НОВОСИБИРСК 2010
PERSONALWESEN.
УПРАВЛЕНИЕ КАДРАМИ
Учебное пособие
СИБИРСКИЙ ГОСУДАРСТВЕННЫЙ
УНИВЕРСИТЕТ ПУТЕЙ СООБЩЕНИЯ
43
Ю851
Ю.С. ЮРЬЕВА
УДК 803.0: 658.3-05
Ю851
Ю р ь е в а Ю.С. Personalwesen. Управление кадрами: Учеб. пособие. — Новоси-
бирск: Изд-во СГУПСа, 2010. — 109 с.
ISBN-5-93461-455-X
Содержание каждого из семи уроков учебного пособия«Управление кадрами» включает основный
текст, систему упраженений на закрепление терминологической лексики, проектное задание, тест для
самоконтроля, словарь и электронную версию глоссария и книги для чтения.
Учебное пособие предназначено для формирования навыков профессиональной коммуникаци на
немецком языке у студентов специальности «Управление персоналом».
Утверждено редакционно-издательским советом университета в качестве учебного
пособия.
О т в е т с т в е н н ы й р е д а к т о р
канд. психол. наук, доц. кафедры «Иностранные языки» СГУПСа И.А. Тепленева
Р е ц е н з е н т ы:
кафедра «Иностранные языки» Сибирской государственной академии геодезии и
картографии (доц. Т.М. Милованова)
кафедра иностранных и русского языков Сибирского государственного универси-
тета телекоммуникации и информатики (завкафедрой, доц. Т.С. Ильина)
начальник сектора управления персоналом Западно-Сибирской железной дороги
— филиала ОАО «РЖД» А.В. Рассказов
 Юрьева Ю.С., 2010
 Сибирский государственный университет
путей сообщения, 2010
ISBN-5-93461-455-X
VORWORT
Dieses Lehrwerk ist kommunikativ orientiert und gibt eine Einführung in die Fach- und Be-
rufssprache der Fachrichtung Personalführung. Jede Lektion besteht aus fachbezogenen authen-
tischen Texten, die die wichtigsten Tendenzen in der Entwicklung der Personal-wirtschaft sowie
in Russland als auch in Deutschland abspiegeln. Das Lehrwerk enthält auch einige Materialien
der personalwirtschaftlichen Tätigkeit der Deutschen Bahn AG und OAO RZD.
Das Lehrwerk kann in Klassenunterricht kurstragend oder kursbegleitend eingesetzt werden.
Es kann auch als Selbstlernprogramm genutzt werden. Die Aufgaben, die den fortgeschrittenen
Lernern vorgeschlagen werden können, sind mit * gekennzeichnet.
Die Autorin spricht Frau T. Milowanowa (Sibirische staatliche Akademie für Geodesie),
Frau T. Iljina (Sibirische staatliche Universität für Telekommunikation und Informatik), Herrn
A. Rasskasow (Sektor für Personalführung der Westsibirischen Eisenbahn – Filiale der OAO
RZD), Frau I. Teplenjewa (Sibirische staatliche Universität für Verkehrswesen) für ihre wertvol-
le Beratung bei der Erstellung dieses Lehrwerks den herzlichen Dank.
An Lernern
Ein echter Leiter muss über technische Kompetenz, konzeptuelle
Fähigkeiten, Urteilsfähigkeit, Geschmack, People Skills verfügen. Die
Sprachkompetenz ist aber heuzutage ein modernes Must-have.
Und denken Sie daran, dass echte Führer nicht geboren, son-
dern gemacht sind!
Viel Erfolg beim Studium!
2
Lektion 1
Personalwesen
1. Merken Sie sich die folgenden Wörter:
Personalwesen, das / Personalwirtschaft, die — кадровая служба, управление кадрами, ра-
бота с кадрами
Verwaltung, die – 1) управление, заведование 2) администрация, правление; управление
(орган)
dienen — 1) служить, находиться на службе 2) als Akk служить (для кого-либо, чего-
либо), годиться (на что-либо)
beimessen D — приписывать (кому-либо, чему-либо), придавать (направление, значение)
ein Ziel setzen — поставить цель
Ansatz, der — 1) образование, начало образования; 2) склонность, предрасположение;
3) предполагаемый размер цены
Mitarbeiter, der — сотрудник, работник (того же учреждения)
Arbeitsmarkt, der — рынок труда (рабочей силы)
Leistungsvermögen, das — 1. производительная мощность 2) способность к учению
2. Achten Sie auf die Vieldeutigkeit der folgenden Verben :
führen — 1. вести, водить, приводить, отводить
2. наводить, направлять
3. вести, управлять, руководить, возглавлять
4. приводить в движение
leiten — 1. вести, направлять
2. руководить, управлять, возглавлять
3. проводить что-либо (мероприятие)
2. Übersetzen Sie die folgenden Sätze, beachten Sie dabei die Vieldeutigkeit der Verben füh-
ren und leiten:
1. Das führte mich zu einer Entdeckung.
2. Herr Stern hat einen Bau geführt.
3. Meine Mutter führt nicht nur den Haushalt sondern auch ihr Geschäft.
4. Nicht alle Menschen lassen sich von anderen führen.
5. Er hat das Gespräch auf ein anderes Thema geleitet.
6. Er ist verantwortlich, unsere Versammlung zu leiten.
7. Wenn man einen guten Leiter wählt, lässt man sich nicht nur von seinen Qualifika-
tionen sondern auch von Besonderheiten des Geschäfts leiten.
8. Er ist Leiter des Laboratoriums für Halbleiter.
3. Finden Sie die Synonympaare:
1) verschieden a) Zweck, der
2) aktuell b) Verarbeitung, die
3) überlegen c) zunehmen
4) Mitarbeiter, der d) einwirken
3
5) Bedeutung, die e) unterschiedlich
6) beeinflussen f) wichtig
7) Ziel, das g) nachdenken
8) Erarbeitung, die h) beobachten
9) betrachten i) Kollege, der
10) steigern j) Inhalt, der
5. Fertigen Sie die Wortverbindungen an:
1. die Wichtigkeit a) erarbeiten
2. Ziele b) ermöglichen
3. Anforderungen c) beimessen
4. Einstellungsprinzipien d) entwickeln
5. Mitsprache e) verstehen
6. Personalwirtschaft f) stellen
7. einen rationellen Personaleinsatz g) angesehen werden
8. gesetzliche Rahmen h) verändern
9. hohen Wert i) erfordern
10. als Faktor j) zuordnen
6. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn:
Das Personalwesen hat in der Praxis verschiedene Bedeutungsinhalte, je nachdem, welche
Wichtigkeit die Unternehmensleitung der Personalwirtschaft beimisst. Diese Inhalte lassen sich
wie folgt beschreiben:
1. Personalwirtschaft als Personalverwaltung und -organisation
Unter dieser Sichtweise hat die Personalwirtschaft eine dienende Funktion, die Mitarbeiter
werden ,,neutral”, d. h. neben Maschinen, Rohstoffen u. a. als weiterer Faktor der betrieblichen
Leistungserstellung angesehen. Es werden überwiegend aktuelle Probleme gelöst, Leitidee die-
ser Überlegungen ist die Kostenminimierung.
2. Personalwirtschaft im Sinne von Personalführung und-leitung
Hier wird dem Mitarbeiter eine weitergehende Bedeutung beigemessen. Die Personalwirt-
schaft wird als bewusste Beeinflussung und Anleitung von Mitarbeitern im Hinblick auf die von
der Unternehmung gesetzten Ziele verstanden.
3. Personalwirtschafl in der Bedeutung von Personalplanung und -politik
Dieses ist der umfassendste Ansatz, der Personalarbeit als Teil der gesamten Unternehmens-
politik versteht und ihr hohen Stellenwert zuordnet. Es liegt ein starker Zukunftsbezug vor und
eine Betonung der personalwirtschaftlichen Grundsatzentscheidungen, wie beispielsweise die
Erarbeitung von Einstellungsprinzipien, Beförderungsgrundsätzen, Führungsrichtlinien etc.
Betrachtet man die Entwicklung der Personalwirtschaft in den letzten Jahrzehnten, fällt ihre
zunehmende Bedeutung auf. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen zurückzuführen auf
– die Erkenntnis, dass wirtschaftlicher Erfolg zunehmend von der Qualität der Mitarbeiter ab-
hängt;
– technologische Veränderungen, die andere Anforderungen an Qualifikation und Leistungs-
vermögen der Mitarbeiter stellen;
– Entwicklung des Arbeitsmarktes, z. B. Facharbeitermangel;
– die Forderungen der Gesellschaft nach Humanisierung der Arbeitswelt;
4
– die gestiegenen Personalkosten, die einen rationellen Personaleinsatz erfordern;
– Veränderungen des gesetzlichen Rahmens, die den Arbeitnehmern mehr Mitsprache ermög-
lichen.
7. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text:
1. Wovon hängen die Bedeutungsinhalte im Personalwesen ab?
2. Worin besteht eine dienende Funktion der Personalverwaltung und –organisation?
3. Womit ist die Leitidee in der Personalverwaltung verbunden?
4. In welchem Bedeutungsinhalt des Personalwesens wird auf die Mitarbeiter einen grossen
Wert gelegt?
5. Als was gilt die Personalarbeit der gesamten Unternehmenspolitik?
6. Welche personalwirtschaftlichen Grundsatzentscheidungen spielen eine grosse Rolle in der
Personalplanung und –politik?
7. Ist die Personalwirtschaft heutzutage hoch entwickelt?
8. Welche Voraussetzungen tragen zu dem wirtschaftlichen Erfolg in einem Unternehmen
bei?
9. Beeinflussen neue Technologien Leistungsvermögen der Mitarbeiter?
8. Setzen Sie die passenden Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter
und Wendungen:
… der Praxis; … dieser Sichtweise; Anleitung … Menschen; … Hinblick …; die Erarbei-
tung … Einstellungsprinzipien; … den beiden letzten Jahrzehnten; … Wesentlichen; … der
Qualität abhängen.
9. Bilden Sie Ihre Sätze mit den folgenden Wendungen aus dem Text:
unter dieser Sichtweise; eine dienende Funktion; verschiedene Bedeutungsinhalte; eine wei-
tergehende Bedeutung beimessen; im Hinblick auf; als Teil der gesamten Unternehmungspo-
litik; einen hohen Wert zuordnen; zunehmende Bedeutung; von der Qualität abhängen; ge-
stiegene Personalkosten.
10. Ergänzen Sie die folgenden Sätze, gebrauchen Sie dabei den Inhalt des Textes:
1. Das Personalwesen hat in der Praxis … .
2. Die Mitarbeiter werden als weiterer Faktor … .
3. Die Kostenminimierung ist die Leitidee … .
4. Die personalwirtschaftlichen Grundsatzentscheidungen wie … werden in der Personalpla-
nung betont.
5. Technologische Veränderungen stellen … .
6. Die gestiegenen Personalkosten erfordern … .
7. Veränderungen des gesetzlichen Rahmens ermöglichen … .
11. Übersetzen Sie die Wörter und Wendungen ins Deutsche:
1. (Руководство предприятия) misst der Personalwirtschaft eine grosse Wichtigkeit bei.
2. (Сотрудники) werden als “neutral” wie Rohstoffe, Maschinen angesehen.
3. Die Leitidee ist (минимизация затрат).
5
4. (Цели предприятия) bestimmen die Personalwirtschaft.
5. Die Personalarbeit wird als Teil (общей политики предприятия) verstanden.
6. (Разработки) von Einstellungsprinzipien, Beförderungsgrundsätzen werden in der Per-
sonalplanung betont.
7. (Экономический успех) hängt von der Qualität der Mitarbeiter ab.
8. Technologische Veränderungen stellen neue Anforderungen an Qualifikation und (про-
изводительность) der Mitarbeiter.
9. Die (возросшие) Personalkosten erfordern einen rationellen Personaleinsatz.
10. Veränderungen des gesetzlichen Rahmens ermöglichen mehr Mitsprache von (работода-
тели).
12. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein:
Aufgaben des Personalwesens
Es ist festzustellen, dass ein modernes und zeitgemässes ____1 nicht mehr nur als ,,Anhängsel",
das notwendige ___2 leistet, zu verstehen ist, sondern dass es sich um einen eigenständi-
gen____3 handelt, der gleichberechtigt neben Beschaffungs-, Produktions-, Absatz-, Finanz- und
Informationswirtschaft steht. Ein solches Personalwesen hat zur____4: die Bereitstellung der
erforderlichen personellen ____5 zur Erreichung des ____6 in quantitativer Hinsicht (ausrei-
chende Anzahl an Mitarbeitern), in qualitativer Hinsicht (nach Leistungsfähigkeit und Leis-
tungsbereitschaft), zur rechten Zeit und am rechten Ort. Bei der Umsetzung dieser Aufgabe sind
sowohl ____7 Ziele (Berücksichtigung von ____8 und Rentabilität personalwirtschaftlicher
Massnahmen) als auch soziale Ziele (Berücksichtigung ____9 Erwartungen und Bedürfnisse,
wie beispielsweise Sicherheit, Zufriedenheit und Gerechtigkeit) zu____10.
a) Aufgabe
b) verfolgen
c) ökonomische
d) menschlicher
e) Bereich
f) Personalwesen
g) Unternehmenszieles
h) Kapazität
i) Verwaltungsarbeit
j) Wirtschaftlichkeit
13. a) Geben Sie den Inhalt des unten gegeben Textes deutsch kurz wieder, gebrauchen Sie
dabei die folgenden Wendungen:
Der Titel des Textes /Artikels ist …
Der Text/Artikel heisst …
Der Text ist in der Zeitung/Zeitschrift … veröffentlicht.
Es handelt sich um Akk …
Die Rede ist von D …
Der Text/Artikel ist dem Problem von D … gewidmet.
Der Autor betont, dass …
6
Der Autor schenkt unsere Aufmerksamkeit der Tatsache, dass …
Es ist bemerkenswert, dass …
Es wird berichtet, dass …
In dem Text/Artikel wird das Problem von D … besprochen.
Ich bin der Meinung (Ansicht), dass …
Ich meine/denke/glaube/finde, dass …
Dafür (dagegen) spricht, das …
Ein Vorteil (ein Nachteil) ist, dass …
Was mich (an)betrifft, …
Mir scheint, dass …
Soviel ich weiss/Soweit ich informiert bin, …
Ich vertrete die Auffassung, dass …
Ich möchte betonen, dass …
Ich möchte unterstreichen, dass …
Кадровая политика — система теоретических взглядов, принципов, правил, норм,
определяющих основные направления работы с персоналом, обеспечивающих приведение
человеческого ресурса в соответствие со стратегией организации.
