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SIMS.U4.E1
Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management)
SIMS.U1.E2
Social Media Technologies
KAPITEL 1
KULTUR UND
KULTURELLE
IDENTITÄT
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Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management)
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Social Media TechnologiesLERNINHALTE
Es existieren viele Definitionen von Kultur. Sie alle teilen
die Idee, dass es die “Software” ist, die Menschen im
täglichen Leben nutzen.
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Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management)
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Social Media TechnologiesLERNINHALTE
Kultur kann als die Sprache, die Normen, Werte und
Überzeugungen beschrieben werden , die eine bestimmte
Gruppe von Menschen teilt. Es gibt zwei miteinander
verzahnte Aspekte
von Kultur: KULTUR
Nicht-
materielle
Kultur
Materielle
Kultur
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Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management)
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Materielle Kultur bezieht sich auf alle physischen
Objekte, Resourcen und Orte, die Menschen dazu
nutzen ihre Kultur zu definieren (Städte, Schulen,
Tempel, Technologie….)
Nicht- materielle Kultur beinhaltet Ideen in Bezug
auf diese Objekte, Resourcen und Orte
(Traditionen, Symbole, Sprache, Werte, Regeln…)
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Social Media TechnologiesBEACHTEN SIE
Die Weltkultur wird oft als Synonym für Nation und
Gesellschaft benutzt, aber dies ist nicht dasselbe:
Nation ≠ Gesellschaft ≠ Kultur
Eine Nation ist
ein Gebiet mit
gekenn-
zeichneten
Grenzen
Eine Gesellschaft
ist eine
Population, in der
Menschen
interagieren und
gemeinsame
Interessen haben
Eine Kultur ist
eine geteilte
Lebensweise
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Eines der bekanntesten Modelle in Bezug auf Kultur ist das
Eisberg- Model, dass unsere Aufmerksamkeit auf die
versteckten Aspekte von Kultur lenkt.
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Social Media TechnologiesANIMATION HINZUFÜGEN
Sichtbare Aspekte:
einfach zu beobachten
Unsichtbare Aspekte:
vermutete, vorgestellte oder
intuitive
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SIMS.U1.E2
Social Media TechnologiesANIMATION HINZUFÜGEN
Feine Künste
Literatur
Urlaubsverhalten
Gesten
Kochen
Musik
Literatur
Kleidungsstil
Essgewohnheiten
...
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Social Media TechnologiesANIMATION HINZUFÜGEN
Vorstellung von Schönheit
Vorstellung von Gerechtigkeit gious beliefs
Wichtigkeit von Zeit
Generelle Weltansicht
Arbeitsethik
...
Feine Künste
Literatur
Urlaubsverhalten
Gesten
Kochen
Musik
Literatur
Kleidungsstil
Essgewohnheiten
...
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Social Media TechnologiesBEACHTEN SIE
Die unsichtbaren Aspekte von Kultur beeinflussen oder
bedingen die sichtbaren Aspekte. Religiöse Überzeugungen
zum Beispiel, sind klar in Feiertagsbräuchen oder im
Kleidungsstil manifestiert.
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Social Media TechnologiesEXTRA INFORMATION
Es gibt viele verschiedene Modelle, die das Konzept von
Kultur erklären. Unter den folgenden Links erhalten Sie
weitergehende Informationen:
- Geert Hofstede’s model of cultural dimensions.
- Trompenaars and Hampden-Turner's Seven Dimensions of
Culture.
- Edward Hall’s behavioural components of culture.
- Jacques Demorgon s model of cultural dimensions.
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Wie bei Eisbergen, setzt sich die Identität eines jeden
Menschen aus verschiedensten Elementen zusammen und
ist einzigartig. Die tiefliegerenden Bereiche des Eisberges zu
identifizieren und zu verstehen ist nötig, damit Sie verstehen
können wer Sie sind und warum Sie in bestimmter Weise
agieren.
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Sich dieser wichtigen Aspekte in Ihrem Leben bewusst zu werden
macht es möglich, zu analysieren wie diese Ihre Beziehung zu
anderen beeinflusst und warum wir die Welt auf andere
Weise sehen und
begreifen als andere.
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Social Media TechnologiesLERNINHALT
Aber woher kommen unsere Werte, Überzeugungen und Gebräuche? Sie
wurden während unseres Lebens durch einen Prozess namens
Sozialisation geformt
Sozialisation ist ein lebenslanger Prozess in dem wir
lernen welche sozialen Erwartungen existieren und
wie wir mit anderen Menschen interagieren.
