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Fußball-Weltmeisterschaft 2014
Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 (portugiesisch Copa do Mundo FIFA,englisch FIFA
World Cup) der Männer ist die 20. Ausspielung des bedeutendsten Turniersfür Fußball-
Nationalmannschaften und findet vom 12. Juni bis zum 13. Juli 2014 in Brasilienstatt. Titelverteidiger ist
der Weltmeister von 2010, Spanien. Der Sieger ist automatisch für den FIFA-Konföderationen-Pokal
2017 qualifiziert.
Der Beschluss des FIFA-Exekutivkomitees, Brasilien zum zweiten Mal nach 1950 zum Gastgeber der
Weltmeisterschaft zu ernennen, fiel am 30. Oktober 2007 in Zürich. Als Gastgeber der WM war Brasilien
automatisch Ausrichter des Konföderationen-Pokals 2013.
Vergabe
Die CONMEBOL, die südamerikanische Fußball-Konföderation, hatte sich auf Brasilien als einzigen
Bewerber um die WM 2014 festgelegt, da in diesem Jahr der brasilianische
Fußballverband Confederação Brasileira de Futebol (CBF) 100 Jahre alt wird.
Im Dezember 2006 erklärte zunächst auchKolumbien seine Absicht, eine Bewerbung abgeben zu
wollen,
1
am 11. April 2007 zog es seine Bewerbung allerdings wieder zurück.
2
Brasilien übergab
schließlich am 13. April 2007 in der FIFA-Zentrale in Zürich als einziger Kandidat die so genannte
Bewerbungsvereinbarung. Am 31. Juli 2007 wurde fristgerecht auch das vollständige 900-seitige
Kandidaturdossier vom Präsidenten der CBF, Ricardo Teixeira, an Sepp Blatter übergeben, das auch
alle notwendigen Regierungsgarantien umfasst. Damit erhielt Brasilien jedoch noch nicht automatisch
den Zuschlag.
3
Das weitere Verfahren sah nun eine gründliche Prüfung der Kandidatur durch die FIFA
vor, die auch einen Inspektionsbesuch in Brasilien im August 2007 beinhaltete. Dabei wurden fünf der
18 möglichen Spielorte besucht, in Rio de Janeiro präsentierten sich zudem die übrigen möglichen
Austragungsorte.
4
Nach der Abschlusspräsentation des brasilianischen Fußballverbandes am 29.
Oktober wurde Brasilien am 30. Oktober 2007 in Zürich endgültig als Gastgeber durch das FIFA-
Exekutivkomitee bestätigt.
5
Das letzte große Fußballturnier in Brasilien vor der Vergabe war die Copa
América 1989. Mit dem Zuschlag für die WM wurde Brasilien auch Austragungsland des als
Generalprobe geltenden FIFA-Konföderationen-Pokal 2013.
Spielorte
Am 31. Mai 2009 gab die FIFA die zwölf Städte bekannt, die aus insgesamt 17 Bewerbern für die
Austragung der Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 ausgewählt wurden.
6
Das Finale findet
in Rio de Janeiro statt, das Eröffnungsspiel soll in São Pauloausgetragen werden.
7
Nicht
berücksichtigt wurden die Kandidaturen der Städte Belém, Campo
Grande, Florianópolis, Goiânia und Rio Branco.
Der Spielort Manaus gilt als umstritten. Der „Daily Mirror“ hatte äußerst negativ über die Stadt im
Dschungel berichtet und von einem „Höllenloch“ gesprochen, in dem die Kriminalitätsrate außer
Kontrolle sei.
8
Die folgenden Angaben zur Kapazität beziehen sich auf die Angaben der FIFA,
9
die durch die
strengeren Auflagen bei einer WM unter der maximalen Kapazität der Stadien liegen können.
Dominic Patric de Neuville
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Auslosung
Die Auslosung der Gruppenphase der Endrunde fand am 6. Dezember 2013 um 17:00 Uhr (MEZ) im
Hotel Costa do Sauípe Park inCosta do Sauípe statt.
12
Gastgeber Brasilien war als Kopf der Gruppe A gesetzt. Spanien, Deutschland, Argentinien,
Kolumbien, Belgien, Uruguay und die Schweiz kamen gemäß ihrer Platzierungen in der FIFA-
Weltrangliste mit Stand vom 17. Oktober 2013 in Topf 1. Die Töpfe 2 bis 4 wurden von der FIFA nach
regionalen Kriterien eingeteilt. In jeder Gruppe dürfen maximal zwei Teams aus Europa sein, Duelle
zwischen Vertretern aus dem gleichen Verband wurden darüber hinaus in der Vorrunde
ausgeschlossen.
In der am 3. Dezember 2013 abgehaltenen Sitzung der Organisationskommission wurde folgende
Lostopfverteilung festgelegt.
Im Lostopf 4 waren die neun europäischen Mannschaften, eine davon wanderte per Losverfahren in
Topf 2. Diese europäischen Mannschaft im „Topf X“ wurde einem der vier südamerikanischen
Nationalteams aus Topf 1 zugelost, um zu verhindern, dass es eine Gruppe mit drei europäischen
Teams gibt.