Для формирования в России рыночных отношений характерно повышение роли кад-
ровой политики на предприятиях и в организациях всех форм собственности. Возрастание
роли кадровой политики объясняется коренными изменениями социальных и экономиче-
ских условий, суть которых заключается в переходе от командно-административных ме-
тодов управления персоналом к использованию экономических, социальных и нравствен-
но-психологических стимулов.
На сегодняшний день в работе с кадрами наступил новый период, характеризующийся
возрастанием внимания к личности работника, к поискам новых стимулов, что выдвигает
проблему создания системы управления персоналом, базирующейся в основном на эко-
номических стимулах и социальных гарантиях. Ориентированных на сближение интере-
сов работника с интересами организации.
*
Кадровая политика в современных условиях, содействуя достижению целей конкрет-
ной организации, должна решать следующие важнейшие задачи:
• обеспечивать организацию опытными высококвалифицированными и заинтересован-
ными работниками;
• эффективно использовать мастерство и потенциальные возможности каждого работ-
ника;
• создавать в организации условия для наиболее полного удовлетворения персонала
своей работой;
• стимулировать и поддерживать стремление каждого работника к сохранению благо-
приятного климата в коллективе;
• поддерживать среди работников интерес к достижению общей выгоды своего коллек-
тива и организации в целом.
7
b) Sprechen Sie von der Personalpolitik anhand des Schemas:
c) *
Sprechen Sie von der Planung der Personalpolitik mit der Hilfe des folgenden Schemas:
Personal-
verwendung
Personal-
entwicklung
Personal-
organisation
Personal-
freisetzung
Personal-
erhaltung und
Motivation
Bedarfs-
ermittlung
Personal-
beschaffung
Personal-
politik
Abwägung von
Folgen
Politik
der Personal-
entwicklung
Finanzpolitik
Informationspoli-
tik
Planorganisato-
rische
Politik
allgemeine
Grundsätze
Bildung der Per-
sonalpolitik
8
14. Erläutern Sie, wodurch die lebensphasenorientierte Personalpolitik gekennzeichnet ist.
Diskutieren Sie die Frage, warum manche personalwirtschaftlichen Massnahmen Werbecha-
rakter haben können.
Die lebensphasenorientierte Personalpolitik hat alle
Phasen der Berufs- und Erwerbstätigkeit im Fokus.
Sie beginnt mit dem Berufseinstieg und endet mit dem
Ausstieg aus dem Erwerbsleben sowie dem Einstieg in
das 3. Lebensalter – der Rente. Eine solche Fokussie-
rung der Unternehmens- und Personalpolitik
• integriert den demografischen Wandel und die
damit verbundenen Veränderungen auf dem
internen wie externen Arbeitsmarkt in die un-
ternehmenspolitischen Entscheidungen und
Zielsetzungen;
• wird gleichzeitig den betrieblichen Anforde-
rungen hinsichtlich Veränderungsgeschwin-
digkeit und Wissensintensität gerecht;
• trägt zur Entzerrung von Lebensstaus bei;
• berücksichtigt die Veränderungen im Rollen-
verständnis;
• entspricht dem Paradigmenwechsel in der Familienpolitik.
Es gibt eine Vielzahl von Ansätzen zur familienbewussten Personalpolitik und eine Reihe von
Konzepten und Instrumenten, die das Alterwerden in Unternehmen im Fokus haben. Eine Ver-
knüpfung der Demografieorientierung und der Thematik der Vereinbarkeit von Beruf und Fami-
lie unterbleibt vielfach. Grundsätzliches Ziel der lebensphasenorientierten Personalpolitik ist die
Entwicklung und Erhaltung der nachhaltigen Beschäftigungsfähigkeit (Employability) unter Be-
rücksichtigung der Lebensphasen, die durch unterschiedliche Lebenssituationen und Lernmuster
gekennzeichnet sind. Bei steigender in den betrieblichen Prozessen, zunehmender Verände-
rungsgeschwindigkeit und erhöhter Komplexität stellt die nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit
eine wesentliche Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit dar.
15. a) Erläutern Sie die Aufgaben der Personalwirtschaft. Haben sich diese in den letzten
Jahrzehnten verändert?
b) Nennen Sie zwei innerbetriebliche und zwei externe Ziele der Personalarbeit.
9
Aufgaben und Ziele der Personalwirtschaft
Ziel der Personalwirtschaft muss es sein, alle im Zusammenhang mit der Bereitstellung, dem
Einsatz, der Personalentwicklung und dem Ausscheiden von Mitarbeitern stehenden Arbeiten
möglichst optimal zu erledigen. Seine Hauptaufgaben lassen sich folgendermassen darstellen:
Personalplanung
Beispiel: Die Bürodesign GmbH stellt im Rahmen einer Personalbedarfsplanung fest, dass
aufgrund gestiegener Absatzzahlen die Zahl der Verkäufer erhöht werden muss. Daher sollen
zusätzlich zwei neue Mitarbeiter für den Verkauf eingestellt werden.
Personalbeschaffung
Beispiel: Da das Arbeitsamt keine geeigneten Bewerber für die neuen Stellen zur Verfügung
stellen kann, werden Stellenanzeigen in den regionalen Tageszeitungen aufgegeben.
Personalverwaltung (z.B. Personalbetreuung, Berechnung von Löhnen und Gehältern)
Beispiele: Um den Mitarbeitern in der Mittagspause Gelegenheit zu einer günstigen Mahlzeit
zu gewähren, verhandelt die Geschäftsleitung mit dem Betriebsrat über das Angebot eines be-
nachbarten Unternehmens, die Mitarbeiter an ihrem kostengünstigen Mittagstisch gegen entspre-
chende Kostenbeteiligung teilhaben zu lassen.
Personalentlassung
Beispiel: Der Mitarbeiter erscheint trotz mehrmaliger Abmahnung häufig angetrunken am Ar-
beitsplatz. Die Personalabteilung entschliesst sich daher zur Kündigung.
16. Anhand dieser Tabelle sprechen Sie von den Aufgaben der Personalabteilung einer
Firma/ eines Betriebs. Glauben Sie, ob alle dieser Aufgaben erfüllbar sind? Wenn nicht, wel-
che Probleme können bei der Erfüllung der Aufgaben entstehen und wie sind diese zu lösen?
Personalplanung
Personalbeschaffung
Personalverwaltung
Personalentlastung
Hauptaufgaben
10
Aufgaben der Personalabteilung von Bundesland Hessen
1. Personalwirtschaftliche Grundsatzfragen a) Personalbedarf planen und bewerten (Stellenplan
und -bewertung)
b) Haushaltsplanung für das Sachgebiet Personalwesen
c) Frauenförderplan aufstellen
d) Statistiken führen
2. Zusammenarbeit mit den Tarifpartnern Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften
3. Angelegenheiten nach dem Hessischen Gleichbe-
rechtigungsgesetz
Zusammenarbeit, Abstimmung mit der/dem Gleich-
stellungsbeauftragten
4. Angelegenheiten nach dem Hessischen Personal-
vertretungsgesetz
Zusammenarbeit, Abstimmung mit dem Personalrat
bzw. Betriebsrat
5. Personalbeschaffung, -einsatz und -entwicklung a) Stellenausschreibungen, Stellenbesetzungen
b) Arbeitsverträge schließen oder auflösen
c) Personal abordnen, versetzen, umsetzen
d) Bestellung zu besonderen Funktionen
e) Aus- und Fortbildung
6. Personalangelegenheiten der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sowie Aushilfen
a) Urlaub
b) Krankheit
c) Abrechnung von Gehältern, Vergütungen, Löhnen,
Aufwandsentschädigungen, Versorgungsbezügen,
Beihilfen
d) Abrechnung von Reise-, Umzugskosten, Tren-
nungsgeld, Fehlgeldentschädigung
e) Genehmigung von Nebentätigkeiten
7. Ehrungen a) Termine überwachen, festlegen
b) Ehrungen vorbereiten und durchführen
8. Unfallschutz, Arbeitssicherheit Sicherheit der Arbeitsplätze prüfen und Sicherheits-
maßnahmen veranlassen
9. Disziplinarangelegenheiten Abmahnungen, Verweise u. ä.
10. Rechtsangelegenheiten im Personalwesen arbeitsrechtliche Probleme, Auseinandersetzungen
11. Personalärztlicher Dienst a) Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt
b) vorgeschriebene ärztliche Vorsorgeuntersuchungen
veranlassen, überwachen
12. Maßnahmen nach dem Arbeitsförderungsgesetz
(ABM)
a) Antragstellung
b) Abwicklung der Maßnahmen
c) Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt
17. a) Stellen Sie fest, welche Maßnahmen die Geschäftsleitung erlassen hat und welche Ab-
sichten sie damit verfolgt.
b) Welche Hauptaufgaben soll die Personalabteilung erfüllen?
c) Welche Rolle wird den Mitarbeitern beigemessen?
Um die schlechten Arbeitsbedingungen in der Bürodesign GmbH zu verbessern, hat die Per-
sonalabteilung zusammen mit der Geschäftsleitung die folgenden Richtlinien erarbeitet:
1) Die Mitarbeiter sollen in erhöhtem Masse selbstständig und eigenverantwortlich Tätigkeiten
übernehmen.
2) Mitarbeiterschulungen und Trainingsveranstaltungen sollen in weitaus grösserem Masse als
bisher angeboten werden. Die Bezahlung soll in Zukunft noch stärker leistungsorientiert sein.
11
3) Die Kreativität und Innovationsfähigkeit der Mitarbeiter soll durch Einführung des betriebli-
chen Vorschlagswesens und entsprechender Prämiengestaltung aktiviert werden.
4) Massgeblich für alle betrieblichen Entscheidungen ist eine strikte Kundenorientierung („Der
Kunde ist König“). Die Personalabteilung erhält den Auftrag, entsprechende Maßnahmen zur
Erreichung dieser Richtlinien auszuarbeiten.
18. a) Lesen Sie den Bericht von der Verleihung des Preises auf dem Gebiet der Personalwirt-
schaft. Anhand des Berichtes bestimmen Sie die neuen Tendenzen in der Personalwirtschaft.
b) Machen Sie ein Interview mit jedem der Preisträger, indem Sie erfahren könten, welche
Personalprogramme in ihren Betrieben und Unternehmen verwirklicht werden; was zu den
Besonderheiten dieser Programme gehört; welche Perspektiven es auf dem Gebiet der Perso-
nalwirtschaft in diesen Betrieben gibt.
Preisverleihung 2006
Innovative HR-Projekte prämiert — AOK belegt den ersten Platz
Zum 14. Mal wurde am 13. September in Köln der "Deutsche Personalwirtschafts-Preis" ver-
liehen. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Messe „Zukunft Personal“ statt, deren Veranstal-
ter den Preis gemeinsam mit der Zeitschrift "Personalwirtschaft" auslobt. Moderatorin Carola
Ferstl von n-tv* führte durch das Rahmenprogramm. Keynote-Speaker Wolfgang Clement ver-
wies darauf, wie komplex die Aufgaben der Personalmanager durch Internationalisierung, Tech-
nisierung und verschärfte Zielvorgaben geworden seien. „Der Personaler benötigt heute neben
den fachlichen vor allem kommunikative Kompetenzen, um zwischen Geschäftsführung, Abtei-
lungen, Betriebsrat und Mitarbeitern vermitteln zu können.“ Auch müsse er zunehmend deutlich
machen, welche Leistung er zu welchen Kosten anbiete. Die steigenden Anforderungen an die
Personalarbeit betonten auch die acht Teilnehmer der anschließenden Podiumsdiskussion.
Platz 1 — AOK punktet mit intelligenter Personalplanung
Den 1. Preis erhielt die AOK für ihr innovatives Konzept zur Personalplanung. „Die Idee für
ein solches Tool ist schon 2003 entstanden, weil wir angesichts demografischer und qualitativer
Veränderungen immer wieder vor der Frage standen, wie sich der Personalkörper einer AOK in
Zukunft entwickeln wird“, sagte Jürgen Heuser, Geschäftsbereichsleiter Personal beim AOK-
Bundesverband.
Platz 2 — Zwölf Handlungsfelder für den Umgang mit älteren Mitarbeitern bei E.ON
„Wir sind sehr stolz auf den zweiten Platz“, sagte Christoph Dänzer- Vanotti, Vorstand der
E.ON Ruhrgas, der persönlich zur Preisverleihung erschienen war. „Ich verspreche mir davon
eine stärkere Wahrnehmung unserer exzellenten Personalarbeit nach außen und innen.“ Das Pro-
jekt „Umgang mit älteren Belegschaften“ mit insgesamt zwölf Handlungsfeldern wurde auf
Grundlage einer Tiefenkultur-Analyse entwickelt. Das Aktionsfeld „Betriebliches Gesundheits-
12
management“ setzt auf integrative Prävention in Zusammenarbeit mit der E.ON Betriebskran-
kenkasse.
Platz 3 — "Uni-Kompetenz" ist bei Union Invest nicht nur pure Wissensvermittlung
Den dritten Preis schließlich erhielt die Union Investment für ihr internes Trainingsangebot
„Uni-Kompetenz“. Dabei schulen erfahrene Mitarbeiter nach einer verkürzten Trainerausbildung
ihre Kollegen in unternehmensspezifischen Inhalten. Oliver Best, Bereichsleiter Konzern Perso-
nal, freute sich über die „enorm hohe Bereitschaft der Referenten, bis ins gehobene Manage-
ment, zusätzliche Zeit und Arbeit zur Verfügung zu stellen“ und unterstrich auch, dass mit die-
sem Angebot „sehr verantwortungsbewusst“ umgegangen und der „potenzialorientierte Ansatz
der Personalentwicklung“ betont werde.
Sonderpreis "Employability"
Deutsche Bundes Bahn — Freie Fahrt für das Gesundheits-Coaching
Die Deutsche Bahn erhielt den in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobten Sonderpreis für
Employability für ihr Gesundheits-Coaching „Fit im Süden.“ Nach umfangreichen Informati-
onsveranstaltungen erhalten die Mitarbeiter eine persönliche Gesundheitsberatung und können
an zertifizierten Gesundheitskursen teilnehmen. „Das Konzept ist ganz auf die berufliche und
private Situtation des Einzelnen zugeschnitten“, wie Andreas Springer, Leiter Personalpolitische
Grundsätze, DB Station & Service AG, betonte. „Durch individuelle Zielvereinbarungen, Ge-
sundheitstagebuch, Abschlussdialog und wissenschaftliche Evaluation schaffen wir eine gewisse
Verbindlichkeit und evaluieren den Programmerfolg wissenschaftlich.“
*n-tv.de — Fernsehkanal in Deutschland
19. Fassen Sie einen kurzen Bericht über die Personalpolitik der Westsibirischen Eisenbahn
ab, benutzen Sie dabei die folgenden Wendungen:
1. Relationen Zahlen – Prozentangaben
• Angaben erfolgen in Prozent/ Millionen…
• … bedeuten einen Rückgang von … %.