Während unserer Sozialisation lernen wir unsere eigene Kultur
kennen, inklusive Normen und Werte in Bezug auf unser Verhalten.
Dies alles bringt uns bei, wie wir uns in soziale Gruppen integrieren
können.
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Wir werden in verschiedene, kulturelle Gruppen
hineingeboren, die sich auf unsere Sozialisierung auswirken:
Ich
Ethnische oder
traditionelle Gruppen
Freunde und
Bezugsgruppen
Religionen
Generationsgruppen
Arbeits- und
Interessengruppen
Massenmedien
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Durch Sozialisierung erwerben wir eine persönliche Identität
und lernen unsere Beziehungen zu andern wertzuschätzen.
Dieser Prozess dauert das ganze Leben an.
Genauso wie wir eine persönliche Identität erwerben,
erwerben wir auch eine
soziale Identität.
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Wenn Sie den Prozess der Sozialisation verstehen werden Sie
realisieren, dass es viele verschiedene Identitäten gibt. Dadurch
wird Ihnen bewußt was Diversität bedeutet: nicht alle sind gleich.
Anders als die anderen zu sein ist normal!!!
Es ist ok anders zu sein
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Sozialisation ist ein Prozess und wie wir die Welt sehen und
uns verhalten variiert im Laufe der Zeit. Der Grund dafür ist,
dass Annahmen, Verhalten und Werte sich im Laufe der Zeit
verändern.
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KAPITEL 2
STEREOTYPEN,
VORURTEILE UND
DISKRIMINIERUNG
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Identitäten sind innerhalb von Gruppen definiert, aber weder Menschen
noch Gruppen sind isoliert.
Identitäten werden auch durch den
Vergleich mit anderen Menschen,
Gruppen oder Kulturen
gebildet.
Stereotypen entstehen von diesen sozialen Annahmen und dem
Sozialisierungsprozess. Vorurteile und Diskrimierung basieren darauf.
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Es ist sinnvoll die Beziehung zwischen Stereotypen,
Voruteilen und Diskriminierung zu verstehen, um zu
identifizieren wie diese funktionieren und in der Lage zu sein
negative Effekte in Interaktionen mit anderen Gruppen und
Kulturen vermeiden zu können.
Beginnen wir damit jedes dieser Konzepte zu definieren.
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Stereotypen sind das Ergebnis von Übertragung identischer Merkmale
einer Person oder Gruppe, außer Acht lassend, dass reale Variationen
unter den Mitgliedern der Gruppe existieren.
Dies gehört zum Bereich der Gedanken
.
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Von klein auf lernen wir durch die Familie, die Medien etc. diese
identischen Merkmale zuzuweisen.
Stereotypisierung ist nicht unbedingt etwas Schlechtes;
es ist oft einfach nur ein
Weg unseren Blick auf
die Welt zu vereinfachen
und wir alle tun dies.
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Stereotypen sind potentiell gefährlich, wenn wir keine
individuellen Unterschiede innerhalb einer Gruppe von Menschen
mehr erkennen können.
Stereotypen dienen manchmal dazu, die Feindseligkeiten einer
Person in Bezug auf manche Gruppen zu rechtfertigen.
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Ein Vorurteil ist eine negative und feindselige Haltung gegenüber einer
Person, die man als zugehörig zu einer Gruppe identifiziert hat.
Dies gehört zum Bereich der Emotionen.
Vorurteile beeinflussen unsere Gefühle und halten uns davon ab,
Individuen oder Gruppen neutral zu reflektieren.
https://www.youtube.com/watch?v=BO6PQHGXnIk
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Vourteile sind immer kulturell bedingt, oder in anderen
Worten, Sie wurden ebenfalls durch die Medien oder die
Erziehung gebildet.
(Niemand wird als Rassist geboren)
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Diskriminierung ist ein negatives Verhalten im Umgang mit
anderen, motiviert durch deren Zugehörigkeit zu einer
sozialen Gruppe oder Kategorie.
Dies gehört zum Bereich Verhalten
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Social Media TechnologiesLERNINHALT
Die bekanntesten Formen von Diskriminierung geschehen aufgrund
von Rasse, Religion, Nationalität, Ideologie, politischer Neigung,
Geschlecht, ökonomischem Status, sozialem Status oder physischer
Merkmale.
