ENERGIE UND UMWELTSCHUTZ
ENERGIEQUELLEN
ENERGIEUMWANDLUNG
ENERGIE UND UMWELTSCHUTZ
TEIL 1
ENERGIEQUELLEN
ENERGIEUMWANDLUNG
INHALTSVERZEICHNIS:
1. KRAFT UND ENERGIE
2. ARBEIT UND ENERGIE
3. ENERGIEUMWANDLUNG
4. MAßEINHEITEN
5. ENERGIEFORMEN
6. ENERGIEQUELLEN
7. KRAFTWERKE
1. KRAFT UND ENERGIE
• Energie ist ein Mass
für die Fähigkeit,
Dinge in Bewegung zu
setzen.
• Im Wurf eines Balls
beispielsweise liegt
Bewegungsenergie.
1. KRAFT UND ENERGIE
• Wind besitzt ebenso
Energie wie die Wellen
des Meeres.
• Ohne Energie wäre ein
Leben auf der Erde nicht
möglich: Menschen und
Tiere benötigen sie zur
Fortbewegung.
1. KRAFT UND ENERGIE
• Autos nutzen die im
Kraftstoff
gespeicherte
chemische Energie.
• Immer wenn Energie
umgesetzt wird, sind
Kräfte im Spiel.
2. ARBEIT UND ENERGIE
• Für den Physiker bedeutet Arbeit
immer, dass Kraft etwas bewegt
2. ARBEIT UND ENERGIE
Arbeit ist z.B. das Heben einer Kiste:
Sie wird von der Muskelkraft über einen
bestimmten Weg befördert.
2. ARBEIT UND ENERGIE
Arbeit = Kraft x Weg
In den Muskeln steckt also die Fähigkeit,
Arbeit zu verrichten.
3. ENERGIEUMWANDLUNG
ENERGIE
ARBEIT
Durch Arbeit wird Energie in eine andere Form umgewandelt.
ENERGIE
Energie ermöglicht es , Arbeit zu verrichten.
3. ENERGIEUMWANDLUNG
BEISPIEL:
Die in den Muskeln durch verdaute
Nahrung gespeicherte chemische
Energie beispielsweise wird durch das
Heben in mechanische Energie (Lage-
und Bewegungsenergie) umgewandelt.
4. MAßEINHEITEN
ENERGIE IN LEBENSMITTEL
Wir gewinnen die Energie aus unserer
Nahrung, in der wiederum
Sonnenenergie in Form chemischer
Energie gespeichert ist.
4. MAßEINHEITEN
Die verschiedenen
Nahrungsmittel liefern
Energiemengen, die en Joule
(früher in Kalorien)
gemessen verden.
4. MAßEINHEITEN
Man müsste beispiesweise 1 kg
Tomaten verzehren, um dieselbe
Energiemenge aufzunehmen, die
schon 24 g Schokolade liefern.
4. MAßEINHEITEN
Beispiel:
• Wird ein Apfel von 1
Newton Gewicht um
1 m hochgehoben,
so wird eine Arbeit
von 1 Joule
verrichtet.
4. MAßEINHEITEN
• JOULE
• Das Joule ist die Maßeinheit der Energie.
• Es etspricht einem Newtonmeter (Nm),
worin auch die Arbeit ausgedrückt wird:
• 1 Nm entspricht der Arbeit, die verrichtet
wird, wenn eine Kraft von 1 N über einen
Weg von 1 m wirkt.
4. MAßEINHEITEN
• JAMES JOULE
(1818-1889)
Der britische Physiker James Joule
erkannte, dass Energie weder neu
geschaffen noch verbraucht, sondern
nur von der einen in eine andere Form
umgewandelt werden kann.
4. MAßEINHEITEN
• JAMES JOULE
Er stellte fest, dass man nicht nur
Wärme in Arbeit umwandeln kann,
wie bei der Dampfmaschine,
sondern umgekeht auch
mechanische Arbeit in Wärme.
5. ENERGIEFORMEN
• Ein in Ruhe befindlicher
Körper besitzt Energie,
nämlich Lageenergie
(potenzielle Energie).
