und Verwaltung
So funkt...
Potenziale der E-Rechnung | 11.04.2016 | Dr. Donovan Pfaff 1
Das Rechnungsvolumen mit der Öffentlichen Verwaltung liegt be...
Potenziale der E-Rechnung | 11.04.2016 | Dr. Donovan Pfaff 2
Die potenzielle Kostenersparnis im Vergleich zum Papierprozes...
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Digitalisierung des Rechnungseingang
Die Herausforderungen un...
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Wie sieht die aktuelle Situation bei den Kommunen aus?
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Es bringt nichts, strukturierte Rechnungen verarbeiten zu kön...
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1, 2, 3 GO?!
Digital beschaffen, bezahlen und abrechnen als Z...
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Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!
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E-Rechnungs-Kompetenz bei IT-Dienstleistern
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NEGZ-Roundtable: „Die E-Rechnung als Motor der Verwaltungsmodernisierung“

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In Europa werden pro Jahr 35 Milliarden Rechnungen verschickt, davon entfallen 9 bis 15 % auf den öffentlichen Sektor. Dieser ist somit ein wesentlicher Impulsgeber für die weitere Verbreitung der E-Rechnung.
Am 11. April 2016 kamen Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft in Lübeck zusammen, um erste Erfolgsbeispiele, Erfahrungswerte, sowie die konkreten Anforderungen und Herausforderungen im Umfeld der E-Rechnung zu diskutieren. Die Ergebnisse des Roundtables ermöglichen der NEGZ die Veröffentlichung eines Positionspapiers, das konkrete Handlungsempfehlungen beinhalten wird.

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NEGZ-Roundtable: „Die E-Rechnung als Motor der Verwaltungsmodernisierung“