13
Italien wurde so in Topf 2 und anschließend Uruguay zugelost. Brasilien war schon
vorab als Gruppenkopf der Gruppe A gesetzt. Die übrigen 7 Mannschaften aus Topf 1 wurden als
Gruppenkopf der Gruppen B bis H gelost. Die Mannschaften aus den Töpfen 2 bis 4 wurden nun den
Gruppen zugelost (aufsteigend von Gruppe A bis H), wobei darauf geachtet werden musste, dass die
beiden südamerikanischen Mannschaften in Topf 2 keinem südamerikanischen Gruppenkopf
zugeordnet wurden. Erstmals wurden mit England, Italien und Uruguay drei ehemalige Weltmeister in
eine Gruppe gelost.
Regelwerk und Modus
Am 19. Februar 2013 gab die FIFA bekannt, bei der Endrunde 2014 in Brasilien erstmals
eine Torlinientechnologie einzusetzen.
14
Die Entscheidung fiel auf die kamerabasierte
Torlinientechnologie GoalControl-4-D. Das System besteht aus sieben Hochgeschwindigkeitskameras
pro Tor und sendet, wenn ein Tor gefallen ist, ein Signal auf die Uhren der Schiedsrichter.
15
Mit dieser
Torlinientechnologie sollen laut FIFA die Schiedsrichter in der Entscheidung unterstützt werden, ob
der Ball die Torlinie vollständig überquert hat, und Fehlentscheidungen vermieden werden.
In der Vorrunde gibt es acht Gruppen mit je vier Teilnehmern. Innerhalb jeder Gruppe spielt jede
Mannschaft gegen jede andere Mannschaft, d. h. in jeder Gruppe werden 6 Partien gespielt. Die
jeweils ersten beiden Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale. Die
Platzierung der Mannschaften in den Vorrundengruppen ergibt sich dabei in folgender Reihenfolge:
16
1. Anzahl der Punkte aus allen Gruppenspielen;
2. Tordifferenz aus allen Gruppenspielen;
3. Anzahl der in allen Gruppenspielen erzielten Tore;
4. Anzahl Punkte aus den Direktbegegnungen der punktgleichen Teams in den Gruppenspielen;
5. Tordifferenz in den Direktbegegnungen der punktgleichen Teams in den Gruppenspielen;
6. Anzahl der in den Direktbegegnungen der punktgleichen Teams in den Gruppenspielen
erzielten Tore;
7. Losentscheid durch die FIFA-Organisationskommission.
Dem Achtelfinale folgen Viertel- und Halbfinale, sowie das Finalspiel. Ab dem Achtelfinale wird im
sogenannten K.-o.-System gespielt, d. h. der Verlierer der Partie scheidet aus dem Turnier aus. Steht
ein Spiel nach 90 Minuten Spielzeit unentschieden, werden 2 x 15 Minuten Verlängerung gespielt.
Steht auch dann kein Sieger fest, entscheidet ein Elfmeterschießen die Partie.
Die für das Achtelfinale qualifizierten Mannschaften aus den Gruppen A, B, C, D können frühestens im
Halbfinale auf Mannschaften der Gruppen E, F, G, H treffen. Weiterhin ist durch den Modus
sichergestellt, dass Mannschaften aus derselben Vorrundengruppe erst im Finale wieder
aufeinandertreffen können. Als ein Beispiel folgt aus letzterem, dass 4 Mannschaften (Sieger Gruppe
F und H, sowie Zweite Gruppe E und G) erst im Finale auf den Sieger der Gruppe A treffen können.
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Organisation und Umfeld
Eintrittskarten
Der Verkauf der rund drei Millionen Eintrittskarten für die Spiele verläuft in drei Phasen und hat am 20.
August 2013 begonnen. Die meisten Tickets verkauft die FIFA über ihre Internetplattform FIFA.com.
Restkarten sind in einer dritten Phase ab dem 15. April 2014 auch in Kartenverkaufszentren der FIFA
in den zwölf Spielorten erhältlich. Die zweite Phase beginnt am 8. Dezember nach der Auslosung der
Gruppen, die am 6. Dezember 2013 vorgenommen wurde. Die Karten der billigsten Kategorie 4,
mindestens 400.000 Tickets, sind den brasilianischen Einwohnern vorbehalten, für die es weitere
Vergünstigungen gibt.
1920
Preisgelder
Jede teilnehmende Mannschaft erhält mindestens 8 Millionen US-Dollar. Der Weltmeister erhält ein
Preisgeld von 35 Millionen US-Dollar (25,6 Millionen Euro), der unterlegene Finalist erhält 25 Millionen
US-Dollar. Wer im Achtelfinale ausscheidet erhält 9 Millionen US-Dollar, die unterlegenen
Viertelfinalisten 14 Millionen US-Dollar. 70 Millionen US-Dollar erhalten die Vereine, die Spieler
abstellen.