(Gesundheitszustand) (Alter) (physische Merkmale ) (Schwangerschaft)
(sexuelle Orientierung) (Behinderung) (Herkunft) (ethnischer Ursprung) (Geschlecht)
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Social Media TechnologiesLERNINHALT
Beziehung zwischen Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierung:
Wie wir gesehen haben kann Stereotypisierung mit einem Glauben oder
einer Meinung gleich gesetzt werden, Vorurteile mit einer negativen
Einstellung gegenüber einer Gruppe und Diskriminierung mit einem
negativen Verhalten aufgrund der bloßen Tatsache, dass diese Person
einer bestimmten Gruppe zugehörig ist.
Auch wenn Stereotypisierung nicht immer Vorurteile generiert und
letztlich zu Diskriminierung führt, ist es sehr wahrscheinlich, dass es in
diese Richtung führt, wenn wir uns nicht der Gefahr bewusst sind was
passiert wenn wir anstatt Menschen nur unsere Stereotpyen sehen.
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Stereotyp
(Ich denke)
Vorurteile
(Ich fühle)
Diskriminierung
(Ich handle)
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Social Media Technologies
Was können Sie tun, um Vorurteile zu bekämpfen?
- Decken Sie Ihre Voreingenommenheit auf und erkennen Sie diese an.
-Sprechen Sie mit anderen Menschen, um diese kennen zu lernen. Sind
Sie jemals selbst diskriminiert worden? Wie haben Sie sich dabei gefühlt?
- Bekämpfen Sie aktiv Ihre Vorurteile. Was ist die Basis für Ihr Denken?
Wie viele der Menschen, die Sie im Vorfeld verurteilen kennen Sie?
- Entwickeln Sie Empathie. Das heißt, sich in andere hineinversetzen zu
können und nachempfinden zu können was diese fühlen
LERNINHALT
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Social Media Technologies
- Sich selbst wohl zu fühlen ist wichtig, um die zu akzeptieren, die
anders sind, denn dann muss man diese nicht benutzen, um sein
eigenes Selbstbewusstsein zu erhöhen.
- Akzeptieren Sie, dass Sie nicht alles verstehen oder jede
Meinung teilen müssen. Jede Gruppe hat seine / ihre eigenen
Gebräuche.
- Schweigen Sie nicht, wenn Sie einen diskriminierenden
Kommentar oder Witz hören. Sagen Sie der Person, dass sie mit
Sicherheit niemanden damit verletzen wollte, aber dass Witze für
viele Menschen schädlich sind.
LERNINHALT
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Social Media Technologies
- Wertschätzen Sie Diversität in jeder Weise.
-Stellen Sie sich selbst folgende Frage: Wie würden Sie reagieren-
angenommen Sie sind weiß- wenn Sie jemand fragen würde wie
Menschen Ihrer Rasse sind? Sie würden vermutlich antworten, dass dies
eine absurde Frage sei, denn es gibt Millionen weiße Menschen und
jeder ist anders. Aus diesem Grund, warum denken Sie nicht genauso in
Bezug auf andere Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Religion,
sexueller Orientierung, etc.? Sind die alle gleich aber Sie nicht?
- Nehmen Sie sich vor sich zu ändern.
LERNINHALT
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KAPITEL 3
KULTURELLE
ANPASSUNG UND
INTEGRATION
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Social Media TechnologiesLERNINHALT
Sich auf eine neue Kultur und Umgebung einzustellen ist ein
natürlicher und individueller Prozess, der eventuell von
verschiedenen Gefühlen begleitet wird
Dieser Anpassungsprozess ist als U- Kurve der kulturellen
Anpassung geprägt und basiert auf den folgenden Phasen:
Stress Schlaflosigkeit Einsamkeit
Unsicherheit Heimweh Unsicherheit
Frustration Traurigkeit Angst
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Normalerweise nach der Ankunft in einer neuen Kultur.
 Alles scheint faszinierend und Sie zeigen Neugier und
Interesse an der Entdeckung der neuen Kultur.
 Sie kommen mit Problemen und Stress gut zurecht.
 Sie tendieren dazu sich auf die Ähnlichkeiten
zwischen Ihrer eigenen und der neuen Kultur zu
fokussieren
 Die meisten Menschen sind in dieser Phase
energiegeladen und enthusiastisch
Flitterwochen
Phase
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Social Media TechnologiesLERNINHALT
 Wahrnehmung von Unterschieden
zwischen der eigenen und der neuen Kultur.
 Konflikte mit sich selbst oder mit anderen
Personen treten auf: die eigenen Werte
und das eigene Verhalten werden mit
denen der neuen Kultur verglichen.
