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Labor Glas Reinigung
           .com
            com




Praxistipps
für saubere und
rückstandsfreie
Laborgeräte

                  © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Die gute Praxis – Glasart
                    .com


Auswahl der geeigneten Glasart
 hohe Qualität der Rohmaterialien und deren
  Zusammensetzung
 gleichmäßige Wandstärkenverteilung für gute
  Temperatur-/ Temperaturwechselbeständigkeit,
       p            p                     g ,
  hohe mechanische Stabilität
 hohe hydrolytische Beständigkeit
  (Klasse 1 nach ISO 719)
 kleiner Ausdehnungskoeffizient,
  hohe Beständigkeit bei schnellen
  Temperaturwechseln




                                             © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Die gute Praxis – Normenkonformität
                    .com


• Normenkonformität
 Normen legen Eigenschaften und
  Geometrien für Laborglasprodukte fest ->
  Produkte können auch nach Jahren mit
  den gleichen Eigenschaften und
  Abmessungen bezogen werden
 Normen geben für die Sicherheit
  entscheidende Merkmale, wie z.B.
  Wandstärkenverteilung bei Becher-
  gläsern vor.




                                             © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Die gute Praxis – Gebrauchshinweise
                    .com


• Bei Gebrauch beachten
 vor jeder Anwendung Glasoberfläche auf
  Beschädigungen (Kratzer, Risse, Ausbrüche)
                   (Kratzer Risse
  kontrollieren
 insbesondere bei Arbeiten unter Druck oder
  hohen Temperaturen nur Gefäße einsetzen,
  die für diese Anwendungsbereich geeignet sind
 Beschädigte Gläser dürfen aus Sicherheitsgründen
            g                              g
  nicht verwendet werden




                                               © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Reinigung - Reinigungsverfahren
                    .com


Reinigungsverfahren
• manuelle Reinigung
 höhere Verletzungsgefahr
 langsamer und weniger wirtschaftlich
  bei viel Spülgut
 aufwendig bei einer komplizierten
  Geometrie der Laborgeräte
 schneller bei wenig Spülgut
 flexibel was Spüldauer und
  Reinigungsmittelwahl betrifft




                                         © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Reinigung - Reinigungsverfahren
                     .com


Reinigungsverfahren
• maschinelle Reinigung
 erhebliche Arbeitserleichterung
 spart Personalressourcen
 schneller und wirtschaftlicher b i
    h ll      d i t h ftli h bei
  großen Mengen Spülgut
 unflexibel was Spüldauer und
  Reinigungsmittel betrifft




                                       © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Reinigung - Anschmutzungsarten
                   .com


Anschmutzungsarten
• Organische Verschmutzungen
  Peptide/ Proteine, Fette/
  Öle, Kohlenhydrate/ Polysaccharide,
  Farbstoffe,
  Farbstoffe Pigmentrückstände und
  Filzstiftreste, Harze und Paraffine




                                        © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Reinigung - Anschmutzungsarten
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Anschmutzungsarten

• Anorganische Rückstände
      g
  Carbonate, Salze, Metalloxide,
  wässrige Lösungen von
  anorganischen Sä
          i h Säuren (HCl H2SO4)/
                        (HCl,
  Laugen (NaOH, KOH),
  Lösungen von Salzen
  (NaCl, NaNO3, FeCl2 usw.)




                                    © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Reinigung - Anschmutzungsarten
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Anschmutzungsarten

• Mikrobiologische Rückstände
            g
  Nährboden-, Zellkultur- und
  Gewebereste, Nährbouillon,
  Mikroorganismen
  Mik       i




                                © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Reinigung - Reinigungsmittel
                    .com


Reinigungsmittel
• Alkalische Reiniger
 dienen der Aufquellung und
  Entfernung protein-, fett-,
  und kohlenhydrathaltiger Rückstände
• Saure Reiniger
 wirken gegen anorganische Salze,
  Kalk und andere Carbonate
• Bleichmittel in Reinigern
                       g
 dienen der Entfernung von
  Farbstoffen und zur Desinfektion


                                        © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Reinigung - Reinigungsmittel
                         .com


