One Straw Revolution Eine Übersicht

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Masanobu Fukuoka's Buch 'One Straw Revolution' spiegelt die unglaubliche Erfahrung des Autors mit dem Leben in und mit der Natur wider. Wir müssen keine neuen Helden kreieren, um noch mehr Wissen zu erlangen. Es reicht einzig und allein Persönlichkeiten wie Fukuoka und viele andere in den Fokus zu stellen, die uns genauestens zeigen und gezeigt haben, was der Mensch in der Natur ist.

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One Straw Revolution Eine Übersicht

  1. 1. Masanobu Fukuoka The One Straw Revolution Publisher: The New York Review of Books, Inc; Book published: 2nd June 2009
  2. 2. Zitat Fukuoka —  „Ich mag das Wort „Arbeit“ nicht besonders. Der Mensch ist die einzige Lebensart auf der Welt, die arbeiten muss. Und ich denke, dass dies das sinnloseste auf der ganzen Welt ist. Andere Arten leben ihr Leben, aber Menschen müssen wie verrückt arbeiten, denkend, dass sie das tun müssten, um zu überleben.“ —  „Ein simples Leben wäre nur dann für den Menschen möglich, wenn dieser ausschließlich für seine eigenen Grundbedürfnisse arbeiten müsste (Nahrung).“
  3. 3. Kurzbiografie —  Fukuoka Masanobu: jap. 福岡正信; * 2. Februar 1913; † 16. August 2008 war zunächst Mikrobiologe und wurde dann Bauer. Seine Bücher sind Standardwerke in der Permakultur. Die Art seiner Landwirtschaftsmethode bezeichnet er selbst als „Nichts-Tun-Landwirtschaft“ nach dem Daoistischen Wu Wei Prinzip. (Wikipedia)
  4. 4. Inhalt der Folien —  Auf den folgenden Folien sind einfache Beispiele, Zusammenhänge und Meinungen von Fukuoka dargestellt, die bis heute höchste Bedeutung haben. —  Es wurden keine persönlichen Notizen oder Interpretationen von mir hinzugefügt. —  Fukuokas natürliche Anbauweise bezieht sich auf seine Felder in Japan. Er ist sich sicher, dass dies weltweit mit Anpassung an dem jeweiligen Standort ähnlich fortgeführt werden kann. —  Zum Verständnis liest sich die PowerPoint am besten von Anfang bis Ende (daher kein Inhaltsverzeichnis)
  5. 5. Eingriff in die Natur Chemische Stoffe in der Natur sind nur notwendig, wenn man in den natürlichen Einfluss der Natur eingreift. Die Umwelt wird dadurch nur kränker und die Menschen entsprechend auch. Ein Teufelskreislauf entsteht.
  6. 6. Eingriff in die Natur —  Beispiel: Wenn man die Zweige der Bäume schneidet, bringt das den Baum „durcheinander“: —  die Blätter wachsen unterschiedlich —  das Sonnenlicht verteilt sich unterschiedlich —  Insektenschäden entstehen
  7. 7. Eingriff in die Natur —  Dennoch handelt der moderne Mensch wie folgt. Im Beispiel beschneiden des Baumes: 1)  Zerstören wir den Kreislauf des Baumes und 2)  Stellen dann fest, das etwas nicht mehr richtig ist. 3)  Dann finden wir eine Lösung bis der normale Zustand wieder hergestellt ist und 4)  Sehen das dann als etwas Erreichtes/gutes an. Hätten wir von Anfang an die Natur belassen, dann hätten wir den Kreislauf nicht stören müssen und hätten weniger Probleme gehabt.
  8. 8. Wissenschaft —  „Wenn wir glauben, dass wissenschaftliches Wissen die Basis des Lebens ist, werden wir davon abhängig sein.“
  9. 9. Wissenschaft —  Wir glauben, dass Wissenschaft immer fortschrittlich ist. Wissenschaftler sehen immer nur ein Teil des Ganzen und vergessen das Ganze. Das ist gut für Recherche aber nicht praktisch für Bauern, da die sich Konditionen jedes Jahr ändern genau wie das Wetter: —  - Geografie und Topografie des Landes —  - Zustand der Erde —  - Struktur, Textur und Wasserablauf und Sonneneinstrahlung ändern sich —  - Beziehungen der Insekten —  - Varietät der Unkräuter —  - Methoden der Kultivierung —  = ALLES muss berücksichtigt werden = in der Wissenschaft unmöglich
  10. 10. Wissenschaft —  Ein anderes Beispiel um die Gesamtheit der Dinge darzustellen: —  Verschmutzung muss ebenso im Gesamten betrachtet werden. Es bringt nichts, wenn sich bestimmte Kampagnen nur auf Luftverschmutzung konzentrieren und dabei Bodenverschmutzung ignorieren (usw.). —  Chemische Dünger werden nur zum Teil von der Pflanze absorbiert und der Rest geht zurück ins Grundwasser. Die Rückstände sind dann Nahrung der Algen und Plankton. Dieser Kreislauf kann nur gestoppt werden, wenn alle gemeinsam zur gleichen Zeit agieren.
