Das Dokument behandelt die Entwicklung und Ästhetisierung von Gewalt in Computerspielen von den 1960er Jahren bis zur Gegenwart, beginnend mit den ersten Spielen, in denen Gewalt abstrahiert dargestellt wurde. Es wird aufgezeigt, wie die Rezeption von gewalttätigen Inhalten von akademischen Kreisen hin zu einem breiteren Publikum, insbesondere Kindern und Jugendlichen, überging und wie Spiele wie 'Death Race' und 'Grand Theft Auto' zu Kontroversen und moralischen Paniken führten. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die akademische Diskussion zur Gewaltrepräsentation in Computerspielen häufig von einer Wirkungsdebatte dominiert wird, die jedoch nicht die Vielfalt der Repräsentationsstrategien berücksichtigt.