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Natur, landschaftsschutz, genehmigung 2

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Natur, landschaftsschutz, genehmigung 2

  1. 1. Aspekte des Natur- und Landschaftsschutzes bei der Genehmigung von kleinen Windkraftanlagen präsentiert im Rahmen einer Veranstaltung der Energiezukunft Rosenheim www.ezro.de
  2. 2. Aspekte des Natur- und Landschaftsschutzes bei der Genehmigung von Kleinen Windkraftanlagen K. Walter, Untere Naturschutzbehörde UNBLandratsamt Rosenheim 10.07.2013 10.07.2013 Kornelia Walter, im Rosenheim
  3. 3. Wie wirken sich Windkraftanlagen auf den Natur- und Landschaftsschutz aus? • Veränderung des Landschaftsbildes • Auswirkungen auf die Tierwelt (Fledermäuse, Vögel) 10.07.2013 Kornelia Walter, UNB Rosenheim
  4. 4. Bisherige Vorgaben zum Thema Windkraft und Natur/Landschaftsschutz • Bayerischer Windatlas vom August 2010 • Windkrafterlass (Hinweise zur Planung und Genehmigung von WKA) vom Dezember 2011 (verfahrensfrei bis 10 m, Baugenehmigung bis 50 m, darüber hinaus Immissionsrecht) • Windkrafterlass Bayern - Fachliche Erläuterungen zum Schutz der Fledermäuse vom Februar 2013 • Änderung des Regionalplans Südostoberbayern (RP 18), Teilfortschreibung Windenergie mit Vorranggebieten und Ausschlussgebieten 10.07.2013 Kornelia Walter, UNB Rosenheim
  5. 5. Problematik bei Kleinen Windkraftanlagen • Vorgaben beziehen sich überwiegend auf große Windkraftanlagen oder Windparks ab einer Gesamthöhe von 50 m • Auswirkungen von Kleinwindkraftanlagen auf die Tierwelt (Fledermäuse, Vögel) bislang wenig untersucht • es gibt keine Hinweise für die Genehmigung von Kleinen Windkraftanlagen 10.07.2013 Kornelia Walter, UNB Rosenheim
  6. 6. Genehmigungspraxis • naturschutzfachliche Vorgaben des Windkrafterlasses werden analog ausgelegt (z.B. Ausschlussgebiete, Landschaftsbildbewertung) jedoch: • Aussagen zur Betroffenheit von Vogelund Fledermausarten nur bedingt geeignet • Abstände zu Siedlungen sind bei KWKA wesentlich geringer  Regionalplan 10.07.2013 Kornelia Walter, UNB Rosenheim
  7. 7. Naturschutzrechtliche Prüfung von KWKA Frühzeitige Abstimmung des Standortes mit UNB sinnvoll für die Klärung folgender Fragen: • Liegt das Vorhaben in einem Ausschlussgebiet oder sensiblen Gebiet gemäß Windkrafterlass? • Wie wirkt die KWKA auf die Landschaft? • Sind streng geschützte Tierarten gemäß FFHRichtlinie und/oder europäische Vogelarten betroffen?  Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) 10.07.2013 Kornelia Walter, UNB Rosenheim
  8. 8. KWKA und Artenschutz Hauptgefährdung: Kollision und Barotrauma bei Vögeln und Fledermäusen Faktoren, die das Kollisionsrisiko beeinflussen: 10.07.2013 Kornelia Walter, UNB Rosenheim Quelle: Natur und Landschaft Band 45 (2), 2013, Seite 55
  9. 9. Empfehlungen für die Standortwahl: • nicht auf Gebäuden oder an Standorten mit bekannten Quartieren / Vorkommen • nicht im Umkreis von 50 m von einem Quartier / Vorkommen • nicht an Standorten mit hoher Aktivität von Fledermäusen und Vögeln • nicht an linearen Strukturen wie Fließgewässern, Hecken und Waldrändern • nicht in strukturreichen Gärten, Obstwiesen, Viehweiden, in der Nähe von Gewässern und Wäldern Ggf. auch Abschaltzeiten für die Vermeidung von Kollisionen geeignet ( saP) 10.07.2013 Quelle: Natur und Landschaft Band Kornelia Walter, UNB Rosenheim 45 (2), 2013, Seite 57
  10. 10. Kornelia Walter, UNB Rosenheim Vielen Dank für die Aufmerksamkeit 10.07.2013
  11. 11. www.ezro.de

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