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Nein zum Strommarkt 2.0 - Ja zur Bürgerenergie

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Die Initiative des BMWi den Strommarkt neu zu designen ist richtig. Leider wurde der Stromkunde/Bürger bislang in der Gestaltung vernachlässigt, wodurch ein Käufer zentriertes Regelwerk zu entstehen droht.

Die Präsentation enthält einen Link auf http://bit.ly/petition60307 . Dort kann bis 08.09.2015 die Petition diskutiert und mitgezeichnet werden.

Veröffentlicht in: Leadership & Management
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Nein zum Strommarkt 2.0 - Ja zur Bürgerenergie

  1. 1. EineAktionvonblog.stromhaltig Politischer Aufruf (Petition 60307): Vor dem Beginn eines Gesetzgebungsverfahrens zum Strommarkt 2.0 soll der Bundestag die Interessen der Bürger aufnehmen und Auswirkungen der Maßnahmen auf Strompreis, Marktteilnehmer, Versorgungssicherheit und Netzentgelte transparent vortragen.
  2. 2. Eine Notwendigkeit den Strommarkt zu reformieren kann nicht bestritten werden. Der Schritt zu einem neuen Marktdesign kann nicht kritisiert werden. Bei der Umsetzung des Vorhabens wurden jedoch handwerkliche Fehler vorgenommen, da der Markt einseitig von der Verkäuferseite betrachtet wurde. Die Stromkunden – damit die Bürger – sind bislang vergessen worden. Es wird als Aufgabe der Politik angesehen, ein geeignetes Verfahren zu finden, wie eine Bürgerbeteiligung bei komplexen Themen stattfinden kann. Das Nein zum Strommarkt 2.0 ist als Nein zu einem Marktdesign ohne Bürgerbeteiligung zu verstehen. ©2015-blog.stromhaltig
  3. 3. Stromkunde & Bürger Mitbestimmung (Politisch) Individualität (Bedarfsermittlung) Strompreis (Kapitalgeber) Verlässlichkeit (Vertragsnehmer)
  4. 4. ©2015-blog.stromhaltig Mitbestimmung – Den Bürger und Stromkunden auf Augenhöhe als gleichberechtigten Akteur am Strommarkt wahrnehmen. Flexibilisierung – Eine individuelle Betrachtung der Bedürfnisse als Option in der gesamten Wertschöpfungskette „Strom“ ansehen. Strompreis – Kosten den Verursachen zuordnen und nicht in Netzentgelten verallgemeinern. Verlässlichkeit – Ungeplante Nichtverfügbarkeiten als Beeinträchtigung der Versorgungssicherheit werten.
  5. 5. dürfen nicht ansteigen, ohne dass die Verursacher an den Kosten beteiligt werden Netzentgelte ©2015-blog.stromhaltig
  6. 6. Die Kosten der Stromlogistik werden in den Großhandelspreisen nicht berücksichtigt. Fordert ein Handelsgeschäft einen weiten Transportweg, dann tragen alle Stromkunden über die Netzentgelte die Kosten. Netzentgelte 264 Millionen Euro 1. HJ 2015 Der Strommarkt muss so gestaltet sein, dass Strom günstiger ist, wenn er in unmittelbarer Nähe zur Erzeugung verbraucht wird. ©2015-blog.stromhaltig
  7. 7. Bürger sind Stromkunden, die als Käufer auf dem Strommarkt auftreten. Bei der Ausgestaltung müssen diese gehört werden. Mitbestimmung ©2015-blog.stromhaltig
  8. 8. Bei der Konsultation zum Grünbuch „Strommarkt 2.0“ wurden keine Verbrauchervertreter gehört und Bürgerinitiativen vernachlässigt. Ein öffentlicher Diskurs wird aktiv unterbunden. Mitbestimmung Keine Petitionen zum Strommarkt Bürger müssen soweit informiert und einbezogen werden, dass sie Entscheidungen zum Design des Strommarktes bewerten können und Eingaben möglich gemacht werden. ©2015-blog.stromhaltig
  9. 9. Den Strombedarf der Bürger individuell zu betrachten und verstehen, eröffnet Flexibilität beim Bedarf. Individualität bedeutet Flexibilisierung ©2015-blog.stromhaltig
  10. 10. Der Stromhandel bezieht den Letztverbraucher nicht mit ein. Preissignale können nur bis zu den sogenannten Bilanzkreisen durchgreifen. Individualität =Flexibilisierung Standardlastprofile verhindern Dynamik Stromkunden müssen unabhängig von ihrer Größe bei Verfügbarkeit Zugang zu günstigem Strom ohne Brennstoffkosten erhalten. Individuelle Bedarfsdeckung muss gefördert werden. ©2015-blog.stromhaltig
  11. 11. Erzeuger, die eine Zusage zur Einspeisung getätigt haben, müssen diese einhalten und dürfen diese nicht durch Stromhandel umgehen. Verlässlichkeit ©2015-blog.stromhaltig
  12. 12. Lieferverträge für Strom können bislang auch durch den Zukauf von günstigem Strom auf dem Spotmarkt erfüllt werden. Dadurch wird der Terminmarktpreis künstlich hoch gehalten, ohne dass günstige Spotmarktpreise dem Stromkunden nutzen würden. Verlässlichkeit >10% ungeplante Nichtverfügbarkeit bei Kohlestrom im Winter 14/15 Werden ungeplante Nichtverfügbarkeiten durch den Spotmarkt günstiger eingedeckt, als die ursprünglichen Lieferverträge, tritt der Stromkunde dennoch für den hohen Preis des Termingeschäftes als Schuldner auf. ©2015-blog.stromhaltig
  13. 13. Diskutieren und Zeichen http://bit.ly/petition60307

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