21
Probleme
Vorbereitung
Countdown zur Fußballweltmeisterschaft 2014
Bei der Auswahl Brasiliens als Gastgeber für die WM erfüllte kein einziges brasilianisches Stadion die
FIFA-Anforderungen für Fußball-Weltmeisterschaften. Kritisiert werden unter anderem erhebliche
Sicherheitsmängel. Allerdings wurden bzw. werden mehrere Stadien komplett neu errichtet oder
modernisiert. Lange Zeit wurde befürchtet, dass die Stadien nicht fertig werden, da im Juli 2010 nur
mit sechs Stadien begonnen wurde, jedoch sind inzwischen einige Stadien fertig errichtet. Zudem gilt
die Infrastruktur, insbesondere die der Flughäfen, als mangelhaft.
22
2007 wurden der Umgang mit
kritischen Stimmen zum Thema Sicherheit und die Kommunikationspolitik der FIFA sowie des WM-
Veranstalters in der lokalen Presse kritisiert.
23
Der brasilianische Sportminister, Orlando Silva de Jesus Júnior, trat am 26. Oktober 2011 zurück,
nachdem ihm die Annahme von Bestechungsgeld im Zusammenhang mit der Fußball-
Weltmeisterschaft vorgeworfen wurde.
24
Protest gegen die WM: „Fußball-WM wofür? Ohne Gesundheit, ohne Sicherheit, ohne Erziehung - nur um das Volk für
dumm zu verkaufen?“
Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur kamen weiterhin nur schleppend voran. FIFA-
Generalsekretär Jérôme Valcke kritisierte im März 2012, dass Brasilien mehr daran interessiert sei die
Weltmeisterschaft zu gewinnen als sie vorzubereiten. In einem offiziellen Interview sprach er von
einem "Tritt in den Hintern" der Verantwortlichen, um die geforderten Auflagen durch die FIFA noch
rechtzeitig erfüllen zu können.
25
Besonders enttäuscht zeigte man sich aber auch in vielen Teilen der
Gesellschaft, dass die zuständigen Behörden vor der FIFA eingeknickt sind und das Alkoholverbot in
brasilianischen Stadien für die Zeit der Weltmeisterschaft aufgehoben haben.
26
Das höchste
brasilianische Fußballorgan hatte 2008 ein Alkoholverbot in Fußballstadien ausgesprochen, um
Gewaltexzesse zu unterbinden.
27
Ende 2011 beklagte UN-Berichterstatterin Raquel Rolnik, dass in den WM-Städten zehntausende
Familien zwangsumgesiedelt werden. Anstatt einer partizipativen Planung gebe es so mehr
Obdachlose. Die WM-Städte würden "in Spielwiesen für das Großkapital verwandelt."
28
Im Juni 2013 begannen Proteste in Brasilien; am 20. Juni 2013 demonstrierten (in einer der größten
Demonstrationen in der Geschichte Brasiliens) Menschen in mehr als hundert Städten. Am 17. Juni
waren es bereits über 200.000 gewesen.
Erst als sich Brasiliens Fußball-Berühmtheiten (wie Dante oder Neymar) mit den Demonstranten
solidarisiert hatten, äußerte FIFA-Präsident Sepp Blatter ein gewisses Verständnis für die
Proteste.
293031
. Kritik wurde auch an den Arbeitsbedingungen auf den Stadionbaustellen geäußert,
nachdem im Dezember 2013 zwei Bauarbeiter ums Leben gekommen waren
32
.
Zeitverschiebung
Die FIFA hat die Spiele zeitlich so gelegt, dass die europäischen Zuschauer zumindest alle Spiele der
Finalrunde zu angemessenen Zeiten zu sehen bekommen (jeweils MESZ):
 Gruppenspiele: 18:00 Uhr (18 Spiele), 21:00 Uhr (10 Spiele), 22:00 Uhr (9 Spiele), 00:00 Uhr
(10 Spiele), 03:00 Uhr (1 Spiel)
 Achtelfinale: 18:00 Uhr (4 Spiele), 22:00 Uhr (4 Spiele)
 Viertelfinale: 18:00 Uhr (2 Spiele), 22:00 Uhr (2 Spiele)
 Halbfinale: 22:00 Uhr (2 Spiele)
 Spiel um Platz 3: 22:00 Uhr
 Finale: 21:00 Uhr
Stadien
Curitiba
Die Arbeiten in der Arena da Baixada in Curitiba mussten aufgrund eines richterlichen Beschlusses
gestoppt werden.
33
Grund für die richterliche Anordnung war, dass sich gravierende Sicherheitsrisiken
bei den Bauarbeiten abgezeichnet hatten. Die für die Unterbrechung zuständige Richterin Lorena
Colnago begründete ihre Entscheidung damit, dass während der verschiedenen Bauphasen unzählige
Verstöße begangen wurden. Die Arbeitsunterbrechung kann erst wieder aufgehoben werden, wenn
die bemängelten Sicherheitsrisiken beseitigt sind und die Baustelle ordnungsgemäß inspiziert ist. Erst
im August 2013 nahmen die Bauherren wegen des enormen Zeitdrucks Abstand von den Plänen, ein
ausfahrbares Dach zu installieren.
São Paulo
Bis 14. Mai 2010 hätte die Stadt São Paulo verbindliche finanzielle Garantien für das genehmigte
Projekt Morumbi-Stadion abgeben müssen. Da diese beim Lokalen Organisationskomitee (LOK) der
FIFA nicht vorgelegt wurden und auch für ein alternatives Projekt die Frist versäumt wurde, werden
bei der WM keine Spiele in diesem Stadion stattfinden.