 Gefühle wie “sich verloren fühlen”,
Verwirrung, Unsicherheit, Heimweh,
Frustration, Wut und Einsamkeit treten auf
Kulturschock
Phase
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Social Media TechnologiesLERNINHALT
 Sie lösen Ihre Konflikte und Sie beginnen
die neue Kultur wieder wertzuschätzen.
 Gewinnung eines besseren
Verständnisses der eigenen, inneren und
externen Fähigkeiten bzw. Ressourcen, die
dabei helfen, mögliche Konflikte und
Anforderungen bewältigen zu können.
 Gemischte Gefühle in Hinblick auf die
durchlebten Gefühle innerhalb der ersten
und zweiten Phase.
Aufschwung
Phase
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Social Media TechnologiesLERNINHALT
 Sie beginnen sich innerhalb der neuen
Kultur wohlzufühlen.
 Begreifen von Ähnlichkeiten und
Unterschieden in beiden Kulturen.
 Wertschätzung von Aspekten beider
Kulturen, die Sie in ihr neues Leben
integrieren möchten.
 Diese Phase wird durch eine Art von
Selbstsicherheit, Reife, Flexibilität und
Toleranz charakterisiert.
Anpassungs-
phase
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Social Media TechnologiesLERNINHALT
 Wird erlebt, wenn man in seine eigene Kultur
zurückkehrt.
 Aufdecken von Veränderungen, die man
selbst durchlebt hat, aber auch innerhalb der
eigenen Kultur, an die man sich eventuell nun
wieder neu gewöhnen muss.
 Sie haben das Gefühl, dass Ihre Freunde und
Familie nicht nachvollziehen können was Sie
erlebt haben und wie Sie sich verändert haben.
 Gefühle von Traurigkeit und Verlust von
Selbstsicherheit, Verwirrung.
umgedrehter
Kulturschock
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Social Media TechnologiesANIMATION HINZUFÜGEN
UMGEDREHTER
KULTURSCHOCK
ANPASSUNGS
PHASE
KULTURSCHOCK
PHASE
FLITTERWOCHEN
PHASE
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Social Media TechnologiesBEACHTEN SIE
Nicht alle Menschen durchleben alle beschriebenen Phasen
oder folgen der aufgezeigten Abfolge. Die Länge des
Kulturschocks variiert von Person zu Person.
Der Kulturschock wird genauso so groß sein wie der
Unterschied zwischen der eigenen und der neuen Kultur ist.
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• Wenn Sie einen Kulturschock haben: seien Sie nicht hart zu sich
selbst.
• Es ist ein normaler Prozess innerhalb interkultureller Erfahrungen
• Es bedeutet, dass Sie sich kultureller
Unterschiede bewusst sind und dass
der Prozess zur Anpassung an die
neue, kulturelle Umgebung begonnen
hat.
Sie passen Ihre Brille an!!
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Social Media TechnologiesLERNINHALT
Hier sind einige Empfehlungen, die den kulturellen
Anpassungsprozess erleichtern:
• Versuchen Sie die neue Umgebung durch aktives
Beobachten, Zuhören und Fragen zu begreifen.
• Lernen und üben Sie die Landessprache.
• Sehen Sie sich selbst als Botschafter der eigenen Kultur.
• Sehen Sie die Gewohnheiten Ihrer eigenen Kultur nicht als
“richtig” und die der anderen Menschen als “falsch” an.
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Social Media TechnologiesLERNINHALT
• Versuchen Sie im Vorhinein die schockierendsten
Einstellungen/ Verhaltensweisen, denen Sie innerhalb der
neuen Kultur begegnen werden, zu identifizieren.
• Vermeiden Sie vorschnelles Urteilen: Versuchen Sie sich
Komisches, Verwirrendes oder Beängstigendes innerhalb
des neuen Kontextes logisch zu erklären.
• Seien Sie bereit neue Dinge auszuprobieren und zu
erleben: nehmen Sie an kulturellen Events und
Sportereignissen innerhalb der neuen Kultur teil.
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Social Media TechnologiesLERNINHALT
Regelmäßiges Training und ausreichend Schlaf hilft Ihnen
dabei Ihr Energielevel hoch zu halten.
• Anstatt Dinge als Probleme zu sehen, versuchen Sie diese
als Herausforderung zu begreifen.
• Setzen Sie sich kleine und kurzfristige Ziele und werten
Sie Ihre Erfolge aus.
• Bleiben Sie mit Freunden und Familie in Kontakt, um
Gefühle von Isolation zu vermeiden. Suchen Sie sich Hilfe,
wenn der Stress zu groß wird.
