Mystik
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Oratiotative Mystik
Mystik des Gebets
• Der Mystiker redet nicht nur über Gott, er redet mit Gott und
  von Gott her.

• Oratiotative Mystik ist Mystik des Gebets. Gebet wird hier
  existentiell, als innere Verbundenheit und Einheit mit Gott
  verstanden. Es geht um die Tiefe eines mit dem Schöpfer
  verbundenen spirituellen Lebens, nicht nur um mündliche
  Gebetstradition.
Das Gebet
• Unterschiedliche Formen des Betens. Gebet als mündliche
  Zwiesprache mit Gott, die entweder formell oder informell
  erfolgen kann.

• Jesus sagt: Wenn du betest, glaube nicht das du um deiner
  vielen Worte erhört wirst, sondern geh in dein stilles
  Kämmerlein, bete dort, und unser Vater, der ins verborgene
  sieht, wird's dir vergelten.

• Das heisst: Das für die Mystik relevante Geschehen im Gebet,
  findet als Gebet des Herzens auf der geistigen Ebene statt. Es
  sind keine Riten und Zeremonien notwendig, sondern nur ein
  hingegebenes Herz.
Formen des Gebets
• Formulargebet, teils in der spirituellen Überlieferung selbst
  begründet. (siehe Pater Noster, als vom Herrm selbst
  eingesetztes Gebet im Christentum)

• Zeremonialgebet, das im Rahmen einer liturgischen Feier
  öffentlich vorgetragen wird.

• freies Gebet - der Gläubige formuliert selbst ein Gebet, und
  drückt so seine persönliche Gottesbeziehung aus.

• Fürbitte - ein Gebet für eine andere Person, sich selbst oder
  eine andere Entität des Seins

• Dankgebet - Gebet als Dank für empfangenen Segen, etc.
Das Gebet in den
             Weltreligionen (1)
• Gebet als Technik in vielen Religionen beheimatet. Sogar
  Atheisten schicken mitunter eine Art Stoßgebet ans Leben.
  Aber: Unterschiedliche Adressaten, divergierende Zugänge
  zum Göttlichen und verschiedene Absichten stehen hinter
  dem Beten.

• Unterschiedliche Gebetstraditionen können einander
  ergänzen und befruchten. Mantren als Gebete haben auch
  eine Entsprechung im Christentum (siehe via cordis),
  kontemplativer Charakter des Gebets hat dort aber
  eigenständig diese Form angenommen.
Das Gebet in den
              Weltreligionen (2)
• Auch Riten und Rituale können die Funktion des Gebets
  einnehmen und erfüllen. Die äußere Form drückt so das
  geistige Geschehen körperlich aus, und kann als Verstärker
  dienen.

• Aus ähnlichen Traditionen und Techniken darf nicht
  vorschnell eine Abhängigkeit der praktizierenden Störungen
  voneinander angenommen werden. Der Geist kann
  Menschen zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen
  Orten dieselben Wahrheiten offenbaren.
Schau rein - es lohnt sich




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Oratiotative Mystik

  • 1.
  • 2.
  • 3.
    Mystik des Gebets •Der Mystiker redet nicht nur über Gott, er redet mit Gott und von Gott her. • Oratiotative Mystik ist Mystik des Gebets. Gebet wird hier existentiell, als innere Verbundenheit und Einheit mit Gott verstanden. Es geht um die Tiefe eines mit dem Schöpfer verbundenen spirituellen Lebens, nicht nur um mündliche Gebetstradition.
  • 4.
    Das Gebet • UnterschiedlicheFormen des Betens. Gebet als mündliche Zwiesprache mit Gott, die entweder formell oder informell erfolgen kann. • Jesus sagt: Wenn du betest, glaube nicht das du um deiner vielen Worte erhört wirst, sondern geh in dein stilles Kämmerlein, bete dort, und unser Vater, der ins verborgene sieht, wird's dir vergelten. • Das heisst: Das für die Mystik relevante Geschehen im Gebet, findet als Gebet des Herzens auf der geistigen Ebene statt. Es sind keine Riten und Zeremonien notwendig, sondern nur ein hingegebenes Herz.
  • 5.
    Formen des Gebets •Formulargebet, teils in der spirituellen Überlieferung selbst begründet. (siehe Pater Noster, als vom Herrm selbst eingesetztes Gebet im Christentum) • Zeremonialgebet, das im Rahmen einer liturgischen Feier öffentlich vorgetragen wird. • freies Gebet - der Gläubige formuliert selbst ein Gebet, und drückt so seine persönliche Gottesbeziehung aus. • Fürbitte - ein Gebet für eine andere Person, sich selbst oder eine andere Entität des Seins • Dankgebet - Gebet als Dank für empfangenen Segen, etc.
  • 6.
    Das Gebet inden Weltreligionen (1) • Gebet als Technik in vielen Religionen beheimatet. Sogar Atheisten schicken mitunter eine Art Stoßgebet ans Leben. Aber: Unterschiedliche Adressaten, divergierende Zugänge zum Göttlichen und verschiedene Absichten stehen hinter dem Beten. • Unterschiedliche Gebetstraditionen können einander ergänzen und befruchten. Mantren als Gebete haben auch eine Entsprechung im Christentum (siehe via cordis), kontemplativer Charakter des Gebets hat dort aber eigenständig diese Form angenommen.
  • 7.
    Das Gebet inden Weltreligionen (2) • Auch Riten und Rituale können die Funktion des Gebets einnehmen und erfüllen. Die äußere Form drückt so das geistige Geschehen körperlich aus, und kann als Verstärker dienen. • Aus ähnlichen Traditionen und Techniken darf nicht vorschnell eine Abhängigkeit der praktizierenden Störungen voneinander angenommen werden. Der Geist kann Menschen zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten dieselben Wahrheiten offenbaren.
  • 8.
    Schau rein -es lohnt sich http://www.hohe-feste.at

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