In ihrer Keynote betont Teresa Bücker, dass die moderne Arbeitswelt zwar einige Probleme löst, aber grundlegende Fragen der Geschlechtergerechtigkeit weiterhin ungelöst bleiben, insbesondere hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der Chancengleichheit. Sie kritisiert, dass kulturelle Muster und gesellschaftliche Normen die professionelle Entwicklung von Frauen behindern und warnt vor einer geringen weiblichen Präsenz in Führungspositionen bis 2035. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit reflektierender Solidarität erwähnt, um Verantwortung in multikulturellen Gesellschaften zu fördern.