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SIMS.U1.E2
Social Media TechnologiesQUELLEN
Bibliographie
“Developing Intercultural Awareness. A Cross-Cultural
Training Handbook”
Autor: Knight, John M., Kohls, L. Robert
ISBN 978-1-877864-13-1
Webgraphie
http://www.nccccurricula.info/awareness/

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  • 1. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media Technologies KAPITEL 1 KULTUR UND KULTURELLE IDENTITÄT
  • 2. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALTE Es existieren viele Definitionen von Kultur. Sie alle teilen die Idee, dass es die “Software” ist, die Menschen im täglichen Leben nutzen.
  • 3. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALTE Kultur kann als die Sprache, die Normen, Werte und Überzeugungen beschrieben werden , die eine bestimmte Gruppe von Menschen teilt. Es gibt zwei miteinander verzahnte Aspekte von Kultur: KULTUR Nicht- materielle Kultur Materielle Kultur
  • 4. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALTE Materielle Kultur bezieht sich auf alle physischen Objekte, Resourcen und Orte, die Menschen dazu nutzen ihre Kultur zu definieren (Städte, Schulen, Tempel, Technologie….) Nicht- materielle Kultur beinhaltet Ideen in Bezug auf diese Objekte, Resourcen und Orte (Traditionen, Symbole, Sprache, Werte, Regeln…)
  • 5. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesBEACHTEN SIE Die Weltkultur wird oft als Synonym für Nation und Gesellschaft benutzt, aber dies ist nicht dasselbe: Nation ≠ Gesellschaft ≠ Kultur Eine Nation ist ein Gebiet mit gekenn- zeichneten Grenzen Eine Gesellschaft ist eine Population, in der Menschen interagieren und gemeinsame Interessen haben Eine Kultur ist eine geteilte Lebensweise
  • 6. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALTE Eines der bekanntesten Modelle in Bezug auf Kultur ist das Eisberg- Model, dass unsere Aufmerksamkeit auf die versteckten Aspekte von Kultur lenkt.
  • 7. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesANIMATION HINZUFÜGEN Sichtbare Aspekte: einfach zu beobachten Unsichtbare Aspekte: vermutete, vorgestellte oder intuitive
  • 8. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesANIMATION HINZUFÜGEN Feine Künste Literatur Urlaubsverhalten Gesten Kochen Musik Literatur Kleidungsstil Essgewohnheiten ...
  • 9. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesANIMATION HINZUFÜGEN Vorstellung von Schönheit Vorstellung von Gerechtigkeit gious beliefs Wichtigkeit von Zeit Generelle Weltansicht Arbeitsethik ... Feine Künste Literatur Urlaubsverhalten Gesten Kochen Musik Literatur Kleidungsstil Essgewohnheiten ...
  • 10. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesBEACHTEN SIE Die unsichtbaren Aspekte von Kultur beeinflussen oder bedingen die sichtbaren Aspekte. Religiöse Überzeugungen zum Beispiel, sind klar in Feiertagsbräuchen oder im Kleidungsstil manifestiert.
  • 11. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesEXTRA INFORMATION Es gibt viele verschiedene Modelle, die das Konzept von Kultur erklären. Unter den folgenden Links erhalten Sie weitergehende Informationen: - Geert Hofstede’s model of cultural dimensions. - Trompenaars and Hampden-Turner's Seven Dimensions of Culture. - Edward Hall’s behavioural components of culture. - Jacques Demorgon s model of cultural dimensions.
  • 12. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Wie bei Eisbergen, setzt sich die Identität eines jeden Menschen aus verschiedensten Elementen zusammen und ist einzigartig. Die tiefliegerenden Bereiche des Eisberges zu identifizieren und zu verstehen ist nötig, damit Sie verstehen können wer Sie sind und warum Sie in bestimmter Weise agieren.
  • 13. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Sich dieser wichtigen Aspekte in Ihrem Leben bewusst zu werden macht es möglich, zu analysieren wie diese Ihre Beziehung zu anderen beeinflusst und warum wir die Welt auf andere Weise sehen und begreifen als andere.
  • 14. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Aber woher kommen unsere Werte, Überzeugungen und Gebräuche? Sie wurden während unseres Lebens durch einen Prozess namens Sozialisation geformt Sozialisation ist ein lebenslanger Prozess in dem wir lernen welche sozialen Erwartungen existieren und wie wir mit anderen Menschen interagieren. Während unserer Sozialisation lernen wir unsere eigene Kultur kennen, inklusive Normen und Werte in Bezug auf unser Verhalten. Dies alles bringt uns bei, wie wir uns in soziale Gruppen integrieren können.