• Reinigungsmittel
 Auswahl abhängig von Schmutzart und
  Rahmenbedingungen (Zeit, Materialbeschaffenheit,
                        (Zeit Materialbeschaffenheit
  einsetzbare Mechanik, Wasserqualität)
 grundsätzliche Anforderungen:
 gutes Schmutzlösevermögen,
  hohes Schmutztragevermögen
 gute Materialverträglichkeit
 gute Abspülbarkeit
 nicht gesundheitsschädlich
 hohe Wirtschaftlichkeit, Umweltfreundlichkeit
• Hilfsmittel
 keine abrasiven Hilfsmittel (z.B. Stahlwolle) -> Oberflächenschäden
 weiche Schwämme, Tücher und Bürsten               © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Reinigung - Reinigungsfaktoren
                     .com


Reinigungsfaktoren
• Chemie (=Reinigunsmittel)
 erleichtertes Ablösen des Schmutzes
  von Oberflächen, Zersetzung von
  Schmutzbestandteilen
 verbesserte Spülgut-Benetzung, höheres
  Schmutztragevermögen des Wassers
  durch Tenside
  d h T id
 Vorbeugung erneuter Schmutzablagerung
  auf zu reinigenden Oberflächen




                                           © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Reinigung - Reinigungsfaktoren
                     .com


Reinigungsfaktoren
• Temperatur
 durch hohe Temperaturen beschleunigte
  physikalische, chemische und enzymatische
  Prozessen begünstigen Ablösen von
  Verschmutzungen
 zu hohe Temperaturen können Enzymaktivität
  enzymhaltiger R i i
        h lti    Reiniger b i t ä hti
                          beeinträchtigen
 hohe Temperaturen begünstigen Umwandlung
  von H2CO3 über HCO3- zu CO32- im Wasser,
  das mit Mg2+ und Ca2+ hartnäckige
  Kalkablagerungen bildet



                                               © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Reinigung - Reinigungsfaktoren
                     .com


Reinigungsfaktoren
• Zeit
 verlängerte Einwirkzeiten der
  Reinigungslösung erleichtern
  durch besseres Aufquellen der
  Verschmutzungen und stärkere
  chemische Zersetzung der
  Schmutzbestandteile das Ablösen
  des Schmutzes von der Oberfläche




                                     © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Reinigung - Reingungsfaktoren
                     .com


Reinigungsfaktoren

• Mechanik
 Einsatz von Mechanik (z.B. Bürsten,
  Wasserstrahldruck) zerstört Bindungskräfte
  zwischen S h t und Ob flä h
     i h Schmutz d Oberfläche,
  wodurch Anschmutzungen leichter
  entfernt werden können

 Die 4 Faktoren Chemie, Temperatur,
  Zeit und Mechanik sind die Bestandteile des Sinnerschen Kreises der den
                                                          Kreises,
  Wirkungsmechanismus des Reinigungsprozesses beschreibt und nach dem
  Chemiker Dr. Herbert Sinner benannt wurde.


                                               © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Reinigung – Sinner Kreis
                     .com


Sinner Kreis




 Jeder Parameter ist in seiner Größe variierbar, wird jedoch ein Faktor
  verändert, wirkt sich das auf die Größe mindestens eines anderen Faktors
  aus,
  aus wenn der Reinigungserfolg gleichbleiben soll
                                                 soll.
  Das bedeutet z.B., dass bei einer niedrigeren Temperatur im Spülvorgang
  eine längere Einwirkzeit notwendig ist. Dadurch wird ein verringerter
  Parameter durch die Steigerung eines anderen kompensiert.

                                                © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Reinigung - Wasserqualität
                     .com


Wasserqualität
 wird definiert über
   • mikrobiologische Faktoren (Keimgehalt)
   • Grad der Wasserhärte, in °d (Mg2+- und Ca2+-Ionen im Wasser)
 bei Reinigung mit Wasser mit hohem Härtegrad können sich auf
  gereinigten Oberflächen Kalk und Salze absetzen, die zu Belägen führen
 je nach eingeset ter Wasserqualität (z.B. voll entsalztes Wasser oder
          eingesetzter Wasserq alität ( B oll entsal tes
  enthärtetes Wasser), ergeben sich in Kombination mit den eingesetzten
  Reinigungsmitteln unterschiedliche Effekte, die auch Auswirkungen auf die
  Materialverträglichkeit und das Spülergebnis haben




                                                © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Tipps & Wissenswertes
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•   Lagerung von Laborglas –
•   Wie geht‘s richtig und platzsparend?
•   Beschriftung – was gilt es zu beachten?
•   Wie beugt man hartnäckigen Rückständen vor?
•   Wie wird Laborglas richtig entsorgt?
•   Was sollte man über Volumenmessgeräte wissen?
•   Was über Deckgläser und Objektträger?