34
Im August 2010 wurde bekannt, dass der
Verein Corinthians São Paulo ein neues Stadion im Osten der Stadt bauen wird, in dem das
Eröffnungsspiel stattfinden soll. Damit wurde gleichzeitig das „Aus“ für das Morumbi-Stadion bestätigt.
Am 27. November 2013 kam es auf der Baustelle der nahezu fertiggestellten Arena Corinthians zu
einem schweren Unfall durch einen umgestürzten Kran, bei dem der Kranführer und der Fahrer eines
Lastwagen umkamen und mindestens zwei weitere Personen verletzt wurden. Teile der Tribüne, des
Daches und der Großbildschirme wurden beschädigt.
3536
Vermarktung
Fuleco, das offizielle Maskottchen der WM 2014
Logo und Slogan
Hochrangige Vertreter Brasiliens und der FIFA stellten am 8. Juli 2010 in Johannesburg das Logo für
die WM vor. Es zeigt einen gelben und zwei grüne um sich verschlungene Arme, deren Hände eine
Kugel formen und so die Form des FIFA-WM-Pokals nachahmen. Durch blaue und grüne Schrift
ergänzt ist das Logo überwiegend in den Farben der brasilianischen Nationalflagge gehalten, nur die
rote Jahreszahl sticht hervor.
3738
Der Slogan für die WM lautet All in one rhythm (port.: Juntos num só ritmo; deutsch: „Alle im gleichen
Rhythmus“).
39
Spielball
Der Name des offiziellen Adidas-Spielballs der WM 2014 wurde zum ersten Mal in der Geschichte
durch eine Internetabstimmung von den Fans selbst bestimmt. 70 % der Teilnehmer entschieden sich
für den Namen „Brazuca“. Der Begriff beschreibt den brasilianischen Lebensstil und damit verbundene
Attribute wie Stolz, Herzlichkeit und Emotionen.
40
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Maskottchen
Das offizielle Maskottchen der WM 2014 wurde am 16. September 2012 in der brasilianischen
Fernsehsendung Fantástico erstmals präsentiert. Es stellt ein Brasilianisches
Dreibindengürteltier (Tolypeutes tricinctus) mit gelbem Fell und blauem Panzer dar. Ausgewählt wurde
dieses Tier vor allem, weil es vorwiegend in Südamerika vorkommt und vom Aussterben bedroht
ist.
4142
Bei einer öffentlichen Abstimmung in Brasilien wurde „Fuleco“, eine begriffliche
Verschmelzung von „futebol“ (Fußball) und „ecologia“ (Umweltschutz), als Name für das Maskottchen
bestimmt.
42
Sponsoren
Neben den feststehenden ständigen FIFA-Partnern Adidas, Coca-Cola, Emirates, Hyundai Kia
Automotive Group, Sony und VISA sind acht weitere FIFA-WM-Sponsoren und sechs nationale
Förderer vorgesehen.
Als „Sponsoren FIFA Fußball-Weltmeisterschaft“ sind die acht
Marken Budweiser, Castrol, Continental, McDonald’s, Johnson & Johnson, Mahindra
Satyam, Seara und Oi ausgewählt.
„Nationale Förderer“ sind Apex-Brasil, Garoto, Centauro, Banco Itaú, Liberty Seguros und Wiseup.
43
Fernsehübertragung
Die TV-Rechte für Deutschland für die WM 2014 übertrug die FIFA-Exekutive den beiden öffentlich-
rechtlichen Sendeanstalten ARD undZDF. Zudem wurde die Partnerschaft mit der EBU (Union der
Europäischen Rundfunkorganisationen) auf die FIFA WM 2014 ausgedehnt.
44
Die ARD zahlte für die
Übertragungsrechte laut einem Medienbericht 150 Millionen Euro. Der Sender macht zur Höhe der
Ausgaben keine Angaben.
45
Die TV-Rechte für Österreich hat sich der ORF gesichert.
46
Die TV-Rechte für die Schweiz hat die SRG SSR.
