Eine Präsentation im Rahmen des Moduls EBB
Leitung: Fr. Kaiser & Hr. von Specht
Referenten: Yasemin Gökmen, Matthias
Schäfer, Karin Geckil,
Christian Seemann
 Schülererwartungen an die Lehrkraft
 Unterrichtsgestaltung
 Akzeptanz der Lehrkraft
 Lehrertypen
 Respektvoller Umgang
 „DEN“ Lehrer gibt es nicht
 Die Lehrperson muss eine natürliche Autorität
haben „man hat sie oder man hat sie nicht“
 Gefordert wird:
◦ Authentisches Auftreten
◦ Nicht anbiedern
◦ Keine Jugendsprache
◦ Entertainment-Qualitäten – Bezug zum „Publikum“
aufbauen
◦ Abwechslungsreicher Unterricht – Projektarbeit,
Ortswechsel, etc…
◦ angstfreies Klima
 3 Grundelemente:
◦ Relevanz des Themas
◦ Schülerorientierung
◦ Konstruktive Arbeitsatmosphäre
 Transparenz
◦ Was ist das Thema der Stunde/Phase/Sequenz,
◦ Was kann gelernt werden?
 Didaktisches Potential
◦ Warum ist das Thema wichtig?
Anknüpfen an Anknüpfen an…
 Schülerinteresse:
◦ Was wollen sie wissen?
 Lernvoraussetzungen:
◦ Was wissen sie bereits?
 Kompetenzen:
◦ Wer kann sie einbringen?
◦ Welche liegen vor?
 Innere Differenzierung
◦ Individuelles Lerntempo
◦ Unterschiedliche
Lernwege
◦ Entscheidungsfreiheit
 Gegenseitiger Respekt
 Hilfsbereitschaft
 Rücksicht gegenüber
Schwächeren
 Verantwortungs-
übernahme der
Lernenden
 Fehlerkultur
 Transparente Regeln
 Konsequenzen
 Kooperation
Kernfragen:
„Früher hatte man noch ziemlich viel Respekt vorm
Lehrer. Heute sieht es ganz anders aus. Warum hat
es sich so entwickelt?“
„Liegt es daran, dass man die Schüler nicht mehr
schlagen darf oder eher an der Erziehung der
Kinder?"
 Bedeutet: „Achtung, Ehrerbietung"
 Eine respektable Persönlichkeit
= „ansehnlich, angesehen, achtbar“
 Verknüpfung zwischen „Respekt“ und „Schlagen“
War das damals Respekt oder Angst?
 Nicht einforderbar oder erzwingbar
 Kann man nur verdienen oder erhalten
„Die Eltern haben weder Zeit noch Interesse, ihren
Kindern die notwendigen Werte zu vermitteln,
deswegen werden Lehrer auch immer weniger
respektiert."
Wer bestimmt, welche Werte notwendig sind?
Sollten diese Werte dann für alle gelten, also auch
im Umgang Erwachsener mit Kindern und
Jugendlichen?
Wir respektieren und achten Personen, die
authentisch, persönlich, ehrlich und menschlich sind.
Schule ist kein Ort, an dem Erwachsene so sein
können. In der Schule spielen die Erwachsenen eine
Rolle: die des Lehrers.
Wer-hat-Schuld und Wen-können-wir-dafür-verantwortlich-
machen ?
Diskursfrage:
Welche Bedingungen müssen wir schaffen, damit die
Menschen innerhalb unseres Bildungssystems
menschlich und respektvoll miteinander umgehen
können?
 Wie Schüler, nur älter
 Entspannter Unterricht mit Lerneffekt
 Beliebter Klassenlehrer und Organisator
 Aufmüpfige Jungs ordnen sich ihm unter 
aufgrund der Coolness
 Vertrauenslehrer mit Fächerkombi Sport und
Musik
 Unterrichtszeit: DVDs und Hörspiele
 Große Beliebtheit im Kollegium aufgrund von
erlebten Schülergeschichten
 Fühlt sich von Schulleitung ungemocht
 Beliebtheit bei Schülern unterschiedlich
◦ Ja, weil: Hausaufgaben können im Unterricht
abgeschrieben und Zeit für Referate herausgezögert
werden
◦ Nein, weil: ständige Medienberieselung anstatt fachlicher
Unterricht
 Meist in weiblicher Ausführung
 Sonnige Ausstrahlung/ offenes Ohr für
Schülergespräche
 Respekt der Lernenden, die trotzdem gewisse
Freiheiten genießen
 Vermittelt den Eindruck, gemocht werden zu
wollen
◦ Wird auch von Schülerseite so aufgefasst.