• Sie ist in ihm gespeichert
und kann in
Bewegungsenergie
(kinetische Energie)
umgewandelt werden.
5. ENERGIEFORMEN
• Chemische Energie ist z.B. in
Kohle und Erdöl gespeichert. Sie
wird in Kraftwerken in Wärme
oder Elektrizität umgewandelt.
5. ENERGIEFORMEN
• Elektrizität lässt sich für
unterschiedlichste Zwecke in
andere Formen umwandeln:
5. ENERGIEFORMEN
Zum Beispiel:
In Wärmeenergie (Toaster)
5. ENERGIEFORMEN
Bewegungsenergie (Eisenbahn)
5. ENERGIEFORMEN
Schallenergie (Lautsprecher)
5. ENERGIEFORMEN
Strahlungsenergie (Glühbirne)
5. ENERGIEFORMEN
magnetische Energie
(Elektromagnet)
der Magnet, -e
5. ENERGIEFORMEN
In den Batterien dieses
tragbaren
Kleinstfernsehers ist
chemische Energie
gespeichert. Wird der
Stromkreis geschlossen,
so wird sie in Wärme,
Licht und Schall
umgewandelt.
5. ENERGIEFORMEN
In den Muskeln des Katzenjungen ist
chemische Energie gespeichert.
5. ENERGIEFORMEN
Das Kätzchen nutzt einen Teil dieser Energie,
um den Baum hinaufzuklettern. Dabei
gewinnt es an Lageenergie - je höher es
klettert, um so mehr.
5. ENERGIEFORMEN
Fällt es herunter, wird die
Lageenergie in Bewegungsenergie
umgewandelt.
5. ENERGIEFORMEN
Pflanzen speichern die Energie des
Sonnenlichts in Form von
chemischer Energie in ihren
Blättern.
5. ENERGIEFORMEN
Diese chemische Energie wird bei
Nahrungsaufnahme von Tieren
durch Verbrennen in Wärme
umgewandelt.
5. ENERGIEFORMEN
Solange der Deckel geschlossen ist,
besitzt der Kastenteufel in seiner
Sprungfeder gespeicherte
Lageenergie.
5. ENERGIEFORMEN
Durch die Spannkraft
einer Feder wird die
Lageenergie des
Kastenteufels beim
Öffnen des Deckels in
Bewegungsenergie
umgewandelt.
5. ENERGIEFORMEN
• BEWEGUNGSENERGIE
• Die Windkraft treibt bei
einer Windmülle ein
Flügelrad an, dessen
kinetische Energie
(Bewegungsenergie) über
Zahnräder auf den
Mahlstein übertragen
wird.
5. ENERGIEFORMEN
• BEWEGUNGSENERGIE
• Je schneller sich das Flügelrad bzw.
der Mahlstein dreht, desto grösser
ist die kinetische Energie.
Ec = ½ m v2
5. ENERGIEFORMEN
• LAGEENERGIE
• Lageenergie (potenzielle Energie) ist
die Energie, die ein Körper auf Grund
seiner Lage im Raum oder seines
Zustands hat. Die Lage kann durch
verschiedene Kräfte erzeugt oder
verändert werden.
Ep = m h g
6. ENERGIEQUELLEN
Die Sonne ist ein großer Energie- und
Lebensspender: Allein das
Sonnenlicht, das järlich auf US-
amerikanische Straßen fällt, könnte
doppelt so viel Energie liefern, wie
weltweit aus Kohle und Erdöl
gewonnen wird.
6. ENERGIEQUELLEN
Die Sonne sorgt nicht nur für das
Wachstum der Pflanzen, die Licht in
chemische Energie umwandeln und
im Laufe der Jahrmillonen zu fossilen
Energieträgern wie Steinkohle
wurden. Sie trägt auch zur Entstehung
von Wind bei, der als Energiequelle
genutzt werden kann.
6. ENERGIEQUELLEN
Nur die Kernenergie, die chemische
Energie in Batterien, die Gezeiten
und die Erdwärme hängen nicht
direkt mit der Sonne zusammen.
Sonnenenergie ist ein
„regeneretiver“ Energieträger, d.h.
sie ist unbegrenzt.
