1
1. Die schönsten Lieder (24) 13
2. Kinderlieder (71) 39
3. Kinderlieder aus Deutschland und Europa (41) 113
4. Liebeslieder (42) 161
5. Volkslieder (75) 212
6. Weihnachtslieder (58) 291
7. Weihnachtslieder aus aller Welt (57) 353
8. Weihnachtslieder für Kinder (43) 421
9. Wiegenlieder (40) 470
10. Wiegenlieder aus aller Welt (51) 515
A a a der Winter der ist da 8
A a vaikuci 10
A la rurru 7
A le le 10
ABC die Katze lief im Schnee 2
Abend wird es wieder 9
Abends will ich schlafen gehn 8
Abends will ich schlafen gehn (Engelbert Humperdinck) 9
Aber heidschi bumbeidschi 9
Abu abu abua 10
Abua puiuţ de cuc 10
Ach bittrer Winter 2
Ach wie ist’s möglich dann 4
Ade zur guten Nacht 5
Adeste fideles 7
Aijā, žūžū 10
Aja tutaja 10
Akna Oror 10
Al canto del cucù »L’inverno se n’è andato« 1
Al die willen te kaap’ren varen - Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren 3
Albricias albricias 7
All mein Gedanken die ich hab 5
All the pretty little horses 10
Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren 5
Alle Jahre wieder 6
Alle meine Entchen 2
Alle Sterne - Adoración al niño Jesús 8
Alle Vögel sind schon da 2
Alles schweiget (Kanon) 9
Alouette - O du Lerche 3
Als die Römer frech geworden 5
Als du geboren warst - Canzone dei zampognari 8
Als ich bei meinen Schafen wacht 6
Als wir jüngst in Regensburg waren 5
Aludjál el csucsuljál el 10
2
Am Brunnen vor dem Tore 5
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen 6
An der Saale hellem Strande 5
Andachtsjodler 6
Andorinha gloriosa 7
Ännchen von Tharau 5
Arrorró 10
As I sat on a sunny bank (I saw three ships) 7
Auf de schwäbsche Eisebahne 2
Auf dem Berge da geht der Wind 8
Auf der Mauer auf der Lauer 2
Auf einem Baum ein Kuckuck saß 2
Auf Heu und Stroh - Entre le bœuf 8
Auf unsrer Wiese gehet was 2
Aus dem Himmelssall 7
Awake sweet love 4
Away in a manger-Allein in der Krippe 8
Backe backe Kuchen 2
Baju bajuschki baju 10
Bald gras ich am Neckar 5
Bald ist es wieder Nacht - Das Ringlein 9
Bambino divino 7
Barn Jesus i en krybbe lå 7
Bei meiner Tante Josefine 2
Bella ciao 1
Belle qui tiens ma vie 4
Boch predwitschnyj (Бог предвічний народився) 7
Bolle reiste jüngst zu Pfingsten 5
Brich an du schönes Morgenlicht 6
Bruder Jakob 2
Brüderchen komm tanz mit mir 2
Bukkene Bruse - Winz’ge Ziege Liese 3
Bunt sind schon die Wälder 5
Calgicilar - Die Musiker 3
Campana sobre campana 7
Canção de Natal (Beijai o menino) 7
Che baccan - Welch ein Krach 3
Christmas in the old man’s hat 8
Corramos, corramos 7
Csíja búja 10
Da unten im Tale 5
Dağlar gibi dalgaları - Über Wellen hoch wie Berge 3
Dal a dal a 10
Dance tae yer daddy - Komm kleiner Bruder 3
Dandini dandini dastana 10
Danket danket dem Herrn (Kanon) 1
Danny Boy 4
Das Lieben bringt groß Freud 4
Das Wandern ist des Müllers Lust 5
3
Dat du min Leevsten büst 5
De tierra lejana venimos 7
Deck the hall - Oer yw’r gŵr 7
Den die Hirten lobeten sehre - Quem pastores 6
Der Abendstern (Hoffmann von Fallersleben-Robert Schumann) 9
Der Frühling hat sich eingestellt & Es steht ein Baum im Odenwald (Hoffmann von Fallersleben) 5
Der Heiland ist geboren 6
Der kleine Reiter (Möcht ein kleines Pferdchen haben) 2
Der Kuckuck und der Esel 2
Der Mai ist gekommen 5
Der Mond ist aufgegangen 9
Der Mond ist aufgegangen 10
Der Morgenstern ist aufgedrungen 6
Der Tag der ist so freudenreich 6
Der Wächter tutet in sein Horn 9
Der Winter ist ein rechter Mann 5
Der Winter ist kommen 8
Der Winter ist vergangen 5
Die Gedanken sind frei 5
Die heilgen drei König 6
Die heilgen drei König’ sind wir genannt 8
Die schwarzbraunen Äugelein 4
Die Weihnachtslichter leuchten hell - Nu tändas tusen juleljus 8
Dieser Tag ist ein Freudentag - Il est né le divin enfant 8
Ding dong bells (Kanon) 8
Ding! dong! merrily on high 7
Dona nobis pacem 1
Dorme dorme meu menino 10
Dormi, dormi, bel bambin 7
Dormite mi niño 10
Dornröschen war ein schönes Kind 2
Down by the Salley gardens 4
Drei Chinesen mit dem Kontrabass 2
Drei Laub auf einer Linden 4
Du du liegst mir am Herzen 4
Du komm zu mir 2
Dzīvoju pie kundziņa pirmajo gadiņu - An dem Königshofe 3
Ehre sei Gott in der Höhe 6
Eia popeia (Louis Spohr) 9
Ein Glockenton klingt durch die Nacht 8
Ein Jäger aus Kurpfalz 5
Ein Jäger längs dem Weiher ging 5
Ein Mann der sich Kolumbus nannt 2
Ein Männlein steht im Walde 2
Ein Schneider fing ne Maus 2
Ein Vogel wollte Hochzeit machen 2
Eine kleine Geige möcht ich haben 2
Ej padá, padá rosička 10
El desembre congelat 7
4
El noi de la mare 7
El petit vailet 7
Én elmentem a vásárba félpénzzel - Ich ging auf den Markt ‘nen Groschen in der Hand 3
En nombre del cielo 7
Entre le bœuf et l’âne gris 7
Erfreue dich Himmel 6
Es es es und es 5
Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht 5
Es flog ein kleins Waldvöglein 4
Es freit ein wilder Wassermann 5
Es geht durch alle Lande 9
Es geht ein dunkle Wolk herein 5
Es ist ein Ros entsprungen 6
Es klappert die Mühle 5
Es kommt ein Schiff geladen 6
Es saß ein schneeweiß Vögelein 4
Es schaukeln die Winde (Engelbert Humperdinck) 9
Es tanzt ein Bi-ba-butzemann 2
Es tönen die Lieder 2
Es war ein König in Thule (Johann Wolfgang Goethe) 5
Es war eine Mutter 2
Es waren zwei Königskinder 5
Es wird scho glei dumpa 3
Es wird scho glei dumpa 6
Es wird schon gleich dunkel 9
Eta notsch swjataja (Эта ночь святая) 7
Eyenga mbotama! 7
Fais dodo 10
Fate la nanna coscine di pollo 10
Feinsliebchen du sollst mir nicht barfuß gehen (Johannes Brahms) 5
Fine knacks for ladies 4
Finster finster 2
Forunderligt at sige 7
Frère Jacques - Bruder Jakob 3
Freu dich Erd und Sternenzelt 6
Freude schöner Götterfunken (Beethoven-Schiller) 1
Froh zu sein bedarf es wenig (Kanon) 2
Fröhlich soll mein Herze springen 6
Fröhliche Weihnacht überall 6
Fuchs du hast die Gans gestohlen 2
Fui ao jardim da Celeste - Celestes Garten 3
Gatatumba 8
Gaudeamus igitur 5
Gdy się Chrystus rodzi 7
Geh aus mein Herz und suche Freud 5
Gelobet seist du Jesu Christ 6
Gjendines bådnlåt 10
Gläns över sjö och strand 7
Gloria (Weihnachtsquodlibet und Kanon) 8
5
Go tell it on the mountain 6
God rest you merry gentlemen - Gott schenk euch Ruh 8
Good night Ladies 1
Greensleeves 4
Grün grün grün sind alle meine Kleider 2
Grüß Gott du schöner Maien 5
Gut Nacht mein feines Lieb 9
Guten Abend gut Nacht 3
Guten Abend gut Nacht 10
Guten Abend gut Nacht (Johannes Brahms) 9
Guten Abend in diesem Haus 6
Guten Morgen good morning 2
Guten Morgen. Good Morning (2) 3
Guter Mond du gehst so stille 9
Hab mein Wage vollgelade 5
Hab ne Tante aus Marokko 2
Hab oft im Kreise der Lieben (Frisch gesungen) (Adalbert von Chamisso-Friedrich Silcher) 5
Habt ihr’s vernommen - Mennyböl az angyal 8
Hänschen klein ging allein 2
Hänsel und Gretel 2
Happy birthday 1
Hark! The herald angels sing 7
Häschen in der Grube 2
Hátið fer að höndum ein 7
Hava nagila 1
Heißa Kathreinerle 2
Hejo! Spann den Wagen an (Kanon) 5
Herbei o ihr Gläub’gen 6
Heut ist ein Fest bei den Fröschen am See (Kanon) 2
Heut kommt der Hans zu mir (Kanon) 2
Himmesl Au, licht und blau 1
Hine e hine 10
Hine mah tov (Kanon) 1
Hinunter ist der Sonne Schein 1
Ho ro'em b-Ofartho 7
Holka modrooká - Mädchen mit den blauen Äuglein 3
Hopp hopp hopp Pferdchen lauf Galopp 2
Hoppe hoppe Reiter 2
Horch was kommt von draußen rein 5
Horch wie der Magen knurrt - Kohldampf 2
Hört ihr Herrn und lasst euch sagen 9
Hrajú na Maru 10
Huron Carol (’Twas in the moon of wintertime) 7
I will give my love an apple 4
Ich armes welsches Teufli (Kanon) 1
Ich bin ein Musikante 2
Ich fahr dahin (Johannes Brahms) 5
Ich geh mit meiner Laterne 2
Ich ging durch einen grasgrünen Wald 5
6
Ich ging im Walde so für mich hin (Johann Wolfgang Goethe) 4
Ich hab die Nacht geträumet 5
Ich hatt einen Kameraden 5
Ich hör ihn - I hear them 8
Ich lieb den Frühling (I like the flowers) 2
Ich steh an deiner Krippen hier 6
Ich weiß nicht was soll es bedeuten – Loreley (Heinrich Heine) 5
Idha chthes (Christougenna) 7
If music be the food of love 4
If ye love me 4
If you’re happy - Bist du glücklich 3
Ihr Kinderlein kommet 6
Im Märzen der Bauer 5
Im schönsten Wiesengrunde 5
In dem Wald da steht ein Haus 2
In diesen Winternächten 8
In dulci jubilo 6
In einem kühlen Grunde (Joseph von Eichendorff) 5
In einen Harung 5
In meinem kleinen Apfel 2
In Mutters Stübele 2
Inmitten der Nacht 6
Innsbruck ich muss dich lassen (Heinrich Isaac) 5
It was a lover and his lass 4
Itsuki no Komori-uta 10
Ja lysytschka - Das kleine Füchslein 3
Jasoda Hari palne 10
Jetzt fahrn wir übern See 2
Jetzt fängt das schöne Frühjahr an 5
Jetzt gang i ans Brünnele 5
Jetzt steigt Hampelmann 2
Jimba jimba 2
Jingle bells 6
John Brown’s body 1
Josef lieber Josef mein 6
Joulupuu on rekennettu 7
Joy to the world - Freu dich o Welt 8
Julen har bragt versignet bud 7
Kalanta »Kalin imeran archontes« 7
Kalinka 1
Kein Feuer keine Kohle 4
Kein schöner Land in dieser Zeit 5
Kinder bringen den Frieden 8
Kinder kommt und ratet (Der Bratapfel) 8
Kinderwacht (Robert Schumann) 9
Kindlein mein 9
Kleertjes uit pyjamaatjes aan 10
Kling Glöckchen klingelingeling 6
Knecht Ruprecht 8
7
Komm lieber Mai 5
Komm wir gehn nach Bethlehem 8
Kommet ihr Hirten 6
Kommt ein Vogel geflogen 2
Kommt gezogen kleine Vögel (Taubert) 9
Kuckuck Kuckuck ruft’s aus dem Wald 2
Kukkuu kukkuu kaukana kukkuu (Kuckuck Kuckuck ruft’s aus der Ferne) 4
Kume kum Geselle min 4
La danza del serpente - Tanz der langen Schlange 3
La mar estaba salada 3
Lala mtoto lala 10
Lasst uns froh und munter sein 6
Laterne Laterne 2
Laurentia 2
Le coq est mort (Kanon) 1
Leise rieselt der Schnee 6
Leise zieht durch mein Gemüt (Heinrich Heine-Felix Mendelssohn-Bartholdy) 5
Les anges dans nos campagnes - Angels, from the realms of glory 7
Lieb Nachtigall wach auf 6
Liebeszauber 4
Lieblich hat sich gesellet 4
Lieti pastori 7
Ljulja ljulja, ljuška 10
Lobt Gott ihr Christen alle gleich 6
London Bridge is falling down - Londons Brücke die brach ein 3
Machet auf das Tor 2
Macht hoch die Tür 6
Marche des rois (Ce matin) 7
Maria die zoude naar Bethlehem gaan 7
Maria durch ein Dornwald ging 6
Maria heeft het boek 7
Mariä Wiegenlied (Max Reger) 9
Mary had a baby 8
Mein Gmüt ist mir verwirret 4
Mein Hut der hat drei Ecken 2
Mein Mädel hat einen Rosenmund 4
Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad 2
Merry Christmas Halleluja 8
Michael Finnigan - Michel Pfennigmann 3
Mit Lieb bin ich umfangen 4
Mitt hjerte alltid vanker 7
Morgen Kinder wird’s was geben 3
Morgen Kinder wird’s was geben 6
Morgen kommt der Weihnachtsmann 8
Morgen muss ich weg von hier (Friedrich Silcher) 5
Mostan kinyilt 7
Müde bin ich geh zur Ruh 2
Müde bin ich geh zur Ruh 10
Muss i denn zum Städtele hinaus 5
8
My Bonnie is over the ocean 4
My jesteśmy krasonoludki - Wir sind Zwerge klein wie Mäuschen 3
My love is like a red red rose 4
Na ska’ en liten få sova så søtt 10
Naceu naceu 7
Nani tou riga to pedi 10
Navidadau purinini 7
Niklas ist ein braver Mann 8
Nique nac no muse 4
Nohka nohka mánná nohka 10
Noi siamo i tre re 7
Nu zijt wellekome 7
Numi numi yaldati 10
Nun ade du mein lieb Heimatland 5
Nun komm der Heiden Heiland 6
Nun kommt all zum Kinde - Venite adoriamo 8
Nun ruhen alle Wälder 9
Nun will der Lenz uns grüßen 5
Nun wollen wir singen das Abendlied 9
O ce veste minunată 7
O du fröhliche 6
O du lieber Augustin 5
O du schöner Rosengarten 4
O Freude über Freude 6
O Heiland reiß die Himmel auf 6
O hush thee my baby 10
O Jesulein zart 6
O laufet ihr Hirten 8
Ó ó menino ó 10
O Täler weit o Höhen (Joseph von Eichendorff-Felix Mendelssohn Bartholdy) 5
O Tannenbaum 6
O Tannenbaum, du trägst ein’ grünen Zweig 8
O Waly Waly 4
O wie ist es kalt geworden 2
O wie wohl ist mir am Abend (Kanon) 9
Oj Jano Jano 10
Once in royal David’s city 7
Oranges and lemons - Äpfel und Pflaumen 3
Papir is doch waiß 5
Pera stus pera kampus - Da drüben auf dem Felde 3
Pleši pleši črni kos - Schwarze Amsel komm zum Tanz 3
Pop goes the weasel - Zack bin ich pleite 3
Prom’nons-nous dans les bois - In den Wald woll’n wir geh’n 3
Půjdem spolu do Betléma 7
Puppenwiegenlied (Reinecke) 9
Que ne suis-je la fougère 4
Rääbeliechtli wo gahsch hii - Rübenlichtlein wo gehst hin 3
Remember me my dear 4
Ringel Ringel Reihe 2
9
Rise up, shepherd, and follow! 7
Rock my soul (Kanon) 1
Rock-a-bye 10
Row your boat - Fahr dein Boot 3
Sah ein Knab ein Röslein stehn (Heideröslein) (Johann Wolfgang Goethe) 5
Sally in our alley 4
Sandmännchen (Die Blümelein sie schlafen) 9
Sang til Juletræt (Du grønne, glitrende træ) 7
Sankt Martin 2
Sanna sannanina 8
Santa Lucia 3
Schlaf ein mein Jesulein - Lulajże, Jezuniu 8
Schlaf Herzenssöhnchen (Weber) 9
Schlaf in guter Ruh (Taubert) 9
Schlaf Kindchen balde 9
Schlaf Kindelein süße 9
Schlaf Kindlein schlaf 9
Schlaf mein Kindlein, bajuschki baju 8
Schlaf schlaf holdseliges Jesulein 8
Schlaf wohl du Himmelsknabe du (Wiegenlied der Hirten) 9
Schlafe mein Prinzchen schlaf ein 9
Schlafe schlafe holder süßer Knabe (Franz Schubert) 9
Schneeflöckchen Weißröckchen 2
Schneeflöckchen Weißröckchen 8
Schneemann rolle rolle 8
Schön ist die Welt 5
Schwesterlein wann gehen wir nach Haus 5
Se Amor mai da vu se vede - Lässt sich Amor bei euch schauen 4
Señora Doña Maria 7
Shalom chaverim (Kanon) 1
Shlof main fegele 9
Shlof main fegele 10
Sing a song of sixpence - Sing ein Lied vom Taler 3
Singt und klingt 8
Slaap kindje slaap 10
So lauft! - Venid venid (Kanon) 8
So schlaf in Ruh (Hoffmann von Fallersleben) 9
So treiben wir den Winter aus 5
So wünsch ich ihr ein gute Nacht 4
Sofðu unga ástin mín 10
Spannenlanger Hansel 2
Spi ditja mojo usni 10
Spi maco spi 10
Stehn zwei Stern am hohen Himmel 5
Steht auf ihr lieben Kinderlein 1
Still still still weil’s Kindlein schlafen will 6
Still still still weil’s Kindlein schlafen will 9
Stille Nacht heilige Nacht 6
Summ summ summ 2
Sur le pont d’Avignon 1
10
Suse liebe Suse 2
Süßer die Glocken nie klingen 6
Swing low, sweet chariot 1
Ta prowatákia - Die Schafe 3
Taler Taler du musst wandern (Ringlein Ringlein du musst wandern) 2
Tauet Himmel den Gerechten 6
The animal fair - Wir sind auf den Rummel gefahr’n 3
The ash grove 4
The first Nowell - Die Heilige Nacht 8
The holly and the ivy 7
This old man - Opapa 3
Thula baba 10
Tief im Walde 8
Tochter Zion 6
Trarira der Sommer der ist da 2
Trotting to the fair 4
Tu scendi dalle stelle 7
Tuta nana tgu 10
Tuu tuu tupakkarulla 10
U Milice - Milica oh Milica 3
U to vrijeme godišta 7
Und unser lieber Frauen 6
Und wer im Januar geboren ist 2
Unter der linden 4
Ušt’i mamo - Liebste Mama 3
Verstohlen geht der Mond auf 5
Viire takka 10
Viva viva la musica 5
Vöglein fliegt dem Nestchen zu (Peter Cornelius) 9
Vöglein im hohen Baum 5
Vom Himmel hoch da komm ich her 6
Vom Himmel hoch o Englein kommt 6
Vou veri rou 10
Vyssa lulla litet barn 10
Wach auf meins Herzens Schöne 5
Wachet auf es krähte der Hahn (Kanon) 5
Wachet auf ruft uns die Stimme 6
Wann die Kinder schlafen ein (Reinecke) 9
Ward ein Blümchen mir geschenket 5
Was soll das bedeuten 6
We three kings of Orient are 7
We wish you a merry Christmas 3
We wish you a merry Christmas 6
Weiß mir ein Blümlein blaue 4
Weißt du wie viel Sternlein stehen 9
Welch eine wundersame Nacht 8
Wem Gott will rechte Gunst erweisen 5
Wenn alle Brünnlein fließen - Heimliche Liebe 5
Wenn ich ein Vöglein wär 5
11
Wer hat die schönsten Schäfchen 9
Wer klopfet an 6
Wer will fleißige Handwerker sehn 2
What child is this 7
What shall we do with a drunken sailor 1
When the saints go marching in 1
While shepherds watched their flocks 7
Widele wedele (Bettelmanns Hochzeit) 5
Widewidewenne 2
Wie er wolle geküsset seyn - Die Kunst des Küssens 4
Wie schön blüht uns der Maien 5
Wie schön leuchtet der Morgenstern 6
Wie soll ich dich empfangen 6
Will ich in mein Gärtlein gehn 1
Willst du dein Herz mir schenken 4
Winter ade 2
Wir kommen all und gratulieren 2
Wir lieben die Stürme 1
Wo pole berjosa stojala - Birkenbaum am Hang 3
Žežulka z lesa vylítla 7
Zie de maan schijnt door de bomen - Sieh der Mond erhellt den Garten 3
Zu Bethlehem geboren 6
Zum Tanze da geht ein Mädel 5
Zwischen Berg und tiefem tiefem Tal 3
Yalla tnam Rima 10
Yue er ming 10
12
13
1. Al canto del cucù »L’inverno se n’è andato«
2. Bella ciao
3. Danket danket dem Herrn (Kanon)
4. Dona nobis pacem
5. Freude schöner Götterfunken (Beethoven-Schiller)
6. Good night Ladies
7. Happy birthday
8. Hava nagila
9. Himmesl Au, licht und blau
10. Hine mah tov (Kanon)
11. Hinunter ist der Sonne Schein
12. Ich armes welsches Teufli (Kanon)
13. John Brown’s body
14. Kalinka
15. Le coq est mort (Kanon)
16. Rock my soul (Kanon)
17. Shalom chaverim (Kanon)
18. Steht auf ihr lieben Kinderlein
19. Sur le pont d’Avignon
20. Swing low, sweet chariot
21. What shall we do with a drunken sailor
22. When the saints go marching in
23. Will ich in mein Gärtlein gehn
24. Wir lieben die Stürme
14
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com
Melodie und Text: aus dem Tessin und aus Norditalien,
deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), 2017
© Carus-Verlag, Suttgart (dt. Text)
Der Win ter
- ist vo rü
- ber,
- A pril
- zog schnell vor bei,
- und
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22 Al canto del cucu
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2. Lassù per le montagne,
la neve non c’è più,
comincia a far il nido
il povero cucù. Cucù, …
3. La bella a lla finestra
la guarda in su è in giù,
aspetta il fidanzato
al canto del cucù. Cucù, .…
4. Te l’ho pur sempre detto
che maggio ha la virtù
di far sentir l’amore
al canto del cucù. Cucù, …
»L‘inverno se n‘è andato«
2. Schon taut es in den Bergen,
vom Schnee blieb kaum ein Rest,
dreist hält der Kuckuck Ausschau
nach einem fremden Nest.
3. Am Fenster steht ein Mädchen,
ins Weite schweift ihr Blick,
sie hofft, der Kuckuck bring ihr
auch ihren Schatz zurück.
4. Sei, lieber Mai, willkommen,
du allerschönste Zeit!
Die Lieb erwacht aufs Neue,
sobald der Kuckuck schreit.
Al canto del cucù
15
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com
2. O partigiano, portami via,
o bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao.
O partigiano portami via,
ché mi sento di morir.
3. E se io muoio da partigiano,
o bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao.
E se io muoio da partigiano,
tu mi devi seppellir.
4. Mi seppellirai lassù in montagna,
o bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao.
E seppellire lassù in montagna,
all’ombra d’un bel fior.
5. Tutte le genti che passeranno,
o bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao.
E le genti che passeranno,
ti diranno »che bel fior!«
6. »E quest’ è il fiore del partigiano«,
o bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao.
»E quest’ è il fiore del partigiano,
morto per la libertà!«
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Em H7 Em Am
Em H7 Em H7 Em
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Bella ciao
Melodie und Text: Partisanenlied aus Norditalien, um 1942
16
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com
Melodie: 18. Jahrhundert; Text: nach Psalm 107,1
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(Kanon zu 4 Stimmen)
Danket, danket dem Herrn
17
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com
Melodie: mündlich überliefert
Text: aus dem altkirchlichen »Agnus Dei«
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4
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1. F
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6 Dona nobis pacem
Kanon zu 3 Stimmen
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(Kanon zu 3 Stimmen)
Dona nobis pacem
18
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
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Melodie: Ludwig van Beethoven (1770–1827), aus der IX. Sinfonie, 1823
Text: Friedrich Schiller (1759–1805), 1785
wir be tre
- ten
- feu er
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1. Freu
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12 Freude, schöner Götterfunken
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- tum!
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j
˙
2. Wem der große Wurf gelungen
eines Freundes Freund zu sein,
wer ein holdes Weib errungen,
mische seinen Jubel ein!
Ja – wer auch nur eine Seele
sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer‘s nie gekonnt, der stehle
weinend sich aus diesem Bund!
3. Freude heißt die starke Feder
in der ewigen Natur.
Freude, Freude treibt die Räder
in der großen Weltenuhr.
Blumen lockt sie aus den Keimen,
Sonnen aus dem Firmament,
Sphären rollt sie in den Räumen,
die des Sehers Rohr nicht kennt.
Freude, schöner Götterfunken
19
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Melodie und Text: nach dem Lied »Farewell, Ladies« von Edwin Pearce Christy (1815–1862), 1847
2. Farewell, Ladies! …
3. Sweet dreams, Ladies! …
G
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#
1. Good
G
night, La dies!
- Good night, La
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- Good
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night,
13 Good night, Ladies!
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La
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dies!
- We’re going
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you now.
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Mer ri
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- we roll a long,
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- roll
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a long,
- mer ri
- ly
- we roll a long,
- o
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- the deep blue sea.
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Good night, Ladies
20
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com
Melodie: Mildred J. Hill (1859–1916), 1893
Text: Patty Hill (1868–1946), 1893 mit dem Text »Good morning to All«
Hap py
- Birth
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- to you.
C
Hap py
- Birth day
- to you.
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Hap py
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Birth day,
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[A13]
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- Birth
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- Hap py
- Birth
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- to
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you.
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14 Happy Birthday
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Happy Birthday
|: Zum Geburtstag viel Glück, :|
zum Geburtstag, liebe(r) »Name«,
zum Geburtstag viel Glück
|: Tavalodet Mubarak. :|
(persisch)
|: Cumpleaños feliz, :|
te deseamos todos,
cumpleaños feliz.
(spanisch)
|: Joyeux anniversaire. :|
(französisch)
|: Tanti auguri a te, :|
tanti auguri cara/caro »nome«,
tanti auguri a te.
(italienisch)
|: ‫שמח‬ ‫הולדת‬ ‫יום‬ :|
���
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���
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.....
Bruder Jakob
‫قوب‬
‫يع‬
‫أخوي‬ ‫يا‬
،
‫يعقوب‬
‫أخوي‬ ‫يا‬
‫يم؟‬
‫نا‬‫بعدك‬
‫يم؟‬
‫نا‬‫بعدك‬
|:‫������راس؟‬
:|
‫نغ‬
‫دو‬ ‫نغ‬
‫د‬ ‫نغ‬
‫د‬
،
‫نغ‬
‫د‬
.‫نغ‬
‫دو‬ ‫نغ‬
‫د‬
Morning has come
،‫بح‬
‫الص‬
‫اجى‬
،‫يل‬
‫لل‬
‫ا‬ ‫روح‬
‫لشمس‬
‫ا‬ ‫مع‬ ‫قمت‬
.‫الخير‬
‫باح‬
‫ص‬ ‫ت‬
‫قل‬
‫و‬
‫بارك‬
‫م‬ ‫تولدت‬
bahil kher, sabahil kher. :|
ah, sabah, sabahil kher. :|
|: ‫باح‬
‫ص‬
،‫ير‬
‫الخ‬
‫باح‬
‫ص‬
‫ير‬
‫الخ‬
. :|
: ،‫باح‬
‫ص‬
،‫باح‬
‫ص‬
‫صباح‬
‫خير‬
‫ال‬
. :|
Yom Huledet Same‘ach
(hebräisch)
Hodně štěstí zdraví,
hodně štěstí zdraví,
hodně štěstí milá/milý
hodně štěstí zdraví
(tschechisch)
(koreanisch)
|: 祝你生日快乐 :|
|: Zhù nǐ shēngrì kuàilè :|
(chinesisch)
생일 축하합니다.
생일 축하합니다.
사랑하는 (이름)의
생일 축하합니다.
생일 축하합니다.
생일 축하합니다.
사랑하는 (이름)의
생일 축하합니다.
|: Sana hilwa ya gamil, :|
Sana hilwa ya habibi,
Sana hilwa ya gamil.
(arabisch)
|: :|
|: Taredarz e ajsor :|
(armenisch)
|: İyi ki doğdun »isim«, :|
iyi ki doğdun, iyi ki doğdun,
mutlu yıllar sana.
(türkisch)
Kullin-Nās Kullin-Nās,
yrauḫū ͨal bet.
Illitwal williᵓsār,
in-Nasḥīn, willinḥaf
Kullin-Nās Kullin-Nās,
yrauḫū ͨal bet.
Ĥallīna nᵓūl yalla salām.
ktīr ḥilū ma
ͨ kum kān.
Kullin-Nās Kullin-Nās,
yrauḫū ͨal bet.
Alle Leut
‫ناس‬
‫ال‬‫كل‬
،
‫يت‬
‫ب‬
‫عال‬‫يروحوا‬ ‫ناس‬
‫ال‬‫كل‬
.
‫القصار‬
‫و‬ ‫الطوال‬
،
‫و‬ ‫ين‬
‫ناصح‬
‫ل‬‫ا‬
‫نحاف‬
‫ال‬
،
‫ناس‬
‫ال‬‫كل‬
،
‫يت‬
‫ب‬
‫عال‬‫يروحوا‬ ‫ناس‬
‫ال‬‫كل‬
.
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‫ي‬‫قول‬
‫ن‬‫نا‬
‫ي‬
‫خل‬
،
‫كان‬ ‫كم‬
‫مع‬ ‫حلو‬‫تير‬
‫ك‬
،
‫يت‬
‫ب‬
‫عال‬‫يروحوا‬ ‫ناس‬
‫ال‬‫كل‬ ‫س‬
‫نا‬
‫ال‬‫كل‬
.
|:Sana ḥilwa ya gamīl, :|
Sana ḥilwa ya ḥabībī,
Sana ḥilwa ya gamīl.
Happy Birthday
|:،‫يل‬
‫جم‬ ‫يا‬‫حلوة‬ ‫سنة‬
:|
،‫بيبي‬
‫ح‬ ‫يا‬‫حلوة‬‫سنة‬
.‫جميل‬ ‫يا‬
‫حلوة‬‫سنة‬
Salām ya aşḥāb, Salām ya
aşḥāb.
Salām, salām.
Ila-liqaᵓ , ila-liqaᵓ, Salām,
salām.
Shalom Chaverim
،‫أصحاب‬‫يا‬
��K
.‫أصحاب‬‫يا‬
��K
‫�م‬K
،
.‫�م‬
‫س‬
‫اللقاء‬
‫الى‬
،
،‫قاء‬
‫لل‬
‫ا‬ ‫الى‬
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��K
In-Nāhir ͨam yġri, yġri u yġri
,
In-Nāhir ͨam yġri rāġi ͨ lal-
Baḥar.
Ya ᵓard-iḥmilīni, w ͨal baḥar
waddīni
Ya ᵓard-iḥmilīni, ᵓana ṭifli-
sĝīr.
The river is flowing
‫يجري‬‫النهرعم‬
،‫يجري‬‫و‬ ‫يجري‬،
‫يجري‬‫عم‬ ‫النهر‬
.‫بحر‬
‫لل‬
‫راجع‬
‫ني‬
‫ي‬
‫احمل‬‫أرض‬ ‫يا‬
.‫ني‬
‫ي‬
‫ود‬ ‫بحر‬
‫ل‬
‫عا‬ ‫و‬ ،
‫يا‬
‫ني‬
‫ي‬
‫احمل‬‫أرض‬
،
‫صغير‬
‫طفل‬ ‫نا‬
‫أ‬
.
Ir-Rā ͨi by ͨzef ͨan-Nai,
Ir-Rabīͨ haiyu haiyu ġai,
Kullin-Nās ͨam biĝannu,
Wi-byurᵓusu-bitablu.
La la la la ….
Es tönen die Lieder
،‫لناي‬
‫ا‬‫ع‬ ‫يعزف‬
‫ب‬
‫الراعي‬
،‫جاي‬ ‫يو‬
‫ه‬ ‫و‬ ‫ي‬
‫ه‬ ‫يع‬
‫ب‬
‫لر‬
‫ا‬
‫نوا‬
‫يغ‬
‫ب‬
‫عم‬ ‫ناس‬
‫ال‬‫كل‬
،
.‫لوا‬
‫ب‬
‫بط‬
‫و‬ ‫صوا‬
‫ق‬
‫بير‬
‫و‬
21
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Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
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Textübertragung: Auf, jubelt und freut euch, singt, erhebt euch mit frohem Herzen.
Melodie: Israelischer Volkstanz
Text: Abraham Zwi Idelsohn (1882–1938), 1919/1922
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Hava nagila
22
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
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Melodie: überliefert, seit 1835 gedruckt
Text: spätes 18. Jahrhundert
2. Gottes Welt, wohl bestellt,
wie viel zählst du Stäublein?
3. Sommerfeld, uns auch meld,
wie viel zählst du Gräslein?
4. Dunkler Wald, grün gestalt,
wie viel zählst du Zweiglein?
5. Tiefes Meer, weit umher,
wie viel zählst du Tröpflein?
6. Sonnenschein, klar und rein,
wie viel zählst du Fünklein?
7. Ewigkeit, lange Zeit,
wie viel zählst du Stündlein?
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1. Him
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- Au,
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licht
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und blau,
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viel zählst
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18 Himmels Au, licht und blau
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Oh
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- Zahl,
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viel
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- soll
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mein Gott
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- bet
- sein.
F
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Himmels Au, licht und blau
23
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Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
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Hi
Dm
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- mah tov u ma
- na
Gm
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- schä
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chad.
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im,
Dm
- schä
Gm
wet
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- gam ja
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chad.
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Hi
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F
schä
Gm
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- a chim
F
- gam ja
Dm
chad.
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Hi
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F
schä
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wet
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F
- gam ja
Dm
chad.
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1.
19 Hine mah tov
Kanon zu 2 Stimmen
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2.
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Textübertragung: Seht doch, wie gut und schön es ist, wenn Brüder miteinander in Eintracht wohnen.
Melodie: aus Israel; Text: nach Psalm 133,1
Hine mah tov (Kanon zu 2 Stimmen)
24
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Melodie: Melchior Vulpius (um 1570–1615), »Ein schön geistlich Gesangbuch«, 1609
Text: Nikolaus Herman (um 1480/1500–1561), 1560
2. Dir sei Dank, dass du uns den Tag
vor Schaden, Gfahr und mancher Plag
durch deine Engel hast behüt
aus Gnad und väterlicher Güt.
3. Womit wir heut erzürnet dich,
dasselb verzeih uns gnädiglich
und rechn es unsrer Seel nicht zu;
lass schlafen uns mit Fried und Ruh.
4. Durch dein Engel die Wach bestell,
dass uns der böse Feind nicht fäll.
Vor Schrecken, Angst und Feuersnot
behüte uns, o lieber Gott.
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1. Hin
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- ter
- ist der
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- Schein,
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die
20 Hinunter ist der Sonne Schein
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- Nacht
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stark
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Dm
- leucht
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uns,
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- Licht,
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Hinunter ist der Sonne Schein
25
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Melodie und Text: mündlich überliefert, aus dem 18. Jahrhundert, vermutlich Schweizer Ursprungs
welsch (romanisch): aus Frankreich oder der französischen Schweiz oder einfach »fremdsprachig«
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Ich
Kanon zu 3 Stimmen
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- wel
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- Teuf
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de
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- ren,
- Mar-
21 Ich armes welsches Teufli
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#
schie
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- bin mü
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Mar - schiern.
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- sack,
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3.
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(Kanon zu 3 Stimmen)
Ich armes welsches Teufli
26
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
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Melodie und Text: aus dem amerikanischen Sezessionskrieg (1861–1865), die Melodie geht möglicherweise
auf das methodistische Kirchenlied »Say, brothers, will you meet us« (1858) zurück
2. The stars of heaven are looking kindly down, (3x)
on the grave of old John Brown. Glory, Glory, Hallelujah! …
3. He’s gone to be a soldier in the army of the Lord, (3x)
and his soul goes marching on. Glory, Glory, Hallelujah! …
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Hm
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##
#
1. John
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Brown’s bod y
- lies a moul
- dring
- in the grave,
23 John Brown’s body
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John
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Brown’s bod y
- lies a moul
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- in the grave,
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John Brown’s bod y
- lies a moul
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- dring
- in the grave,
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but his
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soul is march
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- on.
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Refrain
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- Glo ry!
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- jah!
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Glo ry!
- Glo ry!
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C#
- jah!
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- But his soul is march
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ing
- on.
A [E7]
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John Brown‘s body
27
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Refrain
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ja.
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Ja,
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24 Kalinka
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Hei,
Ka
Ka
ja!
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no
fan
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Kalinka
2. Sosjonuschka ty seljonaja,
ne schumi she nado mnoi.
Aj-ljuli, ljuli, aj-ljuli,
ne schumi she nado mnoi!
3. Krasawiza, duschadewiza,
polju-bi she ty menja.
Aj-ljuli, ljuli, aj-ljuli,
poljubi she ty menja!
2. Rauscht fein sacht nur, ihr Bäume,
stört mir nicht meine Träume,
ziehn sie doch rasch mit dem Wind vorbei.
|: Aj-ljuli, ljuli, :|
ziehn sie doch rasch mit dem Wind vorbei.
3. Liebchen, magst du wohl denken,
mir dein Herz zu schenken?
Ach, wie so glücklich werde ich dann sein!
|: Aj-ljuli, ljuli, :|
ach, wie so glücklich werde ich dann sein!
Melodie und Text: Iwan Petrowitsch Larionow (1830–1889), 1860, russisches Volkslied
deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), 2017
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
28
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com
Melodie und Text: aus Frankreich
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Le
1. F
coq est mort, Ie coq
C7
est mort.
F
25 Le coq est mort Kanon zu 5 Stimmen
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Le
2.
F
coq est mort, Ie coq
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est mort.
F
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Il
3.
F
ne di ra
- plus co co di,
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co co da.
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4.
F
ne di ra
- plus co co di,
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co co da,
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co
5.
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co co co co co co co di,
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co co da.
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(Kanon zu 5 Stimmen)
Le coq est mort
|: Der Hahn ist tot, der Hahn ist tot. :|
|: Er kann nicht mehr krähn co co di, co co da, :|
co co co co co co co co di, co co da.
|: The cock is dead, the cock is dead. :|
|: He will never crow co co di, co co da, :|
co co co co co co co co di, co co da.
|: Gallus meus mortuus est. :|
|: Ille non cantabit co co di, co co da, :|
co co co co co co co co di, co co da.
29
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com
Melodie und Text: Afro-American Spiritual
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Rock
Kanon zu 3 Stimmen
1. F
my soul in the bos om
- of A bra
- ham,
- rock
C
my soul in the
29 Rock my soul
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bos
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om
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- ham,
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my soul in the bo som
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- ham,
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oh,
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F
2.
So
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high, I can’t get o ver
- it,
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get un der
- it, so
F
wide, I can’t get ’round of it,
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oh,
C
rock a
- my soul.
F
3.
Rock
F
my soul, rock
C
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soul,
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rock
F
my soul,
C
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- my soul.
F
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Rock my soul (Kanon zu 3 Stimmen)
30
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
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Sha lom
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- cha ve
- rim,
- sha lom
- cha ve
- rim,
- sha lom,
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lom! Le hit ra
- ot,
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- sha lom!
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1. 2. 3. 4.
30 Shalom chaverim
Kanon zu 8 Stimmen
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5. 6. 7. 8.
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Textübertragung: Friede sei mit euch, Freunde, auf Wiedersehen.
Melodie und Text: aus Israel
(Kanon zu 8 Stimmen)
Shalom chaverim
31
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Melodie: 15. Jahrhundert, geistlich bei Nikolaus Herman, 1560
Text: Erasmus Alberus (vor 1553), gedruckt um 1556
2. Sei uns willkommen, lieber Tag,
vor dir die Nacht nicht bleiben mag.
Leucht uns in unsre Herzen fein
mit deinem himmelischen Schein.
1. Steht auf,
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- Kin
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- lein!
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Der Mor gen
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31 Steht auf, ihr lieben Kinderlein!
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Steht auf, ihr lieben Kinderlein
32
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com
Melodie und Text: aus Frankreich
2. Les belles dames font comme ci, et puis encore comme ça.
3. Les cordonniers font comme ci, ...
4. Les boulangers font comme ci, ...
5. Et les tailleurs font comme ci, ...
6. Les musiciens font comme ci, ...
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tous en rond. 1.
et puis en co
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- comme ça.
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Sur
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le pont d’A
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33 Sur le pont d’Avignon
1.
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Les beaux mes sieurs
- font comme
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D.C. al Fine
2.
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Sur le pont d’Avignon
33
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com
Melodie und Text: Afro-American Spiritual
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Swing
Refrain
F
low, sweet char
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- ot,
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- com
F
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- for to car
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- me home!
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34 Swing low, sweet chariot
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Swing
F
low, sweet char
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i
- ot,
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- com ing
- for to car ry
C7 ( 4)
sus
- me
C7
home!
F Fine
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1. I looked
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- Jor dan,
- and what
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did I see,
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- for to car
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ry
- me home.
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F
of an gels
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ing
- af ter
- me,
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com
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ing
- for to car ry
C7 ( 4)
sus
- me
C7
home.
F
D.C. al Fine
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2. If you get there before I do,
comin’ for to carry me home,
tell all my friends I’m comin’ there too,
comin’ for to carry me home. Swing low ...
3. The brightest day that ever I saw,
comin’ for to carry me home,
when Jesus washed my sins away,
comin’ for to carry me home. Swing low ...
4. I’m sometimes up and sometimes down,
comin’ for to carry me home,
but still my soul feels heavenly bound,
comin’ for to carry me home. Swing low ...
Swing low, sweet chariot
34
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Melodie und Text: englisches Shanty, Anfang 19. Jahrhundert
2. Take him and shake him and try to awake him …
3. Give him a dose of salt and water …
4. Give him a dash with a bosom’s rubber …
5. Put him in a long boat till he’s sober …
6. Pull out the plug and wet him all over …
7. Heave him by the leg in a running bowline …
8. That’s what to do with a drunken sailor …
2
4
&
1. What
Dm
shall we do with a drunk en
- sail or,
- what
C
shall we do with a
40 What shall we do with a drunken sailor
&
drunk en
- sail or,
- what
Dm
shall we do with a drunk en
- sail or
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- in the morn
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- Hoo
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- and up she ris es,
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- and
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up she ris es,
- hoo
Dm
ray
- and up she ris es
- ear
C
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- in the morn
Dm
ing!
-
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What shall we do with a drunken sailor
35
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
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Melodie und Text: überliefert, frühes 20. Jahrhundert
2. And when the stars begin to fall …
3. When Gabriel blows in his horn …
4. And when the sun refuses to shine …
5. And when the moon has turned to blood …
6. And when they gather round the throne …
7. And on that Hallelujah day …
1. O
F
when the saints go march ing
- in, o when the
saints
F
go march ing
- in,
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then, Lord, let
F
me be
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in that
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- when the saints
F
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- in.
F
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41 O when the saints go marching in
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When the saints go marching in
36
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
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Melodie: nach dem Fronleichnamslied »Kommt zum großen Abendmahl«, von Johan Nikolaus Böhl 1810 dem Text zugeordnet
Text: aus »Des Knaben Wunderhorn«, 1808
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- gehn,
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42 Will ich in mein Gärtlein gehn
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- mit.«
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Will ich in mein Gärtlein gehn
2. Will ich in mein Küchel gehn,
will mein Süpplein kochen;
seht ein bucklig‘ Männlein da,
hat mein Töpflein brochen.
3. Will ich in mein Stüblein gehn,
will mein Müßlein essen;
steht ein bucklig‘ Männlein da,
hat’s schon halber gessen.
4. Will ich auf mein Boden gehn,
will mein Hölzlein holen;
steht ein bucklig‘ Männlein da,
hat mir’s halber g’stohlen.
5. Will ich in mein Keller gehn,
will mein Weinlein zapfen;
steht ein bucklig‘ Männlein da,
tut mir’n Krug wegschnappen.
6. Geh ich in mein Kämmerlein,
will mein Bettlein machen;
steht ein bucklig‘ Männlein da,
fängt als an zu lachen.
7. Wenn ich an mein Bänklein knie,
will ein bisslein beten;
steht ein bucklig‘ Männlein da,
fängt gleich an zu reden:
»Liebes Kindlein, ach, ich bitt,
bet fürs bucklig‘ Männlein mit.«
37
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart
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Melodie und Text: Anonymus, erstmals 1933 vom Deutschen Pfadfinderbund gedruckt
2. Unser Schiff gleitet stolz durch die schäumenden Wellen.
Es strafft der Wind unsre Segel mit Macht.
Seht ihr hoch droben die Fahne sich wenden,
die blutrote Fahne, ihr Seeleut habt Acht! Heijo, heijo, heijo ...
3. Wir treiben die Beute mit fliegenden Segeln,
wir jagen sie weit auf das endlose Meer.
Wir stürzen auf Deck und wir kämpfen wie Löwen,
hei, unser der Sieg, viel Feinde, viel Ehr! Heijo, heijo, heijo ...
4. Ja, wir sind Piraten und fahren zu Meere
und fürchten nicht Tod und Teufel dazu.
Wir lachen der Feinde und aller Gefahren,
im Grunde des Meeres erst finden wir Ruh! Heijo, heijo, heijo ...
1. Wir lie
G
ben
- die Stür me,
- die brau
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- Win
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- Ge sicht.
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- Wir sind
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- nicht.
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Hei
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43 Wir lieben die Stürme Piratenlied
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Wir lieben die Stürme
38
39
1. ABC die Katze lief im Schnee
2. Ach bittrer Winter
3. Alle meine Entchen
4. Alle Vögel sind schon da
5. Auf de schwäbsche Eisebahne
6. Auf der Mauer auf der Lauer
7. Auf einem Baum ein Kuckuck saß
8. Auf unsrer Wiese gehet was
9. Backe backe Kuchen
10. Bei meiner Tante Josefine
11. Bruder Jakob
12. Brüderchen komm tanz mit mir
13. Der kleine Reiter (Möcht ein kleines Pferdchen haben)
14. Der Kuckuck und der Esel
15. Dornröschen war ein schönes Kind
16. Drei Chinesen mit dem Kontrabass
17. Du komm zu mir
18. Ein Mann der sich Kolumbus nannt
19. Ein Männlein steht im Walde
20. Ein Schneider fing ne Maus
21. Ein Vogel wollte Hochzeit machen
22. Eine kleine Geige möcht ich haben
23. Es tanzt ein Bi-ba-butzemann
24. Es tönen die Lieder
25. Es war eine Mutter
26. Finster finster
27. Froh zu sein bedarf es wenig (Kanon)
28. Fuchs du hast die Gans gestohlen
29. Grün grün grün sind alle meine Kleider
30. Guten Morgen good morning
31. Hab ne Tante aus Marokko
32. Hänschen klein ging allein
33. Hänsel und Gretel
34. Häschen in der Grube
35. Heißa Kathreinerle
36. Heut ist ein Fest bei den Fröschen am See (Kanon)
37. Heut kommt der Hans zu mir (Kanon)
38. Hopp hopp hopp Pferdchen lauf Galopp
39. Hoppe hoppe Reiter
40. Horch wie der Magen knurrt - Kohldampf
41. Ich bin ein Musikante
42. Ich geh mit meiner Laterne
43. Ich lieb den Frühling (I like the flowers)
44. In dem Wald da steht ein Haus
45. In meinem kleinen Apfel
46. In Mutters Stübele
47. Jetzt fahrn wir übern See
48. Jetzt steigt Hampelmann
49. Jimba jimba
50. Kommt ein Vogel geflogen
51. Kuckuck Kuckuck ruft’s aus dem Wald
40
52. Laterne Laterne
53. Laurentia
54. Machet auf das Tor
55. Mein Hut der hat drei Ecken
56. Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad
57. Müde bin ich geh zur Ruh
58. O wie ist es kalt geworden
59. Ringel Ringel Reihe
60. Sankt Martin
61. Schneeflöckchen Weißröckchen
62. Spannenlanger Hansel
63. Summ summ summ
64. Suse liebe Suse
65. Taler Taler du musst wandern (Ringlein Ringlein du musst wandern)
66. Trarira der Sommer der ist da
67. Und wer im Januar geboren ist
68. Wer will fleißige Handwerker sehn
69. Widewidewenne
70. Winter ade
71. Wir kommen all und gratulieren
41
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de
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Solche »Alphabet-Lieder« halfen früher, die Reihenfolge
der Buchstaben zu lernen. Man kann weitere Strophen
mit anderen Buchstaben des Alphabets erfinden.
Melodie: vermutlich aus dem Raum Sachsen/Thüringen
Text: in verschiedenen Versionen seit 1800 veröffentlicht, diese Version
nach Karl Simrock (1802–1876), »Kinderlieder«, Frankfurt 1848
Von Julian Prégardien für das Liederprojekt gesungen.
2. A B C, die Katze lief zur Höh.
Sie leckt ihr kaltes Pfötchen rein
und putzt sich auch die Stiefelein
und ging nicht mehr und ging nicht mehr
und ging nicht mehr im Schnee.
A B C, die Katze lief im Schnee
je mi ne, o je mi ne, o je mi ne, o je!
als sie dann nach Hau se kam, da hatt’ sie wei ße Stie fel an. O
A B C, die Kat ze lief im Schnee. Und
F B F
Gm Gm C
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F F C C7
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1.
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42
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de
www.liederprojekt.org
Melodie: in Verbindung mit einem ähnlichen Text erstmals in Pater Johannes Werlins Liederhandschrift,
Kloster Seeon am Chiemsee 1646
Text: nach Vorlagen aus dem 16. Jahrhundert
Von Andreas Weller für das Liederprojekt gesungen.
Ach bittrer Winter
Du
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H 4 – 3
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1.
2. Die bunten Blumen sind worden fahl,
entflogen ist uns Frau Nachtigall!
Sie ist entflogen, wann wird sie wieder singen?
± ±
43
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart
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Im vorletzten Takt wird oft auch c‘‘ statt g‘ gesungen
Melodie: volkstümlich
Text: 1. Strophe von Ernst Anschütz (1780–1861),
Strophe 2 bis 4: überliefert
Von Johanna (5 Jahre, Tübinger Neckarschwa(l)ben)
für das Liederprojekt gesungen.
2. Alle meine Täubchen
|: gurren auf dem Dach, :|
fliegt eins in die Lüfte,
fliegen alle nach.
3. Alle meine Hühnchen
|: scharren in dem Stroh, :|
finden sie ein Körnchen,
sind sie alle froh.
Alle meine Entchen
See, Köpf chen in das Was ser, Schwänz
C 7
chen in die
F
Höh.
1. Al
F
le mei ne Ent chen schwim
B
men auf dem See,
F
schwim
B
men auf dem
F F
C7
4. Alle meine Gänschen
|: watscheln durch den Grund, :|
suchen in dem Tümpel,
werden kugelrund.
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Melodie: nach der Volksweise »Nun so reis ich fort« aus dem späten 18. Jahrhundert, mit dem obigen Text erstmals
gedruckt, Hamburg 1844
Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874), 1835
Von der Mädchenkantorei an der Domkirche St. Eberhard Stuttgart sowie von SingsalaSing Ochsenhausen
für das Liederprojekt gesungen.
2. Wie sie alle lustig sind,
flink und froh sich regen!
Amsel, Drossel, Fink und Star
und die ganze Vogelschar
wünschen dir ein frohes Jahr,
lauter Heil und Segen.
Alle Vögel sind schon da
Früh
D
ling will nun ein
G
mar
D
schiern, kommt
A
mit Sang
D
und Schal
A
le.
D
Welch ein Sin
A7
gen, Mu
D
si ziern,
A
Pfei fen, Zwit
A7
schern, Ti
D
ri
A
liern!
1. Al
D
le Vö gel
G
schon
D
da,
sind al
A
le Vö
D
gel, al
A
le!
D
7
7
D D
3. Was sie uns verkünden nun,
nehmen wir zu Herzen:
Wir auch wollen lustig sein,
lustig wie die Vögelein,
hier und dort, feldaus, feldein
singen, springen, scherzen!
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Auf de schwäbsche Eisebahne
1. Auf
C
de schwäb sche Ei se bah ne gibts
F
gar vie le Halt sta tio ne:
Schtue
G7
gert, Ulm und Bi
C
be rach, Me
G7
cke beu re, Dur
C
les bach.
Trul
C
la, trul la, trul la la, trul
F
la, trul la, trul la la,
Schtue
G7
gert, Ulm und Bi
C
be rach, Me
G7
cke beu re, Dur
C
les bach.
Die »Schwäbische Eisenbahn« war die erste durchgehende Bahnstrecke von Stuttgart nach Friedrichshafen (1850).
Die Bewältigung der »Geislinger Steige« galt zu der damaligen Zeit als technische Meisterleistung.
Melodie: nach einem Baseler Soldatenlied, um 1850
Text: in zahlreichen Varianten überliefert, wohl zuerst im Kommersbuch der Tübinger Hochschule gedruckt (1853)
Von Andreas Weller für das Liederprojekt gesungen.
2. Auf de schwäbsche Eisebahne
wollt emol a Bäuerle fahre,
geht an Schalter, lupft de Huet:
»Oi Billettle, seid so guet!« Trulla . . .
3. Eine Geiß hat er si kaufet,
und dass sie ihm net verlaufet,
bindet sie der guete Ma
an de hintre Wage na. Trulla . . .
4. »Böckle, tue nuer woidle springe,
’s Futter wer’ i dir scho bringe.«
Zünd’t sei stinkichs Pfeifle a,
hockt si zu sei’m Weible na. Trulla . . .
5. Wia der Zug no wieder staut,
d’r Bauer nach sei’m Goißbock schaut,
find’t er bloß no ’n Kopf und ’s Soil
an dem hintre Wagedoil. Trulla . . .
6. Da kriegt er en große Zore,
packt de Goißkopf bei de Ohre,
schmeißt en, was er schmeiße ka,
’m Konduktör an ’n Ranza na. Trulla . . .
7. »So, jetzt kannsch de Schade zahle,
warum bisch so schnell au gfahre!
Du alloi bisch Schuld do dra,
dass i d’Goiß verlaure ha!« Trulla . . .
8. So, jetzt wär des Liadle g’songe.
Hot’s eich reacht in d’Ohre klonge?
Wer’s no net begreife ka,
fang’s no ’mol von vorne a! Trulla . . .
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Auf der Mauer, auf der Lauer
Auf der Mau er, auf
Dm7
der Lau er sitzt
Gm
ne klei
C7
ne Wan ze.
Seht
F
euch mal die Wan
B
ze an, wie
C7
die Wan ze tan
F
zen kann.
Auf der Mau er, auf
Dm7
der Lau er sitzt
Gm
ne klei
C7
ne Wan
F
ze.
Auf
F
der Mau er, auf
Dm7
der Lau er sitzt
Gm
ne klei
C7
ne Wan
F
ze.
F
F F
Bei jeder Wiederholung der Wörter »Wanze« und »tanzen« werden einzelne Buchstaben am Wortende weggelassen:
»Wanz tanz«, »Wan tan«, »Wa ta«, »W t« etc.; am Ende wird das Wort komplett weggelassen.
Dieses Lied gehört zur Gattung der Lückentext-Lieder. Bei solchen Liedern werden in vielfältigen Abwandlungen
einzelne Buchstaben, Silben, Wörter oder sogar ganze Zeilen und Strophen stumm »gesungen«.
Melodie und Text: überliefert, seit Anfang des 20. Jahrhunderts
Von den Tübinger Neckarschwa(l)ben für das Liederprojekt gesungen.
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Auf einem Baum ein Kuckuck saß
2. Da kam ein junger Jäger,
simsaladim bamba saladu saladim,
da kam ein junger Jägersmann.
3. Der schoss den armen Kuckuck,
simsaladim bamba saladu saladim,
der schoss den armen Kuckuck tot.
4. Und als ein Jahr vergangen,
simsaladim bamba saladu saladim,
und als ein Jahr vergangen war:
5. Da war der Kuckuck wieder,
simsaladim bamba saladu saladim,
da war der Kuckuck wieder da.
auf
G
ei nem Baum ein Ku
D
ckuck saß.
G
Auf
G
ei nem Baum ein Ku
D
ckuck, sim
G
sa la dim bam ba sa la du sa la dim,
1.
D7
7
Es handelt sich um ein Lückentext-Lied, bei dem das zunächst ausgesparte letzte Wort
durch einen Zungenbrecher ersetzt wird.
Melodie und Text: nach älterer Überlieferung erstmals 1838 bei Ludwig Erk
in »Die deutschen Volkslieder mit ihren Singweisen« gedruckt
Von Sebastian (8 Jahre, Ulmer Spatzen Chor) für das Liederprojekt gesungen.
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Auf unsrer Wiese gehet was
klap
D
pert lus tig klap
G
per di klapp, wer kann das er
D7
ra ten?
G
Strümp
G
fe, fängt
Em
die Frö sche schnapp,
Am
schnapp, schnapp,
Sümp
G
fe, es hat ein schwarz weiß Röck
D
lein an, trägt
C
auch ro
D7
te
1. Auf uns
G
rer Wie se ge
D
het was, wa
C
tet durch
D7
die
Melodie: Volksweise
Text: 1. Strophe: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874),
2. Strophe auch Rudolph Löwenstein (1819–1891) zugeschrieben
Von Helene Schneiderman für das Liederprojekt gesungen.
2. Ihr denkt, es ist der Klapperstorch,
watet durch die Sümpfe,
er hat ein schwarzweiß Röcklein an,
trägt auch rote Strümpfe,
fängt die Frösche schnapp, schnapp, schnapp,
klappert lustig klapperdiklapp,
nein, das ist Frau Störchin!
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Backe, backe Kuchen
Saf ran macht den
A
Ku chen gehl.
G
Schieb, schieb in’n O fen
D
’nein!
Ei
A
er und Schmalz, Zu cker und Salz, Milch
A
und Mehl,
Wer
D
will gu ten Ku chen ba cken, der
D
muss ha ben sie ben Sa chen:
207. Backe, backe Kuchen
Ba
D
cke, ba cke Ku chen, der Bä
D
cker hat ge ru fen!
207-1
G D D
G
G A D G D
A
D D
D
A
D G D A7
D
Das Gewürz Safran, das aus den Stempelfäden einer Krokus-Art gewonnen wird, hat einen bitter-süß scharfen
Geschmack und färbt intensiv orange-gelb (gehl = altdeutsch für gelb, in Süddeutschland auch heute noch
mundartlich gebraucht).
Melodie und Text: Kinderreim aus Sachsen und Thüringen, vor 1840
Von Hans Jörg Mammel sowie von SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen.
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Bei meiner Tante Josefine
rums ta ras sa, ras sa, rums ta ras sa, ras sa,
1.
rums. Ta ras sa
2.
rums.
spielt
C7
den Kon tra bass.
F
Ta ras sa
1.
rums ta ras
2.
sa, ras
3.
sa,
macht.
F
Die ei ne spielt
F
die Vi o
C
li
7
ne, die an dre
Bei mei ner Tan
F
te Jo se
C
fi
7
ne ha ben wir
C7
Mu sik ge
F
C7
C7
F 1.
1. 3.
2.
Melodie: nach dem Volkslied »An meiner Ziege hab ich Freude«, Nordböhmen
Text: mündlich überliefert
Von den Tübinger Neckarschwa(l)ben für das Liederprojekt gesungen.
Bei 1. auf Oberschenkel klopfen
Bei 2. schnipsen
Bei 3. klatschen
Eine Spielidee: Tante Josefine feiert jedes Jahr ihren Geburtstag mit allen
Freunden und Verwandten. Heute wird sie 107 Jahre alt, und alle singen ihr
das Tante-Josefine-Lied vor: Erst alle Enkelkinder zwischen 4 und 6 Jahren:
Sie singen sehr hoch; dann alle Jugendliche: sehr tief; dann alle Freunde und
Freundinnen von Tante Josefine, z.B. Tante Trude und Onkel Jan, sie singen
sehr langsam; schließlich alle zusammen sehr laut. Da kommt der Polizist, weil
der Nachbar sich beschwert hat, und alle singen ganz leise, und zum Abschied
singen alle weinend.
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Bruder Jakob (Kanon zu 4 Stimmen)
Dieser Kanon ist auf der ganzen Welt und in verschiedenen Sprachen verbreitet.
Frère Jacques, Frère Jacques
dormez-vous, dormez-vous ?
|: Sonnez les matines, :|
Din dan don, din dan don.
Are you sleeping? Are you sleeping?
Brother John, Brother John!
|: Morningbells are ringing :|
Ding, ding, dong, ding, ding, dong.
Tembel çocuk, tembel çocuk,
Haydi kalk, haydi kalk!
|: Artik sabah oldu, :|
ding dang dong, ding dang dong.
Frà Martine, companaro
dormi tu, dormi tu?
|: Suona le campane :|
Din dan don, din dan don.
3.
Hörst du nicht die Glo cken?
4.
Ding dang dong! Ding dang dong!
Schläfst du noch? Hörst du nicht die Glo cken?
1.
Bru
F
der Ja kob, Bru der Ja kob,
2.
schläfst du noch?
C7
F F C7
F F F
C7
F F F F
C7
C7
F F F F F F
C7
C7
C7
Kanon aus dem Französischen, Melodie schon im 17. Jahrhundert verbreitet,
um 1860 zusammen mit dem Text veröffentlicht
Von Ayse, Magdalena, Koray, Yaara und Zeruya (5, 4, 5, 4 und 2 Jahre, Wir Kinder vom Kleistpark Berlin)
für das Liederprojekt gesungen.
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Brüderchen, komm, tanz mit mir
Ein mal hin,
Hm7
ein
E7
mal her,
A
rund
D
he rum,
Hm7
das ist
E 7
nicht
A
schwer.
Brü
A
der chen, komm, tanz
E7
mit mir! Bei de Hän de reich
A
ich dir.
F m
E7
7
1.
Spielvorschlag: Je zwei Kinder stehen sich gegenüber, fassen sich an den Händen und bewegen sich während des
Singens nach den Vorgaben im Text.
Melodie: Volksweise aus Thüringen, um 1800, auch mit dem Text »Jakob hat kein Brot im Haus« bekannt
Text: Adelheid Wette (1858–1916) nach einer Volksweise
Von Monika Mauch für das Liederprojekt gesungen.
2. Mit den Händchen klapp, klapp, klapp,
mit den Füßchen trapp, trapp, trapp!
Einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.
3. Ei, das hast du gut gemacht,
ei, das hätt ich nicht gedacht!
Einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.
4. Mit dem Köpfchen nick, nick, nick,
mit dem Fingerchen tick, tick, tick!
Einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.
5. Noch einmal das schöne Spiel,
weil es uns so gut gefiel!
Einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.
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Cd-1
tra ben durch die Fel der hin, ei, das wär nach mei nem Sinn.
Der kleine Reiter
1. Möcht ein klei nes Pferd chen ha ben, lus tig, lus tig wollt ich tra ben,
C 7
C 7
F
F F
F F F F
B B B C 7
Der kleine Reiter
2. Eine Peitsche dann zum Knallen,
lustig, lustig sollt es schallen,
an den Stiefeln Sporen dran,
holla, welch ein Reitersmann.
3. Wollt mein Pferdchen nimmer schlagen,
wollt ihm liebe Worte sagen,
Pferdchen ließ mich dann nicht fall’n,
hätt die Peitsche nur zum Knall’n.
Melodie: Robert Klaaß (1866–1925)
Text: Rudolf Heyde (*1866, Todesjahr unbekannt)
Von Christiane Oelze für das Liederprojekt gesungen
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Der Kuckuck und der Esel
2. Der Kuckuck sprach: »Das kann ich!«
und fing gleich an zu schrein.
»Ich aber kann es besser,
ich aber kann es besser!«,
fiel gleich der Esel ein,
fiel gleich der Esel ein.
3. Das klang so schön und lieblich,
so schön von fern und nah,
sie sangen alle beide,
sie sangen alle beide:
»Kuckuck, Kuckuck, i–a,
Kuckuck, Kuckuck, i–a!«
Melodie: Carl Friedrich Zelter (1758–1832), 1810, urspr. zum Text »Es ist ein Schuss gefallen« von J. W. Goethe
Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874), 1835 zu der Melodie von Zelter gedichtet
Von der Vaihinger Kinderkantorei für das Liederprojekt gesungen.
schö
F
nen Mai en
Cm
zeit,
E D7
zur schö
Gm7
nen Mai
C7
en zeit.
F
wohl
F
am bes ten sän
Gm
ge, wer wohl
C 7
am bes ten sän
F
ge zur
1. Der Ku
F
ckuck und der E
Gm
sel, die hat
C7
ten ei nen Streit,
F
wer
*
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Dornröschen war ein schönes Kind
2. Dornröschen, nimm dich ja in Acht!
3. Da kam die böse Fee herein:
4. »Dornröschen, schlafe hundert Jahr!«
5. Da wuchs die Hecke riesengroß.
rös chen war ein schö nes Kind, schö nes Kind.
Dorn rös chen war ein schö nes Kind, schö nes Kind, schö nes Kind, Dorn
1.
C C F
F
C C F
F
7 7
7 7
Melodie und Text: volkstümlich, vermutlich Ende des 19. Jahrhunderts
Von Dorothee Mields für das Liederprojekt gesungen.
Spielvorschlag:
1. Die Kinder gehen im Kreis herum. Dornröschen steht in der Mitte.
2. Stehen bleiben, mit dem Zeigefinger warnen.
3. Die böse Fee löst sich aus dem Kreis und geht zu Dornröschen.
4. Die böse Fee singt allein. Die Kinder im Kreis gehen in die Hocke. Dornröschen legt sich schlafen.
5. Die Kinder richten sich auf, kommen Dornröschen näher und heben die Arme.
6. Der Königssohn durchbricht die Hecke, die anderen Kinder senken die Arme und treten wieder auseinander.
7. Der Königssohn singt allein und gibt Dornröschen einen Kuss.
8. Dornröschen und der Königssohn tanzen in der Mitte. Die Kinder im Kreis tanzen um die Beiden herum.
9. Die Kinder bilden Paare und tanzen frei im Raum.
6. Da kam ein junger Königssohn:
7. »Dornröschen, wache wieder auf!«
8. Da feierten sie das Hochzeitsfest.
9. Da jubelte das ganze Volk.
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Drei Chinesen mit dem Kontrabass
B
ist denn das?« Drei
F
C
Chi ne
C7
sen mit dem Kon
F
tra bass!
zähl
F
ten sich was. Da kam die Po li
F
zei:
7
A
»Ja, was
Drei
F
Chi ne sen mit dem
C
Kon
7
tra bass sa ßen auf der Stra ße und er
Bei jeder Wiederholung des Liedes werden die Vokale des Textes wie folgt ersetzt, z.B.
Dra Chanasan mat dam Kantrabass . . .
Dru Chunusun mut dum Kuntrubuss . . .
Drau Chaunausaun . . .
Dreu Cheuneuseun . . .
Melodie und Text: seit dem frühen 20. Jahrhundert mündlich überliefert
Von Maximilian und Karla (beide 10 Jahre, Ulmer Spatzen Chor) für das Liederprojekt gesungen.
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Du, komm zu mir
Mist (psst, psst), dass der Wurm
Dm
aus dem Loch ge krab
C 7
belt ist!
F
Mist,
B
jetzt ist er weg, die Ho se hat
F
ein Loch! Mist
Am
(psst, psst), so ein
fun
C
den hab: ei
F
nen klei nen Re gen wurm, der krab
Gm
belt noch.
Du,
F
komm zu mir,
B
dann zeig ich dir,
Dm
was ich ge
B
Melodie und Text: überliefert
Von Immanuel (9 Jahre, Stuttgarter Hymnus-Chorknaben) für das Liederprojekt gesungen.
Spielvorschlag:
Du: auf eine Freundin oder einen Freund zeigen
komm: Komm-Geste
mir: auf sich selbst zeigen
dir: wieder auf eine Freundin oder einen Freund zeigen
ich: auf sich selbst zeigen
kleinen: Geste zeigen mit Daumen und Zeigefinger
Regenwurm: eine Hand zeigt eine geschlängelte Linie
Mist: Ärgerbewegung mit der Hand nach unten
Loch: eine Hand zeigt mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis
Mist: Ärgerbewegung mit der Hand nach unten
psst (2x): Zeigefinger vor den Lippen
Wurm: eine Hand zeigt eine geschlängelte Linie
Loch: eine Hand zeigt mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis
gekrabbelt: der Zeigefinger der anderen Hand schlängelt sich aus dem Loch heraus
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Ein Mann, der sich Kolumbus nannt
234-1
Glo
G
ri a, Vik to
C6
ri a, wi
D7
de wi de witt, juch hei
G
ras sa,
G
bum.
drück
A7
ten ihn die Sor
D
gen schwer, er such
A7
te neu es Land
D
im Meer.
1. Ein
war
Mann,
in
G
der
der
sich
Schiff
Ko
fahrt
lum
wohl
C
bus
be kannt,
nannt,
G
wi
wi
Am7
de
de
wi
wi
de
de
D
witt,
witt,
7
bum,
bum,
G
bum,
bum.
Es
1. 2.
bum,
Glo ri a, Vik to ri a, wi de wi de witt,
Melodie: nach dem Studentenlied »Ich bin der Doktor Eisenbart«, 1745
Text: unbekannter Autor, 1936 erstmals mit der obigen Melodie gedruckt
Von den Tübinger Neckarschwa(l)ben für das Liederprojekt gesungen.
2. Als er den Morgenkaffee trank,
da rief er fröhlich: »Gott sei Dank!«
Denn schnell kam mit der ersten Tram
der span’sche König bei ihm an.
Gloria . . .
3. »Kolumbus«, sprach er, »lieber Mann,
du hast schon manche Tat getan.
Eins fehlt noch unsrer Gloria:
Entdecke mir Amerika!«
Gloria . . .
4. Gesagt, getan, ein Mann, ein Wort,
am selben Tag fuhr er noch fort.
Und eines Morgens schrie er: »Land!
Wie deucht mir alles so bekannt.«
Gloria . . .
5. Das Volk an Land stand stumm und zag.
Da sagt Kolumbus: »Guten Tag!
Ist hier vielleicht Amerika?«
Da schrien alle Wilden: »Ja!!!«
Gloria . . .
6. Die Wilden waren sehr erschreckt
und schrien all: »Wir sind entdeckt!«
Der Häuptling rief gleich: »Lieber Mann,
alsdann bist du Kolumbus dann!«
Gloria . . .
Das Lied wird oft wegen mangelnder political correctness
kritisiert. Am ehesten versteht man die Mehrdeutigkeit
des Textes vor dem Hintergrund der Erstveröffentli-
chung in »Der Pott. Ein unverschämtes Liederbuch voll
Stumpfsinn, Rührseligkeit, Ausgelassenheit und Spott
für geborene Kindsköpfe und solche, die es mit der Zeit
geworden sind«, das Fritz Jöde 1936 – in der Zeit des
Nationalsozialismus – unter einem Pseudonym veröffent-
lichen konnte. Der Unsinntext ließ und lässt bis heute viel
Platz für Deutungen »zwischen den Zeilen«.
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
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Ein Männlein steht im Walde
2. Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
das da steht im Wald allein
mit dem kleinen schwarzen Käppelein?
das da steht im Wald al lein mit dem pur pur ro ten Män te lein?
Pur pur ein Mänt lein um. Sagt, wer mag das Männ lein sein,
Ein Männ lein steht im Wal de ganz still und stumm. Es hat von lau ter
1.
F B F
F
C
F B
F
F
C C
Gm
F F
C
Gm B F
C
F
C 7
7
C 7
7
C 7
Melodie: Volksweise, seit 1800 überliefert
Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) auf die überlieferte Melodie
Von Inga (10 Jahre, Mädchenkantorei an der Domkirche St. Eberhard Stuttgart) für das Liederprojekt gesungen.
Die Diskussion, ob es sich bei der Lösung des Rätsellieds um einen
Fliegenpilz oder eine Hagebutte handelt, reißt auch 150 Jahre nach
der Entstehung des Textes nicht ab. Die gesprochene 3. Strophe eines
unbekannten Verfassers will eine eindeutige Erklärung suggerieren:
»Das Männlein dort auf einem Bein / mit seinem roten Mäntelein / und
seinem schwarzen Käppelein / kann nur die Hagebutte sein«. Allerdings
befriedigt die Lösung nicht nur darum nicht, weil Hagebutten eben nicht
allein und auf einem Bein stehen, sondern auch, weil man diese 3. Strophe
nicht singen kann! Bleibe das Rätsel also ewig ungelöst . . .
60
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart
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Ein Schneider fing ne Maus
2. Was macht er mit der Maus?
Was macht er mit der Maus?
Was macht er mit der Mi-Ma-Maus,
Mi-Ma-Mause-Maus?
Was macht er mit der Maus?
3. Er zieht ihr ab das Fell.
Er zieht ihr ab das Fell.
Er zieht ihr ab das Mi-Ma-Fell,
Mi-Ma-Mause-Fell.
Er zieht ihr ab das Fell.
G
Mi
Em
Ma
7
Mau
Am7
se Maus,
D7
ein Schnei
G
der fing ne
D7
G
Maus.
Maus,
Em
ein Schnei
G
der fing ne Mi
Am7
Ma Maus,
D7
Ein Schnei
G
der fing ne Maus,
G
ein Schnei der
H
fing
7
ne
1.
G
C
Melodie und Text: volkstümlich
Von Paul, Laura, Isabel und Seraphina (8, 10, 9 und 10 Jahre)
mit dem Ulmer Spatzen Chor für das Liederprojekt gesungen.
4. Was macht er mit dem Fell?
5. Er näht sich einen Sack.
6. Was macht er mit dem Sack?
7. Er steckt hinein sein Geld.
8. Was macht er mit dem Geld?
9. Er kauft sich einen Bock.
10. Was macht er mit dem Bock?
11. Er reitet im Galopp.
12. Was macht er im Galopp?
13. Er fällt dabei in’n Dreck.
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Ein Vogel wollte Hochzeit machen
ral la la, fi de ral la la, fi de ral la la la la.
Ein Vo gel woll te Hoch zeit ma chen in dem grü nen Wal de. Fi de
G D G D
7
G C G G
D7
1.
6
D
Da es noch viele weitere Vögel gibt, kann die Hochzeitsgesell-
schaft auch ganz anders aussehen. Wer erfindet neue Strophen
für Spatzen, Finken, Meisen, Dompfaffen und weitere Vögel?
Melodie: Volksweise, seit 1800 überliefert, beruht aber
auf älteren Versionen
Text: volkstümlich, bereits um 1460 in einer Handschrift
überliefert
2. Die Drossel war der Bräutigam, die Amsel war die Braute.
3. Der Seidenschwanz, der Seidenschwanz, der bracht’ der Braut den Hochzeitskranz.
4. Die Lerche, die Lerche, die führt’ die Braut zur Kerche.
5. Brautmutter war die Eule, nahm Abschied mit Geheule.
6. Der Auerhahn, der Auerhahn, der war der stolze Herr Kaplan.
7. Die Meise, die Meise, die sang das Kyrieleise.
8. Der Wiedehopf, der Wiedehopf, der bracht der Braut nen Blumentopf.
9. Die Puten, die Puten, die machten breite Schnuten.
10. Die Gänse und die Anten, die warn die Musikanten.
11. Der Pfau mit seinem bunten Schwanz macht’ mit der Braut den ersten Tanz.
12. Der lange Specht, der lange Specht, der macht’ der Braut das Bett zurecht.
13. Der Uhu, der Uhu, der macht’ die Fensterläden zu.
14. Die Vogelhochzeit ist nun aus und alle gehn vergnügt nach Haus.
15. Der Hahn, der krähet: »Gute Nacht«, nun wird die Kammer zugemacht.
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Eine kleine Geige möcht ich haben
2. Eine kleine Geige klingt gar lieblich,
eine kleine Geige klingt gar schön.
Nachbars Kinder, unser Spitz,
kämen alle wie der Blitz
und sängen und sprängen gar lustig herum,
ja sängen und sprängen gar lustig herum:
Dideldidel dumdum ...
Di
G
del di del dum dum, dum
D
dum, dum
G
dum. Di del di del dum dum, dum
D7
dum
G
dum.
sän
G
ge und
D
sprän
7
ge gar lus
G
tig he
D
rum, ja sän
G
ge und sprän
D7
ge gar lus
G
tig he
D
rum:
Al
D
le Ta ge spielt
A7
ich mir
D
zwei, drei Stück chen o
G
der
A7
vier
D
und
Ei
G
ne klei ne Gei ge möcht
D
ich ha
G
ben, ei ne klei ne Gei ge hätt
D 7
ich gern!
G
7
1.
7
Melodie und Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874)
nach einer Melodie von Franz Lachner (1804–1890)
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Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
tanzt
G
ein Bi
D
Ba But
Hm
ze mann
Em
in un
Am7
serm Haus
D7
he rum.
rüt
D
telt sich,
7
er schüt
G
telt sich, er wirft
D
sein Säck
7
lein hin
G
ter sich. Es
tanzt
G
ein Bi
D
Ba But
G
ze mann
Em
in un
Am
serm
D
Haus
7
he rum.
G
Er
Es tanzt
G
ein Bi
D
Ba But
G
ze mann
Em
in un
Am
serm Haus
D7
he rum,
G
di del
D
dum.
7
Es
G
1.
2. Es tanzt ...
Er wirft sein Säcklein her und hin,
was ist wohl in dem Säcklein drin?
3. Es tanzt ...
Er bringt zur Nacht dem guten Kind
die Äpfel, die im Säcklein sind.
4. Es tanzt ...
Er wirft sein Säcklein hin und her,
am Morgen ist es wieder leer.
Der »Butzemann« war ursprünglich ein Poltergeist, der seine Knochen schüttelt
und seine Sense hinter sich wirft. In diesem Lied wird daraus ein lustiger Kobold,
der im Haus herumtollt und Späße macht. Man kann das Lied auch zu dem
Kreisspiel »Faules Ei« singen.
Melodie: Volksweise in Anlehnung an eine Melodie von Wenzel Müller (1787–1835)
Text: 1. Strophe in »Des Knaben Wunderhorn«, Bd. 3 (1808), weitere Strophen unbekannter Herkunft
Von den Thomaner-Anwärtern (Klasse 1 und 2) Leipzig für das Liederprojekt gesungen.
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Es tönen die Lieder (Kanon zu 3 Stimmen)
la la la la la la la la la la la la la la la la.
F
es spie let der Hir te auf sei ner Schal
F
mei:
1.
Es tö
F
nen die Lie
C7
der, der Früh ling kehrt wie
F
der,
2.
3.
F
F
C7
C7
Melodie und Text: volkstümlich, aus dem 19. Jahrhundert
Von Loreen und Tabea (beide 9 Jahre) mit dem Nachwuchs des Cross Over Jugendchors Beckum
für das Liederprojekt gesungen.
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Es war eine Mutter
Früh
Em
ling,
Am
den Som
H
mer,
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den Herbst
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und den
D7
Win
G
ter.
1. Es war
G
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D7
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G
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Em
hat
Am
te vier
D7
Kin
G
der,
D
den
Melodie und Text: aus Baden, in verschiedenen Varianten überliefert
Von Angelika Kirchschlager sowie von Vera und Thirza (10 und 9 Jahre, Wir Kinder vom Kleistpark Berlin)
für das Liederprojekt gesungen.
2. Der Frühling bringt Blumen, der Sommer den Klee,
der Herbst, der bringt Trauben, der Winter den Schnee.
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Finster, finster (Kanon zu 4 oder 8 Stimmen)
und Ge spens ter äch zen: u i, u i, u i i!
und der U hu ruft im Grun de: Geis ter stun de. Schwar ze Ra ben kräch zen
Fins ter, fins ter, fins ter, fins ter, nur der Glüh wurm glüht im Gins ter
Em Hm Em Hm Em Hm Em Hm
7 7
Em Em Em Hm
Hm Hm
Em 7
Em Em
Hm
1. 2.
3. 4. 5.
6. 8.
7.
Hm Hm
Em
7
Hm Em
Hm Em
7
7.
Hm Em Hm Em Hm Em
7 7 Hm
7
Melodie und Text: mündlich überliefert
Von Amelie (10 Jahre) mit dem Ulmer Spatzen Chor für das Liederprojekt gesungen.
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Froh zu sein bedarf es wenig (Kanon zu 4 Stimmen)
Froh
D
zu sein
G
be darf es we nig und wer froh ist, ist ein Kö nig.
2. 3. 4.
7
D D D
7 7 7
G G G
1.
Melodie und Text: August Mühling (1776–1847)
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Fuchs, du hast die Gans gestohlen
wehr,
D
sonst
A7
wird dich der Jä
D
ger ho len mit
D
dem Schieß
A7
ge wehr.
D
gib
G
sie wie der her!
D
Sonst
A7
wird dich der Jä
D
ger ho len mit
A7
dem Schieß ge
Fuchs,
D
du hast die Gans ge stoh len, gib
G
sie wie der her,
D
1.
A
Melodie: volkstümlich
Text: Ernst Anschütz (1780–1861), Leipzig 1824
Von Michael Volle für das Liederprojekt gesungen.
2. Seine große, lange Flinte
|: schießt auf dich den Schrot. :|
|: Dass dich färbt die rote Tinte
und dann bist du tot. :|
3. Liebes Füchslein, lass dir raten,
|: sei doch nur kein Dieb. :|
|: Nimm, du brauchst nicht Gänsebraten,
mit der Maus vorlieb. :|
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Grün, grün, grün sind alle meine Kleider
grün
H7
ist, weil
Em
mein
Am
Schatz ein
D
Jä
7
ger, Jä ger ist.
G
al
D7
les, was ich hab.
G
Da
G
rum
G 7
lieb
Am
ich al les,
D
was so
G
Grün, grün, grün
Am
sind
D
al
7
le mei ne Klei
G
der, grün, grün,
Am
grün ist
1.
Am 7
7
G
Kennt ihr noch andere Berufe, bei denen man an der Farbe der Kleidung erkennen kann, um welche
Tätigkeit es sich handelt?
Melodie und Text: aus Pommern, seit Anfang des 19. Jahrhunderts in vielen Varianten in ganz
Deutschland überliefert
Von Ingeborg Danz für das Liederprojekt gesungen.
2. Blau, blau, blau sind alle meine Kleider,
blau, blau, blau ist alles, was ich hab.
Darum lieb ich alles, was so blau ist,
weil mein Schatz ein Seemann, Seemann ist.
3. Schwarz, schwarz, schwarz sind alle meine Kleider,
schwarz, schwarz, schwarz ist alles, was ich hab.
Darum lieb ich alles, was so schwarz ist,
weil mein Schatz ein Schornsteinfeger ist.
4. Weiß, weiß, weiß sind alle meine Kleider,
weiß, weiß, weiß ist alles, was ich hab.
Darum lieb ich alles, was so weiß ist,
weil mein Schatz ein Bäcker, Bäcker ist.
5. Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider,
bunt, bunt, bunt ist alles, was ich hab.
Darum lieb ich alles, was so bunt ist,
weil mein Schatz ein Maler, Maler ist.
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Neben dem spanischen »Buenos dias«, dem englischen »Good morning« und dem griechischen »Kalimera«
können selbstverständlich Begrüßungsworte aus vielen anderen Sprachen eingesetzt werden,
z. B.: bonjour (frz.), buon giorno (ital.), dzień dobry (poln.), dobry djen (russ.), günaydın (türk.).
Guten Morgen, good morning (Kanon zu 4 Stimmen)
di as, bue nos di as! Ka li me ra, ka li me ra!
Gu ten Mor gen, gu ten Mor gen! Good morn ing, good morn ing! Bue nos
1. 2. 3.
4.
G G G D
D D 7
G G G
D
D7
D 7
7
D G
G
D
Melodie und Text: mündlich überliefert, nach dem englischen »London’s burning«
Von der Vaihinger Kinderkantorei für das Liederprojekt gesungen.
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Hab ne Tante aus Marokko
G
Tan
D
te aus Ma rok
D7
ko und die
G
kommt (hipp, hopp).
Tan
G
te aus Ma rok
G7
ko, hab ne Tan
C
te aus Ma rok
A7
ko, hab ne
Tan te aus Ma rok ko und die kommt
D7
(hipp, hopp), hab ne
1. Hab ne Tan
G
te aus Ma rok ko und die kommt (hipp, hopp), hab ne
G
Am Ende jeder Strophe kann man die Sprechsilben der
Vorstrophen aneinanderreihen, also z.B. in Strophe 3:
»hipp, hopp, hoppeldihopp, krks, krks«.
Melodie: nach dem Spiritual »She’ll be coming round
the mountain«, bei uns mit dem Text »Von den blauen
Bergen kommen wir« bekannt.
Text: volkstümlich
Von Anna, Carla, Lisa, Juliane und Maike (10, 7, 10, 12
und 8 Jahre) mit dem Nachwuchs des Cross Over
Jugendchors Beckum für das Liederprojekt gesungen.
2. Und sie kommt auf zwei Kamelen,
wenn sie kommt [hoppeldihopp] . . .
3. Und dann schlachten wir ein Schwein-
chen, wenn sie kommt [krks, krks] . . .
4. Und dann trinken wir ne Flasche,
wenn sie kommt [gluck-gluck] . . .
5. Und dann essen wir ne Torte,
wenn sie kommt [schmatz-schmatz] . . .
6. Und dann schrubben wir die Bude,
wenn sie kommt [schrubb-schrubb] . . .
7. Und dann kommt ein Telegramm,
dass sie nicht kommt [oh-oh] . . .
8. Und dann kommt ein Telegramm,
dass sie doch kommt [juchhe] . . .
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Hänschen klein
2. Sieben Jahr, trüb und klar,
Hänschen in der Fremde war.
Da besinnt sich das Kind,
eilet heim geschwind.
Doch nun ist’s kein Hänschen mehr,
nein, ein großer Hans ist er,
braun gebrannt Stirn und Hand,
wird er wohl erkannt?
»Wünsch dir Glück!«, sagt ihr Blick, »kehr nur bald zu rück!«
A ber Mut ter wei net sehr, hat ja nun kein Häns chen mehr!
Stock und Hut steht ihm gut, ist gar wohl ge mut.
Häns chen klein ging al lein in die wei te Welt hi nein.
1.
F F
C7
F F F
C7
C7
C7
C F
C7
C7
F F F
Dieses berühmte Kinderlied wird mit kleinen Kindern
gern in einer verkürzten, einstrophigen Version gesungen,
die O. Frömmel (1899) zugeschrieben wird. Die letzten
beiden Zeilen der 1. Strophe lauten dort: »Da besinnt
sich das Kind, läuft nach Haus geschwind«. Die ursprüng-
liche erzieherische Absicht des Original-Textes, der von
Trennung, Abschied und Rückkehr handelt, wird in der
Umdichtung ad absurdum und ins Gegenteil verkehrt.
Melodie: volkstümlich, nach dem Jagdlied »Fahret hin«, 1807
Text: Franz Wiedemann (1821–1882), »Samenkörner für Kinderherzen«, Dresden 1877
Von Aurelia (11 Jahre, Mädchenkantorei an der Domkirche St. Eberhard Stuttgart) für das Liederprojekt gesungen.
3. Eins, zwei, drei gehn vorbei,
wissen nicht, wer das wohl sei.
Schwester spricht: »Welch Gesicht?«,
kennt den Bruder nicht.
Kommt daher die Mutter sein,
schaut ihm kaum ins Aug hinein,
ruft sie schon: »Hans, mein Sohn!
Grüß dich Gott, mein Sohn!«
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Hänsel und Gretel
Pfef
F
fer ku
7
chen fein.
C
Wer
F
mag der Herr wohl von die
C7
sem Häus chen sein?
F
fins ter und auch
C7
so bit ter kalt.
F
Sie ka
C7
men an ein Häus
Gm
chen von
Hän
F
sel und Gre tel ver lie
C7
fen sich im Wald.
F
Es war so
1.
B
Märchenlieder faszinieren Kinder immer wieder aufs Neue. Selbst wenn es sich, wie hier, um eine Szenerie mit Angst
und Bedrohung handelt, genießen Kinder das Gruseln, weil sie sicher sein können, dass am Schluss ein gutes Ende
steht und die Welt wieder in Ordnung ist.
Melodie und Text: ab Beginn des 20. Jahrhunderts nach dem Grimm’schen Märchen überliefert; erstmals gedruckt
1901 von Paul Hoffmann, der möglicherweise der Verfasser ist
Von Christian Elsner und Tochter Paulina (10 Jahre) für das Liederprojekt gesungen.
2. Hu-hu, da schaut eine alte Hexe raus.
Sie lockt die Kinder ins Pfefferkuchenhaus.
Sie stellte sich gar freundlich. O, Hänsel, welche Not!
Ihn wollt sie braten im Ofen braun wie Brot!
3. Doch als die Hexe zum Ofen schaut hinein,
ward sie gestoßen von unserm Gretelein.
Die Hexe musste braten, die Kinder gehn nach Haus.
Nun ist das Märchen von Hans und Gretel aus.
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Häschen in der Grube
hüp fen kannst? Häs chen, hüpf! Häs chen, hüpf! Häs chen, hüpf!
schlief. Ar mes Häs chen, bist du krank, dass du nicht mehr
Häs chen in der Gru be saß und schlief, saß und
D D D G
G
A7
D D
Em A A
Em
Hm
7 7 7
D D D D
A A A
7 7 7
Melodie: Karl Enslin (1819–1875)
Text: Friedrich Fröbel (1782–1875), nach seinem Spiel »Nix in der Grube«.
Populär wurde nur die erste Strophe mit der Melodie von Karl Enslin.
Von den Thomaner-Anwärtern (Klasse 1 und 2) Leipzig für das Liederprojekt gesungen.
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Heißa Kathreinerle
Hei
D
ßa Ka threi
Hm7
ner le,
Em
frisch
7
im mer
A7
zu!
D
Di
A7
dl, du dl, da dl,
D
schrum, schrum, schrum, geht
A7
schon der Hop
D
ser rum.
schürz
D
dir dein Rö cke le, gönn
A7
dir kein
D
Ruh!
Hei
D
ßa Ka threi ner le, schnür
A7
dir die Schuh,
D
1.
Melodie: alte Pfeiferweise aus dem Elsass
Text: aus dem frühen 20. Jahrhundert, unbekannter Herkunft
Von der Vaihinger Kinderkantorei für das Liederprojekt gesungen.
2. Dreh wie ein Rädele flink dich zum Tanz,
fliegen die Zöpfele, wirbelt der Kranz!
Didl, dudl, dadl, schrum, schrum, schrum,
lustig im Kreis herum
dreh dich, mein Mädel, im heiteren Tanz!
3. Heute heißts lustig sein, morgen ists aus,
sinket der Lichter Schein, gehn wir nach Haus!
Didl, dudl, dadl, schrum, schrum, schrum,
morgen mit viel Gebrumm
fegt unsre Wirtin den Tanzboden aus.
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Heut ist ein Fest (Kanon zu 3 oder 6 Stimmen)
Quak,
3.
quak, quak,
6.
quak!
Ball
2.
und Kon zert und ein gro
5.
ßes Di ner.
Heut
1.
ist ein Fest bei den Frö
4.
schen am See,
quak, quak, quak, quak,
D
G
D G
D D
G
G
7
7
D 7 G D G
Melodie und Text: volkstümlich
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Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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2. Heut geht die Lies mit mir
zum Schützenfest.
Ob sie aber über Oberammergau
oder aber über Unterammergau
oder aber überhaupt net geht,
steht noch net fest.
3. Wenn die Uhr zwölfe schlagt,
gehn wir nach Haus.
Ob wir aber über Oberammergau
oder aber über Unterammergau
oder aber überhaupt net gehn,
ist noch net raus.
Nach dem mündlich tradierten Kanon »Himmel und Erde müssen vergehn,
aber die Musici, aber die Musici, aber die Musici bleiben bestehn.«
Text: Anonymus
Vom Kinderchor der Staatsoper Stuttgart für das Liederprojekt gesungen.
(Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
Spaßvariante:
Hans isst den Schweizerkäs
mit dem Gebiss.
Ob er’n aber übern Oberkiefer kaut
oder aber übern Unterkiefer kaut
oder aber überhaupt nicht kaut,
ist nicht gewiss.
Heut kommt der Hans zu mir (Kanon zu 3 Stimmen)
043-1
3.
o der a ber ü ber haupt nicht kommt, das ist nicht g’wiss.
2.
Ob er a ber ü ber O ber am mer gau o der a ber ü ber Un ter am mer gau
43 Heut kommt der Hans zu mir
1.
Heut kommt der Hans zu
(Kanon)
mir, freut sich die Lies.
Gm C F
7
F
F
F
Gm
Gm
C
C
7
7
F
F
78
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Hopp, hopp, hopp
2. Tipp, tipp, tapp!
Wirf mich ja nicht ab!
Zähme deine wilden Triebe,
Pferdchen, tu es mir zuliebe.
Tipp, tipp, tapp!
Wirf mich ja nicht ab!
3. Brr, brr, he!
Steh doch Pferdchen, steh!
Sollst schon heute weiter springen,
muss dir nur erst Futter bringen.
Brr, brr, he!
Steh doch, Pferdchen, steh!
Hopp, hopp, hopp! Pferd chen, lauf Ga lopp!
Ü ber Stock und ü ber Stei ne, a ber brich dir nicht die Bei ne.
Hopp, hopp, hopp! Pferd chen, lauf Ga lopp!
1.
G D G
7
D
D G 7
7
G
G G
D7
Melodie: Carl Gottlieb Hering (1766–1853), 1807
Text: Carl Hahn (1778–1854), 1807
Von Luise (9 Jahre, SingsalaSing Ochsenhausen) für das Liederprojekt gesungen.
4. Ja, ja, ja!
Juch, nun sind wir da!
Schwester, Vater, liebe Mutter,
findet auch mein Pferdchen Futter?
Ja, ja, ja!
Juch, nun sind wir da!
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Hoppe, hoppe Reiter
Fällt
F
er
F
in
E
den Sumpf,
D7
macht
Gm7
der Rei
C7
ter plumps!
F
Fällt er in den Gra ben, fres sen ihn die Ra ben.
Hop
F
pe, hop
B
pe Rei
F
ter, wenn
F
er fällt,
B
dann schreit
F
er.
Melodie und Text: volkstümlich, um 1800
Von Catalina (10 Jahre, Ulmer Spatzen Chor) für das Liederprojekt gesungen.
80
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart
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Horch, wie der Magen knurrt · Kohldampf
(Kanon zu 2 bis 4 Stimmen)
1.
Horch,
G
wie der Ma
D
gen knurrt: Kohl
2.
dampf! Kohl
3.
dampf!
4.
Kohl dampf!
D D D
G G G
Mit Gabeln und Löffeln könnt ihr dazu eine rhythmische Begleitung erfinden.
Melodie und Text: volkstümlich
81
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Ich bin ein Musikante
2. Ich kann auch blasen auf der Trompete,
wir können blasen auf der Trompete:
tengtengtereng . . .
3. Ich kann auch schlagen die große Trommel,
wir können schlagen die große Trommel:
pumpumperum . . .
sim se rim, sim sim
Cm6
se
D
rim,
7
sim
1.
G
sim se rim, sim
2.
sim.
G
spie len auf uns rer Gei ge: sim sim se rim, sim
Ich
Vorsänger
kann auch spie len auf mei ner Gei ge, wir
Alle
kön nen
sind
G
die Mu si kan ten und
Cm
komm’n
6
aus Schwa
D7
ben land.
G
1.–4. Ich
Vorsänger
bin
G
ein Mu si kan te und komm
Cm6
aus Schwa
D7
ben land.
G
Wir
Alle
1.
G
G
D D G
D G D G
Erfinde weitere Varianten wie:
Ich kann auch blasen auf der Posaune: dohidoha, dohi.
Ich kann auch spielen die Klarinette: tühütühü, tühü.
Ich kann auch spielen auf meinem Kontrabass:
schrumschrumscherum, schrumschrum.
Melodie und Text: volkstümlich
Von Mia, Charlotte, Carlotta und Alexander (10, 11, 10 und 11 Jahre,
Vaihinger Kinderkantorei) für das Liederprojekt gesungen.
4. Ich kann auch spielen die kleine Flöte,
wir können spielen die kleine Flöte:
tü tü tü tü . . .
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Ich geh mit meiner Laterne
Lich
Hm
tern hell
Em
sind wir
Hm
zur Stell.
Em
Ra bim
Am
mel, ra bam
D
mel, ra
7
bumm.
G
o leuch ten die Ster ne und un ten leuch ten wir.
Mit
Ich geh
G
mit mei ner La ter
D
ne
G
und
C
mei ne La ter
D
ne mit mir.
G
Dort
1.–3.
ben
6 7
1.
Melodie und Text: schon 1818 anonym überliefert, ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Norddeutschland beim
Laternen-Laufen bekannt, nach 1945 auch mit Strophen zum Sankt-Martins-Fest überliefert
Von der Vaihinger Kinderkantorei für das Liederprojekt gesungen.
2. |: Laternenlicht, verlösch mir nicht!
Rabimmel, rabammel, rabumm. :|
3. |: Mein Licht ist aus, wir gehn nach Haus.
Rabimmel, rabammel, rabumm. :|
Laterne- und Sankt-Martin-Lieder sind ein unverzichtbarer Schatz für Kinder. Mit ihnen lassen sich vielfältige
Erfahrungen sammeln, die weit über das Musizieren hinausgehen. Vom Singen beim gemeinsamen Laterne-Basteln
bis zur szenischen Vorführung eines Sankt-Martin-Spiels reicht die Palette der Möglichkeiten. Vor allem aber
entfalten diese Prozessionslieder mit Lichtern und Laternen in Händen beim abendlichen Rundgang in der Dunkelheit
ihre ganz besondere Atmosphäre.
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G (Ostinato)
Dum, di da, di
Em
dum, di da, di dum,
Am
di da, di
D
dum,
7
di da, di
G
3.
Schnee, Eis und
Em
Käl te müs
Am
sen bald ver
D
gehn.
7
Wann
G
2.
wird es end
Em
lich
Am
mal wie der wär
D 7
mer sein?
Ich
G
1.
lieb den
Em
Früh ling,
Am
ich lieb den Son
D 7
nen schein.
I like the ers, I like the daf fo dils,
flow
I like the moun tains, I like the rol ling hills.
I like the fire place, when the light is low.
4.
1.
Ich lieb den Frühling, I like the flowers
(Kanon zu 4 Stimmen)
Melodie aus England überliefert, Text: englisch und deutsch
volkstümlich, weitere Strophen finden sich aus urheberrechtlichen
Gründen nur im Kinderlieder-Buch.
Von Verena und Julia (11 und 13 Jahre) mit dem Nachwuchs des
Cross Over Jugendchors Beckum für das Liederprojekt gesungen.
Dieses Lied kann als Quodlibet mit »Zwei kleine Wölfe«, Bearbeitung
von Werner Rizzi, gesungen werden.
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Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart
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In dem Wald, da steht ein Haus
Ar
G
mes
E
Häs
7
G
chen, komm
Am
he rein, reich
D 7
mir dei
Am7
ne
D7
G
Hand.
Hil
G
fe, Hil
Em7
fe, helft
Am7
mir doch, sonst
D7
schießt mich der Jä
G
ger noch!
kommt
G
ein
E
Häs
7
G
chen an
Am
ge rannt, klop
D7
fet an die
G
Wand:
In
G
dem Wald, da steht
D7
ein Haus, schaut
D7
ein Reh zum Fens
G
ter raus,
Melodie und Text: volkstümlich
Von den Tübinger Neckarschwa(l)ben für das
Liederprojekt gesungen.
Das Lied wird insgesamt achtmal gesungen. Bei jeder Wiederholung werden immer zwei weitere Takte nicht mehr
gesungen, sondern nur stumm mit den Armbewegungen gezeichnet. Beim letzten Durchgang werden nur noch
stumm die Gesten ausgeführt.
Das Ganze funktioniert auch »rückwärts«. Für diese Version singt man am besten zunächst das Lied einmal ohne
Gesten bis zum Ende und beginnt dann mit dem stummen Durchgang.
T. 1+2: ein Haus in die Luft zeichnen
T. 3+4: ein »Fernglas« vor die Augen halten
T. 5+6: schnelle Laufbewegungen mit den Armen nachzeichnen
T. 7+8: Klopfbewegungen mit den Händen an eine imaginäre Wand
T. 9+10: Händeringen über dem Kopf
T. 11+12: mit den Armen ein Gewehr formen und zielen
T. 13+14: heranwinken
T. 15+16: sich selbst oder dem Nachbarn die Hand geben
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In meinem kleinen Apfel
aus:
D
es sind
D
da rin fünf Stüb
G
chen grad wie
D
in ei
A7
nem Haus.
D
In mei
D
nem klei nen Ap
Em
fel, da sieht
A7
es lus tig
1.
7
A
Melodie: nach W. A. Mozart (1756–1791), aus »Die Zauberflöte« (»Das klinget so herrlich«); Text: volkstümlich
Von Klaus Mertens für das Liederprojekt gesungen.
2. In jedem Stübchen wohnen
zwei Kernchen schwarz und fein,
die liegen drin und träumen
vom lieben Sonnenschein.
3. Sie träumen auch noch weiter
gar einen schönen Traum,
wie sie einst werden hängen
am lieben Weihnachtsbaum.
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In Mutters Stübele
2. Ich muss erfrieren drin
mit meinem hm, hm, hm,
ich muss erfrieren drin
mit meinem Kind.
3. Wenn das die Mutter wüsst,
dass ich erfrieren muss,
sie würde grämen sich
bis in den Tod.
4. Ich geh vors Herrenhaus
und du vors hm, hm, hm,
ich geh vors Herrenhaus
und du vors Tor.
hm, hm, hm, in Mut ters Stü
B
be le, da geht der Wind.
E
In Mut ters Stü
E
be le, da geht der
1.
A 6 7
Melodie und Text: 19. Jahrhundert, aus dem Breisgau
Von Julia und Marleen (beide 13 Jahre, Nachwuchs des Cross Over Jugendchors Beckum)
für das Liederprojekt gesungen.
5. Ich krieg ein Äpfele
und du ein hm, hm, hm,
ich krieg ein Äpfele
und du ein’ Birn.
6. Ich sag: vergelts euch Gott,
und du sagst: hm, hm, hm,
ich sag: vergelts euch Gott,
und du sagst: Dank!
87
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Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart
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Jetzt fahrn wir über’n See
2. |: Und als wir drüben warn, drüben warn,
und als wir drüben – :| warn,
|: da sangen alle Vöglein,
Vöglein, Vöglein, Vöglein,
da sangen alle Vöglein,
der helle Tag brach – :| an.
3. |: Der Jäger blies ins Horn, blies ins Horn,
der Jäger blies ins – :| Horn.
|: Da bliesen alle Jäger,
Jäger, Jäger, Jäger,
da bliesen alle Jäger,
ein jeder in sein – :| Horn.
ei ner höl zern Wur zel, kein Ru der war nicht
1. 2.
dran.
mit ei ner höl zern Wur zel, Wur zel, Wur zel, Wur zel, mit
1. Jetzt fahrn wir ü ber’n See, ü ber’n See, jetzt fahrn wir ü ber’n See
1. 2.
E Fm B 7
E C Fm B Fm B E
7
7
7
E
E Fm
C B
7 7
E
Dieses Kinderlied gehört zur Gattung der Pfänder-
spiele. Wer unvorsichtig in die Pause hineinsingt,
muss ein Pfand geben und am Schluss des Spiels eine
Aufgabe lösen.
Melodie und Text: aus Böhmen,
2. Hälfte des 19. Jahrhunderts
Von der Vaihinger Kinderkantorei für das
Liederprojekt gesungen.
4. |: Das Liedlein, das ist aus, das ist aus,
das Liedlein, das ist – :| aus.
|: Und wer das Lied nicht singen kann,
singen, singen, singen kann,
und wer das Lied nicht singen kann,
der fängt von vorne – :| an.
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Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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cd-2
oh,
F
du mein Ham
C
pel mann, mein Ham
G7
pel mann bist du!
C
1.–8.
F
Oh, du mein
C
Ham pel mann, mein
G
Ham
7
pel mann, mein Ham
C
pel mann,
sei
F
nem Bett he raus,
C
aus sei
F
nem Bett he
C
raus.
Jetzt steigt Hampelmann
Jetzt
C
steigt Ham pel mann, jetzt
C
steigt Ham pel mann aus
1.
Jetzt steigt Hampelmann
2. Jetzt zieht Hampelmann,
jetzt zieht Hampelmann
sich seine Strümpfe an,
sich seine Strümpfe an.
Oh, du mein Hampelmann ...
3. Jetzt zieht Hampelmann,
jetzt zieht Hampelmann
sich seine Hose an,
sich seine Hose an.
Oh, du mein Hampelmann ...
4. Jetzt zieht Hampelmann,
jetzt zieht Hampelmann
sich seine Schuhe an,
sich seine Schuhe an.
Oh, du mein Hampelmann ...
Melodie und Text: mündlich überliefert
Von SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen.
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Jimba, jimba
Tra
Em
la la la la la, jim
Am
ba pa pa lusch ka, tra la la la la la, jim
H 7
ba pa pa
Em
gei. Hey!
Jim
Em
ba, jim ba, jim
Am
ba pa pa lusch ka. Jim
Em
ba, jim ba, jim
H7
ba pa pa gei.
Em
H7
H7
Em
la la
Vorschlag für einen Kreistanz:
T. 1+2: 4 Ausfallschritte mit je 4 Beistellschritten nach rechts
T. 3+4: 4 Ausfallschritte mit je 4 Beistellschritten nach links in die Ausgangsposition
T. 5: 4 kleine Schritte in die Mitte, mit rechts beginnen, dabei die Hände in die Luft
T. 6: 2 x mit den Händen auf die Oberschenkel klatschen, 2 x in die Hände klatschen
T. 7: 4 kleine Schritte zurück, mit rechts beginnen, dabei die Hände in die Luft
T. 8: 2 x mit den Händen auf die Oberschenkel klatschen, 1 x in die Hände klatschen
Bei »Hey« die Hände in die Höhe
Melodie und Text: volkstümliches Nonsense-Lied. »Jimba, jimba« kann auch als Kanon gesungen werden.
Von Elisabeth, Jana, Eisosa und Vincent (5, 5, 4 und 5 Jahre, Wir Kinder vom Kleistpark Berlin) für das Liederprojekt
gesungen.
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Kommt ein Vogel geflogen
Fuß,
F
hat ein’ Zet tel im Schna
B
bel, von der Mut
C7
ter ein’ Gruß.
F
1. Kommt ein Vo
F
gel ge flo
C
gen, setzt sich nie
C7
der auf mein’
Melodie und Text: »Schnadahüpferl«-Lied aus Österreich,
erstmals 1824 als Bühnenlied in Wien belegt
Von Catalina und Amelie (beide 10 Jahre, Ulmer Spatzen Chor)
für das Liederprojekt gesungen.
2. Lieber Vogel, flieg weiter,
nimm ein’ Gruß mit und ein’ Kuss,
denn ich kann dich nicht begleiten,
weil ich hier bleiben muss.
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Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald
2. Kuckuck, Kuckuck,
lässt nicht sein Schrei’n.
Komm in die Felder,
Wiesen und Wälder;
Frühling, Frühling,
stelle dich ein.
3. Kuckuck, Kuckuck,
trefflicher Held!
Was du gesungen,
ist dir gelungen:
Winter, Winter,
räumet das Feld.
tan zen und sprin gen! Früh ling, Früh ling, wird es nun bald.
Ku ckuck, Ku ckuck, ruft’s aus dem Wald. Las set uns sin gen,
G G D
D 7 7
G G
D
Am 7
7
1.
Melodie: aus Österreich
Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874)
Von Sarah (11 Jahre, Mädchenkantorei an der Domkirche St. Eberhard Stuttgart) für das Liederprojekt gesungen.
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Laterne, Laterne
auf,
Am
mein Licht,
Dm
bren ne auf,
Am
mein
Dm
Licht, a ber nur
F
mei ne lie
B
be La ter
F
ne nicht.
La ter
F
ne,
Dm
La ter
F
ne,
Dm
Son
F
ne, Mond
Dm
und Ster
F
ne.
Dm
Bren ne
Melodie: aus Norddeutschland, seit Mitte des 19. Jahrhunderts gesungen
Text: geht vermutlich auf das Gedicht »Mit einer Handlaterne« von Theodor Storm (1817–1888) zurück
Von Maximilian und Karla (beide 10 Jahre, Ulmer Spatzen Chor) für das Liederprojekt gesungen.
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Laurentia
Mon tag wär und ich bei mei ner Lau ren tia wär, Lau ren tia wär.
sam men sein? Am Mon tag! Ach, wenn es doch schon wie der
Lau ren tia, lie be Lau ren tia mein, wann wol len wir wie der bei
*
G
1.
D D7
G G G
G
D
D
D
D D G
G
G D
7 7
7
Spielvorschlag: Im Kreis aufstellen und bei »Laurentia« sowie bei jedem Wochentag schnell in die Hocke
gehen und wieder aufstehen. Wenn man am »Sonntag« noch nicht genug hat, kann man mit den Monatsnamen
weitermachen und auch bei jeder Wiederholung das Lied etwas schneller singen!
Melodie und Text: volkstümlich, seit etwa 1800 überliefert
Von den Tübinger Neckarschwa(l)ben für das Liederprojekt gesungen.
2. Laurentia, liebe Laurentia mein,
wann wollen wir wieder beisammen sein?
Am Dienstag!
Ach, wenn es doch schon wieder Montag, Dienstag wär
und ich bei meiner Laurentia wär, Laurentia wär.
* In den folgenden Strophen kommt jeweils ein
Wochentag dazu, z. B.
3. Strophe: »Montag, Dienstag, Mittwoch wär«
usw. bis »Sonntag«
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Machet auf das Tor
Ma chet auf
F
das Tor!
Dm
Ma chet auf
F
das Tor! Es
Dm
kommt
C
ein gold ner Wa
F
gen.
1.
7
Spielvorschlag: Die Kinder stehen in Paaren hintereinander und bilden durch Hochhalten der Arme Tore.
Das hinterste Paar geht durch die Tore und bildet vorne wieder ein Tor, usw.
Melodie und Text: aus Hessen, seit dem späten 19. Jahrhundert überliefert
2. Wer sitzt darin? Wer sitzt darin?
Ein Mann mit goldnen Haaren.
3. Was will er denn? Was will er denn?
Er will die Schönste holen.
4. Was tat sie denn? Was tat sie denn?
Sie hat sein Herz gestohlen.
5. Die Erste will er nicht, die Zweite will er nicht,
die Dritte will er holen.
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Mein Hut, der hat drei Ecken
hätt
D
er nicht drei E
A7
cken, so wär
A7
er nicht mein Hut.
D
Mein Hut,
D
der hat drei E
A7
cken, drei E
A7
cken hat mein
D
Hut, und
Das Lied kann mit Gesten begleitet werden. Mit jeder Wiederholung des Liedes lässt man ein Wort
mehr weg und stellt es nur durch die Geste dar.
Melodie: italienische Volksweise »O cara mama mia«, die auf eine neapolitanische
Canzonetta vor 1816 zurückgeht
Text: erstmals 1886 im Saarland belegt
Vom Ulmer Spatzen Chor für das Liederprojekt gesungen.
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Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad
2. Meine Oma hat im hohlen Zahn ein Radio...
3. Meine Oma hat nen Nachttopf mit Beleuchtung...
4. Meine Oma hat Klosettpapier mit Blümchen...
5. Meine Oma hat ne Brille mit Gardine...
6. Meine Oma hat ne Glatze mit Geländer...
7. Meine Oma hat nen Handstock mit nem Rücklicht...
tor
A
rad, mei ne O
D
ma ist ne ganz
E7
pa ten te Frau!
tor
E7
rad, Mo tor
A
rad. Mei ne O ma fährt im Hüh
D
ner stall Mo
Mei ne O
A
ma fährt im Hüh
D
ner stall Mo tor
A
rad, Mo
1.
A
Melodie und Text: Der Text wurde ursprünglich auf die Melodie des Stimmungsliedes »Wir versaufen unser Oma
ihr klein Häuschen« von Robert Steidl (1865–1927), 1922, gesungen. Die heutige Fassung ist erstmals in einer
Aufzeichnung von 1942 eindeutig belegt.
Von den Thomaner-Anwärtern (Klasse 1 und 2) Leipzig für das Liederprojekt gesungen.
97
005-1
Va ter, lass die Au gen dein ü ber mei nem Bet te sein.
5. Müde bin ich, geh zur Ruh
1. Mü de bin ich, geh zur Ruh, schlie ße bei de Äug lein zu.
F C F F C F
7 7
F F F
B C Dm Gm C
7 7
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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6
Melodie: Volksweise (Taler, Taler, du musst wandern)
Text: Luise Hensel (1798–1876)
Von Christian und Paulina Elsner für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
Müde bin ich, geh zur Ruh
2. Hab ich Unrecht heut getan,
sieh es, lieber Gott, nicht an,
deine Gnad und Jesu Blut
macht ja allen Schaden gut.
3. Alle, die mir sind verwandt,
Gott, lass ruhn in deiner Hand,
alle Menschen, groß und klein,
sollen dir befohlen sein.
4. Kranken Herzen sende Ruh,
nasse Augen schließe zu.
Lass den Mond am Himmel stehn
und die stille Welt besehn.
98
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Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart
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O wie ist es kalt geworden
2. Auf die Berge möcht ich fliegen,
möchte sehn ein grünes Tal,
möcht in Gras und Blumen liegen
und mich freun am Sonnenstrahl.
3. Möchte hören die Schalmeien
und der Herden Glockenklang,
möchte freuen mich im Freien
an der Vögel süßem Sang.
O wie ist es kalt ge wor den und so trau rig, öd und leer! Rau e
F
1.
F
C
C B
7 7
Win de wehn von Nor den und die Son ne scheint nicht mehr.
F F
C
Gm B F C
7 7
C
Melodie und Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersle-
ben (1798–1874), um 1835
Von Ann-Kathrin, Svenja und Lea (15, 13 und 13 Jahre) mit
dem Nachwuchs des Cross Over Jugendchors Beckum
für das Liederprojekt gesungen.
4. Schöner Frühling, komm doch wieder,
lieber Frühling, komm doch bald;
bring uns Blumen, Laub und Lieder,
schmücke wieder Feld und Wald!
5. Ja, du bist uns treu geblieben,
kommst nun bald in Pracht und Glanz,
bringst nun bald all deinen Lieben
Sang und Freude, Spiel und Tanz.
99
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Ringel, Ringel, Reihe
sit
F
zen un
B
term Hol
F
der busch, ma
F
chen al
B
le husch,
F
husch, husch.
Rin
F
gel, Rin
B
gel, Rei
F
he, sind
F
der Kin
B
der drei
F
e,
ma chen al le husch, husch, husch.
auch:
C F
7
Spielvorschlag: Die Kinder fassen einander an den Händen und gehen singend im Kreis herum.
Am Schluss lassen sich alle gleichzeitig auf den Boden nieder.
Melodie: Volksweise; Text: aus »Des Knaben Wunderhorn«, 1808
Von Felix (8 Jahre, Stuttgarter Hymnus-Chorknaben) für das Liederprojekt gesungen.
Variante:
Ringel, Ringel, Rosen, gelbe Aprikosen,
Veilchen blau, Vergissmeinnicht,
alle Kinder setzen sich.
100
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Sankt Martin
2. Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hatt’ Kleider nicht, hatt’ Lumpen an:
»O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!«
3. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zieht die Zügel an,
sein Ross steht still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.
Mar tin ritt mit leich tem Mut, sein Man tel deckt’ ihn warm und gut.
Schnee und Wind, sein Ross, das trug ihn fort ge schwind. Sankt
Sankt Mar tin, Sankt Mar tin, Sankt Mar tin ritt durch
F B
F Gm C F
C7
F
F 7
1.
F
F
F C
C
Schluss: auch Halbenoten a’, g’, f’.
Es gibt noch weitere Strophen, die ausführlich die Lebensgeschichte des Bischofs von Tours beschreiben.
Melodie und Text: volkstümlich, vom Niederrhein
Von der Mädchenkantorei an der Domkirche St. Eberhard Stuttgart gesungen sowie von Csaba Székely
mit Gitarre für das Liederprojekt eingespielt.
4. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gibt den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.
101
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart
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Schneeflöckchen, Weißröckchen
schneit; du kommst aus den Wol ken, dein Weg ist so weit.
Schnee flöck chen, Weiß röck chen, wann kommst du ge
D A7
D D D
A
G 7
1.
A
Melodie: unbekannter Herkunft, die heutige Melodiefassung ist seit ca. 1945 gebräuchlich
Text: nach Hedwig Haberkorn (1837–1902)
Von Christoph Prégardien für das Liederprojekt gesungen.
2. Komm, setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern;
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.
3. Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh.
4. Schneeflöckchen, Weißröckchen,
komm zu uns ins Tal,
dann baun wir den Schneemann
und werfen den Ball.
102
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Spannenlanger Hansel
2. Lauf doch nicht so närrisch, spannenlanger Hans!
Ich verlier die Birnen und die Schuh noch ganz.
Trägst ja nur die kleinen, nudeldicke Dirn,
und ich schlepp den schweren Sack mit großen Birn’.
schüt
C7
telst du die
Am
klein’,
7
wenn
Dm7
das Säck lein voll
G7
ist, gehn
C7
wir wie der
F
heim.
gehn
F
wir in den
D
Gar
7
ten, schüt
Gm
teln wir
C7
die
F
Birn’. Schüt
F
tel ich die gro
B
ßen,
Span
F
nen lan ger Han
Dm
sel, nu
Gm
del di
C7
cke
F
Dirn,
1.
Spielvorschlag: Im Kreis aufstellen und an den Händen fassen. Bei den ersten beiden Zeilen im Kreis tanzen.
Bei »Schüttel ich die großen« sucht sich jeder Junge ein Mädchen und jedes Mädchen einen Jungen als Partner
und tanzt als Paar. Zu Beginn der 2. Strophe hintereinander herlaufen. Bei »Trägst ja nur die kleinen« wieder zum
Kreis formen und im Kreis tanzen.
Melodie und Text: volkstümlich
Von Sebastian und Amelie (8 und 10 Jahre, Ulmer Spatzen Chor) für das Liederprojekt gesungen.
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Summ, summ, summ
F
Summ,
C
summ,
7
F
summ! Bien
Gm
chen, summ he
C7
F
rum!
Ei,
F
wir tun dir nichts
C
zu Lei de, flieg
F
nur aus in Wald
C
und Hei de!
Summ, summ, summ!
F
Bien
Gm
chen, summ he
C7
rum!
F
F
1.
C 7
Melodie: Volksweise
Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874), 1843
Von Lydia Teuscher sowie von Clara (5 Jahre, SingsalaSing Ochsenhausen) für das Liederprojekt gesungen.
2. Summ, summ, summ!
Bienchen, summ herum!
Such in Blumen, such in Blümchen
dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen!
Summ, summ, summ!
Bienchen, summ herum!
3. Summ, summ, summ!
Bienchen, summ herum!
Kehre heim mit reicher Habe
bau uns manche volle Wabe!
Summ, summ, summ!
Bienchen, summ herum!
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Suse, liebe Suse
2. Suse, liebe Suse, ist das eine Not!
Wer schenkt mir einen Dreier zu Zucker und Brot?
Verkauf ich mein Bettchen und leg mich aufs Stroh,
da sticht mich keine Feder und beißt mich kein Floh.
Leis
C7
ten da zu,
F
drum gehn die lie ben Gäns chen und hab’n
C7
kei ne
F
Schuh.
Gäns chen, die hab’n
C
kei ne Schuh.
F
Der Schus
C
ter hat’s Le
F
der, kein’
Su
F
se, lie be Su se, was ra
C
schelt im Stroh?
F
Das sind die lie ben
1.
Melodie: Wiegenlied aus dem 17. Jahrhundert (»Eia popeia, was raschelt im Stroh«). Humperdinck nahm das Lied
1893 in seine Oper »Hänsel und Gretel« auf
Text: nach »Des Knaben Wunderhorn«, Bd. 3, 1808
Von Christoph Prégardien sowie von Stephan Genz (»Eia popeia«) für das Liederprojekt gesungen.
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Taler, Taler, du musst wandern
Das
F
ist
B
schön, das ist
F
schön,
Ring
Ta
F
lein,
ler,
lass
Gm
dich nur
C
nicht
F
sehn.
Ring
Ta
F
lein,
ler,
Ring
Ta
Dm
lein,
ler,
du
C
musst wan
F
dern von
F
der ei
C
nen Hand
B
zur an
F
dern.
B 7
7
Kreisspiel: Ein Kind hält zwischen den beiden Handflächen eine Münze oder einen Ring versteckt, ein anderes Kind
steht außerhalb des Kreises. Die Kinder im Kreis falten die Hände vor dem Bauch, wobei sie die Handflächen leicht
geöffnet halten. Während des gemeinsamen Singens geht das Kind mit der Münze nun reihum und hält seine geschlos-
senen Handflächen in die geöffneten Hände der Kinder im Kreis. Irgendwann lässt es unbemerkt die Münze in die Hände
eines Kindes fallen. Ist das Lied zu Ende, muss das Ratekind sagen, wo sich die Münze befindet. Rät es richtig, darf es nun
selbst die Münze wandern lassen. Hat es falsch geraten, ist das Kind mit der Münze in der Hand an der Reihe.
Melodie und Text: volkstümlich
Von Ruth Ziesak für das Liederprojekt gesungen.
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Trarira, der Sommer, der ist da
2. Trarira, der Sommer, der ist da!
Wir wollen in die Hecken
und woll’n den Sommer wecken.
Ja, ja, ja, der Sommer, der ist da!
Ja,
G
ja, ja,
7
der Som
Am7
mer, der
D7
ist da!
G
wol
G
len in den Gar ten
D7
und woll’n
Am
des Som mers war
D7
ten.
Tra
G
ri ra,
Am
der Som mer, der
D7
ist da!
G
Wir
1.
E
Melodie: Volksweise, neu vertont von Carl Maria von Weber (1786–1826),
1822, von Ludwig Erk vereinfacht
Text: aus der Pfalz
Von den Tübinger Neckarschwa(l)ben für das Liederprojekt gesungen.
3. Trarira, der Sommer, der ist da!
Der Sommer hat gewonnen,
der Winter ist zerronnen.
Ja, ja, ja, der Sommer, der ist da!
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Und wer im Januar geboren ist
fein. Hei ßa, hei ßa, hop sa sa, hei ßa, hei ßa, hop sa sa.
dreh
ma che
sich
im
im
Kreis
Kreis
ei
und
nen
ver
tie
beu
fen
ge sich,
Knicks,
recht fein, recht fein, recht
Und wer im Ja nuar ge bo ren ist, tritt ein, tritt ein, tritt ein, der
der
G G G
D
D
G G D
D
G G G G
D D
7 7
Melodie und Text: volkstümlich, nach einem alten Gesellschaftsspiel
Vom Nachwuchs des Cross Over Jugendchors Beckum für das Liederprojekt gesungen.
Spielvorschlag: Die Kinder stehen während des
Singens im Kreis. Die jeweiligen »Geburtstagskinder«
gehen in den Kreis und führen die entsprechenden
Bewegungen aus.
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Wer will fleißige Handwerker sehn
2. O wie fein, o wie fein,
der Glaser setzt die Scheiben ein.
3. Tauchet ein, tauchet ein,
der Maler streicht die Wände fein.
4. Zisch, zisch, zisch, zisch, zisch, zisch,
der Tischler hobelt glatt den Tisch.
5. Poch, poch, poch, poch, poch, poch,
der Schuster schustert zu das Loch.
Stein
D7
auf Stein, Stein
G
auf Stein, das Häus
Am7
chen wird
D7
bald
G
fer tig
D7
sein.
G
Wer
G
will flei ßi ge Hand
Em7
wer ker sehn,
A
der
7
muss zu uns Kin dern
D7
gehn.
1.–9.
1.
Melodie und Text: volkstümlich
Von Michael Nagy sowie von den Tübinger Neckarschwa(l)ben für das Liederprojekt gesungen.
6. Stich, stich, stich, stich, stich, stich,
der Schneider näht ein Kleid für mich.
7. Rühre ein, rühre ein,
der Kuchen wird bald fertig sein.
8. Trapp, trapp drein, trapp, trapp drein,
jetzt gehn wir von der Arbeit heim.
9. Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp,
jetzt tanzen alle im Galopp.
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Widewidewenne
Wi de wi de wen ne heißt mei
A
ne Put hen
D
ne.
Kann
A
nicht ruhn heißt
D
mein Huhn, Wa
A
ckel schwanz heißt
D
mei ne Gans.
Wi
D
de wi de wen ne heißt mei
A
ne Put hen
D
ne.
1.–4.
1.
D
7
7
7
7
1.–4.
Melodie und Text: aus Holstein, 19. Jahrhundert
Von Felix, Immanuel und Konstantin (8, 9 und 10 Jahre, Stuttgarter Hymnus-Chorknaben)
für das Liederprojekt gesungen.
2. Schwarz-und-weiß heißt meine Geiß,
Kurzebein heißt mein Schwein.
3. Ehrenwert heißt mein Pferd,
Gute-Muh heißt meine Kuh.
4. O-wie-brav heißt mein Schaf,
Schlupf-heraus heißt meine Maus.
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Winter, ade
2. Winter, ade!
Scheiden tut weh.
Gerne vergess ich dein,
kannst immer ferne sein.
Winter, ade!
Scheiden tut weh.
dass
C
mir das Her
F
ze lacht. Win
F
ter, a de!
F
Schei
C
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C7
weh.
F
Win
F
ter, a
C
de!
F
Schei den tut
C
weh.
F
A
F
ber dein Schei den macht,
F C
1.
F
B
Melodie: Volksweise aus dem 18. Jahrhundert
Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874), 1835
Von Kurt Moll für das Liederprojekt gesungen.
3. Winter, ade!
Scheiden tut weh.
Gehst du nicht bald nach Haus,
lacht dich der Kuckuck aus.
Winter, ade!
Scheiden tut weh.
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Wir kommen all und gratulieren (Kanon zu 4 Stimmen)
3.
burts
G
tag
D7
un
G
se rem/r
4. G D7 G
1.
Wir
G
kom
D7
men all
G
und gra tu
2.
lie
G D7
ren
G
zum Ge
Moritz Hauptmann war von 1842 bis zu seinem Tode 1868 Thomaskantor in Leipzig und Lehrer am dortigen
Konservatorium. Dieser Kanon – wohl für den privaten Gebrauch bei den Knaben in der Thomasschule verfasst –
wurde bald überregional bekannt und erlebte sogar eine Veröffentlichung auf einer Bildpostkarte.
Melodie und Text: Moritz Hauptmann (1792–1868)
112
113
1. Al die willen te kaap’ren varen - Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren
2. Alouette - O du Lerche
3. Bukkene Bruse - Winz’ge Ziege Liese
4. Calgicilar - Die Musiker
5. Che baccan - Welch ein Krach
6. Dağlar gibi dalgaları - Über Wellen hoch wie Berge
7. Dance tae yer daddy - Komm kleiner Bruder
8. Dzīvoju pie kundziņa pirmajo gadiņu - An dem Königshofe
9. Én elmentem a vásárba félpénzzel - Ich ging auf den Markt ‘nen Groschen in der Hand
10. Es wird scho glei dumpa
11. Frère Jacques - Bruder Jakob
12. Fui ao jardim da Celeste - Celestes Garten
13. Guten Abend gut Nacht
14. Guten Morgen. Good Morning (2)
15. Holka modrooká - Mädchen mit den blauen Äuglein
16. If you’re happy - Bist du glücklich
17. Ja lysytschka - Das kleine Füchslein
18. La danza del serpente - Tanz der langen Schlange
19. La mar estaba salada
20. London Bridge is falling down - Londons Brücke die brach ein
21. Michael Finnigan - Michel Pfennigmann
22. Morgen Kinder wird’s was geben
23. My jesteśmy krasonoludki - Wir sind Zwerge klein wie Mäuschen
24. Oranges and lemons - Äpfel und Pflaumen
25. Pera stus pera kampus - Da drüben auf dem Felde
26. Pleši pleši črni kos - Schwarze Amsel komm zum Tanz
27. Pop goes the weasel - Zack bin ich pleite
28. Prom’nons-nous dans les bois - In den Wald woll’n wir geh’n
29. Rääbeliechtli wo gahsch hii - Rübenlichtlein wo gehst hin
30. Row your boat - Fahr dein Boot
31. Santa Lucia
32. Sing a song of sixpence - Sing ein Lied vom Taler
33. Ta prowatákia - Die Schafe
34. The animal fair - Wir sind auf den Rummel gefahr’n
35. This old man - Opapa
36. U Milice - Milica oh Milica
37. Ušt’i mamo - Liebste Mama
38. We wish you a merry Christmas
39. Wo pole berjosa stojala - Birkenbaum am Hang
40. Zie de maan schijnt door de bomen - Sieh der Mond erhellt den Garten
41. Zwischen Berg und tiefem tiefem Tal
114
115
Frankreich
Alouette d O, du Lerche
1. A
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- et
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te
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me
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tête.
Kopf.
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tête,
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Kopf,
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et
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la
lou
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mer
-
-
tête,
ette.
Kopf,
Tropf.
-
Ah!
O!
D7
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4

#
Alouette
O, du Lerche

# Fine
/

# *
Da capo
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J
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j
œ
˙ Ó
2. Alouette, gentille alouette,
alouette, je te plumerai.
Je te plumerai le bec,
je te plumerai le bec.
Et le bec, et le bec,
et la tête, et la tête,
alouette, alouette. Ah!
3. … les yeux …
4. … le cou …
5. … le dos …
6. … les ailes …
7. … les pattes …
8. … la queue …
2. O, du Lerche, liebe, kleine Lerche,
o, du Lerche, rupfen will ich dich.
Rupfen will ich dich am Schnabel,
rupfen will ich dich am Schnabel.
Und am Schnabel, und am Schnabel,
und am Kopf, und am Kopf.
Armer Tropf, armer Tropf. O!
3. … am Auge …
4. … am Hals …
5. … am Rücken …
6. … am Flügel …
7. … am Fuß …
8. … am Schwanz …
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Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Bukkene Bruse d Winz‘ge Ziege Liese
Norwegen
1.
Winz’
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-
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Bukkene Bruse

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j
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j
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2. Mellom bukken Bruse trampet over trollebru.
„Nå tar jeg deg!“, sa trollet og var så grum i hu.
„Nei, og nei, ta ikke meg, jeg er tynn og liten jeg.
Den som kommer etter, mye mere metter“.
(sies: „Så gå da“, sa trollet)
3. Store bukken Bruse trampet over trollebru.
„Nå tar jeg deg!“, sa trollet og var så grum i hu.
„Jeg er ikke redd for deg, bare kom, jeg stanger deg!“
Og pang og pang det skramlet, stygge trollet ramlet!
(sies: „Au da“, sa trollet)
Kleine Aussprachehilfe:
jeg / deg = jä-i / dä-i
å = o
u = ü
ukk = kurzes „u” wie in „unten”
(sies: „Så gå da“, sa trollet
gesprochen: „Na, dann geh!“,
sagte der Waldtroll)
4. Store bukken Bruse stanget trollet ned i vann.
Nå går bukken Bruse så gla’ til setervang.
Nå er denne visa slutt, bukkene går ofte ut,
danser over brua, opp til seterstua.
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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2. Kleine Ziege Liese stapfte über Waldtrolls Brücke.
„Halt, ich werd dich fressen!“, der Waldtroll ruft im Nu.
„Nein, nein, nein, nein friss mich nicht,
andre sind viel dicker als ich,
warte auf der Wiese auf eine dick’re Ziege“.
(gesprochen: „Na, dann geh“, sagte der Waldtroll.)
3. Große Ziege Liese stapfte über Waldtrolls Brücke.
„Halt, ich werd dich fressen!“, der Waldtroll ruft im Nu.
„Ich hab keine Angst vor dir, komm und ich kämpf’ mit dir!“
Tritt mit ihrem Hufen den Waldtroll in die Fluten.
(gesprochen: „Auh!“, sagte der Waldtroll.)
4. Große Ziege Liese stieß den Troll ins kalte Wasser.
Freu’n sich alle Ziegen und hüpfen auf die Wiesen.
Jetzt ist unser Liedchen aus, alle Ziegen geh’n nach Haus,
tanzen mit Entzücken, über Waldtrolls Brücken.
Melodie und Text: mündlich überliefert
Deutscher Text: Mirjam James (*1973), © Carus-Verlag, Stuttgart
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Calgicilar d Die Musiker
Türkei
2. Davuluda nasıl calarlar, calarlar.
Güm güm gü-mü-güm …
Kemençeyi nasıl calarlar, calarlar.
Giy giy giy-i-giy …
2. Wer zeigt mir wie man die Trommel spielt, Trommel spielt.
Güm güm gü-mü-güm …
Wer zeigt mir wie man die Geige spielt, Geige spielt.
Giy giy giy-i-giy …
Die türkischen Instrumente sind im Aufbau und der Spielweise den abendländischen Instrumenten sehr ähnlich. Zu
den Unterschieden gehört, dass die Baglama einen längeren Hals hat als unsere Laute, eine Zurna hat im Vergleich
zur Oboe keine Klappen und die Kemençe ist deutlich kleiner als unsere Geige und wird beim Spielen auf den Knien
gehalten.
Melodie und Text: volkstümlich
Deutscher Text: Mirjam James (*1973), © Carus-Verlag, Stuttgart
ˇ
Kleine Aussprachehilfe:
g = wird nicht gesprochen, der davor stehende Vokal wird verlängert
ı = dumpfes „e” wie in „kommen“
s = „sch“ wie in „Schule”
ç = „tsch“ wie in „Tschüss”
z = stimmhaftes „s” wie in „Sonne”
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G Dm C
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1. Zur
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lar,
spielt,
- ca
O
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boe
-
-
lar.
spielt?
-
-
Calgicilar

Düt düt dür ü
- düt
- düt düt düt düt düt düt.

Ba
Wer
gla
zeigt
- ma
mir,
- yi
wie
- na
man
sil
die
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Lau
lar
te
-
-
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www.liederprojekt.org
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 119
Che baccan d Welch ein Krach
Italien
Che
Welch
A
bac
ein
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Krach,
- che
welch
bac
ein
can
Krach!
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-
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2
4

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Che baccan
Was für’n Krach

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Melodie und Text: volkstümlich
Deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), © Carus-Verlag, Stuttgart
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Dağlar gibi dalgaları d
Über Wellen, hoch wie Berge
Türkei
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7
8

1.
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Daglar gibi dalgalari
Über Wellen, hoch wie Berge

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es
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sich.
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lebt
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sich.
1.
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j
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j œ œ œ™ œ œ œ™
Die Türkei ist zu einem Großteil von Wasser umgeben: vom Ägäischen Meer im Westen, dem Mittelmeer im Süden
und vom Schwarzen Meer im Norden. Daher ist es kein Wunder, dass das Leben auf dem Meer mit Begeisterung
besungen wird.
Melodie und Text: volkstümlich
Deutscher Text: Mirjam James (*1973), © Carus-Verlag, Stuttgart
Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen.
2. Und der Regen fällt in Strömen
auf mein Haupt, ja, auf mein Haupt.
Alle Menschen von dem Schwarzmeer
sind in dieser Welt zuhaus.
3. Ich kann nicht Kemençe spielen
auf dem Boot, es schwankt zu sehr.
Bitte spiele uns zur Freude
einen Tanz vom Schwarzen Meer.
2. Yagmur yagıyor yagmur
da basıma tane, tane.
Karadeniz usagı da
dünyalarda bir tane.
3. Ben kemençe çalamam da,
dayım darılır bana.
Bir horon havası vur da
kurban olayım sana.
¸
¸
ˇ ˇ ˇ
ˇ
Kleine Aussprachehilfe:
g = wird nicht gesprochen, der davor stehende Vokal wird verlängert
ı = dumpfes „e” wie in „kommen“
s = „sch“ wie in „Schule”
ç = „tsch“ wie in „Tschüss”
z = stimmhaftes „s” wie in „Sonne”
ˇ
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Dance tae yer daddy d
Komm, kleiner Bruder
Schottland
1.
Komm,
Dance
B¨
tae
klei
yer
ner
- Bru
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der,
-
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greif
Cm7
bon
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nie
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F7
die,
der,
-
-
dance
komm,
B¨
tae
klei
yer
ner
- Bru
dad dy,
der,
-
-
ma
mein
Cm7
Brü
bon
F7
nie
der
-
- lamb!
lein!
B¨
- Wir
And
B¨
ye’ll
hol’n
get
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ein
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Fisch
shie
lein,
-
- brin
in
F7
a
gen’s
-
lit
auf
tle
das
- di
Tisch
shie,
lein,
-
-
Wir
ye’ll
B¨
hol’n
get
heut
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das
fi
Fisch
shie,
lein,
-
- brin
when
Cm7
the
gen’s
-
boat
fröh
F7
lich
comes
- heim.
hame.
B¨
Dance
Komm,
B¨
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ma
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bon
in
nie
die
- lad
Ru
die,
der,
-
-
dance
komm,
B¨
tae
klei
yer
ner
-
dad
Bru
dy,
der,
-
-
ma
mein
F7
bon
Brü
nie
der
-
-
lamb!
lein.
B¨
-
3
4
bb
Dance tae yer daddy
Komm, kleiner Bruder
bb
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bb
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J
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J
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J
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j œ
J
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J œ
J
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J
œ
J œ œ œ
J
œ
j
œ
2. Dance tae yer daddy, ma bonnie laddie,
dance tae yer daddy, ma bonnie lamb!
And ye’ll get a coatie, and a pair o’ breekies,
ye’ll get a whippie, and a soople tam.
Dance tae yer daddy, ma bonnie laddie,
dance to your daddy, ma bonnie lamb!
2. Komm, kleiner Bruder, greif in die Ruder,
komm, kleiner Bruder, mein Brüderlein.
Kriegst ein neues Röckchen und zwei neue Söckchen,
kriegst eine Peitsche, haust den Kreisel fein.
Komm, kleiner Bruder, greif in die Ruder,
komm, kleiner Bruder, mein Brüderlein.
Dance tae yer daddy ist ein altes Fischerlied von der Nordseeküste, von dem es schottische und nordenglische Versionen
gibt. Schottisch ist dem Englischen ähnlich verwandt wie das Schweizerdeutsch dem Hochdeutschen. Durch viele germa-
nische Begriffe ist es für uns oft einfacher zu verstehen als Englisch. Viele Wörter wurden aber auch dem Altnordischen
entlehnt und von den Wikingern übernommen.
Melodie und Text: volkstümlich, aus Schottland
Deutscher Text: Maik Brandenburg (*1962), © Carus-Verlag, Stuttgart
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Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Dzīvoju pie kundziņa pirmajo gadiņu d
An dem Königshofe
Lettland
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F
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-
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chen
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te
-
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-
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las.
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chen.
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4
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Dzıvoju pie kundzina pirmajo gadinu
An dem Königshofe
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b
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(klatschen)
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2. An dem Königshofe zwei Jahr’ ich verbrachte.
Der König mir drauf ein Hähnchen vermachte.
|: Hähnchen machte: Kikriki,
Hühnchen legte Eier mir, :|
ganz runde und schöne, Hühnchen und Hähnchen.
3. An dem Königshofe drei Jahr’ ich verbrachte.
Der König mir drauf ein Entchen vermachte.
|: Entchen machte: Schnatter, schnatter,
Hähnchen machte: … :|
ganz runde und schöne, Hühnchen und Hähnchen.
4. An dem Königshofe vier Jahr’ ich verbrachte.
Der König mir drauf ein Gänschen vermachte.
|: Gänschen machte: Giga-gackgack,
Entchen machte: … :|
ganz runde und schöne, Hühnchen und Hähnchen.
2. Dzıvoju pie kundzina otrajo gadinu.
Kundzinš man iedeva vienu gailıt’.
|: Gailıts manim kiku riku,
vistin’ manim olas deja :|
smukas un dailas. Vistas un gailus.
3. Dzıvoju pie kundzina trešajo gadinu.
Kundzinš man iedeva vienu pılıt.
|: Pılıt manim piku peku,
gailıts manim … :|
smukas un dailas. Vistas un gailus.
4. Dzıvoju pie kundzina ceturto gadinu.
Kundzinš man iedeva vienu zostin’.
|: Zostin manim gigu gegu,
pılıt manim … :|
smukas un dailas. Vistas un gailus.
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˛
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Melodie und Text: volkstümlich
Deutscher Text: Maik Brandenburg (*1962), © Carus-Verlag, Stuttgart
* Diesen Takt in den folgenden Strophen wiederholen und
jeweils um ein Tier erweitern.
¯´
Kleine Aussprachehilfe:
l = lj
ı = langes „ie“ wie in „nie“
e = ä
š = „sch” wie in „Schule”
n = nj
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Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Én elmentem a vásárba félpénzzel d
Ich ging auf den Markt, ‘nen Groschen in der Hand
Ungarn
G C6 Am D7 G
G C6 Am G D7 G
G Am D7 G G
Am G Am D7 Am D7 G
2
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#
1. Én
Ich
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-
Én elmennék a vásárba fél pénzzel
Zum Markt ging ich mit 'nem Groschen in der Hand

#
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pénz
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stand.
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kom
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-
-
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ja:
sagt:
- kit
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- kotty.
gack.
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lein,
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j
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j
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j
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j
œ
j œ œ œ Œ
2. Én elmentem a vásárba félpénzzel,
csirkét vettem a vásárba’ félpénzzel.
|: Csirkém mondja: csip, csip, csip,
tyúkom mondja: kitrákotty. :|
Kárikittyom, édes tyúkom,
mégis van egy félpénzem!
3. Én elmentem a vásárba félpénzzel,
kakast vettem a vásárba’ félpénzzel,
|: Kakas mondja: bokréta,
csirkém mondja: … :|
Kárikittyom …
2. Ich ging auf den Markt, ’nen Groschen in der Hand.
Mit dem Groschen ich ein Küken dort erstand.
|: Küken, das sagt: Piep, piep, piep.
Henne, die sagt: Gack, gack, gack. :|
Kleines Vöglein, Federschwänzchen,
meinen Groschen hab’ ich noch.
3. Ich ging auf den Markt, ’nen Groschen in der Hand.
Mit dem Groschen ich ein Hähnchen dort erstand
|: Und der Hahn sagt: Kikeriki,
Küken, das sagt: … :|
Kleines Vöglein, …
* Diese zwei Takte in den folgenden Strophen wiederholen und jeweils um ein Tier erweitern.
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* Diese zwei Takte in den folgenden Strophen wiederholen und jeweils um ein Tier erweitern.
4. Én elmentem a vásárba félpénzzel,
récét vettem a vásárba’ félpénzzel.
|: Récém mondja: riphajnal,
kakas mondja: … :|
Kárikittyom …
5. Én elmentem a vásárba félpénzzel,
disznót vettem a vásárba’ félpénzzel.
|: Disznóm mondja: röf, röf, röf,
récém mondja: … :|
Kárikittyom …
6. Én elmentem a vásárba félpénzzel,
csikót vettem a vásárba’ félpénzzel.
|: Csikóm mondja: mihájbá,
disznóm mondja: … :|
Kárikittyom …
7. Én elmentem a vásárba félpénzzel,
legényt vettem a vásárba’ félpénzzel.
|: Legény mondja: ha vóna,
leány mondja: jó vóna!
Csikóm mondja: mihájbá,
disznóm mondja: röf, röf, röf,
récém mondja: riphajnal,
kakas mondja: bokréta,
csirkém mondja: csip, csip, csip,
tyúkom mondja: kitrákotty! :|
Kárikittyom, édes tyúkom,
elfogyott a félpénzem.
4. Ich ging auf den Markt, ’nen Groschen in der Hand.
Mit dem Groschen ich ein Entchen dort erstand.
|: Ente, die sagt: Quack, quack, quack,
und der Hahn sagt: … :|
Kleines Vöglein, …
5. Ich ging auf den Markt, ’nen Groschen in der Hand.
Mit dem Groschen ich ein Schweinchen dort erstand.
|: Und mein Schwein sagt: Quiek, quiek, quiek,
Ente, die sagt: … :|
Kleines Vöglein, …
6. Ich ging auf den Markt, ’nen Groschen in der Hand.
Mit dem Groschen ich ein Pferdchen dort erstand.
|: Und das Pferd sagt: Hopp, hopp, hopp,
und mein Schwein sagt: … :|
Kleines Vöglein, …
7. Ich ging auf den Markt, ’nen Groschen in der Hand.
Mit dem Groschen ich ’nen Burschen dort erstand.
|: Und der Bursch’ sagt: Woll’n wir geh’n?
Und die Maid sagt: Wäre schön!
Und das Pferd sagt: Hopp, hopp, hopp,
und mein Schwein sagt: Quiek, quiek, quiek,
Ente, die sagt: Quack, quack, quack,
und der Hahn sagt: Kikriki,
Küken, das sagt: Piep, piep, piep,
Henne, die sagt: Gack, gack, gack. :|
Kleines Vöglein, Federschwänzchen,
Groschen ist nun endlich weg.
Melodie und Text: mündlich überliefert
Deutscher Text: Maik Brandenburg (*1962), © Carus-Verlag, Stuttgart
Kleine Aussprachehilfe:
é = langes „e“ wie in „lebt“
á = langes „a“ wie in „Haare“
cs = tsch
gy = dj
e = offenes „e“ wie in „Herr“
ty = tj
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Es wird scho glei dumpa
Österreich
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A¨ E¨ A¨ D¨ A¨ E¨ E¨7 A¨
B¨7 E¨7
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3
4
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1. Es
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glei
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dum
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pa,
her,
- es
mein
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ja
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-
schon
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Nacht,
d’Wacht.
Es wird scho glei dumpa
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- dem Liab
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- dem kloan,
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woan.
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hei!
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Schlaf süaß,
A¨
herz liabs
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- Kind!
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J
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œ œ œ œ œ œ™ œ
J
œ œ œ ˙ œ œ
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2. Vergiss jetzt, o Kinderl, dein Kummer, dei Load,
dass du da muasst leidn im Stall auf der Hoad.
Es ziern ja die Engerl dei Liegestatt aus,
möcht schöner net sein drin an König sein Haus.
Hei, hei, hei, hei! Schlaf süaß, du liabs Kind.
3. Ja Kinderl, du bist halt im Kripperl so schön,
mi ziemt, i kann nimmer da weg von dir gehn.
I wünsch dir von Herzen die süaßeste Ruah,
die Engerl vom Himmel, si decken di zua.
Hei, hei, hei, hei! Schlaf süaß, du schöns Kind.
Melodie und Text: Christkindl-Wiegenlied aus Tirol
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Frankreich
Frère Jacques d Bruder Jakob
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2.
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schläfst
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Dor
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F
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3.
Son
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cken?
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-
4.
Din
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F
dan
dang
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don,
dong,
F
din
ding
F
dan
dang
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don.
dong.
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J
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J
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J
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J
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J
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J œ œ œ œ ˙ œ œ ˙
Englisch:
Are you sleeping? Are you sleeping?
Brother John, brother John!
|: Morning bells are ringing. :|
Ding ding dong, ding ding dong.
Italienisch:
Frà Martine, campanaro,
dormi tu? Dormi tu?
|: Suona le campane. :|
Din dan don, din dan don.
Spanisch:
Martinillo, martinillo
¿Dónde está, dónde está?
|: Toca la campana. :|
Din don dan, din don dan.
Türkisch:
Tembel çocuk, tembel çocuk,
haydi kalk, haydi kalk!
|: Artik sabah oldu. :|
Ding dang dong, ding dang dong.
Finnisch:
Jaakko kulta, jaakko kulta!
Herää jo, herää jo?
|: Kellojasi soita. :|
Piu pau pou, piu pau pou.
Polnisch:
Panie Janie! Panie Janie!
Rano wstan! Rano wstan!
|: Wszystkie dzwony bija. :|
Bim bam bom, bim bam bom.
´ ´
˛
Kanon aus dem Französischen, Melodie schon im 17. Jahrhundert verbreitet,
um 1860 zusammen mit dem Text veröffentlicht.
Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen.
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Fui ao jardim da Celeste d
Celestes Garten
Portugal
1.
F F Gm7 C7 F
F F Gm7 C7 F
2
4
b
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-
-
fui
Ich
ao
ging
Fui ao jardim da Celeste
b
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dim
Ce
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-
Ce
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-
les
Gar
- te,
ten,
-
-
gi
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ro
la
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-
flé,
li,
-
-
flé,
tra
flá.
la.
-
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j
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J
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J œ
j œ
j œ œ
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In die Klammern wird der Name eines beliebigen Kindes eingefügt. In der portugiesischen
Originalversion handelt es sich um ein Mädchen. Aber natürlich kann man auch jedem
Jungen eine Rose schenken.
Melodie und Text: mündlich überliefert
Deutscher Text: Ingo Zeller (*1968), © Carus-Verlag, Stuttgart
2. O que foste lá fazer?
giroflé, giroflá,…
3. Fui lá buscar uma rosa,
giroflé, giroflá,…
4. Para quem é essa rosa,
giroflé, giroflá,…
5. È para a menina (…)
giroflé, giroflá,…
È para a menina (…)
giroflé, flé, flá!
2. Sag, was wolltest du dort machen?
Tra-la-li, tra-la-la,…
3. Eine Rose wollt’ ich pflücken.
Tra-la-li, tra-la-la,…
4. Sag, für wen ist denn die Rose?
Tra-la-li, tra-la-la,…
5. Für die liebe kleine (…)
Tra-la-li, tra-la-la,…
Für die liebe kleine (…)
Sie ist ein echter Schatz!
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Guten Abend, gut Nacht
Deutschland
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B¨7 Fm7
B¨7
3
4
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1. Gu ten
- A
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- gut Nacht, mit Ro
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- be dacht,
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- mit
Guten Abend, gut Nacht
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Näg
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- be steckt,
- schlupf un
B¨7
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- die Deck:
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früh,
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wenn Gott will,
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wirst du wie
Fm7
der
- ge weckt,
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- mor
E¨7
gen
-
bb
b
früh,
A¨
wenn Gott will,
E¨
wirst du wie
Fm7
der
E¨/
-
B¨
ge
B¨7
weckt.
E¨
-
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œ œ œ œ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ Œ
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J œ
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j œ œ œ œ œ ˙
2. Guten Abend, gut Nacht,
von Englein bewacht,
die zeigen im Traum
dir Christkindleins Baum.
Schlaf nun selig und süß,
schau im Traum ’s Paradies,
schlaf nun selig und süß,
schau im Traum ’s Paradies.
Englisch:
1. Lullaby and good night,
with roses bedight,
with lilies bested,
is baby’s wee bed.
Lay thee down now and rest,
may thy slumber be blest,
lay thee down now and rest,
may thy slumber be blest.
2. Lullaby and good night,
thy mother’s delight,
bright angels around
my darling shall stand.
They will guard thee from harms,
thou shalt wake in my arms,
they will guard thee from harms,
thou shalt wake in my arms.
Melodie: Johannes Brahms (1833–1897), Nr. 4 aus „Fünf Lieder für eine Stimme“ op. 49, nach einer Volksweise
Text: aus „Des Knaben Wunderhorn“, 1808 (Strophe 1), Georg Scherer 1824–1909 (Strophe 2);
Natalia Macfarren 1826–1916 (Englisch).
Johannes Brahms schrieb dieses Lied 1858, um Freunden zur Geburt ihres Kindes zu gratulieren.
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Guten Morgen, Good morning
Europa
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3
4

#
Gu
1. D7
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- Mor
G
gen,
- gu
D7
ten
- Mor
G
gen!
U
- Good
2.D7
morn
G
ing
- good
D7
morn
G
ing!
U
-
3.
Bue
D7
nos
-
Guten Morgen, good morning (Kanon zu 4 Stimmen)

#
di
G
as,
- bue
D7
nos
- di
G
as!
U
- Ka
4.D7
li
- me
G
- ra,
-
,
ka
D7
li
- me
G
- ra!
U
-
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J
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J
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Bei diesem Kanon können beliebig Begrüßungsworte aus anderen Sprachen eingesetzt werden,
z. B. „Bonjour!“ (französisch), „Buon giorno!“ (italienisch), „Dzien dobry!“ (polnisch), „Günaydın!“
(türkisch), „God morgen!“ (dänisch) oder „Tere hommikust!“ (estnisch).
´
Melodie und Text: mündlich überliefert, nach dem Englischen „London’s burning“
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Holka modrooká d
Mädchen mit den blauen Äuglein
Tschechische Republik
1. Hol
Mäd
D
ka
chen
G
-
-
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D
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blau
- ká,
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-
-
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D
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- dá
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- o
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hen,
-
-
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G
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mod
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D
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-
-
o
nicht
- ká
so
- ne
nah
A7
se
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-
-
tam.
steh’n!
D
2
4

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Holka modrooká

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j œ
j
˙
2. Mädchen, mit den blauen
Äuglein, die aufs Wasser schauen.
Mädchen, bleibe nicht
so nah am Ufer stehn!
Kommt der Wassermann geschwommen,
hat dich, schwupps, beim Schopf genommen,
Mädchen, bleibe nicht
so nah am Ufer stehn.
2. Holka modrooká,
nesedávej u potoka,
holka modrooká,
nesedávej tam.
V potoce je hastrmánek
zatahá te za copánek.
Holka modrooká,
nesedávej tam.
ˇ
Melodie und Text: volkstümlich, aus Böhmen
Deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), © Carus-Verlag, Stuttgart
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If you're happy d Bist du glücklich
England
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4
4

#
1. If
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Bist du glücklich

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lich
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dann
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klatsch
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mit.
G
If
Bist
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you’re
du
(klatsch, klatsch)
(clap, clap)
(klatsch, klatsch)
(clap, clap)

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lich
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du weißt
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ja dann
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lich
-
-
and
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you
du weißt
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it,
es,
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dann
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klatsch mit.
hands.
1.–4.
G D7
If
Bist du
you’re four!
plett.
5.
G
-
(klatsch, klatsch)
(clap, clap)
(klatsch, klatsch ...)
(clap, clap ...)
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j
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j œ
r
œ Œ Œ
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j
œ
r œ Œ Œ
2. If you’re happy and you know it, nod your head. (nod, nod)
3. If you’re happy and you know it, stamp your feet. (stamp, stamp)
4. If you’re happy and you know it, shout “hurray!”. (“hurray”)
5. If you’re happy and you know it, do all four! (clap, clap, nod, nod, stamp, stamp, “hurray”)
2. Bist du glücklich und du weißt es, ja dann nick! (nick, nick)
3. Bist du glücklich und du weißt es, dann stampf auf! (stampf, stampf)
4. Bist du glücklich und du weißt es, dann ruf „ha!”. („ha, ha!”)
5. Bist du glücklich und du weißt es, mach’s komplett! (klatsch, klatsch, nick, nick, stampf, stampf, „ha, ha!”)
Melodie und Text: überliefert
Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag, Stuttgart
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Ja lysytschka d Das kleine Füchslein
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musst
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j
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j
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j
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j
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j
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2. A tepera u nedelju treba widpotschyty,
svoju chatku garnesenko treba pokrasyty,
svoju chatku garnesenko treba pokrasyty .
3. A schtschob kraschtscha, a schtschob kraschtscha bula moja chatka,
pity treba u gaetschok, kwitotschok narwaty,
pity treba u gaetschok, kwitotschok narwaty .
2. Morgen will ich reinemachen,
o, das wird sich lohnen:
ist mein Fuchsbau sauber, lässt sich’s gut drin wohnen.
3. Will dann auf die Wiese gehen,
viele Blumen pflücken,
ihre bunten Farben soll’n mein Häuschen schmücken.
Melodie und Text: Mykola Lysenko (1842–1912); Transkription: Theresa Steinacker
Deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), © Carus-Verlag, Stuttgart
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La danza del serpente d Tanz der langen Schlange
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La danza del serpente
Tanz der langen Schlange

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Zu La danza del serpente kann auch gut getanzt werden: Bei diesem Tanz bilden die Kinder eine lange Schlange,
indem sie sich an den Händen halten. Am Ende eines jeden Durchgangs geht das letzte Kind vom Schwanz an den Kopf
und führt die Schlange in der nächsten Runde durch den Raum.
Melodie und Text: volkstümlich
Deutscher Text: Ingo Zeller (*1968), © Carus-Verlag, Stuttgart
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La mar estaba salada
Spanien
Em Em Am D7 G
Am H7 Em H7 Em Em Am6 H7 Em
6
8

#
1. La mar e sta
- ba
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La mar estaba salada

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- la mar.
2. Le mer estebe selede …
3. Li mir istibi silidi …
4. Lu mur ustubu suludu …
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j
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2. Le mer estebe selede …
3. Li mir istibi silidi …
4. Lo mor ostobo solodo …
5. Lu mur ustubu suludu …
Der Großteil Spaniens liegt auf der Iberischen Halbinsel im Südwesten Europas und wird vom Mittelmeer
und dem Atlantik umspült. Dass Meerwasser salzig ist, wie in diesem Lied besungen wird, ist daher jedem
spanischen Kind bekannt.
Melodie und Text: volkstümlich
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London Bridge is falling down d
Londons Brücke, die brach ein
England
2. Take the key and lock her up,
lock her up, lock her up.
Take the key and lock her up,
my fair lady!
3. How will we then build it up,
build it up, build it up?
How we will then build it up?
My fair lady!
4. Build it up with silver and gold,
silver and gold, silver and gold.
Build it up with silver and gold,
my fair lady!
5. Gold and silver I have none,
I have none, I have none.
Gold and silver I have none,
my fair lady!
6. Build it up with wood and clay,
wood and clay, wood and clay.
Build it up with wood and clay,
my fair lady!
2. Wirf sie in den Kerker rein,
Kerker rein, Kerker rein.
Wirf sie in den Kerker rein,
schöne Dame!
3. Doch wie bau‘n wir sie dann auf,
sie dann auf, sie dann auf.
Doch wie bau‘n wir sie dann auf,
schöne Dame!
4. Bau sie auf mit purem Gold,
purem Gold, purem Gold.
Bau sie auf mit purem Gold,
schöne Dame!
5. Pures Gold, das hab ich nicht,
hab ich nicht, hab ich nicht.
Pures Gold , das hab ich nicht,
schöne Dame!
6. Bau sie auf mit Holz und Lehm,
Holz und Lehm, Holz und Lehm.
Bau sie auf mit Holz und Lehm,
schöne Dame!
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7. Holz und Lehm kann ich nicht nehm‘,
ich nicht nehm‘, ich nicht nehm‘.
Holz und Lehm kann ich nicht nehm‘,
schöne Dame!
8. Bau sie auf mit hartem Stein,
hartem Stein, hartem Stein.
Bau sie auf mit hartem Stein,
schöne Dame!
9. Harter Stein, der soll es sein,
soll es sein, soll es sein.
Harter Stein, der soll es sein,
schöne Dame!
7. Wood and clay will wash away,
wash away, wash away.
Wood and clay will wash away,
my fair lady.
8. Build it up with stones so strong,
stones so strong, stones so strong.
Build it up with stones so strong,
my fair lady!
9. Stones so strong will last so long,
last so long, last so long.
Stones so strong will last so long,
my fair lady!
Das Lied stammt aus dem 13. Jahrhundert, als man für die Brückennutzung eine Gebühr an Königin Eleanor zahlen
musste. Sie verschwendete das Geld, statt es in den Erhalt der Brücke zu investieren, und die Brücke fiel teilweise
zusammen. Die Londoner waren sehr wütend und erdachten dieses freche Lied.
Melodie: aus dem 19. Jahrhundert
Text: 17. Jahrhundert, beruht auf Reimen und Reigentänzen des späten Mittelalters
Deutscher Text: Maik Brandenburg (*1962), © Carus-Verlag, Stuttgart
Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen.
www.liederprojekt.org
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 137
Michael Finnigan d Michel Pfennigmann
England
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2. There was an old man named Michael Finnigan.
He kicked up an awful dinigin.
Because they said he must not singagin.
Poor old Michael Finnigan, beginagin.
3. There was an old man named Michael Finnigan.
He went fishing with a pinigin.
Caught a fish but dropped it inagin.
Poor old Michael Finnigan, beginagin.
4. There was an old man named Michael Fiinigan,
Climbed a tree and barked his shinigin.
Took off several yards of skinigin.
Poor old Michael Finnigan, beginagin.
5. There was an old man named Michael Finnigan.
He grew fat and he grew thinagin.
Then he died and we have to beginagin.
Poor old Michael Finnigan, Finnigan.
2. Der alte Mann namens Michel Pfennigmann
machte Lärm, da war echt alles dran,
denn jeder sagt’, dass er nicht singen kann.
Armer Michel Pfennigmann, fang noch mal an.
3. Der alte Mann namens Michel Pfennigmann
fing an einem Fluss zu fischen an.
Zog er die Angel, hing ein Stiefel dran.
Armer Michel Pfennigmann, fang noch mal an.
4. Der alte Mann namens Michel Pfennigmann
stieg auf’n Baum und stieß sein Schienbein an.
Er schürfte sich die Haut ab bis zum Spann.
Armer Michel Pfennigmann, fang noch mal an.
5. Der alte Mann namens Michel Pfennigmann
wurde dick und wurde dünn sodann,
und schließlich starb er, jetzt fang noch mal an.
Armer Michel Pfennigmann, Pfennigmann!
Melodie und Text: mündlich überliefert, 1921 erstmals im Druck erschienen
Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag, Stuttgart
Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen.
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Morgen, Kinder, wird‘s was geben
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2. Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl,
schöner als bei frohen Tänzen
ein geputzter Kronensaal!
Wisst ihr noch vom vor’gen Jahr,
wie’s am Weihnachtsabend war?
3. Welch ein schöner Tag ist morgen!
Viele Freuden hoffen wir,
unsre lieben Eltern sorgen
lange, lange schon dafür.
O, gewiss, wer sie nicht ehrt,
ist der ganzen Lust nicht wert.
Melodie: Karl Gottlieb Hering (1766–1853) 1809, auch Philipp von Bartsch (1770–1833) 1811, zugeschrieben
Text: Karl Friedrich Splittegard (1753–1802) 1795 nach „Morgen! Morgen wird’s was geben!”
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My jesteśmy krasnoludki d
Wir sind Zwerge, klein wie Mäuschen
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My jestes'my krasnoludki
Wir sind Zwerge, klein wie Mäuschen

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2. Wand’rer wollen wir geleiten,
tru tu tu, tru tu tu,
Müde sanft im Traum begleiten,
lu lu lu, lu lu lu.
Doch geschieht ein Leid uns Kleinen,
oja ja, oja ja,
muss das Gänseblümchen weinen,
u u u, u u u!
Melodie und Text: volkstümlich
Deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), © Carus-Verlag, Stuttgart
Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen.
´.
Kleine Aussprachehilfe:
ł = „w“ wie in „water“
y = „e“ wie in „singe“
ó = „u” wie in „Buch”
s = „ch” wie in „Bücher”
sz = „sch” wie in „Schule”
z = weiches „g“ wie hinten
in „Garage“
2. Gdy ktos zbładzi, to trabimy,
tru tu tu, tru tu tu,
gdy ktos senny, to uspimy,
lu lu lu, lu lu lu,
gdy ktos skrzywdzi krasnoludka,
aj jai jai, aj jai jai,
to zapłacze niezabudka,
u u u, u u u!
´
´ ´
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˛ ˛
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Oranges and lemons d
Äpfel und Pflaumen
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Dom.
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rich”,
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Deich.
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Hier
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Bett.
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2.
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Schreck!
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Oranges and lemons
Äpfel und Pflaumen
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Melodie und Text: aus London, mündlich überliefert, aus dem 17. Jahrhundert
Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag, Stuttgart
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Pera stus pera kampus d Da drüben auf dem Felde
Griechenland
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1. 2.
La la la la la la la la la la la la,
la la la la la la la la la la la la.
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# Em Em
Pera stus pera kampus
Da drüben auf dem Felde

# Am H7 Em Em

# E7 Am D7 G

# E7 Am H7 Em
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2. |: Pao kje ego o kaïmenos :|
jia na liturjitho,
|: na kano to stavro mu, :|
kje na prosevchitho.
3. |: Sto perivoli beno :|
kje vlepo mja milja,
|: me mila fortomeni :|
kje apano mja kopelja.
4. |: Tis leo: „Ela kato, :|
na chtisume folja“.
|: Ma ‘kini kovi mila :|
kje me petrovola.
2. |: Dorthin geh auch ich Armer, :|
den Segen suche ich.
|: Mein Kreuz möcht’ ich gern schlagen, :|
und beten ganz für mich.
3. |: Ich gehe in den Garten, :|
dort steht ein Apfelbaum
|: mit vielen, runden Äpfeln, :|
darin sitzt eine Frau.
4. |: Ich sage: „Komm herunter, :|
ein Nestchen bau‘ ich dir.“
|: Sie aber pflückt die Äpfel, :|
spuckt Kerne nur nach mir.
Melodie und Text: volkstümlich; Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag, Stuttgart
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Pleši, pleši, črni kos d
Schwarze Amsel, komm zum Tanz
Slowenien
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Pleši pleši crni kasI
Schwarze Amsel, komm zum Tanz!