• entsprechen einem Zuwachs von … %
• steht für ein Drittel (Gen)…
2. Vergleiche/ Gegensätze
• im Vergleich zu…
• im Gegensatz dazu…
• tiefer als…
• ist kleiner/ größer als…
• der/die/das/ beste/stärkste
• ist so groß/ klein wie…
• nicht so viele
• Der höchste (tiefste) Stand (Wert) ist…
• Der Spitzenwert / der Tiefstwert ist ….
• Der Höhepunkt / der Tiefpunkt ist…
3. Zunahme
• Der Aufschwung / der Anstieg ist zu verzeichnen
13
• (Nom)… verändert/ erhöht/ vergrößert sich
• (Nom)… wächst/ steigt an
• (Nom) … nimmt stark/ rasant/ kontinuierlich zu
• (Nom) …geht weiter nach oben
• (Nom) … hat um 2 (%/Grad) zugenommen
4. Abnahme
• (Nom)… sinkt
• (Nom) … nimmt ab
• (Nom) … geht zurück
• (Nom) verkleinert/ vermindert/ verringert sich
• (Nom) … erreicht im Januar seinen Tiefpunkt.
5. Kommentieren/ Fazit ziehen
• Ich meine/ glaube/ denke/ vermute/ nehme an, dass…
• Ich kann also feststellen, dass…
• Es könnte sein, dass…
• Daraus ergibt sich, dass…
• Nachdem wir das analysiert haben, können wir schließen, dass…
• Man könnte daraus schließen, dass…
• Das Ergebnis läßt sich folgenderweise kurz zusammenfassen
На сегодняшний день на ЗСЖД списочная численность работников дороги составляет
92 882 человека, в том числе 36 тыс. специалистов, из них 3700 руководителей.
Ежегодно ЗСЖД принимает на работу более 1 тыс. выпускников. Это необходимо
и достаточно для восполнения потребности в специалистах, связанной с естественным от-
бором кадров.
Это дало возможность довести уровень обеспеченности дороги специалистами:
– с высшим образованием — до 101,5 %, тогда как в 1998 г. уровень обеспеченности
составлял 74,1 %;
– со средним профессиональным образованием — до 230,4 % (в 1998 г. — 97,8 %).
По сравнению с 1998 г. доля практиков на ЗСЖД уменьшилась:
– среди руководителей среднего звена — в 13 раз и составляет 2,1 % (1998 г. —
26,4 %; 2005 г. по сети — 5,9 %);
– среди мастеров — в четыре раза и составляет 5,2 % (1998 г. — 22,1 %;
2005 г. по сети — 8,8 %).
По сравнению с 1999 годом количество молодых руководителей на ЗСЖД увеличи-
лось почти в семь раз (1999 г. — 2,5%; 2005 г. — 14%).
Как результат работы с молодыми специалистами (их численность составляет 3,5 тыс.
чел.) после четырех лет работы на производстве до 85 % работают на инженерно-
технических должностях, на рабочих должностях остается около 15–19% выпускников
14
(бригадиры — 9 %, помощники машинистов локомотивов, машинисты локомотивов —
4,2 %, операторы постов централизации — 2,6 %). Это те должности, которые являются
обязательной ступенькой для становления специалиста, командира.
За последние пять лет прослеживается существенная динамика закрепления молодых
специалистов на предприятиях ЗСЖД и, что особенно ценно, на линии. Процент текуче-
сти молодых специалистов уменьшился по сравнению с 1999 годом в два раза (в 1999 г.
он составлял 3,2%, в 2004 г. — 1,8 %, в 2005 г. — 1,4 %).
21. Bereiten Sie ein Projekt zu den Themen „ Personalplanung“/ *
„ Personalpolitik“ von „Express-Prigorod“ nach dem Schema vor:
Test zur Selbstkontrolle 1
Wählen Sie die richtige Ant- wort:
1. Für die … des Seminars ist Professor Pach verantwortlich.
a) Führung; b) Leitung; c) Verwaltung; d) Gestaltung.
2. Wohin … dieser Weg?
Vorbereitungs-
etappe
Planungsetappe
Forschungs-
organisatorische
Etappe
- Auswahl und Begründung der Aktualität von
Thema (“Personalplanung/politik”)
- Studium von Literatur und Quellen (Websites,
Zeitungsberichte)
- Festlegung von Fristen der Projektsbeschaf-
fung (z.B. 1-2 Wochen)
- Besprechung der etwaigen Ergebnisse der Ar-
beit an diesem Projekt
-
- Bearbeitung und Analyse von Information
(dazu kommen auch Umfrage, Interview, Be-
obachtung,Versuch)
- Bilanzziehen ( zusammen mit Schlussfolge-
rungen)
- Rechenschaftslegung
Projekt
Abschlussetappe
- Vorbereitung der Präsentation von Ergebnis-
sen (man kann Microsoft Power Point benut-
zen)
- öffentliche Präsentation der Projektarbeit
(das kann eine Konferenz zum Thema Ihrer
Fachrichtung sein)
- Analyse der Arbeit an dem Projekt
15
a) geht; b) leitet; c) führt; d) kommt.
3. Menschen in einer Organisation oder in einem Unternehmen werden als weiterer Faktor der
… Leistungserstellung betrachtet.
a) kaufmännischen; b) unternehmerischen; c) betrieblichen; d) führenden.
4. Der … wird in der Personalwirtschaft eine grosse Rolle beigemessen.
a) Personalwesen; b) Personalarbeit; c) Personalabteilung; d)Personalleitung.
5. Der Erfolg in einem Betrieb hängt von der … der Mitarbeiter ab.
a) Qualität; b) Quantität; c) Entwicklung; d) Leitung.
6. An Qualifikationen und Leistungsvermögen der Mitarbeiter werden grosse … gestellt.
a) Veränderungen; b) Entwicklungen; c) Anforderungen; d) Leitungen.
7. Der rationelle Personaleinsatz wird von den gestiegenen … erfordert.
a) Kostenminimierung; b) Arbeitswelt; c) Personalkosten; d) Anforderungen.
8. Das Personalwesen … in der Praxis verschiedene Bedeutungsinhalte.
a) leitet; b) führt; c) übt; d) fordert.
9. Personalwesen im Sinne Personalverwaltung- und organisation hat eine … Funktion.
a) betriebliche; b) neutrale; c) rationelle; d) dienende.
10. Mitarbeiter … die Ziele, die ein Unternehmen gesetzt hat.
a) führen; b) leiten; c) betrachten; d) beeinflussen.
11. … leistet notwendige Verwaltungsarbeit.
a) Personalkosten; b) Personalarbeit; c) Personaleinsatz; d) Personalwirtschaft.
12. Die Bereitstellung der erforderlichen personellen Kapazität hat das Personalwesen … Auf-
gabe.
a) auf; b) zur; c) mit; d) von.
13. Ausreichende Zahl … Mitarbeitern gehört zur Erreichung des Unternehmenszieles in quanti-
tativer Hinsicht.
a) von; b) zur; c) an; d) über.
14. Bei den personalwirtschaftlichen Massnahmen muss man Wirtschaftlichkeit der Rentabilität
… .
a) befassen; b) berücksichtigen; c) feststellen; d) umgehen.
15. Die Gesellschaft fördert nach Humanisierung der … .
a) Gesellschaft; b) Arbeitswelt; c) Mitarbeiter; d) Personalwesen.
16
Lektion 2
Personalführung
1. Merken Sie sich die folgenden Wörter und Wendungen:
Unternehmung, die — предприятие, фирма
Betriebsmittel, das — средства производства, оборудование
Bedürfnis, das — потребность, нужда
Interaktion, die — взаимодействие
Instanz, die — инстанция
erzielen — добиваться, достигать чего-либо
zwischenmenschlich — межличностный
Zufriedenheit, die — удовлетворение, удовлетворенность
2. Achten Sie auf die Vieldeutigkeit folgender Verben:
erkennen — 1. узнавать, распознавать, опознавать
2. познавать
3. (о)сознавать, признавать свою ошибку, вину
4. выносить приговор, назначать наказание
wirken — 1. действовать
2. воздействовать, оказывать влияние, производить эффект
3. казаться, производить впечатление
4. делать, творить
3. Übersetzen Sie die folgenden Sätze, beachten Sie dabei die Vieldeutigkeit der Verben:
1. Ein guter Leiter wirkt immer auf die Personalpolitik des Unternehmens.
2. Seine Fähigkeit, schnell Probleme zu lösen, wirkt Wunder.
3. Seine neue Methode wirkt rational.
4. Man kann einen begabten Leiter an seiner Ausstrahlung erkennen.
5. Erkenne dich selbst, dann kannst du die anderen erkennen.
6. Er hat den Ernst der Lage erkannt.
4. Finden Sie die Synonympaare:
1) Unternehmung, die a) ausführen
2) Leitung, die b) tätig sein
3) zusammenwirken c) notwendig
4) erfüllen d) begreifen
5) arbeiten e) zusammenarbeiten
6) erforderlich f) erreichen
7) verstehen g) Betrieb, der
8) erzielen h) Führung, die
9) folgend i) Verkehr, der
10) Kommunikation, die j) nächst
17
5. Fertigen Sie die Wortverbindungen an:
1. als System a) kommen
2. Unternehmensziele b) wirken
3. zwischenmenschliche Beziehungen c) entsprechen
4. zu Konflikten d) betrachtet werden
5. auf eine begriffliche Klärung e) begründen sich
6. einen Einfluss f) hinweisen
7. dem sozialen Verständnis g) erreichen
8. Ziele h) erfüllen
9. Arbeitszufriedenheit i) sich orientieren
10. auf Mitarbeiter j) ergeben sich
6. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn:
Die Unternehmung darf nicht nur als ein System betrachtet werden, in dem Maschinen, Be-
triebsmittel und der Mensch nach von der Unternehmensleitung festgelegten Regeln und in ei-
nem von ihr definierten organisatorischen Rahmen zusammenwirken und so die Unternehmens-
ziele erfüllen.
Neben einer solchen technisch-rationalen Betrachtungsweise muss der Betrieb vielmehr als
ein soziales Gebilde erkannt werden: d. h., hier arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Be-
dürfnissen zusammen, es begründen sich zwischenmenschliche Beziehungen, es kommt zu
Konflikten, und es bilden sich Gruppen.
Neben einer Unternehmensführung, die eine zielorientierte Planung, Steuerung und Kontrol-
le der Organisation umfasst, ist also auch eine Personalführung erforderlich. Unter Personal-
bzw. Mitarbeiterführung ist hierbei ein Prozess zielgerichteter Verhalten-sbeeinflussung eines
Gruppenmitglieds durch ein anderes (oder mehrere andere) zu verstehen. Personalführung er-
folgt dabei immer mit der Hilfe der Kommunikation und der Interaktion zwischen Vorgesetztem
und Geführtem.
An dieser Stelle ist auf eine weitere begriffliche Klärung hinzuweisen: ,,Führung” ist nicht
gleichzusetzen mit ,,Leitung”. Ein Vorgesetzter ist zunächst eine mit Weisungsbefugnis gegenü-
ber dem Mitarbeiter ausgestattete Instanz. Lässt dieser Vorgesetzte seinen Einfluss ausschliess-
lich über seine Positionsmacht wirken, übt er ,,Leitung” aus, keineswegs jedoch ,,Führung”. In
diesem Sinne ist Führung als das Bemühen des Vorgesetzten zu verstehen, aber seine formale
Einflussbefugnis hinaus ein ,,Einflussplus” gegenüber seinen Mitarbeitern zu erzielen.
Entsprechend dem oben beschriebenen technisch-rationalen und sozialen Verständnis des
Betriebes, aus dem sich die Personalführung begründet, ergeben sich für sie folgende zwei Ziele:
– zum einen geht es um die positive Beeinflussung des Leistungsverhaltens der Mitarbeiter
zur Erfüllung der Unternehmensziele (Aufgabenorientierung der Personalführung).
– zum anderen geht es um die Forderung der sozialen Ziele der Mitarbeiter (Bedürfnisbefrie-
digung) zur Erreichung von Arbeitszufriedenheit (Mitarbeiterorientierung der Personalführung)
7. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text:
1. Als was wird die Unternehmung betrachtet?
2. Wie wirken Maschinen, Betriebsmittel und der Mensch in einem Unternehmen zusammen?
3. Worin besteht die soziale Bedeutung der Unternehmung?
4. Was umfasst die Unternehmungsführung?
18
5. Welche Hilfsmittel gibt es bei der Personalführung?
6. Worin besteht der Unterschied in Begriffen “Führung” und “Leitung”?
7. Was versteht man unter dem technisch-rationalen Verständnis des Betriebes?
8. Was gehört zu den Zielen der Personalführung?
8. Setzen Sie die richtigen Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter
und Wendungen:
es kommt … Konflikten; Menschen … verschiedenen Bedürfnissen; … der Hilfe; die Inter-
aktion … Vorgesetztem und Geführtem; … dieser Stelle; … diesem Sinne; es geht … eine
positive Beeinflussung, … eine weitere Klärung hinweisen, einen Einfluss … die Positions-
macht wirken.
9. Übersetzen Sie die folgenden Wendungen aus dem Text:
festgelegte Regel; technisch-organisatorische Betrachtungsweise; ein soziales Gebilde; zwi-
schenmenschliche Beziehungen; eine zielorientierte Planung; eine zielgerichtete Verhaltens-
beeinflussung; die Interaktion zwischen Vorgesetztem und Geführtem; die Erfüllung der Un-
ternehmensziele; die Forderung der sozialen Ziele der Mitarbeiter; die Erreichung der Ar-
beitszufriedenheit; Mitarbeiterorientierung der Personalführung.
10. Übersetzen Sie ins Deutsche:
1. Die Unternehmung darf nicht als ein System (рассматриваться).
2. In einem Unternehmen wirken Maschinen, Betriebsmittel und der Mensch nach von der
(руководство предприятия) festgelegten Regeln.
3. Den Betrieb kann man als ein (социальная структура) betrachten.
4. In einem Betrieb bilden sich (межличностный) Beziehungen.
5. Kommunikation und (взаимодействие) zwischen Vorgesetztem und Geführtem helfen
bei der Personalführung.
6. Es gibt eine (понятийный) Klärung zwischen den Wörtern “Führung” und “Leitung”.
7. Ein Vorgesetzter ist zunächst eine mit Weisungsbefugnis (по отношению) dem Mitar-
beiter ausgestattete Instanz.
8. Mitarbeiter möchten (получать удовольствие от работы).
11. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein:
Führungsstile
Um nunmehr zu einem im ____1 der oben formulierten ___2 erfolgreichen Vorgehen zu
____3, hat die Wissenschaft aus der ____4 des Führungsverhaltens (=____5 des Vorgesetzten in
Ausübung seiner ____6) grundlegende Führungsstile definiert.