  11. 11. Westliche Kultur —  Konsumenten sind ebenso mit Schuld, da sie perfektes Gemüse und Obst erwarten, das glänzend und fehlerfrei ist. —  Preise gehen nach oben je nach Klassifizierung der Größe und Qualität. Der Wunsch nach Extravaganz zerstört ganze Lebensräume.
  12. 12. Westliche Kultur —  Kinder werden mit Dingen gefüttert, die sie nicht wollen. Es finden keine Bemühungen statt, sich an den natürlichen Zyklus zu gewöhnen. —  Dies führt zu Isolation des Menschen von der Natur. Daraus entsteht eine generelle Angst vor der Natur und ein Gefühl von Unsicherheit. —  Spirituelle und emotionale Werte werden vergessen. —  Die Spezialisierung auf bestimmte Themen erschwert das Verstehen des Ganzen.   —  Wissenschaft hat immer nur dazu beigetragen, um zu zeigen, wie klein das menschliche Wissen tatsächlich ist.
  13. 13. Westliche Kultur —  Wenn der Mensch sich vom Kern der Natur entfernt, dann geht er immer weiter von seinem eigenen Kern weg. Von Zeit zu Zeit kommt wieder der Wunsch, sich mehr der Natur zu widmen. = Das ist schließlich nur REAGIEREN auf etwas. So bewegen wir uns von links nach rechts und erhöhen unsere Aktivität. Dabei vergessen wir, das die Lösung im nichts tun liegt. Da wir aber immer nur in Bewegung sind, vergessen wir das wesentliche.
  14. 14. Ost und Westkultur West Ost Wissenschaften Philosophie Yin Yang und I Ching Kann niemals die Wahrheit herausfinden. Interpretation der Welt. Philosophie ist eine Theorie, die vom Menschen kreiert ist. Geist, der ein Skelett besitzt, aber keine Seele. Geist mit einer Seele, aber keine Struktur.
  15. 15. Natürlicher Anbau —  Natürliches Anbauen kommt vom NICHTStun und NICHTS ändern und das ist das Zentrum des Agraranbaus. Die Natur kann nur ohne Denken erkannt werden, direkt und klar. Das können meist nur Babys. —  Ein Objekt, das isoliert betrachtet wird, ist kein wahrhaftes Objekt.
  16. 16. Natürlicher Anbau —  Natürliches Essen sollte das billigste sein, ist aber oft das teuerste. Wenn natürliches Essen tatsächlich günstig ist, sind Verbraucher skeptisch. Bauern waren einmal die wichtigsten Arbeiter für Gott. —  Nahrungsaufnahme sollte im engen Raum um Wohngebiet geschehen. Süßwasserfische sind besser für den Menschen. Je weiter entfernt Nahrung gesucht und dann gegessen wird, desto schwieriger für menschlichen Körper zu verarbeiten.
  17. 17. Natürlicher Anbau Der Große Weg: Der Weg spirituellen Bewusstseins das die Beachtung der normalen und gewöhnlichen Aktivitäten des Alltags berücksichtigt. —  Agraranbau ist spirituell schwach geworden. Es steht der Materialismus im Vordergrund. —  Nichts ist gegeben im Leben. —  Das einfache Essen aus der Natur und der Umgebung zusammengefasst, passt auf einen einzelnen Tisch. —  Basis menschlichen Lebens: Im Hier und Jetzt leben.