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2. Mit dem jungen Meislein dann,
trete ich zur Polka an,
unter meinem festen Schritt
bebt der ganze Boden mit.
La la la …
3. Doch kein Musikant der Welt
spielt zum Tanz auf ohne Geld,
wird man allzu knausrig sein,
packt er gleich die Fiedel ein.
La la la …
2. Plesal bom s sinicico,
lepo mlado ticico.
S peto tolkel bom ob tla,
tresla se bo zemlja vsa.
La la la …
3. Kdor pa hoce plesati,
mora godcem placati.
Saj ni godec kakor konj,
da bi godel kar zastonj.
La la la …
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Melodie und Text: volkstümlich
Deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), © Carus-Verlag, Stuttgart
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Kleine Aussprachehilfe:
š = „sch“ wie in „Schule“
s = stimmloses „s“ wie in „Kuss“
c = tsch
v = w
z = „s” wie in „Sinn”
lj = verschmilzt zu einem weichen „l”
nj = „ng” wie in „Champignon”
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pop goes the weasel d Zack, bin ich pleite
England
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2. Up and down the City Road,
in and out the Eagle,
that’s the way the money goes.
Pop goes the weasel.
Every night when I get home
the monkey’s on the table,
take a stick and knock it off.
Pop goes the weasel.
2. Auf und ab die Straße lang,
rein und raus die Kneipe.
Doch die Kohle reicht nicht lang.
Zack, bin ich pleite!
Jede Nacht komm’ ich nach Haus,
da laust mich doch der Affe.
Meine Tasche hat ein Loch,
fort ist die Asche!
Wie viele englische Kinderlieder hat dieses Lied einen ernsten Hintergrund, der hier versteckt in einer Art
Geheimsprache, dem sogenannten Cockney Rhyming Slang, einer Reimsprache, mit der man im armen Teil
von London die Polizei verwirrte, nur zwischen den Zeilen deutlich wird. „Pop goes the weasel“ umschreibt
u. a. die in der armen Bevölkerung weit verbreitete Sitte, wertvolle Gegenstände, hier die Sonntagsjacke, in
Cockney-Englisch „weasel“, zu verpfänden, um unter der Woche genügend Geld zum Leben zu haben. Es ist
jedoch genauso „englisch“, aus einer aussichtslosen Situation noch ein lustiges Unterhaltungslied zu machen.
Melodie: englischer Tanz aus dem 17. Jahrhundert; Text: mündlich überliefert, teilweise von 1865
Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag. Stuttgart
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prom'nons-nous dans les bois d
In den Wald woll’n wir geh‘n
Frankreich
G G C6 D7 G G C6 D7 G
G C6 G C6 D7 G
G C6 G C6 D7 G
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Prom’nons nous dans les bois
Kommt, in den Wald hinein

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tu?
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Hörst
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Loup/Wolf f
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Tous: Prom’nons nous dans les bois …
Le loup: Je mets mes chaussettes.
Tous: Prom’nons nous dans les bois …
Le loup: Je prends mon chapeau.
Tous: Prom’nons nous dans les bois …
Le loup: Je mets mon manteau.
Tous: Prom’nons-nous dans les bois …
Le loup : Je mets mes bottes.
Tous: Prom’nons-nous dans les bois …
Le loup: Et je viens!
Alle: In den Wald …
Wolf: Ich ziehe meine Socken an.
Alle: In den Wald …
Wolf: Ich setze mir ’nen Hut auf.
Alle: In den Wald …
Wolf: Ich ziehe meinen Mantel an.
Alle: In den Wald …
Wolf: Ich schlüpfe in meine Stiefel.
Alle: In den Wald …
Wolf: Ich komme!
Melodie und Text: volkstümlich
Deutscher Text: Ingo Zeller (*1968), © Carus-Verlag, Stuttgart
(parlé: Je mets ma chemise
gesprochen: Ich ziehe mir mein Hemd an.)
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Rääbeliechtli, wo gahsch hii d
Rübenlichtlein, wo gehst hin?
Schweiz
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Rääbeliechtli, wo gahsch hii?
Rübenlichtlein wo gehst hin?

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2. Rääbeliechtli, Rääbeliechtli,
wo bisch gsii?
Dur d Straass duruuf und s Gässli aab.
Gäll, Liechtli, lösch nüd aab.
3. Rääbeliechtli, Rääbeliechtli,
wänn gahsch hei?
Wänn de Büswind blaast
und mer s Liechtli löscht,
dänn gahn i wider hei.
2. Rübenlichtlein, Rübenlichtlein,
wo warst du?
Ging durch alle Straß’, auf das Feld hinaus,
das Lichtlein ging nicht aus.
3. Rübenlichtlein, Rübenlichtlein,
wann gehst heim?
Wenn der Sturmwind bläst,
löscht das Lichtlein mein,
dann geh’ ich wieder heim.
Rübenlichter sind, wie der Name sagt, aus Feldrüben geschnitzt. In die Schale der mit einem Löffel ausgehöhlten Rübe
werden mit einer Messerspitze Muster geritzt. Wird diese Rübe an drei Schnüren aufgehängt und mit einem Teelicht
versehen, kann man sich den vielen Rääbeliechtli-Umzügen in der Schweiz singend anschließen.
Melodie und Text: volkstümlich
Hochdeutscher Text: Maik Brandenburg (*1962), © Carus-Verlag, Stuttgart
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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2. Row, row, row your boat
gently up the creek.
If you see a little mouse,
don’t forget to squeak! (squeak)
3. Row, row, row your boat
gently down the stream.
If you see a crocodile,
don’t forget to scream! (ahh)
4. Row, row, row your boat
gently to the shore.
if you see a lion there,
don’t forget to roar! (rrawr)
2. Fahr, fahr, fahr dein Boot
sachte über’n Rhein.
Siehst du eine Maus an Bord,
fang doch an zu schrei’n! (ihh)
3. Fahr, fahr, fahr dein Boot
mitten über’s Meer.
Siehst du dort ein Krokodil,
brüll ihm hinterher! (ahh)
4. Fahr, fahr, fahr dein Boot
an das Ufer ran.
Siehst du einen Löwen dort,
fauch ihn einfach an! (grr)
Wenn das Lied als Kanon gesungen wird, wird durchgängig mit D-Dur harmonisiert. Die Geräusche können
dann nur am Schluss imitiert werden.
Melodie und Text: volkstümlich
Deutscher Text: Christoph Mohr (*1962), © Carus-Verlag, Stuttgart
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Santa Lucia
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Santa Lucia (Italien)

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2. Con questo zeffiro così soave,
oh! com’è bello star sulla nave!
Su passaggieri,
venite via;
Santa Lucia! Santa Lucia!
3. Infra le tende bandir la cena
in una sera così serena.
Chi non dimanda,
chi non desia?
Santa Lucia! Santa Lucia!
2. Schon weht ein warmer Wind mit sanfter Note,
wie ist es wunderschön in unserm Boote!
Komm, segle mit mir fort
an einen schönen Ort!
Santa Lucia! Santa Lucia!
3. Unter dem Baldachin an diesem Abend,
wollen wir beide uns an Speisen laben.
Herz, was ist dein Begehr?
Was wünschen wir uns mehr?
Santa Lucia! Santa Lucia!
Melodie und Text: volkstümlich, aus Neapel
Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag, Stuttgart
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
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Sing ein Lied vom Taler
England
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Sing a song of sixpence
Sing ein Lied vom Taler

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2. The king was in the counting house
counting out his money,
the queen was in the parlour
eating bread and honey.
The maid was in the garden
hanging out the clothes.
Along came a blackbird
and snapped off her nose.
2. Der König in der Schatzkammer
zählte dort sein Geld.
Die Königin zuhause
hat Honigbrot bestellt.
Das Mädchen war im Garten,
hing die Wäsche raus.
Da kam ein schwarzer Vogel
und riss ein Haar ihr aus.
Im Mittelalter soll es sich um einen beliebten Scherz gehandelt haben, einen lebenden Vogel in eine gebackene
Pastetenhülle zu setzen. Wollte man diese Pastete anschneiden, entwich der Vogel und die Gäste staunten. Nicht jeder
Vogel findet so etwas lustig, und so rächt er sich wohl später. Noch heute endet das Lied damit, dass man einem Kind
sachte in die Nase zwickt. Und wer genau zwischen den Zeilen liest, erkennt die geheime Piratenbotschaft, mit der
eine neue Schiffsbelegschaft angeworben wird: Taler und Roggen sind das Piratengehalt, die schwarzen Vögel sind die
Piraten selbst und der besungene König ist der gefürchtete Piratenkapitän Blackbeard mit seinem Schiff „The Queen
Anne’s Revenge”.
Melodie und Text: volkstümlich, aus dem 18. Jahrhundert
Deutscher Text: Ingo Zeller (*1968), © Carus-Verlag, Stuttgart
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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2. Me ti glitza o woskos, din din din, …
kä o skilos o pistos, din din din, …
Ta filan kä ta woithune, sto wuno na mi chatoune.
Din din din, …
3. Kässan erthi to vradaki, din din din, …
pai kathe prowataki, din din din, …
Mes ti stani na chothi kä glika na kimithi.
Din din din, …
2. Mit dem Stock der Hirte schreitet, din din din, …
ihn der treue Hund begleitet, din din din, …
Beide passen auf und sehen,
soll kein Schaf verloren gehen. Din din din, …
3. Schließlich dann beim Abenddämmern, din din din, …
drängen Schafe mit den Lämmern, din din din, …
in den Pferch hinein zum Schlafen,
fühl’n sich sicher wie im Hafen. Din din din, …
Melodie und Text: volkstümlich
Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag, Stuttgart
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Melodie und Text: volkstümlich, Ende des 19. Jahrhunderts von Seeleuten aus Amerika mitgebracht
Deutscher Text: Ingo Zeller (*1968), © Carus-Verlag, Stuttgart
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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2. This old man, he played two,
he played knick-knack on my shoe;
with a knick-knack paddywhack, …
3. This old man, he played three,
he played knick-knack on my knee;
with a knick-knack paddywhack, …
4. This old man, he played four,
he played knick-knack on my door;
with a knick-knack paddywhack, …
5. This old man, he played five,
he played knick-knack on my hive;
with a knick-knack paddywhack, …
2. Opapa, er sagt: „Zwei”,
und ruft: „Schnickschnack, ich will Brei.”
Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, …
3. Opapa, er sagt: „Drei”,
und ruft: „Schnickschnack, gib mir Heu.”
Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, …
4. Opapa, er sagt: „Vier”,
und ruft: „Schnickschnack, wo ist Bier?”
Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, …
5. Opapa, er sagt: „Fünf”,
und ruft: „Schnickschnack, tolle Strümpf’.”
Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, …
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6. This old man, he played six,
he played knick-knack on my sticks;
with a knick-knack paddywhack, …
7. This old man, he played seven,
he played knick-knack up in heaven;
with a knick-knack paddywhack, …
8. This old man, he played eight,
he played knick-knack on my gate;
with a knick-knack paddywhack, …
9. This old man, he played nine,
he played knick-knack on my spine;
with a knick-knack paddywhack, …
10. This old man, he played ten,
he played knick-knack once again;
with a knick-knack paddywhack, …
6. Opapa, er sagt: „Sechs”,
und ruft: „Schnickschnack, Puddingklecks.”
Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, …
7. Opapa, er sagt: „Sieben”,
und ruft: „Schnickschnack, hast du Rüben?”
Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, …
8. Opapa, er sagt: „Acht”,
und ruft: „Schnickschnack, gute Nacht!”
Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, …
9. Opapa, er sagt: „Neun”,
und ruft: „Schnickschnack, trink’ jetzt Wein.”
Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, …
10. Opapa, er sagt: „Zehn”,
und ruft: „Schnickschnack, muss jetzt geh’n.”
Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, …
Melodie und Text: mündlich überliefert
Deutscher Text: Maik Brandenburg (*1962), © Carus-Verlag, Stuttgart
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2. Seit drei Jahren, seit drei Jahren such’ ich ihre Blicke,
doch vergebens, doch vergebens, bös’ ist mein Geschicke.
Schwarze Augen, wie sie funkeln, und ihr hübsch’ Gesichte,
doch vergebens, doch vergebens, traurige Geschichte!
3. Also ging ich, also ging ich eines Tags zum Tanze,
unter all den hübschen Mädchen Milica im Glanze.
Und ich wünschte mir zu sehen ihre Augensterne.
Milica, o Milica, ich habe dich so gerne!
4. Alle tanzten, alle tanzten, plötzlich wurd’ es dunkel,
in der Ferne, in der Ferne wildes Blitzgefunkel.
Alle Mädchen, alle Mädchen blickten gleich nach oben.
Nicht die liebe Milica, sie schaute auf den Boden.
2. Ja je gledah, ja je gledah, tri godine dana,
ja je gledah, ja je gledah, tri godine dana.
Ne mogoh joj, ne mogoh joj oci sagledati,
crne oci, crne oci ni bijelo lice.
3. Vec sakupih, vec sakupih kolo djevojaka,
vec sakupih, vec sakupih kolo djevojaka,
i u kolu, i u kolu Milicu djevojku,
ne bih li joj, ne bih li joj oci sagledao.
4. Kada kolo, kada kolo na travi igraše,
kada kolo, kada kolo na travi igraše,
bješe vedro, bješe vedro, pa se naoblaci.
Po oblaku, po oblaku zasjevše munje.
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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5. Alle Mädchen, alle Mädchen flüsterten ganz leise:
„Milica, verrücktes Mädchen! Oder bist du weise?
Schaust ins Gras mit trübem Blick, als wärst du voller Klagen,
statt mit uns hinauf zu schau’n, wo Blitze Wolken jagen.“
6. Milica, ja, Milica, das Mädchen sprach zu ihnen:
„Bin weder verrückt noch weise, kann nicht damit dienen.
Bin auch keine wilde Fee, will keine Wolken jagen,
bin nur ein bescheidnes Kind und hab‘ nicht viel zu sagen.“
Dieses Lied ist ein vertontes lyrisches Gedicht. Auf Deutsch braucht man für die gleiche Geschichte nur 6 Strophen.
Die Geschichte erzählt von einer Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Mädchen aus einer Zeit, in der
Mädchen nur schön und brav sein sollten. Heute schätzen wir ganz verschiedene Eigenschaften an Mädchen
und Jungen. In jedem Fall ist es schön zu wissen, was andere an einem mögen.
Melodie und Text: volkstümlich
Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag, Stuttgart
Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen.
5. Sve djevojke, sve djevojke k nebu pogledaše,
sve djevojke, sve djevojke k nebu pogledaše,
al’ ne gleda, al’ ne gleda Milica djevojka,
vec preda se, vec preda se u zelenu travu.
6. Djevojke joj, djevojke joj tiho govoriše,
djevojke joj, djevojke joj tiho govoriše:
„Oj Milice, oj Milice, naša drugarice!
Il’ si luda, il’ si luda ili odvec mudra.“
7. Te sve gledaš, te sve gledaš u zelenu travu,
te sve gledaš, te sve gledaš u zelenu travu,
a ne gledaš, a ne gledaš sa nama u oblake,
dje se munje, dje se munje viju po oblaku.
8. „Nit’ sam luda, nit’ sam luda nit’ odviše mudra,
nit’ sam luda, nit’ sam luda nit’ odviše mudra.
Nit’ sam vila, nit’ sam vila da zbijam oblake,
vec djevojka, vec djevojka da gledam preda se.“
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Kleine Aussprachehilfe:
c = ts
c = „tsch“ wie in „Tschüss“
c = „tch“ wie in „Brötchen“
š = „sch“ wie in „Schule“
h = „ch“ wie in „ach“
s = stimmloses „ß“
v = stimmloses „w“ wie in „Vase“
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Ušt‘i mamo d Liebste Mama
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Die Vorfahren der Roma wanderten vor 1500 Jahren aus Indien aus, um den dortigen Eroberungszügen zu entkommen.
Als wandernde Schmiede, Händler, Musiker oder Akrobaten zogen sie von Ort zu Ort. Heute ist das Volk der Roma in vielen
Ländern zu Hause. Die Lieder der Roma sind ihre größten Schätze, durch sie sind sie über Ländergrenzen hinweg miteinander
verbunden. Und manchmal sind die Lieder, die unsere Ängste und Traurigkeiten aufgreifen, die schönsten. Der abgedruckte
Text von Ušt’i mamo ist aus der Sicht eines Mädchens geschrieben. Singt es ein Junge, so ändert sich der Text in zwei Zeilen
des zweiten Teils zu:
Bo me som tumaro, tumaro,
tumaro chavoro romano.
(im Deutschen: Romajunge)
Melodie und Text: mündlich überliefert
Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972) und Peter Schindler (*1960)
© Carus-Verlag, Stuttgart
Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen.
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Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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2. Now bring us some figgy pudding,
now bring us some figgy pudding,
now bring us some figgy pudding,
now bring some out here.
Good tidings…
3. For we all like figgy pudding,
for we all like figgy pudding,
for we all like figgy pudding
so bring some out here!
Good tidings…
4. And we won’t go till we’ve got some,
and we won’t go till we’ve got some,
and we won’t go till we’ve got some
so bring some out here!
Good tidings…
We wish you a merry Christmas ist eines der bekanntesten Weihnachtslieder Englands und es verbindet gleich zwei
englische Weihnachtstraditionen: Das weihnachtliche „carol-singing“ und den „figgy pudding“. Beim weihnachtlichen
„carol-singing“ singen die verschiedensten Gruppen gemeinsam festliche Lieder. Zur Weihnachtszeit hört und sieht
man carol-singers auf der Straße, dem Weihnachtsmarkt und in Bahnhöfen, um die vorbeikommenden Leute mit
Liedern zu erfreuen und gleichzeitig für einen guten Zweck Geld zu sammeln. Der „figgy pudding“ ist der Vorläufer
des englischen „Christmas pudding“, in den traditionell viel getrocknetes Obst gehört, so auch Feigen.
Melodie und Text: volkstümlich, aus dem 16. Jahrhundert
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2. Nekomu berjosu salomati,
nekomu kudrjawu salomati.
Ljuli, ljuli, salomati,
ljuli, ljuli, salomati.
3. Ja poidu, poidu poguljaju,
beluju berjosu salomaju.
Ljuli, ljuli, salomaju,
ljuli, ljuli, salomaju.
4. Sreschu ja s berjosy tri prutotschka,
sdelaju is nich ja tri gudotschka.
Ljuli, ljuli, tri gudotschka,
ljuli, ljuli, tri gudotschka.
5. A tschetwjortuju – balalaiku,
a tschetwjortuju – balalaiku.
Ljuli, ljuli, balalaiku,
ljuli, ljuli, balalaiku.
6. Stanu w balalaiku igrati,
stanu w balalaiku igrati.
Ljuli, ljuli, igrati,
ljuli, ljuli, igrati.
2. Niemand kommt, den jungen Stamm zu schützen,
niemand, sich den Wanderstab zu schnitzen,
ljulija, den Stab zu schnitzen,
ljulija, den Stab zu schnitzen.
3. Habe heut’ den Weg am Hang genommen,
da bist du mir grade recht gekommen,
ljulija, mir recht gekommen,
ljulija, mir recht gekommen.
4. In den grünen Wipfel will ich steigen,
schnitz drei Pfeifchen mir aus deinen Zweigen,
ljulija, aus deinen Zweigen,
ljulija, aus deinen Zweigen.
5. Will nach einem vierten Ästlein schauen,
eine Balaleika möcht’ ich bauen,
ljulija, die möcht’ ich bauen,
ljulija, die möcht’ ich bauen.
6. Meine Balaleika lass’ ich klingen,
soll dir noch zum Dank ein Liedchen bringen,
ljulija, ein Liedchen bringen,
ljulija, ein Liedchen bringen.
Melodie: überliefert, Originaltext: I. Kozlov, Deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), © Carus-Verlag, Stuttgart;
Transkription: Theresa Steinacker
Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen.
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Sieh, der Mond erhellt den Garten
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Melodie: Joannes Josephus Viotta (1814–1859)
Text: Jan Pieter Heyer, erstmals 1843 veröffentlicht
Deutscher Text: Ingo Zeller (*1968), © Carus-Verlag, Stuttgart
Kleine Aussprachehilfe:
z = „s“ wie in „singen“
ij = äi
oe = „u“ wie in „Uhu“
u = Vokal zwischen „ü“ und „ö“
g = „ch“ wie in „ach“
sch = „s“ mit „ch“ wie in „ach“
s = stimmloses „ß“
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal

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2. Als sie sich nun satt gefressen hatten,
setzten sie sich nieder,
bis dass der Jäger, Jäger kam,
bis dass der Jäger, Jäger kam,
und schoss sie nieder.
3. Als sie sich nun aufgesammelt hatten
und sie sich besannen,
dass sie noch am Leben, Leben war’n,
dass sie noch am Leben, Leben war’n,
liefen sie von dannen.
Melodie und Text: anonyme Umdichtung eines schon 1512 bekannten Studentenlieds
„Ob ich gleich keinen Schatz mehr hab’“
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161
1. Ach wie ist’s möglich dann
2. Awake sweet love
3. Belle qui tiens ma vie
4. Danny Boy
5. Das Lieben bringt groß Freud
6. Die schwarzbraunen Äugelein
7. Down by the Salley gardens
8. Drei Laub auf einer Linden
9. Du du liegst mir am Herzen
10. Es flog ein kleins Waldvöglein
11. Es saß ein schneeweiß Vögelein
12. Fine knacks for ladies
13. Greensleeves
14. I will give my love an apple
15. Ich ging im Walde so für mich hin (Johann Wolfgang Goethe)
16. If music be the food of love
17. If ye love me
18. It was a lover and his lass
19. Kein Feuer keine Kohle
20. Kukkuu kukkuu kaukana kukkuu (Kuckuck Kuckuck ruft’s aus der Ferne)
21. Kume kum Geselle min
22. Liebeszauber
23. Lieblich hat sich gesellet
24. Mein Gmüt ist mir verwirret
25. Mein Mädel hat einen Rosenmund
26. Mit Lieb bin ich umfangen
27. My Bonnie is over the ocean
28. My love is like a red red rose
29. Nique nac no muse
30. O du schöner Rosengarten
31. O Waly Waly
32. Que ne suis-je la fougère
33. Remember me my dear
34. Sally in our alley
35. Se Amor mai da vu se vede - Lässt sich Amor bei euch schauen
36. So wünsch ich ihr ein gute Nacht
37. The ash grove
38. Trotting to the fair
39. Unter der linden
40. Weiß mir ein Blümlein blaue
41. Wie er wolle geküsset seyn - Die Kunst des Küssens
42. Willst du dein Herz mir schenken
162
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Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart
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2. Blau blüht ein Blümelein, das heißt Vergissnichtmein;
dies Blümlein leg an’s Herz und denk an mich!
Stirbt Blum und Hoffnung gleich, wir sind an Lieb so reich,
denn die stirbt nie bei mir, das glaube mir.
3. Wär ich ein Vögelein, wollt ich bald bei dir sein,
scheut Falk und Habicht nicht, flög schnell zu dir;
schöss mich ein Jäger tot, fiel ich in deinen Schoß,
sähst du mich traurig an, gern stürb ich dann.
Ach, wie ist’s möglich dann
1. Ach, wie
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1. Ach, wie ist's möglich dann
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Melodie: Friedrich Wilhelm Kücken 1827; hier die später von Silcher verbreitete und wahrscheinlich überarbeitete Fassung
Text: Bearbeitung eines älteren, traditionellen Liedes von Wilhelmine von Chézy, 1824
Wilhelmine – oder, wie sie sich selbst nannte – Helmina von Chézy hat das Lied in veränderter Gestalt wahrscheinlich
1810 in Heidelberg gehört und integrierte ihre bearbeitete Version 1812 in das Schauspiel »Eginhart und Emma,
ein Spiel mit Gesang«.
163
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Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart
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7. Awake, sweet love

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Awake, sweet love
Melodie: John Dowland (1563–1626) in »The First Booke of Songes or Ayres«, London 1597.
Text: anonym
2. If she esteem thee now aught worth,
she will not grieve thy love henceforth which so despair hath prov’d.
Despair hath proved now in me
that love will not unconstant be, though long in vain I lov’d.
If she at last reward thy love and all the harms repair, thy happiness will sweeter prove,
rais’d up from deep despair.
And if that now thou welcome be when thou with her dost meet,
She all the while but play’d with thee to make thy joys more sweet.
1. Erwache, süße Liebe, du bist zurückgekehrt. Mein Herz,
das lange in der Ferne trauerte, lebt nun in vollkommener
Freude. Lass die Liebe, die auch in der Ferne nicht erstarb,
nun für immer in ihren Augen wohnen, woher mein
Kummer erst kam. Nur sie erschien mir schön zu sein,
nur sie konnte ich lieben, nur sie trieb mich zur
Verzweiflung, wenn sie mich zurückwies. Aus Verzweiflung
wünschte ich mir zu sterben, um meinen Freuden ein
Ende zu bereiten, nur sie, die mich in die Flucht trieb,
kann meine Lage jetzt verbessern.
2. Wenn sie dich wertschätzt, wird sie deine Liebe von
nun an nicht mehr trüben, an der du verzweifelt bist.
Die Verzweiflung hat an mir gezeigt, dass die Liebe
beständig ist, obwohl ich so lange vergebens liebte.
Wenn sie schlussendlich deine Liebe erwidert und alle
deine Wunden heilt, wird dein Glück umso vollkommener
sein, da es aus tiefer Verzweiflung erwuchs.
Und wenn du nun willkommen bist, und dich mit ihr
triffst, sie spielte mit dir nur all die Zeit um nun deine
Freude noch mehr zu versüßen.
164
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Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart
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1. Bel le
- qui tiens ma vi e
- cap ti
- ve
- dans tes yeux, qui
m’as l’â me
- ra vi
- e
- d’un sou rire
- gra ci
- eux,
- viens
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tôt me se cou
- rir,
- ou me fau dra
- mou rir,
- viens rir.
C
b
Gm D Gm F B¨ C B¨/D Cm7 F B¨ , Gm
8. Belle qui tiens ma vie
b
D Gm F B¨ C B¨/D Cm7 F B¨
b
F Dm Gm Cm D B¨ C Gm D 4
sus D G , Gm G5
1. 2.
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Belle qui tiens ma vie
Melodie: Thoinot Arbeau (1520–1595), in »Orchésographie«, Langres 1589
Text: anonym
Arbeaus Pavane Belle qui tiens ma vie ist ein langsamer Schreittanz und wurde ursprünglich von vier Stimmen
gesungen und nur von einem Tamburin begleitet.
2. Pourquoi fuis-tu mignarde, si je suis près de toi,
quand tes yeux je regarde je me perds dedans moi,
|: car tes perfections changent mes actions. :|
3. Approche donc ma belle, approche toi mon bien,
ne me sois plus rebelle puisque mon cœur est tien,
|: pour mon mal apaiser donne moi un baiser. :|
1. Schöne, die du mein Leben in deinen Augen gefangen hältst,
die meine Seele beglückt hat mit ihrem anmutigen Lächeln,
eile mich zu retten, sonst werde ich sterben.
2. Warum fliehst du, meine Holde, wenn ich dir nahe bin,
wenn ich in deine Augen sehe, verliere ich mich in ihnen,
denn deine Vollkommenheit verändert mein Handeln.
3. Komm näher, meine Schöne, komm näher zu meinem Wohl,
sei nicht länger widerspenstig, denn mein Herz ist dein,
um mein Leid zu mindern gib mir einen Kuss.
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c

##
1. O, Dan
A7
ny
- Boy,
D
the pipes, the pipes are call
G
ing
- from glen to
11. Danny Boy

##
glen
D/F©
and down the moun tain
- side,
Em A7
the sum mer’s
- gone,
D
and all the ros es
-

##
fall
G
ing,
- it’s you, it’s you
D/A
must go,
A7
and I must bide.
D
But come
A7
ye

##
back
D
when sum
G
mer’s
- in the mead
D
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- or when
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the

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val
D/F©
ley’s
- hushed
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and white
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with snow,
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it’s I’ll be here
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in sun
G
shine
- or in

##
shad
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ow,
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O, Dan ny
- Boy,
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O, Dan
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- Boy,
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I love
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you so!
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j ˙ œ
j
2. But when ye come, and all the flow’rs are dying,
if I am dead, as dead I well may be,
ye’ll come and find the place where I am lying,
and kneel and say an Ave there for me.
And I shall hear though soft you tread above me,
and all my grave will warmer, sweeter be,
for you will bend and tell me that you love me,
and I shall sleep in peace until you come to me.
Danny Boy
Melodie: vermutlich im späten 16./frühen 17. Jh. komponiert, um 1855 von Jane Ross transkribiert
und später unter dem Titel »A Londonderry Air« publiziert; Text: Fred E. Weatherley (1848–1929), 1910/13
1. O Danny, die Dudelsäcke rufen, von Schlucht zu Schlucht
und den Berghang hinunter, der Sommer ist vorüber und die
Rosenblätter fallen, du musst gehen und ich muss hier warten!
Aber wenn du zurückkommst, wenn der Sommer einkehrt
auf den Wiesen oder wenn das Tal eingeschneit und ruhig ist,
werde ich da sein, bei Sonnenschein und Wolken, o Danny, ich
liebe dich so sehr!
2. Aber wenn du erst zurückkommst, wenn alle Blumen
gestorben sind, wenn auch ich tot bin, wirst du den Ort finden
an dem ich liege und dort niederknien und ein Ave Maria für
mich beten. Und ich werde hören, wie du dich leise näherst
und mein Grab wird wärmer und süßer sein. Du wirst dich
herunterbeugen und mir sagen, dass du mich liebst und ich
werde in Frieden schlafen, bis du zu mir kommst.
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4
4

#
1. Das Lie
G
ben
- bringt
G
groß
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Freud,
G
es wis
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-
13. Das Lieben bringt groß Freud

#
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- mit

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- das
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mir,
G
das
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#
mir,
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das mir
G/D
mein Herz
D7
er freut.
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2. Sie hat schwarzbraune Haar,
dazu zwei Äuglein klar;
ihr sanfter Blick, ihr Zuckermund
hat mir das Herz im Leib verwundt,
hat mir, hat mir, hat mir das Herz verwundt.
3. Ein Brieflein schrieb sie mir,
ich soll treu bleiben ihr.
Drauf schickt ich ihr ein Sträußelein,
schön Rosmarin und Nägelein,
sie soll, sie soll, sie soll mein eige sein.
Das Lieben bringt groß Freud
Melodie und Text: mündlich überliefert aus dem 19. Jh.
4. Mein eige soll sie sein,
kein’m andern mehr als mein.
So leben wir in Freud und Leid,
bis uns Gott, der Herr, auseinander scheidt.
Ade, ade, ade mein Schatz, ade!
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Melodie: mündlich aus Frankfurt am Main vor 1856, gedruckt in »Halle der Völker« (Hrsg. O. L. Wolff), Frankfurt a. M. 1837
Text: mündlich aus dem Itzgrund (zwischen Coburg und Bamberg in Franken) vor 1808
Ach, schöns ter
- Schatz,
Dm
ver zeih
F
- es mir,
Dm
dass ich
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so spät bin
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doch hat
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- Lieb
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- gen.
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1.
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-
17. Die schwarzbraunen Äugelein
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j
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2. Ach, schläfst du schon, wenn ich jetzt komm,
so sanft in deinem Bettchen.
So möcht ich dich gar inniglich
mit meinem Liedlein wecken.
3. Erweck ich dich, erschreck ich dich,
so tut’s mein Herz erbarmen;
gern lag ich dir, o schönster Schatz,
in deinen beiden Armen.
4. Dein zwei schwarzbraunen Äugelein,
die gar so freundlich blicken,
sollt dir daran gescheh’n ein Leid,
so sprang mein Herz in Stücken.
5. Der große Gott vom Himmelsthron,
der alles tut regieren,
der Himmel und Erd erschaffen hat,
wird uns zusammenführen.
Die schwarzbraunen Äugelein
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Melodie: aus Irland
Text: William Butler Yeats, in »The Wandering of Oisin and Other Poems«, London 1889
Das Geheimnis, das hinter den »Salley gardens« steckt, kann leider nicht ganz gelüftet werden. Möglicherweise
findet man in dem irischen Wort »saileach«, (im Deutschen »Weide«, im Englischen »sallow«), eine Verbindung.
In der keltischen Tradition wird dem Weidenholz eine magische Kraft zugesprochen, nicht zuletzt soll sie die
Liebe in unserem Leben stärken.
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Fm
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1. Down
She
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the
the
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ley
ley
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gar
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my
with
love
lit
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I
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G
did
white
- feet.
meet.
C
18. Down by the Salley gardens

She bid
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me take love eas
Em
y,
- as the leaves
F
grow on
G
the tree.
Am
But

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be ing
- young
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and
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2. In a field by the river my love and I did stand.
And on my leaning shoulder she laid her snow-white hand.
She bid me take life easy, as the grass grows on the weirs.
But I was young and foolish, and now I’m full of tears.
Down by the Salley gardens
1. Unten an den Weidengärten trafen wir uns, meine Geliebte und ich.
Sie schritt an den Weidengärten auf ihren kleinen schneeweißen Füßen entlang.
Sie bat mich, die Liebe leicht zu nehmen, als die Blätter an den Bäumen wuchsen.
Aber da ich jung und dumm war, stimmte ich ihr nicht zu.
2. In einem Feld neben dem Fluss stand ich mit meiner Geliebten
und an meine gebeugte Schulter legte sie ihre weiße Hand.
Sie bat mich, die Liebe leicht zu nehmen, als das Gras auf dem Damm wuchs.
Aber ich war jung und dumm, und jetzt bin ich voller Tränen.
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Melodie und Text: überliefert, 1540 von Georg Forster aufgezeichnet
Drei Laub auf ei
Em
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D
- Lin
G
den
D
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ist freu
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G
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Maid
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- wohl.
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1.
G
19. Drei Laub auf einer Linden

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wohl;
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2. Das Maidlein, das ich meine,
ist so hübsch und fein, ja fein;
wenn ich dasselb anblicke,
freut sich das Herze mein;
des eigen will ich sein.
Drei Laub auf einer Linden
3. Sie hat ein roten Munde
und zwei Äuglein klar, ja klar;
auch ein schneeweißen Leibe,
dazu goldfarbnes Haar,
das zieret sie fürwahr.
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Du, du liegst mir im Her
A
zen,
- du,
A
du
liegst mir im Sinn.
D
Du, du machst mir viel Schmer
A
zen,
-
weißt
A
nicht, wie gut
A7
ich dir bin.
D
Ja,
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ja,
D
ja,
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ja,
Hm
weißt
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nicht, wie gut
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ich dir
A7
bin.
D
3
8

##
1.
D
20. Du, du liegst mir im Herzen

##

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j
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Ϫ Ϫ
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j œ
j œ
J œ
j
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2. So, so wie ich dich liebe,
so, so, liebe auch mich!
Die, die zärtlichsten Triebe
fühle ich ewig für dich.
Ja, ja, ja, ja, fühle ich ewig für dich.
3. Doch, doch darf ich dir trauen,
dir, dir, mit leichtem Sinn?
Du, du kannst auf mich bauen,
weißt ja, wie gut ich dir bin!
Ja, ja, ja, ja, weißt ja, wie gut ich dir bin.
4. Und, und wenn in der Ferne
mir, mir, dein Bild erscheint,
dann, dann wünscht ich so gerne,
dass uns die Liebe vereint.
Ja, ja ja, ja, dass uns die Liebe vereint.
Du, du liegst mir im Herzen
Melodie und Text: anonym, vor 1820 entstanden, 1821 zum ersten Mal gedruckt
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1. Es
klopft
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kleins
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Wald
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-
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Ich bin
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- gen
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doch
still
B¨
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ganz
C
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C
- gen
- der Liebs
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ten
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ihr’n Schoß.
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22. Es flog ein kleins Waldvögelein
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2. »So grüß dich Gott im Herzen,
du schön’s Waldvögelein!
Vertreibst mir viel der Schmerzen,
dass du bei mir kehrst ein:
Bist du so weit geflogen
in Kummer und großer G’fahr:
Dir bleib ich g’neigt und g’wogen
mit großer Liebe gar!«
3. »Bin ich geflogen über Berg und Tal
doch mit sehr großer Müh:
und such mein Lieb ganz überall,
trag Sorg, sie sei nicht hie.
Herzlieb! Bist du vorhanden,
tröst mich Waldvögelein,
in dein schneeweiße Hände
schleuß du, Herzlieb, mich ein!«
Es flog ein kleins Waldvögelein
Melodie: aus einem Memminger Tabulaturbuch (Anfang 17. Jh.)
Text: Str. 1 trad. Anfang 17. Jh., Str. 2 und 3 aus »Tugendhaffter Jungfrauen und Junggesellen Zeitvertreiber«, um 1690
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Es saß ein schnee weiß
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- lein
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- auf ei nem
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- sträu
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- lein,
- din
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C Dm
ne!
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-
Auf ei nem
- Dor
Dm
nen
- sträu
- che
- lein.
- Din
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don don!
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1.
Am Em/G
24. Es saß ein schneeweiß Vögelein


Em/G
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J œ ‰ œ
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J œ
J œ
j
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j
œ
j œ Œ
Es saß ein schneeweiß Vögelein
Melodie und Text: anonym 16. Jh.,ursprünglich niederländisch
2. Sag, willst du nicht mein Bote sein?
Ich bin ein zu klein Vögelein,
din don deine!
Ich bin ein zu klein Vögelein.
Din don don!
3. Bist du auch klein, so bist du schnell.
Du weißt den Weg? Ich weiß ihn wohl,
din don deine!
Du weißt den Weg? Ich weiß ihn wohl.
Din don don!
4. Es nahm den Brief in seinen Mund
und flog mit übern Waldesgrund,
din don deine!
Und flog mit übern Waldesgrund.
Din don don!
5. Es flog vor meines Herzliebs Tür.
Schläfst oder wachst oder bist du tot,
din don deine!
Schläfst oder wachst oder bist du tot?
Din don don!
173
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Melodie: John Dowland (1563–1626) in »The Second Booke of Songes or Ayres«, London 1600; Text: anonym
™™
™™
C

##
1. Fine
D
knacks for la dies,
- cheap choice,
G
brave
A E
and new,
A
26. Fine knacks for ladies

##
D
good pen
G
ny
- worths
D
- but mo
G
ney
Hm
- can
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not
- move.
D

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I
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keep a fair
D
but for
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the
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fair
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to
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view,
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##
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D
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- may
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be
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lib
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- al
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- of love.
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Though all
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wares
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the heart is
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true,
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the
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heart
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is true,
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the heart
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Ó ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ w Œ œ œ œ w
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# w Œ œ ˙ ˙ ˙ w
2. Great gifts are guiles and look for gifts again,
my trifles come as treasures from my mind.
It is a precious jewel to be plain,
sometimes in shell the Orient’s pearls we find.
Of others take a sheaf, of me a grain,
of me a grain, of me a grain.
Fine knacks for ladies
3. Within this pack pins, points, laces and gloves
and divers toys fitting a country fair.
But in my heart, where duty serves and loves,
turtles and twins, court’s brood, a heavenly pair.
Happy the heart that thinks of no removes,
of no removes, of no removes!
1. Hübscher Kram für Damen, günstig, erlesen, schick und neu,
viel wert, doch Geld bewegt nichts.
Meinen Marktstand dürfen nur die Schönen sehen,
ein Bettler kann mit seiner Liebe freigiebig umgehen.
Obwohl all meine Waren Ramsch sind, habe ich ein ehrliches Herz.
2. Große Geschenke sind tückisch und erwarten erneut Geschenke,
meine Kleinigkeiten sind Schätze meines Geistes.
Es ist wertvoll, unscheinbar zu sein, manchmal finden wir
in Muscheln die schönsten Perlen. Nehmt von anderen die Garbe,
von mir nur ein Korn.
3. In diesem Bündel sind Nadeln, Spitze, Bänder, Handschuhe
und allerlei Kram, der zum Jahrmarkt passt.
Doch in meinem Herzen, das pflichtbewusst dient und liebt,
Turteltauben und Zwillinge, höfische Geschöpfe, ein himmlisches Paar.
Glücklich das Herz, das nicht an Veränderung denkt.
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Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart
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1. Ach, Liebste, tu mir kein Unrecht, und schiebe mich nicht so unhöflich weg;
ich habe dich doch so lange geliebt, vergnügt in deiner Gesellschaft.
Greensleeves war meine ganze Freude, Greensleeves war mein Vergnügen.
Greensleeves war mein Herz aus Gold, und wer als meine Lady Greensleeves?
2. Solltest du fortfahren mich so zu verachten, es erhöht nur mein Entzücken,
and trotz allem, ich bleibe ein Liebender in Gefangenschaft. Greensleeves …
3. Ach, Liebste, dass du ein Herz aus rücksichtsloser Eitelkeit besitzen musst,
so muss ich allein über deine Unaufrichtigkeit meditieren. Greensleeves …
4. Ach, Greensleeves, auf Wiedersehen, leb wohl, ich bete zu Gott du mögest wachsen,
ich werde immer deine wahre Liebe sein, komm noch einmal und liebe mich! Greensleeves …
2. If you intend thus to disdain, it does the more enrapture me,
and even so, I still remain a lover in captivity. Greensleeves …
3. Alas, my love, that you should own, a heart of wanton vanity,
so must I meditate alone upon your insincerity. Greensleeves …
4. Ah, Greensleeves, now farewell, adieu, to God I pray to prosper thee,
for I am still thy lover true, come once again and love me! Greensleeves …
Greensleeves
Melodie und Text: aus England, 16. Jh.
1. A las,
- my love you do
D
me wrong to cast
C
me off dis -
cour
H
teous
- ly;
- and I
Em
have loved you
D
so long, de -
light
C
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- Green
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- was all
D
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Green
C
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- was my
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- Green
G
sleeves
- was my
heart
D
of gold, and who
C
but my la
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- Green
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# Em
27. Greensleeves

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3
4

1. I will give
Am
my love an ap ple
- with out
Em
- e’er a
28. I will give my love an apple

core,
Em
I will give my love a house
F
with out
G
- e’er a

door,
Am
I will give
C
my love a pal
Am
ace
- where in
Dm
- she may

be,
F
and she
Em
may un lock
F
- it with out
G
- an y
- key.
Am
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2. My head is the apple without e’er a core,
my mind is the house without e’er a door,
my heart is the palace wherein she may be,
and she may unlock it without any key.
I will give my love an apple
Melodie und Text: englisches Volkslied aus Dorset
1. Ich werde meiner Liebsten einen Apfel ohne Kerne schenken,
ich werde meiner Liebsten ein Haus ohne Türen schenken,
ich werde meiner Liebsten ein Schloss für sie ganz allein schenken,
und sie kann es ohne einen Schlüssel aufschließen.
2. Mein Kopf ist der Apfel ohne einen Kern,
meine Gedanken sind das Haus ohne eine Tür,
mein Herz ist das Schloss, in dem nur sie wohnen wird,
und sie möge es ohne einen Schlüssel aufschließen.
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Ich ging im Wal de
- so für mich hin,
A
ich ging im
Wal
A
de
- so für mich hin,
A
und nichts zu su
E
chen,
- und nichts zu
su
E7
chen,
- das war mein
E
Sinn,
A
das war
E7
mein Sinn.
A
3
4

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#
1.
A
30. Ich ging im Walde so für mich hin

##
#

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A/C# A/C#
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j
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J
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J œ
J œ
J
œ
J œ ‰
2. Im Schatten sah ich ein Blümchen stehn,
im Schatten sah ich ein Blümchen stehn,
wie Sterne leuchtend, wie Sterne leuchtend,
wie Äuglein schön, wie Äuglein schön.
3. Ich wollt es brechen, da sagt es fein,
ich wollt es brechen, da sagt es fein,
soll ich zum Welken, soll ich zum Welken
gebrochen sein, gebrochen sein?
Ich ging im Walde so für mich hin
Melodie: volkstümlich
Text: Johann Wolfgang von Goethe, 1813
4. Ich grub’s mit allen den Würzlein aus,
ich grub’s mit allen den Würzlein aus,
zum Garten trug ich’s, zum Garten trug ich’s
am hübschen Haus, am hübschen Haus.
5. Und pflanzt es wieder am stillen Ort,
und pflanzt es wieder am stillen Ort;
nun zweigt es immer, nun zweigt es immer
und blüht so fort, und blüht so fort.
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Melodie: Henry Purcell (1659–1695)
Text: Henry Heveningham (1651–1700), um 1690, abgedruckt in »Gentleman’s Journal«, Juni 1692
Hartnäckig hält sich der Glaube, dass es sich bei »If music be the food of love« um die Vertonung eines Shakespeare-­
Textes handelt. Jedoch stammt nur die erste Zeile aus der Feder des bekanntesten englischen Schriftstellers.
1.
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2.
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b
Dm
If mu
Gm
sic
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C
food
Gm
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sing on,
Dm
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35. If music be the food of love
b
on,
Dm
sing on,
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till I
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Gm6
fill’d,
F/A
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B¨
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F/C
with
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F
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- soul
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move,
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that
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b
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F
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-
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- - where,
Dm Gm
your where.
Dm
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2. £ Pleasures invade both eye and ear,
so fierce, so fierce, so fierce, so fierce
the transports are, they wound.
And all my senses feasted are,
If music be the food of love
and all my senses feasted are,
tho’ yet the treat is only sound.
|: Sure I must perish by your charms,
unless you save me in your arms. :|
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1. Wenn Musik die Nahrung der Liebe ist,
so sing, bis ich erfüllt bin mit Freude.
Denn so bewegst du meine lauschende Seele mit Genüssen,
an denen sie nie satt wird.
Deine Augen, deine Miene, deine Zunge verkünden,
dass du die Musik um mich bist.
2. Vergnügen erfüllt Augen und Ohren,
fast schmerzhaft vor Entzücken.
All meine Sinne schmausen,
sie sind berauscht allein vom Klang.
Ich müsste sicher vergehen an deinen Reizen,
es sei denn, du nähmest mich in deine Arme.
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If ye
Dm
love
C
me,
F
keep my
C
com
F
- mand
B¨
ments,
F
-
and I will pray
Am
the
B¨
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F B¨ Gm
ther,
Dm
- -
Dm Gm6 Dm
C
and he
Dm
shall
B¨
give
Gm Dm
you
F
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- er
C
-
Dm
com
B¨ C
fort
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F
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F B¨ B¨ Gm F C
that
F
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C F
may
B¨
bide
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with
C
you
Dm
for ev
G
er,
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C F Gm F
ev’n the spirit of
Gm
truth,
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36. If ye love me
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b ∑ ∑
b ∑
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truth,
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the
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truth.
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Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote. Und ich will den Vater bitten
und er soll euch einen ­
andern Tröster geben,
dass er bei euch bleibe ewiglich: den Geist der Wahrheit.
If ye love me
Melodie: Thomas Tallis (um 1505–1585), 1560; Text: Johannes 14,15–17
If ye love me – mit biblischem Text – will auf den ersten Blick nicht unbedingt in eine Sammlung mit Liebesliedern
passen. Tallis’ Komposition jedoch besingt die Liebe auf so wunderschöne Weise, dass die Motette zu recht eines der
beliebtesten Musikstücke auf englischen Hochzeitsfesten geworden ist.
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4
4

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1. It was
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A
- and
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and a ho,
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39. It was a lover and his lass

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no,
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- ring
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- when birds
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a ding a ding, hey

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a ding a ding, hey ding
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a ding a ding,
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sweet
Em
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- love
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It was a lover and his lass
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3
4

##
1. Kein Feu
D
er,
- kei
A
ne
- Koh
D
le
-
A
kann bren
D
nen
- so heiß,
A
als
D
41. Kein Feuer, keine Kohle

##
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- von der nie
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- nichts weiß,
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- nichts
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2. Keine Rose, keine Nelke
kann blühen so schön,
als wenn zwei verliebte Seelen
|: beieinander tun stehn. :|
3. Setze du mir einen Spiegel
ins Herze hinein,
damit du kannst sehen,
|: wie so treu ich es mein. :|
Kein Feuer, keine Kohle
Melodie und Text: volkstümlich, in «Sammlung Deutscher Volkslieder»
(Hrsg. Johann Büsching u. Friedrich von der Hagen) erstmals veröffentlicht, Berlin 1807.
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2. Ikävä on aika ja paivät on pitkät,
surutont’ en hetkeä muistakaan,
Voi, mikä lienee tullutkaan,
kun ei jo kultaani kuulukaan!
3. Toivon riemu ja autuuden aika
suruani harvoin lievittää.
Rintani on kuin järven jää
kukapa sen viimeinkin lämmittää.
4. Kotka se lenteli taivahan alla,
sorsa se souteli aalloilla.
Kulta on Saimaan rannalla,
lähteä ei tohi tuulella.
5. Tuuli on tuima ja ankarat aallot,
ruuhet on rannalla pienoiset.
Ruuhet on rannalla pienoiset,
kultani sormet on hienoiset.
6. Älä lähde, kultani, aaltojen ­
valtaan –
aallot ne pian sinut peittäisi.
Sitten ei suru mua heittäisi,
ennen kuin multa mun peittäisi.
2. Träg und endlos ziehn sich die Stunden,
ich vermiss mein Schätzelein!
Was mag denn nur geschehen sein,
warum lässt sie mich nur so lang allein?
3. Hoffnung wag ich kaum noch zu hegen,
dass ich sie bald wiederseh,
in meiner Brust ist’s kalt wie Schnee,
ach, wer wird mich wärmen am kalten See?
4. Adler fliegt empor zu den Wolken,
Enten schwimmen fern vom Land,
aber mein Schatz am Uferrand traut sich
bei dem Sturm nicht vom sich’ren Strand.
5. Hoch und höher schlagen die Wellen,
welch ein Wetter bricht herein!
Dafür wär jedes Boot zu klein,
Liebchens Hand am Ruder zu zart und fein.
6. Drum, mein Schatz, bleib lieber am Ufer
bis kein Sturm dich mehr bedroht,
küsst ich nie mehr dein Mündchen rot,
müsst ich um dich trauern bis in den Tod.
Kukkuu, kukkuu, kaukana kukkuu · Kuckuck, Kuckuck,
ruft’s aus der Ferne
Melodie und Text: finnisches Volkslied
Deutscher Text: Heidi Kirmße (*1928), 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart
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42. Kukkuu, kukkuu
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43. Kume, kum, Geselle min

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2. Süßer, rosenvarwer Munt,
kum und mache mich gesunt,
kum, kum, kum und mache mich gesunt,
süßer, süßer rosenvarwer Munt.
Kume, kum, Geselle min
enbite harte din (mittelhochdeutsch): warte sehr auf dich
Melodie: Adam de la Halle (um 1240 – um 1288), um 1285
Text: nach einer Blaubeurener Klosterhandschrift, 13. Jh.
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2. Bist nicht häßlich, das ist wahr;
Äuglein hast du, blau und klar;
Wang und Mund sind süße Feigen;
ach! vom Busen lass mich schweigen!
Reizend, Liebchen, das ist wahr,
reizend bist du offenbar.
3. Aber reizend her und hin!
Bist ja doch nicht Kaiserin;
nicht die Kaiserin der Schö-
nen, würdig ganz allein zum
Krönen. Reizend her und
reizend hin! Fehlt noch viel
zur Kaiserin.
4. Hundert Schönen
sicherlich, hundert,
hundert fänden sich,
die vor Eifer würden
lodern, dich auf Schön-
heit rauszufordern.
Hundert Schönen fänden
sich; hundert siegten
über dich.
5. Dennoch hegst du Kaiserrecht
über deinen treuen Knecht:
Kaiserrecht in seinem Herzen,
bald zu Wonne, bald zu Schmerzen.
Tod und Leben, Kaiserrecht,
nimmt von dir der treue Knecht!
6. Hundert ist wohl große Zahl;
aber, Liebchen, lass es mal
hunderttausend Schönen wagen,
dich von Thron und Reich zu jagen!
Hunderttausend! Welche Zahl!
sie verlören allzumal.
7. Schelmenauge, Schelmenmund,
sieh mich an und tu mir’s kund!
He, warum bist du die Meine?
Du allein und anders keine?
Sieh mich an und tu mir’s kund,
Schelmenauge, Schelmenmund!
8. Sinnig forsch ich auf und ab:
Was so ganz dir hin mich gab? –
Ha, durch nichts mich so zu zwingen,
geht nicht zu mit rechten Dingen.
Zaubermädel auf und ab,
sprich, wo ist dein Zauberstab?
Liebeszauber
Melodie: Johann Abraham Peter Schulz (1747–1800), 1782
Text: Gottfried August Bürger (1747–1794)
1. Mä del
- schau mir in’s
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Ge sicht!
G
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G
- ge,
- blinz
D
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- nicht!
G
Mä del,
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ge!
- Gib mir Re
D
de,
- wenn
G
ich fra
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ge!
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# G
46. Liebeszauber

#

#
hoch,
G
mir in’s Ge sicht!
- Schel
Am
men
3
- au
G/
-
D
ge,
3
- blinz
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- nicht!
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Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart
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2. Wohl für des Maien Blüte
hab ich sie mir erkorn,
erfreut mir mein Gemüte
mein’n Dienst hab ich ihr g’schworn.
Den will ich halten stetiglich,
sein ganz ihr untertan,
dieweil ich’s Leben han.
3. Ich gleich sie einem Engel,
das inn’ge Herze mein,
ihr Härlein kraus als ein Sprengel,
ihr Mündlein rot als Rubein,
zwei blanke Ärmlein, die sind schmal,
dazu ein roter Mund,
der lacht zu aller Stund.
Lieblich hat sich gesellet
Melodie und Text: überliefert, um 1540
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zu einer, die mir ge fäl
- let,
- - Gott weiß wohl,
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wer sie ist.
3
4
3
2
3
4

1. Lieb lich
C
- hat sich
Am
ge sel
Em
-
C G/H D
let
G
- - mein
F
Herz
C
in
Dm
47. Lieblich hat sich gesellet

kur
C/E
zer
F
-
G
Frist,
C F C
Sie
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lie
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- mich
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ganz

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- lich,
G
- die
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Al
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ler
- liebs
G/
-
H
te
C
-
D
mein.
G

Gott
F
weiß
C
wohl,
Dm
wen
C/E
ich
F G
mein.
C F C
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J œ ˙ ˙™
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Œ
4. Mit Venuspfeiln durchschossen
das junge Herze mein.
Schöns Lieb, sei unverdrossen,
setz deinen Willen drein.
Geseg’n dich Gott, mein schönes Lieb,
ich soll und muss von dir,
du siehst mich wieder schier.
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2. Ach, dass sie mich tät fragen,
was doch die Ursach sei
warum ich fuhr solch Klagen,
ich wollt ihr’s sagen frei,
dass sie allein die ist,
die mich so sehr verwundt,
könnt ich ihr Herz erweichen,
würd ich bald wieder g’sund.
3. Reichlich ist sie gezieret,
mit schön’n Tugend ohn Ziel,
höflich wie sie gebüret,
ihr’s Gleichen ist nicht viel,
für andern Jungfrau’n zart,
führt sie allzeit den Preis,
wann ich’s anschau, vermeine,
ich sei im Paradeis.
Mein Gmüt ist mir verwirret
Melodie: Hans Leo Hassler (1564–1612), »Lustgarten Neuer Teutscher Gesäng«, 1601
Text: überliefert, 16. Jh.
1. Mein Gmüt
F
ist
G
mir ver
C
wir
G
- ret,
C
- das
G
macht
C
ein
Am
Jung
E
frau
- zart;
Am
bin
C
ganz
F
und
G
gar ver
C
wir
G
- ret,
C
- mein
G
Herz,
C
das
Am
kränkt
E
sich hart.
A
Am
Hab Tag
G
und Nacht
F
kein
G
Ruh,
C
führ all
F
zeit
C
- gro
F
ße
Dm
- Klag,
A
tu
Am
stets
Em
seuf
H
zen
C
- und
G
wei
D
nen,
G
- in
C
Trau ren
C
- schier
G
ver zag.
C
-
3
2
4
4
3
2

C F/A
50. Mein Gmüt ist mir verwirret

F/A

C/E

G/ F/A
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4. Ich kann nicht genug erzählen,
ihr Schön und Tugend viel,
für alle wollt ich’s erwählen,
wär es nur auch ihr Will,
dass sie ihr Herz und Lieb geg’n
mir wendet allzeit,
so würd mein Schmerz und Klagen
verkehrt in große Freud.
5. Aber ich muss aufgeben,
und allzeit traurig sein,
sollts mir gleich kosten’s Leben,
das ist mein grösste Pein,
dann ich bin ihr zu schlecht,
darum sie mein nicht acht,
Gott wollts für Leid bewahren,
durch sein göttliche Macht.
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Mein Mädel hat einen Rosenmund
Melodie und Text: 1840 durch AntonWilhelmFlorentin von Zuccalmaglio nach älterer Vorlage aufgezeichnet und
in »Deutsche Volkslieder mit ihren Volks-Weisen« erstmals in dieser Form mit Klaviersatz von Johannes Brahms
(1833–1897) in »49 Deutsche Volkslieder« 1894 gedruckt.
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bb
1. Mein Mä
B¨
del
- hat
Gm7
ei nen
- Ro
Cm
sen
- mund,
F7
- und wer
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ihn küsst,
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der
52. Mein Mädel hat einen Rosenmund
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wird
B¨
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sund.
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- O
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du,
Gm
o du,
Cm/E¨
o du,
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du
Gm
schwarz brau
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- nes
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- lein,
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- du
Gm
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la la la la,
F7
du
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la la la la, du
B¨5û
lässt
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mir kei
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- Ruh!
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J
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J œ
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J œ
J œ œ œ œ œ
J œ
J œ œ ˙ Œ
2. Die Wangen sind wie Morgenröt,
wie sie steht überm Winterschnee!
O du, o du, o du, ...
3. Dein Augen sind wie die Nacht so schwarz,
wenn nur zwei Sternlein funkeln drin.
O du, o du, o du, ...
4. Du Mädel bist wie der Himmel gut,
wenn er über uns blau sich wölben tut.
O du, o du, o du, ...
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Melodie: Johann Steuerlein (1546–1613), 1575
Text: Ambraser Liederbuch, 1582
2. Herzlieb, denk an die Treue, die mir verheißen hast,
und lass dich’s nit gereuen stetig, ohn Unterlass.
Dein Treu hast mir versprochen in rechter Stetigkeit;
s’bleibt selten ungerochen, Herzlieb, nit von mir scheid!
3. Wie soll ich von dir lassen, es kost mir meinen Leib,
dazu zwingt mich ohnmaßen, dass ich nit von dir scheid.
Dir hab ich mich ergeben, in rechter Stetigkeit,
dieweil ich hab das Leben, Herzlieb, nit von mir scheid!
Mit Lieb bin ich umfangen
™™
2
2

#
1. Mit
nach
Lieb
dir
G
bin
steht
ich
mein
um
Ver
fan
lan
C
-
-
gen,
gen,
-
-
Herz
könnt’s
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G
- ler
der
C
-
-
liebs
möcht’s
D 4
-
sus
te
ge
D
- mein;
sein.
G
-
54. Mit Lieb bin ich umfangen

#
Könnt
G
ich
G
dein Gunst er wer
D
- ben,
- käm ich
Em
aus gro ßer
- Not;
H Hm
viel

#
lie
G
ber
- wollt ich ster
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- und wünscht
G
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Tod.
G
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Melodie und Text: aus Schottland
Die schottische Originalversion ist auch als »My bonnie lies over the ocean« bekannt.
My bonnie is over the ocean
2. Last night as I lay on my pillow,
last night as I lay on my bed.
Last night as I lay on my pillow
I dreamed that my bonnie was dead.
Bring back …
3. The winds have gone over the ocean,
the winds have gone over the sea.
The winds have gone over the ocean
and brought back my bonnie to me.
Brought back, brought back,
O, brought back my bonnie to me, to me!
Brought back, brought back,
O, bring back my bonnie to me.
1. My bon
G
nie
- is o
C
ver
- the o
G
cean,
- my bon
G
nie
- is
o ver
- the sea.
D D7
My bon
G
nie
- is o
C
ver
- the o
G
cean,
- O,
bring
C
back my bon
D7
nie
- to me.
G
Bring back, bring
C
back, O, bring
D7
back my bon nie
- to me,
G
to me. Bring
G
back,
bring
C
back, O, bring
D7
back my bon nie
- to me!
G
3
4

#
55. My bonnie is over the ocean

# A7

#

#

#
œ
œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ
Œ
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œ œ œ
œ œ œ ˙™ œ Œ
œ
œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ
Œ
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1. Mein Liebling ist in der Ferne,
mein Liebling ist über’m Meer.
Mein Liebling ist in der Ferne,
o, bring meinen Liebling wieder zu mir.
Bring ihn zurück, bring ihn zurück,
o, bring meinen Liebling wieder zu mir.
2. Letzte Nacht lag ich in meinen Kissen,
letzte Nacht lag ich in meinem Bett,
letzte Nacht lag ich in meinen Kissen
und träumte mein Liebling war tot.
Bring ihn …
3. Die Winde trieben über dem Ozean,
die Winde trieben über dem Meer,
die Winde trieben über dem Ozean,
und brachten meinen Liebling zurück.
Brachten zurrück, brachten zurück,
o sie brachten meinen Liebling zurück zu mir!
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My love is like a red, red rose
™™
all the seas gang dry, my dear, and the rocks melt with the sun, and
I will love thee still, my dear, while the sands of life shall run. But
fare thee well, my on ly
- love, O, fare thee well a while!
- And
™™
I will come a gain,
- my love, though t’were ten thou sand
- mile. Though
t’were ten thou sand
- mile, my love, though t’were ten thou sand
- mile, and
I will come a gain,
- my love, though t’were ten thou sand
- mile.
4
4
bb
O,my love
B¨
is like a red, red rose, that’s new
E¨
ly
- sprung in June;
F
O, my
56. My love is like a red, red rose
bb
love
B¨
is like the mel o
- dy
- that’s sweet
E¨
ly
- played in
F
tune.
B¨
As
bb
fair
B¨
thou art, my bon
E¨
nie
- lass,
B¨
so deep in love
B¨
am I,
F
and
bb
I
B¨
will love thee still,
E¨
my dear,
B¨
till all
B¨/F
the seas
F7
gang dry;
B¨
till
bb B¨ B¨ F
bb B¨ E¨
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B¨
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j œ
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j Ϫ
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j
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j Ϫ
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J œ
‰
Melodie: Pietro Urbani (1749–1816), 1794
Text: Robert Burns (1759–1796), 1794
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Meine Liebe ist wie eine rote Rose,
die im Juni neu entsprungen ist;
meine Liebe ist wie eine Melodie,
die so lieblich erklingt.
Du bist so schön, mein hübsches Mãdchen,
wie meine Liebe zu dir stark ist,
und ich werde dich auch dann noch lieben,
wenn alle Meere ausgetrocknet sind.
Bis alle Meere ausgetrocknet sind, meine Liebe,
und die Felsen in der Sonne schmelzen,
werde ich dich lieben, meine Liebe,
auch wenn der Sand des Lebens läuft.
Doch lebe wohl, meine einzige Liebe,
doch lebe wohl für eine Weile!
Ich werde zurückkehren, meine Liebe,
auch wenn es zehntausend Meilen sind.
Auch wenn es zehntausend Meilen sind, meine Liebe,
auch wenn es zehntausend Meilen sind,
ich werde zurückkommen, meine Liebe,
auch wenn es zehntausend Meilen sind.
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2. La bell’, si nous étiom’ dedans su haut vivier,
la bell’, si nous étiom’ dedans su vivier,
on s’y mettriom’ des p’tits canards nager,
on s’y mettriom’ des p’tits canards nager:
On s’en mettriom’ à note loisi …
3. La bell’, si nous étiom’ dedans stu fourniau,
la bell’, si nous étiom’ dedans stu fourniau,
on s’y mangeriom’ des p’tits pâtés tout chauds,
on s’y mangeriom’ des p’tits pâtés tout chauds:
On s’en mangeriom’ à note loisi …
Nique nac no muse
™™
™™
2
4

#
1. La bell’
On
G
si
s’y
nous
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ge
-
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riom’
-
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fort
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- su
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Am
haut
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bois,
noix,
la
57. Nique nac no muse

#
bell’
on
Am
si
s'y
nous
man
é
ge
-
tiom’
riom’
D
-
-
de
fort
dans
- su
bien
Am
haut
des
D
bois.
noix.
G

#
On
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s’y man ge
- riom’
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- à no te
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- loi si,
Am
- ni que
- nac
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Em/G

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D/A A7
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J œ œ œ œ œ œ
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j
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j ‰ œ
j œ
j œ œ œ™
4. La bell’, si nous étiom’ dedans su jardin,
la bell’, si nous étiom’ dedans su jardin,
on s’y chanterions soir et matin,
on s’y chanteriom’ soir et matin:
On s’y chanterions’ à note loisi …
193
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1. Ach, wären wir in einem tiefen Wald,
was könnten wir dort für Nüsse essen!
Wir würden sie mit großem Genuss essen!
Nique nac no muse!
Du hast mich verführt,
verführt durch deine Schönheit!
2. Ach, wären wir an einem Teich voller Fische,
wir würden kleine Entlein schwimmen lassen!
Wir würden sie mit großem Genuss
schwimmen lassen!
Nique nac no muse! …
Melodie und Text: aus der Normandie, 18. Jh., Bauernmundart
3. Ach, wären wir an einem Backofen,
wir würden heiße Pastetchen essen!
Wir würden sie mit großem Genuss essen!
Nique nac no muse! …
4. Ach, wären wir nur in einem Garten,
dann könnten wir Tag und Nacht singen.
Wir würden mit großem Genuss singen!
Nique nac no muse! …
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Melodie und Text: überliefert, 19. Jh. (aus Lothringen)
2. Vater und Mutter wolln’s nit leiden,
gelt, mein Schatz, das weißt du wohl;
sag mir die gewisse Stunde,
wo ich zu dir kommen soll.
3. Bin so oft bei dir gewesen,
manche schöne halbe Nacht,
und bei dir den Schlaf vergessen
und in Liebe zugebracht.
4. O du schöner Rosengarten,
o du schöner Himmelsthron!
Ei, wie lang muss ich noch warten?
Hätt ich dich nur wirklich schon.
O du schöner Rosengarten
3
4

#
1. O du schö
G
ner
- Ro sen
- gar
G
- ten,
- o du schö
Am
ner
- Lo rien
- - strauß,
D
bist mir
58. O du schöner Rosengarten

#
stets
Am
in
D
mei nem
- Her
G
zen,
Em
- kommst
G/H
mir nim
G
mer
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- mehr
D
- he raus.
G
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Melodie und Text: um 1600
Melodie: ursprünglich schottischer Herkunft, Erstdruck in der vorliegenden Form in Cecil Sharps »Folk Songs From
Somerset«, 1906
»Waly« ist ein simpler, aber eindringlicher Ausruf von Trauer oder Schmerz; »to wail« bedeutet weinen oder schluchzen.
2. O, down in the meadows the other day,
agath’ring flow’rs both fine and gay,
agath’ring flow’rs both red and blue,
I little thought what love can do.
3. I leaned my back up against some oak,
thinking that he was a trusty tree;
but first he bended, and then he broke,
and so did my false love to me.
4. A ship there is, and sails the sea.
She’s loaded deep as deep can be,
but not so deep as the love I’m in:
I know not if I sink or swim.
5. O, love is handsome and love is fine,
and love’s a jewel while it is new.
But when it is old, it groweth cold,
and fades away like morning dew.
O waly, waly
1. The wa ter
D
- is wide,
G
I can not
C
- get o’er,
G
and nei ther
-
have
Am7 D
I wings
G
to fly.
D
Give me a boat
Hm
that will car ry
-
two,
Em
and both
C
shall row, my love
D7
and I.
G
3
2

# G
59. O waly, waly

#
D7/C G/D

#
G/D
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j
œ
j ˙™ œ
j
œ
j
œ œ ˙™ œ œ œ
˙™ œ
j
œ
j œ œ œ ˙™ œ œ œ œ ˙™ œ
J
œ
J œ œ œ
˙™ œ œ œ ˙ ˙ œ œ œ w
1. Das Meer ist weit, ich kann es nicht überqueren und hab
auch keine Flügel um zu fliegen. Gib mir ein Boot für zwei,
meine Liebe und ich werden rudern.
2. Neulich sammelte ich schöne Blumen auf den Wiesen,
rote und blaue, und dachte ein wenig darüber nach, zu was
die Liebe alles fähig ist.
3. Ich lehnte mich gegen eine Eiche, dachte, sie wäre ein
vertrauenswürdiger Baum, doch erst bog sie sich, dann
brach sie, genau wie es meine falsche Liebe mir angetan
hatte.
4. Sie ist ein schwer beladenes Schiff auf See, doch nicht so
schwer wie ich mit Liebe beladen bin, ich weiß nicht, ob ich
untergehe oder schwimme.
5. O, Liebe ist schön und gut, neue Liebe ist ein Juwel,
doch mit der Zeit kühlt die Liebe ab und verschwindet wie
der Morgentau.
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2. Que ne suis-je l’onde pure
qui la reçoit en son sein?
Que ne suis-je la parure
qui la couvre après le bain?
Que ne suis-je cette glace,
où son minoir répété,
offre à nos yeux une grâce,
qui sourit à la beauté?
Que ne suis-je la fougère
3
4
bb
1. Que ne suis
Gm
je
- la fou gè
D
- re,
- où sur la
Gm
fin
D
d’un beau
60. Que ne suis-je la fougère
bb
jour,
Gm
se re po
Gm
- se
- ma ber gè
D
- re,
- sous la
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3. Que ne puis-je, par un songe,
tenir son cœur enchanté?
Que ne puis-je du mensonge
passer à la vérité?
Les dieux qui m’ont donné l’être,
m’ont fait trop ambitieux.
Car enfin je voudrais être,
tout ce qui plaît à ses yeux.
197
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Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Melodie: Antoine Albanèse (1729–1800)
Text: Charles-Henri Ribouté (1708–1740)
1. Warum bin ich nicht der Farn,
auf den am Ende eines schönen Tages
meine Schäferin sich legt, von Amor bewacht?
Warum bin ich nicht der Zephyr,
der ihre Schönheit erfrischt,
die Luft, die ihr Mund atmet,
die Blume, die unter ihren Schritten wächst.
2. Warum bin ich nicht das reine Wasser,
in welches sie baden geht?
Warum bin ich nicht das Kleid,
welches sie nach dem Baden anlegt?
Wäre ich nur der Spiegel,
in dem sich ihr schönes Angesicht wiederholt,
unseren Augen Anmut schenkt,
die die Schönheit anlächelt?
3. Warum kann ich nicht, im Traum,
ihr Herz entzücken?
Warum kann die Einbildung
nicht Wirklichkeit werden?
Die Götter, die mir das Leben schenkten,
haben mich zu ehrgeizig gemacht,
denn ich möchte schließlich alles sein,
das ihren Augen gefällt.
198
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Melodie und Text: aus Schottland
2. Remember me, alas,
and let all rigour pass
that I may prove in you some love
to my joy and solace.
True love to move I most behove;
remember me, alas.
3. Remember me in pain
with unkindness near slain
that through delay of cruel way,
that in you does remain.
Remit I say, alas alway
remember me in pain.
Remember me, my dear
1. Re mem
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- me,
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my dear,
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4. Remember me, dear heart,
that of pains has my part.
Your words unkind sinks in my mind,
and does increase my smart.
Yet shall ye find me true and kind!
Remember me, dear heart.
5. Remember me in thrall,
ready when I do call,
with true intent I do consent
heart, mind, body and all.
Ne’er to repent, but rest content,
remember me in thrall.
1. Erinnere dich meiner, meine Liebe,
ganz demütig möchte ich,
der dich von ganzem Herzen liebt,
bitten, mein Herz, in deiner Brust
wohnen zu dürfen.
Erinnere dich meiner.
2. Erinnere dich meiner und verzichte
auf alle Härte, dass ich zeigen kann,
dass in dir Liebe ist,
die mich erfreut und tröstet.
Wahre Liebe muss ich bewirken.
Erinnere dich meiner.
3. Erinnere dich meiner in Schmerzen,
deine Härte tötet mich fast,
denn du behältst deine Grausamkeit bei.
Ich verzeihe sie dir immer wieder.
Erinnere dich meiner in Schmerzen.
4. Erinnere dich meiner, geliebtes Herz,
dir gehören Teile meiner Schmerzen.
Deine grausamen Worte dringen in meine Gedanken
und erhöhen meine Schmerzen.
Aber du wirst mich immer wahr
und freundlich vorfinden.
Erinnere dich meiner, geliebtes Herz.
5. Erinnere dich meiner als dein Knecht.
Sei bereit, wenn ich nach dir rufe,
mit wahren Absichten, die mein Herz,
meinen Geist und meinen Körper vereinen.
Ohne Reue bin ich zufrieden.
Erinnere dich meiner als dein Knecht.
199
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Melodie und Text: Henry Carey (um 1687–1743), 1737
2. Of all the days within the week
I dearly love but one day,
and that’s the day that comes betwixt
a Saturday and Monday.
For then I’m dressed in all my best
to walk abroad with Sally.
She is the darling of my heart,
and lives in our alley.
Sally in our alley
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63. Sally in our alley
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3. My master and the neighbours all
make game of me and Sally;
and but for her I’d better be
a slave, and row a galley;
but when my seven long years are out,
O, then I’ll marry Sally.
And then how happily we’ll live,
but not in our alley.
200
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1. Von all den hübschen Mädchen,
ist keine wie die schöne Sally,
sie ist der Schatz meines Herzens
und wohnt in unserer Gasse.
Es gibt keine Dame weit und breit
die halb so lieblich ist wie Sally.
Sie ist der Schatz meines Herzens
und wohnt in unserer Gasse.
2. An allen Tagen in der Woche,
liebe ich ganz inniglich, doch an einem Tag,
der Tag zwischen Samstag und Montag,
trage ich meine beste Kleidung
und spaziere draußen mit Sally.
Sie ist der Schatz meines Herzens
und wohnt in unserer Gasse.
3. Mein Meister und die Nachbarn
machen sich über mich und Sally lustig;
doch für Sally bin ich doch lieber ein
Sklave und rudere ein Boot;
wenn meine sieben langen Jahre vorbei sind,
o, dann heirate ich Sally.
Wir werden so glücklich zusammen leben,
aber nicht in unserer Gasse.
201
72
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64. Se Amor mai da vu se vede Lässt sich Amor bei euch schauen

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Melodie und Text: aus Venedig
Deutscher Text: August Kopisch (1799–1853), aus:
»Agrumi. Volkstümliche Poesien aus allen Mundarten Italiens und seiner Inseln.
Gesammelt und übersetzt von August Kopisch«, Berlin 1838
45 Se Amor mai da vu se vede · Lässt sich Amor bei euch schauen
202
73
2. Saven come me l’ha fatto
a chiapparmi sto briccon?
El s’ha messo come un gatto
quacchio quacchio in cuffolon.
L’aspettà ch’un di Ninetta
me contasse una fiabetta,
mi credendo esser in porto,
de colù non m’avea accorto,
e la vien per la drio via,
chiappa, strenze e mena via,
nè val pianto, nè rason,
nè val pianto, nè rason.
2. Wollt ihr wissen, liebe Schätzchen,
wie der Schelm gefangen mich?
Er versteckte, wie ein Kätzchen,
duck, duck, in den Winkel sich,
wartet da bis Nachbars Nichtchen
mir erzählet ein Geschichtchen:
Ich gedacht im Hafen wär ich,
dachte mir ihn nicht gefährlich.
Husch, kommt er aus dem Gehege,
fasst und führt mich seine Wege –
und – kein Sträuben rettet mich!
203
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Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart
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So wünsch ich ihr ein gute Nacht
2. Und nächten da ich bei ihr was,
ihr Ang’sicht stund voll Röte;
sie sah den Knaben freundlich an:
Der liebe Gott tu dich behüten,
mein Schimpf und Scherz! Scheiden bringt Schmerz,
das bin ich worden innen!
3. Das Mägdlein an dem Laden stund,
hub kläglich an zu weinen:
Gedenk daran, du junger Knab,
lass mich nicht lang alleine!
Kehr wieder bald, mein Aufenthalt,
lös mich von schweren Träumen!
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sprach:
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66. So wünsch ich ihr ein gut Nacht

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Melodie und Text: überliefert, um 1556
4. Der Knab wohl über die Heide reit,
er warf sein Rößlein herumme:
Nu gsegen dich Gott, mein schönes Lieb,
wend diene Red nicht umme!
Beschert Gott Glück, wend nimmer zurück,
ade, meins Herzen ein Krone!
204
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heart.
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The ash grove
205
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2. Still glows the bright sunshine o’er valley and mountain,
still warbles the blackbird its note from the tree;
Still trembles the moonbeam on streamlet and fountain,
but what are the beauties of nature to me?
With sorrow, deep sorrow, my bosom is laden,
all day I go mourning in search of my love.
Ye echoes! O, tell me, where is the sweet maiden?
She sleeps ’neath the green turf down by the ash grove.
1. Da unten im grünen Tale, wo sich die Bächlein schlängeln,
wenn das Zwielicht verblasst, wandle ich in Gedanken
versunken umher. Oder ich wandle einsam in der hellen
Mittagsstunde, inmitten der dunklen Schatten des
abgeschiedenen Eschenhains.
Als die Amsel fröhlich sang, traf ich dort zum ersten Mal
meine Liebe, die Freude meines Herzens. Um uns herum
klingelten die Glockenblumen aus Freude. Ah, nicht der
kleinste Gedanke daran, dass wir uns bald trennen würden.
2. Noch immer scheint die helle Sonne über das Tal und den
Berg, noch immer trällert die Amsel ihr Lied von dem Baum.
Noch immer strahlt der Mond auf Bächlein und Quellen, aber
was sind die Schönheiten der Natur für mich?
Mit Schmerz, tiefem Schmerz ist meine Brust beladen, den
ganzen Tag trauere ich auf der Suche nach meiner Liebe.
Ihr Echos, sagt mir, wo ist die liebliche Maid? Sie schläft unter
dem grünen Rasen dort unten im Eschenhain.
Melodie und Text: aus Wales
206
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Melodie: nach dem irischen Lied »Will you take a flutter?«
Text: Alfred Perceval Graves (1846–1931)
2. Thus on Dobbin’s back
I discoursed the darling
till upon our track
leaped a mongrel snarling.
»Ah«, says Moll, »I’m frightened,
frightened that the pony’ll start«
Trotting to the fair
1. Trot
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and Moll Mo lo
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- breath in’
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- past my ear,
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- me here.
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70. Trotting to the fair





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and her pretty hands she tightened
round my happy heart.
Till I axed her: »May I
steal a kiss or so?«
and my Molly’s grey eye
didn’t answer no.
1. Trabend zum Jahrmarkt, ich und Moll Molony,
sitzend – wie ich hiermit erkläre – auf nur einem
Pony. Wie soll ich nur wissen, dass Moll sicher
hinter mir sitzt, mit unseren Köpfen so ungeschickt
verkantet? Ihr zarter Atem haucht an meinem Ohr
vorbei, und ihre weißen Arme winden sich warm um
mich herum.
2. So auf dem Pferderücken hielt ich meinen Schatz
bis auf unseren Weg ein knurrender Straßenköter sprang.
»Ah«, sagt Moll, »Ich habe Angst, dass das Pony durchgehen
wird«, und sie schließt ihre schönen Hände enger um mein
glückliches Herz. Bis ich sie fragte: »Darf ich einen Kuss
stehlen?«, und die grauen Augen meiner Molly sagten
nicht nein.
207
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Unter der linden
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2. Ich kam gegangen zu der aue,
mein liebster war gekommen eh’r,
da ward ich empfangen, hehre Fraue,
dass ich bin selig immer mehr.
Küsst er mich? Wohl tausend stund,
tandaradei,
seht, wie rot mir ist der mund.
3. Da hat er gemachet reich und sinnig
von blumen eine bettestatt, drum wird noch gelachet
froh und innig, kommt jemand an denselben pfad:
bei den rosen er wohl mag,
tandaradei,
merken, wo das haupt mir lag.
4. Dass er nah sich legte, wüsst es jemand,
– verhüt es Gott – so schämt ich mich.
Was er mit mir pflegte, nimmer niemand
erfahre das, als er und ich und ein kleines vögelein,
tandaradei,
das mag wohl verschwiegen sein.
Melodie: unbekannt
Text: Walter von der Vogelweide (um 1170–um 1230), nachgedichtet von Friedrich Wolters (1876–1930)
208
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Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Melodie: 1582 zu einem geistlichen Lied
Text: überliefert, um 1570
Weiß mir ein Blümlein blaue
2
2

#
1. Weiß
G5
mir
G
ein Blüm
C
lein
D
- blau
G/H D
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G
- von
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G
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D
- -
76. Weiß mir ein Blümlein blaue

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- kla
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rem
- Schein,
G5
es steht
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- Au
G/H D
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und
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heißt
G
Ver
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nit
- mein.
G5
- Ich konnt
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D
gends
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-

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fin
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- war
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- den
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- gar.
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4. Selig ist Tag und Stunde,
darin du bist geborn!
Gott grüß mir dein rot Munde,
den ich mir hab erkorn!
Kann mir kein Liebre werden:
Schau, dass mein Lieb nicht sei verlorn,
du bist mein Trost auf Erden.
2. Das Blümlein, das ich meine
ist blau, steht auf dem Ried,
von Art ist es so kleine,
es heißt: Nun hab mich lieb.
Das ist mir abgemähet
wohl in dem Herzen mein.
Mein Lieb hat mich verschmähet
Wie mag ich fröhlich sein?
3. Mein Herz, das liegt in Kummer
Da mein vergessen ist:
So hoff ich auf den Summer
und auf des Maien Frist.
Wann erst der Reif vergangen,
und auch der kalte Schnee,
wird mich mein Lieb umfangen,
nun, Winter, heißt’s: Ade!
209
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Melodie: Andreas Hammerschmidt (1611/12–1675)
Text: Paul Fleming (1609–1640)
Nir gend
- hin als auf
Am
den Mund,
G
da sinkt’s in
C
des Her
D
zens
- Grund,
G
nicht
C
zu frei,
Am
nicht zu
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ge zwun
Hm
- gen,
- nicht
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mit gar
C
zu fau
F G
ler
- Zun
C
gen.
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Nicht
G
zu we
D
nig,
G
- nicht
A7
zu viel,
D
bei
Dm
des
- wird
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sonst Kin
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der
- spiel,
Am
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nicht
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zu laut
G H
und nicht
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zu lei
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Dm
- bei
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der
- Maß
C
ist
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rech
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- Wei
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se.
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1.
G
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16. Wie er wolle geküsset seyn Die Kunst des Küssens



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2. Nicht zu nahe, nicht zu weit,
dies macht Kummer, jenes Leid,
nicht zu langsam, nicht zu schnelle,
nicht ohn Unterschied der Stelle.
Nicht zu harte, nicht zu weich,
bald zugleich, bald nicht zugleich,
nicht zu trocken, nicht zu feuchte,
wie Adonis Venus reichte.
3. Halb gebissen, halb gehaucht,
halb die Lippen eingetaucht,
nicht ohn Unterschied der Zeiten,
mehr allein, denn bei den Leuten.
Küsse nun ein jedermann,
wie er weiß, will, soll und kann.
Ich nur und die Liebste wissen
wie wir uns recht sollen küssen.
Wie er wolle geküsset seyn · Die Kunst des Küssens
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2. Behutsam sei und schweige
und traue keiner Wand,
lieb innerlich und zeige
dich außen unbekannt.
Kein Argwohn musst du geben,
Verstellung nötig ist.
Genug, dass du, mein Leben,
der Treu versichert bist.
3. Begehre keine Blicke
von meiner Liebe nicht,
der Neid hat viele Stricke
auf unser Tun gericht.
Du musst die Brust verschließen,
halt deine Neigung ein.
Die Lust, die wir genießen,
muss ein Geheimnis sein.
Willst du dein Herz mir schenken
C

1. Willst du
C
dein Herz mir schen
G
ken,
- so
C
fang
G
es heim lich
- an,
C
dass
80. Willst du dein Herz mir schenken

un
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ser
- bei der
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- Den
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- ten
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- kann.
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- muss bei bei
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- sein,
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schließ
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4. Zu frei sein, sich ergehen,
hat oft Gefahr gebracht.
Man muss sich wohl verstehen,
weil ein falsch Auge wacht.
Du musst den Spruch bedenken,
den ich zuvor getan:
Willst du dein Herz mir schenken,
so fang es heimlich an.
Melodie: Komponist unbekannt; Text: unbekannt
Als »Aria di Giovannini« im »Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach« 1725 veröffentlicht
Entgegen weit verbreitetem Glauben ist die Autorenschaft dieses oft Johann Sebastian Bach zugeschriebenen Liedes
nicht belegt. Carl Friedrich Zelters Vermutung, dass es sich bei »Giovannini« um Anna Magdalenas italianisierten Kose-
namen für Bach handle, ist zwar sehr romantisch, aber von der Bach-Forschung als unwahrscheinlich verworfen worden.
211
212
1. Ade zur guten Nacht
2. All mein Gedanken die ich hab
3. Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren
4. Als die Römer frech geworden
5. Als wir jüngst in Regensburg waren
6. Am Brunnen vor dem Tore
7. An der Saale hellem Strande
8. Ännchen von Tharau
9. Bald gras ich am Neckar
10. Bolle reiste jüngst zu Pfingsten
11. Bunt sind schon die Wälder
12. Da unten im Tale
13. Das Wandern ist des Müllers Lust
14. Dat du min Leevsten büst
15. Der Frühling hat sich eingestellt  Es steht ein Baum im Odenwald (Hoffmann von
Fallersleben)
16. Der Mai ist gekommen
17. Der Winter ist ein rechter Mann
18. Der Winter ist vergangen
19. Die Gedanken sind frei
20. Ein Jäger aus Kurpfalz
21. Ein Jäger längs dem Weiher ging
22. Es es es und es
23. Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht
24. Es freit ein wilder Wassermann
25. Es geht ein dunkle Wolk herein
26. Es klappert die Mühle
27. Es war ein König in Thule (Johann Wolfgang Goethe)
28. Es waren zwei Königskinder
29. Feinsliebchen du sollst mir nicht barfuß gehen (Johannes Brahms)
30. Gaudeamus igitur
31. Geh aus mein Herz und suche Freud
32. Grüß Gott du schöner Maien
33. Hab mein Wage vollgelade
34. Hab oft im Kreise der Lieben (Frisch gesungen) (Adalbert von Chamisso-Friedrich Silcher)
35. Hejo! Spann den Wagen an (Kanon)
36. Horch was kommt von draußen rein
37. Ich fahr dahin (Johannes Brahms)
38. Ich ging durch einen grasgrünen Wald
39. Ich hab die Nacht geträumet
40. Ich hatt einen Kameraden
41. Ich weiß nicht was soll es bedeuten – Loreley (Heinrich Heine)
42. Im Märzen der Bauer
43. Im schönsten Wiesengrunde
44. In einem kühlen Grunde (Joseph von Eichendorff)
45. In einen Harung
46. Innsbruck ich muss dich lassen (Heinrich Isaac)
47. Jetzt fängt das schöne Frühjahr an
48. Jetzt gang i ans Brünnele
49. Kein schöner Land in dieser Zeit
50. Komm lieber Mai
213
51. Leise zieht durch mein Gemüt (Heinrich Heine-Felix Mendelssohn-Bartholdy)
52. Morgen muss ich weg von hier (Friedrich Silcher)
53. Muss i denn zum Städtele hinaus
54. Nun ade du mein lieb Heimatland
55. Nun will der Lenz uns grüßen
56. O du lieber Augustin
57. O Täler weit o Höhen (Joseph von Eichendorff-Felix Mendelssohn Bartholdy)
58. Papir is doch waiß
59. Sah ein Knab ein Röslein stehn (Heideröslein) (Johann Wolfgang Goethe)
60. Schön ist die Welt
61. Schwesterlein wann gehen wir nach Haus
62. So treiben wir den Winter aus
63. Stehn zwei Stern am hohen Himmel
64. Verstohlen geht der Mond auf
65. Viva viva la musica
66. Vöglein im hohen Baum
67. Wach auf meins Herzens Schöne
68. Wachet auf es krähte der Hahn (Kanon)
69. Ward ein Blümchen mir geschenket
70. Wem Gott will rechte Gunst erweisen
71. Wenn alle Brünnlein fließen - Heimliche Liebe
72. Wenn ich ein Vöglein wär
73. Widele wedele (Bettelmanns Hochzeit)
74. Wie schön blüht uns der Maien
75. Zum Tanze da geht ein Mädel
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Ade zur guten Nacht
001-1
Win ter schneit’s den Schnee, da komm ich wie der.
ich muss schei den. Im Som mer, da wächst der Klee, im
1 Ade zur guten Nacht
1. A de zur gu ten Nacht, jetzt wird der Schluss ge macht, dass
F C F C F B C F
7 7
Gm C F F Gm
7 7
C Am Dm Gm C F
7 7
7
2. Es trauern Berg und Tal,
wo ich vieltausendmal
bin drüber ’gangen.
|: Das hat deine Schönheit gemacht,
hat mich zum Lieben gebracht
mit großem Verlangen. :|
3. Das Brünnlein rinnt und rauscht
wohl unterm Holderstrauch,
wo wir gesessen.
|: Wie manchen Glockenschlag,
da Herz bei Herzen lag,
das hast vergessen. :|
Melodie: erstmals bei Gottfried Wilhelm Fink, »Musikalischer Hausschatz der Deutschen«, Leipzig 1843
Text: Anonymus, frühes 19. Jahrhundert; 3. Strophe: Eduard Mörike (1804–1875)
Von Birgid Steinberger für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
4. Die Mädchen in der Welt
sind falscher als das Geld
mit ihrem Lieben.
|: Ade zur guten Nacht,
jetzt wird der Schluss gemacht,
dass ich muss scheiden. :|
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All mein Gedanken, die ich hab
2. Du auserwählter ein’ger Trost,
gedenk daran!
£ Leib und Gut, das sollst du gar zu eigen han.
Dein, dein, dein will ich ewig bleiben.
Du gibst mir Freud und hohen Mut
und kannst mir Leid vertreiben.
3. Die Allerliebst’ und Minniglich’,
die ist so zart.
£ Ihresgleich in allem Reich
findt man hart.
Bei, bei, bei ihr ist kein Verlangen,
da ich nun von ihr scheiden sollt,
da hätt sie mich umfangen.
002-1
Hätt ich al ler Wünsch Ge walt, von dir wollt ich nicht wen ken.
ein’ ger Trost, bleib stets bei mir. Du, du, du sollst an mich ge den ken.
2 All mein Gedanken, die ich hab
1. All mein Ge dan ken, die ich hab, die sind bei dir. Du aus er wähl ter
G Em C G G D
G
G Em
6 7
D
C G G D
G
H Em G D A D
6
D
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A
7
G Em Hm C A G D G
6 7
D
7
hart: kaum
die ward sehr wein’n: die musste sehr weinen
wenken: wanken
Melodie und Text: Lochamer Liederbuch, 1452–1460, behutsam modernisiert.
Spätere Fassungen ändern den Rhythmus in T. 3 und 6 in Halbenoten.
4. Die werte Rein’, die ward sehr wein’n,
do das geschah.
£ Du bist mein und ich bin dein,
sie traurig sprach.
Wann, wann, wann ich soll von dir weichen
ich nie erkannt, noch nimmermehr
erkenn ich deinesgleichen.
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2. Alle, die Hölle und Teufel nicht fürchten, ...
3. Alle, die mit uns das Walross schlachten, ...
4. Alle, die Weiber und Branntwein lieben, ...
5. Alle, die öligen Zwieback kauen, ...
6. Alle, die mit uns zur Hölle fahren, ...
Melodie: aus Flandern, in: »Chants populaires des Flamands de France«, Gent 1856
Text: nach dem Flämischen »Al die willen te kaap’ren varen« (anonym) von Gottfried Wolters (1910–1989)
© Möseler-Verlag, Wolfenbüttel (deutscher Text)
Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren
003-1
Klaas und Pit, die ha ben Bär te, die fah ren mit.
die ha ben Bär te, die ha ben Bär te, Jan und Hein und
Bär ten sein. Jan und Hein und Klaas und Pit,
3 Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren
1. Al le, die mit uns auf Ka per fahrt fah ren, müs sen Män ner mit
Gm D Cm D Gm Gm Cm
7 7 7 7
D Gm B F B E D
7 7 6
Cm D D Gm B F
7 7 7
B E D Gm Cm Gm D Gm
6 6
D
7
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Als die Römer frech geworden
2. In dem Teutoburger Walde,
huh, wie piff der Wind so kalte,
Raben flogen durch die Luft,
und es war ein Moderduft,
wie von Blut und Leichen.
3. Plötzlich aus des Waldes Duster,
brachen kampfhaft die Cherusker,
mit Gott für Fürst und Vaterland
stürzten sie sich wutentbrannt
auf die Legionen.
4. Weh, das war ein großes Morden,
sie schlugen die Kohorten,
nur die röm’sche Reiterei
rettete sich noch ins Frei’,
denn sie war zu Pferde.
5. O Quintili, armer Feldherr,
dachtest du, dass so die Welt wär’?
Er geriet in einen Sumpf,
verlor zwei Stiefel und einen Strumpf
und blieb elend stecken.
6. Da sprach er voll Ärgernussen
zum Centurio Titiussen:
„Kamerad, zeuch dein Schwert hervor
und von hinten mich durchbohr,
weil doch alles futsch ist!“
7. In dem armen röm’schen Heere
diente auch als Volontaire
Scaevola, ein Rechtscandidat,
den man schnöd gefangen hat,
wie die andern alle.
täng, schnät te räng täng, schnät te räng täng te räng täng täng.
wau wau wau, Herr Quin ti lius Va rus, schnät te räng
Herr Quin ti lius Va rus, wau wau wau
vor
ritt
ne
Herr Gene
mit Trom
ral feld
pe ten
mar
schall,
schall,
ta te rä tä tä tä,
Als die Römer frech geworden
1. Als
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die Rö
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den,
sim se rim sim sim sim sim,
7
A
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7
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Text: Joseph Victor von Scheffel (1826–1886), ursprünglich auf die Melodie von „Die Hussiten zogen vor Naumburg“
Melodie: Ludwig Teichgräber (1840–1904), nach dem Festmarsch „Kriegers-Lust“ (1860) von Joseph Gungl (1810–1889)
Von Johannes Kaleschke für das Liederprojekt gesungen.
8. Diesem ist es schlimm ergangen,
eh, dass man ihn aufgehangen
stach man ihn durch Zung und Herz,
nagelte ihn hinterwärts
auf sein Corpus Juris.
9. Als das Morden war zu Ende,
rieb Fürst Hermann sich die Hände,
und, um seinen Sieg zu weihn,
lud er die Cherusker ein,
zu nem großen Frühstück.
10. Wild gab’s und westfäl’schen Schinken,
Bier, soviel man wollte trinken,
auch im Zechen blieb er Held,
doch auch seine Frau Thusneld
soff walkürenmäßig.
11. Nur in Rom war man nicht heiter,
sondern kaufte Trauerkleider,
grade als beim Mittagsmahl,
Augustus saß im Kaisersaal,
kam die Trauerbotschaft.
12. Erst blieb ihm vor jähem Schrecken
ein Stück Pfau im Halse stecken,
dann geriet er außer sich:
„Varus, Varus, schäme dich,
redde legiones!“
13. Sein deutscher Sklave, Schmidt geheißen,
dacht: „Euch soll das Mäusle beißen,
wenn er sie je wiederkriegt,
denn wer einmal tot daliegt
wird nicht mehr lebendig.“
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Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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Als wir jüngst in Regensburg waren
2. Und vom hohen Bergesschlosse
kam auf stolzem schwarzen Rosse
adlig Fräulein Kunigund,
wollt mitfahren über Strudels Grund.
|: Schwäbische ... :|
3. »Schiffsmann, lieber Schiffsmann mein,
sollt’s denn so gefährlich sein?
Schiffsmann, sag mir’s ehrlich,
ist’s denn so gefährlich?«
|: Schwäbische ... :|
4. »Wem der Myrtenkranz geblieben,
landet froh und sicher drüben;
wer ihn hat verloren,
ist dem Tod erkoren.«
|: Schwäbische ... :|
004-1
Dirn del, juch hei ras sa, muss der Schiffs mann fah ren.
den, die mit fah ren woll ten. Schwä bi sche, bay ri sche
4 Als wir jüngst in Regensburg waren
1. Als
sind
wir
wir
jüngst
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ren; da war’n vie le Hol
C G C
C F
7
C G C C G C C
7 7
G
F C G C C G C
7 7
G
Melodie und Text: Anonymus, bei Kugler-Reinick, »Liederbuch für deutsche Künstler«, Berlin 1833
Melodie allein zuerst 1830 bei Serig, »Auswahl deutscher Lieder«, Leipzig 1830
5. Als sie auf die Mitt gekommen,
kam ein großer Nix geschwommen,
nahm das Fräulein Kunigund,
fuhr mit ihr in des Strudels Grund.
|: Schwäbische ... :|
6. Und ein Mädel von zwölf Jahren
ist mit über den Strudel gefahren,
weil sie noch nicht lieben kunnt,
fuhr sie sicher über Strudels Grund.
|: Schwäbische ... :|
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Am Brunnen vor dem Tore · Der Lindenbaum
2. Ich musst auch heute wandern
vorbei in tiefer Nacht,
da hab ich noch im Dunkeln
die Augen zugemacht.
Und seine Zweige rauschten,
als riefen sie mir zu:
Komm her zu mir, Geselle,
hier findst du deine Ruh!
005-1
Lei de zu ihm mich im mer fort, zu ihm mich im
3
mer fort.
schnitt in sei ne Rin de so man ches lie be Wort; es zog in Freud und
träumt in sei nem Schat ten so man chen sü
3
ßen Traum. Ich
5 Am Brunnen vor dem Tore
1. Am Brun nen vor dem To re, da steht ein Lin den baum; ich
E B E
7
E B E
7
B E A Fm B B
7 7
E E B E E B
E
7
7
G B
Melodie: nach Franz Schuberts (1797–1828) »Der Lindenbaum«, aus der »Winterreise« D 911, 1827, in der Fassung Friedrich Silchers
Text: Wilhelm Müller (1794–1827)
Vom Calmus Ensemble Leipzig für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
3. Die kalten Winde bliesen
mir grad ins Angesicht;
der Hut flog mir vom Kopfe,
ich wendete mich nicht.
Nun bin ich manche Stunde
entfernt von jenem Ort,
und immer hör ich’s rauschen:
Du fändest Ruhe dort.
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An der Saale hellem Strande
2. Zwar die Ritter sind verschwunden,
nimmer klingen Speer und Schild;
doch dem Wandersmann erscheinen
in den altbemoosten Steinen
oft Gestalten zart und mild.
3. Droben winken schöne Augen,
freundlich lacht manch roter Mund,
Wandrer schaut wohl in die Ferne,
schaut in holder Augen Sterne,
Herz ist heiter und gesund.
006-1
Wind streicht durch die Hal len, Wol ken zie hen drü ber hin.
kühn; ih re Dä cher sind ver fal len, und der
6 An der Saale hellem Strande
1. An der Saa le hel lem Stran de ste hen Bur gen stolz und
F C F
7
C C F
7
C F B F C F
7 6
C
7
Melodie: Friedrich Ernst Fesca (1789–1826), 1822.
Die Melodie wurde ursprünglich zum Text des Soldatenlieds
»Heute scheid ich, morgen wander ich« geschrieben.
Text: Franz Kugler (1808–1858), 1826
Von Philip Niederberger für das Liederprojekt gesungen.
(Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
4. Und der Wandrer zieht von dannen,
denn die Trennungsstunde ruft,
und er singet Abschiedslieder,
Lebewohl tönt ihm hernieder,
Tücher wehen in der Luft.
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Ännchen von Tharau
2. Käm alles Wetter gleich auf uns zu schlahn,
wir sind gesinnt, beieinander zu stahn.
Krankheit, Verfolgung, Betrübnis und Pein
soll unsrer Liebe Verknotigung sein.
Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut,
du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut.
3. Recht als ein Palmenbaum über sich steigt,
hat ihn erst Regen und Sturmwind gebeugt:
So wird die Lieb in uns mächtig und groß
nach manchen Leiden und traurigem Los.
Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut,
du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut.
4. Würdest du gleich einmal von mir getrennt,
lebtest da, wo man die Sonne kaum kennt;
ich will dir folgen durch Wälder und Meer,
Eisen und Kerker und feindliches Heer.
Ännchen von Tharau, mein Licht, meine Sonn,
mein Leben schließt sich um deines herum.
007-1
Reich tum, mein Gut, du mei ne See le, mein Fleisch und mein Blut.
rich
Le ben,
tet in
mein Gut
Lieb
und
und
mein
in
Geld.
Schmerz.
Änn chen von Tha rau, mein
7 Ännchen von Tharau
1.
Änn
Änn
chen
chen
von
von
Tha
Tha
rau
rau
hat
ist, die
wie der
mir
ihr
ge
Herz
fällt,
auf
sie
mich
ist
ge
mein
G D G D
7
A D A D D A D A
7 7
D G D Em Am G G
7
D
Melodie: Friedrich Silcher (1789–1860), 1827; Text: vermutlich Simon Dach (1605–1659);
aus dem Samländischen ins Hochdeutsche übertragen von Johann Gottfried Herder (1744–1803)
Von André Morsch für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
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Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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2. Was hilft mir das Grasen,
wenn die Sichel nicht schneidt;
was hilft mir ein Schätzel,
wenn’s bei mir nicht bleibt.
3. So soll ich dann grasen
am Neckar, am Rhein,
so werf ich mein goldiges
Ringlein hinein.
4. Es fließet im Neckar
und fließet im Rhein,
soll schwimmen hinunter
ins tiefe Meer ’nein.
5. Und schwimmt es, das Ringlein,
so frisst es ein Fisch;
das Fischlein soll kommen
aufs König sein Tisch.
6. Der König tät fragen,
wem’s Ringlein soll sein?
Da tät mein Schatz sagen,
das Ringlein g’hört mein.
Grasen: Mähen, Schneiden
Text: nach »Des Knaben Wunderhorn«, 1808, Fassung von Ludwig Erk, »Deutscher Liederschatz«, Leipzig 1859–1872
Melodie: Schnadahüpfel-Melodie, um 1830
7. Mein Schätzlein tät springen,
bergauf und bergein,
tät mir wiedrum bringen
das Goldringlein fein.
8. Kannst grasen am Neckar,
kannst grasen am Rhein,
wirf du mir nur immer
dein Ringlein hinein.
Bald gras ich am Neckar · Das Ringlein
010-1
hab ich ein Schät zel, bald bin ich al lein.
10 Bald gras ich am Neckar
1. Bald gras ich am Ne ckar, bald gras ich am Rhein, bald
C F C F
7 7
C C
F F
7
7
224
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Bolle reiste jüngst zu Pfingsten
2. In Pankow gab’s kein Essen,
in Pankow gab’s kein Bier,
war alles uffjefressen
von fremden Leuten hier.
Nicht mal ’ne Butterstulle
hat man ihm reserviert!
Aber dennoch hat sich Bolle
janz köstlich amüsiert.
3. Auf der Schönholzer Heide,
da jab’s ne Keilerei,
und Bolle, jar nicht feige,
war mittenmang dabei,
hat’s Messer rausgezogen
und fünfe massakriert.
Aber dennoch hat sich Bolle
janz köstlich amüsiert.
4. Es fing schon an zu tagen,
als er sein Heim erblickt.
Das Hemd war ohne Kragen,
das Nasenbein zerknickt,
das linke Auge fehlte,
das rechte marmoriert.
Aber dennoch hat sich Bolle
janz köstlich amüsiert.
A ber den noch hat sich Bol le janz köst lich a mü siert.
wühl; ne vol le hal be Stun de hat er nach ihm je spürt.
Bolle reiste jüngst zu Pfingsten
Bol
Da
le
ver
rei
lor
ste
er
jüngst
sei
zu
nen
Pfing
Jüng sten
sten, nach
janz
Pan
plötz
kow
lich
war
im
sein
Je
Ziel.
G C D G
7
G D D
A7
D
D 7
G G
C D7
1.
2.
Melodie und Text: volkstümlich, um 1900 in Berlin
Von Philip Niederberger für das Liederprojekt gesungen.
5. Als er nach Haus jekommen,
da ging’s ihm aber schlecht;
da hat ihn seine Olle
janz mörderlich verdrescht!
Ne volle halbe Stunde
hat sie auf ihm poliert.
Aber dennoch hat sich Bolle
janz köstlich amüsiert.
6. Und Bolle wollte sterben,
er hat sich’s überlegt:
er hat sich uff die Schienen
der Kleinbahn druffjelegt.
Die Kleinbahn hat Verspätung,
und vierzehn Tage druff,
da fand man unsern Bolle
als Dörrjemüse uff.
7. Und Bolle wurd‘ begraben
in einer alten Kist‘.
Der Pfarrer sagte »Amen«
und warf ihn auf den Mist.
Die Leute klatschten Beifall
und gingen dann nach Haus.
Und nun ist die Geschichte
von unserm Bolle aus.
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2. Wie die volle Traube
aus dem Rebenlaube
purpurfarbig strahlt!
Am Geländer reifen
Pfirsiche mit Streifen
rot und weiß bemalt.
3. Flinke Träger springen
und die Mädchen singen,
alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben
zwischen hohen Reben
auf dem Hut von Stroh.
Bunt sind schon die Wälder
011-1
grau e Ne bel wal len, küh ler weht der Wind.
und der Herbst be ginnt. Ro te Blät ter fal len,
11 Bunt sind schon die Wälder
1. Bunt sind schon die Wäl der, gelb die Stop pel fel der
G D G G D G
7 7
D
A D G H C E
A 7 7 7
Am C D D G D G
7 7
Melodie: Johann Friedrich Reichardt (1752–1814), 1799
Text: Johann Gaudenz von Salis-Seewis (1762–1834), 1793
Von Stephan Genz für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
4. Geige tönt und Flöte
bei der Abendröte
und im Mondesglanz;
junge Winzerinnen
winken und beginnen
frohen Erntetanz.
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2. Sprichst allweil von Lieb,
sprichst allweil von Treu,
und a bissele Falschheit
is au wohl dabei!
3. Und wenn i dir’s zehnmal sag,
dass i di lieb,
und du willst nit verstehen,
muss i halt weitergehn.
4. Für die Zeit, wo du g’liebt mi hast,
dank i dir schön,
und i wünsch, dass dir’s anderswo
besser mag gehn.
Da unten im Tale
012-1
kann dirs nit sa gen, i hab di so lieb.
12 Da unten im Tale
1. Da un ten im Ta le läuft’s Was ser so trüb, und i
F C Dm
7
B F Gm C F
A
7
7
Melodie und Text: aus Kretzschmer/Zuccalmaglio, »Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen«, Berlin 1838–1840
Von Christoph Prégardien für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
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Das Wandern ist des Müllers Lust
013-1
dern, das Wan dern, das Wan dern, das Wan dern.
Wan dern, Wan dern, das Wan dern, das Wan
nie mals fiel das Wan dern ein, dem nie mals fiel das Wan dern ein, das
Wan dern! Das muss ein schlech ter Mül ler sein, dem
13 Das Wandern ist des Müllers Lust
1. Das Wan dern ist des Mül lers Lust, das Wan dern ist des Mül lers Lust, das
G C G G D G
G D G D A D
D
7 7
D A D C D G D G
7 7
D G C D G C D
6 7 6 7
G D G D G
G 7
D
Melodie: Carl Friedrich Zöllner (1800–1860), 1844; Text: Wilhelm Müller (1794–1827), 1818
Von Hans Jörg Mammel für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
2. |: Vom Wasser haben wir’s gelernt, :|
vom Wasser!
Das hat nicht Rast bei Tag und Nacht,
|: ist stets auf Wanderschaft bedacht, :|
das Wasser, Wasser,
|: das Wasser, das Wasser. :|
3. |: Das sehn wir auch den Rädern ab, :|
den Rädern!
Die gar nicht gerne stille stehn,
|: die sich mein Tag nicht müde drehn, :|
die Räder, Räder,
|: die Räder, die Räder. :|
4. |: Die Steine selbst, so schwer sie sind, :|
die Steine!
Sie tanzen mit den muntern Reihn
|: und wollen gar noch schneller sein, :|
die Steine, Steine,
|: die Steine, die Steine. :|
5. |: O Wandern, Wandern, meine Lust, :|
o Wandern!
Herr Meister und Frau Meisterin,
|: lasst mich in Frieden weiterziehn :|
und wandern, wandern
|: und wandern und wandern. :|
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Dat du min Leevsten büst
2. Kumm du üm Middernacht,
kumm du Klock een!
|: Vader slöpt, Moder slöpt,
ick slap alleen. :|
3. Klopp an de Kammerdör,
fat an de Klink!
|: Vader meent, Moder meent,
dat deit de Wind. :|
015-1
Kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg mi was Leevs!
Kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg mi was Leevs!
15 Dat du min Leevsten büst
1. Dat du min Leevs ten büst, dat du woll weeßt.
F C F C
Gm C F Dm B C F
7 6
Gm C F Dm Gm C F
7 7
Sachen: sachte
henlank: entlang
lies: leis
Melodie: Hamburg 1778
Text: zuerst bei Karl Müllenhoff, »Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig Holstein und Lauenburg«, Kiel 1845
4. Kummt denn de Morgenstund,
kreiht de ol Hahn,
|: Leevster min, Leevster min,
denn mößt du gahn! :|
5. Sachen den Gang henlank,
lies mid de Klink!
|: Vader meent, Moder meent,
dat deit de Wind. :|
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Der Frühling hat sich eingestellt
Es steht ein Baum im Odenwald
2. Er hielt im Walde sich versteckt,
dass niemand ihn mehr sah;
ein Vöglein hat ihn aufgeweckt;
jetzt ist er wieder da.
3. Jetzt ist der Frühling wieder da!
Ihm folgt, wohin er geht,
nur lauter Freude, fern und nah,
und lauter Spiel und Lied.
4. Und allen hat er, groß und klein,
was Schönes mitgebracht,
und sollt’s auch nur ein Sträußchen sein,
er hat an uns gedacht.
5. Drum frisch hinaus ins freie Feld,
ins grüne Feld hinaus.
Der Frühling hat sich eingestellt,
wer bliebe da zu Haus?
016-1
muss
bin
mit
ich
mir
schon
ins
viel
frei
tau send
e
mal
Feld, ins
bei
grü
mei
ne
nem
Feld
Schatz
nun
ge
gehn.
west.
16 Der Frühling hat sich eingestellt
Es steht ein Baum im Odenwald
1.
1. Es
Der
steht
Früh
ein
ling hat
Baum im
sich
O
ein
den
ge
wald,
stellt;
der
wohl
hat
an,
viel
wer
grü
will
ne
ihn
Äst.
sehn? Der
Da
D A D E A
7
A A D A A D
7 7
Melodie: Johann Friedrich Reichardt (1752–1814), ursprünglich mit dem Text »Nicht lobenswürdig ist der Mann«, in: »Lieder
für Kinder«, Hamburg 1781. Seit 1810 mit dem Text »Es steht ein Baum« verbunden. Text von »Der Frühling hat sich eingestellt«:
Hoffmann von Fallersleben (1798–1874); Text von »Es steht ein Baum im Odenwald«: »Des Knaben Wunderhorn«, 1808
Von Helene Schneiderman für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
2. Da sitzt ein schöner Vogel drauf,
der pfeift gar wunderschön.
Ich und mein Schätzlein lauern auf,
wenn wir mit’nander gehn.
3. Der Vogel sitzt in seiner Ruh
wohl auf dem höchsten Zweig.
Und schauen wir dem Vogel zu,
so pfeift er allsogleich.
4. Der Vogel sitzt in seinem Nest
wohl auf dem grünen Baum.
Ach, Schätzel, bin ich bei dir gwest,
oder ist es nur ein Traum?
5. Und als ich wieder kam zu ihr,
verdorret war der Baum.
Ein andrer Liebster stand bei ihr,
jawohl, es war ein Traum.
6. Der Baum, der steht im Odenwald,
und ich bin in der Schweiz,
da liegt der Schnee und ist so kalt,
mein Herz es mir zerreißt.
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Der Mai ist gekommen
017-1
Zelt, so steht auch mir der Sinn in die wei te, wei te Welt.
wie die Wol ken dort wan dern am himm li schen
17 Der Mai ist gekommen
1. Der
da blei
Mai ist
be,
ge
wer
kom
Lust hat,
men,
mit
die
Sor
Bäu me
gen
schla gen
zu
aus,
haus;
D A D
7
A E E7
A D A D
7
2. Herr Vater, Frau Mutter, dass Gott euch behüt!
Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht?
Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert,
es gibt so manchen Wein, den ich nimmer noch probiert.
3. Frisch auf drum, frisch auf drum im hellen Sonnenstrahl
wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal.
Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all;
mein Herz ist wie ’ne Lerche und stimmet ein mit Schall.
4. Und abends im Städtlein, da kehr ich durstig ein:
»Herr Wirt, eine Kanne, eine Kanne blanken Wein!«
Ergreife die Fiedel, du lust’ger Spielmann du,
von meinem Schatz das Liedel, das sing ich dazu.
5. Und find ich keine Herberg, so lieg ich zu Nacht
wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht.
Im Winde die Linde, die rauscht mich ein gemach,
es küsset in der Frühe das Morgenrot mich wach.
6. O Wandern, o Wandern, du freie Burschenlust!
Da weht Gottes Odem so frisch in die Brust,
da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt:
wie bist du doch so schön, o du weite, weite Welt!
Melodie: Justus Wilhelm Lyra (1822–1882), 1843; Text: Emanuel Geibel (1815–1884), 1842
Von Julia Kleiter für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
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Der Winter ist ein rechter Mann
2. Aus Blumen und aus Vogelsang
weiß er sich nichts zu machen,
hasst warmen Trank und warmen Klang
und alle warme Sachen.
3. Wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht
und Teich’ und Seen krachen;
das klingt ihm gut, das hasst er nicht,
dann will er sich totlachen.
116-1
Ei sen an; und scheut nicht süß noch sau er.
fest und auf die Dau er; sein Fleisch fühlt sich wie
116 Der Winter ist ein rechter Mann
1. Der Win ter ist ein rech ter Mann, kern
F Dm Gm
B
C F
C F Dm
7
Gm F
F
C F
7
C 7
6
C Dm
Melodie: Johann Friedrich Reichardt (1752–1814), 1797
Text: Matthias Claudius (1740–1815), 1782
4. Sein Schloss von Eis liegt ganz hinaus
beim Nordpol an dem Strande;
doch hat er auch ein Sommerhaus
im lieben Schweizerlande.
5. Da ist er denn bald dort, bald hier,
gut Regiment zu führen.
und wenn er durchzieht, stehen wir
und sehn ihn an und frieren.
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Der Winter ist vergangen
2. Ich geh ein’ Mai zu hauen
hin durch das grüne Gras,
schenk meinem Buhln die Traue,
die mir die Liebste was,
und bitt, dass sie mag kommen
all an dem Fenster stahn,
empfangen den Mai mit Blumen,
er ist gar wohlgetan.
3. Er nahm sie sonder Trauern
in seine Arme blank.
Der Wächter auf der Mauern
hub an ein Lied und sang:
»Ist jemand noch darinnen,
der mag bald heimwärts gahn!
Ich seh den Tag her dringen
schon durch die Wolken klar.«
018-1
sein, da singt die Nach ti gal le und manch Wald vö ge lein.
So fern in je nem Ta le, da ist gar lus tig
18 Der Winter ist vergangen
1. Der
ich
Win
seh
ter
die
ist
Blüm
ver
lein pran
gan gen,
gen,
ich
des
seh
ist
des
mein
Mai
Herz
en
er
Schein,
freut.
G D G Em C D G
6 7
Em Am D G C
7 6
D G D G Em C D G
6 7
Melodie: Erk/Böhme, »Deutscher Liederhort«, Leipzig 1893/94, nach einer Melodie aus dem
Lautenbuch von Adriaen Jorisz Smout (»Thysius luitboek«), um 1600
Text: deutsche Fassung von Franz Magnus Böhme, 1877, nach dem mittelniederländischen Lied
»Die winter is verganghen«, erstmals in einer Liederhandschrift aus dem Jahr 1537
Vom Jungen Vokalensemble Hannover für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
4. »Ach, Wächter auf der Mauren,
wie quälst du mich so hart!
Ich lieg in schweren Trauren,
mein Herze leidet Schmerz:
Das macht die Allerliebste,
von der ich scheiden muss;
das klag ich Gott dem Herren,
dass ich sie lassen muss.
5. Adieu, mein’ Allerliebste,
Adieu, schön Blümlein fein.
Adieu, schön Rosenblume!
Es muss geschieden sein.
Bis dass ich wiederkomme,
bleibst du die Liebe mein;
das Herz in meinem Leibe
gehört ja allzeit dein!«
1.
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Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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Die Gedanken sind frei
2. Ich denke, was ich will
und was mich beglücket,
doch alles in der Still
und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren
kann niemand verwehren,
es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei!
3. Und sperrt man mich ein
im finsteren Kerker,
das alles sind rein
vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken
zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei:
Die Gedanken sind frei!
019-1
Jä ger er schie ßen, es blei bet da bei: Die Ge dan ken sind frei!
bei wie nächt li che Schat ten. Kein Mensch kann sie wis sen, kein
19 Die Gedanken sind frei
1. Die Ge dan ken sind frei! Wer kann sie er ra ten? Sie flie hen vor
C G C C
7
G C E Am
7 7
G C F C G
7 7
G C
Melodie: Bern 1810–1820, obige Fassung nach Hoffmann/Richter, »Schlesische Volkslieder«, Leipzig 1842
Text: aus süddeutschen Flugblättern 1780–1800, 1820 erstmals mit der obigen Melodie gedruckt
Von Jonas Kaufmann für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
4. Drum will ich auf immer
den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer
mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
stets lachen und scherzen
und denken dabei:
Die Gedanken sind frei!
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Ein Jäger aus Kurpfalz
2. Auf, sattelt mir mein Pferd
und legt darauf den Mantelsack,
so reit ich hin und her
als Jäger aus Kurpfalz.
Juja, juja! Gar lustig ist die Jägerei
allhier auf grüner Heid,
allhier auf grüner Heid!
3. Jetzt reit ich nicht mehr heim,
bis dass der Kuckuck »Kuckuck« schreit;
er schreit die ganze Nacht
allhier auf grüner Heid.
Juja, juja! Gar lustig ist die Jägerei
allhier auf grüner Heid,
allhier auf grüner Heid!
023-1
lus tig ist die Jä ge rei all hier auf grü ner Heid, all hier auf grü ner Heid!
schießt das Wild da her, gleich wie es ihm ge fällt. Ju ja, ju ja! Gar
23 Ein Jäger aus Kurpfalz
1. Ein Jä ger aus Kur pfalz, der rei tet durch den grü nen Wald, er
F C B
7
C F C F F B F C
7 7
F G C F C F
7 7
6
F
Melodie und Text: ab 1790 durch Liedflugschriften belegt
Von Dietrich Henschel für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
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Ein Jäger längs dem Weiher ging
2. Was raschelt in dem Grase dort?
Lauf, Jäger, lauf!
Was flüstert leise fort und fort?
Lauf, Jäger, lauf!
3. Was ist das für ein Untier doch!
Lauf, Jäger, lauf!
Hat Ohren wie ein Blocksberg hoch!
Lauf, Jäger, lauf!
4. Der Jäger furchtsam um sich schaut.
Lauf, Jäger, lauf!
Jetzt will ich’s wagen, o mir graut!
Lauf, Jäger, lauf!
lie ber Jä ger, lauf, mein lie ber Jä ger, lauf!
lauf, lauf, lauf, mein lie ber Jä ger, gu ter Jä ger, lauf, lauf, lauf, mein
Däm me rung den Wald um fing. Lauf, Jä ger, lauf, Jä ger,
Ein Jä ger längs dem Wei her ging. Lauf, Jä ger, lauf! Die
G G G
C D
Em
D D G C
A7
G D A D
7
G G G G
D C D7
Melodie: in Kretzschmer / Zuccalmaglio, »Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen«, Berlin 1838–1840
Text: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1809–1869), 1835
Von Jutta Koch für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 3, Carus)
5. Der Jäger lief zum Wald hinaus.
Lauf, Jäger, lauf!
Verkroch sich flink im Jägerhaus.
Lauf, Jäger, lauf!
6. Das Häschen spielt im Mondenschein.
Lauf, Jäger, lauf!
Ihm leuchten froh die Äugelein.
Lauf, Jäger, lauf!
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2. |: Er, er, er und er,
Herr Meister, leb er wohl! :|
Ich sag’s ihm grad frei ins Gesicht,
seine Arbeit, die gefällt mir nicht.
Ich will mein Glück probieren,
marschieren.
Melodie: in einer etwas anderen Version erstmals belegt in Erk/Irmer, »Die deutschen Volkslieder mit ihren Singweisen«,
Berlin 1838. Obige Melodieversion nach dem »Zupfgeigenhansl«, Darmstadt 1909
Text: ab 1800 in Flugschriften belegt
Von Singer Pur für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
3. |: Sie, sie, sie und sie,
Frau Meist’rin, leb sie wohl! :|
Ich sag’s ihr grad frei ins Gesicht:
Ihr Speck und Kraut, das schmeckt mir nicht.
Ich will mein Glück probieren,
marschieren.
4. |: Ihr, ihr, ihr und ihr,
ihr Jungfern, lebet wohl! :|
Ich wünsche euch zu guter Letzt
ein’n andern, der meine Stell ersetzt.
Ich will mein Glück probieren,
marschieren.
5. |: Ihr, ihr, ihr und ihr,
ihr Brüder, lebet wohl! :|
Hab ich euch was zu Leid getan,
so bitt ich um Verzeihung an.
Ich will mein Glück probieren,
marschieren.
Es, es, es und es
034-1
weiß, wo hin. Ich will mein Glück pro bie ren, mar schie ren.
2.
muss. So schlag ich Frank furt aus dem Sinn und wen de mich, Gott
34 Es ist ein harter Schluss
1. Es,
weil,
es,
weil,
es
weil
und
und
es,
weil,
es
weil
ist
ich
ein
aus
har
Frank
ter
furt
1.
Schluss,
F C F B F F C F
7 7
F Gm C F Dm
7 7
G C F C F Dm B C F
7 7 7
6
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2. |: Ein Knabe hatte ein Mägdlein lieb, :|
sie flohen gar heimlich von Hause fort,
es wusst’s nicht Vater noch Mutter.
3. |: Sie sind gewandert hin und her, :|
sie haben gehabt weder Glück noch Stern,
sie sind verdorben, gestorben.
4. |: Auf ihrem Grab Blaublümlein blühn, :|
umschlingen sich zart wie sie im Grab,
der Reif sie nicht welket, nicht dorret.
Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht
Blaublümelein
025-1
blü me lein, sie sind ver wel ket, ver dor ret.
25 Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht
1. Es fiel ein Reif in der Früh lings nacht. Er fiel auf die zar ten Blau
Gm D Gm D Gm Gm D
7
D
Gm D Gm D Gm
D
7
Melodie: nach dem elsässischen Volkslied »Es fuhr ein Fuhrknecht übern Rhein«, 1807
Text: nach »Des Knaben Wunderhorn«, 4. Band, 1854. Dort ohne die 4. Strophe.
Auch Zuccalmaglio (1803–1869) zugeschrieben, 1825
Von Christine Müller für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
238
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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2. Sie hörte drunten die Glocken gehn
im tiefen, tiefen See,
wollt Vater und Mutter wiedersehn,
die schöne, junge Lilofee.
3. Und als sie vor dem Tore stand
auf der Burg wohl über dem See,
da neigt sich Laub und grünes Gras
vor der schönen, jungen Lilofee.
4. Und als sie aus der Kirche kam
von der Burg wohl über dem See,
da stand der wilde Wassermann
vor der schönen, jungen Lilofee.
5. »Sprich, willst du hinuntergehn mit mir
von der Burg wohl über dem See,
deine Kindlein unten weinen nach dir,
du schöne, junge Lilofee.«
6. »Und eh ich die Kindlein weinen lass
im tiefen, tiefen See,
scheid ich von Laub und grünem Gras,
ich arme, junge Lilofee.«
Es freit ein wilder Wassermann
026-1
Kö nigs Toch ter musst er han, die schö ne, jun ge Li lo fee.
26 Es freit ein wilder Wassermann
1. Es freit ein wil der Was ser mann in der Burg wohl ü ber dem See. Des
E A E A B E
7
B E F B E
7 7
6
7
Melodie: seit dem frühen 19. Jahrhundert aus Nordböhmen (St. Joachimsthal, heute: Jáchymov) überliefert
Text: in verschiedenen Fassungen seit dem frühen 19. Jahrhundert überliefert.
Hier nach Max Pohl (1869–1928), in Selle/Pohl, »Hundert deutsche Volkslieder aus älterer Zeit«, Hannover 1911
Von Margarete Joswig für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
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2. Und kommst du, liebe Sonn, nit bald,
so weset alls im grünen Wald,
und all die müden Blumen,
die haben müden Tod.
3. Es geht ein dunkle Wolk herein,
es soll und muss geschieden sein.
Ade, Feinslieb, dein Scheiden
macht mir das Herze schwer.
Melodie und Text: nach Pater Johann Werlins Liederhandschrift, Kloster Seeon am Chiemsee, 1646. Dort nur die erste Strophe.
Die 2. Strophe erschien erstmals im »Zupfgeigenhansl«, Darmstadt 1909. Die 3. Strophe entstammt – abgesehen von der geän-
derten Schlusszeile – einem Wanderlied des Kuhländchens (Ich waß wohl, wenns gut wandern ist), überliefert bei Kretzschmer/
Zuccalmaglio, »Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen, Berlin 1838–1840
Von Monika Mauch für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
Es geht ein dunkle Wolk herein
090-1
Wol ken wohl in das grü ne Gras.
wird ein Re gen sein, ein Re gen aus den
90 Es geht ein dunkle Wolk herein
1. Es geht ein dunk le Wolk he rein, mich deucht, es
Em Am Em H Em
6
H
7
Am Em H Em F Hm G
6
H
7 7
D G Am H Em
7
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Es klappert die Mühle
027-1
hat’s kei ne Not. Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!
mah let das Korn zu dem kräf ti gen Brot, und ha ben wir die ses, so
Tag und bei Nacht ist der Mül ler stets wach, klipp klapp! Er
27 Es klappert die Mühle
1. Es klap pert die Müh le am rau schen den Bach, klipp klapp! Bei
F C F
F F
C
F Dm Gm C F B
7 7 7
C F C F
7
2. Flink laufen die Räder und drehen den Stein,
klipp klapp!
Und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein,
klipp klapp!
Der Bäcker dann Zwieback und Kuchen draus bäckt,
der immer den Kindern besonders gut schmeckt.
Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!
3. Wenn reichliche Körner das Ackerfeld trägt,
klipp klapp!
Die Mühle dann flink ihre Räder bewegt,
klipp klapp!
Und schenkt uns der Himmel nur immerdar Brot,
so sind wir geborgen und leiden nicht Not.
Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!
Melodie: aus dem 16. Jahrhundert, um 1770 in Verbindung
mit dem Text »Es ritten drei Reiter zum Tor hinaus« bekannt geworden
Text: Ernst Anschütz (1780–1861)
Von Michael Nagy für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
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Es war ein König in Thule
2. Es ging ihm nichts darüber,
er leert’ ihn jeden Schmaus;
die Augen gingen ihm über,
so oft er trank daraus.
3. Und als er kam zu sterben,
zählt’ er seine Städt’ im Reich,
gönnt’ alles seinen Erben,
den Becher nicht zugleich.
4. Er saß beim Königsmahle,
die Ritter um ihn her,
auf hohem Vätersaale,
dort auf dem Schloss am Meer.
031-1
ster bend sei ne Buh le ei nen gold nen Be cher gab.
31 Es war ein König in Thule
1. Es war ein Kö nig in Thu le gar treu bis an das Grab, dem
Dm Am B F Gm B A
Dm C F Gm Dm Gm A Dm
7 6
Thule: eine mystische Insel im Norden Europas
Buhle: Geliebte
Melodie: Carl Friedrich Zelter (1758–1832), 1812
Text: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), 1774
Von Cornelia Kallisch für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
5. Dort stand der alte Zecher,
trank letzte Lebensglut
und warf den heil’gen Becher
hinunter in die Flut.
6. Er sah ihn stürzen, trinken,
und sinken tief ins Meer;
die Augen täten ihm sinken;
trank nie einen Tropfen mehr.
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Es waren zwei Königskinder
032-1
Was ser war viel zu tief, das Was ser war viel zu tief.
lieb, sie konn ten bei sam men nicht kom men, das
32 Es waren zwei Königskinder
1. Es wa ren zwei Kö nigs kin der, die hat ten ei nan der so
F C F C F
C F C Dm B
7 6
F C F C F B C F
7 7
6
C
7 7
6. Sie fasst ihn in ihre Arme
und küsst seinen toten Mund:
»Ach Mündelein, könntest du sprechen,
|: so wär mein jung Herze gesund!« :|
7. Sie schwang sich um ihren Mantel
und sprang wohl in die See:
»Gut Nacht, mein Vater und Mutter,
|: ihr seht mich nimmermeh.« :|
8. Da hört man Glocken läuten,
da hört man Jammer und Not:
Hier liegen zwei Königskinder,
|: die sind alle beide tot. :|
2. »Ach Schätzchen, könntest du schwimmen,
so schwimm doch herüber zu mir!
Drei Kerzchen will ich anzünden,
|: und die solln leuchten zu dir.« :|
3. Das hört’ ein falsches Nönnchen,
die tat, als wenn sie schlief;
sie tät die Kerzlein auslöschen,
|: der Jüngling ertrank so tief. :|
4. »Ach Fischer, lieber Fischer,
willst dir verdienen groß Lohn,
so senk deine Netze ins Wasser,
|: fisch mir den Königssohn!« :|
5. Er warf das Netz ins Wasser,
es ging bis auf den Grund.
Der erste Fisch, den er fischet,
|: das war sich des Königs Sohn. :|
Melodie und Text: in verschiedenen Varianten überliefert mit Wurzeln im 15. Jahrhundert.
Text hier nach »Des Knaben Wunderhorn«, 4. Band, 1854, gekürzt; Melodie nach Heinrich Bothe, 1804
Von Juliane Banse für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
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2. »Wie sollte ich denn nicht barfuß gehn,
hab keine Schuhe ja anzuziehn?
La la la la, la la la la,
hab keine Schuhe ja anzuziehn.«
3. »Feinsliebchen, willst du mein eigen sein,
so kaufe ich dir ein Paar Schühlein fein!
La la la la, la la la la,
so kaufe ich dir ein Paar Schühlein fein!«
4. »Wie könnte ich euer eigen sein,
ich bin ein arm Dienstmägdelein.
La la la la, la la la la,
ich bin ein arm Dienstmägdelein.«
5. »Und bist du arm, so nehm ich dich doch,
du hast ja Ehr und Treue noch.
La la la la, la la la la,
du hast ja Ehr und Treue noch.«
Melodie und Text: ursprünglich kuhländisches Lied (Mähren), 1814 veröffentlicht. Von Anton Wilhelm von Zuccalmaglio
(1803–1869) ins Hochdeutsche übertragen und mit der Melodie der westfälischen Ballade »Winterrosen« verbunden.
Fassung nach Johannes Brahms (1833–1897), WoO 33 Nr. 12, 1894
Von Juliane Banse und Olaf Bär für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
6. »Die Ehr und Treu mir keiner nahm,
ich bin wie ich von der Mutter kam.
La la la la, la la la la,
ich bin wie ich von der Mutter kam.«
7. »Und Ehr und Treu ist besser wie Geld,
ich nehm mir ein Weib, das mir gefällt.
La la la la, la la la la,
ich nehm mir ein Weib, das mir gefällt.«
8. Was zog er aus seiner Tasche fein?
Mein Herz, von Gold ein Ringelein.
La la la la, la la la la,
mein Herz, von Gold ein Ringelein.
Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß gehn
035-1
la, du zer trittst dir die zar ten Füß lein schön.
zar ten Füß lein schön. La la la la, la la la
35 Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß gehn
1. Feins lieb chen, du sollst mir nicht bar fuß gehn, du zer trittst dir die
Hm G D A Hm
G D A D D A G
7
A
D Hm Em Hm F Hm
6
F
7
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Gaudeamus igitur
2. Ubi sunt, qui ante nos
in mundo fuere?
Vadite ad superos,
transite ad inferos,
ubi iam fuere.
3. Vita nostra brevis est,
brevi finietur,
venit mors velociter,
rapit nos atrociter,
nemini parcetur.
Deutscher Text
1. Brüder lasst uns lustig sein,
weil der Frühling währet
und der Jugend Sonnenschein
unser Laub verkläret;
Grab und Bahre warten nicht,
wer die Rosen jetzo bricht,
dem ist der Kranz bescheret.
2. Unsres Lebens schnelle Flucht
leidet keinen Zügel,
und des Schicksals Eifersucht
macht ihr stetig Flügel;
Zeit und Jahre fliehn davon,
und vielleicht schnitzt man schon
an unsres Grabes Riegel.
nos ha be bit hu mus, nos ha be bit hu mus.
post iu cun dam iu ven tu tem, post mo les tam se nec tu tem
Gaudeamus igitur
Gau de a mus i gi tur, iu ve nes dum su mus,
A D E A
E E E
(A) (A)
A D E
F
D E
A
m
Melodie: Studentenlied, ursprünglich mittelalterliches Bußlied, 1788
Text: erste Textspuren im Mittelalter, heutige Fassung von Christian Wilhelm
Kindleben (1748–1786), Halle 1781
Von den Männerstimmen des SWR Vokalensembles Stuttgart
für das Liederprojekt gesungen.
Deutscher Text nach Johann Christian
Günther (1695–1723), 1717
4. Vivant omnes virgines
faciles, formosae,
vivant et mulieres,
tenerae amabiles,
bonae laboriosae!
3. Wo sind diese, sagt es mir,
die vor wenig Jahren
eben also, gleich wie wir,
jung und fröhlich waren?
Ihre Leiber deckt der Sand,
sie sind in ein ander Land
aus dieser Welt gefahren.
4. Wer nach unsern Vätern forscht
mag den Kirchhof fragen:
ihr Gebein, so längst vermorscht,
wird ihm Antwort sagen;
kann uns doch der Himmel bald,
eh‘ die Morgenglocke schallt,
in unsre Gräber tragen!
5. Unterdessen seid vergnügt,
lasst den Himmel walten,
trinkt, bis euch das Bier besiegt
nach Manier der Alten!
Fort, mir wässert schon das Maul,
und, ihr andern, seid nicht faul,
die Mode zu erhalten!
5. Pereat tristitia,
pereant osores,
pereat diabolus,
quivis antiburschius,
atque irrisores!
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Geh aus, mein Herz, und suche Freud
038-1
mir und dir sich aus ge schmü cket ha ben, sich aus ge schmü cket ha ben.
dei nes Got tes Ga ben; schau an der schö nen Gär ten Zier und sie he, wie sie
38 Geh aus, mein Herz, und suche Freud
1. Geh aus, mein Herz, und su che Freud in die ser lie ben Som mer zeit an
D A D Hm F A D
7
m 7
A E A Em A D Em A
E
7 7 7
D A D A D G Em A D
7 7 7
6
Melodie: Augustin Harder (1775–1813), bearbeitet von Friedrich Heinrich Eickhoff (1807–1880)
Text: Paul Gerhardt (1607–1676), 1653
Von Christiane Oelze für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
2. Die Bäume stehen voller Laub,
das Erdreich decket seinen Staub
mit einem grünen Kleide;
Narzissen und die Tulipan,
die ziehen sich viel schöner an
|: als Salomonis Seide. :|
3. Die Lerche schwingt sich in die Luft,
das Täublein fliegt aus seiner Kluft
und macht sich in die Wälder;
die hochbegabte Nachtigall
ergötzt und füllt mit ihrem Schall
|: Berg, Hügel, Tal und Felder. :|
4. Die Glucke führt ihr Völklein aus,
der Storch baut und bewohnt sein Haus,
das Schwälblein speist die Jungen,
der schnelle Hirsch, das leichte Reh
ist froh und kommt aus seiner Höh
|: ins tiefe Gras gesprungen. :|
5. Ich selber kann und mag nicht ruhn,
des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinnen;
ich singe mit, wenn alles singt,
und lasse, was dem Höchsten klingt,
|: aus meinem Herzen rinnen. :|
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Grüß Gott, du schöner Maien
2. Die kalten Wind verstummen,
der Himmel ist gar blau;
die lieben Bienlein summen
daher auf grüner Au.
O holde Lust im Maien
da alles neu erblüht,
du kannst mir sehr erfreuen
mein Herz und mein Gemüt.
039-1
Nach ti gall mit Schal le hat die für nehms te Stell.
Die lie ben Vög lein al le, sie sin gen all so hell. Frau
39 Grüß Gott, du schöner Maien
1.
tust
Grüß Gott,
Jung
du
und Alt
schö ner
er
Mai
freu en
en, da
mit
bist
dei
du
ner
wie
Blu men
drum
zier.
hier,
F Dm C F Am C F
7 7
F B Gm C F G C C
7 7
F Dm C F Am C F
7 7
Melodie: niederländisch, 1540
Text: aus Franken, 16. Jahrhundert. Nach Franz Wilhelm Ditfurth,
»50 ungedruckte Balladen und Liebeslieder des 16. Jahrhunderts«, Heilbronn 1877
Von Lydia Teuscher für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
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Hab mein Wage vollgelade
2. Hab mein Wage voll gelade,
voll mit Männern, alten.
Als wir in die Stadt ’neinkamen,
murrten sie und schalten.
Drum lad ich all mein Lebetage
nie alte Männer auf mein Wage.
Hü, Schimmel, hüa hü, hü, Schimmel, hü!
Melodie und Text: aus dem Flämischen »Ik heb een wagen vol geladen«, Gent 1843, Melodie mit deutschem Text von Christiane
Rassow zuerst bei Coenraad V. Bos, »30 niederländische Volkslieder«, Berlin 1898, danach umgesungen. Heute verbreitete Fassung
nach dem »Zupfgeigenhansl«, Darmstadt 1909.
3. Hab mein Wage voll gelade,
voll mit jungen Mädchen.
Als wir zu dem Tor ’neinkamen,
sangen sie durchs Städtchen.
Drum lad ich all mein Lebetage
nur junge Mädchen auf mein Wage.
Hü, Schimmel, hüa hü, hü, Schimmel, hü!
040-1
Wa ge. Hü, Schim mel, hü a hü, hü, Schim mel, hü!
Drum lad ich all mein Le be ta ge nie al te Weib sen auf mein
40 Hab mein Wage vollgelade
1. Hab
Als wir
mein Wa
in
ge
die Stadt
voll ge
’nein
la
ka
de,
men,
voll
hub’n
mit
sie
al
an
ten
zu
Weib
kei
sen.
fen.
G D D G
7 7
Hm Am
G C D G
7
D
E7
Am 7
G
D7
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Hab oft im Kreise der Lieben · Frisch gesungen!
2. Hab einsam auch mich gehärmet
in bangem, düsterem Mut
|: und habe wieder gesungen,
und alles war wieder gut. :|
3. Und manches, was ich erfahren,
verkocht ich in stiller Wut,
|: und kam ich wieder zu singen,
war alles auch wieder gut. :|
4. Sollst uns nicht lange klagen,
was alles dir wehe tut,
|: nur frisch, nur frisch gesungen,
und alles wird wieder gut. :|
041-1
gut, und al les, al les, und al les war hübsch und gut.
gut, und mir ein Lied lein ge sun gen, und al les war hübsch und
ruht und mir ein Lied lein ge sun gen, und al les war hübsch und
41 Hab oft im Kreise der Lieben
1. Hab oft im Krei se der Lie ben im duf ti gen Gra se ge
G D Em A
7 7
D Am E Am C G D
7 6
D
G Em Am D E Am A
7 7
D D G A D G C G D G
7 7 6 7
D
7
7
Melodie: Friedrich Silcher (1789–1860), Nr. 1 aus op. 34 für Männerchor, 1839
Text: Adalbert von Chamisso (1781–1838), 1829
Von Cornelius Hauptmann für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
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Hejo! Spann den Wagen an
(Kanon zu 3 oder 6 Stimmen)
042-1
3.
Hol die gold nen Gar ben, hol die gold nen Gar ben!
42 Hejo! Spannt den Wagen an
1.
He jo! Spann den Wa
(Kanon)
gen an,
2.
denn der Wind treibt Re gen ü bers Land!
Gm Dm Gm D7
Gm Gm
Dm D7
Gm Dm Gm D
4. 5.
6.
7
Melodie: nach dem englischen Rundgesang »Heigh-ho! Anybody home?
Food and drink and money have I none. Still I will be merry, still I will be merry.«
Text: Anonymus
Von »Wir Kinder vom Kleistpark« für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
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Horch, was kommt von draußen rein?
2. Leute haben’s oft gesagt, hollahi, hollaho,
was ich für’n Feinsliebchen hab. Hollahiaho!
Lass sie reden, schweig fein still, hollahi, hollaho,
kann ja lieben, wen ich will. Hollahiaho!
3. Wenn mein Liebchen Hochzeit hat, hollahi, hollaho,
ist für mich ein Trauertag. Hollahiaho!
Geh ich in mein Kämmerlein, hollahi, hollaho,
trage meinen Schmerz allein. Hollahiaho!
4. Wenn ich dann gestorben bin, hollahi, hollaho,
trägt man mich zum Grabe hin. Hollahiaho!
Setzt mir keinen Leichenstein, hollahi, hollaho,
pflanzt mir drauf Vergissnichtmein. Hollahiaho!
044-1
wirds wohl nicht ge we sen sein. Hol la hi a ho!
bei und schaut nicht rein, hol la hi, hol la ho,
Wird wohl mein Feins lieb chen sein. Hol la hi a ho! Geht vor
44 Horch, was kommt von draußen rein?
1. Horch, was kommt von drau ßen rein? Hol la hi, hol la ho!
D A D
7
D A D G
7
H Em A D D
G
7 7 7
D H Em A D
D
7 7
Melodie und Text: unbekannter Herkunft, um 1870 entstanden, in vielen Textvarianten überliefert
Von Dorothee Mields für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
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2. Das sag ich ihr und niemand mehr:
Mein’m Herzen g’schah noch nie so weh.
Sie liebet mich je länger je mehr;
durch Meiden muss ich leiden Pein.
Ich fahr dahin, ich fahr dahin!
3. Ich bitt dich, liebste Fraue mein,
wann ich dich mein und anders kein,
wann ich dir gib mein Lieb allein,
gedenk, dass ich dein Eigen bin.
Ich fahr dahin, ich fahr dahin!
4. Halt du dein Treu so stet als ich!
So wie du willt, so findst du mich.
Halt dich in Hut, das bitt ich dich!
Gesegn dich Gott! Ich fahr dahin!
Ich fahr dahin, ich fahr dahin!
Melodie und Text: Lochamer Liederbuch, 1452–1460, in der Fassung von Johannes Brahms, WoO 32 Nr. 17, um 1858
Von Ruth Sandhoff für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
Ich fahr dahin
045-1
soll es sein. Ich fahr da hin, ich fahr da hin!
Liebs ten mein, zu letzt lass ich ihr ’s Her ze mein, die weil ich leb, so
45 Ich fahr dahin
1. Ich fahr da hin, wann es muss sein, ich scheid mich von der
G C G D G Hm F G
6
D
7
m
D A D G Em C D G Hm Em
A
7 6
G A
D
G D G C D G D G
6 7 7 7 7
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Ich ging durch einen grasgrünen Wald
2. Stimm an, stimm an, Frau Nachtigall,
sing mir von meinem Feinsliebchen!
Sing mir es so hübsch, sing mir es so fein:
Heut Abend, da will ich bei ihr sein,
sie halten in meinen Armen.
3. Der Tag verging, die Nacht brach an,
der Knabe kam gegangen,
er klopfte so leise mit seinem Ring:
»Mach auf, mach auf, herzliebstes Kind!
Ich habe schon lange gestanden.«
4. »So lang gestanden, das hast du nicht,
ich habe ja noch nicht geschlafen;
hab immer gedacht in meinem Sinn:
wo ist mein allerliebst Schätzchen hin?
wo bist du so lange geblieben?«
5. »Wo ich so lange geblieben bin,
das kann ich dir, Schätzchen, wohl sagen:
wohl bei dem Bier, wohl bei dem Wein,
allwo die schönen Mädchen sein;
da bin ich auch jederzeit gerne.«
046-1
klei nen Vö ge lein in dem Wald, die hört ich so ger ne wohl sin gen.
sin gen; sie san gen so jung, sie san gen so alt, die
46 Ich ging durch einen grasgrünen Wald
1. Ich ging durch ei nen gras grü nen Wald, da hört ich die Vö ge lein
F C F Dm
7
C F Gm C F
C Gm Dm C F C F
7
7 7
Am
Am
Am
Melodie und Text: aus Hessen-Darmstadt, nach Ludwig Erk, »Neue Sammlung deutscher Volkslieder« II, Berlin 1841 (1. Fassung).
Alternative Fassung mit zwei neugedichteten Strophen von Hermann Kletke (1813–1886), 1841
Von den Männerstimmen des Dresdner Kammerchors für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
6. Ihr Jungfern nehmt euch wohl in Acht
und traut keinem Junggesellen!
Sie versprechen euch viel und haltens nicht,
sie führen euch alle nur hinter das Licht
und tun sich nur immer verstellen.
Alternative Fassung:
1. Ich geh durch einen grasgrünen Wald
und höre die Vögelein singen;
sie singen so jung, sie singen so alt,
die kleinen Vögelein in dem Wald,
die hör ich so gerne wohl singen.
2. O sing nur, singe, Frau Nachtigall,
wer möchte dich, Sängerin, stören?
Wie wonniglich klingt’s im Widerhall,
es lauschen die Blumen, die Vögel all
und wollen die Nachtigall hören
3. Nun muss ich wandern bergauf, bergab,
die Nachtigall singt in der Ferne.
Es wird mir so wohl, so leicht am Stab,
und wie ich schreite hinauf, hinab,
die Nachtigall singt in der Ferne.
253
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Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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Ich hab die Nacht geträumet
2. Ein Kirchhof war der Garten,
das Blumenbeet ein Grab,
und von dem grünen Baume
fiel Kron und Blüten ab.
3. Die Blüten tät ich sammeln
in einem großen Krug,
der fiel mir aus den Händen,
dass er in Stücke schlug.
4. Draus sah ich Perlen rinnen
und Tröpflein rosenrot.
Was mag der Traum bedeuten?
Herzliebster, bist du tot?
047-1
wuchs in mei nem Gar ten ein Ros ma ri en baum.
47 Ich hab die Nacht geträumet
1. Ich hab die Nacht ge träu met wohl ei nen schwe ren Traum; es
Fm C Fm D C
7
Fm B
Fm
C Fm
7
C
m
Melodie: vor 1775 bekannt, erstmals gedruckt bei Christoph Friedrich Nicolai, 1777
Text: erstmals bei August Zarnack (1777–1827), 1820
Von Britta Schwarz für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
254
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Ich hatt einen Kameraden
2. Eine Kugel kam geflogen,
gilt sie mir oder gilt sie dir?
Ihn hat es weggerissen,
er liegt vor meinen Füßen,
|: als wär’s ein Stück von mir. :|
3. Will mir die Hand noch reichen,
derweil ich eben lad.
Kann dir die Hand nicht geben,
bleib du im ew’gen Leben
|: mein guter Kamerad! :|
glei chen Schritt und Tritt, im glei chen Schritt und Tritt.
Trom mel schlug zum Strei te, er ging an mei ner Sei te im
Ich hatt ei nen Ka me ra den, ei nen bes sern findst du nit. Die
03
1.
Ich hatt einen Kameraden
G G
D G
D
D D A D
G
G D D
Em D G
G
7
7
7 7
Melodie: Friedrich Silcher (1789–1860)
Text: Ludwig Uhland (1787–1862)
Von Philip Niederberger und Johannes Kaleschke für das Liederprojekt gesungen.
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Ich weiß nicht, was soll es bedeuten · Loreley
2. Die schönste Jungfrau sitzet
dort oben wunderbar,
ihr goldnes Geschmeide blitzet,
sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme
und singt ein Lied dabei;
das hat eine wundersame,
gewaltige Melodei.
048-1
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C
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F
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C
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nen schein.
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ist kühl und es dun
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kelt
6
und
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fließt
7
der
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Rhein;
G7
der
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das
C
kommt
G
mir
G
nicht
7
aus dem Sinn.
C
Die
48 Ich weiß nicht, was soll es bedeuten
1. Ich
C
weiß nicht,was
F
soll es be
C
deu ten,
F6
dass
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ich
G
so trau
G7
rig
C
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7
Melodie: Friedrich Silcher (1789–1860), 1837
Text: Heinrich Heine (1797–1856), 1824
3. Den Schiffer im kleinen Schiffe,
ergreift es mit wildem Weh;
er schaut nicht die Felsenriffe,
er schaut nur hinauf in die Höh.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
am Ende Schiffer und Kahn;
und das hat mit ihrem Singen
die Loreley getan.
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Im Märzen der Bauer
2. Die Bäurin, die Mägde, sie dürfen nicht ruhn,
sie haben im Haus und im Garten zu tun;
sie graben und rechen und singen ein Lied
und freun sich, wenn alles schön grünet und blüht.
3. So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei,
dann erntet der Bauer das duftende Heu;
er mäht das Getreide, dann drischt er es aus:
im Winter, da gibt es manch fröhlichen Schmaus.
050-1
eg get und sät und rührt sei ne Hän de früh mor gens und spät.
Fel der und Wie sen in Stand. Er pflü get den Bo den, er
50 Im Märzen der Bauer
1. Im Mär zen der Bau er die Röss lein ein spannt. Er setzt sei ne
F B C F F
7
6
B C F C F
6 7
C F Dm B C F
7 7
6
Melodie und Text: Volkslied aus Mähren, seit 1884 nachgewiesen
Von Johannes Grimm für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
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Im schönsten Wiesengrunde
051-1
tau send mal! Da zog ich man che Stun de ins Tal hi naus.
zog ich man che Stun de ins Tal hi naus. Dich, mein stil les Tal, grüß ich
51 Im schönsten Wiesengrunde
1. Im schöns ten Wie sen grun de ist mei ner Hei mat Haus; da
D G D A D G Em A
6
A
D D G G D A D A
7 6
A
D D D G G D A D
7 6
A
7
2. Müsst aus dem Tal ich scheiden, wo alles Lust und Klang;
das wär mein herbstes Leiden, mein letzter Gang.
Dich, mein stilles Tal, grüß ich tausendmal!
Das wär mein herbstes Leiden, mein letzter Gang.
3. Sterb ich – in Tales Grunde will ich begraben sein;
singt mir zur letzten Stunde beim Abendschein:
Dir, o stilles Tal, Gruß zum letzten Mal!
Singt mir zur letzten Stunde beim Abendschein.
Melodie: nach dem Volkslied »Drei Lilien, drei Lilien«, 1830
Text: Wilhelm Ganzhorn (1818–1880), (»Das stille Tal«), 1852, im Original 13 Strophen
Von Peter Schreier für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
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In einem kühlen Grunde
Das zerbrochene Ringlein
2. Sie hat mir Treu versprochen,
gab mir ein’ Ring dabei,
|: sie hat die Treu gebrochen,
das Ringlein sprang entzwei. :|
3. Ich möcht als Spielmann reisen
weit in die Welt hinaus
|: und singen meine Weisen
und gehn von Haus zu Haus. :|
052-1
Liebs te ist ver schwun den, die dort ge woh net hat.
Liebs te ist ver schwun den, die dort ge woh net hat; mein
52. In einem kühlen Grunde
1. In ei nem küh len Grun de, da geht ein Müh len rad; mein
F C Dm C F
7
C C Am B F C F
7
C
7
C C F B F C F
7
C
7
Melodie: nach Johann Friedrich Glück (1793–1840), 1814. Fassung nach Ludwig Erk, »Deutscher Liederschatz«, Leipzig 1859–1872.
Die Originalfassung von Glück ist in kleinen Noten wiedergegeben. Der Volkslieder-Klavierband enthält Sätze zu beiden Fassungen.
Text: Joseph von Eichendorff (1788–1857), 1810
Von Marcus Ullmann für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
4. Ich möcht als Reiter fliegen
wohl in die blut’ge Schlacht,
|: um stille Feuer liegen
im Feld bei dunkler Nacht. :|
5. Hör ich das Mühlrad gehen,
ich weiß nicht, was ich will;
|: ich möcht am liebsten sterben,
da wär’s auf einmal still. :|
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2. Der Harung sprach: »Du bist verrückt«,
zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la,
»du bist mir viel zu plattgedrückt«,
zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la,
»rutsch mir den Buckel runter,
du olle Flunder, du olle Flunder,
rutsch mir den Buckel runter,
du olle Flunder.«
3. Da stieß die Flunder auf den Grund,
zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la,
wo sie ’nen goldnen Rubel fund,
zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la,
ein Goldstück von zehn Rubel,
o welch ein Jubel, o welch ein Jubel,
ein Goldstück von zehn Rubel,
o welch ein Jubel!
Harung = Hering
Melodie und Text: volkstümlich
4. Da war die olle Schrulle reich,
zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la,
da nahm der Harung sie sogleich,
zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la,
denn so ein alter Harung,
der hat Erfahrung, der hat Erfahrung,
denn so ein alter Harung,
der hat Erfahrung.
5. Und die Moral von der Geschicht?
zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la,
verlieb dich in ’nen Harung nicht,
zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la,
denn so ein alter Harung,
der hat Erfahrung, der hat Erfahrung,
denn so ein alter Harung,
der hat Erfahrung.
In einen Harung
053-1
1.
Flun der, ’ne ol le Flun der, ver
2.
Flun der.
ss ta ta, ti ra la la, ver lieb te sich, o Wun der, ’ne ol le
ra la la, der auf dem Mee res grun de schwamm, zwo, drei, vier,
53 In einen Harung
1. In ei nen Ha rung, jung und schlank, zwo, drei, vier, ss ta ta, ti
G D D
7 7
G G D7
D G C G
7
D G D G
7 7
260
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Innsbruck, ich muss dich lassen
2. Groß Leid muss ich jetzt tragen,
dass ich allein tu klagen
dem liebsten Buhlen mein.
Ach Lieb, nun lass mich Armen
im Herzen dein erbarmen,
|: dass ich muss dannen sein. :|
3. Mein Trost ob allen Weiben,
dein tu ich ewig bleiben,
stet, treu, der Ehren fromm.
Nun muss dich Gott bewahren,
in aller Tugend sparen,
|: bis dass ich wiederkomm. :|
054-1
ich nit weiß be kom men, wo ich im E lend bin.
frem de Land da hin. Mein Freud ist mir ge nom men, die
54 Innsbruck, ich muss dich lassen
1. Inns bruck, ich muss dich las sen, ich fahr da hin mein Stra ßen in
F B F
Am Gm Dm C Gm Dm G C Dm
7
Gm Dm C Dm Am F Gm Dm
C Gm Dm G C Dm C F
B Gm
C F
7
7
C
Buhle: Geliebter
Elend: altdeutsch für »Ausland«
Melodie: Heinrich Isaac (1450–1517)
Text: Kaiser Maximilian I. zugeschrieben, gedruckt bei Georg Forster, »Frische Teutsche Liedlein« I, Nürnberg 1539
Von Franz Vitzthum für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
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Jetzt fängt das schöne Frühjahr an
2. Es blühen Blümlein auf dem Feld
sie blühen weiß, blau, rot und gelb,
es gibt nichts Schöneres auf der Welt.
3. Jetzt leg ich mich in’n grünen Klee,
da singt das Vöglein in der Höh,
weil ich zu mei’m Feinsliebchen geh.
4. Jetzt geht er über Berg und Tal,
da singt so schön die Nachtigall
auf grüner Heid und überall.
055-1
blü hen an auf grü ner Heid und ü ber all.
55 Jetzt fängt das schöne Frühjahr
1. Jetzt fängt das schö ne Früh jahr an, und al les fängt zu
G D G G
7
Hm Em C Am D G
7
Melodie und Text: vom Niederrhein, Mitte 19. Jahrhundert. Fassung nach Erk/Böhme, »Deutscher Liederhort«, Leipzig 1893/94
5. Und als ich vor ihr Fenster ging,
da klopft ich an mit meinem Ring,
und da war schon ein andrer drin.
6. »Hab ich dich nicht recht treu geliebt
und dir dein Herz niemals betrübt,
doch seh ich wohl, du führst ein falsche Lieb.«
7. Jetzt geh ich in den grünen Wald,
da such ich mir mein Aufenthalt,
weil mir mein Schätzle nimmer g’fallt.
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Jetzt gang i ans Brünnele
2. Do lass i meine Äugele um und um gehn.
Do sieh i mein herztausige Schatz bei ’nem Andre stehn.
3. Und bei ’nem Andre stehe seh, ach, des tut weh!
Jetzt b’hüt di Gott, herztausiger Schatz, di b’sieh i nimmemeh!
4. Jetzt kauf i mir Tinte und Fed’r und Papier
und schreib meim herztausige Schatz einen Abschiedsbrief.
5. Jetzt leg i mi nieder aufs Heu und aufs Moos,
do fallet mir drei Röselein nieder in mein Schoß.
6. Und diese drei Röselein sind blutigrot.
Jetzt weiß i net, lebt mein Schatz, oder ist er tot?
056
such i mein herz tau si ge Schatz, find’n a ber net.
gang i ans Brün ne le, trink a ber net, do
56 Jetzt gang i ans Brünnele
1. Jetzt gang i ans Brün ne le, trink a ber net, jetzt
1. 2.
net,
F C F
7
F C F F
7
C F B F F
7 6
C7
herztausig: schwäbisch »herzlieb«
Melodie und Text: nach einem Volkslied aus dem Remstal; zuerst bei Friedrich Silcher, 1826
Von Andreas Weller für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
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Kein schöner Land
057-1
zeit,
F
wo wir uns fin
F
den wohl un tern Lin
C7
den zur
F
A bend
C7
zeit.
F
breit,
C
wo wir uns fin
F
den wohl un tern Lin
C7
den zur
Dm
A bend
C7
57 Kein schöner Land
1. Kein schö ner Land
F
in die ser
C
Zeit als hier das
F
uns re weit
G7
und
2. Da haben wir so manche Stund
gesessen da in froher Rund
|: und taten singen, die Lieder klingen
im Eichengrund. :|
Melodie und Text: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803–1869), nach einer älteren Melodie, in: Kretzschmer/Zuccalmaglio,
»Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen«, Berlin 1838–1840
Von Christian Elsner und Tochter Paulina für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
3. Dass wir uns hier in diesem Tal
noch treffen so viel hundertmal,
|: Gott mag es schenken, Gott mag es lenken,
er hat die Gnad. :|
4. Jetzt, Brüder, eine gute Nacht,
der Herr im hohen Himmel wacht;
|: in seiner Güten uns zu behüten,
ist er bedacht! :|
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Komm, lieber Mai · Sehnsucht nach dem Frühling
2. Zwar Wintertage haben
wohl auch der Freuden viel;
man kann im Schnee eins traben,
und treibt manch Abendspiel;
baut Häuserchen von Karten,
spielt Blindekuh und Pfand;
auch gibt’s wohl Schlittenfahrten
aufs liebe freie Land.
3. Doch wenn die Vöglein singen,
und wir dann froh und flink
auf grünen Rasen springen,
das ist ein ander Ding!
Jetzt muss mein Steckenpferdchen
dort in dem Winkel stehn,
denn draußen in dem Gärtchen
kann man vor Kot nicht gehn.
058-1
lie ber Mai, wie ger ne ein mal spa zie ren gehn!
möcht ich doch so ger ne ein Veil chen wie der sehn! Ach,
lass mir an dem Ba che die klei nen Veil chen blühn! Wie
58 Komm, lieber Mai Sehnsucht nach dem Frühling
1. Komm, lie ber Mai, und ma che die Bäu me wie der grün, und
D A D
7
D A D
7
A D A
E
7 7
7
D G
D
A D
6 A 7
Melodie: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791), KV 596, 1791
Text: Christian Adolf Overbeck (1755–1821), 1776
Von Sibylla Rubens für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
4. Am meisten aber dauert
mich Fiekchens Herzeleid.
Das arme Mädchen lauert
recht auf die Blumenzeit!
Umsonst hol ich ihr Spielchen
zum Zeitvertreib herbei:
Sie sitzt in ihrem Stühlchen
wie’s Hühnchen auf dem Ei.
5. Ach, wenn’s doch erst gelinder
und grüner draußen wär!
Komm, lieber Mai, wir Kinder,
wir bitten gar zu sehr!
O komm und bring vor allen
uns viele Veilchen mit!
Bring auch viel Nachtigallen
und schöne Kuckucks mit!
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Leise zieht durch mein Gemüt
059-1
klin ge, klei nes Früh lings lied, kling hi naus ins Wei te.
59 Leise zieht durch mein Gemüt
1. Lei se zieht durch mein Ge müt lieb li ches Ge läu te;
C C F F C
7
A A Dm C
C
G C
7 7
G
Melodie: Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847), op. 19 Nr. 5, 1834 (»Frühlingsgruß«); Text: Heinrich Heine (1797–1856)
Von Stella Doufexis für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
2. Kling hinaus bis an das Haus, wo die Veilchen sprießen!
Wenn du eine Rose schaust, sag, ich lass sie grüßen.
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Morgen muss ich weg von hier
2. Wenn zwei gute Freunde sind,
die einander kennen,
Sonn und Mond bewegen sich,
ehe sie sich trennen.
Noch viel größer ist der Schmerz,
wenn ein treu verliebtes Herz
|: in die Fremde ziehet. :|
3. Dort auf jener grünen Au
steht mein jung frisch Leben,
soll ich denn mein Leben lang
in der Fremde schweben?
Hab ich dir was Leids getan,
bitt dich, woll’s vergessen,
|: denn es geht zu Ende. :|
061-1
soll ich dich ver las sen, soll ich dich ver las sen!
Da ich dich so treu ge liebt ü ber al le Ma ßen,
o du al ler höch ste Zier, Schei den das bringt Grä men.
61 Morgen muss ich weg von hier
1. Mor gen muss ich weg von hier und muss Ab schied neh men;
E B E B E
7 7
E B E B F B
7
F
B B B E B
7 7
E A E B E
B
7
7
Melodie: Friedrich Silcher (1789–1860), 1827
Text: aus »Des Knaben Wunderhorn«, 1808
4. Küsset dir ein Lüftelein
Wangen oder Hände,
denke, dass es Seufzer sein,
die ich zu dir sende;
tausend schick ich täglich aus,
die da wehen um dein Haus,
|: weil ich dein gedenke. :|
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Muss i denn, muss i denn zum Städtele ’naus
2. Wie du weinst, wie du weinst,
dass i wandere muss, wandere muss,
wie wenn d’Lieb jetzt wär vorbei;
sind au drauß, sind au drauß der Mädele viel,
Mädele viel, lieber Schatz, i bleib dir treu.
Denk du net, wenn i en andre seh,
so sei mein Lieb vorbei,
sind au drauß, sind au drauß der Mädele viel,
Mädele viel, lieber Schatz, i bleib dir treu.
062
wie drum komm, wie drum komm, kehr i ein, mein Schatz, bei dir.
doch mein Freud an dir; wenn i komm, wenn i komm, wenn i
du,
ein,
mein
mein
Schatz,
Schatz, bei
bleibst hier?
dir. Kann i gleich nit all weil bei dir sein, han i
62 Muss i denn, muss i denn zum Städtele naus
1. Muss
Wenn
i
i
denn,
komm,
muss
wenn
i
i
denn
komm,
zum
wenn i
Stä
wie
dte
drum
le ’naus,
komm,
Stä
wie
dte
drum
le
komm,
’naus, und
kehr i
D A D D
7
Em A D A D
7
G D D
A D A D Em A D
7 7 7
Melodie und Strophe 1 von Friedrich Silcher (1789–1860),
1827 (»Abschied«), vermutlich nach einer älteren Vorlage,
Strophen 2 und 3 von Heinrich Wagner (1783–1863).
Später rhythmisch leicht verändert.
Von Michael Volle für das Liederprojekt gesungen.
(Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
3. Übers Jahr, übers Jahr,
wenn me Träubele schneidt, Träubele schneidt,
stell i hier mi wiedrum ein;
bin i dann, bin i dann dein Schätzele noch,
Schätzele noch, so soll die Hochzeit sein.
Übers Jahr, da ist mein Zeit vorbei,
da gehör i mein und dein,
bin i dann, bin i dann dein Schätzele noch,
Schätzele noch, so soll die Hochzeit sein.
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2. Wie du lachst mit deines Himmels Blau,
lieb Heimatland, ade!
Wie du grüßest mich mit Feld und Au,
lieb Heimatland, ade!
Gott weiß, zu dir steht stets mein Sinn,
doch jetzt zur Ferne zieht’s mich hin,
lieb Heimatland, ade!
3. Begleitest mich, du lieber Fluss,
lieb Heimatland, ade!
Bist traurig, dass ich wandern muss,
lieb Heimatland, ade!
Vom moos’gen Stein am wald’gen Tal,
da grüß ich dich zum letzten Mal,
lieb Heimatland, ade!
Nun ade, du mein lieb Heimatland
064-1
wan dern tut, lieb Hei mat land, a de!
de!
2.
Und
D
so sing
G
ich denn
A
mit
D
fro hem Mut, wie
Hm
man sin
G
get, wenn
A
man
64 Nun ade, du mein lieb Heimatland
1.
Es
Nun a de,
geht
D
jetzt
du mein
fort
lieb
zum
Hei
fer
mat
nen Strand,
land, lieb
lieb Hei
A
Hei
7
mat
mat
land,
land,
a
a
1.
de!
D
6 7 6 7
D Em A D
7
Melodie: nach einem westfälischen Soldatenlied, 1853
Text: August Disselhoff (1829–1903), 1851
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Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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Nun will der Lenz uns grüßen
2. Waldvöglein Lieder singen,
wie ihr sie nur begehrt:
Drum auf zum frohen Springen!
Die Reis’ ist Goldes wert.
Hei, unter grünen Linden,
da leuchten weiße Kleid!
Heija, nun hat uns Kinden
ein End all Wintersleid!
065-1
lädt im Fest tags klei de zum Mai en tan ze ein.
wob die brau ne Hei de sich ein Ge wand gar fein und
al len E cken sprie ßen die Blu men rot und blau. Draus
65 Nun will der Lenz uns grüßen
Nun will der Lenz uns grü ßen, von Mit tag weht es lau; aus
G Em A D C D G
7
G Em A D C D G
7
Hm D G D G C D
7 7
H Em A D C D G
7
1.
Melodie: Anonymus, gedruckt in
»Sammlung von Volksgesängen«, Zürich 1886
Text: Karl Ströse, »Deutsche Minne aus alter Zeit«, Leipzig 1878,
nach Neidhart von Reuental, 13. Jahrhundert
270
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2. O, du lieber Augustin ...
|: Rock ist weg, Stock ist weg,
Augustin liegt im Dreck,
o, du lieber Augustin, alles ist hin. :|
3. O, du lieber Augustin ...
|: Und selbst das reiche Wien,
hin ist’s wie Augustin;
weint mit mir im gleichen Sinn,
alles ist hin. :|
4. O, du lieber Augustin ...
|: Jeder Tag war ein Fest,
und was jetzt? Pest, die Pest!
Nur ein groß Leichenfest,
das ist der Rest. :|
O, du lieber Augustin
066-1
al les weg, o, du lie ber Au gus tin, al les ist hin.
Au gus tin, al les ist hin. Geld ist weg, Mäd’l ist weg, al les weg,
66 O, du lieber Augustin
O, du lie ber Au gus tin, Au gus tin, Au gus tin, o, du lie ber
F F C F F
7
F C F C F
7
C
F F F C F
7
1.
Melodie und Text: um 1800 erstmals in Wien nachgewiesen.
Der sprichwörtlich gewordene »liebe Augustin« war
vermutlich Markus Augustin (1643–1685), Sackpfeifer
und Dichter im Wien zur Pestzeit.
Von Kurt Moll für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
5. O, du lieber Augustin ...
|: Augustin, Augustin,
leg nur ins Grab dich hin!
O, du lieber Augustin, alles ist hin. :|
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VOLKSLIEDER
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam
ISBN 978-3-15-010794-2 (Reclam) · ISBN 978-3-89948-151-8 (Carus)
© 2010 Carus-Verlag, Stuttgart
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2. Wenn es beginnt zu tagen,
die Erde dampft und blinkt,
die Vögel lustig schlagen,
dass dir dein Herz erklingt:
Da mag vergehn, verwehen
das trübe Erdenleid,
|: da sollst du auferstehen
in junger Herrlichkeit. :|
3. Im Walde steht geschrieben
ein stilles, ernstes Wort
vom rechten Tun und Lieben
und was des Menschen Hort.
Ich habe treu gelesen
die Worte schlicht und wahr.
|: Und durch mein ganzes Wesen
ward’s unaussprechlich klar. :|
Melodie: Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847), »Sechs Lieder im Freien zu singen
für vierstimmigen gemischten Chor« op. 59 Nr. 3 (»Abschied vom Walde«), 1843
Text: Joseph von Eichendorff (1788–1857), 1810
Vom Kammerchor Stuttgart für das Liederprojekt gesungen.
4. Bald werd ich dich verlassen,
fremd in der Fremde gehn,
auf bunt bewegten Gassen
des Lebens Schauspiel sehn;
und mitten in dem Leben
wird deines Ernsts Gewalt
|: mich Einsamen erheben,
so wird mein Herz nicht alt. :|
O Täler weit, o Höhen · Abschied vom Walde
067-1
Zelt, schlag noch ein mal die Bo gen um mich, du grü nes Zelt.
saust die ge schäft’ ge Welt; schlag noch ein mal die Bo gen um mich, du grü nes
We hen an dächt’ ger Auf ent halt. Da drau ßen, stets be tro gen,
67 O Täler weit, o Höhen
1. O Tä ler weit, o Hö hen, o schö ner, grü ner Wald, du mei ner Lust und
C G Am F C C
F G C D G F C
7 7 7
C
G Em H G C F G
7 7
C C E Am F Dm G C
7 7
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Papir is doch waiß
2. Bay nechtn, bay nakht, bin ich oyf a chasene geveyn.
Fil sheyne meydenlech hof ikh dort gezen,
oy fil sheyne meydlech zu dir kimmt nicht goor
zu dayne schwarze eygelekh, zu dayne schwarze hoor.
3. Dayn tale, dayn minne, dyn eydeler fasoon,
in harzn brent a fayer, me zayt es nicht un.
Nidoo a za mensch, vos zol filn vi es brent.
Der toyt un dos lebn iz bay got in di hent.
119-1
ku schn dain sche’in po nim un zu hal tn dain hand.
sten dig ge se ssn drai teg noch a nand, zu
dir, main siß le bn, ziht doch main harz! Ich wollt
119 Papir is doch waiß
Pa pir is doch waiß un tint is doch schwarz, zu
Cm B E Fm G Cm
7
Cm A B B E
7
E A E Cm B E
E A A Fm
E G Cm
B
7
1.
B B
B
Melodie und Text: vermutlich aus dem biblischen Stück »Makhaze Mekhires Yoysef« (Der Verkauf Josefs) von Eliakum Zunser
(1836–1913), 1874, Verbreitung ab dem späten 19. Jahrhundert in verschiedenen Text- und Melodievarianten
Von Helene Schneiderman für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
Freie Übersetzung aus dem Jiddischen (die jiddische Sprache hat sich
im Mittelalter auf der Grundlage mittelhochdeutscher Dialekte entwickelt)
1. Papier ist doch weiß, und Tinte ist doch schwarz.
Zu dir, mein süßes Leben, zieht mich doch mein Herz.
Ich wollte immer dasitzen, drei Tage hintereinander,
um dein schön’ Gesicht zu küssen und deine Hand zu halten.
2. Letztens, des Nachts, bin ich auf einer Hochzeit gewesen;
viele schöne Mädchen habe ich dort gesehen.
Aber die vielen Mädchen kommen in ihrer Schönheit nicht an dich heran,
an dich mit deinen schwarzen Äugelein und deinem schwarzen Haar.
3. Deine Gestalt, dein Ausdruck, deine edlen Züge,
in meinem Herzen brennt ein Feuer, man sieht es mir nicht an.
Kein Mensch soll fühlen, wie es brennt.
Der Tod und das Leben liegen in Gottes Händen.
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Sah ein Knab ein Röslein stehn · Heidenröslein
068-1
Freu den. Rös lein, Rös lein, Rös lein rot, Rös lein auf der Hei den.
mor gen schön, lief er schnell, es nah zu sehn, sah’s mit vie len
68 Sah ein Knab ein Röslein stehn
1. Sah ein Knab ein Rös lein stehn, Rös lein auf der Hei den, war so jung und
D A D G D D
Hm G Em A D
A D G A Hm G D A D
7 7
G
D
D
F 7
D
A A
2. Knabe sprach: »Ich breche dich,
Röslein auf der Heiden.«
Röslein sprach: »Ich steche dich,
dass du ewig denkst an mich,
und ich will’s nicht leiden.«
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.
3. Und der wilde Knabe brach
’s Röslein auf der Heiden.
Röslein wehrte sich und stach,
half ihm doch kein Weh und Ach,
musst es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.
Melodie: Heinrich Werner (1800–1833), 1829
Text: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), 1771
Von Roman Trekel für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
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Schön ist die Welt
2. Wir sind nicht stolz,
wir brauchen keine Pferde,
|: die uns von dannen ziehn. :| 		
3. Wir steigen hin
auf Berge und auf Hügel,
|: wo uns die Sonne sticht. :|
070b-1
in die wei te Welt, wohl in die wei te Welt.
70b Schön ist die Welt
1. Schön ist die Welt, drum Brü der, lasst uns rei sen wohl
G Em G D
D G D G
7 7
Melodie und Text: Gesellenlied aus dem Hessischen, Ende des 19. Jahrhunderts
4. Wir laben uns
an jeder Felsenquelle,
|: wo frisches Wasser fließt. :|
5. Wir reisen fort
von einer Stadt zur andern,
|: wo uns die Luft gefällt. :|
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Schwesterlein, wann gehn wir nach Haus
2. »Schwesterlein, Schwesterlein, wann gehn wir nach Haus?«
»Morgen, wenn der Tag anbricht,
eh end’t die Freude nicht,
Brüderlein, Brüderlein, der fröhliche Braus.«
3. »Schwesterlein, Schwesterlein, wohl ist es Zeit.«
»Mein Liebster tanzt mit mir,
geh ich, tanzt er mit ihr,
Brüderlein, Brüderlein, lass du mich heut.«
4. »Schwesterlein, Schwesterlein, was bist du blass?«
»Das macht der Morgenschein
auf meinen Wängelein,
Brüderlein, Brüderlein, die vom Taue nass.«
5. »Schwesterlein, Schwesterlein, du wankest so matt?«
»Suche die Kammertür,
suche mein Bettlein mir.
Brüderlein, es wird fein unterm Rasen sein.«
071-1
Brü der lein, Brü der lein, dann gehn wir nach Haus.«
»Mor gen, wenn die Hah nen krähn, wolln wir nach Hau se gehn,
71 Schwesterlein, wann gehn wir nach Haus
1. »Schwes ter lein, Schwes ter lein, wann gehn wir nach Haus?«
Am Dm Am E Am
7
E
C G C C G C
7 7
Am E Dm Am E Am
7
E
Melodie und Text: aus Kretzschmer/Zuccalmaglio, »Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen«,
Berlin 1838–1840
Von Ingeborg Danz für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
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So treiben wir den Winter aus
2. Wir stürzen ihn von Berg zu Tal,
damit er sich zu Tode fall.
Wir jagen ihn über die Heiden,
dass er den Tod muss leiden.
3. Wir jagen den Winter vor die Tür,
den Sommer bringen wir herfür,
den Sommer und den Maien,
die Blümlein mancherleien.
096-1
Am
schan
Dm
den, hin weg
F
aus un
Dm
sern Lan
Am
den.
Dm
Dm
uns re Stadt
C
zum Tor
F
hi naus
Dm
und ja
G
gen ihn
Em
zu
96 So treiben wir den Winter aus
1. So
Dm
trei ben wir
G
den Win
Dm
ter aus, durch
Melodie: Mitte des 16. Jahrhunderts, erstmals gedruckt bei Andreas Kellner, »Psalme, geistlike Lede und Gesenge«, Stettin 1576
Text: Teil eines alten Brauchtumsliedes aus dem 16. Jahrhundert, nach »Des Knaben Wunderhorn«, 1805
Von der Pfälzischen Kurrende für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
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Stehn zwei Stern am hohen Himmel
2. Ach, was wird mein Schätzchen denken,
weil ich bin so weit von ihr,
weil ich bin, weil ich bin,
weil ich bin so weit von ihr.
3. Gerne wollt ich zu ihr gehen,
wenn der Weg so weit nicht wär,
wenn der Weg, wenn der Weg,
wenn der Weg so weit nicht wär.
4. Gold und Silber, Edelsteine,
schönster Schatz, gelt, du bist mein;
ich bin dein, du bist mein.
Ach, was kann denn schöner sein!
072-1
Mond, leuch ten so hell, leuch ten so hell, leuch ten hel ler als der Mond.
72 Stehn zwei Stern am hohen Himmel
Stehn zwei Stern am ho hen Him mel, leuch ten hel ler als der
A D E A D Hm A E
7
E
A D Hm A E A
A
E E
A 7
A 7
1.
Melodie und Text: aus dem Westerwald, 1884 aufgezeichnet, Fassung nach dem »Zupfgeigenhansl«, Darmstadt 1909
Von Christoph Genz für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
1.
278
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Verstohlen geht der Mond auf
2. Er steigt die blaue Luft hindurch,
blau, blau Blümelein!
Bis dass er scheint auf Löwenburg.
Rosen im Tal, Mädel im Saal, o schönste Rosa!
3. O schaue, Mond, durchs Fensterlein!
Blau, blau Blümelein!
Schön Trude lock mit deinem Schein!
Rosen im Tal, Mädel im Saal, o schönste Rosa!
4. Und siehst du mich und siehst du sie,
blau, blau Blümelein!
Zwei treure Herzen sahst du nie.
Rosen im Tal, Mädel im Saal, o schönste Rosa!
073-1
führt sein Lauf; Ro sen im Tal, Mä del im Saal, o schöns te Ro sa!
73 Verstohlen geht der Mond auf
1. Ver stoh len geht der Mond auf, blau, blau Blü me lein! Durch Sil ber wölk chen
Am E F Dm Am E
Am E F E Am C E Am
7/5
Hm E 7
Dm
C
Melodie und Text: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803–1869), möglicherweise nach einer Melodie vom Niederrhein,
in: Kretzschmer/Zuccalmaglio, »Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen«, Berlin, 1838–1840
Von Angelika Kirchschlager für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
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Viva, viva la musica (Kanon zu 3 Stimmen)
074-1
3.
vi va la mu si ca!
2.
74 Viva, viva la musica
1.
Vi
G
va,
(Kanon)
vi va la
D
mu si ca, vi va, vi va la mu si ca,
C6
G D
C6
G C6
D
deutsch: Es lebe die Musik!
Melodie und Text: Michael Praetorius (1571–1621)
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Vöglein im hohen Baum
2. Blümlein im Wiesengrund
blühen so lieb und bunt,
tausend zugleich;
wenn ihr vorübergeht,
wenn ihr die Farben seht,
freuet ihr euch, freuet ihr euch.
3. Wässerlein fließt so fort
immer von Ort zu Ort
nieder ins Tal:
Dürstet nun Mensch und Vieh,
kommen zum Bächlein sie,
trinken zumal, trinken zumal.
075-1
Leu te gern hor chen und stehn, hor chen und stehn.
singt doch so schön, dass wohl von nah und fern al le die
75 Vöglein im hohen Baum
1. Vög lein im ho hen Baum, klein ist’s, ihr seht es kaum,
C F C G C G
7
G D G G C
7 7
C C F G C
7 7
G7
D
Melodie: Friedrich Silcher (1789–1860)
Text: Wilhelm Hey (1789–1854)
Von Markus Schäfer für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
4. Habt ihr es auch bedacht,
wer sie so schön gemacht,
alle die drei?
Gott, der Herr, machte sie,
dass sich nun spät und früh
jedes dran freu, jedes dran freu.
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Wach auf, meins Herzens Schöne
2. Ich hör die Hahnen krähen
und spür den Tag dabei.
Die kühlen Winde wehen,
die Sternlein leuchten frei.
Singt uns Frau Nachtigalle,
singt uns ein süße Melodei,
sie meldt den Tag mit Schalle.
3. Du hast mein Herz umfangen
in treu inbrünst’ger Lieb,
ich bin so oft gegangen,
Feinslieb, nach deiner Zier,
ob ich dich möcht ersehen,
so würd erfreut das Herz in mir,
die Wahrheit muss ich g’stehen.
076-1
sin gen, ich mein, es woll des Ta ges Schein vom O ri ent her drin gen.
hör ein süß Ge tö ne von klei nen Wald vög lein. Die hör ich so lieb lich
76 Wach auf, meins Herzensschöne
1. Wach auf, meins Her zens Schö ne, zart Al ler liebs te mein. Ich
D A D G A D
7
D D G A D D G D
7
Hm F Em A Hm A D G A D
7
A
6
m
Melodie und Text: Tagelied aus dem 16. Jahrhundert, Melodie auch Johann Friedrich Reichardt zugeschrieben.
Hier in der Fassung von Johannes Brahms (1833–1897), WoO 33 Nr. 16, 1894
Vom SWR Vokalensemble Stuttgart für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
4. Selig ist Tag und Stunde,
darin du bist geborn!
Gott grüß mir dein rot Munde,
den ich mir hab erkorn!
Kann mir kein Liebre werden:
Schau, dass mein Lieb nicht sei verlorn,
du bist mein Trost auf Erden.
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Wachet auf! (Kanon zu 2 Stimmen)
Son ne be tritt ih re gol de ne Bahn.