46
Literatur
 Martin Curi: Die WM 2014 – ein Volksfest auf zwölf Bühnen. In: Brasilien – Land des
Fußballs., Verlag Die Werkstatt, Göttingen2013, ISBN 978-3-7307-0003-7, S. 293–336
Weblinks
FIFA World Cup 2014 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Offizielle Webseite der FIFA
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FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014

  • 1. Fußball-Weltmeisterschaft 2014 Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 (portugiesisch Copa do Mundo FIFA,englisch FIFA World Cup) der Männer ist die 20. Ausspielung des bedeutendsten Turniersfür Fußball- Nationalmannschaften und findet vom 12. Juni bis zum 13. Juli 2014 in Brasilienstatt. Titelverteidiger ist der Weltmeister von 2010, Spanien. Der Sieger ist automatisch für den FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 qualifiziert. Der Beschluss des FIFA-Exekutivkomitees, Brasilien zum zweiten Mal nach 1950 zum Gastgeber der Weltmeisterschaft zu ernennen, fiel am 30. Oktober 2007 in Zürich. Als Gastgeber der WM war Brasilien automatisch Ausrichter des Konföderationen-Pokals 2013. Vergabe Die CONMEBOL, die südamerikanische Fußball-Konföderation, hatte sich auf Brasilien als einzigen Bewerber um die WM 2014 festgelegt, da in diesem Jahr der brasilianische Fußballverband Confederação Brasileira de Futebol (CBF) 100 Jahre alt wird. Im Dezember 2006 erklärte zunächst auchKolumbien seine Absicht, eine Bewerbung abgeben zu wollen, 1 am 11. April 2007 zog es seine Bewerbung allerdings wieder zurück. 2 Brasilien übergab schließlich am 13. April 2007 in der FIFA-Zentrale in Zürich als einziger Kandidat die so genannte Bewerbungsvereinbarung. Am 31. Juli 2007 wurde fristgerecht auch das vollständige 900-seitige Kandidaturdossier vom Präsidenten der CBF, Ricardo Teixeira, an Sepp Blatter übergeben, das auch alle notwendigen Regierungsgarantien umfasst. Damit erhielt Brasilien jedoch noch nicht automatisch den Zuschlag. 3 Das weitere Verfahren sah nun eine gründliche Prüfung der Kandidatur durch die FIFA vor, die auch einen Inspektionsbesuch in Brasilien im August 2007 beinhaltete. Dabei wurden fünf der 18 möglichen Spielorte besucht, in Rio de Janeiro präsentierten sich zudem die übrigen möglichen Austragungsorte. 4 Nach der Abschlusspräsentation des brasilianischen Fußballverbandes am 29. Oktober wurde Brasilien am 30. Oktober 2007 in Zürich endgültig als Gastgeber durch das FIFA- Exekutivkomitee bestätigt. 5 Das letzte große Fußballturnier in Brasilien vor der Vergabe war die Copa América 1989. Mit dem Zuschlag für die WM wurde Brasilien auch Austragungsland des als Generalprobe geltenden FIFA-Konföderationen-Pokal 2013. Spielorte Am 31. Mai 2009 gab die FIFA die zwölf Städte bekannt, die aus insgesamt 17 Bewerbern für die Austragung der Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 ausgewählt wurden. 6 Das Finale findet in Rio de Janeiro statt, das Eröffnungsspiel soll in São Pauloausgetragen werden. 7 Nicht berücksichtigt wurden die Kandidaturen der Städte Belém, Campo Grande, Florianópolis, Goiânia und Rio Branco. Der Spielort Manaus gilt als umstritten. Der „Daily Mirror“ hatte äußerst negativ über die Stadt im Dschungel berichtet und von einem „Höllenloch“ gesprochen, in dem die Kriminalitätsrate außer Kontrolle sei. 8 Die folgenden Angaben zur Kapazität beziehen sich auf die Angaben der FIFA, 9 die durch die strengeren Auflagen bei einer WM unter der maximalen Kapazität der Stadien liegen können.
  • 2. Dominic Patric de Neuville Übersetzungsbüro TRANSIT Übersetzungen translation services traductions specialisées traduzioni traduccion Deutsch German Englisch English Französisch Francais Italienisch Italian Spanisch Espanol Wirtschaft Business Technik Technology Recht Legal Medizin Life Science Engineering TRANSIT Dominic de Neuville Seefeldstrasse 69 8008 Zürich Schweiz Switzerland Suisse Svizzera Espana Auslosung Die Auslosung der Gruppenphase der Endrunde fand am 6. Dezember 2013 um 17:00 Uhr (MEZ) im Hotel Costa do Sauípe Park inCosta do Sauípe statt. 