  • 15. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Wir werden in verschiedene, kulturelle Gruppen hineingeboren, die sich auf unsere Sozialisierung auswirken: Ich Ethnische oder traditionelle Gruppen Freunde und Bezugsgruppen Religionen Generationsgruppen Arbeits- und Interessengruppen Massenmedien
  • 16. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Durch Sozialisierung erwerben wir eine persönliche Identität und lernen unsere Beziehungen zu andern wertzuschätzen. Dieser Prozess dauert das ganze Leben an. Genauso wie wir eine persönliche Identität erwerben, erwerben wir auch eine soziale Identität.
  • 17. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Wenn Sie den Prozess der Sozialisation verstehen werden Sie realisieren, dass es viele verschiedene Identitäten gibt. Dadurch wird Ihnen bewußt was Diversität bedeutet: nicht alle sind gleich. Anders als die anderen zu sein ist normal!!! Es ist ok anders zu sein
  • 18. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesBEACHTEN SIE Sozialisation ist ein Prozess und wie wir die Welt sehen und uns verhalten variiert im Laufe der Zeit. Der Grund dafür ist, dass Annahmen, Verhalten und Werte sich im Laufe der Zeit verändern.
  • 19. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media Technologies KAPITEL 2 STEREOTYPEN, VORURTEILE UND DISKRIMINIERUNG
  • 20. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Identitäten sind innerhalb von Gruppen definiert, aber weder Menschen noch Gruppen sind isoliert. Identitäten werden auch durch den Vergleich mit anderen Menschen, Gruppen oder Kulturen gebildet. Stereotypen entstehen von diesen sozialen Annahmen und dem Sozialisierungsprozess. Vorurteile und Diskrimierung basieren darauf.
  • 21. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Es ist sinnvoll die Beziehung zwischen Stereotypen, Voruteilen und Diskriminierung zu verstehen, um zu identifizieren wie diese funktionieren und in der Lage zu sein negative Effekte in Interaktionen mit anderen Gruppen und Kulturen vermeiden zu können. Beginnen wir damit jedes dieser Konzepte zu definieren.
  • 22. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Stereotypen sind das Ergebnis von Übertragung identischer Merkmale einer Person oder Gruppe, außer Acht lassend, dass reale Variationen unter den Mitgliedern der Gruppe existieren. Dies gehört zum Bereich der Gedanken .
  • 23. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Von klein auf lernen wir durch die Familie, die Medien etc. diese identischen Merkmale zuzuweisen. Stereotypisierung ist nicht unbedingt etwas Schlechtes; es ist oft einfach nur ein Weg unseren Blick auf die Welt zu vereinfachen und wir alle tun dies.
  • 24. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesBEACHTEN SIE Stereotypen sind potentiell gefährlich, wenn wir keine individuellen Unterschiede innerhalb einer Gruppe von Menschen mehr erkennen können. Stereotypen dienen manchmal dazu, die Feindseligkeiten einer Person in Bezug auf manche Gruppen zu rechtfertigen.
  • 25. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Ein Vorurteil ist eine negative und feindselige Haltung gegenüber einer Person, die man als zugehörig zu einer Gruppe identifiziert hat. Dies gehört zum Bereich der Emotionen. Vorurteile beeinflussen unsere Gefühle und halten uns davon ab, Individuen oder Gruppen neutral zu reflektieren. https://www.youtube.com/watch?v=BO6PQHGXnIk
  • 26. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesBEACHTEN SIE Vourteile sind immer kulturell bedingt, oder in anderen Worten, Sie wurden ebenfalls durch die Medien oder die Erziehung gebildet. (Niemand wird als Rassist geboren)
  • 27. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Diskriminierung ist ein negatives Verhalten im Umgang mit anderen, motiviert durch deren Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe oder Kategorie. Dies gehört zum Bereich Verhalten
  • 28. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Die bekanntesten Formen von Diskriminierung geschehen aufgrund von Rasse, Religion, Nationalität, Ideologie, politischer Neigung, Geschlecht, ökonomischem Status, sozialem Status oder physischer Merkmale. (Gesundheitszustand) (Alter) (physische Merkmale ) (Schwangerschaft) (sexuelle Orientierung) (Behinderung) (Herkunft) (ethnischer Ursprung) (Geschlecht)
  • 29. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Beziehung zwischen Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierung: Wie wir gesehen haben kann Stereotypisierung mit einem Glauben oder einer Meinung gleich gesetzt werden, Vorurteile mit einer negativen Einstellung gegenüber einer Gruppe und Diskriminierung mit einem negativen Verhalten aufgrund der bloßen Tatsache, dass diese Person einer bestimmten Gruppe zugehörig ist. Auch wenn Stereotypisierung nicht immer Vorurteile generiert und letztlich zu Diskriminierung führt, ist es sehr wahrscheinlich, dass es in diese Richtung führt, wenn wir uns nicht der Gefahr bewusst sind was passiert wenn wir anstatt Menschen nur unsere Stereotpyen sehen.