Wa chet auf, wa chet auf, es kräh te der Hahn, die

 * 

*

Melodie und Text: Johann Jakob Wachsmann (1791–1853)
283
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Ward ein Blümchen mir geschenket
2. Sonne, lass mein Blümchen sprießen!
Wolke, komm, es zu begießen!
Richt empor dein Angesicht,
liebes Blümchen, fürcht dich nicht!
3. Und ich kann es kaum erwarten,
täglich geh ich in den Garten,
täglich frag ich: Blümchen, sprich,
Blümchen, bist du bös auf mich?
078-1
Vög lein, kommt und ge bet acht! Gelt, ich hab es recht ge macht.
78 Ward ein Blümchen mir geschenket
1. Ward ein Blüm chen mir ge schen ket, hab’s ge pflanzt und hab’s ge trän ket,
F C F F Am C F
7 7
F B F D Gm F F
C
Dm B Gm
6
C7 7
C7
Melodie: aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts; Text: August Hoffmann von Fallersleben (1798–1874)
Von Ruth Ziesak für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
4. Sonne ließ mein Blümchen sprießen,
Wolke kam, es zu begießen;
jedes hat sich brav gemüht,
und mein liebes Blümchen blüht.
5. Wie’s vor lauter Freude weinet,
freut sich, dass die Sonne scheinet!
Schmetterlinge, fliegt herbei,
sagt ihm doch, wie schön es sei!
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2. Die Bächlein von den Bergen springen,
die Lerchen schwirren hoch vor Lust;
was sollt ich nicht mit ihnen singen
aus voller Kehl und frischer Brust?
Melodie: Friedrich Theodor Fröhlich (1803–1836 ), 1833
Text: Joseph von Eichendorff (1788–1857), 1822
Wem Gott will rechte Gunst erweisen
079-1
will er sei ne Wun der wei sen in Berg und Tal und Strom und Feld.
79 Wem Gott will rechte Gunst erweisen
1.Wem Gott will rech te Gunst er wei sen, den schickt er in die wei te Welt, dem
C F C G C G
7
G C F C Am G C
7 7
3. Den lieben Gott lass ich nur walten,
der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
und Erd und Himmel will erhalten,
hat auch mein Sach aufs Best bestellt.
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Wenn alle Brünnlein fließen · Heimliche Liebe
080-1
ru fen darf, ja, ja, nicht ru fen darf, tu ich ihm win ken.
ich mein Lieb nicht ru fen darf, tu ich ihm win ken, wenn ich mein Lieb nicht
80 Wenn alle Brünnlein fließen
1. Wenn al le Brünn lein flie ßen, so muss man trin ken; wenn
G D G C Am D
G D G C A D D
7 7
G D G D G D G
7 7 7
Melodie: aus Schwaben, aufgezeichnet von Friedrich Silcher (1789–1860) in op. 65 Nr. 1, 1855
Text: erstmals gedruckt bei Johann Ott, »Hundert und ainundzweintzig newe Lieder«, Nürnberg 1534
Von Franz-Josef Selig für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
3. Warum sollt sie’s nicht werden,
ich seh sie ja so gern;
sie hat zwei blaue Äugelein,
die glänzen wie die Stern,
sie hat zwei blaue Äugelein,
ja, ja, zwei Äugelein,
die glänzen wie die Stern.
4. Sie hat zwei rote Wängelein,
sind röter als der Wein;
ein solches Mädel find’t man nicht
wohl unterm Sonnenschein,
ein solches Mädel find’t man nicht,
ja, ja, find’t man nicht
wohl unterm Sonnenschein.
2. Ja winken mit den Augen
und treten mit dem Fuß;
’s ist eine in der Stuben,
die mein werden muss,
’s ist eine in der Stuben,
ja, ja, der Stuben,
die mein werden muss.
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Wenn ich ein Vöglein wär
2. Bin ich gleich weit von dir,
bin ich doch im Schlaf bei dir
und red mit dir.
|: Wenn ich erwachen tu, :|
bin ich allein.
082-1
weil’s a ber nicht kann sein, weil’s a ber nicht kann sein, bleib ich all hier.
82 Wenn ich ein Vöglein wär
1. Wenn ich ein Vög lein wär und auch zwei Flüg lein hätt, flög ich zu dir,
G G A D
7
D G D G D G G D G
C6
7 7
G
C C6 7
D
Melodie: Johann Friedrich Reichardt (1752–1814),
»Liederspiel, Lieb’ und Treue«, um 1784
Text: bei Johann Gottfried Herder, »Volkslieder«, Leipzig 1778/79
Von Klaus Mertens für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
3. Es vergeht kein Stund in der Nacht,
da nicht mein Herz erwacht
und an dich denkt,
|: dass du mir tausendmal :|
dein Herz geschenkt.
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Widele, wedele · Bettelmanns Hochzeit
2. |: Widele, wedele, hinter dem Städele
hält der Bettelmann Hochzeit. :|
Pfeift das Mäusele, tanzt das Läusele,
schlägt das Igele Trommel.
Widele, wedele, hinter dem Städele
hält der Bettelmann Hochzeit.
083-1
we de le, hin
7
ter dem Stä de le hält
Dm
der Bet tel mann
C7
Hoch zeit.
F
C
ha
7
ben, sol len zur Hoch
F
zeit kom
C
men. Wi
F
de le,
Hoch
C7
zeit.
F F
Al le die Tie re, die We de le
Hoch
C
zeit.
83 Widele, wedele, hinter dem Städtele
1. Wi
F
de le, we de le, hin
C
ter dem Stä de le hält der Bet
B
tel mann
Dm
7
Gm
1. 2.
C B
Städele: Scheune
Melodie: volkstümlich, seit etwa 1800 überliefert, auch mit anderer Textverteilung
Text: nach »Des Knaben Wunderhorn«, 1808
Von Sarah Wegener für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
288
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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Wie schön blüht uns der Maien
2. Bei ihr, da wär ich gerne,
bei ihr, da wär mirs wohl.
Sie ist mein Morgensterne,
g’fällt mir im Herzen wohl.
Sie hat ein’ roten Mund,
könnt ich sie darauf küssen,
mein Herz würd mir gesund.
084-1
ich
Am
nur
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7
sie den
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ke, mein
G
Herz
D
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84 Wie schön blüht uns der Maien
1. Wie
G
schön blüht
D
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G
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D7
da
Melodie: nach einer Courante aus Ernst Scheeles Lautenbuch, 1619
(diese wiederum nach einem englischen Tanzlied, dem »Sellingers Round«, um 1600)
Text: bei Georg Forster, »Frische Teutsche Liedlein« III, Nürnberg 1549
Adaption von Melodie und Text durch Max Pohl (1869–1928), 1911
Von Franz Vitzthum für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus)
3. Wollt Gott, ich fänd im Garten
drei Rosen auf einem Zweig,
ich wollte auf sie warten,
ein Zeichen wär mirs gleich.
Das Morgenrot ist weit,
es streut schon seine Rosen;
ade, mein schöne Maid!
289
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2. |: »Mein herzallerliebstes Mädel, so lass mich doch los, :|
ich lauf dir gewisslich auch so nicht davon,
ich lauf dir gewisslich auch so nicht davon.«
3. |: Kaum löset die schöne Jungfer das güldene Band, :|
da war in den Wald schon der Bursche gerannt,
da war in den Wald schon der Bursche gerannt.
auch als Quodlibet mit »Heißa, Kathreinerle«
Text und Melodie: nach dem schwedischen Tanzlied »Och jungfrau hon går i dansen« aus dem 19. Jahrhundert;
deutscher Text: Alfred Julius Boruttau (1877–1940), 1910
Von Christiane Iven für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus)
Zum Tanze, da geht ein Mädel
085-1
schlingt sie dem Bur schen gar fest um die Hand.
Das schlingt sie dem Bur schen gar fest um die Hand, das
85 Zum Tanze, da geht ein Mädel
1. Zum Tan ze, da geht ein Mä del mit gül de nem Band.
G C D G
7
Am G D G
7
Am G D G
7
D7
D7
290
291
1. Alle Jahre wieder
2. Als ich bei meinen Schafen wacht
3. Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
4. Andachtsjodler
5. Brich an du schönes Morgenlicht
6. Den die Hirten lobeten sehre - Quem pastores
7. Der Heiland ist geboren
8. Der Morgenstern ist aufgedrungen
9. Der Tag der ist so freudenreich
10. Die heilgen drei König
11. Ehre sei Gott in der Höhe
12. Erfreue dich Himmel
13. Es ist ein Ros entsprungen
14. Es kommt ein Schiff geladen
15. Es wird scho glei dumpa
16. Freu dich Erd und Sternenzelt
17. Fröhlich soll mein Herze springen
18. Fröhliche Weihnacht überall
19. Gelobet seist du Jesu Christ
20. Go tell it on the mountain
21. Guten Abend in diesem Haus
22. Herbei o ihr Gläub’gen
23. Ich steh an deiner Krippen hier
24. Ihr Kinderlein kommet
25. In dulci jubilo
26. Inmitten der Nacht
27. Jingle bells
28. Josef lieber Josef mein
29. Kling Glöckchen klingelingeling
30. Kommet ihr Hirten
31. Lasst uns froh und munter sein
32. Leise rieselt der Schnee
33. Lieb Nachtigall wach auf
34. Lobt Gott ihr Christen alle gleich
35. Macht hoch die Tür
36. Maria durch ein Dornwald ging
37. Morgen Kinder wird’s was geben
38. Nun komm der Heiden Heiland
39. O du fröhliche
40. O Freude über Freude
41. O Heiland reiß die Himmel auf
42. O Jesulein zart
43. O Tannenbaum
44. Still still still weil’s Kindlein schlafen will
45. Stille Nacht heilige Nacht
46. Süßer die Glocken nie klingen
47. Tauet Himmel den Gerechten
48. Tochter Zion
49. Und unser lieber Frauen
50. Vom Himmel hoch da komm ich her
51. Vom Himmel hoch o Englein kommt
292
52. Wachet auf ruft uns die Stimme
53. Was soll das bedeuten
54. We wish you a merry Christmas
55. Wer klopfet an
56. Wie schön leuchtet der Morgenstern
57. Wie soll ich dich empfangen
58. Zu Bethlehem geboren
293
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Alle Jahre wieder
1. Al le
- Jah re
- wie der
- kommt das Chris tus
- kind
-
1. Alle Jahre wieder
auf die Er de
- nie der,
- wo wir Men schen
- sind.
2. Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.
3. Steht auch mir zur Seite,
still und unerkannt,
dass es treu mich leite
an der lieben Hand.
Melodie: Friedrich Silcher (1789–1860) 1842; Text: Wilhelm Hey (1789–1854) 1837
Von Vincent Frisch (Knabenchor collegium iuvenum Stuttgart) für das Liederprojekt gesungen.
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Melodie und Text: Kölner Gesangbuch 1623
Von Andreas Weller für das Liederprojekt gesungen.
Als ich bei meinen Schafen wacht
1. Als ich bei mei nen
- Scha fen
- wacht, ein En gel
- mir die
3. Als ich bei meines Schafen wach
Bot schaft
- bracht. Des bin ich froh, bin ich froh,
froh, froh, froh, froh, froh, froh! Be ne
- di
- ca
- mus
-
Do mi
- no,
- be ne
- di
- ca
- mus
- Do mi
- no!
-
2. Er sagt, es soll geboren sein
zu Bethlehem ein Kindelein.
Des bin ich froh...
3. Er sagt, das Kind liegt da im Stall
und soll die Welt erlösen all.
Des bin ich froh...
4. Als ich das Kind im Stall gesehn,
nicht wohl konnt ich von dannen gehn.
Des bin ich froh...
5. Den Schatz muss ich bewahren wohl,
so bleibt mein Herz der Freuden voll.
Des bin ich froh...
F7
C
F7
C
F7
C
Bb
D
F7
C
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Melodie: überliefert; Text: Hermann Kletke (1816–1886) 1841
Von Ingeborg Danz und Thomas Cooley für das Liederprojekt gesungen.
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
1. Am Weih nachts
- baum
- die Lich ter
- bren nen,
- wie glänzt er
4. Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
fest lich,
- lieb und mild, als spräch er: »Wollt in mir er -
ken nen
- ge treu
- er
- Hoff nung
- stil les
- Bild!«
2. Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz.
O fröhlich, seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.
3. Zwei Engel sind hereingetreten,
kein Auge hat sie kommen sehn;
sie gehn zum Weihnachtstisch und beten
und wenden wieder sich und gehn.
4. »Gesegnet seid ihr alten Leute,
gesegnet sei du kleine Schar!
Wir bringen Gottes Segen heute
dem braunen wie dem weißen Haar.
5. Zu guten Menschen, die sich lieben,
schickt uns der Herr als Boten aus,
und seid ihr treu und fromm geblieben,
wir treten wieder in dies Haus.«
6. Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen;
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen,
doch Gottes Segen blieb zurück.
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Melodie und Text: seit 1830 aus Sterzing (Südtirol) überliefert
Andachtsjodler
Djo, djo i
- ri,
- djo, djo i
- ri,
- djo, djo ri
- ri
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- jo e
- djo i
- ri.
-
5. Andachtsjodler
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Brich an, du schönes Morgenlicht
2. Willkommen, süßer Bräutigam,
du König aller Ehren!
Willkommen, Jesu, Gottes Lamm,
ich will dein Lob vermehren;
ich will dir all mein Leben lang
von Herzen sagen Preis und Dank,
dass du, da wir verloren,
für uns bist Mensch geboren.
3. Lob, Preis und Dank, Herr Jesu Christ,
sei dir von mir gesungen,
dass du mein Bruder worden bist
und hast die Welt bezwungen;
hilf, dass ich deine Gütigkeit
stets preis in dieser Gnadenzeit
und mög hernach dort oben
in Ewigkeit dich loben.
1. Brich
Du
an,
Hir
du
ten
-
schö
volk,
-
nes
er
- Mor
schre
-
gen
cke
-
-
licht,
nicht,
- und
weil
lass
dir
den
die
Him
En
mel
gel
-
-
7. Brich an du schönes Morgenlicht
ta
sa
gen!
gen,
-
-
dass die ses
- schwa che
- Knä be
- lein
- soll
un ser
- Trost und Freu de
- sein, da zu
- den Sa tan
-
zwin gen
- und letzt lich
- Frie den
- brin gen.
-
Melodie: Johann Schop (um 1590–1667) 1641
Fassung nach J. S. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
Text: Johann Rist (1607–1667) 1641
A
C# Esus
A
G
H7
F#
D
F# G
H
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Den die Hirten lobeten sehre · Quem pastores
Nach
mun
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-
-
den
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1.
1. Den
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- seh
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-
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und
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-
En
an
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- -
8. Den die Hirten lobeten sehre
noch
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viel
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meh
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-
re,
re:
-
-
fürcht’
ab
euch
sit
-
für
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-
nim
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mer
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me
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- ein
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-
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Schein
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Melodie: Hohenfurt um 1450 / Prag 1541 / bei Valentin Triller 1555
Text: bei Matthäus Ludecus 1589 nach »Quem pastores laudavere« 15. Jahrhundert / Nikolaus Herman 1560
nach »Nunc angelorum gloria« 14. Jahrhundert / Johannes Keuchental 1573 nach »Magnum nomen Domini«
11. Jahrhundert
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-
2. I: Zu dem die Könige kamen geritten,
II: Gold, Weihrauch, Myrrhen brachten sie mitte.
III: Sie fielen nieder auf ihre Knie:
IV: Gelobet seist du, Herr, allhie.
Alle: »Sein’ Sohn die göttlich Majestät
euch geben hat,
ein’ Menschen lassen werden.
Ein Jungfrau ihn geboren hat
in Davids Stadt, da ihr ihn finden werdet
liegend in eim Krippelein
nackend, bloß und elende,
dass er all euer Elend von euch wende.«
Gottes Sohn...
3. I: Lobt, ihr Menschen alle gleiche,
II: Gottes Sohn vom Himmelreiche;
III: dem gebt jetzt und immermehre
IV: Lob und Preis und Dank und Ehr.
Alle: Die Hirten sprachen: »Nun wohlan,
so lasst uns gahn
und diese Ding erfahren,
die uns der Herr hat kundgetan:
das Vieh lasst stahn, er wird’s indes bewahren.«
Da fanden sie das Kindelein
in Tüchelein gehüllet,
das alle Welt mit seiner Gnad erfüllet.
Gottes Sohn...
Bb
D
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Melodie: Innsbruck 1881/1883
Text: Strophe 1 Oberösterreich 19. Jahrhundert; Strophe 2–4 Glatz (Schlesien)
Der Heiland ist geboren
2. Das Kindlein auserkoren, freu dich, du Christenheit,
das in dem Stall geboren, hat Himmel und Erd erfreut.
Freut euch...
3. Die Engel lieblich singen, freu dich, du Christenheit,
tun gute Botschaft bringen, verkündigen große Freud!
Freut euch...
4. Der Gnadenbrunn tut fließen, freu dich, du Christenheit,
tut alle das Kindlein grüßen, kommt her zu ihm mit Freud.
Freut euch...
1. Der
sonst
Hei
wärn
land
wir
- ist
gar
ge
ver
bo
lo
-
-
ren,
ren
-
-
freu
in
dich,
al
du
le
-
Chris
E wig
ten
-
-
heit;
keit.
-
-
9. Der Heiland ist geboren
1.–4. Freut euch von Her zen,
- ihr Chris ten
- all, kommt
her zum Kind lein
- in dem Stall; freut euch von Her zen,
- ihr
Chris ten
- all, kommt her zum Kind lein
- in dem Stall.
301
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Der Morgenstern ist aufgedrungen
1. Der Mor gen
- stern
- ist auf ge
- drun
- gen,
- er leucht’ da her
- zu
10. Der Morgenstern ist aufgedrungen
die ser
- Stun de
- hoch ü ber
- Berg und tie fe
- Tal,
vor Freud singt uns der lie - ben En
En - gel Schar.
2. »Wacht auf«, singt uns der Wächter Stimme
vor Freuden auf der hohen Zinne:
»Wacht auf zu dieser Freudenzeit!
Der Bräutgam kommt, nun machet euch bereit!«
3. Christus im Himmel wohl bedachte,
wie er uns reich und selig machte
und wieder brächt ins Paradies,
darum er Gottes Himmel gar verließ.
4. O heilger Morgenstern, wir preisen
dich heute hoch mit frohen Weisen;
du leuchtest vielen nah und fern,
so leucht auch uns, Herr Christ, du Morgenstern!
Melodie: 15. Jahrhundert; geistlich bei Daniel Rumpius (1549– um 1600) 1587
Text: 1. Strophe 15. Jahrhundert; 2.–4. Strophe bei Daniel Rumpius (1549– um 1600) 1587,
bearbeitet von Otto Riethmüller (1889–1938) 1932
F
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Melodie: Medingen um 1320, Hohenfurt 1410, Wittenberg 1529
Text: 1. Strophe 15. Jahrhundert nach »Dies est laetitiae« um 1320;
2. Strophe Johann Peter Uz (1720–1796) 1781 nach »Ein Kindelein so löbelich« 15. Jahrhundert
Der Tag, der ist so freudenreich
2. Halleluja, denn uns ist heut
ein göttlich Kind geboren.
Von ihm kommt unsre Seligkeit;
wir wären sonst verloren.
Am Himmel hätten wir nicht teil,
wenn nicht zu unser aller Heil
dies Kind geboren wäre.
Liebster Heiland Jesu Christ,
der du unser Bruder bist,
dir sei Lob, Preis und Ehre.
1. Der
denn
Tag,
Got
der
tes
-
ist
Sohn
so
vom
freu
Him
den
mel
-
-
reich
reich,
-
- zu
al
lieb
-
len
uns
- Men
ar men
schen
-
-
kin
Sün
- dern,
dern,
-
-
11. Der Tag, der ist so freudenreich
von ei ner
- Jung frau
- ist ge born.
- Ma ri
- a,
- du bist aus er
- korn,
-
dass du Mut ter
- wä rest.
- Was ge schah
- so wun der
- gleich?
-
Got tes
- Sohn vom Him mel
- reich,
- der ist Mensch ge bo
- ren.
-
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A
F
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Melodie und Text: aus Oberbayern überliefert, Anfang 18. Jahrhundert
Die heilgen drei König’
1. Die heil gen
- drei Kö nig’
- mit ih ri
- gem
- Stern, die
13. Die heilgen drei König’ mit ihrigem Stern
kom men
- ge gan
- gen,
- ihr Frau en
- und Herrn. Der Stern gab
ih nen
- den Schein; ein neu es
- Jahr geht uns he rein.
-
2. Die heilgen drei König’ mit ihrigem Stern,
sie bringen dem Kindlein das Opfer so gern.
Sie reisen in schneller Eil’
in dreizehn Tag’ vierhundert Meil’.
3. Die heilgen drei König’ mit ihrigem Stern
knien nieder und ehren das Kindlein, den Herrn.
Ein’ selige, fröhliche Zeit
verleih uns Gott im Himmelreich!
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Ehre sei Gott in der Höhe (Kanon zu 4 Stimmen)
Eh re
- sei Gott in der Hö he!
-
Frie de
- auf Er den,
- auf Er den
- und den
Men schen
- ein Wohl ge
- fal
- len.
- A -
men, A men.
- - -
21. Ehre sei Gott in der Höhe
Melodie: Ludwig Ernst Gebhardi (1787–1862) um 1830; Text: Lukas 2,14
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Erfreue dich, Himmel
1. Er freu
- e
- dich, Him mel,
- er freu
- e
- dich, Er de;
- er freu
- e
- sich
38. Erfreue dich, Himmel
al les,
- was fröh lich
- kann wer den.
- Auf Er den
- hier un ten,
- im Him mel
- dort
o ben:
- den gü ti
- gen
- Va ter,
- den wol len
- wir lo ben.
-
2. Erd, Wasser, Luft, Feuer und himmlische Flammen,
ihr Menschen und Engel, stimmt alle zusammen:
Auf Erden hier unten, im Himmel dort oben:
das Kind in der Krippe, das wollen wir loben.
Melodie: Augsburg 1669/ Bamberg 1691; Text: Straßburg 1697
F7
C
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Es ist ein Ros entsprungen
2. Das Röslein, das ich meine,
davon Jesaja sagt,
ist Maria, die Reine,
die uns das Blümlein bracht.
Aus Gottes ewgem Rat
hat sie ein Kind geboren,
und blieb doch reine Magd.
(GL-Fassung)
3. Das Blümelein so kleine,
das duftet uns so süß;
mit seinem hellen Scheine
vertreibt’s die Finsternis.
Wahr’ Mensch und wahrer Gott
hilft uns aus allem Leide,
rettet von Sünd und Tod.
2. Das Blümlein, das ich meine,
davon Jesaja sagt,
hat uns gebracht alleine
Marie, die reine Magd;
aus Gottes ewgem Rat
hat sie ein Kind geboren,
welches uns selig macht.
(EG-Fassung)
1. Es
wie
ist
uns
ein
die
Ros
Al
ent
ten
-
sprun
sun
- gen
gen,
-
-
aus
von
ei
Jes
ner
se
-
-
Wur
kam
zel
die
- zart,
Art
15. Es ist ein Ros entsprungen
und hat ein Blüm lein
- bracht mit ten
- im kal ten
-
Win ter
- wohl zu der hal ben
- Nacht.
Melodie: 16. Jahrhundert
Text: Strophe 1–2 Trier 1587/88; Strophe 3 bei Friedrich Layriz (1808–1859) 1844
Vom Kammerchor Stuttgart für das Liederprojekt gesungen.
307
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Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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Es kommt ein Schiff, geladen
2. Das Schiff geht still im Triebe,
es trägt ein teure Last;
das Segel ist die Liebe,
der Heilig Geist der Mast.
3. Der Anker haft’ auf Erden,
da ist das Schiff am Land.
Das Wort will Fleisch uns werden,
der Sohn ist uns gesandt.
1. Es kommt ein Schiff, ge la
- den
- bis an sein’ höchs ten
-
17. Es kommt ein Schiff, geladen
Bord, trägt Got tes
- Sohn voll Gna den,
- des Va ters
- e wigs
- Wort.
4. Zu Bethlehem geboren
im Stall ein Kindelein,
gibt sich für uns verloren;
gelobet muss es sein.
Melodie: Andernacher Gesangbuch 1608
Text: Daniel Sudermann, Straßburg um 1626 nach Vorlagen aus dem 15. Jahrhundert
Von Dietrich Henschel für das Liederprojekt gesungen.
C7
G
Dm
A
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Es wird scho glei dumpa
1. Es
drum
wird
kimm
scho
i
glei
zu
dum
dir
pa,
her,
- es
mein
wird
Hei
ja
land
-
schon
auf
Nacht,
d’Wacht.
20. Es wird scho glei dumpa
Will sin ga
- a Lia dl
- dem Liab ling,
- dem kloan, du
magst ja net schla fn,
- i hör di nur woan. Hei,
hei, hei, hei! Schlaf süaß, herz liabs
- Kind!
2. Vergiss jetzt, o Kinderl, dein Kummer, dei Load,
dass du da muasst leidn im Stall auf der Hoad.
Es ziern ja die Engerl dei Liegestatt aus,
möcht schöner net sein drin an König sein Haus.
Hei, hei, hei, hei! Schlaf süaß, du liabs Kind.
3. Ja Kinderl, du bist halt im Kripperl so schön,
mi ziemt, i kann nimmer da weg von dir gehn.
I wünsch dir von Herzen die süaßeste Ruah,
die Engerl vom Himmel, si decken di zua.
Hei, hei, hei, hei! Schlaf süaß, du schöns Kind.
Melodie und Text: Christkindl-Wiegenlied aus Tirol
Satz: Dreigesang aus Tirol, seit 1890 überliefert
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Melodie und Text: Leitmeritz 1844 nach einem böhmischen Weihnachtslied aus dem 15. Jahrhundert
Vom Orpheus Vokalensemble für das Liederprojekt gesungen.
Freu dich, Erd und Sternenzelt
1. Freu dich, Erd und Ster nen
- zelt,
- Hal le
- lu
- ja;
-
23. Freu dich, Erd und Sternenzelt
Got tes
- Sohn kam in die Welt, Hal le
- lu
- ja.
-
1.–3. Uns zum Heil er ko
- ren,
- ward er heut ge -
bo ren,
- heu te
- uns ge bo
- ren.
-
2. Seht, der schönsten Rose Flor, Halleluja,
sprießt aus Jesses Zweig empor, Halleluja.
Uns zum Heil erkoren...
3. Ehr sei Gott im höchsten Thron, Halleluja,
der uns schenkt sein’ lieben Sohn, Halleluja.
Uns zum Heil erkoren...
C
E
F
A
C
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Melodie: Johann Crüger (1598–1662) 1653
Text: Paul Gerhardt (1607–1676) 1653
Fröhlich soll mein Herze springen
1. Fröh lich
- soll mein Her ze
- sprin gen
- die ser
- Zeit,
24. Fröhlich soll mein Herze springen
da vor Freud al le
- En gel
- sin gen.
- Hört, hört, wie mit vol len
-
Chö ren
- al le
- Luft lau te
- ruft: Chris tus
- ist ge bo
- ren!
-
2. Heute geht aus seiner Kammer
Gottes Held, der die Welt reißt aus allem Jammer.
Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute,
Gottes Kind, das verbind’t sich mit unserm Blute.
3. Ei so kommt und lasst uns laufen,
stellt euch ein, groß und klein, eilt mit großen Haufen!
Liebt den, der vor Liebe brennet;
schaut den Stern, der euch gern Licht und Labsal gönnet.
4. Die ihr arm seid und elende,
kommt herbei, füllet frei eures Glaubens Hände!
Hier sind alle guten Gaben
und das Gold, da ihr sollt euer Herz mit laben.
5. Ich will dich mit Fleiß bewahren;
ich will dir leben hier, dir will ich hinfahren;
mit dir will ich endlich schweben
voller Freud ohne Zeit dort im andern Leben.
E7
H
G
H
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Melodie und Text: seit 1885 in Deutschland ohne Autorenangaben
als Lied aus England überliefert
Von Christoph und Julian Prégardien für das Liederprojekt gesungen.
Fröhliche Weihnacht überall
»Fröh
1.–3. li
- che
- Weih nacht
- ü ber
- all«,
- tö net
- durch die Lüf te
- fro her
- Schall.
25. Fröhliche Weihnacht überall
Weih nachts
- ton,
- Weih nachts
- baum,
- Weih nachts
- duft
- in je dem
- Raum.
»Fröh li
- che
- Weih nacht
- ü ber
- all«,
- tö net
- durch die Lüf te
- fro her
- Schall.
Da
1. rum
- al le
- stim met
- ein in den Ju bel
- ton;
-
denn es kommt das Licht der Welt von des Va ters
- Thron.
2. Licht auf dunklem Lebensweg, unser Licht bist du;
denn du führst, die dir vertraun, ein zur sel’gen Ruh.
»Fröhliche Weihnacht überall«...
3. Was wir andern je getan, sei getan für dich,
dass bekennen jeder muss: Christkind kam für mich.
»Fröhliche Weihnachtüberall«...
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C
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Melodie: Medingen um 1460, Wittenberg 1524
Text: Strophe 1 Medingen um 1380; Strophen 2–7 Martin Luther (1483–1546) 1524
Gelobet seist du, Jesu Christ
1. Ge lo
- bet
- seist du, Je su
- Christ, dass du Mensch ge bo
- ren
- bist von ei ner
-
26. Gelobet seist du Jesu Christ
Jung frau,
- das ist wahr; des freu et
- sich der En gel
- Schar. Ky ri
- e
- leis.
-
2. Des ewgen Vaters einig Kind
jetzt man in der Krippen find’t;
in unser armes Fleisch und Blut
verkleidet sich das ewig Gut.
Kyrieleis.
3. Den aller Welt Kreis nie beschloss,
der liegt in Marien Schoß;
er ist ein Kindlein worden klein,
der alle Ding erhält allein.
Kyrieleis.
4. Das ewig Licht geht da herein,
gibt der Welt ein’ neuen Schein;
es leucht’ wohl mitten in der Nacht
und uns des Lichtes Kinder macht.
Kyrieleis.
5. Der Sohn des Vaters, Gott von Art,
ein Gast in der Welt hier ward
und führt uns aus dem Jammertal,
macht uns zu Erben in sei’m Saal.
Kyrieleis.
6. Er ist auf Erden kommen arm,
dass er unser sich erbarm
und in dem Himmel mache reich
und seinen lieben Engeln gleich.
Kyrieleis.
7. Das hat er alles uns getan,
sein groß Lieb zu zeigen an.
Des freu sich alle Christenheit
und dank ihm des in Ewigkeit.
Kyrieleis.
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Melodie und Text: Spiritual um 1865, Textfassung von John Wesley Work Jr. (1871–1925) um 1880
Go, tell it on the mountain
1.–5. Go, tell it on the moun tain,
- o ver
- the hills and ev’ ry
- where;
-
81. Go, tell it on the mountain
go, tell it on the moun tain,
- that Je sus
- Christ is born.
1. While shep herds
- kept their watch ing
- over si lent
- flocks by night, be -
hold through out
- the heav ens
- there shone a ho ly
- light.
2. The shepherds feared and trembled,
when lo! Above the earth,
rang out the angels’ chorus
that hailed the Saviour’s birth.
Go, tell it on the mountain...
		
3. And lo! When they had heard it,
they all bowed down to pray,
then travelled on together,
to where the Baby lay.
Go, tell it on the mountain...
4. Down in a lowly manger
the humble Christ was born
and God sent us salvation
that blessed Christmas morn.
Go, tell it on the mountain...
5. I too am like a shepherd,
my flock of days to guard,
each day finds time for praying,
from this I won’t retard.
Go, tell it on the mountain...
F
C
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Guten Abend in diesem Haus
2. Und ihr Kinder in diesem Haus!
Und wir Kinder in diesem Haus!
Ei, so wünschet ihr...
3. Und ihr Mütter in diesem Haus!
Und wir Mütter in diesem Haus!
Ei, so wünschet ihr...
4. Und ihr Väter in diesem Haus!
Und wir Väter in diesem Haus!
Ei, so wünschet ihr...
1. Gu ten
- A bend
- in die sem
- Haus! Gu ten
- A bend
- in die sem
-
27. Guten Abend in diesem Haus
Haus! Ei, so wün schet
- ihr, ei, so wün schen
- wir ein glück-
se li
- ges
- neu es
- Jahr! Ein glück se
- li
- ges
- neu es
- Jahr!
Melodie und Text: Ansinglied zu Neujahr
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Melodie: vermutlich John Francis Wade (1711–1786) 1743 mit dem Text »Adeste, fideles«
Text (dt.): Friedrich Heinrich Ranke (1798–1876) 1826 nach »Adeste, fideles«
Vom Orpheus Vokalensemble für das Liederprojekt gesungen.
Herbei, o ihr Gläub’gen
2. Du König der Ehren, Herrscher der Heerscharen,
verschmähst nicht zu ruhen in Marien Schoß,
Gott, wahrer Gott von Ewigkeit geboren.
O lasset uns anbeten...
3. Kommt, singet dem Herren, singt, ihr Engelchöre!
Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen:
»Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!«
O lasset uns anbeten...
4. Ja, dir, der du heute Mensch für uns geboren,
Herr Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm,
dir, fleischgewordnes Wort des ewgen Vaters!
O lasset uns anbeten...
1. Her bei,
- o ihr Gläub’ gen,
- fröh lich
- tri um
- phie
- ret,
- o
28. Herbei, o ihr Gläubigen
kom met,
- o kom met
- nach Beth le
- hem!
-
Se het
- das Kind lein,
- uns zum Heil ge bo
- ren!
-
1.–4. O las set
- uns an be
- ten,
- o las set
- uns an -
be ten,
- o las set
- uns an be
- ten
- den Kö nig!
-
Lateinische Fassung
Adeste, fideles, laeti triumphantes,
venite, venite in Bethlehem.
Natum videte Regem Angelorum:
venite, adoremus, venite, adoremus,
venite, adoremus Dominum!
G
H
D7
A
D
A
H
D#
G
H
Am
C
A7
C# G
D
316
000
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut, nimm
Ich steh an deiner Krippen hier
1. Ich
ich
steh
kom
an
me,
dei
bring
ner
und
Krip
schen
pen
ke dir,
hier, o
was
Je
du
su,
mir
du
hast
mein
ge
Le
ge
ben;
ben.
al les hin und lass dir’s wohl ge fal len.
Hm Fis Hm G A D Hm G Fis
7
D G D Em A D D G D
Em A D Hm E Fis Hm Em Fis Hm
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Ich steh an deiner Krippen hier
1
2. Da ich noch nicht geboren war,
da bist du mir geboren
und hast mich dir zu eigen gar,
eh ich dich kannt, erkoren.
Eh ich durch deine Hand gemacht,
da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.
3. Ich lag in tiefster Todesnacht,
du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht‘,
wie schön sind deine Strahlen!
Melodie: Johann Sebastian Bach (1685–1750), Musicalisches Gesang-Buch, hg. von George Christian Schemelli,
Leipzig 1736, BWV 469
Text: Paul Gerhardt (1607–1676), 1653, 14 Strophen
Von Sarah Wegener für das Liederprojekt gesungen.
4. Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib ich anbetend stehen.
O dass mein Sinn ein Abgrund wär
und meine Seel ein weites Meer,
dass ich dich möchte fassen!
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Melodie: Johann Abraham Peter Schulz (1747–1800) 1794 / geistlich: Gütersloh 1832
Text: Christoph von Schmid (1768–1854) 1811
Von Christian Elsner und Tochter Paulina für das Liederprojekt gesungen.
Ihr Kinderlein, kommet
1. Ihr
zur
Kin
Krip
der
pe
-
-
lein,
her
- kom
kom
met,
met,
-
-
o
in
kom
Beth
met
le
-
-
doch
hems
-
all,
Stall,
31. Ihr Kinderlein, kommet
und seht, was in die ser
- hoch hei
- li
- gen
- Nacht der
Va ter
- im Him mel
- für Freu de
- uns macht.
2. O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hell glänzendem Strahl
in reinlichen Windeln das himmlische Kind,
viel schöner und holder als Engel es sind.
3. Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh,
Maria und Josef betrachten es froh,
die redlichen Hirten knien betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.
4. O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Hände und danket wie sie;
stimmt freudig, ihr Kinder – wer wollt sich nicht freun? –,
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein.
D
F#
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In dulci jubilo · Nun singet und seid froh
2. O Jesu parvule, nach dir ist mir so weh.
Tröst mir mein Gemüte, o puer optime,
durch alle deine Güte, o princeps gloriae.
Trahe me post te, trahe me post te.
3. Ubi sunt gaudia? £ Nirgends mehr denn da,
wo die Engel singen £ nova cantica
£ und die Zimbeln klingen in regis curia.
Eja qualia, eja qualia!
(GL-Fassung)
1. In dul ci
- ju bi
- lo,
- nun sin get
- und seid froh:
32. In dulci jubilo
Un sers
- Her zens
- Won ne
- liegt in prae se
- pi
- o
- und
leuch tet
- wie die Son ne
- ma tris
- in gre mi
- o.
-
Al pha
- es et O, Al pha
- es et O.
1. Nun singet und seid froh, jauchzt alle und sagt so:
Unsers Herzens Wonne liegt in der Krippen bloß
und leucht’ doch wie die Sonne in seiner Mutter Schoß.
Du bist A und O, du bist A und O.
2. Sohn Gottes in der Höh, nach dir ist mir so weh.
Tröst mir mein Gemüte, o Kindlein zart und rein,
durch alle deine Güte, o liebstes Jesulein.
Zieh mich hin zu dir, zieh mich hin zu dir.
3. Wo ist der Freuden Ort? £ Nirgends mehr denn dort,
da die Engel singen £ mit den Heilgen all
£ und die Psalmen klingen im hohen Himmelssaal.
Eia, wärn wir da, eia, wärn wir da.
(EG-Fassung)
Melodie und Text: 14. Jahrhundert, durchgehend deutsche Textfassung Hannover 1646
Von Ruth Sandhoff sowie vom SWR Vokalensemble Stuttgart für das Liederprojekt gesungen.
Am
C
Am
C
C7
G
F
C
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Inmitten der Nacht
1. In mit
- ten
- der Nacht, als die Hir ten
- er wacht,
- da
33. Inmitten der Nacht
hör te
- man klin gen
- und Glo ri
- a
- sin gen
- ein
eng li
- sche
- Schar, ja, ja, ge bo
- ren
- Gott war.
2. Die Hirten im Feld verließen ihr Zelt,
sie gingen mit Eilen und ohne Verweilen
dem Krippelein zu, ja zu, der Hirt und der Bu’.
3. Sie fanden geschwind das göttliche Kind,
es herzlich zu grüßen, es innigst zu küssen
sie waren bedacht, bedacht die selbige Nacht.
Melodie und Text: überliefert, 19. Jahrhundert
Von Franz-Josef Selig für das Liederprojekt gesungen.
4. Kommt, Christen, kommt her, kommt aber nicht leer,
beschauet das Kindlein, es liegt in dem Kripplein,
schenkt ihm euer Herz, ja Herz, schenkt ihm euer Herz!
F
C
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Jingle bells
1. Dash ing
- through the snow in a one horse
- o pen
- sleigh, o’er the fields we
34. Jingle bells
go, laugh ing
- all the way. Bells on bob tail
- ring, mak ing
- spir its
-
bright, what fun it is to ride and sing a sleigh ing
- song to night.
-
Jin
1.–3. gle
- bells, jin gle
- bells, jin gle
- all the way! O, what fun it
is to ride in a one horse
- o pen
- sleigh! one horse
- o pen
- sleigh!
2. A day or two ago I thought I’d take a ride,
and soon Miss Fannie Bright was seated by my side.
The horse was lean and lank, misfortune seemed his lot,
he got into a drifted bank and we, we got upsot.
Jingle bells...
3. Now the ground is white, go it while you’re young;
take the girls tonight and sing this sleighing song.
Just get a bobtailed bay, two-forty for his speed,
then hitch him to an open sleigh, and crack! You’ll take the lead.
Jingle bells...
Melodie und Text: James Lord Pierpont (1822–1893) 1857
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Melodie und Text: nach »Resonet in laudibus«,
seit dem 12. Jahrhundert Teil des Kindelwiegens im kirchlichen Weihnachtsspiel, um 1400 aufgezeichnet
Von Monika Mauch für das Liederprojekt gesungen.
Josef, lieber Josef mein
3. Alle:
Heut soll alle Welt fürwahr
voller Freude kommen dar
zu dem, der vor Abrah’m war,
den uns gebar die reine Magd Maria.
Jo
Ger
1. Maria:
2. Josef:
sef,
ne,
-
-
lie
lie be
-
ber
Ma
- Jo
ri
-
sef
a
-
mein,
mein,
hilf
helf ich
mir
dir
wie
wie
gen
gen
-
-
mein
dein
35. Josef, lieber Josef mein
Kin
Kin
de
de
-
-
lein,
lein,
-
-
Gott,
dass
der
Gott
wird
müs se
-
dein
mein
Loh
Loh
ner
ner
-
-
sein
sein
im
im
Him
Him
mel
mel
-
-
reich,
reich,
-
-
der
der
Jung
Jung
frau
frau
-
-
Sohn
Sohn
Ma
Ma
ri
ri
-
-
a.
a.
-
-
Lateinische Fassung
1. Resonet in laudibus
cum jucundis plausibus
Sion cum fidelibus:
apparuit quem genuit Maria!
2. Christus natus hodie
ex Maria Virgine
sine virili semine:
apparuit quem genuit Maria!
F
A
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Text: Karl Enslin (1814–1875) nach einer Volksweise; Melodie: vermutlich Benedikt Widmann (1820–1910)
Von Paulina Elsner für das Liederprojekt gesungen.
Kling, Glöckchen, klingelingeling
Kling,
1. Glöck chen,
- klin ge
- lin
- ge
- ling,
- kling, Glöck chen
- kling!
36. Kling, Glöckchen, klingelingeling
Lasst mich ein, ihr Kin der,
- ist so kalt der Win ter,
-
öff net
- mir die Tü ren,
- lasst mich nicht er frie
- ren!
-
Kling, Glöck chen,
- klin ge
- lin
- ge
- ling,
- kling, Glöck chen,
- kling!
2. Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Mädchen, hört, und Bübchen,
macht mir auf das Stübchen,
bring euch viele Gaben,
sollt euch dran erlaben.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
3. Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Hell erglühn die Kerzen,
öffnet mir die Herzen,
will drin wohnen fröhlich,
frommes Kind, wie selig!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
G
D
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Melodie und Text: Weihnachtslied aus Böhmen, frühes 17. Jahrhundert, gedruckt Olmütz 1847.
Deutscher Text frei nach dem Original von Carl Riedel (1827–1888) 1870
Vom Knabenchor collegium iuvenum Stuttgart für das Liederprojekt gesungen.
2. Hirten:
Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,
was uns verheißen der himmlische Schall.
Was wir dort finden, lasset uns künden,
lasset uns preisen in frommen Weisen:
Halleluja!
3. Alle:
Wahrlich, die Engel verkündigen heut
Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud:
Nun soll es werden Friede auf Erden,
den Menschen allen ein Wohlgefallen.
Ehre sei Gott!
Kommet, ihr Hirten
Alle: 1.
kom
Kom met,
met,
-
- ihr
das
Hir
lieb
ten,
li
-
-
ihr
che
-
Män
Kind
ner
lein
-
-
und
zu
Fraun,
schaun.
37. Kommet, ihr Hirten
Chris tus,
- der Herr, ist heu te
- ge bo
- ren,
- den Gott zum Hei land
-
euch hat er ko
- ren.
- Fürch tet
- euch nicht!
324
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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Lasst uns froh und munter sein
1. Lasst uns froh und mun ter
- sein und uns recht von
39. Lasst uns froh und munter sein
Her zen
- freun! 1.–5. Lus tig,
- lus tig,
- tra la
- ra
- la
- la!
-
Bald ist Ni ko
- laus
- a
- bend
- da, bald ist Ni ko
- laus
- a
- bend
- da.
2. Dann stell ich den Teller auf,
Niklaus legt gewiss was drauf. Lustig...
3. Wenn ich schlaf, dann träume ich:
Jetzt bringt Niklaus was für mich! Lustig...
4. Wenn ich aufgestanden bin,
lauf ich schnell zum Teller hin. Lustig...
5. Niklaus ist ein guter Mann,
dem man nicht genug danken kann. Lustig...
Melodie und Text: aus dem Rheinland oder Hunsrück überliefert, 19. Jahrhundert,
geht möglicherweise auf ein Lambertuslied von Josef Annegarn (1794–1843) zurück
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Leise rieselt der Schnee
Lei
1. se
- rie selt
- der Schnee, still und starr ruht der See,
40. Leise rieselt der Schnee
weih nacht
- lich
- glän zet
- der Wald: Freu e
- dich, Christ kind
- kommt bald!
Melodie und Text: Eduard Ebel (1839–1905) 1895
Von Julian Prégardien für das Liederprojekt gesungen.
2. In den Herzen ist’s warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!
3. Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!
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Melodie und Text: Bamberger Gesangbuch 1670
Vom Thomanerchor Leipzig für das Liederprojekt gesungen.
Lieb Nachtigall, wach auf
Lieb
1. Nach ti
- gall,
- wach auf, wach auf, du schö nes
- Vö ge
- lein
- auf
41. Lieb Nachtigall, wach auf
je nem
- grü nen
- Zwei ge
- lein,
- wach hur tig
- ohn Ver schnauf!
- Dem
Kin de
- lein aus er
- ko
- ren,
- heut ge bo
- ren,
- halb er fro
- ren,
-
sing, sing, sing dem zar ten
- Je su
- lein!
-
2. Flieg her zum Krippelein!
Flieg her, gefiedert Schwesterlein,
blas an dem feinen Psalterlein,
sing, Nachtigall, gar fein.
Dem Kindelein musiziere,
koloriere, jubiliere,
sing, sing, sing
dem süßen Jesulein!
3. Stimm, Nachtigall, stimm an!
Den Takt gib mit den Federlein,
auch freudig schwing die Flügelein,
erstreck dein Hälselein!
Der Schöpfer dein Mensch will werden
mit Gebärden hier auf Erden,
sing, sing, sing
dem werten Jesulein!
G
D
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Melodie und Text: Nikolaus Herman (1480–1561) 1554/1560
Von Andreas Weller für das Liederprojekt gesungen.
Lobt Gott, ihr Christen alle gleich
2. Er kommt aus seines Vaters Schoß
und wird ein Kindlein klein,
er liegt dort elend, nackt und bloß
in einem Krippelein,
in einem Krippelein.
3. Er äußert sich all seiner G’walt,
wird niedrig und gering
und nimmt an eines Knechts Gestalt,
der Schöpfer aller Ding,
der Schöpfer aller Ding.
4. Er wechselt mit uns wunderlich:
Fleisch und Blut nimmt er an
und gibt uns in seins Vaters Reich
die klare Gottheit dran,
die klare Gottheit dran.
1. Lobt Gott, ihr Chris ten
- al le
- gleich, in sei nem
- höchs ten
-
42. Lobt Gott, ihr Christen alle gleich
Thron, der heut schließt auf sein Him mel
- reich
- und
schenkt uns sei nen
- Sohn und schenkt uns sei nen
- Sohn.
5. Er wird ein Knecht und ich ein Herr;
das mag ein Wechsel sein!
Wie könnt es doch sein freundlicher,
das herze Jesulein,
das herze Jesulein!
6. Heut schließt er wieder auf die Tür
zum schönen Paradeis;
der Cherub steht nicht mehr dafür.
Gott sei Lob, Ehr und Preis,
Gott sei Lob, Ehr und Preis!
F
A
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Macht hoch die Tür
1. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der
44. Macht hoch die Tür
Herr lich
- keit,
- ein Kö nig
- al ler
- Kö nig
- reich,
- ein
Hei land
- al ler
- Welt zu gleich,
- der Heil und Le ben
-
mit sich bringt; der hal
- ben
- jauchzt, mit Freu den
- singt: Ge -
lo bet
- sei mein Gott, mein Schöp fer
- reich an Rat.
2. Er ist gerecht, ein Helfer wert;
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
sein Königskron ist Heiligkeit,
sein Zepter ist Barmherzigkeit;
all unsre Not zum End er bringt,
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Heiland groß von Tat.
3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
so diesen König bei sich hat.
Wohl allen Herzen insgemein,
da dieser König ziehet ein.
Er ist die rechte Freudensonn,
bringt mit sich lauter Freud und Wonn.
Gelobet sei mein Gott,
mein Tröster früh und spat.
4. Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein;
dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit
den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
sei ewig Preis und Ehr.
Melodie: Freylinghausensches Gesangbuch, Halle 1704
Text: Georg Weissel (1590–1635) 1642
Vom NDR Chor Hamburg für das Liederprojekt gesungen.
F
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Maria durch ein Dornwald ging
1. Ma ri
- a
- durch ein Dorn wald
- ging, Ky rie
- e lei
- son!
- Ma -
46. Maria durch ein Dornwald ging
ri a
- durch ein Dorn wald
- ging, der hat in sie ben
- Jahr kein
Laub ge tra
- gen.
- Je sus
- und Ma ri
- a!
-
2. Was trug Maria unter ihrem Herzen?
Kyrie eleison!
Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
das trug Maria unter ihrem Herzen.
Jesus und Maria!
Melodie und Text: als Wallfahrtslied Mitte des 19. Jahrhunderts im Eichsfeld und Bistum Paderborn verbreitet,
heutige Fassung durch »Zupfgeigenhansl« verbreitet (1912)
Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen.
3. Da haben die Dornen Rosen getragen,
Kyrie eleison!
Als das Kindlein durch den Wald getragen,
da haben die Dornen Rosen getragen.
Jesus und Maria!
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Morgen, Kinder, wird’s was geben
2. Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl,
schöner als bei frohen Tänzen
ein geputzter Kronensaal!
Wisst ihr noch vom vor’gen Jahr,
wie’s am Weihnachtsabend war?
3. Welch ein schöner Tag ist morgen!
Viele Freuden hoffen wir,
unsre lieben Eltern sorgen
lange, lange schon dafür.
O, gewiss, wer sie nicht ehrt,
ist der ganzen Lust nicht wert.
welch ein Ju bel,
- welch ein Le ben
- wird in un serm
- Hau se
- sein!
1. Mor gen,
- Kin der,
- wird’s was ge ben,
- mor gen
- wer den
- wir uns freun,
48.1 Morgen Kinder
Ein mal
- wer den
- wir noch wach, hei ßa,
- dann ist Weih nachts
- tag!
-
Melodie: Karl Gottlieb Hering (1766–1853) 1809, auch Philipp von Bartsch (1770–1833) 1811 zugeschrieben
Text: Karl Friedrich Splittegarb (1753–1802) 1795 nach »Morgen! Morgen wird’s was geben!«
Von Ingeborg Danz und Sibylla Rubens für das Liederprojekt gesungen.
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Nun komm, der Heiden Heiland
1. Nun komm, der Hei den
- Hei land,
- der Jung frau
- en
- Kind er kannt,
-
50. Nun komm, der Heiden Heiland
dass sich wun der
- al le
- Welt, Gott solch Ge burt
- ihm be stellt.
-
4. Dein Krippen glänzt hell und klar,
die Nacht gibt ein neu Licht dar.
Dunkel muss nicht kommen drein,
der Glaub bleib immer im Schein.
5. Lob sei Gott dem Vater g’tan;
Lob sei Gott sei’m ein’gen Sohn,
Lob sei Gott dem Heilgen Geist
immer und in Ewigkeit.
Melodie: Einsiedeln 12. Jahrhundert, Martin Luther (1483–1546) 1524
Text: Martin Luther 1524 nach dem Hymnus »Veni redemptor gentium«,
Ambrosius von Mailand (um 386) zugeschrieben
Von Franz Vitzthum für das Liederprojekt gesungen.
2. Er ging aus der Kammer sein,
dem königlichen Saal so rein,
Gott von Art und Mensch, ein Held;
sein’ Weg er zu laufen eilt.
3. Sein Lauf kam vom Vater her
und kehrt wieder zum Vater,
fuhr hinunter zu der Höll
und wieder zu Gottes Stuhl.
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O du fröhliche
2. O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!
3. O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!
O
1. du fröh li
- che,
- o du se li
- ge,
- gna den
- -
52. O du fröhliche
brin gen
- de
- Weih nachts
- zeit!
- Welt ging ver lo
- ren,
-
Christ ist ge bo
- ren:
- Freu e,
- freu e
- dich, o Chris ten
- heit!
-
Melodie: Sizilianische Volksweise »O sanctissima« vor 1788, bei Johann Gottfried Herder (1744–1803) 1807
Text: Strophe 1 Johannes Daniel Falk (1768–1826) 1819; Strophe 2 und 3 Heinrich Holzschuher (1798–1847) 1829
Von Jonas Kaufmann für das Liederprojekt gesungen.
A
C#
A
E
A
C# D
A
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Melodie und Text: aus Schlesien, um 1840 aufgezeichnet
O Freude über Freude
1. O Freu de
- ü ber
- Freu de,
- ihr Nach barn,
- kommt und hört, was
53. O Freude über Freude
mir dort auf der Hei de
- für Wun der
- ding
- pas siert!
- Es
kam ein wei ßer
- En gel
- bei ho her
- Mit ter
- nacht,
- der
sang mir ein Ge sän
- gel,
- dass mir das Her ze
- lacht.
2. Er sagte: »Freut euch alle, der Heiland ist geborn
zu Bethlehem im Stalle, das hat er sich erkorn.
Die Krippe ist sein Bette, geht hin nach Bethlehem!«
Und wie er also redte, da flog er wieder heim.
3. Ich dacht, du musst nicht säumen, ich ließ die Schäflein stehn.
Ich lief dort hinter den Zäunen bis zu dem Stalle hin.
Da ward ich schier geblendet davon, so kam ein Strahl,
der hatte gar kein Ende und wies mich in den Stall.
4. Ich schlich mich auf die Seite und guckt ein wenig ’nein.
Da sah ich ein paar Leute und auch das Kind dabei.
Es hatte statt ein Bette ein einzig Büschlein Stroh
und lag wohl also nette, kein Maler träf es so.
5. Ich glaub, im ganzen Lande da hat’s kein solch schön Kind.
Es lag in lauterm Glanze, man wird schier davon blind.
Ich dacht in meinem Sinne: Das Kindlein stünd dir an,
wenn du dirs könntst gewinnen, du wagtst ein Lämmlein dran.
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O Heiland, reiß die Himmel auf
1. O Hei land,
- reiß die Him mel
- auf, he rab,
- he -
54. O Heiland, reiß die Himmel auf
rab vom Him mel
- lauf, reiß ab vom Him mel
-
Tor und Tür, reiß ab, wo Schloss und Rie gel
- für.
2. O Gott, ein’ Tau vom Himmel gieß,
im Tau herab, o Heiland, fließ.
Ihr Wolken, brecht und regnet aus
den König über Jakobs Haus.
3. O Erd, schlag aus, schlag aus, o Erd,
dass Berg und Tal grün alles werd.
O Erd, herfür dies Blümlein bring,
o Heiland, aus der Erden spring.
Melodie: Köln 1638, Augsburg 1666 (Rheinfelsisches Gesangbuch); Text: Friedrich Spee (1591–1635) 1622
Von Christine Müller für das Liederprojekt gesungen.
4. Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt,
darauf sie all ihr Hoffnung stellt?
O komm, ach komm vom höchsten Saal,
komm, tröst uns hier im Jammertal.
5. O klare Sonn, du schöner Stern,
dich wollten wir anschauen gern;
o Sonn, geh auf, ohn deinen Schein
in Finsternis wir alle sein.
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Melodie und Text: Gesangbuch P. v. Brachel, Köln 1623
Vom Vokalquartett Niniwe sowie vom SWR Vokalensemble Stuttgart für das Liederprojekt gesungen.
O Jesulein zart
1. O Je su
- lein
- zart, dein Kripp lein
- ist hart. O
55. O Jesulein zart
Je su
- lein
- zart, wie liegst du so hart. Ach schlaf, ach
tu die Äug lein
- zu. Schlaf und gib uns die
ew ge
- Ruh. O Je su
- lein
- zart, dein Kripp lein
- ist hart.
2. Seid stille, ihr Wind, lasst schlafen das Kind.
All Brausen sei fern, ’s will ruhen so gern.
Schlaf, Kind, und tu die Äuglein zu,
schlaf und gib uns die ewge Ruh.
Seid stille, ihr Wind, lasst schlafen das Kind.
3. Nichts mehr sich bewegt, kein Mäuslein sich regt.
Zu schlafen beginnt das herzige Kind.
Schlaf denn und tu dein Äuglein zu,
schlaf und gib uns die ewge Ruh.
Schlaf, Jesulein zart von göttlicher Art.
E b
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E b
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O Tannenbaum
2. O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich hoch erfreut.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
1. O Tan nen
- baum,
- o Tan nen
- baum,
- wie grün sind dei ne
- Blät ter!
- Du
56. Tannenbaum
grünst nicht nur zur Som mers
- zeit,
- nein, auch im Win ter,
- wenn es schneit. O
Tan nen
- baum,
- o Tan nen
- baum,
- wie grün sind dei ne
- Blät ter!
-
Melodie: nach dem Handwerkslied »Es lebe hoch «, vor 1799
Text: Strophe 1 August Zarnack (1777–1827) 1820; Strophe 2 und 3 Ernst Anschütz (1780–1861) 1824
3. O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.
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C7
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Melodie und Text: Volksweise um 1800, Salzkammergut
Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will
1. Still, still, still, weil’s Kind lein
- schla fen
- will! Ma -
60. Still, still, still
ri a
- tut es nie der
- sin
- gen,
- ih re
- gro ße
-
Lieb dar brin
- gen.
- Still, still, still, weil’s Kind lein
- schla fen
- will.
2. Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein, schlaf!
Die Englein tun schön musizieren,
bei dem Kripplein jubilieren.
Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein, schlaf!
3. Groß, groß, groß, die Lieb ist übergroß!
Gott hat den Himmelsthron verlassen
und muss reisen auf den Straßen.
Groß, groß, groß, die Lieb ist übergroß!
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Melodie: Franz Xaver Gruber (1787–1863) 1838; Text: Joseph Mohr (1792–1848) 1838
Von Christoph und Julian Prégardien für das Liederprojekt gesungen.
Stille Nacht
1. Stil le
- Nacht, hei li
- ge
- Nacht! Al les
- schläft, ein sam
- wacht
61. Stille Nacht, heilige Nacht
nur das trau te
- hoch hei
- li
- ge
- Paar. Hol der
- Kna be
- im lo cki
- gen
- Haar,
schlaf in himm li
- scher
- Ruh, schlaf in himm li
- scher
- Ruh!
2. Stille Nacht, heilige Nacht!
Hirten erst kund gemacht,
durch der Engel Halleluja
tönt es laut von fern und nah:
|: Christ, der Retter ist da! :|
3. Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb aus deinem göttlichen Mund,
da uns schlägt die rettende Stund,
|: Christ, in deiner Geburt. :|
C
G
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Melodie: nach einem thüringischen Volkslied, vor 1826; Text: Friedrich Wilhelm Kritzinger (1816–1890)
Von Angelika Kirchschlager für das Liederprojekt gesungen.
Süßer die Glocken nie klingen
2. O, wenn die Glocken erklingen,
schnell sie das Christkindlein hört,
tut sich vom Himmel dann schwingen
eilig hernieder zur Erd,
segnet den Vater, die Mutter, das Kind,
segnet den Vater, die Mutter, das Kind.
Glocken mit heiligem Klang,
klinget die Erde entlang!
3. Klinget mit lieblichem Schalle
über die Meere noch weit,
dass sich erfreuen doch alle
seliger Weihnachtszeit.
Alle aufjauchzen mit herrlichem Klang,
alle aufjauchzen mit herrlichem Klang.
Glocken mit heiligem Klang,
klinget die Erde entlang!
1. Sü ßer
- die Glo cken
- nie klin gen
- als zu der Weih nachts
- zeit;
-
62. Süßer die Glocken nie klingen
’s ist, als ob En ge
- lein
- sin gen
- wie der
- von Frie den
- und Freud,
wie sie ge sun
- gen
- in se li
- ger
- Nacht, wie sie ge sun
- gen
- in se li
- ger
- Nacht.
Glo cken
- mit hei li
- gem
- Klang, klin get
- die Er de
- ent lang!
-
G
C
G
C
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Tauet, Himmel, den Gerechten
1. »Tau et,
- Him mel,
- den Ge rech
- ten!
- Wol ken,
- reg net
- ihn he -
63. Tauet, Himmel, den Gerechten
rab«, rief das Volk in ban gen
- Näch ten,
- dem Gott
die Ver hei
- ßung
- gab, einst den Mitt ler
- selbst zu
se hen
- und zum Him mel
- ein zu
- ge
- hen;
- denn ver -
schlos sen
- war das Tor, bis der Hei land
- trat her vor;
- denn ver -
schlos sen
- war das Tor, bis der Hei land
- trat her vor.
-
2. Voll Erbarmen hört das Flehen
Gott auf hohem Himmelsthron.
Alles Fleisch soll nunmehr sehen
Gottes Heil durch Gottes Sohn.
Eilend schwebt der Engel nieder,
mit der Antwort kehrt er wieder:
|: »Sieh, ich bin des Herren Magd;
mir gescheh, wie du gesagt.« :|
Melodie: Norbert Hauner (1743–1827) 1777/
Bearbeitung durch Michael Haydn (1737–1806) 1790
Text: Michael Denis (1729–1800) 1774
3. Und das Wort ist Fleisch geworden
in Maria keusch und rein.
Offen stehn des Himmels Pforten,
Gott will unser Bruder sein.
Und Elisabeth voll Freude
grüßt die Hochgebenedeite;
|: selbst Johannes, den sie trägt,
wird vom Geiste froh erregt. :|
Bb
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F
F
C
Bb
F
Bb
F
Bb
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Melodie: Georg Friedrich Händel (1685–1759), urspr. Chor aus »Joshua« HWV 64, 1747
Text: Friedrich Heinrich Ranke (1798–1876) 1826
Von Klaus Mertens für das Liederprojekt gesungen.
Tochter Zion, freue dich
2. Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk!
Gründe nun dein ewig Reich,
Hosianna in der Höh!
Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk!
1. Toch ter
- Zi on,
- freu e
- dich, jauch ze
-
64. Tochter Zion, freue dich
laut, Je ru
- sa
- lem!
- Sieh, dein Kö nig
-
kommt zu dir, ja, er kommt, der Frie de
- -
fürst. Toch ter
- Zi on,
- freu e
- dich,
jauch ze
- laut, Je ru
- sa
- lem!
-
3. Hosianna, Davids Sohn,
sei gegrüßet, König mild!
Ewig steht dein Friedensthron,
du, des ewgen Vaters Kind.
Hosianna, Davids Sohn,
sei gegrüßet, König mild!
Bb7
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Und unser lieben Frauen
1. Und un ser
- lie ben
- Frau en,
- der trau me
- te
- ein
69. Und unser lieben Frauen
Traum, wie un ter
- ih rem
- Her zen
- ge -
wach sen
- war ein Baum. Ky rie
- e lei
- son.
-
Text und Melodie: Catholisch Gesang-Buch, N. Beuttner, Graz 1602
Vom Kammerchor Stuttgart für das Liederprojekt gesungen.
2. Und wie der Baum ein Schatten gab
wohl über alle Land:
Herr Jesus Christ, der Heiland,
also ist er genannt. Kyrie eleison.
3. Und unser liebe Fraue,
die trug ein Kindelein:
Davon wolln wir so singen
und wollen fröhlich sein. Kyrie eleison.
D
F# D7
A
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Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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Melodie und Text: Martin Luther (1483–1546) 1539
Vom SWR Vokalensemble Stuttgart sowie von Sarah Wegener für das Liederprojekt gesungen.
Vom Himmel hoch, da komm ich her
2. Euch ist ein Kindlein heut geborn
von einer Jungfrau auserkorn,
ein Kindelein so zart und fein,
das soll eu’r Freud und Wonne sein.
3. Es ist der Herr Christ, unser Gott,
der will euch führn aus aller Not,
er will eu’r Heiland selber sein,
von allen Sünden machen rein.
4. Er bringt euch alle Seligkeit,
die Gott der Vater hat bereit’,
dass ihr mit uns im Himmelreich
sollt leben nun und ewiglich.
1. Vom Him mel
- hoch, da komm ich her, ich bring euch gu te
- neu e
-
67. Vom Himmel hoch, da komm ich her
Mär; der gu ten
- Mär bring ich so viel, da von
- ich singn und sa gen
- will.
5. Des lasst uns alle fröhlich sein
und mit den Hirten gehn hinein,
zu sehn, was Gott uns hat beschert,
mit seinem lieben Sohn verehrt.
6. Ach mein herzliebes Jesulein,
mach dir ein rein sanft Bettelein,
zu ruhen in meins Herzens Schrein,
dass ich nimmer vergesse dein.
7. Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron,
der uns schenkt seinen ein’gen Sohn.
Des freuet sich der Engel Schar
und singet uns solch neues Jahr.
G7
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Melodie: Paderborn 1616, Gesangbuch P. v. Brachel, Köln 1623
Text: nach Friedrich Spee (1591–1635) 1623
Von Dorothee Mields für das Liederprojekt gesungen.
Vom Himmel hoch, o Engel, kommt
2. Kommt ohne Instrumenten nit,
eia, eia, susani, susani, susani,
bringt Lauten, Harfen, Geigen mit.
Halleluja...
3. Lasst hören euer Stimmen viel,
eia, eia, susani, susani, susani,
mit Orgel- und mit Saitenspiel.
Halleluja...
4. Hier muss die Musik himmlisch sein,
eia, eia, susani, susani, susani,
weil dies ein himmlisch Kindelein.
Halleluja...
5. Die Stimmen müssen lieblich gehn,
eia, eia, susani, susani, susani,
und Tag und Nacht nicht stille stehn.
Halleluja...
1. Vom Him mel
- hoch, o En gel,
- kommt! Ei a,
- ei a,
-
68. Vom Himmel hoch, o Engel, kommt
su sa
- ni,
- su sa
- ni,
- su sa
- ni,
- kommt, singt und klingt, kommt, pfeift und trombt. Hal-
le lu
- ja,
- Hal le
- lu
- ja.
- Von Je sus
- singt und Ma ri
- a.
-
6. Sehr süß muss sein der Orgel Klang,
eia, eia, susani, susani, susani,
süß über allen Vogelsang.
Halleluja...
7. Das Saitenspiel muss lauten süß,
eia, eia, susani, susani, susani,
davon das Kindlein schlafen muss.
Halleluja...
8. Singt Fried den Menschen weit und breit,
eia, eia, susani, susani, susani,
Gott Preis und Ehr in Ewigkeit.
Halleluja...
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Melodie und Text: Philipp Nicolai (1556–1608) 1599
Wachet auf, ruft uns die Stimme
2. Zion hört die Wächter singen,
das Herz tut ihr vor Freude springen,
sie wachet und steht eilend auf.
Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig,
von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig,
ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf.
Nun komm, du werte Kron,
Herr Jesu, Gottes Sohn! Hosianna!
Wir folgen all zum Freudensaal
und halten mit das Abendmahl.
Mit ter
- nacht
- heißt die se
- Stun de«;
- sie ru fen
- uns mit
hel lem
- Mun de:
- »Wo seid ihr klu gen
-
1. »Wa chet
- auf«, ruft uns die Stim me
- der Wäch ter
- sehr hoch
71. Wachet auf, ruft uns die Stimme
auf der Zin ne,
- »wach auf, du Stadt Je ru
- sa
- lem!
-
Jung frau
- en?
- Wohl-
auf, der Bräut gam
- kommt, steht auf, die Lam pen
- nehmt! Hal le
- lu
- ja!
-
Macht euch be reit
- zu der Hoch zeit,
- ihr müs set
- ihm ent ge
- gen
- gehn!«
-
3. Gloria sei dir gesungen
mit Menschen- und mit Engelzungen,
mit Harfen und mit Zimbeln schön.
Von zwölf Perlen sind die Tore
an deiner Stadt; wir stehn im Chore
der Engel hoch um deinen Thron.
Kein Aug hat je gespürt,
kein Ohr hat mehr gehört solche Freude.
Des jauchzen wir und singen dir
das Halleluja für und für.
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Was soll das bedeuten
Ich weiß wohl, es geht erst um Mit ter
- nacht
- rum.
1. Was soll das be deu
- ten?
- Es ta get
- ja schon.
72. Was soll das bedeuten
Schaut nur da her,
- schaut nur da her,
- wie
glän zen
- die Stern lein
- je län ger,
- je mehr.
2. Treibt zusammen, treibt zusammen die Schäflein fürbass.
Treibt zusammen, treibt zusammen, dort zeig ich euch was.
Dort in dem Stall, dort in dem Stall
werdet Wunderding sehen, treibt zusammen einmal.
3. Ich hab nur ein wenig von Weitem geguckt,
da hat mir mein Herz schon vor Freuden gehupft:
Ein schönes Kind, ein schönes Kind
liegt dort in der Krippe bei Esel und Rind.
4. Das Kindlein, das zittert vor Kälte und Frost.
Ich dacht mir: i wer hat es denn also verstoßt,
dass man auch heut, dass man auch heut
ihm sonst keine andere Herberg anbeut?
5. So gehet und nehmet ein Lämmlein vom Gras
und bringet dem schönen Christkindlein etwas.
Geht nur fein sacht, geht nur fein sacht,
auf dass ihr dem Kindlein kein Unruh nicht macht!
Melodie und Text: aus Schlesien, überliefert in
Hoffmann von Fallersleben/Ernst Richter, »Schlesische Volkslieder«, Leipzig 1842
Von Lydia Teuscher für das Liederprojekt gesungen.
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2. Now bring us some figgy pudding,
now bring us some figgy pudding,
now bring us some figgy pudding,
now bring some out here.
Good tidings...
3. For we all like figgy pudding,
for we all like figgy pudding,
for we all like figgy pudding
so bring some out here!
Good tidings...
4. And we won’t go till we’ve got some,
and we won’t go till we’ve got some,
and we won’t go till we’ve got some
so bring some out here!
Good tidings...
We wish you a merry Christmas
1. We wish you a mer ry
- Christ mas,
- we wish you a mer ry
- Christ mas,
- we
74. We wish you a merry Christmas
wish you a mer ry
- Christ mas
- and a hap py
- New Year. 1.–4. Good
ti dings
- we bring to you and your kin, we
wish you a mer ry
- Christ mas
- and a hap py
- New Year.
Melodie und Text: aus England (West Country)
G
H
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2. (beim 2. Wirt) »Wer vor der Tür?« »Ein Weib mit ihrem Mann.« »Was wollt denn ihr?«
»Hört unser Bitten an! Lasset heut bei euch uns wohnen. Gott wird euch schon alles lohnen!«
»Was zahlt ihr mir?« »Kein Geld besitzen wir!« »Dann geht von hier!« »O öffnet uns die Tür!«
»Ei, macht mir kein Ungestüm, da packt euch, geht wo anders hin!«
3. (beim 3. Wirt) »Was weinet ihr?« »Vor Kält erstarren wir.« »Wer kann dafür?«
»O gebt uns doch Quartier! Überall sind wir verstoßen, jedes Tor ist uns verschlossen!«
»So bleibt halt drauß!« »O öffnet uns das Haus!« »Da wird nichts draus.« »Zeigt uns ein andres Haus.«
»Dort geht hin zur nächsten Tür! Ich hab nicht Platz, geht nur von hier!«
4. (beim 4. Wirt) »Da geht nur fort!« »O Freund, wohin, wo aus?« »Ein Viehstall dort!«
»O Josef, nur hinaus! Ach mein Kind, nach Gottes Willen musst du schon die Armut fühlen!«
»Jetzt packt euch fort!« »O dieses harte Wort!« »Zum Viehstall dort!« »O wohl ein schlechter Ort!«
»Ei, der Ort ist gut für euch; ihr braucht nicht viel, da geht nur gleich!«
Wer klopfet an
1. »Wer klop fet
- an?« »O zwei gar ar me
- Leut!« »Was wollt ihr denn?« »O
75. Wer klopfet an
gebt uns Her berg
- heut! O durch Got tes
- Lieb wir bit ten,
-
öff net
- uns doch eu re
- Hüt ten!«
- »O nein, nein, nein!« »O
las set
- uns doch ein!« »Es kann nicht sein.« »Wir wol len
- dank bar
-
sein.« »Nein, nein, nein, es kann nicht sein. Da geht nur fort, ihr kommt nicht rein.«
Melodie und Text: aus Oberbayern um 1800
Von Cornelius Hauptmann mit Josua Bernbeck und Jakob Zimmermann (beide Knabenchor collegium iuvenum Stuttgart)
für das Liederprojekt gesungen.
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2. Du meine Perl, du werte Kron,
wahr’ Gottes und Marien Sohn,
ein hochgeborner König!
Mein Herz heißt dich ein Himmelsblum;
dein süßes Evangelium
ist lauter Milch und Honig.
Ei mein Blümlein, Hosianna!
Himmlisch Manna, das wir essen,
deiner kann ich nicht vergessen.
3. Von Gott kommt mir ein Freudenschein,
wenn du mich mit den Augen dein
gar freundlich tust anblicken.
Herr Jesu, du mein trautes Gut,
dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut
mich innerlich erquicken.
Nimm mich freundlich
in dein Arme und erbarme dich in Gnaden;
auf dein Wort komm ich geladen.
4. Zwingt die Saiten in Cythara
und lasst die süße Musica
ganz freudenreich erschallen,
dass ich möge mit Jesulein,
dem wunderschönen Bräutgam mein,
in steter Liebe wallen.
Singet, springet,
jubilieret, triumphieret, dankt dem Herren;
groß ist der König der Ehren.
5. Wie bin ich doch so herzlich froh,
dass mein Schatz ist das A und O,
der Anfang und das Ende.
Er wird mich doch zu seinem Preis
aufnehmen in das Paradeis;
des klopf ich in die Hände.
Amen, Amen,
komm du schöne Freudenkrone, bleib nicht lange;
deiner wart ich mit Verlangen.
Wie schön leuchtet der Morgenstern
Wie
Du
schön
Sohn
leuch
Da
tet
vids
-
-
der
aus
Mor
Ja
gen
kobs
-
-
stern
Stamm,
- voll
mein
Gnad
Kö
und
nig
-
Wahr
und
heit
mein
-
von
Bräu
dem
ti
-
Herrn,
gam,
-
die
hast
sü
mir
ße
mein
- Wur
Herz
zel
be
- Jes
ses
-
se.
sen;
-
-
lieb lich,
- freund lich,
- schön und präch tig,
- groß und mäch tig,
-
reich an Ga ben,
- hoch und wun der
- bar
- er ha
- ben.
-
1.
76. Wie schön leuchtet der Morgenstern
Text und Melodie: Philipp Nicolai (1556–1608) 1599
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2. Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin,
und ich will dir in Psalmen ermuntern meinen Sinn.
Mein Herze soll dir grünen in stetem Lob und Preis
und deinem Namen dienen, so gut es kann und weiß.
3. Was hast du unterlassen zu meinem Trost und Freud,
als Leib und Seele saßen in ihrem größten Leid?
Als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht,
da bist du, mein Heil, kommen und hast mich froh gemacht.
4. Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los;
ich stand in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß
und hebst mich hoch zu Ehren und schenkst mir großes Gut,
das sich nicht lässt verzehren, wie irdisch Reichtum tut.
Wie soll ich dich empfangen
o al ler
- Welt Ver lan
- gen,
- o mei ner
- See len
- Zier?
1. Wie soll ich dich emp fan
- gen
- und wie be gegn
- ich dir,
77. Wie soll ich dich empfangen
O Je su,
- Je su,
- set ze
- mir selbst die Fa ckel
-
bei, da mit,
- was dich er göt
- ze,
- mir kund und wis send
- sei.
Melodie: Johann Crüger (1598–1662) 1653
Text: Paul Gerhardt (1607–1676) 1653
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Melodie: Paris 1599; Geistlicher Psalter, Köln 1638
Text: Friedrich Spee (1591–1635) 1637
Vom Vokalensemble Lords of the Chords für das Liederprojekt gesungen.
2. In seine Lieb versenken will ich mich ganz hinab;
mein Herz will ich ihm schenken und alles, was ich hab,
eia, eia, und alles, was ich hab.
3. O Kindelein, von Herzen will ich dich lieben sehr
in Freuden und in Schmerzen, je länger mehr und mehr,
eia, eia, je länger mehr und mehr.
4. Dazu dein Gnad mir gebe, bitt ich aus Herzens Grund,
dass ich allein dir lebe jetzt und zu aller Stund,
eia, eia, jetzt und zu aller Stund.
Zu Bethlehem geboren
1. Zu Beth le
- hem
- ge bo
- ren
- ist uns ein Kin de
- -
79. Zu Bethlehem geboren
lein, das hab ich aus er
- ko
- ren,
- sein ei gen
- will ich
sein, ei a,
- ei a,
- sein ei gen
- will ich sein.
C
E
F
C
F
C
F
C
F
A
352
353
1. A la rurru
2. Adeste fideles
3. Albricias albricias
4. Andorinha gloriosa
5. As I sat on a sunny bank (I saw three ships)
6. Aus dem Himmelssall
7. Bambino divino
8. Barn Jesus i en krybbe lå
9. Boch predwitschnyj (Бог предвічний народився)
10. Campana sobre campana
11. Canção de Natal (Beijai o menino)
12. Corramos, corramos
13. De tierra lejana venimos
14. Deck the hall - Oer yw’r gŵr
15. Ding! dong! merrily on high
16. Dormi, dormi, bel bambin
17. El desembre congelat
18. El noi de la mare
19. El petit vailet
20. En nombre del cielo
21. Entre le bœuf et l’âne gris
22. Eta notsch swjataja (Эта ночь святая)
23. Eyenga mbotama!
24. Forunderligt at sige
25. Gdy się Chrystus rodzi
26. Gläns över sjö och strand
27. Hark! The herald angels sing
28. Hátið fer að höndum ein
29. Ho ro'em b-Ofartho
30. Huron Carol (’Twas in the moon of wintertime)
31. Idha chthes (Christougenna)
32. Joulupuu on rekennettu
33. Julen har bragt versignet bud
34. Kalanta »Kalin imeran archontes«
35. Les anges dans nos campagnes - Angels, from the realms of glory
36. Lieti pastori
37. Marche des rois (Ce matin)
38. Maria die zoude naar Bethlehem gaan
39. Maria heeft het boek
40. Mitt hjerte alltid vanker
41. Mostan kinyilt
42. Naceu naceu
43. Navidadau purinini
44. Noi siamo i tre re
45. Nu zijt wellekome
46. O ce veste minunată
47. Once in royal David’s city
48. Půjdem spolu do Betléma
49. Rise up, shepherd, and follow!
50. Sang til Juletræt (Du grønne, glitrende træ)
51. Señora Doña Maria
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52. The holly and the ivy
53. Tu scendi dalle stelle
54. U to vrijeme godišta
55. We three kings of Orient are
56. What child is this
57. While shepherds watched their flocks
58. Žežulka z lesa vylítla
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Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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Melodie und Text: aus Mexiko (»El rorro«), deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Noche venturosa, noche de alegría.
Bendita la dulce, divina Maria.
A la rurru ...
3. Coros celestiales con su dulce acento,
canten la ventura de este nacimiento.
A la rurru ...
A la rurru
2. O heilge Nacht, da uns das Kind geboren,
gepriesen sei Maria, auserkoren.
A la rurru ...
3. Singt süße Lieder, singet, dass auf Erden
durch die Geburt soll Frieden für uns werden.
A la rurru ...
Mexiko
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Adeste, fideles weltweit
2. Deum de Deo, Lumen de Lumine,
gestant puellae viscera
Deum verum, genitum non factum:
Venite, adoremus ...
3. En grege relicto, humiles ad cunas,
vocati pastores appropriant.
Et nos ovanti gradu festinemus.
Venite, adoremus ...
4. Aeterni Parentis splendorem aeternum
velatum sub carne videbimus,
Deum infantem, pannis involutum:
Venite, adoremus ...
5. Pro nobis egenum et foeno cubantem,
piis foveamus amplexibus;
sic nos amantem quis non redamaret?
Venite, adoremus ...
6. Cantet nunc »Io« chorus angelorum,
cantet nunc aula caelestium:
»Gloria in excelsis Deo!«
Venite, adoremus ...
7. Ergo qui natus die hodierna,
Jesu Tibi sit gloria:
Patris aeterni Verbum caro factum!
Venite, adoremus ...
Melodie: John Reading? (vor 1681) 1782. Der 7-strophige lateinische Text fügt zwei Traditionen ineinander: Die sog.
»englische Tradition« umfasst die Strophen 1, 2, 6 und 7 und wird John Francis Wade (1710–1786) zugeschrieben. Die
»französische Tradition« umfasst die Strophen 1, 3, 4 und 5 und wird Jean François Borderies (1764–1824) zugeschrie-
ben. Gleichlautend ist beides Mal die erste Strophe. Man nimmt deshalb an, dass diese älteren Ursprungs ist. Die engli-
sche Fassung ist die wohl weltweit am meisten verbreitete; ihr folgt auch der deutsche Text von Friedrich Heinrich Ranke
»Herbei, o ihr Gläub’gen« (EG 45). Auf der französischen Tradition basiert die Fassung des katholischen Gesangbuchs
Gotteslob »Nun freut euch, ihr Christen« von Joseph Mohr (GL 241). Das Lied ist weltweit in vielen Sprachen verbreitet.
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1. O come, all ye faithful,
joyful and triumphant,
O come ye, O come ye to Bethlehem!
Come and behold him,
born the King of angels:
ǀ: O come, let us adore him, :ǀ
O come, let us adore him, Christ, the Lord!
2. God of God, Light of Light,
Lo! he abhors not the Virgin’s womb;
very God, begotten, not created:
O come, let us adore him ...
3. Sing, choirs of angels, sing in exultation;
sing, all ye citizens of heaven above:
Glory to God in the highest!
O come, let us adore him ...
4. Yea, Lord, we greet thee, born this happy morning,
Jesu, to thee be glory given,
word of the Father, now in flesh appearing:
O come, let us adore him ...
englischer Text: Frederick Oakeley (1802–1880)
1. Herbei, o ihr Gläub’gen, fröhlich triumphieret,
o kommet, o kommet nach Bethlehem!
Sehet das Kindlein, uns zum Heil geboren!
ǀ: O lasset uns anbeten, :ǀ
o lasset uns anbeten den König!
2. Du König der Ehren, Herrscher der Heerscharen,
verschmähst nicht zu ruhn in Marien Schoß,
Gott, wahrer Gott von Ewigkeit geboren.
O lasset uns anbeten ...
3. Kommt, singet dem Herren, singt, ihr Engelchöre!
Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen:
»Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!«
O lasset uns anbeten ...
4. Ja, dir, der du heute Mensch für uns geboren,
Herr Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm,
dir, fleischgewordnes Wort des ewgen Vaters!
O lasset uns anbeten ...
deutscher Text: Friedrich Heinrich Ranke (1795–1886) 1826
1. Venid, fieles todos, a Belén marchemos,
de gozo triunfantes, henchidos de amor
y al rey de los cielos contemplar podremos:
|: Venid, adoremos, :|
venid, adoremos, a Cristo el Señor.
2. El que es hijo eterno del eterno Padre
y Dios verdadero que al mundo creó
al seno Virgineo vino de una madre:
Venid, adoremos ...
3. En pobre pesebre yace reclinado,
al hombre ofreciendo eternal salvación.
El Santo Mesías, Verbo humanado:
Venid, adoremos ...
4. Cantad jubilosas, célicas criaturas,
resuenen los cielos con vuestra canción:
¡Al Dios bondadoso gloria en las alturas!
Venid, adoremos ...
5. Jesús, celebramos tu bendito nombre
con himnos solemnes de grato loor;
Por siglos eternos que te adore el hombre:
Venid, adoremos ...
spanischer Text: Juan Baptista Cabrera (1837–1916)
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Melodie und Text: aus Argentinien, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Feine Federn und Stroh aus den Nestern auffliegt,
schwebt sanft auf die Krippen, drin das Kind schlafend liegt.
2. Las pajas del nido volando se van,
en busca del Niño, y abrigo le dan.
Albricias, albricias Argentinien
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Melodie und Text: Pilgergebet aus Figueira da Foz (einer Station
auf dem portugiesischen Jakobsweg),
deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen.
Andorinha gloriosa Portugal
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*amain = mit voller Kraft, überschwänglich
Melodie und Text: aus England, in vielen Textvarianten überliefert, 1666 erstmals gedruckt
As I sat on a sunny bank/I saw three ships Großbritannien
2. I saw three ships come sailing by,
come sailing by, come sailing by,
I saw three ships come sailing by
on Christmas Day in the morning.
3. And who d’you think were on the ships,
were on the ships, were on the ships,
and who d’you think were on the ships,
but Joseph and his Lady.
4. O he did whistle and she did sing,
and all the bells on earth did ring,
for joy our Saviour Christ was born
on Christmas Day in the morning.
5. Then let us all rejoice amain*,
on Christmas Day, on Christmas Day,
then let us all rejoice amain
on Christmas Day in the morning.
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* Der Originaltext ist in der Strophenfolge und Schreibweise des luxemburgischen Gesangbuchs Magnificat (2. Ausgabe 1993)
wiedergegeben. Die dort nicht enthaltene zweite Strophe lautet (in ursprünglicher Schreibweise) »Eng onschöleg Roʼs dreʼt
fromm am Schoʼss, bis sei Glanz dûrchstrâlt, wât do liewt a wâlt: Dank dem Herrgott a Maria!«
Melodie: Victor Goldschmit, Text: Willy Goergen (1867–1942), deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Fridde kënnt an d’Welt, wuer säi Liicht hifällt;
aus all Häerz an Heem get e Betlehem.
Dank dem Herrgott a Maria.
3. Vun deem Liicht geleet, gi mir duurch all Leed
aus dem Äerdendall an den Himmelssall
bei den Herrgott a Maria.
Aus dem Himmelssall Luxemburg
2.* Eine reine Ros birgt den Stern im Schoß,
und sein warmer Schein zieht auch bei uns ein:
Dank sei Gott für Stern und Rose.
3. Frieden wird der Welt, wo sein Licht hinfällt,
Bethlehem und Stall sind nun überall:
Dank sei Gott für Stern und Rose.
4. Licht in dunkler Nacht hat der Stern gebracht,
führt durch Freud und Leid uns zur Ewigkeit:
Dank sei Gott für Stern und Rose.
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Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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2. Maria la pia sul fieno posò
ǀ: il Nato portato che i cieli creò. :ǀ
3. Nel gelo col velo le membra coprì;
ǀ: e il Figlio qual giglio tra spine vagì. :ǀ
4. Allora l’adora e il latte gli dà
ǀ: d’un seno ch’è pieno d’amore e pietà. :ǀ
5. Già canta la santa sua Madre così:
ǀ: e il canto col pianto degli occhi s’uni. :ǀ
6. O raro preclaro divino mio re,
ǀ: fra stenti pungenti nascesti. Perchè? :ǀ
Bambino divino Italien
2. Maria, sie bettet das göttliche Kind
ǀ: auf Heu und auf Stroh zwischen Esel und Rind. :ǀ
3. Doch findet das frierende Kind keine Ruh,
ǀ: Maria, sie deckt mit dem Schleier es zu. :ǀ
4. Dann stillet Maria, die Lilie rein,
ǀ: ihr Söhnchen und singet: »Mein Prinz, schlaf doch ein! :ǀ
5. Schließ zu deine Äuglein, schlaf selig, schlaf süß,
ǀ: lass wiegen dich zärtlich, schau im Traum ’s Paradies!« :ǀ
6. So musst du, mein göttlicher König, nun ruhn
ǀ: in eiskalten Grotten, auf Stroh nur. Warum? :ǀ
Melodie und Text: aus Italien, Text 16. Jahrhundert, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
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Melodie: Niels Wilhelm Gade (1817–1890) 1859, Text: Hans Christian Andersen (1805–1875) 1832,
deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen.
2. Hver sorgfuld sjæl, bliv karsk og glad,
ryst af din tunge smerte,
et barn er født i Davids stad
til trøst for hvert ert hjerte;
til barnet vil vi stige ind
og blive børn i sjæl og sind.
Halleluja! Halleluja! Barn Jesus!
Barn Jesus i en krybbe lå
Dänemark
2. Seid kindlich, fröhlich und gesund,
vergesst all eure Schmerzen.
Ein Engel bringt euch frohe Kund,
drum öffnet Geist und Herzen:
In Davids Stadt wird euch zur Freud
das Kind geborn, werft ab das Leid!
Halleluja! Halleluja! Seid fröhlich all!
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Melodie und Text: aus der Ukraine
2. Woswistywze Anhel Bozhyi,
napered pastyrjam,
a potim swisdarjam
i semnym swirjam.
3. Trije Zari, de idete?
Idemo v Wyflejem,
winschujem spokojem
i powernemsja.
4. »Slawa Bogu« – saspiwajmo,
tschest Synu Bozhomu
i Panu naschomu
poklin widdajmo.
Бог предвічний народився/Boch predwitschnyj Ukraine
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Campana sobre campana Spanien
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Melodie und Text: aus Spanien/Andalusien, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Campana sobre campana,
y sobre campana dos,
asómate a esa ventana,
porque está naciendo Dios.
Belén, campanas de Belén ...
Caminando a medianoche,
dónde caminas, pastor?
»Le llevo al Niño que nace,
como a Dios, mi corazón.«
Belén, campanas de Belén …
3. Campana sobre campana,
y sobre campana, tres,
en una cruz a esta hora,
el Niño va a padecer.
Belén, campanas de Belén ...
Si aún las estrellas alumbran,
pastor, ¿dónde quieres ir?
»Voy al Portal por si el Niño
con él me deja morir.«
Belén, campanas de Belén …
2. Glocken, sie läuten zur Heilgen Nacht,
hör, wie die zweite erklingt mit Macht.
Ein Engel hat frohe Botschaft bracht:
Gott schickt uns Jesus zur halben Nacht.
Sag an, sag an, was ist geschehn ...
Willst dem Kind Geschenke bringen,
– wohin wird dein Weg dich lenken?
»Zu dem Gottessohn in der Krippen:
ihm will ich mein Herz auch schenken.«
Sag an, sag an, was ist geschehn ...
3. Glocken, sie läuten zur Heilgen Nacht,
hör, wie die dritte erklingt mit Macht.
Glocken, ihr kündet mit ernstem Schall,
einst wird das Kind uns erlösen all.
Sag an, sag an, was ist geschehn ...
Helle leuchten noch die Sterne,
wohin lenkst du deine Schritte?
»Zu dem Kind, zu unsrem Heiland,
will ihm folgen, drum ich bitte.«
Sag an, sag an, was ist geschehn ...
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Melodie und Text: aus Portugal, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Em palhas deitado, em palhas aquecido
filho d’uma rosa, d’um cravo nascido,
filho d’uma rosa, d’um cravo nascido.
Todos os pastores ...
Canção de Natal (Beijai o menino) Portugal
2. Maria, die Mutter, die Rose, die Nelke,
sie bettet ihr Söhnchen auf Heu und auf Stroh,
singt leis ihm ein Lied und betrachtet es froh.
Macht euch auf, ihr Hirten ...
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Melodie und Text: aus Venezuela, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Hace mucho frio, el niño tirita,
hace mucho frio, el niño tirita
ǀ: y no hay quien le dé una cobijita. :ǀ
Venid, venid pastores ...
3. Naranjas y limas, limas y limones,
naranjas y limas, limas y limones,
ǀ: mas linda es la Virgen que todas las flores :ǀ
Venid, venid pastores ...
Corramos, corramos Venezuela
2. Eisig ist’s und stürmisch, Wind pfeift um die Ecken,
in der Kripp das Kindlein zittert ohne Decken.
Inmitten der heilgen Nacht ist heut geboren
ein Kind, unser Heiland, arm und halb erfroren.
So eilt euch denn ...
3. Schön blühn die Orangen, duftend auch Zitronen,
zarter die Limetten, edel die Limonen!
Die Mutter Maria, reinste aller Lilien,
die schönste der Blumen, ist’s, die wir verehren!
So eilt euch denn ...
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Melodie und Text: Dreikönigslied aus Puerto Rico, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen.
2. Al recién nacido que es Rey de los reyes,
oro le regalo para ornar sus sienes.
O brillante estrella ...
3. Como es Diós el Niño le regalo incienso,
Perfume con alma que sube hasta el cielo.
O brillante estrella ...
4. Al Niño del cielo que bajó a la tierra,
Le regalo mirra que inspira tristeza.
O brillante estrella ...
De tierra lejana venimos Puerto Rico
2. Dem neugebornen König aller Kön’ge,
die Kron aus Gold, zum Zeichen seiner Würde.
Heller Stern, du kündest ...
3. Dem Gotteskind den schweren Duft von Weihrauch,
der steigt zur Höh, zum Sternenzelt hinauf.
Heller Stern, du kündest ...
4. Dem Himmelskind, das stieg zur Erd hernieder,
mit Myrrhe sei die Traurigkeit vertrieben.
Heller Stern, du kündest ...
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Melodie: Neujahrslied aus Wales (»Nos Galan«) nach John Thomas, Welsh Melodies with Welsh and English Poetry, 1862–64,
walisischer Text: John Ceiriog Hughes, ca. 1873. Der englische Text »Deck the hall« erschien erstmals bei J. P. McCaskey,
Franklin Square Song Collection, New York 1881 und wurde später so auch in Großbritannien verbreitet.
2. See the blazing Yule before us!
Strike the harp and join the chorus!
Follow me in merry measure
while I tell of Yuletide treasure.
3. Fast away the old year passes.
Hail the new, ye lads and lasses!
Sing we joyous all together.
Heedless of the wind and weather.
Deck the hall/Oer yw’r gŵr Großbritannien/USA
2. I’r helbulus oer yw’r biliau.
Sydd yn dyfod yn y gwyliau,
Gwrando bregeth mewn un pennill,
Byth na waria fwy na’th ennill.
3. Oer yw’r eira ar Eryri.
Er fod gwrthban gwlanen arni,
oer yw’r bobol na ofalan’,
Gwrdd a’u gilydd ar Nos Galan!
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Melodie: Branle de l’Officiale aus Thoinot Arbeaus Orchésographie 1588, Text: George Ratcliffe Woodward (1848–1934),
deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Das Lied wird in Afrikaans (»Horr de hemelinge sing«), Übersetzung von Philip McLachlan (1916–1983),
auch in Südafrika oft gesungen.
2. E’en so here below, below,
let steeple bells be swungen,
and ‘Io, io, io!’ ,
by priest and people sungen.
Gloria, Hosanna in excelsis!
3. Pray you, dutifully prime
your matin chime, ye ringers!
May you beautifully rime
your evetime song, ye singers!
Gloria, Hosanna in excelsis!
Ding! dong! merrily on high Großbritannien
2. Nicht im Himmel nur allein
solln Glocken hell erklingen.
Stimmet in den Jubel ein,
viel’ Lieder lasst uns singen.
Gloria, Hosanna in excelsis!
3. Feierlich, ihr Glocken, klingt,
erfreuet Herz und Sinne,
euer Ruf die Nacht durchdringt,
erzählt vom Jesuskinde.
Gloria, Hosanna in excelsis!
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Dormi, dormi, bel bambin Italien/Schweiz
Melodie und Text: aus Italien und dem Tessin, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Chiudi gli occhi, mio tesor,
dolce amor, dolce amor,
fa la nanna sul mio cuore,
dolce amor, dolce amor,
fa la nanna sul mio cuore.
Fa la ninna, fal la nanna …
2. Schließ die Äuglein, kleiner Schatz,
dolce amor, süßes Lieb,
schließ die Äuglein, kleines Schätzchen,
dolce amor, süßes Lieb,
ruhe sanft an meinem Herzen.
Fa la ninna, fa la nanna ...
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Melodie und Text: aus Katalonien, deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2012, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen.
2. Arribaren els tres Reis
amb gran alegria,
adorant el Rei del cel
en una establia.
Oferintli tre presents,
com son or, mirra i encens
a la ma- ma- ma, a la -re, -re, -re,
a la ma-, a la -re, a la mare pia,
la Verge Maria.
El desembre congelat Spanien
2. Und drei Kön’ge kamen her
weit aus fernen Landen,
neigten sich, als sie den Herrn
in der Krippe fanden,
haben Ehre ihm gezollt,
brachten Weihrauch, Myrrhe, Gold
für Maria, für Maria,
der Mutter des heilgen Knaben
brachten sie die Gaben.
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Melodie und Text: aus Katalonien, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Jo li voldria donar una cota,
que l’abrigués, ara que fa tant fred.
Una cançó jo també cantaria,
una cançó ben bonica d’amor.
3. I que n’és treta d’una donzelleta,
que n’és la Verge, Mare del Senyor.
No ploris, no, manyaguet de la Mare,
no ploris, no, ai alé del meu cor.
4. Àngels del cel són els que lén bressolen,
àngels del cel, que li fan venir son
mentre li canten cançon d’alegria,
cants de la Glória que no són del món.
5. Li darem panses amb unes balances,
li darem figues amb un paneret:
tam-pa-tam-tam, que ja maduraran;
maduraran en el dia del Ram.
El noi de la mare Spanien
2. Feigen, Rosinen und Datteln und Mandeln
brachten die Hirten dem Kindlein im Stall.
»Frieden auf Erden!«, so sangen die Engel,
»Frieden euch Menschen, und freuet euch all!«
3. Tam Pa Ta Tam, die Rosinen und Feigen
nimm nur, Maria, für Gottes Sohn,
Tam Pa Ta Tam, auch die Datteln und Mandeln;
lächelt das Kind, ist’s der süßeste Lohn.
4. Kamen drei Könige aus fernen Landen:
Kaspar und Melchior, Balthasar.
Gold, Weihrauch, Myrrhe sie schenkten dem Kinde,
beugten die Knie mit der Hirtenschar.
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Melodie und Text: aus Katalonien, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. He portat la carmanyola
tota plena de vi blanc
i una llarge llangonissa
per Jesús, el divi Infant.
Xarram pim, xarram pim, xarram pia ...
3. Si tingues jo més recapte,
també seria par vós:
Heus aqui el gaiat que porto,
que és de cirerer d’arboç.
Xarram pim, xarram pim, xarram pia ...
El petit vailet Spanien
2. Bring ein Lämmchen für das Kind,
lief mit mir durch Nacht und Wind.
Schenk auch Wurst und Wein dem Kindelein:
Maria wiegt es fein!
Xarram pim ...
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En nombre del cielo
Mexiko
2. (Casero)
Aquí no es mesón
sigan adelante
yo no puede abrir
no sea algún tunante.
3. (San José)
No seas inhumano;
tennos caridad.
Que el Dios de los cielos
te lo premiará.
4. (Casero)
Ya se pueden
ir y no molestar.
Porque si me enfado
los voy a apalear.
5. (San José)
Mi esposa es María
es Reina del cielo,
y madre va a ser
del Divino Verbo.
6. (Casero)
Eres tú José?
Tu esposa es María?
Entren, peregrinos,
no los conocía.
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Melodie und Text: aus Mexiko, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. (Wirt)
Dies ist kein Gasthaus, so schert euch nun fort,
meine Tür bleibt fest verschlossen für euch!
Vorwärts, versucht es an anderem Ort;
niemand will fahrendes Volk bei sich, ich sag’s euch gleich.
3. (Josef)
Seid nicht so grausam, habt Mitleid mit uns,
nur eine Nacht, Herr, ich flehe euch an.
Gott in der Höhe, er lohn euch die Gunst:
Er belohnt jeden, der Gutes den Menschen getan.
4. (Wirt)
Packt euch doch endlich, zieht anderswo hin,
kann es denn sein, dass ihr mich nicht versteht?
Soll ich mit Prügeln euch ändern den Sinn?
Hier gibt’s kein Bett für euch, stört mich nicht weiter und geht!
5. (Josef)
Ach wie so bitter ist, was du gesagt:
Sieh doch Maria, die Mutter des Herrn,
des Himmels Königin, reine Magd!
Solltest verneigen dich, aufnehmen sie und verehrn.
6. (Wirt)
Was, du bist Josef, der Zimmermann?
Maria heißt die Gefährtin dein?
Was habe ich euch nur angetan?!
Seid mir als Pilger willkommen und tretet nun ein.
Posadas sind vorweihnachtliche Feiern zur Herbergssuche, die am 16. Dezember beginnen und am 24. Dezember
ihren Höhepunkt haben. Jeder Tag steht dabei für einen Monat der Schwangerschaft Mariens. Die Tradition stammt
aus der Zeit der Christianisierung Südamerikas: die Azteken feierten im Dezember das Kommen Huitzilopochtlis.
Mönche nutzten die Sitten der Indios, um sie dem christlichen Glauben anzupassen. Heute besuchen sich Freunde
und Verwandte in Mexiko und im Südwesten der USA gegenseitig in ihren Häusern zum Feiern und Singen. Die
jeweiligen Besucher stehen vor der Eingangstür, oft als Josef und Maria verkleidet, im Haus erwartet sie der Gastwirt
mit seinen Gästen. Mit Kerzen in der Hand wird abwechselnd gesungen.
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Melodie und Text: aus Frankreich, deutscher Text: Christoph Mohr (*1962) 2014, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Entre les deux bras de Marie
dort, dort, dort le Fruit de Vie;
Mille anges divins ...
3. Entre les roses et les Iys
dort, dort, dort le petit fils;
Mille anges divins ...
4. Entre les pastoureaux jolis
dort, dort, dort le petit fils;
Mille anges divins ...
5. En ce beau jour solennel
dort, dort, dort l’Emmanuel.
Mille anges divins ...
Entre le bœuf et l’âne gris Frankreich
2. In Mutters Arm, da liegt er schon:
Schlaf, schlaf, schlaf, o Gottes Sohn!
Groß das Lichtermeer ...
3. Und auch der Vater schaut ihm zu:
Schlaf, schlaf, schlaf in süßer Ruh!
Groß das Lichtermeer ...
4. Schau, wie viel Hirten bei ihm sind:
Schlaf, schlaf, schlaf, o Christuskind!
Groß das Lichtermeer ...
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Melodie und Text: aus Russland, deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen.
2. Pastuchi u stada
w etu notsch ne spali.
Swjaty Angel priletel
k nim is nebesnoi swetloi dali.
3. »Nyne Bog rodilsja
ljudjam wo spasenje.
Wy poidite, posmotrite
na welikoje smirenje.«
4. I s wysot nebesnych
rasdalos wdrug penje:
»Slawa, slawa w Wyschnich Bogu,
na semli blagowolenje.«
Эта ночь святая/Eta notsch swjataja Russland
2. Bei den Herden zur Nacht
sind die Hirten erwacht,
als ein Engel trat zu ihnen,
strahlend schön in himmlischer Pracht.
3. »Euer Heiland ist da,
kommt und schaut, was geschah!
Arm der Stall und karg das Kripplein,
doch Erlösung ist euch nun nah.«
4. Und vom himmlischen Zelt
klingt es weit übers Feld:
»Lob und Ehre sei dem Höchsten,
seiner Gnad erfreu sich die Welt!«
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1. Maria und dem Josef, Eyenga mbotama*!
2. ist heut ein Sohn geboren, Eyenga mbotama!
3. Sie nannten das Kind »Jesus«, Eyenga mbotama!
Freut euch, denn heut ein Wunder geschah, Eyenga mbotama!
Zur Welt kam heute Jesus, Eyenga mbotama!
Hoffnung und Frieden sind nun ganz nah, Eyenga mbotama!
* »Eyenga mbotama!« bedeutet »Am Weihnachtstag!«
Melodie und Text: aus dem Kongo, in der Lingala-Sprache, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015
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Eyenga mbotama! Kongo
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Melodie: Carl Nielsen (1865–1931) 1919, Text: Nikolai Frederik Severin Grundtvig (1783–1848) 1837,
deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Vom Athesinus Consort Berlin für das Liederprojekt gesungen.
2. Selv spurven har sin rede,
kan bygge dér og bo,
en svale ej tør lede
om nattely og ro.
De vilde dyr i hule
har hver sin egen vrå, –
skal sig min frelser skjule
i fremmed stald på strå?
3. Nej, kom, jeg vil oplukke
mit hjerte, sjæl og sind,
ja bede, synge, sukke:
Kom, Jesus, kom herind!
Det er ej fremmed bolig,
du har den dyre købt!
Her skal du hvile rolig
i kærligheden svøbt.
Forunderligt at sige Dänemark
2. Der Sperling und die Schwalben,
sie bauen sich ein Nest
und zwitschern allenthalben
und pfeifen im Geäst.
Der Fuchs schläft in der Höhle,
in seinem Fell der Floh, –
nur du, meins Herzens König,
liegst nackt und bloß im Stroh.
3. So will ich dir denn öffnen
Herz, Seele und Gemüt,
du lässt uns Menschen hoffen, –
ein Wunder heut geschieht.
Sollst hier, bei mir, von Frieden
und Ruh umgeben sein,
will singen Wiegenlieder
dem zarten Jesulein.
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2. Idźcie do Betlejem,
gdzie Dziecię złożne,
w pieluszki powite,
w żłobie położone;
oddajcie Mu pokłon boski,
on osłodzi wasze troski,
Gloria, Gloria, in excelsis Deo.
2. Lasst zum Stall uns gehen,
um das Kind zu sehen,
dort, im harten Kripplein,
liegt Mariens Büblein.
Wolln anbetend zu ihm kommen,
der uns Not und Schuld genommen,
Gloria, Gloria, in excelsis Deo.
Melodie und Text: Pastorałki von Mioduszewski, Kraków 1848, deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2001,
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Gdy się Chrystus rodzi Polen
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Gläns över sjö och strand Schweden
Melodie: Alice Tegnér (1864–1943) 1893, Text: Viktor Rydberg (1828–1895) 1891 (gekürzt), dt. Text: Christine Riedl (*1958) 2015
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen.
2. Natt över Judaland, natt över Sion.
Borta vid västerrand slocknar Orion.
Herden, som sover trött,
barnet, som slumrar sött,
vakna vid underbar korus av röster,
skåda en härligt klar stjärna i öster.
2. Nacht in Jerusalem, Nacht über Zion.
Westlich am Himmel erlischt der Orion.
Hirt bei der Herde ruht,
s’ Kindlein süß schlummern tut.
»Excelsis Gloria« weckt sie die Engelsschar.
Strahlest so wunderschön, Stern über Bethlehem!
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Melodie: nach einem Chor aus Felix Mendelssohn Bartholdys Festgesang (1840), adaptiert von William Cummings,
Text: Charles Wesley (1707–1788) u. a., deutscher Text: Matthias Degott 2012, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Christ, by highest heaven adored,
Christ, the everlasting Lord:
Late in time behold him come,
offspring of a Virgin’s womb.
Veiled in flesh the Godhead see!
Hail the incarnate Deity,
pleased as man with man to dwell:
Jesus, our Emmanuel!
Hark! the herald angels sing ...
3. Hail the heav’n-born Prince of Peace!
Hail the Sun of Righteousness!
Light and life to all he brings,
ris’n with healing in his wings.
Mild he lays his glory by,
born that man no more may die,
born to raise the sons of earth,
born to give them second birth.
Hark! the herald angels sing ...
Hark! the herald angels sing Großbritannien
2. Christ vom hohen Himmelsthron,
Christ, des ew’gen Vaters Sohn
sieh, er kommt als Kindlein bloß,
Frucht aus einer Jungfrau Schoß.
Sieh, die Gottheit kommt auf Erden,
unter Menschen Mensch zu werden;
milder König Israels,
Jesus, mein Immanuel.
Hört die Engel ...
3. Friedensfürst der Himmel weit,
Sonne der Gerechtigkeit,
Licht und Leben wird zuteil,
denn du nahst mit deinem Heil.
König, gnadenreich und treu,
schaffe Erd und Himmel neu;
ewig sei dein Reich erbaut,
da der Mensch den Tod nicht schaut.
Hört die Engel ...
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Melodie und Text: aus Island, deutscher Text: Babette Dieterich (*1972) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Hátið fer að höndum ein Island
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Ho roʼem b-Ofartho  Syrien
2. Yonesqo schafiro, schabruno tobo,
aloho schariro forqo rabo.
Schubho lalo ...
3. Men raume ’eloye, zmar haylawoto,
Umen ’umqe tahtoye ro’aowoto.
Schubho lalo ...
Melodie: aus Syrien, Text: dem syrischen Gelehrten, Theologen und
­
Bischof Jakob von Edessa (ca. 633–708) zugeschrieben (?), deutscher
Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Friedensfürst und Königssohn, unser Heil und Wonne,
wahrer Gott und Menschensohn, du bist unsre Sonne!
Ehr sei Gott im höchsten Thron und auf Erden Frieden,
Gott schickt Christus, seinen Sohn, wird den Tod besiegen:
Freud ist euch beschieden!
3. Halleluja durch die Nacht hört man Engel preisen,
Hirten stimmen mit Bedacht ein in ihre Weisen:
Ehr sei Gott im höchsten Thron und uns Syrern Frieden,
Gott schickt zu uns seinen Sohn, will das Leid besiegen:
Freud sei uns beschieden!
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2. Within a lodge of broken bark
the tender babe was found,
a ragged robe of rabbit skin
enwrapp’d his beauty round;
but as the hunter braves drew nigh,
the angel song rang loud and high:
»Jesus your King is born ...«
3. The earliest moon of wintertime
is not so round and fair
as was the ring of glory
on the helpless infant there.
The chiefs from far before him knelt
with gifts of fox and beaver pelt.
»Jesus your King is born ...«
Huron Carol (’Twas in the moon of wintertime) Kanada
4. O children of the forest free,
O sons of Manitou,
the holy child of earth and heaven
is born today for you.
Come kneel before the radiant boy
who brings you beauty, peace and joy.
»Jesus your King is born ...«
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Melodie und Text: Das Lied ist eine Schöpfung des Jesuitenpaters Jean de Brébeuf (1593–1649), der als Missio­
nar bei den Wyandot (früher »Huronen« genannt) lebte – einem indigenen Volk im Süden Kanadas. Brébeuf
verwendete eine französischen Volksweise (»Une jeune pucelle«) und dichtete dazu einen Text in der Sprache
der Wyandot (»Iesus Ahattonnia«). Das Lied gilt als das älteste kanadische Weihnachtslied. 1926 erschien die hier
abgedruckte englische Version des Liedes von Jesse Edgar Middleton (1872–1960), die mit dem originalen Text
frei umgegangen ist.
Vom Athesinus Consort Berlin für das Liederprojekt gesungen.
1. Ehstehn yayau deh tsaun we Iesus ahattonnia,
O na wateh wado kwi nonnwa ’ndasqua entai,
ehnau sherskwa trivota nonnwa ’ndi yaun rashata,
Iesus Ahattonnia, Ahattonnia, Iesus Ahattonnia.
2. Ayoki onki hm-ashe eran yayeh raunnaun
yauntaun kanntatya hm-deh ’ndyaun sehnsatoa ronnyaun
Waria hnawakweh tond Yosehf sataunn haronnyaun
Iesus Ahattonnia, Ahattonnia, Iesus Ahattonnia.
3. Asheh kaunnta horraskwa deh ha tirri gwames
Tishyaun ayau ha’ndeh ta aun hwa ashya a ha trreh
aundata:kwa Tishyaun yayaun yaun n-dehta
Iesus Ahattonnia, Ahattonnia, Iesus Ahattonnia.
4. Dau yishyeh sta atyaun errdautau ’ndi Yisus
avwa tateh dn-deh Tishyaun stanshi teya wennyau
aha yaunna torrehntehn yataun katsyaun skehnn
Iesus Ahattonnia, Ahattonnia, Iesus Ahattonnia.
5. Eyeh kwata tehnaunnte aheh kwashyehn ayehn
kiyeh kwanaun aukwayaun dehtsaun we ’ndeh adeh
tarrya diskwann aunkwe yishyehr eya ke naun sta
Iesus Ahattonnia, Ahattonnia, Iesus Ahattonnia.
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Melodie: Pantelis Triantafyllou, Text: Tellou Agra, deutscher Text: Fides Schöner 2015
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Voski polli ke voskopoules
ton proskynousan tapina.
Xanthomalli angeli stekotan
ki epselnan ghyro »Osanna!«
3. To metopo tou itan san ilios
ke mesa i fatni i ftochiki,
astrafte pio kala apo mera
me kapia lampsi magiki.
4. Sta podia tou eskyvan i Maghi
ki emiase t’astro apo psila,
pos tha kathisi san korona
stils Panaghitsas ta mallia.
5. Ma ki apo angelous ki apo maghous
dhen zilepsa pio poly,
oso tis Manas tou to stoma
ke to zesto-zesto fili.
Eida cteV/Idha chthes (Christougenna) Griechenland
2. Knieten die Hirten mit ihren Frauen,
beteten es in Demut an.
Engel mit hellen Haaren sangen
»Hosianna«, wundersam Klang.
3. Des Kindes Stirn war hell wie die Sonne,
um seine Krippen die Nacht wird zum Tag.
Das heilge Kindchen, es lacht voller Wonne,
weil es mit all dem Licht spielen mag.
4. Zu seinen Füßen knieten die Kön‘ge,
und in der Höhe strahlte der Stern.
Ganz so, als schmückte eine Krone
Mariens Haupt und wäre nicht fern.
5. Nichts von den Hirten, Engeln und Weisen
wünschte ich mir so sehr im Traum
wie den behutsamen Kuss, einen leisen,
von seiner Mutter, – o seliger Traum!
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2. Kuusen pienet kynttiläiset
valaisevat kauniisti.
Ympärillä lapsukaiset
laulelevat sulosti.
3. Kiitos Sulle Jeesuksemme
kallis Vapahtajamme.
Kun Sä tulit vieraaksemme,
paras joululahjamme.
Joulupuu on rakennettu Finnland
2. Brennen all die Kerzen nieder,
füllt ein sanftes Licht den Raum.
Kinder singen Weihnachtslieder,
tanzen um den Tannenbaum.
3. Doch die schönste aller Gaben
bringst du, Jesus Christ, uns heut,
dass wir dich zu Gast hier haben,
macht das Fest zur höchsten Freud.
Melodie: aus Finnland, Text: Gustaf Oskar Schöneman ( 1839–1894), deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2015
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
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Melodie: Christoph Ernst Friedrich Weyse (1774–1842) 1841, Text: Bernhard Severin Ingemann (1789–1862) 1839,
deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Vom Athesinus Consort Berlin für das Liederprojekt gesungen.
2. Glæden er jordens gæst i dag
med himmelkongen den lille.
Du fattige spurv, flyv ned fra tag
med duen til julegilde!
Dans, lille barn, på moders skød!
En dejlig dag er oprunden:
I dag blev vor kære frelser fød,
og paradisvejen funden.
3. Frelseren selv var barn som vi,
i dag han lå i sin vugge.
Den have, Guds engle flyver i,
vil Jesus for os oplukke.
Himmerigs konge blandt os bor,
han juleglæden os bringer,
han favner hver barnesjæl på jord
og lover os englevinger.
2. Freut euch, denn heut ist euch als Gast
der Himmelskönig geboren.
So flieg, armer Spatz, vom Dach, du hast,
ein Plätzchen beim Fest dir erkoren.
Tanz, kleines Kind, auf der Mutter Schoß,
viel Kerzen kannst du bewundern,
im warmen Licht schaun, wie Klein und Groß
den Weihnachtsbaum fröhlich umrunden.
3. Jesus war einst ein Kind wie wir,
ein Krippen war seine Wiege.
Er öffnet zum Paradies die Tür,
verspricht uns drum Engelsflügel.
Körner streu für die Vögel aus,
vertreib den bitteren Winter,
denn Christus besucht heut jedes Haus,
zieht ein in die Herzen der Kinder.
Julen har bragt versignet bud Dänemark
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Kαλήν ημέραν άρχοντεϛ Griechenland
Kalanta »Kalin imeran archontes«
-
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3. Εν τω σπηλαίω τίκτεται,
εν φάτνη των αλόγων,
ο Βασιλεύς των Ουρανών
και ποιητής των όλων.
4. Εκ της Περσίας έρχονται
τρεις μάγοι με τα δώρα.
Άστρο λαμπρό τους οδηγεί,
χωρίς να λείψει ώρα.
5. Σ' αυτο το σπιτι που 'ρθαμε,
πετρα να μη ραγιοει
κι ο νοικοκυρης του απιτιου,
χρονια πολλα να ζησει.
6. Να ζησει χρονια εκατο
και να τα ξεηεραοει
ν' ασπρισουν τα μαλλακια του
να γινουν σαν μεταξι.
Am 24. Dezember und vielerorts auch in der Silvesternacht ziehen in Griechenland große Kindergruppen von Haus zu
Haus. Begleitet von Triangeln, Trommeln und Glocken werden »Kalantas« (Weihnachts-Loblieder) angestimmt, mit
denen das Haus gesegnet und den Bewohnern Glück gewünscht wird.
Melodie und Text: aus Griechenland; deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
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Les anges dans nos campagnes / Frankreich/Großbritannien
Angels, from the realms of glory
2. Bergers, pour qui cette fête?
Quel est l’objet de tout ces chants?
Quel vainqueur, quelle conquête
mérite ces cris triomphants? Gloria ...
3. Cherchons tous l’heureux village
qui l’a vu naître sous ses toits;
offrons-lui le tendre hommage
et de nos cœurs et de nos voix: Gloria ...
4. Bergers, quittez vos retraites,
unissez-vous à leurs concerts,
et que vos tendres musettes
fassent retentir les airs. Gloria ...
Melodie und Text: aus Südfrankreich, 18. Jahrhundert; englischer Text: James Montgomery (1771–1854)
Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen.
2. Shepherds, in the field abiding,
watching o’er your flocks by night:
God with man is now residing,
yonder shines the infant light. Gloria ...
3. Sages, leave your contemplations,
brighter visions beam afar.
Seek the great Desire of Nations,
ye have seen his natal star. Gloria ...
4. Though an infant now we view him,
he shall fill his Father’s throne,
gather all the nations to him;
every knee shall then bow down. Gloria ...
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2. In ciel vedrete lucente una stella,
che mai non vide al mondo la più bella.
Solleciti, solleciti
venite e con amore.
In ciel …
3. Voi troverete giacer sopra il fieno,
quel che ha creato il ciel vago e sereno.
Solleciti, solleciti
venite e con amore.
Voi troverete …
Lieti pastori Italien
2. Seht dort am Himmel den hellen Stern aufgehen:
Ein schön’res Leuchten ward nie zuvor gesehen.
Voll Liebe neigt euch vor dem Kind,
dann spielt und singt ihm Lieder.
Seht dort am Himmel …
3. Ihr werdet finden auf Heu und Stroh gebettet,
den Gottessohn, das Kind, das uns errettet.
Voll Liebe neigt euch vor dem Kind,
dann spielt und singt ihm Lieder.
Ihr werdet finden …
Melodie und Text: aus Italien, Ende des 16. Jahrhunderts, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
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Melodie und Text: aus der Provence
Georges Bizet verwendete dieses Lied in seiner Suite »L’Arlésienne«.
2. Sur un char doré de toutes parts,
on voit trois rois modestes comme d’anges,
sur un char doré de toutes parts,
trois rois debout parmi les étendards.
L’étoile luit et les rois conduit,
par longs chemins, devant une pauvre étable,
l’étoile luit et les rois conduit,
par longs chemins, devant l’humble réduit.
Marche des rois (Ce matin) Frankreich
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Maria die zoude naar Bethlehem gaan  Belgien
2. Het hagelde, ʼt sneeuwde, het miek er zo koud,
de rijm lag op de daken.
Sint Jozef tegen Maria sprak:
»Och Here, wat zullen we maken?«
3. Maria die zeide: »Ik ben er zo moe,
laat ons een weinig rusten«.
»Laat ons nog een weinig verder gaan,
aan een huizeke zullen we rusten«.
4. Zij kwamen een weinig verder gegaan,
tot aan een boereschure.
ʼt Is daar waar Heer Jezus geboren werd,
en daar sloten noch vensters, noch deuren.
5. Het kleine Kind weende, Maria die zong
Gods engʼlen uit den tronen;
zij kwamen tezamen nedergedaald,
zij kwamen Maria kronen.
Melodie und Text: aus Flandern, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Es stürmte, es schneite, der Weg war so weit,
das Kind zu gebären, kam die Zeit.
Sankt Josef hüllte Maria ein:
»Was machen wir nur mit dem Kindelein?«
3. Maria, die seufzte: »Ich bin so matt,
lass ausruhn uns hier unter diesem Baum!«
»Im Dorf gibt es sicher einʼ Liegestatt,
in einer Herberge einen Raum!«
4. Doch nur ein Stall im Felde stand,
ein Kripplein gabʼs für das Gotteskind,
Maria besaß kein Wiegenband,
nur Heu und Stroh zwischen Esel und Rind.
5. Das kleine Kind weinte, Maria sang,
da kamen aus den Höhen
der Engel viel, mit Kling und Klang,
Maria, die Mutter, zu krönen.
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2. En toen Maria biddend in haar kamerke zat,
kwam een engel bij haar neder:
»God groet u, God groet u, Maria maagdelijn:
Uwer is het kindekijn,
wiens naam zal Jezus zijn, gij vol van genade.«
3. En ‘d engel heeft Gods wond’re kracht haar
opengeleid,
en Maria zei ootmoedig:
»Zie hier ’s heren dienstmaagd, zij heeft Gods
wil gehoord.
Mij geschiedde naar Uw woord.«
Men zal in allen oord wel zalig haar prijzen.
4. En ziet: de profetieën zijn in ’t kindje vervuld,
in de koning ons geboren.
Maria, Maria, o, moeder maagdelijn
glorie zij uw kindekijn,
wiens naam zal Jezus zijn, in deze kerstdagen.
Maria heeft het boek Belgien
2. Und als Maria betend in ihr Kämmerlein kam,
neigt ein Engel sich zu ihr und redet:
»Gegrüßet seist du, o Maria, Jungfrau rein,
Gott schickt dir ein Kindelein,
dess’ Nam soll Jesus sein, du Mutter voll der Gnaden.«
3. »Hoch preise meine Seel den Herren«,
Maria drauf sprach,
und in Demut sie dem Engel Antwort gab:
»Siehe des Herrn reine Magd, die Gott erhöht;
mir gescheh, wie du gesagt!«
Man wird an jedem Tag und jedem Ort sie preisen.
4. Ein Kind ist uns geborn, das Wort
des Propheten erfüllt:
Betet an den Himmelskönig und
Maria, Maria, die Mutter, Jungfrau rein.
Ehre sei dem Kindelein,
dess’ Nam soll Jesus sein, in diesen Weihnachtstagen.
Melodie und Text: aus Joseph Alberdingk Thijm, Oude en nieuwe Kerstliederen, Amsterdam 1852,
deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
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Mitt hjerte alltid vanker  Norwegen
2. Å kom, jeg opp vil lukke mitt hjerte og mitt sinn
og full av lengsel sukke: Kom, Jesus, dog her inn!
Det er ei fremmed bolig, du har den selv jo kjøpt.
Så skal du blive trolig her i mitt hjerte svøpt.
3. Jeg gjerne palmegrene vil om din krybbe strø.
For deg, for deg alene jeg leve vil og dø.
Kom, la min sjel dog finne sin rette gledes stund,
at du er født her inne i hjertets dype grunn!
Der Däne H. A. Brorson war Poet und Pietist und hat in seiner ausdrucksvollen Lyrik das Verhältnis zwischen Jesus und
den Menschen kunstvoll, manchmal fast erotisch oder auch meditativ beschrieben. Dieses ernste Lied schildert das
innere, ­
seelische Erleben der Weihnachtsnacht im Wissen um die Passion Christi und formuliert den Wunsch, in Christi
­
»Fußstapfen« zu treten, Christus nachzufolgen.
Melodie: aus Norwegen, Text: Hans Adolf Brorson (1694–1764) 1732, Übersetzung (nicht singbar): Carus-Verlag
1. Mein Herz schlendert immer durch den Raum, in dem Jesus geboren wurde. Dort
versammeln sich alle meine Gedanken. Dort fühlt sich mein Sehnen zu Hause. Dort findet
mein Glaube seinen Schatz. Ich kann dich nie vergessen, o süße Weihnachtsnacht.
2. Komm, ich will mein Herz und meine Sinne öffnen und voller Sehnsucht seufzen: Komm,
Jesus, komm herein! Diese Wohnung ist dir nicht unbekannt, du hast sie selbst erworben.
So wirst du immer wahrhaft in meinem Herzen umfangen sein.
3. Ich würde gerne Palmzweige um deine Wiege breiten, ich möchte für dich leben und
sterben, für dich allein. Komm, lass meine Seele wahre Freude finden, denn du wurdest
hier, tief in meinem Herzen, geboren.
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2. Kis Jézusom, aki fekszel jászolba,
értünk jöttél mennyből e világra,
üdvözöllek én Istenem, téged,
áldd meg én gyenge szívemet.
3. Ki érettünk magad megalázád,
vedd kedvesen szívünk áldozatát,
dicsöséged megváltó Istenünk,
engedd méltóan zengenünk!
Mostan kinyílt  Ungarn
Melodie und Text: aus Ungarn, deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Liegst auf Heu und Stroh, kleines Jesulein,
kamst vom Himmel nieder, Mensch nun zu sein,
sei uns gegrüßt, wir öffnen dir das Tor weit,
segne unsre Herzen alle Zeit.
3. An dein Kripplein im Stall treten wir heran,
nimm du unsre Herzen zum Geschenk an!
Dir, unserm Heiland, sagt die ganze Welt Dank,
rühmen soll dich unser Lobgesang.
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Naceu, naceu  Brasilien
Melodie und Text: aus dem südlichen Brasilien, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015
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Navidadau purinini  Bolivien
Melodie und Text: aus Bolivien; der Text ist in einer phonetischen Umschrift der Aymara-Sprache abgefasst, einer der am ­
meisten
gesprochenen indigenen Sprachen Südamerikas, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
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2. Ei fu che ci chiamò, ei fu che ci chiamò:
Mandando la stella che ci conduce qui.
Dov’è il Bambinello vezzoso e bello?
In braccio a Maria che madre è di Lui.
3. Perciò abbiam portato incenso all’adorato,
e mirra ed oro in dono al Re divin.
D’incenso l’odore ne tolga il fetore
di stalla immonda in cui troviam Gesù.
4. Quell’or che portiam, quell’or che portiam,
soccorra, o Maria, la vostra povertà,
E questa mirra poi, e questa mirra poi,
c’insegna del bambino la vera umanità.
5. Or noi ce n’andiam, or noi ce n’andiam
ai vostri paesi, da cui venuti siam.
Ma qui ci resta il cuore, in braccio al Signore,
in braccio al Bambino, al Bambinel Gesù.
Noi siamo i tre re Italien/Schweiz
2. Herodes erschrak, als wir ihm gesagt,
dass uns ein Stern erschienen, der kündet uns das Licht.
So, wie uns geweissagt war, der Stern leuchtet hell und klar,
führt uns geschwind zu Maria und zum Kind.
3. Voll Staunen wir sehn, welch Wunder geschehn,
so falln wir auf die Knie vor der Mutter und dem Sohn.
Und bringen Geschenke dar, viel Gold, Weihrauch, Myrrhen gar,
der Weihrauchduft durchström den Stall, erfüll die Luft.
4. Dir, Mutter, zur Nacht sei von uns gebracht
viel goldenes Geschmeide und eine goldne Kron.
Gesalbt sei der Gottessohn, mit Myrrhen, Mariens Sohn,
mit Myrrhen rein, denn Jesus wird unser Retter sein.
5. Bald ist es so weit, drum macht euch bereit,
wir müssen heimwärts ziehen durch Länder weit und breit.
Doch wolln wir noch herzen das Kind, unsren Herren,
und wiegen fein in unsern Armen das Kindelein.
Melodie und Text: aus dem Tessin und Oberitalien, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015
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Nu zijt wellekome  Niederlande
2. Christe Kyrieleison, laat ons zingen blij,
daarmeed’ ook onze leisen beginnen vrij.
Jezus is geboren op de heilige kerstnacht,
van een maged reine, die hoog moet zijn geacht.
Kyrieleis.
3. Herders op den velde hoorden een nieuw lied,
dat Jezus was geboren, zij wisten ’t niet.
»Gaat aan gene straten en gij zult Hem vinden klaar;
Bethl’em is de stede, daar is ’t geschied voorwaar.«
Kyrieleis.
Melodie und Text: Niederländisch/Flämisch (vor 1600) 1638, nach dem ältesten überlieferten deutschsprachigen Weihnachts-
lied »Syt willekomen, heirre kirst, want du unser alre herre bis«, Aachen 11. Jahrhundert, Erfurt um 1394; deutscher Text aus:
Katholisches Gesang- und Gebetbuch der deutschsprachigen Schweiz, 1998, Nr. 352.
2. Christ ist uns geboren, unser Trost,
der mit seinem Kreuz die Höll einstoßt.
Lasst Gott uns fröhlich danken und dem Herrn Jesu,
der, als ein Kind gekommen, bracht Fried und Ruh.
Kyrieleis.
3. Sei willkommen, Christe, Heil der Welt,
wahres Lichte, das uns all erhellt.
Halt uns in deiner Gnade nach deinem Gebot
und bleib für alle Zeiten in unsrer Not.
Kyrieleis.
405
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2. Că la Betleem Maria,
Săvârşind călătoria
Într-un mic sălaş, lângă-acel oraş,
L-a născut pe Mesia.
O, ce veste minunată Rumänien
Melodie und Text: aus Rumänien, Übersetzung (nicht singbar): Carus-Verlag, Stuttgart
1. O welch wunderbare Nachricht zeigt sich uns in Bethlehem!
Dass die reine Jungfrau das Kind geboren hat, das Kind vom Heiligen Geist.
2. Dass in Bethlehem, am Ende ihrer Reise, Maria in einem kleinen Stall
vor der Stadt den Messias geboren hat.
3. Der Vater hat den Sohn in seinem Namen in die Welt gesandt:
auf dass er geboren werde, heranwachse und uns erlöse.
3. Pe Fiul în al său nume,
Tatăl L-a trimis în lume.
Să se nască, şi să crească,
Să ne mântuiască.
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2. He came down to earth from heaven
who is God and Lord of all,
and his shelter was a stable,
and his cradle was a stall;
with the poor and mean and lowly
lived on earth our Saviour holy.
3. For he is our childhood’s pattern:
day by day like us he grew;
he was little, weak and helpless,
tears and smiles like us he knew;
and he feeleth for our sadness,
and he shareth in our gladness.
4. And our eyes at last shall see him
through his own redeeming love,
for that child, so dear and gentle,
is our Lord in heaven above;
and he leads his children on
to the place where he is gone.
5. Not in that poor, lowly stable
with the oxen standing by
we shall see him; but in heaven,
set at God’s right hand on high,
when like stars his children crowned,
all in white shall wait around.
Once in royal David’s city Großbritannien
Das Lied ist auch im südlichen Afrika in mehreren Landessprachen verbreitet.
Melodie: Henry John Gauntlett (1805–1876) 1849, Text: Cecil Frances Alexander (1823–1895) 1848,
deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Jesus Christ aus Himmelsweiten, –
seine Zuflucht war ein Stall,
seine Wiege war bescheiden, –
kam als Retter für uns all:
Lebte mit der Menschen Leid,
unsrer Armut, Niedrigkeit.
3. Er sei Vorbild unsrem Leben,
wie wir war er schwach und klein,
kannt’ das Sehnen, Wachsen, Streben,
konnte froh und traurig sein.
Teilt mit uns all Freud und Leid,
Lieb und Sorgen, Traurigkeit.
4. Unsre Augen solln einst sehen
Lieb, die uns Erlösung bringt,
denn dies Kind wird uns erretten:
Für den Himmelskönig singt,
der am Ende aller Zeit
führt uns in die Ewigkeit.
5. Vor dem Vater und dem Sohne
stehn wir dann im hellsten Schein,
vor des Höchsten Gnadenthrone
wird der Frieden ewig sein.
Freut euch drum, ihr Christen all,
preist das Kind und singt mit Schall!
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2. Začni, Kubo, na ty dudy,
dujdaj, dujdaj, dujdaj, dá! …
3. A ty, Janku, na píšt’alku,
dudli, tudli, dudli, dá! …
4. A ty, Mikši, na housličky,
hudli, tydli, hudli, dá! …
5. A ty, Vávro, na tu basu,
rum-rum, rum-rum, rum-ruma dá! …
Půjdem spolu do Betléma Tschechien
2. Hansel, blas die Flöte du,
didel, dudel, didel, dudel, didel, dudel, dei!
3. Seppl, spiel den Dudelsack,
didel, nudel, didel, nudel, didel, nudel, nei!
4. Und du, Görgel, streich die Fidel,
fidel, dudel, fidel, dudel, fidel, dudel, fei!
5. Christoph, lass den Bass erklingen,
brumm-rum, brumm-rum, brumm-rum, brumm!
Melodie, Originaltext und Übersetzung: aus Böhmen/Tschechien
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2. If you take good heed to the angel’s words,
rise up, shepherd, and follow!
You’ll forget your flocks, you’ll forget your herds,
rise up, shepherd, and follow!
Leave your sheep ...
Rise up, shepherd, and follow!  USA
Melodie und Text: afroamerikanisches Spiritual
Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen.
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Sang til Juletræt (Du grønne, glitrende træ) Norwegen
2. Den første jul, i et fremmed land,
sin store stjerne vor Herre tændte;
den skulde vise vor jord, at han
den lille Jesus til verden sendte.
I stjerne glansen
gik engledansen
om Betlehem.
3. Om Jesusbarnet fortalte mor
saa mangen aften vi sad her hjemme;
vi kan hans bud og hans milde ord,
vi ved, at aldrig vi dem maa glemme.
Naar stjernen skinner,
om ham os minder
vort juletræ!
Melodie: Edvard Grieg (1842–1907), aus: Barnlige Sanger op. 61,2 (1894), Text: Johan Krohn (1841–1925),
deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2000, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Zur ersten Weihnacht im fremden Land
hat unser Herr seinen Stern entzündet.
Er macht’ den Sohn aller Welt bekannt:
Das Jesuskindlein hat er verkündet.
Die Engel tanzten
zu seinem Glanze
in Bethlehem.
3. Die Mutter sprach uns vom Jesuskind
in mancher weihnachtlich schönen Stunde.
Sie sprach, wie mild seine Worte sind
und wie bedeutsam die frohe Kunde.
O Stern, dein Schimmern
will uns erinnern
an Christ, den Herrn.
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1. Fassung
2. Señora Doña Maria, ay, que lindo es su niñito.
Señora Doña Maria, ay, que lindo es su niñito
en un lecho humilde esta
durmiendo muy tranquilito.
Arrurrú, arrurrú …
Señora Doña Maria Chile
Melodie und Text: aus Chile, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag Stuttgart (dt. Text)
3. Señora Doña Maria, cantemos con devoción.
Señora Doña Maria, cantemos con devoción,
para que se duerma el niño,
Niño amado Jésucristo.
Arrurrú, arrurrú …
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2. Fassung
1. Señora Doña Maria, yo vengo de Quilicura,
Señora Doña Maria, yo vengo de Quilicura,
y de pasá le agarré una sandilla ma’úra
l: agarré, agarré una sandilla ma’úra. :l
2. Señora Doña Maria, yo vengo de Casablanca,
Señora Doña Maria, yo vengo de Casablanca,
ya su niñitole traigo una bonita potranca,
l: le traigo, le traigo una bonita potranca. :l
1. Fassung (deutsch)
2. Señora Doña Maria, wie hübsch ist dein kleiner Sohn,
Señora Doña Maria, fast glaub ich, er schläft ja schon.
Sollst sanft nun das Kindchen wiegen,
soll ruhig im Bettchen liegen:
Arrurrú, arrurrú …
3. Señora Doña Maria, lass uns nun in Andacht singen,
Señora Doña Maria, dein Söhnchen zum Schlummern
bringen.
Wieg weiter, mein Sohn, gib Acht,
bis morgen das Kind erwacht:
Arrurrú, arrurrú …
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The holly and the ivy Großbritannien
2. The holly bears a blossom
as white as the lily flower,
and Mary bore sweet Jesus Christ
to be our sweet Saviour.
The rising of the sun ...
3. The holly bears a berry
as red as any blood,
and Mary bore sweet Jesus Christ
to do poor sinners good.
The rising of the sun ...
Oft wird die 1. Strophe am Ende noch einmal gesungen.
Melodie und Text: aus England
4. The holly bears a prickle
as sharp as any thorn,
and Mary bore sweet Jesus Christ
on Christmas Day in the morn.
The rising of the sun ...
5. The holly bears a bark
as bitter as any gall,
and Mary bore sweet Jesus Christ
for to redeem us all.
The rising of the sun ...
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Melodie und Text: Alfonso Maria de Liguori (1696–1787) 1744,
deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Vom Athesinus Consort Berlin für das Liederprojekt gesungen.
2. Auf Heu und Stroh gebettet,
liegst du, der Schöpfer der Welt,
ǀ: hast Feuer nicht noch Decken,
und Schnee bedeckt das Feld, :ǀ
»Gloria, in excelsis Deo«,
singen die Engel und »Frieden auf Erd,
der allen Menschen werd.«
ǀ: So wolln wir dich anbeten, König, hoch verehrt! :ǀ
3. Mit Geigen und Schalmeien spieln Hirten dir ein Lied,
ǀ: und Engel geben Acht, dass dir kein Leid geschieht, :ǀ
Schließ deine Äugelein, schlafe, mein
Kindchen, träume nun süß die ganze Nacht,
lass wiegen dich ganz sacht.
ǀ: Still beugen wir die Knie dem Erlöser,
der Heil uns gebracht. :ǀ
Tu scendi dalle stelle Italien
2. E Tu che sei del mondo il creatore,
ǀ: non hai panni né fuoco, o mio Signore. :ǀ
Caro eletto pargoletto
quanto questa povertà
più m’innamora
ǀ: giacché per nostro amor tu soffri ancora! :ǀ
3. Al suon di pastorale, o mio bambino,
ǀ: con gli angeli riposi a te vicino. :ǀ
Nella notte fredda e scura
c’inchiniamo per pregar,
o buon Signore.
ǀ: E salutiamo in te il redentore! :ǀ
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U to vrijeme godišta Kroatien
2. Anđeli se javili,
rajsku pjesmu slagali.
»Slava Bogu« pjevali
a mir ljudma prosili.
Melodie und Text: aus Kroatien, deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Engelschar aus lichten Höhn
machte kund, was heut geschehn,
ewig Preis sei Gott, dem Herrn,
Fried den Menschen nah und fern.
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We three kings of Orient are USA
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2. (Kaspar)
Born a king on Bethlehem plain,
gold I bring to crown him again
King for ever, ceasing never,
over us all to reign.
O star of wonder …
3. (Melchior)
Frankincense to offer have I;
incense owns a Deity nigh:
prayʼr and praising, all men raising,
worship him, God most high:
O star of wonder …
4. (Balthazar)
Myrrh is mine; its bitter perfume
breathes a life of gathering gloom;
sorrowing, sighing, bleeding, dying,
sealed in the stone-cold tomb:
O star of wonder …
5. (All three)
Glorious now, behold him arise,
King, and God, and Sacrifice!
Alleluja, alleluja,
earth to the heavens replies.
O star of wonder …
Das Lied wurde ursprünglich für ein Weihnachtsspiel geschrieben.
Diese besondere Einsatzmöglichkeit als Teil eines Krippenspiels wurde auch bei der deutschen Übertragung bedacht.
Melodie und Text: John Henry Hopkins, Jr. (1820–1891) 1865, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. (Kaspar)
Dort im Stall, bei Esel und Rind,
liegt ganz arm das göttliche Kind.
Samt und Seide, Gold, Geschmeide
meine Geschenke sind.
Heller Stern …
3. (Melchior)
Weihrauch bring dem Kind ich zur Freud,
vor ihm meine Knie ich beugtʼ.
Weihrauchduft erfüll die Luft,
Lob und Preis sei ihm allezeit.
Heller Stern …
4. (Balthasar)
Myrrhen bring dem Kinde ich dar,
das Maria für uns gebar.
Wird sein Leben für uns geben,
retten uns immerdar.
Heller Stern …
5. (Alle drei)
Lobt nun Gott im hohen Thron,
der uns schickt’ sein’ einzigen Sohn,
freut euch all und singt mit Schall
»Alleluja, dem Gottessohn!«
Heller Stern …
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What child is this? Großbritannien
2. Why lies he in such mean estate
where ox and ass are feeding?
Good Christians fear: for sinners here
the silent word is pleading.
Nails, spear shall pierce him through,
the cross be borne for me, for you;
Hail, hail the word made flesh,
the babe, the son of Mary!
Melodie: »Greensleeves«, Liebeslied aus dem 16. Jahrhundert, Text: William Chatterton Dix (1837–1898) 1865.
In dieser Kombination erstmals 1871 von John Stainer in Christmas Carols Old and New veröffentlicht.
3. So bring him incense, gold and myrrh;
Come, peasant, king, to own him!
The king of kings salvation brings:
Let loving hearts enthrone him!
Raise, raise the song on high!
The Virgin sings her lullaby.
Joy, joy, for Christ is born,
the babe, the son of Mary!
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While shepherds watched their flocks Großbritannien/USA
2. »Fear not,« said he (for mighty dread
had seized their troubled mind),
»glad tidings of great joy I bring
to you and all mankind.
3. To you in David’s town this day
is born of David’s line
the Saviour, who is Christ the Lord;
and this shall be the sign:
4. The heavenly Babe you there shall find
to human view displayed,
all meanly wrapped in swathing bands,
and in a manger laid.«
5. Thus spake the seraph; and forthwith
appeared a shining throng
of angels, praising God, who thus
addressed their joyful song:
6. »All glory be to God on high,
and to the earth be peace;
good will henceforth from heaven to men
begin and never cease.«
Melodie: nach einer Arie von Georg Friedrich Händel (1685–1759), Text: N. Tate/N. Brady, New Version of the Psalms
of David, London 1700, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Die Händel’sche Melodie wird heute vor allem in den USA gesungen, in Großbritannien hingegen ist die alte Psalm­
melodie »Winchester Old« gebräuchlich.
2. »Seid ohne Furcht«, der Engel sagt’:
»Ich künd euch große Freude!
Erhebet euch, seid unverzagt,
verlasset eure Herden.
3. Denn für euch heut geboren ist
aus Davids Stamm ein König:
Ein Kind, das ist der Herre Christ,
auf, eilt euch doch ein wenig.
4. Und dies soll euch ein Zeichen sein:
Ganz arm in einem Kripplein,
sollt finden ihr ein Kindlein klein,
in Windeln fein gewickelt.«
5. So sprach der Seraph, und alsdann
der Englein viel erschienen,
die stimmten Jubelchöre an,
verkündeten den Frieden.
6. »Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron«,
so klang es überm Stalle,
»der uns schickt seinen einzgen Sohn,
den Retter für uns alle.«
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Žežulka z lesa vylítla Tschechien/Slowakei
2. Holoubek sedl na báni, vrků!
Vesele Ježíšku vyzváni, vrků!
Vzdává čest a prozpěvuje,
Pána svého vychvaluje!
Vrků, vrků, vrků!
3. Hrdlička nad chlívem litá, cukrů!
Líbezně Ježíška vítá, cukrů!
Vzdává čest a prozpěvuje,
Pána svého vychvaluje.
Cukrů, cukrů, cukrů!
Melodie und Text: aus Tschechien, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Glocken, die klingen zur Weihnachtsnacht: Ruckgu!
Oben am Turm hält ein Täubchen Wacht: Ruckgu!
Den Herrn des Himmels und der Erd
mit ihrem Lied sie preist und ehrt:
Ruckgu, Ruckgu, Schlaf du!
3. Turteltaub, die ruft dem Täuberich zu: Wieg’s du!
Schläft dann das Kindchen in himmlischer Ruh: Wieg’s du!
Mit ihrem Lied sie preisen und ehrn
das Gottessöhnchen, Christ, unsern Herrn:
Wieg’s du, wieg’s Kindchen du!
420
421
1. A a a der Winter der ist da
2. Abends will ich schlafen gehn
3. Alle Sterne - Adoración al niño Jesús
4. Als du geboren warst - Canzone dei zampognari
5. Auf dem Berge da geht der Wind
6. Auf Heu und Stroh - Entre le bœuf
7. Away in a manger-Allein in der Krippe
8. Christmas in the old man’s hat
9. Der Winter ist kommen
10. Die heilgen drei König’ sind wir genannt
11. Die Weihnachtslichter leuchten hell - Nu tändas tusen juleljus
12. Dieser Tag ist ein Freudentag - Il est né le divin enfant
13. Ding dong bells (Kanon)
14. Ein Glockenton klingt durch die Nacht
15. Gatatumba
16. Gloria (Weihnachtsquodlibet und Kanon)
17. God rest you merry gentlemen - Gott schenk euch Ruh
18. Habt ihr’s vernommen - Mennyböl az angyal
19. Ich hör ihn - I hear them
20. In diesen Winternächten
21. Joy to the world - Freu dich o Welt
22. Kinder bringen den Frieden
23. Kinder kommt und ratet (Der Bratapfel)
24. Knecht Ruprecht
25. Komm wir gehn nach Bethlehem
26. Mary had a baby
27. Merry Christmas Halleluja
28. Morgen kommt der Weihnachtsmann
29. Niklas ist ein braver Mann
30. Nun kommt all zum Kinde - Venite adoriamo
31. O laufet ihr Hirten
32. O Tannenbaum, du trägst ein’ grünen Zweig
33. Sanna sannanina
34. Schlaf ein mein Jesulein - Lulajże, Jezuniu
35. Schlaf mein Kindlein, bajuschki baju
36. Schlaf schlaf holdseliges Jesulein
37. Schneeflöckchen Weißröckchen
38. Schneemann rolle rolle
39. Singt und klingt
40. So lauft! - Venid venid (Kanon)
41. The first Nowell - Die Heilige Nacht
42. Tief im Walde
43. Welch eine wundersame Nacht
422
A, a, a, der Winter, der ist da
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2. E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee.
Blumen blühn an Fensterscheiben,
sind sonst nirgends aufzutreiben.
E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee.
3. I, i, i, vergiss die Armen nie.
Wenn du liegst in warmen Kissen,
denk an die, die frieren müssen.
I, i, i, vergiss die Armen nie.
Melodie: überliefert
Text: August Hoffmann von Fallersleben (1798–1874)
4. O, o, o, wie sind wir alle froh,
wenn der Niklaus wird was bringen
und vorm Tannenbaum wir singen.
O, o, o, wie sind wir alle froh.
5. U, u, u, die Teiche frieren zu.
Hei, nun geht es wie der Wind
übers blanke Eis geschwind!
U, u, u, die Teiche frieren zu.
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Abends, will ich schlafen gehn
C F G7 C C C G G7 A7
Dm G7 C F6 Am C D¨º Dm Gm7 Dm
B¨7 E¨ C7 F F7 D7 G G7 Am C7
F C Em Gm Gm
D Dm
Am D7 C G G7 C