12 Gastgeber Brasilien war als Kopf der Gruppe A gesetzt. Spanien, Deutschland, Argentinien, Kolumbien, Belgien, Uruguay und die Schweiz kamen gemäß ihrer Platzierungen in der FIFA- Weltrangliste mit Stand vom 17. Oktober 2013 in Topf 1. Die Töpfe 2 bis 4 wurden von der FIFA nach regionalen Kriterien eingeteilt. In jeder Gruppe dürfen maximal zwei Teams aus Europa sein, Duelle zwischen Vertretern aus dem gleichen Verband wurden darüber hinaus in der Vorrunde ausgeschlossen. In der am 3. Dezember 2013 abgehaltenen Sitzung der Organisationskommission wurde folgende Lostopfverteilung festgelegt. Im Lostopf 4 waren die neun europäischen Mannschaften, eine davon wanderte per Losverfahren in Topf 2. Diese europäischen Mannschaft im „Topf X“ wurde einem der vier südamerikanischen Nationalteams aus Topf 1 zugelost, um zu verhindern, dass es eine Gruppe mit drei europäischen Teams gibt. 13 Italien wurde so in Topf 2 und anschließend Uruguay zugelost. Brasilien war schon vorab als Gruppenkopf der Gruppe A gesetzt. Die übrigen 7 Mannschaften aus Topf 1 wurden als Gruppenkopf der Gruppen B bis H gelost. Die Mannschaften aus den Töpfen 2 bis 4 wurden nun den Gruppen zugelost (aufsteigend von Gruppe A bis H), wobei darauf geachtet werden musste, dass die beiden südamerikanischen Mannschaften in Topf 2 keinem südamerikanischen Gruppenkopf zugeordnet wurden. Erstmals wurden mit England, Italien und Uruguay drei ehemalige Weltmeister in eine Gruppe gelost. Regelwerk und Modus Am 19. Februar 2013 gab die FIFA bekannt, bei der Endrunde 2014 in Brasilien erstmals eine Torlinientechnologie einzusetzen. 14 Die Entscheidung fiel auf die kamerabasierte Torlinientechnologie GoalControl-4-D. Das System besteht aus sieben Hochgeschwindigkeitskameras pro Tor und sendet, wenn ein Tor gefallen ist, ein Signal auf die Uhren der Schiedsrichter. 15 Mit dieser Torlinientechnologie sollen laut FIFA die Schiedsrichter in der Entscheidung unterstützt werden, ob der Ball die Torlinie vollständig überquert hat, und Fehlentscheidungen vermieden werden. In der Vorrunde gibt es acht Gruppen mit je vier Teilnehmern. Innerhalb jeder Gruppe spielt jede Mannschaft gegen jede andere Mannschaft, d. h. in jeder Gruppe werden 6 Partien gespielt. Die jeweils ersten beiden Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale. Die Platzierung der Mannschaften in den Vorrundengruppen ergibt sich dabei in folgender Reihenfolge: 16
  • 3. 1. Anzahl der Punkte aus allen Gruppenspielen; 2. Tordifferenz aus allen Gruppenspielen; 3. Anzahl der in allen Gruppenspielen erzielten Tore; 4. Anzahl Punkte aus den Direktbegegnungen der punktgleichen Teams in den Gruppenspielen; 5. Tordifferenz in den Direktbegegnungen der punktgleichen Teams in den Gruppenspielen; 6. Anzahl der in den Direktbegegnungen der punktgleichen Teams in den Gruppenspielen erzielten Tore; 7. Losentscheid durch die FIFA-Organisationskommission. Dem Achtelfinale folgen Viertel- und Halbfinale, sowie das Finalspiel. Ab dem Achtelfinale wird im sogenannten K.-o.-System gespielt, d. h. der Verlierer der Partie scheidet aus dem Turnier aus. Steht ein Spiel nach 90 Minuten Spielzeit unentschieden, werden 2 x 15 Minuten Verlängerung gespielt. Steht auch dann kein Sieger fest, entscheidet ein Elfmeterschießen die Partie. Die für das Achtelfinale qualifizierten Mannschaften aus den Gruppen A, B, C, D können frühestens im Halbfinale auf Mannschaften der Gruppen E, F, G, H treffen. Weiterhin ist durch den Modus sichergestellt, dass Mannschaften aus derselben Vorrundengruppe erst im Finale wieder aufeinandertreffen können. Als ein Beispiel folgt aus letzterem, dass 4 Mannschaften (Sieger Gruppe F und H, sowie Zweite Gruppe E und G) erst im Finale auf den Sieger der Gruppe A treffen können. Dominic Patric de Neuville Übersetzungsbüro TRANSIT Übersetzungen translation services traductions specialisées traduzioni traduccion Deutsch German Englisch English Französisch Francais Italienisch Italian Spanisch Espanol Wirtschaft Business Technik Technology Recht Legal Medizin Life Science Engineering TRANSIT Dominic de Neuville Seefeldstrasse 69 8008 Zürich Schweiz Switzerland Suisse Svizzera Espana Organisation und Umfeld Eintrittskarten Der Verkauf der rund drei Millionen Eintrittskarten für die Spiele verläuft in drei Phasen und hat am 20. August 2013 begonnen. Die meisten Tickets verkauft die FIFA über ihre Internetplattform FIFA.com. Restkarten sind in einer dritten Phase ab dem 15. April 2014 auch in Kartenverkaufszentren der FIFA in den zwölf Spielorten erhältlich. Die zweite Phase beginnt am 8. Dezember nach der Auslosung der Gruppen, die am 6. Dezember 2013 vorgenommen wurde. Die Karten der billigsten Kategorie 4, mindestens 400.000 Tickets, sind den brasilianischen Einwohnern vorbehalten, für die es weitere Vergünstigungen gibt. 1920 Preisgelder Jede teilnehmende Mannschaft erhält mindestens 8 Millionen US-Dollar. Der Weltmeister erhält ein Preisgeld von 35 Millionen US-Dollar (25,6 Millionen Euro), der unterlegene Finalist erhält 25 Millionen US-Dollar. Wer im Achtelfinale ausscheidet erhält 9 Millionen US-Dollar, die unterlegenen Viertelfinalisten 14 Millionen US-Dollar. 70 Millionen US-Dollar erhalten die Vereine, die Spieler abstellen. 21