  18. 18. Natürlicher Anbau Prinzipien —  Nach Fukuoka gibt es 4 Prinzipien: —  1) Keine Kultivierung —  2) Keine chemischen Dünger oder präparierter Kompost —  3) Kein Jäten durch Feldbau und keine Herbizide —  4) Keine Abhängigkeit von Chemikalien
  19. 19. Natürlicher Anbau Prinzipien 1) Keine Kultivierung —  Die Erde kultiviert sich selbst im ständigen Zyklus durch Pflanzenwurzeln, Mikroorganismen, kleiner Tiere und Würmer. Kultivierung reduziert die Anzahl der unterschiedlichen Unkräuter. —  Wenn umgegraben wird, vermehren sich Unkräuter viel schneller. Außerdem werden die Samen zur Oberfläche gebracht und Tiere fressen diese dann. Wenn der Prozess einmal in Gang gekommen ist, ist es unmöglich, das Unkraut zu kontrollieren. Nach einer bestimmten Zeit, wird das Feld verlassen sein, da man es aufgibt. Der menschliche Einfluss muss einfach unterlassen werden.
  20. 20. Natürlicher Anbau Prinzipien 2) Keine chemischen Dünger oder präparierter Kompost —  Die Erde hat eine natürliche Düngung im Zyklus durch Pflanzen und Tierleben. —  Beispiel: Grunddeckung mit Weißklee, welches gedroschenes Stroh dem Feld bringt und auf dem kleine Geflügeltiere leben. Deren Kot wirkt als Dünger und verwandelt Stroh in Kompost. 10 Enten/Hühner reichen aus, um ¼ Acker zu kompostieren und Unkräuter in Balance zu halten. —  Tier- und Pflanzenreste werden natürlicherweise auf der Oberfläche von bakteriellen Pilzen kompostiert. —  Außerdem drückt das Regenwasser die Nährstoffe in den Boden und bringt es wieder nach oben.
  21. 21. Natürlicher Anbau Prinzipien 3) Kein Jäten durch Feldbau und keine Herbizide —  Unkräuter unterstützen die natürliche Düngung des Bodens und gleichen biologisch aus —  Besser ist Unkräuter Vorkommen zu kontrollieren anstatt sie zu eliminieren. —  Eine Strohschicht mit Weißklee in den Feldern und das zeitliche Überfluten helfen Unkräuter auf natürliche Weise zu kontrollieren.
  22. 22. Natürlicher Anbau Prinzipien 4) Keine Abhängigkeit von Chemikalien —  Unnütze Insekten und Pflanzen sind immer in der Natur vorhanden, aber durch die Natur selbst kontrollierbar. Dadurch entstehen kräftige Pflanzen und Felder! —  Das Stroh sollte natürlich und ungeschnitten bleiben sowie kreuz und quer verteilt werden (auf keinen Fall gerade). —  Der Reisstroh dient als Decke für das Winterkorn. Und das Stroh des Winterkorns dient als Decke für Reis. Das erhöht die Qualität der Bodenstruktur und die Erde selbst. —  Keime brauchen Sauerstoffzufuhr. Allein unter Stroh ist ausreichend.
  23. 23. Natürlicher Anbau Obstgarten —  Töte nicht die natürlichen Feinde, denn dadurch werden nur noch mehr Insekten kommen. —  Lasse die Bäume im natürlichen Zyklus wachsen. Das wird weniger Probleme mit Insekten bringen. —  Pflanze verschiedene Obstsorten, da das sehr gut für den Boden ist. Das ist besser als Chemikalien zu nutzen. Die Bäume wachsen eventuell schneller, aber die Fruchtbarkeit der Erde wird kaputt gemacht. —  Totes Holz wirkt sehr gut als Dünger. Auch Weißklee und Alfalfa können genutzt werden. —  Im Sommer können Unkräuter am Boden sowie Baumheiden mit einer Sense leicht geschnitten werden.
  24. 24. Natürlicher Anbau Gemüse —  Wie auch mit Getreide ist die Erde bei Gemüsen natürlich zu behandeln. Es kommt auf die richtige Zeit der Pflanzung an: —  Frühling: Zum Zeitpunkt wenn die Winterunkräuter zurückgehen —  Herbst: Streuen, wenn Sommergräser verschwinden und bevor Winterunkräuter kommen —  Wässern durch Regen. Schneide eine Mahd in die Schicht aus Unkräutern und lege Gemüsesamen. Kein Muss sie mit Erde zu bedecken. Lege Unkräuter als Decke oben drauf. —  Je weniger Gießwasser benutzt wird, desto stärker werden die Wurzeln.