A
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bends,
- will ich schla fen
- gehn, vier zehn
- En gel
- um
/
mich stehn,
72 Abends, wenn ich schlafen geh

zwei zu mei nen
- Häup ten,
- zwei zu mei nen
- Fü ßen,
-

zwei zu mei ner
- Rech ten,
- zwei zu mei ner
- Lin ken,
-

zwei e,
- die mich de cken,
- zwei e,
- die mich we
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cken,
-

zwei e,
- die mich wei sen
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Melodie: Engelbert Humperdinck (1854–1921), aus der Oper »Hänsel und Gretel«
Text: Adelheid Wette (1858–1916) nach dem Volkslied »Abends, wenn ich schlafen geh«
aus »Des Knaben Wunderhorn«
424
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Alle Sterne / Adoración al niño Jesús
2. Und es klingt durch jedes Tal,
und von den Bergen ruft es der Wind,
|: und wir öffnen unsre Herzen
einem neugeborenen Kind. :|
Alleluja ...
3. Um die Krippe ist ein Strahlen
und ein Funkeln wie von Kristall,
|: und wir ziehen mit den Hirten
zu dem armen Kind in dem Stall. :|
Alleluja ...
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Melodie und spanischer Text: aus Bolivien; deutscher Text: Markus Munzer-Dorn (*1955) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Von Luise (12 Jahre) und dem Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen.
2. Del arbol nació la rama ,
de la rama nació la flor,
|: de la flor nació María,
de María el Redentor. :|
Alleluya ...
* Wiederholung ad libitum
425
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Als du geboren warst / Canzone dei zampognari
Melodie: Beginn eines neapolitanischen Hirtenlieds, neapolitanischer Text: Alfonsio Maria de’ Liguori (1696–1787),
deutscher Text: Christoph Mohr (*1962) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
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426
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2. Da kamen Engel an
mit ihrem Instrument.
Sie spielten die Schalmeien,
es war so wunderschön.
Zu den Gebeten klangen Trompeten
und auch ein fröhlich’ Halleluja!
Ein Singen und ein Schall,
in diesem kleinen Stall
war alles nun Musik.
3. Die Botschaft ging von da
hinaus in alle Welt.
Es war der Geist von Weihnacht,
der allen widerfuhr.
Der Geist von Frieden war nun
hernieden,
für alle Menschen nicht nur ein Traum.
Es hörte auf der Streit,
um so für alle Zeit
in Gott vereint zu sein.
2. Non cerano nemice ppe la terra,
la pecora pascea co lo lione,
co le crapette se vedette
lo liopardo pazzià:
L’urzo e o vitiello,
e co lo lupo ’npace u pecoriello.
3. Guardavano le pecore li pasture,
e l’angelo, sbrennente chiù de lu sole,
comparette, e le dicette:
Nò ve spaventate, nò!
Contento e riso:
La terra è arrenventata Paradiso!
427
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Auf dem Berge, da geht der Wind
Melodie und Text: aus Oberschlesien, um 1840
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70 Auf dem Berge, da geht der Wind

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- Hand, sie braucht da zu
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#
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- band.
- »Ach
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Jo sef,
- liebs ter
- Jo sef
- mein, ach hilf mir wie gen
- mein

#
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- »Wie
Josef
kann ich dir denn dein Kind lein
- wiegen? Ich

#
kann ja kaum sel ber
- die Fin ger
- bieg’n.«
Maria
»Schum schei,
- schum schei!«
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Auf Heu und Stroh / Entre le bœuf
2. In Mutters Arm, da liegt er schon:
Schlaf, schlaf, schlaf, o Gottes Sohn!
Groß das Lichtermeer ...
3. Und auch der Vater schaut ihm zu:
Schlaf, schlaf, schlaf in süßer Ruh!
Groß das Lichtermeer ...
4. Schau, wie viel Hirten bei ihm sind:
Schlaf, schlaf, schlaf, o Christuskind!
Groß das Lichtermeer ...
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Melodie und Text: aus Frankreich
deutscher Text: Christoph Mohr (*1962) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Von Elisabeth Fröschle für das Liederprojekt gesungen.
2. Entre les deux bras de Marie
dort, dort, le Fruit de la vie.
Mille anges divins …
3. Entre les roses et les lys,
dort, dort, dort le petit fils.
Mille anges divins …
4. Entre les pastoureaux jolis,
dort, dort, dort le petit fils.
Mille anges divins …
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Away in a manger / Allein in der Krippe
2. The cattle are lowing, the Baby awakes,
but little Lord Jesus no crying he makes.
I love thee, Lord Jesus! Look down from the sky,
and stay by my side until morning is nigh.
3. Be near me, Lord Jesus; I ask thee to stay
close by me for ever, and love me, I pray.
Bless all the dear children in thy tender care,
and fit us for heaven, to live with thee there.
2. Im Stall bei den Tieren, bei Schäfchen und Kuh,
in Windeln gewickelt, Herr Jesu, liegst du.
Aus Stroh ist dein Bettchen, du bist noch so klein
und gibst uns doch Hoffnung, geborgen zu sein.
3. Du reichst mir die Hände und bist mir so nah,
du zeigst mir die Dinge, wie ich sie nie sah.
Wir stehen zusammen, du bist unser Gast
und sagst ohne Worte, wie lieb du uns hast.
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Melodie: William J. Kirkpatrick (1838–1921)
englischer Text: überliefert, deutscher Text: Christoph Mohr (*1962) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Von Elisabeth Fröschle, Clara (9 Jahre) und Luise (12 Jahre)
vom Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen.
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Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Christmas in the old man’s hat
2. Christmas is coming …
O Mammy, Jenny has too much and still it’s not enough.
But little Peter down the road got none of all the stuff,
he’s cold and hungry, can’t you see, there’s hole in both his shoes,
no toys for him, and clothes and sweets and no Christmas goods.
3. Christmas is coming …
O Child, I understand you now, you think this is not right.
Some children live all in the dark while others own the light.
But Santa Claus is not to blame, while pouring out his load,
for Jenny Brown should simply share with Peter down the road.
Christmas is coming …
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Refrain
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Melodie und Text: aus Irland
431
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Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Der Winter ist kommen
2. Ein Lied und ein Spiel
und ein Tänzchen dabei,
da sind wir so lustig,
als wär es im Mai.
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1. Der Win
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Melodie: Schnadahüpferl-Melodie, um 1830 (auch zum Text »Bald gras ich am Neckar«)
Text: Agnes Franz (1794–1843)
3. Mag’s immer da draußen
auch stürmen und schnein,
Herr Winter soll freundlich
willkommen uns sein.
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Die heilgen drei König’
2. Die heilgen drei König’ mit ihrigem Stern;
wir suchen das Kindlein, den Heiland, den Herrn.
Der Stern …
3. Dem Kindlein, dem sind wir von Herzen so hold;
wir bringen ihm Weihrauch und Myrrhen und Gold.
Der Stern …
4. Lebt wohl nun, ihr Leute, wir ziehen so fern;
die heilgen drei König’ mit ihrigem Stern.
Der Stern …
3
4

#
1. Die heil
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- drei Kö
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11 Die heilgen drei König, so sind wir genannt

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- Der Stern
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gibt uns

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Melodie: August Hartmann (1846–1917) 1884
Text: nach einem bayerischen Krippenspiel
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Die Weihnachtslichter leuchten hell / Nu tändas tusen juleljus
2. Die Botschaft geht durch Land und
Stadt,
dass Gottes Sohn geborn
in dieser wundersamen Nacht,
als Heiland auserkorn.
3. Du Leuchtstern über Bethlehem,
lass deinen sanften Schein
ganz hoffnungsfroh und friedensreich
in jedes Haus hinein.
4. Ach, sende du dein warmes Licht
und mach die Herzen weit.
Dass Gottes Lieb bereite uns
die schönste Weihnachtszeit.
2. Och över stad och land i kväll
går julens glada bud
att född är Herren Jesus Krist,
vår Frälsare och Gud.
3. Du stjärna över Betlehem,
o, låt ditt milda ljus
få lysa in med hopp och frid
i varje hem och hus.
4. I varje hjärta armt och mörkt
sänd du en stråle blid,
en stråle av Guds kärleks ljus
i signad juletid.
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12 Nu tändas tusen juleljus

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Melodie und schwedischer Text: Emmy Köhler (1858–1925)
deutscher Text: Bobbi Fischer (*1965) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Von Elisabeth Fröschle, Klaus K. Weigele und Luise (12 Jahre, Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen)
für das Liederprojekt gesungen.
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Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Dieser Tag ist ein Freudentag / Il est né le divin enfant
2. Macht euch nun für dies Kind
bereit,
kommt herbei, um es anzubeten,
macht euch nun für dies Kind bereit,
weil ihr auch Kinder Gottes seid!
Dieser Tag ist ein Freudentag ...
3. Wie ein Licht in der Dunkelheit
ist er in unsre Welt getreten,
wie ein Licht in der Dunkelheit
bricht nun an eine neue Zeit!
Dieser Tag ist ein Freudentag ...
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Melodie und Text: aus Frankreich, erstmals in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts veröffentlicht
deutscher Text: Markus Munzer-Dorn (*1955) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Von Elisabeth Fröschle und dem Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen.
2. Ah! Qu’il est beau, qu’il est charmant!
Ah! que ses grâces sont parfaites!
Ah! Qu’il est beau, qu’il est charmant!
Qu’il est doux ce divin enfant!
Il est né …
3. Une étable est son logement,
un peu de paille est sa couchette,
une étable est son logement
pour un dieu quel abaissement!
Il est né …
435
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Ding dong bells (Kanon zu 4 Stimmen)
Ding
G
dong bells,
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dong bells,
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ding dong ding
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dong bells.
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Hear the mer ry,
- mer ry
- bells, o hear the din gle
- dong
- bells.
I hear the mer ry
- bells, hear the mer ry,
- mer ry
- bells, ding dong bells.
Ding dong ding dong ding dong bells.
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C
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14 Ding dong bells

# 2.

# 3.

# 4.
 
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Melodie und Text: überliefert
436
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Ein Glockenton klingt durch die Nacht
2. Ein Geist, der leis in allem schwebt,
aus Liebe ist sein Kleid gewebt.
Ein Cherub ist ihm zugesellt,
|: ja, Liebe wird es in der Welt. :|
3. Der Chor der Engel singt sein Lied
und Freude in die Herzen zieht.
Ein Glitzern, das vom Himmel fällt,
|: ja, Weihnacht wird es in der Welt. :|
1. Ein Glo
G
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- ton
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- klingt durch
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die
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Nacht,
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ein Stern
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der
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der
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Welt.
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17 Die Weihnachtszeit
Ein Glockenton klingt durch die Nacht

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- Und je
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- ist
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hellt,
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- ja, Frie
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Melodie: Peter Schindler (*1960) 2012
Text: Maik Brandenburg (*1962) 2012
© Carus-Verlag, Stuttgart
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Gatatumba
2. Gatatumba, tumba, tumba, kommt heraus aus euren Betten,
gatatumba, tumba, tumba, Tambourin und Kastagnetten!
Gatatumba, tumba, tumba, auch die Trommeln sind erwacht.
Gatatumba, tumba, tumba, tönt es durch die Winternacht.
3. Gatatumba, tumba, tumba, was dringt da an unsre Ohren?
Gatatumba, tumba, tumba – »euch ist heut ein Kind geboren«.
Gatatumba, tumba, tumba, welch ein weihnachtlicher Glanz!
Gatatumba, tumba, tumba, wenn du tanzen kannst, dann tanz!
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21 Gatatumba

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Melodie und Text: aus Spanien
deutscher Text: Markus Munzer-Dorn (*1955) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Vom Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen.
4. Gatatumba, tumba, tumba, die Gitarren sollen klingen,
Gatatumba, tumba, tumba, wenn nun alle mit uns singen,
gatatumba, tumba, tumba, auch der Brummbass ist bereit,
gatatumba, tumba, tumba, für die schöne Weihnachtszeit!
5. Gatatumba, tumba, tumba, welch ein Zupfen, Fiedeln, Pfeifen,
Gatatumba, tumba, tumba, wenn wir in die Saiten greifen,
gatatumba, tumba, tumba, unsre Lieder klingen weit,
gatatumba, tumba, tumba, durch die schöne Weihnachtszeit!
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Gloria (Weihnachtsquodlibet und Kanon)
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##
Hal
Oberstimme
vokal oder
instrumental
(Kanon)
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- ja!
- - Hal le
- lu
- ja!
-
22 Gloria

##
Glo
1. Stimme
1.
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- a,
- Glo
2.
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- a
- in
3.
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- sis
- De
4.
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-
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Eh
2. Stimme*
1.
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- sei Gott, freu
2.
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- dich, Er de,
- jauch
3.
zet
- und sin
4.
get!
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Text und Musik: Bobbi Fischer (*1965) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart
* Kann auch eine Oktave höher gesungen werden.
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God rest you merry, gentlemen / Gott schenk euch Ruh
1.
Gott
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schenk
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drohn.
may,
-
Denn
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Melodie und Text: aus Südwestengland, 1833 erstmals publiziert
deutscher Text: Babette Dieterich (*1972) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Vom Elisabeth Fröschle und Klaus K. Weigele für das Liederprojekt gesungen.
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2. In Bethlehem, in Jewry
this blessed Babe was born,
and laid within a manger
upon this blessed morn;
the which his mother Mary
did nothing take in scorn:
O tidings …
3. From God our heavenly Father
a blessèd angel came,
and unto certain shepherds
brought tidings of the same,
how that in Bethlehem was born
the Son of God by name: O tidings …
4. Now to the Lord sing praises,
all you within this place,
and with true love and brotherhood
each other now embrace;
this holy tide of Christmas
all others doth deface: O tidings …
2. In Bethlehem kam es zur Welt,
das herzensgute Kind.
Es lag in einem Krippelein,
ganz leise blies der Wind.
Und lieblich sang Maria dort,
dem Kinde wohlgesinnt.
O Botschaft …
3. Von Gott, dem Vater aller Welt,
ein Engel trat heran.
Er kündete den Hirten gleich
die frohe Botschaft an,
dass Gottes Sohn in Bethlehem
geborn für jedermann. O Botschaft …
4. Nun preiset alle unsern Herrn,
mit Stimmen hell und warm.
Und nehmt mit wahrer Herzlichkeit
euch alle in den Arm.
So loben wir die Weihnachtszeit,
in der sich Gott erbarm’. O Botschaft …
442
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Habt ihr’s vernommen / Mennybol az angyal
2. Hirten, voll Freude jubeln wir heute
|: überall, :|
euch sei verkündet, wo ihr ihn findet:
|: dort im Stall. :|
3. Gleich sollt ihr gehen, Jesus zu
sehen,
|: kommt herein! :|
Er wird uns lösen, von allem Bösen
|: uns befrein. :|
4. Sollt zu ihm treten, ihn anzubeten.
|: Folgt dem Stern, :|
kniet ihm zu Füßen, froh ihn zu
grüßen,
|: lobt den Herrn. :|
1.
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Habt
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ihr’s
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Welt,
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auf
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Welt.
rok!
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24 Mennybör az angyal
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Melodie und Text: aus Ungarn
deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Istennek fia, aki született
jászolban, jászolban,
Őleszen néktek üdvözítőtök
valóban, valóban.
3. Mellette vagyon az édesanyja,
Mária, Mária.
Barmok közt fekszik, jászolban nyugszik
szent fia, szent fia.
4. El is mennének köszöntésére
azonnal, azonnal,
szép ajándékot vivén szívükben
magukkal, magukkal.
5. A kis Jézuskát egyelőképpen
imádják, imádják,
a nagy Úristent ilyen nagy jóért
mind áldják, mind áldják.
443
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Ich hör ihn / I hear them
1. Ich
I
hör
hear
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ihn,
them,
ich
I
hör
hear
ihn,
them,
ich
I
hör
hear
ihn
them
vor
on
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dem
the
Haus.
roof!
G
Er
The
spannt
rein
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schon,
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com
schon,
ing,
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er
I
spannt
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each
Schlit
pranc
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ten
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-
-
aus.
hoof.
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Und
With
mit
a
Klin
jin
D
ge
gle,
-
-
lin
jin
- ge
gle
-
-
ling
bell,
- und
and
mit
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Schnauf,
clop,
G
Schnauf,
clop,
Schnauf
clop,
und
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mit
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ter,
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ter,
-
-
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ter
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-
schon
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G/D
die
the
Trep
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D
pe
ney
-
-
rauf.
top.
Ich
I
hör
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ihn,
them,
ich
I
hör
hear
ihn,
them,
ich
I
hör
hear
ihn
them
vor
on
D
dem
the
Haus.
roof!
G
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#
.
41 Ich hör uhn I hear them

#

#

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J œ
j
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Melodie sowie deutscher und
englischer Text: überliefert
2. Ich seh ihn, ich seh ihn, ich seh ihn klar vor mir.
Da steht er, da steht er, Sankt Nikolaus ist hier.
Und mit Klingelingeling und mit schnauf–schnauf–schauf
und mit Polter, Polter, Polter leert den Sack er aus.
Ich seh ihn, ich seh ihn, Sankt Nikolaus ist hier.
2. I see him, I see him, I see him plain and clear!
He’s come down the chimney, Old Santa Claus is here.
In a lovely crimson cloak, with a sack full of things.
Oh, he’s filling all the stocking with the toys he brings.
I see him, I see him, Old Santa Claus is here!
444
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In diesen Winternächten
2. Die passenden Geschenke auszuwählen,
ist oft nicht leicht, es kostet Zeit und Geld.
Doch ohne Gaben würde etwas fehlen
beim wichtigsten Geburtstagsfest der Welt.
Da ist es schön, an andere zu denken,
du freust dich auch, wenn man dich nicht
vergisst.
Das ist der Sinn, warum wir uns beschenken,
und du spürst, dass bald Weihnachten ist!
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1. In die
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- Licht strahlt durch die Dun kel
- heit.
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- Viel - ku
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und du
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spürst,
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und du spürst,
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und du spürst,
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dass bald Weih
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nach
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- ist!
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30 In diesen Winternächten


1.


3
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Melodie und Text: Markus Munzer-Dorn (*1955)
© Carus-Verlag, Stuttgart
3. Der Weihnachtsstern strahlt alle Jahre wieder,
er weist den Weg zu einem kleinen Kind,
und sogar Könige knien vor ihm nieder,
die von dem Stern geleitet worden sind.
Und wieder ist es, als ob Engel singen:
»Ihr Menschen, dieses Kind ist Jesus Christ,
es will den Frieden auf die Erde bringen!«
Und du spürst, dass bald Weihnachten ist!
445
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Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Joy to the world/ Freu dich, o Welt
2. Joy to the earth, the Saviour reigns!
Let men their songs employ,
while fields and floods, rocks, hills and plains
|: repeat the sounding joy, :|
repeat, repeat the sounding joy.
3. No more let sins and sorrows grow,
nor thorns infest the ground;
he comes to make his blessings flow.
|: Far as the curse is found, :|
far as, far as the curse is found.
1. Joy
Freu
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to
dich,
the
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world,
Welt,
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dein
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Lord
Kö
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come!
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sing!
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and
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sing,
kling,
and
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en
mel
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and
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Er
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de
-
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sing,
kling,
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D
en,
mel,
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and
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heav
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D
en
mel
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-
and
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na
Er
ture
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A
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sing.
kling!
D
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##
D/A
32 Joy to the world

##

##

##
D/A
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4. He rules the world with truth and grace,
and makes the nations prove;
the glories of his righteousness,
|: and wonders of his love, :|
and wonders, and wonders of his love.
446
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Melodie: »Antioch«, adaptiert von Lowell Mason 1836 nach G. F. Händel
englischer Text: Isaac Watts (1674–1748) 1719, nach Psalm 86 und Lk 2,10
deutscher Text: Babette Dieterich (*1972) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Freu dich, o Welt, dein Heiland kommt!
Ein jeder sing ein Lied!
Und Feld und Wald und Wies und Stein
|: sing alles freudig mit, :|
sing alles, sing alles sehr freudig mit!
3. Sünde und Gram sind abgetan,
von Dornen frei dein Weg.
Denn Gottes Segen erfüllt die Welt,
|: vom Fluch befreit dein Steg, :|
vom Fluch, vom Fluche befreit dein Steg.
4. Er herrscht gerecht und voller Gnad,
sodass ein jeder spürt,
dass Liebe und Barmherzigkeit
|: zu großem Segen führt, :|
zu großem Segen, ja Segen führt.
447
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Kinder bringen den Frieden
2. Die Engel verkünden mit Gloria,
dass Jesus, der Retter der Welt, ist da.
Sie bringen die Botschaft von Gottes Liebe
für euch und für alle, alle Kinder dieser Welt.
3. Als Kaspar* und Melchior und Balthasar,
so wünschen wir euch nun ein gutes, neues Jahr
voll Segen und Freude, voll Liebe und Glück,
für euch und für alle, alle Kinder dieser Welt.

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34 Kinder bringen den Frieden

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Melodie: Marita Hasenmüller (*1962) 2006/2014
Text: Marita und Johanna Hasenmüller
© Carus-Verlag, Stuttgart
* Beim Nennen des Namens tritt das entsprechende
Kind vor und verbeugt sich.
448
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Kinder, kommt und ratet (Der Bratapfel)
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35 Der Bratapfel

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Melodie: Bobbi Fischer (*1965) 2014
Text: Fritz Kögel (1860–1904) und Emily Kögel (1877–1906)
© Carus-Verlag, Stuttgart
Von Elisabeth Fröschle und dem Kinderchor SingsalaSing
Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen.
449
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Knecht Ruprecht
Melodie und Text: überliefert, 19. Jahrhundert
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- Rup recht,
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- Gast,
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69 Knecht Ruprecht
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450
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Komm, wir gehn nach Bethlehem
2. Hansl, blas die Flöte du,
didel, dudel, didel, dudel,
didel, dudel, dei! …
3. Seppl, spiel den Dudelsack,
didel, dudel, didel, dudel,
didel, dudel, dei! …
4. Und du, Görgel, streich die Fiedel,
didel, dudel, didel, dudel,
didel, dudel, dei! …
5. Christoph, lass den Bass erklingen,
didel, dudel, didel, dudel,
didel, dudel, dei! …
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1. Komm, wir gehn nach Beth le
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37 Komm, wir gehn nach Bethlehem
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- du del,
- di del,
- du del,
- dei! Je su
- lein,
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b
Her re
- mein, wie gen
- woll’n wir dich gar fein.
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Melodie und Text: Volkslied aus Böhmen
Von Benedikt (11 Jahre), Julius (11 Jahre) und dem
Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen.
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Mary had a baby
2. And she named him Jesus, oh, Lord,
and she named him Jesus, oh, Lord,
and she named him Jesus, oh, Lord,
the people keep a-coming and the train done
gone.
3. And where did she lay him? oh, Lord, …
4. Laid him in a manger, oh, Lord, …
5. Shepherds heard the singing, oh, Lord, …
6. Shepherds came to see him, oh, Lord, …
7. Angels watching ov’r him, oh, Lord, …
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43 Mary had a baby
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Melodie und Text: Spiritual von der Insel St. Helena
452
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Merry Christmas, Halleluja!
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- Christ mas,
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- ja!
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- ja!
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44 Merry Christmas, Halleluja!

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- ja!
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- Na vi
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Melodie: Wolfgang König (*1947)
Text: Veronika te Reh (*1947)
© Carus-Verlag, Stuttgart
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Niklas ist ein braver Mann
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- Mann, bringt
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68 Niklas ist ein braver Mann

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Melodie und Text: vom Niederrhein, 19. Jahrhundert
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Nun kommt all zum Kinde / Venite, adoriamo
2. Steht auf, Hirten, schauet,
die Nacht gleicht dem Tage,
sie strahlt ohne Frage,
als wär Sonnenschein.
Nun kommt all zum Kinde ...
3. Jetzt auf, Hirten, lasset
die Herden dort stehen.
Es ward nie gesehen
solch eine Wundernacht.
Nun kommt all zum Kinde ...
4. Kommt alle und betet
zu Gott in dem Stalle.
Er schuf einfach alles,
so kniet vor ihm hin.
Nun kommt all zum Kinde ...
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46 Venite adoriamo
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Refrain
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Melodie und italienischer Text: überliefert
deutscher Text: Babette Dieterich (*1972) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
2. Sorgete, pastori, che al pari del giorno,
coi raggi d’intorno la notte spuntò.
Venite …
3. Su dunque, pastori, lasciate l’ovile;
che notte simile giammai non spuntò.
Venite …
4. Venite adorate in povera culla
quel Dio che dal nulla il tutto formò.
Venite …
455
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Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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O laufet, ihr Hirten
2. Ein Kindlein ist geboren wie ein Engel so schön!
Dabei auch ein herzlieber Vater tut stehn.
Ein’ Jungfrau, schön zart nach eng’lischer Art:
Es hat mich erbarmet ganz inniglich hart.
3. Mein Nachbar, lauf hurtig, bring’s Wieglein
daher,
will’s Kindlein drein legen, es frieret so sehr.
Ei, eia popei, lieb’s Kindlein, schlaf ein
im Kripplein, zart’s Jesulein, ei, eia popei!
1. O lau
G
fet,
- ihr Hir ten,
- lauft al
D
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- Schal-
mei
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- und Pfei
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- mit euch!
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D
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- zu mal
- mit
G
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- Schall nach
G
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- zum Kripp lein,
- zum Kripp
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- im Stall!
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3
4

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47 O laufet, ihr Hirten

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Melodie und Text: Volkslied aus Glatz, 18. Jahrhundert
456
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O Tannenbaum, du trägst ein’ grünen Zweig
2. Warum sollt ich nicht grünen,
da ich noch grünen kann?
Ich hab nicht Mutter noch Vater,
der mich versorgen kann.
3. Und der mich kann versorgen,
das ist der liebe Gott,
der lässt mich wachsen und grünen,
drum bin ich stark und groß.
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48 O Tannenbaum, du trägst ein’n grünen Zweig

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Melodie und Text: Volkslied aus Westfalen, 1812 von August von Harthausen aufgezeichnet
Von Clara (9 Jahre, Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen) für das Liederprojekt gesungen.
457
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71 Sanna sannanina

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Melodie und Text: Hosianna-Refrain aus Südafrika
458
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Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Schlaf ein, mein Jesulein / Lulajże, Jezuniu
2. Die Schar der Engel singt himmlische
Lieder,
Hirten und Könige knien vor dir nieder.
Lulei, du Kindlein ...
3. Kindlein, du gehst nun im Traum auf die
Reise.
Wir hüten deinen Schlaf und sind ganz leise.
Lulei, du Kindlein ...
Melodie und Text: aus Polen, 17. Jahrhundert
deutscher Text: Markus Munzer-Dorn (*1955) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Von Maya (10 Jahre), Clara (9 Jahre) und dem Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen.
2. Zamknijże znużone płaczem powieczki,
utulże zemdlone łkaniem usteczki.
Lulajże Jezuniu …
3. Lulajże piekniuchny mój aniołeczku,
lulajże wdziȩczniuchny świata kwiateczku.
Lulajże Jezuniu …
4. Lulajże, różyczko najozdobniejsza,
Lulajze, lilijko najprzyjemniejsza.
Lulajze, Jezuniu …
5. Lulajże, przyjemna oczom gwiazdeczko,
Lulaj, najśliczniejsze świata słoneczko.
Lulajże, Jezuniu …
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50 Schlaf ein, mein Jesulein Lulajze, Jezuniu

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459
www.liederprojekt.org
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Schlaf, mein Kindlein
2. Schlaf, mein Kindlein,
wieg dich leise.
bajuschki baju.
Träume gehen auf die Reise,
schlaf, mein Kindlein, du.
3. Schlaf, mein Kindlein,
wieg dich leise,
bajuschki baju.
Englein singen dir die Weise
allersel’ger Ruh.
1.
4
4

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Schlaf,
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mein Kind
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lein,
- wieg
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51 Schlaf, mein Kindlein

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Melodie: Wiegenlied aus Russland
deutscher Text: Maik Brandenburg (*1962) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
460
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Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Schlaf, schlaf, holdseliges Jesulein
2. Schlaf, schlaf, auf harter Liegestatt,
schlaf, schlaf, herzliebster Schatz!
Jesu, verleih uns deine Gnad,
und lass uns bei dir Platz!
Schlafe und ruhe fest!
Wir sind nun schon getröst ,
dass du uns hast erlöst.
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3
4

#
1. Schlaf,
Schlaf,
schlaf,
schlaf
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- ges
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se
-
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lein,
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-
schlaf,
schlaf,
52 Schlaf, schlaf, holdseliges Jesulein

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schlaf,
schlaf
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Ruh!
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Melodie und Text: Volkslied aus Kärnten
461
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2. Komm, setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern;
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.
3. Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh.
4. Schneeflöckchen, Weißröckchen,
komm zu uns ins Tal,
dann baun wir den Schneemann
und werfen den Ball.
Schneeflöckchen, Weißröckchen
1. Schnee flöck
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- Weiß röck
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- wann kommst
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##
53 Schneeflöckchen, Weißröckchen

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Melodie: unbekannter Herkunft, die heutige Melodiefassung ist seit ca. 1945 gebräuchlich
Text: nach Hedwig Haberkorn (1837–1902)
Vom Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen.
462
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Schneemann, rolle, rolle
2. Schneemann, guck nicht trübe,
kriegst die rote Rübe,
zwischen deinen Äugelein
soll ein lustig Näslein sein.
3. Schneemann, lass dir sagen:
Zwei Kartoffelschalen
unter deinem Sonntagshut
stehen dir als Ohren gut.
1. Schnee
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- kriegst
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- an, Koh len
- sind als Knöp
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##
54 Schneemann, rolle, rolle

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4. Schneemann, lass dich loben!
Bis die Sonne droben
dich verbrennt mit Kleid und Fell
bleibst du unser Spielgesell.
463
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Singt und klingt
Singt
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klingt
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- Kind
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klingt
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55 Singt und klingt

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Melodie und Text: Paris 1530 (mit weltlichem, französischen Text), um 1550 Thomas Popel (mit deutschem und
lateinischem Text Psallite), verbreitet durch Andernacher Gesangbuch 1608 und Michael Praetorius 1609
464
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So lauft! / Venid, venid (Kanon zu 3 Stimmen)
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2
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25 So lauft! / Venid, venid, a ver al Mesias

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kommt,
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Melodie und Text: aus Argentinien
deutscher Text: Evelin Kramer (*1959) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
465
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Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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The first Nowell / Die Heilige Nacht
3
4

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59 The first Nowell / Die Heilige Nacht

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2. They looked up and saw a star
shining in the east, beyond them far,
and to the earth it gave great light,
and so it continued both day and night.
Nowell, Nowell …
2. Die Schäfer vom Feld kamen eilends
heran
und beteten Jesus die ganze Nacht an.
Der winzige Raum war erfüllt vom Gebet:
O, wir wollen ihm folgen, wohin er auch
geht!
Noël, Noël, …
466
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de
3. And by the light of that same star,
three wise men came from country far;
to seek for a king was their intent,
and to follow the star wherever it went.
Nowell, Nowell …
4. This star drew nigh to the north-west,
o’er Bethlehem it took its rest,
and there it did both stop and stay
right over the place where Jesus lay.
Nowell, Nowell …
5. Then entered in those wise men three
full reverently upon their knee,
and offered there in his presence
their gold, and myrrh, and frankincense.
Nowell, Nowell …
6. Then let us all with one accord
sing praises to our heavenly Lord,
that hath made heaven and earth of noaught,
and with his blood mankind hath bought.
Nowell, Nowell …
3. Ein Stern stand so hell über Bethlehems
Stall,
und er strahlte viel heller als alle im All.
Er wies den drei Weisen den Weg und das Ziel
und sie brachten von Weihrauch und Myrrhe
so viel.
Noël, Noël, …
4. Die heilige Nacht hat ein Wunder voll-
bracht,
hat ein wärmendes Licht in den Winter ge-
bracht.
Ja mit Christus im Stall kam die Liebe zur Welt
denn die Zeugen der Nacht haben es so er-
zählt.
Noël, Noël, …
Melodie und Text: aus England (Cornwall) vor 1823
deutscher Text: Christoph Mohr (*1962) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text)
Von Elisabeth Fröschle, Klaus K. Weigele und dem Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen.
467
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Tief im Walde
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#
67 Tief im Walde

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2. Ach, nur einmal strahlend stehen
froh im Kerzenschein,
|: doch kein Lichtlein schmückt das Bäum-
chen,
nicht ein Silberglöckchen fein. :|
3. Plötzlich schwebt aus dunklen Wolken
hell ein Stern hervor,
|: setzt sich sanft auf ihren Wipfel,
und der Vöglein zarter Chor… :|
4. … singt so klar wie Engelsstimmen,
tönt in alle Höhn.
|: Schnee, er funkelt auf den Zweigen
glitzernd diamantenschön. :|
5. Tief im Walde steht die Tanne,
wunderbare Pracht.
|: Seht die Tiere um sie tanzen
in der schönen Weihnachtsnacht. :|
Melodie: Peter Schindler (*1960) 2014
Text: Maik Brandenburg (*1962) 2014
© Carus-Verlag, Stuttgart
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Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart
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Welch eine wundersame Nacht
2. Welch eine wundersame Nacht,
die uns ein Kind hervorgebracht.
Und alle Menschen sollen heute sehn,
welch ein Wunder, welch ein Wunder,
welch ein Wunder hier geschehen:
3. Uns ward dies Kindlein heut geborn,
hat sich die Liebe auserkorn,
Brüder und Schwestern solln wir werden,
möge Frieden, möge Frieden,
möge Frieden sein auf Erden.
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Melodie: Peter Schindler (*1960)
aus: »Weihnachten fällt aus« 2005
Text: Babette Dieterich (*1972) / Peter Schindler
© Carus-Verlag, Stuttgart
469
470
1. Abend wird es wieder
2. Abends will ich schlafen gehn (Engelbert Humperdinck)
3. Aber heidschi bumbeidschi
4. Alles schweiget (Kanon)
5. Bald ist es wieder Nacht - Das Ringlein
6. Der Abendstern (Hoffmann von Fallersleben-Robert Schumann)
7. Der Mond ist aufgegangen
8. Der Wächter tutet in sein Horn
9. Eia popeia (Louis Spohr)
10. Es geht durch alle Lande
11. Es schaukeln die Winde (Engelbert Humperdinck)
12. Es wird schon gleich dunkel
13. Gut Nacht mein feines Lieb
14. Guten Abend gut Nacht (Johannes Brahms)
15. Guter Mond du gehst so stille
16. Hört ihr Herrn und lasst euch sagen
17. Kinderwacht (Robert Schumann)
18. Kindlein mein
19. Kommt gezogen kleine Vögel (Taubert)
20. Mariä Wiegenlied (Max Reger)
21. Nun ruhen alle Wälder
22. Nun wollen wir singen das Abendlied
23. O wie wohl ist mir am Abend (Kanon)
24. Puppenwiegenlied (Reinecke)
25. Sandmännchen (Die Blümelein sie schlafen)
26. Schlaf Herzenssöhnchen (Weber)
27. Schlaf in guter Ruh (Taubert)
28. Schlaf Kindchen balde
29. Schlaf Kindelein süße
30. Schlaf Kindlein schlaf
31. Schlaf wohl du Himmelsknabe du (Wiegenlied der Hirten)
32. Schlafe mein Prinzchen schlaf ein
33. Schlafe schlafe holder süßer Knabe (Franz Schubert)
34. Shlof main fegele
35. So schlaf in Ruh (Hoffmann von Fallersleben)
36. Still still still weil’s Kindlein schlafen will
37. Vöglein fliegt dem Nestchen zu (Peter Cornelius)
38. Wann die Kinder schlafen ein (Reinecke)
39. Weißt du wie viel Sternlein stehen
40. Wer hat die schönsten Schäfchen
471
007-1
säu selt Frie den nie der, und es ruht die Welt.
7. Abend wird es wieder
1. A bend wird es wie der, ü ber Wald und Feld
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www.liederprojekt.org
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de
21
Melodie: Johann Christian Heinrich Rinck (1770–1846)
Text: Hoffmann von Fallersleben (1798–1874)
Von Roman Trekel für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
Abend wird es wieder
2. Nur der Bach ergießet
sich am Felsen dort,
und er braust und fließet
immer, immer fort.
3. Und kein Abend bringet
Frieden ihm und Ruh,
keine Glocke klinget
ihm ein Rastlied zu.
4. So in deinem Streben
bist, mein Herz, auch du:
Gott nur kann dir geben
wahre Abendruh.
472
049-1
zwei e die mich wei sen zu Him mels Pa ra dei sen.
zwei e die mich de cken, zwei e die mich we cken,
zwei zu mei ner Rech ten, zwei zu mei ner Lin ken,
zwei zu mei nen Häup ten, zwei zu mei nen Fü ßen,
49. Abends, will ich schlafen gehn
A bends, will ich schla fen gehn, vier zehn En gel um mich stehn:
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www.liederprojekt.org
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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14
Melodie: Engelbert Humperdinck (1854–1921), aus der Oper »Hänsel und Gretel«
Text: Adelheid Wette (1858–1916) nach dem Volkslied »Abends wenn ich schlafen geh« aus »Des Knaben Wunderhorn«
Von Sibylla Rubens und Ingeborg Danz für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
Abends, will ich schlafen gehn
473
WIEGENLIEDER
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam, ISBN 978-3-89948-131-0
© 2009 Carus-Verlag, Stuttgart
www.wiegenlieder.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.zeit.de
063-1
beid schi bum bum! A ber heid schi bum beid schi bum bum.
hoam und lasst dös kloan Büa ba le ganz al loan. A ber heid schi bum
Muat ter aus gan ge, sie is ja aus gan ga und kimmt nim ma
63. Aber heidschi bum beidschi
A ber heid schi bum beid schi, schlaf lan ge, es is ja dein
1.
F C
F C
F
B C C F
7
Aber heidschi bumbeidschi
Melodie und Text: aus Südböhmen
Von Jonas Kaufmann und Margarete Joswig für das Wiegenlieder-Projekt gesungen.
2. Aber heidschi bumbeidschi, schlaf süaße,
die Engelein lassen di grüaße,
sie lassen di grüaßn und lassen di fragn,
ob du in‘ Himmel spazieren willst fahrn.
Aber heidschi bumbeidschi ...
3. Aber heidschi bumbeidschi, in’ Himmel,
da fahrt di a schneeweißer Schimmel,
drauf sitzt a kloans Engerl mit oaner Latern,
drein leuchtet vom Himmel der allerschenst Stern.
Aber heidschi bumbeidschi ...
4. Und da Heidschi-Bumbeidschi is kumma
und hat ma mei Büaberl mitg’numma.
Er hat ma‘s mitg’numma und hat‘s neama bracht,
drum wünsch i mein’ Büaberl a recht guate Nacht.
Aber heidschi bumbeidschi ...
42
474
016-1
3.
lo cken mit sü ßen Me lo di en Trä nen ins Au ge, Schwer mut ins Herz.
2.
lo cken mit sü ßen Me lo di en Trä nen ins Au ge, Schwer mut ins Herz,
16. Alles schweiget (Kanon)
1.
Al
A
les
Hm
schwei
E
get,
A
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E7
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A
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34
Melodie und Text: Anonymus, früher fälschlich Mozart und Haydn zugeschrieben
Von Sibylla Rubens, Ingeborg Danz und Christina Landshamer für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
Alles schweiget (Kanon)
475
061-1
er die gan ze Nacht, die gan Nacht gar treu lich mich be wacht.
macht; drein will ich mich le gen wohl mit Got tes Se gen, weil
23. Bald ist es wieder Nacht
1. Bald ist es wie der Nacht, ja wie der Nacht, mein Bett lein ist ge
G D G D G C G D7
D
G D G D G D G D
7 7 7 7
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23
Melodie: Volksweise
Text: Wilhelm Hey (1789–1854)
Von Isabel Stürzl für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
Bald ist es wieder Nacht
2. Da schlaf ich fröhlich ein,
ja fröhlich ein,
gar sicher kann ich sein,
vom Himmel geschwinde
kommen Engelein linde
und decken mich dann zu,
ja mich dann zu,
und schützen meine Ruh.
3. Und wird’s dann wieder hell,
dann wieder hell,
da wecken sie mich schnell;
dann spring ich so munter
vom Bettlein herunter;
hab Dank, Gott Vater du!
Gott Vater du!
Ihr Englein auch dazu!
476
032-1
hab
G7
ich dich
Am
den noch von Her
D7
zen so gern.
G
32. Der Abendstern
Langsam
1. Du lieb
G D
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7
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Stern, du
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C
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7
so fern,
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doch
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Melodie: Robert Schumann (1810–1856), Nr. 1 aus »Liederalbum für die Jugend« op. 79
Text: Hoffmann von Fallersleben (1798–1874)
Der Abendstern
2. Wie lieb ich doch dich
so herzinniglich!
Dein funkelndes Äuglein
blickt immer auf mich.
3. So blick ich nach dir,
sei‘s dort oder hier:
Dein freundliches Äuglein
steht immer vor mir.
4. Wie nickst du mir zu
in fröhlicher Ruh!
O liebliches Sternlein,
o wär ich wie du!
477
001-1
A
aus
7
den
B
Wie sen
D
stei
Gm F
get der wei
Dm
ße
B
Ne bel wun
C7
der bar.
F
Him
Dm
mel hell
Gm
und
B
klar.
C Dm
Der Wald
C7
steht schwarz
B
und schwei
Dm
F
get, und
1. Der Mond ist aufgegangen
1.
F
Der
C
Mond
7
F
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B
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F
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C
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7
F
gen, die
A
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7
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B
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Der Mond ist aufgegangen
1
2. Wie ist die Welt so stille
und in der Dämmrung Hülle
so traulich und so hold
als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt.
3. Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.
4. Wir stolzen Menschenkinder
sind eitel arme Sünder
und wissen gar nicht viel.
Wir spinnen Luftgespinste
und suchen viele Künste
und kommen weiter von dem Ziel.
Melodie: Johann Abraham Peter Schulz (1747–1800)
Text: Matthias Claudius (1740–1815)
Von Christoph Prégardien für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
5. Gott, lass dein Heil uns schauen,
auf nichts Vergänglichs trauen,
nicht Eitelkeit uns freun;
lass uns einfältig werden
und vor dir hier auf Erden
wie Kinder fromm und fröhlich sein.
6. Wollst endlich sonder Grämen
aus dieser Welt uns nehmen
durch einen sanften Tod;
und wenn du uns genommen,
lass uns in’ Himmel kommen,
du unser Herr und unser Gott.
7. So legt euch denn, ihr Brüder,
in Gottes Namen nieder;
kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen
und lass uns ruhig schlafen.
Und unsern kranken Nachbarn auch!
478
021b-1
Plau dern las sen. Wir wol len schla fen gehn.
Stra ßen, vor un serm Fens ter nur der Born will nicht vom
21. Der Wächter tutet in sein Horn
1. Der Wäch ter tu tet in sein Horn, und stil le sind die
E B E B E
B B E
E E F Gm
7 7
Fm Fm
B E E A E B A E
7 7
B
7
7/ 5 7/ 5
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9
Born: Quelle, Brunnen
Volksweise, nach »Sang und Klang fürs Kinderherz«, 1909
Von Hans Christoph Begemann für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
Der Wächter tutet in sein Horn
2. Die Lichter löschen langsam aus,
schwarz hängt die Nacht hernieder,
der Schlummer geht von Haus zu Haus
und schließt die Augenlider.
Wir wollen schlafen gehn.
3. Die Uhr schlug zehn, die Welt schlief ein,
die Winde gehen müde.
Kehr auch in unsre Herzen ein,
du stiller Sternenfriede.
Wir wollen schlafen gehn.
479
025-1
Schla
G
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G
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D7
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25. Sandmännchen „Die Blümelein, sie schlafen“
1. Die
D7
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35 Sandmännchen »Die Blümelein, sie schlafen«
Nach der Melodie von »Zu Bethlehem geboren« aus dem 16. Jahrhundert adaptiert vom Textdichter Anton Wilhelm von
Zuccalmaglio (1803–1869)
Von Angelika Kirchschlager für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
2. Die Vögelein, sie sangen
so süß im Sonnenschein,
sie sind zur Ruh gegangen
in ihre Nestchen klein.
Das Heimchen in dem Ährengrund,
es tut allein sich kund.
Schlafe, schlafe …
3. Sandmännchen kommt geschlichen
und guckt durchs Fensterlein,
ob irgend noch ein Liebchen
nicht mag zu Bette sein.
Und wo er nur ein Kindchen fand,
streut er ihm in die Augen Sand.
Schlafe, schlafe …
4. Sandmännchen aus dem Zimmer,
es schläft mein Herzchen fein,
es ist gar fest verschlossen
schon sein Guckäugelein.
Es leuchtet morgen mir Willkomm
das Äugelein so fromm!
Schlafe, schlafe …
Heimchen: Grille
480
037-1
hel len Schein, Mut ter treu hü tet das Bett chen dein.
wieg dich in Schlum mer, du lieb li ches Kind! Lass dich nicht stö ren den
37. Wiegenlied „Eia popeia“
Sanft
1. Ei a po pei a, so lei se, so lind
F B C F
C Dm G C C F C F
7 7 7
C F C F B Gm C F G
F
7
C C F
7
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11
Melodie: Louis Spohr (1784–1859), Nr. 1 aus »Sechs deutsche Lieder« op. 25
Text: Karl Emil Konstantin von Goechhausen (1778–1855)
Eia popeia
2. Eia popeia, du liebliches Kind!
Draußen da wütet wohl Sturm und Wind.
Aber was geht uns das Draußen an!
Innen ist Ruhe und draußen ist Wahn!
3. Eia popeia, geschwinde, geschwind
schließe die Äuglein, du liebliches Kind.
Mancher, ach, schlösse die seinen so gern!
Aber es bleibet der Schlummer ihm fern.
4. Eia popeia, du liebliches Kind!
Engel dir stille Begleiter sind.
Lassen der schmerzenden Sorge nicht Raum,
lächeln und spielen mit dir im Traum.
5. Eia popeia, so leise, so lind
wieg dich in Schlummer, du liebliches Kind!
Schein vergeht, aus dem Tag wird Nacht,
Muttertreu liebend wohl ewig wacht.
481
021c-1
Him
D
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G
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7
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E 7
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A7
24. Es geht durch alle Lande
1. Es geht
D
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still um
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7
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24
Melodie: Carl Gotthelf Glaeser (1781–1829)
Text: Carl Ludwig Theodor Lieth (1776–1850)
Von Dörthe Haring für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
Es geht durch alle Lande
2. Er geht von Haus zu Hause,
und wo ein gutes Kind
bei Vater oder Mutter
im Kämmerlein sich findt;
da wohnt er gern und bleibet da
und ist dem Kinde immer nah.
3. Und geht das Kind zur Ruhe,
der Engel weichet nicht,
er hütet treu sein Bettchen
bis an das Morgenlicht;
er weckt es auch mit stillem Kuss
zur Arbeit und zum Frohgenuss.
4. O holder Engel führe
auch mich den Kindern zu,
die du so gern begleitest,
zur Arbeit, Spiel und Ruh;
bei solchen Kindern lieb und fein,
da mag auch ich so gerne sein.
482
048-1
Au
G7
gen nicht zu,
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C7
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Dm
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7/ 5
nicht
C
G
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ein,
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ßen die strah
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3. Nur ein zig die Ster
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Dm
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der
48. Es schaukeln die Winde
Sehr ruhig
1.
2. Bei
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F
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Es schaukeln die Winde
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483
se lig und fest,
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Gm7
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F
wacht. Drum schlaf
Dm
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,
schlaf
5. Denn der darf nicht sin
F
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B ,
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4. Wenn a ber mit La
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A7 Dm
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Melodie: Engelbert Humperdinck (1854–1921), Leipzig 1901 (EHWV 115)
Text: Elisabeth Ebeling (1828–1905)
Von Julia Kleiter für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
484
013-1
woan.
weinen. Hei
Hei
hei,
hei,
hei
hei
hei!
hei!
Schlaf
Schlaf süaß,
süß, herz
herz
liebs
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Kind!
Kind!
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Kind
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lein,
dem
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du
Du
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magst ja
ja
nicht
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schla
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ich
i
hör
hör
dich
di
nur
nur
dir
dir her,
her,
mein
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Hei
Hei
land,
land,
auf
auf
d’Wacht.
d’Wacht. Will
Wir
sin
sin gen
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ein
Lia
Lied
dl,
lein dem
dem
13. Es wird scho glei dumper
1.
1.
Es
Es
wird
wird scho
schon
glei
gleich dun
dum pa,
kel, es
es
wird
wird scho
ja schon
glei Nacht,
Nacht,
drum
drum
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komm
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ich
zu
zu
E A E A E A E A E A E
7 7 7 7
A E A E A A F Hm E
7 7 7
A H E A E A Hm A E
7 7 7
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A E A E A E A
7/ 7 7
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40 Es wird schon gleich dunkel
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2. Vergiss jetzt, o Kindlein, dein‘ Kummer, dein Leid,
dass du da musst leiden im Stall auf der Heid‘.
Es ziern ja die Engel dein Krippelein aus,
möcht schöner nicht sein in dem vornehmsten Haus.
Hei-hei, hei-hei! Schlaf süß, herzliebs Kind!
3. Ja Kindlein, du liegst dort im Kripplein so schön;
mir scheint, ich kann niemals von dir dort weggehn.
Ich wünsch dir von Herzen die süßeste Ruh;
die Engel vom Himmel, die decken dich zu.
Hei-hei, hei-hei! Schlaf süß, herzliebs Kind!
4. Schließ zu deine Äuglein in Ruh und in Fried,
und gib mir zum Abschied dein‘ Segen nur mit.
Dann wird auch mein Schlafen ganz sorgenlos sein,
dann kann ich mich ruhig aufs Niederleg‘n freun.
Hei-hei, hei-hei! Schlaf süß, herzliebs Kind!
Melodie und Text: Christkindl-Wiegenlied aus Tirol, erstmals 1913 von Friedrich Kohl und Josef Reiter veröffentlicht
Von der Pfälzischen Kurrende für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
2. Vergiss jetzt, o Kinderl, dein Kummer, dei Load,
dass du da muasst leid’n im Stall auf da Hoad.
Es ziern ja die Engerl dei Liegestatt aus,
möcht schöner net sein drin an König sei Haus.
Hei-hei, hei-hei! Schlaf süaß, herzliabs Kind!
3. Ja Kinderl, du bist halt im Kripperl so schön,
mi ziemt, i kann nimmer da weg von dir gehn.
I wünsch dir von Herzen die süaßeste Ruah,
die Engerl vom Himmel, si decken di zu.
Hei-hei, hei-hei! Schlaf süaß, herzliabs Kind!
4. Schließ zua deine Äugerl in Ruh und in Fried,
und gib ma zum Abschied dein Segn no grad mit!
Dann wird a mein Schlaferl so sorgnlos sein,
dann kann i mi ruhig aufs Niedalegn freun.
Hei-hei, hei-hei! Schlaf süaß, herzliabs Kind!
486
027-1
Nacht, gut Nacht, mein fei nes Lieb, schlaf wohl in Näch ten lind!
dich die En gel hü ten all, die in dem schö nen Him mel sind. Gut
Nacht, gut Nacht, mein fei nes Lieb, gut Nacht, schlaf wohl, mein Kind! Dass
27. Gut Nacht, mein feines Lieb
1. Gut Nacht, gut Nacht, mein fei nes Lieb, gut Nacht, schlaf wohl, mein Kind! Gut
F D Gm C F
7
F F
D Gm C
7 7
F F
B C C
7 7
F F
D Gm C
7 7
www.liederprojekt.org
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de
2
Melodie und Text: Ständchen vom Mittelrhein, aufgezeichnet von Friedrich Silcher
(1789–1860), dort als Liebeslied mit 3 Strophen. Die 2-strophige Fassung nach H. Fraunhofer,
»Deutsche Wiegenlieder«, um 1909
Von Dorothee Mields für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
Gut Nacht, mein feines Lieb
2. Es singt im Busch die Nachtigall
im klaren Mondenschein.
Der Mond schaut in das Fenster dir,
guckt in dein stilles Kämmerlein.
Gut Nacht, gut Nacht, mein feines Lieb,
gut Nacht, mein Kindelein!
487
024-1
früh, wenn Gott will, wirst du wie der ge weckt.
früh,
A
wenn Gott will,
E
wirst du wie
B
der ge weckt,
E
mor
E
gen
Näg
B 7
lein be steckt, schlupf un
B 7
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E
Mor
E 7
gen
16. Wiegenlied „Guten Abend, gut Nacht“
Zart bewegt
1. Gu ten
E
A bend, gut Nacht, mit Ro
E
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B 7
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7 7
A E E
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B 7
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16 Guten Abend, gut Nacht
2. Guten Abend, gut Nacht,
von Englein bewacht,
sie zeigen im Traum
dir Christkindleins Baum.
Schlaf nun selig und süß,
schau im Traum‘s Paradies.
Näglein: unsere heutigen Gewürznelken, die in früheren Zeiten an die Wiege gesteckt wurden, um Krankheiten und Insekten
fernzuhalten.
Melodie: Johannes Brahms (1833–1897), Nr. 4 aus »Fünf Lieder für eine Stimme« op. 49, nach einer Volksweise
Text: »Des Knaben Wunderhorn«, 1808 (Strophe 1), Georg Scherer 1824–1909 (Strophe 2)
Von Ingeborg Danz für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
488
003-1
Schim mer gie ße Frie den ins be dräng te Herz hi nein.
freund lich je dem Mü den in das stil le Käm mer lein, und dein
Schöp fers wei ser Wil le hieß auf je ner Bahn dich ziehn. Leuch te
3. Guter Mond, du gehst so stille
1. Gu ter Mond, du gehst so stil le durch die A bend wol ken hin; dei nes
F C F C F
7 7
F F F
C
C7 7
C C
C
F B
7 7
F
C
F F F
C
C7 7
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31
Melodie: Volksweise seit Anfang des 19. Jahrhunderts, nach einem 7-strophigen Liebeslied
Text: Karl Enslin (1819–1875)
Von Olaf Bär für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
Guter Mond, du gehst so stille
2. Guter Mond, du wandelst leise an dem blauen Himmelszelt,
wo dich Gott zu seinem Preise hat als Leuchte hingestellt.
Blicke traulich zu uns nieder durch die Nacht aufs Erdenrund.
Als ein treuer Menschenhüter tust du Gottes Liebe kund.
3. Guter Mond, so sanft und milde glänzest du im Sternenmeer,
wallest in dem Lichtgefilde hehr und feierlich einher.
Menschentröster, Gottesbote, der auf Friedenswolken thront,
zu der schönsten Morgenröte führst du uns, o guter Mond!
489
022-1
Herr, durch dei ne Güt und Macht, schenk uns ei ne gu te Nacht!
Men schen wa chen kann nichts nüt zen, Gott muss wa chen, Gott muss schüt zen;
Zehn Ge bo te setzt’ Gott ein; gib, dass wir ge hor sam sein!
10. Hört, ihr Herrn, und lasst euch sagen
1. Hört, ihr Herrn, und lasst euch sa gen, uns re Glock hat zehn ge schla gen!
D Hm F Hm E A
m
D
D D D
G G Em A A A
7 7
D D D D D
Hm G A A
7
A
D D D D D
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7 7
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www.liederprojekt.org
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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10
Melodie: nach einem Choral aus dem »Nürnberger Gesangbuch« von 1731
Text: Nachtwächterlied aus dem 18. Jahrhundert in sieben Strophen
nach Erk Böhme, »Deutscher Liederhort«, 1893/94
Von Kurt Moll für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
Hört, ihr Herrn, und lasst euch sagen
2. Hört, ihr Herrn, und lasst euch sagen,
unsre Glock hat elf geschlagen!
Elf der Jünger blieben treu;
hilf, dass wir im Tod ohn Reu.
Menschenwachen …
3. Hört, ihr Herrn, und lasst euch sagen,
unsre Glock hat zwölf geschlagen!
Zwölf, das ist das Ziel der Zeit;
Mensch, bedenk die Ewigkeit!
Menschenwachen …
4. Hört, ihr Herrn, und lasst euch sagen,
unsre Glock hat eins geschlagen!
Eins ist allein der ew‘ge Gott,
der uns trägt aus aller Not!
Alle Sternlein müssen schwinden,
und der Tag wird sich einfinden;
danket Gott, der uns die Nacht
hat so väterlich bedacht.
490
033-1
der
ha
lie
ben ein
be
lie
Gott
ben
hält
des Au
selbst
ge
die
drauf.
Wacht.
schla
Eng lein
fen
stehn,
gehn, reicht
de
nun
cken sie
nicht
zu,
mehr der Eng
de cken sie
lein
auf,
Macht,
33. Kinderwacht
1.
2.
Einfach
Wenn
Wenn
from
a
F
ber
me Kind
auf
B
lein
die
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Kind
F
fen
lein
gehn,
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stehn,
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B C F C C Gm Gm
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7
Um das Mitsingen zur CD zu erleichtern, wurden die Pausentakte, in denen nur das Klavier spielt, mit abgedruckt.
Melodie: Robert Schumann (1810–1856), Nr. 12 aus »Liederalbum für die Jugend« op. 79
Text: »Fliegendes Blatt«, vermutlich Melchior von Diepenbrock (1798–1853)
Von Marcus Ullmann für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
Kinderwacht
491
008-1
men. Ei a Wie ge, Wie ge mein, schlaf, mein Kind lein, schlaf nun ein.
8. Kindlein mein
1. Kind
Und der
lein mein,
Mond kommt
schlaf doch
auch
ein,
schon
weil
wie
die
der
Stern
an
lein
ge
kom
schwom
men.
1.
F C F C C F C F
2.
C C
F F
7 7
7 7
F
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17
Die 2. Strophe ist in zwei Varianten überliefert.
Melodie und Text: Volkslied aus Mähren
Von Birgid Steinberger für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
Kindlein mein
2. Kindlein mein, schlaf doch ein,
Vöglein fliegt vom Baume;
fliegt geschwind zu meinem Kind,
singt ihm vor im Traume.
Eia Wiege, Wiege mein,
schlaf, mein Kindlein, schlaf nun ein.
2. Kindlein mein, schlaf doch ein,
denn die Nacht kommt nieder.
Und der Wind summt dem Kind
seine Wiegenlieder.
Eia Wiege, Wiege mein,
schlaf, mein Kindlein, schlafe ein.
492
057-1
Ruh, lu lu lu lu lu, schlaf in Ruh, lu lu lu lu lu.
sin gen, helft mir sin gen und mein Kind in Schlum mer brin gen. Schlaf in
eu ren leich ten Schwin gen mei nes Kind leins Au gen zu, helft mir
57. Wiegenlied „Kommt gezogen, kleine Vögel“
Andante con moto
1. Kommt ge zo gen, klei ne Vö gel, kommt ge flo gen, deckt mit
F C F C F
7 7
F C F C F
7 7
Dm G Gm C F Dm G Gm C F
7 7 7 5 7
Dm Dm
F F F F
C C
7
C
6
C
7
Dm
7 7/ 5 7/ 5 7/
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20
Melodie: Wilhelm Taubert (1811–1891), Nr. 7 aus »Klänge aus der Kinderwelt« op. 68
Text: Wilhelm Wackernagel (1806–1869)
Von René Schirrer für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
Kommt gezogen, kleine Vögel
2. Weht, ihr holden Düfte
bunter Blumendolden,
wehe, Blütenduft der Linde,
meines Kindleins Augen zu.
Abendwinde, flüstert leise,
flüstert leise meinem Kinde:
Schlaf in Ruh …
493
045-1
ße, schlaf
dolciss.
rit.
nun ein!
fest an dei ner Mut ter Brust! Schlaf, Kind lein, sü
Lä cheln, hol der dei nes Schlum mers Lust, leg dein mü des Köpf chen
sü ße, schlaf
rit.
dolciss.
nun ein!
a tempo
Hold ist dein
F
Zu ih ren Fü ßen singt ein bun tes Vö ge lein: Schlaf, Kind lein,
durch
D
die Blät ter lei se weht
Am
der war
Dm
me
E
Som mer
Am
wind.
C
45. Mariä Wiegenlied
Allegretto
F
Ma
F
ri a sitzt am Ro sen hag und wiegt
C
ihr Je sus
F
kind,
7
7
7
F
C Dm Am
7
B F
Gm C F F
7 6
C F D
7
Fm B C Fm C F F Am B
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F F
C
Gm 6
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C7
C7
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41 Mariä Wiegenlied
Rosenhag/Hag: Hecke oder eingehegtes Gelände
Um das Mitsingen zur CD zu erleichtern, wurden die Pausentakte, in denen nur das Klavier spielt, mit abgedruckt.
Melodie: Max Reger (1873–1916), Nr. 52 aus »Schlichte Weisen« op. 76 · Text: Martin Boelitz (1874–1918)
Von Christina Landshamer für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
494
015-1
gin nen, was eu rem Schöp fer wohl ge fällt.
a ber, mei ne Sin nen, auf, auf, ihr sollt be
Fel
Dm A
der, es
C7
schläft
F
die
C
gan
F
ze Welt;
C G C A
ihr
15. Nun ruhen alle Wälder
1. Nun
F
ru
F
hen
C
al
F
le Wäl
Gm7
C7
F
der, Vieh,
Dm
Men
F
schen, Städt’
C
und
A
7
Dm C F F Gm A Dm F C Am
7
Dm G C C F C F Gm F C F
7 7 7 7 7
C
25 Nun ruhen alle Wälder
2. Wo bist du, Sonne, blieben?
Die Nacht hat dich vertrieben,
die Nacht, des Tages Feind.
Fahr hin, ein andre Sonne,
mein Jesus, meine Wonne,
gar hell in meinem Herzen scheint.
3. Der Tag ist nun vergangen,
die güldnen Sternlein prangen
am blauen Himmelssaal;
also werd ich auch stehen,
wenn mich wird heißen gehen
mein Gott aus diesem Jammertal.
4. Der Leib eilt nun zur Ruhe,
legt ab das Kleid und Schuhe,
das Bild der Sterblichkeit;
die zieh ich aus, dagegen
wird Christus mir anlegen
den Rock der Ehr und Herrlichkeit.
5. Das Haupt, die Füß und Hände
sind froh, dass nun zum Ende
die Arbeit kommen sei.
Herz, freu dich, du sollst werden
vom Elend dieser Erden
und von der Sünden Arbeit frei.
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Küchlein: Küken
Melodie: aus dem 16. Jahrhundert, nach »Innsbruck, ich muss dich lassen«
Text: Paul Gerhardt (1607–1676)
Von Christian Gerhaher für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
6. Nun geht, ihr matten Glieder,
geht hin und legt euch nieder,
der Betten ihr begehrt.
Es kommen Stund und Zeiten,
da man euch wird bereiten
zur Ruh ein Bettlein in der Erd.
7. Mein Augen stehn verdrossen,
im Nu sind sie geschlossen.
Wo bleibt dann Leib und Seel?
Nimm sie zu deinen Gnaden,
sei gut für allen Schaden,
du Aug und Wächter Israel‘.
8. Breit aus die Flügel beide,
o Jesu, meine Freude,
und nimm dein Küchlein ein!
Will Satan mich verschlingen,
so lass die Englein singen:
Dies Kind soll unverletzet sein.
9. Auch euch, ihr meine Lieben,
soll heute nicht betrüben
kein Unfall noch Gefahr.
Gott lass euch selig schlafen,
stell euch die güldnen Waffen
ums Bett und seiner Engel Schar.
496
018-1
C
lied und
F
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B
ten,
F
dass
B
Gott
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uns be
C
hüt.
F
18. Nun wollen wir singen das Abendlied
1. Nun
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22
Melodie: Volksweise aus dem Odenwald
Text: aus dem Odenwald (Strophe 1, 2), Friedrich Hindelang, um 1900 (Strophe 3, 4)
Von Michael Volle für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
Nun wollen wir singen das Abendlied
2. Es weinen viel Augen wohl jegliche Nacht,
bis morgens die Sonne erwacht.
3. Es wandern viel Sternlein am Himmelsrund,
wer sagt ihnen Fahrweg und Stund?
4. Dass Gott uns behüt, bis die Nacht vergeht:
Kommt, singet das Abendgebet.
497
019-1
3.
Bim, bam, bim, bam, bim, bam.
2.
wenn zur Ruh die Glo cken läu ten, Glo cken läu ten:
19. O, wie wohl ist mir am Abend
1. F
O wie
F
wohl ist
B
mir am A
F
bend,
B
mir am A
F
bend,
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29
Melodie und Text: volkstümlich, nach dem Kanon »Ich bin fröhlich« von Carl Friedrich Schulz (1784–1850)
Von René Schirrer, Franz-Josef Selig und Cornelius Hauptmann für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
O wie wohl ist mir am Abend
498
030b-1
mit dem klei nen Wi ckel-, Wi ckel schwänz chen, schlaf, mein Püpp chen, schlaf!
sing ich dir vom klei nen Schaf, sing ich dir vom Wat schel gäns chen
schlaf, und mach die Äug lein zu! Liegst du still und schläfst du brav,
Schlaf, Püpp chen,schlaf, schla fe in Ruh, schlaf, Püpp chen,
kannst im Bett chen blei ben mor gen so wie heut, hast da zu die Zeit.
schlaf, und mach die Äug lein zu! Darfst nicht le
3
sen und schrei ben,
30. Puppenwiegenlied
Andantino, in wiegendem Tempo
Schlaf, Püpp chen, schlaf, schla fe in Ruh, schlaf, Püpp chen,
C G C
7
G C C
F
7
Dm G C G C G C
7 7 7 7
C C
G7
G C C
F
7
Dm C C
G
G
7 7 7
G G
C C
7
7
1.
2.
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27 Puppenwiegenlied
Melodie: Carl Reinecke (1824–1910), Nr. 8 aus »Zehn Kinderlieder« op. 75
Text: volkstümlich
Von Lea Kübler für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
499
026-1
still wie im Grab, schlaf nur, ich weh re die Flie gen dir ab.
blau en Guck äu ge lein zu. Al les ist ru hig und
26. Wiegenlied „Schlaf, Herzenssöhnchen“
1. Schlaf, Her zens söhn chen, mein Lieb ling bist du, schlie ße die
Andante con moto
C G C H
7 7
Em D G C G
7 7
C F G C G C
7 7 7
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Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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37
Melodie: Carl Maria von Weber (1786–1826), Nr. 2 aus »Fünf Gesänge mit Gitarre« op. 13
Text: Franz Carl Hiemer (1768–1822)
Von Juliane Banse für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
Schlaf, Herzenssöhnchen
2. Jetzt noch, mein Püppchen, ist goldene Zeit,
später, ach später ist‘s nimmer wie heut;
stellen erst Sorgen ums Lager sich her,
Herzchen, da schläft sich‘s so ruhig nicht mehr.
3. Engel vom Himmel, so lieblich wie du,
schweben ums Bettchen und lächeln dir zu.
Später zwar steigen sie auch noch herab,
aber sie trocknen nur Tränen dir ab.
4. Schlaf, Herzenssöhnchen, und kommt gleich die Nacht,
sitzt deine Mutter am Bettchen und wacht,
sei es so spät auch und sei es so früh,
Mutterlieb, Herzchen, entschlummert doch nie.
500
039a-1
Bett ler läuft der Pfor te zu, schlaf in gu ter Ruh.
Hünd chen hat den Mann ge bis sen, hat des Bett lers Kleid zer ris sen,
hö re, wie der Re gen fällt, hör, wie Nach bars Hünd chen bellt:
39a. Wiegenlied „Schlaf in guter Ruh“
Andantino con moto
1. Schlaf in gu ter Ruh, tu die Äug lein zu,
D G D
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D G G D A D
6 7
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26 Schlaf in guter Ruh
Melodie: Wilhelm Taubert (1811–1891), Nr. 5 aus »Zwölf Gesänge« op. 27, Heft 1
Text: Stephan Schütze (1771–1839)
Von Sibylla Rubens für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
2. Still, mein süßes Kind, draußen weht der Wind.
Häschen, Häschen spitzt das Ohr, sieht aus langem Gras hervor:
Jäger kommt im grünen Kleide, jagt das Häschen aus der Weide,
Häschen läuft geschwind, geschwind, still, mein süßes Kind.
3. Schlaf die Wänglein rot, hast noch keine Not.
Täubchen fliegt auf Feld und Flur, fliegt und sucht ein Körnchen nur:
ach! die Kleinen, still und bange, sprechen: »Mutter bleibt so lange«,
Mutter bleibt bis Abendrot: schlaf, hast keine Not.
4. Kannst nur ruhig sein, Bettler kehrt schon ein.
Häschen schläft auf Stacheldorn, Häschen liegt nun schon im Korn,
Täubchen füttert seine Jungen, Vöglein hat nun ausgesungen,
müd ist alles, groß und klein, schlaf nur ruhig ein.
501
028-1
Kind
D
chen, bal
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7
Kind
Hm F 7
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chen,
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der und
28. Wiegenlied „Schlaf, Kindchen, balde“
Moderato
1. Schlaf,
D
Kind
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chen, bal
D
de!
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7
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D
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G
flie
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gen
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19
Melodie: Karl Friedrich Curschmann (1805–1841), Nr. 4 aus »Fünf Lieder« op. 5
Text: Wilhelm Wackernagel (1806–1869)
Von Jan Kobow für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
Schlaf, Kindchen, balde
2. Schlaf, Kindchen, balde! Ein Bäumchen steht im Walde,
und wenn man an dem Bäumchen rüttelt,
so wird der Schlaf herabgeschüttelt.
Schlaf, Kindchen, balde, schlaf, Kindchen, balde.
3. Schlaf, Kindchen, balde! Die Vögel fliegen im Walde,
da kommen die Vögel schon alle wieder
und setzen den Schlaf auf dein Bettchen nieder.
Schlaf, Kindchen, balde, schlaf, Kindchen, balde.
502
017-1
wer
Schla
den
fe,
dich
mein
’nü
Kin de
ber
lein,
ins Him
schlaf
mel
bald
reich
ein.
tra gen. Schlaf,
Schlaf,
Kin
Kin
de
de
lein,
lein,
sü
bal
ße.
de.
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Wal
ßen.
de.
Sie
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las
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gen
dich
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grü
grü
ßen
nen
und
Wald
las
aus
sen dir
und ein.
sa gen, sie
17. Schlaf, Kindelein, süße
1.
2.
Schlaf,
Schlaf,
Kin
Kin
de
de
lein,
lein,
sü
bal
ße,
de,
die
die
En
Vö
ge
ge
lein
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las
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gen
dich
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7
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7 7
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4
Melodie und Text: Volksweise aus Mähren
Von Michael Nagy für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
Schlaf, Kindelein, süße
503
004a-1
Bäu me lein, da fällt he rab ein Träu me lein. Schlaf, Kind lein, schlaf!
4. Schlaf, Kindlein, schlaf
1. Schlaf, Kind lein, schlaf! Der Va ter hüt’ die Schaf, die Mut ter schüt telt’s
F C F F C F C
7 7
F F F F
C
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33
Melodie: nach einer Volksweise von Johann Friedrich Reichardt (1781)
Text: aus »Des Knaben Wunderhorn« Band III, 1808
Von Cornelia Kallisch für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
Schlaf, Kindlein, schlaf
2. Schlaf, Kindlein, schlaf!
Am Himmel ziehn die Schaf.
Die Sterne sind die Lämmerlein,
der Mond, der ist das Schäferlein.
Schlaf, Kindlein, schlaf!
3. Schlaf, Kindlein, schlaf!
So schenk ich dir ein Schaf
mit einer goldnen Schelle fein,
das soll dein Spielgeselle sein.
Schlaf, Kindlein, schlaf!
504
020-1
Schla fe, schla fe, Him mels söhn chen, schla fe!
ar men Hir ten sin gen dir ein her zig’s Wie gen lied lein für:
fä cheln En ge lein in Ruh mit sanf tem Him mels wind. Wir
20. Wiegenlied der Hirten an der Krippe zu Bethlehem
Sehr gemäßigt und zart
1. Schlaf
dolce
wohl, du Him mels kna be du, schlaf wohl, du sü ßes Kind, dich
E E B
B
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A E E B E
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B
B
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38
Melodie: Heinrich Reimann (1850–1906) nach einer Melodie aus dem Glatzer Land (Schlesien)
Text: Christian Friedrich Daniel Schubart (1739–1791); original drei Strophen
Von Benoît Haller für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
Wiegenlied der Hirten »Schlaf wohl, du Himmelsknabe du«
2. Maria hat mit Mutterlieb
dich leise zugedeckt,
und Josef hält den Hauch zurück,
dass er dich nicht erweckt.
Die Schäflein, die im Stalle sind,
verstummen vor dir, Himmelskind.
Schlafe, schlafe, Himmelssöhnchen, schlafe!
505
023-1
Schla fe beim sil ber nen Schein. Schla fe, mein Prinz chen, schlaf ein.
Lu na mit sil ber nem Schein gu cket zum Fens ter he rein.
Gar ten und Wie se ver stummt, auch nicht ein Bien chen mehr summt.
23. Wiegenlied „Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein“
1. Schla fe, mein Prinz chen, schlaf ein, es ruhn Schäf chen und Vö ge lein.
F C F B F
7
F F
C
C
C 7 7
B B F
C C C F
F
F
7 7
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32
Melodie: lange W. A. Mozart (KV 350), dann Bernhard Flies zugeschrieben,
nach neueren Forschungen von Friedrich Anton Fleischmann (1766–1798)
Text: Friedrich Wilhelm Gotter (1746–1797), aus dem Schauspiel »Esther« 1796
Von Andreas Scholl für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
2. Auch in dem Schlosse schon liegt
alles in Schlummer gewiegt,
reget kein Mäuschen sich mehr,
Keller und Küche sind leer.
Nur in der Zofe Gemach
tönet ein schmelzendes »Ach«.
Was für ein »Ach« mag dies sein?
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein.
3. Wer ist beglückter als du?
Nichts als Vergnügen und Ruh!
Spielwerk und Zucker vollauf
und auch Karossen im Lauf.
Alles besorgt und bereit,
dass nur mein Prinzchen nicht schreit.
Was wird das künftig erst sein?
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein.
506
mil de La be bringt dir schwe bend die ses Wie gen band.
lei se wiegt dich dei ner Mut ter Hand; sanf te Ru he,
35. Wiegenlied „Schlafe, holder, süßer Knabe“
Langsam
Schla fe, schla fe, hol der, sü ßer Kna be,
035-1
1.
F C F C
7 7
F F F F
C
C
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F F F F
C C C
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Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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36
Melodie: Franz Schubert (1797–1828), op. 98,2 D 498
Text: Anonymus, früher Matthias Claudius zugeschrieben
Von Britta Schwarz für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
Schlafe, schlafe, holder, süßer Knabe
2. Schlafe, schlafe in dem süßen Grabe,
noch beschützt dich deiner Mutter Arm,
alle Wünsche, alle Habe
fasst sie liebend, alle liebewarm.
3. Schlafe, schlafe in der Flaumen Schoße,
noch umtönt dich lauter Liebeston,
eine Lilie, eine Rose,
nach dem Schlafe werd sie dir zum Lohn.
507
062-1
Kol z’man du bist yung, kenst du shlo fen gring, la chen fun altz ding, ai lu lu.
shlof un cho lem zis fun der velt ge nis, ai lu lu lu.
shlof ge shmak main kind, shlof un zai ge zund, ai lu lu lu,
62. Sholf mein Fegele
Shlof main fe ge le, mach tzu dain e ge le, ai lu lu lu,
Am Dm Am
Am Am Dm
7
H7
E E Dm G
7 7
Hm C F H E Am
5 7/ 7 7
7/
m 5
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5
Traditionelles Lied galizischer Juden aus dem 19. Jahrhundert in jiddischer Sprache.
Das Jiddische entwickelte sich im Mittelalter auf der Grundlage mittelhochdeutscher Dialekte.
Von Helene Schneiderman für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
Shlof main fegele
Freie Übersetzung:
Schlaf, mein Vögelchen, mach deine Augen zu, ai-lu-lu-lu, schlaf schön, mein Kind, schlaf und sei gesund, ai-lu-lu-lu, schlaf
und träume süß vom Schönen der Welt. Solange du jung bist, kannst du leicht schlafen und über alles lachen, ai-lu-lu.
508
029-1
du, nun schlaf, nun schlaf, nun schlaf in Ruh!
auch er quickt. Die Äug lein zu! Mein Kind lein
und die Tul pe nickt, auf dass der Schlaf sie
29. Wiegenlied „So schlaf in Ruh“
Andantino
1. So schlaf in Ruh, so schlaf in
3
Ruh! Die Zeit los’
E E H C H A
E F H E A E
m7 7
H G G C G
7 7 7
m 7
C A E E
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7
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12 So schlaf in Ruh
Melodie: Karl Friedrich Curschmann (1805–1841), Nr. 3 aus »Fünf Lieder« op. 9
Text: Hoffmann von Fallersleben (1798–1874)
Von Stephan Genz für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
2. So schlaf in Ruh, so schlaf in Ruh!
Die Lämmlein sind jetzt müd und satt,
sie suchen ihre Lagerstatt.
Die Äuglein zu …
3. So schlaf in Ruh, so schlaf in Ruh!
Der Vogel fliegt zum Dornenstrauch:
»Jetzt ist es Nacht, drum schlaf ich auch.«
Die Äuglein zu …
4. So schlaf in Ruh, so schlaf in Ruh!
Die Sterne leuchten hell und klar,
es kommt von dort der Engel Schar.
Die Äuglein zu …
5. So schlaf in Ruh, so schlaf in Ruh!
Es kommt auch einer her und wacht,
mein Kind, bei dir die ganze Nacht.
Die Äuglein zu …
6. So schlaf in Ruh, so schlaf in Ruh!
Er breitet seine Flügel aus
und singt: Gott segne dieses Haus!
Die Äuglein zu …
509
011-1
Still, still, still, weil’s Kind lein schla fen will.
tun schön ju bi lie ren, bei dem Kripp lein mu si zie ren.
11. Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will
1. Still, still, still, weil’s Kind lein schla fen will. Die Eng lein
E E A H E H
6 7 7
E H E
E E
H
A6 7
7
E
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39
Melodie und Text: Volksweise, um 1800 im Salzkammergut aufgeschrieben
Von Sarah Wegener für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will
2. Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein, schlaf.
Maria tut es niedersingen,
ihre große Lieb darbringen.
Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein, schlaf.
510
036-1
Schiff lein sucht im Ha fen Ruh vor den wan ken den Wo gen.
Schiff lein sucht im Ha fen Ruh vor den wan ken den Wo gen,
36. Wiegenlied „Vöglein fliegt dem Nestchen zu“
Etwas bewegt
1. Vög lein fliegt dem Nest chen zu, hat sich müd ge flo gen;
D G D G D G A D
7
G Em A G A D A D
7 7 7
G G A D G E D A Hm G A D
6 7 7 6 7
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13
Melodie: Peter Cornelius (1824–1874), Nr. 3 aus »Sechs Lieder« op. 1
Text: vom Komponisten (1853)
Von Ruth Ziesak für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
Vöglein fliegt dem Nestchen zu
2. Sonne denkt nun auch, sie hätt
lang genug geschienen,
legt sich in ihr Himmelbett
mit den roten Gardinen.
3. Vöglein sitzt im warmen Nest,
Schifflein liegt im Hafen,
Sonne schläft schon tief und fest,
auch mein Kind will schlafen.
511
031-1
Kin der schla
3
fen ein, wa chen auf die Ster
3
ne lein.
hal ten wohl die gan ze Nacht bei den from men Kin dern Wacht. Wann die
und es stei gen En
3
ge lein nie der aus der Fer ne,
31. Wann die Kinder schlafen ein
Andante
Wann die Kin der schla
3
fen ein, wa chen auf die Ster ne,
C G C C G
7 7
G G C
7 7
F F
C C
C C C C
G G
7 7
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18
Melodie: Carl Reinecke (1824–1910), Nr. 5 aus »Acht Kinderlieder« op. 37
Text: Friedrich Wilhelm Güll (1812–1879)
Von Johannes Grimm für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus)
Wann die Kinder schlafen ein
512
002-1
feh let an der gan zen gro ßen Zahl, an der gan zen gro ßen Zahl.
Gott der Herr hat sie ge zäh let, dass ihm auch nicht ei nes
2. Weißt du, wie viel Sternlein stehen
1. Weißt
du,
du,
wie
wie
viel
viel
Wol
Stern
ken
lein
ge
ste
hen
hen
weit
an
hin
dem
ü
blau
ber
en
al
Him
le
mels
Welt?
zelt?
Weißt
F C F F Gm C F
7 7
C C F C C
G
7 7 7
F B F F F F
C
Gm
C7 7
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15
Melodie: Volksweise seit 1809
Text: Wilhelm Hey (1789–1854)
Von Peter Schreier für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
Weißt du, wie viel Sternlein stehen
2. Weißt du, wie viel Mücklein spielen
in der heißen Sonnenglut,
wie viel Fischlein auch sich kühlen
in der hellen Wasserflut?
Gott der Herr rief sie mit Namen,
dass sie all ins Leben kamen,
dass sie nun so fröhlich sind.
3. Weißt du, wie viel Kinder frühe
stehn aus ihrem Bettlein auf,
dass sie ohne Sorg und Mühe
fröhlich sind im Tageslauf?
Gott im Himmel hat an allen
seine Lust, sein Wohlgefallen;
kennt auch dich und hat dich lieb.
513
006-1
Mond, der hin ter un sern Bäu men am Him mel dro ben wohnt.
6. Wer hat die schönsten Schäfchen
1. Wer hat die schöns ten Schäf chen? Die hat der gold ne
F C F C F C F
7 7
C C F B F B F C F
7 6 7
C
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8
Melodie: Johann Friedrich Reichardt (1752–1814)
Text: Hoffmann von Fallersleben (1798–1874)
Von Franz-Josef Selig für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
Wer hat die schönsten Schäfchen
2. Er kommt am späten Abend,
wenn alles schlafen will,
hervor aus seinem Hause
zum Himmel leis und still.
3. Dann weidet er die Schäfchen
auf seiner blauen Flur,
denn all die weißen Sterne
sind seine Schäfchen nur.
4. Sie tun sich nichts zuleide,
hat eins das andre gern,
und Schwestern sind und Brüder
da droben Stern an Stern.
5. Und soll ich dir eins bringen,
so darfst du niemals schrein,
musst freundlich wie die Schäfchen
und wie ihr Schäfer sein.
514
515
1. A a vaikuci
2. A le le
3. Abu abu abua
4. Abua puiuţ de cuc
5. Aijā, žūžū
6. Aja tutaja
7. Akna Oror
8. All the pretty little horses
9. Aludjál el csucsuljál el
10. Arrorró
11. Baju bajuschki baju
12. Csíja búja
13. Dal a dal a
14. Dandini dandini dastana
15. Der Mond ist aufgegangen
16. Dorme dorme meu menino
17. Dormite mi niño
18. Ej padá, padá rosička
19. Fais dodo
20. Fate la nanna coscine di pollo
21. Gjendines bådnlåt
22. Guten Abend gut Nacht
23. Hine e hine
24. Hrajú na Maru
25. Itsuki no Komori-uta
26. Jasoda Hari palne
27. Kleertjes uit pyjamaatjes aan
28. Lala mtoto lala
29. Ljulja ljulja, ljuška
30. Müde bin ich geh zur Ruh
31. Na ska’ en liten få sova så søtt
32. Nani tou riga to pedi
33. Nohka nohka mánná nohka
34. Numi numi yaldati
35. O hush thee my baby
36. Ó ó menino ó
37. Oj Jano Jano
38. Rock-a-bye
39. Shlof main fegele
40. Slaap kindje slaap
41. Sofðu unga ástin mín
42. Spi ditja mojo usni
43. Spi maco spi
44. Thula baba
45. Tuta nana tgu
46. Tuu tuu tupakkarulla
47. Viire takka
48. Vou veri rou
49. Vyssa lulla litet barn
50. Yalla tnam Rima
51. Yue er ming
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A a vaikuci Litauen
Übersetzung
Ah ah Kind, ah ah mein Kleiner.
Die Krähen kamen und Algiukas ging weg.
Die Krähen wurden traurig und Algiukas wurde müde.
Die Krähen sind im Wald und Algiukas in der Wiege.
Die Krähen flogen weg und Algiukas schlief ein,
klein und niedlich.
Algiukas = Verkleinerungsform des männlichen Vornamens „Algis“
Wiegenlied aus dem Süden Litauens, im dzukischen Dialekt
ė
lau 13
E
Šar kos var no
D
s nu skri
Gm
do,
.
e
ma
Cm
A
ža s
l giu
ne dzi
kas
D
dziu
až mi
kai
Gm
go,
cis.
Cm
Šar ko s var nos
D
pu šy
Gm
ni,
.
e
Gm
A l giu kas
D
lop šy
Gm
i.
Šar
Gm
kos var nos
D
nu liû
Gm
do,
E
.
e A l giu ka
D
s ap snû
Gm
do.
Šar
Gm
ko s var nos nu lap
E
se
.
jo,
.
e
Cm
A l giu kas
D
nu trep se
.
jo.
Gm
25 Lopšin
ë lullaby
Tempo rubato = 144
A
Gm
a
D
vai ku
Gm
ci, a
Gm
a
3
D
ma žu
Gm
ci.
ė ė ė
ė
ė
ū
ū
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A le le China
lau 49
shui le guai guai shui le.
ni yi yang xiao shi hou, wo bu ku bu nao,
3
xiao ban yi yang kua i zhang da, wo xiang
4 A lele
A le le le le le, xiang ni de
Am Am Am
Am Am Dm
Am Am Am
Dm
Em
Am Am Am
Übersetzung
A lei lei lei lei lei,
werde schnell groß wie die anderen.
Ich war auch ein so kleines Kind wie du
und (war) sehr gehorsam.
Schlaf, Liebchen, schlaf.
Wiegenlied der Yugur aus der chinesischen Provinz Gansu
啊 勒 勒 勒 勒 勒
像 你 的 小 伴 一 样 快 长 大
我 像 你 一 样 小 时 候
我 不 哭 不 闹
睡 勒 乖 乖 睡 勒
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Abu, abu, abua Rumänien
Refrain
Abu, abu, abua.
Strophen
Că mama te-o legăna.
Şi din gură ţi-o cînta:
Culcă-mi-te mititel,
si te scoală măricel.
Să te duci cu oile,
pe cîmpul cu florile,
să te duci cu vacile
pe cimpul cu fragile!
Übersetzung
Refrain
Abu, abu, abua.
Strophen
Die Mutter wird dich wiegen,
und sie wird für dich singen:
Schlafe ein, mein Kleiner,
und stehe groß auf.
Dass du mit den Schafen gehen kannst
in den blühenden Feldern.
Dass du mit den Kühen gehen kannst
in dem Feld mit Erdbeeren.
fragile = kleine, wild wachsende Erdbeeren
Melodie und Text: aus dem Almăjului-Tal in Rumänien
30 Abu, abu, abuà...
A bu, a bu, a bu a. Ca ma ma te o le gã na.
lau 19
,
Refrain
Em Am Em Em Em
Cmaj F
Strophen 1–8
7 7
ă
519
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Abua, puiuţ de cuc Rumänien
2. Abua, puiuţ de mierlă,
că mama-i dusă la greblă.
3. Abua, puiuţ de cioară,
că mama-i dusă la moară.
Übersetzung
1. Abua, Küken des Kuckucks,
die Mutter ist Pflügen gegangen.
2. Abua, Küken der Amsel,
die Mutter ist Eggen gegangen.
3. Abua, Küken des Raben,
die Mutter ging zur Mühle.
Melodie und Text: aus Cluj in Rumänien
lau 20
ca ma ma-i du
1
sa la plug;
2
sa la plug.
33 Abua (Cluj)
1. A bu a, pu
1
iut de cuc,
2
iut de cuc,
Am
C G G
C Dm
7 7
Dm Am Dm G
G C
7
ă ă ă
ţ ţ
520
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Aijā, žūžū Lettland
2. Tēvs aizgāja bišu kāpti, aijā, žūžū,
māte ogu palası̄ti, žūžū.
3. Tēvs pārnesa medus podu, aijā, žūžū,
māte ogu vācelı̄ti, žūžū.
4. Tas mazami bērniņami, aijā, žūžū,
par mierı̄gu gulēšanu, žūžū.
Melodie und Text: aus Lettland
Von Diana Moon Cerné für das Liederprojekt gesungen.
Übersetzung
1. Aija, zuzu, kleine Bären, aija, zuzu,
süße kleine, flaumige Bären, zuzu.
2. Vater Bär ging los, um Honig zu suchen, aija, zuzu,
Mutter sammelte Beeren, zuzu.
3. Vater brachte einen Topf Honig, aija, zuzu,
Mutter brachte einen Korb voll Beeren, zuzu.
4. Die sind für die kleinen Bären, aija, zuzu,
wenn sie friedlich schlafen, zuzu.
pe kai nà mi kà ji nà mi, žu žu!
24 Aijà, žûžû, làèa bérni
1. Ai jà, žu žu, la ea ber ni, ai jà, žu žu,
lau15
C C C
F
G G C
C
C G
7
ā ā
ā
ņ
ā
ā
ča
lā ē
ū ū ū
ū ū
ū
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Aja tutaja Slowenien
*Statt „sinek“ kann auch der Name des Kindes gesungen werden.
Melodie und Text: aus der Region Dolenjska in Slowenien
Übersetzung
Aja tutaja, zwei goldene Angeln,
eine Wiege aus Silber,
in der (Söhnchen) schläft.
lau 55
sre
C
br na zib
G
ka,
G
si nek v njej
C
spi.
36b Aja tutaja
= 138
A
C
ja tu ta
G
ja, zla
G
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C
ja,
č
*
522
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Akna Oror Armenien
lau 04
ast ghe ry pe kha lat, o ror.
Er
3
tam lu
3
syn kan
3
be rim, lu
3
sun
ov be rimpe kha lat, o ror.
3
lat, er tam
3 Aghvor es, chunis kha
1. A ghvor es, chu nis kha
6
Melodie und Text: aus Akna in Armenien, aufgezeichnet von Komitas Vardapet (1869–1935)
Von Anahit Papayan für das Liederprojekt gesungen.
2. Aghvor es, chunis khalat,
qu amen te ghd e pekhalat, oror.
Dun al khalat ban munis,
qun chunis artun kukenas, oror.
Übersetzung
1. Du bist schön, ohne Makel,
wo soll ich jemanden wie dich finden?
Ich will dem Makellosen
Sterne des Mondes bringen.
2. Du bist schön, ohne Makel,
jeder Teil von dir ist makellos.
Du hast einen Makel: du schläfst nicht.
Աղվոր ես, չունիս խալատ,
երթամ ով բերիմ պեխալատ, օրո ՜ր:
Երթամ լուսընկան բերիմ,
լուսուն աստղերը պեխալատ, օրո ՜ր:
Աղվոր ես, չունիս խալատ,
քու ամեն տեղդ է պեխալատ, օրո ՜ր:
Դուն ալ խալատ բան մունիս,
քուն չունիս արթուն կուկենաս, օրո ՜ր:
523
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All the pretty little horses Nordamerika
Blacks
lau 07
and bays, dap ples and grays, coach and six lit tle hors es.
When you wake, you shall have all the pret ty lit tle hors es.
10 All the Pretty Little Horses
Hush a bye, don't you cry, go to sleep y lit tle ba by.
Dm Gm Am Dm
Dm Gm Dm
C A7
F B F Dm
A7
Übersetzung
Hush-a-bye, weine nicht,
werde schläfrig, kleines Baby.
Wenn du aufwachst, sollst du
all die hübschen kleinen Pferde haben.
Rappen und Braune, Gescheckte und Schimmel,
eine Kutsche und sechs kleine Pferde.
Melodie und Text: ein afro-amerikanisches Wiegenlied aus dem Süden der USA
Von Shannon Callahan und Richard Arame für das Liederprojekt gesungen.
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Aludjál el, csucsuljál el Ungarn
A lud jál el, a lud jál, csil la gok ról ál mod jál.
Buj kál jál el, a lud jál el, csu csul jál el, buj kál jál el.
a ludj szé pen, a lud jál, csil la gok ról ál mod jál.
20 Aludjál el
Parlando, rubato
A lud jál el, csu csul jál el, drá ga ki csim, a lud jál,
lau 48
G D G G
D
G G G
D
D
G G D
C
C D
G G G
Am D
D
6 6
= 69
Übersetzung
Schlaf ein, mein süßer Kleiner,
schlaf ein und träume von den Sternen.
Decke dich zu und schlafe,
schlafe, schlafe und träume von den Sternen.
Melodie und Text: aus Ungarn
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Arrorró Spanien / Kanarische Inseln
Coda
lau 21
A rro rró, a rro rró, a rro rró.
jó un co ro de que ru bi nes que te can tan a rro rró.
37 Arrorró
Duer me, duer me ni ño mo so que del cie lo ya ba
Am
E Am G
7 7 7
1.
E E E
D
Am
Am
C 7
Am Am
Am
E E E
7 7
her
E
Spanisches Wiegenlied von den Kanarischen Inseln
Das Lied ist mit einem anderen Text seit 2003 auch die offizielle Hymne der Kanarischen Inseln.
Von Michelle Terri Almgill für das Liederprojekt gesungen.
2. Duerme, duérmete mi niño
que la noche ya llegó,
y de negra y triste sombra
todo el valle se cubrió.
3. Duerme, duerme, niño hermoso
que tu ángel protector
cuidará de tu inocencia,
velará por tu candor.
4. Duérmete mi niño chico,
que tu madre no está aquí,
se fue a misa a San Antonio
y muy pronto ha de venir.
Übersetzung
1. Schlafe, schlafe, schönes Kind,
vom Himmel herunter kam
ein Chor von Cherubinen,
um dir ein Wiegenlied zu singen.
2. Schlafe, schlafe, mein Kind,
die Nacht kam
und bedeckte das Tal
mit schwarzem, düsterem Schatten.
3. Schlafe, schlafe, schönes Kind,
dein Schutzengel wird
auf deine Unschuld aufpassen
und deine Aufrichtigkeit bewachen.
4. Schlafe, schlafe, mein kleines Kind,
deine Mutter ist nicht hier,
sie ist in die Messe in St. Antonio gegangen,
aber sie wird bald wiederkommen.
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Baju, bajuschki, baju Russland
34 Ba™, ba™êki, ba™
Ba
Pri
I
Tam
ju,
djot
u
ba
se
ta
pti
jusch
ren
schtschit
ki,
ki
wo
tschki
ba
wol
le
po
ju,
tschok
sok,
jut,
ne
i
pod
te
lo
u
ra
be
schi
ku
ki
spat
sja
sit
to
na
sa
wyj
ne
kra
bo
kus
da
ju:
tschok.
tok.
dut.
lau 34
Am Am Am
E E
7 7
Übersetzung
Baju, bajuschki, baju, lege dich nicht an die Bettkante.
Ein graues Wölflein wird kommen und dich in die Seite zwicken,
wird dich in den Wald schleppen, unter den Weidenbusch.
Dort singen die Vögel, sie lassen dich nicht schlafen.
Баю, баюшки, баю, не ложися на краю:
Придёт серенький волчок и укусит за бочок,
И утащит во лесок, под ракитовый кусток;
Там птички поют, тебе спать не дадут.
Melodie und Text: aus Russland
Von Elena Danko für das Liederprojekt gesungen.
527
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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Csíja búja Ungarn
Übersetzung
Schlaf, mein schönes Kind,
schlaf, mein wunderschöner Stern.
Der Engel möge dich in den Schlaf wiegen,
die Morgenröte möge dich wecken.
Melodie und Text: aus Ungarn
Von Éva Csermák für das Liederprojekt gesungen.
a ludj el, a ludj el, gyö nyö ru vi rá gom.
Ót son el az an gyal, köt sön fel a haj nal,
a ludj el, a ludj el, gyö nyö ru csil la gom.
19 Csíja-búja
Parlando, rubato
Csí ja bú ja, bú ja, gyö nyö ru mag za tom,
lau 47
Am
Em
G
Am C G
G D
G Em Am
Am G G
D
C
6
6
= 144
kőt
rű
rű
rű
528
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Dal a, dal a Korea
lau 56
46 Dal-a, Dal-a
Dal
jeo
og
cho
cheon
a,
gi,
do
ga
nyeon
dal
jeo
ggi
sam
man
a,
gi,
ro
gan
nyeon
balg
jeo
jjig
jip
sal
eun
dal
eo
eul
go
dal
sog
nae
jit
ji
a,
e,
eo,
go,
go,
Li
gye
geum
yang
cheon
Tai
su
do
chin
nyeon
Bai
na
ggi
bu
man
mu
ro
mo
nyeon
nol
bag
da
mo
sal
deon
hyeo
deum
syeo
go
dal
eo
da
ji
a,
sseu
so,
ga,
go.
i
ni,
Am Em Em
Am
Li Tai Bai = ein berühmter chinesischer Dichter der Tang-Zeit; er lebte in den Jahren 701–762.
Melodie und Text: aus Korea
Von Yoo-Seon Lee für das Liederprojekt gesungen.
Übersetzung
Mond, Mond, heller Mond, in deinem Schein vergnügte sich einst schon Li Tai Bai.
Dort im Mond hat ein Zimtbaum Wurzeln geschlagen.
Mit dem Jadebeil will ich ihn fällen, mit dem Goldbeil will ich ihn glätten.
Ein Häuschen mit Strohdach und drei Zimmern will ich bauen und beide Eltern
zu mir holen.
So wollen wir tausend und zehntausend Jahre leben.
529
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Dandini dandini dastana Türkei
Melodie und Text: aus der Türkei
Von Filiz Solak für das Liederprojekt gesungen.
2. Dandini dandini danadan,
bir ay doğmuş anadan.
Kaçınmamış yaradan.
Mevlam korusun nazardan.
Hu, hu, hu, hu.
3. Dandini dandini danaylık,
benim oğlum on aylık.
On olmasın beş olsun,
güzellere eş olsun.
Pşş, pşş, pşş, pşş.
4. Uyusun da büyüsün ninni.
Tıpış, tıpış yürüsün ninni.
Dertlerini sürüsün ninni.
Ninni de yavrum ninni.
Pşş, pşş, pşş, pşş.
43 Dandini Dandini Dastana
Dan di ni dan di ni das ta na,
da na lar gir mis bos ta na. Kov bos tan ci
da na yi. Ye me sin la ha na yi.
Eee eee eee ee, eee eee eee ee.
lau06
1.
D
D Gm
Cm Cm Cm
D D
D E
Cm Cm D
E
Cm
sehr leise
ş ı
ı.
ı.
Übersetzung
1. Dandini dandini dastana,
die Kälber verschwanden im Garten.
Der Gärtner vertreibt sie rasch.
Sie werden alle Kohlköpfe auffressen.
E, e, e, e.
2. Dandini dandini danadan,
ein Mond ist geboren aus dem Bauch der Mutter.
Gott hat nichts von ihm ferngehalten.
Möge Gott ihn vor dem bösen Blick schützen.
Hu, hu, hu, hu.
3. Dandini dandini danaylık,
mein Sohn ist zehn Monate alt.
Auch wenn er fünf Monate alt wäre,
möge er Schönheiten als Braut finden.
Pss, pss, pss, pss.
4. Schlafe und werde alt, ninni.
Plappere langsam, ninni.
Halte Sorgen fern, ninni.
Schlafe, mein Baby, schlafe.
Pss, pss, pss, pss.
530
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Der Mond ist aufgegangen Deutschland
Melodie: Johann Abraham Peter Schulz (1747–1800); Text: Matthias Claudius (1740–1816)
Von Lisa Bassenge für das Liederprojekt gesungen.
2. Wie ist die Welt so stille
und in der Dämmrung Hülle
so traulich und so hold
als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt.
3. Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.
4. Wir stolzen Menschenkinder
sind eitel arme Sünder
und wissen gar nicht viel.
Wir spinnen Luftgespinste
und suchen viele Künste
und kommen weiter von dem Ziel.
5. Gott, lass dein Heil uns schauen,
auf nichts Vergänglichs trauen,
nicht Eitelkeit uns freun;
lass uns einfältig werden
und vor dir hier auf Erden
wie Kinder fromm und fröhlich sein.
6. Wollst endlich sonder Grämen
aus dieser Welt uns nehmen
durch einen sanften Tod;
und wenn du uns genommen,
lass uns in' Himmel kommen,
du unser Herr und unser Gott.
7. So legt euch denn, ihr Brüder,
in Gottes Namen nieder;
kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen
und lass uns ruhig schlafen.
Und unsern kranken Nachbarn auch!
aus den
Dm
Wie sen stei
Gm C
get
F
der wei
Dm
ûe Ne bel wun der bar.
F
Him
Dm
mel hell
Gm
und klar.
C
Der Wald steht schwarz und
C
schwei
F
get, und
14 Der Mond ist aufgegangen
1. Der Mond
Gm
ist auf
F
ge gan
C
gen, die gold
Dm
nen Stern lein pran
C7
F
gen am
lau 37
Gm
Gm
Gm C
7
ß
531
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Dorme, dorme, meu menino Portugal
e tem pou co que co mer. Ah, ah. Rú, rú.
Ah, ah. Rú, rú. E la tem mui to tra ba lho,
29 Dorme, dorme, meu menino
Dor me, dor me, meu me ni no, que a tua mãe tem que fa zer.
lau 22
Dm Gm Dm B
Dm Dm C
B
Dm Dm
B B
Übersetzung
Schlafe, schlafe, mein Junge,
dass deine Mutter zu tun hat.
Ah, ah! Ru, ru!
Sie hat eine Menge Arbeit
und wenig zu essen.
Ah, ah! Ru, ru!
Melodie und Text: aus der Region Beira Alta in Portugal
Von Amelia Janes für das Liederprojekt gesungen.
532
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Dormite, mi niño Venezuela
que no hay ma za mor ra ni le che nin gu na.
38 Dormite mi niño
1. Dor mi te, mi ni ño, que es tás en la cu na,
lau45
F F F
C
B 7
F C C F
7
2. Dormite, mi niño,
que estás en la hamaca,
que no hay mazamorra
ni leche de vaca.
Übersetzung
1. Schlafe, mein Sohn,
der du in der Wiege liegst,
für den ich keinen Brei habe
und auch keine Milch.
2. Schlafe, mein Sohn,
der du in der Hängematte liegst,
für den ich keinen Brei habe
und keine Kuhmilch.
„Mazamorra“ ist ein süßer Brei aus Mais, der in vielen lokalen Varianten zubereitet wird.
Spanisches Wiegenlied aus Venezuela
533
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Ej, padá, padá rosička Slowakei
2. Ej, padá, padá listopad,
pozdravuj milú na stokrát,
pozdravuj milú, holubienku sivú,
že sa nevrátim nikdy viac.
Übersetzung
1. Oh, es fällt, es fällt der Tau.
Meine Augen sind müde.
Meine sind müde, deine sind auch müde,
müde, meine lieben, beide.
2. Oh, es fallen, fallen die Blätter.
Grüße meinen Geliebten hundertfach,
grüße meinen Geliebten, meine kleine graue Taube,
und sage, dass ich niemals zurückkehre.
Melodie und Text: aus der Slowakei
lau 31
spa
Dm
li by o ni
B
o
Gm
bo
A7
je.
Dm
spa
Dm
li
Gm
by mo je, spa li by aj tvo
Dm
je,
spa
F
li by mo
Gm
je o
(Gm)
cic
C7
ká;
F
36 Ej padá, padá rosicka
1. Ej,
Dm
pa dá, pa dá ro
Gm
sic
A7
ka,
Dm
¬
B
A7
č
čič
534
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Fais dodo Frankreich
Fais do do, Co las, mon p'tit frè re, fais do do, t'au ras du lo lo.
man est en haut, qui fait des gâ teaux; Pa pa est en bas, fait du cho co lat.
Fais do do, Co las, mon p'tit frè re, fais do do, t'au ras du lo lo. Ma
13 Fais dodo
Fais do do, Co las, mon p'tit frè re, fais do do, t'au ras du lo lo.
lau 33
G G G G
D
D
G G G G
D D
G G G G D
D
D
D
G G G G
D D
Colas ist die Kurzform für Nicholas.
Melodie und Text: aus Frankreich
Von Bérangère Palix für das Liederprojekt gesungen.
Übersetzung
Schlafe, Colas, mein kleiner Bruder,
schlafe, du wirst Milch bekommen.
Mama ist oben, sie backt Kuchen,
Papa ist unten, er macht Schokolade.
Schlafe, Colas, mein kleiner Bruder,
schlafe, du wirst Milch bekommen.
535
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Fate la nanna coscine di pollo Italien
mam ma e di Ge sù, il bam bi no non pian ge più.
nan na, nin na nan na, il bam bi no è del la mam ma, del la
nan na co sci ne di pol lo. Nin na
fat to con lo smer lo in tor no, fa te la
mam ma v'ha fat to il gon nel lo, e ve l'ha
22 Ninna nanna
Allegretto affettuoso
1. Fa te la nan na co sci ne di pol lo, la vo stra
lau 29
,
,
,
Dm Dm Gm
A7
Dm Dm A
6
Gm C F A7
Dm Dm
A Gm Refrain
(Gm) Dm (Dm) Dm
A
A 7
7
B A A A Dm
Dm 7
7
7
Melodie und Text: aus der Toskana
Von Francesca Tidoni für das Liederprojekt
gesungen.
2. Fate la nanna e possiate dormire,
il letto è fatto di tutte viole,
e le coperte di panno sottile,
fate la nanna, begli occhi di sole.
Übersetzung
1. Schlaft ein, Hühnerschenkelchen,
eure Mutter hat euch ein Röckchen genäht,
und sie hat es mit einem Spitzensaum gemacht,
schlaft ein, Hühnerschenkelchen.
2. Schlaft ein und hoffentlich könnt ihr gut schlafen,
das Bett ist aus Veilchen gemacht
und die Decke aus feinem Stoff,
schlaft ein, schöne Sonnenaugen.
Refrain
Ninna nanna, ninna nanna,
das Kind ist von der Mutter,
von der Mutter und von Jesus,
das Kind weint nicht mehr.
536
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Gjendines bådnlåt Norwegen
2. Mamma tar meg på sitt fang,
danser med meg att og fram.
Danse så, med de små,
danse så, så skal barnet sove.
bådnlåt = Wiegenlied
Der Komponist Edvard Grieg hörte 1891 dieses Lied, das von Kaia Gjendine Slaalien (1871–1972) aus
Jotunheimen gesungen wurde, und verarbeitete es in seinen „Norwegischen Volksweisen“ op. 66.
Melodie und Text: aus Norwegen
Von Hildegunn Hovde für das Liederprojekt gesungen.
Übersetzung
1. Das Kind wird in die Wiege gelegt,
manchmal weinend und manchmal lachend.
Schlaf jetzt, schlaf jetzt, in Jesu Namen,
Jesus beschütze das Kind.
2. Mama nimmt mich auf den Schoß
und tanzt mit mir hin und her.
Tanze so, mit den Kleinen,
tanze so, und das Kind wird schlafen.
lau 11
So
H
ve nu, so ve nu,
H
i Je su navn, Je su be va
H
re bar net.
28 Gjendines bådnlåt
Lento
1. Bar
Em
net leg
H
ges i vug
Em
gen ned, stun
C
dom grñ
H7
der og stun dom ler.
Em
7
Em Em Am Em
7 7
C Em
H
æ-
537
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Guten Abend, gut Nacht 
lau 23,
früh,
A
wenn Gott will,
E
wirst du wie
B 7
der
E
ge
B 7
weckt.
E
früh,
A
wenn Gott will,
E
wirst du wie
B 7
der ge weckt,
E
mor
E 7
gen
Näg
B 7
lein be steckt, schlupf un
B 7
ter die Deck:
E
Mor
E 7
gen
1 Guten Abend, gut Nacht
Zart bewegt
1. Gu ten A
E
bend, gut Nacht, mit Ro
E
sen be dacht,
B 7
mit
2. Guten Abend, gut Nacht,
von Englein bewacht,
die zeigen im Traum
dir Christkindleins Baum.
Schlaf nun selig und süß,
schau im Traum 's Paradies,
schlaf nun selig und süß,
schau im Traum 's Paradies.
Näglein sind unsere heutigen Gewürznelken, die in früheren Zeiten an die Wiege gesteckt wurden,
um Krankheiten und Insekten fernzuhalten.
Melodie: Johannes Brahms (1833–1897), Nr. 4 aus »Fünf Lieder für eine Stimme« op. 49,
nach einer Volksweise
Text: »Des Knaben Wunderhorn«, 1808 (Strophe 1), Georg Scherer 1824–1909 (Strophe 2)
Von Ingeborg Danz für das Liederprojekt gesungen.
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Baskisch
1. Gabon maiteño,
egizu lo itsuarrosapean,
eskuak gurutzatuz
bihotza gainian.
Bihar Jaungoikoarekin
esnatuko zara eta,
bihar Jaungoikoarekin
esnatuko zara eta.
2. Gabon maiteño,
zure aingeruak
ikusi beharrekoa azalduko dizu.
Argia zeru gainean.
Egizu lo enetxo,
Jaungoikoaren graziaz,
egizu lo enetxo,
Jaungoikoaren graziaz.
Englisch
1. Lullaby and good night,
with roses bedight,
with lilies bested,
is baby's wee bed.
Lay thee down now and rest,
may thy slumber be blest,
lay thee down now and rest,
may thy slumber be blest.
2. Lullaby and good night,
thy mother's delight,
bright angels around
my darling shall stand.
They will guard thee from harms,
thou shalt wake in my arms,
they will guard thee from harms,
thou shalt wake in my arms.
Text: Natalia Macfarren (1826–1916)
Französisch
Bonne nuit, cher enfant
dans tes langes blancs
repose, joyeux
en rêvant des cieux.
Quand le jour reviendra
tu te réveilleras,
quand le jour reviendra
tu te réveilleras.
Italienisch
1. Ninna nanna, mio ben,
riposa seren,
un angiol del ciel
ti vegli fedel.
Una santa vision
faccia i cuori estasiar,
una dolce canzon
possa i sogni cullar.
2. Tutto tace quaggiù
brilla un astro lassù,
riposa tranquil,
bambino gentil.
Al tuo amore divin
voglio un canto innalzar.
Sul tuo cuore piccin
voglia un poco posar.
Niederländisch
Goedenavond, goede nacht,
met rozen bedacht
ligt het kindeke teer
daar in 't beddeke neer.
Morgenvroeg, als god wil,
wek ik u, slaap nu stil,
morgenvroeg, als god wil,
wek ik u, slaap nu stil.
539
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Portugiesisch
Dorme, dorme (Daniel),
ao som desta canção
porque a lua risonha
já começa o seu serão.
Se dormires, amanhã
vamos colher cerejas,
escutar rouxinóis
e o sino da igreja.
(in der ersten Zeile wird der
Name des Kindes eingefügt)
Spanisch
1. Buenas noches mi amor,
duerme bajo el rosal
con las manos en cruz
sobre el corazón.
Que mañana con Dios
ya despertarás,
que mañana con Dios
ya despertarás.
2. Buenas noches mi amor,
que tu ángel guardián
te dirá lo que has de ver
sobre el cielo azul.
Duerme dulce mi bien
en la gracia de Dios,
duerme dulce mi bien
en la gracia de Dios.
Bulgarisch
Leka nosht i lek sun,
spi vsichko navun.
Ti ochichki zatvori,
sun sladuk zaspi.
Utre pak v svetlina
shte te sreshtne denya,
utre pak v svetlina
shte te sreshtne denya.
Rumänisch
1. Peste dealuri, pe-un nor
plutind ca un gând,
luna trece uşor
aripi de vis legănând.
Si cu ea, rătăcind,
din înalt stele vin,
parc-ar spune, veghind:
Noapte bună copii!
2. Noapte bună, somn lin,
copil drăgălaş!
Fie-ţi somnul senin
dragul mamei îngeraş.
Somn uşor, scump odor
lângă tine voi sta.
Toată noaptea, cu dor,
eu te voi legăna.
Ungarisch
1. Csendes álmot, jó éjt,
majd néz rád az ég,
csak hunyd le szemed
az angyal veled.
Álom szárnyán ha szállsz,
fönn az égben is jársz,
álom szárnyán ha szállsz,
fönn az égben is jársz.
2. Édes álmot, jó éjt,
amit kis szíved kért.
Amit vártál oly rég,
nézd mily szép most az ég.
Csillagfény ragyog rád,
sok kis fák lombján át,
csillagfény ragyog rád,
sok kis fák lombján át.
540
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Estnisch
1. Uinu vaikselt, mu lind,
ma valvan ju sind!
Su voodilt ei läe,
nüüd magama jää!
Hommikul ingli tiib
une laugelt sul viib,
hommikul ingli tiib
une laugelt sul viib!
2. Uneinglite lend
ju vangistab Sind!
Ju kinni Su silm,
ju uinumas ilm.
Hommikul ingli tiib
une laugelt sul viib,
hommikul ingli tiib
une laugelt sul viib!
Finnisch
1. Levon hetki nyt lyö,
jo joutuvi yö,
pien armaani mun
nuku lauleluhun!
Siipi enkelin on
suojas voittamaton,
senpä turvin sä saat
nähdä untesi maat.
2. Kevätumpunen pien,
unten maille sun vien;
siellä nuokkuvan näät
kultakukkien päät.
Perhot leikkiä lyö,
virran välkkyvä vyö
tuutulaulua soi,
kunnes aamun on koi.
Norwegisch
1. Nå i ro slumre inn,
lille hjertevenn' min.
Når du legger deg ned,
vil til drømmenes sted.
Dine tanker fly hen
til du vekkes igjen,
dine tanker fly hen,
til du vekkes igjen.
2. Visst en engel du ser,
når i drømme du ler,
som i lysende prakt
ved din seng står på vakt.
Og med kyss på din munn
vugger ømt deg i blund,
og med kyss på din munn
vugger ømt deg i blund.
Text: Carl Dysthe (1871–1936)
Japanisch
おやすみなさい、
ばらに包まれ、
なでしこ香る
眠りの国へ。
きみは神の
御心により、
明日早く
目を覚ますだろう。
おやすみなさい、
天使がきみを
守ってくれる、
眠りの国で。
眠れ、
眠れ、
安らかに、
さあ
夢の園を
のぞいてごらん。
541
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Hine e hine Neuseeland
lau 12
te nga kau o te ma tu a, hi ne e hi ne.
Ka ti to po u ri ra, no ho i te a ro ha,
ku a nge nge a na ko e, hi ne e hi ne.
44 Hine e Hine
E ta ngi a na ko e, hi ne e hi ne,
Em
G D D D G
G
G G G
D
D Em Am
G G
C Em Am Em
G C G Em D G
Übersetzung
Du weinst, meine Tochter.
Du bist müde, meine Tochter.
Sei nicht mehr traurig, dann bleibt Liebe
im Herzen deines Vaters, meine Tochter.
Melodie: Fanny Rose Howie (1868–1916); traditioneller Text des Maori-Volks aus Neuseeland
Von Huia Hamon für das Liederprojekt gesungen.
542
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Hrajú na Maru Tschechien / Mähren
šlíže = Süßspeise aus Kartoffelteig (ähnlich wie Gnocchi oder Schupfnudeln)
Wiegenlied aus der Region Kopanice in Mähren, im dortigen Dialekt
Von Joe Kučera für das Liederprojekt gesungen.
2. Spiže, spiže, spiže, mamka varjá šlíže,
ked' šlíže navarjá, diet'atko pribavjá.
Hrajú na Maru, hrajú na Maru.
lau 50
Hra jú na Ma ru, hra jú na Ma ru.
Pre co že jej hra jú? Ved' ju rá di ma jú.
Pre co že jej hra jú? Ved' ju rá di ma jú.
Hra jú na Ma ru, hra jú na Ma ru.
na tr há me kvie t'a pre to na še die t'a.
5 Hrajú na Maru
Ha jú, ha jú ha jú, pó jde me do há ju,
1.
¬
Refrain
¬
Am D
G
D D G
C 7
D D
G G
G G
C
Am
Am
G G
D
C
D D G
G
Em
Am
č
č
543
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Übersetzung
1. Haju, haju, haju,
wir gehen in den Hain,
wir werden Blumen pflücken
für unser Baby.
Hraju na Maru, hraju na Maru.
2. Spize, spize, spize,
Mama kocht „slize“.
Wenn sie aufhört, „slize“ zu kochen,
wird sie das Kind in den Arm nehmen.
Hraju na Maru, hraju na Maru.
Refrain
Warum haben sie gespielt?
Weil sie es lieben.
Hraju na Maru, hraju na Maru.
544
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Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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Itsuki no Komori-uta  Japan
n ga ha yo ku rya ha yo mo do ru.
23 Itsuki no Komori-uta
O do ma bon giri bon giri bon kara sa kya o ran do bo
lau 18
,
1.
Dm Dm
Gm
Gm B
Dm Dm
Gm
Der Titel bedeutet wörtlich „Wiegenlied aus Itsuki“. Itsuki ist ein Ort auf der Insel Kyushu. Das Lied
berichtet vom harten Leben der Kindermädchen, die zum Arbeiten in die Fremde geschickt wurden.
Zum Bon-Fest, das im Sommer stattfindet, durften sie freinehmen und in die Heimat zurückkehren.
Melodie und Text: aus Japan
Von Yuka Otsuki für das Liederprojekt gesungen.
2. Odoma kanjin kanjin
an hito tacha yoka shi
yoka sha yoka obi
yoka kimon.
3. Odon ga ucchin datokya
darega nyatekuryuka
ura no matsuyama
semi ga naku.
4. Semi ja gozaranu
imoto de gozaru
imoto nakunayo
ki ni kakaru.
Übersetzung
1. Es wird bis zum Sommer dauern,
danach werde ich nicht mehr hier sein.
Wenn der Sommer früher käme,
könnte ich eher zurückkehren.
2. Ich bin wie eine Bettlerin, Bettlerin,
jene Menschen sind wohlhabend.
Wohlhabende Leute haben feine Gürtel
und feine Kimonos.
3. Selbst wenn ich sterbe,
wer würde für mich weinen?
Hinter dem Haus, auf dem Kiefernhügel,
würden höchstens Zikaden zirpen.
4. Es wären nicht nur Zikaden,
sondern auch meine kleine Schwester.
Weine nicht, meine Schwester,
ich würde mir sonst Sorgen um dich machen.
545
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おどま盆ぎり盆ぎり
盆から先ゃおらんと
盆が早よ来りゃ
早よ戻る
おどま勧進勧進
あん人たちゃ良か衆
良か衆ゃ良か帯
良か着物
おどんがうっ死んだ時ゃ
誰が泣ゃてく
り
ゅか
裏の松山ゃ
蝉が鳴く
蝉じゃござらぬ
妹でござる
妹泣くなよ
気にかかる
546
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Jasoda Hari palne Indien
lau 54
18b Jasoda hari palne
Ja so da Ha ri pa l ne jhu la
vai, ja so da Ha ri
pa l ne jhu la vai, jhu la
vai. Mm mm.
(gesummt)
Jasoda war die Pflegemutter Krishnas. Eine heilige
Schrift des Hinduismus besagt, dass sie Krishna
zusammen mit ihrem Mann Nanda im Dorf Gokula
aufzog, um ihn vor der prophezeihten Tötung durch
seinen Onkel Kamsa zu bewahren.
Melodie und Text: aus Indien, im Hindi-Dialekt
Maithili
Das Lied ist hier verkürzt abgedruckt und von San-
geeta Bandyopadhyay für das Liederprojekt gesun-
gen.
Übersetzung
Jasoda schaukelt Krishna in der Wiege.
547
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Kleertjes uit, pyjamaatjes aan Niederlande
lau 14
kleer
G
tjes uit
D
en py ja
A7
maa tjes aan.
D
Kom,
D
we moe ten nu sla pen gaan,
al
Hm
le kip pe tjes zijn
E7
al op stok.
A
Kijk
E
eens e ven op
A
de klok,
hoog
Em7
ste tijd om naar bed toe te gaan.
D
7 Kleertjes uit, pyjamaatjes aan
Kleer
D
tjes uit, py ja maa tjes aan,
A
A
F m
A
7
Melodie und Text: aus den Niederlanden
Übersetzung
Kleider aus, Pyjamas an,
höchste Zeit ins Bett zu gehen.
Schau mal auf die Uhr,
alle Küken sind auch schon auf der Stange.
Komm, wir müssen jetzt schlafen gehen,
Kleider aus und Pyjamas an.
548
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Lala, mtoto lala Ostafrika
Ma ma a na ku ja, la la, a ku pe ma zi wa, la la.
40 Lala Mtoto Lala
La la, mto to la la, mto to la la, mto to la la.
lau 41
C C C
G
F Dm
C
G
C C C
G
Am
Dm
Am G 7
Übersetzung
Schlaf, Baby, schlaf.
Die Mutter kommt, schlaf,
und gibt dir Milch, schlaf.
Melodie und Text: aus dem Osten Afrikas, in Suaheli
549
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Ljulja, ljulja, ljuška Serbien
lau 27b
tu
F
mi se di de
B
te,
F
pa si lju lja, pe
B
te.
35b ljulja, ljulja ljuška
= 74
Lju
F
lja, lju lja, lju
B
ška, na
F
Mo ra vu kru
B
ška,
Љуља, љуља, љушка,
на Мораву крушка,
ту ми седи дете,
па си љуља пете.
Die Morava ist ein Nebenfluss der Donau.
Man kann das Lied so oft wiederholen und dabei immer leiser werden, bis das Kind eingeschlafen ist.
Melodie und Text: aus Serbien
Übersetzung
Ljulja, ljulja, ljuska,
Birne auf der Morava,
da sitzt mein Kind
und baumelt mit den Beinen.
550
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Müde bin ich, geh zur Ruh Deutschland
Melodie: Volksweise (Taler, Taler, du musst wandern); Text: Luise Hensel (1798–1876)
2. Hab ich Unrecht heut getan,
sieh es, lieber Gott, nicht an,
deine Gnad und Jesu Blut
macht ja allen Schaden gut.
3. Alle, die mir sind verwandt,
Gott, lass ruhn in deiner Hand,
alle Menschen, groß und klein,
sollen dir befohlen sein.
4. Kranken Herzen sende Ruh,
nasse Augen schließe zu.
Lass den Mond am Himmel stehn
und die stille Welt besehn.
Va
F
ter, lass
B
die Au
C7
gen dein
F
ü
Dm
ber
Gm
mei nem
C
Bet
7
te
F
sein.
15 Müde bin ich, geh zur Ruh
1. Mü
F
de bin ich,
C
geh
7
zur Ruh,
F
schlie
F
ûe bei de
C
Äug
7
lein zu.
F
lau 38
ß
551
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Nå ska' en liten få sova så søtt Norwegen
Übersetzung
Nun soll das Kleine schlafen, so süß,
die Wiege ist für das Baby gerichtet.
Es soll darin liegen so zart und weich,
sicher kann das Baby schlafen.
Ruhig, ruhig, schlaf so süß,
Gottes Engel passt auf das Baby auf.
Melodie und Text: aus der Region Romerike in Norwegen
Ro, ro, so va så sott, Guds en gel tar va re på bå net.
Der ska' en lig ga så vart og så blott, trygt kan det so va det bå net.
27 Naa ska' en liten faa sova saa sùdt
Moderato
Nå ska' en li ten få so va så sott, vùg ga står re ie te bå net.
lau 32
Gm Gm Gm
E
E D7
Gm Gm Gm
E E
D7
Gm Gm Gm
E E
D
D
ø ø
ø
ø
552
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Nani tou riga to pedi Griechenland
lau 51
ki' o
vle pe
pou
mou
to
Am
po
to A
3
ni
i
na ya
Gian
G
ni.
ni.
G
Na ni, na
Am
ni, na ni, na
Am
ni,
G
do
F m
de k' a po sto
F m
li.
Na
A
pou to na
F m
nou ri zou si
A
i
tou
i
va
do de
si
k' a
lia
po
t' a go
sto
Am
li.
ni.
18 Nanourisma Kalymnou
Na
Na
Am
ni
pou
tou
to na
ri ga to
nou ri
G
pe
zou
di,
si
Am
G
E
E A
G
Am
Melodie und Text: von der griechischen Dodekanes-Insel Kalymnos
Von Vassilios Vougiatzis für das Liederprojekt gesungen.
553
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Übersetzung
Schlafe, o Kind des Meisters,
Enkel des Königs.
Ein Wiegenlied singen dir
die zwölf Apostel.
Ein Wiegenlied singen dir
die zwölf Apostel.
Schlaf, schlaf, schlaf, schlaf,
St. Johannes, passe auf ihn auf.
Schlaf, schlaf, schlaf, schlaf,
und wenn ihm etwas weh tut, mache es wieder gesund.
Νάνι του ρήγα το παιδί,
του βασιλιά τ’ αγγόνι.
Να που το νανουρίζουσι
οι δώδεκ’ αποστόλοι.
Να που το νανουρίζουσι
οι δώδεκ’ αποστόλοι.
Νάνι, νάνι, νάνι, νάνι
βλέπε μου το Άη Γιάννη.
Νάνι, νάνι, νάνι, νάνι
κι’ όπου το πονεί να γιάνει.
554
555
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Numi numi, yaldati Israel
lau 53
Ya shouv im tzet' ha le va na, ya vi lach ma ta na.
A
1. ba ha lach la 'a vo da, ha lach, ha lach a ba.
Nu mi nu mi, kta na ti, nu mi, nu mi nim.
17b Numi numi, yaldati
Refrain
Nu mi nu mi, yal
Gm
da ti, nu mi, nu mi nim.
Dm Dm Dm
Gm
Dm Gm F
C 7
D
Gm Gm
Dm C
Gm Gm C A
C Dm
Fine
C
7
2. Aba halach el hakerem,
halach, halach aba.
Yashouv im tzet' hakochavim,
yavi lach anavim.
Melodie: Joel Engel (1868–1927); Text: Yechiel Heilpern (1880–1942)
556
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Übersetzung
Refrain
Schlafe, schlafe, mein kleines Mädchen,
schlafe, schlafe, schlaf.
Schlafe, schlafe, meine Kleine,
schlafe, schlafe, schlaf.
1. Papa ist zur Arbeit gegangen,
er ist gegangen, Papa ist gegangen.
Er wird zurückkommen, wenn der Mond aufgeht,
er wird dir ein Geschenk mitbringen.
2. Papa ist in den Weinberg gegangen,
er ist gegangen, Papa ist gegangen.
Er wird zurückkommen, wenn die Sterne aufgehen,
er wird dir Trauben mitbringen.
,‫ילדתי‬ ,‫נומי‬ ‫נומי‬
.‫נים‬ ‫נומי‬ ,‫נומי‬
,‫קטנתי‬ ,‫נומי‬ ‫נומי‬
.‫נים‬ ‫נומי‬ ,‫נומי‬
,‫לעבודה‬ ‫הלך‬ ‫אבא‬
.‫אבא‬ ‫הלך‬ ,‫הלך‬
,‫הלבנה‬ ‫צאת‬ ‫עם‬ ‫ישוב‬
.‫מתנה‬ ‫לך‬ ‫יביא‬
,‫הכרם‬ ‫אל‬ ‫הלך‬ ‫אבא‬
.‫אבא‬ ‫הלך‬ ,‫הלך‬
,‫הכוכבים‬ ‫צאת‬ ‫עם‬ ‫ישוב‬
.‫ענבים‬ ‫לך‬ ‫יביא‬
557
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O hush thee, my baby Großbritannien / Schottland
9 O Hush Thee My Baby
7
C G G C
O ho ro ee ree, cai dil gu Lo,
7
C G G C
o ho ro ee ree, cai dil gu Lo.
Poco animato 7
C C F C
O hush thee, my ba by, thy sire was a knight.
C Dm Am Dm C G
Thy moth er a la dye, both gen tle and bright.
lau 39
Refrain (Lento)
1.
Fine
Melodie: aus Schottland; Text: Walter Scott (1771–1832)
2. O hush thee, my baby,
the time soon will come
when thy sleep shall be broken
with trumpet and drum.
3. Then hush thee, my darling,
take rest while you may,
for strife comes with manhood
and waking with day.
Übersetzung
Refrain
O horo eeree, schlaf bis zur
Morgendämmerung.
1. O sei still, mein Baby,
dein Vater war ein Ritter.
Deine Mutter eine Lady,
sowohl lieblich als auch schön.
2. O sei still, mein Baby,
bald wird die Zeit kommen,
wenn dein Schlaf unterbrochen wird
von Trompeten und Pauken.
3. Dann sei still, mein Liebling,
ruhe dich aus, solange du kannst,
denn Kampf kommt mit dem Mannesalter,
bei Tag das Erwachen.
558
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Ó, ó, menino, ó Portugal
te ta, lo go te vem dar a te ta.
ró, tu a mãe à bor bo le ta, lo go te vem dar a
ó, ó, ó, me ni no, ó. Te (e)u pai foi ao ei
tar o per di gão. Ó,
va ra d'a gui lhão, pr'a ma tar o per di gão, pr'a ma
ó, me ni no, ó. Te (e)u pai foi ao ei ró, c'u ma
31 Ó, ó, menino ó
Ó, ó, me ni no, ó. Ó, ó,
lau 43
1.
2.
Em
Em
Em
A
Em
Em
Em A
A
Em Em Em Em Em
D A A C
D D Em
Em
Hm Am
A
Em Em Em
A A
Em Em Em Em
A
A D
Em Em A
Em
A Am
Melodie und Text: aus der Region Trás-os-Montes in Portugal
Übersetzung
1. Oh, oh, Junge, oh.
Oh, oh, Junge, oh.
Dein Vater ging zum Dorfplatz
mit einem Stock, der eine Spitze hat,
um ein Rebhuhn zu töten,
um ein Rebhuhn zu töten.
2. Oh, oh, Junge, oh.
Oh, oh, Junge, oh.
Dein Vater ging zum Dorfplatz,
deine Mutter zum Schmetterling,
bald wird sie kommen und dir die Brust ge-
ben,
bald wird sie kommen und dir die Brust ge-
ben.
559
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Oj Jano, Jano Mazedonien
lau 35
Na ni mi na ni, na ni mi ja gne.
od
ko
dru
ga
ga
si
ta
ne
stra
ma
na
me
Ja
Ja
no,
no,
ja
od
sna
sr
me
ce
se
po
chi
ro
na.
da.
Od
Sa
ed
mo
na
ko
ta
e
stra
faj
na
de
Ja
Ja
no,
no,
son
ko
ce
ga
te
ed
o
no
gre
ne
va,
mash,
26 Oj Jano Jano
+ +
Oj Ja no, Ja no, u ba va Ja no!
1.
Coda
G G G
G
Cm Cm
D C G D G
Cm
Dm
G G
C D D G
Cm
G G G
Cm
Cm G
2. Oj Jano, Jano,
ubava Jano!
Siromasi bevme Jano,
sega sme bogati.
Ama koe fajde Jano,
poroda shtom nemash.
Dali e od mene Jano,
ili e od tebe,
ili e od Boga Jano,
ili e od chinka?
3. Odgovara Jana,
ubava Jana:
Nitu e od mene Stojan,
nitu e od tebe,
nitu e od Boga Stojan,
nitu e od chinka.
Tuku me e mene Stojan,
majka prokolnala,
majka prokolnala Stojan,
klela govorila:
4. Oj Jano, Jano,
ubava Jano!
Lika sprema tebe Jano,
ti da ne najdesh.
Od srce poroda Jano,
ti da ne rodish,
oti denje spiesh Jano,
a nokje si plachesh.
Ta na majka mila Jano,
mnogu prochinila.
Nani mi nani,
nani mi jagne.
Ausführung: eine Begleitstimme in Sexten ist möglich
Das Lied handelt von einem Gespräch zwischen Jana und ihrem Mann Stojan darüber,
warum sie keine Kinder haben.
Melodie und Text: aus Mazedonien
560
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Übersetzung
1. Hej Jano, Jano,
schöne Jano!
Auf der einen Seite, Jano,
scheint die Sonne auf dich,
und auf der anderen Seite, Jano,
der reine Mond.
Wie schön wäre es, Jano,
wenn etwas, das dir fehlt,
wenn wir ein Kind hätten, Jano,
ein Kind unserer Herzen.
2. Hej Jano, Jano,
schöne Jano!
Wir waren arm, Jano,
aber jetzt sind wir reich.
Wie schön wäre es, Jano,
wenn wir ein Kind hätten, Jano.
Ist etwas mit mir nicht in Ordnung, Jano,
oder bist du es,
oder ist es Gottes Wille, Jano,
oder ist es ein Fluch?
3. Jana antwortet,
die schöne Jana:
Es liegt nicht an mir, Stojan,
und auch nicht an dir,
es ist nicht Gott, Stojan,
es ist kein Fluch.
Aber es war, Stojan,
von meiner Mutter verursacht,
sie verwünschte mich, Stojan,
mit diesen Worten:
4. Hej Jano, Jano,
schöne Jano!
Mögest du niemals, Jano,
einen Mann finden, so schön wie du.
Mögest du niemals, Jano,
selbst ein Kind haben,
weil du den ganzen Tag schläfst, Jano,
und die ganze Nacht schreist.
Du hast deiner Mutter, Jano,
so viel Kummer bereitet.
Schlaf, schlaf,
schlafe, mein Lamm.
1. Ој, Јано, Јано,
убава Јано!
Од едната страна Јано,
сонце те огрева,
од другата страна Јано,
јасна месечина.
Само кое фајде Јано,
кога едно немаш,
кога си немаме Јано,
од срце порода.
2. Ој, Јано, Јано,
убава Јано!
Сиромаси бевме Јано,
сега сме богати.
Aма кое фајде Јано,
порода штом немаш.
Дали е од мене Јано,
или е од тебе,
или е од Бога Јано,
или е од чинка?
3. Одговара Јана,
убава Јана:
Ниту е од мене Стојан,
ниту е од тебе,
ниту е од Бога Стојан,
ниту е од чинка.
Tуку ме е мене Стојан,
мајка проколнала,
мајка проколнала Стојан,
клела говорила:
4. Ој, Јано, Јано,
yбава Јано!
Лика спрема тебе Јано,
ти да не најдеш.
Од срце порода Јано,
ти да не родиш,
oти дење спиеш Јано,
а ноќе си плачеш
Tа на мајка мила Јано,
многу прочинила.
Нани ми нaни,
нани ми jаrне.
561
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Rock-a-bye, baby Großbritannien
cra
Em
dle will fall, and down
D
will come ba by, cra
A
dle and all.
D
D
When the wind blows the cra
7
A
dle will
D
rock.
Hm
When the bough breaks the
8 Rock-a-bye, baby
1. Rock
D
a bye, ba by,
A
in the tree top.
D
lau 24
A7
G
Melodie und Text: aus Großbritannien
2. Baby is drowsing
cosy and fair;
mother sits near
in her rocking chair.
Forward and back
the cradle she swings
and though baby sleeps
he hears what she sings.
3. From the high rooftops
down to the sea
no one's as dear
as baby to me.
Wee little fingers,
eyes wide and bright,
now sound asleep
until morning light.
Übersetzung
1. Wiege dich, Baby,
im Baumwipfel.
Wenn der Wind bläst,
schaukelt die Wiege.
Wenn der Ast bricht,
fällt die Wiege herunter,
und herunter kommen
Baby, Wiege und der Rest.
2. Das Baby döst
behaglich und sanft.
Die Mutter sitzt daneben
im Schaukelstuhl.
Vorwärts und zurück
schwingt sie die Wiege,
und obwohl das Baby schläft,
hört es sie singen.
3. Von den hohen Dächern
bis hinunter zum Meer
ist mir niemand so lieb
wie das Baby.
Winzig kleine Finger,
die Augen weit offen und strahlend,
jetzt schläft es gesund
bis zum Morgenlicht.
562
Kol z’man du bist yung, kenst du shlo fen gring, la chen fun altz ding, ai lu lu.
shlof un cho lem zis fun der velt ge nis, ai lu lu lu.
shlof ge shmak main kind, shlof un zai ge zund, ai lu lu lu,
Shlof main fe ge le, mach tzu dain e ge le, ai lu lu lu,
Am Dm Am
Am Am Dm
7
H7
E E Dm G
7 7
Hm C F H E Am
5 7/ 7 7
7/
m 5
www.liederprojekt.org
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 Carus-Verlag, Stuttgart
www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de
5
Traditionelles Lied galizischer Juden aus dem 19. Jahrhundert in jiddischer Sprache.
Das Jiddische entwickelte sich im Mittelalter auf der Grundlage mittelhochdeutscher Dialekte.
Von Helene Schneiderman für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus)
Shlof main fegele
Freie Übersetzung:
Schlaf, mein Vögelchen, mach deine Augen zu, ai-lu-lu-lu, schlaf schön, mein Kind, schlaf und sei gesund, ai-lu-lu-lu, schlaf
und träume süß vom Schönen der Welt. Solange du jung bist, kannst du leicht schlafen und über alles lachen, ai-lu-lu.
563
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Slaap, kindje slaap Belgien / Flandern
lau 05
Slaap, kind je slaap! Daar bui ten loopt een schaap.
een schaap
D
met wit te
Em
voet jes,
D
drinkt zijn melk zo
Em
zoet jes.
6 Slaap, kindje slaap
D
Slaap,
A
kind je
D
slaap! Daar
D
bui ten loopt een
D
schaap,
A7
Hm A7
Hm 7
A7
D D D
A
A7 7
Wiegenlied aus Flandern in niederländischer Sprache
Von Niek van Oosterum für das Liederprojekt gesungen.
Übersetzung
Schlaf, Kindlein, schlaf,
da draußen läuft ein Schaf.
Ein Schaf mit weißen Füßen,
trinkt seine Milch, so süß.
Schlaf, Kindlein, schlaf,
da draußen läuft ein Schaf.
564
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Sofðu unga ástin mín Island
2. Það er margt sem myrkrið veit,
minn er hugur þungur.
Oft ég svarta sandinn leit,
svíða grænan engireit.
Í jöklinum hljóða dauðadjúpar sprungur.
3. Sofðu lengi, sofðu rótt,
seint mun best að vakna.
Mæðan kenna mun þér fljótt,
meðan hallar degi skjótt,
að mennirnir elska, missa, gráta og
sakna.
Fußknochen vom Schaf wurden von isländischen Kindern als Spielzeug verwendet.
Melodie: aus Island; Text: Jóhann Sigurjónsson (1880–1919)
Vi¢
D
skul um ekk i vaka' um
Cm
dimm ar
D7
nñt ur.
Gm
Mamm
Gm
a geym ir gull
F7
in ¦
B
ín, gaml
D7
a leggi'
Gm
og völ u
A7
skrín.
D
21 Sof¢u unga ástin min
1. Sof¢
Gm
u ung a ást
D
in mín,
Gm
út
Cm
i reg ni¢ grñt
D7
ur.
lau 16
Gm Gm D
7
ð
ð
ð æt
næt
þín
Übersetzung
1. Schlafe, mein kleiner Liebling,
draußen weint der Regen.
Mama verwahrt deine Reichtümer,
das Kästchen mit deinen Spielzeugtieren aus
Knochen.
In dunklen Nächten sollten wir nicht wachen.
2. Vieles weiß die Dunkelheit.
Schwer ist mein Gemüt.
Oft habe ich gesehen, wie der schwarze Sand
die grünen Wiesen versengt hat.
Im Gletscher klaffen todestiefe Spalten.
3. Schlafe lange, schlafe ruhig,
am besten ist es, spät wieder aufzuwachen.
Der Kummer wird dich rasch lehren,
während sich der Tag schnell seinem Ende
zuneigt,
dass die Menschen lieben, verlieren, weinen
und vermissen.
565
Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart
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Spi, ditja mojo, usni Russland
Melodie: Anton Arenski (1861–1906); Text: Apollon Majkow (1821–1897) 1860
Ja di tja o be re gal, ko ly be
rit.
letsch ku ka tschal.ª
¹Ne go njal ja woln mor skich, swjosd ne tro gal so lo tych.
A li swjos dy wo je wal? A li wol ny wsjo go njal?ª
Wet ra spra schi wa jet mat: ¹Gde is wo lil pro pa dat?
we ter pos le trjoch no tschej mtschit sja k ma te ri swo jei.
U le tel o rjol do moj, soln ze skry los sa go roj,
W njan ki ja te be wsja la we ter, soln ze i or la.
Allegro moderato
Spi, di tja mo jo, us ni, slad ki son k se be ma ni.
32 Spi, ditx mo, usni
lau 25
Em
Am
G C D G D
Am
Em
G C D G D
Em A7
Am Am Em
D G G
C
C Em C Em Am D
H (H )
7
7
7
G C Am Em Am
D G D
G C Em D G Em A D
Am Am Am
D G Em H (H ) D7
7
G C Am D G Em D
G
7
7
7
„N
„G
?“
.“
566
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Übersetzung
Schlafe, mein Kind, schlaf ein,
locke einen süßen Traum herbei.
Als Amme gab ich dir
den Wind, die Sonne und den Adler.
Der Adler flog nach Hause,
die Sonne verschwand hinter dem Berg,
der Wind eilt nach drei Nächten
zu seiner Mutter zurück.
Die Mutter fragt den Wind:
„Wo hast du dich herumgetrieben?
Hast du dich mit den Sternen gezankt?
Hast du immerzu die Wellen gejagt?“
„Ich habe die Wellen des Meeres nicht gejagt,
die goldenen Sterne nicht angerührt.
Ich habe das Kind behütet
und die Wiege geschaukelt.“
Спи, дитя моë, усни!
Сладкий сон к себе мани:
В няньки я тебе взяла
Ветер, солнце и орла.
Улетел орëл домой;
Солнце скрылось за горой;
Ветер после трëх ночей
Мчится к матери своей.
Ветра спрашивает мать:
„Где изволил пропадать?
Али звёзды воевал?
Али волны всё гонял?“
„Не гонял я волн морских,
Звёзд не трогал золотых,
Я дитя оберегал,
Колыбелечку качал!“
567
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Spi, maco spi Serbien
Спи, мацо спи,
мама на копање,
тата на орање,
ОФ.
Спи, мацо спи,
деда у воденицу,
баба бере травицу,
и чува дечицу,
ОФ.
Melodie und Text: aus der Gegend von Niš in Serbien
Übersetzung
Schlaf, Baby, schlaf,
Mama geht zum Graben,
Papa geht zum Pflügen,
Of.
Schlaf, Baby, schlaf,
Opa geht zur Mühle,
Oma mäht das Gras
und passt auf die Kinder auf,
Of.
lau 27a
ba ba be re tra vi cu i çu va de çi cu, Of.
Of. Spi, ma co spi, de da u vo de ni cu,
35a Spi maco spi
Spi, ma co spi, ma ma na ko pa nje, ta ta na o ra nje,
= 50
(flüstern)
(flüstern)
D Dmaj A D F G
m
D D
A
Dmaj
C
C
7
A7
D G
F m
7
7
7
č č
568
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Thula baba Südafrika
lau 26
thu la thu la, thu la ba ba, thu la thu la, thu la san.
sa na, thu la thu la, thu la ba ba,
Thu la thu la, thu la ba ba, thu la thu la, thu la
So be si kho na a ba nye be sho yo, be thi bu yam twa na u bu ye le kha ya.
So be si kho na a ba nye be sho yo, be thi bu yam twa na u bu ye le kha ya.
Thu la thul, thu la mtwa na, thu la sa na, thul' u ba bu zo bu ya ma tha fe ni.
45 Thula Baba
Thu la thul, thu la ba ba, thu la sa na, thul' u ba bu zo bu ya e ku se ni.
,
,
Gm
F F
C
F F
Gm C
F Gm C
Gm
F
Gm
F C F
Gm Gm C
C F
F F
Gm C7
Gm Gm
F F
C C7
Melodie und Text: aus Südafrika, in Zulu
Von Djatou Touré für das Liederprojekt gesungen.
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Übersetzung
Sei still, kleiner Mann, sei still, kleines Kind,
Vater wird wiederkommen.
Sei ruhig, Kind, sei still, kleines Kind,
möge er von den Weiden wiederkommen.
Wir werden anwesend gewesen sein, wie man gesagt hat.
(Ich) sagte: Komm zurück zu ihm, Kind, komm zurück nach Hause.
Wir werden anwesend gewesen sein, wie man gesagt hat.
(Ich) sagte: Komm zurück zu ihm, Kind, komm zurück nach Hause.
Still, still, still, kleiner Mann,
still, still, still, kleines Kind,
still, still, still, kleiner Mann,
still, still, still, kleiner Mann,
still, still, still...
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Tuta nana tgu Schweiz / Graubünden
do mis dus; tu ta na na tgu e dorm' el num de Diu.
bab vegn ze ra, lunsch ei ius, la mum ma e ra
42 Tuta nana tgu
Tu ta na na tgu e dorm' el num de Diu. Il
1.
D A D G D
Em A D A
D G A D
7
7 7 7
7 7
lau 44
A
Em
Hm A7
Rätoromanisches Wiegenlied aus Graubünden in der Schweiz
2. Tuta nana tgu
e dorm' el num de Diu.
Il bab quel porta
_in bi cavagl,
la mumma cumpra in bi termagl;
tuta nana tgu
e dorm' el num de Diu.
3. Tuta nana tgu
e dorm' el num de Diu.
Las tschuttas tschittas dorman è,
las biuas dorman
_el ghiglinè;
tuta nana tgu
e dorm' el num de Diu.
Übersetzung
1. Schlaf mein Kind,
und schlaf im Namen Gottes.
Der Vater kommt am Abend,
weit ist er gegangen,
die Mutter blieb zu Hause.
Schlaf mein Kind,
und schlaf im Namen Gottes.
2. Schlaf mein Kind,
und schlaf im Namen Gottes.
Der Vater bringt ein schönes Pferd,
die Mutter kauft ein schönes Spielzeug.
Schlaf mein Kind,
und schlaf im Namen Gottes.
3. Schlaf mein Kind,
und schlaf im Namen Gottes.
Die Schafe und Schmetterlinge schlafen auch,
die Hühner schlafen im Stall.
Schlaf mein Kind,
und schlaf im Namen Gottes.
571
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Tuu, tuu, tupakkarulla Finnland
2. Mistäs tunsit meidän portin?
Näin teidän uuden portin:
haka alla, pyörä päällä,
karhun talja pyörän päällä.
lau 02
hä
A7
mä läis
Dm
ten här
A7
kä tie
Dm
tä.
Tu lin pit kin Tu run tie
Gm
tä,
mis
7
A
täs tie
Dm
sit tän
7
A
ne tul
Dm
la?
11 Tuu, tuu, tupakkarulla
1. Tuu,
Dm
tuu, tu pak ka rul
Gm
la,
6
Dm 6
Turku ist eine finnische Stadt, Häme eine finnische Provinz.
Melodie und Text: aus Finnland
Von Reijo Kekkonen für das Liederprojekt gesungen.
Übersetzung
1. Tuu, tuu, Tabakrolle,
wie hast du deinen Weg hierher gefunden?
Ich kam die Straße von Turku entlang,
den Ochsenpfad der Leute von Häme.
2. Wie hast du unser Tor erkannt?
Ich habe euer neues Tor gesehen:
Es war ein Haken darunter, ein Rad darüber,
ein Bärenfell über dem Rad.
572
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Viire takka Estland
lau 52
Vaik
C
se maks jääb ve
Am
te voog ja ta
Dm
sa kõi gub
G
pil
C
li roog.
Päev
F
ju jõud nud õh
C
tu le, seab me
Am
ri ka end
Dm
u
G
ne le.
C
kõi
C
gil suit su to
Am
rud peal, vaat kolm
Dm
suurt lae va
G
seis
C
vad seal.
10b Viire takka
1. Vii
C
re tak ka tu
Am
le vad kolm me
Dm
re sõi du
G
ma
C
si nat. Neil
2. Viire takka tulevad
ka unetuuled mõnusad.
Kui katab tuuletiivake,
siis suiguteleb silmake.
Päev ju jõudnud õhtule,
seab meri ka end unele.
Laev las hällib lainetes
ja lapsukene kiige sees.
Übersetzung
1. Vom Horizont
kommen drei Schiffe.
Sie haben alle Schornsteine,
ich sehe drei große Schiffe.
Der Tag neigt sich dem Ende,
und das Meer beginnt zu schlafen.
Seine Wellen beruhigen sich,
und das Schilf wiegt sich ruhig.
2. Vom Horizont
kommen Winde voll Schlaf.
Wenn ihre Flügel dich bedecken,
wirst du einschlafen.
Der Tag neigt sich dem Ende,
und das Meer beginnt zu schlafen.
Schiffe schaukeln in den Wellen,
wie das Baby in seiner Wiege.
Melodie und Text: aus Estland
573
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Vou veri rou Spanien / Mallorca
vou ve ri rou, ve ri re ta. Vou ve ri rou, rou, ah!
re ta. Vou ve ri rou, ve ri
mir. A ni rà bo es can tar li un poc la vou ve ri
nou. Sa ni ne ta té so ne ta i no la puc a dor
re ta, vou vou, la mo li ne re ta, la veu del mo li ner
39 Vou veri rou
Vou ve ri rou, ve ri rou, vou ve ri rou, ve ri
rou,
lau 46
Em Em Am
D G
Em Am Em H Em
H Em Em Am Em G C
7
G D Am F F
C
Am
E F
Am C
C G D G
sehr langsam
7
G
Übersetzung
Vou verirou, verirou, vou verirou, verireta,
vou vou, die Tochter des Müllers,
die Stimme des neuen Müllers.
Sie ist müde und ich kann sie nicht zum Schlafen bringen.
Es wäre gut, ihr ein wenig vouverireta zu singen.
Vou verirou, verirou, vou verirou, verireta.
Vou verirou, rou, ah!
Melodie und Text: ein katalanischer Zungenbrecher aus Mallorca
574
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Vyssa lulla litet barn Schweden
Übersetzung
Vyssa lulla, kleines Kind, weine nicht mehr.
Der Stern hängt in unserer Birke,
draußen ist es dunkle Nacht.
Da muss (das Kind) schlafen.
*Statt „barnet“ kann auch der Name des Kindes gesungen werden.
Melodie und Text: aus Schweden
nat ten mörk. Då ska bar net so va.
Stjär nan hän ger i vår björk, u tan för står
41 Vyssa lulla litet barn
Vys sa lul la li tet barn in te me ra grå ta.
lau 30
Dm Dm
Gm Dm
A
A
Dm Dm
C
C
Gm Dm Dm
A
*
575
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Yalla tnam Rima Libanon
lau 17
wel li Ha b bik bi boo sik, el li bA gh dik shoo byet ra 'a.
Ri ma, Ri mal Han da 'a, sha 3 rik a sh 'ar w m na 'a,
rooH ya Ha mam la t sad de' beD Hak 3a Ri ma tat nam.
B A tempo, andantino
YAl IA tnam, YAl IA tnam lad baH la TAy rel Ha mam,
IA tji hal 3a fyi kel yaw meb yaw m.
YAl IA tHeb bes SAw m, YAl
4
IA ye ji han naw m, YAl IA tHeb bes SA IA,
2 Yalla tnam rima
A Rubato ad libitum, andante
YAl IA tnam Ri ma, YAl
4
4
4
4
4
4
4
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lau 17 b
tan ghas se let tya b Ri ma, wnen sher hon 3al yas mi na.
He, he, w'he li na, des tik lag nik 3i ri na,
wkel ma hab bel ha wa la' Tof la Ri ma me shem shi.
D A tempo, andantino
te shet shi wet te shet shi wel kha wkh taH tel me shem shi,
min ta Het khay mit maj da liy ye. Et
kha ta foo nil gha ja r
oo loo la 'em mi oo loo la bay yi
C Rubato ad libitum, andante
Ya biy ya 3el 3i na b wel 3e na biy yi,
4
4
4
4
4
4
4
4
Ausführung: das Stück verwendet die Bayati-Skala, darin klingt „E“ einen Viertelton tiefer (man nehme notfalls „Es“)
Arabisches Wiegenlied aus dem Libanon
Von Momo Djender für das Liederprojekt gesungen.
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Übersetzung
O Herr, hilf Rima zu schlafen,
möge sie müde werden,
möge sie heranwachsen
und es lieben zu beten und zu fasten.
O Gott, mache sie jeden Tag gesünder.
Möge sie schlafen gehen
und ich werde ihr eine Taube braten.
Geh, Taube, glaube nicht, was ich sage,
ich sage dies nur, damit Rima einschläft.
Rima, Rima, schöne Rose der Prärie,
du hast glänzendes blondes Haar.
Der dich liebt, soll dich küssen,
und der dich hasst, wird weggehen.
O Weintrauben- und Jujube-Händler,
sage meiner Mutter und meinem Vater,
dass die Zigeuner mich vor dem Zelt in Majdaliyyeh entführt haben.
Ich werde dich auf eine kleine Reise mitnehmen,
an einen Ort, wo es Pflaumen unter dem Aprikosenbaum gibt,
und immer, wenn der Wind bläst,
werde ich eine Aprikose für Rima pflücken.
Hey, Lina, leih uns deinen Kessel und eine Schüssel,
damit wir Rimas Kleider waschen und auf den Jasminbaum hängen können.
Rima = ein Mädchenname
Jujube = eine olivgroße Steinfrucht, ursprünglich aus China, die auch als Backobst
oder getrocknet für Erkältungstees verwendet wird, woher der Name „Brustbeere“ rührt
Majdaliyyeh = ein Dorf
578
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Yue er ming China
2. Ye kong li, yin xing fei,
fei dao na Dong Fang Hong a,
xiao bao bao shui meng zhong,
fei shang liao tai kong,
qi shang na ge yue er, kua shang na ge xing,
yu zhou ren fei xing,
niang de bao bao li xia da zhi,
qu pan na ge ke xue gao feng.
„Dong Fang Hong“ ist der Name eines chinesischen Kommunikationssatelliten
und bedeutet übersetzt „Der Osten ist rot“.
Melodie und Text: aus China, in Mandarin
Von Yijuan Zhang für das Liederprojekt gesungen.
niang de bao bao bi shang yan jing, shui liao na ge shui zai meng zhong.
qin sheng er qing, diao er dong ting, yao lan qing bai dong,
qu qu er jiao zheng zheng, hao bi na qin xian er sheng,
1. Yue er ming, feng er jing, shu ye er zhe chuang ling a,
F F B C
Am B Dm C
Dm F C B
B Dm Am C
3. Bao shi zhong, xiang ding dong,
ye shen ren er jing a,
xiao bao bao kuai zhang da,
wei ren lei li da gong,
yue er na ge ming, feng er na ge jing,
yao lan qing bai dong,
niang de bao bao shui zai meng zhong,
wei wei di lou le xiao rong.
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Übersetzung
1. Der Mond scheint hell,
der Wind ist still,
Blätter streifen das Fenster.
Grillen zirpen wie eine Saite,
der Ton dieser Saite ist hell
und die Melodie ist süß.
Die Wiege schwingt langsam;
mein Baby, schließe deine Augen
und träume süß.
2. Hoch oben im Nachthimmel
fliegen silberne Sterne,
sie fliegen zu Dong Fang Hong.
Oh mein Baby,
fliegt in seinem Traum ins Weltall,
reitet den Mond, betritt den Stern
und bewegt sich frei im Universum.
Mein Baby hat Ambitionen
und erobert wissenschaftliche Gipfel.
3. Die Uhr schlägt, ding-dong,
es ist tiefe Nacht
und kein Geräusch mehr zu hören.
Oh mein Baby, wenn du groß bist,
wirst du der Menschheit dienen.
Der Mond scheint so hell, der Wind ist so still,
die Wiege schwingt langsam,
mein Baby lächelt ruhig
in seinem Traum.
月儿明 风儿静
树叶儿遮窗棂啊
蛐蛐儿叫铮铮
好比那琴弦而声
琴声而轻 调儿动听
摇篮轻摆动
娘的宝宝闭上眼睛
睡了那个睡在梦中
夜空里 银星飞
飞到那东方红啊
小宝宝睡梦中
飞上了太空
骑上那个月儿 跨上那个星
宇宙任飞行
娘的宝宝立下大志
去攀那个科学高峰
报时钟 响叮咚
夜深人儿静阿
小宝宝快长大
为人类立大功
月儿那个明 风儿那个静
摇篮轻摆动
娘的宝宝睡在梦中
微微地露了笑容
580
581