  • 30. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesANIMATION HINZUFÜGEN Stereotyp (Ich denke) Vorurteile (Ich fühle) Diskriminierung (Ich handle)
  • 31. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media Technologies Was können Sie tun, um Vorurteile zu bekämpfen? - Decken Sie Ihre Voreingenommenheit auf und erkennen Sie diese an. -Sprechen Sie mit anderen Menschen, um diese kennen zu lernen. Sind Sie jemals selbst diskriminiert worden? Wie haben Sie sich dabei gefühlt? - Bekämpfen Sie aktiv Ihre Vorurteile. Was ist die Basis für Ihr Denken? Wie viele der Menschen, die Sie im Vorfeld verurteilen kennen Sie? - Entwickeln Sie Empathie. Das heißt, sich in andere hineinversetzen zu können und nachempfinden zu können was diese fühlen LERNINHALT
  • 32. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media Technologies - Sich selbst wohl zu fühlen ist wichtig, um die zu akzeptieren, die anders sind, denn dann muss man diese nicht benutzen, um sein eigenes Selbstbewusstsein zu erhöhen. - Akzeptieren Sie, dass Sie nicht alles verstehen oder jede Meinung teilen müssen. Jede Gruppe hat seine / ihre eigenen Gebräuche. - Schweigen Sie nicht, wenn Sie einen diskriminierenden Kommentar oder Witz hören. Sagen Sie der Person, dass sie mit Sicherheit niemanden damit verletzen wollte, aber dass Witze für viele Menschen schädlich sind. LERNINHALT
  • 33. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media Technologies - Wertschätzen Sie Diversität in jeder Weise. -Stellen Sie sich selbst folgende Frage: Wie würden Sie reagieren- angenommen Sie sind weiß- wenn Sie jemand fragen würde wie Menschen Ihrer Rasse sind? Sie würden vermutlich antworten, dass dies eine absurde Frage sei, denn es gibt Millionen weiße Menschen und jeder ist anders. Aus diesem Grund, warum denken Sie nicht genauso in Bezug auf andere Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Religion, sexueller Orientierung, etc.? Sind die alle gleich aber Sie nicht? - Nehmen Sie sich vor sich zu ändern. LERNINHALT
  • 34. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media Technologies KAPITEL 3 KULTURELLE ANPASSUNG UND INTEGRATION
  • 35. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Sich auf eine neue Kultur und Umgebung einzustellen ist ein natürlicher und individueller Prozess, der eventuell von verschiedenen Gefühlen begleitet wird Dieser Anpassungsprozess ist als U- Kurve der kulturellen Anpassung geprägt und basiert auf den folgenden Phasen: Stress Schlaflosigkeit Einsamkeit Unsicherheit Heimweh Unsicherheit Frustration Traurigkeit Angst
  • 36. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Normalerweise nach der Ankunft in einer neuen Kultur.  Alles scheint faszinierend und Sie zeigen Neugier und Interesse an der Entdeckung der neuen Kultur.  Sie kommen mit Problemen und Stress gut zurecht.  Sie tendieren dazu sich auf die Ähnlichkeiten zwischen Ihrer eigenen und der neuen Kultur zu fokussieren  Die meisten Menschen sind in dieser Phase energiegeladen und enthusiastisch Flitterwochen Phase
  • 37. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT  Wahrnehmung von Unterschieden zwischen der eigenen und der neuen Kultur.  Konflikte mit sich selbst oder mit anderen Personen treten auf: die eigenen Werte und das eigene Verhalten werden mit denen der neuen Kultur verglichen.  Gefühle wie “sich verloren fühlen”, Verwirrung, Unsicherheit, Heimweh, Frustration, Wut und Einsamkeit treten auf Kulturschock Phase
  • 38. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT  Sie lösen Ihre Konflikte und Sie beginnen die neue Kultur wieder wertzuschätzen.  Gewinnung eines besseren Verständnisses der eigenen, inneren und externen Fähigkeiten bzw. Ressourcen, die dabei helfen, mögliche Konflikte und Anforderungen bewältigen zu können.  Gemischte Gefühle in Hinblick auf die durchlebten Gefühle innerhalb der ersten und zweiten Phase. Aufschwung Phase