6. ENERGIEQUELLEN
SOLARENERGIE
Aus Sonnenlicht kann man Energie
gewinnen, ohne die Umwelt zu
verschmutzen. Dazu benötigt man
das Fotoelement, das Sonnenlicht in
elektrische Energie umwandelt.
6. ENERGIEQUELLEN
Aus Fotozellen setzen sich auch die
Sonnensegel der Satelliten
zusammen.
Ferner dienen sie als Energie quellen
für Taschenrechner,
Funkfeuer und Navigationshilfen in
der Seefahrt.
6. ENERGIEQUELLEN
WINDENERGIE
Die Turbine des Windsrads mit den
Propellerflügeln ist auf einem hohen
Turm montiert.
6. ENERGIEQUELLEN
Heute nutzen Windräder den Wind
zur Stromerzeugung.
Windkraftwerke mit ganzen „Parks“
solcher Windräder werden in der
ganzen Welt erprobt.
6. ENERGIEQUELLEN
WASSERKRAFT
Etwa ein Fünftel der weltweit
verbrauchten Energie wird durch
Wasserkraft erzeugt.
6. ENERGIEQUELLEN
Im Wasserkraftwerk wird die
Bewegungsenergie strömenden
Wassers genutzt, um eine Turbine
anzutreiben, die in Verbindung mit
einem Generator der
Elektrizitätsgewinnung dient.
6. ENERGIEQUELLEN
6. ENERGIEQUELLEN
Aus Holz wird ENERGIE AUS BIOMASSE
Durch Verbrennen wird Energie
freigesetzt. Nahezu die Hälfte der
Weltbevölkerung nutzt derartige
„Biomasse“ als Energiequelle zum
Heizen, Kochen und Beleuchten.
6. ENERGIEQUELLEN
ENERGIE AUS BIOMASSE
Der oben abgebildete Inder
verbrennt Biogas, ein überwiegend
aus Methan bestehendes
Gasgemisch, das aus verrottenden
Abfällen wie Stallmist und Stroh
gewonnen wird.
6. ENERGIEQUELLEN
ERDWÄRME
Die Temperatur in der Erdkruste steigt
mit zunehmender Tiefe- alle 33 m um
durchschnittlich 1ºC. In vulkanischen
Regionen erhitzt die Erdwärme
Wasseradern.
6. ENERGIEQUELLEN
ERDWÄRME
Das heiße Wasser kann zu Heizzwecken, der
Wasserdampf zur Stromerzeugung genutzt
werden. Wo es keine Wasseradern gibt, wird
Wasser künstlich in Erdspalten gepresst,
erhitzt und verdampft.
6. ENERGIEQUELLEN
6. ENERGIEQUELLEN
GEZEITENENERGIE
Bei Saint-Malo an der nordfranzösischen Küste
steht das erste große Gezeitenkraftwerk.
Es liefert 240 MW, genug, um eine Stadt mit
300 000 Einwohnern mit Strom zu versorgen.
6. ENERGIEQUELLEN
Gezeiten – oder Flutkraftwerke nutzen Energie
der Meeresspiegelschwankungen zur
Stromerzeugung. Hier wurde ein Meerbecken
durch Dämme und Stauwerke abgetrennt.
6. ENERGIEQUELLEN
Das bei Flut gestaute Wasser fließt bei
Ebbe wieder ab, wenn der
Höhenunterschied der Wasserstände
3 m erreicht hat.
6. ENERGIEQUELLEN
Beim Abfließen strömt das Wasser
durch 24 große Turbinen im
Stauwerk, die Stromgeneratoren
antreiben.
6. KRAFTWERKE
FOSSILE BRENNSTOFFE
Kohle, Erdöl und Erdgas nennt man fossile
Brennstoffe, weil sie aus den Überresten
von vor Jahrmillonen abgestorbenen
Lebewesen entstanden sind. Fossile
Brennstoffe sind zwar nützliche
Energieträger, setzen beim Verbrennen
aber Kohlendioxid (CO2) frei, das zur
Erwärmung der Erdatmosphäre beiträgt.
7. KRAFTWERKE
Zudem ist ihr Vorrat nicht unerschöpflich:
Bei gegenwärtigem Verbrauch reichen
alle fossilen Brennstoffe der Erde noch
rund 250 Jahre.
