Das Dokument beleuchtet die lange und komplexe Geschichte der Rehabilitierung von Galilei und der kopernikanischen Theorie durch die katholische Kirche, beginnend mit Leibniz' bemühen im 17. Jahrhundert bis zur endgültigen Aufhebung des Index der verbotenen Bücher im Jahr 1965. Es zeigt, wie kirchliche Dekrete über 200 Jahre hinweg das wissenschaftliche Denken beeinflussten und führte zu einem Dialog zwischen Glauben und Wissenschaft, der sich bis in die moderne Zeit erstreckt. Johannes Paul II. erkennt die Missverständnisse im Fall Galilei an und fordert eine harmonische Beziehung zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Glaubenslehren.