Diese sind jedoch sog. idealtypische ____7, d. h., in der beschriebenen Reinform sind sie in
der Praxis nicht anzutreffen. Es kommt vielmehr zu ____8 einzelner Elemente. In folgender
____9 sind die idealtypischen Führungsstile dargestellt (Darslellung in Anlehnung an die klassi-
sche ____10 nach Lewin):
– autoritär
– demokratisch
19
– neutral
a) Aktivitäten
b) gelangen
c) Vermischungen
d) Führungsstile
e) Analyse
f) Sinne
g) Führungsstiltypologie
h) Führungsfunktion
i) Ziele
j) Übersicht
12. Geben Sie den Inhalt auf Deutsch kurz wieder, benutzen Sie das Schema aus der Lektion 1:
Под стилем руководства понимают привычную манеру поведения руководителя по
отношению к подчиненным, а также совокупность приемов воздействия на подчиненных,
чтобы оказать на них влияние и побудить к достижению целей, стоящих перед организа-
цией. Работа К. Левина позволили выявить три ставших уже классическими стиля руко-
водства: авторитарный, демократический и нейтральный (либеральный). Для авторитар-
ного (директивного) стиля характерно жесткое единоличное принятие руководителем
возможных решений, а также слабый интерес к работнику как к личности. При демокра-
тическом (коллегиальном) стиле руководитель стремится к выработке коллективных ре-
шений, предпочитает влиять путем убеждения и участия, избегает принуждения, исклю-
чает угрозы. Нейтральный (либеральный) стиль руководства отличается тем, что свою
роль руководитель сводит к функциям консультанта, снабженца и контролера.
13. Sprechen Sie anhand dieser Tabelle von den Führungstechniken, die Sie als passende im
Lernprozess, bei der Leitung einer Firma, in der Betriebsleitung finden. Begründen Sie Ihre
Meinung, gebrauchen Sie dabei die folgenden Wendungen:
Redemittel zur Begründung
Die Ursache dafür liegt darin, dass … .
Aus diesem Grund ist … .
Ich denke so, weil …
Aufgrund/wegen/anhand+G … .
Redemittel zum Widerspruch
Das steht im Widerspruch zu … .
Das widerspricht meinen Vorstellungen von … .
Da gab es einige Widerprüche/unlogische Textstellen … .
Die Argumentation ist widerspruchsvoll … .
Obwohl/obgleich/trotzdem … .
Im Gegensatz zu … .
Klassische Führungstechniken
Auf der Basis einer Vielzahl von Erklärungsmodellen versucht die Wissenschaft nun, Emp-
fehlungen für erfolgeiches Führungsverhalten abzugeben. Aus einer breiten Palette von An-
sätzen, die im Wesentlichen erfolgreiches Führen der Mitarbeiter durch ein Zusammenwir-
20
ken der drei Faktoren Vorgesetzter, Gruppen und Umwelt (Führungssituationen) erklären,
wurden eine Reihe von Führungstechniken entwickelt:
Klassische idealtypische Führungsstile
Autoritär Demokratisch
(kooperativ)
Neutral
1. Vorgabe der Ziele duch den
Geschäftsführer
1. Ziele sind das Ergebnis einer
Gruppenentscheidung bei Unters-
tützung durch den Geschäftsführer
1. Völlige Freiheit für Einzel-oder
Gruppenentscheidung bei minima-
ler Beteiligung des Geschäftsfüh-
rers
2. Aktionsschritte werden nachei-
nander vom Führer vorgesehen, so
dass der jeweils folgender Schritt
unklar bleibt
2. Generelle Vorgehenweise in der
Gruppe festgelegt, wenn ge-
wünscht, gibt der Führer einen Rat
und schlägt alternative Aktions-
schritte vor
2. Führer stelllt Arbeitsmaterial zur
Verfügung und liefert nach
Wunsch Informationen
3. Führer verteilt die Arbeit und
bildet Arbeitsgruppen
3. Arbeitsverteilung und Gruppen-
gewalt durch Mitglieder selbst
3. Keine Intervention des Führers
4. Führer lobt und tadelt einzelne
Mitglieder persönlich, nimmt nicht
am Arbeitsprozess teil
4. Führer sucht nach objektiven
Massstäben der Kritik, versucht am
Gruppenprozess teilzuhaben
4. Einzelne spontane Kommentare,
keine Steuerung und Beurteilung
der Gruppenarbeit
14.a) Lesen Sie eine Anweisung zur Mitarbeiterführung. Welche von 9 Tipps finden Sie effek-
tiv, effektiver und am effektivsten? z.B.
Ich finde den esten Tip effektiv, weil … .
Ich finde den vierten Tip effektiver, denn … .
Dass ich den neunten Tip am effektivsten finde ist damit verbunden, dass … .
Daraus kann man schliessen, dass … .
Mitarbeiterführung: 9 Tipps, wie Sie Ihre Mitarbeiter immer wieder motivieren können
Wenn alles rund läuft, die Zahlen stimmen und die Zielvorgaben erreicht werden, ist meist auch
die Stimmung im Team in Ordnung. Und Sie als Führungskraft müssen keine großen Anstren-
gungen unternehmen, um Ihre Leute bei Laune zu halten und zu motivieren. Ganz anders sieht
es aus, wenn es Projektprobleme gibt oder Gerüchte über Umstrukturierungen, Entlassungen
oder den Verkauf des Unternehmens die Runde machen. Dann ist Ihr Können als Führungskraft
besonders gefragt. Was können Sie tun, damit Ihre Leute trotzdem engagiert ihre Arbeit machen
und sich kein allgemeiner Leistungsabfall bemerkbar macht? Gerade in diesen kritischen Situa-
tionen ist es wichtig, dass das Vertrauen zwischen Ihnen und Ihren Mitarbeitern stimmt.
Berücksichtigen Sie folgende motivationsfördernden Faktoren in Ihrer Mitarbeiterführung –
nicht nur in schwierigen Zeiten:
1. Schalten Sie den Motivationskiller „Angst“ aus. Wenn Angst vor Arbeitsplatzverlust die
Köpfe Ihrer Mitarbeiter blockiert, hat Motivation keinen Platz. Offenheit ist das beste Mittel ge-
21
gen Angst. Sprechen Sie die Ängste Ihrer Mitarbeiter so offen wie möglich an. Zeigen Sie Ver-
ständnis und bauen Sie Ihre Mitarbeiter auf.
2. Übertragen Sie Verantwortung. Wenn auch Sie als Führungskraft Angst haben – und das ist
menschlich –, neigen Sie dazu, Ihre Mitarbeiter stärker zu kontrollieren. Kontrolle aber ist das
Gegenteil von Motivation. Deshalb: Lassen Sie los. Wem vertraut wird, der will das Vertrauen
rechtfertigen und stolz darauf sein. Delegieren Sie, wo immer möglich. Übertragen Sie Verant-
wortung und lassen Sie Mitarbeiter Probleme selbstständig lösen. Das motiviert sie zu Spitzen-
leistungen.
3. Geben Sie Ihren Mitarbeitern eine Herausforderung. Besonders ehrgeizige und risikofreu-
dige Mitarbeiter empfinden es als große Auszeichnung und Belohnung, wenn Sie ihnen eine
anspruchsvolle Aufgabe oder die Mitarbeit an einem risikoreichen Projekt übertragen. Erst die-
ser Vertrauensbeweis spornt sie dazu an, alles zu geben.
4. Berücksichtigen Sie bei der Mitarbeiterführung das Statusdenken. Für manche Mitarbei-
ter ist es motivierend, einen besonderen Jobtitel zu tragen, z. B. Mitarbeiter des Monats, Junior-,
Senior-Varianten usw. Auch die Verantwortung für ein außergewöhnliches oder besonders wich-
tiges Projekt wird als besonderer Status empfunden.
5. Gewähren Sie Freiräume. Für bestimmte Mitarbeiter stellt es eine ungeheure Motivation
dar, wenn sie z. B. einen oder 2 Tage in der Woche von ihrem Heimarbeitsplatz aus arbeiten
können. Andere wollen ganz einfach flexiblere Arbeitszeiten: früher kommen, weil sie Morgen-
menschen sind, oder später anfangen und bis weit in den Abend arbeiten, weil sie abends mehr
Ruhe für wichtige Aufgaben haben. Für wieder andere ist eine gelegentliche Dienstreise, die sie
dem Alltagstrott entreißt, ein wichtiger Faktor der Motivation. Wenn Sie diese Flexibilisierung
der Arbeitszeiten nicht allein entscheiden können, setzen Sie sich bei Ihren Vorgesetzten für die-
ses Thema ein. Viele Arbeitgeber geben immer noch viel zu starren Arbeitszeiten vor, die die
Kreativität und Produktivität ihrer Mitarbeiter in hohem Maße mindern.
6. Tun Sie etwas für den Wohlfühlfaktor. Ein paar Bistrotische zum kurzen Plausch in der
Kaffeepause, umrahmt von Pflanzen, genügen, um den Informationsaustausch innerhalb des
Teams zu fördern. Das ist nicht nur für ein gutes Klima förderlich, sondern steigert auch den In-
formationsfluss im Hinblick auf die Teamziele. Mitarbeiter reden hier nicht nur über Privates,
sondern sprechen auch intensiv über geschäftliche Bereiche.
22
7. Vermitteln Sie Ihren Mitarbeitern eine Perspektive. Wer kennt nicht den Spruch von An-
toine de Saint-Exupéry? „Wer ein Schiff bauen will, soll seinen Leuten nicht Hammer und Nägel
geben, sondern in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer wecken!“ Übersetzt auf
Ihren Alltag in der Mitarbeiterführung bedeutet das: Setzen Sie nicht nur auf die Qualifikation
Ihrer Mitarbeiter, sondern geben Sie ihnen vor allem Orientierung und Perspektive. Denn wer
qualifiziert ist, kann Leistung bringen. Wer dagegen orientiert ist, will Leistung bringen. Genau
das ist der kleine Unterschied, der echte Motivation ausmacht. Denken Sie an sich selbst: Nicht
die Zusatzqualifikation, die Sie erwerben können, motiviert Sie, sondern das, was Sie mittel- und
langfristig damit erreichen können.
8. Führen Sie individuelle Gespräche mit Ihren Mitarbeitern. Interessieren Sie sich für ihre
Zukunft und ihre Pläne. Fragen Sie gezielt nach:
• Wer hat welche persönlichen und beruflichen Ziele?
• Wie kann er oder sie diese beruflichen Zukunftspläne am besten mit den Anforderun-
gen des Unternehmens vereinbaren?
• Welche Zusatzausbildung braucht er, damit er seine mittel- und langfristigen Ziele er-
reichen kann?
• Wie können Sie den Mitarbeiter bei seinen Zielen unterstützen?
9. Bieten Sie Weiterbildungsmöglichkeiten an. Fast jeder Mitarbeiter fühlt sich motiviert,
wenn ihm die Möglichkeit zur Erweiterung seines Wissens und damit ein Türöffner für seine
weitere Karriere geboten wird. Setzen Sie dieses Mittel der Motivation gezielt ein und kämpfen
Sie wiederum bei Ihren Vorgesetzten um ein akzeptables Weiterbildungsbudget für Ihr Team.
Fazit: Wichtig bei der Mitarbeiterführung ist, dass Sie Ihre Mitarbeiter nicht nur für heute, son-
dern auch für die künftigen Anforderungen im Unternehmen qualifizieren und ihnen damit eine
Perspektive geben. Denn engagierte Mitarbeiter wollen sich weiterentwickeln und ihren Erfah-
rungsschatz erweitern. Damit, davon sind sie überzeugt, steigt auch ihr genereller Marktwert.
Wenn Sie Ihren Mitarbeitern die Sicherheit geben, dass Sie sie fit für die Zukunft machen, und
ihnen die Möglichkeit geben, ihre Kompetenz und ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln, errei-
chen Sie die höchste Motivation bei Ihren Mitarbeitern. Denn Mitarbeiter wollen Teil eines grö-
ßeren, begeisternden Ganzen sein. Haben Ihre Mitarbeiter dieses Gefühl?
Tipp: Nicht alle Menschen sind von Natur aus kommunikativ und gesellig. Wenn diese sich nicht
an den Treffen beteiligen, ist das kein Affront gegen Sie. Dulden Sie durchaus eigene, sich auto-
matisch entwickelnde Treffs – solange die Arbeit nicht darunter leidet. Und sorgen Sie auf jeden
Fall dafür, dass die Frauen und Männer, die lieber ihre Arbeit verrichten als einen kurzen Plausch
zu halten, nicht von den Kommunikation – was den Informationsfluss anbelangt – ausgeschlossen
werden.
23
*b) Glauben Sie, dass es wichtig ist, das Gleichgewicht im Vertrauen zwischen dem Füh-
rer und seinen Mitarbeitern zu finden? Versuchen Sie Ihr eigenes Verfahren bei der Er-
reichung der höchsten Motivation in der Arbeit zu gestalten, z.B.
15. In der Deutschen Bahn AG wurde eine Auswertung durchgeführt. Es wurde eine Aus-
sage vorgeschlagen: „Entsprechend dem Führungsbild der DB AG herrscht bei den Inge-
nieuren ein partnerschaftlisches Verhältnis zwischen den Führungskräften und den Kolle-
gen“. Der Anteil des negativen Führungsverhaltens ist aber zu hoch. Schlagen Sie die
möglichen Massnahmen vor, die zur Verbesserung der Führungsqualität der Deutschen
Bahn AG führen können.
16. a) Manche Führungskräfte behaupten: „ Wer Mitarbeiter auf Fehler hinweisen will,
muss Fingerspitzengefühl beweisen, um kein Porzellan zu zerschlagen.“ Lesen Sie eine Er-
Bedürfnis: Ihr Antrieb zur Auffindung des Gleichgewichtes zwischen dem Führer und seinen Mitarbeitern
Bedingungen: notwendige Betriebsverhältnisse für Ihre schrittweisen Aktionen bei der Zieler-
reichung
Tätigkeit: schrittweise Aktionen, die Sie zur Erreichung des Zieles tun
Endziel: Erreichung der höchsten Motivation im Arbeitsprozess
0
5
10
15
20
25
30
35
40
Stimmt Tendetiell ja Tendentiell
nein
Stimmt
nicht
Ingenieurbefragung DB AG 2008
24
fahrung von Helmut Dörre und einige Ratschläge, wie die Kunst des Feedbackgesprächs ge-
lingen kann. Wie finden Sie seine Lösung des Problems der Feedbackgespräche.