7
7. KRAFTWERKE
KERNENERGIE
In Atomkernen ist eine unvorstellbar
hohe Energie gespeichert, die in
Kernreaktionen freigesetzt wird.
Gewaltige Kräfte sind dabei im Spiel.
7. KRAFTWERKE
In der Sonne findet die Kernverschmelzung
leichter Atomkerne statt. Dord wird unter
Abgabe von Energie Wasserstoff in Helium
umgewandelt. Die Kernfusionsreaktoren sind
aber noch im Versuchsstadium.
7. KRAFTWERKE
Mit der Kernspaltung kann
man Energie aus
Schwermetallen wie Uran
oder Plutonium gewinnen.
7. KRAFTWERKE
Das ist möglich, weil Masse in
Energie umgewandelt werden
kann.
Vergleichsweise kleine Mengen
Materie werden bei
Kernreaktionen in riesige
Energiemengen umgewandelt.
7. KRAFTWERKE
7. KRAFTWERKE
http://youtu.be/zGVQCJ_br5w
7. KRAFTWERKE
ATOMMÜLL
• Nach einer Zeit müssen die Brennstäbe eines
Atomreaktors ausgetauscht werden. Sie sind
jedoch hochradioaktiv und deshalb gefärlich-
die Strahlung kann lebende Zellen schädigen.
Deshalb werden sie in dicht verschlossenen
Behältern tief unter der Erde gelagert: in
Endlagern (Salzstöcke, Berkwerke).
7. KRAFTWERKE
• Problematisch ist, dass
hochradioaktiver Müll mehr als
100 000 Jahre von der Umwelt
ferngehalten werden muss. Die
Eignung vieler Endlager ist jedoch
umstritten.
7. KRAFTWERKE
LASERKERNFUSION
• Eine andere Möglichkeit, Atomkerne zu
verschmelzen, erhofft man sich von
Laserstrahlen. Dabei versucht man, ein
Plasma herzustellen, in dem kleine
Kügelchen aus einem gefrorenem
Deuterium-Tritium-Gemisch mit
Laserstrahlimpulsen beschossen
werden.
ENDE

Energie und umweltschutz 1ª

  • 1.
  • 2.
    ENERGIE UND UMWELTSCHUTZ TEIL1 ENERGIEQUELLEN ENERGIEUMWANDLUNG
  • 3.
    INHALTSVERZEICHNIS: 1. KRAFT UNDENERGIE 2. ARBEIT UND ENERGIE 3. ENERGIEUMWANDLUNG 4. MAßEINHEITEN 5. ENERGIEFORMEN 6. ENERGIEQUELLEN 7. KRAFTWERKE
  • 4.
    1. KRAFT UNDENERGIE • Energie ist ein Mass für die Fähigkeit, Dinge in Bewegung zu setzen. • Im Wurf eines Balls beispielsweise liegt Bewegungsenergie.
  • 5.
    1. KRAFT UNDENERGIE • Wind besitzt ebenso Energie wie die Wellen des Meeres. • Ohne Energie wäre ein Leben auf der Erde nicht möglich: Menschen und Tiere benötigen sie zur Fortbewegung.
  • 6.
    1. KRAFT UNDENERGIE • Autos nutzen die im Kraftstoff gespeicherte chemische Energie. • Immer wenn Energie umgesetzt wird, sind Kräfte im Spiel.
  • 7.
    2. ARBEIT UNDENERGIE • Für den Physiker bedeutet Arbeit immer, dass Kraft etwas bewegt
  • 8.
    2. ARBEIT UNDENERGIE Arbeit ist z.B. das Heben einer Kiste: Sie wird von der Muskelkraft über einen bestimmten Weg befördert.
  • 9.
    2. ARBEIT UNDENERGIE Arbeit = Kraft x Weg In den Muskeln steckt also die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten.
  • 10.
    3. ENERGIEUMWANDLUNG ENERGIE ARBEIT Durch Arbeitwird Energie in eine andere Form umgewandelt. ENERGIE Energie ermöglicht es , Arbeit zu verrichten.
