Albert Kahn (1860-1940) nutzte sein Vermögen, um das größte ethnologische Foto- und Filmprojekt seiner Zeit, das 'Archiv des Planeten', zu schaffen, welches über 72.000 Farbfotografien und mehr als hundert Stunden Film aus der ganzen Welt umfasst. Sein Ziel war es, durch visuelle Darstellungen des alltäglichen Lebens das Verständnis für andere Kulturen zu fördern und eine friedlichere Welt zu schaffen. Trotz seines anfänglichen Reichtums führte der Wall Street Crash 1929 zur finanziellen Ruine und zwang ihn 1931, sein Projekt zu beenden; Kahn starb 1940 verarmt.