  • 4. Probleme Vorbereitung Countdown zur Fußballweltmeisterschaft 2014 Bei der Auswahl Brasiliens als Gastgeber für die WM erfüllte kein einziges brasilianisches Stadion die FIFA-Anforderungen für Fußball-Weltmeisterschaften. Kritisiert werden unter anderem erhebliche Sicherheitsmängel. Allerdings wurden bzw. werden mehrere Stadien komplett neu errichtet oder modernisiert. Lange Zeit wurde befürchtet, dass die Stadien nicht fertig werden, da im Juli 2010 nur mit sechs Stadien begonnen wurde, jedoch sind inzwischen einige Stadien fertig errichtet. Zudem gilt die Infrastruktur, insbesondere die der Flughäfen, als mangelhaft. 22 2007 wurden der Umgang mit kritischen Stimmen zum Thema Sicherheit und die Kommunikationspolitik der FIFA sowie des WM- Veranstalters in der lokalen Presse kritisiert. 23 Der brasilianische Sportminister, Orlando Silva de Jesus Júnior, trat am 26. Oktober 2011 zurück, nachdem ihm die Annahme von Bestechungsgeld im Zusammenhang mit der Fußball- Weltmeisterschaft vorgeworfen wurde. 24 Protest gegen die WM: „Fußball-WM wofür? Ohne Gesundheit, ohne Sicherheit, ohne Erziehung - nur um das Volk für dumm zu verkaufen?“ Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur kamen weiterhin nur schleppend voran. FIFA- Generalsekretär Jérôme Valcke kritisierte im März 2012, dass Brasilien mehr daran interessiert sei die Weltmeisterschaft zu gewinnen als sie vorzubereiten. In einem offiziellen Interview sprach er von einem "Tritt in den Hintern" der Verantwortlichen, um die geforderten Auflagen durch die FIFA noch rechtzeitig erfüllen zu können. 25 Besonders enttäuscht zeigte man sich aber auch in vielen Teilen der Gesellschaft, dass die zuständigen Behörden vor der FIFA eingeknickt sind und das Alkoholverbot in brasilianischen Stadien für die Zeit der Weltmeisterschaft aufgehoben haben. 26 Das höchste brasilianische Fußballorgan hatte 2008 ein Alkoholverbot in Fußballstadien ausgesprochen, um Gewaltexzesse zu unterbinden. 27 Ende 2011 beklagte UN-Berichterstatterin Raquel Rolnik, dass in den WM-Städten zehntausende Familien zwangsumgesiedelt werden. Anstatt einer partizipativen Planung gebe es so mehr Obdachlose. Die WM-Städte würden "in Spielwiesen für das Großkapital verwandelt." 28 Im Juni 2013 begannen Proteste in Brasilien; am 20. Juni 2013 demonstrierten (in einer der größten Demonstrationen in der Geschichte Brasiliens) Menschen in mehr als hundert Städten. Am 17. Juni waren es bereits über 200.000 gewesen. Erst als sich Brasiliens Fußball-Berühmtheiten (wie Dante oder Neymar) mit den Demonstranten solidarisiert hatten, äußerte FIFA-Präsident Sepp Blatter ein gewisses Verständnis für die Proteste. 293031 . Kritik wurde auch an den Arbeitsbedingungen auf den Stadionbaustellen geäußert, nachdem im Dezember 2013 zwei Bauarbeiter ums Leben gekommen waren 32 . Zeitverschiebung Die FIFA hat die Spiele zeitlich so gelegt, dass die europäischen Zuschauer zumindest alle Spiele der Finalrunde zu angemessenen Zeiten zu sehen bekommen (jeweils MESZ):
  • 5.  Gruppenspiele: 18:00 Uhr (18 Spiele), 21:00 Uhr (10 Spiele), 22:00 Uhr (9 Spiele), 00:00 Uhr (10 Spiele), 03:00 Uhr (1 Spiel)  Achtelfinale: 18:00 Uhr (4 Spiele), 22:00 Uhr (4 Spiele)  Viertelfinale: 18:00 Uhr (2 Spiele), 22:00 Uhr (2 Spiele)  Halbfinale: 22:00 Uhr (2 Spiele)  Spiel um Platz 3: 22:00 Uhr  Finale: 21:00 Uhr Stadien Curitiba Die Arbeiten in der Arena da Baixada in Curitiba mussten aufgrund eines richterlichen Beschlusses gestoppt werden. 33 Grund für die richterliche Anordnung war, dass sich gravierende Sicherheitsrisiken bei den Bauarbeiten abgezeichnet hatten. Die für die Unterbrechung zuständige Richterin Lorena Colnago begründete ihre Entscheidung damit, dass während der verschiedenen Bauphasen unzählige Verstöße begangen wurden. Die Arbeitsunterbrechung kann erst wieder aufgehoben werden, wenn die bemängelten Sicherheitsrisiken beseitigt sind und die Baustelle ordnungsgemäß inspiziert ist. Erst im August 2013 nahmen die Bauherren wegen des enormen Zeitdrucks Abstand von den Plänen, ein ausfahrbares Dach zu installieren. São Paulo Bis 14. Mai 2010 hätte die Stadt São Paulo verbindliche finanzielle Garantien für das genehmigte Projekt Morumbi-Stadion abgeben müssen. Da diese beim Lokalen Organisationskomitee (LOK) der FIFA nicht vorgelegt wurden und auch für ein alternatives Projekt die Frist versäumt wurde, werden bei der WM keine Spiele in diesem Stadion stattfinden. 