Die Duralisinusmalformation (DSM) ist durch eine Dilatation des Duralsinus gekennzeichnet und tritt in maximal 2 % der arteriovenösen Malformationen auf, typischerweise perinatal mit möglichen Symptomen wie Makrozephalus und Herzinsuffizienz. In einem Fallbericht wurde eine reifgeborene Säugerin mit bekannter DSM beschrieben, deren Zustand sich postpartal als unauffällig erwies, was auf einen günstigen Verlauf hinweist. Die Prognose der DSM hängt stark von der Lokalisation und dem Schweregrad der Malformation ab.