Liederprojekt 1-10.pdf

  • 1.
  • 2.
    1. Die schönstenLieder (24) 13 2. Kinderlieder (71) 39 3. Kinderlieder aus Deutschland und Europa (41) 113 4. Liebeslieder (42) 161 5. Volkslieder (75) 212 6. Weihnachtslieder (58) 291 7. Weihnachtslieder aus aller Welt (57) 353 8. Weihnachtslieder für Kinder (43) 421 9. Wiegenlieder (40) 470 10. Wiegenlieder aus aller Welt (51) 515 A a a der Winter der ist da 8 A a vaikuci 10 A la rurru 7 A le le 10 ABC die Katze lief im Schnee 2 Abend wird es wieder 9 Abends will ich schlafen gehn 8 Abends will ich schlafen gehn (Engelbert Humperdinck) 9 Aber heidschi bumbeidschi 9 Abu abu abua 10 Abua puiuţ de cuc 10 Ach bittrer Winter 2 Ach wie ist’s möglich dann 4 Ade zur guten Nacht 5 Adeste fideles 7 Aijā, žūžū 10 Aja tutaja 10 Akna Oror 10 Al canto del cucù »L’inverno se n’è andato« 1 Al die willen te kaap’ren varen - Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren 3 Albricias albricias 7 All mein Gedanken die ich hab 5 All the pretty little horses 10 Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren 5 Alle Jahre wieder 6 Alle meine Entchen 2 Alle Sterne - Adoración al niño Jesús 8 Alle Vögel sind schon da 2 Alles schweiget (Kanon) 9 Alouette - O du Lerche 3 Als die Römer frech geworden 5 Als du geboren warst - Canzone dei zampognari 8 Als ich bei meinen Schafen wacht 6 Als wir jüngst in Regensburg waren 5 Aludjál el csucsuljál el 10 2
  • 3.
    Am Brunnen vordem Tore 5 Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen 6 An der Saale hellem Strande 5 Andachtsjodler 6 Andorinha gloriosa 7 Ännchen von Tharau 5 Arrorró 10 As I sat on a sunny bank (I saw three ships) 7 Auf de schwäbsche Eisebahne 2 Auf dem Berge da geht der Wind 8 Auf der Mauer auf der Lauer 2 Auf einem Baum ein Kuckuck saß 2 Auf Heu und Stroh - Entre le bœuf 8 Auf unsrer Wiese gehet was 2 Aus dem Himmelssall 7 Awake sweet love 4 Away in a manger-Allein in der Krippe 8 Backe backe Kuchen 2 Baju bajuschki baju 10 Bald gras ich am Neckar 5 Bald ist es wieder Nacht - Das Ringlein 9 Bambino divino 7 Barn Jesus i en krybbe lå 7 Bei meiner Tante Josefine 2 Bella ciao 1 Belle qui tiens ma vie 4 Boch predwitschnyj (Бог предвічний народився) 7 Bolle reiste jüngst zu Pfingsten 5 Brich an du schönes Morgenlicht 6 Bruder Jakob 2 Brüderchen komm tanz mit mir 2 Bukkene Bruse - Winz’ge Ziege Liese 3 Bunt sind schon die Wälder 5 Calgicilar - Die Musiker 3 Campana sobre campana 7 Canção de Natal (Beijai o menino) 7 Che baccan - Welch ein Krach 3 Christmas in the old man’s hat 8 Corramos, corramos 7 Csíja búja 10 Da unten im Tale 5 Dağlar gibi dalgaları - Über Wellen hoch wie Berge 3 Dal a dal a 10 Dance tae yer daddy - Komm kleiner Bruder 3 Dandini dandini dastana 10 Danket danket dem Herrn (Kanon) 1 Danny Boy 4 Das Lieben bringt groß Freud 4 Das Wandern ist des Müllers Lust 5 3
  • 4.
    Dat du minLeevsten büst 5 De tierra lejana venimos 7 Deck the hall - Oer yw’r gŵr 7 Den die Hirten lobeten sehre - Quem pastores 6 Der Abendstern (Hoffmann von Fallersleben-Robert Schumann) 9 Der Frühling hat sich eingestellt & Es steht ein Baum im Odenwald (Hoffmann von Fallersleben) 5 Der Heiland ist geboren 6 Der kleine Reiter (Möcht ein kleines Pferdchen haben) 2 Der Kuckuck und der Esel 2 Der Mai ist gekommen 5 Der Mond ist aufgegangen 9 Der Mond ist aufgegangen 10 Der Morgenstern ist aufgedrungen 6 Der Tag der ist so freudenreich 6 Der Wächter tutet in sein Horn 9 Der Winter ist ein rechter Mann 5 Der Winter ist kommen 8 Der Winter ist vergangen 5 Die Gedanken sind frei 5 Die heilgen drei König 6 Die heilgen drei König’ sind wir genannt 8 Die schwarzbraunen Äugelein 4 Die Weihnachtslichter leuchten hell - Nu tändas tusen juleljus 8 Dieser Tag ist ein Freudentag - Il est né le divin enfant 8 Ding dong bells (Kanon) 8 Ding! dong! merrily on high 7 Dona nobis pacem 1 Dorme dorme meu menino 10 Dormi, dormi, bel bambin 7 Dormite mi niño 10 Dornröschen war ein schönes Kind 2 Down by the Salley gardens 4 Drei Chinesen mit dem Kontrabass 2 Drei Laub auf einer Linden 4 Du du liegst mir am Herzen 4 Du komm zu mir 2 Dzīvoju pie kundziņa pirmajo gadiņu - An dem Königshofe 3 Ehre sei Gott in der Höhe 6 Eia popeia (Louis Spohr) 9 Ein Glockenton klingt durch die Nacht 8 Ein Jäger aus Kurpfalz 5 Ein Jäger längs dem Weiher ging 5 Ein Mann der sich Kolumbus nannt 2 Ein Männlein steht im Walde 2 Ein Schneider fing ne Maus 2 Ein Vogel wollte Hochzeit machen 2 Eine kleine Geige möcht ich haben 2 Ej padá, padá rosička 10 El desembre congelat 7 4
  • 5.
    El noi dela mare 7 El petit vailet 7 Én elmentem a vásárba félpénzzel - Ich ging auf den Markt ‘nen Groschen in der Hand 3 En nombre del cielo 7 Entre le bœuf et l’âne gris 7 Erfreue dich Himmel 6 Es es es und es 5 Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht 5 Es flog ein kleins Waldvöglein 4 Es freit ein wilder Wassermann 5 Es geht durch alle Lande 9 Es geht ein dunkle Wolk herein 5 Es ist ein Ros entsprungen 6 Es klappert die Mühle 5 Es kommt ein Schiff geladen 6 Es saß ein schneeweiß Vögelein 4 Es schaukeln die Winde (Engelbert Humperdinck) 9 Es tanzt ein Bi-ba-butzemann 2 Es tönen die Lieder 2 Es war ein König in Thule (Johann Wolfgang Goethe) 5 Es war eine Mutter 2 Es waren zwei Königskinder 5 Es wird scho glei dumpa 3 Es wird scho glei dumpa 6 Es wird schon gleich dunkel 9 Eta notsch swjataja (Эта ночь святая) 7 Eyenga mbotama! 7 Fais dodo 10 Fate la nanna coscine di pollo 10 Feinsliebchen du sollst mir nicht barfuß gehen (Johannes Brahms) 5 Fine knacks for ladies 4 Finster finster 2 Forunderligt at sige 7 Frère Jacques - Bruder Jakob 3 Freu dich Erd und Sternenzelt 6 Freude schöner Götterfunken (Beethoven-Schiller) 1 Froh zu sein bedarf es wenig (Kanon) 2 Fröhlich soll mein Herze springen 6 Fröhliche Weihnacht überall 6 Fuchs du hast die Gans gestohlen 2 Fui ao jardim da Celeste - Celestes Garten 3 Gatatumba 8 Gaudeamus igitur 5 Gdy się Chrystus rodzi 7 Geh aus mein Herz und suche Freud 5 Gelobet seist du Jesu Christ 6 Gjendines bådnlåt 10 Gläns över sjö och strand 7 Gloria (Weihnachtsquodlibet und Kanon) 8 5
  • 6.
    Go tell iton the mountain 6 God rest you merry gentlemen - Gott schenk euch Ruh 8 Good night Ladies 1 Greensleeves 4 Grün grün grün sind alle meine Kleider 2 Grüß Gott du schöner Maien 5 Gut Nacht mein feines Lieb 9 Guten Abend gut Nacht 3 Guten Abend gut Nacht 10 Guten Abend gut Nacht (Johannes Brahms) 9 Guten Abend in diesem Haus 6 Guten Morgen good morning 2 Guten Morgen. Good Morning (2) 3 Guter Mond du gehst so stille 9 Hab mein Wage vollgelade 5 Hab ne Tante aus Marokko 2 Hab oft im Kreise der Lieben (Frisch gesungen) (Adalbert von Chamisso-Friedrich Silcher) 5 Habt ihr’s vernommen - Mennyböl az angyal 8 Hänschen klein ging allein 2 Hänsel und Gretel 2 Happy birthday 1 Hark! The herald angels sing 7 Häschen in der Grube 2 Hátið fer að höndum ein 7 Hava nagila 1 Heißa Kathreinerle 2 Hejo! Spann den Wagen an (Kanon) 5 Herbei o ihr Gläub’gen 6 Heut ist ein Fest bei den Fröschen am See (Kanon) 2 Heut kommt der Hans zu mir (Kanon) 2 Himmesl Au, licht und blau 1 Hine e hine 10 Hine mah tov (Kanon) 1 Hinunter ist der Sonne Schein 1 Ho ro'em b-Ofartho 7 Holka modrooká - Mädchen mit den blauen Äuglein 3 Hopp hopp hopp Pferdchen lauf Galopp 2 Hoppe hoppe Reiter 2 Horch was kommt von draußen rein 5 Horch wie der Magen knurrt - Kohldampf 2 Hört ihr Herrn und lasst euch sagen 9 Hrajú na Maru 10 Huron Carol (’Twas in the moon of wintertime) 7 I will give my love an apple 4 Ich armes welsches Teufli (Kanon) 1 Ich bin ein Musikante 2 Ich fahr dahin (Johannes Brahms) 5 Ich geh mit meiner Laterne 2 Ich ging durch einen grasgrünen Wald 5 6
  • 7.
    Ich ging imWalde so für mich hin (Johann Wolfgang Goethe) 4 Ich hab die Nacht geträumet 5 Ich hatt einen Kameraden 5 Ich hör ihn - I hear them 8 Ich lieb den Frühling (I like the flowers) 2 Ich steh an deiner Krippen hier 6 Ich weiß nicht was soll es bedeuten – Loreley (Heinrich Heine) 5 Idha chthes (Christougenna) 7 If music be the food of love 4 If ye love me 4 If you’re happy - Bist du glücklich 3 Ihr Kinderlein kommet 6 Im Märzen der Bauer 5 Im schönsten Wiesengrunde 5 In dem Wald da steht ein Haus 2 In diesen Winternächten 8 In dulci jubilo 6 In einem kühlen Grunde (Joseph von Eichendorff) 5 In einen Harung 5 In meinem kleinen Apfel 2 In Mutters Stübele 2 Inmitten der Nacht 6 Innsbruck ich muss dich lassen (Heinrich Isaac) 5 It was a lover and his lass 4 Itsuki no Komori-uta 10 Ja lysytschka - Das kleine Füchslein 3 Jasoda Hari palne 10 Jetzt fahrn wir übern See 2 Jetzt fängt das schöne Frühjahr an 5 Jetzt gang i ans Brünnele 5 Jetzt steigt Hampelmann 2 Jimba jimba 2 Jingle bells 6 John Brown’s body 1 Josef lieber Josef mein 6 Joulupuu on rekennettu 7 Joy to the world - Freu dich o Welt 8 Julen har bragt versignet bud 7 Kalanta »Kalin imeran archontes« 7 Kalinka 1 Kein Feuer keine Kohle 4 Kein schöner Land in dieser Zeit 5 Kinder bringen den Frieden 8 Kinder kommt und ratet (Der Bratapfel) 8 Kinderwacht (Robert Schumann) 9 Kindlein mein 9 Kleertjes uit pyjamaatjes aan 10 Kling Glöckchen klingelingeling 6 Knecht Ruprecht 8 7
  • 8.
    Komm lieber Mai5 Komm wir gehn nach Bethlehem 8 Kommet ihr Hirten 6 Kommt ein Vogel geflogen 2 Kommt gezogen kleine Vögel (Taubert) 9 Kuckuck Kuckuck ruft’s aus dem Wald 2 Kukkuu kukkuu kaukana kukkuu (Kuckuck Kuckuck ruft’s aus der Ferne) 4 Kume kum Geselle min 4 La danza del serpente - Tanz der langen Schlange 3 La mar estaba salada 3 Lala mtoto lala 10 Lasst uns froh und munter sein 6 Laterne Laterne 2 Laurentia 2 Le coq est mort (Kanon) 1 Leise rieselt der Schnee 6 Leise zieht durch mein Gemüt (Heinrich Heine-Felix Mendelssohn-Bartholdy) 5 Les anges dans nos campagnes - Angels, from the realms of glory 7 Lieb Nachtigall wach auf 6 Liebeszauber 4 Lieblich hat sich gesellet 4 Lieti pastori 7 Ljulja ljulja, ljuška 10 Lobt Gott ihr Christen alle gleich 6 London Bridge is falling down - Londons Brücke die brach ein 3 Machet auf das Tor 2 Macht hoch die Tür 6 Marche des rois (Ce matin) 7 Maria die zoude naar Bethlehem gaan 7 Maria durch ein Dornwald ging 6 Maria heeft het boek 7 Mariä Wiegenlied (Max Reger) 9 Mary had a baby 8 Mein Gmüt ist mir verwirret 4 Mein Hut der hat drei Ecken 2 Mein Mädel hat einen Rosenmund 4 Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad 2 Merry Christmas Halleluja 8 Michael Finnigan - Michel Pfennigmann 3 Mit Lieb bin ich umfangen 4 Mitt hjerte alltid vanker 7 Morgen Kinder wird’s was geben 3 Morgen Kinder wird’s was geben 6 Morgen kommt der Weihnachtsmann 8 Morgen muss ich weg von hier (Friedrich Silcher) 5 Mostan kinyilt 7 Müde bin ich geh zur Ruh 2 Müde bin ich geh zur Ruh 10 Muss i denn zum Städtele hinaus 5 8
  • 9.
    My Bonnie isover the ocean 4 My jesteśmy krasonoludki - Wir sind Zwerge klein wie Mäuschen 3 My love is like a red red rose 4 Na ska’ en liten få sova så søtt 10 Naceu naceu 7 Nani tou riga to pedi 10 Navidadau purinini 7 Niklas ist ein braver Mann 8 Nique nac no muse 4 Nohka nohka mánná nohka 10 Noi siamo i tre re 7 Nu zijt wellekome 7 Numi numi yaldati 10 Nun ade du mein lieb Heimatland 5 Nun komm der Heiden Heiland 6 Nun kommt all zum Kinde - Venite adoriamo 8 Nun ruhen alle Wälder 9 Nun will der Lenz uns grüßen 5 Nun wollen wir singen das Abendlied 9 O ce veste minunată 7 O du fröhliche 6 O du lieber Augustin 5 O du schöner Rosengarten 4 O Freude über Freude 6 O Heiland reiß die Himmel auf 6 O hush thee my baby 10 O Jesulein zart 6 O laufet ihr Hirten 8 Ó ó menino ó 10 O Täler weit o Höhen (Joseph von Eichendorff-Felix Mendelssohn Bartholdy) 5 O Tannenbaum 6 O Tannenbaum, du trägst ein’ grünen Zweig 8 O Waly Waly 4 O wie ist es kalt geworden 2 O wie wohl ist mir am Abend (Kanon) 9 Oj Jano Jano 10 Once in royal David’s city 7 Oranges and lemons - Äpfel und Pflaumen 3 Papir is doch waiß 5 Pera stus pera kampus - Da drüben auf dem Felde 3 Pleši pleši črni kos - Schwarze Amsel komm zum Tanz 3 Pop goes the weasel - Zack bin ich pleite 3 Prom’nons-nous dans les bois - In den Wald woll’n wir geh’n 3 Půjdem spolu do Betléma 7 Puppenwiegenlied (Reinecke) 9 Que ne suis-je la fougère 4 Rääbeliechtli wo gahsch hii - Rübenlichtlein wo gehst hin 3 Remember me my dear 4 Ringel Ringel Reihe 2 9
  • 10.
    Rise up, shepherd,and follow! 7 Rock my soul (Kanon) 1 Rock-a-bye 10 Row your boat - Fahr dein Boot 3 Sah ein Knab ein Röslein stehn (Heideröslein) (Johann Wolfgang Goethe) 5 Sally in our alley 4 Sandmännchen (Die Blümelein sie schlafen) 9 Sang til Juletræt (Du grønne, glitrende træ) 7 Sankt Martin 2 Sanna sannanina 8 Santa Lucia 3 Schlaf ein mein Jesulein - Lulajże, Jezuniu 8 Schlaf Herzenssöhnchen (Weber) 9 Schlaf in guter Ruh (Taubert) 9 Schlaf Kindchen balde 9 Schlaf Kindelein süße 9 Schlaf Kindlein schlaf 9 Schlaf mein Kindlein, bajuschki baju 8 Schlaf schlaf holdseliges Jesulein 8 Schlaf wohl du Himmelsknabe du (Wiegenlied der Hirten) 9 Schlafe mein Prinzchen schlaf ein 9 Schlafe schlafe holder süßer Knabe (Franz Schubert) 9 Schneeflöckchen Weißröckchen 2 Schneeflöckchen Weißröckchen 8 Schneemann rolle rolle 8 Schön ist die Welt 5 Schwesterlein wann gehen wir nach Haus 5 Se Amor mai da vu se vede - Lässt sich Amor bei euch schauen 4 Señora Doña Maria 7 Shalom chaverim (Kanon) 1 Shlof main fegele 9 Shlof main fegele 10 Sing a song of sixpence - Sing ein Lied vom Taler 3 Singt und klingt 8 Slaap kindje slaap 10 So lauft! - Venid venid (Kanon) 8 So schlaf in Ruh (Hoffmann von Fallersleben) 9 So treiben wir den Winter aus 5 So wünsch ich ihr ein gute Nacht 4 Sofðu unga ástin mín 10 Spannenlanger Hansel 2 Spi ditja mojo usni 10 Spi maco spi 10 Stehn zwei Stern am hohen Himmel 5 Steht auf ihr lieben Kinderlein 1 Still still still weil’s Kindlein schlafen will 6 Still still still weil’s Kindlein schlafen will 9 Stille Nacht heilige Nacht 6 Summ summ summ 2 Sur le pont d’Avignon 1 10
  • 11.
    Suse liebe Suse2 Süßer die Glocken nie klingen 6 Swing low, sweet chariot 1 Ta prowatákia - Die Schafe 3 Taler Taler du musst wandern (Ringlein Ringlein du musst wandern) 2 Tauet Himmel den Gerechten 6 The animal fair - Wir sind auf den Rummel gefahr’n 3 The ash grove 4 The first Nowell - Die Heilige Nacht 8 The holly and the ivy 7 This old man - Opapa 3 Thula baba 10 Tief im Walde 8 Tochter Zion 6 Trarira der Sommer der ist da 2 Trotting to the fair 4 Tu scendi dalle stelle 7 Tuta nana tgu 10 Tuu tuu tupakkarulla 10 U Milice - Milica oh Milica 3 U to vrijeme godišta 7 Und unser lieber Frauen 6 Und wer im Januar geboren ist 2 Unter der linden 4 Ušt’i mamo - Liebste Mama 3 Verstohlen geht der Mond auf 5 Viire takka 10 Viva viva la musica 5 Vöglein fliegt dem Nestchen zu (Peter Cornelius) 9 Vöglein im hohen Baum 5 Vom Himmel hoch da komm ich her 6 Vom Himmel hoch o Englein kommt 6 Vou veri rou 10 Vyssa lulla litet barn 10 Wach auf meins Herzens Schöne 5 Wachet auf es krähte der Hahn (Kanon) 5 Wachet auf ruft uns die Stimme 6 Wann die Kinder schlafen ein (Reinecke) 9 Ward ein Blümchen mir geschenket 5 Was soll das bedeuten 6 We three kings of Orient are 7 We wish you a merry Christmas 3 We wish you a merry Christmas 6 Weiß mir ein Blümlein blaue 4 Weißt du wie viel Sternlein stehen 9 Welch eine wundersame Nacht 8 Wem Gott will rechte Gunst erweisen 5 Wenn alle Brünnlein fließen - Heimliche Liebe 5 Wenn ich ein Vöglein wär 5 11
  • 12.
    Wer hat dieschönsten Schäfchen 9 Wer klopfet an 6 Wer will fleißige Handwerker sehn 2 What child is this 7 What shall we do with a drunken sailor 1 When the saints go marching in 1 While shepherds watched their flocks 7 Widele wedele (Bettelmanns Hochzeit) 5 Widewidewenne 2 Wie er wolle geküsset seyn - Die Kunst des Küssens 4 Wie schön blüht uns der Maien 5 Wie schön leuchtet der Morgenstern 6 Wie soll ich dich empfangen 6 Will ich in mein Gärtlein gehn 1 Willst du dein Herz mir schenken 4 Winter ade 2 Wir kommen all und gratulieren 2 Wir lieben die Stürme 1 Wo pole berjosa stojala - Birkenbaum am Hang 3 Žežulka z lesa vylítla 7 Zie de maan schijnt door de bomen - Sieh der Mond erhellt den Garten 3 Zu Bethlehem geboren 6 Zum Tanze da geht ein Mädel 5 Zwischen Berg und tiefem tiefem Tal 3 Yalla tnam Rima 10 Yue er ming 10 12
  • 13.
  • 14.
    1. Al cantodel cucù »L’inverno se n’è andato« 2. Bella ciao 3. Danket danket dem Herrn (Kanon) 4. Dona nobis pacem 5. Freude schöner Götterfunken (Beethoven-Schiller) 6. Good night Ladies 7. Happy birthday 8. Hava nagila 9. Himmesl Au, licht und blau 10. Hine mah tov (Kanon) 11. Hinunter ist der Sonne Schein 12. Ich armes welsches Teufli (Kanon) 13. John Brown’s body 14. Kalinka 15. Le coq est mort (Kanon) 16. Rock my soul (Kanon) 17. Shalom chaverim (Kanon) 18. Steht auf ihr lieben Kinderlein 19. Sur le pont d’Avignon 20. Swing low, sweet chariot 21. What shall we do with a drunken sailor 22. When the saints go marching in 23. Will ich in mein Gärtlein gehn 24. Wir lieben die Stürme 14
  • 15.
    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: aus dem Tessin und aus Norditalien, deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), 2017 © Carus-Verlag, Suttgart (dt. Text) Der Win ter - ist vo rü - ber, - A pril - zog schnell vor bei, - und wie der - ruft der Ku ckuck, - er kehr te - heim im Mai. ™™ Ku ckuck, - Ku ckuck, - A pril - zog schnell vor bei, - und ™™ wie der - ruft der Ku ckuck, - er kehr te - heim im Mai. 2 4 &b 1. 1. L’in ver F - no - se n’è_an da - to, - l’a pri - le - non c’è più, C e 22 Al canto del cucu &b mag gio_è - ri tor - na - to - al can to - del cu cù. F - &b Cu cù, - cu cù, - l’a pri B¨ - le - non c’è più, C e &b mag gio_è - ri tor - na - to - al can to - del cu cù. F - œ j œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ‰ œ j œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ‰ œ J œ ‰ œ J œ ‰ œ J œ œ œ œ œ ‰ œ j œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ‰ 2. Lassù per le montagne, la neve non c’è più, comincia a far il nido il povero cucù. Cucù, … 3. La bella a lla finestra la guarda in su è in giù, aspetta il fidanzato al canto del cucù. Cucù, .… 4. Te l’ho pur sempre detto che maggio ha la virtù di far sentir l’amore al canto del cucù. Cucù, … »L‘inverno se n‘è andato« 2. Schon taut es in den Bergen, vom Schnee blieb kaum ein Rest, dreist hält der Kuckuck Ausschau nach einem fremden Nest. 3. Am Fenster steht ein Mädchen, ins Weite schweift ihr Blick, sie hofft, der Kuckuck bring ihr auch ihren Schatz zurück. 4. Sei, lieber Mai, willkommen, du allerschönste Zeit! Die Lieb erwacht aufs Neue, sobald der Kuckuck schreit. Al canto del cucù 15
  • 16.
    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 2. O partigiano, portami via, o bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao. O partigiano portami via, ché mi sento di morir. 3. E se io muoio da partigiano, o bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao. E se io muoio da partigiano, tu mi devi seppellir. 4. Mi seppellirai lassù in montagna, o bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao. E seppellire lassù in montagna, all’ombra d’un bel fior. 5. Tutte le genti che passeranno, o bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao. E le genti che passeranno, ti diranno »che bel fior!« 6. »E quest’ è il fiore del partigiano«, o bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao. »E quest’ è il fiore del partigiano, morto per la libertà!« Em Em H7 Em Am Em H7 Em H7 Em c & # 1. U na - mat ti - na - mi son al za - to, - o bel Ia - 2 Bella ciao & # ciao, bel Ia - ciao, bel Ia - ciao, ciao, ciao. U na - mat ti - na - mi son al - & # za to, - e ho tro va - to - I’in va - sor. - œ j œ j œ j œ j œ ™ œ j œ j œ j œ j œ j œ ™ œ j œ j œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ œ J œ J œ j œ J œ J œ ™ œ J œ J œ J œ j œ J œ ™ œ J œ j œ j œ j œ œ œ œ ˙ œ j Bella ciao Melodie und Text: Partisanenlied aus Norditalien, um 1942 16
  • 17.
    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: 18. Jahrhundert; Text: nach Psalm 107,1 ™™ 4 2 &b Dan 1. F ket, - dan B¨ ket C - dem Herrn, F 2. denn F er ist B¨ sehr freund C lich; F - 4 Danket, danket dem Herrn &b sei 3. F ne - Güt B¨ und Wahr C heit - 4. wäh F ret - e B¨ wig C - lich. F - œ œ ˙ œ œ œ œ ˙ U œ œ œ œ œ œ ˙ U œ œ œ œ ˙ ˙ œ œ œ œ ˙ ˙ ˙ U (Kanon zu 4 Stimmen) Danket, danket dem Herrn 17
  • 18.
    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: mündlich überliefert Text: aus dem altkirchlichen »Agnus Dei« 3 4 &b Do 1. F na - no C7 bis - pa F cem, - pa C cem, - 6 Dona nobis pacem Kanon zu 3 Stimmen &b do B¨ na - no F bis - pa C cem. F - - &b Do 2. F na C7 - - no F bis - pa C cem, - &b do B¨ na - no F bis - pa C cem. F - - &b Do 3. F na C7 - - no F bis - pa C cem, - &b do B¨ na - no F bis - pa C cem. F - - ™™î œ œ ˙ œ œ ˙ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ™ œ J œ œ œ œ œ ˙ U ™ ˙™ ˙™ œ œ œ œ ˙ œ ˙ œ ˙ œ œ œ œ ˙ U ™ ˙™ ˙™ œ ™ œ j œ œ œ ˙ œ ˙ œ ˙ œ œ œ œ ˙ U ™ (Kanon zu 3 Stimmen) Dona nobis pacem 18
  • 19.
    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: Ludwig van Beethoven (1770–1827), aus der IX. Sinfonie, 1823 Text: Friedrich Schiller (1759–1805), 1785 wir be tre - ten - feu er - trun - ken, - Himm li - sche, - dein ™™ c &b 1. Freu F de, - schö ner - Göt C7 ter - fun - ken, - Toch F ter - aus E - 12 Freude, schöner Götterfunken &b ly F si - um, C7 - Hei C7 lig - tum! F - Dei C ne - Zau F ber - bin C den - wie F der, - 1. 2. &b was C die Mo A de - streng Dm ge G7 teilt. C - Al F le - Men schen - &b wer C7 den - Brü der, - wo F dein sanf ter - Flü C7 gel - weilt. F œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ™ œ j ˙ œ ™ œ j ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ™ œ j ˙ 2. Wem der große Wurf gelungen eines Freundes Freund zu sein, wer ein holdes Weib errungen, mische seinen Jubel ein! Ja – wer auch nur eine Seele sein nennt auf dem Erdenrund! Und wer‘s nie gekonnt, der stehle weinend sich aus diesem Bund! 3. Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur. Freude, Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr. Blumen lockt sie aus den Keimen, Sonnen aus dem Firmament, Sphären rollt sie in den Räumen, die des Sehers Rohr nicht kennt. Freude, schöner Götterfunken 19
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: nach dem Lied »Farewell, Ladies« von Edwin Pearce Christy (1815–1862), 1847 2. Farewell, Ladies! … 3. Sweet dreams, Ladies! … G c & # 1. Good G night, La dies! - Good night, La D dies! - Good G night, 13 Good night, Ladies! & # La C dies! - We’re going G to leave D you now. G Mer ri - ly - we roll a long, - & # roll D a long, - roll G a long, - mer ri - ly - we roll a long, - o D ver - the deep blue sea. G ˙ ˙ œ œ ˙ Œ ˙ ˙ œ œ ˙ Œ ˙ ˙ œ œ ˙ ‰ œ J œ ™ œ J œ ™ œ j ˙™ Œ œ ™ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ™ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Good night, Ladies 20
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: Mildred J. Hill (1859–1916), 1893 Text: Patty Hill (1868–1946), 1893 mit dem Text »Good morning to All« Hap py - Birth F day - to you. C Hap py - Birth day - to you. F Hap py - Birth day, - Hap [A13] py - Birth B¨ day, - Hap py - Birth C day [Dm] - to [C7] you. F 3 4 &b 14 Happy Birthday &b F/A œ ™ j œ r œ œ œ ˙ œ ™ j œ r œ œ œ ˙ œ ™ j œ r œ œ œ ™ j œ r œ œ œ ™ J œ R œ œ œ ˙ Happy Birthday |: Zum Geburtstag viel Glück, :| zum Geburtstag, liebe(r) »Name«, zum Geburtstag viel Glück |: Tavalodet Mubarak. :| (persisch) |: Cumpleaños feliz, :| te deseamos todos, cumpleaños feliz. (spanisch) |: Joyeux anniversaire. :| (französisch) |: Tanti auguri a te, :| tanti auguri cara/caro »nome«, tanti auguri a te. (italienisch) |: ‫שמח‬ ‫הולדת‬ ‫יום‬ :| ��� � ��� � ..... Bruder Jakob ‫قوب‬ ‫يع‬ ‫أخوي‬ ‫يا‬ ، ‫يعقوب‬ ‫أخوي‬ ‫يا‬ ‫يم؟‬ ‫نا‬‫بعدك‬ ‫يم؟‬ ‫نا‬‫بعدك‬ |:‫������راس؟‬ :| ‫نغ‬ ‫دو‬ ‫نغ‬ ‫د‬ ‫نغ‬ ‫د‬ ، ‫نغ‬ ‫د‬ .‫نغ‬ ‫دو‬ ‫نغ‬ ‫د‬ Morning has come ،‫بح‬ ‫الص‬ ‫اجى‬ ،‫يل‬ ‫لل‬ ‫ا‬ ‫روح‬ ‫لشمس‬ ‫ا‬ ‫مع‬ ‫قمت‬ .‫الخير‬ ‫باح‬ ‫ص‬ ‫ت‬ ‫قل‬ ‫و‬ ‫بارك‬ ‫م‬ ‫تولدت‬ bahil kher, sabahil kher. :| ah, sabah, sabahil kher. :| |: ‫باح‬ ‫ص‬ ،‫ير‬ ‫الخ‬ ‫باح‬ ‫ص‬ ‫ير‬ ‫الخ‬ . :| : ،‫باح‬ ‫ص‬ ،‫باح‬ ‫ص‬ ‫صباح‬ ‫خير‬ ‫ال‬ . :| Yom Huledet Same‘ach (hebräisch) Hodně štěstí zdraví, hodně štěstí zdraví, hodně štěstí milá/milý hodně štěstí zdraví (tschechisch) (koreanisch) |: 祝你生日快乐 :| |: Zhù nǐ shēngrì kuàilè :| (chinesisch) 생일 축하합니다. 생일 축하합니다. 사랑하는 (이름)의 생일 축하합니다. 생일 축하합니다. 생일 축하합니다. 사랑하는 (이름)의 생일 축하합니다. |: Sana hilwa ya gamil, :| Sana hilwa ya habibi, Sana hilwa ya gamil. (arabisch) |: :| |: Taredarz e ajsor :| (armenisch) |: İyi ki doğdun »isim«, :| iyi ki doğdun, iyi ki doğdun, mutlu yıllar sana. (türkisch) Kullin-Nās Kullin-Nās, yrauḫū ͨal bet. Illitwal williᵓsār, in-Nasḥīn, willinḥaf Kullin-Nās Kullin-Nās, yrauḫū ͨal bet. Ĥallīna nᵓūl yalla salām. ktīr ḥilū ma ͨ kum kān. Kullin-Nās Kullin-Nās, yrauḫū ͨal bet. Alle Leut ‫ناس‬ ‫ال‬‫كل‬ ، ‫يت‬ ‫ب‬ ‫عال‬‫يروحوا‬ ‫ناس‬ ‫ال‬‫كل‬ . ‫القصار‬ ‫و‬ ‫الطوال‬ ، ‫و‬ ‫ين‬ ‫ناصح‬ ‫ل‬‫ا‬ ‫نحاف‬ ‫ال‬ ، ‫ناس‬ ‫ال‬‫كل‬ ، ‫يت‬ ‫ب‬ ‫عال‬‫يروحوا‬ ‫ناس‬ ‫ال‬‫كل‬ . ‫�م‬K �� ‫ي‬‫قول‬ ‫ن‬‫نا‬ ‫ي‬ ‫خل‬ ، ‫كان‬ ‫كم‬ ‫مع‬ ‫حلو‬‫تير‬ ‫ك‬ ، ‫يت‬ ‫ب‬ ‫عال‬‫يروحوا‬ ‫ناس‬ ‫ال‬‫كل‬ ‫س‬ ‫نا‬ ‫ال‬‫كل‬ . |:Sana ḥilwa ya gamīl, :| Sana ḥilwa ya ḥabībī, Sana ḥilwa ya gamīl. Happy Birthday |:،‫يل‬ ‫جم‬ ‫يا‬‫حلوة‬ ‫سنة‬ :| ،‫بيبي‬ ‫ح‬ ‫يا‬‫حلوة‬‫سنة‬ .‫جميل‬ ‫يا‬ ‫حلوة‬‫سنة‬ Salām ya aşḥāb, Salām ya aşḥāb. Salām, salām. Ila-liqaᵓ , ila-liqaᵓ, Salām, salām. Shalom Chaverim ،‫أصحاب‬‫يا‬ ��K .‫أصحاب‬‫يا‬ ��K ‫�م‬K ، .‫�م‬ ‫س‬ ‫اللقاء‬ ‫الى‬ ، ،‫قاء‬ ‫لل‬ ‫ا‬ ‫الى‬ ��� ��K In-Nāhir ͨam yġri, yġri u yġri , In-Nāhir ͨam yġri rāġi ͨ lal- Baḥar. Ya ᵓard-iḥmilīni, w ͨal baḥar waddīni Ya ᵓard-iḥmilīni, ᵓana ṭifli- sĝīr. The river is flowing ‫يجري‬‫النهرعم‬ ،‫يجري‬‫و‬ ‫يجري‬، ‫يجري‬‫عم‬ ‫النهر‬ .‫بحر‬ ‫لل‬ ‫راجع‬ ‫ني‬ ‫ي‬ ‫احمل‬‫أرض‬ ‫يا‬ .‫ني‬ ‫ي‬ ‫ود‬ ‫بحر‬ ‫ل‬ ‫عا‬ ‫و‬ ، ‫يا‬ ‫ني‬ ‫ي‬ ‫احمل‬‫أرض‬ ، ‫صغير‬ ‫طفل‬ ‫نا‬ ‫أ‬ . Ir-Rā ͨi by ͨzef ͨan-Nai, Ir-Rabīͨ haiyu haiyu ġai, Kullin-Nās ͨam biĝannu, Wi-byurᵓusu-bitablu. La la la la …. Es tönen die Lieder ،‫لناي‬ ‫ا‬‫ع‬ ‫يعزف‬ ‫ب‬ ‫الراعي‬ ،‫جاي‬ ‫يو‬ ‫ه‬ ‫و‬ ‫ي‬ ‫ه‬ ‫يع‬ ‫ب‬ ‫لر‬ ‫ا‬ ‫نوا‬ ‫يغ‬ ‫ب‬ ‫عم‬ ‫ناس‬ ‫ال‬‫كل‬ ، .‫لوا‬ ‫ب‬ ‫بط‬ ‫و‬ ‫صوا‬ ‫ق‬ ‫بير‬ ‫و‬ 21
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Textübertragung: Auf, jubelt und freut euch, singt, erhebt euch mit frohem Herzen. Melodie: Israelischer Volkstanz Text: Abraham Zwi Idelsohn (1882–1938), 1919/1922 ™™ ™™ ™™ ™™ ™™ c &bb Ha D va - na gi - la, - ha va - na gi - la, - ha Gm va - na gi - la - 15 Hava nagila &bb ve D nis - me - cha. - ve D nis - me - cha. - Ha va - ne ra - ne - na, - 1. 2. &bb ha Cm va - ne ra - ne - na, - ha va - ne ra - ne - na - ne D ra - ne - na. - 1. &bb ne D ra - ne - na. - U Gm ru, - u ru - a chim, - 2. &bb u ru - a chim - be lev - ssa mey - ach. - / / ™™ ™™ U D7 ru - a chim - be lev - ssa mey - ach. - &bb U D ru - a chim, - u ru - a chim - be lev - ssa mey D7 - ach. Gm - œ œ ‰ œ # j œ b œ œ # œ ‰ œ j œ œ œ œ ‰ œ J œ œ œ # œ œ œ ˙ œ # œ œ œ ˙ œ # j œ œ j œ œ œ œ j œ œ j œ œ œ œ œ ™ œ œ œ œ œ # œ œ œ ˙ œ # œ œ œ ˙ ˙ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ ™ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ™ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Hava nagila 22
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: überliefert, seit 1835 gedruckt Text: spätes 18. Jahrhundert 2. Gottes Welt, wohl bestellt, wie viel zählst du Stäublein? 3. Sommerfeld, uns auch meld, wie viel zählst du Gräslein? 4. Dunkler Wald, grün gestalt, wie viel zählst du Zweiglein? 5. Tiefes Meer, weit umher, wie viel zählst du Tröpflein? 6. Sonnenschein, klar und rein, wie viel zählst du Fünklein? 7. Ewigkeit, lange Zeit, wie viel zählst du Stündlein? c &b 1. Him F mels - Au, C licht F und blau, C wie F/A viel zählst B¨ du Stern F/C C lein? F - 18 Himmels Au, licht und blau &b Oh Dm ne - Zahl, Gm so C viel - mal F - soll Dm mein Gott F/A ge B¨ lo C7 - bet - sein. F œ œ ˙ œ œ œ ˙ œ œ œ ™ œ J œ œ ˙ œ œ ˙ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Himmels Au, licht und blau 23
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Hi Dm ne - mah tov u ma - na Gm im, Dm - schä Gm wet - a chim F - gam ja Dm chad. - Hi Dm ne - mah tov u ma - na Gm im, Dm - schä Gm wet - a chim F - gam ja Dm chad. - Hi Dm ne B¨ - mah C tov, F schä Gm wet - a chim F - gam ja Dm chad. - ™™ Hi Dm ne B¨ - mah C tov, F schä Gm wet - a chim F - gam ja Dm chad. - 6 8 &b 1. 19 Hine mah tov Kanon zu 2 Stimmen &b &b 2. &b œ œ œ œ œ œ œ ™ œ ™ œ œ œ œ œ j œ ™ œ ™ œ œ œ œ œ œ œ ™ œ ™ œ œ œ œ œ j œ ™ œ ™ œ ™ œ ™ œ œ J œ ™ œ œ œ œ œ J œ ™ œ ™ œ ™ œ ™ œ œ J œ ™ œ œ œ œ œ j œ ™ œ ™ Textübertragung: Seht doch, wie gut und schön es ist, wenn Brüder miteinander in Eintracht wohnen. Melodie: aus Israel; Text: nach Psalm 133,1 Hine mah tov (Kanon zu 2 Stimmen) 24
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: Melchior Vulpius (um 1570–1615), »Ein schön geistlich Gesangbuch«, 1609 Text: Nikolaus Herman (um 1480/1500–1561), 1560 2. Dir sei Dank, dass du uns den Tag vor Schaden, Gfahr und mancher Plag durch deine Engel hast behüt aus Gnad und väterlicher Güt. 3. Womit wir heut erzürnet dich, dasselb verzeih uns gnädiglich und rechn es unsrer Seel nicht zu; lass schlafen uns mit Fried und Ruh. 4. Durch dein Engel die Wach bestell, dass uns der böse Feind nicht fäll. Vor Schrecken, Angst und Feuersnot behüte uns, o lieber Gott. c & 1. Hin Dm un - ter - ist der Gm Son Dm/A ne A7 - Schein, Dm die 20 Hinunter ist der Sonne Schein & finst re - Nacht Am bricht Dm stark Gm he A rein; Dm - leucht Dm uns, A Herr Dm Christ, du & wah Am res E - Licht, A lass uns G/H im A Fins Dm A tern Dm - tap Gm pen A - nicht. Dm ˙ œ œ œ ™ œ j œ œ ˙ ˙ ˙ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ # ˙ Œ œ œ # œ œ œ ˙ ˙ ˙ Œ œ œ œ œ œ œ œ # œ œ œ # w Hinunter ist der Sonne Schein 25
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: mündlich überliefert, aus dem 18. Jahrhundert, vermutlich Schweizer Ursprungs welsch (romanisch): aus Frankreich oder der französischen Schweiz oder einfach »fremdsprachig« ™™ c & ### Ich Kanon zu 3 Stimmen 1. ar A mes - wel E sches - Teuf F#m li, - A bin mü Hm de - vom E Mar schie A - ren, - Mar- 21 Ich armes welsches Teufli & ## # schie A ren, - bin mü Hm de - vom E Mar - schiern. A Ich 2. hab A ver lorn E - mein & ## # Pfeif F#m li - A aus mei Hm nem - Man E tel - sack, A - - sack, aus & ## # mei Hm nem - Man E tel - sack. A - Ich 3. hab’s, A ich hab’s E ge fun F©m - den, - A was & ## # du Hm ver lo E - ren - hast, A hast, was du Hm ver lo E - ren - hast. A œ œ œ œ œ œ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ Œ œ œ œ Œ œ œ œ œ œ ˙ U Œ œ œ œ ™ œ J œ ™ œ J œ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ U Œ œ œ œ ™ œ J œ ™ œ J œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ U Œ (Kanon zu 3 Stimmen) Ich armes welsches Teufli 26
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: aus dem amerikanischen Sezessionskrieg (1861–1865), die Melodie geht möglicherweise auf das methodistische Kirchenlied »Say, brothers, will you meet us« (1858) zurück 2. The stars of heaven are looking kindly down, (3x) on the grave of old John Brown. Glory, Glory, Hallelujah! … 3. He’s gone to be a soldier in the army of the Lord, (3x) and his soul goes marching on. Glory, Glory, Hallelujah! … Hm Hm c & ## # 1. John A Brown’s bod y - lies a moul - dring - in the grave, 23 John Brown’s body & ## # John D Brown’s bod y - lies a moul A - dring - in the grave, & ## # John Brown’s bod y - lies a moul C©7 - dring - in the grave, F#m but his & ## # soul is march E7 ing - on. A E7 Glo Refrain A ry! - Glo ry! - Hal le - - & ## # lu jah! - Glo D ry! - Glo ry! - Hal le - lu A - jah! - & ## # Glo ry! - Glo ry! - Hal le - lu C# - jah! F#m - But his soul is march E7 ing - on. A [E7] œ œ ™ œ œ ™ œ œ ™ œ œ ™ œ œ ™ œ ˙ œ œ ™ œ œ ™ œ œ ™ œ œ ™ œ œ ™ œ ˙ œ œ ™ œ œ ™ œ œ ™ œ œ ™ œ œ ™ œ œ œ ™ œ œ œ œ œ ˙ Ó œ ™ œ j œ ™ œ œ ™ œ ˙ œ Œ œ ™ œ j œ ™ œ œ ™ œ ˙ œ Œ œ ™ œ j œ ™ œ œ ™ œ ˙ œ œ ™ œ œ œ œ œ ˙™ Œ John Brown‘s body 27
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com ™™ ™™ un ter - den 2 4 & # Ka Ka lin lin Refrain H7 - - ka, ka, - - Ka Ka lin lin - - ka, ka, - - Ka Ka lin lin - - ka ka, - - mo sei ja. mein! Em - Wsa Ja, du dein - ja him H7 go beer - - da ro - - ma ter - - 24 Kalinka $ & # lin Mund ka, lädt - ma zum lin Küs - ka, sen - - mo mich ja! ein. Fine E‹ - Aj, Hei, Ka Ka ja! Aj ein. E‹ - - ∑ u D7 1. 2. & # 1. 1. Pod Bin G im so Wald D7 hin ge - sno gan G - - ju, gen, D7 - - pod tief G in se Träu D7 ljo men - - be no fan G - - ju gen, D7 - - spat’ un C po ter - lo den - - & # shi Tan te nen - - wy schlief D7 me ich nja. ein. - } Aj G lju D7 - li, - lju G li, D7 - Aj G lju D7 - li, - & # lju G li, D7 - { spat’ C po lo - shi Tan tje nen - - wy schlief D7 me ich Am nja. ein. H7 - Ka Ka - - $ œ U œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ J œ J œ ™ j œ r œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ j ‰ œ J œ J œ J ˙ U ‰ Œ u ˙ U œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ J œ œ œ œ œ œ j œ j œ œ œ œ œ œ œ Œ œ œ œ j œ J œ œ œ œ œ j œ J œ œ œ œ j œ j œ œ œ œ œ œ ˙ œ U œ U Kalinka 2. Sosjonuschka ty seljonaja, ne schumi she nado mnoi. Aj-ljuli, ljuli, aj-ljuli, ne schumi she nado mnoi! 3. Krasawiza, duschadewiza, polju-bi she ty menja. Aj-ljuli, ljuli, aj-ljuli, poljubi she ty menja! 2. Rauscht fein sacht nur, ihr Bäume, stört mir nicht meine Träume, ziehn sie doch rasch mit dem Wind vorbei. |: Aj-ljuli, ljuli, :| ziehn sie doch rasch mit dem Wind vorbei. 3. Liebchen, magst du wohl denken, mir dein Herz zu schenken? Ach, wie so glücklich werde ich dann sein! |: Aj-ljuli, ljuli, :| ach, wie so glücklich werde ich dann sein! Melodie und Text: Iwan Petrowitsch Larionow (1830–1889), 1860, russisches Volkslied deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), 2017 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 28
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: aus Frankreich c &b Le 1. F coq est mort, Ie coq C7 est mort. F 25 Le coq est mort Kanon zu 5 Stimmen &b Le 2. F coq est mort, Ie coq C7 est mort. F &b Il 3. F ne di ra - plus co co di, C7 co co da. F &b Il 4. F ne di ra - plus co co di, C7 co co da, F &b co 5. F co co co co co co co di, C7 co co da. F ™™î œ œ j œ j œ œ œ œ ˙ U œ œ j œ J œ œ œ œ ˙ U œ J œ J œ J œ J œ œ J œ J œ œ J œ J ˙ U œ j œ j œ j œ j œ œ J œ j œ œ j œ j ˙ U œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ œ j œ j ˙ U (Kanon zu 5 Stimmen) Le coq est mort |: Der Hahn ist tot, der Hahn ist tot. :| |: Er kann nicht mehr krähn co co di, co co da, :| co co co co co co co co di, co co da. |: The cock is dead, the cock is dead. :| |: He will never crow co co di, co co da, :| co co co co co co co co di, co co da. |: Gallus meus mortuus est. :| |: Ille non cantabit co co di, co co da, :| co co co co co co co co di, co co da. 29
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: Afro-American Spiritual ™™ c &b Rock Kanon zu 3 Stimmen 1. F my soul in the bos om - of A bra - ham, - rock C my soul in the 29 Rock my soul &b bos C7 om - of A bra - ham, - rock F my soul in the bo som - of A bra - ham, - &b oh, C rock a - my soul. F 2. So F high, I can’t get o ver - it, &b so C low, I can’t C7 get un der - it, so F wide, I can’t get ’round of it, &b oh, C rock a - my soul. F 3. Rock F my soul, rock C my &b soul, C7 rock F my soul, C oh, rock a - my soul. F œ œ œ œ œ œ œ œ j œ œ j œ œ œ œ œ œ œ œ œ j œ œ j œ œ œ œ œ œ œ œ œ j œ œ j œ Œ œ œ œ œ ˙ U ™ Œ ˙ œ ™ œ j œ œ œ œ œ œ ˙ œ ™ œ j œ œ œ œ œ œ ˙ œ ™ œ j œ œ œ œ œ œ Œ œ œ œ œ ˙ U ™ Œ œ Œ œ Œ ˙™ Œ œ Œ œ Œ ˙™ Œ œ Œ œ Œ ˙™ Œ Œ œ œ œ œ ˙ U ™ Œ Rock my soul (Kanon zu 3 Stimmen) 30
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Sha lom Dm - cha ve - rim, - sha lom - cha ve - rim, - sha lom, - sha - ™™ lom! Le hit ra - ot, - le hit ra - ot, - sha lom, - sha lom! - c &b 1. 2. 3. 4. 30 Shalom chaverim Kanon zu 8 Stimmen &b 5. 6. 7. 8. œ œ œ j œ j œ U œ œ œ j œ j œ U œ U̇ ˙ ˙ U ™ œ œ œ œ œ U œ œ œ œ œ U œ ˙ U ™ œ œ ˙ U ™ Textübertragung: Friede sei mit euch, Freunde, auf Wiedersehen. Melodie und Text: aus Israel (Kanon zu 8 Stimmen) Shalom chaverim 31
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: 15. Jahrhundert, geistlich bei Nikolaus Herman, 1560 Text: Erasmus Alberus (vor 1553), gedruckt um 1556 2. Sei uns willkommen, lieber Tag, vor dir die Nacht nicht bleiben mag. Leucht uns in unsre Herzen fein mit deinem himmelischen Schein. 1. Steht auf, D ihr lie ben - Kin G der - lein! D - D Der Mor gen - - stern A mit hel E7 lem - Schein A lässt sich D frei se hen - wie G ein Held D und D leuch G tet - in D die G gan D ze A7 - Welt. D C & ## 31 Steht auf, ihr lieben Kinderlein! & ## & ## œ œ œ œ œ œ œ ˙ Œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Œ œ œ ™ œ J œ œ œ œ ˙ Ó ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ œ œ ˙ w ˙™ Steht auf, ihr lieben Kinderlein 32
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: aus Frankreich 2. Les belles dames font comme ci, et puis encore comme ça. 3. Les cordonniers font comme ci, ... 4. Les boulangers font comme ci, ... 5. Et les tailleurs font comme ci, ... 6. Les musiciens font comme ci, ... ™™ ™™ ™™ tous en rond. 1. et puis en co - re - comme ça. 2 4 & # Sur G le pont d’A D vi - gnon, - l’on G y dan se, - l’on D y dan se, - 33 Sur le pont d’Avignon 1. & # D U G Fine Les beaux mes sieurs - font comme D ci, G D.C. al Fine 2. œ j œ j œ œ j œ j œ œ J œ J œ J œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j ‰ œ j œ j œ j œ j œ j œ œ j ‰ Sur le pont d’Avignon 33
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: Afro-American Spiritual F7 c &b Swing Refrain F low, sweet char B¨ i - ot, C7 - com F ing - for to car Dm ry - me home! C7 34 Swing low, sweet chariot &b Swing F low, sweet char B¨ i - ot, F - com ing - for to car ry C7 ( 4) sus - me C7 home! F Fine &b 1. I looked F o ver - Jor dan, - and what B¨ did I see, F &b com ing - for to car Dm ry - me home. B¨ C7 A band F of an gels - &b com B¨ ing - af ter - me, F/A com G7 ing - for to car ry C7 ( 4) sus - me C7 home. F D.C. al Fine œ ˙ œ œ ™ œ j œ j œ ™ œ œ œ œ œ œ œ ˙™ Œ œ œ ˙ œ œ ™ œ j œ j œ ™ œ œ œ œ œ œ œ ˙™ œ œ J œ œ j œ œ œ œ œ œ œ j œ ™ œ œ œ œ œ œ œ ˙™ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ j œ ™ œ œ œ œ œ œ œ ˙™ Œ 2. If you get there before I do, comin’ for to carry me home, tell all my friends I’m comin’ there too, comin’ for to carry me home. Swing low ... 3. The brightest day that ever I saw, comin’ for to carry me home, when Jesus washed my sins away, comin’ for to carry me home. Swing low ... 4. I’m sometimes up and sometimes down, comin’ for to carry me home, but still my soul feels heavenly bound, comin’ for to carry me home. Swing low ... Swing low, sweet chariot 34
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: englisches Shanty, Anfang 19. Jahrhundert 2. Take him and shake him and try to awake him … 3. Give him a dose of salt and water … 4. Give him a dash with a bosom’s rubber … 5. Put him in a long boat till he’s sober … 6. Pull out the plug and wet him all over … 7. Heave him by the leg in a running bowline … 8. That’s what to do with a drunken sailor … 2 4 & 1. What Dm shall we do with a drunk en - sail or, - what C shall we do with a 40 What shall we do with a drunken sailor & drunk en - sail or, - what Dm shall we do with a drunk en - sail or - & ear Am ly - in the morn Dm ing? - Hoo Dm ray - and up she ris es, - hoo C ray - and & up she ris es, - hoo Dm ray - and up she ris es - ear C ly - in the morn Dm ing! - œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ™ œ œ œ œ œ œ œ ™ œ œ œ œ œ œ œ ™ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ What shall we do with a drunken sailor 35
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: überliefert, frühes 20. Jahrhundert 2. And when the stars begin to fall … 3. When Gabriel blows in his horn … 4. And when the sun refuses to shine … 5. And when the moon has turned to blood … 6. And when they gather round the throne … 7. And on that Hallelujah day … 1. O F when the saints go march ing - in, o when the saints F go march ing - in, C7 then, Lord, let F me be F7 in that num B¨ ber, - when the saints F go march ing C7 - in. F c &b 41 O when the saints go marching in &b &b œ j œ j œ J ˙ œ J œ j œ j œ J ˙ ‰ œ j œ j œ J œ œ œ œ ˙ Œ œ j œ j œ ™ œ j œ œ J œ J œ J œ J œ Œ œ j œ J œ œ œ œ ˙ ‰ When the saints go marching in 36
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: nach dem Fronleichnamslied »Kommt zum großen Abendmahl«, von Johan Nikolaus Böhl 1810 dem Text zugeordnet Text: aus »Des Knaben Wunderhorn«, 1808 C F ™™ 2 4 c c &b 1. Will F ich in mein Gärt C7 lein - gehn, F will B¨ mein Zwieb C lein - gie F ßen, C - 42 Will ich in mein Gärtlein gehn &b steht F ein Dm buck Gm lig’ C - Männ F lein B¨ - da, C fängt F als an zu B¨ nie F/C C sen. F - &b »Lie nach Strophe 7 F bes - Kind lein, - ach, C7 ich bitt, F bet fürs buck lig’ - Männ C7 lein - mit.« F œ j œ j œ j œ j œ j œ œ œ œ ™ J œ r œ j œ J œ œ œ J œ œ œ J œ œ œ j œ œ œ j ‰ œ j œ J œ J œ œ œ œ œ j ‰ œ œ œ œ œ œ œ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ Œ Will ich in mein Gärtlein gehn 2. Will ich in mein Küchel gehn, will mein Süpplein kochen; seht ein bucklig‘ Männlein da, hat mein Töpflein brochen. 3. Will ich in mein Stüblein gehn, will mein Müßlein essen; steht ein bucklig‘ Männlein da, hat’s schon halber gessen. 4. Will ich auf mein Boden gehn, will mein Hölzlein holen; steht ein bucklig‘ Männlein da, hat mir’s halber g’stohlen. 5. Will ich in mein Keller gehn, will mein Weinlein zapfen; steht ein bucklig‘ Männlein da, tut mir’n Krug wegschnappen. 6. Geh ich in mein Kämmerlein, will mein Bettlein machen; steht ein bucklig‘ Männlein da, fängt als an zu lachen. 7. Wenn ich an mein Bänklein knie, will ein bisslein beten; steht ein bucklig‘ Männlein da, fängt gleich an zu reden: »Liebes Kindlein, ach, ich bitt, bet fürs bucklig‘ Männlein mit.« 37
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Die schönsten Lieder« von Carus und Reclam © 2017 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: Anonymus, erstmals 1933 vom Deutschen Pfadfinderbund gedruckt 2. Unser Schiff gleitet stolz durch die schäumenden Wellen. Es strafft der Wind unsre Segel mit Macht. Seht ihr hoch droben die Fahne sich wenden, die blutrote Fahne, ihr Seeleut habt Acht! Heijo, heijo, heijo ... 3. Wir treiben die Beute mit fliegenden Segeln, wir jagen sie weit auf das endlose Meer. Wir stürzen auf Deck und wir kämpfen wie Löwen, hei, unser der Sieg, viel Feinde, viel Ehr! Heijo, heijo, heijo ... 4. Ja, wir sind Piraten und fahren zu Meere und fürchten nicht Tod und Teufel dazu. Wir lachen der Feinde und aller Gefahren, im Grunde des Meeres erst finden wir Ruh! Heijo, heijo, heijo ... 1. Wir lie G ben - die Stür me, - die brau D7 sen - den - Wo G gen, - der eis C kal - ten - Win G de - rau D7 es - Ge sicht. G - Wir sind G schon der Mee re - so vie D7 le - ge zo G - gen - und den C noch - sank G uns re - Fah D7 ne - nicht. G ™™ ™™ Hei G jo, - hei jo, - hei jo - hei G jo, - hei jo - ho, hei C jo, - hei jo - ho, hei jo - ho! G c & # ï 43 Wir lieben die Stürme Piratenlied & # & # & # G/D < > œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ œ œ j œ j œ ‰ œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ œ œ œ j œ j œ œ œ œ Œ ˙ ˙ ˙ œ œ j œ j œ j œ j œ j œ jœ œ œ œ ™ j œ r œ œ j œ j ˙™ Œ ‰ Wir lieben die Stürme 38
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    1. ABC dieKatze lief im Schnee 2. Ach bittrer Winter 3. Alle meine Entchen 4. Alle Vögel sind schon da 5. Auf de schwäbsche Eisebahne 6. Auf der Mauer auf der Lauer 7. Auf einem Baum ein Kuckuck saß 8. Auf unsrer Wiese gehet was 9. Backe backe Kuchen 10. Bei meiner Tante Josefine 11. Bruder Jakob 12. Brüderchen komm tanz mit mir 13. Der kleine Reiter (Möcht ein kleines Pferdchen haben) 14. Der Kuckuck und der Esel 15. Dornröschen war ein schönes Kind 16. Drei Chinesen mit dem Kontrabass 17. Du komm zu mir 18. Ein Mann der sich Kolumbus nannt 19. Ein Männlein steht im Walde 20. Ein Schneider fing ne Maus 21. Ein Vogel wollte Hochzeit machen 22. Eine kleine Geige möcht ich haben 23. Es tanzt ein Bi-ba-butzemann 24. Es tönen die Lieder 25. Es war eine Mutter 26. Finster finster 27. Froh zu sein bedarf es wenig (Kanon) 28. Fuchs du hast die Gans gestohlen 29. Grün grün grün sind alle meine Kleider 30. Guten Morgen good morning 31. Hab ne Tante aus Marokko 32. Hänschen klein ging allein 33. Hänsel und Gretel 34. Häschen in der Grube 35. Heißa Kathreinerle 36. Heut ist ein Fest bei den Fröschen am See (Kanon) 37. Heut kommt der Hans zu mir (Kanon) 38. Hopp hopp hopp Pferdchen lauf Galopp 39. Hoppe hoppe Reiter 40. Horch wie der Magen knurrt - Kohldampf 41. Ich bin ein Musikante 42. Ich geh mit meiner Laterne 43. Ich lieb den Frühling (I like the flowers) 44. In dem Wald da steht ein Haus 45. In meinem kleinen Apfel 46. In Mutters Stübele 47. Jetzt fahrn wir übern See 48. Jetzt steigt Hampelmann 49. Jimba jimba 50. Kommt ein Vogel geflogen 51. Kuckuck Kuckuck ruft’s aus dem Wald 40
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    52. Laterne Laterne 53.Laurentia 54. Machet auf das Tor 55. Mein Hut der hat drei Ecken 56. Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad 57. Müde bin ich geh zur Ruh 58. O wie ist es kalt geworden 59. Ringel Ringel Reihe 60. Sankt Martin 61. Schneeflöckchen Weißröckchen 62. Spannenlanger Hansel 63. Summ summ summ 64. Suse liebe Suse 65. Taler Taler du musst wandern (Ringlein Ringlein du musst wandern) 66. Trarira der Sommer der ist da 67. Und wer im Januar geboren ist 68. Wer will fleißige Handwerker sehn 69. Widewidewenne 70. Winter ade 71. Wir kommen all und gratulieren 41
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Solche »Alphabet-Lieder« halfen früher, die Reihenfolge der Buchstaben zu lernen. Man kann weitere Strophen mit anderen Buchstaben des Alphabets erfinden. Melodie: vermutlich aus dem Raum Sachsen/Thüringen Text: in verschiedenen Versionen seit 1800 veröffentlicht, diese Version nach Karl Simrock (1802–1876), »Kinderlieder«, Frankfurt 1848 Von Julian Prégardien für das Liederprojekt gesungen. 2. A B C, die Katze lief zur Höh. Sie leckt ihr kaltes Pfötchen rein und putzt sich auch die Stiefelein und ging nicht mehr und ging nicht mehr und ging nicht mehr im Schnee. A B C, die Katze lief im Schnee je mi ne, o je mi ne, o je mi ne, o je! als sie dann nach Hau se kam, da hatt’ sie wei ße Stie fel an. O A B C, die Kat ze lief im Schnee. Und F B F Gm Gm C C7 F F C C7 F 1. F C C 7 C 7 42
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie: in Verbindung mit einem ähnlichen Text erstmals in Pater Johannes Werlins Liederhandschrift, Kloster Seeon am Chiemsee 1646 Text: nach Vorlagen aus dem 16. Jahrhundert Von Andreas Weller für das Liederprojekt gesungen. Ach bittrer Winter Du Em hast ver blüht G die C Blüm E lein G auf D der Em Hei H 4 – 3 den. Em Du Em Ach bitt hast rer ent Win lau bet ter, wie den grü bist Am nen du C kalt! Wald. H 1. 2. Die bunten Blumen sind worden fahl, entflogen ist uns Frau Nachtigall! Sie ist entflogen, wann wird sie wieder singen? ± ± 43
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Im vorletzten Takt wird oft auch c‘‘ statt g‘ gesungen Melodie: volkstümlich Text: 1. Strophe von Ernst Anschütz (1780–1861), Strophe 2 bis 4: überliefert Von Johanna (5 Jahre, Tübinger Neckarschwa(l)ben) für das Liederprojekt gesungen. 2. Alle meine Täubchen |: gurren auf dem Dach, :| fliegt eins in die Lüfte, fliegen alle nach. 3. Alle meine Hühnchen |: scharren in dem Stroh, :| finden sie ein Körnchen, sind sie alle froh. Alle meine Entchen See, Köpf chen in das Was ser, Schwänz C 7 chen in die F Höh. 1. Al F le mei ne Ent chen schwim B men auf dem See, F schwim B men auf dem F F C7 4. Alle meine Gänschen |: watscheln durch den Grund, :| suchen in dem Tümpel, werden kugelrund. 44
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie: nach der Volksweise »Nun so reis ich fort« aus dem späten 18. Jahrhundert, mit dem obigen Text erstmals gedruckt, Hamburg 1844 Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874), 1835 Von der Mädchenkantorei an der Domkirche St. Eberhard Stuttgart sowie von SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen. 2. Wie sie alle lustig sind, flink und froh sich regen! Amsel, Drossel, Fink und Star und die ganze Vogelschar wünschen dir ein frohes Jahr, lauter Heil und Segen. Alle Vögel sind schon da Früh D ling will nun ein G mar D schiern, kommt A mit Sang D und Schal A le. D Welch ein Sin A7 gen, Mu D si ziern, A Pfei fen, Zwit A7 schern, Ti D ri A liern! 1. Al D le Vö gel G schon D da, sind al A le Vö D gel, al A le! D 7 7 D D 3. Was sie uns verkünden nun, nehmen wir zu Herzen: Wir auch wollen lustig sein, lustig wie die Vögelein, hier und dort, feldaus, feldein singen, springen, scherzen! 45
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Auf de schwäbsche Eisebahne 1. Auf C de schwäb sche Ei se bah ne gibts F gar vie le Halt sta tio ne: Schtue G7 gert, Ulm und Bi C be rach, Me G7 cke beu re, Dur C les bach. Trul C la, trul la, trul la la, trul F la, trul la, trul la la, Schtue G7 gert, Ulm und Bi C be rach, Me G7 cke beu re, Dur C les bach. Die »Schwäbische Eisenbahn« war die erste durchgehende Bahnstrecke von Stuttgart nach Friedrichshafen (1850). Die Bewältigung der »Geislinger Steige« galt zu der damaligen Zeit als technische Meisterleistung. Melodie: nach einem Baseler Soldatenlied, um 1850 Text: in zahlreichen Varianten überliefert, wohl zuerst im Kommersbuch der Tübinger Hochschule gedruckt (1853) Von Andreas Weller für das Liederprojekt gesungen. 2. Auf de schwäbsche Eisebahne wollt emol a Bäuerle fahre, geht an Schalter, lupft de Huet: »Oi Billettle, seid so guet!« Trulla . . . 3. Eine Geiß hat er si kaufet, und dass sie ihm net verlaufet, bindet sie der guete Ma an de hintre Wage na. Trulla . . . 4. »Böckle, tue nuer woidle springe, ’s Futter wer’ i dir scho bringe.« Zünd’t sei stinkichs Pfeifle a, hockt si zu sei’m Weible na. Trulla . . . 5. Wia der Zug no wieder staut, d’r Bauer nach sei’m Goißbock schaut, find’t er bloß no ’n Kopf und ’s Soil an dem hintre Wagedoil. Trulla . . . 6. Da kriegt er en große Zore, packt de Goißkopf bei de Ohre, schmeißt en, was er schmeiße ka, ’m Konduktör an ’n Ranza na. Trulla . . . 7. »So, jetzt kannsch de Schade zahle, warum bisch so schnell au gfahre! Du alloi bisch Schuld do dra, dass i d’Goiß verlaure ha!« Trulla . . . 8. So, jetzt wär des Liadle g’songe. Hot’s eich reacht in d’Ohre klonge? Wer’s no net begreife ka, fang’s no ’mol von vorne a! Trulla . . . 46
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Auf der Mauer, auf der Lauer Auf der Mau er, auf Dm7 der Lau er sitzt Gm ne klei C7 ne Wan ze. Seht F euch mal die Wan B ze an, wie C7 die Wan ze tan F zen kann. Auf der Mau er, auf Dm7 der Lau er sitzt Gm ne klei C7 ne Wan F ze. Auf F der Mau er, auf Dm7 der Lau er sitzt Gm ne klei C7 ne Wan F ze. F F F Bei jeder Wiederholung der Wörter »Wanze« und »tanzen« werden einzelne Buchstaben am Wortende weggelassen: »Wanz tanz«, »Wan tan«, »Wa ta«, »W t« etc.; am Ende wird das Wort komplett weggelassen. Dieses Lied gehört zur Gattung der Lückentext-Lieder. Bei solchen Liedern werden in vielfältigen Abwandlungen einzelne Buchstaben, Silben, Wörter oder sogar ganze Zeilen und Strophen stumm »gesungen«. Melodie und Text: überliefert, seit Anfang des 20. Jahrhunderts Von den Tübinger Neckarschwa(l)ben für das Liederprojekt gesungen. 47
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Auf einem Baum ein Kuckuck saß 2. Da kam ein junger Jäger, simsaladim bamba saladu saladim, da kam ein junger Jägersmann. 3. Der schoss den armen Kuckuck, simsaladim bamba saladu saladim, der schoss den armen Kuckuck tot. 4. Und als ein Jahr vergangen, simsaladim bamba saladu saladim, und als ein Jahr vergangen war: 5. Da war der Kuckuck wieder, simsaladim bamba saladu saladim, da war der Kuckuck wieder da. auf G ei nem Baum ein Ku D ckuck saß. G Auf G ei nem Baum ein Ku D ckuck, sim G sa la dim bam ba sa la du sa la dim, 1. D7 7 Es handelt sich um ein Lückentext-Lied, bei dem das zunächst ausgesparte letzte Wort durch einen Zungenbrecher ersetzt wird. Melodie und Text: nach älterer Überlieferung erstmals 1838 bei Ludwig Erk in »Die deutschen Volkslieder mit ihren Singweisen« gedruckt Von Sebastian (8 Jahre, Ulmer Spatzen Chor) für das Liederprojekt gesungen. 48
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Auf unsrer Wiese gehet was klap D pert lus tig klap G per di klapp, wer kann das er D7 ra ten? G Strümp G fe, fängt Em die Frö sche schnapp, Am schnapp, schnapp, Sümp G fe, es hat ein schwarz weiß Röck D lein an, trägt C auch ro D7 te 1. Auf uns G rer Wie se ge D het was, wa C tet durch D7 die Melodie: Volksweise Text: 1. Strophe: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874), 2. Strophe auch Rudolph Löwenstein (1819–1891) zugeschrieben Von Helene Schneiderman für das Liederprojekt gesungen. 2. Ihr denkt, es ist der Klapperstorch, watet durch die Sümpfe, er hat ein schwarzweiß Röcklein an, trägt auch rote Strümpfe, fängt die Frösche schnapp, schnapp, schnapp, klappert lustig klapperdiklapp, nein, das ist Frau Störchin! 49
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Backe, backe Kuchen Saf ran macht den A Ku chen gehl. G Schieb, schieb in’n O fen D ’nein! Ei A er und Schmalz, Zu cker und Salz, Milch A und Mehl, Wer D will gu ten Ku chen ba cken, der D muss ha ben sie ben Sa chen: 207. Backe, backe Kuchen Ba D cke, ba cke Ku chen, der Bä D cker hat ge ru fen! 207-1 G D D G G A D G D A D D D A D G D A7 D Das Gewürz Safran, das aus den Stempelfäden einer Krokus-Art gewonnen wird, hat einen bitter-süß scharfen Geschmack und färbt intensiv orange-gelb (gehl = altdeutsch für gelb, in Süddeutschland auch heute noch mundartlich gebraucht). Melodie und Text: Kinderreim aus Sachsen und Thüringen, vor 1840 Von Hans Jörg Mammel sowie von SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen. 50
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Bei meiner Tante Josefine rums ta ras sa, ras sa, rums ta ras sa, ras sa, 1. rums. Ta ras sa 2. rums. spielt C7 den Kon tra bass. F Ta ras sa 1. rums ta ras 2. sa, ras 3. sa, macht. F Die ei ne spielt F die Vi o C li 7 ne, die an dre Bei mei ner Tan F te Jo se C fi 7 ne ha ben wir C7 Mu sik ge F C7 C7 F 1. 1. 3. 2. Melodie: nach dem Volkslied »An meiner Ziege hab ich Freude«, Nordböhmen Text: mündlich überliefert Von den Tübinger Neckarschwa(l)ben für das Liederprojekt gesungen. Bei 1. auf Oberschenkel klopfen Bei 2. schnipsen Bei 3. klatschen Eine Spielidee: Tante Josefine feiert jedes Jahr ihren Geburtstag mit allen Freunden und Verwandten. Heute wird sie 107 Jahre alt, und alle singen ihr das Tante-Josefine-Lied vor: Erst alle Enkelkinder zwischen 4 und 6 Jahren: Sie singen sehr hoch; dann alle Jugendliche: sehr tief; dann alle Freunde und Freundinnen von Tante Josefine, z.B. Tante Trude und Onkel Jan, sie singen sehr langsam; schließlich alle zusammen sehr laut. Da kommt der Polizist, weil der Nachbar sich beschwert hat, und alle singen ganz leise, und zum Abschied singen alle weinend. 51
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Bruder Jakob (Kanon zu 4 Stimmen) Dieser Kanon ist auf der ganzen Welt und in verschiedenen Sprachen verbreitet. Frère Jacques, Frère Jacques dormez-vous, dormez-vous ? |: Sonnez les matines, :| Din dan don, din dan don. Are you sleeping? Are you sleeping? Brother John, Brother John! |: Morningbells are ringing :| Ding, ding, dong, ding, ding, dong. Tembel çocuk, tembel çocuk, Haydi kalk, haydi kalk! |: Artik sabah oldu, :| ding dang dong, ding dang dong. Frà Martine, companaro dormi tu, dormi tu? |: Suona le campane :| Din dan don, din dan don. 3. Hörst du nicht die Glo cken? 4. Ding dang dong! Ding dang dong! Schläfst du noch? Hörst du nicht die Glo cken? 1. Bru F der Ja kob, Bru der Ja kob, 2. schläfst du noch? C7 F F C7 F F F C7 F F F F C7 C7 F F F F F F C7 C7 C7 Kanon aus dem Französischen, Melodie schon im 17. Jahrhundert verbreitet, um 1860 zusammen mit dem Text veröffentlicht Von Ayse, Magdalena, Koray, Yaara und Zeruya (5, 4, 5, 4 und 2 Jahre, Wir Kinder vom Kleistpark Berlin) für das Liederprojekt gesungen. 52
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Brüderchen, komm, tanz mit mir Ein mal hin, Hm7 ein E7 mal her, A rund D he rum, Hm7 das ist E 7 nicht A schwer. Brü A der chen, komm, tanz E7 mit mir! Bei de Hän de reich A ich dir. F m E7 7 1. Spielvorschlag: Je zwei Kinder stehen sich gegenüber, fassen sich an den Händen und bewegen sich während des Singens nach den Vorgaben im Text. Melodie: Volksweise aus Thüringen, um 1800, auch mit dem Text »Jakob hat kein Brot im Haus« bekannt Text: Adelheid Wette (1858–1916) nach einer Volksweise Von Monika Mauch für das Liederprojekt gesungen. 2. Mit den Händchen klapp, klapp, klapp, mit den Füßchen trapp, trapp, trapp! Einmal hin, einmal her, rundherum, das ist nicht schwer. 3. Ei, das hast du gut gemacht, ei, das hätt ich nicht gedacht! Einmal hin, einmal her, rundherum, das ist nicht schwer. 4. Mit dem Köpfchen nick, nick, nick, mit dem Fingerchen tick, tick, tick! Einmal hin, einmal her, rundherum, das ist nicht schwer. 5. Noch einmal das schöne Spiel, weil es uns so gut gefiel! Einmal hin, einmal her, rundherum, das ist nicht schwer. 53
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 20112 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Cd-1 tra ben durch die Fel der hin, ei, das wär nach mei nem Sinn. Der kleine Reiter 1. Möcht ein klei nes Pferd chen ha ben, lus tig, lus tig wollt ich tra ben, C 7 C 7 F F F F F F F B B B C 7 Der kleine Reiter 2. Eine Peitsche dann zum Knallen, lustig, lustig sollt es schallen, an den Stiefeln Sporen dran, holla, welch ein Reitersmann. 3. Wollt mein Pferdchen nimmer schlagen, wollt ihm liebe Worte sagen, Pferdchen ließ mich dann nicht fall’n, hätt die Peitsche nur zum Knall’n. Melodie: Robert Klaaß (1866–1925) Text: Rudolf Heyde (*1866, Todesjahr unbekannt) Von Christiane Oelze für das Liederprojekt gesungen 54
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Der Kuckuck und der Esel 2. Der Kuckuck sprach: »Das kann ich!« und fing gleich an zu schrein. »Ich aber kann es besser, ich aber kann es besser!«, fiel gleich der Esel ein, fiel gleich der Esel ein. 3. Das klang so schön und lieblich, so schön von fern und nah, sie sangen alle beide, sie sangen alle beide: »Kuckuck, Kuckuck, i–a, Kuckuck, Kuckuck, i–a!« Melodie: Carl Friedrich Zelter (1758–1832), 1810, urspr. zum Text »Es ist ein Schuss gefallen« von J. W. Goethe Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874), 1835 zu der Melodie von Zelter gedichtet Von der Vaihinger Kinderkantorei für das Liederprojekt gesungen. schö F nen Mai en Cm zeit, E D7 zur schö Gm7 nen Mai C7 en zeit. F wohl F am bes ten sän Gm ge, wer wohl C 7 am bes ten sän F ge zur 1. Der Ku F ckuck und der E Gm sel, die hat C7 ten ei nen Streit, F wer * 55
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Dornröschen war ein schönes Kind 2. Dornröschen, nimm dich ja in Acht! 3. Da kam die böse Fee herein: 4. »Dornröschen, schlafe hundert Jahr!« 5. Da wuchs die Hecke riesengroß. rös chen war ein schö nes Kind, schö nes Kind. Dorn rös chen war ein schö nes Kind, schö nes Kind, schö nes Kind, Dorn 1. C C F F C C F F 7 7 7 7 Melodie und Text: volkstümlich, vermutlich Ende des 19. Jahrhunderts Von Dorothee Mields für das Liederprojekt gesungen. Spielvorschlag: 1. Die Kinder gehen im Kreis herum. Dornröschen steht in der Mitte. 2. Stehen bleiben, mit dem Zeigefinger warnen. 3. Die böse Fee löst sich aus dem Kreis und geht zu Dornröschen. 4. Die böse Fee singt allein. Die Kinder im Kreis gehen in die Hocke. Dornröschen legt sich schlafen. 5. Die Kinder richten sich auf, kommen Dornröschen näher und heben die Arme. 6. Der Königssohn durchbricht die Hecke, die anderen Kinder senken die Arme und treten wieder auseinander. 7. Der Königssohn singt allein und gibt Dornröschen einen Kuss. 8. Dornröschen und der Königssohn tanzen in der Mitte. Die Kinder im Kreis tanzen um die Beiden herum. 9. Die Kinder bilden Paare und tanzen frei im Raum. 6. Da kam ein junger Königssohn: 7. »Dornröschen, wache wieder auf!« 8. Da feierten sie das Hochzeitsfest. 9. Da jubelte das ganze Volk. 56
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Drei Chinesen mit dem Kontrabass B ist denn das?« Drei F C Chi ne C7 sen mit dem Kon F tra bass! zähl F ten sich was. Da kam die Po li F zei: 7 A »Ja, was Drei F Chi ne sen mit dem C Kon 7 tra bass sa ßen auf der Stra ße und er Bei jeder Wiederholung des Liedes werden die Vokale des Textes wie folgt ersetzt, z.B. Dra Chanasan mat dam Kantrabass . . . Dru Chunusun mut dum Kuntrubuss . . . Drau Chaunausaun . . . Dreu Cheuneuseun . . . Melodie und Text: seit dem frühen 20. Jahrhundert mündlich überliefert Von Maximilian und Karla (beide 10 Jahre, Ulmer Spatzen Chor) für das Liederprojekt gesungen. 57
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Du, komm zu mir Mist (psst, psst), dass der Wurm Dm aus dem Loch ge krab C 7 belt ist! F Mist, B jetzt ist er weg, die Ho se hat F ein Loch! Mist Am (psst, psst), so ein fun C den hab: ei F nen klei nen Re gen wurm, der krab Gm belt noch. Du, F komm zu mir, B dann zeig ich dir, Dm was ich ge B Melodie und Text: überliefert Von Immanuel (9 Jahre, Stuttgarter Hymnus-Chorknaben) für das Liederprojekt gesungen. Spielvorschlag: Du: auf eine Freundin oder einen Freund zeigen komm: Komm-Geste mir: auf sich selbst zeigen dir: wieder auf eine Freundin oder einen Freund zeigen ich: auf sich selbst zeigen kleinen: Geste zeigen mit Daumen und Zeigefinger Regenwurm: eine Hand zeigt eine geschlängelte Linie Mist: Ärgerbewegung mit der Hand nach unten Loch: eine Hand zeigt mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis Mist: Ärgerbewegung mit der Hand nach unten psst (2x): Zeigefinger vor den Lippen Wurm: eine Hand zeigt eine geschlängelte Linie Loch: eine Hand zeigt mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis gekrabbelt: der Zeigefinger der anderen Hand schlängelt sich aus dem Loch heraus 58
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Ein Mann, der sich Kolumbus nannt 234-1 Glo G ri a, Vik to C6 ri a, wi D7 de wi de witt, juch hei G ras sa, G bum. drück A7 ten ihn die Sor D gen schwer, er such A7 te neu es Land D im Meer. 1. Ein war Mann, in G der der sich Schiff Ko fahrt lum wohl C bus be kannt, nannt, G wi wi Am7 de de wi wi de de D witt, witt, 7 bum, bum, G bum, bum. Es 1. 2. bum, Glo ri a, Vik to ri a, wi de wi de witt, Melodie: nach dem Studentenlied »Ich bin der Doktor Eisenbart«, 1745 Text: unbekannter Autor, 1936 erstmals mit der obigen Melodie gedruckt Von den Tübinger Neckarschwa(l)ben für das Liederprojekt gesungen. 2. Als er den Morgenkaffee trank, da rief er fröhlich: »Gott sei Dank!« Denn schnell kam mit der ersten Tram der span’sche König bei ihm an. Gloria . . . 3. »Kolumbus«, sprach er, »lieber Mann, du hast schon manche Tat getan. Eins fehlt noch unsrer Gloria: Entdecke mir Amerika!« Gloria . . . 4. Gesagt, getan, ein Mann, ein Wort, am selben Tag fuhr er noch fort. Und eines Morgens schrie er: »Land! Wie deucht mir alles so bekannt.« Gloria . . . 5. Das Volk an Land stand stumm und zag. Da sagt Kolumbus: »Guten Tag! Ist hier vielleicht Amerika?« Da schrien alle Wilden: »Ja!!!« Gloria . . . 6. Die Wilden waren sehr erschreckt und schrien all: »Wir sind entdeckt!« Der Häuptling rief gleich: »Lieber Mann, alsdann bist du Kolumbus dann!« Gloria . . . Das Lied wird oft wegen mangelnder political correctness kritisiert. Am ehesten versteht man die Mehrdeutigkeit des Textes vor dem Hintergrund der Erstveröffentli- chung in »Der Pott. Ein unverschämtes Liederbuch voll Stumpfsinn, Rührseligkeit, Ausgelassenheit und Spott für geborene Kindsköpfe und solche, die es mit der Zeit geworden sind«, das Fritz Jöde 1936 – in der Zeit des Nationalsozialismus – unter einem Pseudonym veröffent- lichen konnte. Der Unsinntext ließ und lässt bis heute viel Platz für Deutungen »zwischen den Zeilen«. 59
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Ein Männlein steht im Walde 2. Das Männlein steht im Walde auf einem Bein und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein. Sagt, wer mag das Männlein sein, das da steht im Wald allein mit dem kleinen schwarzen Käppelein? das da steht im Wald al lein mit dem pur pur ro ten Män te lein? Pur pur ein Mänt lein um. Sagt, wer mag das Männ lein sein, Ein Männ lein steht im Wal de ganz still und stumm. Es hat von lau ter 1. F B F F C F B F F C C Gm F F C Gm B F C F C 7 7 C 7 7 C 7 Melodie: Volksweise, seit 1800 überliefert Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) auf die überlieferte Melodie Von Inga (10 Jahre, Mädchenkantorei an der Domkirche St. Eberhard Stuttgart) für das Liederprojekt gesungen. Die Diskussion, ob es sich bei der Lösung des Rätsellieds um einen Fliegenpilz oder eine Hagebutte handelt, reißt auch 150 Jahre nach der Entstehung des Textes nicht ab. Die gesprochene 3. Strophe eines unbekannten Verfassers will eine eindeutige Erklärung suggerieren: »Das Männlein dort auf einem Bein / mit seinem roten Mäntelein / und seinem schwarzen Käppelein / kann nur die Hagebutte sein«. Allerdings befriedigt die Lösung nicht nur darum nicht, weil Hagebutten eben nicht allein und auf einem Bein stehen, sondern auch, weil man diese 3. Strophe nicht singen kann! Bleibe das Rätsel also ewig ungelöst . . . 60
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Ein Schneider fing ne Maus 2. Was macht er mit der Maus? Was macht er mit der Maus? Was macht er mit der Mi-Ma-Maus, Mi-Ma-Mause-Maus? Was macht er mit der Maus? 3. Er zieht ihr ab das Fell. Er zieht ihr ab das Fell. Er zieht ihr ab das Mi-Ma-Fell, Mi-Ma-Mause-Fell. Er zieht ihr ab das Fell. G Mi Em Ma 7 Mau Am7 se Maus, D7 ein Schnei G der fing ne D7 G Maus. Maus, Em ein Schnei G der fing ne Mi Am7 Ma Maus, D7 Ein Schnei G der fing ne Maus, G ein Schnei der H fing 7 ne 1. G C Melodie und Text: volkstümlich Von Paul, Laura, Isabel und Seraphina (8, 10, 9 und 10 Jahre) mit dem Ulmer Spatzen Chor für das Liederprojekt gesungen. 4. Was macht er mit dem Fell? 5. Er näht sich einen Sack. 6. Was macht er mit dem Sack? 7. Er steckt hinein sein Geld. 8. Was macht er mit dem Geld? 9. Er kauft sich einen Bock. 10. Was macht er mit dem Bock? 11. Er reitet im Galopp. 12. Was macht er im Galopp? 13. Er fällt dabei in’n Dreck. 61
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Ein Vogel wollte Hochzeit machen ral la la, fi de ral la la, fi de ral la la la la. Ein Vo gel woll te Hoch zeit ma chen in dem grü nen Wal de. Fi de G D G D 7 G C G G D7 1. 6 D Da es noch viele weitere Vögel gibt, kann die Hochzeitsgesell- schaft auch ganz anders aussehen. Wer erfindet neue Strophen für Spatzen, Finken, Meisen, Dompfaffen und weitere Vögel? Melodie: Volksweise, seit 1800 überliefert, beruht aber auf älteren Versionen Text: volkstümlich, bereits um 1460 in einer Handschrift überliefert 2. Die Drossel war der Bräutigam, die Amsel war die Braute. 3. Der Seidenschwanz, der Seidenschwanz, der bracht’ der Braut den Hochzeitskranz. 4. Die Lerche, die Lerche, die führt’ die Braut zur Kerche. 5. Brautmutter war die Eule, nahm Abschied mit Geheule. 6. Der Auerhahn, der Auerhahn, der war der stolze Herr Kaplan. 7. Die Meise, die Meise, die sang das Kyrieleise. 8. Der Wiedehopf, der Wiedehopf, der bracht der Braut nen Blumentopf. 9. Die Puten, die Puten, die machten breite Schnuten. 10. Die Gänse und die Anten, die warn die Musikanten. 11. Der Pfau mit seinem bunten Schwanz macht’ mit der Braut den ersten Tanz. 12. Der lange Specht, der lange Specht, der macht’ der Braut das Bett zurecht. 13. Der Uhu, der Uhu, der macht’ die Fensterläden zu. 14. Die Vogelhochzeit ist nun aus und alle gehn vergnügt nach Haus. 15. Der Hahn, der krähet: »Gute Nacht«, nun wird die Kammer zugemacht. 62
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Eine kleine Geige möcht ich haben 2. Eine kleine Geige klingt gar lieblich, eine kleine Geige klingt gar schön. Nachbars Kinder, unser Spitz, kämen alle wie der Blitz und sängen und sprängen gar lustig herum, ja sängen und sprängen gar lustig herum: Dideldidel dumdum ... Di G del di del dum dum, dum D dum, dum G dum. Di del di del dum dum, dum D7 dum G dum. sän G ge und D sprän 7 ge gar lus G tig he D rum, ja sän G ge und sprän D7 ge gar lus G tig he D rum: Al D le Ta ge spielt A7 ich mir D zwei, drei Stück chen o G der A7 vier D und Ei G ne klei ne Gei ge möcht D ich ha G ben, ei ne klei ne Gei ge hätt D 7 ich gern! G 7 1. 7 Melodie und Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) nach einer Melodie von Franz Lachner (1804–1890) 63
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann tanzt G ein Bi D Ba But Hm ze mann Em in un Am7 serm Haus D7 he rum. rüt D telt sich, 7 er schüt G telt sich, er wirft D sein Säck 7 lein hin G ter sich. Es tanzt G ein Bi D Ba But G ze mann Em in un Am serm D Haus 7 he rum. G Er Es tanzt G ein Bi D Ba But G ze mann Em in un Am serm Haus D7 he rum, G di del D dum. 7 Es G 1. 2. Es tanzt ... Er wirft sein Säcklein her und hin, was ist wohl in dem Säcklein drin? 3. Es tanzt ... Er bringt zur Nacht dem guten Kind die Äpfel, die im Säcklein sind. 4. Es tanzt ... Er wirft sein Säcklein hin und her, am Morgen ist es wieder leer. Der »Butzemann« war ursprünglich ein Poltergeist, der seine Knochen schüttelt und seine Sense hinter sich wirft. In diesem Lied wird daraus ein lustiger Kobold, der im Haus herumtollt und Späße macht. Man kann das Lied auch zu dem Kreisspiel »Faules Ei« singen. Melodie: Volksweise in Anlehnung an eine Melodie von Wenzel Müller (1787–1835) Text: 1. Strophe in »Des Knaben Wunderhorn«, Bd. 3 (1808), weitere Strophen unbekannter Herkunft Von den Thomaner-Anwärtern (Klasse 1 und 2) Leipzig für das Liederprojekt gesungen. 64
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Es tönen die Lieder (Kanon zu 3 Stimmen) la la la la la la la la la la la la la la la la. F es spie let der Hir te auf sei ner Schal F mei: 1. Es tö F nen die Lie C7 der, der Früh ling kehrt wie F der, 2. 3. F F C7 C7 Melodie und Text: volkstümlich, aus dem 19. Jahrhundert Von Loreen und Tabea (beide 9 Jahre) mit dem Nachwuchs des Cross Over Jugendchors Beckum für das Liederprojekt gesungen. 65
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Es war eine Mutter Früh Em ling, Am den Som H mer, Em den Herbst Am7 und den D7 Win G ter. 1. Es war G ei ne D7 Mut G ter, die Em hat Am te vier D7 Kin G der, D den Melodie und Text: aus Baden, in verschiedenen Varianten überliefert Von Angelika Kirchschlager sowie von Vera und Thirza (10 und 9 Jahre, Wir Kinder vom Kleistpark Berlin) für das Liederprojekt gesungen. 2. Der Frühling bringt Blumen, der Sommer den Klee, der Herbst, der bringt Trauben, der Winter den Schnee. 66
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Finster, finster (Kanon zu 4 oder 8 Stimmen) und Ge spens ter äch zen: u i, u i, u i i! und der U hu ruft im Grun de: Geis ter stun de. Schwar ze Ra ben kräch zen Fins ter, fins ter, fins ter, fins ter, nur der Glüh wurm glüht im Gins ter Em Hm Em Hm Em Hm Em Hm 7 7 Em Em Em Hm Hm Hm Em 7 Em Em Hm 1. 2. 3. 4. 5. 6. 8. 7. Hm Hm Em 7 Hm Em Hm Em 7 7. Hm Em Hm Em Hm Em 7 7 Hm 7 Melodie und Text: mündlich überliefert Von Amelie (10 Jahre) mit dem Ulmer Spatzen Chor für das Liederprojekt gesungen. 67
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Froh zu sein bedarf es wenig (Kanon zu 4 Stimmen) Froh D zu sein G be darf es we nig und wer froh ist, ist ein Kö nig. 2. 3. 4. 7 D D D 7 7 7 G G G 1. Melodie und Text: August Mühling (1776–1847) 68
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Fuchs, du hast die Gans gestohlen wehr, D sonst A7 wird dich der Jä D ger ho len mit D dem Schieß A7 ge wehr. D gib G sie wie der her! D Sonst A7 wird dich der Jä D ger ho len mit A7 dem Schieß ge Fuchs, D du hast die Gans ge stoh len, gib G sie wie der her, D 1. A Melodie: volkstümlich Text: Ernst Anschütz (1780–1861), Leipzig 1824 Von Michael Volle für das Liederprojekt gesungen. 2. Seine große, lange Flinte |: schießt auf dich den Schrot. :| |: Dass dich färbt die rote Tinte und dann bist du tot. :| 3. Liebes Füchslein, lass dir raten, |: sei doch nur kein Dieb. :| |: Nimm, du brauchst nicht Gänsebraten, mit der Maus vorlieb. :| 69
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Grün, grün, grün sind alle meine Kleider grün H7 ist, weil Em mein Am Schatz ein D Jä 7 ger, Jä ger ist. G al D7 les, was ich hab. G Da G rum G 7 lieb Am ich al les, D was so G Grün, grün, grün Am sind D al 7 le mei ne Klei G der, grün, grün, Am grün ist 1. Am 7 7 G Kennt ihr noch andere Berufe, bei denen man an der Farbe der Kleidung erkennen kann, um welche Tätigkeit es sich handelt? Melodie und Text: aus Pommern, seit Anfang des 19. Jahrhunderts in vielen Varianten in ganz Deutschland überliefert Von Ingeborg Danz für das Liederprojekt gesungen. 2. Blau, blau, blau sind alle meine Kleider, blau, blau, blau ist alles, was ich hab. Darum lieb ich alles, was so blau ist, weil mein Schatz ein Seemann, Seemann ist. 3. Schwarz, schwarz, schwarz sind alle meine Kleider, schwarz, schwarz, schwarz ist alles, was ich hab. Darum lieb ich alles, was so schwarz ist, weil mein Schatz ein Schornsteinfeger ist. 4. Weiß, weiß, weiß sind alle meine Kleider, weiß, weiß, weiß ist alles, was ich hab. Darum lieb ich alles, was so weiß ist, weil mein Schatz ein Bäcker, Bäcker ist. 5. Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider, bunt, bunt, bunt ist alles, was ich hab. Darum lieb ich alles, was so bunt ist, weil mein Schatz ein Maler, Maler ist. 70
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Neben dem spanischen »Buenos dias«, dem englischen »Good morning« und dem griechischen »Kalimera« können selbstverständlich Begrüßungsworte aus vielen anderen Sprachen eingesetzt werden, z. B.: bonjour (frz.), buon giorno (ital.), dzień dobry (poln.), dobry djen (russ.), günaydın (türk.). Guten Morgen, good morning (Kanon zu 4 Stimmen) di as, bue nos di as! Ka li me ra, ka li me ra! Gu ten Mor gen, gu ten Mor gen! Good morn ing, good morn ing! Bue nos 1. 2. 3. 4. G G G D D D 7 G G G D D7 D 7 7 D G G D Melodie und Text: mündlich überliefert, nach dem englischen »London’s burning« Von der Vaihinger Kinderkantorei für das Liederprojekt gesungen. 71
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Hab ne Tante aus Marokko G Tan D te aus Ma rok D7 ko und die G kommt (hipp, hopp). Tan G te aus Ma rok G7 ko, hab ne Tan C te aus Ma rok A7 ko, hab ne Tan te aus Ma rok ko und die kommt D7 (hipp, hopp), hab ne 1. Hab ne Tan G te aus Ma rok ko und die kommt (hipp, hopp), hab ne G Am Ende jeder Strophe kann man die Sprechsilben der Vorstrophen aneinanderreihen, also z.B. in Strophe 3: »hipp, hopp, hoppeldihopp, krks, krks«. Melodie: nach dem Spiritual »She’ll be coming round the mountain«, bei uns mit dem Text »Von den blauen Bergen kommen wir« bekannt. Text: volkstümlich Von Anna, Carla, Lisa, Juliane und Maike (10, 7, 10, 12 und 8 Jahre) mit dem Nachwuchs des Cross Over Jugendchors Beckum für das Liederprojekt gesungen. 2. Und sie kommt auf zwei Kamelen, wenn sie kommt [hoppeldihopp] . . . 3. Und dann schlachten wir ein Schwein- chen, wenn sie kommt [krks, krks] . . . 4. Und dann trinken wir ne Flasche, wenn sie kommt [gluck-gluck] . . . 5. Und dann essen wir ne Torte, wenn sie kommt [schmatz-schmatz] . . . 6. Und dann schrubben wir die Bude, wenn sie kommt [schrubb-schrubb] . . . 7. Und dann kommt ein Telegramm, dass sie nicht kommt [oh-oh] . . . 8. Und dann kommt ein Telegramm, dass sie doch kommt [juchhe] . . . 72
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Hänschen klein 2. Sieben Jahr, trüb und klar, Hänschen in der Fremde war. Da besinnt sich das Kind, eilet heim geschwind. Doch nun ist’s kein Hänschen mehr, nein, ein großer Hans ist er, braun gebrannt Stirn und Hand, wird er wohl erkannt? »Wünsch dir Glück!«, sagt ihr Blick, »kehr nur bald zu rück!« A ber Mut ter wei net sehr, hat ja nun kein Häns chen mehr! Stock und Hut steht ihm gut, ist gar wohl ge mut. Häns chen klein ging al lein in die wei te Welt hi nein. 1. F F C7 F F F C7 C7 C7 C F C7 C7 F F F Dieses berühmte Kinderlied wird mit kleinen Kindern gern in einer verkürzten, einstrophigen Version gesungen, die O. Frömmel (1899) zugeschrieben wird. Die letzten beiden Zeilen der 1. Strophe lauten dort: »Da besinnt sich das Kind, läuft nach Haus geschwind«. Die ursprüng- liche erzieherische Absicht des Original-Textes, der von Trennung, Abschied und Rückkehr handelt, wird in der Umdichtung ad absurdum und ins Gegenteil verkehrt. Melodie: volkstümlich, nach dem Jagdlied »Fahret hin«, 1807 Text: Franz Wiedemann (1821–1882), »Samenkörner für Kinderherzen«, Dresden 1877 Von Aurelia (11 Jahre, Mädchenkantorei an der Domkirche St. Eberhard Stuttgart) für das Liederprojekt gesungen. 3. Eins, zwei, drei gehn vorbei, wissen nicht, wer das wohl sei. Schwester spricht: »Welch Gesicht?«, kennt den Bruder nicht. Kommt daher die Mutter sein, schaut ihm kaum ins Aug hinein, ruft sie schon: »Hans, mein Sohn! Grüß dich Gott, mein Sohn!« 73
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Hänsel und Gretel Pfef F fer ku 7 chen fein. C Wer F mag der Herr wohl von die C7 sem Häus chen sein? F fins ter und auch C7 so bit ter kalt. F Sie ka C7 men an ein Häus Gm chen von Hän F sel und Gre tel ver lie C7 fen sich im Wald. F Es war so 1. B Märchenlieder faszinieren Kinder immer wieder aufs Neue. Selbst wenn es sich, wie hier, um eine Szenerie mit Angst und Bedrohung handelt, genießen Kinder das Gruseln, weil sie sicher sein können, dass am Schluss ein gutes Ende steht und die Welt wieder in Ordnung ist. Melodie und Text: ab Beginn des 20. Jahrhunderts nach dem Grimm’schen Märchen überliefert; erstmals gedruckt 1901 von Paul Hoffmann, der möglicherweise der Verfasser ist Von Christian Elsner und Tochter Paulina (10 Jahre) für das Liederprojekt gesungen. 2. Hu-hu, da schaut eine alte Hexe raus. Sie lockt die Kinder ins Pfefferkuchenhaus. Sie stellte sich gar freundlich. O, Hänsel, welche Not! Ihn wollt sie braten im Ofen braun wie Brot! 3. Doch als die Hexe zum Ofen schaut hinein, ward sie gestoßen von unserm Gretelein. Die Hexe musste braten, die Kinder gehn nach Haus. Nun ist das Märchen von Hans und Gretel aus. 74
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Häschen in der Grube hüp fen kannst? Häs chen, hüpf! Häs chen, hüpf! Häs chen, hüpf! schlief. Ar mes Häs chen, bist du krank, dass du nicht mehr Häs chen in der Gru be saß und schlief, saß und D D D G G A7 D D Em A A Em Hm 7 7 7 D D D D A A A 7 7 7 Melodie: Karl Enslin (1819–1875) Text: Friedrich Fröbel (1782–1875), nach seinem Spiel »Nix in der Grube«. Populär wurde nur die erste Strophe mit der Melodie von Karl Enslin. Von den Thomaner-Anwärtern (Klasse 1 und 2) Leipzig für das Liederprojekt gesungen. 75
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Heißa Kathreinerle Hei D ßa Ka threi Hm7 ner le, Em frisch 7 im mer A7 zu! D Di A7 dl, du dl, da dl, D schrum, schrum, schrum, geht A7 schon der Hop D ser rum. schürz D dir dein Rö cke le, gönn A7 dir kein D Ruh! Hei D ßa Ka threi ner le, schnür A7 dir die Schuh, D 1. Melodie: alte Pfeiferweise aus dem Elsass Text: aus dem frühen 20. Jahrhundert, unbekannter Herkunft Von der Vaihinger Kinderkantorei für das Liederprojekt gesungen. 2. Dreh wie ein Rädele flink dich zum Tanz, fliegen die Zöpfele, wirbelt der Kranz! Didl, dudl, dadl, schrum, schrum, schrum, lustig im Kreis herum dreh dich, mein Mädel, im heiteren Tanz! 3. Heute heißts lustig sein, morgen ists aus, sinket der Lichter Schein, gehn wir nach Haus! Didl, dudl, dadl, schrum, schrum, schrum, morgen mit viel Gebrumm fegt unsre Wirtin den Tanzboden aus. 76
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Heut ist ein Fest (Kanon zu 3 oder 6 Stimmen) Quak, 3. quak, quak, 6. quak! Ball 2. und Kon zert und ein gro 5. ßes Di ner. Heut 1. ist ein Fest bei den Frö 4. schen am See, quak, quak, quak, quak, D G D G D D G G 7 7 D 7 G D G Melodie und Text: volkstümlich 77
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. Heut geht die Lies mit mir zum Schützenfest. Ob sie aber über Oberammergau oder aber über Unterammergau oder aber überhaupt net geht, steht noch net fest. 3. Wenn die Uhr zwölfe schlagt, gehn wir nach Haus. Ob wir aber über Oberammergau oder aber über Unterammergau oder aber überhaupt net gehn, ist noch net raus. Nach dem mündlich tradierten Kanon »Himmel und Erde müssen vergehn, aber die Musici, aber die Musici, aber die Musici bleiben bestehn.« Text: Anonymus Vom Kinderchor der Staatsoper Stuttgart für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) Spaßvariante: Hans isst den Schweizerkäs mit dem Gebiss. Ob er’n aber übern Oberkiefer kaut oder aber übern Unterkiefer kaut oder aber überhaupt nicht kaut, ist nicht gewiss. Heut kommt der Hans zu mir (Kanon zu 3 Stimmen) 043-1 3. o der a ber ü ber haupt nicht kommt, das ist nicht g’wiss. 2. Ob er a ber ü ber O ber am mer gau o der a ber ü ber Un ter am mer gau 43 Heut kommt der Hans zu mir 1. Heut kommt der Hans zu (Kanon) mir, freut sich die Lies. Gm C F 7 F F F Gm Gm C C 7 7 F F 78
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Hopp, hopp, hopp 2. Tipp, tipp, tapp! Wirf mich ja nicht ab! Zähme deine wilden Triebe, Pferdchen, tu es mir zuliebe. Tipp, tipp, tapp! Wirf mich ja nicht ab! 3. Brr, brr, he! Steh doch Pferdchen, steh! Sollst schon heute weiter springen, muss dir nur erst Futter bringen. Brr, brr, he! Steh doch, Pferdchen, steh! Hopp, hopp, hopp! Pferd chen, lauf Ga lopp! Ü ber Stock und ü ber Stei ne, a ber brich dir nicht die Bei ne. Hopp, hopp, hopp! Pferd chen, lauf Ga lopp! 1. G D G 7 D D G 7 7 G G G D7 Melodie: Carl Gottlieb Hering (1766–1853), 1807 Text: Carl Hahn (1778–1854), 1807 Von Luise (9 Jahre, SingsalaSing Ochsenhausen) für das Liederprojekt gesungen. 4. Ja, ja, ja! Juch, nun sind wir da! Schwester, Vater, liebe Mutter, findet auch mein Pferdchen Futter? Ja, ja, ja! Juch, nun sind wir da! 79
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Hoppe, hoppe Reiter Fällt F er F in E den Sumpf, D7 macht Gm7 der Rei C7 ter plumps! F Fällt er in den Gra ben, fres sen ihn die Ra ben. Hop F pe, hop B pe Rei F ter, wenn F er fällt, B dann schreit F er. Melodie und Text: volkstümlich, um 1800 Von Catalina (10 Jahre, Ulmer Spatzen Chor) für das Liederprojekt gesungen. 80
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Horch, wie der Magen knurrt · Kohldampf (Kanon zu 2 bis 4 Stimmen) 1. Horch, G wie der Ma D gen knurrt: Kohl 2. dampf! Kohl 3. dampf! 4. Kohl dampf! D D D G G G Mit Gabeln und Löffeln könnt ihr dazu eine rhythmische Begleitung erfinden. Melodie und Text: volkstümlich 81
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Ich bin ein Musikante 2. Ich kann auch blasen auf der Trompete, wir können blasen auf der Trompete: tengtengtereng . . . 3. Ich kann auch schlagen die große Trommel, wir können schlagen die große Trommel: pumpumperum . . . sim se rim, sim sim Cm6 se D rim, 7 sim 1. G sim se rim, sim 2. sim. G spie len auf uns rer Gei ge: sim sim se rim, sim Ich Vorsänger kann auch spie len auf mei ner Gei ge, wir Alle kön nen sind G die Mu si kan ten und Cm komm’n 6 aus Schwa D7 ben land. G 1.–4. Ich Vorsänger bin G ein Mu si kan te und komm Cm6 aus Schwa D7 ben land. G Wir Alle 1. G G D D G D G D G Erfinde weitere Varianten wie: Ich kann auch blasen auf der Posaune: dohidoha, dohi. Ich kann auch spielen die Klarinette: tühütühü, tühü. Ich kann auch spielen auf meinem Kontrabass: schrumschrumscherum, schrumschrum. Melodie und Text: volkstümlich Von Mia, Charlotte, Carlotta und Alexander (10, 11, 10 und 11 Jahre, Vaihinger Kinderkantorei) für das Liederprojekt gesungen. 4. Ich kann auch spielen die kleine Flöte, wir können spielen die kleine Flöte: tü tü tü tü . . . 82
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Ich geh mit meiner Laterne Lich Hm tern hell Em sind wir Hm zur Stell. Em Ra bim Am mel, ra bam D mel, ra 7 bumm. G o leuch ten die Ster ne und un ten leuch ten wir. Mit Ich geh G mit mei ner La ter D ne G und C mei ne La ter D ne mit mir. G Dort 1.–3. ben 6 7 1. Melodie und Text: schon 1818 anonym überliefert, ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Norddeutschland beim Laternen-Laufen bekannt, nach 1945 auch mit Strophen zum Sankt-Martins-Fest überliefert Von der Vaihinger Kinderkantorei für das Liederprojekt gesungen. 2. |: Laternenlicht, verlösch mir nicht! Rabimmel, rabammel, rabumm. :| 3. |: Mein Licht ist aus, wir gehn nach Haus. Rabimmel, rabammel, rabumm. :| Laterne- und Sankt-Martin-Lieder sind ein unverzichtbarer Schatz für Kinder. Mit ihnen lassen sich vielfältige Erfahrungen sammeln, die weit über das Musizieren hinausgehen. Vom Singen beim gemeinsamen Laterne-Basteln bis zur szenischen Vorführung eines Sankt-Martin-Spiels reicht die Palette der Möglichkeiten. Vor allem aber entfalten diese Prozessionslieder mit Lichtern und Laternen in Händen beim abendlichen Rundgang in der Dunkelheit ihre ganz besondere Atmosphäre. 83
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org G (Ostinato) Dum, di da, di Em dum, di da, di dum, Am di da, di D dum, 7 di da, di G 3. Schnee, Eis und Em Käl te müs Am sen bald ver D gehn. 7 Wann G 2. wird es end Em lich Am mal wie der wär D 7 mer sein? Ich G 1. lieb den Em Früh ling, Am ich lieb den Son D 7 nen schein. I like the ers, I like the daf fo dils, flow I like the moun tains, I like the rol ling hills. I like the fire place, when the light is low. 4. 1. Ich lieb den Frühling, I like the flowers (Kanon zu 4 Stimmen) Melodie aus England überliefert, Text: englisch und deutsch volkstümlich, weitere Strophen finden sich aus urheberrechtlichen Gründen nur im Kinderlieder-Buch. Von Verena und Julia (11 und 13 Jahre) mit dem Nachwuchs des Cross Over Jugendchors Beckum für das Liederprojekt gesungen. Dieses Lied kann als Quodlibet mit »Zwei kleine Wölfe«, Bearbeitung von Werner Rizzi, gesungen werden. 84
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org In dem Wald, da steht ein Haus Ar G mes E Häs 7 G chen, komm Am he rein, reich D 7 mir dei Am7 ne D7 G Hand. Hil G fe, Hil Em7 fe, helft Am7 mir doch, sonst D7 schießt mich der Jä G ger noch! kommt G ein E Häs 7 G chen an Am ge rannt, klop D7 fet an die G Wand: In G dem Wald, da steht D7 ein Haus, schaut D7 ein Reh zum Fens G ter raus, Melodie und Text: volkstümlich Von den Tübinger Neckarschwa(l)ben für das Liederprojekt gesungen. Das Lied wird insgesamt achtmal gesungen. Bei jeder Wiederholung werden immer zwei weitere Takte nicht mehr gesungen, sondern nur stumm mit den Armbewegungen gezeichnet. Beim letzten Durchgang werden nur noch stumm die Gesten ausgeführt. Das Ganze funktioniert auch »rückwärts«. Für diese Version singt man am besten zunächst das Lied einmal ohne Gesten bis zum Ende und beginnt dann mit dem stummen Durchgang. T. 1+2: ein Haus in die Luft zeichnen T. 3+4: ein »Fernglas« vor die Augen halten T. 5+6: schnelle Laufbewegungen mit den Armen nachzeichnen T. 7+8: Klopfbewegungen mit den Händen an eine imaginäre Wand T. 9+10: Händeringen über dem Kopf T. 11+12: mit den Armen ein Gewehr formen und zielen T. 13+14: heranwinken T. 15+16: sich selbst oder dem Nachbarn die Hand geben 85
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org In meinem kleinen Apfel aus: D es sind D da rin fünf Stüb G chen grad wie D in ei A7 nem Haus. D In mei D nem klei nen Ap Em fel, da sieht A7 es lus tig 1. 7 A Melodie: nach W. A. Mozart (1756–1791), aus »Die Zauberflöte« (»Das klinget so herrlich«); Text: volkstümlich Von Klaus Mertens für das Liederprojekt gesungen. 2. In jedem Stübchen wohnen zwei Kernchen schwarz und fein, die liegen drin und träumen vom lieben Sonnenschein. 3. Sie träumen auch noch weiter gar einen schönen Traum, wie sie einst werden hängen am lieben Weihnachtsbaum. 86
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org In Mutters Stübele 2. Ich muss erfrieren drin mit meinem hm, hm, hm, ich muss erfrieren drin mit meinem Kind. 3. Wenn das die Mutter wüsst, dass ich erfrieren muss, sie würde grämen sich bis in den Tod. 4. Ich geh vors Herrenhaus und du vors hm, hm, hm, ich geh vors Herrenhaus und du vors Tor. hm, hm, hm, in Mut ters Stü B be le, da geht der Wind. E In Mut ters Stü E be le, da geht der 1. A 6 7 Melodie und Text: 19. Jahrhundert, aus dem Breisgau Von Julia und Marleen (beide 13 Jahre, Nachwuchs des Cross Over Jugendchors Beckum) für das Liederprojekt gesungen. 5. Ich krieg ein Äpfele und du ein hm, hm, hm, ich krieg ein Äpfele und du ein’ Birn. 6. Ich sag: vergelts euch Gott, und du sagst: hm, hm, hm, ich sag: vergelts euch Gott, und du sagst: Dank! 87
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Jetzt fahrn wir über’n See 2. |: Und als wir drüben warn, drüben warn, und als wir drüben – :| warn, |: da sangen alle Vöglein, Vöglein, Vöglein, Vöglein, da sangen alle Vöglein, der helle Tag brach – :| an. 3. |: Der Jäger blies ins Horn, blies ins Horn, der Jäger blies ins – :| Horn. |: Da bliesen alle Jäger, Jäger, Jäger, Jäger, da bliesen alle Jäger, ein jeder in sein – :| Horn. ei ner höl zern Wur zel, kein Ru der war nicht 1. 2. dran. mit ei ner höl zern Wur zel, Wur zel, Wur zel, Wur zel, mit 1. Jetzt fahrn wir ü ber’n See, ü ber’n See, jetzt fahrn wir ü ber’n See 1. 2. E Fm B 7 E C Fm B Fm B E 7 7 7 E E Fm C B 7 7 E Dieses Kinderlied gehört zur Gattung der Pfänder- spiele. Wer unvorsichtig in die Pause hineinsingt, muss ein Pfand geben und am Schluss des Spiels eine Aufgabe lösen. Melodie und Text: aus Böhmen, 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts Von der Vaihinger Kinderkantorei für das Liederprojekt gesungen. 4. |: Das Liedlein, das ist aus, das ist aus, das Liedlein, das ist – :| aus. |: Und wer das Lied nicht singen kann, singen, singen, singen kann, und wer das Lied nicht singen kann, der fängt von vorne – :| an. 88
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de cd-2 oh, F du mein Ham C pel mann, mein Ham G7 pel mann bist du! C 1.–8. F Oh, du mein C Ham pel mann, mein G Ham 7 pel mann, mein Ham C pel mann, sei F nem Bett he raus, C aus sei F nem Bett he C raus. Jetzt steigt Hampelmann Jetzt C steigt Ham pel mann, jetzt C steigt Ham pel mann aus 1. Jetzt steigt Hampelmann 2. Jetzt zieht Hampelmann, jetzt zieht Hampelmann sich seine Strümpfe an, sich seine Strümpfe an. Oh, du mein Hampelmann ... 3. Jetzt zieht Hampelmann, jetzt zieht Hampelmann sich seine Hose an, sich seine Hose an. Oh, du mein Hampelmann ... 4. Jetzt zieht Hampelmann, jetzt zieht Hampelmann sich seine Schuhe an, sich seine Schuhe an. Oh, du mein Hampelmann ... Melodie und Text: mündlich überliefert Von SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen. 89
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Jimba, jimba Tra Em la la la la la, jim Am ba pa pa lusch ka, tra la la la la la, jim H 7 ba pa pa Em gei. Hey! Jim Em ba, jim ba, jim Am ba pa pa lusch ka. Jim Em ba, jim ba, jim H7 ba pa pa gei. Em H7 H7 Em la la Vorschlag für einen Kreistanz: T. 1+2: 4 Ausfallschritte mit je 4 Beistellschritten nach rechts T. 3+4: 4 Ausfallschritte mit je 4 Beistellschritten nach links in die Ausgangsposition T. 5: 4 kleine Schritte in die Mitte, mit rechts beginnen, dabei die Hände in die Luft T. 6: 2 x mit den Händen auf die Oberschenkel klatschen, 2 x in die Hände klatschen T. 7: 4 kleine Schritte zurück, mit rechts beginnen, dabei die Hände in die Luft T. 8: 2 x mit den Händen auf die Oberschenkel klatschen, 1 x in die Hände klatschen Bei »Hey« die Hände in die Höhe Melodie und Text: volkstümliches Nonsense-Lied. »Jimba, jimba« kann auch als Kanon gesungen werden. Von Elisabeth, Jana, Eisosa und Vincent (5, 5, 4 und 5 Jahre, Wir Kinder vom Kleistpark Berlin) für das Liederprojekt gesungen. 90
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Kommt ein Vogel geflogen Fuß, F hat ein’ Zet tel im Schna B bel, von der Mut C7 ter ein’ Gruß. F 1. Kommt ein Vo F gel ge flo C gen, setzt sich nie C7 der auf mein’ Melodie und Text: »Schnadahüpferl«-Lied aus Österreich, erstmals 1824 als Bühnenlied in Wien belegt Von Catalina und Amelie (beide 10 Jahre, Ulmer Spatzen Chor) für das Liederprojekt gesungen. 2. Lieber Vogel, flieg weiter, nimm ein’ Gruß mit und ein’ Kuss, denn ich kann dich nicht begleiten, weil ich hier bleiben muss. 91
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald 2. Kuckuck, Kuckuck, lässt nicht sein Schrei’n. Komm in die Felder, Wiesen und Wälder; Frühling, Frühling, stelle dich ein. 3. Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held! Was du gesungen, ist dir gelungen: Winter, Winter, räumet das Feld. tan zen und sprin gen! Früh ling, Früh ling, wird es nun bald. Ku ckuck, Ku ckuck, ruft’s aus dem Wald. Las set uns sin gen, G G D D 7 7 G G D Am 7 7 1. Melodie: aus Österreich Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) Von Sarah (11 Jahre, Mädchenkantorei an der Domkirche St. Eberhard Stuttgart) für das Liederprojekt gesungen. 92
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Laterne, Laterne auf, Am mein Licht, Dm bren ne auf, Am mein Dm Licht, a ber nur F mei ne lie B be La ter F ne nicht. La ter F ne, Dm La ter F ne, Dm Son F ne, Mond Dm und Ster F ne. Dm Bren ne Melodie: aus Norddeutschland, seit Mitte des 19. Jahrhunderts gesungen Text: geht vermutlich auf das Gedicht »Mit einer Handlaterne« von Theodor Storm (1817–1888) zurück Von Maximilian und Karla (beide 10 Jahre, Ulmer Spatzen Chor) für das Liederprojekt gesungen. 93
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Laurentia Mon tag wär und ich bei mei ner Lau ren tia wär, Lau ren tia wär. sam men sein? Am Mon tag! Ach, wenn es doch schon wie der Lau ren tia, lie be Lau ren tia mein, wann wol len wir wie der bei * G 1. D D7 G G G G D D D D D G G G D 7 7 7 Spielvorschlag: Im Kreis aufstellen und bei »Laurentia« sowie bei jedem Wochentag schnell in die Hocke gehen und wieder aufstehen. Wenn man am »Sonntag« noch nicht genug hat, kann man mit den Monatsnamen weitermachen und auch bei jeder Wiederholung das Lied etwas schneller singen! Melodie und Text: volkstümlich, seit etwa 1800 überliefert Von den Tübinger Neckarschwa(l)ben für das Liederprojekt gesungen. 2. Laurentia, liebe Laurentia mein, wann wollen wir wieder beisammen sein? Am Dienstag! Ach, wenn es doch schon wieder Montag, Dienstag wär und ich bei meiner Laurentia wär, Laurentia wär. * In den folgenden Strophen kommt jeweils ein Wochentag dazu, z. B. 3. Strophe: »Montag, Dienstag, Mittwoch wär« usw. bis »Sonntag« 94
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Machet auf das Tor Ma chet auf F das Tor! Dm Ma chet auf F das Tor! Es Dm kommt C ein gold ner Wa F gen. 1. 7 Spielvorschlag: Die Kinder stehen in Paaren hintereinander und bilden durch Hochhalten der Arme Tore. Das hinterste Paar geht durch die Tore und bildet vorne wieder ein Tor, usw. Melodie und Text: aus Hessen, seit dem späten 19. Jahrhundert überliefert 2. Wer sitzt darin? Wer sitzt darin? Ein Mann mit goldnen Haaren. 3. Was will er denn? Was will er denn? Er will die Schönste holen. 4. Was tat sie denn? Was tat sie denn? Sie hat sein Herz gestohlen. 5. Die Erste will er nicht, die Zweite will er nicht, die Dritte will er holen. 95
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Mein Hut, der hat drei Ecken hätt D er nicht drei E A7 cken, so wär A7 er nicht mein Hut. D Mein Hut, D der hat drei E A7 cken, drei E A7 cken hat mein D Hut, und Das Lied kann mit Gesten begleitet werden. Mit jeder Wiederholung des Liedes lässt man ein Wort mehr weg und stellt es nur durch die Geste dar. Melodie: italienische Volksweise »O cara mama mia«, die auf eine neapolitanische Canzonetta vor 1816 zurückgeht Text: erstmals 1886 im Saarland belegt Vom Ulmer Spatzen Chor für das Liederprojekt gesungen. 96
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad 2. Meine Oma hat im hohlen Zahn ein Radio... 3. Meine Oma hat nen Nachttopf mit Beleuchtung... 4. Meine Oma hat Klosettpapier mit Blümchen... 5. Meine Oma hat ne Brille mit Gardine... 6. Meine Oma hat ne Glatze mit Geländer... 7. Meine Oma hat nen Handstock mit nem Rücklicht... tor A rad, mei ne O D ma ist ne ganz E7 pa ten te Frau! tor E7 rad, Mo tor A rad. Mei ne O ma fährt im Hüh D ner stall Mo Mei ne O A ma fährt im Hüh D ner stall Mo tor A rad, Mo 1. A Melodie und Text: Der Text wurde ursprünglich auf die Melodie des Stimmungsliedes »Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen« von Robert Steidl (1865–1927), 1922, gesungen. Die heutige Fassung ist erstmals in einer Aufzeichnung von 1942 eindeutig belegt. Von den Thomaner-Anwärtern (Klasse 1 und 2) Leipzig für das Liederprojekt gesungen. 97
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    005-1 Va ter, lassdie Au gen dein ü ber mei nem Bet te sein. 5. Müde bin ich, geh zur Ruh 1. Mü de bin ich, geh zur Ruh, schlie ße bei de Äug lein zu. F C F F C F 7 7 F F F B C Dm Gm C 7 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 6 Melodie: Volksweise (Taler, Taler, du musst wandern) Text: Luise Hensel (1798–1876) Von Christian und Paulina Elsner für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) Müde bin ich, geh zur Ruh 2. Hab ich Unrecht heut getan, sieh es, lieber Gott, nicht an, deine Gnad und Jesu Blut macht ja allen Schaden gut. 3. Alle, die mir sind verwandt, Gott, lass ruhn in deiner Hand, alle Menschen, groß und klein, sollen dir befohlen sein. 4. Kranken Herzen sende Ruh, nasse Augen schließe zu. Lass den Mond am Himmel stehn und die stille Welt besehn. 98
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org O wie ist es kalt geworden 2. Auf die Berge möcht ich fliegen, möchte sehn ein grünes Tal, möcht in Gras und Blumen liegen und mich freun am Sonnenstrahl. 3. Möchte hören die Schalmeien und der Herden Glockenklang, möchte freuen mich im Freien an der Vögel süßem Sang. O wie ist es kalt ge wor den und so trau rig, öd und leer! Rau e F 1. F C C B 7 7 Win de wehn von Nor den und die Son ne scheint nicht mehr. F F C Gm B F C 7 7 C Melodie und Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersle- ben (1798–1874), um 1835 Von Ann-Kathrin, Svenja und Lea (15, 13 und 13 Jahre) mit dem Nachwuchs des Cross Over Jugendchors Beckum für das Liederprojekt gesungen. 4. Schöner Frühling, komm doch wieder, lieber Frühling, komm doch bald; bring uns Blumen, Laub und Lieder, schmücke wieder Feld und Wald! 5. Ja, du bist uns treu geblieben, kommst nun bald in Pracht und Glanz, bringst nun bald all deinen Lieben Sang und Freude, Spiel und Tanz. 99
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Ringel, Ringel, Reihe sit F zen un B term Hol F der busch, ma F chen al B le husch, F husch, husch. Rin F gel, Rin B gel, Rei F he, sind F der Kin B der drei F e, ma chen al le husch, husch, husch. auch: C F 7 Spielvorschlag: Die Kinder fassen einander an den Händen und gehen singend im Kreis herum. Am Schluss lassen sich alle gleichzeitig auf den Boden nieder. Melodie: Volksweise; Text: aus »Des Knaben Wunderhorn«, 1808 Von Felix (8 Jahre, Stuttgarter Hymnus-Chorknaben) für das Liederprojekt gesungen. Variante: Ringel, Ringel, Rosen, gelbe Aprikosen, Veilchen blau, Vergissmeinnicht, alle Kinder setzen sich. 100
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Sankt Martin 2. Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee, da saß ein armer Mann, hatt’ Kleider nicht, hatt’ Lumpen an: »O helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bittre Frost mein Tod!« 3. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin zieht die Zügel an, sein Ross steht still beim armen Mann. Sankt Martin mit dem Schwerte teilt den warmen Mantel unverweilt. Mar tin ritt mit leich tem Mut, sein Man tel deckt’ ihn warm und gut. Schnee und Wind, sein Ross, das trug ihn fort ge schwind. Sankt Sankt Mar tin, Sankt Mar tin, Sankt Mar tin ritt durch F B F Gm C F C7 F F 7 1. F F F C C Schluss: auch Halbenoten a’, g’, f’. Es gibt noch weitere Strophen, die ausführlich die Lebensgeschichte des Bischofs von Tours beschreiben. Melodie und Text: volkstümlich, vom Niederrhein Von der Mädchenkantorei an der Domkirche St. Eberhard Stuttgart gesungen sowie von Csaba Székely mit Gitarre für das Liederprojekt eingespielt. 4. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin gibt den halben still, der Bettler rasch ihm danken will. Sankt Martin aber ritt in Eil hinweg mit seinem Mantelteil. 101
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Schneeflöckchen, Weißröckchen schneit; du kommst aus den Wol ken, dein Weg ist so weit. Schnee flöck chen, Weiß röck chen, wann kommst du ge D A7 D D D A G 7 1. A Melodie: unbekannter Herkunft, die heutige Melodiefassung ist seit ca. 1945 gebräuchlich Text: nach Hedwig Haberkorn (1837–1902) Von Christoph Prégardien für das Liederprojekt gesungen. 2. Komm, setz dich ans Fenster, du lieblicher Stern; malst Blumen und Blätter, wir haben dich gern. 3. Schneeflöckchen, du deckst uns die Blümelein zu, dann schlafen sie sicher in himmlischer Ruh. 4. Schneeflöckchen, Weißröckchen, komm zu uns ins Tal, dann baun wir den Schneemann und werfen den Ball. 102
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Spannenlanger Hansel 2. Lauf doch nicht so närrisch, spannenlanger Hans! Ich verlier die Birnen und die Schuh noch ganz. Trägst ja nur die kleinen, nudeldicke Dirn, und ich schlepp den schweren Sack mit großen Birn’. schüt C7 telst du die Am klein’, 7 wenn Dm7 das Säck lein voll G7 ist, gehn C7 wir wie der F heim. gehn F wir in den D Gar 7 ten, schüt Gm teln wir C7 die F Birn’. Schüt F tel ich die gro B ßen, Span F nen lan ger Han Dm sel, nu Gm del di C7 cke F Dirn, 1. Spielvorschlag: Im Kreis aufstellen und an den Händen fassen. Bei den ersten beiden Zeilen im Kreis tanzen. Bei »Schüttel ich die großen« sucht sich jeder Junge ein Mädchen und jedes Mädchen einen Jungen als Partner und tanzt als Paar. Zu Beginn der 2. Strophe hintereinander herlaufen. Bei »Trägst ja nur die kleinen« wieder zum Kreis formen und im Kreis tanzen. Melodie und Text: volkstümlich Von Sebastian und Amelie (8 und 10 Jahre, Ulmer Spatzen Chor) für das Liederprojekt gesungen. 103
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Summ, summ, summ F Summ, C summ, 7 F summ! Bien Gm chen, summ he C7 F rum! Ei, F wir tun dir nichts C zu Lei de, flieg F nur aus in Wald C und Hei de! Summ, summ, summ! F Bien Gm chen, summ he C7 rum! F F 1. C 7 Melodie: Volksweise Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874), 1843 Von Lydia Teuscher sowie von Clara (5 Jahre, SingsalaSing Ochsenhausen) für das Liederprojekt gesungen. 2. Summ, summ, summ! Bienchen, summ herum! Such in Blumen, such in Blümchen dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen! Summ, summ, summ! Bienchen, summ herum! 3. Summ, summ, summ! Bienchen, summ herum! Kehre heim mit reicher Habe bau uns manche volle Wabe! Summ, summ, summ! Bienchen, summ herum! 104
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Suse, liebe Suse 2. Suse, liebe Suse, ist das eine Not! Wer schenkt mir einen Dreier zu Zucker und Brot? Verkauf ich mein Bettchen und leg mich aufs Stroh, da sticht mich keine Feder und beißt mich kein Floh. Leis C7 ten da zu, F drum gehn die lie ben Gäns chen und hab’n C7 kei ne F Schuh. Gäns chen, die hab’n C kei ne Schuh. F Der Schus C ter hat’s Le F der, kein’ Su F se, lie be Su se, was ra C schelt im Stroh? F Das sind die lie ben 1. Melodie: Wiegenlied aus dem 17. Jahrhundert (»Eia popeia, was raschelt im Stroh«). Humperdinck nahm das Lied 1893 in seine Oper »Hänsel und Gretel« auf Text: nach »Des Knaben Wunderhorn«, Bd. 3, 1808 Von Christoph Prégardien sowie von Stephan Genz (»Eia popeia«) für das Liederprojekt gesungen. 105
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Taler, Taler, du musst wandern Das F ist B schön, das ist F schön, Ring Ta F lein, ler, lass Gm dich nur C nicht F sehn. Ring Ta F lein, ler, Ring Ta Dm lein, ler, du C musst wan F dern von F der ei C nen Hand B zur an F dern. B 7 7 Kreisspiel: Ein Kind hält zwischen den beiden Handflächen eine Münze oder einen Ring versteckt, ein anderes Kind steht außerhalb des Kreises. Die Kinder im Kreis falten die Hände vor dem Bauch, wobei sie die Handflächen leicht geöffnet halten. Während des gemeinsamen Singens geht das Kind mit der Münze nun reihum und hält seine geschlos- senen Handflächen in die geöffneten Hände der Kinder im Kreis. Irgendwann lässt es unbemerkt die Münze in die Hände eines Kindes fallen. Ist das Lied zu Ende, muss das Ratekind sagen, wo sich die Münze befindet. Rät es richtig, darf es nun selbst die Münze wandern lassen. Hat es falsch geraten, ist das Kind mit der Münze in der Hand an der Reihe. Melodie und Text: volkstümlich Von Ruth Ziesak für das Liederprojekt gesungen. 106
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Trarira, der Sommer, der ist da 2. Trarira, der Sommer, der ist da! Wir wollen in die Hecken und woll’n den Sommer wecken. Ja, ja, ja, der Sommer, der ist da! Ja, G ja, ja, 7 der Som Am7 mer, der D7 ist da! G wol G len in den Gar ten D7 und woll’n Am des Som mers war D7 ten. Tra G ri ra, Am der Som mer, der D7 ist da! G Wir 1. E Melodie: Volksweise, neu vertont von Carl Maria von Weber (1786–1826), 1822, von Ludwig Erk vereinfacht Text: aus der Pfalz Von den Tübinger Neckarschwa(l)ben für das Liederprojekt gesungen. 3. Trarira, der Sommer, der ist da! Der Sommer hat gewonnen, der Winter ist zerronnen. Ja, ja, ja, der Sommer, der ist da! 107
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Und wer im Januar geboren ist fein. Hei ßa, hei ßa, hop sa sa, hei ßa, hei ßa, hop sa sa. dreh ma che sich im im Kreis Kreis ei und nen ver tie beu fen ge sich, Knicks, recht fein, recht fein, recht Und wer im Ja nuar ge bo ren ist, tritt ein, tritt ein, tritt ein, der der G G G D D G G D D G G G G D D 7 7 Melodie und Text: volkstümlich, nach einem alten Gesellschaftsspiel Vom Nachwuchs des Cross Over Jugendchors Beckum für das Liederprojekt gesungen. Spielvorschlag: Die Kinder stehen während des Singens im Kreis. Die jeweiligen »Geburtstagskinder« gehen in den Kreis und führen die entsprechenden Bewegungen aus. 108
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Wer will fleißige Handwerker sehn 2. O wie fein, o wie fein, der Glaser setzt die Scheiben ein. 3. Tauchet ein, tauchet ein, der Maler streicht die Wände fein. 4. Zisch, zisch, zisch, zisch, zisch, zisch, der Tischler hobelt glatt den Tisch. 5. Poch, poch, poch, poch, poch, poch, der Schuster schustert zu das Loch. Stein D7 auf Stein, Stein G auf Stein, das Häus Am7 chen wird D7 bald G fer tig D7 sein. G Wer G will flei ßi ge Hand Em7 wer ker sehn, A der 7 muss zu uns Kin dern D7 gehn. 1.–9. 1. Melodie und Text: volkstümlich Von Michael Nagy sowie von den Tübinger Neckarschwa(l)ben für das Liederprojekt gesungen. 6. Stich, stich, stich, stich, stich, stich, der Schneider näht ein Kleid für mich. 7. Rühre ein, rühre ein, der Kuchen wird bald fertig sein. 8. Trapp, trapp drein, trapp, trapp drein, jetzt gehn wir von der Arbeit heim. 9. Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, jetzt tanzen alle im Galopp. 109
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Widewidewenne Wi de wi de wen ne heißt mei A ne Put hen D ne. Kann A nicht ruhn heißt D mein Huhn, Wa A ckel schwanz heißt D mei ne Gans. Wi D de wi de wen ne heißt mei A ne Put hen D ne. 1.–4. 1. D 7 7 7 7 1.–4. Melodie und Text: aus Holstein, 19. Jahrhundert Von Felix, Immanuel und Konstantin (8, 9 und 10 Jahre, Stuttgarter Hymnus-Chorknaben) für das Liederprojekt gesungen. 2. Schwarz-und-weiß heißt meine Geiß, Kurzebein heißt mein Schwein. 3. Ehrenwert heißt mein Pferd, Gute-Muh heißt meine Kuh. 4. O-wie-brav heißt mein Schaf, Schlupf-heraus heißt meine Maus. 110
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Winter, ade 2. Winter, ade! Scheiden tut weh. Gerne vergess ich dein, kannst immer ferne sein. Winter, ade! Scheiden tut weh. dass C mir das Her F ze lacht. Win F ter, a de! F Schei C den tut C7 weh. F Win F ter, a C de! F Schei den tut C weh. F A F ber dein Schei den macht, F C 1. F B Melodie: Volksweise aus dem 18. Jahrhundert Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874), 1835 Von Kurt Moll für das Liederprojekt gesungen. 3. Winter, ade! Scheiden tut weh. Gehst du nicht bald nach Haus, lacht dich der Kuckuck aus. Winter, ade! Scheiden tut weh. 111
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Kinderlieder-Buch von Carus und Reclam © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Wir kommen all und gratulieren (Kanon zu 4 Stimmen) 3. burts G tag D7 un G se rem/r 4. G D7 G 1. Wir G kom D7 men all G und gra tu 2. lie G D7 ren G zum Ge Moritz Hauptmann war von 1842 bis zu seinem Tode 1868 Thomaskantor in Leipzig und Lehrer am dortigen Konservatorium. Dieser Kanon – wohl für den privaten Gebrauch bei den Knaben in der Thomasschule verfasst – wurde bald überregional bekannt und erlebte sogar eine Veröffentlichung auf einer Bildpostkarte. Melodie und Text: Moritz Hauptmann (1792–1868) 112
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    1. Al diewillen te kaap’ren varen - Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren 2. Alouette - O du Lerche 3. Bukkene Bruse - Winz’ge Ziege Liese 4. Calgicilar - Die Musiker 5. Che baccan - Welch ein Krach 6. Dağlar gibi dalgaları - Über Wellen hoch wie Berge 7. Dance tae yer daddy - Komm kleiner Bruder 8. Dzīvoju pie kundziņa pirmajo gadiņu - An dem Königshofe 9. Én elmentem a vásárba félpénzzel - Ich ging auf den Markt ‘nen Groschen in der Hand 10. Es wird scho glei dumpa 11. Frère Jacques - Bruder Jakob 12. Fui ao jardim da Celeste - Celestes Garten 13. Guten Abend gut Nacht 14. Guten Morgen. Good Morning (2) 15. Holka modrooká - Mädchen mit den blauen Äuglein 16. If you’re happy - Bist du glücklich 17. Ja lysytschka - Das kleine Füchslein 18. La danza del serpente - Tanz der langen Schlange 19. La mar estaba salada 20. London Bridge is falling down - Londons Brücke die brach ein 21. Michael Finnigan - Michel Pfennigmann 22. Morgen Kinder wird’s was geben 23. My jesteśmy krasonoludki - Wir sind Zwerge klein wie Mäuschen 24. Oranges and lemons - Äpfel und Pflaumen 25. Pera stus pera kampus - Da drüben auf dem Felde 26. Pleši pleši črni kos - Schwarze Amsel komm zum Tanz 27. Pop goes the weasel - Zack bin ich pleite 28. Prom’nons-nous dans les bois - In den Wald woll’n wir geh’n 29. Rääbeliechtli wo gahsch hii - Rübenlichtlein wo gehst hin 30. Row your boat - Fahr dein Boot 31. Santa Lucia 32. Sing a song of sixpence - Sing ein Lied vom Taler 33. Ta prowatákia - Die Schafe 34. The animal fair - Wir sind auf den Rummel gefahr’n 35. This old man - Opapa 36. U Milice - Milica oh Milica 37. Ušt’i mamo - Liebste Mama 38. We wish you a merry Christmas 39. Wo pole berjosa stojala - Birkenbaum am Hang 40. Zie de maan schijnt door de bomen - Sieh der Mond erhellt den Garten 41. Zwischen Berg und tiefem tiefem Tal 114
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    Frankreich Alouette d O,du Lerche 1. A O, G lou du - et Ler Em7 - te, che, - - gen lie C6 tille be, - - a klei D7 lou ne - - et Ler G - te, che, - - a o, G lou du - et Ler Em7 - te, che, - - je rup C6 te fen - plu will D7 me ich - rai. dich. G - Je Rup G te fen - plu will me ich - rai dich G - H la am tête, Kopf, ™™ ™™ rup je Am7 te fen - plu will me ich - rai dich D7 - la am tête. Kopf. G Und Et a ar D la lou am mer - - tête, ette, Kopf, Tropf, - et a und ar la lou am mer - - tête, ette. Kopf, Tropf. - Ah! O! D7 4 4 # Alouette O, du Lerche # Fine / # * Da capo œ™ œ j œ œ œ j œ j œ j œ J œ œ œ™ œ j œ œ œ j œ j œ j œ J œ Œ œ j œ j œ j œ j œ j œ J œ œ J œ J œ J œ J œ J œ j œ œ J œ J œ œ j œ j œ ˙ Ó 2. Alouette, gentille alouette, alouette, je te plumerai. Je te plumerai le bec, je te plumerai le bec. Et le bec, et le bec, et la tête, et la tête, alouette, alouette. Ah! 3. … les yeux … 4. … le cou … 5. … le dos … 6. … les ailes … 7. … les pattes … 8. … la queue … 2. O, du Lerche, liebe, kleine Lerche, o, du Lerche, rupfen will ich dich. Rupfen will ich dich am Schnabel, rupfen will ich dich am Schnabel. Und am Schnabel, und am Schnabel, und am Kopf, und am Kopf. Armer Tropf, armer Tropf. O! 3. … am Auge … 4. … am Hals … 5. … am Rücken … 6. … am Flügel … 7. … am Fuß … 8. … am Schwanz … www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 116
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    Bukkene Bruse dWinz‘ge Ziege Liese Norwegen 1. Winz’ Lil C le ge - - buk Zie F ken ge - - Bru Lie se se C - - trip hüp Dm7 pet fte - - o ü G7 ver ber - - Wald trol C le trolls - - bru. Brü - „Nå cke. - tar „Halt! C jeg Ich deg!“, werd F sa dich trol fres let sen“, C - - og der var Wald Dm7 så troll - ruft grum G7 i im hu. Nu. C „Nei, Nein, C og nein, nei, nein, Am ta nein, ik friss G ke mich - meg, nicht, jeg an C er dre - tynn sind Am og viel li dicker _ G ten als - jeg. ich, Den War Am som te - kom auf mer der - et Wie Dm7 ter, se - - my auf e ’ne - me dick G7 re ’re - - met Zie G7 ter.“ ge. C - - 2 4 C/E Bukkene Bruse C/E C/G œ j œ j œ j œ j œ œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ Œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ œ J œ J œ j œ j œ œ œ j œ j œ j œ j œ œ 2. Mellom bukken Bruse trampet over trollebru. „Nå tar jeg deg!“, sa trollet og var så grum i hu. „Nei, og nei, ta ikke meg, jeg er tynn og liten jeg. Den som kommer etter, mye mere metter“. (sies: „Så gå da“, sa trollet) 3. Store bukken Bruse trampet over trollebru. „Nå tar jeg deg!“, sa trollet og var så grum i hu. „Jeg er ikke redd for deg, bare kom, jeg stanger deg!“ Og pang og pang det skramlet, stygge trollet ramlet! (sies: „Au da“, sa trollet) Kleine Aussprachehilfe: jeg / deg = jä-i / dä-i å = o u = ü ukk = kurzes „u” wie in „unten” (sies: „Så gå da“, sa trollet gesprochen: „Na, dann geh!“, sagte der Waldtroll) 4. Store bukken Bruse stanget trollet ned i vann. Nå går bukken Bruse så gla’ til setervang. Nå er denne visa slutt, bukkene går ofte ut, danser over brua, opp til seterstua. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 117
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    2. Kleine ZiegeLiese stapfte über Waldtrolls Brücke. „Halt, ich werd dich fressen!“, der Waldtroll ruft im Nu. „Nein, nein, nein, nein friss mich nicht, andre sind viel dicker als ich, warte auf der Wiese auf eine dick’re Ziege“. (gesprochen: „Na, dann geh“, sagte der Waldtroll.) 3. Große Ziege Liese stapfte über Waldtrolls Brücke. „Halt, ich werd dich fressen!“, der Waldtroll ruft im Nu. „Ich hab keine Angst vor dir, komm und ich kämpf’ mit dir!“ Tritt mit ihrem Hufen den Waldtroll in die Fluten. (gesprochen: „Auh!“, sagte der Waldtroll.) 4. Große Ziege Liese stieß den Troll ins kalte Wasser. Freu’n sich alle Ziegen und hüpfen auf die Wiesen. Jetzt ist unser Liedchen aus, alle Ziegen geh’n nach Haus, tanzen mit Entzücken, über Waldtrolls Brücken. Melodie und Text: mündlich überliefert Deutscher Text: Mirjam James (*1973), © Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 118
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    Calgicilar d DieMusiker Türkei 2. Davuluda nasıl calarlar, calarlar. Güm güm gü-mü-güm … Kemençeyi nasıl calarlar, calarlar. Giy giy giy-i-giy … 2. Wer zeigt mir wie man die Trommel spielt, Trommel spielt. Güm güm gü-mü-güm … Wer zeigt mir wie man die Geige spielt, Geige spielt. Giy giy giy-i-giy … Die türkischen Instrumente sind im Aufbau und der Spielweise den abendländischen Instrumenten sehr ähnlich. Zu den Unterschieden gehört, dass die Baglama einen längeren Hals hat als unsere Laute, eine Zurna hat im Vergleich zur Oboe keine Klappen und die Kemençe ist deutlich kleiner als unsere Geige und wird beim Spielen auf den Knien gehalten. Melodie und Text: volkstümlich Deutscher Text: Mirjam James (*1973), © Carus-Verlag, Stuttgart ˇ Kleine Aussprachehilfe: g = wird nicht gesprochen, der davor stehende Vokal wird verlängert ı = dumpfes „e” wie in „kommen“ s = „sch“ wie in „Schule” ç = „tsch“ wie in „Tschüss” z = stimmhaftes „s” wie in „Sonne” ˇ ¸ ™™ G Dm C _ ™™ ™™ C G C ™™ ™™ G Dm C ™™ ™™ Dm C Dm c 1. Zur Wer na zeigt - y mir, - i wie - na man sil O - ca bo - lar e - - lar, spielt, - ca O lar boe - - lar. spielt? - - Calgicilar Düt düt dür ü - düt - düt düt düt düt düt düt. Ba Wer gla zeigt - ma mir, - yi wie - na man sil die - ca Lau lar te - - lar spielt, - ca Lau lar te - - lar. spielt. - Dim dim ˘ dim i - dim dim dim dim dim dim dim. œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ œ Œ œ œ œ Œ œ œ œ J œ J œ œ œ œ Œ œ œ œ Œ œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ œ Œ œ œ œ Œ œ œ œ j œ j œ œ œ œ Œ œ œ œ Œ www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 119
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    Che baccan dWelch ein Krach Italien Che Welch A bac ein can, Krach, - che welch bac ein can Krach! - fa Re A la gen - piog pras gia, selt - - ciag, pitsch E7 ciag, patsch - ciag, auf ciag, das ciag! Dach! Noi Kei A la ne - piog Angst gia macht - non uns D te der mia Re - mo, gen, - - or span E7 che om nen - brel gleich - la den - Schirm tut A ti_ da ab - bia ge - - mo. gen. - - Noi Kei A la ne - piog Angst gia macht - non uns D te der mia Re - mo, gen, - - span or E7 che_ nen om - brel gleich - la den - Schirm tut A ti_ da ab - bia ge - - mo. gen. - - 2 4 ## # Che baccan Was für’n Krach ### ## # _ ## # œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ J œ J œ R œ r œ r œ r œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ J œ J œ J œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ J œ j œ j Melodie und Text: volkstümlich Deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), © Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 120
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    Dağlar gibi dalgalarıd Über Wellen, hoch wie Berge Türkei ™™ G 2. 7 8 1. Ü Dag ˘ C ˘ lar ber Dm - - gi Wel bi len, - - hoch dal Dm ga wie - la Ber - rı ge, - - ben rei C a te - sa ich, ¸ - rım, ja - Daglar gibi dalgalari Über Wellen, hoch wie Berge a rei Dm sa te ¸ - - rım. ich. ™™ Ta Wie ™™ G ka in - mın ei - i nem - ce gro ¸ Dm - ri ßen - - sin Schlos - de se - - sa lebt C ray es - gi sich, bi ja - ya lebt Dm sa es ¸ - rım. sich. ya lebt Dm sa es ¸ - rım. sich. 1. œ œ œ œ j œ œ œ œ j œ œ œ œ j œ œ œ™ œ œ œ œ j œ œ œ œ j œ œ œ œ j œ œ œ™ œ œ œ™ Die Türkei ist zu einem Großteil von Wasser umgeben: vom Ägäischen Meer im Westen, dem Mittelmeer im Süden und vom Schwarzen Meer im Norden. Daher ist es kein Wunder, dass das Leben auf dem Meer mit Begeisterung besungen wird. Melodie und Text: volkstümlich Deutscher Text: Mirjam James (*1973), © Carus-Verlag, Stuttgart Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. 2. Und der Regen fällt in Strömen auf mein Haupt, ja, auf mein Haupt. Alle Menschen von dem Schwarzmeer sind in dieser Welt zuhaus. 3. Ich kann nicht Kemençe spielen auf dem Boot, es schwankt zu sehr. Bitte spiele uns zur Freude einen Tanz vom Schwarzen Meer. 2. Yagmur yagıyor yagmur da basıma tane, tane. Karadeniz usagı da dünyalarda bir tane. 3. Ben kemençe çalamam da, dayım darılır bana. Bir horon havası vur da kurban olayım sana. ¸ ¸ ˇ ˇ ˇ ˇ Kleine Aussprachehilfe: g = wird nicht gesprochen, der davor stehende Vokal wird verlängert ı = dumpfes „e” wie in „kommen“ s = „sch“ wie in „Schule” ç = „tsch“ wie in „Tschüss” z = stimmhaftes „s” wie in „Sonne” ˇ ¸ www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 121
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    Dance tae yerdaddy d Komm, kleiner Bruder Schottland 1. Komm, Dance B¨ tae klei yer ner - Bru dad dy, der, - - ma greif Cm7 bon in nie die - lad Ru F7 die, der, - - dance komm, B¨ tae klei yer ner - Bru dad dy, der, - - ma mein Cm7 Brü bon F7 nie der - - lamb! lein! B¨ - Wir And B¨ ye’ll hol’n get heut a ein fi Fisch shie lein, - - brin in F7 a gen’s - lit auf tle das - di Tisch shie, lein, - - Wir ye’ll B¨ hol’n get heut a das fi Fisch shie, lein, - - brin when Cm7 the gen’s - boat fröh F7 lich comes - heim. hame. B¨ Dance Komm, B¨ tae klei yer ner - dad Bru dy, der, - - ma greif F7 bon in nie die - lad Ru die, der, - - dance komm, B¨ tae klei yer ner - dad Bru dy, der, - - ma mein F7 bon Brü nie der - - lamb! lein. B¨ - 3 4 bb Dance tae yer daddy Komm, kleiner Bruder bb bb bb œ œ J œ j œ j œ j œ œ œ J œ J œ j œ j œ œ J œ j œ j œ j œ œ œ J œ j œ œ J œ j œ j œ j œ j œ J œ j œ J œ J œ J œ j œ j œ œ œ j œ j œ j œ J œ j œ J œ J œ j œ œ œ J œ J œ J œ J œ œ J œ J œ j œ J œ œ J œ J œ J œ J œ œ œ J œ j œ 2. Dance tae yer daddy, ma bonnie laddie, dance tae yer daddy, ma bonnie lamb! And ye’ll get a coatie, and a pair o’ breekies, ye’ll get a whippie, and a soople tam. Dance tae yer daddy, ma bonnie laddie, dance to your daddy, ma bonnie lamb! 2. Komm, kleiner Bruder, greif in die Ruder, komm, kleiner Bruder, mein Brüderlein. Kriegst ein neues Röckchen und zwei neue Söckchen, kriegst eine Peitsche, haust den Kreisel fein. Komm, kleiner Bruder, greif in die Ruder, komm, kleiner Bruder, mein Brüderlein. Dance tae yer daddy ist ein altes Fischerlied von der Nordseeküste, von dem es schottische und nordenglische Versionen gibt. Schottisch ist dem Englischen ähnlich verwandt wie das Schweizerdeutsch dem Hochdeutschen. Durch viele germa- nische Begriffe ist es für uns oft einfacher zu verstehen als Englisch. Viele Wörter wurden aber auch dem Altnordischen entlehnt und von den Wikingern übernommen. Melodie und Text: volkstümlich, aus Schottland Deutscher Text: Maik Brandenburg (*1962), © Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 122
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    Dzīvoju pie kundziņapirmajo gadiņu d An dem Königshofe Lettland 1.Dz An F vo dem - ju Kö - nigs pie - kun ho - dzi fe - - na ein - pir Jahr C7 ich ma - ju ver - ga brach F - dinu. te. - - Kun Der F Kö dzins - nig man - ie mir de drauf - va ein - vie Huhn C7 nu ver - vis mach F - tin’. te. - - Hühn Vis C chen tin’ - - ma leg F C nim te - - Ei o C7 er las - - de mir, F C ja ganz - smu run C de kas - - un und dai schö F las. ne, - - Hühn Vis C7 tas chen - - un und gai Hähn F lus. chen. - - 4 4 b , , , ˇ Dzıvoju pie kundzina pirmajo gadinu An dem Königshofe b - , : , / - / *: , b , (klatschen) œ j œ j œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ œ œ œ j œ j œ j œ j œ J œ J œ j œ j œ œ j œ j œ œ œ œ j œ j œ œ ¿ J ¿ J ¿ ¿ J ¿ J ¿ ¿ ¿ ¿ Œ 2. An dem Königshofe zwei Jahr’ ich verbrachte. Der König mir drauf ein Hähnchen vermachte. |: Hähnchen machte: Kikriki, Hühnchen legte Eier mir, :| ganz runde und schöne, Hühnchen und Hähnchen. 3. An dem Königshofe drei Jahr’ ich verbrachte. Der König mir drauf ein Entchen vermachte. |: Entchen machte: Schnatter, schnatter, Hähnchen machte: … :| ganz runde und schöne, Hühnchen und Hähnchen. 4. An dem Königshofe vier Jahr’ ich verbrachte. Der König mir drauf ein Gänschen vermachte. |: Gänschen machte: Giga-gackgack, Entchen machte: … :| ganz runde und schöne, Hühnchen und Hähnchen. 2. Dzıvoju pie kundzina otrajo gadinu. Kundzinš man iedeva vienu gailıt’. |: Gailıts manim kiku riku, vistin’ manim olas deja :| smukas un dailas. Vistas un gailus. 3. Dzıvoju pie kundzina trešajo gadinu. Kundzinš man iedeva vienu pılıt. |: Pılıt manim piku peku, gailıts manim … :| smukas un dailas. Vistas un gailus. 4. Dzıvoju pie kundzina ceturto gadinu. Kundzinš man iedeva vienu zostin’. |: Zostin manim gigu gegu, pılıt manim … :| smukas un dailas. Vistas un gailus. ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ˛ ˛ ˛ ˛ ˛ ˛ ˛ ˛ ˛ ˛ ˛ ˛ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ¯ ˛ ˛ ˛ ˛ ˛ ˛ Melodie und Text: volkstümlich Deutscher Text: Maik Brandenburg (*1962), © Carus-Verlag, Stuttgart * Diesen Takt in den folgenden Strophen wiederholen und jeweils um ein Tier erweitern. ¯´ Kleine Aussprachehilfe: l = lj ı = langes „ie“ wie in „nie“ e = ä š = „sch” wie in „Schule” n = nj ¯ www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 123
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    Én elmentem avásárba félpénzzel d Ich ging auf den Markt, ‘nen Groschen in der Hand Ungarn G C6 Am D7 G G C6 Am G D7 G G Am D7 G G Am G Am D7 Am D7 G 2 4 # 1. Én Ich el ging men auf - tem den - a Markt, vá ’nen Gro sár - ba schen - - fél in G/D pénz der - zel, Hand. - Én elmennék a vásárba fél pénzzel Zum Markt ging ich mit 'nem Groschen in der Hand # tyú Mit kot dem - Gro vet tem schen - - a ich vá ’ne sár Hen - ba’ ne - - fél dort /D pénz er - zel. stand. - - # Tyú Hen : kom ne, - - mond die ja: sagt: - kit Gack, rá gack, - kotty. gack. - *: Ká Klei ri nes - - kity Vög - tyom, lein, - - # é Fe der des - - - tyú schwänz kom, chen, - - még mei is nen - - van Gro egy schen - fél hab’ pén ich - zem! noch! - œ j œ j œ J œ j œ j œ j œ j œ j œ œ œ Œ œ j œ j œ J œ j œ j œ j œ j œ j œ œ œ Œ œ j œ j œ J œ j œ j œ j œ œ™ J œ R œ J œ J œ J œ j œ J œ j œ j œ j œ j œ j œ œ œ Œ 2. Én elmentem a vásárba félpénzzel, csirkét vettem a vásárba’ félpénzzel. |: Csirkém mondja: csip, csip, csip, tyúkom mondja: kitrákotty. :| Kárikittyom, édes tyúkom, mégis van egy félpénzem! 3. Én elmentem a vásárba félpénzzel, kakast vettem a vásárba’ félpénzzel, |: Kakas mondja: bokréta, csirkém mondja: … :| Kárikittyom … 2. Ich ging auf den Markt, ’nen Groschen in der Hand. Mit dem Groschen ich ein Küken dort erstand. |: Küken, das sagt: Piep, piep, piep. Henne, die sagt: Gack, gack, gack. :| Kleines Vöglein, Federschwänzchen, meinen Groschen hab’ ich noch. 3. Ich ging auf den Markt, ’nen Groschen in der Hand. Mit dem Groschen ich ein Hähnchen dort erstand |: Und der Hahn sagt: Kikeriki, Küken, das sagt: … :| Kleines Vöglein, … * Diese zwei Takte in den folgenden Strophen wiederholen und jeweils um ein Tier erweitern. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 124
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    * Diese zweiTakte in den folgenden Strophen wiederholen und jeweils um ein Tier erweitern. 4. Én elmentem a vásárba félpénzzel, récét vettem a vásárba’ félpénzzel. |: Récém mondja: riphajnal, kakas mondja: … :| Kárikittyom … 5. Én elmentem a vásárba félpénzzel, disznót vettem a vásárba’ félpénzzel. |: Disznóm mondja: röf, röf, röf, récém mondja: … :| Kárikittyom … 6. Én elmentem a vásárba félpénzzel, csikót vettem a vásárba’ félpénzzel. |: Csikóm mondja: mihájbá, disznóm mondja: … :| Kárikittyom … 7. Én elmentem a vásárba félpénzzel, legényt vettem a vásárba’ félpénzzel. |: Legény mondja: ha vóna, leány mondja: jó vóna! Csikóm mondja: mihájbá, disznóm mondja: röf, röf, röf, récém mondja: riphajnal, kakas mondja: bokréta, csirkém mondja: csip, csip, csip, tyúkom mondja: kitrákotty! :| Kárikittyom, édes tyúkom, elfogyott a félpénzem. 4. Ich ging auf den Markt, ’nen Groschen in der Hand. Mit dem Groschen ich ein Entchen dort erstand. |: Ente, die sagt: Quack, quack, quack, und der Hahn sagt: … :| Kleines Vöglein, … 5. Ich ging auf den Markt, ’nen Groschen in der Hand. Mit dem Groschen ich ein Schweinchen dort erstand. |: Und mein Schwein sagt: Quiek, quiek, quiek, Ente, die sagt: … :| Kleines Vöglein, … 6. Ich ging auf den Markt, ’nen Groschen in der Hand. Mit dem Groschen ich ein Pferdchen dort erstand. |: Und das Pferd sagt: Hopp, hopp, hopp, und mein Schwein sagt: … :| Kleines Vöglein, … 7. Ich ging auf den Markt, ’nen Groschen in der Hand. Mit dem Groschen ich ’nen Burschen dort erstand. |: Und der Bursch’ sagt: Woll’n wir geh’n? Und die Maid sagt: Wäre schön! Und das Pferd sagt: Hopp, hopp, hopp, und mein Schwein sagt: Quiek, quiek, quiek, Ente, die sagt: Quack, quack, quack, und der Hahn sagt: Kikriki, Küken, das sagt: Piep, piep, piep, Henne, die sagt: Gack, gack, gack. :| Kleines Vöglein, Federschwänzchen, Groschen ist nun endlich weg. Melodie und Text: mündlich überliefert Deutscher Text: Maik Brandenburg (*1962), © Carus-Verlag, Stuttgart Kleine Aussprachehilfe: é = langes „e“ wie in „lebt“ á = langes „a“ wie in „Haare“ cs = tsch gy = dj e = offenes „e“ wie in „Herr“ ty = tj www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 125
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    Es wird schoglei dumpa Österreich ™™ A¨ E¨ A¨ D¨ A¨ E¨ E¨7 A¨ B¨7 E¨7 Fm 3 4 bb bb 1. Es drum E¨7 wird kimm scho i glei zu dum dir pa, her, - es mein wird Hei / ja land - schon auf Nacht, d’Wacht. Es wird scho glei dumpa bb bb Will sin A¨ ga - a Lia E¨7 dl - dem Liab Fm ling, - dem kloan, E¨ du bb bb magst A¨ ja net E¨7 schla A¨/C fn, - i D¨ hör A¨/E¨ di nur E¨7 woan. A¨ Hei, E¨7 bb bb hei, A¨ hei, E¨7 hei! A¨ Schlaf süaß, A¨ herz liabs E¨7 - Kind! A¨ œ œ œ œ œ œ œ™ œ J œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ™ œ J œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ™ œ J œ œ œ ˙ œ œ ˙ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ ˙ 2. Vergiss jetzt, o Kinderl, dein Kummer, dei Load, dass du da muasst leidn im Stall auf der Hoad. Es ziern ja die Engerl dei Liegestatt aus, möcht schöner net sein drin an König sein Haus. Hei, hei, hei, hei! Schlaf süaß, du liabs Kind. 3. Ja Kinderl, du bist halt im Kripperl so schön, mi ziemt, i kann nimmer da weg von dir gehn. I wünsch dir von Herzen die süaßeste Ruah, die Engerl vom Himmel, si decken di zua. Hei, hei, hei, hei! Schlaf süaß, du schöns Kind. Melodie und Text: Christkindl-Wiegenlied aus Tirol www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 126
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    Frankreich Frère Jacques dBruder Jakob ™™ c b Frè Bru 1. F re der C7 - - Jac Ja F ques, kob, - - frè Bru F re der C7 - - Jac Ja F ques, kob, - - 2. dor schläfst F mez du C7 - vous? noch? F - Frère Jaques b Dor Schläfst F mez du C7 - vous? noch? F - 3. Son Hörst F nez du - les nicht C7 ma die ti Glo F - nes, cken? - - b Hörst son F nez du - les nicht C7 ma die ti Glo F - nes. cken? - - 4. Din Ding F dan dang C7 don, dong, F din ding F dan dang C7 don. dong. F œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ ˙ œ J œ J œ J œ J œ œ œ J œ J œ J œ J œ œ œ œ ˙ œ œ ˙ Englisch: Are you sleeping? Are you sleeping? Brother John, brother John! |: Morning bells are ringing. :| Ding ding dong, ding ding dong. Italienisch: Frà Martine, campanaro, dormi tu? Dormi tu? |: Suona le campane. :| Din dan don, din dan don. Spanisch: Martinillo, martinillo ¿Dónde está, dónde está? |: Toca la campana. :| Din don dan, din don dan. Türkisch: Tembel çocuk, tembel çocuk, haydi kalk, haydi kalk! |: Artik sabah oldu. :| Ding dang dong, ding dang dong. Finnisch: Jaakko kulta, jaakko kulta! Herää jo, herää jo? |: Kellojasi soita. :| Piu pau pou, piu pau pou. Polnisch: Panie Janie! Panie Janie! Rano wstan! Rano wstan! |: Wszystkie dzwony bija. :| Bim bam bom, bim bam bom. ´ ´ ˛ Kanon aus dem Französischen, Melodie schon im 17. Jahrhundert verbreitet, um 1860 zusammen mit dem Text veröffentlicht. Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 127
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    Fui ao jardimda Celeste d Celestes Garten Portugal 1. F F Gm7 C7 F F F Gm7 C7 F 2 4 b Fui Ich ao ging jar in dim Ce - da les - Ce tes - les Gar - te, ten, - - gi tra ro la - - flé, li, - - gi tra ro la - - flá, la. - - fui Ich ao ging Fui ao jardim da Celeste b jar in dim Ce - da les - Ce tes - les Gar - te, ten, - - gi tra ro la - - flé, li, - - flé, tra flá. la. - œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ J œ J œ j œ j œ œ j œ j œ œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ J œ J œ j œ j œ œ œ In die Klammern wird der Name eines beliebigen Kindes eingefügt. In der portugiesischen Originalversion handelt es sich um ein Mädchen. Aber natürlich kann man auch jedem Jungen eine Rose schenken. Melodie und Text: mündlich überliefert Deutscher Text: Ingo Zeller (*1968), © Carus-Verlag, Stuttgart 2. O que foste lá fazer? giroflé, giroflá,… 3. Fui lá buscar uma rosa, giroflé, giroflá,… 4. Para quem é essa rosa, giroflé, giroflá,… 5. È para a menina (…) giroflé, giroflá,… È para a menina (…) giroflé, flé, flá! 2. Sag, was wolltest du dort machen? Tra-la-li, tra-la-la,… 3. Eine Rose wollt’ ich pflücken. Tra-la-li, tra-la-la,… 4. Sag, für wen ist denn die Rose? Tra-la-li, tra-la-la,… 5. Für die liebe kleine (…) Tra-la-li, tra-la-la,… Für die liebe kleine (…) Sie ist ein echter Schatz! www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 128
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    Guten Abend, gutNacht Deutschland E¨ B¨7 Fm7 B¨7 3 4 bb b 1. Gu ten - A E¨ bend, - gut Nacht, mit Ro E¨ sen - be dacht, E¨6 - mit Guten Abend, gut Nacht bb b Näg Fm7 lein - be steckt, - schlupf un B¨7 ter - die Deck: E¨ Mor E¨7 gen - bb b früh, A¨ wenn Gott will, E¨ wirst du wie Fm7 der - ge weckt, E¨ - mor E¨7 gen - bb b früh, A¨ wenn Gott will, E¨ wirst du wie Fm7 der E¨/ - B¨ ge B¨7 weckt. E¨ - œ j œ j œ™ œ j œ œ Œ œ œ œ œ™ œ J œ œ œ œ œ œ œ œ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ Œ œ j œ j ˙ œ J œ j ˙ œ j œ j œ œ œ  œ j ˙ œ j œ j ˙ œ J œ j ˙ œ j œ j œ œ œ œ œ ˙ 2. Guten Abend, gut Nacht, von Englein bewacht, die zeigen im Traum dir Christkindleins Baum. Schlaf nun selig und süß, schau im Traum ’s Paradies, schlaf nun selig und süß, schau im Traum ’s Paradies. Englisch: 1. Lullaby and good night, with roses bedight, with lilies bested, is baby’s wee bed. Lay thee down now and rest, may thy slumber be blest, lay thee down now and rest, may thy slumber be blest. 2. Lullaby and good night, thy mother’s delight, bright angels around my darling shall stand. They will guard thee from harms, thou shalt wake in my arms, they will guard thee from harms, thou shalt wake in my arms. Melodie: Johannes Brahms (1833–1897), Nr. 4 aus „Fünf Lieder für eine Stimme“ op. 49, nach einer Volksweise Text: aus „Des Knaben Wunderhorn“, 1808 (Strophe 1), Georg Scherer 1824–1909 (Strophe 2); Natalia Macfarren 1826–1916 (Englisch). Johannes Brahms schrieb dieses Lied 1858, um Freunden zur Geburt ihres Kindes zu gratulieren. Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 129
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    Guten Morgen, Goodmorning Europa ™™ 3 4 # Gu 1. D7 ten - Mor G gen, - gu D7 ten - Mor G gen! U - Good 2.D7 morn G ing - good D7 morn G ing! U - 3. Bue D7 nos - Guten Morgen, good morning (Kanon zu 4 Stimmen) # di G as, - bue D7 nos - di G as! U - Ka 4.D7 li - me G - ra, - , ka D7 li - me G - ra! U - œ j œ j œ œ œ j œ j œ œ œ œ œ œ œ œ œ J œ J œ œ œ J œ J œ œ œ J œ J œ œ œ J œ j œ œ Bei diesem Kanon können beliebig Begrüßungsworte aus anderen Sprachen eingesetzt werden, z. B. „Bonjour!“ (französisch), „Buon giorno!“ (italienisch), „Dzien dobry!“ (polnisch), „Günaydın!“ (türkisch), „God morgen!“ (dänisch) oder „Tere hommikust!“ (estnisch). ´ Melodie und Text: mündlich überliefert, nach dem Englischen „London’s burning“ Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 130
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    Holka modrooká d Mädchenmit den blauen Äuglein Tschechische Republik 1. Hol Mäd D ka chen G - - mod mit D ro den - o blau - ká, en - - ne Äug A7 se lein, - - dá die - vej aufs u Was D po ser - to schau - ka, en, - - hol Mäd D ka chen, G - - mod blei D ro be - - o nicht - ká, so - ne nah A7 se am - dá U - vej fer - - tam. steh’n! D Wirst V A7 po die to wil - ce_se den - - vo Stru D da del - - to se cí hen, - - po fällst A7 de gleich - me um - le von - tvo all D dem je - o Dre ci, hen, - - hol Mäd D ka chen, G - - mod blei D ro be - - o nicht - ká so - ne nah A7 se am - dá U - vej fer - - tam. steh’n! D 2 4 ## Holka modrooká ## ## ˇ ˇ ## œ œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j ˙ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j ˙ 2. Mädchen, mit den blauen Äuglein, die aufs Wasser schauen. Mädchen, bleibe nicht so nah am Ufer stehn! Kommt der Wassermann geschwommen, hat dich, schwupps, beim Schopf genommen, Mädchen, bleibe nicht so nah am Ufer stehn. 2. Holka modrooká, nesedávej u potoka, holka modrooká, nesedávej tam. V potoce je hastrmánek zatahá te za copánek. Holka modrooká, nesedávej tam. ˇ Melodie und Text: volkstümlich, aus Böhmen Deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), © Carus-Verlag, Stuttgart Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 131
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    If you're happyd Bist du glücklich England ™™ ™™ 4 4 # 1. If Bist D7 you’re du hap glück G py lich - - and und you du know weißt Em7 it, es, clap dann your klatsch mit. hands. Am7 D7 If Bist you’re du If you're happy Bist du glücklich # hap glück Am7 py lich - - and und you du know weißt D7 it, es, clap dann your klatsch hands. mit. G If Bist G7 you’re du (klatsch, klatsch) (clap, clap) (klatsch, klatsch) (clap, clap) # hap glück C6 py lich - - and und you du weißt know it es, and ja dann you real nichts G/D ly wie - want los to und zeig show E7 it, es, if bist you’re du # hap glück Am7 py lich - - and und you du weißt know D7 it, es, clap dann your klatsch mit. hands. 1.–4. G D7 If Bist du you’re four! plett. 5. G - (klatsch, klatsch) (clap, clap) (klatsch, klatsch ...) (clap, clap ...) œ™ j œ r œ™ j œ r œ™ j œ r œ™ j œ r œ™ j œ r œ Œ Œ œ™ j œ r œ™ j œ r œ™ j œ r œ™ j œ r œ™ j œ r œ Œ Œ œ™ J œ R œ™ J œ R œ™ J œ R œ™ j œ r œ™ J œ R œ™ J œ R œ™ J œ R œ™ j œ r œ™ J œ R œ™ j œ r œ™ j œ r œ™ j œ r œ™ j œ r œ Œ Œ œ™ j œ r œ Œ Œ 2. If you’re happy and you know it, nod your head. (nod, nod) 3. If you’re happy and you know it, stamp your feet. (stamp, stamp) 4. If you’re happy and you know it, shout “hurray!”. (“hurray”) 5. If you’re happy and you know it, do all four! (clap, clap, nod, nod, stamp, stamp, “hurray”) 2. Bist du glücklich und du weißt es, ja dann nick! (nick, nick) 3. Bist du glücklich und du weißt es, dann stampf auf! (stampf, stampf) 4. Bist du glücklich und du weißt es, dann ruf „ha!”. („ha, ha!”) 5. Bist du glücklich und du weißt es, mach’s komplett! (klatsch, klatsch, nick, nick, stampf, stampf, „ha, ha!”) Melodie und Text: überliefert Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag, Stuttgart Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 132