  • 11.
    3. ENERGIEUMWANDLUNG BEISPIEL: Die inden Muskeln durch verdaute Nahrung gespeicherte chemische Energie beispielsweise wird durch das Heben in mechanische Energie (Lage- und Bewegungsenergie) umgewandelt.
  • 12.
    4. MAßEINHEITEN ENERGIE INLEBENSMITTEL Wir gewinnen die Energie aus unserer Nahrung, in der wiederum Sonnenenergie in Form chemischer Energie gespeichert ist.
  • 13.
    4. MAßEINHEITEN Die verschiedenen Nahrungsmittelliefern Energiemengen, die en Joule (früher in Kalorien) gemessen verden.
  • 14.
    4. MAßEINHEITEN Man müsstebeispiesweise 1 kg Tomaten verzehren, um dieselbe Energiemenge aufzunehmen, die schon 24 g Schokolade liefern.
  • 15.
    4. MAßEINHEITEN Beispiel: • Wirdein Apfel von 1 Newton Gewicht um 1 m hochgehoben, so wird eine Arbeit von 1 Joule verrichtet.
  • 16.
    4. MAßEINHEITEN • JOULE •Das Joule ist die Maßeinheit der Energie. • Es etspricht einem Newtonmeter (Nm), worin auch die Arbeit ausgedrückt wird: • 1 Nm entspricht der Arbeit, die verrichtet wird, wenn eine Kraft von 1 N über einen Weg von 1 m wirkt.
  • 17.
    4. MAßEINHEITEN • JAMESJOULE (1818-1889) Der britische Physiker James Joule erkannte, dass Energie weder neu geschaffen noch verbraucht, sondern nur von der einen in eine andere Form umgewandelt werden kann.
  • 18.
    4. MAßEINHEITEN • JAMESJOULE Er stellte fest, dass man nicht nur Wärme in Arbeit umwandeln kann, wie bei der Dampfmaschine, sondern umgekeht auch mechanische Arbeit in Wärme.
  • 19.
    5. ENERGIEFORMEN • Einin Ruhe befindlicher Körper besitzt Energie, nämlich Lageenergie (potenzielle Energie). • Sie ist in ihm gespeichert und kann in Bewegungsenergie (kinetische Energie) umgewandelt werden.
  • 20.
    5. ENERGIEFORMEN • ChemischeEnergie ist z.B. in Kohle und Erdöl gespeichert. Sie wird in Kraftwerken in Wärme oder Elektrizität umgewandelt.
  • 21.
    5. ENERGIEFORMEN • Elektrizitätlässt sich für unterschiedlichste Zwecke in andere Formen umwandeln:
  • 22.
    5. ENERGIEFORMEN Zum Beispiel: InWärmeenergie (Toaster)
  • 23.
  • 24.
  • 25.
  • 26.
  • 27.
    5. ENERGIEFORMEN In denBatterien dieses tragbaren Kleinstfernsehers ist chemische Energie gespeichert. Wird der Stromkreis geschlossen, so wird sie in Wärme, Licht und Schall umgewandelt.
  • 28.
    5. ENERGIEFORMEN In denMuskeln des Katzenjungen ist chemische Energie gespeichert.
  • 29.
    5. ENERGIEFORMEN Das Kätzchennutzt einen Teil dieser Energie, um den Baum hinaufzuklettern. Dabei gewinnt es an Lageenergie - je höher es klettert, um so mehr.
  • 30.
    5. ENERGIEFORMEN Fällt esherunter, wird die Lageenergie in Bewegungsenergie umgewandelt.
  • 31.
    5. ENERGIEFORMEN Pflanzen speicherndie Energie des Sonnenlichts in Form von chemischer Energie in ihren Blättern.
  • 32.
    5. ENERGIEFORMEN Diese chemischeEnergie wird bei Nahrungsaufnahme von Tieren durch Verbrennen in Wärme umgewandelt.
  • 33.
    5. ENERGIEFORMEN Solange derDeckel geschlossen ist, besitzt der Kastenteufel in seiner Sprungfeder gespeicherte Lageenergie.
  • 34.