  1. 1. Potenziale der E-Rechnung | 11.04.2016 | Dr. Donovan Pfaff Potenziale der E-Rechnung in Wirtschaft und Verwaltung So funktioniert die Digitalisierung
  2. 2. Potenziale der E-Rechnung | 11.04.2016 | Dr. Donovan Pfaff 1 Das Rechnungsvolumen mit der Öffentlichen Verwaltung liegt bei rund 200 Millionen Geschätztes Rechnungsvolumen auf Kommunal- , Landes- und Bundesebene. Unmittelbare Bundesbehörden und mittelbare Bundesverwaltung Kommunale Ebene 8 Millionen Rechnungen* Bonpago & SCAG, Implementierungskonzept zur eRechnung für die Bundesverwaltung, 2015 Bernius & Kreuzer, Leitfaden elektronische Rechnung, 2014 Bonpago, Kommunales Rechnungsvolumen, 2014 75,8 Millionen Rechnungen*** Landesebene 113,3 Millionen Rechnungen** * ** *** Das Rechnungsvolumen für die öffentliche Verwaltung beläuft sich in Summe auf rund 197,1 Millionen Rechnungen pro Jahr.
  3. 3. Potenziale der E-Rechnung | 11.04.2016 | Dr. Donovan Pfaff 2 Die potenzielle Kostenersparnis im Vergleich zum Papierprozess ist sehr hoch Die Einsparmöglichkeiten in Zeit und Geld sind zahlreich. Eine Untersuchung der Bonpago GmbH hat gezeigt, dass sich das Einsparpotenzial der öffentlichen Verwaltung je nach Behördenklasse unterscheidet: Bonpago & SCAG, Implementierungskonzept zur eRechnung für die Bundesverwaltung, 2015 Geringe IT Infrastruktur Funktionsorientierte Individualsoftware im Einsatz Standard-ERP-System im Einsatz (u. a. SAP, MACH AG) Klasse 1** Klasse 2*** Klasse 3**** * ** *** 9,72 € 11,87 € 15,02 € Rechnungs- eingang Sachliche und rechnerische Prüfung (manuell auf Papier) Datenermittlung und -erfassung Datenprüfung und -freigabe Reine Bearbeitungszeit: 22,60 min* Durchschn. Liegezeit bei jew. Bearbeiter: 33,5 Stunden Durchschn. Transportzeit: 63,4 Stunden Kosten pro Papierrechnung 20,56 €* Kontierung Datenerhebung der Goethe-Universität Frankfurt beim THW zu Papierrechnungen:
  4. 4. Potenziale der E-Rechnung | 11.04.2016 | Dr. Donovan Pfaff 3 Digitalisierung des Rechnungseingang Die Herausforderungen und Optimierungspotenziale im Rechnungseingang sind zahlreich. Lieferant Post- eingang Digitali- sierung elektronischer Workflow Archiv Daten- extrak- tion ERP System Bestellprozess Rechnungseingang Rechnungsbearbeitung Archivierung
  5. 5. Potenziale der E-Rechnung | 11.04.2016 | Dr. Donovan Pfaff 4 Wie sieht die aktuelle Situation bei den Kommunen aus? Herausforderung: E-Invoice Readiness ist nur bei jeder zwanzigsten Kommune vorhanden.  Erhebung der Bonpago bei ca. 200 Entscheidern auf Kommunalebene (2015)  Kommunen sind meist nicht E-Invoice Ready  Analoge Ergebnisse sind auch auf Bundesebene zu verzeichnen*  Nahezu alle Behörden müssen ihre IT-Infrastruktur anpassen, um elektronische Rechnungen zu verarbeiten * Bonpago & SCAG, Implementierungskonzept zur eRechnung für die Bundesverwaltung, 2015 5% 45% 50% E-Invoice Ready einzelne Komponenten vorhanden komplett papierbasiert
  6. 6. Potenziale der E-Rechnung | 11.04.2016 | Dr. Donovan Pfaff 5 Es bringt nichts, strukturierte Rechnungen verarbeiten zu können, wenn keine eingehen! Die meisten Lieferanten präferieren den Versand von PDF-Rechnungen.*  Kein Eingriff in interne Prozesse  Keine Installation von Software  Kein Zwang zur Anbindung an Provider  Keine zusätzlichen Kosten Top 10 der Lieferantenwünsche:  Vorfristige Bezahlung  Einsehbarer Status der Rechnungsbearbeitung  P/O Flip  Tool zur Rechnungsverarbeitung  Bezahlknopf Präferierte Zusatzdienste: * Projekt E-Docs, Befragung von > 1.000 KMU, 2012/2013
  7. 7. Potenziale der E-Rechnung | 11.04.2016 | Dr. Donovan Pfaff 6 1, 2, 3 GO?! Digital beschaffen, bezahlen und abrechnen als Zukunftsvision, für die noch einiges getan werden muss.  Standard fördern  Ggf. Unterstützung durch Verpflichtung zum Versand  gleichzeitige Entlastung der Lieferanten  Rahmenbedin- gungen schaffen (Rechnungseingang, Workflow, Archivierung)  E-Rechnung als Chance und nicht als Pflicht sehen  Bereitschaft zur Veränderung  Infrastruktur schaffen  Keine Angst vor neuem  Eigene Vorteile sehen Gesetzgeber …muss die Weichen stellen! Dienstleister des Bundes …müssen digital arbeiten! Verwaltungen …müssen frühzeitig aktiv werden! Lieferanten …müssen Rechnungen elektronisch verschicken!  Dienstleister des Bundes als Beispiel voran gehen  Beratungs- und Unter- stützungsangebote generieren
  8. 8. Potenziale der E-Rechnung | 11.04.2016 | Dr. Donovan Pfaff 7 Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung! Ihr Ansprechpartner bei uns: Dr. Donovan Pfaff Geschäftsführer Niddastraße 64 60329 Frankfurt am Main Telefon +49 (0) 69 26 48 97 61-0 Mobil +49 (0) 170 20 559 18 Fax +49 (0) 69 26 48 97 61-9 E-Mail pfaff@bonpago.de
  9. 9. Potenziale der E-Rechnung | 11.04.2016 | Dr. Donovan Pfaff 8 Die Realisierung der E-Rechnung am Beispiel des vom BMWi geförderten Projekts E-Docs Qualifizierter elektronischer Dokumentenaustausch zwischen UN, KMU sowie mit der ÖV am Beispiel Rechnungen.  Umstellung auf elektronischen Rechnungseingang  Einsatz eines neu entwickelten PDF-Services, der Rechnungsdaten direkt aus den Rohdaten eines PDF auslesen kann  Fundiertes Roll-out-Konzept mit gezielter Lieferantenansprache  Ergebnis: Aktuell 93 % elektronische Rechnungen im Eingang!  E-DOCS-Technologien als Basis für modulare Services rund um Einkauf  Mobiles Einkaufen, Abrechnen, Bezahlen  Ergebnis: Innovationsführer für Abwicklung von Ad-hoc-Käufen und Anbindung von Einmal-Lieferanten!  Erster E-Rechnungs-Prototyp in der öffentlichen Verwaltung  Einsatz des PDF-Services und Integration elektronischer Workflow  Ergebnis: THW hat Bedingungen aus EU-Richtlinie (Verpflichtung der ÖV zur E-Rechnung bis 2018) bereits heute erfüllt!
  10. 10. Potenziale der E-Rechnung | 11.04.2016 | Dr. Donovan Pfaff 9 E-Rechnungs-Kompetenz bei IT-Dienstleistern Angesichts des drängenden Lösungs- und Beratungsbedarfs ist das Angebot zur E-Rechnung noch dünn.  Nur knapp die Hälfte der größeren IT-Dienstleister (n = 39) bietet direkt oder indirekt (bspw. über einen DMS-Anbieter) Lösungen und Services zur elektronischen Rechnungsbearbeitung an  Lediglich 18 % bewerben aktiv ihre Beratungskompetenz im Bereich der E-Rechnung und der E-Akte und/oder können entsprechende Umsetzungen vorweisen.  Unzureichende Kenntnis über Lösungsalternativen am Markt. 18% 31% 51% E-Rechnungs-Kompetenz E-Rechnung wird angeboten keine E-Rechnungs-Kompetenz

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