Diplomatischer Drahtseilakt für Führungskräfte
Wie Sie Ihr Team trotz Kriese motivieren
Der Herbst ist für Helmut Dörre* eine ganz besondere
Jahreszeit: „Da stehen in der Regel die Feedback-gespräche
mit meinen Mitarbeitern an – also packe ich für etwa zwei,
drei Wochen die Samthandschuhe aus“, erzählt der 48-
jährige Naturwissenschaftler, der seit einigen Jahren eine
Abteilung mit knapp zehn Mitarbeitern in einem deutschen
Chemieunternehmen führt. Ehe er die einzelnen Teammitg-
lieder in sein Büro bitte, mache er sich stets bewusst, was
ihn an emotionalen Ausbrüchen erwarten könnte.
„Ich habe beispielsweise eine Mitarbeiterin, die nach dem Feedbackgespräch wochenlang nie-
dergeschlagen ist, wenn ich den einen oder anderen Punkt ihrer Arbeit kritisiere – und sei er
noch so klein“, erklärt Dörre. „Jedes harsche Wort von mir käme einer Katastrophe gleich – da
wäre sie völlig verunsichert“. Dementsprechend versuche er, ihr möglichst schonend zu erklären,
dass er ihre Leistungen sehr schätze, aber dass sie manche Aufgaben anders abwickeln müsse.
Der Erfolg gibt ihm recht. „Beim letzten Mal habe ich einen so weichen und vorsichtigen Ton
angeschlagen, dass sie ihre Schwäche im Umgang mit dem Exel-Computerprogramm sogar of-
fen zugeben konnte“, erinnert sich der Vorgesetzte. Gegen Ende des Gesprächs seien die beiden
sogar übereingekommen, dass ein Computerkurs helfen könnte, die Schwächen zu beheben.
Kritisch, konstruktiv, kooperativ
Um Kollegen in Feedbackgesprächen sachlich und fair auf Schwächen aufmerksam zu ma-
chen, brauchen Chefs viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen. „Wer in dieser Situa-
tion zu ruppig agiert, gefährdet schnell das Arbeitsklima in seiner Abteilung. Der Chef veräng-
stigt, verärgert oder verprellt im schlimmsten Fall sogar seine Mitarbeiter“, beobachtet Gabriele
von Bonin, geschäftsführende Gesellschafterin der gleichnamigen Personalberatung im hessi-
schen Geldnhausen. Daher sei es enorm wichtig, sich viel Zeit für das Feedback zu nehmen. „Es
ist eine hohe Kunst, solche Gespräche erfolgreich zu gestalten“. Wenn ein Vorgesetzter mit den
Leistungen seines Gegenübers nicht zufrieden ist, können sich die Fronten schnell verhärten.
Wer Kritik übt, muss damit rechnen, dass sein Gegenüber verletzt oder eingeschnappt reagiert.
„Das ist bei vielen Menschen ein ganz normaler Mechanismus. Egal, ob im Job, im Sport oder
im Privaten: Wer hört, dass er etwas falsch gemacht hat, fühlt sich als Mensch abgewertet“, er-
klärt Managementtrainer Karsten Böhme, der seit 25 Jahren im Bereich Personalentwicklung
tätig ist. Es gelinge nur den wenigsten Leuten, ihre Leistung oder ihr Können von ihrer Person
zu trennen. Hinzu kommt oft die Enttäuschung, trotz des eigenen Engagements nicht den Erwar-
tungen genügt zu haben. Die Folge: „Selbst ein bis dato gutes Verhältnis zum Chef leidet durch
das Feedbackgespräch möglicherweise – der Vorgesetzte erreicht genau das Gegenteil dessen,
was er wollte“, betont Böhme.
25
Noch schwieriger kann es für Vorgesetzte werden, wenn der kritisierte Mitarbeiter sich fäl-
schlicherweise angegriffen fühlt oder – im anderen Extremfall – grobe Fehler nicht zugeben will.
In diesem Fall fordert Böhme viel Geduld und taktisches Geschick von den Vorgesetzten: „Da
müssen Chefs solange nachfragen, bis sich entweder zeigt, dass sie selbst im Unrecht sind oder
der Mitarbeiter nach und nach seine Versäumnisse einsieht und dazu steht. Schließlich soll der
Fehler nicht ein zweites Mal passieren“.
Im schlimmsten Fall bleibt dem Chef nichts anderes übrig, als auf die vertraglichen Pflichten
des Mitarbeiters zu verweisen und eine Ermahnung beziehungsweise im weiteren Verlauf eine
Abmahnung oder sogar eine Kündigung auszusprechen. Um eine derartige Eskalation zu ver-
meiden beziehungsweise das gewünschte Ergebnis zu erreichen, sollten Vorgesetzte jedes Kri-
tikgespräch so detailliert wie möglich vorbereiten und durchführen. Welche Stationen Führungs-
kräfte dabei
unbedingt durchlaufen sollten.
* Name von der Redaktion geändert
b) *Anhand der oben gegebenen Ratschläge beim erfolgreichen Feedbackgespräch machen
Sie einen Dialog, in dem Sie zeigen, dass es etwas an der Arbeit der Mitarbeiter auszusetzen
gibt. Beachten Sie, dass der Ton maßgeblich entscheidet, wie ein Mitarbeiter die Kritik auf-
nimmt.
17. Machen Sie ein Projekt zum Thema „ Vor- und Nachteile der Führungsstile“/*“ Das
idealle Führungsmodell“. Benutzen Sie das Schema „Etappen der Projektarbeit“ aus der Lek-
tion 1.
Test zur Selbstkontrolle 2
Wählen Sie die richtige Antwort:
1. Die Unternehmung stellt sich sowohl ein … als auch ein soziales Gebilde vor.
a) System; b) Gruppe; c) Konstruktion; d) Leitung.
2. In einem Unternehmen gibt es … Beziehungen, deshalb kommt es manchmal zu Konflikten.
a) organisatorische; b) betriebliche; c) technisch-rationelle; d) zwischenmenschliche.
3. Zur Unternehmungsführung … eine zielorientierte Planung, Steuerung und Kontrolle der Or-
ganisation.
a) gehören; b) dienen; c) berücksichtigen; d) betrachten.
4. Der … und der Geführte müssen sich in einem Unternehmen kommunizieren.
a) Manager; b) Mensch; c) Gruppe; d) Vorgesetzte
5. … der Personalführung besteht in der positiven Beeinflussung des Leistungsverhaltens der
Mitarbeiter zur Erfüllung der Unternehmensziele.
a) soziales Verhalten; b) das Bemühen; c) Aufgabenorientierung; d) Ziele.
6. Mitarbeiter müssen sich auf die … von Arbeitszufriedenheit orientieren.
a) Gewinn; b) Förderung; c) Erfüllung; d) Erreichung.
7. Es gibt einen … Unterschied zwischen den Wörtern „Leitung“ und „Führung“.
a) klaren; b) begrifflichen; c) grossen; d) betrieblichen.
8. Unter dem … versteht man die Aktivitäten des Vorgesetzten in Ausübung seiner Führungs-
funktion.
a) Führungstypologie; b) Führungsstil; c) Führungsverhalten; d) Führungstechniken.
26
9. In einem Unternehmen sind … der Führungsstile kaum zu treffen.
a) Typologie; b) Aktivitäten; c) Reinformen; d) Praxis.
10. Zu der Lewin’s klassischen Führungstypologie gehören folgende Führungsstile: autoritär,
demokratisch und … .
a) kooperativ; b) neutral; c) idealtypisch; d) kommunikativ.
11. Ein … Führer macht selbst die Aktionschritte.
a) demokratischer; b) klassischer; c) autoritär; d) neutraler.
12. Die … werden vom Führer gebildet.
a) Arbeit; b) Arbeitsgruppen; c) Arbeitsprozess; d) Arbeitsbedingung.
13. Beim demokratischen Führungsstil versucht der Führer … Gruppenprozess teilzunehmen.
a) am; b) im; c) von; d) beim.
14. Aktionschritte werden beim … Führungsstil vom Führer vorgeschlagen.
a) klassischen; b) autoritären; c) kooperativen; d) neutralen.
15. Ist der Führungsstil …, so gibt der Führer völlige Freiheit seinen Arbeitern.
a) neutral; b) kooperativ; c) autoritär; d) klassisch.
Lektion 3
Personalauswahl
1. Merken Sie sich die folgenden Wörter zum Text:
vakant — свободный, вакантный
Eignungspotenzial, das — пригодность к чему-либо, качество (потенциал), необходимый
для профессии
Bewerber, der — кандидат, соискатель
Arbeitswechsel, der — смена работы
Arbeitsgebiet, das — область работы, сфера деятельности
Zeugnis, das — 1) свидетельство, удостоверение 2) отзыв, мнение, суждение
Personalauslese, die — отбор кадров
Stellenwechsel, der — смена места работы
Vorstellungsgespräch, das — официальный разговор, знакомство, представление, собесе-
дование при приеме на работу
2. Achten Sie auf die Vieldeutigkeit der folgenden Verben:
bewerben sich 1. um Akk подавать заявление о приеме на работу
(о назначении на должность)
2. добиваться, домогаться чего-либо
3. швейц. иметь в своем пользовании, управлять хозяйством
stellen sich 1. становиться, встать
2. комм. устанавливаться (о цене)
3. явиться (например, по вызову)
4. zu D относиться к кому-либо
3. Übersetzen Sie die folgenden Sätze ins Russische, beachten Sie dabei die Vieldeutigkeit der
Verben sich bewerben, sich stellen:
27
1. Gleich nach der Absolvierung der Universität hat er sich um einen Arbeitsplatz bei einem Un-
ternehmen beworben.
2. Da er ziemlich gute Deutschkenntnisse hat, hatte er sich um einen Studienplatz in Deuschland
beworben.
3. Er hat sich in den Dienst seines Unternehmens gestellt.
4. Der Preis für Öl stellte sich billiger als im vorigen Monat.
5. Sie hat sich dem Vorstellungsgespräch gestellt.
6. Sie hat sich positiv zu unternehmensfremden Mitarbeitern gestellt.
4. Finden Sie die Synonympaare:
1) zeigen a) Kollege, der
2) Mitarbeiter, der b) Papiere, die
3) Verfahren, das c) Tendenz, die
4) Unterlagen, die d) Gerät, das
5) Trend, der e) sich vertraut machen
6) kennenlernen f) eingehend
7) Gespräch, das g) Konversation, die
8) detailliert h) Skizze,die
9) Schema,das i) Methode, die
10) Instrument, das j) demonstrieren
5. Fertigen Sie die Wortverbindungen an:
1. Wirkung a) feststellen
2. aus einem vakanten Arbeitsplatz b) zeigen
3. den Inhaber der Stelle c) analysieren
4. Eignungspotential d) auswählen
5. den besten Bewerber e) untersucht werden
6. Bewerbungsunterlagen f) besprechen
7. auf den Inhalt g) zeigen
8. Arbeitswechsel h) vornehmen
9. den Lebenslauf i) sich bewerben
10. einen gradlinigen Trend j) finden
6. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn:
Die Personalauswahl
Zeigen die verschiedenen Instrumente der Personalwerbung Wirkung, d.h. bewerben sich
derzeitige oder potentiale Mitarbiter aus einem vakanten Arbeitsplatz, so gilt es nunmehr, aus
den eingehenden Bewerbungen den zukünftigen Inhaber der Stelle auszuwählen. Personalwahl
hat das Ziel, das Eignungspotential eines Bewerbers festzustellen und so den Bewerber auszu-
wählen, der die Anforderungen der konkreten Stelle bestmöglich erfüllt. Es soll, anders ausged-
rückt, der geeignete, nicht der beste Bewerber gefunden werden.
Zur Auswahl unternehmensfremder Bewerber bedient sich das Personalwesen eine Reihe
verschiedener Auswahlverfahren, die auch miteinander kombiniert werden können. Die wesent-
lichen Methoden sind in folgender Übersicht dargestellt.
Wesentliche Verfahren der externen Personalausswahl
– Analyse der Bewerbungsunterlagen;
28
– Vorstellungsgespräch;
– Assessment-Center-Verfahren;
– Testverfahren (Leistungs-, Intelligenz- und Persönlichkeitstest).
Die Bewerbungsunterlagen setzen sich aus vier Elementen
– Anschreiben,
– Lebenslauf,
– Zeugnisse,
– Lichtbild
zusammen.
Bei einer ersten Prüfung der Unterlagen werden sie auf Vollständigkeit, formale und stilische
Gestaltung sowie auf den Inhalt hin untesucht. Sodann erfolgt eine Analyse des Lebenslaufs, bei
der auf folgende Aspekte besonders zu achten ist:
– Zeitfolge: Welche Arbeitswechsel wurden vorgenommen, und sind Zeitlücken festzustel-
len?
– Entwicklung: Zeigt die Entwicklung einen gradlinigen Trend (Aufstieg, Abstieg, Arbeits-
gebiete u.a?)
Bei Zeugnissen ist zunächst zwischen Schul-, Ausbildungs- und Praxiszeugnissen (Arbeits-
zeugnissen) zu unterscheiden. Mit zunehmender praktischer Erfahrung des Bewerbers treten die
Praxiszeugnisse mehr als in den Vordergrund. Sie werden besonders inbezug auf die Punkte
– Tätigkeitsdauer,
– Inhalt der Aufgabe,
– Leistungs-und Sozialverfahren,
– Gründe für das Ausscheiden
analysiert.
Das Vorstellungsgespräch ist das in der Praxis gebräuchlichste Instrument der Personalausle-
se und ergänzt die Erkenntnisse aus der vorangegangenen Bewerbungsanalyse. Es dient dazu,
den bisher nur aus schriftlichen Informationen bekannten Bewerber persönlich kennenzulernen,
und somit bisherige Eindrücke zu bestätigen und zu vervollständigen.
Durch das persönliche Gespräch soll geprüft werden, inwieweit betriebliche Vorstellungen
und Bewerbererwartungen übereinstimmen. Der Ablauf eines solchen Gespräches folgt in der
Praxis keinem einheitlichen Schema, es können lediglich folgende allgemeine Inhalte definiert
werden:
– erste Kontaktphase mit Begrüssung und Vorstellung zum Abbau von Schwellenängsten;
– Besprechung des Lebenslaufs (Fragen zu familiärer Herkunft, Freizeitverhalten, Gründe
für Stellenwechsel);
– Ergründung der fachlichen Qualifikationen des Bewerbers;
– detallierte Informationen des Bewerbers über das Unternehmen und die vakante Stelle.
7. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text:
1. Was für ein Ziel hat die Personalauswahl zu erfüllen?
2. Welche Methoden werden zur Auswahl eines Bewerbers gebraucht?
3. Was gehört zu den Bewerbungsunterlagen?
4. Was ist bei den Bewerbungsunterlagen zu berücksichtigen?
29
5. Was wird im Lebenslauf eines Bewerbers analysiert?
6. Welche Unterschiede werden bei Zeugnissen beachtet?
7. Wozu dient das Vorstellungsgespräch?
8. Wie wird die Übereinstimmung betrieblicher Vorstellungen und Bewerbererwartungen ge-
prüft?