    5. ENERGIEFORMEN Durch dieSpannkraft einer Feder wird die Lageenergie des Kastenteufels beim Öffnen des Deckels in Bewegungsenergie umgewandelt.
  • 35.
    5. ENERGIEFORMEN • BEWEGUNGSENERGIE •Die Windkraft treibt bei einer Windmülle ein Flügelrad an, dessen kinetische Energie (Bewegungsenergie) über Zahnräder auf den Mahlstein übertragen wird.
  • 36.
    5. ENERGIEFORMEN • BEWEGUNGSENERGIE •Je schneller sich das Flügelrad bzw. der Mahlstein dreht, desto grösser ist die kinetische Energie. Ec = ½ m v2
  • 37.
    5. ENERGIEFORMEN • LAGEENERGIE •Lageenergie (potenzielle Energie) ist die Energie, die ein Körper auf Grund seiner Lage im Raum oder seines Zustands hat. Die Lage kann durch verschiedene Kräfte erzeugt oder verändert werden. Ep = m h g
  • 38.
    6. ENERGIEQUELLEN Die Sonneist ein großer Energie- und Lebensspender: Allein das Sonnenlicht, das järlich auf US- amerikanische Straßen fällt, könnte doppelt so viel Energie liefern, wie weltweit aus Kohle und Erdöl gewonnen wird.
  • 39.
    6. ENERGIEQUELLEN Die Sonnesorgt nicht nur für das Wachstum der Pflanzen, die Licht in chemische Energie umwandeln und im Laufe der Jahrmillonen zu fossilen Energieträgern wie Steinkohle wurden. Sie trägt auch zur Entstehung von Wind bei, der als Energiequelle genutzt werden kann.
  • 40.
    6. ENERGIEQUELLEN Nur dieKernenergie, die chemische Energie in Batterien, die Gezeiten und die Erdwärme hängen nicht direkt mit der Sonne zusammen. Sonnenenergie ist ein „regeneretiver“ Energieträger, d.h. sie ist unbegrenzt.
  • 41.
    6. ENERGIEQUELLEN SOLARENERGIE Aus Sonnenlichtkann man Energie gewinnen, ohne die Umwelt zu verschmutzen. Dazu benötigt man das Fotoelement, das Sonnenlicht in elektrische Energie umwandelt.
  • 42.
    6. ENERGIEQUELLEN Aus Fotozellensetzen sich auch die Sonnensegel der Satelliten zusammen. Ferner dienen sie als Energie quellen für Taschenrechner, Funkfeuer und Navigationshilfen in der Seefahrt.
  • 43.
    6. ENERGIEQUELLEN WINDENERGIE Die Turbinedes Windsrads mit den Propellerflügeln ist auf einem hohen Turm montiert.
  • 44.
    6. ENERGIEQUELLEN Heute nutzenWindräder den Wind zur Stromerzeugung. Windkraftwerke mit ganzen „Parks“ solcher Windräder werden in der ganzen Welt erprobt.
  • 45.
    6. ENERGIEQUELLEN WASSERKRAFT Etwa einFünftel der weltweit verbrauchten Energie wird durch Wasserkraft erzeugt.
  • 46.
    6. ENERGIEQUELLEN Im Wasserkraftwerkwird die Bewegungsenergie strömenden Wassers genutzt, um eine Turbine anzutreiben, die in Verbindung mit einem Generator der Elektrizitätsgewinnung dient.
  • 47.
  • 48.
    6. ENERGIEQUELLEN Aus Holzwird ENERGIE AUS BIOMASSE Durch Verbrennen wird Energie freigesetzt. Nahezu die Hälfte der Weltbevölkerung nutzt derartige „Biomasse“ als Energiequelle zum Heizen, Kochen und Beleuchten.
  • 49.
    6. ENERGIEQUELLEN ENERGIE AUSBIOMASSE Der oben abgebildete Inder verbrennt Biogas, ein überwiegend aus Methan bestehendes Gasgemisch, das aus verrottenden Abfällen wie Stallmist und Stroh gewonnen wird.
  • 50.