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    Ja lysytschka dDas kleine Füchslein Ukraine 1. Ja Bin F ly ein sytsch klei - ka, nes - - ja flin F se kes - strytsch Füchs C - ka, lein, - - ne darf B¨ sy nicht dschu Zeit B¨ - bes ver di lie F - la, ren, - - ja heut' F gu musst sjat ich B¨6 - ka die C - pa Gäns F sla, chen B¨ - - po auf F lju die - bat Wei C7 - cho de - dy füh F - la, ren, C - - ja heut' F gu musst sjat ich B¨6 - ka die C - pa Gäns F sla, chen B¨6 - - po auf F lju die - bat Wei C7 - cho de - dy füh F - la. ren. - - 2 4 b /D Lysytschka b /D /C b /D /C œ j œ j œ j œ J œ J œ J œ J œ J œ J œ J œ J œ J œ œ œ j œ J œ j œ j œ œ œ j œ j œ j œ j œ œ œ j œ J œ j œ j œ œ œ j œ j œ j œ j œ œ 2. A tepera u nedelju treba widpotschyty, svoju chatku garnesenko treba pokrasyty, svoju chatku garnesenko treba pokrasyty . 3. A schtschob kraschtscha, a schtschob kraschtscha bula moja chatka, pity treba u gaetschok, kwitotschok narwaty, pity treba u gaetschok, kwitotschok narwaty . 2. Morgen will ich reinemachen, o, das wird sich lohnen: ist mein Fuchsbau sauber, lässt sich’s gut drin wohnen. 3. Will dann auf die Wiese gehen, viele Blumen pflücken, ihre bunten Farben soll’n mein Häuschen schmücken. Melodie und Text: Mykola Lysenko (1842–1912); Transkription: Theresa Steinacker Deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), © Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 133
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    La danza delserpente d Tanz der langen Schlange Italien Que Dies C sta_é ist - la der dan Tanz G7 za der - del lan ser gen - pen Schlan C - te ge, C - - che ach, G7 vien ihr giù ist dal so mon ban C te ge. - - per Denn F ri die C tro se F - - va Ar C - re me F - - la sucht C sua _ schon F co lan C da ge Am - - che ha ih G7 ren per - Schlan so - gen un - dì. schwanz. C - Ma Sag dimmi mir, _ G7 un bist C po’, du, G7 sei sag C pro mir, G prio bist C - ™™ tu du, G7 quel sag C pez mir, G ze bist C - tin du G7 - C del mein mio _ Schlan G - D7 co gen din. schwanz? G - - Ja! Sí! G7 2 4 3 4 2 4 /D /E La danza del serpente Tanz der langen Schlange /E /E /E /G /G /G /G /G / E /D Œ œ œ™ j œ r œ j œ j œ j œ j œ œ œ J œ J œ J œ J œ œ œ œ™ j œ r œ j œ j œ j œ j œ œ™ J œ R œ J œ J œ J œ J œ ‰ œ J œ J œ J œ J ‰ ‰ œ J œ J œ J œ J ‰ ‰ œ J œ J œ J œ œ œ œ œ œ Œ Zu La danza del serpente kann auch gut getanzt werden: Bei diesem Tanz bilden die Kinder eine lange Schlange, indem sie sich an den Händen halten. Am Ende eines jeden Durchgangs geht das letzte Kind vom Schwanz an den Kopf und führt die Schlange in der nächsten Runde durch den Raum. Melodie und Text: volkstümlich Deutscher Text: Ingo Zeller (*1968), © Carus-Verlag, Stuttgart Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 134
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    La mar estabasalada Spanien Em Em Am D7 G Am H7 Em H7 Em Em Am6 H7 Em 6 8 # 1. La mar e sta - ba - sa la - da, - sa la - da - e sta - ba - la mar, la La mar estaba salada # mar e sta - ba - sa la - /D© da, - /G sa la - da - e sta - ba - la mar. 2. Le mer estebe selede … 3. Li mir istibi silidi … 4. Lu mur ustubu suludu … œ j œ œ j œ j œ j œ j œ™ œ œ J œ J œ J œ J œ J œ J œ J œ™ œ œ J œ œ j œ j œ j œ j œ œ j œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ™ ‰ ‰ 2. Le mer estebe selede … 3. Li mir istibi silidi … 4. Lo mor ostobo solodo … 5. Lu mur ustubu suludu … Der Großteil Spaniens liegt auf der Iberischen Halbinsel im Südwesten Europas und wird vom Mittelmeer und dem Atlantik umspült. Dass Meerwasser salzig ist, wie in diesem Lied besungen wird, ist daher jedem spanischen Kind bekannt. Melodie und Text: volkstümlich Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 135
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    London Bridge isfalling down d Londons Brücke, die brach ein England 2. Take the key and lock her up, lock her up, lock her up. Take the key and lock her up, my fair lady! 3. How will we then build it up, build it up, build it up? How we will then build it up? My fair lady! 4. Build it up with silver and gold, silver and gold, silver and gold. Build it up with silver and gold, my fair lady! 5. Gold and silver I have none, I have none, I have none. Gold and silver I have none, my fair lady! 6. Build it up with wood and clay, wood and clay, wood and clay. Build it up with wood and clay, my fair lady! 2. Wirf sie in den Kerker rein, Kerker rein, Kerker rein. Wirf sie in den Kerker rein, schöne Dame! 3. Doch wie bau‘n wir sie dann auf, sie dann auf, sie dann auf. Doch wie bau‘n wir sie dann auf, schöne Dame! 4. Bau sie auf mit purem Gold, purem Gold, purem Gold. Bau sie auf mit purem Gold, schöne Dame! 5. Pures Gold, das hab ich nicht, hab ich nicht, hab ich nicht. Pures Gold , das hab ich nicht, schöne Dame! 6. Bau sie auf mit Holz und Lehm, Holz und Lehm, Holz und Lehm. Bau sie auf mit Holz und Lehm, schöne Dame! www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 136
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    7. Holz undLehm kann ich nicht nehm‘, ich nicht nehm‘, ich nicht nehm‘. Holz und Lehm kann ich nicht nehm‘, schöne Dame! 8. Bau sie auf mit hartem Stein, hartem Stein, hartem Stein. Bau sie auf mit hartem Stein, schöne Dame! 9. Harter Stein, der soll es sein, soll es sein, soll es sein. Harter Stein, der soll es sein, schöne Dame! 7. Wood and clay will wash away, wash away, wash away. Wood and clay will wash away, my fair lady. 8. Build it up with stones so strong, stones so strong, stones so strong. Build it up with stones so strong, my fair lady! 9. Stones so strong will last so long, last so long, last so long. Stones so strong will last so long, my fair lady! Das Lied stammt aus dem 13. Jahrhundert, als man für die Brückennutzung eine Gebühr an Königin Eleanor zahlen musste. Sie verschwendete das Geld, statt es in den Erhalt der Brücke zu investieren, und die Brücke fiel teilweise zusammen. Die Londoner waren sehr wütend und erdachten dieses freche Lied. Melodie: aus dem 19. Jahrhundert Text: 17. Jahrhundert, beruht auf Reimen und Reigentänzen des späten Mittelalters Deutscher Text: Maik Brandenburg (*1962), © Carus-Verlag, Stuttgart Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 137
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    Michael Finnigan dMichel Pfennigmann England ™™ ™™ D7 C # 1. There Der was al G an te - old Mann man na named mens - Mi Mi G/H chel chael - - Finn Pfen i nig - - gan. mann - - He trug Am7 grew sein whis Bart kers haar - - Michael Finnigan Michel Pfennigmann # on an D7 his dem chin Kin i ne - - gin. dran. - The Der wind Wind G came blies out ihm and das blew Haar G/H them weg in ir a gend - - gin. wann. - - # Poor Ar C6 old mer - Mi Mi chel chael - - Pfen Finn 1.–4. G i nig - - gan, mann, - - be fang gin noch - a mal - gin. an. 2. 2. - Der There Pfen Finn 5. G i nig - - gan. mann. - - œ œ j œ j œ œ œ œ œ œ J œ j œ œ œ œ œ œ œ œ j œ j œ™ j œ r œ œ œ œ œ œ œ J œ j œ œ œ œ œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ 2. There was an old man named Michael Finnigan. He kicked up an awful dinigin. Because they said he must not singagin. Poor old Michael Finnigan, beginagin. 3. There was an old man named Michael Finnigan. He went fishing with a pinigin. Caught a fish but dropped it inagin. Poor old Michael Finnigan, beginagin. 4. There was an old man named Michael Fiinigan, Climbed a tree and barked his shinigin. Took off several yards of skinigin. Poor old Michael Finnigan, beginagin. 5. There was an old man named Michael Finnigan. He grew fat and he grew thinagin. Then he died and we have to beginagin. Poor old Michael Finnigan, Finnigan. 2. Der alte Mann namens Michel Pfennigmann machte Lärm, da war echt alles dran, denn jeder sagt’, dass er nicht singen kann. Armer Michel Pfennigmann, fang noch mal an. 3. Der alte Mann namens Michel Pfennigmann fing an einem Fluss zu fischen an. Zog er die Angel, hing ein Stiefel dran. Armer Michel Pfennigmann, fang noch mal an. 4. Der alte Mann namens Michel Pfennigmann stieg auf’n Baum und stieß sein Schienbein an. Er schürfte sich die Haut ab bis zum Spann. Armer Michel Pfennigmann, fang noch mal an. 5. Der alte Mann namens Michel Pfennigmann wurde dick und wurde dünn sodann, und schließlich starb er, jetzt fang noch mal an. Armer Michel Pfennigmann, Pfennigmann! Melodie und Text: mündlich überliefert, 1921 erstmals im Druck erschienen Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag, Stuttgart Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 138
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    Morgen, Kinder, wird‘swas geben Deutschland ™™ C7 c b 1. Mor welch F gen, ein - Kin Ju B¨ der, bel, F - - wird’s welch B¨ was ein C7 ge Le F ben, ben - - mor wird F gen in - wer un F/A den serm F - - wir Hau Gm7 uns se F/ - A freun, sein! C Morgen, Kinder, wird’s was geben b Ein Gm7 mal - wer den - wir C7/ noch B¨ wach, F/A hei Dm ßa, - dann Gm7 ist Weih C7 nachts - tag! F - œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ 2. Wie wird dann die Stube glänzen von der großen Lichterzahl, schöner als bei frohen Tänzen ein geputzter Kronensaal! Wisst ihr noch vom vor’gen Jahr, wie’s am Weihnachtsabend war? 3. Welch ein schöner Tag ist morgen! Viele Freuden hoffen wir, unsre lieben Eltern sorgen lange, lange schon dafür. O, gewiss, wer sie nicht ehrt, ist der ganzen Lust nicht wert. Melodie: Karl Gottlieb Hering (1766–1853) 1809, auch Philipp von Bartsch (1770–1833) 1811, zugeschrieben Text: Karl Friedrich Splittegard (1753–1802) 1795 nach „Morgen! Morgen wird’s was geben!” www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 139
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    My jesteśmy krasnoludkid Wir sind Zwerge, klein wie Mäuschen Polen 1. My Wir G jes sind tes Zwer - ge, my - kras klein no wie - lud Mäus - ki, chen, - - hop hop D7 sa sa - - sa, sa, - - hop hop sa sa - - sa, sa, - - pod un G grzyb term - ka Pilz - mi steht - na un sze ser - - bud Häus ki, chen, - - oj tra D7 tak la - tak, la, - oj tra D7 tak la - tak. la, G - Je es G sen my - - mrów Wurm ki, mit - za Gras bie halm - - łap spit - ki, zen, - - nyum jam D7 nyum jam nyum, jam, nyum jam nyum jam nyum, jam, a tra G na gen - - gło ro wach te - - kras Zip ne fel - - czap müt - ki, zen: - - to Das D7 sind nasz wir, znak, das to D7 sind nasz wir! znak! G 4 4 # My jestes'my krasnoludki Wir sind Zwerge, klein wie Mäuschen # # # . œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ Œ œ œ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ Œ œ œ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ Œ œ œ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ Œ œ œ œ Œ ´ 2. Wand’rer wollen wir geleiten, tru tu tu, tru tu tu, Müde sanft im Traum begleiten, lu lu lu, lu lu lu. Doch geschieht ein Leid uns Kleinen, oja ja, oja ja, muss das Gänseblümchen weinen, u u u, u u u! Melodie und Text: volkstümlich Deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), © Carus-Verlag, Stuttgart Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. ´. Kleine Aussprachehilfe: ł = „w“ wie in „water“ y = „e“ wie in „singe“ ó = „u” wie in „Buch” s = „ch” wie in „Bücher” sz = „sch” wie in „Schule” z = weiches „g“ wie hinten in „Garage“ 2. Gdy ktos zbładzi, to trabimy, tru tu tu, tru tu tu, gdy ktos senny, to uspimy, lu lu lu, lu lu lu, gdy ktos skrzywdzi krasnoludka, aj jai jai, aj jai jai, to zapłacze niezabudka, u u u, u u u! ´ ´ ´ ´ ˛ ˛ www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 140
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    Oranges and lemonsd Äpfel und Pflaumen England _ “Oran „Äp “When „Wann ges fel will wird - - and und that das be”, sein“, lem Pflau ons”, men“, - - say die say fragt the the die bells Kirch bells Glo of glo of cke - - St cken Step am - Clem rau ney. Rhein. - ents. nen. - - “You “I „Musst mir „Ir do owe me Geld gend - five noch not wann - farth brin know”, schon“, ings”, gen“, - - dröhnt say die says the vom the die bells Gläu great Glo of bi bell cke - - St ger of vom - Mar klin Bow. Dom. tins. gen. - - “When „Wann will wirst you du pay zah me”, len“, - say die the Ge bells richts - of glo - Old cken - Bai mah ley. nen! - - ™™ “When „Wenn I ich grow bin rich”, reich“, say tönt the die bells Glo of cke - Shore vom ditch. Deich. - Here Hier comes kommt a ’ne can Ker dle ze - - to und light bringt you dich to zu bed. Bett. And Und 2. here hier comes kommt a das chop Beil, per hackt - to dir den chop Kopf off ab, your o head. Schreck! 3 4 b F C7 F Œ Oranges and lemons Äpfel und Pflaumen b F C7 F b 1. C Am Dm7 G7 C b C Am Dm7 G7 C C7 b F C7 F C b F B¨ F/C C7 F œ œ œ œ œ œ j œ j œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ j œ j œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ j œ j œ œ œ œ ˙ œ œ œ ˙ œ j œ j œ œ œ ˙™ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙™ Melodie und Text: aus London, mündlich überliefert, aus dem 17. Jahrhundert Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 141
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    Pera stus perakampus d Da drüben auf dem Felde Griechenland ™™ 1. Pe Da ra drü e ist - stus ben na ein - - pe auf mo al ra dem na tes - - - kam Fel sti Klos - pus, de, ri, ter, - - - - pe da in’ da ra drü e ist - stus ben na ein - - pe auf mo al ra dem na tes - - - kam Fel sti Klos - pus, de, ri, ter, - - - - pe da in’ da - ™™ drü ra e ist stus ben na ein - - pe auf mo al ra dem na tes - - - kam Fel sti Klos - pus, de, ri, ter, - - - - o wo pu wo pu die pan hin - - ne O i die - i li ko Mäd - e ven pe chen - - - ljes. steh’n. - - In’ Da ljes. geh’n. 1. 2. La la la la la la la la la la la la, la la la la la la la la la la la la. 2 4 # Em Em Pera stus pera kampus Da drüben auf dem Felde # Am H7 Em Em # E7 Am D7 G # E7 Am H7 Em œ j œ j œ # j œ j œ j œ œ j œ j œ j œ j œ J œ J œ œ J œ J œ j œ j œ j œ j œ œ J œ J œ J œ j œ j œ j œ ‰ œ j œ Œ œ œ œ R œ R œ œ R œ R œ J œ j œ j œ j ˙ œ œ œ R œ R œ œ R œ R œ J œ j œ j œ j œ ‰ 2. |: Pao kje ego o kaïmenos :| jia na liturjitho, |: na kano to stavro mu, :| kje na prosevchitho. 3. |: Sto perivoli beno :| kje vlepo mja milja, |: me mila fortomeni :| kje apano mja kopelja. 4. |: Tis leo: „Ela kato, :| na chtisume folja“. |: Ma ‘kini kovi mila :| kje me petrovola. 2. |: Dorthin geh auch ich Armer, :| den Segen suche ich. |: Mein Kreuz möcht’ ich gern schlagen, :| und beten ganz für mich. 3. |: Ich gehe in den Garten, :| dort steht ein Apfelbaum |: mit vielen, runden Äpfeln, :| darin sitzt eine Frau. 4. |: Ich sage: „Komm herunter, :| ein Nestchen bau‘ ich dir.“ |: Sie aber pflückt die Äpfel, :| spuckt Kerne nur nach mir. Melodie und Text: volkstümlich; Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag, Stuttgart Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 142
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    Pleši, pleši, črnikos d Schwarze Amsel, komm zum Tanz Slowenien 1. Ple „Schwar C ši, ze - - ple Am ši, sel, - - cr komm G7 ni zum - Tanz!“ kos! Kak‘ „Mei G7 bom ne - ple Schuh sal, sind - ker nicht C sem mehr bos. ganz, Ku muss C pil erst - si neu pa e - cev kau G7 lje fen - - bom, gehn, pol soll G7 ke ich - tri mich za im ple Tan C - sal ze - - bom. drehn.“ ™™ ™™ La F la la la la C7 la la la C7 la la la la F la la la F la la. ˇ ˇ 3 4 2 4 Pleši pleši crni kasI Schwarze Amsel, komm zum Tanz! ˇ b b 1. 2. œ j œ j œ œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ œ j œ j œ œ J œ J œ œ œ J œ J œ œ J œ J œ œ œ J œ J œ œ J œ J œ 2. Mit dem jungen Meislein dann, trete ich zur Polka an, unter meinem festen Schritt bebt der ganze Boden mit. La la la … 3. Doch kein Musikant der Welt spielt zum Tanz auf ohne Geld, wird man allzu knausrig sein, packt er gleich die Fiedel ein. La la la … 2. Plesal bom s sinicico, lepo mlado ticico. S peto tolkel bom ob tla, tresla se bo zemlja vsa. La la la … 3. Kdor pa hoce plesati, mora godcem placati. Saj ni godec kakor konj, da bi godel kar zastonj. La la la … ˇ ˇ ˇ ˇ Melodie und Text: volkstümlich Deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), © Carus-Verlag, Stuttgart ˇ Kleine Aussprachehilfe: š = „sch“ wie in „Schule“ s = stimmloses „s“ wie in „Kuss“ c = tsch v = w z = „s” wie in „Sinn” lj = verschmilzt zu einem weichen „l” nj = „ng” wie in „Champignon” www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 143
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    pop goes theweasel d Zack, bin ich pleite England 1. Half Hal C a bes - pound Pfund G7 of von tup bil C pen li - - ny gem - - rice, Brot, half Schin C a ken, - ei pound G7 of ne - trea Schei C cle. be. - - That’s Doch C the die way Koh G7 the le - mon reicht C ey nicht - goes. lang. Pop Zack, F6 goes bin G7 the ich wea plei C sel! te! - - A Ein pen Pfen Am ny nig - - for für D7 a ’ne ball Rol G of le - Garn, thread, Em a dann no stopf Am - ther ich - for mei D7 a ne - nee Ta G dle. sche. - - That’s Lei F6 the der - way fehlt the die mon Na F6 ey del - - goes. mir, Pop fort F6 goes ist G7 the die wea A C sel. sche! - - 6 8 Pop goes the weasel Zack, bin ich pleite C/E œ œ j œ œ j œ j œ j œ j œ™ œ œ j œ œ j œ™ œ™ œ œ j œ œ j œ œ œ j œ™ œ™ œ œ j œ™ œ œ J œ œ J œ œ J œ œ J œ œ j œ œ J œ œ J œ™ œ™ œ œ j œ œ j œ œ J œ™ œ™ œ œ j œ™ œ™ 2. Up and down the City Road, in and out the Eagle, that’s the way the money goes. Pop goes the weasel. Every night when I get home the monkey’s on the table, take a stick and knock it off. Pop goes the weasel. 2. Auf und ab die Straße lang, rein und raus die Kneipe. Doch die Kohle reicht nicht lang. Zack, bin ich pleite! Jede Nacht komm’ ich nach Haus, da laust mich doch der Affe. Meine Tasche hat ein Loch, fort ist die Asche! Wie viele englische Kinderlieder hat dieses Lied einen ernsten Hintergrund, der hier versteckt in einer Art Geheimsprache, dem sogenannten Cockney Rhyming Slang, einer Reimsprache, mit der man im armen Teil von London die Polizei verwirrte, nur zwischen den Zeilen deutlich wird. „Pop goes the weasel“ umschreibt u. a. die in der armen Bevölkerung weit verbreitete Sitte, wertvolle Gegenstände, hier die Sonntagsjacke, in Cockney-Englisch „weasel“, zu verpfänden, um unter der Woche genügend Geld zum Leben zu haben. Es ist jedoch genauso „englisch“, aus einer aussichtslosen Situation noch ein lustiges Unterhaltungslied zu machen. Melodie: englischer Tanz aus dem 17. Jahrhundert; Text: mündlich überliefert, teilweise von 1865 Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag. Stuttgart Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 144
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    prom'nons-nous dans lesbois d In den Wald woll’n wir geh‘n Frankreich G G C6 D7 G G C6 D7 G G C6 G C6 D7 G G C6 G C6 D7 G D G D G D7 2 4 In Prom’ Tous/Alle den nons - Wald nous / - H woll’n dans wir les bois, geh’n, nir pen dant gends - - que ist /H le der loup Wolf zu n’y_est pas. seh’n. Si Wä le re - Prom’nons nous dans les bois Kommt, in den Wald hinein loup er /H y_é zu - tait, Haus, il frä nous ße - man er ge uns - rait. auf. - Mais Ist er comme il nicht /H n’y_est da pas, heim, - il könn’ nous wir man fröh g’ra lich - - pas. sein. Loup, Wo y_es bist - tu? du? En Hörst tends du - tu? zu? - Que Was fais tust tu? du? - Loup/Wolf f ∑ œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ œ j œ j œ œ œ œ j œ j œ œ œ œ j œ j œ œ œ œ j œ j œ œ œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ Œ Tous: Prom’nons nous dans les bois … Le loup: Je mets mes chaussettes. Tous: Prom’nons nous dans les bois … Le loup: Je prends mon chapeau. Tous: Prom’nons nous dans les bois … Le loup: Je mets mon manteau. Tous: Prom’nons-nous dans les bois … Le loup : Je mets mes bottes. Tous: Prom’nons-nous dans les bois … Le loup: Et je viens! Alle: In den Wald … Wolf: Ich ziehe meine Socken an. Alle: In den Wald … Wolf: Ich setze mir ’nen Hut auf. Alle: In den Wald … Wolf: Ich ziehe meinen Mantel an. Alle: In den Wald … Wolf: Ich schlüpfe in meine Stiefel. Alle: In den Wald … Wolf: Ich komme! Melodie und Text: volkstümlich Deutscher Text: Ingo Zeller (*1968), © Carus-Verlag, Stuttgart (parlé: Je mets ma chemise gesprochen: Ich ziehe mir mein Hemd an.) www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 145
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    Rääbeliechtli, wo gahschhii d Rübenlichtlein, wo gehst hin? Schweiz 1. Rää Rü D be ben - - liecht licht - - li, lein, - - Rää Rü A be ben - - liecht licht D - - li lein, - - wo wo D gahsch gehst G hii? hin? D I In die die tunk dunk Hm li le - - Nacht, Nacht, F©m oh oh ni ne - - Ster Ster G ne nen - - schy. schein. D - - Da Da mues muss G mys mein Liecht Licht li lein - - sy. sein. D 4 4 ## Rääbeliechtli, wo gahsch hii? Rübenlichtlein wo gehst hin? ## A7/E œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ ˙ ˙ Œ œ j œ j œ œ œ œ J œ J œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Ó 2. Rääbeliechtli, Rääbeliechtli, wo bisch gsii? Dur d Straass duruuf und s Gässli aab. Gäll, Liechtli, lösch nüd aab. 3. Rääbeliechtli, Rääbeliechtli, wänn gahsch hei? Wänn de Büswind blaast und mer s Liechtli löscht, dänn gahn i wider hei. 2. Rübenlichtlein, Rübenlichtlein, wo warst du? Ging durch alle Straß’, auf das Feld hinaus, das Lichtlein ging nicht aus. 3. Rübenlichtlein, Rübenlichtlein, wann gehst heim? Wenn der Sturmwind bläst, löscht das Lichtlein mein, dann geh’ ich wieder heim. Rübenlichter sind, wie der Name sagt, aus Feldrüben geschnitzt. In die Schale der mit einem Löffel ausgehöhlten Rübe werden mit einer Messerspitze Muster geritzt. Wird diese Rübe an drei Schnüren aufgehängt und mit einem Teelicht versehen, kann man sich den vielen Rääbeliechtli-Umzügen in der Schweiz singend anschließen. Melodie und Text: volkstümlich Hochdeutscher Text: Maik Brandenburg (*1962), © Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 146
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    Row your boatd Fahr dein Boot England 6 8 ## 1. Row, Fahr, Kanon 1. D row, fahr, row fahr Hm your dein boat Boot U 2. gent sach Em7 ly te - - down ü A7 the ber’n - Row your boat Fahr dein Boot ## stream. Rhein! D U 3. Mer Vor D ri sich - - ly, tig, - - mer vor A/C© ri sich - - ly, tig, - - ## mer vor Hm ri sich - - ly, tig, - - mer vor ri sich - - ly, tig, - - 4. life fall Em7 U is bloß but nicht A7 a hi dream! nein! D - U œ™ œ™ œ œ j œ™ œ œ j œ œ j œ™ œ™ œ J œ J œ J œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ œ j œ œ j œ™ œ™ 2. Row, row, row your boat gently up the creek. If you see a little mouse, don’t forget to squeak! (squeak) 3. Row, row, row your boat gently down the stream. If you see a crocodile, don’t forget to scream! (ahh) 4. Row, row, row your boat gently to the shore. if you see a lion there, don’t forget to roar! (rrawr) 2. Fahr, fahr, fahr dein Boot sachte über’n Rhein. Siehst du eine Maus an Bord, fang doch an zu schrei’n! (ihh) 3. Fahr, fahr, fahr dein Boot mitten über’s Meer. Siehst du dort ein Krokodil, brüll ihm hinterher! (ahh) 4. Fahr, fahr, fahr dein Boot an das Ufer ran. Siehst du einen Löwen dort, fauch ihn einfach an! (grr) Wenn das Lied als Kanon gesungen wird, wird durchgängig mit D-Dur harmonisiert. Die Geräusche können dann nur am Schluss imitiert werden. Melodie und Text: volkstümlich Deutscher Text: Christoph Mohr (*1962), © Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 147
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    Santa Lucia Italien ™™ ™™ 3 4 1. Sul Der C ma Sil re ber - -- luc stern G7/ ci er D - ca glänzt - - l’a am Dm7 stro Him G7 - d’ar mel - gen dro C6 - to, ben, - - Santa Lucia (Italien) pla sanft Am7 ci ist - da_ è der - Wel l’on Dm7 len - da, schlag, - - pro vom G7 spe Wind - um ro_ è_ il - ven wo C6 - to. ben. - - Steig Ve C6 ni ein - und te_all’ - a zö F6 gi g’re - - le nicht! - bar Mein G7 chet Boot - ta er - mi war C - tet - a; dich! - San San Am7 ta ta - - Lu Lu - - ci ci Dm7 a! a! - - San San G7 ta ta - - Lu Lu ci ci G7/ - - C a! a! C - - San San G7 ta ta - - Lu Lu ci ci G7/ - - C a! a! C - - 1. 2. œ œ™ œ J œ J œ J ˙ œ œ™ œ j œ œ ˙ œ œ œ œ œ # ˙ n œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ J œ j ˙ œ œ œ œ # œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ™ œ J œ ˙ œ œ™ œ J œ ˙ 2. Con questo zeffiro così soave, oh! com’è bello star sulla nave! Su passaggieri, venite via; Santa Lucia! Santa Lucia! 3. Infra le tende bandir la cena in una sera così serena. Chi non dimanda, chi non desia? Santa Lucia! Santa Lucia! 2. Schon weht ein warmer Wind mit sanfter Note, wie ist es wunderschön in unserm Boote! Komm, segle mit mir fort an einen schönen Ort! Santa Lucia! Santa Lucia! 3. Unter dem Baldachin an diesem Abend, wollen wir beide uns an Speisen laben. Herz, was ist dein Begehr? Was wünschen wir uns mehr? Santa Lucia! Santa Lucia! Melodie und Text: volkstümlich, aus Neapel Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 148
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    Sing a songof sixpence d Sing ein Lied vom Taler England 1. Sing Sing a ein song Lied of vom six Ta pence, ler, - - a pock Rog et gen - - full gibt’s of ge rye. nug. - Sing four C and von twen schwar ty zen - - black Vö geln, birds - - baked die in in Teig a man pie. buk. When Wird C the der pie Teig was ge op öff - ened net, - - the hört birds F6 man be gan den - to Ge sing, sang. - was So C n’t was - that gibt’s a beim daint Kö Am y - dish nig - to set al be le - fore Ta G7 - the ge - king. lang. C 4 4 C C Sing a song of sixpence Sing ein Lied vom Taler F6 F œ J œ J œ j œ j œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j ˙ œ J œ J œ j œ j œ œ œ œ œ j œ # j ˙ œ j œ J œ J œ J œ œ J œ J œ j œ J œ J œ # J ˙ œ J œ J œ J œ J œ J œ J œ j œ j œ j œ J œ J œ J ˙ 2. The king was in the counting house counting out his money, the queen was in the parlour eating bread and honey. The maid was in the garden hanging out the clothes. Along came a blackbird and snapped off her nose. 2. Der König in der Schatzkammer zählte dort sein Geld. Die Königin zuhause hat Honigbrot bestellt. Das Mädchen war im Garten, hing die Wäsche raus. Da kam ein schwarzer Vogel und riss ein Haar ihr aus. Im Mittelalter soll es sich um einen beliebten Scherz gehandelt haben, einen lebenden Vogel in eine gebackene Pastetenhülle zu setzen. Wollte man diese Pastete anschneiden, entwich der Vogel und die Gäste staunten. Nicht jeder Vogel findet so etwas lustig, und so rächt er sich wohl später. Noch heute endet das Lied damit, dass man einem Kind sachte in die Nase zwickt. Und wer genau zwischen den Zeilen liest, erkennt die geheime Piratenbotschaft, mit der eine neue Schiffsbelegschaft angeworben wird: Taler und Roggen sind das Piratengehalt, die schwarzen Vögel sind die Piraten selbst und der besungene König ist der gefürchtete Piratenkapitän Blackbeard mit seinem Schiff „The Queen Anne’s Revenge”. Melodie und Text: volkstümlich, aus dem 18. Jahrhundert Deutscher Text: Ingo Zeller (*1968), © Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 149
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    Ta prowatákia dDie Schafe Griechenland 1. Pro Auf wa dem - tá Ab Dm - kia hang - - stin Scha C pla fe - ja, steh’n, Dm - din din din din C din, din, Dm din din din din C din, din, Dm weiß, á spra braun, - má schwarz, Dm wra schön - ka an C sta zu - - ná, seh’n, Dm - - din din din din C din, din, Dm din din din din C din. din. Dm Wo Wei skun den - - pé auf C7 ra der - sta grü li nen - wá Wie Dm - dhia se, - kä von sta den prás Höh’n C7 si weht - na ei - chor ne - - tá Bri Dm ria. se. - - Din Din din din C din, din, Dm din din din din C din din B¨Œ„Š7 din din din din Am7 din din din. din. Dm 2 4 b Ta prowatákia Die Schafe b b b œ j œ j œ™ j œ r œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ™ j œ r œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ j œ J œ™ J œ R œ j œ j œ œ œ j œ j œ J œ™ J œ R œ j œ j œ œ œ j œ j œ j œ œ j œ j œ™ j œ r œ j œ j œ 2. Me ti glitza o woskos, din din din, … kä o skilos o pistos, din din din, … Ta filan kä ta woithune, sto wuno na mi chatoune. Din din din, … 3. Kässan erthi to vradaki, din din din, … pai kathe prowataki, din din din, … Mes ti stani na chothi kä glika na kimithi. Din din din, … 2. Mit dem Stock der Hirte schreitet, din din din, … ihn der treue Hund begleitet, din din din, … Beide passen auf und sehen, soll kein Schaf verloren gehen. Din din din, … 3. Schließlich dann beim Abenddämmern, din din din, … drängen Schafe mit den Lämmern, din din din, … in den Pferch hinein zum Schlafen, fühl’n sich sicher wie im Hafen. Din din din, … Melodie und Text: volkstümlich Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 150
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    The animal faird Wir sind auf den Rummel gefahr’n England We Wir went sind C to auf the den an Rum i mel - - mal ge - fair, fahr’n, - the wo birds Vö C and gel - the und beasts Tie were re - there. war’n. G7 The Es kämmte big G7 ba sich dort boon - by the an light mond of hel - the lem - moon Ort was der comb rot G7 ing brau - - his ne - au Pa burn vi - - hair. an. _ C - You Das Äff ought C to chen, - have es seen machte the sich’s monk, schön C he auf jumped E C on le - the fants - el Rüs e sel - - be phant’s - trunk. quem. G7 - _ The Da el muss G7 e te - - der phant - Riese sneezed and ganz fell fürch on ter - his lich - niesen! knees and Hat what jemand G7 be das came Äff - of chen - the ge - monk, sehn, C the ge monk, seh’n, - and hat what _ jemand G7 be das came Äff - _ of chen - the ge _ monk? seh’n? C - 6 8 The Animal fair œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ™ œ j ‰ œ j œ j œ j œ j œ œ j œ™ œ j ‰ œ J œ œ J œ j œ j œ j œ J œ J œ J œ œ j œ j œ j œ j œ œ j œ™ œ j ‰ œ j œ j œ j œ j œ œ j œ™ œ j ‰ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ™ œ j ‰ œ J œ J œ J œ J œ œ j œ J œ J œ J œ œ j œ œ j œ j œ j œ J œ œ j œ œ j œ œ j œ j œ j œ j œ ‰ Œ™ Melodie und Text: volkstümlich, Ende des 19. Jahrhunderts von Seeleuten aus Amerika mitgebracht Deutscher Text: Ingo Zeller (*1968), © Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 151
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    This old mand opapa England C C F G7 C F C G7 C G7 C 4 4 1. This O old pa - man, pa, - he er played sagt: one, „Eins“ he und played ruft: knick „Schnick knack schnack, - - This old man on das my ist thumb; meins“. Mit with a dem knick Schnick knack schnack - - pad Ruck - dy und - - whack, Sack, - - gib give a dem dog Hund a vom bone, Speck. this O old pa - man pa - came war rol lan ling ge - - home. weg. œ œ ˙ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ j œ j œ œ œ j œ j œ œ j œ j œ j œ j ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ 2. This old man, he played two, he played knick-knack on my shoe; with a knick-knack paddywhack, … 3. This old man, he played three, he played knick-knack on my knee; with a knick-knack paddywhack, … 4. This old man, he played four, he played knick-knack on my door; with a knick-knack paddywhack, … 5. This old man, he played five, he played knick-knack on my hive; with a knick-knack paddywhack, … 2. Opapa, er sagt: „Zwei”, und ruft: „Schnickschnack, ich will Brei.” Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, … 3. Opapa, er sagt: „Drei”, und ruft: „Schnickschnack, gib mir Heu.” Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, … 4. Opapa, er sagt: „Vier”, und ruft: „Schnickschnack, wo ist Bier?” Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, … 5. Opapa, er sagt: „Fünf”, und ruft: „Schnickschnack, tolle Strümpf’.” Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, … www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 152
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    6. This oldman, he played six, he played knick-knack on my sticks; with a knick-knack paddywhack, … 7. This old man, he played seven, he played knick-knack up in heaven; with a knick-knack paddywhack, … 8. This old man, he played eight, he played knick-knack on my gate; with a knick-knack paddywhack, … 9. This old man, he played nine, he played knick-knack on my spine; with a knick-knack paddywhack, … 10. This old man, he played ten, he played knick-knack once again; with a knick-knack paddywhack, … 6. Opapa, er sagt: „Sechs”, und ruft: „Schnickschnack, Puddingklecks.” Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, … 7. Opapa, er sagt: „Sieben”, und ruft: „Schnickschnack, hast du Rüben?” Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, … 8. Opapa, er sagt: „Acht”, und ruft: „Schnickschnack, gute Nacht!” Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, … 9. Opapa, er sagt: „Neun”, und ruft: „Schnickschnack, trink’ jetzt Wein.” Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, … 10. Opapa, er sagt: „Zehn”, und ruft: „Schnickschnack, muss jetzt geh’n.” Mit dem Schnickschnack-Ruck-und-Sack, … Melodie und Text: mündlich überliefert Deutscher Text: Maik Brandenburg (*1962), © Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 153
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    U Milice dMilica, o Milica Serbien 1. U Mi C Mi li - li ca, - - ce, o - u Mi Mi li - li ca, - - ce du - du hast C ge zwei - tre Au pa gen - - vi brau G7 - - ce, en, - - u lang C Mi ge li zo - - ce, gen, - - u schön Mi ge li bo - - ce gen, - - du herr C ge lich - - tre an pa zu - - vi schau G7 - - ce. en. - - Pre Die C kri se - - le Brau - joj, en, - pre sie G7 kri be - le schat - - joj, ten - ru dei C men’ ne - - ja ro go sa - - di Wan G7 - ce, gen. - - ja Ro C go sa - - di Wan - ce, gen, - - ja hübsch G7 go Ge - di sicht - - ce chen, - - I groß C bi ist je mein - lo Ver - li lan G - ce. gen. - - 2 4 U Milice Milica, oh Milica œ J œ J œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ œ œ J œ J œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ œ 2. Seit drei Jahren, seit drei Jahren such’ ich ihre Blicke, doch vergebens, doch vergebens, bös’ ist mein Geschicke. Schwarze Augen, wie sie funkeln, und ihr hübsch’ Gesichte, doch vergebens, doch vergebens, traurige Geschichte! 3. Also ging ich, also ging ich eines Tags zum Tanze, unter all den hübschen Mädchen Milica im Glanze. Und ich wünschte mir zu sehen ihre Augensterne. Milica, o Milica, ich habe dich so gerne! 4. Alle tanzten, alle tanzten, plötzlich wurd’ es dunkel, in der Ferne, in der Ferne wildes Blitzgefunkel. Alle Mädchen, alle Mädchen blickten gleich nach oben. Nicht die liebe Milica, sie schaute auf den Boden. 2. Ja je gledah, ja je gledah, tri godine dana, ja je gledah, ja je gledah, tri godine dana. Ne mogoh joj, ne mogoh joj oci sagledati, crne oci, crne oci ni bijelo lice. 3. Vec sakupih, vec sakupih kolo djevojaka, vec sakupih, vec sakupih kolo djevojaka, i u kolu, i u kolu Milicu djevojku, ne bih li joj, ne bih li joj oci sagledao. 4. Kada kolo, kada kolo na travi igraše, kada kolo, kada kolo na travi igraše, bješe vedro, bješe vedro, pa se naoblaci. Po oblaku, po oblaku zasjevše munje. ˇ ˇ ˇ ´ ´ ´ ´ ˇ ˇ www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 154
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    5. Alle Mädchen,alle Mädchen flüsterten ganz leise: „Milica, verrücktes Mädchen! Oder bist du weise? Schaust ins Gras mit trübem Blick, als wärst du voller Klagen, statt mit uns hinauf zu schau’n, wo Blitze Wolken jagen.“ 6. Milica, ja, Milica, das Mädchen sprach zu ihnen: „Bin weder verrückt noch weise, kann nicht damit dienen. Bin auch keine wilde Fee, will keine Wolken jagen, bin nur ein bescheidnes Kind und hab‘ nicht viel zu sagen.“ Dieses Lied ist ein vertontes lyrisches Gedicht. Auf Deutsch braucht man für die gleiche Geschichte nur 6 Strophen. Die Geschichte erzählt von einer Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Mädchen aus einer Zeit, in der Mädchen nur schön und brav sein sollten. Heute schätzen wir ganz verschiedene Eigenschaften an Mädchen und Jungen. In jedem Fall ist es schön zu wissen, was andere an einem mögen. Melodie und Text: volkstümlich Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972), © Carus-Verlag, Stuttgart Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. 5. Sve djevojke, sve djevojke k nebu pogledaše, sve djevojke, sve djevojke k nebu pogledaše, al’ ne gleda, al’ ne gleda Milica djevojka, vec preda se, vec preda se u zelenu travu. 6. Djevojke joj, djevojke joj tiho govoriše, djevojke joj, djevojke joj tiho govoriše: „Oj Milice, oj Milice, naša drugarice! Il’ si luda, il’ si luda ili odvec mudra.“ 7. Te sve gledaš, te sve gledaš u zelenu travu, te sve gledaš, te sve gledaš u zelenu travu, a ne gledaš, a ne gledaš sa nama u oblake, dje se munje, dje se munje viju po oblaku. 8. „Nit’ sam luda, nit’ sam luda nit’ odviše mudra, nit’ sam luda, nit’ sam luda nit’ odviše mudra. Nit’ sam vila, nit’ sam vila da zbijam oblake, vec djevojka, vec djevojka da gledam preda se.“ ´ ´ ´ ´ ´ Kleine Aussprachehilfe: c = ts c = „tsch“ wie in „Tschüss“ c = „tch“ wie in „Brötchen“ š = „sch“ wie in „Schule“ h = „ch“ wie in „ach“ s = stimmloses „ß“ v = stimmloses „w“ wie in „Vase“ ´ ˇ www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 155
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    Ušt‘i mamo dLiebste Mama Osteuropa ™™ mein Herz ist 4 4 bb Gm Liebs U št’i te - - ma Ma mo ma, - - dikh schau Cm7 tu doch pre zu ma, mir, D7 schau ka na mich - me an, sonst ca ˇ Ušťi mamo dikh tu pre ma Liebste Mama bb me ster Gm6 be ra - - va. ich. - ™™ ™™ Gm Bo Denn me ich D7/A som ge Gm/B¨ tu hör Cm7 - ma nur - ri, zu - tu dir, ma zu - dir, ri, D7 - bb D7 tu ach, ma Ma - ri ma, - - schau cha ˇ Gm doch jo - ri zu - mir, ro Gm/ ma zu F - ni. mir. ˇ - E¨Œ„Š7 Dein O Ro ji ma lo - - - bb mäd du Cm6 chen khal - - ver man, misst du - dich khal - sehr, man D7 ca ˇ pal e schwer. daj. Gm6 Œ œ J œ J œ j œ œ j œ œ j œ œ™ Œ œ j œ j œ # j œ™ œ œ j œ J ˙ Œ œ œ œ œ œ J œ J œ J œ œ j œ ‰ œ j œ J œ™ œ œ J œ J œ J œ œ j œ ‰ œ j œ j œ™ œ œ j œ j œ j œ œ # j œ ‰ œ j œ J œ œ j w Die Vorfahren der Roma wanderten vor 1500 Jahren aus Indien aus, um den dortigen Eroberungszügen zu entkommen. Als wandernde Schmiede, Händler, Musiker oder Akrobaten zogen sie von Ort zu Ort. Heute ist das Volk der Roma in vielen Ländern zu Hause. Die Lieder der Roma sind ihre größten Schätze, durch sie sind sie über Ländergrenzen hinweg miteinander verbunden. Und manchmal sind die Lieder, die unsere Ängste und Traurigkeiten aufgreifen, die schönsten. Der abgedruckte Text von Ušt’i mamo ist aus der Sicht eines Mädchens geschrieben. Singt es ein Junge, so ändert sich der Text in zwei Zeilen des zweiten Teils zu: Bo me som tumaro, tumaro, tumaro chavoro romano. (im Deutschen: Romajunge) Melodie und Text: mündlich überliefert Deutscher Text: Babette Dieterich (*1972) und Peter Schindler (*1960) © Carus-Verlag, Stuttgart Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 156
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    We wish youa merry Christmas england G G C A A D H H Em G G H C6 D7 G G G D A7 D D G D Em D G H C6 D7 G 3 4 # 1. We wish you a mer / ry H - Christ mas, - we wish you a mer / ry C© - Christ mas, - we We wish you a merry Christmas # wish you a mer / ry D© - Christ mas - and / a hap py - New Year. 1.–4. Good # ti dings - we /H bring to you and your kin, we /F© # wish you /F© a mer ry - Christ mas - and / a hap py - New Year. œ œ œ j œ j œ j œ j œ œ œ œ œ j œ J œ j œ j œ œ œ œ œ J œ J œ J œ j œ œ œ j œ j œ œ œ ˙ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ ˙ œ œ œ j œ j œ j œ j œ œ œ j œ j œ œ œ ˙ 2. Now bring us some figgy pudding, now bring us some figgy pudding, now bring us some figgy pudding, now bring some out here. Good tidings… 3. For we all like figgy pudding, for we all like figgy pudding, for we all like figgy pudding so bring some out here! Good tidings… 4. And we won’t go till we’ve got some, and we won’t go till we’ve got some, and we won’t go till we’ve got some so bring some out here! Good tidings… We wish you a merry Christmas ist eines der bekanntesten Weihnachtslieder Englands und es verbindet gleich zwei englische Weihnachtstraditionen: Das weihnachtliche „carol-singing“ und den „figgy pudding“. Beim weihnachtlichen „carol-singing“ singen die verschiedensten Gruppen gemeinsam festliche Lieder. Zur Weihnachtszeit hört und sieht man carol-singers auf der Straße, dem Weihnachtsmarkt und in Bahnhöfen, um die vorbeikommenden Leute mit Liedern zu erfreuen und gleichzeitig für einen guten Zweck Geld zu sammeln. Der „figgy pudding“ ist der Vorläufer des englischen „Christmas pudding“, in den traditionell viel getrocknetes Obst gehört, so auch Feigen. Melodie und Text: volkstümlich, aus dem 16. Jahrhundert www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 157
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    Wo pole berjosastojala d Birkenbaum am Hang Russland A F Dm _ A7 Dm Gm6 Gm A7 Dm Gm6 _ Gm _ A7 Dm 2 4 b 1. Wo Bir Dm po ken - le baum - - be am rjo Hang, Gm - ich sa seh’ Dm - sto dich ja ste - la, hen, Dm - - lässt wo po dein le Haar - ku im - Wo pole berjosa Birkenbaum am Hang b drja Som Gm wa mer - - ja win - - sto de - ja we - la. hen, - - Lju lju li, li - - lju ja, im - li, Win - sto de - - b ja we la, hen, - - lju lju li, li - - lju ja, im - li, Win - sto de - ja we - la. hen. - - œ j œ j œ j œ j œ œ j œ j œ œ œ j œ j œ J œ j œ j œ j œ j œ j œ œ œ™ œ j œ œ j œ j œ œ œ™ œ j œ œ j œ j œ œ 2. Nekomu berjosu salomati, nekomu kudrjawu salomati. Ljuli, ljuli, salomati, ljuli, ljuli, salomati. 3. Ja poidu, poidu poguljaju, beluju berjosu salomaju. Ljuli, ljuli, salomaju, ljuli, ljuli, salomaju. 4. Sreschu ja s berjosy tri prutotschka, sdelaju is nich ja tri gudotschka. Ljuli, ljuli, tri gudotschka, ljuli, ljuli, tri gudotschka. 5. A tschetwjortuju – balalaiku, a tschetwjortuju – balalaiku. Ljuli, ljuli, balalaiku, ljuli, ljuli, balalaiku. 6. Stanu w balalaiku igrati, stanu w balalaiku igrati. Ljuli, ljuli, igrati, ljuli, ljuli, igrati. 2. Niemand kommt, den jungen Stamm zu schützen, niemand, sich den Wanderstab zu schnitzen, ljulija, den Stab zu schnitzen, ljulija, den Stab zu schnitzen. 3. Habe heut’ den Weg am Hang genommen, da bist du mir grade recht gekommen, ljulija, mir recht gekommen, ljulija, mir recht gekommen. 4. In den grünen Wipfel will ich steigen, schnitz drei Pfeifchen mir aus deinen Zweigen, ljulija, aus deinen Zweigen, ljulija, aus deinen Zweigen. 5. Will nach einem vierten Ästlein schauen, eine Balaleika möcht’ ich bauen, ljulija, die möcht’ ich bauen, ljulija, die möcht’ ich bauen. 6. Meine Balaleika lass’ ich klingen, soll dir noch zum Dank ein Liedchen bringen, ljulija, ein Liedchen bringen, ljulija, ein Liedchen bringen. Melodie: überliefert, Originaltext: I. Kozlov, Deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925), © Carus-Verlag, Stuttgart; Transkription: Theresa Steinacker Von den Vokalhelden der Berliner Philharmoniker für das Liederprojekt gesungen. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 158
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    Zie, de maanschijnt door de bomen d Sieh, der Mond erhellt den Garten Niederlande 2 4 Zie de maan schijnt door de bomen 3 4 b Zie, Sieh, de der maan Mond F schijnt er door hellt - de den Gm/F bo Gar F men, ten, - - mak Kin B¨6 kers, der, - - staakt geht uw nun wild still C7 ge nach - b raas! Haus. F t’ Heer Heu lijk te - - a en F det vond - - nun je is _ - ge das C/E ko War Dm - men, ten, Dm - - /C t’a heu B¨6 vond te - - je kommt - van der Sint Ni C7 Nik ko - - - b laas. laus. F Vol Wer ver be - wach kommt Gm7 - ting den - klopt Ku C7 ons chen - hart; fein, F wie für de wen koek wird C/E die krijgt, wie Ru A7/E de te - gard. sein? Dm b Vol Wer D¨7 ver be wach kommt - - ting den - klopt Ku ons chen - hart; fein, F/C wie für de wen koek wird Gm7 krijgt, die wie Ru C7 de te - gard. sein? F œ j œ j œ œ œ j œ j œ œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j ˙ œ j œ j œ œ œ j œ j œ œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j ˙ œ j œ j œ œ œ j œ j ˙ œ j œ j œ œ œ j œ j ˙ œ j œ j œ j œ j œ j œ j ˙ œ j œ j œ œ œ j œ j ˙ Melodie: Joannes Josephus Viotta (1814–1859) Text: Jan Pieter Heyer, erstmals 1843 veröffentlicht Deutscher Text: Ingo Zeller (*1968), © Carus-Verlag, Stuttgart Kleine Aussprachehilfe: z = „s“ wie in „singen“ ij = äi oe = „u“ wie in „Uhu“ u = Vokal zwischen „ü“ und „ö“ g = „ch“ wie in „ach“ sch = „s“ mit „ch“ wie in „ach“ s = stimmloses „ß“ www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 159
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    Zwischen Berg undtiefem, tiefem Tal Deutschland 3 4 # 1. Zwi G schen - Berg und tie G/D fem, D - tie fem - Tal sa D7 ßen - einst zwei Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal # Ha G4 € sen, 3 - fra G ßen - ab das grü Am ne, - grü ne - Gras, # fra D7 ßen - ab das grü G ne, - grü ne - Gras bis Em auf G/H den Ra D7 sen. G - œ™ j œ r œ œ œ™ J œ r œ j œ j œ œ™ j œ r œ œ œ œ Œ œ™ J œ R œ œ œ J œ J œ J œ J œ œ™ J œ R œ œ œ J œ J œ J œ j œ œ œ œ œ œ œ œ Œ 2. Als sie sich nun satt gefressen hatten, setzten sie sich nieder, bis dass der Jäger, Jäger kam, bis dass der Jäger, Jäger kam, und schoss sie nieder. 3. Als sie sich nun aufgesammelt hatten und sie sich besannen, dass sie noch am Leben, Leben war’n, dass sie noch am Leben, Leben war’n, liefen sie von dannen. Melodie und Text: anonyme Umdichtung eines schon 1512 bekannten Studentenlieds „Ob ich gleich keinen Schatz mehr hab’“ www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Kinderliedern aus Deutschland und Europa von Carus und Gabriel © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 160
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    1. Ach wieist’s möglich dann 2. Awake sweet love 3. Belle qui tiens ma vie 4. Danny Boy 5. Das Lieben bringt groß Freud 6. Die schwarzbraunen Äugelein 7. Down by the Salley gardens 8. Drei Laub auf einer Linden 9. Du du liegst mir am Herzen 10. Es flog ein kleins Waldvöglein 11. Es saß ein schneeweiß Vögelein 12. Fine knacks for ladies 13. Greensleeves 14. I will give my love an apple 15. Ich ging im Walde so für mich hin (Johann Wolfgang Goethe) 16. If music be the food of love 17. If ye love me 18. It was a lover and his lass 19. Kein Feuer keine Kohle 20. Kukkuu kukkuu kaukana kukkuu (Kuckuck Kuckuck ruft’s aus der Ferne) 21. Kume kum Geselle min 22. Liebeszauber 23. Lieblich hat sich gesellet 24. Mein Gmüt ist mir verwirret 25. Mein Mädel hat einen Rosenmund 26. Mit Lieb bin ich umfangen 27. My Bonnie is over the ocean 28. My love is like a red red rose 29. Nique nac no muse 30. O du schöner Rosengarten 31. O Waly Waly 32. Que ne suis-je la fougère 33. Remember me my dear 34. Sally in our alley 35. Se Amor mai da vu se vede - Lässt sich Amor bei euch schauen 36. So wünsch ich ihr ein gute Nacht 37. The ash grove 38. Trotting to the fair 39. Unter der linden 40. Weiß mir ein Blümlein blaue 41. Wie er wolle geküsset seyn - Die Kunst des Küssens 42. Willst du dein Herz mir schenken 162
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 2. Blau blüht ein Blümelein, das heißt Vergissnichtmein; dies Blümlein leg an’s Herz und denk an mich! Stirbt Blum und Hoffnung gleich, wir sind an Lieb so reich, denn die stirbt nie bei mir, das glaube mir. 3. Wär ich ein Vögelein, wollt ich bald bei dir sein, scheut Falk und Habicht nicht, flög schnell zu dir; schöss mich ein Jäger tot, fiel ich in deinen Schoß, sähst du mich traurig an, gern stürb ich dann. Ach, wie ist’s möglich dann 1. Ach, wie E¨ ist’s mög B¨ lich - dann, dass F7 ich dich las B¨ sen E¨ - kann! B¨ Hab B¨ dich von Her E¨ zen - lieb, B¨ das C7 glau be - mir. F Du F7 hast das Her B¨ ze E¨ - mein B¨ so G7 ganz ge nom Cm - men G7 - ein, Cm dass F ich kein F7 an B¨ dre E¨ - lieb B¨ als C dich al F7 lein. B¨ - 2 4 bb B¨ 1. Ach, wie ist's möglich dann bb bb bb œ œ J œ j œ j œ J œ œ œ J œ J œ J œ j œ œ œ n j œ j œ j œ J œ œ œ J œ J œ Œ œ œ J œ J œ J œ j œ œ œ J œ J œ j œ J œ œ œ j œ j œ j œ J œ œ œ j œ j œ Œ Melodie: Friedrich Wilhelm Kücken 1827; hier die später von Silcher verbreitete und wahrscheinlich überarbeitete Fassung Text: Bearbeitung eines älteren, traditionellen Liedes von Wilhelmine von Chézy, 1824 Wilhelmine – oder, wie sie sich selbst nannte – Helmina von Chézy hat das Lied in veränderter Gestalt wahrscheinlich 1810 in Heidelberg gehört und integrierte ihre bearbeitete Version 1812 in das Schauspiel »Eginhart und Emma, ein Spiel mit Gesang«. 163
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com ™™ ™™ ™™ 3 4 ## 1. A Let D wake, love, - sweet which G love, nev D thou er G - art ab D re sent G - turn’d, dies, D - my now A heart, live which for D/A 7. Awake, sweet love ## long ev A in er D/ - A ab in A sence her D/ - A eyes, mourn’d, A lives whence D now came G in my D per first A sus4 fect an A - joy. noy. D - ## On De A/C© ly spair E/ - - her did H self make A - hath me Hm/D seem wish D/F© A/ ed to E E - fair: die, A she that on I D ly my - I joys D/F© could might Em love, end: D A/C© ## she she D on on ly ly, - - drove which G me did F©m/A to make Hm7 de me E/H spair, fly, A - when my she state D un may G kind now Em - did a A/E prove. mend. D - œ œ œ ˙ œ ˙ œ ˙ Œ œ œ œ ˙ œ ˙ œ ˙ œ ˙™ œ œ™ œ j ˙™ œ œ œ ˙ œ ˙ œ # œ œ œ j œ j ˙ œ ˙™ œ œ j œ j œ œ œ œ # œ œ œ œ œ œ ˙™ Awake, sweet love Melodie: John Dowland (1563–1626) in »The First Booke of Songes or Ayres«, London 1597. Text: anonym 2. If she esteem thee now aught worth, she will not grieve thy love henceforth which so despair hath prov’d. Despair hath proved now in me that love will not unconstant be, though long in vain I lov’d. If she at last reward thy love and all the harms repair, thy happiness will sweeter prove, rais’d up from deep despair. And if that now thou welcome be when thou with her dost meet, She all the while but play’d with thee to make thy joys more sweet. 1. Erwache, süße Liebe, du bist zurückgekehrt. Mein Herz, das lange in der Ferne trauerte, lebt nun in vollkommener Freude. Lass die Liebe, die auch in der Ferne nicht erstarb, nun für immer in ihren Augen wohnen, woher mein Kummer erst kam. Nur sie erschien mir schön zu sein, nur sie konnte ich lieben, nur sie trieb mich zur Verzweiflung, wenn sie mich zurückwies. Aus Verzweiflung wünschte ich mir zu sterben, um meinen Freuden ein Ende zu bereiten, nur sie, die mich in die Flucht trieb, kann meine Lage jetzt verbessern. 2. Wenn sie dich wertschätzt, wird sie deine Liebe von nun an nicht mehr trüben, an der du verzweifelt bist. Die Verzweiflung hat an mir gezeigt, dass die Liebe beständig ist, obwohl ich so lange vergebens liebte. Wenn sie schlussendlich deine Liebe erwidert und alle deine Wunden heilt, wird dein Glück umso vollkommener sein, da es aus tiefer Verzweiflung erwuchs. Und wenn du nun willkommen bist, und dich mit ihr triffst, sie spielte mit dir nur all die Zeit um nun deine Freude noch mehr zu versüßen. 164
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 1. Bel le - qui tiens ma vi e - cap ti - ve - dans tes yeux, qui m’as l’â me - ra vi - e - d’un sou rire - gra ci - eux, - viens ™™ ™™ tôt me se cou - rir, - ou me fau dra - mou rir, - viens rir. C b Gm D Gm F B¨ C B¨/D Cm7 F B¨ , Gm 8. Belle qui tiens ma vie b D Gm F B¨ C B¨/D Cm7 F B¨ b F Dm Gm Cm D B¨ C Gm D 4 sus D G , Gm G5 1. 2. ˙ œ œ # œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ ˙ œ œ # œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ ˙ œ œ œ œ ˙ # ˙ œ œ n œ œ œ # ˙ ˙ ˙ Belle qui tiens ma vie Melodie: Thoinot Arbeau (1520–1595), in »Orchésographie«, Langres 1589 Text: anonym Arbeaus Pavane Belle qui tiens ma vie ist ein langsamer Schreittanz und wurde ursprünglich von vier Stimmen gesungen und nur von einem Tamburin begleitet. 2. Pourquoi fuis-tu mignarde, si je suis près de toi, quand tes yeux je regarde je me perds dedans moi, |: car tes perfections changent mes actions. :| 3. Approche donc ma belle, approche toi mon bien, ne me sois plus rebelle puisque mon cœur est tien, |: pour mon mal apaiser donne moi un baiser. :| 1. Schöne, die du mein Leben in deinen Augen gefangen hältst, die meine Seele beglückt hat mit ihrem anmutigen Lächeln, eile mich zu retten, sonst werde ich sterben. 2. Warum fliehst du, meine Holde, wenn ich dir nahe bin, wenn ich in deine Augen sehe, verliere ich mich in ihnen, denn deine Vollkommenheit verändert mein Handeln. 3. Komm näher, meine Schöne, komm näher zu meinem Wohl, sei nicht länger widerspenstig, denn mein Herz ist dein, um mein Leid zu mindern gib mir einen Kuss. 165
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com c ## 1. O, Dan A7 ny - Boy, D the pipes, the pipes are call G ing - from glen to 11. Danny Boy ## glen D/F© and down the moun tain - side, Em A7 the sum mer’s - gone, D and all the ros es - ## fall G ing, - it’s you, it’s you D/A must go, A7 and I must bide. D But come A7 ye ## back D when sum G mer’s - in the mead D ow, - or when A the ## val D/F© ley’s - hushed G and white D/F© with snow, Em A7 it’s I’ll be here D7 in sun G shine - or in ## shad D/F© ow, D7 - G O, Dan ny - Boy, D/A O, Dan Hm ny - Boy, Em I love A7 you so! D œ j œ j œ j œ™ œ j œ j œ J œ j œ j œ œ œ œ j œ j œ j œ j œ™ œ J œ j œ j œ j œ j ˙ œ j œ j œ j œ j œ™ œ j œ j œ J œ j œ j œ œ œ œ j œ j œ j œ j œ™ œ j œ j œ j œ j œ j ˙ œ j œ j œ J œ J œ™ œ J œ J œ J œ j œ J œ œ œ œ j œ j œ J œ J œ™ œ J œ J œ J œ j œ j ˙ œ j œ j œ j œ j œ™ œ J œ J œ J œ J œ J œ œ œ œ j œ j œ j œ j œ j œ J œ j œ j œ j œ j œ j œ j ˙ œ j 2. But when ye come, and all the flow’rs are dying, if I am dead, as dead I well may be, ye’ll come and find the place where I am lying, and kneel and say an Ave there for me. And I shall hear though soft you tread above me, and all my grave will warmer, sweeter be, for you will bend and tell me that you love me, and I shall sleep in peace until you come to me. Danny Boy Melodie: vermutlich im späten 16./frühen 17. Jh. komponiert, um 1855 von Jane Ross transkribiert und später unter dem Titel »A Londonderry Air« publiziert; Text: Fred E. Weatherley (1848–1929), 1910/13 1. O Danny, die Dudelsäcke rufen, von Schlucht zu Schlucht und den Berghang hinunter, der Sommer ist vorüber und die Rosenblätter fallen, du musst gehen und ich muss hier warten! Aber wenn du zurückkommst, wenn der Sommer einkehrt auf den Wiesen oder wenn das Tal eingeschneit und ruhig ist, werde ich da sein, bei Sonnenschein und Wolken, o Danny, ich liebe dich so sehr! 2. Aber wenn du erst zurückkommst, wenn alle Blumen gestorben sind, wenn auch ich tot bin, wirst du den Ort finden an dem ich liege und dort niederknien und ein Ave Maria für mich beten. Und ich werde hören, wie du dich leise näherst und mein Grab wird wärmer und süßer sein. Du wirst dich herunterbeugen und mir sagen, dass du mich liebst und ich werde in Frieden schlafen, bis du zu mir kommst. 166
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 4 4 # 1. Das Lie G ben - bringt G groß C Freud, G es wis G/D sen’s - al D7 le - 13. Das Lieben bringt groß Freud # Leut. G Weiß mir G ein schö nes - Schät D7 ze - lein - mit # zwei G schwarz brau Em - nen C6 - Äu D ge - lein, - das G D mir, G das C # mir, G/H das mir G/D mein Herz D7 er freut. G - œ œ™ œ j œ œ œ ˙ Œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ J œ J œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Œ œ œ ˙ Œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Œ 2. Sie hat schwarzbraune Haar, dazu zwei Äuglein klar; ihr sanfter Blick, ihr Zuckermund hat mir das Herz im Leib verwundt, hat mir, hat mir, hat mir das Herz verwundt. 3. Ein Brieflein schrieb sie mir, ich soll treu bleiben ihr. Drauf schickt ich ihr ein Sträußelein, schön Rosmarin und Nägelein, sie soll, sie soll, sie soll mein eige sein. Das Lieben bringt groß Freud Melodie und Text: mündlich überliefert aus dem 19. Jh. 4. Mein eige soll sie sein, kein’m andern mehr als mein. So leben wir in Freud und Leid, bis uns Gott, der Herr, auseinander scheidt. Ade, ade, ade mein Schatz, ade! 167
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: mündlich aus Frankfurt am Main vor 1856, gedruckt in »Halle der Völker« (Hrsg. O. L. Wolff), Frankfurt a. M. 1837 Text: mündlich aus dem Itzgrund (zwischen Coburg und Bamberg in Franken) vor 1808 Ach, schöns ter - Schatz, Dm ver zeih F - es mir, Dm dass ich B¨ so spät bin C7 doch hat Gm die hei C7 ße - Lieb F zu dir mich noch B¨6 da zu C - ge C7 zwun F - gen. - 6 8 b 1. F kom F 4 sus men, F - 17. Die schwarzbraunen Äugelein b F/A œ J œ œ j œ œ j œ œ j œ œ j œ œ J œ œ œ J œ™ œ œ j œ œ J œ œ œ J œ œ J œ œ œ j œ œ J œ œ œ j œ™ œ 2. Ach, schläfst du schon, wenn ich jetzt komm, so sanft in deinem Bettchen. So möcht ich dich gar inniglich mit meinem Liedlein wecken. 3. Erweck ich dich, erschreck ich dich, so tut’s mein Herz erbarmen; gern lag ich dir, o schönster Schatz, in deinen beiden Armen. 4. Dein zwei schwarzbraunen Äugelein, die gar so freundlich blicken, sollt dir daran gescheh’n ein Leid, so sprang mein Herz in Stücken. 5. Der große Gott vom Himmelsthron, der alles tut regieren, der Himmel und Erd erschaffen hat, wird uns zusammenführen. Die schwarzbraunen Äugelein 168
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: aus Irland Text: William Butler Yeats, in »The Wandering of Oisin and Other Poems«, London 1889 Das Geheimnis, das hinter den »Salley gardens« steckt, kann leider nicht ganz gelüftet werden. Möglicherweise findet man in dem irischen Wort »saileach«, (im Deutschen »Weide«, im Englischen »sallow«), eine Verbindung. In der keltischen Tradition wird dem Weidenholz eine magische Kraft zugesprochen, nicht zuletzt soll sie die Liebe in unserem Leben stärken. ™™ Fm c 1. Down She by passed C the the Sal Sal G ley ley C - - gar gar F dens dens C - - my with love lit F and tle - I snow G did white - feet. meet. C 18. Down by the Salley gardens She bid Am me take love eas Em y, - as the leaves F grow on G the tree. Am But I C be ing - young G and C fool F ish, C - with her F did not G a gree. C - œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ™ œ j ˙™ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ j œ j œ œ œ œ œ œ œ ˙™ œ œ œ œ j œ j œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ™ œ j ˙™ 2. In a field by the river my love and I did stand. And on my leaning shoulder she laid her snow-white hand. She bid me take life easy, as the grass grows on the weirs. But I was young and foolish, and now I’m full of tears. Down by the Salley gardens 1. Unten an den Weidengärten trafen wir uns, meine Geliebte und ich. Sie schritt an den Weidengärten auf ihren kleinen schneeweißen Füßen entlang. Sie bat mich, die Liebe leicht zu nehmen, als die Blätter an den Bäumen wuchsen. Aber da ich jung und dumm war, stimmte ich ihr nicht zu. 2. In einem Feld neben dem Fluss stand ich mit meiner Geliebten und an meine gebeugte Schulter legte sie ihre weiße Hand. Sie bat mich, die Liebe leicht zu nehmen, als das Gras auf dem Damm wuchs. Aber ich war jung und dumm, und jetzt bin ich voller Tränen. 169
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: überliefert, 1540 von Georg Forster aufgezeichnet Drei Laub auf ei Em ner D - Lin G den D - blü Em hen - al C so D - Herz Em ist freu C den - voll, F - D ich gönn’s G dem Am Maid G lein D - wohl. G 6 4 # 1. G 19. Drei Laub auf einer Linden # wohl, A D ¿ ja G wohl; D G ¿ sie tät C viel G tau F send G - Sprün D ge, G - ihr # C/E œ ˙ œ ˙ œ ˙™ ˙™ ˙ œ ˙ œ ˙™ ˙ œ ˙™ ˙ œ ˙ œ ˙ œ ˙™ ˙ œ ˙ œ ˙ œ œ™ œ J œ ˙ œ ˙ œ œ ˙ ˙™ ˙ 2. Das Maidlein, das ich meine, ist so hübsch und fein, ja fein; wenn ich dasselb anblicke, freut sich das Herze mein; des eigen will ich sein. Drei Laub auf einer Linden 3. Sie hat ein roten Munde und zwei Äuglein klar, ja klar; auch ein schneeweißen Leibe, dazu goldfarbnes Haar, das zieret sie fürwahr. 170
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Du, du liegst mir im Her A zen, - du, A du liegst mir im Sinn. D Du, du machst mir viel Schmer A zen, - weißt A nicht, wie gut A7 ich dir bin. D Ja, G ja, D ja, F© ja, Hm weißt G6 nicht, wie gut A ich dir A7 bin. D 3 8 ## 1. D 20. Du, du liegst mir im Herzen ## ## ∑ 1 ## ∑ 1 œ™ œ™ œ j œ j œ j œ œ j œ™ œ™ œ j œ j œ j œ™ œ™ œ™ œ j œ j œ j œ œ j œ j œ j œ j œ J œ j œ j œ™ œ™ œ™ œ™ œ™ œ j œ j œ j œ J œ j œ j œ™ 2. So, so wie ich dich liebe, so, so, liebe auch mich! Die, die zärtlichsten Triebe fühle ich ewig für dich. Ja, ja, ja, ja, fühle ich ewig für dich. 3. Doch, doch darf ich dir trauen, dir, dir, mit leichtem Sinn? Du, du kannst auf mich bauen, weißt ja, wie gut ich dir bin! Ja, ja, ja, ja, weißt ja, wie gut ich dir bin. 4. Und, und wenn in der Ferne mir, mir, dein Bild erscheint, dann, dann wünscht ich so gerne, dass uns die Liebe vereint. Ja, ja ja, ja, dass uns die Liebe vereint. Du, du liegst mir im Herzen Melodie und Text: anonym, vor 1820 entstanden, 1821 zum ersten Mal gedruckt 171
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com ™™ 1. Es klopft flog an ein mit kleins sei Wald nem - vö Schnä C - ge be - - lein lein, - - der gar Liebs still B¨ mit ten - vor al C die ler - Tür, Zier: F Ich bin F so weit C ge F flo C - gen - in B¨ Kummer F und Sor Dm gen - groß, C doch still B¨ und F ganz C ver Dm bor C - gen - der Liebs B¨ ten - in C ihr’n Schoß. F c b F 22. Es flog ein kleins Waldvögelein b b œ œ œ œ œ œ™ œ j œ œ œ œ œ œ ˙ Œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ Œ œ œ œ œ œ œ™ œ j œ œ œ œ œ œ ˙™ 2. »So grüß dich Gott im Herzen, du schön’s Waldvögelein! Vertreibst mir viel der Schmerzen, dass du bei mir kehrst ein: Bist du so weit geflogen in Kummer und großer G’fahr: Dir bleib ich g’neigt und g’wogen mit großer Liebe gar!« 3. »Bin ich geflogen über Berg und Tal doch mit sehr großer Müh: und such mein Lieb ganz überall, trag Sorg, sie sei nicht hie. Herzlieb! Bist du vorhanden, tröst mich Waldvögelein, in dein schneeweiße Hände schleuß du, Herzlieb, mich ein!« Es flog ein kleins Waldvögelein Melodie: aus einem Memminger Tabulaturbuch (Anfang 17. Jh.) Text: Str. 1 trad. Anfang 17. Jh., Str. 2 und 3 aus »Tugendhaffter Jungfrauen und Junggesellen Zeitvertreiber«, um 1690 172
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com ™™ Es saß ein schnee weiß - Vö F ge - lein E5 - auf ei nem - Dor Dm nen - sträu - che - lein, - din F don dei C Dm ne! E5 - Auf ei nem - Dor Dm nen - sträu - che - lein. - Din F don don! A5 2 4 1. Am Em/G 24. Es saß ein schneeweiß Vögelein Em/G ‰ œ j œ j œ j œ œ œ J œ J œ ‰ œ j œ J œ J œ J œ J œ J œ j œ œ œ j œ j œ œ œ ‰ œ j œ J œ J œ J œ J œ J œ j œ œ œ j œ j œ Œ Es saß ein schneeweiß Vögelein Melodie und Text: anonym 16. Jh.,ursprünglich niederländisch 2. Sag, willst du nicht mein Bote sein? Ich bin ein zu klein Vögelein, din don deine! Ich bin ein zu klein Vögelein. Din don don! 3. Bist du auch klein, so bist du schnell. Du weißt den Weg? Ich weiß ihn wohl, din don deine! Du weißt den Weg? Ich weiß ihn wohl. Din don don! 4. Es nahm den Brief in seinen Mund und flog mit übern Waldesgrund, din don deine! Und flog mit übern Waldesgrund. Din don don! 5. Es flog vor meines Herzliebs Tür. Schläfst oder wachst oder bist du tot, din don deine! Schläfst oder wachst oder bist du tot? Din don don! 173
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: John Dowland (1563–1626) in »The Second Booke of Songes or Ayres«, London 1600; Text: anonym ™™ ™™ C ## 1. Fine D knacks for la dies, - cheap choice, G brave A E and new, A 26. Fine knacks for ladies ## D good pen G ny - worths D - but mo G ney Hm - can A not - move. D ## I G keep a fair D but for Em the H7/D© fair Em to Am/C view, H ## a D beg A gar - may G be Hm lib G er - al A - of love. D ## D Though all G my Hm wares A be E trash A D the heart is G true, D A ## the D heart Hm is true, A D the heart A D is A true. U D ˙ œ œ ˙ ˙ ˙ œ œ œ œ # ˙ Œ œ œ œ ˙™ œ œ œ œ œ w ˙ œ œ ˙™ œ œ œ œ œ w œ ˙ œ ˙ ˙ œ œ œ œ w Ó ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ w Œ œ œ œ w œ ˙ œ # w Œ œ ˙ ˙ ˙ w 2. Great gifts are guiles and look for gifts again, my trifles come as treasures from my mind. It is a precious jewel to be plain, sometimes in shell the Orient’s pearls we find. Of others take a sheaf, of me a grain, of me a grain, of me a grain. Fine knacks for ladies 3. Within this pack pins, points, laces and gloves and divers toys fitting a country fair. But in my heart, where duty serves and loves, turtles and twins, court’s brood, a heavenly pair. Happy the heart that thinks of no removes, of no removes, of no removes! 1. Hübscher Kram für Damen, günstig, erlesen, schick und neu, viel wert, doch Geld bewegt nichts. Meinen Marktstand dürfen nur die Schönen sehen, ein Bettler kann mit seiner Liebe freigiebig umgehen. Obwohl all meine Waren Ramsch sind, habe ich ein ehrliches Herz. 2. Große Geschenke sind tückisch und erwarten erneut Geschenke, meine Kleinigkeiten sind Schätze meines Geistes. Es ist wertvoll, unscheinbar zu sein, manchmal finden wir in Muscheln die schönsten Perlen. Nehmt von anderen die Garbe, von mir nur ein Korn. 3. In diesem Bündel sind Nadeln, Spitze, Bänder, Handschuhe und allerlei Kram, der zum Jahrmarkt passt. Doch in meinem Herzen, das pflichtbewusst dient und liebt, Turteltauben und Zwillinge, höfische Geschöpfe, ein himmlisches Paar. Glücklich das Herz, das nicht an Veränderung denkt. 174
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 1. Ach, Liebste, tu mir kein Unrecht, und schiebe mich nicht so unhöflich weg; ich habe dich doch so lange geliebt, vergnügt in deiner Gesellschaft. Greensleeves war meine ganze Freude, Greensleeves war mein Vergnügen. Greensleeves war mein Herz aus Gold, und wer als meine Lady Greensleeves? 2. Solltest du fortfahren mich so zu verachten, es erhöht nur mein Entzücken, and trotz allem, ich bleibe ein Liebender in Gefangenschaft. Greensleeves … 3. Ach, Liebste, dass du ein Herz aus rücksichtsloser Eitelkeit besitzen musst, so muss ich allein über deine Unaufrichtigkeit meditieren. Greensleeves … 4. Ach, Greensleeves, auf Wiedersehen, leb wohl, ich bete zu Gott du mögest wachsen, ich werde immer deine wahre Liebe sein, komm noch einmal und liebe mich! Greensleeves … 2. If you intend thus to disdain, it does the more enrapture me, and even so, I still remain a lover in captivity. Greensleeves … 3. Alas, my love, that you should own, a heart of wanton vanity, so must I meditate alone upon your insincerity. Greensleeves … 4. Ah, Greensleeves, now farewell, adieu, to God I pray to prosper thee, for I am still thy lover true, come once again and love me! Greensleeves … Greensleeves Melodie und Text: aus England, 16. Jh. 1. A las, - my love you do D me wrong to cast C me off dis - cour H teous - ly; - and I Em have loved you D so long, de - light C ing - in H your com Em pa - ny. - Green G sleeves - was all D my joy, Green C sleeves - was my H de light. - Green G sleeves - was my heart D of gold, and who C but my la H dy - Green Em sleeves? - 6 4 # Em 27. Greensleeves # # # # œ ˙ œ œ™ œ # J œ ˙ œ œ™ œ j œ ˙ œ œ™ œ # j œ ˙ œ # ˙ œ ˙ œ œ™ œ # J œ ˙ œ œ™ œ j œ œ™ œ j œ œ # ™ œ # jœ ˙ œ ˙™ ˙™ œ™ œ # J œ ˙ œ œ™ œ jœ ˙ œ œ™ œ # j œ ˙ œ # ˙™ ˙ n ™ œ™ œ # J œ ˙ œ œ™ œ j œ œ™ œ j œ œ # ™ œ # j œ ˙™ ˙ 175
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 3 4 1. I will give Am my love an ap ple - with out Em - e’er a 28. I will give my love an apple core, Em I will give my love a house F with out G - e’er a door, Am I will give C my love a pal Am ace - where in Dm - she may be, F and she Em may un lock F - it with out G - an y - key. Am œ j œ j œ œ œ j œ J œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ j œ j œ œ œ j œ j œ œ œ œ œ œ ˙ œ J œ J œ œ œ J œ J œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ 2. My head is the apple without e’er a core, my mind is the house without e’er a door, my heart is the palace wherein she may be, and she may unlock it without any key. I will give my love an apple Melodie und Text: englisches Volkslied aus Dorset 1. Ich werde meiner Liebsten einen Apfel ohne Kerne schenken, ich werde meiner Liebsten ein Haus ohne Türen schenken, ich werde meiner Liebsten ein Schloss für sie ganz allein schenken, und sie kann es ohne einen Schlüssel aufschließen. 2. Mein Kopf ist der Apfel ohne einen Kern, meine Gedanken sind das Haus ohne eine Tür, mein Herz ist das Schloss, in dem nur sie wohnen wird, und sie möge es ohne einen Schlüssel aufschließen. 176
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Ich ging im Wal de - so für mich hin, A ich ging im Wal A de - so für mich hin, A und nichts zu su E chen, - und nichts zu su E7 chen, - das war mein E Sinn, A das war E7 mein Sinn. A 3 4 ## # 1. A 30. Ich ging im Walde so für mich hin ## # ## # A/C# A/C# œ j œ j œ j œ™ œ œ j œ j œ j œ j œ™ œ j œ j œ j œ™ œ œ j œ j œ j œ j œ ‰ œ j œ j œ j œ™ œ œ J œ j œ j œ j œ™ œ œ j œ j œ j œ J œ™ œ œ J œ J œ J œ J œ ‰ 2. Im Schatten sah ich ein Blümchen stehn, im Schatten sah ich ein Blümchen stehn, wie Sterne leuchtend, wie Sterne leuchtend, wie Äuglein schön, wie Äuglein schön. 3. Ich wollt es brechen, da sagt es fein, ich wollt es brechen, da sagt es fein, soll ich zum Welken, soll ich zum Welken gebrochen sein, gebrochen sein? Ich ging im Walde so für mich hin Melodie: volkstümlich Text: Johann Wolfgang von Goethe, 1813 4. Ich grub’s mit allen den Würzlein aus, ich grub’s mit allen den Würzlein aus, zum Garten trug ich’s, zum Garten trug ich’s am hübschen Haus, am hübschen Haus. 5. Und pflanzt es wieder am stillen Ort, und pflanzt es wieder am stillen Ort; nun zweigt es immer, nun zweigt es immer und blüht so fort, und blüht so fort. 177
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: Henry Purcell (1659–1695) Text: Henry Heveningham (1651–1700), um 1690, abgedruckt in »Gentleman’s Journal«, Juni 1692 Hartnäckig hält sich der Glaube, dass es sich bei »If music be the food of love« um die Vertonung eines Shakespeare-­ Textes handelt. Jedoch stammt nur die erste Zeile aus der Feder des bekanntesten englischen Schriftstellers. 1. ™™ ™™ 2. c b Dm If mu Gm sic Dm - be the C food Gm of love, A sing on, Dm/F sing on, Dm sing 35. If music be the food of love b on, Dm sing on, C/E till I F am Gm6 fill’d, F/A am B¨ fill’d F/C with C joy: F For b then my F list’ ning - soul F/A you F move, C for then my C list’ ning C7 - b soul Am you D move Gm to plea Dm/F sures Cm7 - /E¨ that D can Gm/B¨ nev Cm er D - cloy. Gm Your b eyes, C Am your mien, Dm your B¨/D tongue C/E de clare F - that you B¨/D F7 are mu B¨ F/ - A - b - - Gm sic Dm/F ev’ Gm7 ry A - - where, Dm Gm your where. Dm ‰ 1. ‰ œ j œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ # ™ œ j œ œ œ™ œ j œ œ œ™ œ J œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ™ œ j œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ™ œ J œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ™ œ J œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ™ œ j œ™ œ j œ™ œ J œ™ œ J œ™ œ j œ™ œ J œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙™ ‰ œ j ˙™ 2. £ Pleasures invade both eye and ear, so fierce, so fierce, so fierce, so fierce the transports are, they wound. And all my senses feasted are, If music be the food of love and all my senses feasted are, tho’ yet the treat is only sound. |: Sure I must perish by your charms, unless you save me in your arms. :| 178
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 1. Wenn Musik die Nahrung der Liebe ist, so sing, bis ich erfüllt bin mit Freude. Denn so bewegst du meine lauschende Seele mit Genüssen, an denen sie nie satt wird. Deine Augen, deine Miene, deine Zunge verkünden, dass du die Musik um mich bist. 2. Vergnügen erfüllt Augen und Ohren, fast schmerzhaft vor Entzücken. All meine Sinne schmausen, sie sind berauscht allein vom Klang. Ich müsste sicher vergehen an deinen Reizen, es sei denn, du nähmest mich in deine Arme. 179
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com If ye Dm love C me, F keep my C com F - mand B¨ ments, F - and I will pray Am the B¨ Fa F B¨ Gm ther, Dm - - Dm Gm6 Dm C and he Dm shall B¨ give Gm Dm you F a noth - er C - Dm com B¨ C fort - er F - ™™ F B¨ B¨ Gm F C that F he C F may B¨ bide F with C you Dm for ev G er, C - C F Gm F ev’n the spirit of Gm truth, F ™™ 2 2 b F 36. If ye love me b ∑ b b ∑ ∑ b ∑ b ev’n C the F spirit C of B¨ truth, F ev’n B¨ F/C the C spirit Dm of B¨ C truth. F ˙™ œ ˙ ˙ œ œ œ œ ˙ ˙ Œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ ˙ Œ œ œ œ ˙™ œ œ œ œ œ œ ˙ œ ˙ Ó Œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ ˙ Ó Œ ˙ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ ˙ w Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote. Und ich will den Vater bitten und er soll euch einen ­ andern Tröster geben, dass er bei euch bleibe ewiglich: den Geist der Wahrheit. If ye love me Melodie: Thomas Tallis (um 1505–1585), 1560; Text: Johannes 14,15–17 If ye love me – mit biblischem Text – will auf den ersten Blick nicht unbedingt in eine Sammlung mit Liebesliedern passen. Tallis’ Komposition jedoch besingt die Liebe auf so wunderschöne Weise, dass die Motette zu recht eines der beliebtesten Musikstücke auf englischen Hochzeitsfesten geworden ist. 180
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 4 4 # 1. It was D a lov er A - and C his D lass, A with Am a hey, Em and a ho, G and a hey G/H non ni - - 39. It was a lover and his lass # no, D and a hey A non D ni - non G ni A - no. D5 - That D o’er F©m the D green G corn D - # field Em did Hm pass Em in spring Hm4 H time, E - in spring A time, D - in spring D time, G - the # on G ly A - pret C ty D - ring A 4 sus A time, D - when birds C do D sing, A 4 sus hey A ding D a ding a ding, hey # ding G a ding a ding, hey ding G a ding a ding; A sweet Em lov Hm D ers - love A 4 sus the A # spring. D5 In spring A time, D - A D in spring D time, G - the on G - # ly D pret Em C ty D - ring A 4 sus A time, D - when birds C do D sing, A hey ding D a ding a ding, hey # ding G a ding a ding, hey ding G a ding a ding, A sweet Em lov Hm D ers - love A 4 sus the A spring. D5 œ œ™ œ j œ œ œ œ œ œ j œ j œ œ j œ j œ œ J œ J ˙™ œ J œ J œ œ j œ j ˙ œ œ j œ j œ œ ˙ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ # œ ˙ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ j œ j œ j œ j œ œ œ J œ J œ J œ j œ œ œ J œ j œ j œ j œ œ œ™ œ j œ™ œ j œ œ ˙ ˙ Ó Œ œ ˙ œ œ ˙ œ ˙ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ j œ j œ j œ j œ œ œ J œ J œ J œ j œ œ œ J œ j œ j œ j œ œ œ™ œ j œ™ œ j ˙™ It was a lover and his lass 181
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 2. Ikävä on aika ja paivät on pitkät, surutont’ en hetkeä muistakaan, Voi, mikä lienee tullutkaan, kun ei jo kultaani kuulukaan! 3. Toivon riemu ja autuuden aika suruani harvoin lievittää. Rintani on kuin järven jää kukapa sen viimeinkin lämmittää. 4. Kotka se lenteli taivahan alla, sorsa se souteli aalloilla. Kulta on Saimaan rannalla, lähteä ei tohi tuulella. 5. Tuuli on tuima ja ankarat aallot, ruuhet on rannalla pienoiset. Ruuhet on rannalla pienoiset, kultani sormet on hienoiset. 6. Älä lähde, kultani, aaltojen ­ valtaan – aallot ne pian sinut peittäisi. Sitten ei suru mua heittäisi, ennen kuin multa mun peittäisi. 2. Träg und endlos ziehn sich die Stunden, ich vermiss mein Schätzelein! Was mag denn nur geschehen sein, warum lässt sie mich nur so lang allein? 3. Hoffnung wag ich kaum noch zu hegen, dass ich sie bald wiederseh, in meiner Brust ist’s kalt wie Schnee, ach, wer wird mich wärmen am kalten See? 4. Adler fliegt empor zu den Wolken, Enten schwimmen fern vom Land, aber mein Schatz am Uferrand traut sich bei dem Sturm nicht vom sich’ren Strand. 5. Hoch und höher schlagen die Wellen, welch ein Wetter bricht herein! Dafür wär jedes Boot zu klein, Liebchens Hand am Ruder zu zart und fein. 6. Drum, mein Schatz, bleib lieber am Ufer bis kein Sturm dich mehr bedroht, küsst ich nie mehr dein Mündchen rot, müsst ich um dich trauern bis in den Tod. Kukkuu, kukkuu, kaukana kukkuu · Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus der Ferne Melodie und Text: finnisches Volkslied Deutscher Text: Heidi Kirmße (*1928), 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart ™™ D nal la - ™™ ™™ 2 4 bb 1. Kuk Ku Gm kuu, ckuck, - - kuk ku kuu, ckuck - - kau ruft’s Gm ka aus - na der - kuk Fer kuu ne - - Sai an Cm maan des - ran schö Gm nen - - rui Sai A7 maa kut - - taa; Strand, D - 42. Kukkuu, kukkuu bb ei doch Cm(6) o liegt le kein - ruuh Boot D ta am - ran U Gm nal fer - - la, rand, - - jo das Cm(6) ka die - mi Liebs nun te - - kul trü D7 ta ge - - ni zu - kan mir Gm nat ans Cm - taa. Land. Gm5 - œ J œ J œ j œ j œ J œ R œ R œ J œ J œ J œ J œ J œ R œ R œ j œ j œ œ j œ r œ r œ # j œ j œ j œ j œ œ r œ r œ r œ r œ # j œ r œ r œ j œ j œ 183
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 3 4 # 1. Ku G5 me, - kum, G6 Ge GŒ„Š7 sel C/ - G le - D/G min, C/G ich G5 en - 43. Kume, kum, Geselle min # bi G6 te - GŒ„Š7 har C/G te - D/G din, C/G ich G GŒ„Š en G7 bi - - # te Em/G har te E¨+ / - G din, G har te F/ - G din, G5 kum, G GŒ„Š # kum, G7 o Em /G ku me, E¨ - + / Ge G G sel - le F/ - G Cm6/G min! G5 œ œ œ œ œ ˙ œ ˙ ˙ Œ œ œ œ œ œ ˙ œ ˙ ˙ Œ œ ˙ œ ˙ œ œ œ œ ˙ œ ˙ ˙ Œ œ ˙ œ ˙ œ œ œ œ ˙ œ ˙ ˙ U ™ 2. Süßer, rosenvarwer Munt, kum und mache mich gesunt, kum, kum, kum und mache mich gesunt, süßer, süßer rosenvarwer Munt. Kume, kum, Geselle min enbite harte din (mittelhochdeutsch): warte sehr auf dich Melodie: Adam de la Halle (um 1240 – um 1288), um 1285 Text: nach einer Blaubeurener Klosterhandschrift, 13. Jh. 184
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 2. Bist nicht häßlich, das ist wahr; Äuglein hast du, blau und klar; Wang und Mund sind süße Feigen; ach! vom Busen lass mich schweigen! Reizend, Liebchen, das ist wahr, reizend bist du offenbar. 3. Aber reizend her und hin! Bist ja doch nicht Kaiserin; nicht die Kaiserin der Schö- nen, würdig ganz allein zum Krönen. Reizend her und reizend hin! Fehlt noch viel zur Kaiserin. 4. Hundert Schönen sicherlich, hundert, hundert fänden sich, die vor Eifer würden lodern, dich auf Schön- heit rauszufordern. Hundert Schönen fänden sich; hundert siegten über dich. 5. Dennoch hegst du Kaiserrecht über deinen treuen Knecht: Kaiserrecht in seinem Herzen, bald zu Wonne, bald zu Schmerzen. Tod und Leben, Kaiserrecht, nimmt von dir der treue Knecht! 6. Hundert ist wohl große Zahl; aber, Liebchen, lass es mal hunderttausend Schönen wagen, dich von Thron und Reich zu jagen! Hunderttausend! Welche Zahl! sie verlören allzumal. 7. Schelmenauge, Schelmenmund, sieh mich an und tu mir’s kund! He, warum bist du die Meine? Du allein und anders keine? Sieh mich an und tu mir’s kund, Schelmenauge, Schelmenmund! 8. Sinnig forsch ich auf und ab: Was so ganz dir hin mich gab? – Ha, durch nichts mich so zu zwingen, geht nicht zu mit rechten Dingen. Zaubermädel auf und ab, sprich, wo ist dein Zauberstab? Liebeszauber Melodie: Johann Abraham Peter Schulz (1747–1800), 1782 Text: Gottfried August Bürger (1747–1794) 1. Mä del - schau mir in’s D Ge sicht! G - Schel men - au G - ge, - blinz D le - nicht! G Mä del, - mer D ke, - was G ich sa D ge! - Gib mir Re D de, - wenn G ich fra D ge! - Hol la - 2 4 # G 46. Liebeszauber # # hoch, G mir in’s Ge sicht! - Schel Am men 3 - au G/ - D ge, 3 - blinz D7 le - nicht! G 3 œ™ J œ R œ j œ j œ j œ œ œ œ™ J œ R œ j œ j œ j œ œ œ œ œ œ œ œ J œ j œ J œ j œ j œ j œ œ œ œ œ J œ j œ J œ j œ j œ j œ™ J œ R œ J œ J œ™ J œ R œ œ œ œ j œ œ œ j œ œ œ j œ 185
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 2. Wohl für des Maien Blüte hab ich sie mir erkorn, erfreut mir mein Gemüte mein’n Dienst hab ich ihr g’schworn. Den will ich halten stetiglich, sein ganz ihr untertan, dieweil ich’s Leben han. 3. Ich gleich sie einem Engel, das inn’ge Herze mein, ihr Härlein kraus als ein Sprengel, ihr Mündlein rot als Rubein, zwei blanke Ärmlein, die sind schmal, dazu ein roter Mund, der lacht zu aller Stund. Lieblich hat sich gesellet Melodie und Text: überliefert, um 1540 ™™ zu einer, die mir ge fäl - let, - - Gott weiß wohl, ™™ wer sie ist. 3 4 3 2 3 4 1. Lieb lich C - hat sich Am ge sel Em - C G/H D let G - - mein F Herz C in Dm 47. Lieblich hat sich gesellet kur C/E zer F - G Frist, C F C Sie C lie Am bet - mich Em ganz in C nig D - lich, G - die C Al Em G Am ler - liebs G/ - H te C - D mein. G Gott F weiß C wohl, Dm wen C/E ich F G mein. C F C œ ˙ œ ˙ œ ˙ œ œ ˙ ˙ œ ˙ œ œ œ œ ˙™ œ Œ œ ˙ œ ˙ œ œ ˙ ˙ œ œ œ™ œ J œ ˙ ˙™ œ Œ œ ˙ œ œ ˙ ˙™ œ Œ 4. Mit Venuspfeiln durchschossen das junge Herze mein. Schöns Lieb, sei unverdrossen, setz deinen Willen drein. Geseg’n dich Gott, mein schönes Lieb, ich soll und muss von dir, du siehst mich wieder schier. 186
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 2. Ach, dass sie mich tät fragen, was doch die Ursach sei warum ich fuhr solch Klagen, ich wollt ihr’s sagen frei, dass sie allein die ist, die mich so sehr verwundt, könnt ich ihr Herz erweichen, würd ich bald wieder g’sund. 3. Reichlich ist sie gezieret, mit schön’n Tugend ohn Ziel, höflich wie sie gebüret, ihr’s Gleichen ist nicht viel, für andern Jungfrau’n zart, führt sie allzeit den Preis, wann ich’s anschau, vermeine, ich sei im Paradeis. Mein Gmüt ist mir verwirret Melodie: Hans Leo Hassler (1564–1612), »Lustgarten Neuer Teutscher Gesäng«, 1601 Text: überliefert, 16. Jh. 1. Mein Gmüt F ist G mir ver C wir G - ret, C - das G macht C ein Am Jung E frau - zart; Am bin C ganz F und G gar ver C wir G - ret, C - mein G Herz, C das Am kränkt E sich hart. A Am Hab Tag G und Nacht F kein G Ruh, C führ all F zeit C - gro F ße Dm - Klag, A tu Am stets Em seuf H zen C - und G wei D nen, G - in C Trau ren C - schier G ver zag. C - 3 2 4 4 3 2 C F/A 50. Mein Gmüt ist mir verwirret F/A C/E G/ F/A ˙ ˙ œ ˙ œ ˙ ˙ ˙ ˙ œ ˙ œ w ˙ ˙ œ ˙ œ ˙ ˙ ˙ ˙ œ ˙ œ ˙ Œ œ œ œ œ œ ˙™ œ œ œ œ œ w ˙ ˙ œ ˙ œ ˙ ˙ ˙ ˙ œ ˙ œ w 4. Ich kann nicht genug erzählen, ihr Schön und Tugend viel, für alle wollt ich’s erwählen, wär es nur auch ihr Will, dass sie ihr Herz und Lieb geg’n mir wendet allzeit, so würd mein Schmerz und Klagen verkehrt in große Freud. 5. Aber ich muss aufgeben, und allzeit traurig sein, sollts mir gleich kosten’s Leben, das ist mein grösste Pein, dann ich bin ihr zu schlecht, darum sie mein nicht acht, Gott wollts für Leid bewahren, durch sein göttliche Macht. 187
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Mein Mädel hat einen Rosenmund Melodie und Text: 1840 durch AntonWilhelmFlorentin von Zuccalmaglio nach älterer Vorlage aufgezeichnet und in »Deutsche Volkslieder mit ihren Volks-Weisen« erstmals in dieser Form mit Klaviersatz von Johannes Brahms (1833–1897) in »49 Deutsche Volkslieder« 1894 gedruckt. c bb 1. Mein Mä B¨ del - hat Gm7 ei nen - Ro Cm sen - mund, F7 - und wer E¨ ihn küsst, E¨ der 52. Mein Mädel hat einen Rosenmund bb wird B¨ ge F7 sund. B¨ - O F/A du, Gm o du, Cm/E¨ o du, B¨ o bb du Gm schwarz brau B¨ - nes - Mäg Cm de - lein, F - du Gm la C7 la la la la, F7 du bb la B¨ la la la la, du B¨5û lässt E¨ Cm mir kei B¨/F ne F - Ruh! B¨ œ œ œ œ œ J œ J œ™ œ j œ œ œ œ j œ j œ œ j œ j œ™ œ j œ œ œ œ œ œ ˙ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ J œ J œ J œ J œ œ œ œ J œ J œ J œ J œ œ œ œ œ J œ J œ œ ˙ Œ 2. Die Wangen sind wie Morgenröt, wie sie steht überm Winterschnee! O du, o du, o du, ... 3. Dein Augen sind wie die Nacht so schwarz, wenn nur zwei Sternlein funkeln drin. O du, o du, o du, ... 4. Du Mädel bist wie der Himmel gut, wenn er über uns blau sich wölben tut. O du, o du, o du, ... 188
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: Johann Steuerlein (1546–1613), 1575 Text: Ambraser Liederbuch, 1582 2. Herzlieb, denk an die Treue, die mir verheißen hast, und lass dich’s nit gereuen stetig, ohn Unterlass. Dein Treu hast mir versprochen in rechter Stetigkeit; s’bleibt selten ungerochen, Herzlieb, nit von mir scheid! 3. Wie soll ich von dir lassen, es kost mir meinen Leib, dazu zwingt mich ohnmaßen, dass ich nit von dir scheid. Dir hab ich mich ergeben, in rechter Stetigkeit, dieweil ich hab das Leben, Herzlieb, nit von mir scheid! Mit Lieb bin ich umfangen ™™ 2 2 # 1. Mit nach Lieb dir G bin steht ich mein um Ver fan lan C - - gen, gen, - - Herz könnt’s al o G - ler der C - - liebs möcht’s D 4 - sus te ge D - mein; sein. G - 54. Mit Lieb bin ich umfangen # Könnt G ich G dein Gunst er wer D - ben, - käm ich Em aus gro ßer - Not; H Hm viel # lie G ber - wollt ich ster C ben - und wünscht G mir C selbst D 4 sus den D Tod. G œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙™ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙™ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙™ 189
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: aus Schottland Die schottische Originalversion ist auch als »My bonnie lies over the ocean« bekannt. My bonnie is over the ocean 2. Last night as I lay on my pillow, last night as I lay on my bed. Last night as I lay on my pillow I dreamed that my bonnie was dead. Bring back … 3. The winds have gone over the ocean, the winds have gone over the sea. The winds have gone over the ocean and brought back my bonnie to me. Brought back, brought back, O, brought back my bonnie to me, to me! Brought back, brought back, O, bring back my bonnie to me. 1. My bon G nie - is o C ver - the o G cean, - my bon G nie - is o ver - the sea. D D7 My bon G nie - is o C ver - the o G cean, - O, bring C back my bon D7 nie - to me. G Bring back, bring C back, O, bring D7 back my bon nie - to me, G to me. Bring G back, bring C back, O, bring D7 back my bon nie - to me! G 3 4 # 55. My bonnie is over the ocean # A7 # # # œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ ˙™ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ ˙™ œ Œ Œ ˙™ œ Œ Œ ˙™ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ ˙™ ˙™ œ Œ Œ ˙™ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ ˙™ œ Œ 1. Mein Liebling ist in der Ferne, mein Liebling ist über’m Meer. Mein Liebling ist in der Ferne, o, bring meinen Liebling wieder zu mir. Bring ihn zurück, bring ihn zurück, o, bring meinen Liebling wieder zu mir. 2. Letzte Nacht lag ich in meinen Kissen, letzte Nacht lag ich in meinem Bett, letzte Nacht lag ich in meinen Kissen und träumte mein Liebling war tot. Bring ihn … 3. Die Winde trieben über dem Ozean, die Winde trieben über dem Meer, die Winde trieben über dem Ozean, und brachten meinen Liebling zurück. Brachten zurrück, brachten zurück, o sie brachten meinen Liebling zurück zu mir! 190
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com My love is like a red, red rose ™™ all the seas gang dry, my dear, and the rocks melt with the sun, and I will love thee still, my dear, while the sands of life shall run. But fare thee well, my on ly - love, O, fare thee well a while! - And ™™ I will come a gain, - my love, though t’were ten thou sand - mile. Though t’were ten thou sand - mile, my love, though t’were ten thou sand - mile, and I will come a gain, - my love, though t’were ten thou sand - mile. 4 4 bb O,my love B¨ is like a red, red rose, that’s new E¨ ly - sprung in June; F O, my 56. My love is like a red, red rose bb love B¨ is like the mel o - dy - that’s sweet E¨ ly - played in F tune. B¨ As bb fair B¨ thou art, my bon E¨ nie - lass, B¨ so deep in love B¨ am I, F and bb I B¨ will love thee still, E¨ my dear, B¨ till all B¨/F the seas F7 gang dry; B¨ till bb B¨ B¨ F bb B¨ E¨ E F E B¨ œ r œ r œ™ j œ r œ j œ j œ™ J œ r œ j œ r œ r œ™ j œ r œ j œ J œ œ J œ œ œ™ j œ r œ j œ j œ™ J œ r œ j œ r œ r œ™ j œ r œ j œ j œ ‰ œ j œ J œ J œ J œ J œ r œ™ J œ j œ j œ j œ j œ™ J œ R œ œ œ™ œ œ J œ J œ J œ J œ™ j œ R œ j œ j œ™ j œ r œ j œ j œ ‰ œ œ œ™ j œ r œ j œ j œ™ J œ r œ j œ j œ™ j œ r œ j œ J œ œ œ œ œ™ j œ r œ j œ j œ™ J œ r œ j œ j œ™ j œ r œ j œ J œ ‰ Melodie: Pietro Urbani (1749–1816), 1794 Text: Robert Burns (1759–1796), 1794 191
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Meine Liebe ist wie eine rote Rose, die im Juni neu entsprungen ist; meine Liebe ist wie eine Melodie, die so lieblich erklingt. Du bist so schön, mein hübsches Mãdchen, wie meine Liebe zu dir stark ist, und ich werde dich auch dann noch lieben, wenn alle Meere ausgetrocknet sind. Bis alle Meere ausgetrocknet sind, meine Liebe, und die Felsen in der Sonne schmelzen, werde ich dich lieben, meine Liebe, auch wenn der Sand des Lebens läuft. Doch lebe wohl, meine einzige Liebe, doch lebe wohl für eine Weile! Ich werde zurückkehren, meine Liebe, auch wenn es zehntausend Meilen sind. Auch wenn es zehntausend Meilen sind, meine Liebe, auch wenn es zehntausend Meilen sind, ich werde zurückkommen, meine Liebe, auch wenn es zehntausend Meilen sind. 192
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 2. La bell’, si nous étiom’ dedans su haut vivier, la bell’, si nous étiom’ dedans su vivier, on s’y mettriom’ des p’tits canards nager, on s’y mettriom’ des p’tits canards nager: On s’en mettriom’ à note loisi … 3. La bell’, si nous étiom’ dedans stu fourniau, la bell’, si nous étiom’ dedans stu fourniau, on s’y mangeriom’ des p’tits pâtés tout chauds, on s’y mangeriom’ des p’tits pâtés tout chauds: On s’en mangeriom’ à note loisi … Nique nac no muse ™™ ™™ 2 4 # 1. La bell’ On G si s’y nous man é ge - tiom’ riom’ - - de fort dans - su bien Am haut des bois, noix, la 57. Nique nac no muse # bell’ on Am si s'y nous man é ge - tiom’ riom’ D - - de fort dans - su bien Am haut des D bois. noix. G # On Em s’y man ge - riom’ Am - à no te Em - loi si, Am - ni que - nac Em no Em/G # mu D/A A7 se! D - - ∑ D7 Bel G le - vous F m’a vez Em - t’em bar H - li - - # fi, Em t’em bar A7 - li - fi - co - té D - par C vo tre G/ - D beau D té! G - œ j œ j œ j œ j œ j œ œ œ j œ j œ œ œ™ œ J œ j œ J œ J œ j œ œ œ j œ j œ œ ˙ œ j œ j œ j œ J œ œ j œ J œ œ œ œ J œ j œ œ ˙ ˙ ˙ U œ™ œ J œ œ œ œ œ œ œ™ œ j œ j œ j œ j œ j œ j ‰ œ j œ j œ œ œ™ 4. La bell’, si nous étiom’ dedans su jardin, la bell’, si nous étiom’ dedans su jardin, on s’y chanterions soir et matin, on s’y chanteriom’ soir et matin: On s’y chanterions’ à note loisi … 193
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 1. Ach, wären wir in einem tiefen Wald, was könnten wir dort für Nüsse essen! Wir würden sie mit großem Genuss essen! Nique nac no muse! Du hast mich verführt, verführt durch deine Schönheit! 2. Ach, wären wir an einem Teich voller Fische, wir würden kleine Entlein schwimmen lassen! Wir würden sie mit großem Genuss schwimmen lassen! Nique nac no muse! … Melodie und Text: aus der Normandie, 18. Jh., Bauernmundart 3. Ach, wären wir an einem Backofen, wir würden heiße Pastetchen essen! Wir würden sie mit großem Genuss essen! Nique nac no muse! … 4. Ach, wären wir nur in einem Garten, dann könnten wir Tag und Nacht singen. Wir würden mit großem Genuss singen! Nique nac no muse! … 194
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: überliefert, 19. Jh. (aus Lothringen) 2. Vater und Mutter wolln’s nit leiden, gelt, mein Schatz, das weißt du wohl; sag mir die gewisse Stunde, wo ich zu dir kommen soll. 3. Bin so oft bei dir gewesen, manche schöne halbe Nacht, und bei dir den Schlaf vergessen und in Liebe zugebracht. 4. O du schöner Rosengarten, o du schöner Himmelsthron! Ei, wie lang muss ich noch warten? Hätt ich dich nur wirklich schon. O du schöner Rosengarten 3 4 # 1. O du schö G ner - Ro sen - gar G - ten, - o du schö Am ner - Lo rien - - strauß, D bist mir 58. O du schöner Rosengarten # stets Am in D mei nem - Her G zen, Em - kommst G/H mir nim G mer C6 - mehr D - he raus. G - œ j œ j œ œ œ j œ j œ œ œ j œ J œ œ œ j œ j ˙ œ j œ J œ œ œ œ J œ J œ œ œ œ j œ j œ œ œ j œ j ˙ 195
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: um 1600 Melodie: ursprünglich schottischer Herkunft, Erstdruck in der vorliegenden Form in Cecil Sharps »Folk Songs From Somerset«, 1906 »Waly« ist ein simpler, aber eindringlicher Ausruf von Trauer oder Schmerz; »to wail« bedeutet weinen oder schluchzen. 2. O, down in the meadows the other day, agath’ring flow’rs both fine and gay, agath’ring flow’rs both red and blue, I little thought what love can do. 3. I leaned my back up against some oak, thinking that he was a trusty tree; but first he bended, and then he broke, and so did my false love to me. 4. A ship there is, and sails the sea. She’s loaded deep as deep can be, but not so deep as the love I’m in: I know not if I sink or swim. 5. O, love is handsome and love is fine, and love’s a jewel while it is new. But when it is old, it groweth cold, and fades away like morning dew. O waly, waly 1. The wa ter D - is wide, G I can not C - get o’er, G and nei ther - have Am7 D I wings G to fly. D Give me a boat Hm that will car ry - two, Em and both C shall row, my love D7 and I. G 3 2 # G 59. O waly, waly # D7/C G/D # G/D œ œ œ j œ j ˙™ œ j œ j œ œ ˙™ œ œ œ ˙™ œ j œ j œ œ œ ˙™ œ œ œ œ ˙™ œ J œ J œ œ œ ˙™ œ œ œ ˙ ˙ œ œ œ w 1. Das Meer ist weit, ich kann es nicht überqueren und hab auch keine Flügel um zu fliegen. Gib mir ein Boot für zwei, meine Liebe und ich werden rudern. 2. Neulich sammelte ich schöne Blumen auf den Wiesen, rote und blaue, und dachte ein wenig darüber nach, zu was die Liebe alles fähig ist. 3. Ich lehnte mich gegen eine Eiche, dachte, sie wäre ein vertrauenswürdiger Baum, doch erst bog sie sich, dann brach sie, genau wie es meine falsche Liebe mir angetan hatte. 4. Sie ist ein schwer beladenes Schiff auf See, doch nicht so schwer wie ich mit Liebe beladen bin, ich weiß nicht, ob ich untergehe oder schwimme. 5. O, Liebe ist schön und gut, neue Liebe ist ein Juwel, doch mit der Zeit kühlt die Liebe ab und verschwindet wie der Morgentau. 196
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 2. Que ne suis-je l’onde pure qui la reçoit en son sein? Que ne suis-je la parure qui la couvre après le bain? Que ne suis-je cette glace, où son minoir répété, offre à nos yeux une grâce, qui sourit à la beauté? Que ne suis-je la fougère 3 4 bb 1. Que ne suis Gm je - la fou gè D - re, - où sur la Gm fin D d’un beau 60. Que ne suis-je la fougère bb jour, Gm se re po Gm - se - ma ber gè D - re, - sous la bb gar Gm de D - de l’a mour? Gm - Que ne suis B¨ je - le zé - bb phy F re - qui ra fraî Gm - chit - ses Cm ap pas, D - l’air que bb sa Gm bou che - res pi Cm - re, - la fleur qui Gm/D naît sous D ses pas? Gm œ J œ j œ œ œ J œ J œ œ œ œ J œ j œ  œ j œ œ # j œ j ˙ œ J œ j œ œ œ J œ J œ œ œ œ J œ j œ  œ j œ œ # j œ j ˙ œ J œ J œ œ œ J œ J œ œ œ œ J œ J œ œ œ J œ J ˙ œ J œ j œ œ œ J œ J œ œ œ œ J œ j œ œ œ œ j œ # j ˙ 3. Que ne puis-je, par un songe, tenir son cœur enchanté? Que ne puis-je du mensonge passer à la vérité? Les dieux qui m’ont donné l’être, m’ont fait trop ambitieux. Car enfin je voudrais être, tout ce qui plaît à ses yeux. 197
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: Antoine Albanèse (1729–1800) Text: Charles-Henri Ribouté (1708–1740) 1. Warum bin ich nicht der Farn, auf den am Ende eines schönen Tages meine Schäferin sich legt, von Amor bewacht? Warum bin ich nicht der Zephyr, der ihre Schönheit erfrischt, die Luft, die ihr Mund atmet, die Blume, die unter ihren Schritten wächst. 2. Warum bin ich nicht das reine Wasser, in welches sie baden geht? Warum bin ich nicht das Kleid, welches sie nach dem Baden anlegt? Wäre ich nur der Spiegel, in dem sich ihr schönes Angesicht wiederholt, unseren Augen Anmut schenkt, die die Schönheit anlächelt? 3. Warum kann ich nicht, im Traum, ihr Herz entzücken? Warum kann die Einbildung nicht Wirklichkeit werden? Die Götter, die mir das Leben schenkten, haben mich zu ehrgeizig gemacht, denn ich möchte schließlich alles sein, das ihren Augen gefällt. 198
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: aus Schottland 2. Remember me, alas, and let all rigour pass that I may prove in you some love to my joy and solace. True love to move I most behove; remember me, alas. 3. Remember me in pain with unkindness near slain that through delay of cruel way, that in you does remain. Remit I say, alas alway remember me in pain. Remember me, my dear 1. Re mem - ber - me, Cm my dear, D I Gm hum bly - you Cm re quire D - for Gm my re quest - that F loves you best with E¨ faith Cm ful - heart en tire. D - ™™ ™™ My B¨ heart shall rest with F in - your breast. Re Gm mem Cm - ber - me, D my dear. G5 3 2 b Gm 61. Remember me, my dear b b ˙ œ œ œ œ w # ™ ˙ œ œ œ œ w # ™ ˙ œ œ ˙ ˙ œ œ ˙ ˙ œ œ œ œ w # ™ ˙ œ œ ˙ ˙ œ œ ˙ ˙ œ œ œ œ # w™ 4. Remember me, dear heart, that of pains has my part. Your words unkind sinks in my mind, and does increase my smart. Yet shall ye find me true and kind! Remember me, dear heart. 5. Remember me in thrall, ready when I do call, with true intent I do consent heart, mind, body and all. Ne’er to repent, but rest content, remember me in thrall. 1. Erinnere dich meiner, meine Liebe, ganz demütig möchte ich, der dich von ganzem Herzen liebt, bitten, mein Herz, in deiner Brust wohnen zu dürfen. Erinnere dich meiner. 2. Erinnere dich meiner und verzichte auf alle Härte, dass ich zeigen kann, dass in dir Liebe ist, die mich erfreut und tröstet. Wahre Liebe muss ich bewirken. Erinnere dich meiner. 3. Erinnere dich meiner in Schmerzen, deine Härte tötet mich fast, denn du behältst deine Grausamkeit bei. Ich verzeihe sie dir immer wieder. Erinnere dich meiner in Schmerzen. 4. Erinnere dich meiner, geliebtes Herz, dir gehören Teile meiner Schmerzen. Deine grausamen Worte dringen in meine Gedanken und erhöhen meine Schmerzen. Aber du wirst mich immer wahr und freundlich vorfinden. Erinnere dich meiner, geliebtes Herz. 5. Erinnere dich meiner als dein Knecht. Sei bereit, wenn ich nach dir rufe, mit wahren Absichten, die mein Herz, meinen Geist und meinen Körper vereinen. Ohne Reue bin ich zufrieden. Erinnere dich meiner als dein Knecht. 199
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie und Text: Henry Carey (um 1687–1743), 1737 2. Of all the days within the week I dearly love but one day, and that’s the day that comes betwixt a Saturday and Monday. For then I’m dressed in all my best to walk abroad with Sally. She is the darling of my heart, and lives in our alley. Sally in our alley dar ling - E¨ F7 3 4 bb 1. Of all B¨ the girls B¨/F F that Gm are Cm so smart, B¨/F F there’s B¨/D none E¨ like pret F7 ty - 63. Sally in our alley bb Sal B¨ ly; - she is the dar B¨/F F ling Gm - of Cm my heart, B¨/F F and B¨/D bb lives E¨ in our F7 al B¨ ley. - There is no la B¨ dy - in E¨ the bb land Cm is Cm6 half B¨/D so E¨ sweet Cm as E¨ Sal F ly. - She is Dm the bb Gm of Cm my heart, B¨/ F and B¨ lives B¨/ in F our al B¨ ley. - œ j œ j œ J œ œ j œ J œ J œ J œ œ œ œ™ œ j œ j œ j œ j œ J ‰ œ j œ j œ J œ œ j œ J œ J œ J œ œ œ œ™ œ j œ œ œ j œ J ‰ œ j œ j œ j œ™ œ b j œ j œ j ˙ œ n œ J œ j œ œ œ œ œ j œ œ j œ j œ j œ œ œ J œ J œ œ œ œ™ œ j œ œ œ j œ 3. My master and the neighbours all make game of me and Sally; and but for her I’d better be a slave, and row a galley; but when my seven long years are out, O, then I’ll marry Sally. And then how happily we’ll live, but not in our alley. 200
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 1. Von all den hübschen Mädchen, ist keine wie die schöne Sally, sie ist der Schatz meines Herzens und wohnt in unserer Gasse. Es gibt keine Dame weit und breit die halb so lieblich ist wie Sally. Sie ist der Schatz meines Herzens und wohnt in unserer Gasse. 2. An allen Tagen in der Woche, liebe ich ganz inniglich, doch an einem Tag, der Tag zwischen Samstag und Montag, trage ich meine beste Kleidung und spaziere draußen mit Sally. Sie ist der Schatz meines Herzens und wohnt in unserer Gasse. 3. Mein Meister und die Nachbarn machen sich über mich und Sally lustig; doch für Sally bin ich doch lieber ein Sklave und rudere ein Boot; wenn meine sieben langen Jahre vorbei sind, o, dann heirate ich Sally. Wir werden so glücklich zusammen leben, aber nicht in unserer Gasse. 201
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    72 2 4 ## # 1. Lässt Se A mor sich -mai A A da mor - vu bei se euch ve schau E de, en, A - - ca lie ï ri be - - put Kin D ti, der, A - - a go flieht E go den F©m - lar, Dieb! E - per Nur pie aus - 64. Se Amor mai da vu se vede Lässt sich Amor bei euch schauen ## # tà Mit A no leid - de ihm ghe nicht - fe trau E de, en! A - - no Tut lo ihm stes nim D si mer Hm - - a ca was E rez zu - zar. lieb! A Auf Sul la den - ## # boc Lip E ca el pen - - mo zeigt H er stra il - ri La E so, chen, - - la sanf dol te - cez Mie E - za nen - - sul kann H suo er vi ma E so; chen, - - ma und col mit ## # La ri E der chen - - sul auf la den - boc Lip ca pen - - el wird ve er ne piz E zi cken, - - ca, wird - ve er piz zup zi fen, - - wird ca, - ve er tip toc ca, pen; - - e a fra ber - ## # mez in A zo al den - le Scherz A7 - ca in rez Ei D - ze le - - mil men H7 le get - - dar vie E di, le - - mil tau C#7 le send - - frez Pfei F©m ze le - - quel je E7 fur ner - - ## # baz klei A zo ne E - - sa Her A mi zens E - sciar, dieb, A - - quel je fur ner - baz klei Hm - /D zo ne - - sa Her E mi zens - sciar. dieb. A - - œ R œ R œ J œ j œ j œ j  œ j œ J œ j ‰ œ R œ R  œ j œ J œ J  œ j œ J œ j œ ‰ œ R œ R œ J œ j œ j œ j  œ j œ J œ j ‰ œ R œ R œ j œ œ œ j œ j œ ‰ œ R œ R œ™ J œ R œ™ J œ r œ j œ J ‰ œ R œ R œ™ J œ R œ™ J œ r œ j œ j ‰ œ r œ r œ j œ j œ J œ J œ J œ J ‰ œ r œ r œ r œ r œ r œ r œ R œ r œ R œ R œ J œ J ‰ œ R œ R œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ™ J œ R œ J œ J œ™ J œ R œ J œ J ‰ œ R œ R œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ‰ œ R œ R œ œ œ œ œ j œ j œ ‰ Melodie und Text: aus Venedig Deutscher Text: August Kopisch (1799–1853), aus: »Agrumi. Volkstümliche Poesien aus allen Mundarten Italiens und seiner Inseln. Gesammelt und übersetzt von August Kopisch«, Berlin 1838 45 Se Amor mai da vu se vede · Lässt sich Amor bei euch schauen 202
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    73 2. Saven comeme l’ha fatto a chiapparmi sto briccon? El s’ha messo come un gatto quacchio quacchio in cuffolon. L’aspettà ch’un di Ninetta me contasse una fiabetta, mi credendo esser in porto, de colù non m’avea accorto, e la vien per la drio via, chiappa, strenze e mena via, nè val pianto, nè rason, nè val pianto, nè rason. 2. Wollt ihr wissen, liebe Schätzchen, wie der Schelm gefangen mich? Er versteckte, wie ein Kätzchen, duck, duck, in den Winkel sich, wartet da bis Nachbars Nichtchen mir erzählet ein Geschichtchen: Ich gedacht im Hafen wär ich, dachte mir ihn nicht gefährlich. Husch, kommt er aus dem Gehege, fasst und führt mich seine Wege – und – kein Sträuben rettet mich! 203
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com So wünsch ich ihr ein gute Nacht 2. Und nächten da ich bei ihr was, ihr Ang’sicht stund voll Röte; sie sah den Knaben freundlich an: Der liebe Gott tu dich behüten, mein Schimpf und Scherz! Scheiden bringt Schmerz, das bin ich worden innen! 3. Das Mägdlein an dem Laden stund, hub kläglich an zu weinen: Gedenk daran, du junger Knab, lass mich nicht lang alleine! Kehr wieder bald, mein Aufenthalt, lös mich von schweren Träumen! ™™ C # Ein 1. So wünsch trau G ich rig D/ - F© ihr Wort Em ein sie D gu zu Hm Em D te mir - - Nacht, sprach: G bei Wir der zwei ich wir # war müs D G/H al sen - lei schei D - ne. den. G - - G Ich schei Em de Am - weit, G Gott 66. So wünsch ich ihr ein gut Nacht # weiß C die D Zeit. G Wied’r kom G - men - das D G/H bringt Freu D de. G5 - Œ œ œ œ œ œ ˙™ œ œ œ œ ˙ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ ˙ Œ œ œ œ ˙™ œ œ œ ˙ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ ˙ Melodie und Text: überliefert, um 1556 4. Der Knab wohl über die Heide reit, er warf sein Rößlein herumme: Nu gsegen dich Gott, mein schönes Lieb, wend diene Red nicht umme! Beschert Gott Glück, wend nimmer zurück, ade, meins Herzen ein Krone! 204
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 3 4 b 1. Down yon F der - green C val F ley - where Dm stream Gm / lets B¨ - me an C - der, - when 69. The ash grove b twi F light - is fad B¨ ing, - I pen F sive - ly C7 - rove. F Or at the bright C b noon Dm tide - in sol Gm/B¨ i - tude - wan C der - a mid F - the dark b shades B¨ of the lone F ly - ash C7 grove. F ’Twas there, while the black bird - was b joy C7 ful - ly - sing ing, - I first F met my dear one, the b joy C of my G7 heart. C A round F - us was C glad F ness, - the Dm blue Gm/B¨ bells - were b ring C ing, - Ah! then F lit tle - thought B¨ I how soon F we should C7 part. F œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ n ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ The ash grove 205
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 2. Still glows the bright sunshine o’er valley and mountain, still warbles the blackbird its note from the tree; Still trembles the moonbeam on streamlet and fountain, but what are the beauties of nature to me? With sorrow, deep sorrow, my bosom is laden, all day I go mourning in search of my love. Ye echoes! O, tell me, where is the sweet maiden? She sleeps ’neath the green turf down by the ash grove. 1. Da unten im grünen Tale, wo sich die Bächlein schlängeln, wenn das Zwielicht verblasst, wandle ich in Gedanken versunken umher. Oder ich wandle einsam in der hellen Mittagsstunde, inmitten der dunklen Schatten des abgeschiedenen Eschenhains. Als die Amsel fröhlich sang, traf ich dort zum ersten Mal meine Liebe, die Freude meines Herzens. Um uns herum klingelten die Glockenblumen aus Freude. Ah, nicht der kleinste Gedanke daran, dass wir uns bald trennen würden. 2. Noch immer scheint die helle Sonne über das Tal und den Berg, noch immer trällert die Amsel ihr Lied von dem Baum. Noch immer strahlt der Mond auf Bächlein und Quellen, aber was sind die Schönheiten der Natur für mich? Mit Schmerz, tiefem Schmerz ist meine Brust beladen, den ganzen Tag trauere ich auf der Suche nach meiner Liebe. Ihr Echos, sagt mir, wo ist die liebliche Maid? Sie schläft unter dem grünen Rasen dort unten im Eschenhain. Melodie und Text: aus Wales 206
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: nach dem irischen Lied »Will you take a flutter?« Text: Alfred Perceval Graves (1846–1931) 2. Thus on Dobbin’s back I discoursed the darling till upon our track leaped a mongrel snarling. »Ah«, says Moll, »I’m frightened, frightened that the pony’ll start« Trotting to the fair 1. Trot C tin’ - to the fair me F and Moll Mo lo Dm - G7 ny, - seat C ed, - I de clare - on F a sin gle - po Dm ny. G7 - How C am I to know that Mol F ly’s - safe Dm be hind, G7 - with our heads C in, O, that awk F ward, - awk Dm ward - way G7 in clined? - By C her gen tle - breath in’ - whis F per’d - past my ear, Dm G7 and C her white arms wreath in’ - warm F a round G7 - me here. C c 70. Trotting to the fair œ j œ j œ j œ j œ œ Œ œ j œ j œ j œ j œ œ œ œ œ j œ j œ j œ j œ j œ œ Œ œ j œ j œ j œ j œ œ j ‰ œ™ j œ r œ J œ J œ œ œ œ œ j œ J œ™ J œ R œ œ j œ J œ J œ j œ™ j œ r œ œ œ œ j œ œ œ œ j œ j œ j œ™ œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j Œ œ j œ j œ j œ j œ œ œ œ œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j Œ œ j œ j œ j œ j ˙ and her pretty hands she tightened round my happy heart. Till I axed her: »May I steal a kiss or so?« and my Molly’s grey eye didn’t answer no. 1. Trabend zum Jahrmarkt, ich und Moll Molony, sitzend – wie ich hiermit erkläre – auf nur einem Pony. Wie soll ich nur wissen, dass Moll sicher hinter mir sitzt, mit unseren Köpfen so ungeschickt verkantet? Ihr zarter Atem haucht an meinem Ohr vorbei, und ihre weißen Arme winden sich warm um mich herum. 2. So auf dem Pferderücken hielt ich meinen Schatz bis auf unseren Weg ein knurrender Straßenköter sprang. »Ah«, sagt Moll, »Ich habe Angst, dass das Pony durchgehen wird«, und sie schließt ihre schönen Hände enger um mein glückliches Herz. Bis ich sie fragte: »Darf ich einen Kuss stehlen?«, und die grauen Augen meiner Molly sagten nicht nein. 207
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Unter der linden 1. Un ter - der lin den - an Dm der C hei F5 de, - wo B¨6/F un ser - bei F der - la Dm ger C - was, F5 da kön C net - ihr fin F den - zärt C lich - bei Am de - ge Dm bro C - chen, - blu F men - und Dm das C gras: F5 ™™ vor F dem wald in ei Dm nem F - tal, tan Am da - ra - - ™™ dei, Dm lieb C lich - sang F die nach Dm ti C - gall. F5 - 3 4 b F 71. Unter der linden b b b b œ™ œ j œ œ™ œ j œ ˙ œ ˙ œ œ™ œ j œ ˙ œ ˙ œ ˙ œ œ œ œ ˙ œ ˙ œ œ œ œ ˙ œ ˙ œ ˙ œ ˙™ ˙ œ ˙ œ ˙ œ ˙™ œ™ œ j œ ˙™ œ™ œ j œ ˙ œ ˙ œ ˙™ 2. Ich kam gegangen zu der aue, mein liebster war gekommen eh’r, da ward ich empfangen, hehre Fraue, dass ich bin selig immer mehr. Küsst er mich? Wohl tausend stund, tandaradei, seht, wie rot mir ist der mund. 3. Da hat er gemachet reich und sinnig von blumen eine bettestatt, drum wird noch gelachet froh und innig, kommt jemand an denselben pfad: bei den rosen er wohl mag, tandaradei, merken, wo das haupt mir lag. 4. Dass er nah sich legte, wüsst es jemand, – verhüt es Gott – so schämt ich mich. Was er mit mir pflegte, nimmer niemand erfahre das, als er und ich und ein kleines vögelein, tandaradei, das mag wohl verschwiegen sein. Melodie: unbekannt Text: Walter von der Vogelweide (um 1170–um 1230), nachgedichtet von Friedrich Wolters (1876–1930) 208
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: 1582 zu einem geistlichen Lied Text: überliefert, um 1570 Weiß mir ein Blümlein blaue 2 2 # 1. Weiß G5 mir G ein Blüm C lein D - blau G/H D e G - von C him G mel D - - 76. Weiß mir ein Blümlein blaue # Em - kla D rem - Schein, G5 es steht G in grü C ner D - Au G/H D e G - # und C heißt G Ver D Em giss - D nit - mein. G5 - Ich konnt Em es G nir D gends Em - # fin H den, E5 - war A/C© mir D ver schwun G - den A - gar. D5 Von G5 Reif G und kal C ten G - # Win Em D den Hm - Em ist C es G mir D Em wor D den - fahl. G5 ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ ˙ œ œ œ ˙ œ ˙ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ ˙ œ œ œ ˙ œ ˙ Œ œ œ œ œ œ ˙ # œ œ œ œ œ œ ˙ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ ˙ œ œ œ ˙ œ ˙ 4. Selig ist Tag und Stunde, darin du bist geborn! Gott grüß mir dein rot Munde, den ich mir hab erkorn! Kann mir kein Liebre werden: Schau, dass mein Lieb nicht sei verlorn, du bist mein Trost auf Erden. 2. Das Blümlein, das ich meine ist blau, steht auf dem Ried, von Art ist es so kleine, es heißt: Nun hab mich lieb. Das ist mir abgemähet wohl in dem Herzen mein. Mein Lieb hat mich verschmähet Wie mag ich fröhlich sein? 3. Mein Herz, das liegt in Kummer Da mein vergessen ist: So hoff ich auf den Summer und auf des Maien Frist. Wann erst der Reif vergangen, und auch der kalte Schnee, wird mich mein Lieb umfangen, nun, Winter, heißt’s: Ade! 209
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com Melodie: Andreas Hammerschmidt (1611/12–1675) Text: Paul Fleming (1609–1640) Nir gend - hin als auf Am den Mund, G da sinkt’s in C des Her D zens - Grund, G nicht C zu frei, Am nicht zu D ge zwun Hm - gen, - nicht Em mit gar C zu fau F G ler - Zun C gen. - Nicht G zu we D nig, G - nicht A7 zu viel, D bei Dm des - wird Am sonst Kin E der - spiel, Am - nicht C zu laut G H und nicht D zu lei A se, Dm - bei Em der - Maß C ist G H rech D te - Wei G se. - C 1. G ï 16. Wie er wolle geküsset seyn Die Kunst des Küssens / / œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ™ œ j ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ™ œ J œ œ œ œ œ œ œ # ™ œ J ˙ œ œ œ œ œ™ œ j ˙ œ œ œ œ œ # œ œ œ œ œ œ œ œ™ œ j œ œ 2. Nicht zu nahe, nicht zu weit, dies macht Kummer, jenes Leid, nicht zu langsam, nicht zu schnelle, nicht ohn Unterschied der Stelle. Nicht zu harte, nicht zu weich, bald zugleich, bald nicht zugleich, nicht zu trocken, nicht zu feuchte, wie Adonis Venus reichte. 3. Halb gebissen, halb gehaucht, halb die Lippen eingetaucht, nicht ohn Unterschied der Zeiten, mehr allein, denn bei den Leuten. Küsse nun ein jedermann, wie er weiß, will, soll und kann. Ich nur und die Liebste wissen wie wir uns recht sollen küssen. Wie er wolle geküsset seyn · Die Kunst des Küssens 210
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch »Liebeslieder« von Carus und Reclam © 2016 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com 2. Behutsam sei und schweige und traue keiner Wand, lieb innerlich und zeige dich außen unbekannt. Kein Argwohn musst du geben, Verstellung nötig ist. Genug, dass du, mein Leben, der Treu versichert bist. 3. Begehre keine Blicke von meiner Liebe nicht, der Neid hat viele Stricke auf unser Tun gericht. Du musst die Brust verschließen, halt deine Neigung ein. Die Lust, die wir genießen, muss ein Geheimnis sein. Willst du dein Herz mir schenken C 1. Willst du C dein Herz mir schen G ken, - so C fang G es heim lich - an, C dass 80. Willst du dein Herz mir schenken un D7 ser - bei der G - Den D ken - nie mand G - er ra C - ten D - kann. G Die Lie G7 be - muss bei bei C den - F all zeit E - ver Am schwie E7 - gen Am - sein, E drum Am 3 3 schließ G die größ F ten - Freu C/E den Dm - in G dei C nem C - /E Her Dm zen G - ein. C 3 œ œ œ œ œ œ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ Œ œ œ # œ œ œ œ œ ˙ œ œ™ œ œ œ œ œ œ™ œ œ # œ ˙ œ œ œ œ n œ œ œ œ œ œ œ œ Œ œ œ # œ œ œ œ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ™ œ œ œ œ œ œ™ œ œ œ ˙ 4. Zu frei sein, sich ergehen, hat oft Gefahr gebracht. Man muss sich wohl verstehen, weil ein falsch Auge wacht. Du musst den Spruch bedenken, den ich zuvor getan: Willst du dein Herz mir schenken, so fang es heimlich an. Melodie: Komponist unbekannt; Text: unbekannt Als »Aria di Giovannini« im »Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach« 1725 veröffentlicht Entgegen weit verbreitetem Glauben ist die Autorenschaft dieses oft Johann Sebastian Bach zugeschriebenen Liedes nicht belegt. Carl Friedrich Zelters Vermutung, dass es sich bei »Giovannini« um Anna Magdalenas italianisierten Kose- namen für Bach handle, ist zwar sehr romantisch, aber von der Bach-Forschung als unwahrscheinlich verworfen worden. 211
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    1. Ade zurguten Nacht 2. All mein Gedanken die ich hab 3. Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren 4. Als die Römer frech geworden 5. Als wir jüngst in Regensburg waren 6. Am Brunnen vor dem Tore 7. An der Saale hellem Strande 8. Ännchen von Tharau 9. Bald gras ich am Neckar 10. Bolle reiste jüngst zu Pfingsten 11. Bunt sind schon die Wälder 12. Da unten im Tale 13. Das Wandern ist des Müllers Lust 14. Dat du min Leevsten büst 15. Der Frühling hat sich eingestellt Es steht ein Baum im Odenwald (Hoffmann von Fallersleben) 16. Der Mai ist gekommen 17. Der Winter ist ein rechter Mann 18. Der Winter ist vergangen 19. Die Gedanken sind frei 20. Ein Jäger aus Kurpfalz 21. Ein Jäger längs dem Weiher ging 22. Es es es und es 23. Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht 24. Es freit ein wilder Wassermann 25. Es geht ein dunkle Wolk herein 26. Es klappert die Mühle 27. Es war ein König in Thule (Johann Wolfgang Goethe) 28. Es waren zwei Königskinder 29. Feinsliebchen du sollst mir nicht barfuß gehen (Johannes Brahms) 30. Gaudeamus igitur 31. Geh aus mein Herz und suche Freud 32. Grüß Gott du schöner Maien 33. Hab mein Wage vollgelade 34. Hab oft im Kreise der Lieben (Frisch gesungen) (Adalbert von Chamisso-Friedrich Silcher) 35. Hejo! Spann den Wagen an (Kanon) 36. Horch was kommt von draußen rein 37. Ich fahr dahin (Johannes Brahms) 38. Ich ging durch einen grasgrünen Wald 39. Ich hab die Nacht geträumet 40. Ich hatt einen Kameraden 41. Ich weiß nicht was soll es bedeuten – Loreley (Heinrich Heine) 42. Im Märzen der Bauer 43. Im schönsten Wiesengrunde 44. In einem kühlen Grunde (Joseph von Eichendorff) 45. In einen Harung 46. Innsbruck ich muss dich lassen (Heinrich Isaac) 47. Jetzt fängt das schöne Frühjahr an 48. Jetzt gang i ans Brünnele 49. Kein schöner Land in dieser Zeit 50. Komm lieber Mai 213
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    51. Leise ziehtdurch mein Gemüt (Heinrich Heine-Felix Mendelssohn-Bartholdy) 52. Morgen muss ich weg von hier (Friedrich Silcher) 53. Muss i denn zum Städtele hinaus 54. Nun ade du mein lieb Heimatland 55. Nun will der Lenz uns grüßen 56. O du lieber Augustin 57. O Täler weit o Höhen (Joseph von Eichendorff-Felix Mendelssohn Bartholdy) 58. Papir is doch waiß 59. Sah ein Knab ein Röslein stehn (Heideröslein) (Johann Wolfgang Goethe) 60. Schön ist die Welt 61. Schwesterlein wann gehen wir nach Haus 62. So treiben wir den Winter aus 63. Stehn zwei Stern am hohen Himmel 64. Verstohlen geht der Mond auf 65. Viva viva la musica 66. Vöglein im hohen Baum 67. Wach auf meins Herzens Schöne 68. Wachet auf es krähte der Hahn (Kanon) 69. Ward ein Blümchen mir geschenket 70. Wem Gott will rechte Gunst erweisen 71. Wenn alle Brünnlein fließen - Heimliche Liebe 72. Wenn ich ein Vöglein wär 73. Widele wedele (Bettelmanns Hochzeit) 74. Wie schön blüht uns der Maien 75. Zum Tanze da geht ein Mädel 214
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Ade zur guten Nacht 001-1 Win ter schneit’s den Schnee, da komm ich wie der. ich muss schei den. Im Som mer, da wächst der Klee, im 1 Ade zur guten Nacht 1. A de zur gu ten Nacht, jetzt wird der Schluss ge macht, dass F C F C F B C F 7 7 Gm C F F Gm 7 7 C Am Dm Gm C F 7 7 7 2. Es trauern Berg und Tal, wo ich vieltausendmal bin drüber ’gangen. |: Das hat deine Schönheit gemacht, hat mich zum Lieben gebracht mit großem Verlangen. :| 3. Das Brünnlein rinnt und rauscht wohl unterm Holderstrauch, wo wir gesessen. |: Wie manchen Glockenschlag, da Herz bei Herzen lag, das hast vergessen. :| Melodie: erstmals bei Gottfried Wilhelm Fink, »Musikalischer Hausschatz der Deutschen«, Leipzig 1843 Text: Anonymus, frühes 19. Jahrhundert; 3. Strophe: Eduard Mörike (1804–1875) Von Birgid Steinberger für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 4. Die Mädchen in der Welt sind falscher als das Geld mit ihrem Lieben. |: Ade zur guten Nacht, jetzt wird der Schluss gemacht, dass ich muss scheiden. :| 215
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de All mein Gedanken, die ich hab 2. Du auserwählter ein’ger Trost, gedenk daran! £ Leib und Gut, das sollst du gar zu eigen han. Dein, dein, dein will ich ewig bleiben. Du gibst mir Freud und hohen Mut und kannst mir Leid vertreiben. 3. Die Allerliebst’ und Minniglich’, die ist so zart. £ Ihresgleich in allem Reich findt man hart. Bei, bei, bei ihr ist kein Verlangen, da ich nun von ihr scheiden sollt, da hätt sie mich umfangen. 002-1 Hätt ich al ler Wünsch Ge walt, von dir wollt ich nicht wen ken. ein’ ger Trost, bleib stets bei mir. Du, du, du sollst an mich ge den ken. 2 All mein Gedanken, die ich hab 1. All mein Ge dan ken, die ich hab, die sind bei dir. Du aus er wähl ter G Em C G G D G G Em 6 7 D C G G D G H Em G D A D 6 D 7 A 7 G Em Hm C A G D G 6 7 D 7 hart: kaum die ward sehr wein’n: die musste sehr weinen wenken: wanken Melodie und Text: Lochamer Liederbuch, 1452–1460, behutsam modernisiert. Spätere Fassungen ändern den Rhythmus in T. 3 und 6 in Halbenoten. 4. Die werte Rein’, die ward sehr wein’n, do das geschah. £ Du bist mein und ich bin dein, sie traurig sprach. Wann, wann, wann ich soll von dir weichen ich nie erkannt, noch nimmermehr erkenn ich deinesgleichen. 216
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. Alle, die Hölle und Teufel nicht fürchten, ... 3. Alle, die mit uns das Walross schlachten, ... 4. Alle, die Weiber und Branntwein lieben, ... 5. Alle, die öligen Zwieback kauen, ... 6. Alle, die mit uns zur Hölle fahren, ... Melodie: aus Flandern, in: »Chants populaires des Flamands de France«, Gent 1856 Text: nach dem Flämischen »Al die willen te kaap’ren varen« (anonym) von Gottfried Wolters (1910–1989) © Möseler-Verlag, Wolfenbüttel (deutscher Text) Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren 003-1 Klaas und Pit, die ha ben Bär te, die fah ren mit. die ha ben Bär te, die ha ben Bär te, Jan und Hein und Bär ten sein. Jan und Hein und Klaas und Pit, 3 Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren 1. Al le, die mit uns auf Ka per fahrt fah ren, müs sen Män ner mit Gm D Cm D Gm Gm Cm 7 7 7 7 D Gm B F B E D 7 7 6 Cm D D Gm B F 7 7 7 B E D Gm Cm Gm D Gm 6 6 D 7 217
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 © 2011 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Als die Römer frech geworden 2. In dem Teutoburger Walde, huh, wie piff der Wind so kalte, Raben flogen durch die Luft, und es war ein Moderduft, wie von Blut und Leichen. 3. Plötzlich aus des Waldes Duster, brachen kampfhaft die Cherusker, mit Gott für Fürst und Vaterland stürzten sie sich wutentbrannt auf die Legionen. 4. Weh, das war ein großes Morden, sie schlugen die Kohorten, nur die röm’sche Reiterei rettete sich noch ins Frei’, denn sie war zu Pferde. 5. O Quintili, armer Feldherr, dachtest du, dass so die Welt wär’? Er geriet in einen Sumpf, verlor zwei Stiefel und einen Strumpf und blieb elend stecken. 6. Da sprach er voll Ärgernussen zum Centurio Titiussen: „Kamerad, zeuch dein Schwert hervor und von hinten mich durchbohr, weil doch alles futsch ist!“ 7. In dem armen röm’schen Heere diente auch als Volontaire Scaevola, ein Rechtscandidat, den man schnöd gefangen hat, wie die andern alle. täng, schnät te räng täng, schnät te räng täng te räng täng täng. wau wau wau, Herr Quin ti lius Va rus, schnät te räng Herr Quin ti lius Va rus, wau wau wau vor ritt ne Herr Gene mit Trom ral feld pe ten mar schall, schall, ta te rä tä tä tä, Als die Römer frech geworden 1. Als zo A gen die Rö sie nach mer frech Deutsch ge lands Nor wor den, den, sim se rim sim sim sim sim, 7 A D E A A F m C D E A A D A A G H E E 3 7 7 3 3 A E E A A 7 7 218
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 © 2011 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Text: Joseph Victor von Scheffel (1826–1886), ursprünglich auf die Melodie von „Die Hussiten zogen vor Naumburg“ Melodie: Ludwig Teichgräber (1840–1904), nach dem Festmarsch „Kriegers-Lust“ (1860) von Joseph Gungl (1810–1889) Von Johannes Kaleschke für das Liederprojekt gesungen. 8. Diesem ist es schlimm ergangen, eh, dass man ihn aufgehangen stach man ihn durch Zung und Herz, nagelte ihn hinterwärts auf sein Corpus Juris. 9. Als das Morden war zu Ende, rieb Fürst Hermann sich die Hände, und, um seinen Sieg zu weihn, lud er die Cherusker ein, zu nem großen Frühstück. 10. Wild gab’s und westfäl’schen Schinken, Bier, soviel man wollte trinken, auch im Zechen blieb er Held, doch auch seine Frau Thusneld soff walkürenmäßig. 11. Nur in Rom war man nicht heiter, sondern kaufte Trauerkleider, grade als beim Mittagsmahl, Augustus saß im Kaisersaal, kam die Trauerbotschaft. 12. Erst blieb ihm vor jähem Schrecken ein Stück Pfau im Halse stecken, dann geriet er außer sich: „Varus, Varus, schäme dich, redde legiones!“ 13. Sein deutscher Sklave, Schmidt geheißen, dacht: „Euch soll das Mäusle beißen, wenn er sie je wiederkriegt, denn wer einmal tot daliegt wird nicht mehr lebendig.“ 219
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Als wir jüngst in Regensburg waren 2. Und vom hohen Bergesschlosse kam auf stolzem schwarzen Rosse adlig Fräulein Kunigund, wollt mitfahren über Strudels Grund. |: Schwäbische ... :| 3. »Schiffsmann, lieber Schiffsmann mein, sollt’s denn so gefährlich sein? Schiffsmann, sag mir’s ehrlich, ist’s denn so gefährlich?« |: Schwäbische ... :| 4. »Wem der Myrtenkranz geblieben, landet froh und sicher drüben; wer ihn hat verloren, ist dem Tod erkoren.« |: Schwäbische ... :| 004-1 Dirn del, juch hei ras sa, muss der Schiffs mann fah ren. den, die mit fah ren woll ten. Schwä bi sche, bay ri sche 4 Als wir jüngst in Regensburg waren 1. Als sind wir wir jüngst ü in ber den Re Stru gens del ge burg wa fah ren, ren; da war’n vie le Hol C G C C F 7 C G C C G C C 7 7 G F C G C C G C 7 7 G Melodie und Text: Anonymus, bei Kugler-Reinick, »Liederbuch für deutsche Künstler«, Berlin 1833 Melodie allein zuerst 1830 bei Serig, »Auswahl deutscher Lieder«, Leipzig 1830 5. Als sie auf die Mitt gekommen, kam ein großer Nix geschwommen, nahm das Fräulein Kunigund, fuhr mit ihr in des Strudels Grund. |: Schwäbische ... :| 6. Und ein Mädel von zwölf Jahren ist mit über den Strudel gefahren, weil sie noch nicht lieben kunnt, fuhr sie sicher über Strudels Grund. |: Schwäbische ... :| 220
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Am Brunnen vor dem Tore · Der Lindenbaum 2. Ich musst auch heute wandern vorbei in tiefer Nacht, da hab ich noch im Dunkeln die Augen zugemacht. Und seine Zweige rauschten, als riefen sie mir zu: Komm her zu mir, Geselle, hier findst du deine Ruh! 005-1 Lei de zu ihm mich im mer fort, zu ihm mich im 3 mer fort. schnitt in sei ne Rin de so man ches lie be Wort; es zog in Freud und träumt in sei nem Schat ten so man chen sü 3 ßen Traum. Ich 5 Am Brunnen vor dem Tore 1. Am Brun nen vor dem To re, da steht ein Lin den baum; ich E B E 7 E B E 7 B E A Fm B B 7 7 E E B E E B E 7 7 G B Melodie: nach Franz Schuberts (1797–1828) »Der Lindenbaum«, aus der »Winterreise« D 911, 1827, in der Fassung Friedrich Silchers Text: Wilhelm Müller (1794–1827) Vom Calmus Ensemble Leipzig für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 3. Die kalten Winde bliesen mir grad ins Angesicht; der Hut flog mir vom Kopfe, ich wendete mich nicht. Nun bin ich manche Stunde entfernt von jenem Ort, und immer hör ich’s rauschen: Du fändest Ruhe dort. 221
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de An der Saale hellem Strande 2. Zwar die Ritter sind verschwunden, nimmer klingen Speer und Schild; doch dem Wandersmann erscheinen in den altbemoosten Steinen oft Gestalten zart und mild. 3. Droben winken schöne Augen, freundlich lacht manch roter Mund, Wandrer schaut wohl in die Ferne, schaut in holder Augen Sterne, Herz ist heiter und gesund. 006-1 Wind streicht durch die Hal len, Wol ken zie hen drü ber hin. kühn; ih re Dä cher sind ver fal len, und der 6 An der Saale hellem Strande 1. An der Saa le hel lem Stran de ste hen Bur gen stolz und F C F 7 C C F 7 C F B F C F 7 6 C 7 Melodie: Friedrich Ernst Fesca (1789–1826), 1822. Die Melodie wurde ursprünglich zum Text des Soldatenlieds »Heute scheid ich, morgen wander ich« geschrieben. Text: Franz Kugler (1808–1858), 1826 Von Philip Niederberger für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 4. Und der Wandrer zieht von dannen, denn die Trennungsstunde ruft, und er singet Abschiedslieder, Lebewohl tönt ihm hernieder, Tücher wehen in der Luft. 222
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Ännchen von Tharau 2. Käm alles Wetter gleich auf uns zu schlahn, wir sind gesinnt, beieinander zu stahn. Krankheit, Verfolgung, Betrübnis und Pein soll unsrer Liebe Verknotigung sein. Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut, du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut. 3. Recht als ein Palmenbaum über sich steigt, hat ihn erst Regen und Sturmwind gebeugt: So wird die Lieb in uns mächtig und groß nach manchen Leiden und traurigem Los. Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut, du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut. 4. Würdest du gleich einmal von mir getrennt, lebtest da, wo man die Sonne kaum kennt; ich will dir folgen durch Wälder und Meer, Eisen und Kerker und feindliches Heer. Ännchen von Tharau, mein Licht, meine Sonn, mein Leben schließt sich um deines herum. 007-1 Reich tum, mein Gut, du mei ne See le, mein Fleisch und mein Blut. rich Le ben, tet in mein Gut Lieb und und mein in Geld. Schmerz. Änn chen von Tha rau, mein 7 Ännchen von Tharau 1. Änn Änn chen chen von von Tha Tha rau rau hat ist, die wie der mir ihr ge Herz fällt, auf sie mich ist ge mein G D G D 7 A D A D D A D A 7 7 D G D Em Am G G 7 D Melodie: Friedrich Silcher (1789–1860), 1827; Text: vermutlich Simon Dach (1605–1659); aus dem Samländischen ins Hochdeutsche übertragen von Johann Gottfried Herder (1744–1803) Von André Morsch für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 223
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. Was hilft mir das Grasen, wenn die Sichel nicht schneidt; was hilft mir ein Schätzel, wenn’s bei mir nicht bleibt. 3. So soll ich dann grasen am Neckar, am Rhein, so werf ich mein goldiges Ringlein hinein. 4. Es fließet im Neckar und fließet im Rhein, soll schwimmen hinunter ins tiefe Meer ’nein. 5. Und schwimmt es, das Ringlein, so frisst es ein Fisch; das Fischlein soll kommen aufs König sein Tisch. 6. Der König tät fragen, wem’s Ringlein soll sein? Da tät mein Schatz sagen, das Ringlein g’hört mein. Grasen: Mähen, Schneiden Text: nach »Des Knaben Wunderhorn«, 1808, Fassung von Ludwig Erk, »Deutscher Liederschatz«, Leipzig 1859–1872 Melodie: Schnadahüpfel-Melodie, um 1830 7. Mein Schätzlein tät springen, bergauf und bergein, tät mir wiedrum bringen das Goldringlein fein. 8. Kannst grasen am Neckar, kannst grasen am Rhein, wirf du mir nur immer dein Ringlein hinein. Bald gras ich am Neckar · Das Ringlein 010-1 hab ich ein Schät zel, bald bin ich al lein. 10 Bald gras ich am Neckar 1. Bald gras ich am Ne ckar, bald gras ich am Rhein, bald C F C F 7 7 C C F F 7 7 224
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 © 2011 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Bolle reiste jüngst zu Pfingsten 2. In Pankow gab’s kein Essen, in Pankow gab’s kein Bier, war alles uffjefressen von fremden Leuten hier. Nicht mal ’ne Butterstulle hat man ihm reserviert! Aber dennoch hat sich Bolle janz köstlich amüsiert. 3. Auf der Schönholzer Heide, da jab’s ne Keilerei, und Bolle, jar nicht feige, war mittenmang dabei, hat’s Messer rausgezogen und fünfe massakriert. Aber dennoch hat sich Bolle janz köstlich amüsiert. 4. Es fing schon an zu tagen, als er sein Heim erblickt. Das Hemd war ohne Kragen, das Nasenbein zerknickt, das linke Auge fehlte, das rechte marmoriert. Aber dennoch hat sich Bolle janz köstlich amüsiert. A ber den noch hat sich Bol le janz köst lich a mü siert. wühl; ne vol le hal be Stun de hat er nach ihm je spürt. Bolle reiste jüngst zu Pfingsten Bol Da le ver rei lor ste er jüngst sei zu nen Pfing Jüng sten sten, nach janz Pan plötz kow lich war im sein Je Ziel. G C D G 7 G D D A7 D D 7 G G C D7 1. 2. Melodie und Text: volkstümlich, um 1900 in Berlin Von Philip Niederberger für das Liederprojekt gesungen. 5. Als er nach Haus jekommen, da ging’s ihm aber schlecht; da hat ihn seine Olle janz mörderlich verdrescht! Ne volle halbe Stunde hat sie auf ihm poliert. Aber dennoch hat sich Bolle janz köstlich amüsiert. 6. Und Bolle wollte sterben, er hat sich’s überlegt: er hat sich uff die Schienen der Kleinbahn druffjelegt. Die Kleinbahn hat Verspätung, und vierzehn Tage druff, da fand man unsern Bolle als Dörrjemüse uff. 7. Und Bolle wurd‘ begraben in einer alten Kist‘. Der Pfarrer sagte »Amen« und warf ihn auf den Mist. Die Leute klatschten Beifall und gingen dann nach Haus. Und nun ist die Geschichte von unserm Bolle aus. 225
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. Wie die volle Traube aus dem Rebenlaube purpurfarbig strahlt! Am Geländer reifen Pfirsiche mit Streifen rot und weiß bemalt. 3. Flinke Träger springen und die Mädchen singen, alles jubelt froh! Bunte Bänder schweben zwischen hohen Reben auf dem Hut von Stroh. Bunt sind schon die Wälder 011-1 grau e Ne bel wal len, küh ler weht der Wind. und der Herbst be ginnt. Ro te Blät ter fal len, 11 Bunt sind schon die Wälder 1. Bunt sind schon die Wäl der, gelb die Stop pel fel der G D G G D G 7 7 D A D G H C E A 7 7 7 Am C D D G D G 7 7 Melodie: Johann Friedrich Reichardt (1752–1814), 1799 Text: Johann Gaudenz von Salis-Seewis (1762–1834), 1793 Von Stephan Genz für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 4. Geige tönt und Flöte bei der Abendröte und im Mondesglanz; junge Winzerinnen winken und beginnen frohen Erntetanz. 226
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. Sprichst allweil von Lieb, sprichst allweil von Treu, und a bissele Falschheit is au wohl dabei! 3. Und wenn i dir’s zehnmal sag, dass i di lieb, und du willst nit verstehen, muss i halt weitergehn. 4. Für die Zeit, wo du g’liebt mi hast, dank i dir schön, und i wünsch, dass dir’s anderswo besser mag gehn. Da unten im Tale 012-1 kann dirs nit sa gen, i hab di so lieb. 12 Da unten im Tale 1. Da un ten im Ta le läuft’s Was ser so trüb, und i F C Dm 7 B F Gm C F A 7 7 Melodie und Text: aus Kretzschmer/Zuccalmaglio, »Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen«, Berlin 1838–1840 Von Christoph Prégardien für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 227
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Das Wandern ist des Müllers Lust 013-1 dern, das Wan dern, das Wan dern, das Wan dern. Wan dern, Wan dern, das Wan dern, das Wan nie mals fiel das Wan dern ein, dem nie mals fiel das Wan dern ein, das Wan dern! Das muss ein schlech ter Mül ler sein, dem 13 Das Wandern ist des Müllers Lust 1. Das Wan dern ist des Mül lers Lust, das Wan dern ist des Mül lers Lust, das G C G G D G G D G D A D D 7 7 D A D C D G D G 7 7 D G C D G C D 6 7 6 7 G D G D G G 7 D Melodie: Carl Friedrich Zöllner (1800–1860), 1844; Text: Wilhelm Müller (1794–1827), 1818 Von Hans Jörg Mammel für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 2. |: Vom Wasser haben wir’s gelernt, :| vom Wasser! Das hat nicht Rast bei Tag und Nacht, |: ist stets auf Wanderschaft bedacht, :| das Wasser, Wasser, |: das Wasser, das Wasser. :| 3. |: Das sehn wir auch den Rädern ab, :| den Rädern! Die gar nicht gerne stille stehn, |: die sich mein Tag nicht müde drehn, :| die Räder, Räder, |: die Räder, die Räder. :| 4. |: Die Steine selbst, so schwer sie sind, :| die Steine! Sie tanzen mit den muntern Reihn |: und wollen gar noch schneller sein, :| die Steine, Steine, |: die Steine, die Steine. :| 5. |: O Wandern, Wandern, meine Lust, :| o Wandern! Herr Meister und Frau Meisterin, |: lasst mich in Frieden weiterziehn :| und wandern, wandern |: und wandern und wandern. :| 228
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Dat du min Leevsten büst 2. Kumm du üm Middernacht, kumm du Klock een! |: Vader slöpt, Moder slöpt, ick slap alleen. :| 3. Klopp an de Kammerdör, fat an de Klink! |: Vader meent, Moder meent, dat deit de Wind. :| 015-1 Kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg mi was Leevs! Kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg mi was Leevs! 15 Dat du min Leevsten büst 1. Dat du min Leevs ten büst, dat du woll weeßt. F C F C Gm C F Dm B C F 7 6 Gm C F Dm Gm C F 7 7 Sachen: sachte henlank: entlang lies: leis Melodie: Hamburg 1778 Text: zuerst bei Karl Müllenhoff, »Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig Holstein und Lauenburg«, Kiel 1845 4. Kummt denn de Morgenstund, kreiht de ol Hahn, |: Leevster min, Leevster min, denn mößt du gahn! :| 5. Sachen den Gang henlank, lies mid de Klink! |: Vader meent, Moder meent, dat deit de Wind. :| 229
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Der Frühling hat sich eingestellt Es steht ein Baum im Odenwald 2. Er hielt im Walde sich versteckt, dass niemand ihn mehr sah; ein Vöglein hat ihn aufgeweckt; jetzt ist er wieder da. 3. Jetzt ist der Frühling wieder da! Ihm folgt, wohin er geht, nur lauter Freude, fern und nah, und lauter Spiel und Lied. 4. Und allen hat er, groß und klein, was Schönes mitgebracht, und sollt’s auch nur ein Sträußchen sein, er hat an uns gedacht. 5. Drum frisch hinaus ins freie Feld, ins grüne Feld hinaus. Der Frühling hat sich eingestellt, wer bliebe da zu Haus? 016-1 muss bin mit ich mir schon ins viel frei tau send e mal Feld, ins bei grü mei ne nem Feld Schatz nun ge gehn. west. 16 Der Frühling hat sich eingestellt Es steht ein Baum im Odenwald 1. 1. Es Der steht Früh ein ling hat Baum im sich O ein den ge wald, stellt; der wohl hat an, viel wer grü will ne ihn Äst. sehn? Der Da D A D E A 7 A A D A A D 7 7 Melodie: Johann Friedrich Reichardt (1752–1814), ursprünglich mit dem Text »Nicht lobenswürdig ist der Mann«, in: »Lieder für Kinder«, Hamburg 1781. Seit 1810 mit dem Text »Es steht ein Baum« verbunden. Text von »Der Frühling hat sich eingestellt«: Hoffmann von Fallersleben (1798–1874); Text von »Es steht ein Baum im Odenwald«: »Des Knaben Wunderhorn«, 1808 Von Helene Schneiderman für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 2. Da sitzt ein schöner Vogel drauf, der pfeift gar wunderschön. Ich und mein Schätzlein lauern auf, wenn wir mit’nander gehn. 3. Der Vogel sitzt in seiner Ruh wohl auf dem höchsten Zweig. Und schauen wir dem Vogel zu, so pfeift er allsogleich. 4. Der Vogel sitzt in seinem Nest wohl auf dem grünen Baum. Ach, Schätzel, bin ich bei dir gwest, oder ist es nur ein Traum? 5. Und als ich wieder kam zu ihr, verdorret war der Baum. Ein andrer Liebster stand bei ihr, jawohl, es war ein Traum. 6. Der Baum, der steht im Odenwald, und ich bin in der Schweiz, da liegt der Schnee und ist so kalt, mein Herz es mir zerreißt. 230
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Der Mai ist gekommen 017-1 Zelt, so steht auch mir der Sinn in die wei te, wei te Welt. wie die Wol ken dort wan dern am himm li schen 17 Der Mai ist gekommen 1. Der da blei Mai ist be, ge wer kom Lust hat, men, mit die Sor Bäu me gen schla gen zu aus, haus; D A D 7 A E E7 A D A D 7 2. Herr Vater, Frau Mutter, dass Gott euch behüt! Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht? Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert, es gibt so manchen Wein, den ich nimmer noch probiert. 3. Frisch auf drum, frisch auf drum im hellen Sonnenstrahl wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal. Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all; mein Herz ist wie ’ne Lerche und stimmet ein mit Schall. 4. Und abends im Städtlein, da kehr ich durstig ein: »Herr Wirt, eine Kanne, eine Kanne blanken Wein!« Ergreife die Fiedel, du lust’ger Spielmann du, von meinem Schatz das Liedel, das sing ich dazu. 5. Und find ich keine Herberg, so lieg ich zu Nacht wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht. Im Winde die Linde, die rauscht mich ein gemach, es küsset in der Frühe das Morgenrot mich wach. 6. O Wandern, o Wandern, du freie Burschenlust! Da weht Gottes Odem so frisch in die Brust, da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt: wie bist du doch so schön, o du weite, weite Welt! Melodie: Justus Wilhelm Lyra (1822–1882), 1843; Text: Emanuel Geibel (1815–1884), 1842 Von Julia Kleiter für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 231
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Der Winter ist ein rechter Mann 2. Aus Blumen und aus Vogelsang weiß er sich nichts zu machen, hasst warmen Trank und warmen Klang und alle warme Sachen. 3. Wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht und Teich’ und Seen krachen; das klingt ihm gut, das hasst er nicht, dann will er sich totlachen. 116-1 Ei sen an; und scheut nicht süß noch sau er. fest und auf die Dau er; sein Fleisch fühlt sich wie 116 Der Winter ist ein rechter Mann 1. Der Win ter ist ein rech ter Mann, kern F Dm Gm B C F C F Dm 7 Gm F F C F 7 C 7 6 C Dm Melodie: Johann Friedrich Reichardt (1752–1814), 1797 Text: Matthias Claudius (1740–1815), 1782 4. Sein Schloss von Eis liegt ganz hinaus beim Nordpol an dem Strande; doch hat er auch ein Sommerhaus im lieben Schweizerlande. 5. Da ist er denn bald dort, bald hier, gut Regiment zu führen. und wenn er durchzieht, stehen wir und sehn ihn an und frieren. 232