 Positiv, bis die Klasse Grund hat, zu rebellieren
 Das Problem:
◦ „Ich kann mich manchmal nicht durchsetzen, es
dauert viel zu lange, bis die Schüler zuhören.,
Schüler begegnen mir und Mitschülern respektlos,
distanzlos, sie gehorchen nicht, reagieren nicht
oder zu langsam auf Anweisungen und Aufträge …“
 Frage:
◦ Was können Lehrer tun, um echten Respekt zu
erhalten und um eine Atmosphäre gegenseitigen
Respekts im Klassenraum herzustellen?
 Schüler wollen vor der Lehrkraft Respekt haben
 Schüler haben feine Antennen und merken:
◦ Wenn der Lehrer:
 schlecht vorbereitet ist
 Selbst keine Lust auf Unterricht/das Thema hat
  Deshalb:
◦ Soll der Lehrer Vorbild sein in:
 Seinem Auftreten
 Seiner Sprachwahl
 Seinem Outfit !
 Wer Respekt einfordert muss selber
respektvoll handeln !
 indem aufrichtiges Interesse an Schülern besteht
(Hobbies, Interessen… )  ohne erhobenen
Zeigefinger
 Umgang mit Störern
◦ Fördern der Stärken
◦ Perspektivwechsel
◦ Nicht beschämen
◦ Nicht schonen  inhaltlich Fordern
 Handlungsempfehlungen
◦ Nicht zynisch oder ironisch werden
◦ Durchatmen und Pokerface aufsetzen
◦ Hineinversetzen in Schüler  Warum „Störer“?
 Guter Unterricht – Respekt erlangen
http://www.guterunterricht.de/GU/Respekt.html(29.11.2016)
 Unruh, Thomas u. Petersen, Susanne : Guter Unterricht. Handwerkszeug
für Unterrichts-Profis. Die drei Grundelemente guten Unterrichts.
http://www.peterkoester.de/download.php?file=acf40b531302&req=ll&
id=139 (29.11.2016)
 Lehrertypen I – Der Coole, der Unterrichtsvermeider und die Süße
https://sovielzumthemaschule.wordpress.com/2012/07/02/lehrertypen
-i-der-coole-der-unterrichtsvermeider-und-die-suse/ (29.11.2016)
 Lehrer sind doch auch nur Menschen SZ
http://www.sueddeutsche.de/bildung/sz-schuelergipfel-lehrer-sind-
doch-auch-nur-menschen-1.1765645 (29.11.2016)
 Warum werden Lehrer nicht mehr respektiert?
http://derblogfuerschueler.blogspot.de/2011/11/warum-werden-
lehrer-nicht-mehr.html (29.11.2016)

Vortrag Lehrerpersönlichkeit

  • 1.
    Eine Präsentation imRahmen des Moduls EBB Leitung: Fr. Kaiser & Hr. von Specht Referenten: Yasemin Gökmen, Matthias Schäfer, Karin Geckil, Christian Seemann
  • 2.
     Schülererwartungen andie Lehrkraft  Unterrichtsgestaltung  Akzeptanz der Lehrkraft  Lehrertypen  Respektvoller Umgang
  • 4.
     „DEN“ Lehrergibt es nicht  Die Lehrperson muss eine natürliche Autorität haben „man hat sie oder man hat sie nicht“  Gefordert wird: ◦ Authentisches Auftreten ◦ Nicht anbiedern ◦ Keine Jugendsprache ◦ Entertainment-Qualitäten – Bezug zum „Publikum“ aufbauen ◦ Abwechslungsreicher Unterricht – Projektarbeit, Ortswechsel, etc… ◦ angstfreies Klima
  • 6.
     3 Grundelemente: ◦Relevanz des Themas ◦ Schülerorientierung ◦ Konstruktive Arbeitsatmosphäre
  • 7.
     Transparenz ◦ Wasist das Thema der Stunde/Phase/Sequenz, ◦ Was kann gelernt werden?  Didaktisches Potential ◦ Warum ist das Thema wichtig?
  • 8.
    Anknüpfen an Anknüpfenan…  Schülerinteresse: ◦ Was wollen sie wissen?  Lernvoraussetzungen: ◦ Was wissen sie bereits?  Kompetenzen: ◦ Wer kann sie einbringen? ◦ Welche liegen vor?  Innere Differenzierung ◦ Individuelles Lerntempo ◦ Unterschiedliche Lernwege ◦ Entscheidungsfreiheit
  • 9.
     Gegenseitiger Respekt Hilfsbereitschaft  Rücksicht gegenüber Schwächeren  Verantwortungs- übernahme der Lernenden  Fehlerkultur  Transparente Regeln  Konsequenzen  Kooperation
  • 11.
    Kernfragen: „Früher hatte mannoch ziemlich viel Respekt vorm Lehrer. Heute sieht es ganz anders aus. Warum hat es sich so entwickelt?“ „Liegt es daran, dass man die Schüler nicht mehr schlagen darf oder eher an der Erziehung der Kinder?"
  • 12.
     Bedeutet: „Achtung,Ehrerbietung"  Eine respektable Persönlichkeit = „ansehnlich, angesehen, achtbar“  Verknüpfung zwischen „Respekt“ und „Schlagen“ War das damals Respekt oder Angst?