    All dies und viele weitere Tipps und Wissenswertes
    auf der Info Plattform unter:
             Info-Plattform
    www.labglasscleaning.com
           g           g
                                                © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
Labor Glas Reinigung
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Für Experten von Experten –
      p            p
© Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  www.labglasscleaning.com
  Fotos von Karin Gerdes
  http://www.karingerdes.de
                              © Dr. Weigert & DURAN Group 2012

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Laborglasreinigung - Laborglas - Reinigung - 2012

  • 1. Labor Glas Reinigung .com com Praxistipps für saubere und rückstandsfreie Laborgeräte © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 2. Die gute Praxis – Glasart .com Auswahl der geeigneten Glasart  hohe Qualität der Rohmaterialien und deren Zusammensetzung  gleichmäßige Wandstärkenverteilung für gute Temperatur-/ Temperaturwechselbeständigkeit, p p g , hohe mechanische Stabilität  hohe hydrolytische Beständigkeit (Klasse 1 nach ISO 719)  kleiner Ausdehnungskoeffizient, hohe Beständigkeit bei schnellen Temperaturwechseln © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 3. Die gute Praxis – Normenkonformität .com • Normenkonformität  Normen legen Eigenschaften und Geometrien für Laborglasprodukte fest -> Produkte können auch nach Jahren mit den gleichen Eigenschaften und Abmessungen bezogen werden  Normen geben für die Sicherheit entscheidende Merkmale, wie z.B. Wandstärkenverteilung bei Becher- gläsern vor. © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 4. Die gute Praxis – Gebrauchshinweise .com • Bei Gebrauch beachten  vor jeder Anwendung Glasoberfläche auf Beschädigungen (Kratzer, Risse, Ausbrüche) (Kratzer Risse kontrollieren  insbesondere bei Arbeiten unter Druck oder hohen Temperaturen nur Gefäße einsetzen, die für diese Anwendungsbereich geeignet sind  Beschädigte Gläser dürfen aus Sicherheitsgründen g g nicht verwendet werden © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 5. Reinigung - Reinigungsverfahren .com Reinigungsverfahren • manuelle Reinigung  höhere Verletzungsgefahr  langsamer und weniger wirtschaftlich bei viel Spülgut  aufwendig bei einer komplizierten Geometrie der Laborgeräte  schneller bei wenig Spülgut  flexibel was Spüldauer und Reinigungsmittelwahl betrifft © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 6. Reinigung - Reinigungsverfahren .com Reinigungsverfahren • maschinelle Reinigung  erhebliche Arbeitserleichterung  spart Personalressourcen  schneller und wirtschaftlicher b i h ll d i t h ftli h bei großen Mengen Spülgut  unflexibel was Spüldauer und Reinigungsmittel betrifft © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 7. Reinigung - Anschmutzungsarten .com Anschmutzungsarten • Organische Verschmutzungen Peptide/ Proteine, Fette/ Öle, Kohlenhydrate/ Polysaccharide, Farbstoffe, Farbstoffe Pigmentrückstände und Filzstiftreste, Harze und Paraffine © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 8. Reinigung - Anschmutzungsarten .com Anschmutzungsarten • Anorganische Rückstände g Carbonate, Salze, Metalloxide, wässrige Lösungen von anorganischen Sä i h Säuren (HCl H2SO4)/ (HCl, Laugen (NaOH, KOH), Lösungen von Salzen (NaCl, NaNO3, FeCl2 usw.) © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 9. Reinigung - Anschmutzungsarten .com Anschmutzungsarten • Mikrobiologische Rückstände g Nährboden-, Zellkultur- und Gewebereste, Nährbouillon, Mikroorganismen Mik i © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 10. Reinigung - Reinigungsmittel .com Reinigungsmittel • Alkalische Reiniger  dienen der Aufquellung und Entfernung protein-, fett-, und kohlenhydrathaltiger Rückstände • Saure Reiniger  wirken gegen anorganische Salze, Kalk und andere Carbonate • Bleichmittel in Reinigern g  dienen der Entfernung von Farbstoffen und zur Desinfektion © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 11. Reinigung - Reinigungsmittel .com • Reinigungsmittel  Auswahl abhängig von Schmutzart und