  25. 25. Arten des Anbaus Großräumiger, überweltlicher natürlicher Anbau Eingeengter natürlicher Anbau der relativen Welt Buddhist: Mahayana Buddhist: Hinayana Unzertrennbarkeit von Mensch und Natur. Wenn das Individuum seinen Willen abgibt, dann wird er von der Natur geführt. Wie Hochzeit. Mensch verfolgt natürlichen Weg der Natur, um ein bestimmtes Ziel zu verfolgen. Er findet aber nichts, da er immer sucht. Wie der Versuch sich zu verloben, aber nie erfolgreich. Uneinigkeit über den Begriff natürliches Essen > abhängig vom individuellen Intellekt
  26. 26. Unzertrennbarkeit von Natur und Mensch Laut orientalischer Philosophie: —  Diskriminierend: kommt vom wollenden, analytischen Intellekt um Erfahrungen in einen logischen Rahmen zu sortieren. Das Individuum ist getrennt von der Natur. —  Nicht-diskriminierend: Erfahrungen werden akzeptiert, wie sie sind. Es findet keine Interpretation durch das menschliche Intellekt statt.
  27. 27. Unzertrennbarkeit von Natur und Mensch —  Nur mit direkter Intuition ist es möglich, nichtdiskriminierendes Wissen zu realisieren. Dies ist Wissen von einer unnennbaren Quelle. —  “Kein-Verstand“ Ansatz der Buddhisten: Keine Unterscheidung zwischen individuellen Verstand und externer Welt. —  Laut Buddha: Verstand und Materie ist das gleiche.
  28. 28. Unzertrennbarkeit von Natur und Mensch - Farbe —  Weltweit gibt es 7 Farben, die zusammen die Farbe weiß ergeben. Wenn durch ein Prisma gesehen, wird weiß in die 7 Farben gesplittet. Auch hier sind die 7 Farben nur vom Menschen "diskriminiert". —  Wenn man die "kein Verstand" Methode anwendet, gibt es keine Farben, da man das Objekt so wahrnimmt, wie es aussieht. Denn auch der echte Verstand ist von Natur aus nicht in Veränderung.
  29. 29. Unzertrennbarkeit von Natur und Mensch - Farbe —  Anwendung des vorigen Ansatzes auf Essen: —  Essen wird aufgrund von gut/schlecht Kategorie ausgewählt. Das kommt zustande, weil wir eine verfestigte Rationalität und Wissen anwenden und die Transformation der Natur ignorieren. (diskriminiert) —  Natürliches Essen kreiert unwissende Menschen und diese nehmen Essen auf ohne bewusst zu differenzieren. (nicht diskriminiert)
  30. 30. Unzertrennbarkeit von Natur und Mensch - Geschmack —  Geschmack kann nicht definiert werden. 5 Geschmacksarten können von der Zunge wahrgenommen werden, aber die Interpretation findet durch den Verstand statt. —  Eine Person, die sich auf natürliche Weise ernährt, ist mit einfacher Nahrung zufrieden, welche automatisch nahr- und schmackhaft ist.
  31. 31. Unzertrennbarkeit von Natur und Mensch - Geschmack —  In der modernen Gesellschaft haben wir unseren Instinkt verloren und wir suchen ständig unterschiedliche Geschmäcker. Unsere Ernährungsweise wird durcheinander gebracht. Es gibt Abstände zwischen gemochten und nicht gemochten Essen. Dazu kommt starkes Würzen und zahlreiche Kochtechniken. All dies verstärkt die Unsicherheit. —  Beispiel: Es ist kein natürlicher Geschmack in geputztem Reis vorhanden. So gleichen wir dies durch Würze und Beilagen aus.