  • 13.
     Nicht einforderbaroder erzwingbar  Kann man nur verdienen oder erhalten „Die Eltern haben weder Zeit noch Interesse, ihren Kindern die notwendigen Werte zu vermitteln, deswegen werden Lehrer auch immer weniger respektiert."
  • 14.
    Wer bestimmt, welcheWerte notwendig sind? Sollten diese Werte dann für alle gelten, also auch im Umgang Erwachsener mit Kindern und Jugendlichen?
  • 15.
    Wir respektieren undachten Personen, die authentisch, persönlich, ehrlich und menschlich sind. Schule ist kein Ort, an dem Erwachsene so sein können. In der Schule spielen die Erwachsenen eine Rolle: die des Lehrers.
  • 16.
    Wer-hat-Schuld und Wen-können-wir-dafür-verantwortlich- machen? Diskursfrage: Welche Bedingungen müssen wir schaffen, damit die Menschen innerhalb unseres Bildungssystems menschlich und respektvoll miteinander umgehen können?
  • 18.
     Wie Schüler,nur älter  Entspannter Unterricht mit Lerneffekt  Beliebter Klassenlehrer und Organisator  Aufmüpfige Jungs ordnen sich ihm unter  aufgrund der Coolness  Vertrauenslehrer mit Fächerkombi Sport und Musik
  • 19.
     Unterrichtszeit: DVDsund Hörspiele  Große Beliebtheit im Kollegium aufgrund von erlebten Schülergeschichten  Fühlt sich von Schulleitung ungemocht  Beliebtheit bei Schülern unterschiedlich ◦ Ja, weil: Hausaufgaben können im Unterricht abgeschrieben und Zeit für Referate herausgezögert werden ◦ Nein, weil: ständige Medienberieselung anstatt fachlicher Unterricht
  • 20.
     Meist inweiblicher Ausführung  Sonnige Ausstrahlung/ offenes Ohr für Schülergespräche  Respekt der Lernenden, die trotzdem gewisse Freiheiten genießen  Vermittelt den Eindruck, gemocht werden zu wollen ◦ Wird auch von Schülerseite so aufgefasst.  Positiv, bis die Klasse Grund hat, zu rebellieren
  • 22.
     Das Problem: ◦„Ich kann mich manchmal nicht durchsetzen, es dauert viel zu lange, bis die Schüler zuhören., Schüler begegnen mir und Mitschülern respektlos, distanzlos, sie gehorchen nicht, reagieren nicht oder zu langsam auf Anweisungen und Aufträge …“  Frage: ◦ Was können Lehrer tun, um echten Respekt zu erhalten und um eine Atmosphäre gegenseitigen Respekts im Klassenraum herzustellen?
  • 23.
     Schüler wollenvor der Lehrkraft Respekt haben  Schüler haben feine Antennen und merken: ◦ Wenn der Lehrer:  schlecht vorbereitet ist  Selbst keine Lust auf Unterricht/das Thema hat   Deshalb: ◦ Soll der Lehrer Vorbild sein in:  Seinem Auftreten  Seiner Sprachwahl  Seinem Outfit !
  • 24.
     Wer Respekteinfordert muss selber respektvoll handeln !  indem aufrichtiges Interesse an Schülern besteht (Hobbies, Interessen… )  ohne erhobenen Zeigefinger  Umgang mit Störern ◦ Fördern der Stärken ◦ Perspektivwechsel ◦ Nicht beschämen ◦ Nicht schonen  inhaltlich Fordern
  • 25.
     Handlungsempfehlungen ◦ Nichtzynisch oder ironisch werden ◦ Durchatmen und Pokerface aufsetzen ◦ Hineinversetzen in Schüler  Warum „Störer“?
  • 26.
     Guter Unterricht– Respekt erlangen http://www.guterunterricht.de/GU/Respekt.html(29.11.2016)  Unruh, Thomas u. Petersen, Susanne : Guter Unterricht. Handwerkszeug für Unterrichts-Profis. Die drei Grundelemente guten Unterrichts. http://www.peterkoester.de/download.php?file=acf40b531302&req=ll& id=139 (29.11.2016)  Lehrertypen I – Der Coole, der Unterrichtsvermeider und die Süße https://sovielzumthemaschule.wordpress.com/2012/07/02/lehrertypen -i-der-coole-der-unterrichtsvermeider-und-die-suse/ (29.11.2016)  Lehrer sind doch auch nur Menschen SZ http://www.sueddeutsche.de/bildung/sz-schuelergipfel-lehrer-sind- doch-auch-nur-menschen-1.1765645 (29.11.2016)  Warum werden Lehrer nicht mehr respektiert? http://derblogfuerschueler.blogspot.de/2011/11/warum-werden- lehrer-nicht-mehr.html (29.11.2016)