Rahmenbedingungen (Zeit, Materialbeschaffenheit, (Zeit Materialbeschaffenheit einsetzbare Mechanik, Wasserqualität)  grundsätzliche Anforderungen:  gutes Schmutzlösevermögen, hohes Schmutztragevermögen  gute Materialverträglichkeit  gute Abspülbarkeit  nicht gesundheitsschädlich  hohe Wirtschaftlichkeit, Umweltfreundlichkeit • Hilfsmittel  keine abrasiven Hilfsmittel (z.B. Stahlwolle) -> Oberflächenschäden  weiche Schwämme, Tücher und Bürsten © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 12. Reinigung - Reinigungsfaktoren .com Reinigungsfaktoren • Chemie (=Reinigunsmittel)  erleichtertes Ablösen des Schmutzes von Oberflächen, Zersetzung von Schmutzbestandteilen  verbesserte Spülgut-Benetzung, höheres Schmutztragevermögen des Wassers durch Tenside d h T id  Vorbeugung erneuter Schmutzablagerung auf zu reinigenden Oberflächen © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 13. Reinigung - Reinigungsfaktoren .com Reinigungsfaktoren • Temperatur  durch hohe Temperaturen beschleunigte physikalische, chemische und enzymatische Prozessen begünstigen Ablösen von Verschmutzungen  zu hohe Temperaturen können Enzymaktivität enzymhaltiger R i i h lti Reiniger b i t ä hti beeinträchtigen  hohe Temperaturen begünstigen Umwandlung von H2CO3 über HCO3- zu CO32- im Wasser, das mit Mg2+ und Ca2+ hartnäckige Kalkablagerungen bildet © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 14. Reinigung - Reinigungsfaktoren .com Reinigungsfaktoren • Zeit  verlängerte Einwirkzeiten der Reinigungslösung erleichtern durch besseres Aufquellen der Verschmutzungen und stärkere chemische Zersetzung der Schmutzbestandteile das Ablösen des Schmutzes von der Oberfläche © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 15. Reinigung - Reingungsfaktoren .com Reinigungsfaktoren • Mechanik  Einsatz von Mechanik (z.B. Bürsten, Wasserstrahldruck) zerstört Bindungskräfte zwischen S h t und Ob flä h i h Schmutz d Oberfläche, wodurch Anschmutzungen leichter entfernt werden können  Die 4 Faktoren Chemie, Temperatur, Zeit und Mechanik sind die Bestandteile des Sinnerschen Kreises der den Kreises, Wirkungsmechanismus des Reinigungsprozesses beschreibt und nach dem Chemiker Dr. Herbert Sinner benannt wurde. © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 16. Reinigung – Sinner Kreis .com Sinner Kreis  Jeder Parameter ist in seiner Größe variierbar, wird jedoch ein Faktor verändert, wirkt sich das auf die Größe mindestens eines anderen Faktors aus, aus wenn der Reinigungserfolg gleichbleiben soll soll. Das bedeutet z.B., dass bei einer niedrigeren Temperatur im Spülvorgang eine längere Einwirkzeit notwendig ist. Dadurch wird ein verringerter Parameter durch die Steigerung eines anderen kompensiert. © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 17. Reinigung - Wasserqualität .com Wasserqualität  wird definiert über • mikrobiologische Faktoren (Keimgehalt) • Grad der Wasserhärte, in °d (Mg2+- und Ca2+-Ionen im Wasser)  bei Reinigung mit Wasser mit hohem Härtegrad können sich auf gereinigten Oberflächen Kalk und Salze absetzen, die zu Belägen führen  je nach eingeset ter Wasserqualität (z.B. voll entsalztes Wasser oder eingesetzter Wasserq alität ( B oll entsal tes enthärtetes Wasser), ergeben sich in Kombination mit den eingesetzten Reinigungsmitteln unterschiedliche Effekte, die auch Auswirkungen auf die Materialverträglichkeit und das Spülergebnis haben © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 18. Tipps & Wissenswertes .com • Lagerung von Laborglas – • Wie geht‘s richtig und platzsparend? • Beschriftung – was gilt es zu beachten? • Wie beugt man hartnäckigen Rückständen vor? • Wie wird Laborglas richtig entsorgt? • Was sollte man über Volumenmessgeräte wissen? • Was über Deckgläser und Objektträger? All dies und viele weitere Tipps und Wissenswertes auf der Info Plattform unter: Info-Plattform www.labglasscleaning.com g g © Dr. Weigert & DURAN Group 2012
  • 19. Labor Glas Reinigung .com Für Experten von Experten – p p © Dr. Weigert & DURAN Group 2012 www.labglasscleaning.com Fotos von Karin Gerdes http://www.karingerdes.de © Dr. Weigert & DURAN Group 2012