    6. ENERGIEQUELLEN ERDWÄRME Die Temperaturin der Erdkruste steigt mit zunehmender Tiefe- alle 33 m um durchschnittlich 1ºC. In vulkanischen Regionen erhitzt die Erdwärme Wasseradern.
  • 51.
    6. ENERGIEQUELLEN ERDWÄRME Das heißeWasser kann zu Heizzwecken, der Wasserdampf zur Stromerzeugung genutzt werden. Wo es keine Wasseradern gibt, wird Wasser künstlich in Erdspalten gepresst, erhitzt und verdampft.
  • 52.
  • 53.
    6. ENERGIEQUELLEN GEZEITENENERGIE Bei Saint-Maloan der nordfranzösischen Küste steht das erste große Gezeitenkraftwerk. Es liefert 240 MW, genug, um eine Stadt mit 300 000 Einwohnern mit Strom zu versorgen.
  • 54.
    6. ENERGIEQUELLEN Gezeiten –oder Flutkraftwerke nutzen Energie der Meeresspiegelschwankungen zur Stromerzeugung. Hier wurde ein Meerbecken durch Dämme und Stauwerke abgetrennt.
  • 55.
    6. ENERGIEQUELLEN Das beiFlut gestaute Wasser fließt bei Ebbe wieder ab, wenn der Höhenunterschied der Wasserstände 3 m erreicht hat.
  • 56.
    6. ENERGIEQUELLEN Beim Abfließenströmt das Wasser durch 24 große Turbinen im Stauwerk, die Stromgeneratoren antreiben.
  • 57.
    6. KRAFTWERKE FOSSILE BRENNSTOFFE Kohle,Erdöl und Erdgas nennt man fossile Brennstoffe, weil sie aus den Überresten von vor Jahrmillonen abgestorbenen Lebewesen entstanden sind. Fossile Brennstoffe sind zwar nützliche Energieträger, setzen beim Verbrennen aber Kohlendioxid (CO2) frei, das zur Erwärmung der Erdatmosphäre beiträgt.
  • 58.
    7. KRAFTWERKE Zudem istihr Vorrat nicht unerschöpflich: Bei gegenwärtigem Verbrauch reichen alle fossilen Brennstoffe der Erde noch rund 250 Jahre.
  • 59.
    7 7. KRAFTWERKE KERNENERGIE In Atomkernenist eine unvorstellbar hohe Energie gespeichert, die in Kernreaktionen freigesetzt wird. Gewaltige Kräfte sind dabei im Spiel.
  • 60.
    7. KRAFTWERKE In derSonne findet die Kernverschmelzung leichter Atomkerne statt. Dord wird unter Abgabe von Energie Wasserstoff in Helium umgewandelt. Die Kernfusionsreaktoren sind aber noch im Versuchsstadium.
  • 61.
    7. KRAFTWERKE Mit derKernspaltung kann man Energie aus Schwermetallen wie Uran oder Plutonium gewinnen.
  • 62.
    7. KRAFTWERKE Das istmöglich, weil Masse in Energie umgewandelt werden kann. Vergleichsweise kleine Mengen Materie werden bei Kernreaktionen in riesige Energiemengen umgewandelt.
  • 63.
  • 64.
  • 65.
    7. KRAFTWERKE ATOMMÜLL • Nacheiner Zeit müssen die Brennstäbe eines Atomreaktors ausgetauscht werden. Sie sind jedoch hochradioaktiv und deshalb gefärlich- die Strahlung kann lebende Zellen schädigen. Deshalb werden sie in dicht verschlossenen Behältern tief unter der Erde gelagert: in Endlagern (Salzstöcke, Berkwerke).
  • 66.
    7. KRAFTWERKE • Problematischist, dass hochradioaktiver Müll mehr als 100 000 Jahre von der Umwelt ferngehalten werden muss. Die Eignung vieler Endlager ist jedoch umstritten.
  • 67.
    7. KRAFTWERKE LASERKERNFUSION • Eineandere Möglichkeit, Atomkerne zu verschmelzen, erhofft man sich von Laserstrahlen. Dabei versucht man, ein Plasma herzustellen, in dem kleine Kügelchen aus einem gefrorenem Deuterium-Tritium-Gemisch mit Laserstrahlimpulsen beschossen werden.
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