Georg Schell Tel. (0 22 41) 20 66 63
g.schell@cdu-sankt-augustin.de
Falderbaumstraße 25
53757 Sankt Augustin
Sankt Augustin, 23. Dezember 2015
Offener Brief: Flüchtlingszuweisungen für Sankt Augustin 2016
Sehr geehrte Frau Regierungspräsidentin,
In einer aktuellen Pressemitteilung schreibt die SPD-Fraktion Sankt Augustin:
„Auch die Bezirksregierung hat auf unsere Anfrage hin die Zahlen der Stadt als viel
zu hoch bewertet.“ (siehe Anlage)
und bezieht sich damit auf die aktuelle Planung der Verwaltung der Stadt Sankt Augustin,
die in ihrem Projektplan von einer Zuweisung für 2016 von 200 Flüchtlingen pro Monat für
die Stadt ausgeht.
Wie viele andere Kommunen versuchen auch wir in Sankt Augustin, die Belegung weiterer
Sport- und Turnhallen – insbesondere solcher mit Nutzung durch Schulen – zu vermeiden.
Allerdings benötigt die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften mehrere Monate von der
Entscheidung bis zur Inbetriebnahme. Vor diesem Hintergrund sind möglichst belastbare
Zahlen für die Planung dringend notwendig.
Wenn die Aussage der SPD-Fraktion stimmt, dass Sie 200 Flüchtlinge pro Monat als viel zu
hoch bewerten, stellt sich für uns umgekehrt die Frage, welche Zahl Sie denn als
Planungsgrundlage für Sankt Augustin empfehlen. Wir benötigen vor allem einen Wert für
das erste Halbjahr 2016, da die hiesigen Fraktionen für das zweite schon einige Beschlüsse
gefasst haben, die ab dann nach jetzigem Kenntnisstand Unterbringungsengpässe
vermeiden sollten.
Die konkrete Frage an Sie lautet somit: Von wie vielen zugewiesenen Flüchtlingen pro
Monat soll die Stadt Sankt Augustin aus Sicht der Bezirksregierung im ersten Halbjahr
2016 ausgehen?
Georg Schell, Falderbaumstraße 25, 53757 Sankt Augustin
Bezirksregierung Köln
Frau Regierungspräsidentin
Gisela Walsken
50606 Köln
Seite 2
Ich bitte um eine sehr zeitnahe Beantwortung dieser Frage, da in Sankt Augustin je nach
Planwert Mitte Januar ggf. zum Teil gravierende Entscheidungen getroffen werden müssen,
die bis zu einer Belegung der Sporthalle des hiesigen Rhein-Sieg-Gymnasiums, in dem
Sport als Abiturfach gegeben wird, gehen könnten.
Wir behalten uns vor, Ihre Antwort den lokalen Medien zur Verfügung zu stellen. Dieses
Schreiben wird ebenfalls in Kopie an die Medien versandt.
Mit freundlichen Grüßen
Georg Schell
Vorsitzender der CDU-Fraktion
im Rat der Stadt Sankt Augustin

Offener Brief Flüchtlingszahl

  • 1.
    Georg Schell Tel.(0 22 41) 20 66 63 g.schell@cdu-sankt-augustin.de Falderbaumstraße 25 53757 Sankt Augustin Sankt Augustin, 23. Dezember 2015 Offener Brief: Flüchtlingszuweisungen für Sankt Augustin 2016 Sehr geehrte Frau Regierungspräsidentin, In einer aktuellen Pressemitteilung schreibt die SPD-Fraktion Sankt Augustin: „Auch die Bezirksregierung hat auf unsere Anfrage hin die Zahlen der Stadt als viel zu hoch bewertet.“ (siehe Anlage) und bezieht sich damit auf die aktuelle Planung der Verwaltung der Stadt Sankt Augustin, die in ihrem Projektplan von einer Zuweisung für 2016 von 200 Flüchtlingen pro Monat für die Stadt ausgeht. Wie viele andere Kommunen versuchen auch wir in Sankt Augustin, die Belegung weiterer Sport- und Turnhallen – insbesondere solcher mit Nutzung durch Schulen – zu vermeiden. Allerdings benötigt die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften mehrere Monate von der Entscheidung bis zur Inbetriebnahme. Vor diesem Hintergrund sind möglichst belastbare Zahlen für die Planung dringend notwendig. Wenn die Aussage der SPD-Fraktion stimmt, dass Sie 200 Flüchtlinge pro Monat als viel zu hoch bewerten, stellt sich für uns umgekehrt die Frage, welche Zahl Sie denn als Planungsgrundlage für Sankt Augustin empfehlen. Wir benötigen vor allem einen Wert für das erste Halbjahr 2016, da die hiesigen Fraktionen für das zweite schon einige Beschlüsse gefasst haben, die ab dann nach jetzigem Kenntnisstand Unterbringungsengpässe vermeiden sollten. Die konkrete Frage an Sie lautet somit: Von wie vielen zugewiesenen Flüchtlingen pro Monat soll die Stadt Sankt Augustin aus Sicht der Bezirksregierung im ersten Halbjahr 2016 ausgehen? Georg Schell, Falderbaumstraße 25, 53757 Sankt Augustin Bezirksregierung Köln Frau Regierungspräsidentin Gisela Walsken 50606 Köln
  • 2.
    Seite 2 Ich bitteum eine sehr zeitnahe Beantwortung dieser Frage, da in Sankt Augustin je nach Planwert Mitte Januar ggf. zum Teil gravierende Entscheidungen getroffen werden müssen, die bis zu einer Belegung der Sporthalle des hiesigen Rhein-Sieg-Gymnasiums, in dem Sport als Abiturfach gegeben wird, gehen könnten. Wir behalten uns vor, Ihre Antwort den lokalen Medien zur Verfügung zu stellen. Dieses Schreiben wird ebenfalls in Kopie an die Medien versandt. Mit freundlichen Grüßen Georg Schell Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Sankt Augustin