9. Welche Inhalte umfasst das persönliche Gespräch?
8. Setzen Sie die passenden Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter
und Wendungen:
… einen vakanten Arbeitsplatz; … Auswahl unternehmensfremder Bewerber; … folgender
Übersicht; … ersten Prüfung; … Vollständigkeit hin untersucht werden; … zunehmenden prak-
tischen Erfahrung; … das persönliche Gespräch geprüft sein; Vorstellung … Abbau … Schwel-
lenängsten; Fragen … familiärer Herkunft; Gründe … Stellenwechsel; detaillierte Informationen
… das Unternehmen
9. Bilden Sie Ihre Sätze mit den folgenden Wendungen aus dem Text:
die verschiedenen Instrumente der Personalplanung; das Eignungspotential eines Bewerbers;
zur Auswahl unternehmensfremder Bewerber; eine Reihe der verschiedenen Auswahlverfahren;
einen gradlinigen Trend zeigen; in den Vordergrund treten; inbezug auf Punkte analysiert wer-
den; bisherige Eindrücke bestätigen und vervollständigen; Ergründung der fachlichen Qualifika-
tion; detaillierte Information des Bewerbers.
10. Ergänzen Sie die folgenden Sätze, gebrauchen Sie dabei den Inhalt des Textes:
1. Personalwahl ist auf die Feststellung des Eignungspotentials eines … gezielt.
2. Um unternehmensfremde Bewerber auszuwählen, bedient sich das Persnalwesen … .
3. Verschiedene Auswahlverfahren können … .
4. Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Lichtbild machen … zusammen.
5. Vollständigkeit, … werden bei einer ersten Prüfung der Unterlagen untersucht.
6. … besteht aus folgenden Aspekten: Zeitfolge und Entwicklung.
7. Die Leistungs- und Sozialverfahren als auch Tätigkeitsdauer werden bei … analysiert.
8. Das Vorstellungsgespräch ergänzt … .
9. Die Übereinstimmung der betrieblichen Vorstellungen und Bewerber werden durch … ge-
prüft.
10. Der Ablauf des persönlichen Gespräches folgt gewöhnlicherweise … .
11. Übersetzen Sie ins Deutsche:
1. Nur den (кандидат) wird bei der Personalauswahl ausgewählt, der die Anforderungen der
konkreten Stelle bestmöglich erfüllt.
2. Verschiedene (методы отбора) können miteinander kombiniert werden.
3. (испытание при помощи тестов) ist eines der wesentlichen Verfahren der externen Perso-
nalauswahl.
4. (документы, требующиеся при подаче заявления о приеме на работу) werden aus vier
Elementen: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Lichtbild zusammengestellt.
30
5. Die Unterlagen werden auf (точность) geprüft.
6. Bei der Analyse des Lebenslaufs werden die Zeitfolge und (развитие) beachtet.
7. Die Entwicklung des Bewerbers soll einen gradlinigen (тенденция) zeigen.
8. Die (свидетельства) werden zwischen Schul-, Ausbildungs- und Praxiszeugnissen unter-
schieden.
9. Das (собеседование при приеме на работу) wird auf die Ergänzung der Erkenntnisse aus
der vorangegangenen Bewerbungsanalyse gezielt.
10. Die Besprechung des Lebenslaufs umfasst Gründe für (смена места работы).
12. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein:
Das Assessment-Center-Verfahren (AC)
Das Assessment-Cener-Verfahren (AC) ist in den USA entscheidend geprägtes
__________1. Wegen seiner hohen Aussagefähigkeit in bezug auf Sozialverhalten und
_____________2 wird es insbesondere zur Auswahl von ____________3 Fach- und Führungs-
kräften herangezogen.
In Anlehnung an den “Arbeitskreis Assessment Center” kann das AC__________4 als
eine vielschichtige, gleichzeitige Beurteilung mehrerer Teilnehmer durch mehrere Beobachter
unter Einsatz verschiedener Beurteilungsmethoden und simulierter Führungssituationen aus der
betrieblchen _____________5. Die Teilnehmer werden in gemeinsamen _____________6, in
Rollenspielen oder in Einzelarbeiten Arbeits-und Entscheidungssituationen aus dem beruflichen
Alltag ausgesetzt. _________7 ist es, die Eignung für die bestimmten ____________8 zu erken-
nen, das Transfervermögen zu ermitteln und den Gruppenbezug zu erfassen.
Es existiert kein _____________9 Ablaufschema für ein AC, sondern es müssen stets die spezi-
fischen Anforderungen der zu besetzten Stelle zugrunde gelegt und entsprechende Beurteilungs-
kriterien definiert werden. Zu diesen__________10 (z.B. Kooperationsfähikeit, abstraktes Den-
ken, Entscheidungsfreude, Durchsetzungsvermögen, Fexibilität) werden dann entsprechende
Übungen ausgewählt.
a) qualifizierten
b) Praxis
c) Gruppendiskussionen
d) Auswahlinstrument
e) Aufgaben
f) Ziel
g) Kriterien
h) definiert werden
i) Führungsfähigkeit
j) einheitliches
13. Geben Sie kurz den Inhalt des Textes auf Deutsch wieder:
Набор персонала организации
31
Набор персонала заключается в комплектовании необходимого резерва кандидатов на все
должности и специальности, из которых организация отбирает подходящих для нее ра-
ботников.
Процесс набора включает следующие этапы:
• планирование персонала (кадровое планирование) — определение потребности в персо-
нале нужного количества, и соответствующего качества;
• разработка требований к соответствующим должностям или видам деятельности, вклю-
чая деловые и личностные характеристики;
• поиск персонала во внутренних и внешних источниках (реклама, служба занятости, рек-
рутинговые агентства, Интернет и др.);
• составление базы данных по кандидатам на вакантные должности;
• отбор персонала — выявление различий между кандидатами и соответствующими тре-
бованиями будущей деятельности, выбор лучших кандидатов;
•решение о приеме на работу;
• введение в должность (адаптация) работника.
14. a) Lesen Sie die folgenden Bewerbungen:
1) Name: Anastasia JURCHENKO
Position: Personalberaterin
Ausbildung:
NSTU, Wirtschaftsfakultät "Finanzen und Kredit", 1998-2000
NSTU, Wirtschaftsfakultät "Management", 1994-98
SibUPK, "Schule für junge Geschäftsleute", 1993-94
Offene Handelsschule Grossbritannien, seit 2001, 2. Kurse "Der effektive Manager",
"Finanzmanager"
CRANA Corporation, 11-12.1999, Intensivkurs "Die Kunst der Annahme der Verwal-
tungsbeschlüßen"
Fachgebiete: Finanzen und Versicherung, Produktion, Handel, PR
Hobbys: alle Arten des Reisens, Bergtourismus, alpiner Skisport, Billard, Auto fahren
Selbstpräsentation:
Ich habe viel Erfahrung in den Bereichen der Gesellschaftspolitik, der Finanzen sowie des Han-
dels. Die Fähigkeit schöpferisch und unkonventionell an das Lösen von Problemen heranzuge-
hen und Mobilität sind wichtige Eigenschaften, um in meiner Anstellung zu bestehen.
Ich halte die Personalwirtschaft für sehr interessant und denke, dass es eine Perspektive für
Russland ist. In Nowosibirsk steckt sie noch in ihren Kinderschuhen, aber sie blüht auf. Die Per-
sonalwirtschaft sollte eine bedeutende Rolle einnehmen, schließlich schafft sie auch neues
Wachstum in allen anderen Bereichen wie zum Beispiel Finanzen, Material und Technologie.
E-Mail: Anastasia.Yurchenko@buscon.ru
32
2) Name: Olesya DOLGUSHINA
Position: Personalberaterin
Ausbildung:
Die sibirische Akademie des staatlichen Dienstes beim Präsidenten der Russischen Föde-
ration, 2001-2004.
Fachgebiet: Verwaltung
Nowosibirsker staatliche pädagogische Universität, 1998–2001
Fachgebiete: Valeologie; Soziale Psychologie.
Fachgebiete: Marketing und PR; Werbung und Polygrafie; Transportdienstleistungen; Logistik
Hobbys: Ich führe einen gesunden Lebensstil. Ich kenne die Praktiken zur Einwirkung auf das
Wohlbefinden der Menschen: Su Jok, Massagen, Fito und Aromatherapie.
Selbstpräsentation:
Die Psychologen sagen: Erkenne die Grundprinzipien des Menschen und du wirst ihn verstehen.
Ich werde Ihnen helfen hinter das Geheimnis von Vertrauen, Wahrheit, Interesse, analytischem
Herangehen und dem Streben nach ständiger Entwicklung zu blicken, darauf stütze ich mich im
Leben. Die Kombination der ersten drei ist notwendig um zu den Besten im Personalwesen zu
gehören.
Recruitment ist für mich wie ein Puzzle. Das passende Teil für ein Unternehmen unter einer
Auswahl von vielen zu finden — das ist Ziel meiner Arbeit. Mein hohes Energiepotential und
Interesse erlauben mir erfolgreich mit einer solch riesigen Menge von Informationen zu arbeiten.
Ich denke, daß die Möglichkeiten für Unternhemen in Nowosibirsk groß sind und durch ein En-
gagement hier, sich im russischen Raum sowie weltweit neue Chancen ergeben können. Dafür
benötigen die Unternehmen starke Abteilungen des Marketings und der Werbung. Unter diesem
Gesichtspunkt ist meine Spezialisierung einfach notwendig. PR und Marketing sind die kreati-
ven Werkstätten der Unternehmen, es ist wichtig flexibel und schöpferisch an die Beurteilung
der Spezialisten heran zu gehen.
Der Markt der Transportdienstleistungen ist jetzt mehr als je zuvor gefordert, Nowosibirsk berei-
tet sich darauf vor, zu einem internationalen Transportknoten zu werden. Spezialisten auf diesem
Gebiet sind sehr selten. Zur Zeit beschäftige ich mich mit diesem Problem.
E-Mail: Olesya.Dolgushina@buscon.ru
3) Name: Anna MAMUSHKINA
Position: Personalberaterin
Ausbildung:
Nowosibirsker Staatliche Universität, 1991-1996;
Wirtschaftsfakultät, Fachgebiet: Soziologie
33
Psychologiezentrum der NSU, 03.2002-02.2003.
Qualifikation: Personalmanager
"AG Team Training Russia". Wirksame Kommunikation. Oktober 2001
"RJ.Reynolds Tobacco International AG". Professioneller Verkauf. Juli 1999
Fachgebiete: Verkaufsspezialisten, Top-Manager, Finanzen und Buchhaltung, administratives
Personal
Hobbys: Reisen und Touren. Wanderungen; Gespräche und Erholung mit Freunden; zuhause –
Pflanzenzucht und Papageien. Ich habe den Wunsch meine Fertigkeiten im alpinen Skisport, der
Seefahrt und Tauchen zu vervollkommnen.
Selbstpräsentation:
Hauptregel meiner Arbeit ist 3 × "K": Kundenorientierung, Kommunikation, Konkretheit. Als
Hauptprinzipien bei der Personalwahl sehe ich: Komplexität, Objektivität, Kontinuität und Wis-
senschaftlichkeit. Meine langjährige und vielseitige Erfahrung innerhalb eines grossen interna-
tionalen Unternehmens (Personalabteilung, Verkauf, Finanzabteilung), das aktuelle Wissen über
die Personalverwaltung als auch Qualitäten wie Zielstrebigkeit, Initiative, analytisches Denken
erlauben es die Situation zu bewerten, eine adäquate und begründete Entscheidung zu treffen
sowie die Verantwortung für seine Handlungen zu tragen. Zu meinen größten Errungenschaften
in meinem Leben zähle ich die erfolgreiche Kombination meiner beruflichen Stellung sowie des
familiären Wohlergehens. Meine größte Leistung in 2003 ist die beste Abschlußarbeit: Erarbei-
tung und Durchführung der Erforschung eines Systems zur Motivation von Handelsvertretern
mit anschließender praktischer Empfehlung von Geschäftsführern des Unternehmens.
E-Mail: Anna.Mamushkina@buscon.ru
b) Setzen Sie die richtige Information in die Tabelle anhand der Bewerbungen ein:
Name Anastasia Yurchenko
Position Personalberaterin
Ausbildung Psychologiezentrum, Qua-
lifikation: Personalmana-
ger
Fachgebiete Logistik
Hobbys Billard, Auto fahren
Selbspräsentation erfolgreiche Kombination
der beruflichen Stellung
sowie des familiären Woh-
lergehens
34
c) Stellen Sie Ihre eigene Bewerbung nach dem Plan zusammen:
1. Name
2. Position
3. Ausbildung
4. Fachgebiet
5. Selbstpräsentation
6. Hobby
7. E-Mail
15. Bestimmen Sie anhand der folgenden Bewerbungen, welche Qualifikationen und Eigen-
schaften von Arbeitgebern am häufigsten gefordert werde:
Qualifikationen Eigenschaften
1. 1.
2. 2.
3. 3.
4. 4.
5. 5.
a)
Mitarbeiter/in für den Bereich Personal — Schwerpunkt Personalentwicklung / VC-D,
Berlin
18.01.2008
VEOLIA Cargo Deutschland GmbH ist ein Unternehmen von VEOLIA Environment, des
weltweit führenden Dienstleisters im Umweltbereich und einer von Europas größten privaten
Anbietern im Güterverkehr.
Zur Unterstützung unserer Personalabteilung am Standort Berlin suchen wir zum
nächstmöglichen Zeitpunkt einen / eine
Mitarbeiter/in für den Bereich Personal
Schwerpunkt Personalentwicklung
Ihre Hauptaufgaben:
• Unterstützung der Personalleitung in Personalentwicklungs- und
Organisationsentwicklungsthemen
• Planung, Koordination und Organisation der internen Aus- und Weiterbildung
• Konzeption und Implementierung neuer PE-Instrumente
• Standardisierung der PE-Prozesse
• Betreuung des Bewerbungsprozesses von der Ausschreibung bis zur Einstellung
Folgende Voraussetzungen bringen Sie mit:
• Ausbildung mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund (z. B. Industriekaufmann/-frau
oder Industriefachwirt/-in oder Personalfach-kaufmann/-frau)
• 2-3 Jahre Berufserfahrung in einer vergleichbaren Position
• wünschenswert sind Kenntnisse im Bereich der Aus- und Weiterbildung
• sichere Kenntnisse der MS-Office Software, idealerweise inklusive MS Access
• gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
• ein hohes Maß an Organisationsvermögen und Eigeninitiative
• Flexibilität und Belastbarkeit
35
Wir bieten Ihnen ein angenehmes Arbeitsklima und ein breit gefächertes Aufgabengebiet in
einem zukunftsorientierten, internationalen Umfeld.
Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann freuen wir uns darauf Sie kennen zu lernen. Bitte
senden Sie uns Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihres möglichen
Eintrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung an:
Veolia Cargo Deutschland GmbH
Georgenstraße 22
10117 Berlin
b) с)
36
d)
16. a) Wählen Sie die Vor- und Nachteile zu jedem Untertitel des Organisationsdiagrams.
1. … bezeichnet eine Stellenausschreibung außerhalb des Unternehmens. Sie lässt sich in passi-
ve (oder unmittelbare) und aktive (oder mittelbare) Personalbeschaffung unterscheiden:
a) Passive Personalbeschaffung: Sie erfolgt durch die Bearbeitung und Archivierung eingehen-
der Initiativ- bzw. Blindbewerbungen. Werbung ist im Rahmen der passiven Personalbeschaf-
fung lediglich auf eine Verbesserung der Unternehmensreputation ausgelegt, um dieses für qua-
Personalbescha-
ffung
Externe Personalbe-
schaffung
Interne Personalbe-
schaffung
Vorteile Nachteile Vorteile Nachteile
37
lifizierte Bewerber interessanter zu machen. Eine konkrete Publikation des Personalbedarfs er-
folgt nicht. Bei Notwendigkeit einer Nachbesetzung werden die Bewerber aus dem Pool zuerst
herangezogen und zur Auswahl gestellt. Weitere Möglichkeiten ergeben sich aus der Nutzung
vorhandener Bewerberdatenbanken bspw. über das Internet und Personalleasing bzw. Zeitarbeit.
b) Aktive Personalbeschaffung: Sie greift bedarfsbezogen auf verschiedene Medien zurück um
gezielt Bewerber für eine definierte Stelle anzusprechen. Neben zielgerichteter Werbung kom-
men interaktive Medien (Homepage) und Firmenvorstellungen in Betracht. Darüber hinaus kön-
nen Vermittler eingeschaltet werden:
• Angebote in Jobbörsen und Recruiting-Börsen
• Beauftragung von Personalvermittlern bzw. dem örtlichen Arbeitgeberservice der Ar-
beitsagentur
• Stellenausschreibung durch Annoncen (Internet, Zeitung, Rundfunk)
• Informationsveranstaltungen bei Bildungsträgern und (Fach-) Hochschulen
• Firmenkontaktmessen an (Fach-) Hochschulen
• Recruiting-Veranstaltungen, Hochschulmarketing vornehmlich zur Rekrutierung von Be-
rufsanfängern nach dem Studium (College-Recruiting)
2. … bezeichnet eine Stellenausschreibung innerhalb eines Unternehmens und erfolgt über:
• interne Stellenausschreibung („schwarzes Brett“ oder Intranet)
• projektbezogene Rationalisierung und Nutzung der freiwerdenden Kapazitäten an ande-
rer Stelle
• kontinuierliche Verbesserung (kontinuierlicher Verbesserungsprozess, KVP) der Ar-
beitsvorgänge (lfd. Rationalisierung)
• eigene Ausbildung/Übernahme von Auszubildenden in Fachfunktionen
• Personalentwicklung (qualitativer Bedarf)
• die Anordnung von Mehrarbeit (Überstunden)
3. Vorteile von …
• Eröffnung von Aufstiegschancen
• stärkere Bindung an den Betrieb
• geringere Beschaffungskosten
• gute Kenntnisse der Qualifikation
• Einhaltung des betrieblichen Lohnniveaus, da sich der Mitarbeiter am betrieblichen
Lohnniveau orientiert
• schnellere Stellenbesetzungsmöglichkeit
• Einstiegsmöglichkeiten für Nachwuchskräfte werden frei
• Motivation der Mitarbeiter
• geringere Einarbeitungszeit
• Stelle ist kurzfristig besetzbar
• gezielte Förderungsmöglichkeit
• transparente Personalpolitik
38
4. Vorteile von …
• großes Auswahlspektrum
• Verminderung von Betriebsblindheit
• Möglichkeiten des Qualifikationsvergleiches interner und externer Mitarbeiter
• geringe Fortbildungskosten (die Auswahl der zukünftigen Mitarbeiter erfolgt zugeschnit-
ten auf die ausgeschriebene Stelle)
• Vermeiden des Kettenreaktionseffekts (Neubesetzung der innerbetrieblich frei geworde-
nen Stelle)
• Einbringen von neuen Impulsen in den Betrieb
5. Nachteile von …
• wenige Auswahlmöglichkeiten
• Enttäuschung von Kollegen, bes. beim Aufrücken in Vorgesetztenpositionen, evtl. auch
Spannungen und Rivalität (Neid bzw. Demotivation)
• zu starke kollegiale Bindungen (Sachentscheidungen werden „kumpelhaft“)
• Versetzung löst den Bedarf quantitativ nicht; die interne Rekrutierung zieht meistens eine
Außenrekrutierung nach sich
• auch kommen durch diese Methode kaum neue Arbeitskräfte in das Unternehmen
• Förderung der sog. „Betriebsblindheit“ Fehler bleiben unerkannt.
6. Nachteile von …
• Relativ höhere Beschaffungskosten durch Auswahl und Vergleich oder Einschaltung von
Dienstleistern
• Das Risiko einer Fehlbesetzung ist höher als bei der internen Personalbeschaffung
• Es können bei neuen Mitarbeitern Eingliederungsschwierigkeiten auftreten
• Gefahr, dass der Bewerber die Erwartungen nicht erfüllt
• Die Gehälter von Neueinsteigern sind häufig höher als die interner Kandidaten
b) Welche Art der Personalbeschaffung (interne oder externe) passt mehr für eine Bank, eine
Baufirma und Werbeagentur? Begründen Sie Ihre Meinung.
17. a) Erläutern Sie die Belegschaft der Aktiengesellschaft „Express-Prigorod“ in der Zeitpe-
riode 2006–2008.
Dynamik von Arbeitskräftebestand
Zeitperiode 2006–2008 (Menschen)
Periode
Arbeitskräftebestand
am Anfang des Zeit-
raums
Arbeitsanstellung Kündigung
Arbeitskräftebestand
am Ende des Zeitraums
2006 967 300 344 1002
2007 1002 550 380 1077
2008 1077 433 384 1126
b) *
Erläutern Sie die Kaderfluktuation an der Westsibirischen Eisenbahn. Was können Sie als
Gründe dafür nennen.
39
Koeffizient der Kaderfluktuation
Westsibirische Eisenbahn
2006–2008
c) *
Ordnen Sie die Zahlen des Diagramms in Prozenten den unten gegebenen Angaben zu
und erläutern Sie die Personalpolitik der Aktiengesellschaft “Express-Prigorod” bei der Per-
sonalbeschaffung.
Alterssruktur der Fachkräfte der Aktiengesellschaft “Express-Prigorod” 2008
20%
23%
31%
26%
An der Aktiengesellschaft “Express-Prigorod” sind 319 Menschen im Alter von 40 bis 50 Jahren
tätig, was …% ausmacht; 384 Menschen im Alter von 30 bis 40 Jahren, was …% ausmacht; 279
Menschen unter 30 Jahren, was …% ausmacht; 244 Menschen älter als 50 Jahre, was …% aus-
macht. Daraus folgt, dass der durchschnittliche Alter der Fachkräfte 39,7 Jahre ist.
Ausgehend von der Personalpolitik bevorzugt der Betrieb beim Vorstellungsgespräch junge tat-
kräftige Leute im Alter von 30 bis 40 Jahren anzustellen.
18. a) Betrachten Sie die folgende Abbildung „Qualifikation ist Trumpf“ und interpretieren
Sie die Aussage im Hinblick auf die Aufgaben der Personalwirtschaft.
2006
24, 9%
2007
26, 7%
2008
23, 5%
40
b) Suchen Sie die Gründe für die in der Abbildung dargestellte Entwicklung.
c) Interpretieren Sie die Aussage der Grafik vor dem Hintergrund folgender These: „Mit dem
Abschluss der Lehre endet das Lernen nicht etwa, sondern es setzt sich das ganze Arbeitsleben
hindurch fort.“
d) Welche Auswirkungen hat die Abnahme von einfachen Arbeiten auf den Arbeitsmarkt und
welche Probleme können daraus entstehen?
19. Machen Sie ein Projekt zum Thema “Die 10 gefragten Qualifikationen von
21. Jahrhundert“/*“Lebenslanges Lernen als eine Chance im Beruf zu bleiben“
Test zur Selbstkontrolle 3
Wählen Sie die richtige Antwort:
1. Viele Mitarbeiter … aus einem vakanten Arbeitsplatz.
a) bewerben sich; b) stellen sich; c) befähigen sich; d) interessieren sich.
2. Es ist schwer, aus den eingehenden Bewerbungen den zukunftigen Mitarbeiter … .
a) umzugehen; b) festzustellen; c) darzustellen; d) auszuwählen.
3. Der Bewerber muss den … der konkreten Arbeitsstelle angewachsen sein.
a) Auswahl; b) Arbeit; c) Arbeitsplatz; d) Anforderungen.
4. Die wesentlichen Verfahren der externen … können kombiniert werden.
a) Bewerbungen; b) Personalauswahl; c) Personalbewerbung; d) Personaleinsatz.
5. Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Lichtbild stellen sich die … dar.
a) Bewerbungen; b) Verfahren; c) Bewerbungsunterlagen; d) Vorstellungsgespräch.
6. Die Bewerbungsunterlagen müssen … richtig gestaltet werden.
a) normal; b) gradlinig; c) kombiniert; d) inhaltlich.
7. Unter einem gradlinigen Trend der … kann man Aufstieg, Abstieg, Arbeitsgebiete des Be-
werbers verstehen.
a) Entwicklung; b) Zeitfolge; c) Zeitlücken; d) Arbeitswechsel.
41
8. … umfassen Schul-, Ausbildungs- und Praxiszeugnisse.
a) Bewerbugsunterlagen; b) Arbeitszeugnisse; c) Lebenslauf; d) Anschreiben.
9. Leistungs- und Sozialverfahren werden bei den … analysiert.
a) Arbeitszeugnissen; b) Praxiszeugnissen; c) Bewerbungsunterlagen; d) Anschreiben.
10. Die Erkenntnisse der Bewerbungsanalyse werden durch das … ergänzt.
a) Tätigkeitsdauer; b) Personalauslese; c) Vorstellungsgespräch; d) Erfahrung.
11. Die betrieblichen Vorstellungen müssen Bewerberserwartungen … .
a) feststellen; b) analysieren; c) übereinstimmen; d) prüfen.
12. Die Kontaktphase des Vorstellungsgespräches beginnt … Begrüssung.
a) mit; b) von; c) zu; d) über.
13. Fragen zu familiärer Herkunft werden bei der Besprechung des … gestellt.
a) Lebenslaufs; b) Vorstellung; c) Begrüssung; d) Ablaufs.
14. Abstraktes Denken gehört zu … für ein AC.
a) Beurteilungskriterien; b) Ablaufschema; c) Aufgaben; d) Auswahlinstrument.
15. Die Teilnehmer werden in gemeinsamen Gruppendiskussionen … .
a) analysiert; b) kombiniert; c) herangezogen; d) ausgesetzt.
Lektion 4
Management
Teil A
1. Merken Sie sich die folgenden Wörter:
Geschäftsleitung, die — 1. руководство фирмы 2. руководство фирмы (процесс)
Leiter, der — pyководитель, заведующий, директор
Geschäftsführer, der — управляющий, администратор
Vertrieb, der — 1) cбыт 2) отдел
Rechenschaft ablegen — отчитываться, давать отчет
Rechtsberatung, die — консультация юриста
Wartung, die — техническое обслуживание, уход
zusammenarbeiten — сотрудничать
untergeordnet sein — подчиняться кому-либо, чему-либо
Unterabteilung, die — секция учреждения
Vereinigung, die — oбъединение, союз
Werbeagentur, die — peкламное агенство
erledigen — заканчивать, выполнять
nebenbei — между прочим
angestellt sein — состоять на службе
Angestellte, der — служащий
aufgebaut sein — основываться, исходить.
2. Achten Sie auf die Vieldeutigkeit der folgenden Verben:
entwickeln 1. развивать, совершенствовать, разрабатывать
2. развивать (мысль, план)
42
3. sich развиваться
4. sich zu D превращаться во что-либо (путем, в результате развития)
beschäftigen 1. занимать, давать работу
2. пер. занимать (мысли)
3. sich заниматься чем-либо
3. Übersetzen Sie die folgenden Sätze, beachten Sie dabei die Vieldeutigkeit der Verben entwi-
ckeln und beschäftigen:
1. Der neue Mitarbeiter hat vorgeschlagen, ein neues Projekt zu entwickeln.
2. Die Beziehungen zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer entwickeln sich nicht
immer zugunsten der beiden Seiten.
3. Seine Firma beschäftigt etwa fünfzig Angestellten.
4. Schon längst beschäftigten ihn die Gedanken über die Reorganisierung der technischen Abtei-
lung.
5. Sein Traum, eine Abteilung zu leiten, entwickelte sich zur Position des Top-Managers.
6. Das Unternehmen beschäftigt sich mit dem Vertrieb der Eisenbahntechnik.
4. Finden Sie die Synonympaare:
1) modern a) Verkauf,der
2) finden b) erfüllen
3) Vertrieb, der c) aktuell
4) ausführen d) beschäftigt sein
5) arbeiten e) entdecken
5. Fertigen Sie die Wortverbindungen an:
1. eine Rolle kann man a) eingehen
2. auf ein Problem kann man b) sich erkennen
3. in einem Bereich kann man c) regeln
4. Aufgaben kann man d) spielen
5. die Beziehungen zu den anderen Abteilungen kann
man
e) erfüllen
6. Entscheidungen kann man f) treffen
7. die Pflichten kann man g) ablegen
8. Rechenschaft kann man h) festlegen
6. Lesen Sie den Dialog:
Was ist Management?
K: Das Wort "Management" ist zu einem weit verbreiteten Begriff geworden. Kannst du dir un-
ter diesem Wort etwas vorstellen? Denn für einen künftigen Ingenieur in einem modernen Be-
trieb ist es wichtig, dass er sich in diesem Bereich gut auskennt.
S: Eigentlich nicht so recht. Es wäre schön, wenn wir genauer darauf eingehen konnten.
K: Kurz gesagt, umfasst Management alle zur Steuerung einer Unternehmung notwendigen Auf-
gaben.
S: Wie lassen sich die Begriffe " Betrieb", " Unternehmen", "Unternehmung" unterscheiden?