34 Im August 2010 wurde bekannt, dass der Verein Corinthians São Paulo ein neues Stadion im Osten der Stadt bauen wird, in dem das Eröffnungsspiel stattfinden soll. Damit wurde gleichzeitig das „Aus“ für das Morumbi-Stadion bestätigt. Am 27. November 2013 kam es auf der Baustelle der nahezu fertiggestellten Arena Corinthians zu einem schweren Unfall durch einen umgestürzten Kran, bei dem der Kranführer und der Fahrer eines Lastwagen umkamen und mindestens zwei weitere Personen verletzt wurden. Teile der Tribüne, des Daches und der Großbildschirme wurden beschädigt. 3536 Vermarktung Fuleco, das offizielle Maskottchen der WM 2014 Logo und Slogan Hochrangige Vertreter Brasiliens und der FIFA stellten am 8. Juli 2010 in Johannesburg das Logo für die WM vor. Es zeigt einen gelben und zwei grüne um sich verschlungene Arme, deren Hände eine Kugel formen und so die Form des FIFA-WM-Pokals nachahmen. Durch blaue und grüne Schrift ergänzt ist das Logo überwiegend in den Farben der brasilianischen Nationalflagge gehalten, nur die rote Jahreszahl sticht hervor. 3738 Der Slogan für die WM lautet All in one rhythm (port.: Juntos num só ritmo; deutsch: „Alle im gleichen Rhythmus“). 39 Spielball Der Name des offiziellen Adidas-Spielballs der WM 2014 wurde zum ersten Mal in der Geschichte durch eine Internetabstimmung von den Fans selbst bestimmt. 70 % der Teilnehmer entschieden sich
  • 6. für den Namen „Brazuca“. Der Begriff beschreibt den brasilianischen Lebensstil und damit verbundene Attribute wie Stolz, Herzlichkeit und Emotionen. 40 Dominic Patric de Neuville Übersetzungsbüro TRANSIT Übersetzungen translation services traductions specialisées traduzioni traduccion Deutsch German Englisch English Französisch Francais Italienisch Italian Spanisch Espanol Wirtschaft Business Technik Technology Recht Legal Medizin Life Science Engineering TRANSIT Dominic de Neuville Seefeldstrasse 69 8008 Zürich Schweiz Switzerland Suisse Svizzera Espana Maskottchen Das offizielle Maskottchen der WM 2014 wurde am 16. September 2012 in der brasilianischen Fernsehsendung Fantástico erstmals präsentiert. Es stellt ein Brasilianisches Dreibindengürteltier (Tolypeutes tricinctus) mit gelbem Fell und blauem Panzer dar. Ausgewählt wurde dieses Tier vor allem, weil es vorwiegend in Südamerika vorkommt und vom Aussterben bedroht ist. 4142 Bei einer öffentlichen Abstimmung in Brasilien wurde „Fuleco“, eine begriffliche Verschmelzung von „futebol“ (Fußball) und „ecologia“ (Umweltschutz), als Name für das Maskottchen bestimmt. 42 Sponsoren Neben den feststehenden ständigen FIFA-Partnern Adidas, Coca-Cola, Emirates, Hyundai Kia Automotive Group, Sony und VISA sind acht weitere FIFA-WM-Sponsoren und sechs nationale Förderer vorgesehen. Als „Sponsoren FIFA Fußball-Weltmeisterschaft“ sind die acht Marken Budweiser, Castrol, Continental, McDonald’s, Johnson & Johnson, Mahindra Satyam, Seara und Oi ausgewählt. „Nationale Förderer“ sind Apex-Brasil, Garoto, Centauro, Banco Itaú, Liberty Seguros und Wiseup. 43 Fernsehübertragung Die TV-Rechte für Deutschland für die WM 2014 übertrug die FIFA-Exekutive den beiden öffentlich- rechtlichen Sendeanstalten ARD undZDF. Zudem wurde die Partnerschaft mit der EBU (Union der Europäischen Rundfunkorganisationen) auf die FIFA WM 2014 ausgedehnt. 44 Die ARD zahlte für die Übertragungsrechte laut einem Medienbericht 150 Millionen Euro. Der Sender macht zur Höhe der Ausgaben keine Angaben. 45 Die TV-Rechte für Österreich hat sich der ORF gesichert. 46 Die TV-Rechte für die Schweiz hat die SRG SSR. 46 Literatur  Martin Curi: Die WM 2014 – ein Volksfest auf zwölf Bühnen. In: Brasilien – Land des Fußballs., Verlag Die Werkstatt, Göttingen2013, ISBN 978-3-7307-0003-7, S. 293–336 Weblinks FIFA World Cup 2014 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • 7.  Offizielle Webseite der FIFA Dominic Patric de Neuville Übersetzungsbüro TRANSIT Übersetzungen translation services traductions specialisées traduzioni traduccion Deutsch German Englisch English Französisch Francais Italienisch Italian Spanisch Espanol Wirtschaft Business Technik Technology Recht Legal Medizin Life Science Engineering TRANSIT Dominic de Neuville Seefeldstrasse 69 8008 Zürich Schweiz Switzerland Suisse Svizzera Espana Für weitere Details klicken Sie Dominic de Neuville