  • 39. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT  Sie beginnen sich innerhalb der neuen Kultur wohlzufühlen.  Begreifen von Ähnlichkeiten und Unterschieden in beiden Kulturen.  Wertschätzung von Aspekten beider Kulturen, die Sie in ihr neues Leben integrieren möchten.  Diese Phase wird durch eine Art von Selbstsicherheit, Reife, Flexibilität und Toleranz charakterisiert. Anpassungs- phase
  • 40. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT  Wird erlebt, wenn man in seine eigene Kultur zurückkehrt.  Aufdecken von Veränderungen, die man selbst durchlebt hat, aber auch innerhalb der eigenen Kultur, an die man sich eventuell nun wieder neu gewöhnen muss.  Sie haben das Gefühl, dass Ihre Freunde und Familie nicht nachvollziehen können was Sie erlebt haben und wie Sie sich verändert haben.  Gefühle von Traurigkeit und Verlust von Selbstsicherheit, Verwirrung. umgedrehter Kulturschock
  • 41. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesANIMATION HINZUFÜGEN
  • 42. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesANIMATION HINZUFÜGEN UMGEDREHTER KULTURSCHOCK ANPASSUNGS PHASE KULTURSCHOCK PHASE FLITTERWOCHEN PHASE
  • 43. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesBEACHTEN SIE Nicht alle Menschen durchleben alle beschriebenen Phasen oder folgen der aufgezeigten Abfolge. Die Länge des Kulturschocks variiert von Person zu Person. Der Kulturschock wird genauso so groß sein wie der Unterschied zwischen der eigenen und der neuen Kultur ist.
  • 44. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT • Wenn Sie einen Kulturschock haben: seien Sie nicht hart zu sich selbst. • Es ist ein normaler Prozess innerhalb interkultureller Erfahrungen • Es bedeutet, dass Sie sich kultureller Unterschiede bewusst sind und dass der Prozess zur Anpassung an die neue, kulturelle Umgebung begonnen hat. Sie passen Ihre Brille an!!
  • 45. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Hier sind einige Empfehlungen, die den kulturellen Anpassungsprozess erleichtern: • Versuchen Sie die neue Umgebung durch aktives Beobachten, Zuhören und Fragen zu begreifen. • Lernen und üben Sie die Landessprache. • Sehen Sie sich selbst als Botschafter der eigenen Kultur. • Sehen Sie die Gewohnheiten Ihrer eigenen Kultur nicht als “richtig” und die der anderen Menschen als “falsch” an.
  • 46. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT • Versuchen Sie im Vorhinein die schockierendsten Einstellungen/ Verhaltensweisen, denen Sie innerhalb der neuen Kultur begegnen werden, zu identifizieren. • Vermeiden Sie vorschnelles Urteilen: Versuchen Sie sich Komisches, Verwirrendes oder Beängstigendes innerhalb des neuen Kontextes logisch zu erklären. • Seien Sie bereit neue Dinge auszuprobieren und zu erleben: nehmen Sie an kulturellen Events und Sportereignissen innerhalb der neuen Kultur teil.
  • 47. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesLERNINHALT Regelmäßiges Training und ausreichend Schlaf hilft Ihnen dabei Ihr Energielevel hoch zu halten. • Anstatt Dinge als Probleme zu sehen, versuchen Sie diese als Herausforderung zu begreifen. • Setzen Sie sich kleine und kurzfristige Ziele und werten Sie Ihre Erfolge aus. • Bleiben Sie mit Freunden und Familie in Kontakt, um Gefühle von Isolation zu vermeiden. Suchen Sie sich Hilfe, wenn der Stress zu groß wird.
  • 48. SIMS.U4.E1 Culture of Sharing and Online Reputation Handling (Management) SIMS.U1.E2 Social Media TechnologiesQUELLEN Bibliographie “Developing Intercultural Awareness. A Cross-Cultural Training Handbook” Autor: Knight, John M., Kohls, L. Robert ISBN 978-1-877864-13-1 Webgraphie http://www.nccccurricula.info/awareness/