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Der Winter ist vergangen 2. Ich geh ein’ Mai zu hauen hin durch das grüne Gras, schenk meinem Buhln die Traue, die mir die Liebste was, und bitt, dass sie mag kommen all an dem Fenster stahn, empfangen den Mai mit Blumen, er ist gar wohlgetan. 3. Er nahm sie sonder Trauern in seine Arme blank. Der Wächter auf der Mauern hub an ein Lied und sang: »Ist jemand noch darinnen, der mag bald heimwärts gahn! Ich seh den Tag her dringen schon durch die Wolken klar.« 018-1 sein, da singt die Nach ti gal le und manch Wald vö ge lein. So fern in je nem Ta le, da ist gar lus tig 18 Der Winter ist vergangen 1. Der ich Win seh ter die ist Blüm ver lein pran gan gen, gen, ich des seh ist des mein Mai Herz en er Schein, freut. G D G Em C D G 6 7 Em Am D G C 7 6 D G D G Em C D G 6 7 Melodie: Erk/Böhme, »Deutscher Liederhort«, Leipzig 1893/94, nach einer Melodie aus dem Lautenbuch von Adriaen Jorisz Smout (»Thysius luitboek«), um 1600 Text: deutsche Fassung von Franz Magnus Böhme, 1877, nach dem mittelniederländischen Lied »Die winter is verganghen«, erstmals in einer Liederhandschrift aus dem Jahr 1537 Vom Jungen Vokalensemble Hannover für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 4. »Ach, Wächter auf der Mauren, wie quälst du mich so hart! Ich lieg in schweren Trauren, mein Herze leidet Schmerz: Das macht die Allerliebste, von der ich scheiden muss; das klag ich Gott dem Herren, dass ich sie lassen muss. 5. Adieu, mein’ Allerliebste, Adieu, schön Blümlein fein. Adieu, schön Rosenblume! Es muss geschieden sein. Bis dass ich wiederkomme, bleibst du die Liebe mein; das Herz in meinem Leibe gehört ja allzeit dein!« 1. 233
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Die Gedanken sind frei 2. Ich denke, was ich will und was mich beglücket, doch alles in der Still und wie es sich schicket. Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren, es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei! 3. Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker, das alles sind rein vergebliche Werke. Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken und Mauern entzwei: Die Gedanken sind frei! 019-1 Jä ger er schie ßen, es blei bet da bei: Die Ge dan ken sind frei! bei wie nächt li che Schat ten. Kein Mensch kann sie wis sen, kein 19 Die Gedanken sind frei 1. Die Ge dan ken sind frei! Wer kann sie er ra ten? Sie flie hen vor C G C C 7 G C E Am 7 7 G C F C G 7 7 G C Melodie: Bern 1810–1820, obige Fassung nach Hoffmann/Richter, »Schlesische Volkslieder«, Leipzig 1842 Text: aus süddeutschen Flugblättern 1780–1800, 1820 erstmals mit der obigen Melodie gedruckt Von Jonas Kaufmann für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 4. Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen. Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen und denken dabei: Die Gedanken sind frei! 234
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Ein Jäger aus Kurpfalz 2. Auf, sattelt mir mein Pferd und legt darauf den Mantelsack, so reit ich hin und her als Jäger aus Kurpfalz. Juja, juja! Gar lustig ist die Jägerei allhier auf grüner Heid, allhier auf grüner Heid! 3. Jetzt reit ich nicht mehr heim, bis dass der Kuckuck »Kuckuck« schreit; er schreit die ganze Nacht allhier auf grüner Heid. Juja, juja! Gar lustig ist die Jägerei allhier auf grüner Heid, allhier auf grüner Heid! 023-1 lus tig ist die Jä ge rei all hier auf grü ner Heid, all hier auf grü ner Heid! schießt das Wild da her, gleich wie es ihm ge fällt. Ju ja, ju ja! Gar 23 Ein Jäger aus Kurpfalz 1. Ein Jä ger aus Kur pfalz, der rei tet durch den grü nen Wald, er F C B 7 C F C F F B F C 7 7 F G C F C F 7 7 6 F Melodie und Text: ab 1790 durch Liedflugschriften belegt Von Dietrich Henschel für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 235
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Ein Jäger längs dem Weiher ging 2. Was raschelt in dem Grase dort? Lauf, Jäger, lauf! Was flüstert leise fort und fort? Lauf, Jäger, lauf! 3. Was ist das für ein Untier doch! Lauf, Jäger, lauf! Hat Ohren wie ein Blocksberg hoch! Lauf, Jäger, lauf! 4. Der Jäger furchtsam um sich schaut. Lauf, Jäger, lauf! Jetzt will ich’s wagen, o mir graut! Lauf, Jäger, lauf! lie ber Jä ger, lauf, mein lie ber Jä ger, lauf! lauf, lauf, lauf, mein lie ber Jä ger, gu ter Jä ger, lauf, lauf, lauf, mein Däm me rung den Wald um fing. Lauf, Jä ger, lauf, Jä ger, Ein Jä ger längs dem Wei her ging. Lauf, Jä ger, lauf! Die G G G C D Em D D G C A7 G D A D 7 G G G G D C D7 Melodie: in Kretzschmer / Zuccalmaglio, »Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen«, Berlin 1838–1840 Text: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1809–1869), 1835 Von Jutta Koch für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 3, Carus) 5. Der Jäger lief zum Wald hinaus. Lauf, Jäger, lauf! Verkroch sich flink im Jägerhaus. Lauf, Jäger, lauf! 6. Das Häschen spielt im Mondenschein. Lauf, Jäger, lauf! Ihm leuchten froh die Äugelein. Lauf, Jäger, lauf! 236
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. |: Er, er, er und er, Herr Meister, leb er wohl! :| Ich sag’s ihm grad frei ins Gesicht, seine Arbeit, die gefällt mir nicht. Ich will mein Glück probieren, marschieren. Melodie: in einer etwas anderen Version erstmals belegt in Erk/Irmer, »Die deutschen Volkslieder mit ihren Singweisen«, Berlin 1838. Obige Melodieversion nach dem »Zupfgeigenhansl«, Darmstadt 1909 Text: ab 1800 in Flugschriften belegt Von Singer Pur für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 3. |: Sie, sie, sie und sie, Frau Meist’rin, leb sie wohl! :| Ich sag’s ihr grad frei ins Gesicht: Ihr Speck und Kraut, das schmeckt mir nicht. Ich will mein Glück probieren, marschieren. 4. |: Ihr, ihr, ihr und ihr, ihr Jungfern, lebet wohl! :| Ich wünsche euch zu guter Letzt ein’n andern, der meine Stell ersetzt. Ich will mein Glück probieren, marschieren. 5. |: Ihr, ihr, ihr und ihr, ihr Brüder, lebet wohl! :| Hab ich euch was zu Leid getan, so bitt ich um Verzeihung an. Ich will mein Glück probieren, marschieren. Es, es, es und es 034-1 weiß, wo hin. Ich will mein Glück pro bie ren, mar schie ren. 2. muss. So schlag ich Frank furt aus dem Sinn und wen de mich, Gott 34 Es ist ein harter Schluss 1. Es, weil, es, weil, es weil und und es, weil, es weil ist ich ein aus har Frank ter furt 1. Schluss, F C F B F F C F 7 7 F Gm C F Dm 7 7 G C F C F Dm B C F 7 7 7 6 237
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. |: Ein Knabe hatte ein Mägdlein lieb, :| sie flohen gar heimlich von Hause fort, es wusst’s nicht Vater noch Mutter. 3. |: Sie sind gewandert hin und her, :| sie haben gehabt weder Glück noch Stern, sie sind verdorben, gestorben. 4. |: Auf ihrem Grab Blaublümlein blühn, :| umschlingen sich zart wie sie im Grab, der Reif sie nicht welket, nicht dorret. Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht Blaublümelein 025-1 blü me lein, sie sind ver wel ket, ver dor ret. 25 Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht 1. Es fiel ein Reif in der Früh lings nacht. Er fiel auf die zar ten Blau Gm D Gm D Gm Gm D 7 D Gm D Gm D Gm D 7 Melodie: nach dem elsässischen Volkslied »Es fuhr ein Fuhrknecht übern Rhein«, 1807 Text: nach »Des Knaben Wunderhorn«, 4. Band, 1854. Dort ohne die 4. Strophe. Auch Zuccalmaglio (1803–1869) zugeschrieben, 1825 Von Christine Müller für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 238
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. Sie hörte drunten die Glocken gehn im tiefen, tiefen See, wollt Vater und Mutter wiedersehn, die schöne, junge Lilofee. 3. Und als sie vor dem Tore stand auf der Burg wohl über dem See, da neigt sich Laub und grünes Gras vor der schönen, jungen Lilofee. 4. Und als sie aus der Kirche kam von der Burg wohl über dem See, da stand der wilde Wassermann vor der schönen, jungen Lilofee. 5. »Sprich, willst du hinuntergehn mit mir von der Burg wohl über dem See, deine Kindlein unten weinen nach dir, du schöne, junge Lilofee.« 6. »Und eh ich die Kindlein weinen lass im tiefen, tiefen See, scheid ich von Laub und grünem Gras, ich arme, junge Lilofee.« Es freit ein wilder Wassermann 026-1 Kö nigs Toch ter musst er han, die schö ne, jun ge Li lo fee. 26 Es freit ein wilder Wassermann 1. Es freit ein wil der Was ser mann in der Burg wohl ü ber dem See. Des E A E A B E 7 B E F B E 7 7 6 7 Melodie: seit dem frühen 19. Jahrhundert aus Nordböhmen (St. Joachimsthal, heute: Jáchymov) überliefert Text: in verschiedenen Fassungen seit dem frühen 19. Jahrhundert überliefert. Hier nach Max Pohl (1869–1928), in Selle/Pohl, »Hundert deutsche Volkslieder aus älterer Zeit«, Hannover 1911 Von Margarete Joswig für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 239
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. Und kommst du, liebe Sonn, nit bald, so weset alls im grünen Wald, und all die müden Blumen, die haben müden Tod. 3. Es geht ein dunkle Wolk herein, es soll und muss geschieden sein. Ade, Feinslieb, dein Scheiden macht mir das Herze schwer. Melodie und Text: nach Pater Johann Werlins Liederhandschrift, Kloster Seeon am Chiemsee, 1646. Dort nur die erste Strophe. Die 2. Strophe erschien erstmals im »Zupfgeigenhansl«, Darmstadt 1909. Die 3. Strophe entstammt – abgesehen von der geän- derten Schlusszeile – einem Wanderlied des Kuhländchens (Ich waß wohl, wenns gut wandern ist), überliefert bei Kretzschmer/ Zuccalmaglio, »Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen, Berlin 1838–1840 Von Monika Mauch für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) Es geht ein dunkle Wolk herein 090-1 Wol ken wohl in das grü ne Gras. wird ein Re gen sein, ein Re gen aus den 90 Es geht ein dunkle Wolk herein 1. Es geht ein dunk le Wolk he rein, mich deucht, es Em Am Em H Em 6 H 7 Am Em H Em F Hm G 6 H 7 7 D G Am H Em 7 240
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Es klappert die Mühle 027-1 hat’s kei ne Not. Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp! mah let das Korn zu dem kräf ti gen Brot, und ha ben wir die ses, so Tag und bei Nacht ist der Mül ler stets wach, klipp klapp! Er 27 Es klappert die Mühle 1. Es klap pert die Müh le am rau schen den Bach, klipp klapp! Bei F C F F F C F Dm Gm C F B 7 7 7 C F C F 7 2. Flink laufen die Räder und drehen den Stein, klipp klapp! Und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein, klipp klapp! Der Bäcker dann Zwieback und Kuchen draus bäckt, der immer den Kindern besonders gut schmeckt. Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp! 3. Wenn reichliche Körner das Ackerfeld trägt, klipp klapp! Die Mühle dann flink ihre Räder bewegt, klipp klapp! Und schenkt uns der Himmel nur immerdar Brot, so sind wir geborgen und leiden nicht Not. Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp! Melodie: aus dem 16. Jahrhundert, um 1770 in Verbindung mit dem Text »Es ritten drei Reiter zum Tor hinaus« bekannt geworden Text: Ernst Anschütz (1780–1861) Von Michael Nagy für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 241
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Es war ein König in Thule 2. Es ging ihm nichts darüber, er leert’ ihn jeden Schmaus; die Augen gingen ihm über, so oft er trank daraus. 3. Und als er kam zu sterben, zählt’ er seine Städt’ im Reich, gönnt’ alles seinen Erben, den Becher nicht zugleich. 4. Er saß beim Königsmahle, die Ritter um ihn her, auf hohem Vätersaale, dort auf dem Schloss am Meer. 031-1 ster bend sei ne Buh le ei nen gold nen Be cher gab. 31 Es war ein König in Thule 1. Es war ein Kö nig in Thu le gar treu bis an das Grab, dem Dm Am B F Gm B A Dm C F Gm Dm Gm A Dm 7 6 Thule: eine mystische Insel im Norden Europas Buhle: Geliebte Melodie: Carl Friedrich Zelter (1758–1832), 1812 Text: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), 1774 Von Cornelia Kallisch für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 5. Dort stand der alte Zecher, trank letzte Lebensglut und warf den heil’gen Becher hinunter in die Flut. 6. Er sah ihn stürzen, trinken, und sinken tief ins Meer; die Augen täten ihm sinken; trank nie einen Tropfen mehr. 242
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Es waren zwei Königskinder 032-1 Was ser war viel zu tief, das Was ser war viel zu tief. lieb, sie konn ten bei sam men nicht kom men, das 32 Es waren zwei Königskinder 1. Es wa ren zwei Kö nigs kin der, die hat ten ei nan der so F C F C F C F C Dm B 7 6 F C F C F B C F 7 7 6 C 7 7 6. Sie fasst ihn in ihre Arme und küsst seinen toten Mund: »Ach Mündelein, könntest du sprechen, |: so wär mein jung Herze gesund!« :| 7. Sie schwang sich um ihren Mantel und sprang wohl in die See: »Gut Nacht, mein Vater und Mutter, |: ihr seht mich nimmermeh.« :| 8. Da hört man Glocken läuten, da hört man Jammer und Not: Hier liegen zwei Königskinder, |: die sind alle beide tot. :| 2. »Ach Schätzchen, könntest du schwimmen, so schwimm doch herüber zu mir! Drei Kerzchen will ich anzünden, |: und die solln leuchten zu dir.« :| 3. Das hört’ ein falsches Nönnchen, die tat, als wenn sie schlief; sie tät die Kerzlein auslöschen, |: der Jüngling ertrank so tief. :| 4. »Ach Fischer, lieber Fischer, willst dir verdienen groß Lohn, so senk deine Netze ins Wasser, |: fisch mir den Königssohn!« :| 5. Er warf das Netz ins Wasser, es ging bis auf den Grund. Der erste Fisch, den er fischet, |: das war sich des Königs Sohn. :| Melodie und Text: in verschiedenen Varianten überliefert mit Wurzeln im 15. Jahrhundert. Text hier nach »Des Knaben Wunderhorn«, 4. Band, 1854, gekürzt; Melodie nach Heinrich Bothe, 1804 Von Juliane Banse für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 243
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. »Wie sollte ich denn nicht barfuß gehn, hab keine Schuhe ja anzuziehn? La la la la, la la la la, hab keine Schuhe ja anzuziehn.« 3. »Feinsliebchen, willst du mein eigen sein, so kaufe ich dir ein Paar Schühlein fein! La la la la, la la la la, so kaufe ich dir ein Paar Schühlein fein!« 4. »Wie könnte ich euer eigen sein, ich bin ein arm Dienstmägdelein. La la la la, la la la la, ich bin ein arm Dienstmägdelein.« 5. »Und bist du arm, so nehm ich dich doch, du hast ja Ehr und Treue noch. La la la la, la la la la, du hast ja Ehr und Treue noch.« Melodie und Text: ursprünglich kuhländisches Lied (Mähren), 1814 veröffentlicht. Von Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803–1869) ins Hochdeutsche übertragen und mit der Melodie der westfälischen Ballade »Winterrosen« verbunden. Fassung nach Johannes Brahms (1833–1897), WoO 33 Nr. 12, 1894 Von Juliane Banse und Olaf Bär für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 6. »Die Ehr und Treu mir keiner nahm, ich bin wie ich von der Mutter kam. La la la la, la la la la, ich bin wie ich von der Mutter kam.« 7. »Und Ehr und Treu ist besser wie Geld, ich nehm mir ein Weib, das mir gefällt. La la la la, la la la la, ich nehm mir ein Weib, das mir gefällt.« 8. Was zog er aus seiner Tasche fein? Mein Herz, von Gold ein Ringelein. La la la la, la la la la, mein Herz, von Gold ein Ringelein. Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß gehn 035-1 la, du zer trittst dir die zar ten Füß lein schön. zar ten Füß lein schön. La la la la, la la la 35 Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß gehn 1. Feins lieb chen, du sollst mir nicht bar fuß gehn, du zer trittst dir die Hm G D A Hm G D A D D A G 7 A D Hm Em Hm F Hm 6 F 7 244
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 © 2011 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Gaudeamus igitur 2. Ubi sunt, qui ante nos in mundo fuere? Vadite ad superos, transite ad inferos, ubi iam fuere. 3. Vita nostra brevis est, brevi finietur, venit mors velociter, rapit nos atrociter, nemini parcetur. Deutscher Text 1. Brüder lasst uns lustig sein, weil der Frühling währet und der Jugend Sonnenschein unser Laub verkläret; Grab und Bahre warten nicht, wer die Rosen jetzo bricht, dem ist der Kranz bescheret. 2. Unsres Lebens schnelle Flucht leidet keinen Zügel, und des Schicksals Eifersucht macht ihr stetig Flügel; Zeit und Jahre fliehn davon, und vielleicht schnitzt man schon an unsres Grabes Riegel. nos ha be bit hu mus, nos ha be bit hu mus. post iu cun dam iu ven tu tem, post mo les tam se nec tu tem Gaudeamus igitur Gau de a mus i gi tur, iu ve nes dum su mus, A D E A E E E (A) (A) A D E F D E A m Melodie: Studentenlied, ursprünglich mittelalterliches Bußlied, 1788 Text: erste Textspuren im Mittelalter, heutige Fassung von Christian Wilhelm Kindleben (1748–1786), Halle 1781 Von den Männerstimmen des SWR Vokalensembles Stuttgart für das Liederprojekt gesungen. Deutscher Text nach Johann Christian Günther (1695–1723), 1717 4. Vivant omnes virgines faciles, formosae, vivant et mulieres, tenerae amabiles, bonae laboriosae! 3. Wo sind diese, sagt es mir, die vor wenig Jahren eben also, gleich wie wir, jung und fröhlich waren? Ihre Leiber deckt der Sand, sie sind in ein ander Land aus dieser Welt gefahren. 4. Wer nach unsern Vätern forscht mag den Kirchhof fragen: ihr Gebein, so längst vermorscht, wird ihm Antwort sagen; kann uns doch der Himmel bald, eh‘ die Morgenglocke schallt, in unsre Gräber tragen! 5. Unterdessen seid vergnügt, lasst den Himmel walten, trinkt, bis euch das Bier besiegt nach Manier der Alten! Fort, mir wässert schon das Maul, und, ihr andern, seid nicht faul, die Mode zu erhalten! 5. Pereat tristitia, pereant osores, pereat diabolus, quivis antiburschius, atque irrisores! 245
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Geh aus, mein Herz, und suche Freud 038-1 mir und dir sich aus ge schmü cket ha ben, sich aus ge schmü cket ha ben. dei nes Got tes Ga ben; schau an der schö nen Gär ten Zier und sie he, wie sie 38 Geh aus, mein Herz, und suche Freud 1. Geh aus, mein Herz, und su che Freud in die ser lie ben Som mer zeit an D A D Hm F A D 7 m 7 A E A Em A D Em A E 7 7 7 D A D A D G Em A D 7 7 7 6 Melodie: Augustin Harder (1775–1813), bearbeitet von Friedrich Heinrich Eickhoff (1807–1880) Text: Paul Gerhardt (1607–1676), 1653 Von Christiane Oelze für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 2. Die Bäume stehen voller Laub, das Erdreich decket seinen Staub mit einem grünen Kleide; Narzissen und die Tulipan, die ziehen sich viel schöner an |: als Salomonis Seide. :| 3. Die Lerche schwingt sich in die Luft, das Täublein fliegt aus seiner Kluft und macht sich in die Wälder; die hochbegabte Nachtigall ergötzt und füllt mit ihrem Schall |: Berg, Hügel, Tal und Felder. :| 4. Die Glucke führt ihr Völklein aus, der Storch baut und bewohnt sein Haus, das Schwälblein speist die Jungen, der schnelle Hirsch, das leichte Reh ist froh und kommt aus seiner Höh |: ins tiefe Gras gesprungen. :| 5. Ich selber kann und mag nicht ruhn, des großen Gottes großes Tun erweckt mir alle Sinnen; ich singe mit, wenn alles singt, und lasse, was dem Höchsten klingt, |: aus meinem Herzen rinnen. :| 246
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Grüß Gott, du schöner Maien 2. Die kalten Wind verstummen, der Himmel ist gar blau; die lieben Bienlein summen daher auf grüner Au. O holde Lust im Maien da alles neu erblüht, du kannst mir sehr erfreuen mein Herz und mein Gemüt. 039-1 Nach ti gall mit Schal le hat die für nehms te Stell. Die lie ben Vög lein al le, sie sin gen all so hell. Frau 39 Grüß Gott, du schöner Maien 1. tust Grüß Gott, Jung du und Alt schö ner er Mai freu en en, da mit bist dei du ner wie Blu men drum zier. hier, F Dm C F Am C F 7 7 F B Gm C F G C C 7 7 F Dm C F Am C F 7 7 Melodie: niederländisch, 1540 Text: aus Franken, 16. Jahrhundert. Nach Franz Wilhelm Ditfurth, »50 ungedruckte Balladen und Liebeslieder des 16. Jahrhunderts«, Heilbronn 1877 Von Lydia Teuscher für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 247
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Hab mein Wage vollgelade 2. Hab mein Wage voll gelade, voll mit Männern, alten. Als wir in die Stadt ’neinkamen, murrten sie und schalten. Drum lad ich all mein Lebetage nie alte Männer auf mein Wage. Hü, Schimmel, hüa hü, hü, Schimmel, hü! Melodie und Text: aus dem Flämischen »Ik heb een wagen vol geladen«, Gent 1843, Melodie mit deutschem Text von Christiane Rassow zuerst bei Coenraad V. Bos, »30 niederländische Volkslieder«, Berlin 1898, danach umgesungen. Heute verbreitete Fassung nach dem »Zupfgeigenhansl«, Darmstadt 1909. 3. Hab mein Wage voll gelade, voll mit jungen Mädchen. Als wir zu dem Tor ’neinkamen, sangen sie durchs Städtchen. Drum lad ich all mein Lebetage nur junge Mädchen auf mein Wage. Hü, Schimmel, hüa hü, hü, Schimmel, hü! 040-1 Wa ge. Hü, Schim mel, hü a hü, hü, Schim mel, hü! Drum lad ich all mein Le be ta ge nie al te Weib sen auf mein 40 Hab mein Wage vollgelade 1. Hab Als wir mein Wa in ge die Stadt voll ge ’nein la ka de, men, voll hub’n mit sie al an ten zu Weib kei sen. fen. G D D G 7 7 Hm Am G C D G 7 D E7 Am 7 G D7 248
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Hab oft im Kreise der Lieben · Frisch gesungen! 2. Hab einsam auch mich gehärmet in bangem, düsterem Mut |: und habe wieder gesungen, und alles war wieder gut. :| 3. Und manches, was ich erfahren, verkocht ich in stiller Wut, |: und kam ich wieder zu singen, war alles auch wieder gut. :| 4. Sollst uns nicht lange klagen, was alles dir wehe tut, |: nur frisch, nur frisch gesungen, und alles wird wieder gut. :| 041-1 gut, und al les, al les, und al les war hübsch und gut. gut, und mir ein Lied lein ge sun gen, und al les war hübsch und ruht und mir ein Lied lein ge sun gen, und al les war hübsch und 41 Hab oft im Kreise der Lieben 1. Hab oft im Krei se der Lie ben im duf ti gen Gra se ge G D Em A 7 7 D Am E Am C G D 7 6 D G Em Am D E Am A 7 7 D D G A D G C G D G 7 7 6 7 D 7 7 Melodie: Friedrich Silcher (1789–1860), Nr. 1 aus op. 34 für Männerchor, 1839 Text: Adalbert von Chamisso (1781–1838), 1829 Von Cornelius Hauptmann für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 249
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Hejo! Spann den Wagen an (Kanon zu 3 oder 6 Stimmen) 042-1 3. Hol die gold nen Gar ben, hol die gold nen Gar ben! 42 Hejo! Spannt den Wagen an 1. He jo! Spann den Wa (Kanon) gen an, 2. denn der Wind treibt Re gen ü bers Land! Gm Dm Gm D7 Gm Gm Dm D7 Gm Dm Gm D 4. 5. 6. 7 Melodie: nach dem englischen Rundgesang »Heigh-ho! Anybody home? Food and drink and money have I none. Still I will be merry, still I will be merry.« Text: Anonymus Von »Wir Kinder vom Kleistpark« für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 250
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Horch, was kommt von draußen rein? 2. Leute haben’s oft gesagt, hollahi, hollaho, was ich für’n Feinsliebchen hab. Hollahiaho! Lass sie reden, schweig fein still, hollahi, hollaho, kann ja lieben, wen ich will. Hollahiaho! 3. Wenn mein Liebchen Hochzeit hat, hollahi, hollaho, ist für mich ein Trauertag. Hollahiaho! Geh ich in mein Kämmerlein, hollahi, hollaho, trage meinen Schmerz allein. Hollahiaho! 4. Wenn ich dann gestorben bin, hollahi, hollaho, trägt man mich zum Grabe hin. Hollahiaho! Setzt mir keinen Leichenstein, hollahi, hollaho, pflanzt mir drauf Vergissnichtmein. Hollahiaho! 044-1 wirds wohl nicht ge we sen sein. Hol la hi a ho! bei und schaut nicht rein, hol la hi, hol la ho, Wird wohl mein Feins lieb chen sein. Hol la hi a ho! Geht vor 44 Horch, was kommt von draußen rein? 1. Horch, was kommt von drau ßen rein? Hol la hi, hol la ho! D A D 7 D A D G 7 H Em A D D G 7 7 7 D H Em A D D 7 7 Melodie und Text: unbekannter Herkunft, um 1870 entstanden, in vielen Textvarianten überliefert Von Dorothee Mields für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 251
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. Das sag ich ihr und niemand mehr: Mein’m Herzen g’schah noch nie so weh. Sie liebet mich je länger je mehr; durch Meiden muss ich leiden Pein. Ich fahr dahin, ich fahr dahin! 3. Ich bitt dich, liebste Fraue mein, wann ich dich mein und anders kein, wann ich dir gib mein Lieb allein, gedenk, dass ich dein Eigen bin. Ich fahr dahin, ich fahr dahin! 4. Halt du dein Treu so stet als ich! So wie du willt, so findst du mich. Halt dich in Hut, das bitt ich dich! Gesegn dich Gott! Ich fahr dahin! Ich fahr dahin, ich fahr dahin! Melodie und Text: Lochamer Liederbuch, 1452–1460, in der Fassung von Johannes Brahms, WoO 32 Nr. 17, um 1858 Von Ruth Sandhoff für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) Ich fahr dahin 045-1 soll es sein. Ich fahr da hin, ich fahr da hin! Liebs ten mein, zu letzt lass ich ihr ’s Her ze mein, die weil ich leb, so 45 Ich fahr dahin 1. Ich fahr da hin, wann es muss sein, ich scheid mich von der G C G D G Hm F G 6 D 7 m D A D G Em C D G Hm Em A 7 6 G A D G D G C D G D G 6 7 7 7 7 252
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Ich ging durch einen grasgrünen Wald 2. Stimm an, stimm an, Frau Nachtigall, sing mir von meinem Feinsliebchen! Sing mir es so hübsch, sing mir es so fein: Heut Abend, da will ich bei ihr sein, sie halten in meinen Armen. 3. Der Tag verging, die Nacht brach an, der Knabe kam gegangen, er klopfte so leise mit seinem Ring: »Mach auf, mach auf, herzliebstes Kind! Ich habe schon lange gestanden.« 4. »So lang gestanden, das hast du nicht, ich habe ja noch nicht geschlafen; hab immer gedacht in meinem Sinn: wo ist mein allerliebst Schätzchen hin? wo bist du so lange geblieben?« 5. »Wo ich so lange geblieben bin, das kann ich dir, Schätzchen, wohl sagen: wohl bei dem Bier, wohl bei dem Wein, allwo die schönen Mädchen sein; da bin ich auch jederzeit gerne.« 046-1 klei nen Vö ge lein in dem Wald, die hört ich so ger ne wohl sin gen. sin gen; sie san gen so jung, sie san gen so alt, die 46 Ich ging durch einen grasgrünen Wald 1. Ich ging durch ei nen gras grü nen Wald, da hört ich die Vö ge lein F C F Dm 7 C F Gm C F C Gm Dm C F C F 7 7 7 Am Am Am Melodie und Text: aus Hessen-Darmstadt, nach Ludwig Erk, »Neue Sammlung deutscher Volkslieder« II, Berlin 1841 (1. Fassung). Alternative Fassung mit zwei neugedichteten Strophen von Hermann Kletke (1813–1886), 1841 Von den Männerstimmen des Dresdner Kammerchors für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 6. Ihr Jungfern nehmt euch wohl in Acht und traut keinem Junggesellen! Sie versprechen euch viel und haltens nicht, sie führen euch alle nur hinter das Licht und tun sich nur immer verstellen. Alternative Fassung: 1. Ich geh durch einen grasgrünen Wald und höre die Vögelein singen; sie singen so jung, sie singen so alt, die kleinen Vögelein in dem Wald, die hör ich so gerne wohl singen. 2. O sing nur, singe, Frau Nachtigall, wer möchte dich, Sängerin, stören? Wie wonniglich klingt’s im Widerhall, es lauschen die Blumen, die Vögel all und wollen die Nachtigall hören 3. Nun muss ich wandern bergauf, bergab, die Nachtigall singt in der Ferne. Es wird mir so wohl, so leicht am Stab, und wie ich schreite hinauf, hinab, die Nachtigall singt in der Ferne. 253
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Ich hab die Nacht geträumet 2. Ein Kirchhof war der Garten, das Blumenbeet ein Grab, und von dem grünen Baume fiel Kron und Blüten ab. 3. Die Blüten tät ich sammeln in einem großen Krug, der fiel mir aus den Händen, dass er in Stücke schlug. 4. Draus sah ich Perlen rinnen und Tröpflein rosenrot. Was mag der Traum bedeuten? Herzliebster, bist du tot? 047-1 wuchs in mei nem Gar ten ein Ros ma ri en baum. 47 Ich hab die Nacht geträumet 1. Ich hab die Nacht ge träu met wohl ei nen schwe ren Traum; es Fm C Fm D C 7 Fm B Fm C Fm 7 C m Melodie: vor 1775 bekannt, erstmals gedruckt bei Christoph Friedrich Nicolai, 1777 Text: erstmals bei August Zarnack (1777–1827), 1820 Von Britta Schwarz für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 254
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 © 2011 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Ich hatt einen Kameraden 2. Eine Kugel kam geflogen, gilt sie mir oder gilt sie dir? Ihn hat es weggerissen, er liegt vor meinen Füßen, |: als wär’s ein Stück von mir. :| 3. Will mir die Hand noch reichen, derweil ich eben lad. Kann dir die Hand nicht geben, bleib du im ew’gen Leben |: mein guter Kamerad! :| glei chen Schritt und Tritt, im glei chen Schritt und Tritt. Trom mel schlug zum Strei te, er ging an mei ner Sei te im Ich hatt ei nen Ka me ra den, ei nen bes sern findst du nit. Die 03 1. Ich hatt einen Kameraden G G D G D D D A D G G D D Em D G G 7 7 7 7 Melodie: Friedrich Silcher (1789–1860) Text: Ludwig Uhland (1787–1862) Von Philip Niederberger und Johannes Kaleschke für das Liederprojekt gesungen. 255
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Ich weiß nicht, was soll es bedeuten · Loreley 2. Die schönste Jungfrau sitzet dort oben wunderbar, ihr goldnes Geschmeide blitzet, sie kämmt ihr goldenes Haar. Sie kämmt es mit goldenem Kamme und singt ein Lied dabei; das hat eine wundersame, gewaltige Melodei. 048-1 Gip C fel des Ber F ges fun C kelt F6 im C A G bend son G nen schein. C Luft G ist kühl und es dun G C kelt 6 und G ru D hig D fließt 7 der G Rhein; G7 der Mär C chen aus al F ten Zei C ten, F6 das C kommt G mir G nicht 7 aus dem Sinn. C Die 48 Ich weiß nicht, was soll es bedeuten 1. Ich C weiß nicht,was F soll es be C deu ten, F6 dass C ich G so trau G7 rig C bin? Ein 7 Melodie: Friedrich Silcher (1789–1860), 1837 Text: Heinrich Heine (1797–1856), 1824 3. Den Schiffer im kleinen Schiffe, ergreift es mit wildem Weh; er schaut nicht die Felsenriffe, er schaut nur hinauf in die Höh. Ich glaube, die Wellen verschlingen am Ende Schiffer und Kahn; und das hat mit ihrem Singen die Loreley getan. 256
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Im schönsten Wiesengrunde 051-1 tau send mal! Da zog ich man che Stun de ins Tal hi naus. zog ich man che Stun de ins Tal hi naus. Dich, mein stil les Tal, grüß ich 51 Im schönsten Wiesengrunde 1. Im schöns ten Wie sen grun de ist mei ner Hei mat Haus; da D G D A D G Em A 6 A D D G G D A D A 7 6 A D D D G G D A D 7 6 A 7 2. Müsst aus dem Tal ich scheiden, wo alles Lust und Klang; das wär mein herbstes Leiden, mein letzter Gang. Dich, mein stilles Tal, grüß ich tausendmal! Das wär mein herbstes Leiden, mein letzter Gang. 3. Sterb ich – in Tales Grunde will ich begraben sein; singt mir zur letzten Stunde beim Abendschein: Dir, o stilles Tal, Gruß zum letzten Mal! Singt mir zur letzten Stunde beim Abendschein. Melodie: nach dem Volkslied »Drei Lilien, drei Lilien«, 1830 Text: Wilhelm Ganzhorn (1818–1880), (»Das stille Tal«), 1852, im Original 13 Strophen Von Peter Schreier für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 258
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de In einem kühlen Grunde Das zerbrochene Ringlein 2. Sie hat mir Treu versprochen, gab mir ein’ Ring dabei, |: sie hat die Treu gebrochen, das Ringlein sprang entzwei. :| 3. Ich möcht als Spielmann reisen weit in die Welt hinaus |: und singen meine Weisen und gehn von Haus zu Haus. :| 052-1 Liebs te ist ver schwun den, die dort ge woh net hat. Liebs te ist ver schwun den, die dort ge woh net hat; mein 52. In einem kühlen Grunde 1. In ei nem küh len Grun de, da geht ein Müh len rad; mein F C Dm C F 7 C C Am B F C F 7 C 7 C C F B F C F 7 C 7 Melodie: nach Johann Friedrich Glück (1793–1840), 1814. Fassung nach Ludwig Erk, »Deutscher Liederschatz«, Leipzig 1859–1872. Die Originalfassung von Glück ist in kleinen Noten wiedergegeben. Der Volkslieder-Klavierband enthält Sätze zu beiden Fassungen. Text: Joseph von Eichendorff (1788–1857), 1810 Von Marcus Ullmann für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 4. Ich möcht als Reiter fliegen wohl in die blut’ge Schlacht, |: um stille Feuer liegen im Feld bei dunkler Nacht. :| 5. Hör ich das Mühlrad gehen, ich weiß nicht, was ich will; |: ich möcht am liebsten sterben, da wär’s auf einmal still. :| 259
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. Der Harung sprach: »Du bist verrückt«, zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la, »du bist mir viel zu plattgedrückt«, zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la, »rutsch mir den Buckel runter, du olle Flunder, du olle Flunder, rutsch mir den Buckel runter, du olle Flunder.« 3. Da stieß die Flunder auf den Grund, zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la, wo sie ’nen goldnen Rubel fund, zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la, ein Goldstück von zehn Rubel, o welch ein Jubel, o welch ein Jubel, ein Goldstück von zehn Rubel, o welch ein Jubel! Harung = Hering Melodie und Text: volkstümlich 4. Da war die olle Schrulle reich, zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la, da nahm der Harung sie sogleich, zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la, denn so ein alter Harung, der hat Erfahrung, der hat Erfahrung, denn so ein alter Harung, der hat Erfahrung. 5. Und die Moral von der Geschicht? zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la, verlieb dich in ’nen Harung nicht, zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la, denn so ein alter Harung, der hat Erfahrung, der hat Erfahrung, denn so ein alter Harung, der hat Erfahrung. In einen Harung 053-1 1. Flun der, ’ne ol le Flun der, ver 2. Flun der. ss ta ta, ti ra la la, ver lieb te sich, o Wun der, ’ne ol le ra la la, der auf dem Mee res grun de schwamm, zwo, drei, vier, 53 In einen Harung 1. In ei nen Ha rung, jung und schlank, zwo, drei, vier, ss ta ta, ti G D D 7 7 G G D7 D G C G 7 D G D G 7 7 260
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Innsbruck, ich muss dich lassen 2. Groß Leid muss ich jetzt tragen, dass ich allein tu klagen dem liebsten Buhlen mein. Ach Lieb, nun lass mich Armen im Herzen dein erbarmen, |: dass ich muss dannen sein. :| 3. Mein Trost ob allen Weiben, dein tu ich ewig bleiben, stet, treu, der Ehren fromm. Nun muss dich Gott bewahren, in aller Tugend sparen, |: bis dass ich wiederkomm. :| 054-1 ich nit weiß be kom men, wo ich im E lend bin. frem de Land da hin. Mein Freud ist mir ge nom men, die 54 Innsbruck, ich muss dich lassen 1. Inns bruck, ich muss dich las sen, ich fahr da hin mein Stra ßen in F B F Am Gm Dm C Gm Dm G C Dm 7 Gm Dm C Dm Am F Gm Dm C Gm Dm G C Dm C F B Gm C F 7 7 C Buhle: Geliebter Elend: altdeutsch für »Ausland« Melodie: Heinrich Isaac (1450–1517) Text: Kaiser Maximilian I. zugeschrieben, gedruckt bei Georg Forster, »Frische Teutsche Liedlein« I, Nürnberg 1539 Von Franz Vitzthum für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 261
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Jetzt gang i ans Brünnele 2. Do lass i meine Äugele um und um gehn. Do sieh i mein herztausige Schatz bei ’nem Andre stehn. 3. Und bei ’nem Andre stehe seh, ach, des tut weh! Jetzt b’hüt di Gott, herztausiger Schatz, di b’sieh i nimmemeh! 4. Jetzt kauf i mir Tinte und Fed’r und Papier und schreib meim herztausige Schatz einen Abschiedsbrief. 5. Jetzt leg i mi nieder aufs Heu und aufs Moos, do fallet mir drei Röselein nieder in mein Schoß. 6. Und diese drei Röselein sind blutigrot. Jetzt weiß i net, lebt mein Schatz, oder ist er tot? 056 such i mein herz tau si ge Schatz, find’n a ber net. gang i ans Brün ne le, trink a ber net, do 56 Jetzt gang i ans Brünnele 1. Jetzt gang i ans Brün ne le, trink a ber net, jetzt 1. 2. net, F C F 7 F C F F 7 C F B F F 7 6 C7 herztausig: schwäbisch »herzlieb« Melodie und Text: nach einem Volkslied aus dem Remstal; zuerst bei Friedrich Silcher, 1826 Von Andreas Weller für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 263
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Kein schöner Land 057-1 zeit, F wo wir uns fin F den wohl un tern Lin C7 den zur F A bend C7 zeit. F breit, C wo wir uns fin F den wohl un tern Lin C7 den zur Dm A bend C7 57 Kein schöner Land 1. Kein schö ner Land F in die ser C Zeit als hier das F uns re weit G7 und 2. Da haben wir so manche Stund gesessen da in froher Rund |: und taten singen, die Lieder klingen im Eichengrund. :| Melodie und Text: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803–1869), nach einer älteren Melodie, in: Kretzschmer/Zuccalmaglio, »Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen«, Berlin 1838–1840 Von Christian Elsner und Tochter Paulina für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 3. Dass wir uns hier in diesem Tal noch treffen so viel hundertmal, |: Gott mag es schenken, Gott mag es lenken, er hat die Gnad. :| 4. Jetzt, Brüder, eine gute Nacht, der Herr im hohen Himmel wacht; |: in seiner Güten uns zu behüten, ist er bedacht! :| 264
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Morgen muss ich weg von hier 2. Wenn zwei gute Freunde sind, die einander kennen, Sonn und Mond bewegen sich, ehe sie sich trennen. Noch viel größer ist der Schmerz, wenn ein treu verliebtes Herz |: in die Fremde ziehet. :| 3. Dort auf jener grünen Au steht mein jung frisch Leben, soll ich denn mein Leben lang in der Fremde schweben? Hab ich dir was Leids getan, bitt dich, woll’s vergessen, |: denn es geht zu Ende. :| 061-1 soll ich dich ver las sen, soll ich dich ver las sen! Da ich dich so treu ge liebt ü ber al le Ma ßen, o du al ler höch ste Zier, Schei den das bringt Grä men. 61 Morgen muss ich weg von hier 1. Mor gen muss ich weg von hier und muss Ab schied neh men; E B E B E 7 7 E B E B F B 7 F B B B E B 7 7 E A E B E B 7 7 Melodie: Friedrich Silcher (1789–1860), 1827 Text: aus »Des Knaben Wunderhorn«, 1808 4. Küsset dir ein Lüftelein Wangen oder Hände, denke, dass es Seufzer sein, die ich zu dir sende; tausend schick ich täglich aus, die da wehen um dein Haus, |: weil ich dein gedenke. :| 267
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Muss i denn, muss i denn zum Städtele ’naus 2. Wie du weinst, wie du weinst, dass i wandere muss, wandere muss, wie wenn d’Lieb jetzt wär vorbei; sind au drauß, sind au drauß der Mädele viel, Mädele viel, lieber Schatz, i bleib dir treu. Denk du net, wenn i en andre seh, so sei mein Lieb vorbei, sind au drauß, sind au drauß der Mädele viel, Mädele viel, lieber Schatz, i bleib dir treu. 062 wie drum komm, wie drum komm, kehr i ein, mein Schatz, bei dir. doch mein Freud an dir; wenn i komm, wenn i komm, wenn i du, ein, mein mein Schatz, Schatz, bei bleibst hier? dir. Kann i gleich nit all weil bei dir sein, han i 62 Muss i denn, muss i denn zum Städtele naus 1. Muss Wenn i i denn, komm, muss wenn i i denn komm, zum wenn i Stä wie dte drum le ’naus, komm, Stä wie dte drum le komm, ’naus, und kehr i D A D D 7 Em A D A D 7 G D D A D A D Em A D 7 7 7 Melodie und Strophe 1 von Friedrich Silcher (1789–1860), 1827 (»Abschied«), vermutlich nach einer älteren Vorlage, Strophen 2 und 3 von Heinrich Wagner (1783–1863). Später rhythmisch leicht verändert. Von Michael Volle für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 3. Übers Jahr, übers Jahr, wenn me Träubele schneidt, Träubele schneidt, stell i hier mi wiedrum ein; bin i dann, bin i dann dein Schätzele noch, Schätzele noch, so soll die Hochzeit sein. Übers Jahr, da ist mein Zeit vorbei, da gehör i mein und dein, bin i dann, bin i dann dein Schätzele noch, Schätzele noch, so soll die Hochzeit sein. 268
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. Wie du lachst mit deines Himmels Blau, lieb Heimatland, ade! Wie du grüßest mich mit Feld und Au, lieb Heimatland, ade! Gott weiß, zu dir steht stets mein Sinn, doch jetzt zur Ferne zieht’s mich hin, lieb Heimatland, ade! 3. Begleitest mich, du lieber Fluss, lieb Heimatland, ade! Bist traurig, dass ich wandern muss, lieb Heimatland, ade! Vom moos’gen Stein am wald’gen Tal, da grüß ich dich zum letzten Mal, lieb Heimatland, ade! Nun ade, du mein lieb Heimatland 064-1 wan dern tut, lieb Hei mat land, a de! de! 2. Und D so sing G ich denn A mit D fro hem Mut, wie Hm man sin G get, wenn A man 64 Nun ade, du mein lieb Heimatland 1. Es Nun a de, geht D jetzt du mein fort lieb zum Hei fer mat nen Strand, land, lieb lieb Hei A Hei 7 mat mat land, land, a a 1. de! D 6 7 6 7 D Em A D 7 Melodie: nach einem westfälischen Soldatenlied, 1853 Text: August Disselhoff (1829–1903), 1851 269
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Nun will der Lenz uns grüßen 2. Waldvöglein Lieder singen, wie ihr sie nur begehrt: Drum auf zum frohen Springen! Die Reis’ ist Goldes wert. Hei, unter grünen Linden, da leuchten weiße Kleid! Heija, nun hat uns Kinden ein End all Wintersleid! 065-1 lädt im Fest tags klei de zum Mai en tan ze ein. wob die brau ne Hei de sich ein Ge wand gar fein und al len E cken sprie ßen die Blu men rot und blau. Draus 65 Nun will der Lenz uns grüßen Nun will der Lenz uns grü ßen, von Mit tag weht es lau; aus G Em A D C D G 7 G Em A D C D G 7 Hm D G D G C D 7 7 H Em A D C D G 7 1. Melodie: Anonymus, gedruckt in »Sammlung von Volksgesängen«, Zürich 1886 Text: Karl Ströse, »Deutsche Minne aus alter Zeit«, Leipzig 1878, nach Neidhart von Reuental, 13. Jahrhundert 270
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. O, du lieber Augustin ... |: Rock ist weg, Stock ist weg, Augustin liegt im Dreck, o, du lieber Augustin, alles ist hin. :| 3. O, du lieber Augustin ... |: Und selbst das reiche Wien, hin ist’s wie Augustin; weint mit mir im gleichen Sinn, alles ist hin. :| 4. O, du lieber Augustin ... |: Jeder Tag war ein Fest, und was jetzt? Pest, die Pest! Nur ein groß Leichenfest, das ist der Rest. :| O, du lieber Augustin 066-1 al les weg, o, du lie ber Au gus tin, al les ist hin. Au gus tin, al les ist hin. Geld ist weg, Mäd’l ist weg, al les weg, 66 O, du lieber Augustin O, du lie ber Au gus tin, Au gus tin, Au gus tin, o, du lie ber F F C F F 7 F C F C F 7 C F F F C F 7 1. Melodie und Text: um 1800 erstmals in Wien nachgewiesen. Der sprichwörtlich gewordene »liebe Augustin« war vermutlich Markus Augustin (1643–1685), Sackpfeifer und Dichter im Wien zur Pestzeit. Von Kurt Moll für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 5. O, du lieber Augustin ... |: Augustin, Augustin, leg nur ins Grab dich hin! O, du lieber Augustin, alles ist hin. :| 271
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    www.liederprojekt.org VOLKSLIEDER Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam ISBN 978-3-15-010794-2 (Reclam) · ISBN 978-3-89948-151-8 (Carus) © 2010 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.zeit.de 2. Wenn es beginnt zu tagen, die Erde dampft und blinkt, die Vögel lustig schlagen, dass dir dein Herz erklingt: Da mag vergehn, verwehen das trübe Erdenleid, |: da sollst du auferstehen in junger Herrlichkeit. :| 3. Im Walde steht geschrieben ein stilles, ernstes Wort vom rechten Tun und Lieben und was des Menschen Hort. Ich habe treu gelesen die Worte schlicht und wahr. |: Und durch mein ganzes Wesen ward’s unaussprechlich klar. :| Melodie: Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847), »Sechs Lieder im Freien zu singen für vierstimmigen gemischten Chor« op. 59 Nr. 3 (»Abschied vom Walde«), 1843 Text: Joseph von Eichendorff (1788–1857), 1810 Vom Kammerchor Stuttgart für das Liederprojekt gesungen. 4. Bald werd ich dich verlassen, fremd in der Fremde gehn, auf bunt bewegten Gassen des Lebens Schauspiel sehn; und mitten in dem Leben wird deines Ernsts Gewalt |: mich Einsamen erheben, so wird mein Herz nicht alt. :| O Täler weit, o Höhen · Abschied vom Walde 067-1 Zelt, schlag noch ein mal die Bo gen um mich, du grü nes Zelt. saust die ge schäft’ ge Welt; schlag noch ein mal die Bo gen um mich, du grü nes We hen an dächt’ ger Auf ent halt. Da drau ßen, stets be tro gen, 67 O Täler weit, o Höhen 1. O Tä ler weit, o Hö hen, o schö ner, grü ner Wald, du mei ner Lust und C G Am F C C F G C D G F C 7 7 7 C G Em H G C F G 7 7 C C E Am F Dm G C 7 7 272
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Papir is doch waiß 2. Bay nechtn, bay nakht, bin ich oyf a chasene geveyn. Fil sheyne meydenlech hof ikh dort gezen, oy fil sheyne meydlech zu dir kimmt nicht goor zu dayne schwarze eygelekh, zu dayne schwarze hoor. 3. Dayn tale, dayn minne, dyn eydeler fasoon, in harzn brent a fayer, me zayt es nicht un. Nidoo a za mensch, vos zol filn vi es brent. Der toyt un dos lebn iz bay got in di hent. 119-1 ku schn dain sche’in po nim un zu hal tn dain hand. sten dig ge se ssn drai teg noch a nand, zu dir, main siß le bn, ziht doch main harz! Ich wollt 119 Papir is doch waiß Pa pir is doch waiß un tint is doch schwarz, zu Cm B E Fm G Cm 7 Cm A B B E 7 E A E Cm B E E A A Fm E G Cm B 7 1. B B B Melodie und Text: vermutlich aus dem biblischen Stück »Makhaze Mekhires Yoysef« (Der Verkauf Josefs) von Eliakum Zunser (1836–1913), 1874, Verbreitung ab dem späten 19. Jahrhundert in verschiedenen Text- und Melodievarianten Von Helene Schneiderman für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) Freie Übersetzung aus dem Jiddischen (die jiddische Sprache hat sich im Mittelalter auf der Grundlage mittelhochdeutscher Dialekte entwickelt) 1. Papier ist doch weiß, und Tinte ist doch schwarz. Zu dir, mein süßes Leben, zieht mich doch mein Herz. Ich wollte immer dasitzen, drei Tage hintereinander, um dein schön’ Gesicht zu küssen und deine Hand zu halten. 2. Letztens, des Nachts, bin ich auf einer Hochzeit gewesen; viele schöne Mädchen habe ich dort gesehen. Aber die vielen Mädchen kommen in ihrer Schönheit nicht an dich heran, an dich mit deinen schwarzen Äugelein und deinem schwarzen Haar. 3. Deine Gestalt, dein Ausdruck, deine edlen Züge, in meinem Herzen brennt ein Feuer, man sieht es mir nicht an. Kein Mensch soll fühlen, wie es brennt. Der Tod und das Leben liegen in Gottes Händen. 273
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Sah ein Knab ein Röslein stehn · Heidenröslein 068-1 Freu den. Rös lein, Rös lein, Rös lein rot, Rös lein auf der Hei den. mor gen schön, lief er schnell, es nah zu sehn, sah’s mit vie len 68 Sah ein Knab ein Röslein stehn 1. Sah ein Knab ein Rös lein stehn, Rös lein auf der Hei den, war so jung und D A D G D D Hm G Em A D A D G A Hm G D A D 7 7 G D D F 7 D A A 2. Knabe sprach: »Ich breche dich, Röslein auf der Heiden.« Röslein sprach: »Ich steche dich, dass du ewig denkst an mich, und ich will’s nicht leiden.« Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden. 3. Und der wilde Knabe brach ’s Röslein auf der Heiden. Röslein wehrte sich und stach, half ihm doch kein Weh und Ach, musst es eben leiden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden. Melodie: Heinrich Werner (1800–1833), 1829 Text: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), 1771 Von Roman Trekel für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 274
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Schön ist die Welt 2. Wir sind nicht stolz, wir brauchen keine Pferde, |: die uns von dannen ziehn. :| 3. Wir steigen hin auf Berge und auf Hügel, |: wo uns die Sonne sticht. :| 070b-1 in die wei te Welt, wohl in die wei te Welt. 70b Schön ist die Welt 1. Schön ist die Welt, drum Brü der, lasst uns rei sen wohl G Em G D D G D G 7 7 Melodie und Text: Gesellenlied aus dem Hessischen, Ende des 19. Jahrhunderts 4. Wir laben uns an jeder Felsenquelle, |: wo frisches Wasser fließt. :| 5. Wir reisen fort von einer Stadt zur andern, |: wo uns die Luft gefällt. :| 275
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de So treiben wir den Winter aus 2. Wir stürzen ihn von Berg zu Tal, damit er sich zu Tode fall. Wir jagen ihn über die Heiden, dass er den Tod muss leiden. 3. Wir jagen den Winter vor die Tür, den Sommer bringen wir herfür, den Sommer und den Maien, die Blümlein mancherleien. 096-1 Am schan Dm den, hin weg F aus un Dm sern Lan Am den. Dm Dm uns re Stadt C zum Tor F hi naus Dm und ja G gen ihn Em zu 96 So treiben wir den Winter aus 1. So Dm trei ben wir G den Win Dm ter aus, durch Melodie: Mitte des 16. Jahrhunderts, erstmals gedruckt bei Andreas Kellner, »Psalme, geistlike Lede und Gesenge«, Stettin 1576 Text: Teil eines alten Brauchtumsliedes aus dem 16. Jahrhundert, nach »Des Knaben Wunderhorn«, 1805 Von der Pfälzischen Kurrende für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 277
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Stehn zwei Stern am hohen Himmel 2. Ach, was wird mein Schätzchen denken, weil ich bin so weit von ihr, weil ich bin, weil ich bin, weil ich bin so weit von ihr. 3. Gerne wollt ich zu ihr gehen, wenn der Weg so weit nicht wär, wenn der Weg, wenn der Weg, wenn der Weg so weit nicht wär. 4. Gold und Silber, Edelsteine, schönster Schatz, gelt, du bist mein; ich bin dein, du bist mein. Ach, was kann denn schöner sein! 072-1 Mond, leuch ten so hell, leuch ten so hell, leuch ten hel ler als der Mond. 72 Stehn zwei Stern am hohen Himmel Stehn zwei Stern am ho hen Him mel, leuch ten hel ler als der A D E A D Hm A E 7 E A D Hm A E A A E E A 7 A 7 1. Melodie und Text: aus dem Westerwald, 1884 aufgezeichnet, Fassung nach dem »Zupfgeigenhansl«, Darmstadt 1909 Von Christoph Genz für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 1. 278
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Verstohlen geht der Mond auf 2. Er steigt die blaue Luft hindurch, blau, blau Blümelein! Bis dass er scheint auf Löwenburg. Rosen im Tal, Mädel im Saal, o schönste Rosa! 3. O schaue, Mond, durchs Fensterlein! Blau, blau Blümelein! Schön Trude lock mit deinem Schein! Rosen im Tal, Mädel im Saal, o schönste Rosa! 4. Und siehst du mich und siehst du sie, blau, blau Blümelein! Zwei treure Herzen sahst du nie. Rosen im Tal, Mädel im Saal, o schönste Rosa! 073-1 führt sein Lauf; Ro sen im Tal, Mä del im Saal, o schöns te Ro sa! 73 Verstohlen geht der Mond auf 1. Ver stoh len geht der Mond auf, blau, blau Blü me lein! Durch Sil ber wölk chen Am E F Dm Am E Am E F E Am C E Am 7/5 Hm E 7 Dm C Melodie und Text: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803–1869), möglicherweise nach einer Melodie vom Niederrhein, in: Kretzschmer/Zuccalmaglio, »Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen«, Berlin, 1838–1840 Von Angelika Kirchschlager für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 279
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Wenn ich ein Vöglein wär 2. Bin ich gleich weit von dir, bin ich doch im Schlaf bei dir und red mit dir. |: Wenn ich erwachen tu, :| bin ich allein. 082-1 weil’s a ber nicht kann sein, weil’s a ber nicht kann sein, bleib ich all hier. 82 Wenn ich ein Vöglein wär 1. Wenn ich ein Vög lein wär und auch zwei Flüg lein hätt, flög ich zu dir, G G A D 7 D G D G D G G D G C6 7 7 G C C6 7 D Melodie: Johann Friedrich Reichardt (1752–1814), »Liederspiel, Lieb’ und Treue«, um 1784 Text: bei Johann Gottfried Herder, »Volkslieder«, Leipzig 1778/79 Von Klaus Mertens für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) 3. Es vergeht kein Stund in der Nacht, da nicht mein Herz erwacht und an dich denkt, |: dass du mir tausendmal :| dein Herz geschenkt. 287
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Widele, wedele · Bettelmanns Hochzeit 2. |: Widele, wedele, hinter dem Städele hält der Bettelmann Hochzeit. :| Pfeift das Mäusele, tanzt das Läusele, schlägt das Igele Trommel. Widele, wedele, hinter dem Städele hält der Bettelmann Hochzeit. 083-1 we de le, hin 7 ter dem Stä de le hält Dm der Bet tel mann C7 Hoch zeit. F C ha 7 ben, sol len zur Hoch F zeit kom C men. Wi F de le, Hoch C7 zeit. F F Al le die Tie re, die We de le Hoch C zeit. 83 Widele, wedele, hinter dem Städtele 1. Wi F de le, we de le, hin C ter dem Stä de le hält der Bet B tel mann Dm 7 Gm 1. 2. C B Städele: Scheune Melodie: volkstümlich, seit etwa 1800 überliefert, auch mit anderer Textverteilung Text: nach »Des Knaben Wunderhorn«, 1808 Von Sarah Wegener für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 288
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Wie schön blüht uns der Maien 2. Bei ihr, da wär ich gerne, bei ihr, da wär mirs wohl. Sie ist mein Morgensterne, g’fällt mir im Herzen wohl. Sie hat ein’ roten Mund, könnt ich sie darauf küssen, mein Herz würd mir gesund. 084-1 ich Am nur H an 7 sie den Em C ke, mein G Herz D ist freu D7 den G voll. falln G D in D mei 7 nen Sinn. G Bei ihr, G da wär Em mir wohl, Am D7 wenn hin. G Mir ist G ein schön’ D Jung fräu Em lein C ge 84 Wie schön blüht uns der Maien 1. Wie G schön blüht D uns der Mai Em en, C der Som G D mer fährt D7 da Melodie: nach einer Courante aus Ernst Scheeles Lautenbuch, 1619 (diese wiederum nach einem englischen Tanzlied, dem »Sellingers Round«, um 1600) Text: bei Georg Forster, »Frische Teutsche Liedlein« III, Nürnberg 1549 Adaption von Melodie und Text durch Max Pohl (1869–1928), 1911 Von Franz Vitzthum für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 2, Carus) 3. Wollt Gott, ich fänd im Garten drei Rosen auf einem Zweig, ich wollte auf sie warten, ein Zeichen wär mirs gleich. Das Morgenrot ist weit, es streut schon seine Rosen; ade, mein schöne Maid! 289
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Volkslieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. |: »Mein herzallerliebstes Mädel, so lass mich doch los, :| ich lauf dir gewisslich auch so nicht davon, ich lauf dir gewisslich auch so nicht davon.« 3. |: Kaum löset die schöne Jungfer das güldene Band, :| da war in den Wald schon der Bursche gerannt, da war in den Wald schon der Bursche gerannt. auch als Quodlibet mit »Heißa, Kathreinerle« Text und Melodie: nach dem schwedischen Tanzlied »Och jungfrau hon går i dansen« aus dem 19. Jahrhundert; deutscher Text: Alfred Julius Boruttau (1877–1940), 1910 Von Christiane Iven für das Liederprojekt gesungen. (Volkslieder-CD, Vol. 1, Carus) Zum Tanze, da geht ein Mädel 085-1 schlingt sie dem Bur schen gar fest um die Hand. Das schlingt sie dem Bur schen gar fest um die Hand, das 85 Zum Tanze, da geht ein Mädel 1. Zum Tan ze, da geht ein Mä del mit gül de nem Band. G C D G 7 Am G D G 7 Am G D G 7 D7 D7 290
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    1. Alle Jahrewieder 2. Als ich bei meinen Schafen wacht 3. Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen 4. Andachtsjodler 5. Brich an du schönes Morgenlicht 6. Den die Hirten lobeten sehre - Quem pastores 7. Der Heiland ist geboren 8. Der Morgenstern ist aufgedrungen 9. Der Tag der ist so freudenreich 10. Die heilgen drei König 11. Ehre sei Gott in der Höhe 12. Erfreue dich Himmel 13. Es ist ein Ros entsprungen 14. Es kommt ein Schiff geladen 15. Es wird scho glei dumpa 16. Freu dich Erd und Sternenzelt 17. Fröhlich soll mein Herze springen 18. Fröhliche Weihnacht überall 19. Gelobet seist du Jesu Christ 20. Go tell it on the mountain 21. Guten Abend in diesem Haus 22. Herbei o ihr Gläub’gen 23. Ich steh an deiner Krippen hier 24. Ihr Kinderlein kommet 25. In dulci jubilo 26. Inmitten der Nacht 27. Jingle bells 28. Josef lieber Josef mein 29. Kling Glöckchen klingelingeling 30. Kommet ihr Hirten 31. Lasst uns froh und munter sein 32. Leise rieselt der Schnee 33. Lieb Nachtigall wach auf 34. Lobt Gott ihr Christen alle gleich 35. Macht hoch die Tür 36. Maria durch ein Dornwald ging 37. Morgen Kinder wird’s was geben 38. Nun komm der Heiden Heiland 39. O du fröhliche 40. O Freude über Freude 41. O Heiland reiß die Himmel auf 42. O Jesulein zart 43. O Tannenbaum 44. Still still still weil’s Kindlein schlafen will 45. Stille Nacht heilige Nacht 46. Süßer die Glocken nie klingen 47. Tauet Himmel den Gerechten 48. Tochter Zion 49. Und unser lieber Frauen 50. Vom Himmel hoch da komm ich her 51. Vom Himmel hoch o Englein kommt 292
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    52. Wachet aufruft uns die Stimme 53. Was soll das bedeuten 54. We wish you a merry Christmas 55. Wer klopfet an 56. Wie schön leuchtet der Morgenstern 57. Wie soll ich dich empfangen 58. Zu Bethlehem geboren 293
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Alle Jahre wieder 1. Al le - Jah re - wie der - kommt das Chris tus - kind - 1. Alle Jahre wieder auf die Er de - nie der, - wo wir Men schen - sind. 2. Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus, geht auf allen Wegen mit uns ein und aus. 3. Steht auch mir zur Seite, still und unerkannt, dass es treu mich leite an der lieben Hand. Melodie: Friedrich Silcher (1789–1860) 1842; Text: Wilhelm Hey (1789–1854) 1837 Von Vincent Frisch (Knabenchor collegium iuvenum Stuttgart) für das Liederprojekt gesungen. D A 294
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie und Text: seit 1830 aus Sterzing (Südtirol) überliefert Andachtsjodler Djo, djo i - ri, - djo, djo i - ri, - djo, djo ri - ri - di - jo e - djo i - ri. - 5. Andachtsjodler 297
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Den die Hirten lobeten sehre · Quem pastores Nach mun te do, - - den quam Hir ce - - 1. 1. Den Quem die pa Hir sto - ten res - - lo lau be - ten da - - seh ve - re re, - - und qui die bus - En an gel ge - - - 8. Den die Hirten lobeten sehre noch li viel di meh xe - re, re: - - fürcht’ ab euch sit - für vo bass bis - - nim iam mer ti - meh me - - re, re, - - na euch ist ge tus - born est - ein rex Kö glo nig - der ri - Ehrn. ae. - Heut Nunc sein an die ge - lie lo - ben rum - - En glo ge ri - - lein a - - in ho hel mi - lem ni - - Schein bus - er re schie splen - - nen du - - bei it - der in ten, le die bris - ihr vic Schä to - fe ri - - lein a - - bei re - Mon co li den - - -schein tur - im in wei cor ten de - - Feld lae be ta - wach bun - - ten. do; - - Gro no ße vi - - Freud par und tus - gu gau te di - - Mär a - wolln vir wir go - euch ma of ter - fen pro - ba du - - - - ren, xit, die et euch sol und ve al rus - ler in - Welt te soll ne - wi bris - der il - fah lu - - ren. xit. - - Got Mag 1.–3. tes num - - Sohn no ist men - Mensch Do ge mi - born, ni - - ist E ma Mensch - ge nu - born, el, - - hat quod ver an söhnt nun - - des ti - Va a - ters tum - - Zorn, est des per Va Ga ters bri - - Zorn. el. - Bb D F A F A F A 299
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie: Hohenfurt um 1450 / Prag 1541 / bei Valentin Triller 1555 Text: bei Matthäus Ludecus 1589 nach »Quem pastores laudavere« 15. Jahrhundert / Nikolaus Herman 1560 nach »Nunc angelorum gloria« 14. Jahrhundert / Johannes Keuchental 1573 nach »Magnum nomen Domini« 11. Jahrhundert ren, xit, die et euch sol und ve al rus - ler in - Welt te soll ne - wi bris - der il - fah lu - - ren. xit. - - Got Mag 1.–3. tes num - - Sohn no ist men - Mensch Do ge mi - born, ni - - ist E ma Mensch - ge nu - born, el, - - hat quod ver an söhnt nun - - des ti - Va a - ters tum - - Zorn, est des per Va Ga ters bri - - Zorn. el. - 2. I: Zu dem die Könige kamen geritten, II: Gold, Weihrauch, Myrrhen brachten sie mitte. III: Sie fielen nieder auf ihre Knie: IV: Gelobet seist du, Herr, allhie. Alle: »Sein’ Sohn die göttlich Majestät euch geben hat, ein’ Menschen lassen werden. Ein Jungfrau ihn geboren hat in Davids Stadt, da ihr ihn finden werdet liegend in eim Krippelein nackend, bloß und elende, dass er all euer Elend von euch wende.« Gottes Sohn... 3. I: Lobt, ihr Menschen alle gleiche, II: Gottes Sohn vom Himmelreiche; III: dem gebt jetzt und immermehre IV: Lob und Preis und Dank und Ehr. Alle: Die Hirten sprachen: »Nun wohlan, so lasst uns gahn und diese Ding erfahren, die uns der Herr hat kundgetan: das Vieh lasst stahn, er wird’s indes bewahren.« Da fanden sie das Kindelein in Tüchelein gehüllet, das alle Welt mit seiner Gnad erfüllet. Gottes Sohn... Bb D 300
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie: Innsbruck 1881/1883 Text: Strophe 1 Oberösterreich 19. Jahrhundert; Strophe 2–4 Glatz (Schlesien) Der Heiland ist geboren 2. Das Kindlein auserkoren, freu dich, du Christenheit, das in dem Stall geboren, hat Himmel und Erd erfreut. Freut euch... 3. Die Engel lieblich singen, freu dich, du Christenheit, tun gute Botschaft bringen, verkündigen große Freud! Freut euch... 4. Der Gnadenbrunn tut fließen, freu dich, du Christenheit, tut alle das Kindlein grüßen, kommt her zu ihm mit Freud. Freut euch... 1. Der sonst Hei wärn land wir - ist gar ge ver bo lo - - ren, ren - - freu in dich, al du le - Chris E wig ten - - heit; keit. - - 9. Der Heiland ist geboren 1.–4. Freut euch von Her zen, - ihr Chris ten - all, kommt her zum Kind lein - in dem Stall; freut euch von Her zen, - ihr Chris ten - all, kommt her zum Kind lein - in dem Stall. 301
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Der Morgenstern ist aufgedrungen 1. Der Mor gen - stern - ist auf ge - drun - gen, - er leucht’ da her - zu 10. Der Morgenstern ist aufgedrungen die ser - Stun de - hoch ü ber - Berg und tie fe - Tal, vor Freud singt uns der lie - ben En En - gel Schar. 2. »Wacht auf«, singt uns der Wächter Stimme vor Freuden auf der hohen Zinne: »Wacht auf zu dieser Freudenzeit! Der Bräutgam kommt, nun machet euch bereit!« 3. Christus im Himmel wohl bedachte, wie er uns reich und selig machte und wieder brächt ins Paradies, darum er Gottes Himmel gar verließ. 4. O heilger Morgenstern, wir preisen dich heute hoch mit frohen Weisen; du leuchtest vielen nah und fern, so leucht auch uns, Herr Christ, du Morgenstern! Melodie: 15. Jahrhundert; geistlich bei Daniel Rumpius (1549– um 1600) 1587 Text: 1. Strophe 15. Jahrhundert; 2.–4. Strophe bei Daniel Rumpius (1549– um 1600) 1587, bearbeitet von Otto Riethmüller (1889–1938) 1932 F C 302
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie: Medingen um 1320, Hohenfurt 1410, Wittenberg 1529 Text: 1. Strophe 15. Jahrhundert nach »Dies est laetitiae« um 1320; 2. Strophe Johann Peter Uz (1720–1796) 1781 nach »Ein Kindelein so löbelich« 15. Jahrhundert Der Tag, der ist so freudenreich 2. Halleluja, denn uns ist heut ein göttlich Kind geboren. Von ihm kommt unsre Seligkeit; wir wären sonst verloren. Am Himmel hätten wir nicht teil, wenn nicht zu unser aller Heil dies Kind geboren wäre. Liebster Heiland Jesu Christ, der du unser Bruder bist, dir sei Lob, Preis und Ehre. 1. Der denn Tag, Got der tes - ist Sohn so vom freu Him den mel - - reich reich, - - zu al lieb - len uns - Men ar men schen - - kin Sün - dern, dern, - - 11. Der Tag, der ist so freudenreich von ei ner - Jung frau - ist ge born. - Ma ri - a, - du bist aus er - korn, - dass du Mut ter - wä rest. - Was ge schah - so wun der - gleich? - Got tes - Sohn vom Him mel - reich, - der ist Mensch ge bo - ren. - F A F A 303
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie und Text: aus Oberbayern überliefert, Anfang 18. Jahrhundert Die heilgen drei König’ 1. Die heil gen - drei Kö nig’ - mit ih ri - gem - Stern, die 13. Die heilgen drei König’ mit ihrigem Stern kom men - ge gan - gen, - ihr Frau en - und Herrn. Der Stern gab ih nen - den Schein; ein neu es - Jahr geht uns he rein. - 2. Die heilgen drei König’ mit ihrigem Stern, sie bringen dem Kindlein das Opfer so gern. Sie reisen in schneller Eil’ in dreizehn Tag’ vierhundert Meil’. 3. Die heilgen drei König’ mit ihrigem Stern knien nieder und ehren das Kindlein, den Herrn. Ein’ selige, fröhliche Zeit verleih uns Gott im Himmelreich! 304
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Ehre sei Gott in der Höhe (Kanon zu 4 Stimmen) Eh re - sei Gott in der Hö he! - Frie de - auf Er den, - auf Er den - und den Men schen - ein Wohl ge - fal - len. - A - men, A men. - - - 21. Ehre sei Gott in der Höhe Melodie: Ludwig Ernst Gebhardi (1787–1862) um 1830; Text: Lukas 2,14 305
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Erfreue dich, Himmel 1. Er freu - e - dich, Him mel, - er freu - e - dich, Er de; - er freu - e - sich 38. Erfreue dich, Himmel al les, - was fröh lich - kann wer den. - Auf Er den - hier un ten, - im Him mel - dort o ben: - den gü ti - gen - Va ter, - den wol len - wir lo ben. - 2. Erd, Wasser, Luft, Feuer und himmlische Flammen, ihr Menschen und Engel, stimmt alle zusammen: Auf Erden hier unten, im Himmel dort oben: das Kind in der Krippe, das wollen wir loben. Melodie: Augsburg 1669/ Bamberg 1691; Text: Straßburg 1697 F7 C 306
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Es kommt ein Schiff, geladen 2. Das Schiff geht still im Triebe, es trägt ein teure Last; das Segel ist die Liebe, der Heilig Geist der Mast. 3. Der Anker haft’ auf Erden, da ist das Schiff am Land. Das Wort will Fleisch uns werden, der Sohn ist uns gesandt. 1. Es kommt ein Schiff, ge la - den - bis an sein’ höchs ten - 17. Es kommt ein Schiff, geladen Bord, trägt Got tes - Sohn voll Gna den, - des Va ters - e wigs - Wort. 4. Zu Bethlehem geboren im Stall ein Kindelein, gibt sich für uns verloren; gelobet muss es sein. Melodie: Andernacher Gesangbuch 1608 Text: Daniel Sudermann, Straßburg um 1626 nach Vorlagen aus dem 15. Jahrhundert Von Dietrich Henschel für das Liederprojekt gesungen. C7 G Dm A 308
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie und Text: Leitmeritz 1844 nach einem böhmischen Weihnachtslied aus dem 15. Jahrhundert Vom Orpheus Vokalensemble für das Liederprojekt gesungen. Freu dich, Erd und Sternenzelt 1. Freu dich, Erd und Ster nen - zelt, - Hal le - lu - ja; - 23. Freu dich, Erd und Sternenzelt Got tes - Sohn kam in die Welt, Hal le - lu - ja. - 1.–3. Uns zum Heil er ko - ren, - ward er heut ge - bo ren, - heu te - uns ge bo - ren. - 2. Seht, der schönsten Rose Flor, Halleluja, sprießt aus Jesses Zweig empor, Halleluja. Uns zum Heil erkoren... 3. Ehr sei Gott im höchsten Thron, Halleluja, der uns schenkt sein’ lieben Sohn, Halleluja. Uns zum Heil erkoren... C E F A C E 310
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie: Johann Crüger (1598–1662) 1653 Text: Paul Gerhardt (1607–1676) 1653 Fröhlich soll mein Herze springen 1. Fröh lich - soll mein Her ze - sprin gen - die ser - Zeit, 24. Fröhlich soll mein Herze springen da vor Freud al le - En gel - sin gen. - Hört, hört, wie mit vol len - Chö ren - al le - Luft lau te - ruft: Chris tus - ist ge bo - ren! - 2. Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held, der die Welt reißt aus allem Jammer. Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute, Gottes Kind, das verbind’t sich mit unserm Blute. 3. Ei so kommt und lasst uns laufen, stellt euch ein, groß und klein, eilt mit großen Haufen! Liebt den, der vor Liebe brennet; schaut den Stern, der euch gern Licht und Labsal gönnet. 4. Die ihr arm seid und elende, kommt herbei, füllet frei eures Glaubens Hände! Hier sind alle guten Gaben und das Gold, da ihr sollt euer Herz mit laben. 5. Ich will dich mit Fleiß bewahren; ich will dir leben hier, dir will ich hinfahren; mit dir will ich endlich schweben voller Freud ohne Zeit dort im andern Leben. E7 H G H 311
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie und Text: seit 1885 in Deutschland ohne Autorenangaben als Lied aus England überliefert Von Christoph und Julian Prégardien für das Liederprojekt gesungen. Fröhliche Weihnacht überall »Fröh 1.–3. li - che - Weih nacht - ü ber - all«, - tö net - durch die Lüf te - fro her - Schall. 25. Fröhliche Weihnacht überall Weih nachts - ton, - Weih nachts - baum, - Weih nachts - duft - in je dem - Raum. »Fröh li - che - Weih nacht - ü ber - all«, - tö net - durch die Lüf te - fro her - Schall. Da 1. rum - al le - stim met - ein in den Ju bel - ton; - denn es kommt das Licht der Welt von des Va ters - Thron. 2. Licht auf dunklem Lebensweg, unser Licht bist du; denn du führst, die dir vertraun, ein zur sel’gen Ruh. »Fröhliche Weihnacht überall«... 3. Was wir andern je getan, sei getan für dich, dass bekennen jeder muss: Christkind kam für mich. »Fröhliche Weihnachtüberall«... F C F A 312
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie: Medingen um 1460, Wittenberg 1524 Text: Strophe 1 Medingen um 1380; Strophen 2–7 Martin Luther (1483–1546) 1524 Gelobet seist du, Jesu Christ 1. Ge lo - bet - seist du, Je su - Christ, dass du Mensch ge bo - ren - bist von ei ner - 26. Gelobet seist du Jesu Christ Jung frau, - das ist wahr; des freu et - sich der En gel - Schar. Ky ri - e - leis. - 2. Des ewgen Vaters einig Kind jetzt man in der Krippen find’t; in unser armes Fleisch und Blut verkleidet sich das ewig Gut. Kyrieleis. 3. Den aller Welt Kreis nie beschloss, der liegt in Marien Schoß; er ist ein Kindlein worden klein, der alle Ding erhält allein. Kyrieleis. 4. Das ewig Licht geht da herein, gibt der Welt ein’ neuen Schein; es leucht’ wohl mitten in der Nacht und uns des Lichtes Kinder macht. Kyrieleis. 5. Der Sohn des Vaters, Gott von Art, ein Gast in der Welt hier ward und führt uns aus dem Jammertal, macht uns zu Erben in sei’m Saal. Kyrieleis. 6. Er ist auf Erden kommen arm, dass er unser sich erbarm und in dem Himmel mache reich und seinen lieben Engeln gleich. Kyrieleis. 7. Das hat er alles uns getan, sein groß Lieb zu zeigen an. Des freu sich alle Christenheit und dank ihm des in Ewigkeit. Kyrieleis. 313
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie und Text: Spiritual um 1865, Textfassung von John Wesley Work Jr. (1871–1925) um 1880 Go, tell it on the mountain 1.–5. Go, tell it on the moun tain, - o ver - the hills and ev’ ry - where; - 81. Go, tell it on the mountain go, tell it on the moun tain, - that Je sus - Christ is born. 1. While shep herds - kept their watch ing - over si lent - flocks by night, be - hold through out - the heav ens - there shone a ho ly - light. 2. The shepherds feared and trembled, when lo! Above the earth, rang out the angels’ chorus that hailed the Saviour’s birth. Go, tell it on the mountain... 3. And lo! When they had heard it, they all bowed down to pray, then travelled on together, to where the Baby lay. Go, tell it on the mountain... 4. Down in a lowly manger the humble Christ was born and God sent us salvation that blessed Christmas morn. Go, tell it on the mountain... 5. I too am like a shepherd, my flock of days to guard, each day finds time for praying, from this I won’t retard. Go, tell it on the mountain... F C 314
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Guten Abend in diesem Haus 2. Und ihr Kinder in diesem Haus! Und wir Kinder in diesem Haus! Ei, so wünschet ihr... 3. Und ihr Mütter in diesem Haus! Und wir Mütter in diesem Haus! Ei, so wünschet ihr... 4. Und ihr Väter in diesem Haus! Und wir Väter in diesem Haus! Ei, so wünschet ihr... 1. Gu ten - A bend - in die sem - Haus! Gu ten - A bend - in die sem - 27. Guten Abend in diesem Haus Haus! Ei, so wün schet - ihr, ei, so wün schen - wir ein glück- se li - ges - neu es - Jahr! Ein glück se - li - ges - neu es - Jahr! Melodie und Text: Ansinglied zu Neujahr 315
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie: vermutlich John Francis Wade (1711–1786) 1743 mit dem Text »Adeste, fideles« Text (dt.): Friedrich Heinrich Ranke (1798–1876) 1826 nach »Adeste, fideles« Vom Orpheus Vokalensemble für das Liederprojekt gesungen. Herbei, o ihr Gläub’gen 2. Du König der Ehren, Herrscher der Heerscharen, verschmähst nicht zu ruhen in Marien Schoß, Gott, wahrer Gott von Ewigkeit geboren. O lasset uns anbeten... 3. Kommt, singet dem Herren, singt, ihr Engelchöre! Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen: »Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!« O lasset uns anbeten... 4. Ja, dir, der du heute Mensch für uns geboren, Herr Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm, dir, fleischgewordnes Wort des ewgen Vaters! O lasset uns anbeten... 1. Her bei, - o ihr Gläub’ gen, - fröh lich - tri um - phie - ret, - o 28. Herbei, o ihr Gläubigen kom met, - o kom met - nach Beth le - hem! - Se het - das Kind lein, - uns zum Heil ge bo - ren! - 1.–4. O las set - uns an be - ten, - o las set - uns an - be ten, - o las set - uns an be - ten - den Kö nig! - Lateinische Fassung Adeste, fideles, laeti triumphantes, venite, venite in Bethlehem. Natum videte Regem Angelorum: venite, adoremus, venite, adoremus, venite, adoremus Dominum! G H D7 A D A H D# G H Am C A7 C# G D 316
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    000 Nimm hin, esist mein Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut, nimm Ich steh an deiner Krippen hier 1. Ich ich steh kom an me, dei bring ner und Krip schen pen ke dir, hier, o was Je du su, mir du hast mein ge Le ge ben; ben. al les hin und lass dir’s wohl ge fal len. Hm Fis Hm G A D Hm G Fis 7 D G D Em A D D G D Em A D Hm E Fis Hm Em Fis Hm www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Ich steh an deiner Krippen hier 1 2. Da ich noch nicht geboren war, da bist du mir geboren und hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kannt, erkoren. Eh ich durch deine Hand gemacht, da hast du schon bei dir bedacht, wie du mein wolltest werden. 3. Ich lag in tiefster Todesnacht, du warest meine Sonne, die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne. O Sonne, die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht‘, wie schön sind deine Strahlen! Melodie: Johann Sebastian Bach (1685–1750), Musicalisches Gesang-Buch, hg. von George Christian Schemelli, Leipzig 1736, BWV 469 Text: Paul Gerhardt (1607–1676), 1653, 14 Strophen Von Sarah Wegener für das Liederprojekt gesungen. 4. Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen; und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen. O dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer, dass ich dich möchte fassen! 317
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie: Johann Abraham Peter Schulz (1747–1800) 1794 / geistlich: Gütersloh 1832 Text: Christoph von Schmid (1768–1854) 1811 Von Christian Elsner und Tochter Paulina für das Liederprojekt gesungen. Ihr Kinderlein, kommet 1. Ihr zur Kin Krip der pe - - lein, her - kom kom met, met, - - o in kom Beth met le - - doch hems - all, Stall, 31. Ihr Kinderlein, kommet und seht, was in die ser - hoch hei - li - gen - Nacht der Va ter - im Him mel - für Freu de - uns macht. 2. O seht in der Krippe im nächtlichen Stall, seht hier bei des Lichtleins hell glänzendem Strahl in reinlichen Windeln das himmlische Kind, viel schöner und holder als Engel es sind. 3. Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh, Maria und Josef betrachten es froh, die redlichen Hirten knien betend davor, hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor. 4. O beugt wie die Hirten anbetend die Knie, erhebet die Hände und danket wie sie; stimmt freudig, ihr Kinder – wer wollt sich nicht freun? –, stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein. D F# 318
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org In dulci jubilo · Nun singet und seid froh 2. O Jesu parvule, nach dir ist mir so weh. Tröst mir mein Gemüte, o puer optime, durch alle deine Güte, o princeps gloriae. Trahe me post te, trahe me post te. 3. Ubi sunt gaudia? £ Nirgends mehr denn da, wo die Engel singen £ nova cantica £ und die Zimbeln klingen in regis curia. Eja qualia, eja qualia! (GL-Fassung) 1. In dul ci - ju bi - lo, - nun sin get - und seid froh: 32. In dulci jubilo Un sers - Her zens - Won ne - liegt in prae se - pi - o - und leuch tet - wie die Son ne - ma tris - in gre mi - o. - Al pha - es et O, Al pha - es et O. 1. Nun singet und seid froh, jauchzt alle und sagt so: Unsers Herzens Wonne liegt in der Krippen bloß und leucht’ doch wie die Sonne in seiner Mutter Schoß. Du bist A und O, du bist A und O. 2. Sohn Gottes in der Höh, nach dir ist mir so weh. Tröst mir mein Gemüte, o Kindlein zart und rein, durch alle deine Güte, o liebstes Jesulein. Zieh mich hin zu dir, zieh mich hin zu dir. 3. Wo ist der Freuden Ort? £ Nirgends mehr denn dort, da die Engel singen £ mit den Heilgen all £ und die Psalmen klingen im hohen Himmelssaal. Eia, wärn wir da, eia, wärn wir da. (EG-Fassung) Melodie und Text: 14. Jahrhundert, durchgehend deutsche Textfassung Hannover 1646 Von Ruth Sandhoff sowie vom SWR Vokalensemble Stuttgart für das Liederprojekt gesungen. Am C Am C C7 G F C 319
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Inmitten der Nacht 1. In mit - ten - der Nacht, als die Hir ten - er wacht, - da 33. Inmitten der Nacht hör te - man klin gen - und Glo ri - a - sin gen - ein eng li - sche - Schar, ja, ja, ge bo - ren - Gott war. 2. Die Hirten im Feld verließen ihr Zelt, sie gingen mit Eilen und ohne Verweilen dem Krippelein zu, ja zu, der Hirt und der Bu’. 3. Sie fanden geschwind das göttliche Kind, es herzlich zu grüßen, es innigst zu küssen sie waren bedacht, bedacht die selbige Nacht. Melodie und Text: überliefert, 19. Jahrhundert Von Franz-Josef Selig für das Liederprojekt gesungen. 4. Kommt, Christen, kommt her, kommt aber nicht leer, beschauet das Kindlein, es liegt in dem Kripplein, schenkt ihm euer Herz, ja Herz, schenkt ihm euer Herz! F C 320
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Jingle bells 1. Dash ing - through the snow in a one horse - o pen - sleigh, o’er the fields we 34. Jingle bells go, laugh ing - all the way. Bells on bob tail - ring, mak ing - spir its - bright, what fun it is to ride and sing a sleigh ing - song to night. - Jin 1.–3. gle - bells, jin gle - bells, jin gle - all the way! O, what fun it is to ride in a one horse - o pen - sleigh! one horse - o pen - sleigh! 2. A day or two ago I thought I’d take a ride, and soon Miss Fannie Bright was seated by my side. The horse was lean and lank, misfortune seemed his lot, he got into a drifted bank and we, we got upsot. Jingle bells... 3. Now the ground is white, go it while you’re young; take the girls tonight and sing this sleighing song. Just get a bobtailed bay, two-forty for his speed, then hitch him to an open sleigh, and crack! You’ll take the lead. Jingle bells... Melodie und Text: James Lord Pierpont (1822–1893) 1857 321
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie und Text: nach »Resonet in laudibus«, seit dem 12. Jahrhundert Teil des Kindelwiegens im kirchlichen Weihnachtsspiel, um 1400 aufgezeichnet Von Monika Mauch für das Liederprojekt gesungen. Josef, lieber Josef mein 3. Alle: Heut soll alle Welt fürwahr voller Freude kommen dar zu dem, der vor Abrah’m war, den uns gebar die reine Magd Maria. Jo Ger 1. Maria: 2. Josef: sef, ne, - - lie lie be - ber Ma - Jo ri - sef a - mein, mein, hilf helf ich mir dir wie wie gen gen - - mein dein 35. Josef, lieber Josef mein Kin Kin de de - - lein, lein, - - Gott, dass der Gott wird müs se - dein mein Loh Loh ner ner - - sein sein im im Him Him mel mel - - reich, reich, - - der der Jung Jung frau frau - - Sohn Sohn Ma Ma ri ri - - a. a. - - Lateinische Fassung 1. Resonet in laudibus cum jucundis plausibus Sion cum fidelibus: apparuit quem genuit Maria! 2. Christus natus hodie ex Maria Virgine sine virili semine: apparuit quem genuit Maria! F A 322
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Text: Karl Enslin (1814–1875) nach einer Volksweise; Melodie: vermutlich Benedikt Widmann (1820–1910) Von Paulina Elsner für das Liederprojekt gesungen. Kling, Glöckchen, klingelingeling Kling, 1. Glöck chen, - klin ge - lin - ge - ling, - kling, Glöck chen - kling! 36. Kling, Glöckchen, klingelingeling Lasst mich ein, ihr Kin der, - ist so kalt der Win ter, - öff net - mir die Tü ren, - lasst mich nicht er frie - ren! - Kling, Glöck chen, - klin ge - lin - ge - ling, - kling, Glöck chen, - kling! 2. Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling! Mädchen, hört, und Bübchen, macht mir auf das Stübchen, bring euch viele Gaben, sollt euch dran erlaben. Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling! 3. Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling! Hell erglühn die Kerzen, öffnet mir die Herzen, will drin wohnen fröhlich, frommes Kind, wie selig! Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling! G D 323
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie und Text: Weihnachtslied aus Böhmen, frühes 17. Jahrhundert, gedruckt Olmütz 1847. Deutscher Text frei nach dem Original von Carl Riedel (1827–1888) 1870 Vom Knabenchor collegium iuvenum Stuttgart für das Liederprojekt gesungen. 2. Hirten: Lasset uns sehen in Bethlehems Stall, was uns verheißen der himmlische Schall. Was wir dort finden, lasset uns künden, lasset uns preisen in frommen Weisen: Halleluja! 3. Alle: Wahrlich, die Engel verkündigen heut Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud: Nun soll es werden Friede auf Erden, den Menschen allen ein Wohlgefallen. Ehre sei Gott! Kommet, ihr Hirten Alle: 1. kom Kom met, met, - - ihr das Hir lieb ten, li - - ihr che - Män Kind ner lein - - und zu Fraun, schaun. 37. Kommet, ihr Hirten Chris tus, - der Herr, ist heu te - ge bo - ren, - den Gott zum Hei land - euch hat er ko - ren. - Fürch tet - euch nicht! 324
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie und Text: Bamberger Gesangbuch 1670 Vom Thomanerchor Leipzig für das Liederprojekt gesungen. Lieb Nachtigall, wach auf Lieb 1. Nach ti - gall, - wach auf, wach auf, du schö nes - Vö ge - lein - auf 41. Lieb Nachtigall, wach auf je nem - grü nen - Zwei ge - lein, - wach hur tig - ohn Ver schnauf! - Dem Kin de - lein aus er - ko - ren, - heut ge bo - ren, - halb er fro - ren, - sing, sing, sing dem zar ten - Je su - lein! - 2. Flieg her zum Krippelein! Flieg her, gefiedert Schwesterlein, blas an dem feinen Psalterlein, sing, Nachtigall, gar fein. Dem Kindelein musiziere, koloriere, jubiliere, sing, sing, sing dem süßen Jesulein! 3. Stimm, Nachtigall, stimm an! Den Takt gib mit den Federlein, auch freudig schwing die Flügelein, erstreck dein Hälselein! Der Schöpfer dein Mensch will werden mit Gebärden hier auf Erden, sing, sing, sing dem werten Jesulein! G D 327
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie und Text: Nikolaus Herman (1480–1561) 1554/1560 Von Andreas Weller für das Liederprojekt gesungen. Lobt Gott, ihr Christen alle gleich 2. Er kommt aus seines Vaters Schoß und wird ein Kindlein klein, er liegt dort elend, nackt und bloß in einem Krippelein, in einem Krippelein. 3. Er äußert sich all seiner G’walt, wird niedrig und gering und nimmt an eines Knechts Gestalt, der Schöpfer aller Ding, der Schöpfer aller Ding. 4. Er wechselt mit uns wunderlich: Fleisch und Blut nimmt er an und gibt uns in seins Vaters Reich die klare Gottheit dran, die klare Gottheit dran. 1. Lobt Gott, ihr Chris ten - al le - gleich, in sei nem - höchs ten - 42. Lobt Gott, ihr Christen alle gleich Thron, der heut schließt auf sein Him mel - reich - und schenkt uns sei nen - Sohn und schenkt uns sei nen - Sohn. 5. Er wird ein Knecht und ich ein Herr; das mag ein Wechsel sein! Wie könnt es doch sein freundlicher, das herze Jesulein, das herze Jesulein! 6. Heut schließt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis; der Cherub steht nicht mehr dafür. Gott sei Lob, Ehr und Preis, Gott sei Lob, Ehr und Preis! F A 328
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Maria durch ein Dornwald ging 1. Ma ri - a - durch ein Dorn wald - ging, Ky rie - e lei - son! - Ma - 46. Maria durch ein Dornwald ging ri a - durch ein Dorn wald - ging, der hat in sie ben - Jahr kein Laub ge tra - gen. - Je sus - und Ma ri - a! - 2. Was trug Maria unter ihrem Herzen? Kyrie eleison! Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen, das trug Maria unter ihrem Herzen. Jesus und Maria! Melodie und Text: als Wallfahrtslied Mitte des 19. Jahrhunderts im Eichsfeld und Bistum Paderborn verbreitet, heutige Fassung durch »Zupfgeigenhansl« verbreitet (1912) Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen. 3. Da haben die Dornen Rosen getragen, Kyrie eleison! Als das Kindlein durch den Wald getragen, da haben die Dornen Rosen getragen. Jesus und Maria! 330
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Morgen, Kinder, wird’s was geben 2. Wie wird dann die Stube glänzen von der großen Lichterzahl, schöner als bei frohen Tänzen ein geputzter Kronensaal! Wisst ihr noch vom vor’gen Jahr, wie’s am Weihnachtsabend war? 3. Welch ein schöner Tag ist morgen! Viele Freuden hoffen wir, unsre lieben Eltern sorgen lange, lange schon dafür. O, gewiss, wer sie nicht ehrt, ist der ganzen Lust nicht wert. welch ein Ju bel, - welch ein Le ben - wird in un serm - Hau se - sein! 1. Mor gen, - Kin der, - wird’s was ge ben, - mor gen - wer den - wir uns freun, 48.1 Morgen Kinder Ein mal - wer den - wir noch wach, hei ßa, - dann ist Weih nachts - tag! - Melodie: Karl Gottlieb Hering (1766–1853) 1809, auch Philipp von Bartsch (1770–1833) 1811 zugeschrieben Text: Karl Friedrich Splittegarb (1753–1802) 1795 nach »Morgen! Morgen wird’s was geben!« Von Ingeborg Danz und Sibylla Rubens für das Liederprojekt gesungen. 331
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Nun komm, der Heiden Heiland 1. Nun komm, der Hei den - Hei land, - der Jung frau - en - Kind er kannt, - 50. Nun komm, der Heiden Heiland dass sich wun der - al le - Welt, Gott solch Ge burt - ihm be stellt. - 4. Dein Krippen glänzt hell und klar, die Nacht gibt ein neu Licht dar. Dunkel muss nicht kommen drein, der Glaub bleib immer im Schein. 5. Lob sei Gott dem Vater g’tan; Lob sei Gott sei’m ein’gen Sohn, Lob sei Gott dem Heilgen Geist immer und in Ewigkeit. Melodie: Einsiedeln 12. Jahrhundert, Martin Luther (1483–1546) 1524 Text: Martin Luther 1524 nach dem Hymnus »Veni redemptor gentium«, Ambrosius von Mailand (um 386) zugeschrieben Von Franz Vitzthum für das Liederprojekt gesungen. 2. Er ging aus der Kammer sein, dem königlichen Saal so rein, Gott von Art und Mensch, ein Held; sein’ Weg er zu laufen eilt. 3. Sein Lauf kam vom Vater her und kehrt wieder zum Vater, fuhr hinunter zu der Höll und wieder zu Gottes Stuhl. 332
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org O du fröhliche 2. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit! Christ ist erschienen, uns zu versühnen: Freue, freue dich, o Christenheit! 3. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit! Himmlische Heere jauchzen dir Ehre: Freue, freue dich, o Christenheit! O 1. du fröh li - che, - o du se li - ge, - gna den - - 52. O du fröhliche brin gen - de - Weih nachts - zeit! - Welt ging ver lo - ren, - Christ ist ge bo - ren: - Freu e, - freu e - dich, o Chris ten - heit! - Melodie: Sizilianische Volksweise »O sanctissima« vor 1788, bei Johann Gottfried Herder (1744–1803) 1807 Text: Strophe 1 Johannes Daniel Falk (1768–1826) 1819; Strophe 2 und 3 Heinrich Holzschuher (1798–1847) 1829 Von Jonas Kaufmann für das Liederprojekt gesungen. A C# A E A C# D A 333
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie und Text: aus Schlesien, um 1840 aufgezeichnet O Freude über Freude 1. O Freu de - ü ber - Freu de, - ihr Nach barn, - kommt und hört, was 53. O Freude über Freude mir dort auf der Hei de - für Wun der - ding - pas siert! - Es kam ein wei ßer - En gel - bei ho her - Mit ter - nacht, - der sang mir ein Ge sän - gel, - dass mir das Her ze - lacht. 2. Er sagte: »Freut euch alle, der Heiland ist geborn zu Bethlehem im Stalle, das hat er sich erkorn. Die Krippe ist sein Bette, geht hin nach Bethlehem!« Und wie er also redte, da flog er wieder heim. 3. Ich dacht, du musst nicht säumen, ich ließ die Schäflein stehn. Ich lief dort hinter den Zäunen bis zu dem Stalle hin. Da ward ich schier geblendet davon, so kam ein Strahl, der hatte gar kein Ende und wies mich in den Stall. 4. Ich schlich mich auf die Seite und guckt ein wenig ’nein. Da sah ich ein paar Leute und auch das Kind dabei. Es hatte statt ein Bette ein einzig Büschlein Stroh und lag wohl also nette, kein Maler träf es so. 5. Ich glaub, im ganzen Lande da hat’s kein solch schön Kind. Es lag in lauterm Glanze, man wird schier davon blind. Ich dacht in meinem Sinne: Das Kindlein stünd dir an, wenn du dirs könntst gewinnen, du wagtst ein Lämmlein dran. F#m A 334
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org O Heiland, reiß die Himmel auf 1. O Hei land, - reiß die Him mel - auf, he rab, - he - 54. O Heiland, reiß die Himmel auf rab vom Him mel - lauf, reiß ab vom Him mel - Tor und Tür, reiß ab, wo Schloss und Rie gel - für. 2. O Gott, ein’ Tau vom Himmel gieß, im Tau herab, o Heiland, fließ. Ihr Wolken, brecht und regnet aus den König über Jakobs Haus. 3. O Erd, schlag aus, schlag aus, o Erd, dass Berg und Tal grün alles werd. O Erd, herfür dies Blümlein bring, o Heiland, aus der Erden spring. Melodie: Köln 1638, Augsburg 1666 (Rheinfelsisches Gesangbuch); Text: Friedrich Spee (1591–1635) 1622 Von Christine Müller für das Liederprojekt gesungen. 4. Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all ihr Hoffnung stellt? O komm, ach komm vom höchsten Saal, komm, tröst uns hier im Jammertal. 5. O klare Sonn, du schöner Stern, dich wollten wir anschauen gern; o Sonn, geh auf, ohn deinen Schein in Finsternis wir alle sein. G7 D 335
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie und Text: Gesangbuch P. v. Brachel, Köln 1623 Vom Vokalquartett Niniwe sowie vom SWR Vokalensemble Stuttgart für das Liederprojekt gesungen. O Jesulein zart 1. O Je su - lein - zart, dein Kripp lein - ist hart. O 55. O Jesulein zart Je su - lein - zart, wie liegst du so hart. Ach schlaf, ach tu die Äug lein - zu. Schlaf und gib uns die ew ge - Ruh. O Je su - lein - zart, dein Kripp lein - ist hart. 2. Seid stille, ihr Wind, lasst schlafen das Kind. All Brausen sei fern, ’s will ruhen so gern. Schlaf, Kind, und tu die Äuglein zu, schlaf und gib uns die ewge Ruh. Seid stille, ihr Wind, lasst schlafen das Kind. 3. Nichts mehr sich bewegt, kein Mäuslein sich regt. Zu schlafen beginnt das herzige Kind. Schlaf denn und tu dein Äuglein zu, schlaf und gib uns die ewge Ruh. Schlaf, Jesulein zart von göttlicher Art. E b F E b F 336
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org O Tannenbaum 2. O Tannenbaum, o Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen. Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit ein Baum von dir mich hoch erfreut. O Tannenbaum, o Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen. 1. O Tan nen - baum, - o Tan nen - baum, - wie grün sind dei ne - Blät ter! - Du 56. Tannenbaum grünst nicht nur zur Som mers - zeit, - nein, auch im Win ter, - wenn es schneit. O Tan nen - baum, - o Tan nen - baum, - wie grün sind dei ne - Blät ter! - Melodie: nach dem Handwerkslied »Es lebe hoch «, vor 1799 Text: Strophe 1 August Zarnack (1777–1827) 1820; Strophe 2 und 3 Ernst Anschütz (1780–1861) 1824 3. O Tannenbaum, o Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren: Die Hoffnung und Beständigkeit gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit. O Tannenbaum, o Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren. C7 F C7 F 337
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie: Franz Xaver Gruber (1787–1863) 1838; Text: Joseph Mohr (1792–1848) 1838 Von Christoph und Julian Prégardien für das Liederprojekt gesungen. Stille Nacht 1. Stil le - Nacht, hei li - ge - Nacht! Al les - schläft, ein sam - wacht 61. Stille Nacht, heilige Nacht nur das trau te - hoch hei - li - ge - Paar. Hol der - Kna be - im lo cki - gen - Haar, schlaf in himm li - scher - Ruh, schlaf in himm li - scher - Ruh! 2. Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst kund gemacht, durch der Engel Halleluja tönt es laut von fern und nah: |: Christ, der Retter ist da! :| 3. Stille Nacht, heilige Nacht! Gottes Sohn, o wie lacht Lieb aus deinem göttlichen Mund, da uns schlägt die rettende Stund, |: Christ, in deiner Geburt. :| C G 339
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Tauet, Himmel, den Gerechten 1. »Tau et, - Him mel, - den Ge rech - ten! - Wol ken, - reg net - ihn he - 63. Tauet, Himmel, den Gerechten rab«, rief das Volk in ban gen - Näch ten, - dem Gott die Ver hei - ßung - gab, einst den Mitt ler - selbst zu se hen - und zum Him mel - ein zu - ge - hen; - denn ver - schlos sen - war das Tor, bis der Hei land - trat her vor; - denn ver - schlos sen - war das Tor, bis der Hei land - trat her vor. - 2. Voll Erbarmen hört das Flehen Gott auf hohem Himmelsthron. Alles Fleisch soll nunmehr sehen Gottes Heil durch Gottes Sohn. Eilend schwebt der Engel nieder, mit der Antwort kehrt er wieder: |: »Sieh, ich bin des Herren Magd; mir gescheh, wie du gesagt.« :| Melodie: Norbert Hauner (1743–1827) 1777/ Bearbeitung durch Michael Haydn (1737–1806) 1790 Text: Michael Denis (1729–1800) 1774 3. Und das Wort ist Fleisch geworden in Maria keusch und rein. Offen stehn des Himmels Pforten, Gott will unser Bruder sein. Und Elisabeth voll Freude grüßt die Hochgebenedeite; |: selbst Johannes, den sie trägt, wird vom Geiste froh erregt. :| Bb F C7 F F C Bb F Bb F Bb F 341
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Und unser lieben Frauen 1. Und un ser - lie ben - Frau en, - der trau me - te - ein 69. Und unser lieben Frauen Traum, wie un ter - ih rem - Her zen - ge - wach sen - war ein Baum. Ky rie - e lei - son. - Text und Melodie: Catholisch Gesang-Buch, N. Beuttner, Graz 1602 Vom Kammerchor Stuttgart für das Liederprojekt gesungen. 2. Und wie der Baum ein Schatten gab wohl über alle Land: Herr Jesus Christ, der Heiland, also ist er genannt. Kyrie eleison. 3. Und unser liebe Fraue, die trug ein Kindelein: Davon wolln wir so singen und wollen fröhlich sein. Kyrie eleison. D F# D7 A 343
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie und Text: Martin Luther (1483–1546) 1539 Vom SWR Vokalensemble Stuttgart sowie von Sarah Wegener für das Liederprojekt gesungen. Vom Himmel hoch, da komm ich her 2. Euch ist ein Kindlein heut geborn von einer Jungfrau auserkorn, ein Kindelein so zart und fein, das soll eu’r Freud und Wonne sein. 3. Es ist der Herr Christ, unser Gott, der will euch führn aus aller Not, er will eu’r Heiland selber sein, von allen Sünden machen rein. 4. Er bringt euch alle Seligkeit, die Gott der Vater hat bereit’, dass ihr mit uns im Himmelreich sollt leben nun und ewiglich. 1. Vom Him mel - hoch, da komm ich her, ich bring euch gu te - neu e - 67. Vom Himmel hoch, da komm ich her Mär; der gu ten - Mär bring ich so viel, da von - ich singn und sa gen - will. 5. Des lasst uns alle fröhlich sein und mit den Hirten gehn hinein, zu sehn, was Gott uns hat beschert, mit seinem lieben Sohn verehrt. 6. Ach mein herzliebes Jesulein, mach dir ein rein sanft Bettelein, zu ruhen in meins Herzens Schrein, dass ich nimmer vergesse dein. 7. Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron, der uns schenkt seinen ein’gen Sohn. Des freuet sich der Engel Schar und singet uns solch neues Jahr. G7 D 344
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie und Text: Philipp Nicolai (1556–1608) 1599 Wachet auf, ruft uns die Stimme 2. Zion hört die Wächter singen, das Herz tut ihr vor Freude springen, sie wachet und steht eilend auf. Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig, von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig, ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. Nun komm, du werte Kron, Herr Jesu, Gottes Sohn! Hosianna! Wir folgen all zum Freudensaal und halten mit das Abendmahl. Mit ter - nacht - heißt die se - Stun de«; - sie ru fen - uns mit hel lem - Mun de: - »Wo seid ihr klu gen - 1. »Wa chet - auf«, ruft uns die Stim me - der Wäch ter - sehr hoch 71. Wachet auf, ruft uns die Stimme auf der Zin ne, - »wach auf, du Stadt Je ru - sa - lem! - Jung frau - en? - Wohl- auf, der Bräut gam - kommt, steht auf, die Lam pen - nehmt! Hal le - lu - ja! - Macht euch be reit - zu der Hoch zeit, - ihr müs set - ihm ent ge - gen - gehn!« - 3. Gloria sei dir gesungen mit Menschen- und mit Engelzungen, mit Harfen und mit Zimbeln schön. Von zwölf Perlen sind die Tore an deiner Stadt; wir stehn im Chore der Engel hoch um deinen Thron. Kein Aug hat je gespürt, kein Ohr hat mehr gehört solche Freude. Des jauchzen wir und singen dir das Halleluja für und für. 346
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Was soll das bedeuten Ich weiß wohl, es geht erst um Mit ter - nacht - rum. 1. Was soll das be deu - ten? - Es ta get - ja schon. 72. Was soll das bedeuten Schaut nur da her, - schaut nur da her, - wie glän zen - die Stern lein - je län ger, - je mehr. 2. Treibt zusammen, treibt zusammen die Schäflein fürbass. Treibt zusammen, treibt zusammen, dort zeig ich euch was. Dort in dem Stall, dort in dem Stall werdet Wunderding sehen, treibt zusammen einmal. 3. Ich hab nur ein wenig von Weitem geguckt, da hat mir mein Herz schon vor Freuden gehupft: Ein schönes Kind, ein schönes Kind liegt dort in der Krippe bei Esel und Rind. 4. Das Kindlein, das zittert vor Kälte und Frost. Ich dacht mir: i wer hat es denn also verstoßt, dass man auch heut, dass man auch heut ihm sonst keine andere Herberg anbeut? 5. So gehet und nehmet ein Lämmlein vom Gras und bringet dem schönen Christkindlein etwas. Geht nur fein sacht, geht nur fein sacht, auf dass ihr dem Kindlein kein Unruh nicht macht! Melodie und Text: aus Schlesien, überliefert in Hoffmann von Fallersleben/Ernst Richter, »Schlesische Volkslieder«, Leipzig 1842 Von Lydia Teuscher für das Liederprojekt gesungen. 347
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org 2. Du meine Perl, du werte Kron, wahr’ Gottes und Marien Sohn, ein hochgeborner König! Mein Herz heißt dich ein Himmelsblum; dein süßes Evangelium ist lauter Milch und Honig. Ei mein Blümlein, Hosianna! Himmlisch Manna, das wir essen, deiner kann ich nicht vergessen. 3. Von Gott kommt mir ein Freudenschein, wenn du mich mit den Augen dein gar freundlich tust anblicken. Herr Jesu, du mein trautes Gut, dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut mich innerlich erquicken. Nimm mich freundlich in dein Arme und erbarme dich in Gnaden; auf dein Wort komm ich geladen. 4. Zwingt die Saiten in Cythara und lasst die süße Musica ganz freudenreich erschallen, dass ich möge mit Jesulein, dem wunderschönen Bräutgam mein, in steter Liebe wallen. Singet, springet, jubilieret, triumphieret, dankt dem Herren; groß ist der König der Ehren. 5. Wie bin ich doch so herzlich froh, dass mein Schatz ist das A und O, der Anfang und das Ende. Er wird mich doch zu seinem Preis aufnehmen in das Paradeis; des klopf ich in die Hände. Amen, Amen, komm du schöne Freudenkrone, bleib nicht lange; deiner wart ich mit Verlangen. Wie schön leuchtet der Morgenstern Wie Du schön Sohn leuch Da tet vids - - der aus Mor Ja gen kobs - - stern Stamm, - voll mein Gnad Kö und nig - Wahr und heit mein - von Bräu dem ti - Herrn, gam, - die hast sü mir ße mein - Wur Herz zel be - Jes ses - se. sen; - - lieb lich, - freund lich, - schön und präch tig, - groß und mäch tig, - reich an Ga ben, - hoch und wun der - bar - er ha - ben. - 1. 76. Wie schön leuchtet der Morgenstern Text und Melodie: Philipp Nicolai (1556–1608) 1599 A7 E 350
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org 2. Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin, und ich will dir in Psalmen ermuntern meinen Sinn. Mein Herze soll dir grünen in stetem Lob und Preis und deinem Namen dienen, so gut es kann und weiß. 3. Was hast du unterlassen zu meinem Trost und Freud, als Leib und Seele saßen in ihrem größten Leid? Als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht, da bist du, mein Heil, kommen und hast mich froh gemacht. 4. Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los; ich stand in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß und hebst mich hoch zu Ehren und schenkst mir großes Gut, das sich nicht lässt verzehren, wie irdisch Reichtum tut. Wie soll ich dich empfangen o al ler - Welt Ver lan - gen, - o mei ner - See len - Zier? 1. Wie soll ich dich emp fan - gen - und wie be gegn - ich dir, 77. Wie soll ich dich empfangen O Je su, - Je su, - set ze - mir selbst die Fa ckel - bei, da mit, - was dich er göt - ze, - mir kund und wis send - sei. Melodie: Johann Crüger (1598–1662) 1653 Text: Paul Gerhardt (1607–1676) 1653 D A D F# 351
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Weihnachtslieder-Buch von Carus und Reclam © 2012 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.liederprojekt.org Melodie: Paris 1599; Geistlicher Psalter, Köln 1638 Text: Friedrich Spee (1591–1635) 1637 Vom Vokalensemble Lords of the Chords für das Liederprojekt gesungen. 2. In seine Lieb versenken will ich mich ganz hinab; mein Herz will ich ihm schenken und alles, was ich hab, eia, eia, und alles, was ich hab. 3. O Kindelein, von Herzen will ich dich lieben sehr in Freuden und in Schmerzen, je länger mehr und mehr, eia, eia, je länger mehr und mehr. 4. Dazu dein Gnad mir gebe, bitt ich aus Herzens Grund, dass ich allein dir lebe jetzt und zu aller Stund, eia, eia, jetzt und zu aller Stund. Zu Bethlehem geboren 1. Zu Beth le - hem - ge bo - ren - ist uns ein Kin de - - 79. Zu Bethlehem geboren lein, das hab ich aus er - ko - ren, - sein ei gen - will ich sein, ei a, - ei a, - sein ei gen - will ich sein. C E F C F C F C F A 352
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    1. A larurru 2. Adeste fideles 3. Albricias albricias 4. Andorinha gloriosa 5. As I sat on a sunny bank (I saw three ships) 6. Aus dem Himmelssall 7. Bambino divino 8. Barn Jesus i en krybbe lå 9. Boch predwitschnyj (Бог предвічний народився) 10. Campana sobre campana 11. Canção de Natal (Beijai o menino) 12. Corramos, corramos 13. De tierra lejana venimos 14. Deck the hall - Oer yw’r gŵr 15. Ding! dong! merrily on high 16. Dormi, dormi, bel bambin 17. El desembre congelat 18. El noi de la mare 19. El petit vailet 20. En nombre del cielo 21. Entre le bœuf et l’âne gris 22. Eta notsch swjataja (Эта ночь святая) 23. Eyenga mbotama! 24. Forunderligt at sige 25. Gdy się Chrystus rodzi 26. Gläns över sjö och strand 27. Hark! The herald angels sing 28. Hátið fer að höndum ein 29. Ho ro'em b-Ofartho 30. Huron Carol (’Twas in the moon of wintertime) 31. Idha chthes (Christougenna) 32. Joulupuu on rekennettu 33. Julen har bragt versignet bud 34. Kalanta »Kalin imeran archontes« 35. Les anges dans nos campagnes - Angels, from the realms of glory 36. Lieti pastori 37. Marche des rois (Ce matin) 38. Maria die zoude naar Bethlehem gaan 39. Maria heeft het boek 40. Mitt hjerte alltid vanker 41. Mostan kinyilt 42. Naceu naceu 43. Navidadau purinini 44. Noi siamo i tre re 45. Nu zijt wellekome 46. O ce veste minunată 47. Once in royal David’s city 48. Půjdem spolu do Betléma 49. Rise up, shepherd, and follow! 50. Sang til Juletræt (Du grønne, glitrende træ) 51. Señora Doña Maria 354
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    52. The hollyand the ivy 53. Tu scendi dalle stelle 54. U to vrijeme godišta 55. We three kings of Orient are 56. What child is this 57. While shepherds watched their flocks 58. Žežulka z lesa vylítla 355
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: aus Mexiko (»El rorro«), deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Noche venturosa, noche de alegría. Bendita la dulce, divina Maria. A la rurru ... 3. Coros celestiales con su dulce acento, canten la ventura de este nacimiento. A la rurru ... A la rurru 2. O heilge Nacht, da uns das Kind geboren, gepriesen sei Maria, auserkoren. A la rurru ... 3. Singt süße Lieder, singet, dass auf Erden durch die Geburt soll Frieden für uns werden. A la rurru ... Mexiko 356
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Adeste, fideles weltweit 2. Deum de Deo, Lumen de Lumine, gestant puellae viscera Deum verum, genitum non factum: Venite, adoremus ... 3. En grege relicto, humiles ad cunas, vocati pastores appropriant. Et nos ovanti gradu festinemus. Venite, adoremus ... 4. Aeterni Parentis splendorem aeternum velatum sub carne videbimus, Deum infantem, pannis involutum: Venite, adoremus ... 5. Pro nobis egenum et foeno cubantem, piis foveamus amplexibus; sic nos amantem quis non redamaret? Venite, adoremus ... 6. Cantet nunc »Io« chorus angelorum, cantet nunc aula caelestium: »Gloria in excelsis Deo!« Venite, adoremus ... 7. Ergo qui natus die hodierna, Jesu Tibi sit gloria: Patris aeterni Verbum caro factum! Venite, adoremus ... Melodie: John Reading? (vor 1681) 1782. Der 7-strophige lateinische Text fügt zwei Traditionen ineinander: Die sog. »englische Tradition« umfasst die Strophen 1, 2, 6 und 7 und wird John Francis Wade (1710–1786) zugeschrieben. Die »französische Tradition« umfasst die Strophen 1, 3, 4 und 5 und wird Jean François Borderies (1764–1824) zugeschrie- ben. Gleichlautend ist beides Mal die erste Strophe. Man nimmt deshalb an, dass diese älteren Ursprungs ist. Die engli- sche Fassung ist die wohl weltweit am meisten verbreitete; ihr folgt auch der deutsche Text von Friedrich Heinrich Ranke »Herbei, o ihr Gläub’gen« (EG 45). Auf der französischen Tradition basiert die Fassung des katholischen Gesangbuchs Gotteslob »Nun freut euch, ihr Christen« von Joseph Mohr (GL 241). Das Lied ist weltweit in vielen Sprachen verbreitet. 357
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 1. O come, all ye faithful, joyful and triumphant, O come ye, O come ye to Bethlehem! Come and behold him, born the King of angels: ǀ: O come, let us adore him, :ǀ O come, let us adore him, Christ, the Lord! 2. God of God, Light of Light, Lo! he abhors not the Virgin’s womb; very God, begotten, not created: O come, let us adore him ... 3. Sing, choirs of angels, sing in exultation; sing, all ye citizens of heaven above: Glory to God in the highest! O come, let us adore him ... 4. Yea, Lord, we greet thee, born this happy morning, Jesu, to thee be glory given, word of the Father, now in flesh appearing: O come, let us adore him ... englischer Text: Frederick Oakeley (1802–1880) 1. Herbei, o ihr Gläub’gen, fröhlich triumphieret, o kommet, o kommet nach Bethlehem! Sehet das Kindlein, uns zum Heil geboren! ǀ: O lasset uns anbeten, :ǀ o lasset uns anbeten den König! 2. Du König der Ehren, Herrscher der Heerscharen, verschmähst nicht zu ruhn in Marien Schoß, Gott, wahrer Gott von Ewigkeit geboren. O lasset uns anbeten ... 3. Kommt, singet dem Herren, singt, ihr Engelchöre! Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen: »Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!« O lasset uns anbeten ... 4. Ja, dir, der du heute Mensch für uns geboren, Herr Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm, dir, fleischgewordnes Wort des ewgen Vaters! O lasset uns anbeten ... deutscher Text: Friedrich Heinrich Ranke (1795–1886) 1826 1. Venid, fieles todos, a Belén marchemos, de gozo triunfantes, henchidos de amor y al rey de los cielos contemplar podremos: |: Venid, adoremos, :| venid, adoremos, a Cristo el Señor. 2. El que es hijo eterno del eterno Padre y Dios verdadero que al mundo creó al seno Virgineo vino de una madre: Venid, adoremos ... 3. En pobre pesebre yace reclinado, al hombre ofreciendo eternal salvación. El Santo Mesías, Verbo humanado: Venid, adoremos ... 4. Cantad jubilosas, célicas criaturas, resuenen los cielos con vuestra canción: ¡Al Dios bondadoso gloria en las alturas! Venid, adoremos ... 5. Jesús, celebramos tu bendito nombre con himnos solemnes de grato loor; Por siglos eternos que te adore el hombre: Venid, adoremos ... spanischer Text: Juan Baptista Cabrera (1837–1916) 358
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: aus Argentinien, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Feine Federn und Stroh aus den Nestern auffliegt, schwebt sanft auf die Krippen, drin das Kind schlafend liegt. 2. Las pajas del nido volando se van, en busca del Niño, y abrigo le dan. Albricias, albricias Argentinien 359
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: Pilgergebet aus Figueira da Foz (einer Station auf dem portugiesischen Jakobsweg), deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen. Andorinha gloriosa Portugal 360
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org *amain = mit voller Kraft, überschwänglich Melodie und Text: aus England, in vielen Textvarianten überliefert, 1666 erstmals gedruckt As I sat on a sunny bank/I saw three ships Großbritannien 2. I saw three ships come sailing by, come sailing by, come sailing by, I saw three ships come sailing by on Christmas Day in the morning. 3. And who d’you think were on the ships, were on the ships, were on the ships, and who d’you think were on the ships, but Joseph and his Lady. 4. O he did whistle and she did sing, and all the bells on earth did ring, for joy our Saviour Christ was born on Christmas Day in the morning. 5. Then let us all rejoice amain*, on Christmas Day, on Christmas Day, then let us all rejoice amain on Christmas Day in the morning. 361
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org * Der Originaltext ist in der Strophenfolge und Schreibweise des luxemburgischen Gesangbuchs Magnificat (2. Ausgabe 1993) wiedergegeben. Die dort nicht enthaltene zweite Strophe lautet (in ursprünglicher Schreibweise) »Eng onschöleg Roʼs dreʼt fromm am Schoʼss, bis sei Glanz dûrchstrâlt, wât do liewt a wâlt: Dank dem Herrgott a Maria!« Melodie: Victor Goldschmit, Text: Willy Goergen (1867–1942), deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Fridde kënnt an d’Welt, wuer säi Liicht hifällt; aus all Häerz an Heem get e Betlehem. Dank dem Herrgott a Maria. 3. Vun deem Liicht geleet, gi mir duurch all Leed aus dem Äerdendall an den Himmelssall bei den Herrgott a Maria. Aus dem Himmelssall Luxemburg 2.* Eine reine Ros birgt den Stern im Schoß, und sein warmer Schein zieht auch bei uns ein: Dank sei Gott für Stern und Rose. 3. Frieden wird der Welt, wo sein Licht hinfällt, Bethlehem und Stall sind nun überall: Dank sei Gott für Stern und Rose. 4. Licht in dunkler Nacht hat der Stern gebracht, führt durch Freud und Leid uns zur Ewigkeit: Dank sei Gott für Stern und Rose. 362
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 2. Maria la pia sul fieno posò ǀ: il Nato portato che i cieli creò. :ǀ 3. Nel gelo col velo le membra coprì; ǀ: e il Figlio qual giglio tra spine vagì. :ǀ 4. Allora l’adora e il latte gli dà ǀ: d’un seno ch’è pieno d’amore e pietà. :ǀ 5. Già canta la santa sua Madre così: ǀ: e il canto col pianto degli occhi s’uni. :ǀ 6. O raro preclaro divino mio re, ǀ: fra stenti pungenti nascesti. Perchè? :ǀ Bambino divino Italien 2. Maria, sie bettet das göttliche Kind ǀ: auf Heu und auf Stroh zwischen Esel und Rind. :ǀ 3. Doch findet das frierende Kind keine Ruh, ǀ: Maria, sie deckt mit dem Schleier es zu. :ǀ 4. Dann stillet Maria, die Lilie rein, ǀ: ihr Söhnchen und singet: »Mein Prinz, schlaf doch ein! :ǀ 5. Schließ zu deine Äuglein, schlaf selig, schlaf süß, ǀ: lass wiegen dich zärtlich, schau im Traum ’s Paradies!« :ǀ 6. So musst du, mein göttlicher König, nun ruhn ǀ: in eiskalten Grotten, auf Stroh nur. Warum? :ǀ Melodie und Text: aus Italien, Text 16. Jahrhundert, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 363
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie: Niels Wilhelm Gade (1817–1890) 1859, Text: Hans Christian Andersen (1805–1875) 1832, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen. 2. Hver sorgfuld sjæl, bliv karsk og glad, ryst af din tunge smerte, et barn er født i Davids stad til trøst for hvert ert hjerte; til barnet vil vi stige ind og blive børn i sjæl og sind. Halleluja! Halleluja! Barn Jesus! Barn Jesus i en krybbe lå Dänemark 2. Seid kindlich, fröhlich und gesund, vergesst all eure Schmerzen. Ein Engel bringt euch frohe Kund, drum öffnet Geist und Herzen: In Davids Stadt wird euch zur Freud das Kind geborn, werft ab das Leid! Halleluja! Halleluja! Seid fröhlich all! 364
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: aus der Ukraine 2. Woswistywze Anhel Bozhyi, napered pastyrjam, a potim swisdarjam i semnym swirjam. 3. Trije Zari, de idete? Idemo v Wyflejem, winschujem spokojem i powernemsja. 4. »Slawa Bogu« – saspiwajmo, tschest Synu Bozhomu i Panu naschomu poklin widdajmo. Бог предвічний народився/Boch predwitschnyj Ukraine 365
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Campana sobre campana Spanien 366
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: aus Spanien/Andalusien, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Campana sobre campana, y sobre campana dos, asómate a esa ventana, porque está naciendo Dios. Belén, campanas de Belén ... Caminando a medianoche, dónde caminas, pastor? »Le llevo al Niño que nace, como a Dios, mi corazón.« Belén, campanas de Belén … 3. Campana sobre campana, y sobre campana, tres, en una cruz a esta hora, el Niño va a padecer. Belén, campanas de Belén ... Si aún las estrellas alumbran, pastor, ¿dónde quieres ir? »Voy al Portal por si el Niño con él me deja morir.« Belén, campanas de Belén … 2. Glocken, sie läuten zur Heilgen Nacht, hör, wie die zweite erklingt mit Macht. Ein Engel hat frohe Botschaft bracht: Gott schickt uns Jesus zur halben Nacht. Sag an, sag an, was ist geschehn ... Willst dem Kind Geschenke bringen, – wohin wird dein Weg dich lenken? »Zu dem Gottessohn in der Krippen: ihm will ich mein Herz auch schenken.« Sag an, sag an, was ist geschehn ... 3. Glocken, sie läuten zur Heilgen Nacht, hör, wie die dritte erklingt mit Macht. Glocken, ihr kündet mit ernstem Schall, einst wird das Kind uns erlösen all. Sag an, sag an, was ist geschehn ... Helle leuchten noch die Sterne, wohin lenkst du deine Schritte? »Zu dem Kind, zu unsrem Heiland, will ihm folgen, drum ich bitte.« Sag an, sag an, was ist geschehn ... 367
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: aus Venezuela, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Hace mucho frio, el niño tirita, hace mucho frio, el niño tirita ǀ: y no hay quien le dé una cobijita. :ǀ Venid, venid pastores ... 3. Naranjas y limas, limas y limones, naranjas y limas, limas y limones, ǀ: mas linda es la Virgen que todas las flores :ǀ Venid, venid pastores ... Corramos, corramos Venezuela 2. Eisig ist’s und stürmisch, Wind pfeift um die Ecken, in der Kripp das Kindlein zittert ohne Decken. Inmitten der heilgen Nacht ist heut geboren ein Kind, unser Heiland, arm und halb erfroren. So eilt euch denn ... 3. Schön blühn die Orangen, duftend auch Zitronen, zarter die Limetten, edel die Limonen! Die Mutter Maria, reinste aller Lilien, die schönste der Blumen, ist’s, die wir verehren! So eilt euch denn ... 369
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: Dreikönigslied aus Puerto Rico, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen. 2. Al recién nacido que es Rey de los reyes, oro le regalo para ornar sus sienes. O brillante estrella ... 3. Como es Diós el Niño le regalo incienso, Perfume con alma que sube hasta el cielo. O brillante estrella ... 4. Al Niño del cielo que bajó a la tierra, Le regalo mirra que inspira tristeza. O brillante estrella ... De tierra lejana venimos Puerto Rico 2. Dem neugebornen König aller Kön’ge, die Kron aus Gold, zum Zeichen seiner Würde. Heller Stern, du kündest ... 3. Dem Gotteskind den schweren Duft von Weihrauch, der steigt zur Höh, zum Sternenzelt hinauf. Heller Stern, du kündest ... 4. Dem Himmelskind, das stieg zur Erd hernieder, mit Myrrhe sei die Traurigkeit vertrieben. Heller Stern, du kündest ... 370
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie: Neujahrslied aus Wales (»Nos Galan«) nach John Thomas, Welsh Melodies with Welsh and English Poetry, 1862–64, walisischer Text: John Ceiriog Hughes, ca. 1873. Der englische Text »Deck the hall« erschien erstmals bei J. P. McCaskey, Franklin Square Song Collection, New York 1881 und wurde später so auch in Großbritannien verbreitet. 2. See the blazing Yule before us! Strike the harp and join the chorus! Follow me in merry measure while I tell of Yuletide treasure. 3. Fast away the old year passes. Hail the new, ye lads and lasses! Sing we joyous all together. Heedless of the wind and weather. Deck the hall/Oer yw’r gŵr Großbritannien/USA 2. I’r helbulus oer yw’r biliau. Sydd yn dyfod yn y gwyliau, Gwrando bregeth mewn un pennill, Byth na waria fwy na’th ennill. 3. Oer yw’r eira ar Eryri. Er fod gwrthban gwlanen arni, oer yw’r bobol na ofalan’, Gwrdd a’u gilydd ar Nos Galan! 371
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie: Branle de l’Officiale aus Thoinot Arbeaus Orchésographie 1588, Text: George Ratcliffe Woodward (1848–1934), deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Das Lied wird in Afrikaans (»Horr de hemelinge sing«), Übersetzung von Philip McLachlan (1916–1983), auch in Südafrika oft gesungen. 2. E’en so here below, below, let steeple bells be swungen, and ‘Io, io, io!’ , by priest and people sungen. Gloria, Hosanna in excelsis! 3. Pray you, dutifully prime your matin chime, ye ringers! May you beautifully rime your evetime song, ye singers! Gloria, Hosanna in excelsis! Ding! dong! merrily on high Großbritannien 2. Nicht im Himmel nur allein solln Glocken hell erklingen. Stimmet in den Jubel ein, viel’ Lieder lasst uns singen. Gloria, Hosanna in excelsis! 3. Feierlich, ihr Glocken, klingt, erfreuet Herz und Sinne, euer Ruf die Nacht durchdringt, erzählt vom Jesuskinde. Gloria, Hosanna in excelsis! 372
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Dormi, dormi, bel bambin Italien/Schweiz Melodie und Text: aus Italien und dem Tessin, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Chiudi gli occhi, mio tesor, dolce amor, dolce amor, fa la nanna sul mio cuore, dolce amor, dolce amor, fa la nanna sul mio cuore. Fa la ninna, fal la nanna … 2. Schließ die Äuglein, kleiner Schatz, dolce amor, süßes Lieb, schließ die Äuglein, kleines Schätzchen, dolce amor, süßes Lieb, ruhe sanft an meinem Herzen. Fa la ninna, fa la nanna ... 373
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: aus Katalonien, deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2012, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen. 2. Arribaren els tres Reis amb gran alegria, adorant el Rei del cel en una establia. Oferintli tre presents, com son or, mirra i encens a la ma- ma- ma, a la -re, -re, -re, a la ma-, a la -re, a la mare pia, la Verge Maria. El desembre congelat Spanien 2. Und drei Kön’ge kamen her weit aus fernen Landen, neigten sich, als sie den Herrn in der Krippe fanden, haben Ehre ihm gezollt, brachten Weihrauch, Myrrhe, Gold für Maria, für Maria, der Mutter des heilgen Knaben brachten sie die Gaben. 374
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: aus Katalonien, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Jo li voldria donar una cota, que l’abrigués, ara que fa tant fred. Una cançó jo també cantaria, una cançó ben bonica d’amor. 3. I que n’és treta d’una donzelleta, que n’és la Verge, Mare del Senyor. No ploris, no, manyaguet de la Mare, no ploris, no, ai alé del meu cor. 4. Àngels del cel són els que lén bressolen, àngels del cel, que li fan venir son mentre li canten cançon d’alegria, cants de la Glória que no són del món. 5. Li darem panses amb unes balances, li darem figues amb un paneret: tam-pa-tam-tam, que ja maduraran; maduraran en el dia del Ram. El noi de la mare Spanien 2. Feigen, Rosinen und Datteln und Mandeln brachten die Hirten dem Kindlein im Stall. »Frieden auf Erden!«, so sangen die Engel, »Frieden euch Menschen, und freuet euch all!« 3. Tam Pa Ta Tam, die Rosinen und Feigen nimm nur, Maria, für Gottes Sohn, Tam Pa Ta Tam, auch die Datteln und Mandeln; lächelt das Kind, ist’s der süßeste Lohn. 4. Kamen drei Könige aus fernen Landen: Kaspar und Melchior, Balthasar. Gold, Weihrauch, Myrrhe sie schenkten dem Kinde, beugten die Knie mit der Hirtenschar. 375
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: aus Katalonien, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. He portat la carmanyola tota plena de vi blanc i una llarge llangonissa per Jesús, el divi Infant. Xarram pim, xarram pim, xarram pia ... 3. Si tingues jo més recapte, també seria par vós: Heus aqui el gaiat que porto, que és de cirerer d’arboç. Xarram pim, xarram pim, xarram pia ... El petit vailet Spanien 2. Bring ein Lämmchen für das Kind, lief mit mir durch Nacht und Wind. Schenk auch Wurst und Wein dem Kindelein: Maria wiegt es fein! Xarram pim ... 376
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org En nombre del cielo Mexiko 2. (Casero) Aquí no es mesón sigan adelante yo no puede abrir no sea algún tunante. 3. (San José) No seas inhumano; tennos caridad. Que el Dios de los cielos te lo premiará. 4. (Casero) Ya se pueden ir y no molestar. Porque si me enfado los voy a apalear. 5. (San José) Mi esposa es María es Reina del cielo, y madre va a ser del Divino Verbo. 6. (Casero) Eres tú José? Tu esposa es María? Entren, peregrinos, no los conocía. 377
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: aus Mexiko, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. (Wirt) Dies ist kein Gasthaus, so schert euch nun fort, meine Tür bleibt fest verschlossen für euch! Vorwärts, versucht es an anderem Ort; niemand will fahrendes Volk bei sich, ich sag’s euch gleich. 3. (Josef) Seid nicht so grausam, habt Mitleid mit uns, nur eine Nacht, Herr, ich flehe euch an. Gott in der Höhe, er lohn euch die Gunst: Er belohnt jeden, der Gutes den Menschen getan. 4. (Wirt) Packt euch doch endlich, zieht anderswo hin, kann es denn sein, dass ihr mich nicht versteht? Soll ich mit Prügeln euch ändern den Sinn? Hier gibt’s kein Bett für euch, stört mich nicht weiter und geht! 5. (Josef) Ach wie so bitter ist, was du gesagt: Sieh doch Maria, die Mutter des Herrn, des Himmels Königin, reine Magd! Solltest verneigen dich, aufnehmen sie und verehrn. 6. (Wirt) Was, du bist Josef, der Zimmermann? Maria heißt die Gefährtin dein? Was habe ich euch nur angetan?! Seid mir als Pilger willkommen und tretet nun ein. Posadas sind vorweihnachtliche Feiern zur Herbergssuche, die am 16. Dezember beginnen und am 24. Dezember ihren Höhepunkt haben. Jeder Tag steht dabei für einen Monat der Schwangerschaft Mariens. Die Tradition stammt aus der Zeit der Christianisierung Südamerikas: die Azteken feierten im Dezember das Kommen Huitzilopochtlis. Mönche nutzten die Sitten der Indios, um sie dem christlichen Glauben anzupassen. Heute besuchen sich Freunde und Verwandte in Mexiko und im Südwesten der USA gegenseitig in ihren Häusern zum Feiern und Singen. Die jeweiligen Besucher stehen vor der Eingangstür, oft als Josef und Maria verkleidet, im Haus erwartet sie der Gastwirt mit seinen Gästen. Mit Kerzen in der Hand wird abwechselnd gesungen. 378
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: aus Frankreich, deutscher Text: Christoph Mohr (*1962) 2014, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Entre les deux bras de Marie dort, dort, dort le Fruit de Vie; Mille anges divins ... 3. Entre les roses et les Iys dort, dort, dort le petit fils; Mille anges divins ... 4. Entre les pastoureaux jolis dort, dort, dort le petit fils; Mille anges divins ... 5. En ce beau jour solennel dort, dort, dort l’Emmanuel. Mille anges divins ... Entre le bœuf et l’âne gris Frankreich 2. In Mutters Arm, da liegt er schon: Schlaf, schlaf, schlaf, o Gottes Sohn! Groß das Lichtermeer ... 3. Und auch der Vater schaut ihm zu: Schlaf, schlaf, schlaf in süßer Ruh! Groß das Lichtermeer ... 4. Schau, wie viel Hirten bei ihm sind: Schlaf, schlaf, schlaf, o Christuskind! Groß das Lichtermeer ... 379
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: aus Russland, deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen. 2. Pastuchi u stada w etu notsch ne spali. Swjaty Angel priletel k nim is nebesnoi swetloi dali. 3. »Nyne Bog rodilsja ljudjam wo spasenje. Wy poidite, posmotrite na welikoje smirenje.« 4. I s wysot nebesnych rasdalos wdrug penje: »Slawa, slawa w Wyschnich Bogu, na semli blagowolenje.« Эта ночь святая/Eta notsch swjataja Russland 2. Bei den Herden zur Nacht sind die Hirten erwacht, als ein Engel trat zu ihnen, strahlend schön in himmlischer Pracht. 3. »Euer Heiland ist da, kommt und schaut, was geschah! Arm der Stall und karg das Kripplein, doch Erlösung ist euch nun nah.« 4. Und vom himmlischen Zelt klingt es weit übers Feld: »Lob und Ehre sei dem Höchsten, seiner Gnad erfreu sich die Welt!« 380
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 1. Maria und dem Josef, Eyenga mbotama*! 2. ist heut ein Sohn geboren, Eyenga mbotama! 3. Sie nannten das Kind »Jesus«, Eyenga mbotama! Freut euch, denn heut ein Wunder geschah, Eyenga mbotama! Zur Welt kam heute Jesus, Eyenga mbotama! Hoffnung und Frieden sind nun ganz nah, Eyenga mbotama! * »Eyenga mbotama!« bedeutet »Am Weihnachtstag!« Melodie und Text: aus dem Kongo, in der Lingala-Sprache, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Eyenga mbotama! Kongo 381
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie: Carl Nielsen (1865–1931) 1919, Text: Nikolai Frederik Severin Grundtvig (1783–1848) 1837, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Vom Athesinus Consort Berlin für das Liederprojekt gesungen. 2. Selv spurven har sin rede, kan bygge dér og bo, en svale ej tør lede om nattely og ro. De vilde dyr i hule har hver sin egen vrå, – skal sig min frelser skjule i fremmed stald på strå? 3. Nej, kom, jeg vil oplukke mit hjerte, sjæl og sind, ja bede, synge, sukke: Kom, Jesus, kom herind! Det er ej fremmed bolig, du har den dyre købt! Her skal du hvile rolig i kærligheden svøbt. Forunderligt at sige Dänemark 2. Der Sperling und die Schwalben, sie bauen sich ein Nest und zwitschern allenthalben und pfeifen im Geäst. Der Fuchs schläft in der Höhle, in seinem Fell der Floh, – nur du, meins Herzens König, liegst nackt und bloß im Stroh. 3. So will ich dir denn öffnen Herz, Seele und Gemüt, du lässt uns Menschen hoffen, – ein Wunder heut geschieht. Sollst hier, bei mir, von Frieden und Ruh umgeben sein, will singen Wiegenlieder dem zarten Jesulein. 382
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 2. Idźcie do Betlejem, gdzie Dziecię złożne, w pieluszki powite, w żłobie położone; oddajcie Mu pokłon boski, on osłodzi wasze troski, Gloria, Gloria, in excelsis Deo. 2. Lasst zum Stall uns gehen, um das Kind zu sehen, dort, im harten Kripplein, liegt Mariens Büblein. Wolln anbetend zu ihm kommen, der uns Not und Schuld genommen, Gloria, Gloria, in excelsis Deo. Melodie und Text: Pastorałki von Mioduszewski, Kraków 1848, deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2001, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Gdy się Chrystus rodzi Polen 383
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Gläns över sjö och strand Schweden Melodie: Alice Tegnér (1864–1943) 1893, Text: Viktor Rydberg (1828–1895) 1891 (gekürzt), dt. Text: Christine Riedl (*1958) 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen. 2. Natt över Judaland, natt över Sion. Borta vid västerrand slocknar Orion. Herden, som sover trött, barnet, som slumrar sött, vakna vid underbar korus av röster, skåda en härligt klar stjärna i öster. 2. Nacht in Jerusalem, Nacht über Zion. Westlich am Himmel erlischt der Orion. Hirt bei der Herde ruht, s’ Kindlein süß schlummern tut. »Excelsis Gloria« weckt sie die Engelsschar. Strahlest so wunderschön, Stern über Bethlehem! 384
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie: nach einem Chor aus Felix Mendelssohn Bartholdys Festgesang (1840), adaptiert von William Cummings, Text: Charles Wesley (1707–1788) u. a., deutscher Text: Matthias Degott 2012, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Christ, by highest heaven adored, Christ, the everlasting Lord: Late in time behold him come, offspring of a Virgin’s womb. Veiled in flesh the Godhead see! Hail the incarnate Deity, pleased as man with man to dwell: Jesus, our Emmanuel! Hark! the herald angels sing ... 3. Hail the heav’n-born Prince of Peace! Hail the Sun of Righteousness! Light and life to all he brings, ris’n with healing in his wings. Mild he lays his glory by, born that man no more may die, born to raise the sons of earth, born to give them second birth. Hark! the herald angels sing ... Hark! the herald angels sing Großbritannien 2. Christ vom hohen Himmelsthron, Christ, des ew’gen Vaters Sohn sieh, er kommt als Kindlein bloß, Frucht aus einer Jungfrau Schoß. Sieh, die Gottheit kommt auf Erden, unter Menschen Mensch zu werden; milder König Israels, Jesus, mein Immanuel. Hört die Engel ... 3. Friedensfürst der Himmel weit, Sonne der Gerechtigkeit, Licht und Leben wird zuteil, denn du nahst mit deinem Heil. König, gnadenreich und treu, schaffe Erd und Himmel neu; ewig sei dein Reich erbaut, da der Mensch den Tod nicht schaut. Hört die Engel ... 385
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: aus Island, deutscher Text: Babette Dieterich (*1972) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Hátið fer að höndum ein Island 386
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Ho roʼem b-Ofartho Syrien 2. Yonesqo schafiro, schabruno tobo, aloho schariro forqo rabo. Schubho lalo ... 3. Men raume ’eloye, zmar haylawoto, Umen ’umqe tahtoye ro’aowoto. Schubho lalo ... Melodie: aus Syrien, Text: dem syrischen Gelehrten, Theologen und ­ Bischof Jakob von Edessa (ca. 633–708) zugeschrieben (?), deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Friedensfürst und Königssohn, unser Heil und Wonne, wahrer Gott und Menschensohn, du bist unsre Sonne! Ehr sei Gott im höchsten Thron und auf Erden Frieden, Gott schickt Christus, seinen Sohn, wird den Tod besiegen: Freud ist euch beschieden! 3. Halleluja durch die Nacht hört man Engel preisen, Hirten stimmen mit Bedacht ein in ihre Weisen: Ehr sei Gott im höchsten Thron und uns Syrern Frieden, Gott schickt zu uns seinen Sohn, will das Leid besiegen: Freud sei uns beschieden! 387
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 2. Within a lodge of broken bark the tender babe was found, a ragged robe of rabbit skin enwrapp’d his beauty round; but as the hunter braves drew nigh, the angel song rang loud and high: »Jesus your King is born ...« 3. The earliest moon of wintertime is not so round and fair as was the ring of glory on the helpless infant there. The chiefs from far before him knelt with gifts of fox and beaver pelt. »Jesus your King is born ...« Huron Carol (’Twas in the moon of wintertime) Kanada 4. O children of the forest free, O sons of Manitou, the holy child of earth and heaven is born today for you. Come kneel before the radiant boy who brings you beauty, peace and joy. »Jesus your King is born ...« 388
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: Das Lied ist eine Schöpfung des Jesuitenpaters Jean de Brébeuf (1593–1649), der als Missio­ nar bei den Wyandot (früher »Huronen« genannt) lebte – einem indigenen Volk im Süden Kanadas. Brébeuf verwendete eine französischen Volksweise (»Une jeune pucelle«) und dichtete dazu einen Text in der Sprache der Wyandot (»Iesus Ahattonnia«). Das Lied gilt als das älteste kanadische Weihnachtslied. 1926 erschien die hier abgedruckte englische Version des Liedes von Jesse Edgar Middleton (1872–1960), die mit dem originalen Text frei umgegangen ist. Vom Athesinus Consort Berlin für das Liederprojekt gesungen. 1. Ehstehn yayau deh tsaun we Iesus ahattonnia, O na wateh wado kwi nonnwa ’ndasqua entai, ehnau sherskwa trivota nonnwa ’ndi yaun rashata, Iesus Ahattonnia, Ahattonnia, Iesus Ahattonnia. 2. Ayoki onki hm-ashe eran yayeh raunnaun yauntaun kanntatya hm-deh ’ndyaun sehnsatoa ronnyaun Waria hnawakweh tond Yosehf sataunn haronnyaun Iesus Ahattonnia, Ahattonnia, Iesus Ahattonnia. 3. Asheh kaunnta horraskwa deh ha tirri gwames Tishyaun ayau ha’ndeh ta aun hwa ashya a ha trreh aundata:kwa Tishyaun yayaun yaun n-dehta Iesus Ahattonnia, Ahattonnia, Iesus Ahattonnia. 4. Dau yishyeh sta atyaun errdautau ’ndi Yisus avwa tateh dn-deh Tishyaun stanshi teya wennyau aha yaunna torrehntehn yataun katsyaun skehnn Iesus Ahattonnia, Ahattonnia, Iesus Ahattonnia. 5. Eyeh kwata tehnaunnte aheh kwashyehn ayehn kiyeh kwanaun aukwayaun dehtsaun we ’ndeh adeh tarrya diskwann aunkwe yishyehr eya ke naun sta Iesus Ahattonnia, Ahattonnia, Iesus Ahattonnia. 389
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie: Pantelis Triantafyllou, Text: Tellou Agra, deutscher Text: Fides Schöner 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Voski polli ke voskopoules ton proskynousan tapina. Xanthomalli angeli stekotan ki epselnan ghyro »Osanna!« 3. To metopo tou itan san ilios ke mesa i fatni i ftochiki, astrafte pio kala apo mera me kapia lampsi magiki. 4. Sta podia tou eskyvan i Maghi ki emiase t’astro apo psila, pos tha kathisi san korona stils Panaghitsas ta mallia. 5. Ma ki apo angelous ki apo maghous dhen zilepsa pio poly, oso tis Manas tou to stoma ke to zesto-zesto fili. Eida cteV/Idha chthes (Christougenna) Griechenland 2. Knieten die Hirten mit ihren Frauen, beteten es in Demut an. Engel mit hellen Haaren sangen »Hosianna«, wundersam Klang. 3. Des Kindes Stirn war hell wie die Sonne, um seine Krippen die Nacht wird zum Tag. Das heilge Kindchen, es lacht voller Wonne, weil es mit all dem Licht spielen mag. 4. Zu seinen Füßen knieten die Kön‘ge, und in der Höhe strahlte der Stern. Ganz so, als schmückte eine Krone Mariens Haupt und wäre nicht fern. 5. Nichts von den Hirten, Engeln und Weisen wünschte ich mir so sehr im Traum wie den behutsamen Kuss, einen leisen, von seiner Mutter, – o seliger Traum! 390
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 2. Kuusen pienet kynttiläiset valaisevat kauniisti. Ympärillä lapsukaiset laulelevat sulosti. 3. Kiitos Sulle Jeesuksemme kallis Vapahtajamme. Kun Sä tulit vieraaksemme, paras joululahjamme. Joulupuu on rakennettu Finnland 2. Brennen all die Kerzen nieder, füllt ein sanftes Licht den Raum. Kinder singen Weihnachtslieder, tanzen um den Tannenbaum. 3. Doch die schönste aller Gaben bringst du, Jesus Christ, uns heut, dass wir dich zu Gast hier haben, macht das Fest zur höchsten Freud. Melodie: aus Finnland, Text: Gustaf Oskar Schöneman ( 1839–1894), deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 391
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie: Christoph Ernst Friedrich Weyse (1774–1842) 1841, Text: Bernhard Severin Ingemann (1789–1862) 1839, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Vom Athesinus Consort Berlin für das Liederprojekt gesungen. 2. Glæden er jordens gæst i dag med himmelkongen den lille. Du fattige spurv, flyv ned fra tag med duen til julegilde! Dans, lille barn, på moders skød! En dejlig dag er oprunden: I dag blev vor kære frelser fød, og paradisvejen funden. 3. Frelseren selv var barn som vi, i dag han lå i sin vugge. Den have, Guds engle flyver i, vil Jesus for os oplukke. Himmerigs konge blandt os bor, han juleglæden os bringer, han favner hver barnesjæl på jord og lover os englevinger. 2. Freut euch, denn heut ist euch als Gast der Himmelskönig geboren. So flieg, armer Spatz, vom Dach, du hast, ein Plätzchen beim Fest dir erkoren. Tanz, kleines Kind, auf der Mutter Schoß, viel Kerzen kannst du bewundern, im warmen Licht schaun, wie Klein und Groß den Weihnachtsbaum fröhlich umrunden. 3. Jesus war einst ein Kind wie wir, ein Krippen war seine Wiege. Er öffnet zum Paradies die Tür, verspricht uns drum Engelsflügel. Körner streu für die Vögel aus, vertreib den bitteren Winter, denn Christus besucht heut jedes Haus, zieht ein in die Herzen der Kinder. Julen har bragt versignet bud Dänemark 392
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Kαλήν ημέραν άρχοντεϛ Griechenland Kalanta »Kalin imeran archontes« - 393
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 3. Εν τω σπηλαίω τίκτεται, εν φάτνη των αλόγων, ο Βασιλεύς των Ουρανών και ποιητής των όλων. 4. Εκ της Περσίας έρχονται τρεις μάγοι με τα δώρα. Άστρο λαμπρό τους οδηγεί, χωρίς να λείψει ώρα. 5. Σ' αυτο το σπιτι που 'ρθαμε, πετρα να μη ραγιοει κι ο νοικοκυρης του απιτιου, χρονια πολλα να ζησει. 6. Να ζησει χρονια εκατο και να τα ξεηεραοει ν' ασπρισουν τα μαλλακια του να γινουν σαν μεταξι. Am 24. Dezember und vielerorts auch in der Silvesternacht ziehen in Griechenland große Kindergruppen von Haus zu Haus. Begleitet von Triangeln, Trommeln und Glocken werden »Kalantas« (Weihnachts-Loblieder) angestimmt, mit denen das Haus gesegnet und den Bewohnern Glück gewünscht wird. Melodie und Text: aus Griechenland; deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 394
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Les anges dans nos campagnes / Frankreich/Großbritannien Angels, from the realms of glory 2. Bergers, pour qui cette fête? Quel est l’objet de tout ces chants? Quel vainqueur, quelle conquête mérite ces cris triomphants? Gloria ... 3. Cherchons tous l’heureux village qui l’a vu naître sous ses toits; offrons-lui le tendre hommage et de nos cœurs et de nos voix: Gloria ... 4. Bergers, quittez vos retraites, unissez-vous à leurs concerts, et que vos tendres musettes fassent retentir les airs. Gloria ... Melodie und Text: aus Südfrankreich, 18. Jahrhundert; englischer Text: James Montgomery (1771–1854) Vom Calmus Ensemble für das Liederprojekt gesungen. 2. Shepherds, in the field abiding, watching o’er your flocks by night: God with man is now residing, yonder shines the infant light. Gloria ... 3. Sages, leave your contemplations, brighter visions beam afar. Seek the great Desire of Nations, ye have seen his natal star. Gloria ... 4. Though an infant now we view him, he shall fill his Father’s throne, gather all the nations to him; every knee shall then bow down. Gloria ... 395
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 2. In ciel vedrete lucente una stella, che mai non vide al mondo la più bella. Solleciti, solleciti venite e con amore. In ciel … 3. Voi troverete giacer sopra il fieno, quel che ha creato il ciel vago e sereno. Solleciti, solleciti venite e con amore. Voi troverete … Lieti pastori Italien 2. Seht dort am Himmel den hellen Stern aufgehen: Ein schön’res Leuchten ward nie zuvor gesehen. Voll Liebe neigt euch vor dem Kind, dann spielt und singt ihm Lieder. Seht dort am Himmel … 3. Ihr werdet finden auf Heu und Stroh gebettet, den Gottessohn, das Kind, das uns errettet. Voll Liebe neigt euch vor dem Kind, dann spielt und singt ihm Lieder. Ihr werdet finden … Melodie und Text: aus Italien, Ende des 16. Jahrhunderts, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 396
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: aus der Provence Georges Bizet verwendete dieses Lied in seiner Suite »L’Arlésienne«. 2. Sur un char doré de toutes parts, on voit trois rois modestes comme d’anges, sur un char doré de toutes parts, trois rois debout parmi les étendards. L’étoile luit et les rois conduit, par longs chemins, devant une pauvre étable, l’étoile luit et les rois conduit, par longs chemins, devant l’humble réduit. Marche des rois (Ce matin) Frankreich 397