  32. 32. Unzertrennbarkeit von Natur und Mensch - Geschmack —  Essen ist nicht schmackhaft bis ein Mensch denkt, dass es ist. Das Gefühl des gut Schmeckens ist nur eine "Idee" des Verstandes. Natürlicher Geschmack und Nahrhaftigkeit werden vergessen. Wir lassen uns von Geschmacksverstärkern irritieren und beeinflussen. —  Echtes schmackhaftes Essen ist kaum noch vorhanden. —  Das ständige Streben nach außergewöhnlichem Essen lässt unseren Appetit unbefriedigt. —  Veredeltes Essen ist abseits der Natur, welches zur Zerstörung führt. —  Wahre Kultur der Natur: Geboren in der Natur - einfach, bodenständig, pur
  33. 33. Diäten im Sinne von Ernährungsweisen —  1) Easy going Diät —  2) Standard Nährwerternährung  —  3) Nahrung basierend auf spirituelle Prinzipien —  4) Natürliche Ernährung
  34. 34. Diäten im Sinne von Ernährungsweisen —  1) Easy going Diät Verhaltensbedürfnisse und Geschmackspräferenzen in Reaktion auf Laune und Trends = Maßloses und leeres Essen
  35. 35. Diäten im Sinne von Ernährungsweisen 2) Standard Nährwerternährung  —  Ernährung der meisten Leute —  Hervorkommend von biologischen Schlüssen. Essen wird aufgenommen um Körper am Leben zu halten = materialistische und wissenschaftliche Ernährungsweise
  36. 36. Diäten im Sinne von Ernährungsweisen = Führt zur Krankheit. Je weiter weg von der Natur, desto kränker. Nur weil man mehr und mehr die Natur sucht, heißt es noch nicht, das man das Prinzip verstanden hat. Wenn man etwas "versucht" zu erreichen, dann wird es wohlmöglich nicht klappen. Es muss bereits Teil dessen sein, was man macht.
  37. 37. Diäten im Sinne von Ernährungsweisen 3) Nahrung basierend auf spirituelle Prinzipien und idealistische Philosophien —  Essensauswahl wird eingeschränkt mit dem Ziel der Komprimierung. Die meisten sogenannten "natürlichen" Diäten fallen in das Raster. —  = Ernährung der Prinzipien > Bei vielen dieser Diäten wird nur mit einzelnen Betrachtungsweisen, die separiert sind, gehandelt. Dabei werden kleine Dinge außen vorgelassen.
  38. 38. Diäten im Sinne von Ernährungsweisen —  4) Natürliche Ernährung —  Dem natürlichen Willen des Himmels folgend. All menschliches Wissen ist nicht von Nutzen. = Diät der Nicht-Diskriminierung
  39. 39. Diäten im Sinne von Ernährungsweisen —  Menschen erschaffen keine Nahrung. Die Natur gibt dem Menschen das Essen.  Die Ernährung ist durch die lokale Umgebung definiert. Keine Regeln oder Proportionen sind anzugeben. —  Essen - Körper - Herz - Verstand = Alles muss zusammen funktionieren. Natürliches Essen ist als ganzes zu betrachten. —  Viele Diäten behaupten die besten zu sein. Das führt nur zu mehr Verwirrung. —  Motto: Richtiges Essen, richtige Entscheidungen, richtige Aufmerksamkeit > wenn eines davon nicht erreicht ist, ist keines erreicht. Wenn aber nur eines erreicht ist, dann sind alle erreicht. —  Mit etwas vertraut zu sein, heißt nicht, das man es auch versteht.
  40. 40. Leben und Tod —  Zufriedenste Person: Sein eigenes Geschäft machen, gut essen, gut schlafen und sich um nichts sorgen machen. Und nichts erreichen zu wollen. —  Was ist Wachstum wert? Bringt es wirklich mehr Glück? —  Lebensglück endet nicht im Tod. Dieser ist Teil des Lebens. Im modernen Leben ignorieren wir, dass sich der Körper täglich ändert und das wir Angst vor dem Tod haben. Wenn man den Sinn des Lebens finden möchte, dann befindet man sich in einer Ein-Mann-WrestlingShow.
  41. 41. Leben und Tod —  In der Natur ist Leben und Tod und die Natur ist erfreudig. —  In der menschlichen Gesellschaft ist Leben und Tod. Und das Leben der Menschen ist trauerhaft. —  Die Welt ist einfach, nur die Wissenschaft macht sie schwierig zu verstehen. —  Die Relativitätslehre existiert in der Natur nicht. Denn die Natur fragt nicht, ob sie auf dem Prinzip von Wettbewerb oder Zusammenarbeit basiert ist.
  42. 42. Leben und Tod —  Babys leben in einer Welt ohne Widersprüche und ohne Unterscheidungen. Sie nehmen verschiedene Dinge wahr, aber urteilen nicht darüber. —  Kinder, die vorher frei waren, werden in den Kindergarten oder Schule gesteckt, wo sie auf einmal nicht mehr frei sind.
  43. 43. Leben und Tod —  Liebe und Hass sind eins. —  Alle bewussten Unterscheidungen kommen immer zur gleichen Zeit und all diese sind missverständlich. —  Einziger Frieden: Nichtstun
  44. 44. Nahrung und Medizin sind nicht zwei verschiedene Dinge: Diese sind die Vorder- und Rückseite eines Körpers.

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