Mikroökonometrie ist die Entwicklung und Anwendung mathematisch-statistischer Methoden zur empirischen Analyse wirtschaftlichen Verhaltens basierend auf individuellen Daten von Personen, Haushalten und Unternehmen. Wichtige Konzepte sind Querschnitts- und Paneldaten sowie die Herausforderungen und Vorteile der Analyse solcher Mikrodaten, insbesondere im Hinblick auf Selektivität und Heterogenität. Nobelpreise für James Heckman und Daniel McFadden würdigen deren Beiträge zu selektiven Stichproben und diskreten Wahlentscheidungen.