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Maria die zoude naar Bethlehem gaan Belgien 2. Het hagelde, ʼt sneeuwde, het miek er zo koud, de rijm lag op de daken. Sint Jozef tegen Maria sprak: »Och Here, wat zullen we maken?« 3. Maria die zeide: »Ik ben er zo moe, laat ons een weinig rusten«. »Laat ons nog een weinig verder gaan, aan een huizeke zullen we rusten«. 4. Zij kwamen een weinig verder gegaan, tot aan een boereschure. ʼt Is daar waar Heer Jezus geboren werd, en daar sloten noch vensters, noch deuren. 5. Het kleine Kind weende, Maria die zong Gods engʼlen uit den tronen; zij kwamen tezamen nedergedaald, zij kwamen Maria kronen. Melodie und Text: aus Flandern, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Es stürmte, es schneite, der Weg war so weit, das Kind zu gebären, kam die Zeit. Sankt Josef hüllte Maria ein: »Was machen wir nur mit dem Kindelein?« 3. Maria, die seufzte: »Ich bin so matt, lass ausruhn uns hier unter diesem Baum!« »Im Dorf gibt es sicher einʼ Liegestatt, in einer Herberge einen Raum!« 4. Doch nur ein Stall im Felde stand, ein Kripplein gabʼs für das Gotteskind, Maria besaß kein Wiegenband, nur Heu und Stroh zwischen Esel und Rind. 5. Das kleine Kind weinte, Maria sang, da kamen aus den Höhen der Engel viel, mit Kling und Klang, Maria, die Mutter, zu krönen. 398
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 2. En toen Maria biddend in haar kamerke zat, kwam een engel bij haar neder: »God groet u, God groet u, Maria maagdelijn: Uwer is het kindekijn, wiens naam zal Jezus zijn, gij vol van genade.« 3. En ‘d engel heeft Gods wond’re kracht haar opengeleid, en Maria zei ootmoedig: »Zie hier ’s heren dienstmaagd, zij heeft Gods wil gehoord. Mij geschiedde naar Uw woord.« Men zal in allen oord wel zalig haar prijzen. 4. En ziet: de profetieën zijn in ’t kindje vervuld, in de koning ons geboren. Maria, Maria, o, moeder maagdelijn glorie zij uw kindekijn, wiens naam zal Jezus zijn, in deze kerstdagen. Maria heeft het boek Belgien 2. Und als Maria betend in ihr Kämmerlein kam, neigt ein Engel sich zu ihr und redet: »Gegrüßet seist du, o Maria, Jungfrau rein, Gott schickt dir ein Kindelein, dess’ Nam soll Jesus sein, du Mutter voll der Gnaden.« 3. »Hoch preise meine Seel den Herren«, Maria drauf sprach, und in Demut sie dem Engel Antwort gab: »Siehe des Herrn reine Magd, die Gott erhöht; mir gescheh, wie du gesagt!« Man wird an jedem Tag und jedem Ort sie preisen. 4. Ein Kind ist uns geborn, das Wort des Propheten erfüllt: Betet an den Himmelskönig und Maria, Maria, die Mutter, Jungfrau rein. Ehre sei dem Kindelein, dess’ Nam soll Jesus sein, in diesen Weihnachtstagen. Melodie und Text: aus Joseph Alberdingk Thijm, Oude en nieuwe Kerstliederen, Amsterdam 1852, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 399
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Mitt hjerte alltid vanker Norwegen 2. Å kom, jeg opp vil lukke mitt hjerte og mitt sinn og full av lengsel sukke: Kom, Jesus, dog her inn! Det er ei fremmed bolig, du har den selv jo kjøpt. Så skal du blive trolig her i mitt hjerte svøpt. 3. Jeg gjerne palmegrene vil om din krybbe strø. For deg, for deg alene jeg leve vil og dø. Kom, la min sjel dog finne sin rette gledes stund, at du er født her inne i hjertets dype grunn! Der Däne H. A. Brorson war Poet und Pietist und hat in seiner ausdrucksvollen Lyrik das Verhältnis zwischen Jesus und den Menschen kunstvoll, manchmal fast erotisch oder auch meditativ beschrieben. Dieses ernste Lied schildert das innere, ­ seelische Erleben der Weihnachtsnacht im Wissen um die Passion Christi und formuliert den Wunsch, in Christi ­ »Fußstapfen« zu treten, Christus nachzufolgen. Melodie: aus Norwegen, Text: Hans Adolf Brorson (1694–1764) 1732, Übersetzung (nicht singbar): Carus-Verlag 1. Mein Herz schlendert immer durch den Raum, in dem Jesus geboren wurde. Dort versammeln sich alle meine Gedanken. Dort fühlt sich mein Sehnen zu Hause. Dort findet mein Glaube seinen Schatz. Ich kann dich nie vergessen, o süße Weihnachtsnacht. 2. Komm, ich will mein Herz und meine Sinne öffnen und voller Sehnsucht seufzen: Komm, Jesus, komm herein! Diese Wohnung ist dir nicht unbekannt, du hast sie selbst erworben. So wirst du immer wahrhaft in meinem Herzen umfangen sein. 3. Ich würde gerne Palmzweige um deine Wiege breiten, ich möchte für dich leben und sterben, für dich allein. Komm, lass meine Seele wahre Freude finden, denn du wurdest hier, tief in meinem Herzen, geboren. 400
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 2. Kis Jézusom, aki fekszel jászolba, értünk jöttél mennyből e világra, üdvözöllek én Istenem, téged, áldd meg én gyenge szívemet. 3. Ki érettünk magad megalázád, vedd kedvesen szívünk áldozatát, dicsöséged megváltó Istenünk, engedd méltóan zengenünk! Mostan kinyílt Ungarn Melodie und Text: aus Ungarn, deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Liegst auf Heu und Stroh, kleines Jesulein, kamst vom Himmel nieder, Mensch nun zu sein, sei uns gegrüßt, wir öffnen dir das Tor weit, segne unsre Herzen alle Zeit. 3. An dein Kripplein im Stall treten wir heran, nimm du unsre Herzen zum Geschenk an! Dir, unserm Heiland, sagt die ganze Welt Dank, rühmen soll dich unser Lobgesang. 401
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Naceu, naceu Brasilien Melodie und Text: aus dem südlichen Brasilien, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 402
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Navidadau purinini Bolivien Melodie und Text: aus Bolivien; der Text ist in einer phonetischen Umschrift der Aymara-Sprache abgefasst, einer der am ­ meisten gesprochenen indigenen Sprachen Südamerikas, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 403
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 2. Ei fu che ci chiamò, ei fu che ci chiamò: Mandando la stella che ci conduce qui. Dov’è il Bambinello vezzoso e bello? In braccio a Maria che madre è di Lui. 3. Perciò abbiam portato incenso all’adorato, e mirra ed oro in dono al Re divin. D’incenso l’odore ne tolga il fetore di stalla immonda in cui troviam Gesù. 4. Quell’or che portiam, quell’or che portiam, soccorra, o Maria, la vostra povertà, E questa mirra poi, e questa mirra poi, c’insegna del bambino la vera umanità. 5. Or noi ce n’andiam, or noi ce n’andiam ai vostri paesi, da cui venuti siam. Ma qui ci resta il cuore, in braccio al Signore, in braccio al Bambino, al Bambinel Gesù. Noi siamo i tre re Italien/Schweiz 2. Herodes erschrak, als wir ihm gesagt, dass uns ein Stern erschienen, der kündet uns das Licht. So, wie uns geweissagt war, der Stern leuchtet hell und klar, führt uns geschwind zu Maria und zum Kind. 3. Voll Staunen wir sehn, welch Wunder geschehn, so falln wir auf die Knie vor der Mutter und dem Sohn. Und bringen Geschenke dar, viel Gold, Weihrauch, Myrrhen gar, der Weihrauchduft durchström den Stall, erfüll die Luft. 4. Dir, Mutter, zur Nacht sei von uns gebracht viel goldenes Geschmeide und eine goldne Kron. Gesalbt sei der Gottessohn, mit Myrrhen, Mariens Sohn, mit Myrrhen rein, denn Jesus wird unser Retter sein. 5. Bald ist es so weit, drum macht euch bereit, wir müssen heimwärts ziehen durch Länder weit und breit. Doch wolln wir noch herzen das Kind, unsren Herren, und wiegen fein in unsern Armen das Kindelein. Melodie und Text: aus dem Tessin und Oberitalien, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 404
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Nu zijt wellekome Niederlande 2. Christe Kyrieleison, laat ons zingen blij, daarmeed’ ook onze leisen beginnen vrij. Jezus is geboren op de heilige kerstnacht, van een maged reine, die hoog moet zijn geacht. Kyrieleis. 3. Herders op den velde hoorden een nieuw lied, dat Jezus was geboren, zij wisten ’t niet. »Gaat aan gene straten en gij zult Hem vinden klaar; Bethl’em is de stede, daar is ’t geschied voorwaar.« Kyrieleis. Melodie und Text: Niederländisch/Flämisch (vor 1600) 1638, nach dem ältesten überlieferten deutschsprachigen Weihnachts- lied »Syt willekomen, heirre kirst, want du unser alre herre bis«, Aachen 11. Jahrhundert, Erfurt um 1394; deutscher Text aus: Katholisches Gesang- und Gebetbuch der deutschsprachigen Schweiz, 1998, Nr. 352. 2. Christ ist uns geboren, unser Trost, der mit seinem Kreuz die Höll einstoßt. Lasst Gott uns fröhlich danken und dem Herrn Jesu, der, als ein Kind gekommen, bracht Fried und Ruh. Kyrieleis. 3. Sei willkommen, Christe, Heil der Welt, wahres Lichte, das uns all erhellt. Halt uns in deiner Gnade nach deinem Gebot und bleib für alle Zeiten in unsrer Not. Kyrieleis. 405
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 2. Că la Betleem Maria, Săvârşind călătoria Într-un mic sălaş, lângă-acel oraş, L-a născut pe Mesia. O, ce veste minunată Rumänien Melodie und Text: aus Rumänien, Übersetzung (nicht singbar): Carus-Verlag, Stuttgart 1. O welch wunderbare Nachricht zeigt sich uns in Bethlehem! Dass die reine Jungfrau das Kind geboren hat, das Kind vom Heiligen Geist. 2. Dass in Bethlehem, am Ende ihrer Reise, Maria in einem kleinen Stall vor der Stadt den Messias geboren hat. 3. Der Vater hat den Sohn in seinem Namen in die Welt gesandt: auf dass er geboren werde, heranwachse und uns erlöse. 3. Pe Fiul în al său nume, Tatăl L-a trimis în lume. Să se nască, şi să crească, Să ne mântuiască. 406
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 2. He came down to earth from heaven who is God and Lord of all, and his shelter was a stable, and his cradle was a stall; with the poor and mean and lowly lived on earth our Saviour holy. 3. For he is our childhood’s pattern: day by day like us he grew; he was little, weak and helpless, tears and smiles like us he knew; and he feeleth for our sadness, and he shareth in our gladness. 4. And our eyes at last shall see him through his own redeeming love, for that child, so dear and gentle, is our Lord in heaven above; and he leads his children on to the place where he is gone. 5. Not in that poor, lowly stable with the oxen standing by we shall see him; but in heaven, set at God’s right hand on high, when like stars his children crowned, all in white shall wait around. Once in royal David’s city Großbritannien Das Lied ist auch im südlichen Afrika in mehreren Landessprachen verbreitet. Melodie: Henry John Gauntlett (1805–1876) 1849, Text: Cecil Frances Alexander (1823–1895) 1848, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Jesus Christ aus Himmelsweiten, – seine Zuflucht war ein Stall, seine Wiege war bescheiden, – kam als Retter für uns all: Lebte mit der Menschen Leid, unsrer Armut, Niedrigkeit. 3. Er sei Vorbild unsrem Leben, wie wir war er schwach und klein, kannt’ das Sehnen, Wachsen, Streben, konnte froh und traurig sein. Teilt mit uns all Freud und Leid, Lieb und Sorgen, Traurigkeit. 4. Unsre Augen solln einst sehen Lieb, die uns Erlösung bringt, denn dies Kind wird uns erretten: Für den Himmelskönig singt, der am Ende aller Zeit führt uns in die Ewigkeit. 5. Vor dem Vater und dem Sohne stehn wir dann im hellsten Schein, vor des Höchsten Gnadenthrone wird der Frieden ewig sein. Freut euch drum, ihr Christen all, preist das Kind und singt mit Schall! 407
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 2. Začni, Kubo, na ty dudy, dujdaj, dujdaj, dujdaj, dá! … 3. A ty, Janku, na píšt’alku, dudli, tudli, dudli, dá! … 4. A ty, Mikši, na housličky, hudli, tydli, hudli, dá! … 5. A ty, Vávro, na tu basu, rum-rum, rum-rum, rum-ruma dá! … Půjdem spolu do Betléma Tschechien 2. Hansel, blas die Flöte du, didel, dudel, didel, dudel, didel, dudel, dei! 3. Seppl, spiel den Dudelsack, didel, nudel, didel, nudel, didel, nudel, nei! 4. Und du, Görgel, streich die Fidel, fidel, dudel, fidel, dudel, fidel, dudel, fei! 5. Christoph, lass den Bass erklingen, brumm-rum, brumm-rum, brumm-rum, brumm! Melodie, Originaltext und Übersetzung: aus Böhmen/Tschechien 408
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 1. Fassung 2. Señora Doña Maria, ay, que lindo es su niñito. Señora Doña Maria, ay, que lindo es su niñito en un lecho humilde esta durmiendo muy tranquilito. Arrurrú, arrurrú … Señora Doña Maria Chile Melodie und Text: aus Chile, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag Stuttgart (dt. Text) 3. Señora Doña Maria, cantemos con devoción. Señora Doña Maria, cantemos con devoción, para que se duerma el niño, Niño amado Jésucristo. Arrurrú, arrurrú … 411
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org The holly and the ivy Großbritannien 2. The holly bears a blossom as white as the lily flower, and Mary bore sweet Jesus Christ to be our sweet Saviour. The rising of the sun ... 3. The holly bears a berry as red as any blood, and Mary bore sweet Jesus Christ to do poor sinners good. The rising of the sun ... Oft wird die 1. Strophe am Ende noch einmal gesungen. Melodie und Text: aus England 4. The holly bears a prickle as sharp as any thorn, and Mary bore sweet Jesus Christ on Christmas Day in the morn. The rising of the sun ... 5. The holly bears a bark as bitter as any gall, and Mary bore sweet Jesus Christ for to redeem us all. The rising of the sun ... 413
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Melodie und Text: Alfonso Maria de Liguori (1696–1787) 1744, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Vom Athesinus Consort Berlin für das Liederprojekt gesungen. 2. Auf Heu und Stroh gebettet, liegst du, der Schöpfer der Welt, ǀ: hast Feuer nicht noch Decken, und Schnee bedeckt das Feld, :ǀ »Gloria, in excelsis Deo«, singen die Engel und »Frieden auf Erd, der allen Menschen werd.« ǀ: So wolln wir dich anbeten, König, hoch verehrt! :ǀ 3. Mit Geigen und Schalmeien spieln Hirten dir ein Lied, ǀ: und Engel geben Acht, dass dir kein Leid geschieht, :ǀ Schließ deine Äugelein, schlafe, mein Kindchen, träume nun süß die ganze Nacht, lass wiegen dich ganz sacht. ǀ: Still beugen wir die Knie dem Erlöser, der Heil uns gebracht. :ǀ Tu scendi dalle stelle Italien 2. E Tu che sei del mondo il creatore, ǀ: non hai panni né fuoco, o mio Signore. :ǀ Caro eletto pargoletto quanto questa povertà più m’innamora ǀ: giacché per nostro amor tu soffri ancora! :ǀ 3. Al suon di pastorale, o mio bambino, ǀ: con gli angeli riposi a te vicino. :ǀ Nella notte fredda e scura c’inchiniamo per pregar, o buon Signore. ǀ: E salutiamo in te il redentore! :ǀ 414
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org U to vrijeme godišta Kroatien 2. Anđeli se javili, rajsku pjesmu slagali. »Slava Bogu« pjevali a mir ljudma prosili. Melodie und Text: aus Kroatien, deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Engelschar aus lichten Höhn machte kund, was heut geschehn, ewig Preis sei Gott, dem Herrn, Fried den Menschen nah und fern. 415
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org 2. (Kaspar) Born a king on Bethlehem plain, gold I bring to crown him again King for ever, ceasing never, over us all to reign. O star of wonder … 3. (Melchior) Frankincense to offer have I; incense owns a Deity nigh: prayʼr and praising, all men raising, worship him, God most high: O star of wonder … 4. (Balthazar) Myrrh is mine; its bitter perfume breathes a life of gathering gloom; sorrowing, sighing, bleeding, dying, sealed in the stone-cold tomb: O star of wonder … 5. (All three) Glorious now, behold him arise, King, and God, and Sacrifice! Alleluja, alleluja, earth to the heavens replies. O star of wonder … Das Lied wurde ursprünglich für ein Weihnachtsspiel geschrieben. Diese besondere Einsatzmöglichkeit als Teil eines Krippenspiels wurde auch bei der deutschen Übertragung bedacht. Melodie und Text: John Henry Hopkins, Jr. (1820–1891) 1865, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. (Kaspar) Dort im Stall, bei Esel und Rind, liegt ganz arm das göttliche Kind. Samt und Seide, Gold, Geschmeide meine Geschenke sind. Heller Stern … 3. (Melchior) Weihrauch bring dem Kind ich zur Freud, vor ihm meine Knie ich beugtʼ. Weihrauchduft erfüll die Luft, Lob und Preis sei ihm allezeit. Heller Stern … 4. (Balthasar) Myrrhen bring dem Kinde ich dar, das Maria für uns gebar. Wird sein Leben für uns geben, retten uns immerdar. Heller Stern … 5. (Alle drei) Lobt nun Gott im hohen Thron, der uns schickt’ sein’ einzigen Sohn, freut euch all und singt mit Schall »Alleluja, dem Gottessohn!« Heller Stern … 417
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org While shepherds watched their flocks Großbritannien/USA 2. »Fear not,« said he (for mighty dread had seized their troubled mind), »glad tidings of great joy I bring to you and all mankind. 3. To you in David’s town this day is born of David’s line the Saviour, who is Christ the Lord; and this shall be the sign: 4. The heavenly Babe you there shall find to human view displayed, all meanly wrapped in swathing bands, and in a manger laid.« 5. Thus spake the seraph; and forthwith appeared a shining throng of angels, praising God, who thus addressed their joyful song: 6. »All glory be to God on high, and to the earth be peace; good will henceforth from heaven to men begin and never cease.« Melodie: nach einer Arie von Georg Friedrich Händel (1685–1759), Text: N. Tate/N. Brady, New Version of the Psalms of David, London 1700, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Die Händel’sche Melodie wird heute vor allem in den USA gesungen, in Großbritannien hingegen ist die alte Psalm­ melodie »Winchester Old« gebräuchlich. 2. »Seid ohne Furcht«, der Engel sagt’: »Ich künd euch große Freude! Erhebet euch, seid unverzagt, verlasset eure Herden. 3. Denn für euch heut geboren ist aus Davids Stamm ein König: Ein Kind, das ist der Herre Christ, auf, eilt euch doch ein wenig. 4. Und dies soll euch ein Zeichen sein: Ganz arm in einem Kripplein, sollt finden ihr ein Kindlein klein, in Windeln fein gewickelt.« 5. So sprach der Seraph, und alsdann der Englein viel erschienen, die stimmten Jubelchöre an, verkündeten den Frieden. 6. »Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron«, so klang es überm Stalle, »der uns schickt seinen einzgen Sohn, den Retter für uns alle.« 419
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus Aus dem Buch »Weihnachtslieder aus aller Welt« von Carus und Reclam © 2015 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Žežulka z lesa vylítla Tschechien/Slowakei 2. Holoubek sedl na báni, vrků! Vesele Ježíšku vyzváni, vrků! Vzdává čest a prozpěvuje, Pána svého vychvaluje! Vrků, vrků, vrků! 3. Hrdlička nad chlívem litá, cukrů! Líbezně Ježíška vítá, cukrů! Vzdává čest a prozpěvuje, Pána svého vychvaluje. Cukrů, cukrů, cukrů! Melodie und Text: aus Tschechien, deutscher Text: Christine Riedl (*1958) 2015, © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Glocken, die klingen zur Weihnachtsnacht: Ruckgu! Oben am Turm hält ein Täubchen Wacht: Ruckgu! Den Herrn des Himmels und der Erd mit ihrem Lied sie preist und ehrt: Ruckgu, Ruckgu, Schlaf du! 3. Turteltaub, die ruft dem Täuberich zu: Wieg’s du! Schläft dann das Kindchen in himmlischer Ruh: Wieg’s du! Mit ihrem Lied sie preisen und ehrn das Gottessöhnchen, Christ, unsern Herrn: Wieg’s du, wieg’s Kindchen du! 420
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    1. A aa der Winter der ist da 2. Abends will ich schlafen gehn 3. Alle Sterne - Adoración al niño Jesús 4. Als du geboren warst - Canzone dei zampognari 5. Auf dem Berge da geht der Wind 6. Auf Heu und Stroh - Entre le bœuf 7. Away in a manger-Allein in der Krippe 8. Christmas in the old man’s hat 9. Der Winter ist kommen 10. Die heilgen drei König’ sind wir genannt 11. Die Weihnachtslichter leuchten hell - Nu tändas tusen juleljus 12. Dieser Tag ist ein Freudentag - Il est né le divin enfant 13. Ding dong bells (Kanon) 14. Ein Glockenton klingt durch die Nacht 15. Gatatumba 16. Gloria (Weihnachtsquodlibet und Kanon) 17. God rest you merry gentlemen - Gott schenk euch Ruh 18. Habt ihr’s vernommen - Mennyböl az angyal 19. Ich hör ihn - I hear them 20. In diesen Winternächten 21. Joy to the world - Freu dich o Welt 22. Kinder bringen den Frieden 23. Kinder kommt und ratet (Der Bratapfel) 24. Knecht Ruprecht 25. Komm wir gehn nach Bethlehem 26. Mary had a baby 27. Merry Christmas Halleluja 28. Morgen kommt der Weihnachtsmann 29. Niklas ist ein braver Mann 30. Nun kommt all zum Kinde - Venite adoriamo 31. O laufet ihr Hirten 32. O Tannenbaum, du trägst ein’ grünen Zweig 33. Sanna sannanina 34. Schlaf ein mein Jesulein - Lulajże, Jezuniu 35. Schlaf mein Kindlein, bajuschki baju 36. Schlaf schlaf holdseliges Jesulein 37. Schneeflöckchen Weißröckchen 38. Schneemann rolle rolle 39. Singt und klingt 40. So lauft! - Venid venid (Kanon) 41. The first Nowell - Die Heilige Nacht 42. Tief im Walde 43. Welch eine wundersame Nacht 422
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    A, a, a,der Winter, der ist da 1. A, F a, a, der Win F ter, - der C ist da! F Herbst F und Som C7 mer - sind F ver gan C - gen, - Win F ter, - der C7 hat an F ge - fan C - gen. - A, F a, a, der Win F ter, - der C7 ist da! F C b 1 A, a, a, der Winter der ist da b b ˙ ˙ ˙™ œ œ œ œ œ ˙™ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ ˙ ˙™ œ œ œ œ œ ˙™ Œ 2. E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee. Blumen blühn an Fensterscheiben, sind sonst nirgends aufzutreiben. E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee. 3. I, i, i, vergiss die Armen nie. Wenn du liegst in warmen Kissen, denk an die, die frieren müssen. I, i, i, vergiss die Armen nie. Melodie: überliefert Text: August Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) 4. O, o, o, wie sind wir alle froh, wenn der Niklaus wird was bringen und vorm Tannenbaum wir singen. O, o, o, wie sind wir alle froh. 5. U, u, u, die Teiche frieren zu. Hei, nun geht es wie der Wind übers blanke Eis geschwind! U, u, u, die Teiche frieren zu. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 423
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Abends, will ich schlafen gehn C F G7 C C C G G7 A7 Dm G7 C F6 Am C D¨º Dm Gm7 Dm B¨7 E¨ C7 F F7 D7 G G7 Am C7 F C Em Gm Gm D Dm Am D7 C G G7 C A c bends, - will ich schla fen - gehn, vier zehn - En gel - um / mich stehn, 72 Abends, wenn ich schlafen geh zwei zu mei nen - Häup ten, - zwei zu mei nen - Fü ßen, - zwei zu mei ner - Rech ten, - zwei zu mei ner - Lin ken, - zwei e, - die mich de cken, - zwei e, - die mich we / cken, - zwei e, - die mich wei sen - zu Him / mels - Pa ra - dei - sen. - œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ j ‰ œ œ œ œ ˙ œ Œ œ œ œ œ œ™ œ j œ Œ œ b œ œ™ œ j ˙ b œ n Œ œ œ œ n ™ œ J ˙ œ Œ œ œ œ œ ˙ œ Œ œ œ b œ œ ˙ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ # œ œ œ œ ˙ n œ™ œ J ˙ Ó Melodie: Engelbert Humperdinck (1854–1921), aus der Oper »Hänsel und Gretel« Text: Adelheid Wette (1858–1916) nach dem Volkslied »Abends, wenn ich schlafen geh« aus »Des Knaben Wunderhorn« 424
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Alle Sterne / Adoración al niño Jesús 2. Und es klingt durch jedes Tal, und von den Bergen ruft es der Wind, |: und wir öffnen unsre Herzen einem neugeborenen Kind. :| Alleluja ... 3. Um die Krippe ist ein Strahlen und ein Funkeln wie von Kristall, |: und wir ziehen mit den Hirten zu dem armen Kind in dem Stall. :| Alleluja ... 1. Al A le llí - - Ster vie F ne ne - - ha Je ben su - - heut cris - mit to - ih con rem sus - vo Glanz den ces - Him de D‹ mel - er cris C hellt, tal, D‹ - - in a den lum- Ar bran C men do_a - - von to Ma do_el F ri mun C - a do - - liegt con das su ra Kind, D‹ der yo - ce Ret ter les - - der C Welt. tial. D‹ - Al Al le le - - lu lu - - - - ja, ya, F Al Al le le - - lu lu - - ja, ya, - - singt en für el Je dí F sus a - - und de Ma Ma ri rí A7 - - a! a. D‹ - - Al Al le le - - lu lu - - - - ja, ya, F Al Al le le - - lu lu - - ja, ya, - - freu en et el - euch, dí F ein a - Wun de der Ma - ge ri A7 - schah! a. D‹ - - 2 2 b . 3 í™™ 3 Alle Sterne haben heut Adoración al nino Jesús b 3 î ™™ * 3 b 3 - 3 3 b 3 3 œ œ œ™ œ j œ œ œ™ œ j œ œ œ™ œ j œ œ œ ˙ œ œ œ™ œ j œ œ œ™ œ j œ œ œ™ œ j œ œ œ ˙ œ œ œ ˙ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ ˙ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Melodie und spanischer Text: aus Bolivien; deutscher Text: Markus Munzer-Dorn (*1955) 2014 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Von Luise (12 Jahre) und dem Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen. 2. Del arbol nació la rama , de la rama nació la flor, |: de la flor nació María, de María el Redentor. :| Alleluya ... * Wiederholung ad libitum 425
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Als du geboren warst / Canzone dei zampognari Melodie: Beginn eines neapolitanischen Hirtenlieds, neapolitanischer Text: Alfonsio Maria de’ Liguori (1696–1787), deutscher Text: Christoph Mohr (*1962) 2014 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 6 8 b 1. Als Quan du do F - ge na bo scet - - ren te - - warst Nin . im no_a - Stall Bet F von te - Beth lem - le - hem. me, C - - Das e - 4 Fles du geboren warst Canzone dei zampognari b war ra C et not was te_e - - Be pa son re C7 - - de - res, - ein a - - Wun mmie F der zo - - war juor C 6 € 4 € ge 5 3 - - b schehn. no! F Im Ma Schein je - der le Ster stel C7 ne le, - - und lu stre der - La e ter bel F - ne le, - - war se et was ve - - b Hel det C7 les te - - um ro - dich ac he cus - rum. sí! F - - Die La Nacht chiù F war lu hier cen - so - hell. te C Es je - b ka te_a C men chiam - ach mà - so li schnell Ma C7 die gi - in Hir O F ten ri - - an en C - 6 € 4 € ge 3 5 - rannt. te. F - - œ J œ œ J œ œ j œ™ œ œ j œ œ J œ™ œ œ œ ‰ Œ œ j œ œ j œ œ j œ œ œ œ J œ œ œ œ J œ œ j œ ‰ œ j œ J  œ j œ J œ œ œ J œ j œ j  œ j œ J œ œ œ j œ œ œ J  œ j œ œ œ J œ j œ j œ J œ ‰ Œ œ j œ œ J œ™ œ œ œ™ œ œ j œ œ j œ œ j œ œ œ œ J œ œ œ œ J œ œ j œ ‰ Œ 426
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. Da kamen Engel an mit ihrem Instrument. Sie spielten die Schalmeien, es war so wunderschön. Zu den Gebeten klangen Trompeten und auch ein fröhlich’ Halleluja! Ein Singen und ein Schall, in diesem kleinen Stall war alles nun Musik. 3. Die Botschaft ging von da hinaus in alle Welt. Es war der Geist von Weihnacht, der allen widerfuhr. Der Geist von Frieden war nun hernieden, für alle Menschen nicht nur ein Traum. Es hörte auf der Streit, um so für alle Zeit in Gott vereint zu sein. 2. Non cerano nemice ppe la terra, la pecora pascea co lo lione, co le crapette se vedette lo liopardo pazzià: L’urzo e o vitiello, e co lo lupo ’npace u pecoriello. 3. Guardavano le pecore li pasture, e l’angelo, sbrennente chiù de lu sole, comparette, e le dicette: Nò ve spaventate, nò! Contento e riso: La terra è arrenventata Paradiso! 427
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Auf dem Berge, da geht der Wind Melodie und Text: aus Oberschlesien, um 1840 G D E‹ A‹ D G A7 D A D G A7 D E‹ A D G D G D G D G G‹ D G‹ D G 6 8 # Auf dem Ber ge, - da geht der . Wind, da wiegt die Ma ri - a - ihr 70 Auf dem Berge, da geht der Wind # Kind mit ih rer - schloh en - gel - wei - ßen - Hand, sie braucht da zu - kein Hm # Wie gen - band. - »Ach Maria Jo sef, - liebs ter - Jo sef - mein, ach hilf mir wie gen - mein # Kin de - lein.« - »Wie Josef kann ich dir denn dein Kind lein - wiegen? Ich # kann ja kaum sel ber - die Fin ger - bieg’n.« Maria »Schum schei, - schum schei!« - œ R œ R œ™ J œ R œ J œ œ œ j œ™ œ j ‰ œ j œ™ j œ R œ j œ j œ j œ j œ™ œ j ‰ œ J œ j œ J œ # J œ œ œ j œ œ œ j œ œ J œ œ œ # J œ œ œ j œ œ œ j œ œ n J œ œ œ j œ œ œ j œ™ œ œ j œ œ J œ œ œ j œ j œ j œ j œ™ œ œ j œ œ j œ™ j œ r œ j œ b œ œ j œ œ j œ œ j œ™ j œ r œ j œ b J œ j œ j œ œ œ j œ ‰ œ™ œ™ œ™ œ U ™ 428
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Auf Heu und Stroh / Entre le bœuf 2. In Mutters Arm, da liegt er schon: Schlaf, schlaf, schlaf, o Gottes Sohn! Groß das Lichtermeer ... 3. Und auch der Vater schaut ihm zu: Schlaf, schlaf, schlaf in süßer Ruh! Groß das Lichtermeer ... 4. Schau, wie viel Hirten bei ihm sind: Schlaf, schlaf, schlaf, o Christuskind! Groß das Lichtermeer ... 1. En Auf D‹ Heu tre - und le Stroh bœuf bei et Schaf l’â G‹ und ne - Rind: gris F Schlaf, dort, A‹ schlaf, dort, D‹ schlaf, dort G‹ mein le Je pe sus tit - - kind! fils. D‹ - Groß Mille F das an Lich ges - ter di - meer, vins, D‹ - - groß mil G‹ das le - En sé A7 gels ra - - heer, phins D‹ - - schwe vo G‹ ben lent - - leis à he l'en ran, tour - - dass de er ce schla Dieu A fen d'a - kann. mour. D‹ - c b 5 Entre le bœuf et l'âne gris b b œ œ j œ j œ œ œ œ™ œ j ˙ ˙ ˙ œ j œ j œ J œ j ˙ œ j œ J œ J œ J ˙ œ j œ j œ j œ j ˙ œ j œ j œ j œ j œ œ j œ j œ™ œ j ˙ Melodie und Text: aus Frankreich deutscher Text: Christoph Mohr (*1962) 2014 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Von Elisabeth Fröschle für das Liederprojekt gesungen. 2. Entre les deux bras de Marie dort, dort, le Fruit de la vie. Mille anges divins … 3. Entre les roses et les lys, dort, dort, dort le petit fils. Mille anges divins … 4. Entre les pastoureaux jolis, dort, dort, dort le petit fils. Mille anges divins … 429
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Away in a manger / Allein in der Krippe 2. The cattle are lowing, the Baby awakes, but little Lord Jesus no crying he makes. I love thee, Lord Jesus! Look down from the sky, and stay by my side until morning is nigh. 3. Be near me, Lord Jesus; I ask thee to stay close by me for ever, and love me, I pray. Bless all the dear children in thy tender care, and fit us for heaven, to live with thee there. 2. Im Stall bei den Tieren, bei Schäfchen und Kuh, in Windeln gewickelt, Herr Jesu, liegst du. Aus Stroh ist dein Bettchen, du bist noch so klein und gibst uns doch Hoffnung, geborgen zu sein. 3. Du reichst mir die Hände und bist mir so nah, du zeigst mir die Dinge, wie ich sie nie sah. Wir stehen zusammen, du bist unser Gast und sagst ohne Worte, wie lieb du uns hast. 1. Al A lein way F - - in in der a Krip man F A pe, ger, - - weit no weg crib B¨ von for der a Welt, bed, G‹ liegt the Je lit C7 sus, tle - - be Lord hü Je F - tet sus - - vom laid Him down G7 his mels sweet - - zelt. head. C Im The stars Heu F liegt in das the Kind bright lein, sky - es looked klingt down B¨ where fast wie he Hohn: lay, G‹ So the lit ärm C7 lich tle - - ge Lord bo Je F - ren sus, - - und a doch sleep G‹ - Got on tes the C7 - Sohn. hay. F 3 4 b . / 6 Away in a manger Allein in der Krippe b b / F A b œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Melodie: William J. Kirkpatrick (1838–1921) englischer Text: überliefert, deutscher Text: Christoph Mohr (*1962) 2014 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Von Elisabeth Fröschle, Clara (9 Jahre) und Luise (12 Jahre) vom Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen. 430
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Christmas in the old man’s hat 2. Christmas is coming … O Mammy, Jenny has too much and still it’s not enough. But little Peter down the road got none of all the stuff, he’s cold and hungry, can’t you see, there’s hole in both his shoes, no toys for him, and clothes and sweets and no Christmas goods. 3. Christmas is coming … O Child, I understand you now, you think this is not right. Some children live all in the dark while others own the light. But Santa Claus is not to blame, while pouring out his load, for Jenny Brown should simply share with Peter down the road. Christmas is coming … Christ E‹ mas - is com ing - and the goose is get ting - fat. Hey, D put a pen ny - in the old E‹ man’s hat. Light E‹ up the fi re, - the wind is blow ing - cold, San D ta - Claus is ™™ get E‹ ting - old. 1. O Mam won my der - - dear, is on it Christ San E‹ mas ta - - day Claus, a who gain makes C - I mis must takes D - com a - - ™™ plain. E‹ I gain. E‹ You see G there’s lit D tle - Jen E‹ ny - Brown, she got D so man y - 1. 2. things, E‹ dolls E‹ and sweets and ted E‹ dy - bears - and clothes C and gold D en - rings. E‹ c # Refrain 8 Christmas in the old man's hat # # Fine Strophe E‹ # # ‰ D.C. al Fine œ œ™ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ™ œ œ œ œ œ œœœ œ ˙ œ œ™ œ œ J œ œ J œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ™ œ j œ œ œ U ‰ œ j œ œ œ™ œ j œ œ œ™ œ j œ™ œ j œ œ ˙™ ‰ œ j ˙™ ‰ œ J œ™ œ J œ œ œ œ œ™ œ # J œ™ œ # J œ œ ˙™ ‰ œ j œ œ œ™ œ j œ œ œ™ œ j œ™ œ j œ œ ˙™ Œ Melodie und Text: aus Irland 431
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Der Winter ist kommen 2. Ein Lied und ein Spiel und ein Tänzchen dabei, da sind wir so lustig, als wär es im Mai. 3 4 b 1. Der Win C7 ter - ist kom F men, - ver stummt C7 - ist der Hain; F nun 10 Der Winter ist kommen b soll C7 uns im Zim F mer - ein Lied C7 chen - er freun. F - œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Melodie: Schnadahüpferl-Melodie, um 1830 (auch zum Text »Bald gras ich am Neckar«) Text: Agnes Franz (1794–1843) 3. Mag’s immer da draußen auch stürmen und schnein, Herr Winter soll freundlich willkommen uns sein. 432
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Die heilgen drei König’ 2. Die heilgen drei König’ mit ihrigem Stern; wir suchen das Kindlein, den Heiland, den Herrn. Der Stern … 3. Dem Kindlein, dem sind wir von Herzen so hold; wir bringen ihm Weihrauch und Myrrhen und Gold. Der Stern … 4. Lebt wohl nun, ihr Leute, wir ziehen so fern; die heilgen drei König’ mit ihrigem Stern. Der Stern … 3 4 # 1. Die heil G gen - drei Kö D nig’, - so sind G wir ge nannt; D - wir 11 Die heilgen drei König, so sind wir genannt # kom G men - von fer D ne, - vom Mor G gen D7 - land. G - Der Stern G gibt uns # hel G len - Schein, D das Kind G lein - soll Kö Am nig D7 - sein. G œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Melodie: August Hartmann (1846–1917) 1884 Text: nach einem bayerischen Krippenspiel 433
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Die Weihnachtslichter leuchten hell / Nu tändas tusen juleljus 2. Die Botschaft geht durch Land und Stadt, dass Gottes Sohn geborn in dieser wundersamen Nacht, als Heiland auserkorn. 3. Du Leuchtstern über Bethlehem, lass deinen sanften Schein ganz hoffnungsfroh und friedensreich in jedes Haus hinein. 4. Ach, sende du dein warmes Licht und mach die Herzen weit. Dass Gottes Lieb bereite uns die schönste Weihnachtszeit. 2. Och över stad och land i kväll går julens glada bud att född är Herren Jesus Krist, vår Frälsare och Gud. 3. Du stjärna över Betlehem, o, låt ditt milda ljus få lysa in med hopp och frid i varje hem och hus. 4. I varje hjärta armt och mörkt sänd du en stråle blid, en stråle av Guds kärleks ljus i signad juletid. 1. Die Nu Weih tän G nachts das - - lich tu D - ter sen - - leuch ju C ten le - - hell ljus G - in på uns jor C rer dens - - dunk mör D len ka - - Welt. rund. G So Och wie tu G die sen, - Stern tu C lein sen - - strah strå G D len la - - hoch ock C E am på blau him D en lens - - Him djup mels blå D7 - - zelt. grund. G - c # 12 Nu tändas tusen juleljus # /H / / œ œ œ œ œ œ œ œ ‰ œ j œ œ œ œ ˙™ œ œ œ œ œ œ œ œ ‰ œ j œ œ œ œ ˙™ Melodie und schwedischer Text: Emmy Köhler (1858–1925) deutscher Text: Bobbi Fischer (*1965) 2014 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Von Elisabeth Fröschle, Klaus K. Weigele und Luise (12 Jahre, Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen) für das Liederprojekt gesungen. 434
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Dieser Tag ist ein Freudentag / Il est né le divin enfant 2. Macht euch nun für dies Kind bereit, kommt herbei, um es anzubeten, macht euch nun für dies Kind bereit, weil ihr auch Kinder Gottes seid! Dieser Tag ist ein Freudentag ... 3. Wie ein Licht in der Dunkelheit ist er in unsre Welt getreten, wie ein Licht in der Dunkelheit bricht nun an eine neue Zeit! Dieser Tag ist ein Freudentag ... Die Il F ser est - Tag né ist le ein di Freu vin - den en - tag, fant, - - ruft jou F es ez - hi haut naus, bois, - - Pau ré ken son - - und nez C - Trom mu pe set - - ten! tes! - - Die Il F ser est - Tag né ist le ein di Freu vin - den en - tag, fant, - - Got chan F tes tons C - - Kind tous F in son der a Krip vè C - pe ne - - lag. ment! F - 1. Mehr De als puis - vier plus tau de - send qua - Jah tre - / re mille - schon, ans, so nous ver le kün pro - de met - - ten taient - - die les Pro pro phe phè - - ten, tes, - - mehr de F als puis - vier plus tau de - send qua - Jah tre - / re mille - schon ans, F war nous ten at C7 - Men ten F - schen dions - - auf cet Got heu B¨ tes reux - - Sohn. temps. C c b 13 Il est né le divin enfant b Fine b F G‹7 F F B¨6 F F/C C b G‹7 F G7 (9) / D.C. al Fine H œ œ œ œ j œ j œ œ ˙ œ œ j œ j œ œ J œ j œ œ œ œ œ œ œ œ j œ j œ œ ˙ œ œ œ œ J œ j œ œ ˙ œ œ œ œ J œ j œ œ ˙ œ œ œ œ J œ J œ œ œ œ œ œ œ œ J œ j œ œ ˙ œ œ œ œ J œ J œ œ ˙ Melodie und Text: aus Frankreich, erstmals in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts veröffentlicht deutscher Text: Markus Munzer-Dorn (*1955) 2014 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Von Elisabeth Fröschle und dem Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen. 2. Ah! Qu’il est beau, qu’il est charmant! Ah! que ses grâces sont parfaites! Ah! Qu’il est beau, qu’il est charmant! Qu’il est doux ce divin enfant! Il est né … 3. Une étable est son logement, un peu de paille est sa couchette, une étable est son logement pour un dieu quel abaissement! Il est né … 435
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Ding dong bells (Kanon zu 4 Stimmen) Ding G dong bells, D4 € 3 ding E‹ dong bells, Hm4 € 3 ding dong ding D dong bells. G Hear the mer ry, - mer ry - bells, o hear the din gle - dong - bells. I hear the mer ry - bells, hear the mer ry, - mer ry - bells, ding dong bells. Ding dong ding dong ding dong bells. c # 1. / C E 14 Ding dong bells # 2. # 3. # 4. î œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ w U œ™ œ J œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ J œ J œ w U œ œ™ œ J œ J œ J œ œ™ œ J œ J œ j œ j œ j œ œ™ œ j w U ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ w w U Melodie und Text: überliefert 436
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Ein Glockenton klingt durch die Nacht 2. Ein Geist, der leis in allem schwebt, aus Liebe ist sein Kleid gewebt. Ein Cherub ist ihm zugesellt, |: ja, Liebe wird es in der Welt. :| 3. Der Chor der Engel singt sein Lied und Freude in die Herzen zieht. Ein Glitzern, das vom Himmel fällt, |: ja, Weihnacht wird es in der Welt. :| 1. Ein Glo G cken - ton C - klingt durch A‹7 die D7 Nacht, G ein Stern C hat uns G den in C der D7 Welt, G ja, Frie C den - wird G es in A9 der D7 Welt. G c # G/H G/H G/H 17 Die Weihnachtszeit Ein Glockenton klingt durch die Nacht # Christ A7 ge bracht. D7 - Und je C des - Dun G/H kel - ist H7 er H7/D© hellt, E‹ - ja, Frie A‹7 den - wird G/H es # G/H œ œ œ œ œ œ œ œ œ ‰ œ j œ œ œ œ œ œ œ ‰ œ j œ œ œ œ œ œ œ ‰ œ j œ œ œ œ œ œ œ œ™ œ j œ œ œ œ œ œ œ œ Melodie: Peter Schindler (*1960) 2012 Text: Maik Brandenburg (*1962) 2012 © Carus-Verlag, Stuttgart 437
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Gatatumba 2. Gatatumba, tumba, tumba, kommt heraus aus euren Betten, gatatumba, tumba, tumba, Tambourin und Kastagnetten! Gatatumba, tumba, tumba, auch die Trommeln sind erwacht. Gatatumba, tumba, tumba, tönt es durch die Winternacht. 3. Gatatumba, tumba, tumba, was dringt da an unsre Ohren? Gatatumba, tumba, tumba – »euch ist heut ein Kind geboren«. Gatatumba, tumba, tumba, welch ein weihnachtlicher Glanz! Gatatumba, tumba, tumba, wenn du tanzen kannst, dann tanz! Ga Ga ta ta - - tum tum D - - ba, ba, - - tum tum ba, ba, - - tum tum ba, ba, - - holt con mal pan eu de D - re ros - - In y stru so - men na A7 - - te! jas. - - Ga Ga ta ta - - - - tum tum A7 ba, ba, - - tum tum ba, ba, - - tum tum ba, ba, - - al no le te - klat me A7 tas schen - - in en die las Hän pa D de, jas. - - Ga Ga ta ta - - - - tum tum D ba, ba, - - tum tum ba, ba, - - tum tum ba, ba, - - weil to sich cael - je pi D der toy - - mit el uns ra freut vel: G - Ga Ga ta ta - - - - tum tum A7 ba, ba, - - tum tum ba, ba, - - tum tum D ba ba, - - auf tam die bo - schö ril A - ne y - Weih cas A7 nachts ca - - zeit! bel. D - - 2 4 ## 21 Gatatumba ## ## ## œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ J œ j œ j œ j œ J œ j œ j œ j œ J œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ œ J œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ J œ J œ Œ 438
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Melodie und Text: aus Spanien deutscher Text: Markus Munzer-Dorn (*1955) 2014 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Vom Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen. 4. Gatatumba, tumba, tumba, die Gitarren sollen klingen, Gatatumba, tumba, tumba, wenn nun alle mit uns singen, gatatumba, tumba, tumba, auch der Brummbass ist bereit, gatatumba, tumba, tumba, für die schöne Weihnachtszeit! 5. Gatatumba, tumba, tumba, welch ein Zupfen, Fiedeln, Pfeifen, Gatatumba, tumba, tumba, wenn wir in die Saiten greifen, gatatumba, tumba, tumba, unsre Lieder klingen weit, gatatumba, tumba, tumba, durch die schöne Weihnachtszeit! 439
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Gloria (Weihnachtsquodlibet und Kanon) ° ¢ ™™ ™™ ™™ D A D A D A D A c c c ## Hal Oberstimme vokal oder instrumental (Kanon) le - lu - ja! - - Hal le - lu - ja! - 22 Gloria ## Glo 1. Stimme 1. ri - a, - Glo 2. ri - a - in 3. ex cel - sis - De 4. o. - ?## Eh 2. Stimme* 1. re - sei Gott, freu 2. e - dich, Er de, - jauch 3. zet - und sin 4. get! - œ œ œ œ œ œ j œ œ j œ œœ œ U œ œ œ œ j œ U j œ œ œ œ j œ U j œ j œ j œ J œ U J œ œœ œ U œ J œ R œ R œ U œ J œ R œ R œ J œ U J œ œ œ J œ U J œ œœœ œ U Text und Musik: Bobbi Fischer (*1965) 2014 © Carus-Verlag, Stuttgart * Kann auch eine Oktave höher gesungen werden. 440
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de God rest you merry, gentlemen / Gott schenk euch Ruh 1. Gott God rest schenk D‹ you euch Ruh, mer ihr ry, - lie gen ben tle - - Leut, men, - kein let Schre noth D‹ cken ing - - soll you euch dis drohn. may, - Denn for Je Je D‹ sus sus - - Christ Christ ward our heut Sa ge born, viour - - der was Hei born D‹ land, up - Got on - tes this - Sohn. day, A Er to - ret save G‹ tet us - uns all von from dunk Sa C ler tan’s - - Macht, power A wenn when wir we D‹ den were Weg gone ver a lorn. stray: G‹ - - O O G‹7 Bot tid D‹ schaft ings - - voll of Freu com G7 de fort - - und and Trost, joy, D‹ Freu com de fort - - und and A7 2 2 b 23 Gott schenk euch Ruh b b b b Trost, joy, G7 o O G‹ Bot ti D‹ schaft dings - - voll of Freu com G‹ de fort - - und and Trost. joy. D‹ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙™ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙™ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ œ j œ j œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙™ Melodie und Text: aus Südwestengland, 1833 erstmals publiziert deutscher Text: Babette Dieterich (*1972) 2014 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Vom Elisabeth Fröschle und Klaus K. Weigele für das Liederprojekt gesungen. 441
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. In Bethlehem, in Jewry this blessed Babe was born, and laid within a manger upon this blessed morn; the which his mother Mary did nothing take in scorn: O tidings … 3. From God our heavenly Father a blessèd angel came, and unto certain shepherds brought tidings of the same, how that in Bethlehem was born the Son of God by name: O tidings … 4. Now to the Lord sing praises, all you within this place, and with true love and brotherhood each other now embrace; this holy tide of Christmas all others doth deface: O tidings … 2. In Bethlehem kam es zur Welt, das herzensgute Kind. Es lag in einem Krippelein, ganz leise blies der Wind. Und lieblich sang Maria dort, dem Kinde wohlgesinnt. O Botschaft … 3. Von Gott, dem Vater aller Welt, ein Engel trat heran. Er kündete den Hirten gleich die frohe Botschaft an, dass Gottes Sohn in Bethlehem geborn für jedermann. O Botschaft … 4. Nun preiset alle unsern Herrn, mit Stimmen hell und warm. Und nehmt mit wahrer Herzlichkeit euch alle in den Arm. So loben wir die Weihnachtszeit, in der sich Gott erbarm’. O Botschaft … 442
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Habt ihr’s vernommen / Mennybol az angyal 2. Hirten, voll Freude jubeln wir heute |: überall, :| euch sei verkündet, wo ihr ihn findet: |: dort im Stall. :| 3. Gleich sollt ihr gehen, Jesus zu sehen, |: kommt herein! :| Er wird uns lösen, von allem Bösen |: uns befrein. :| 4. Sollt zu ihm treten, ihn anzubeten. |: Folgt dem Stern, :| kniet ihm zu Füßen, froh ihn zu grüßen, |: lobt den Herrn. :| 1. Menny Habt F ihr’s böl - ver az nom an F - men: gyal - - Christ le F ist jött - ge hoz kom zá F - - men tok, - - auf pász die to B¨ - Welt, rok, C - auf pász F die to G7 - Welt. rok! C - Hogy En F ge Bet - lein le - - sin hem D7 - gen, be - - weit si G‹ hört et - ve man’s - klin men C7 gen vén, - - ü lás F bers sá C - - Feld, tok, D‹ - ü lás bers sá C7 - - Feld. tok. F - c b F/C F/C 24 Mennybör az angyal b F/C œ œ j œ j œ œ œ œ j œ j œ œ œ œ ˙ œ œ ˙ œ œ J œ J œ œ œ œ J œ J œ œ œ œ ˙ œ œ ˙ Melodie und Text: aus Ungarn deutscher Text: Heidi Kirmße (*1925) 2014 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Istennek fia, aki született jászolban, jászolban, Őleszen néktek üdvözítőtök valóban, valóban. 3. Mellette vagyon az édesanyja, Mária, Mária. Barmok közt fekszik, jászolban nyugszik szent fia, szent fia. 4. El is mennének köszöntésére azonnal, azonnal, szép ajándékot vivén szívükben magukkal, magukkal. 5. A kis Jézuskát egyelőképpen imádják, imádják, a nagy Úristent ilyen nagy jóért mind áldják, mind áldják. 443
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Ich hör ihn / I hear them 1. Ich I hör hear G ihn, them, ich I hör hear ihn, them, ich I hör hear ihn them vor on D dem the Haus. roof! G Er The spannt rein G schon, deer - er are spannt com schon, ing, - er I spannt hear den each Schlit pranc D ten ing - - aus. hoof. G Und With mit a Klin jin D ge gle, - - lin jin - ge gle - - ling bell, - und and mit a Schnauf, clop, G Schnauf, clop, Schnauf clop, und and mit a Pol clat C ter, ter, - - Pol clat G ter, ter, - - Pol clat D ter ter - - schon at G/D die the Trep chim D pe ney - - rauf. top. Ich I hör hear G ihn, them, ich I hör hear ihn, them, ich I hör hear ihn them vor on D dem the Haus. roof! G c # . 41 Ich hör uhn I hear them # # # # œ j œ œ J œ j œ œ J œ J œ J œ J œ j œ j œ ‰ œ j œ œ J œ j œ œ J œ J œ J œ J œ j œ j œ œ j œ j œ j œ j œ j œ j œ œ j œ j œ œ œ œ j œ J œ J œ J œ J œ J œ j œ j œ j œ j œ œ œ ‰ œ j œ œ J œ j œ œ J œ J œ J œ J œ j œ j œ ‰ Melodie sowie deutscher und englischer Text: überliefert 2. Ich seh ihn, ich seh ihn, ich seh ihn klar vor mir. Da steht er, da steht er, Sankt Nikolaus ist hier. Und mit Klingelingeling und mit schnauf–schnauf–schauf und mit Polter, Polter, Polter leert den Sack er aus. Ich seh ihn, ich seh ihn, Sankt Nikolaus ist hier. 2. I see him, I see him, I see him plain and clear! He’s come down the chimney, Old Santa Claus is here. In a lovely crimson cloak, with a sack full of things. Oh, he’s filling all the stocking with the toys he brings. I see him, I see him, Old Santa Claus is here! 444
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de In diesen Winternächten 2. Die passenden Geschenke auszuwählen, ist oft nicht leicht, es kostet Zeit und Geld. Doch ohne Gaben würde etwas fehlen beim wichtigsten Geburtstagsfest der Welt. Da ist es schön, an andere zu denken, du freust dich auch, wenn man dich nicht vergisst. Das ist der Sinn, warum wir uns beschenken, und du spürst, dass bald Weihnachten ist! ™™ 1. In die leicht C sen kommt - Win dich ter Sankt - näch Ni G - ten ko - - ist laus - ein be Schim su C - mern, chen, - - der weil Glanz du F von in ei sei ner nem - - ganz Buch be ver son zeich - - dren net - - Zeit. bist. G Nun Es bren riecht F nen nach - wie Tan der nen - - Ker grün G - zen und - in Pfef den fer - - Zim C mern, - A‹ ihr ™™ war D‹ mes - Licht strahlt durch die Dun kel - heit. G - Viel - ku C chen, - A‹ und du 2. spürst, D‹ G und du spürst, C A‹ und du spürst, D‹ dass bald Weih G nach - ten - ist! C c 30 In diesen Winternächten 1. 3 œ j œ œ œ œ œ œ œ œ œ j œ ‰ Œ ‰ œ j œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Œ ‰ œ j œ œ œ œ œ œ œ œ œ j œ ‰ Œ ‰ œ j œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Œ ‰ œ j œ j œ ‰ Œ œ œ ˙ Œ œ œ ˙ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Œ ‰ Melodie und Text: Markus Munzer-Dorn (*1955) © Carus-Verlag, Stuttgart 3. Der Weihnachtsstern strahlt alle Jahre wieder, er weist den Weg zu einem kleinen Kind, und sogar Könige knien vor ihm nieder, die von dem Stern geleitet worden sind. Und wieder ist es, als ob Engel singen: »Ihr Menschen, dieses Kind ist Jesus Christ, es will den Frieden auf die Erde bringen!« Und du spürst, dass bald Weihnachten ist! 445
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Joy to the world/ Freu dich, o Welt 2. Joy to the earth, the Saviour reigns! Let men their songs employ, while fields and floods, rocks, hills and plains |: repeat the sounding joy, :| repeat, repeat the sounding joy. 3. No more let sins and sorrows grow, nor thorns infest the ground; he comes to make his blessings flow. |: Far as the curse is found, :| far as, far as the curse is found. 1. Joy Freu D to dich, the o world, Welt, the dein E‹ Lord Kö is nig A7 - come! naht! D Let Em earth pfang G - re den ceive Herrn A - und her King; sing! D Let Ein ev je ry des G - - heart Her D pre ze - pare öff - him ne G - room sich, D and und heav Him D en mel - - and und na Er ture de - - sing, kling, and und heav Him A en mel - - and und na Er ture de - - sing, kling, A7 and und heav Him D en, mel, - - and und G heav Him D en mel - - and und E‹ na Er ture de A - - sing. kling! D c ## D/A 32 Joy to the world ## ## ## D/A œ œ™ œ œ™ œ j œ œ œ™ œ j œ™ œ J œ™ œ J ˙™ ‰ œ J œ œ œ œ œ™ œ œ j œ J œ œ œ œ œ™ œ œ j œ j œ œ œ œ œ œ œ™ œ j œ œ œ œ œ œ œ™ œ j œ j œ œ J œ™ œ œ œ œ œ œ Œ 4. He rules the world with truth and grace, and makes the nations prove; the glories of his righteousness, |: and wonders of his love, :| and wonders, and wonders of his love. 446
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Melodie: »Antioch«, adaptiert von Lowell Mason 1836 nach G. F. Händel englischer Text: Isaac Watts (1674–1748) 1719, nach Psalm 86 und Lk 2,10 deutscher Text: Babette Dieterich (*1972) 2014 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Freu dich, o Welt, dein Heiland kommt! Ein jeder sing ein Lied! Und Feld und Wald und Wies und Stein |: sing alles freudig mit, :| sing alles, sing alles sehr freudig mit! 3. Sünde und Gram sind abgetan, von Dornen frei dein Weg. Denn Gottes Segen erfüllt die Welt, |: vom Fluch befreit dein Steg, :| vom Fluch, vom Fluche befreit dein Steg. 4. Er herrscht gerecht und voller Gnad, sodass ein jeder spürt, dass Liebe und Barmherzigkeit |: zu großem Segen führt, :| zu großem Segen, ja Segen führt. 447
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Kinder bringen den Frieden 2. Die Engel verkünden mit Gloria, dass Jesus, der Retter der Welt, ist da. Sie bringen die Botschaft von Gottes Liebe für euch und für alle, alle Kinder dieser Welt. 3. Als Kaspar* und Melchior und Balthasar, so wünschen wir euch nun ein gutes, neues Jahr voll Segen und Freude, voll Liebe und Glück, für euch und für alle, alle Kinder dieser Welt. # 1. Als c Kö G ni - ge - zie D hen - wir heu C te - hi naus, - G wir 34 Kinder bringen den Frieden # tra C gen - die Freu G/H de - von Haus C/A zu Haus, D wir wün G schen - den Frie D den - und # brin C gen - den Se G gen - für euch C und für al G/H le, - al le - Kin C/D der - die D7 ser - Welt. G œ j œ œ œ œ œ j œ œ j œ œ œ œ œ j Œ œ j œ œ œ œ œ j œ œ j œ œ œ ‰ œ j œ œ œ œ œ j œ œ j œ œ œ œ œ œ ‰ œ j œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ Œ Melodie: Marita Hasenmüller (*1962) 2006/2014 Text: Marita und Johanna Hasenmüller © Carus-Verlag, Stuttgart * Beim Nennen des Namens tritt das entsprechende Kind vor und verbeugt sich. 448
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Kinder, kommt und ratet (Der Bratapfel) pus Kin der, ten - - kommt, und sie lauft schnel prus ler, ten, - - sie gu holt euch cken - ei und nen sie - schlu Tel ler. cken, - - sie schnal Holt euch zen - ei und ne sie - Ga schme - bel! cken, - sie le Sper cken ret - - auf und den sie Schna schle bel, cken - - für den den ™™ ™™ den den gold knus brau pri - - nen gen - - Ap Ap fel! fel. - - Für Den den den den gold knus brau pri - - nen gen - - Ap Ap fel! fel. - - c ## 1. Kin 2. 3. D der, - kommt A7 und ra D tet, - was D im O A7 fen - bra D tet! - D7 35 Der Bratapfel ## Hört, G wie’s knallt und zischt, A7 bald wird D er auf ge - tischt, Hm - der ## Zip Zip Zip E‹7 fel, fel, fel, A7 - - - der den den Zap Zap Zap D fel, fel, fel, - - - ( ) Hm7 der den den Kip Kip Kip E‹7 fel, fel, fel, A7 - - - der den den Kap Kap Kap D fel, fel, fel, - - - ## der A7 gelb ro - te - Ap D fel. - Der der A7 gelb ro - te - Ap D fel! - (3. Sie) 1. 2. œ œ œ œ œ œ Œ Ó œ œ œ œ œ œ œ Œ œ Œ œ™ œ J œ œ œ œ œ Œ œ Œ œ œ œ™ œ j œ œ œ œ˙ Œ œ Œ œ œ œ œ™ œ j œ œ œ œ Œ œ œ™ œ j œ œ œ œ Ó œ œ œ œ œ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ Œ œ œ œ Melodie: Bobbi Fischer (*1965) 2014 Text: Fritz Kögel (1860–1904) und Emily Kögel (1877–1906) © Carus-Verlag, Stuttgart Von Elisabeth Fröschle und dem Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen. 449
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Knecht Ruprecht Melodie und Text: überliefert, 19. Jahrhundert Rup F recht, - Rup recht, - gu C7 ter - Gast, F hast F du mir was mit C7 ge - bracht? F - Hast F du was, dann setz B¨ dich nie der, - hast C7 du nichts, dann geh F nur wie der. - c b 69 Knecht Ruprecht b œ œ œ œ œ œ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ Œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ 450
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Komm, wir gehn nach Bethlehem 2. Hansl, blas die Flöte du, didel, dudel, didel, dudel, didel, dudel, dei! … 3. Seppl, spiel den Dudelsack, didel, dudel, didel, dudel, didel, dudel, dei! … 4. Und du, Görgel, streich die Fiedel, didel, dudel, didel, dudel, didel, dudel, dei! … 5. Christoph, lass den Bass erklingen, didel, dudel, didel, dudel, didel, dudel, dei! … F G ™™ G C C7 ™™ F C F c b 1. Komm, wir gehn nach Beth le - hem, - di del, - du del, - 37 Komm, wir gehn nach Bethlehem b di del, - du del, - di del, - du del, - dei! Je su - lein, - b Her re - mein, wie gen - woll’n wir dich gar fein. œ œ œ œ œ œ ˙ œ n J œ J œ J œ J œ n J œ J œ J œ J œ n J œ J œ J œ J ˙ œ b œ œ ˙ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Melodie und Text: Volkslied aus Böhmen Von Benedikt (11 Jahre), Julius (11 Jahre) und dem Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen. 451
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Mary had a baby 2. And she named him Jesus, oh, Lord, and she named him Jesus, oh, Lord, and she named him Jesus, oh, Lord, the people keep a-coming and the train done gone. 3. And where did she lay him? oh, Lord, … 4. Laid him in a manger, oh, Lord, … 5. Shepherds heard the singing, oh, Lord, … 6. Shepherds came to see him, oh, Lord, … 7. Angels watching ov’r him, oh, Lord, … ™™ c b 1. Ma F ry - had a ba Gm7 by, /F - oh, F Lord, B¨ C7/B¨ Ma Dm ry - had a ba Gm by, - 43 Mary had a baby b oh, B¨ Lord, C the Dm peo Am ple - keep a com F - ing - and the train F/C done C7 gone. F œ j œ j œ j œ j œ j œ™ ˙ œ j œ™ œ j œ j œ j œ j œ j œ™ ˙ œ J œ œ j œ J œ J œ J œ j œ J œ J œ J œ J œ œ œ ˙ Melodie und Text: Spiritual von der Insel St. Helena 452
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Merry Christmas, Halleluja! A F©‹7 E7 A F©‹7 E7 ™™ A A7 G D F© D‹ F A E D© A E E7 A E D© A E E A C E‹ F G7 C E‹ F G7 C F F©º C F©º D© E7 c ### Mer ry - Christ mas, - Hal le Hm7 - lu - ja! - Mer ry - Christ mas, - Hal le - lu Hm7 - ja! - 44 Merry Christmas, Halleluja! ## # Mer ry - Christ / mas, - Hal le / - lu - ja! - / Fro he - Weih / nacht, H7/9/ - Hal le / - lu - ja! - 1. ## # Weih / nacht, - H7/9/ Hal le / - lu - ja! - Fine nn n Fe liz - Na vi - dad! - He ri - ya No- 2. e li! - Joy eux - C/E No ël! - Buon /G Na ta / - le! D.C. al Fine - œ œ œ œ j œ j œ œ j œ j ˙ œ œ œ œ j œ j œ œ j œ j ˙ œ™ œ J œ œ J œ j œ œ J œ J œ J œ j œ jœ J ˙ œ™ œ j œ œ œ J œ J ˙ œ œ œ J œ j œ™ œ j œ œ J œ j ˙ ˙ ˙ œ™ œ j ˙ œ™ œ jœ™ œ j œ™ œ jœ™ œ j ˙ œ™ œ j œ™ œ J ˙ œ œ œ œ œ # ™ œ j ˙ Melodie: Wolfgang König (*1947) Text: Veronika te Reh (*1947) © Carus-Verlag, Stuttgart 453
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Niklas ist ein braver Mann Nik G las - ist D ein bra G ver - Mann, bringt G den klei D nen - Kin G dern - was, die Gro G ßen - lässt er lau G fen, - die kön D7 nen - sich was kau G fen. - 2 4 # 68 Niklas ist ein braver Mann # œ j œ j œ j œ j œ J œ j œ j ‰ œ j œ j œ j œ j œ J œ j œ j œ j œ J œ J œ j œ j œ œ J œ J œ j œ j œ j œ J œ œ j ‰ Melodie und Text: vom Niederrhein, 19. Jahrhundert 454
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Nun kommt all zum Kinde / Venite, adoriamo 2. Steht auf, Hirten, schauet, die Nacht gleicht dem Tage, sie strahlt ohne Frage, als wär Sonnenschein. Nun kommt all zum Kinde ... 3. Jetzt auf, Hirten, lasset die Herden dort stehen. Es ward nie gesehen solch eine Wundernacht. Nun kommt all zum Kinde ... 4. Kommt alle und betet zu Gott in dem Stalle. Er schuf einfach alles, so kniet vor ihm hin. Nun kommt all zum Kinde ... 1. Ve Nun ni kommt F - te, all C - a do zum - ria Kin F - mo de, - - il das na heut C to neu - Bam ge - bi bo F - - no, ren. - - il Für Fig uns F lio aus C - di er - vi ko F - - no ren, - - per der noi Hei C s'in land - car ist - nò. da. F - Ve Nun - ni kommt B¨ te, all - a do zum - ria Kin F - mo de, - - il das na heut G‹ to neu - Bam ge - bi bo F - - no, ren. - - il Für Fi uns B¨ glio aus - di er - vi ko F - - no ren. - - per der noi Hei G‹ s’in land C - car ist - nò. da. F - 6 8 b 46 Venite adoriamo b Refrain b b œ j œ™ œ j œ j œ j œ œ j œ œ j œ œ j œ œ œ j œ œ j œ œ j œ™ œ œ œ j œ œ j œ œ j œ œ j œ œ œ j œ™ œ œ J œ™ œ J œ J œ J œ œ J œ œ J œ œ j œ œ œ J œ œ J œ œ J œ™ œ œ œ J œ œ J œ œ J œ œ j œ œ œ J œ™ œ Melodie und italienischer Text: überliefert deutscher Text: Babette Dieterich (*1972) 2014 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) 2. Sorgete, pastori, che al pari del giorno, coi raggi d’intorno la notte spuntò. Venite … 3. Su dunque, pastori, lasciate l’ovile; che notte simile giammai non spuntò. Venite … 4. Venite adorate in povera culla quel Dio che dal nulla il tutto formò. Venite … 455
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. Komm, setz dich ans Fenster, du lieblicher Stern; malst Blumen und Blätter, wir haben dich gern. 3. Schneeflöckchen, du deckst uns die Blümelein zu, dann schlafen sie sicher in himmlischer Ruh. 4. Schneeflöckchen, Weißröckchen, komm zu uns ins Tal, dann baun wir den Schneemann und werfen den Ball. Schneeflöckchen, Weißröckchen 1. Schnee flöck D - chen, - Weiß röck A - chen, - wann kommst A7 du ge - schneit; D du wohnst D in den Wol G ken, - dein Weg A7 ist so weit. D 3 4 ## 53 Schneeflöckchen, Weißröckchen ## œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ Melodie: unbekannter Herkunft, die heutige Melodiefassung ist seit ca. 1945 gebräuchlich Text: nach Hedwig Haberkorn (1837–1902) Vom Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen. 462
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus den Weihnachtsliedern für Kinder von Carus und Reclam © 2014 CCarus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 3. And by the light of that same star, three wise men came from country far; to seek for a king was their intent, and to follow the star wherever it went. Nowell, Nowell … 4. This star drew nigh to the north-west, o’er Bethlehem it took its rest, and there it did both stop and stay right over the place where Jesus lay. Nowell, Nowell … 5. Then entered in those wise men three full reverently upon their knee, and offered there in his presence their gold, and myrrh, and frankincense. Nowell, Nowell … 6. Then let us all with one accord sing praises to our heavenly Lord, that hath made heaven and earth of noaught, and with his blood mankind hath bought. Nowell, Nowell … 3. Ein Stern stand so hell über Bethlehems Stall, und er strahlte viel heller als alle im All. Er wies den drei Weisen den Weg und das Ziel und sie brachten von Weihrauch und Myrrhe so viel. Noël, Noël, … 4. Die heilige Nacht hat ein Wunder voll- bracht, hat ein wärmendes Licht in den Winter ge- bracht. Ja mit Christus im Stall kam die Liebe zur Welt denn die Zeugen der Nacht haben es so er- zählt. Noël, Noël, … Melodie und Text: aus England (Cornwall) vor 1823 deutscher Text: Christoph Mohr (*1962) 2014 © Carus-Verlag, Stuttgart (dt. Text) Von Elisabeth Fröschle, Klaus K. Weigele und dem Kinderchor SingsalaSing Ochsenhausen für das Liederprojekt gesungen. 467
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    1. Abend wirdes wieder 2. Abends will ich schlafen gehn (Engelbert Humperdinck) 3. Aber heidschi bumbeidschi 4. Alles schweiget (Kanon) 5. Bald ist es wieder Nacht - Das Ringlein 6. Der Abendstern (Hoffmann von Fallersleben-Robert Schumann) 7. Der Mond ist aufgegangen 8. Der Wächter tutet in sein Horn 9. Eia popeia (Louis Spohr) 10. Es geht durch alle Lande 11. Es schaukeln die Winde (Engelbert Humperdinck) 12. Es wird schon gleich dunkel 13. Gut Nacht mein feines Lieb 14. Guten Abend gut Nacht (Johannes Brahms) 15. Guter Mond du gehst so stille 16. Hört ihr Herrn und lasst euch sagen 17. Kinderwacht (Robert Schumann) 18. Kindlein mein 19. Kommt gezogen kleine Vögel (Taubert) 20. Mariä Wiegenlied (Max Reger) 21. Nun ruhen alle Wälder 22. Nun wollen wir singen das Abendlied 23. O wie wohl ist mir am Abend (Kanon) 24. Puppenwiegenlied (Reinecke) 25. Sandmännchen (Die Blümelein sie schlafen) 26. Schlaf Herzenssöhnchen (Weber) 27. Schlaf in guter Ruh (Taubert) 28. Schlaf Kindchen balde 29. Schlaf Kindelein süße 30. Schlaf Kindlein schlaf 31. Schlaf wohl du Himmelsknabe du (Wiegenlied der Hirten) 32. Schlafe mein Prinzchen schlaf ein 33. Schlafe schlafe holder süßer Knabe (Franz Schubert) 34. Shlof main fegele 35. So schlaf in Ruh (Hoffmann von Fallersleben) 36. Still still still weil’s Kindlein schlafen will 37. Vöglein fliegt dem Nestchen zu (Peter Cornelius) 38. Wann die Kinder schlafen ein (Reinecke) 39. Weißt du wie viel Sternlein stehen 40. Wer hat die schönsten Schäfchen 471
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    007-1 säu selt Frieden nie der, und es ruht die Welt. 7. Abend wird es wieder 1. A bend wird es wie der, ü ber Wald und Feld G D G C Am G D 7 6 G Em Am G D G C Am G D G D 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 21 Melodie: Johann Christian Heinrich Rinck (1770–1846) Text: Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) Von Roman Trekel für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) Abend wird es wieder 2. Nur der Bach ergießet sich am Felsen dort, und er braust und fließet immer, immer fort. 3. Und kein Abend bringet Frieden ihm und Ruh, keine Glocke klinget ihm ein Rastlied zu. 4. So in deinem Streben bist, mein Herz, auch du: Gott nur kann dir geben wahre Abendruh. 472
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    049-1 zwei e diemich wei sen zu Him mels Pa ra dei sen. zwei e die mich de cken, zwei e die mich we cken, zwei zu mei ner Rech ten, zwei zu mei ner Lin ken, zwei zu mei nen Häup ten, zwei zu mei nen Fü ßen, 49. Abends, will ich schlafen gehn A bends, will ich schla fen gehn, vier zehn En gel um mich stehn: D G A D D D A H 7 7 7 A Em A D G A Hm D E Em Am H Em 7 6 7 7 7 C F D G G E A E A B Hm D 7 7 7 7 7 7 7 G G D F Am Am Em D m E Hm E D D A 7 A 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 14 Melodie: Engelbert Humperdinck (1854–1921), aus der Oper »Hänsel und Gretel« Text: Adelheid Wette (1858–1916) nach dem Volkslied »Abends wenn ich schlafen geh« aus »Des Knaben Wunderhorn« Von Sibylla Rubens und Ingeborg Danz für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) Abends, will ich schlafen gehn 473
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    WIEGENLIEDER Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam, ISBN 978-3-89948-131-0 © 2009 Carus-Verlag, Stuttgart www.wiegenlieder.org www.carus-verlag.com www.swr2.de www.zeit.de 063-1 beid schi bum bum! A ber heid schi bum beid schi bum bum. hoam und lasst dös kloan Büa ba le ganz al loan. A ber heid schi bum Muat ter aus gan ge, sie is ja aus gan ga und kimmt nim ma 63. Aber heidschi bum beidschi A ber heid schi bum beid schi, schlaf lan ge, es is ja dein 1. F C F C F B C C F 7 Aber heidschi bumbeidschi Melodie und Text: aus Südböhmen Von Jonas Kaufmann und Margarete Joswig für das Wiegenlieder-Projekt gesungen. 2. Aber heidschi bumbeidschi, schlaf süaße, die Engelein lassen di grüaße, sie lassen di grüaßn und lassen di fragn, ob du in‘ Himmel spazieren willst fahrn. Aber heidschi bumbeidschi ... 3. Aber heidschi bumbeidschi, in’ Himmel, da fahrt di a schneeweißer Schimmel, drauf sitzt a kloans Engerl mit oaner Latern, drein leuchtet vom Himmel der allerschenst Stern. Aber heidschi bumbeidschi ... 4. Und da Heidschi-Bumbeidschi is kumma und hat ma mei Büaberl mitg’numma. Er hat ma‘s mitg’numma und hat‘s neama bracht, drum wünsch i mein’ Büaberl a recht guate Nacht. Aber heidschi bumbeidschi ... 42 474
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    016-1 3. lo cken mitsü ßen Me lo di en Trä nen ins Au ge, Schwer mut ins Herz. 2. lo cken mit sü ßen Me lo di en Trä nen ins Au ge, Schwer mut ins Herz, 16. Alles schweiget (Kanon) 1. Al A les Hm schwei E get, A Nach A Hm ti gal E7 len A www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 34 Melodie und Text: Anonymus, früher fälschlich Mozart und Haydn zugeschrieben Von Sibylla Rubens, Ingeborg Danz und Christina Landshamer für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) Alles schweiget (Kanon) 475
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    061-1 er die ganze Nacht, die gan Nacht gar treu lich mich be wacht. macht; drein will ich mich le gen wohl mit Got tes Se gen, weil 23. Bald ist es wieder Nacht 1. Bald ist es wie der Nacht, ja wie der Nacht, mein Bett lein ist ge G D G D G C G D7 D G D G D G D G D 7 7 7 7 G D G D G C G D G 7 D ze www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 23 Melodie: Volksweise Text: Wilhelm Hey (1789–1854) Von Isabel Stürzl für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) Bald ist es wieder Nacht 2. Da schlaf ich fröhlich ein, ja fröhlich ein, gar sicher kann ich sein, vom Himmel geschwinde kommen Engelein linde und decken mich dann zu, ja mich dann zu, und schützen meine Ruh. 3. Und wird’s dann wieder hell, dann wieder hell, da wecken sie mich schnell; dann spring ich so munter vom Bettlein herunter; hab Dank, Gott Vater du! Gott Vater du! Ihr Englein auch dazu! 476
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    032-1 hab G7 ich dich Am den nochvon Her D7 zen so gern. G 32. Der Abendstern Langsam 1. Du lieb G D li 7 G cher C Stern, du Am leuch C test 7 so fern, H doch www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 30 Melodie: Robert Schumann (1810–1856), Nr. 1 aus »Liederalbum für die Jugend« op. 79 Text: Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) Der Abendstern 2. Wie lieb ich doch dich so herzinniglich! Dein funkelndes Äuglein blickt immer auf mich. 3. So blick ich nach dir, sei‘s dort oder hier: Dein freundliches Äuglein steht immer vor mir. 4. Wie nickst du mir zu in fröhlicher Ruh! O liebliches Sternlein, o wär ich wie du! 477
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    001-1 A aus 7 den B Wie sen D stei Gm F getder wei Dm ße B Ne bel wun C7 der bar. F Him Dm mel hell Gm und B klar. C Dm Der Wald C7 steht schwarz B und schwei Dm F get, und 1. Der Mond ist aufgegangen 1. F Der C Mond 7 F ist B auf F ge C gan 7 F gen, die A gold 7 nen B Stern D lein pran Gm gen F am B 6 C7 Dm 7 F F B 6 C7 Dm 7 A C7 F www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Der Mond ist aufgegangen 1 2. Wie ist die Welt so stille und in der Dämmrung Hülle so traulich und so hold als eine stille Kammer, wo ihr des Tages Jammer verschlafen und vergessen sollt. 3. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn. 4. Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel. Wir spinnen Luftgespinste und suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel. Melodie: Johann Abraham Peter Schulz (1747–1800) Text: Matthias Claudius (1740–1815) Von Christoph Prégardien für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) 5. Gott, lass dein Heil uns schauen, auf nichts Vergänglichs trauen, nicht Eitelkeit uns freun; lass uns einfältig werden und vor dir hier auf Erden wie Kinder fromm und fröhlich sein. 6. Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod; und wenn du uns genommen, lass uns in’ Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott. 7. So legt euch denn, ihr Brüder, in Gottes Namen nieder; kalt ist der Abendhauch. Verschon uns, Gott, mit Strafen und lass uns ruhig schlafen. Und unsern kranken Nachbarn auch! 478
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    021b-1 Plau dern lassen. Wir wol len schla fen gehn. Stra ßen, vor un serm Fens ter nur der Born will nicht vom 21. Der Wächter tutet in sein Horn 1. Der Wäch ter tu tet in sein Horn, und stil le sind die E B E B E B B E E E F Gm 7 7 Fm Fm B E E A E B A E 7 7 B 7 7/ 5 7/ 5 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 9 Born: Quelle, Brunnen Volksweise, nach »Sang und Klang fürs Kinderherz«, 1909 Von Hans Christoph Begemann für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) Der Wächter tutet in sein Horn 2. Die Lichter löschen langsam aus, schwarz hängt die Nacht hernieder, der Schlummer geht von Haus zu Haus und schließt die Augenlider. Wir wollen schlafen gehn. 3. Die Uhr schlug zehn, die Welt schlief ein, die Winde gehen müde. Kehr auch in unsre Herzen ein, du stiller Sternenfriede. Wir wollen schlafen gehn. 479
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    025-1 Schla G fe, D schla G fe, C schlaf du, G mein Em G Kinde D7 lein! G Es rüt G telt sich der Blü Am ten D baum, 7 er säu D7 selt wie G im D Traum: ni G cken D7 mit G den D7 Köp G A7 fen D auf G ih D7 ren Stän G ge A7 lein. D 25. Sandmännchen „Die Blümelein, sie schlafen“ 1. Die D7 Blü G me D7 lein, G sie D7 schla G A7 fen D schon G längst D7 im Mon G den D schein, D sie D www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 35 Sandmännchen »Die Blümelein, sie schlafen« Nach der Melodie von »Zu Bethlehem geboren« aus dem 16. Jahrhundert adaptiert vom Textdichter Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803–1869) Von Angelika Kirchschlager für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) 2. Die Vögelein, sie sangen so süß im Sonnenschein, sie sind zur Ruh gegangen in ihre Nestchen klein. Das Heimchen in dem Ährengrund, es tut allein sich kund. Schlafe, schlafe … 3. Sandmännchen kommt geschlichen und guckt durchs Fensterlein, ob irgend noch ein Liebchen nicht mag zu Bette sein. Und wo er nur ein Kindchen fand, streut er ihm in die Augen Sand. Schlafe, schlafe … 4. Sandmännchen aus dem Zimmer, es schläft mein Herzchen fein, es ist gar fest verschlossen schon sein Guckäugelein. Es leuchtet morgen mir Willkomm das Äugelein so fromm! Schlafe, schlafe … Heimchen: Grille 480
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    037-1 hel len Schein,Mut ter treu hü tet das Bett chen dein. wieg dich in Schlum mer, du lieb li ches Kind! Lass dich nicht stö ren den 37. Wiegenlied „Eia popeia“ Sanft 1. Ei a po pei a, so lei se, so lind F B C F C Dm G C C F C F 7 7 7 C F C F B Gm C F G F 7 C C F 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 11 Melodie: Louis Spohr (1784–1859), Nr. 1 aus »Sechs deutsche Lieder« op. 25 Text: Karl Emil Konstantin von Goechhausen (1778–1855) Eia popeia 2. Eia popeia, du liebliches Kind! Draußen da wütet wohl Sturm und Wind. Aber was geht uns das Draußen an! Innen ist Ruhe und draußen ist Wahn! 3. Eia popeia, geschwinde, geschwind schließe die Äuglein, du liebliches Kind. Mancher, ach, schlösse die seinen so gern! Aber es bleibet der Schlummer ihm fern. 4. Eia popeia, du liebliches Kind! Engel dir stille Begleiter sind. Lassen der schmerzenden Sorge nicht Raum, lächeln und spielen mit dir im Traum. 5. Eia popeia, so leise, so lind wieg dich in Schlummer, du liebliches Kind! Schein vergeht, aus dem Tag wird Nacht, Muttertreu liebend wohl ewig wacht. 481
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    021c-1 Him D mel ist seinVa G ter land, C vom lie D ben B Gott Hm E ist 7 er D ge A sandt. D Au D ge kann ihn se E 7 hen, A doch B al Hm les sie E 7 het er. A Der A7 24. Es geht durch alle Lande 1. Es geht D durch al le Lan de ein En G gel Em still um A her; kein A 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 24 Melodie: Carl Gotthelf Glaeser (1781–1829) Text: Carl Ludwig Theodor Lieth (1776–1850) Von Dörthe Haring für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) Es geht durch alle Lande 2. Er geht von Haus zu Hause, und wo ein gutes Kind bei Vater oder Mutter im Kämmerlein sich findt; da wohnt er gern und bleibet da und ist dem Kinde immer nah. 3. Und geht das Kind zur Ruhe, der Engel weichet nicht, er hütet treu sein Bettchen bis an das Morgenlicht; er weckt es auch mit stillem Kuss zur Arbeit und zum Frohgenuss. 4. O holder Engel führe auch mich den Kindern zu, die du so gern begleitest, zur Arbeit, Spiel und Ruh; bei solchen Kindern lieb und fein, da mag auch ich so gerne sein. 482
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    048-1 Au G7 gen nicht zu, C, sie C7 le Dm gen Dm sich 7/ 5 nicht C G mit den an G7 dern zur Ruh. C klein, Am sie Em schla H fen nicht H7 ein, Em sie schlie G7 ßen die strah C len den Am 3. Nur ein zig die Ster Am ne am Him E7 mel so fer Am ne, , ob groß E 7 o der Mut wer A7 ter den erst ge deckt Dm wach , beim die Zwit Vö Gm7 gel schern chen C der 7 Schwal süß F bis ben der B hoch Mor F o C gen ben sie C7 am weckt. F Dach. dicht schnell F A und die F re Äu C gen ge sich C lein 7 nicht. F hell. Sie Da schla Dm at men fen vom so lei Flü se gel und der 48. Es schaukeln die Winde Sehr ruhig 1. 2. Bei Es F schau Müt ter keln lein die Win lie gen de die das Läm Nest mer in und der schmie C Lin 7 gen de, , ans da Fell schlie sich ßen so sich Es schaukeln die Winde www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 483
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    se lig undfest, , wie’s Lämm Gm7 chen C im 7 Stall, F , wie der B Vo F C gel im C7 Nest! F Nacht F A he rum F C tollt und C 7 F wacht. Drum schlaf Dm nur, mein Lieb ling, , schlaf 5. Denn der darf nicht sin F gen am Mor gen und sprin C7 gen, , wer wäh rend der groß F 7 o der klein, B , sie Gm müs 7 sen C ins 7 himm F li sche B Bett F C chen C hi 7 nein. F reckt, B der Vo Gm gel sich streckt, A dann müs C7 sen die Ster F ne, ob C7 4. Wenn a ber mit La C7 chen die Kin der er wa F chen, , das Lämm chen sich A7 Dm www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Melodie: Engelbert Humperdinck (1854–1921), Leipzig 1901 (EHWV 115) Text: Elisabeth Ebeling (1828–1905) Von Julia Kleiter für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) 484
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    013-1 woan. weinen. Hei Hei hei, hei, hei hei hei! hei! Schlaf Schlaf süaß, süß,herz herz liebs liabs Kind! Kind! Lieb Kind ling, lein, dem dem kloan, kleinen. du Du magst magst ja ja nicht net schla schla fen, fn, ich i hör hör dich di nur nur dir dir her, her, mein mei Hei Hei land, land, auf auf d’Wacht. d’Wacht. Will Wir sin sin gen ga a ein Lia Lied dl, lein dem dem 13. Es wird scho glei dumper 1. 1. Es Es wird wird scho schon glei gleich dun dum pa, kel, es es wird wird scho ja schon glei Nacht, Nacht, drum drum kimm komm i ich zu zu E A E A E A E A E A E 7 7 7 7 A E A E A A F Hm E 7 7 7 A H E A E A Hm A E 7 7 7 E A E A E A E A 7/ 7 7 F 7 7 9 H7 A E 40 Es wird schon gleich dunkel www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 485
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2. Vergiss jetzt, o Kindlein, dein‘ Kummer, dein Leid, dass du da musst leiden im Stall auf der Heid‘. Es ziern ja die Engel dein Krippelein aus, möcht schöner nicht sein in dem vornehmsten Haus. Hei-hei, hei-hei! Schlaf süß, herzliebs Kind! 3. Ja Kindlein, du liegst dort im Kripplein so schön; mir scheint, ich kann niemals von dir dort weggehn. Ich wünsch dir von Herzen die süßeste Ruh; die Engel vom Himmel, die decken dich zu. Hei-hei, hei-hei! Schlaf süß, herzliebs Kind! 4. Schließ zu deine Äuglein in Ruh und in Fried, und gib mir zum Abschied dein‘ Segen nur mit. Dann wird auch mein Schlafen ganz sorgenlos sein, dann kann ich mich ruhig aufs Niederleg‘n freun. Hei-hei, hei-hei! Schlaf süß, herzliebs Kind! Melodie und Text: Christkindl-Wiegenlied aus Tirol, erstmals 1913 von Friedrich Kohl und Josef Reiter veröffentlicht Von der Pfälzischen Kurrende für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) 2. Vergiss jetzt, o Kinderl, dein Kummer, dei Load, dass du da muasst leid’n im Stall auf da Hoad. Es ziern ja die Engerl dei Liegestatt aus, möcht schöner net sein drin an König sei Haus. Hei-hei, hei-hei! Schlaf süaß, herzliabs Kind! 3. Ja Kinderl, du bist halt im Kripperl so schön, mi ziemt, i kann nimmer da weg von dir gehn. I wünsch dir von Herzen die süaßeste Ruah, die Engerl vom Himmel, si decken di zu. Hei-hei, hei-hei! Schlaf süaß, herzliabs Kind! 4. Schließ zua deine Äugerl in Ruh und in Fried, und gib ma zum Abschied dein Segn no grad mit! Dann wird a mein Schlaferl so sorgnlos sein, dann kann i mi ruhig aufs Niedalegn freun. Hei-hei, hei-hei! Schlaf süaß, herzliabs Kind! 486
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    027-1 Nacht, gut Nacht,mein fei nes Lieb, schlaf wohl in Näch ten lind! dich die En gel hü ten all, die in dem schö nen Him mel sind. Gut Nacht, gut Nacht, mein fei nes Lieb, gut Nacht, schlaf wohl, mein Kind! Dass 27. Gut Nacht, mein feines Lieb 1. Gut Nacht, gut Nacht, mein fei nes Lieb, gut Nacht, schlaf wohl, mein Kind! Gut F D Gm C F 7 F F D Gm C 7 7 F F B C C 7 7 F F D Gm C 7 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 2 Melodie und Text: Ständchen vom Mittelrhein, aufgezeichnet von Friedrich Silcher (1789–1860), dort als Liebeslied mit 3 Strophen. Die 2-strophige Fassung nach H. Fraunhofer, »Deutsche Wiegenlieder«, um 1909 Von Dorothee Mields für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) Gut Nacht, mein feines Lieb 2. Es singt im Busch die Nachtigall im klaren Mondenschein. Der Mond schaut in das Fenster dir, guckt in dein stilles Kämmerlein. Gut Nacht, gut Nacht, mein feines Lieb, gut Nacht, mein Kindelein! 487
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    024-1 früh, wenn Gottwill, wirst du wie der ge weckt. früh, A wenn Gott will, E wirst du wie B der ge weckt, E mor E gen Näg B 7 lein be steckt, schlupf un B 7 ter die Deck: E Mor E 7 gen 16. Wiegenlied „Guten Abend, gut Nacht“ Zart bewegt 1. Gu ten E A bend, gut Nacht, mit Ro E sen be dacht, B 7 mit 7 7 A E E B 7 B 7 E www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 16 Guten Abend, gut Nacht 2. Guten Abend, gut Nacht, von Englein bewacht, sie zeigen im Traum dir Christkindleins Baum. Schlaf nun selig und süß, schau im Traum‘s Paradies. Näglein: unsere heutigen Gewürznelken, die in früheren Zeiten an die Wiege gesteckt wurden, um Krankheiten und Insekten fernzuhalten. Melodie: Johannes Brahms (1833–1897), Nr. 4 aus »Fünf Lieder für eine Stimme« op. 49, nach einer Volksweise Text: »Des Knaben Wunderhorn«, 1808 (Strophe 1), Georg Scherer 1824–1909 (Strophe 2) Von Ingeborg Danz für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) 488
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    003-1 Schim mer gieße Frie den ins be dräng te Herz hi nein. freund lich je dem Mü den in das stil le Käm mer lein, und dein Schöp fers wei ser Wil le hieß auf je ner Bahn dich ziehn. Leuch te 3. Guter Mond, du gehst so stille 1. Gu ter Mond, du gehst so stil le durch die A bend wol ken hin; dei nes F C F C F 7 7 F F F C C7 7 C C C F B 7 7 F C F F F C C7 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 31 Melodie: Volksweise seit Anfang des 19. Jahrhunderts, nach einem 7-strophigen Liebeslied Text: Karl Enslin (1819–1875) Von Olaf Bär für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) Guter Mond, du gehst so stille 2. Guter Mond, du wandelst leise an dem blauen Himmelszelt, wo dich Gott zu seinem Preise hat als Leuchte hingestellt. Blicke traulich zu uns nieder durch die Nacht aufs Erdenrund. Als ein treuer Menschenhüter tust du Gottes Liebe kund. 3. Guter Mond, so sanft und milde glänzest du im Sternenmeer, wallest in dem Lichtgefilde hehr und feierlich einher. Menschentröster, Gottesbote, der auf Friedenswolken thront, zu der schönsten Morgenröte führst du uns, o guter Mond! 489
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    022-1 Herr, durch deine Güt und Macht, schenk uns ei ne gu te Nacht! Men schen wa chen kann nichts nüt zen, Gott muss wa chen, Gott muss schüt zen; Zehn Ge bo te setzt’ Gott ein; gib, dass wir ge hor sam sein! 10. Hört, ihr Herrn, und lasst euch sagen 1. Hört, ihr Herrn, und lasst euch sa gen, uns re Glock hat zehn ge schla gen! D Hm F Hm E A m D D D D G G Em A A A 7 7 D D D D D Hm G A A 7 A D D D D D G A A G Em A D 7 7 A 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 10 Melodie: nach einem Choral aus dem »Nürnberger Gesangbuch« von 1731 Text: Nachtwächterlied aus dem 18. Jahrhundert in sieben Strophen nach Erk Böhme, »Deutscher Liederhort«, 1893/94 Von Kurt Moll für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) Hört, ihr Herrn, und lasst euch sagen 2. Hört, ihr Herrn, und lasst euch sagen, unsre Glock hat elf geschlagen! Elf der Jünger blieben treu; hilf, dass wir im Tod ohn Reu. Menschenwachen … 3. Hört, ihr Herrn, und lasst euch sagen, unsre Glock hat zwölf geschlagen! Zwölf, das ist das Ziel der Zeit; Mensch, bedenk die Ewigkeit! Menschenwachen … 4. Hört, ihr Herrn, und lasst euch sagen, unsre Glock hat eins geschlagen! Eins ist allein der ew‘ge Gott, der uns trägt aus aller Not! Alle Sternlein müssen schwinden, und der Tag wird sich einfinden; danket Gott, der uns die Nacht hat so väterlich bedacht. 490
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    033-1 der ha lie ben ein be lie Gott ben hält des Au selbst ge die drauf. Wacht. schla Englein fen stehn, gehn, reicht de nun cken sie nicht zu, mehr der Eng de cken sie lein auf, Macht, 33. Kinderwacht 1. 2. Einfach Wenn Wenn from a F ber me Kind auf B lein die schla Kind F fen lein gehn, C stehn, an die ih bei rem den Bett Eng zwei lein C 6 B 6 F C C C C F B B C F C C Gm Gm D D F D 7 7 7 7 B B G C F B F m6 7 7 F C 7 7 F 7 B www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 7 Um das Mitsingen zur CD zu erleichtern, wurden die Pausentakte, in denen nur das Klavier spielt, mit abgedruckt. Melodie: Robert Schumann (1810–1856), Nr. 12 aus »Liederalbum für die Jugend« op. 79 Text: »Fliegendes Blatt«, vermutlich Melchior von Diepenbrock (1798–1853) Von Marcus Ullmann für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) Kinderwacht 491
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    008-1 men. Ei aWie ge, Wie ge mein, schlaf, mein Kind lein, schlaf nun ein. 8. Kindlein mein 1. Kind Und der lein mein, Mond kommt schlaf doch auch ein, schon weil wie die der Stern an lein ge kom schwom men. 1. F C F C C F C F 2. C C F F 7 7 7 7 F www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 17 Die 2. Strophe ist in zwei Varianten überliefert. Melodie und Text: Volkslied aus Mähren Von Birgid Steinberger für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) Kindlein mein 2. Kindlein mein, schlaf doch ein, Vöglein fliegt vom Baume; fliegt geschwind zu meinem Kind, singt ihm vor im Traume. Eia Wiege, Wiege mein, schlaf, mein Kindlein, schlaf nun ein. 2. Kindlein mein, schlaf doch ein, denn die Nacht kommt nieder. Und der Wind summt dem Kind seine Wiegenlieder. Eia Wiege, Wiege mein, schlaf, mein Kindlein, schlafe ein. 492
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    057-1 Ruh, lu lulu lu lu, schlaf in Ruh, lu lu lu lu lu. sin gen, helft mir sin gen und mein Kind in Schlum mer brin gen. Schlaf in eu ren leich ten Schwin gen mei nes Kind leins Au gen zu, helft mir 57. Wiegenlied „Kommt gezogen, kleine Vögel“ Andante con moto 1. Kommt ge zo gen, klei ne Vö gel, kommt ge flo gen, deckt mit F C F C F 7 7 F C F C F 7 7 Dm G Gm C F Dm G Gm C F 7 7 7 5 7 Dm Dm F F F F C C 7 C 6 C 7 Dm 7 7/ 5 7/ 5 7/ www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 20 Melodie: Wilhelm Taubert (1811–1891), Nr. 7 aus »Klänge aus der Kinderwelt« op. 68 Text: Wilhelm Wackernagel (1806–1869) Von René Schirrer für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) Kommt gezogen, kleine Vögel 2. Weht, ihr holden Düfte bunter Blumendolden, wehe, Blütenduft der Linde, meines Kindleins Augen zu. Abendwinde, flüstert leise, flüstert leise meinem Kinde: Schlaf in Ruh … 493
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    045-1 ße, schlaf dolciss. rit. nun ein! festan dei ner Mut ter Brust! Schlaf, Kind lein, sü Lä cheln, hol der dei nes Schlum mers Lust, leg dein mü des Köpf chen sü ße, schlaf rit. dolciss. nun ein! a tempo Hold ist dein F Zu ih ren Fü ßen singt ein bun tes Vö ge lein: Schlaf, Kind lein, durch D die Blät ter lei se weht Am der war Dm me E Som mer Am wind. C 45. Mariä Wiegenlied Allegretto F Ma F ri a sitzt am Ro sen hag und wiegt C ihr Je sus F kind, 7 7 7 F C Dm Am 7 B F Gm C F F 7 6 C F D 7 Fm B C Fm C F F Am B m 7 7 F F C Gm 6 7 C7 C7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 41 Mariä Wiegenlied Rosenhag/Hag: Hecke oder eingehegtes Gelände Um das Mitsingen zur CD zu erleichtern, wurden die Pausentakte, in denen nur das Klavier spielt, mit abgedruckt. Melodie: Max Reger (1873–1916), Nr. 52 aus »Schlichte Weisen« op. 76 · Text: Martin Boelitz (1874–1918) Von Christina Landshamer für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) 494
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    015-1 gin nen, waseu rem Schöp fer wohl ge fällt. a ber, mei ne Sin nen, auf, auf, ihr sollt be Fel Dm A der, es C7 schläft F die C gan F ze Welt; C G C A ihr 15. Nun ruhen alle Wälder 1. Nun F ru F hen C al F le Wäl Gm7 C7 F der, Vieh, Dm Men F schen, Städt’ C und A 7 Dm C F F Gm A Dm F C Am 7 Dm G C C F C F Gm F C F 7 7 7 7 7 C 25 Nun ruhen alle Wälder 2. Wo bist du, Sonne, blieben? Die Nacht hat dich vertrieben, die Nacht, des Tages Feind. Fahr hin, ein andre Sonne, mein Jesus, meine Wonne, gar hell in meinem Herzen scheint. 3. Der Tag ist nun vergangen, die güldnen Sternlein prangen am blauen Himmelssaal; also werd ich auch stehen, wenn mich wird heißen gehen mein Gott aus diesem Jammertal. 4. Der Leib eilt nun zur Ruhe, legt ab das Kleid und Schuhe, das Bild der Sterblichkeit; die zieh ich aus, dagegen wird Christus mir anlegen den Rock der Ehr und Herrlichkeit. 5. Das Haupt, die Füß und Hände sind froh, dass nun zum Ende die Arbeit kommen sei. Herz, freu dich, du sollst werden vom Elend dieser Erden und von der Sünden Arbeit frei. www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 495
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    www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de Küchlein: Küken Melodie: aus dem 16. Jahrhundert, nach »Innsbruck, ich muss dich lassen« Text: Paul Gerhardt (1607–1676) Von Christian Gerhaher für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) 6. Nun geht, ihr matten Glieder, geht hin und legt euch nieder, der Betten ihr begehrt. Es kommen Stund und Zeiten, da man euch wird bereiten zur Ruh ein Bettlein in der Erd. 7. Mein Augen stehn verdrossen, im Nu sind sie geschlossen. Wo bleibt dann Leib und Seel? Nimm sie zu deinen Gnaden, sei gut für allen Schaden, du Aug und Wächter Israel‘. 8. Breit aus die Flügel beide, o Jesu, meine Freude, und nimm dein Küchlein ein! Will Satan mich verschlingen, so lass die Englein singen: Dies Kind soll unverletzet sein. 9. Auch euch, ihr meine Lieben, soll heute nicht betrüben kein Unfall noch Gefahr. Gott lass euch selig schlafen, stell euch die güldnen Waffen ums Bett und seiner Engel Schar. 496
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    018-1 C lied und F be B ten, F dass B Gott F C uns be C hüt. F 18.Nun wollen wir singen das Abendlied 1. Nun F wol C7 len F Am wir sin B gen Dm Gm das A F A bend F B www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 22 Melodie: Volksweise aus dem Odenwald Text: aus dem Odenwald (Strophe 1, 2), Friedrich Hindelang, um 1900 (Strophe 3, 4) Von Michael Volle für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) Nun wollen wir singen das Abendlied 2. Es weinen viel Augen wohl jegliche Nacht, bis morgens die Sonne erwacht. 3. Es wandern viel Sternlein am Himmelsrund, wer sagt ihnen Fahrweg und Stund? 4. Dass Gott uns behüt, bis die Nacht vergeht: Kommt, singet das Abendgebet. 497
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    019-1 3. Bim, bam, bim,bam, bim, bam. 2. wenn zur Ruh die Glo cken läu ten, Glo cken läu ten: 19. O, wie wohl ist mir am Abend 1. F O wie F wohl ist B mir am A F bend, B mir am A F bend, www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 29 Melodie und Text: volkstümlich, nach dem Kanon »Ich bin fröhlich« von Carl Friedrich Schulz (1784–1850) Von René Schirrer, Franz-Josef Selig und Cornelius Hauptmann für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) O wie wohl ist mir am Abend 498
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    030b-1 mit dem kleinen Wi ckel-, Wi ckel schwänz chen, schlaf, mein Püpp chen, schlaf! sing ich dir vom klei nen Schaf, sing ich dir vom Wat schel gäns chen schlaf, und mach die Äug lein zu! Liegst du still und schläfst du brav, Schlaf, Püpp chen,schlaf, schla fe in Ruh, schlaf, Püpp chen, kannst im Bett chen blei ben mor gen so wie heut, hast da zu die Zeit. schlaf, und mach die Äug lein zu! Darfst nicht le 3 sen und schrei ben, 30. Puppenwiegenlied Andantino, in wiegendem Tempo Schlaf, Püpp chen, schlaf, schla fe in Ruh, schlaf, Püpp chen, C G C 7 G C C F 7 Dm G C G C G C 7 7 7 7 C C G7 G C C F 7 Dm C C G G 7 7 7 G G C C 7 7 1. 2. www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 27 Puppenwiegenlied Melodie: Carl Reinecke (1824–1910), Nr. 8 aus »Zehn Kinderlieder« op. 75 Text: volkstümlich Von Lea Kübler für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) 499
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    026-1 still wie imGrab, schlaf nur, ich weh re die Flie gen dir ab. blau en Guck äu ge lein zu. Al les ist ru hig und 26. Wiegenlied „Schlaf, Herzenssöhnchen“ 1. Schlaf, Her zens söhn chen, mein Lieb ling bist du, schlie ße die Andante con moto C G C H 7 7 Em D G C G 7 7 C F G C G C 7 7 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 37 Melodie: Carl Maria von Weber (1786–1826), Nr. 2 aus »Fünf Gesänge mit Gitarre« op. 13 Text: Franz Carl Hiemer (1768–1822) Von Juliane Banse für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) Schlaf, Herzenssöhnchen 2. Jetzt noch, mein Püppchen, ist goldene Zeit, später, ach später ist‘s nimmer wie heut; stellen erst Sorgen ums Lager sich her, Herzchen, da schläft sich‘s so ruhig nicht mehr. 3. Engel vom Himmel, so lieblich wie du, schweben ums Bettchen und lächeln dir zu. Später zwar steigen sie auch noch herab, aber sie trocknen nur Tränen dir ab. 4. Schlaf, Herzenssöhnchen, und kommt gleich die Nacht, sitzt deine Mutter am Bettchen und wacht, sei es so spät auch und sei es so früh, Mutterlieb, Herzchen, entschlummert doch nie. 500
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    039a-1 Bett ler läuftder Pfor te zu, schlaf in gu ter Ruh. Hünd chen hat den Mann ge bis sen, hat des Bett lers Kleid zer ris sen, hö re, wie der Re gen fällt, hör, wie Nach bars Hünd chen bellt: 39a. Wiegenlied „Schlaf in guter Ruh“ Andantino con moto 1. Schlaf in gu ter Ruh, tu die Äug lein zu, D G D D A D A D 7 F F Hm E A A G 7 7 7 D G G D A D 6 7 A www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 26 Schlaf in guter Ruh Melodie: Wilhelm Taubert (1811–1891), Nr. 5 aus »Zwölf Gesänge« op. 27, Heft 1 Text: Stephan Schütze (1771–1839) Von Sibylla Rubens für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) 2. Still, mein süßes Kind, draußen weht der Wind. Häschen, Häschen spitzt das Ohr, sieht aus langem Gras hervor: Jäger kommt im grünen Kleide, jagt das Häschen aus der Weide, Häschen läuft geschwind, geschwind, still, mein süßes Kind. 3. Schlaf die Wänglein rot, hast noch keine Not. Täubchen fliegt auf Feld und Flur, fliegt und sucht ein Körnchen nur: ach! die Kleinen, still und bange, sprechen: »Mutter bleibt so lange«, Mutter bleibt bis Abendrot: schlaf, hast keine Not. 4. Kannst nur ruhig sein, Bettler kehrt schon ein. Häschen schläft auf Stacheldorn, Häschen liegt nun schon im Korn, Täubchen füttert seine Jungen, Vöglein hat nun ausgesungen, müd ist alles, groß und klein, schlaf nur ruhig ein. 501
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    028-1 Kind D chen, bal D de, A schlaf, 7 Kind Hm F7 G chen, D bal A A7 de. D brin E7 gen dem Kind A chen den Schlaf E7 bald wie A7 der. D Schlaf, de, sie flie E7 gen im A Wal de bald hoch, E7 bald nie A der und 28. Wiegenlied „Schlaf, Kindchen, balde“ Moderato 1. Schlaf, D Kind A7 chen, bal D de! D D Die 7 Vö G D gel G flie D gen D im Wal D www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 19 Melodie: Karl Friedrich Curschmann (1805–1841), Nr. 4 aus »Fünf Lieder« op. 5 Text: Wilhelm Wackernagel (1806–1869) Von Jan Kobow für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) Schlaf, Kindchen, balde 2. Schlaf, Kindchen, balde! Ein Bäumchen steht im Walde, und wenn man an dem Bäumchen rüttelt, so wird der Schlaf herabgeschüttelt. Schlaf, Kindchen, balde, schlaf, Kindchen, balde. 3. Schlaf, Kindchen, balde! Die Vögel fliegen im Walde, da kommen die Vögel schon alle wieder und setzen den Schlaf auf dein Bettchen nieder. Schlaf, Kindchen, balde, schlaf, Kindchen, balde. 502
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    017-1 wer Schla den fe, dich mein ’nü Kin de ber lein, ins Him schlaf mel bald reich ein. tragen. Schlaf, Schlaf, Kin Kin de de lein, lein, sü bal ße. de. grü Wal ßen. de. Sie Sie las flie sen gen dich im grü grü ßen nen und Wald las aus sen dir und ein. sa gen, sie 17. Schlaf, Kindelein, süße 1. 2. Schlaf, Schlaf, Kin Kin de de lein, lein, sü bal ße, de, die die En Vö ge ge lein lein las flie sen gen dich im F C F C F B 7 F Gm Am B F 7 Gm Am B F F Dm C F 7 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 4 Melodie und Text: Volksweise aus Mähren Von Michael Nagy für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) Schlaf, Kindelein, süße 503
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    004a-1 Bäu me lein,da fällt he rab ein Träu me lein. Schlaf, Kind lein, schlaf! 4. Schlaf, Kindlein, schlaf 1. Schlaf, Kind lein, schlaf! Der Va ter hüt’ die Schaf, die Mut ter schüt telt’s F C F F C F C 7 7 F F F F C C7 7 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 33 Melodie: nach einer Volksweise von Johann Friedrich Reichardt (1781) Text: aus »Des Knaben Wunderhorn« Band III, 1808 Von Cornelia Kallisch für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) Schlaf, Kindlein, schlaf 2. Schlaf, Kindlein, schlaf! Am Himmel ziehn die Schaf. Die Sterne sind die Lämmerlein, der Mond, der ist das Schäferlein. Schlaf, Kindlein, schlaf! 3. Schlaf, Kindlein, schlaf! So schenk ich dir ein Schaf mit einer goldnen Schelle fein, das soll dein Spielgeselle sein. Schlaf, Kindlein, schlaf! 504
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    020-1 Schla fe, schlafe, Him mels söhn chen, schla fe! ar men Hir ten sin gen dir ein her zig’s Wie gen lied lein für: fä cheln En ge lein in Ruh mit sanf tem Him mels wind. Wir 20. Wiegenlied der Hirten an der Krippe zu Bethlehem Sehr gemäßigt und zart 1. Schlaf dolce wohl, du Him mels kna be du, schlaf wohl, du sü ßes Kind, dich E E B B E A E E B E 7 7 B B B B 7 E poco sosten. Cm7 F7 7 dolce E B 7 E B 7 E E B 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 38 Melodie: Heinrich Reimann (1850–1906) nach einer Melodie aus dem Glatzer Land (Schlesien) Text: Christian Friedrich Daniel Schubart (1739–1791); original drei Strophen Von Benoît Haller für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) Wiegenlied der Hirten »Schlaf wohl, du Himmelsknabe du« 2. Maria hat mit Mutterlieb dich leise zugedeckt, und Josef hält den Hauch zurück, dass er dich nicht erweckt. Die Schäflein, die im Stalle sind, verstummen vor dir, Himmelskind. Schlafe, schlafe, Himmelssöhnchen, schlafe! 505
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    023-1 Schla fe beimsil ber nen Schein. Schla fe, mein Prinz chen, schlaf ein. Lu na mit sil ber nem Schein gu cket zum Fens ter he rein. Gar ten und Wie se ver stummt, auch nicht ein Bien chen mehr summt. 23. Wiegenlied „Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein“ 1. Schla fe, mein Prinz chen, schlaf ein, es ruhn Schäf chen und Vö ge lein. F C F B F 7 F F C C C 7 7 B B F C C C F F F 7 7 A F www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 32 Melodie: lange W. A. Mozart (KV 350), dann Bernhard Flies zugeschrieben, nach neueren Forschungen von Friedrich Anton Fleischmann (1766–1798) Text: Friedrich Wilhelm Gotter (1746–1797), aus dem Schauspiel »Esther« 1796 Von Andreas Scholl für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein 2. Auch in dem Schlosse schon liegt alles in Schlummer gewiegt, reget kein Mäuschen sich mehr, Keller und Küche sind leer. Nur in der Zofe Gemach tönet ein schmelzendes »Ach«. Was für ein »Ach« mag dies sein? Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein. 3. Wer ist beglückter als du? Nichts als Vergnügen und Ruh! Spielwerk und Zucker vollauf und auch Karossen im Lauf. Alles besorgt und bereit, dass nur mein Prinzchen nicht schreit. Was wird das künftig erst sein? Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein. 506
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    mil de Labe bringt dir schwe bend die ses Wie gen band. lei se wiegt dich dei ner Mut ter Hand; sanf te Ru he, 35. Wiegenlied „Schlafe, holder, süßer Knabe“ Langsam Schla fe, schla fe, hol der, sü ßer Kna be, 035-1 1. F C F C 7 7 F F F F C C C7 7 F F F F C C C 7 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 36 Melodie: Franz Schubert (1797–1828), op. 98,2 D 498 Text: Anonymus, früher Matthias Claudius zugeschrieben Von Britta Schwarz für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) Schlafe, schlafe, holder, süßer Knabe 2. Schlafe, schlafe in dem süßen Grabe, noch beschützt dich deiner Mutter Arm, alle Wünsche, alle Habe fasst sie liebend, alle liebewarm. 3. Schlafe, schlafe in der Flaumen Schoße, noch umtönt dich lauter Liebeston, eine Lilie, eine Rose, nach dem Schlafe werd sie dir zum Lohn. 507
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    062-1 Kol z’man dubist yung, kenst du shlo fen gring, la chen fun altz ding, ai lu lu. shlof un cho lem zis fun der velt ge nis, ai lu lu lu. shlof ge shmak main kind, shlof un zai ge zund, ai lu lu lu, 62. Sholf mein Fegele Shlof main fe ge le, mach tzu dain e ge le, ai lu lu lu, Am Dm Am Am Am Dm 7 H7 E E Dm G 7 7 Hm C F H E Am 5 7/ 7 7 7/ m 5 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 5 Traditionelles Lied galizischer Juden aus dem 19. Jahrhundert in jiddischer Sprache. Das Jiddische entwickelte sich im Mittelalter auf der Grundlage mittelhochdeutscher Dialekte. Von Helene Schneiderman für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) Shlof main fegele Freie Übersetzung: Schlaf, mein Vögelchen, mach deine Augen zu, ai-lu-lu-lu, schlaf schön, mein Kind, schlaf und sei gesund, ai-lu-lu-lu, schlaf und träume süß vom Schönen der Welt. Solange du jung bist, kannst du leicht schlafen und über alles lachen, ai-lu-lu. 508
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    029-1 du, nun schlaf,nun schlaf, nun schlaf in Ruh! auch er quickt. Die Äug lein zu! Mein Kind lein und die Tul pe nickt, auf dass der Schlaf sie 29. Wiegenlied „So schlaf in Ruh“ Andantino 1. So schlaf in Ruh, so schlaf in 3 Ruh! Die Zeit los’ E E H C H A E F H E A E m7 7 H G G C G 7 7 7 m 7 C A E E H m H 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 12 So schlaf in Ruh Melodie: Karl Friedrich Curschmann (1805–1841), Nr. 3 aus »Fünf Lieder« op. 9 Text: Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) Von Stephan Genz für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) 2. So schlaf in Ruh, so schlaf in Ruh! Die Lämmlein sind jetzt müd und satt, sie suchen ihre Lagerstatt. Die Äuglein zu … 3. So schlaf in Ruh, so schlaf in Ruh! Der Vogel fliegt zum Dornenstrauch: »Jetzt ist es Nacht, drum schlaf ich auch.« Die Äuglein zu … 4. So schlaf in Ruh, so schlaf in Ruh! Die Sterne leuchten hell und klar, es kommt von dort der Engel Schar. Die Äuglein zu … 5. So schlaf in Ruh, so schlaf in Ruh! Es kommt auch einer her und wacht, mein Kind, bei dir die ganze Nacht. Die Äuglein zu … 6. So schlaf in Ruh, so schlaf in Ruh! Er breitet seine Flügel aus und singt: Gott segne dieses Haus! Die Äuglein zu … 509
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    011-1 Still, still, still,weil’s Kind lein schla fen will. tun schön ju bi lie ren, bei dem Kripp lein mu si zie ren. 11. Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will 1. Still, still, still, weil’s Kind lein schla fen will. Die Eng lein E E A H E H 6 7 7 E H E E E H A6 7 7 E www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 39 Melodie und Text: Volksweise, um 1800 im Salzkammergut aufgeschrieben Von Sarah Wegener für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will 2. Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein, schlaf. Maria tut es niedersingen, ihre große Lieb darbringen. Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein, schlaf. 510
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    036-1 Schiff lein suchtim Ha fen Ruh vor den wan ken den Wo gen. Schiff lein sucht im Ha fen Ruh vor den wan ken den Wo gen, 36. Wiegenlied „Vöglein fliegt dem Nestchen zu“ Etwas bewegt 1. Vög lein fliegt dem Nest chen zu, hat sich müd ge flo gen; D G D G D G A D 7 G Em A G A D A D 7 7 7 G G A D G E D A Hm G A D 6 7 7 6 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 13 Melodie: Peter Cornelius (1824–1874), Nr. 3 aus »Sechs Lieder« op. 1 Text: vom Komponisten (1853) Von Ruth Ziesak für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) Vöglein fliegt dem Nestchen zu 2. Sonne denkt nun auch, sie hätt lang genug geschienen, legt sich in ihr Himmelbett mit den roten Gardinen. 3. Vöglein sitzt im warmen Nest, Schifflein liegt im Hafen, Sonne schläft schon tief und fest, auch mein Kind will schlafen. 511
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    031-1 Kin der schla 3 fenein, wa chen auf die Ster 3 ne lein. hal ten wohl die gan ze Nacht bei den from men Kin dern Wacht. Wann die und es stei gen En 3 ge lein nie der aus der Fer ne, 31. Wann die Kinder schlafen ein Andante Wann die Kin der schla 3 fen ein, wa chen auf die Ster ne, C G C C G 7 7 G G C 7 7 F F C C C C C C G G 7 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 18 Melodie: Carl Reinecke (1824–1910), Nr. 5 aus »Acht Kinderlieder« op. 37 Text: Friedrich Wilhelm Güll (1812–1879) Von Johannes Grimm für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 2, Carus) Wann die Kinder schlafen ein 512
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    002-1 feh let ander gan zen gro ßen Zahl, an der gan zen gro ßen Zahl. Gott der Herr hat sie ge zäh let, dass ihm auch nicht ei nes 2. Weißt du, wie viel Sternlein stehen 1. Weißt du, du, wie wie viel viel Wol Stern ken lein ge ste hen hen weit an hin dem ü blau ber en al Him le mels Welt? zelt? Weißt F C F F Gm C F 7 7 C C F C C G 7 7 7 F B F F F F C Gm C7 7 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 15 Melodie: Volksweise seit 1809 Text: Wilhelm Hey (1789–1854) Von Peter Schreier für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) Weißt du, wie viel Sternlein stehen 2. Weißt du, wie viel Mücklein spielen in der heißen Sonnenglut, wie viel Fischlein auch sich kühlen in der hellen Wasserflut? Gott der Herr rief sie mit Namen, dass sie all ins Leben kamen, dass sie nun so fröhlich sind. 3. Weißt du, wie viel Kinder frühe stehn aus ihrem Bettlein auf, dass sie ohne Sorg und Mühe fröhlich sind im Tageslauf? Gott im Himmel hat an allen seine Lust, sein Wohlgefallen; kennt auch dich und hat dich lieb. 513
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    006-1 Mond, der hinter un sern Bäu men am Him mel dro ben wohnt. 6. Wer hat die schönsten Schäfchen 1. Wer hat die schöns ten Schäf chen? Die hat der gold ne F C F C F C F 7 7 C C F B F B F C F 7 6 7 C www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 8 Melodie: Johann Friedrich Reichardt (1752–1814) Text: Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) Von Franz-Josef Selig für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) Wer hat die schönsten Schäfchen 2. Er kommt am späten Abend, wenn alles schlafen will, hervor aus seinem Hause zum Himmel leis und still. 3. Dann weidet er die Schäfchen auf seiner blauen Flur, denn all die weißen Sterne sind seine Schäfchen nur. 4. Sie tun sich nichts zuleide, hat eins das andre gern, und Schwestern sind und Brüder da droben Stern an Stern. 5. Und soll ich dir eins bringen, so darfst du niemals schrein, musst freundlich wie die Schäfchen und wie ihr Schäfer sein. 514
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    1. A avaikuci 2. A le le 3. Abu abu abua 4. Abua puiuţ de cuc 5. Aijā, žūžū 6. Aja tutaja 7. Akna Oror 8. All the pretty little horses 9. Aludjál el csucsuljál el 10. Arrorró 11. Baju bajuschki baju 12. Csíja búja 13. Dal a dal a 14. Dandini dandini dastana 15. Der Mond ist aufgegangen 16. Dorme dorme meu menino 17. Dormite mi niño 18. Ej padá, padá rosička 19. Fais dodo 20. Fate la nanna coscine di pollo 21. Gjendines bådnlåt 22. Guten Abend gut Nacht 23. Hine e hine 24. Hrajú na Maru 25. Itsuki no Komori-uta 26. Jasoda Hari palne 27. Kleertjes uit pyjamaatjes aan 28. Lala mtoto lala 29. Ljulja ljulja, ljuška 30. Müde bin ich geh zur Ruh 31. Na ska’ en liten få sova så søtt 32. Nani tou riga to pedi 33. Nohka nohka mánná nohka 34. Numi numi yaldati 35. O hush thee my baby 36. Ó ó menino ó 37. Oj Jano Jano 38. Rock-a-bye 39. Shlof main fegele 40. Slaap kindje slaap 41. Sofðu unga ástin mín 42. Spi ditja mojo usni 43. Spi maco spi 44. Thula baba 45. Tuta nana tgu 46. Tuu tuu tupakkarulla 47. Viire takka 48. Vou veri rou 49. Vyssa lulla litet barn 50. Yalla tnam Rima 51. Yue er ming 516
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Aludjál el, csucsuljál el Ungarn A lud jál el, a lud jál, csil la gok ról ál mod jál. Buj kál jál el, a lud jál el, csu csul jál el, buj kál jál el. a ludj szé pen, a lud jál, csil la gok ról ál mod jál. 20 Aludjál el Parlando, rubato A lud jál el, csu csul jál el, drá ga ki csim, a lud jál, lau 48 G D G G D G G G D D G G D C C D G G G Am D D 6 6 = 69 Übersetzung Schlaf ein, mein süßer Kleiner, schlaf ein und träume von den Sternen. Decke dich zu und schlafe, schlafe, schlafe und träume von den Sternen. Melodie und Text: aus Ungarn 525
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Dorme, dorme, meu menino Portugal e tem pou co que co mer. Ah, ah. Rú, rú. Ah, ah. Rú, rú. E la tem mui to tra ba lho, 29 Dorme, dorme, meu menino Dor me, dor me, meu me ni no, que a tua mãe tem que fa zer. lau 22 Dm Gm Dm B Dm Dm C B Dm Dm B B Übersetzung Schlafe, schlafe, mein Junge, dass deine Mutter zu tun hat. Ah, ah! Ru, ru! Sie hat eine Menge Arbeit und wenig zu essen. Ah, ah! Ru, ru! Melodie und Text: aus der Region Beira Alta in Portugal Von Amelia Janes für das Liederprojekt gesungen. 532
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Dormite, mi niño Venezuela que no hay ma za mor ra ni le che nin gu na. 38 Dormite mi niño 1. Dor mi te, mi ni ño, que es tás en la cu na, lau45 F F F C B 7 F C C F 7 2. Dormite, mi niño, que estás en la hamaca, que no hay mazamorra ni leche de vaca. Übersetzung 1. Schlafe, mein Sohn, der du in der Wiege liegst, für den ich keinen Brei habe und auch keine Milch. 2. Schlafe, mein Sohn, der du in der Hängematte liegst, für den ich keinen Brei habe und keine Kuhmilch. „Mazamorra“ ist ein süßer Brei aus Mais, der in vielen lokalen Varianten zubereitet wird. Spanisches Wiegenlied aus Venezuela 533
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Ej, padá, padá rosička Slowakei 2. Ej, padá, padá listopad, pozdravuj milú na stokrát, pozdravuj milú, holubienku sivú, že sa nevrátim nikdy viac. Übersetzung 1. Oh, es fällt, es fällt der Tau. Meine Augen sind müde. Meine sind müde, deine sind auch müde, müde, meine lieben, beide. 2. Oh, es fallen, fallen die Blätter. Grüße meinen Geliebten hundertfach, grüße meinen Geliebten, meine kleine graue Taube, und sage, dass ich niemals zurückkehre. Melodie und Text: aus der Slowakei lau 31 spa Dm li by o ni B o Gm bo A7 je. Dm spa Dm li Gm by mo je, spa li by aj tvo Dm je, spa F li by mo Gm je o (Gm) cic C7 ká; F 36 Ej padá, padá rosicka 1. Ej, Dm pa dá, pa dá ro Gm sic A7 ka, Dm ¬ B A7 č čič 534
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Fais dodo Frankreich Fais do do, Co las, mon p'tit frè re, fais do do, t'au ras du lo lo. man est en haut, qui fait des gâ teaux; Pa pa est en bas, fait du cho co lat. Fais do do, Co las, mon p'tit frè re, fais do do, t'au ras du lo lo. Ma 13 Fais dodo Fais do do, Co las, mon p'tit frè re, fais do do, t'au ras du lo lo. lau 33 G G G G D D G G G G D D G G G G D D D D G G G G D D Colas ist die Kurzform für Nicholas. Melodie und Text: aus Frankreich Von Bérangère Palix für das Liederprojekt gesungen. Übersetzung Schlafe, Colas, mein kleiner Bruder, schlafe, du wirst Milch bekommen. Mama ist oben, sie backt Kuchen, Papa ist unten, er macht Schokolade. Schlafe, Colas, mein kleiner Bruder, schlafe, du wirst Milch bekommen. 535
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Fate la nanna coscine di pollo Italien mam ma e di Ge sù, il bam bi no non pian ge più. nan na, nin na nan na, il bam bi no è del la mam ma, del la nan na co sci ne di pol lo. Nin na fat to con lo smer lo in tor no, fa te la mam ma v'ha fat to il gon nel lo, e ve l'ha 22 Ninna nanna Allegretto affettuoso 1. Fa te la nan na co sci ne di pol lo, la vo stra lau 29 , , , Dm Dm Gm A7 Dm Dm A 6 Gm C F A7 Dm Dm A Gm Refrain (Gm) Dm (Dm) Dm A A 7 7 B A A A Dm Dm 7 7 7 Melodie und Text: aus der Toskana Von Francesca Tidoni für das Liederprojekt gesungen. 2. Fate la nanna e possiate dormire, il letto è fatto di tutte viole, e le coperte di panno sottile, fate la nanna, begli occhi di sole. Übersetzung 1. Schlaft ein, Hühnerschenkelchen, eure Mutter hat euch ein Röckchen genäht, und sie hat es mit einem Spitzensaum gemacht, schlaft ein, Hühnerschenkelchen. 2. Schlaft ein und hoffentlich könnt ihr gut schlafen, das Bett ist aus Veilchen gemacht und die Decke aus feinem Stoff, schlaft ein, schöne Sonnenaugen. Refrain Ninna nanna, ninna nanna, das Kind ist von der Mutter, von der Mutter und von Jesus, das Kind weint nicht mehr. 536
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Gjendines bådnlåt Norwegen 2. Mamma tar meg på sitt fang, danser med meg att og fram. Danse så, med de små, danse så, så skal barnet sove. bådnlåt = Wiegenlied Der Komponist Edvard Grieg hörte 1891 dieses Lied, das von Kaia Gjendine Slaalien (1871–1972) aus Jotunheimen gesungen wurde, und verarbeitete es in seinen „Norwegischen Volksweisen“ op. 66. Melodie und Text: aus Norwegen Von Hildegunn Hovde für das Liederprojekt gesungen. Übersetzung 1. Das Kind wird in die Wiege gelegt, manchmal weinend und manchmal lachend. Schlaf jetzt, schlaf jetzt, in Jesu Namen, Jesus beschütze das Kind. 2. Mama nimmt mich auf den Schoß und tanzt mit mir hin und her. Tanze so, mit den Kleinen, tanze so, und das Kind wird schlafen. lau 11 So H ve nu, so ve nu, H i Je su navn, Je su be va H re bar net. 28 Gjendines bådnlåt Lento 1. Bar Em net leg H ges i vug Em gen ned, stun C dom grñ H7 der og stun dom ler. Em 7 Em Em Am Em 7 7 C Em H æ- 537
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Guten Abend, gut Nacht lau 23, früh, A wenn Gott will, E wirst du wie B 7 der E ge B 7 weckt. E früh, A wenn Gott will, E wirst du wie B 7 der ge weckt, E mor E 7 gen Näg B 7 lein be steckt, schlupf un B 7 ter die Deck: E Mor E 7 gen 1 Guten Abend, gut Nacht Zart bewegt 1. Gu ten A E bend, gut Nacht, mit Ro E sen be dacht, B 7 mit 2. Guten Abend, gut Nacht, von Englein bewacht, die zeigen im Traum dir Christkindleins Baum. Schlaf nun selig und süß, schau im Traum 's Paradies, schlaf nun selig und süß, schau im Traum 's Paradies. Näglein sind unsere heutigen Gewürznelken, die in früheren Zeiten an die Wiege gesteckt wurden, um Krankheiten und Insekten fernzuhalten. Melodie: Johannes Brahms (1833–1897), Nr. 4 aus »Fünf Lieder für eine Stimme« op. 49, nach einer Volksweise Text: »Des Knaben Wunderhorn«, 1808 (Strophe 1), Georg Scherer 1824–1909 (Strophe 2) Von Ingeborg Danz für das Liederprojekt gesungen. 538
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Baskisch 1. Gabon maiteño, egizu lo itsuarrosapean, eskuak gurutzatuz bihotza gainian. Bihar Jaungoikoarekin esnatuko zara eta, bihar Jaungoikoarekin esnatuko zara eta. 2. Gabon maiteño, zure aingeruak ikusi beharrekoa azalduko dizu. Argia zeru gainean. Egizu lo enetxo, Jaungoikoaren graziaz, egizu lo enetxo, Jaungoikoaren graziaz. Englisch 1. Lullaby and good night, with roses bedight, with lilies bested, is baby's wee bed. Lay thee down now and rest, may thy slumber be blest, lay thee down now and rest, may thy slumber be blest. 2. Lullaby and good night, thy mother's delight, bright angels around my darling shall stand. They will guard thee from harms, thou shalt wake in my arms, they will guard thee from harms, thou shalt wake in my arms. Text: Natalia Macfarren (1826–1916) Französisch Bonne nuit, cher enfant dans tes langes blancs repose, joyeux en rêvant des cieux. Quand le jour reviendra tu te réveilleras, quand le jour reviendra tu te réveilleras. Italienisch 1. Ninna nanna, mio ben, riposa seren, un angiol del ciel ti vegli fedel. Una santa vision faccia i cuori estasiar, una dolce canzon possa i sogni cullar. 2. Tutto tace quaggiù brilla un astro lassù, riposa tranquil, bambino gentil. Al tuo amore divin voglio un canto innalzar. Sul tuo cuore piccin voglia un poco posar. Niederländisch Goedenavond, goede nacht, met rozen bedacht ligt het kindeke teer daar in 't beddeke neer. Morgenvroeg, als god wil, wek ik u, slaap nu stil, morgenvroeg, als god wil, wek ik u, slaap nu stil. 539
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Übersetzung Refrain Schlafe, schlafe, mein kleines Mädchen, schlafe, schlafe, schlaf. Schlafe, schlafe, meine Kleine, schlafe, schlafe, schlaf. 1. Papa ist zur Arbeit gegangen, er ist gegangen, Papa ist gegangen. Er wird zurückkommen, wenn der Mond aufgeht, er wird dir ein Geschenk mitbringen. 2. Papa ist in den Weinberg gegangen, er ist gegangen, Papa ist gegangen. Er wird zurückkommen, wenn die Sterne aufgehen, er wird dir Trauben mitbringen. ,‫ילדתי‬ ,‫נומי‬ ‫נומי‬ .‫נים‬ ‫נומי‬ ,‫נומי‬ ,‫קטנתי‬ ,‫נומי‬ ‫נומי‬ .‫נים‬ ‫נומי‬ ,‫נומי‬ ,‫לעבודה‬ ‫הלך‬ ‫אבא‬ .‫אבא‬ ‫הלך‬ ,‫הלך‬ ,‫הלבנה‬ ‫צאת‬ ‫עם‬ ‫ישוב‬ .‫מתנה‬ ‫לך‬ ‫יביא‬ ,‫הכרם‬ ‫אל‬ ‫הלך‬ ‫אבא‬ .‫אבא‬ ‫הלך‬ ,‫הלך‬ ,‫הכוכבים‬ ‫צאת‬ ‫עם‬ ‫ישוב‬ .‫ענבים‬ ‫לך‬ ‫יביא‬ 557
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org O hush thee, my baby Großbritannien / Schottland 9 O Hush Thee My Baby 7 C G G C O ho ro ee ree, cai dil gu Lo, 7 C G G C o ho ro ee ree, cai dil gu Lo. Poco animato 7 C C F C O hush thee, my ba by, thy sire was a knight. C Dm Am Dm C G Thy moth er a la dye, both gen tle and bright. lau 39 Refrain (Lento) 1. Fine Melodie: aus Schottland; Text: Walter Scott (1771–1832) 2. O hush thee, my baby, the time soon will come when thy sleep shall be broken with trumpet and drum. 3. Then hush thee, my darling, take rest while you may, for strife comes with manhood and waking with day. Übersetzung Refrain O horo eeree, schlaf bis zur Morgendämmerung. 1. O sei still, mein Baby, dein Vater war ein Ritter. Deine Mutter eine Lady, sowohl lieblich als auch schön. 2. O sei still, mein Baby, bald wird die Zeit kommen, wenn dein Schlaf unterbrochen wird von Trompeten und Pauken. 3. Dann sei still, mein Liebling, ruhe dich aus, solange du kannst, denn Kampf kommt mit dem Mannesalter, bei Tag das Erwachen. 558
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Ó, ó, menino, ó Portugal te ta, lo go te vem dar a te ta. ró, tu a mãe à bor bo le ta, lo go te vem dar a ó, ó, ó, me ni no, ó. Te (e)u pai foi ao ei tar o per di gão. Ó, va ra d'a gui lhão, pr'a ma tar o per di gão, pr'a ma ó, me ni no, ó. Te (e)u pai foi ao ei ró, c'u ma 31 Ó, ó, menino ó Ó, ó, me ni no, ó. Ó, ó, lau 43 1. 2. Em Em Em A Em Em Em A A Em Em Em Em Em D A A C D D Em Em Hm Am A Em Em Em A A Em Em Em Em A A D Em Em A Em A Am Melodie und Text: aus der Region Trás-os-Montes in Portugal Übersetzung 1. Oh, oh, Junge, oh. Oh, oh, Junge, oh. Dein Vater ging zum Dorfplatz mit einem Stock, der eine Spitze hat, um ein Rebhuhn zu töten, um ein Rebhuhn zu töten. 2. Oh, oh, Junge, oh. Oh, oh, Junge, oh. Dein Vater ging zum Dorfplatz, deine Mutter zum Schmetterling, bald wird sie kommen und dir die Brust ge- ben, bald wird sie kommen und dir die Brust ge- ben. 559
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Oj Jano, Jano Mazedonien lau 35 Na ni mi na ni, na ni mi ja gne. od ko dru ga ga si ta ne stra ma na me Ja Ja no, no, ja od sna sr me ce se po chi ro na. da. Od Sa ed mo na ko ta e stra faj na de Ja Ja no, no, son ko ce ga te ed o no gre ne va, mash, 26 Oj Jano Jano + + Oj Ja no, Ja no, u ba va Ja no! 1. Coda G G G G Cm Cm D C G D G Cm Dm G G C D D G Cm G G G Cm Cm G 2. Oj Jano, Jano, ubava Jano! Siromasi bevme Jano, sega sme bogati. Ama koe fajde Jano, poroda shtom nemash. Dali e od mene Jano, ili e od tebe, ili e od Boga Jano, ili e od chinka? 3. Odgovara Jana, ubava Jana: Nitu e od mene Stojan, nitu e od tebe, nitu e od Boga Stojan, nitu e od chinka. Tuku me e mene Stojan, majka prokolnala, majka prokolnala Stojan, klela govorila: 4. Oj Jano, Jano, ubava Jano! Lika sprema tebe Jano, ti da ne najdesh. Od srce poroda Jano, ti da ne rodish, oti denje spiesh Jano, a nokje si plachesh. Ta na majka mila Jano, mnogu prochinila. Nani mi nani, nani mi jagne. Ausführung: eine Begleitstimme in Sexten ist möglich Das Lied handelt von einem Gespräch zwischen Jana und ihrem Mann Stojan darüber, warum sie keine Kinder haben. Melodie und Text: aus Mazedonien 560
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Übersetzung 1. Hej Jano, Jano, schöne Jano! Auf der einen Seite, Jano, scheint die Sonne auf dich, und auf der anderen Seite, Jano, der reine Mond. Wie schön wäre es, Jano, wenn etwas, das dir fehlt, wenn wir ein Kind hätten, Jano, ein Kind unserer Herzen. 2. Hej Jano, Jano, schöne Jano! Wir waren arm, Jano, aber jetzt sind wir reich. Wie schön wäre es, Jano, wenn wir ein Kind hätten, Jano. Ist etwas mit mir nicht in Ordnung, Jano, oder bist du es, oder ist es Gottes Wille, Jano, oder ist es ein Fluch? 3. Jana antwortet, die schöne Jana: Es liegt nicht an mir, Stojan, und auch nicht an dir, es ist nicht Gott, Stojan, es ist kein Fluch. Aber es war, Stojan, von meiner Mutter verursacht, sie verwünschte mich, Stojan, mit diesen Worten: 4. Hej Jano, Jano, schöne Jano! Mögest du niemals, Jano, einen Mann finden, so schön wie du. Mögest du niemals, Jano, selbst ein Kind haben, weil du den ganzen Tag schläfst, Jano, und die ganze Nacht schreist. Du hast deiner Mutter, Jano, so viel Kummer bereitet. Schlaf, schlaf, schlafe, mein Lamm. 1. Ој, Јано, Јано, убава Јано! Од едната страна Јано, сонце те огрева, од другата страна Јано, јасна месечина. Само кое фајде Јано, кога едно немаш, кога си немаме Јано, од срце порода. 2. Ој, Јано, Јано, убава Јано! Сиромаси бевме Јано, сега сме богати. Aма кое фајде Јано, порода штом немаш. Дали е од мене Јано, или е од тебе, или е од Бога Јано, или е од чинка? 3. Одговара Јана, убава Јана: Ниту е од мене Стојан, ниту е од тебе, ниту е од Бога Стојан, ниту е од чинка. Tуку ме е мене Стојан, мајка проколнала, мајка проколнала Стојан, клела говорила: 4. Ој, Јано, Јано, yбава Јано! Лика спрема тебе Јано, ти да не најдеш. Од срце порода Јано, ти да не родиш, oти дење спиеш Јано, а ноќе си плачеш Tа на мајка мила Јано, многу прочинила. Нани ми нaни, нани ми jаrне. 561
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Rock-a-bye, baby Großbritannien cra Em dle will fall, and down D will come ba by, cra A dle and all. D D When the wind blows the cra 7 A dle will D rock. Hm When the bough breaks the 8 Rock-a-bye, baby 1. Rock D a bye, ba by, A in the tree top. D lau 24 A7 G Melodie und Text: aus Großbritannien 2. Baby is drowsing cosy and fair; mother sits near in her rocking chair. Forward and back the cradle she swings and though baby sleeps he hears what she sings. 3. From the high rooftops down to the sea no one's as dear as baby to me. Wee little fingers, eyes wide and bright, now sound asleep until morning light. Übersetzung 1. Wiege dich, Baby, im Baumwipfel. Wenn der Wind bläst, schaukelt die Wiege. Wenn der Ast bricht, fällt die Wiege herunter, und herunter kommen Baby, Wiege und der Rest. 2. Das Baby döst behaglich und sanft. Die Mutter sitzt daneben im Schaukelstuhl. Vorwärts und zurück schwingt sie die Wiege, und obwohl das Baby schläft, hört es sie singen. 3. Von den hohen Dächern bis hinunter zum Meer ist mir niemand so lieb wie das Baby. Winzig kleine Finger, die Augen weit offen und strahlend, jetzt schläft es gesund bis zum Morgenlicht. 562
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    Kol z’man dubist yung, kenst du shlo fen gring, la chen fun altz ding, ai lu lu. shlof un cho lem zis fun der velt ge nis, ai lu lu lu. shlof ge shmak main kind, shlof un zai ge zund, ai lu lu lu, Shlof main fe ge le, mach tzu dain e ge le, ai lu lu lu, Am Dm Am Am Am Dm 7 H7 E E Dm G 7 7 Hm C F H E Am 5 7/ 7 7 7/ m 5 www.liederprojekt.org Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Wiegenlieder-Buch von Carus und Reclam © 2010 Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.swr2.de 5 Traditionelles Lied galizischer Juden aus dem 19. Jahrhundert in jiddischer Sprache. Das Jiddische entwickelte sich im Mittelalter auf der Grundlage mittelhochdeutscher Dialekte. Von Helene Schneiderman für das Liederprojekt gesungen. (Wiegenlieder-CD, Vol. 1, Carus) Shlof main fegele Freie Übersetzung: Schlaf, mein Vögelchen, mach deine Augen zu, ai-lu-lu-lu, schlaf schön, mein Kind, schlaf und sei gesund, ai-lu-lu-lu, schlaf und träume süß vom Schönen der Welt. Solange du jung bist, kannst du leicht schlafen und über alles lachen, ai-lu-lu. 563
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Slaap, kindje slaap Belgien / Flandern lau 05 Slaap, kind je slaap! Daar bui ten loopt een schaap. een schaap D met wit te Em voet jes, D drinkt zijn melk zo Em zoet jes. 6 Slaap, kindje slaap D Slaap, A kind je D slaap! Daar D bui ten loopt een D schaap, A7 Hm A7 Hm 7 A7 D D D A A7 7 Wiegenlied aus Flandern in niederländischer Sprache Von Niek van Oosterum für das Liederprojekt gesungen. Übersetzung Schlaf, Kindlein, schlaf, da draußen läuft ein Schaf. Ein Schaf mit weißen Füßen, trinkt seine Milch, so süß. Schlaf, Kindlein, schlaf, da draußen läuft ein Schaf. 564
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Sofðu unga ástin mín Island 2. Það er margt sem myrkrið veit, minn er hugur þungur. Oft ég svarta sandinn leit, svíða grænan engireit. Í jöklinum hljóða dauðadjúpar sprungur. 3. Sofðu lengi, sofðu rótt, seint mun best að vakna. Mæðan kenna mun þér fljótt, meðan hallar degi skjótt, að mennirnir elska, missa, gráta og sakna. Fußknochen vom Schaf wurden von isländischen Kindern als Spielzeug verwendet. Melodie: aus Island; Text: Jóhann Sigurjónsson (1880–1919) Vi¢ D skul um ekk i vaka' um Cm dimm ar D7 nñt ur. Gm Mamm Gm a geym ir gull F7 in ¦ B ín, gaml D7 a leggi' Gm og völ u A7 skrín. D 21 Sof¢u unga ástin min 1. Sof¢ Gm u ung a ást D in mín, Gm út Cm i reg ni¢ grñt D7 ur. lau 16 Gm Gm D 7 ð ð ð æt næt þín Übersetzung 1. Schlafe, mein kleiner Liebling, draußen weint der Regen. Mama verwahrt deine Reichtümer, das Kästchen mit deinen Spielzeugtieren aus Knochen. In dunklen Nächten sollten wir nicht wachen. 2. Vieles weiß die Dunkelheit. Schwer ist mein Gemüt. Oft habe ich gesehen, wie der schwarze Sand die grünen Wiesen versengt hat. Im Gletscher klaffen todestiefe Spalten. 3. Schlafe lange, schlafe ruhig, am besten ist es, spät wieder aufzuwachen. Der Kummer wird dich rasch lehren, während sich der Tag schnell seinem Ende zuneigt, dass die Menschen lieben, verlieren, weinen und vermissen. 565
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Spi, ditja mojo, usni Russland Melodie: Anton Arenski (1861–1906); Text: Apollon Majkow (1821–1897) 1860 Ja di tja o be re gal, ko ly be rit. letsch ku ka tschal.ª ¹Ne go njal ja woln mor skich, swjosd ne tro gal so lo tych. A li swjos dy wo je wal? A li wol ny wsjo go njal?ª Wet ra spra schi wa jet mat: ¹Gde is wo lil pro pa dat? we ter pos le trjoch no tschej mtschit sja k ma te ri swo jei. U le tel o rjol do moj, soln ze skry los sa go roj, W njan ki ja te be wsja la we ter, soln ze i or la. Allegro moderato Spi, di tja mo jo, us ni, slad ki son k se be ma ni. 32 Spi, ditx mo, usni lau 25 Em Am G C D G D Am Em G C D G D Em A7 Am Am Em D G G C C Em C Em Am D H (H ) 7 7 7 G C Am Em Am D G D G C Em D G Em A D Am Am Am D G Em H (H ) D7 7 G C Am D G Em D G 7 7 7 „N „G ?“ .“ 566
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Übersetzung Schlafe, mein Kind, schlaf ein, locke einen süßen Traum herbei. Als Amme gab ich dir den Wind, die Sonne und den Adler. Der Adler flog nach Hause, die Sonne verschwand hinter dem Berg, der Wind eilt nach drei Nächten zu seiner Mutter zurück. Die Mutter fragt den Wind: „Wo hast du dich herumgetrieben? Hast du dich mit den Sternen gezankt? Hast du immerzu die Wellen gejagt?“ „Ich habe die Wellen des Meeres nicht gejagt, die goldenen Sterne nicht angerührt. Ich habe das Kind behütet und die Wiege geschaukelt.“ Спи, дитя моë, усни! Сладкий сон к себе мани: В няньки я тебе взяла Ветер, солнце и орла. Улетел орëл домой; Солнце скрылось за горой; Ветер после трëх ночей Мчится к матери своей. Ветра спрашивает мать: „Где изволил пропадать? Али звёзды воевал? Али волны всё гонял?“ „Не гонял я волн морских, Звёзд не трогал золотых, Я дитя оберегал, Колыбелечку качал!“ 567
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Spi, maco spi Serbien Спи, мацо спи, мама на копање, тата на орање, ОФ. Спи, мацо спи, деда у воденицу, баба бере травицу, и чува дечицу, ОФ. Melodie und Text: aus der Gegend von Niš in Serbien Übersetzung Schlaf, Baby, schlaf, Mama geht zum Graben, Papa geht zum Pflügen, Of. Schlaf, Baby, schlaf, Opa geht zur Mühle, Oma mäht das Gras und passt auf die Kinder auf, Of. lau 27a ba ba be re tra vi cu i çu va de çi cu, Of. Of. Spi, ma co spi, de da u vo de ni cu, 35a Spi maco spi Spi, ma co spi, ma ma na ko pa nje, ta ta na o ra nje, = 50 (flüstern) (flüstern) D Dmaj A D F G m D D A Dmaj C C 7 A7 D G F m 7 7 7 č č 568
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Thula baba Südafrika lau 26 thu la thu la, thu la ba ba, thu la thu la, thu la san. sa na, thu la thu la, thu la ba ba, Thu la thu la, thu la ba ba, thu la thu la, thu la So be si kho na a ba nye be sho yo, be thi bu yam twa na u bu ye le kha ya. So be si kho na a ba nye be sho yo, be thi bu yam twa na u bu ye le kha ya. Thu la thul, thu la mtwa na, thu la sa na, thul' u ba bu zo bu ya ma tha fe ni. 45 Thula Baba Thu la thul, thu la ba ba, thu la sa na, thul' u ba bu zo bu ya e ku se ni. , , Gm F F C F F Gm C F Gm C Gm F Gm F C F Gm Gm C C F F F Gm C7 Gm Gm F F C C7 Melodie und Text: aus Südafrika, in Zulu Von Djatou Touré für das Liederprojekt gesungen. 569
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Übersetzung Sei still, kleiner Mann, sei still, kleines Kind, Vater wird wiederkommen. Sei ruhig, Kind, sei still, kleines Kind, möge er von den Weiden wiederkommen. Wir werden anwesend gewesen sein, wie man gesagt hat. (Ich) sagte: Komm zurück zu ihm, Kind, komm zurück nach Hause. Wir werden anwesend gewesen sein, wie man gesagt hat. (Ich) sagte: Komm zurück zu ihm, Kind, komm zurück nach Hause. Still, still, still, kleiner Mann, still, still, still, kleines Kind, still, still, still, kleiner Mann, still, still, still, kleiner Mann, still, still, still... 570
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Tuta nana tgu Schweiz / Graubünden do mis dus; tu ta na na tgu e dorm' el num de Diu. bab vegn ze ra, lunsch ei ius, la mum ma e ra 42 Tuta nana tgu Tu ta na na tgu e dorm' el num de Diu. Il 1. D A D G D Em A D A D G A D 7 7 7 7 7 7 lau 44 A Em Hm A7 Rätoromanisches Wiegenlied aus Graubünden in der Schweiz 2. Tuta nana tgu e dorm' el num de Diu. Il bab quel porta _in bi cavagl, la mumma cumpra in bi termagl; tuta nana tgu e dorm' el num de Diu. 3. Tuta nana tgu e dorm' el num de Diu. Las tschuttas tschittas dorman è, las biuas dorman _el ghiglinè; tuta nana tgu e dorm' el num de Diu. Übersetzung 1. Schlaf mein Kind, und schlaf im Namen Gottes. Der Vater kommt am Abend, weit ist er gegangen, die Mutter blieb zu Hause. Schlaf mein Kind, und schlaf im Namen Gottes. 2. Schlaf mein Kind, und schlaf im Namen Gottes. Der Vater bringt ein schönes Pferd, die Mutter kauft ein schönes Spielzeug. Schlaf mein Kind, und schlaf im Namen Gottes. 3. Schlaf mein Kind, und schlaf im Namen Gottes. Die Schafe und Schmetterlinge schlafen auch, die Hühner schlafen im Stall. Schlaf mein Kind, und schlaf im Namen Gottes. 571
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Tuu, tuu, tupakkarulla Finnland 2. Mistäs tunsit meidän portin? Näin teidän uuden portin: haka alla, pyörä päällä, karhun talja pyörän päällä. lau 02 hä A7 mä läis Dm ten här A7 kä tie Dm tä. Tu lin pit kin Tu run tie Gm tä, mis 7 A täs tie Dm sit tän 7 A ne tul Dm la? 11 Tuu, tuu, tupakkarulla 1. Tuu, Dm tuu, tu pak ka rul Gm la, 6 Dm 6 Turku ist eine finnische Stadt, Häme eine finnische Provinz. Melodie und Text: aus Finnland Von Reijo Kekkonen für das Liederprojekt gesungen. Übersetzung 1. Tuu, tuu, Tabakrolle, wie hast du deinen Weg hierher gefunden? Ich kam die Straße von Turku entlang, den Ochsenpfad der Leute von Häme. 2. Wie hast du unser Tor erkannt? Ich habe euer neues Tor gesehen: Es war ein Haken darunter, ein Rad darüber, ein Bärenfell über dem Rad. 572
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Viire takka Estland lau 52 Vaik C se maks jääb ve Am te voog ja ta Dm sa kõi gub G pil C li roog. Päev F ju jõud nud õh C tu le, seab me Am ri ka end Dm u G ne le. C kõi C gil suit su to Am rud peal, vaat kolm Dm suurt lae va G seis C vad seal. 10b Viire takka 1. Vii C re tak ka tu Am le vad kolm me Dm re sõi du G ma C si nat. Neil 2. Viire takka tulevad ka unetuuled mõnusad. Kui katab tuuletiivake, siis suiguteleb silmake. Päev ju jõudnud õhtule, seab meri ka end unele. Laev las hällib lainetes ja lapsukene kiige sees. Übersetzung 1. Vom Horizont kommen drei Schiffe. Sie haben alle Schornsteine, ich sehe drei große Schiffe. Der Tag neigt sich dem Ende, und das Meer beginnt zu schlafen. Seine Wellen beruhigen sich, und das Schilf wiegt sich ruhig. 2. Vom Horizont kommen Winde voll Schlaf. Wenn ihre Flügel dich bedecken, wirst du einschlafen. Der Tag neigt sich dem Ende, und das Meer beginnt zu schlafen. Schiffe schaukeln in den Wellen, wie das Baby in seiner Wiege. Melodie und Text: aus Estland 573
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Vou veri rou Spanien / Mallorca vou ve ri rou, ve ri re ta. Vou ve ri rou, rou, ah! re ta. Vou ve ri rou, ve ri mir. A ni rà bo es can tar li un poc la vou ve ri nou. Sa ni ne ta té so ne ta i no la puc a dor re ta, vou vou, la mo li ne re ta, la veu del mo li ner 39 Vou veri rou Vou ve ri rou, ve ri rou, vou ve ri rou, ve ri rou, lau 46 Em Em Am D G Em Am Em H Em H Em Em Am Em G C 7 G D Am F F C Am E F Am C C G D G sehr langsam 7 G Übersetzung Vou verirou, verirou, vou verirou, verireta, vou vou, die Tochter des Müllers, die Stimme des neuen Müllers. Sie ist müde und ich kann sie nicht zum Schlafen bringen. Es wäre gut, ihr ein wenig vouverireta zu singen. Vou verirou, verirou, vou verirou, verireta. Vou verirou, rou, ah! Melodie und Text: ein katalanischer Zungenbrecher aus Mallorca 574
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Vyssa lulla litet barn Schweden Übersetzung Vyssa lulla, kleines Kind, weine nicht mehr. Der Stern hängt in unserer Birke, draußen ist es dunkle Nacht. Da muss (das Kind) schlafen. *Statt „barnet“ kann auch der Name des Kindes gesungen werden. Melodie und Text: aus Schweden nat ten mörk. Då ska bar net so va. Stjär nan hän ger i vår björk, u tan för står 41 Vyssa lulla litet barn Vys sa lul la li tet barn in te me ra grå ta. lau 30 Dm Dm Gm Dm A A Dm Dm C C Gm Dm Dm A * 575
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Yalla tnam Rima Libanon lau 17 wel li Ha b bik bi boo sik, el li bA gh dik shoo byet ra 'a. Ri ma, Ri mal Han da 'a, sha 3 rik a sh 'ar w m na 'a, rooH ya Ha mam la t sad de' beD Hak 3a Ri ma tat nam. B A tempo, andantino YAl IA tnam, YAl IA tnam lad baH la TAy rel Ha mam, IA tji hal 3a fyi kel yaw meb yaw m. YAl IA tHeb bes SAw m, YAl 4 IA ye ji han naw m, YAl IA tHeb bes SA IA, 2 Yalla tnam rima A Rubato ad libitum, andante YAl IA tnam Ri ma, YAl 4 4 4 4 4 4 4 576
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org lau 17 b tan ghas se let tya b Ri ma, wnen sher hon 3al yas mi na. He, he, w'he li na, des tik lag nik 3i ri na, wkel ma hab bel ha wa la' Tof la Ri ma me shem shi. D A tempo, andantino te shet shi wet te shet shi wel kha wkh taH tel me shem shi, min ta Het khay mit maj da liy ye. Et kha ta foo nil gha ja r oo loo la 'em mi oo loo la bay yi C Rubato ad libitum, andante Ya biy ya 3el 3i na b wel 3e na biy yi, 4 4 4 4 4 4 4 4 Ausführung: das Stück verwendet die Bayati-Skala, darin klingt „E“ einen Viertelton tiefer (man nehme notfalls „Es“) Arabisches Wiegenlied aus dem Libanon Von Momo Djender für das Liederprojekt gesungen. 577
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Übersetzung O Herr, hilf Rima zu schlafen, möge sie müde werden, möge sie heranwachsen und es lieben zu beten und zu fasten. O Gott, mache sie jeden Tag gesünder. Möge sie schlafen gehen und ich werde ihr eine Taube braten. Geh, Taube, glaube nicht, was ich sage, ich sage dies nur, damit Rima einschläft. Rima, Rima, schöne Rose der Prärie, du hast glänzendes blondes Haar. Der dich liebt, soll dich küssen, und der dich hasst, wird weggehen. O Weintrauben- und Jujube-Händler, sage meiner Mutter und meinem Vater, dass die Zigeuner mich vor dem Zelt in Majdaliyyeh entführt haben. Ich werde dich auf eine kleine Reise mitnehmen, an einen Ort, wo es Pflaumen unter dem Aprikosenbaum gibt, und immer, wenn der Wind bläst, werde ich eine Aprikose für Rima pflücken. Hey, Lina, leih uns deinen Kessel und eine Schüssel, damit wir Rimas Kleider waschen und auf den Jasminbaum hängen können. Rima = ein Mädchenname Jujube = eine olivgroße Steinfrucht, ursprünglich aus China, die auch als Backobst oder getrocknet für Erkältungstees verwendet wird, woher der Name „Brustbeere“ rührt Majdaliyyeh = ein Dorf 578
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Yue er ming China 2. Ye kong li, yin xing fei, fei dao na Dong Fang Hong a, xiao bao bao shui meng zhong, fei shang liao tai kong, qi shang na ge yue er, kua shang na ge xing, yu zhou ren fei xing, niang de bao bao li xia da zhi, qu pan na ge ke xue gao feng. „Dong Fang Hong“ ist der Name eines chinesischen Kommunikationssatelliten und bedeutet übersetzt „Der Osten ist rot“. Melodie und Text: aus China, in Mandarin Von Yijuan Zhang für das Liederprojekt gesungen. niang de bao bao bi shang yan jing, shui liao na ge shui zai meng zhong. qin sheng er qing, diao er dong ting, yao lan qing bai dong, qu qu er jiao zheng zheng, hao bi na qin xian er sheng, 1. Yue er ming, feng er jing, shu ye er zhe chuang ling a, F F B C Am B Dm C Dm F C B B Dm Am C 3. Bao shi zhong, xiang ding dong, ye shen ren er jing a, xiao bao bao kuai zhang da, wei ren lei li da gong, yue er na ge ming, feng er na ge jing, yao lan qing bai dong, niang de bao bao shui zai meng zhong, wei wei di lou le xiao rong. 579
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    Ein Benefizprojekt fürdas Singen mit Kindern von Carus und SWR2 Aus dem Buch Wiegenlieder aus aller Welt von Carus und Reclam © 2013 C_Carus-Verlag, Stuttgart www.liederprojekt.org www.carus-verlag.com www.liederprojekt.org Übersetzung 1. Der Mond scheint hell, der Wind ist still, Blätter streifen das Fenster. Grillen zirpen wie eine Saite, der Ton dieser Saite ist hell und die Melodie ist süß. Die Wiege schwingt langsam; mein Baby, schließe deine Augen und träume süß. 2. Hoch oben im Nachthimmel fliegen silberne Sterne, sie fliegen zu Dong Fang Hong. Oh mein Baby, fliegt in seinem Traum ins Weltall, reitet den Mond, betritt den Stern und bewegt sich frei im Universum. Mein Baby hat Ambitionen und erobert wissenschaftliche Gipfel. 3. Die Uhr schlägt, ding-dong, es ist tiefe Nacht und kein Geräusch mehr zu hören. Oh mein Baby, wenn du groß bist, wirst du der Menschheit dienen. Der Mond scheint so hell, der Wind ist so still, die Wiege schwingt langsam, mein Baby lächelt ruhig in seinem Traum. 月儿明 风儿静 树叶儿遮窗棂啊 蛐蛐儿叫铮铮 好比那琴弦而声 琴声而轻 调儿动听 摇篮轻摆动 娘的宝宝闭上眼睛 睡了那个睡在梦中 夜空里 银星飞 飞到那东方红啊 小宝宝睡梦中 飞上了太空 骑上那个月儿 跨上那个星 宇宙任飞行 娘的宝宝立下大志 去攀那个科学高峰 报时钟 响叮咚 夜深人儿静阿 小宝宝快长大 为人类立大功 月儿那个明 风儿那个静 摇篮轻摆动 娘的宝宝睡在梦中 微微地露了笑容 580
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