43
K: Die Wirtschaft arbeitet in Produktionseinheiten, die der Betrieb genannt werden. Der Betrieb
ist demnach eine technische und organisatorische Einheit. Nach aussen tritt der Betrieb (oder
mehrere Betriebe zusammen) in einer bestimmten Rechtsform als Unternehmung (Unternehmen)
aus, die eine kaufmännische und wirtschaftliche Einheit darstellt. Es gibt noch den Begriff "
Firma". Die "Firma" ist nur der Name der Unternehmung.
S: Interessant. Und wie ist solch ein Betrieb organisiert?
K: Ich habe hier einen Text darüber.
7. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn:
Arbeitsorganisation im Betrieb
Die Menschen haben ihr Zusammenleben in Gruppen schon immer nach dem Prinzip der
Arbeitsteilung organisiert. In einem Betrieb, in dem mehrere Personen beschäftigt sind, muss
festgelegt werden, welche Aufgaben der einzelne zu erfüllen hat. Dabei entspricht es dem öko-
nomischen Prinzip, dass eine Person oder eine Gruppe bestimmte gleichartige Aufgaben erfüllt.
Eine solche organisatorische Zusammenfassung gleichartiger Aufgaben führt zur Bildung von
Abteilungen. Die Arbeit in den verschiedenen Abteilungen ist jedoch nur dann effektiv, wenn
die Pflichten der Mitarbeiter genau geregelt sind. Das heisst, es muss festgelegt werden, ob eine
Person oder Personengruppe die Arbeit allein oder in der Verbindung mit anderen ausführt oder
ausführen soll, wer für was verantwortlich ist und wem gegenüber Rechenschaft abzulegen ist.
Auch die Beziehungen zu anderen Abteilungen und die Geschäftsleitung sowie der Informati-
onsfluss im Einzelnen sind vorgeschrieben.
Die genaue Gliederung eines Betriebs in Abteilungen ist natürlich von der Art und Grösse
des Betriebs abhängig. Es sind verschiedene Organisationsformen entstanden. In der Ökonomie
der sozialen Marktwirtschaft, wie sie in der Bundesrepublik Deutschland entwickelt wurde, fin-
det man heute viele Formen, die sich auf einige Grundmodelle zurückführen lassen.
Modell I: kleiner und mittlerer Betrieb, bis zu 300 Beschäftigten
Die Ziele für die Produktion werden in einen kleinen oder mittleren Betrieb von der Gesamt-
leitung des Betriebs vorgegeben. Hier arbeiten die Leiter der technischen Abteilung und der Lei-
ter der kaufmännischen Abteilung zusammen. Häufig stellen sie die Geschäftsführung dar.
Manchmal gibt es noch einen zusätzlichen Geschäftsführer.
Bei Rechtsproblemen arbeitet man mit Rechtsanwälten zusammen, die nicht dem Betrieb an-
gehören. Die technische und die kaufmännische Abteilung sind einer Geschäftsleitung unter-
geordnet.
Der Ingenieur arbeitet in der technischen Abteilung, die sich mit den Aufgaben der Produkti-
on sowie Forschung und Entwicklung befasst. Zu ihrer Kompetenz gehören auch Wartung und
Instandhaltung der gesamten Produktion.
Den Tätigkeitsbereich der kaufmännischen Abteilung bilden Finanzfragen, Personalwesen
sowie alles, was mit der Beschaffung und dem Vertrieb der Produktion zu tun hat.
Der Aufbau eines solchen Betriebs konnte so schematisch aussehen:
44
So ist ein Betrieb demokratisch geführt: d.h.es werden Mehrheitsentscheidungen getroffen.
Modell II (Fortsetzung):
In grösseren Betrieben sind die Arbeitsleitung und Zusammenarbeit etwas anders organisiert.
Hier lassen sich Personalwesen und Buchführung nicht mehr nebenbei erledigen. Hier hat man
in der Regel auch eine eigene Rechtsabteitung. Aufgaben, die für alle Abteilungen gleich sind,
werden in den Zentralabteilungen bearbeitet. Andere Aufgaben werden von den anderen Abtei-
lungen erledigt.
Ein Ingenieur oder ein Naturwissenschaftler arbeitet entweder in der Produktion oder in der
Abteilung für Forschung und Entwicklung. Selbst für die Wartung und Instandhaltung gibt es bei
grösseren Betrieben häufig eine eigene Unterabteilung.
Marketing, Marktforschung und Werbung werden selten im eigenen Betrieb gemacht, son-
dern an Marktforschungsinstitute und Werbeagenturen abgegeben. Ein solcher Betrieb könnte so
aufgebaut sein:
8. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text:
1. Was bedeutet "Management"?
2. Welchen Unterschied gibt es zwischen den Begriffen "Betrieb" und "Unternehmung" ("Unter-
nehmen")
4. Wann ist die Arbeit in verschiedenen Abteilungen effektiv?
5. Wovon ist die Gliederung eines Betriebs abhängig?
6. Welche Abteilungen gibt es in einem kleineren oder mittleren Betrieb?
7. Was gehört zur Kompetenz einer technischen Abteilung?
Geschäftsleitung
Technische Ab-
teilung
Kaufmännische
Abteilung
Produktion Instandhaltung
Entwicklung
Finanzen Vertrieb
Personal Beschaffung
Geschäftsleitung
Personalwesen Betriebsorganisation, Recht
45
8. Welche Aufgaben erfüllt die kaufmännische Abteilung?
9. Wie wird ein kleinerer oder mittlerer Betrieb geteilt?
10. Wie ist die Arbeitsteilung in grösseren Betrieben im Vergleich zu den kleineren organisiert?
11. Arbeitet man in grösseren Betrieben auch mit Rechtsanwälten zusammen?
12. Welche Aufgaben werden an die Zentralabteilungen abgegeben?
13. Welche Aufgaben erfüllen die einzelnen Abteilungen?
14. In welcher Abteilung arbeitet ein Ingenieur?
15. In welcher Abteilung lassen sich die Wartung und Instandhaltung durchführen?
9. Setzen Sie die richtigen Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter
und Wendungen:
… Steuerung einer Unternehmung, … aussen, … dem Prinzip, Beziehungen … den anderen
Abteilungen, die Gliederung eines Betriebs … Abteilungen, sich … Grundmodelle zurück-
führen, … Kompetenz gehören, … etwas verantwortlich sein, … der Art und Grösse des Be-
triebs abhängig sein.
10. Bilden Sie Ihre Sätze mit den folgenden Wendungen aus dem Text:
eine technische und organisatorische Einheit; alle zur Steuerung eines Unternehmens notwendi-
gen Aufgaben; in einer bestimmten Rechtsform; eine kaufmännische und wirtschaftliche Einheit;
nach dem Prinzip der Arbeitsteilung; die Gliederung eines Betriebs in Abteilungen; verschiedene
Organisationsformen; der Leiter der technischen Abteilung; sich mit der Aufgaben der Produkti-
on, Forschung und Entwicklung befassen; den Tätigkeitsbereich bilden.
11. Ergänzen Sie die folgenden Sätze, gebrauchen Sie dabei den Inhalt des Textes:
1. Management … alle zur Steuerung einer Unternehmung notwendigen Aufgaben.
2. Der Betrieb … eine technische und organisatorische Einheit.
3. Nach aussen ... der Betrieb in einer bestimmten Rechtsform als Unternehmung … .
4. Die Arbeit im Betrieb wird nach dem Prinzip der Arbeitsteilung … .
5. Die Pflichten der Mitarbeiter sind genau … .
6. Der Leiter der technischen Abteilung und der Leiter der kaufmännischen Abteilung … häufig
die Geschäfsführung … .
7. Es … manchmal einen zusätzlichen Geschäftsführer.
8. Die techinsche und die kaufmännische Abteilung sind der Geschäftsleitung … .
9. Der Ingenieur … in der technischen Abteilung.
10. Die techinische Abteilung … mit den Aufgaben der Produktion sowie der Forschung und
Entwicklung.
11. Die für alle Abteilungen gleichen Aufgaben werden in … bearbeitet.
12. Ein Ingenieur arbeitet entweder in … oder in der Abteilung für … .
13. … werden an Marktforschungsinstituten und Werbeagenturen abgegeben.
14. In einem grossen Betrieb gehören … nicht zur einen Abteilung.
15. In grösseren Betrieben ist … häufig eine eigene Unterabteilung.
16. Ein grosser Betrieb verfügt über einen eigenen … .
12. Geben Sie den Inhalt kurz deutsch wieder:
46
В упрощенном понимании менеджмент — это умение добиваться поставленных це-
лей, используя труд, интеллект и мотивы поведения других людей; менеждмент — вид
деятельности по руководству людьми в разнообразных организациях; менеджмент — об-
ласть знаний, позволяющая эту деятельность выполнять. Менеджмент — это еще и уме-
ние добиваться поставленных целей, направляя труд, интеллект и мотивы поведения лю-
дей, работающих в организации. Такое влияние оказывает определенная категория людей,
поэтому менеджмент рассматривается и как орган или аппарат управления. Он является
составной частью любой организации (предприятия). Без него организация как целостное
образование не может существовать.
Teil B
1. Merken Sie sich die folgenden Wörter und Wendungen:
Management, das — yпpaвление производством
Steuerung, die — ynpaвление
Unternehmung, die — 1. предприятие, фирма; 2. предприятие, дело, акция
erfüllen etw Akk — выполнять
Erhalten, das — сохранение, поддержание, содержание
Nutzeffekt, der — 1) коэффициент полезного действия 2) эффективность, экономическая
эффективность
voraussetzen etw Akk — 1) предполагать, высказывать предположение 2) иметь условием,
предпоссылкой
zusammenwirken — взаимодействовать
Preisbildung, die — ценообразование
Zielerreichung, die — достижение целей
2. Achten Sie auf die Vieldeutigkeit der folgenden Verben:
verstehen — 1. понимать
2. уметь, знать, владеть (навыками, умениями)
3. sich понимать друг друга
4. sich auf Akk знать толк, разбираться
unterscheiden — 1. различать, распознавать
2. von D отличать что-либо от чего-либо
3. делать различия
4. sich durch Akk, in D, von D отличаться от чего-либо
3. Übersetzen Sie die folgenden Sätze, beachten Sie dabei die Vieldeutigkeit der Verben:
1. In seiner Arbeit kann er immer das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden.
2. Seine organisatorischen Fähigkeiten unterscheiden ihn von anderen Mitarbeitern.
3. Top-Management unterscheidet sich von Low-Management.
4. Unter dem Wort Personalführung versteht man eine Reihe von Massnahmen, die auf täg-
liche operative Führung von Mitarbeitern einer Organisation gezielt sind.
5. Er ist ein guter Fachmann und versteht die Sache.
6. Ein echter Leiter muss sich auf seine Tätigkeit verstehen.
47
4. Finden Sie die Synonympaare:
1) verstehen a) Gebiet,das
2) beliebig b) Aufwände,pl
3) Sphäre,die c) jeder
4) Kosten,pl d) begreifen
5) Gewinn,der e) Vorteil, der
5. Fertigen Sie die Wortverbindungen an:
1. Aufgaben kann man a) studieren
2. Ziele kann man b) erreichen
3. Preise kann man c) erfüllen
4. einen direkten Einfluss kann man d) bilden
5. den Markt kann man e) geben
6. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn:
Unter Management versteht man den Komplex von Aufgaben, die zur Steuerung einer Un-
ternehmung notwendig sind. Viele Fachleute unterscheiden Management als Institution und als
Funktion.
Management als Institution umfasst alle Personen, die in der Unternehmung leitende Aufga-
ben erfüllen. Innerhalb dieser Personalgruppe unterscheidet man:
• Top-Management (obere Leitungsebene)
• Middle-Management (mittlere Leitungsebene)
• Lower-Management (untere Leitungsebene)
Management als Funktion umfasst alle Aufgaben, die der Manager zu erfüllen hat. Die Auf-
gaben des Managers werden in zwei Schwerpunken gesehen:
• Leitung (Sache) = sachrationale Aufgaben wie Setzen von Zielen, Planen, Organisieren,
Kontrollieren und andere
• Führung (Person) = sozio-emotionale Aufgaben wie Delegieren, Motivieren und andere.
Unter Management wird weiterhin die Funktion der Steurung, d.h. die Art der beruflichen
Tätigkeit für die Steurung der Leute in einem beliebigen Wirtschaftszweig (Industrie, Transport,
Handel usw) und in einer beliebigen Sphäre der Tätigkeit (Produktion, Absatz, Finanzen usw.)
verstanden, wenn sie auf das Erhalten des Gewinnes gerichtet sind.
In der Marktwirtschaft muss man die allgemeinen Prinzipien des Managements unterschei-
den:
1 . Das Prinzip der Effektivität charakterisiert die Stufe der Zielerreichung und das
Verhältnis zwischen dem Nutzeffekf und den Kosten. Alle Ziele und die Methoden sollen auf
die Effektivität der Untermehmungstätigkeit gerichtet sein.
2. Das Prinzip der sozialen Verantwortung betrifft die Teilnahme der Firma an sozialen Mass-
nahmen (z.B. die Wohltätigkeit) oder auch soziale innerbetriebliche Fragen z.B. Arbeitssicher-
heit, die Lohnrechnung usw.).
3. Das Systemprinzip setzt voraus, dass alle Strukturen des Unternehmens wie Bestandteile des
einheitlichen Ganzen zusammenwirken.
4. Das Prinzip der juristischen Verantwortung bedeutet die Erfüllung der Staatsgesetze und —
normen, d.h. die Regulierung der Betriebstätigkeiten.
48
5. Das Prinzip der Orientierung auf die Konsumenten (Management) studiert den Markt und das
Verhalten der Käufer auf dem Markt, die Preisbildung, den Vertrieb und seine Stimulierung.
6. Das Prinzip der Abgrenzung der politischen und ökonomischen Leitung besagt, dass die
Marktwirtschaft von der politischen Macht unabhängig ist. Es kann nur einen indirekten Einfluss
der Politik auf die Wirtschaft geben.
7. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text:
1. Was versteht man unter dem Wort "Management"?
2. Wie heissen die Leitungsebenen von Management?
3. Was gehört zu den Aufgaben des Managers?
4. Wie ist die Funktion der Steuerung zu verstehen?
5. Wie heissen die allgemeinen Prinzipien in der Marktwirtschaft? Was sind ihre Besonderhei-
ten?
8. Setzen Sie die richtigen Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegeben Wörter
und Wendungen:
der Kontext … Aufgaben; … einem beliebigen Wirtschaftszweig; die Tätigkeit … die Steuerung
der Leute; … das Erhalten des Gewinnes gezielt sein; das Verhältnis … dem Nutzeffekt und den
Kosten; die Teilnahme … Massnahmen; der Einfluss … die Wirtschaft.
9. Übersetzen Sie die folgenden Wendungen aus dem Text:
leitende Aufgaben erfüllen; Management als Funktion; Setzen von Zielen; die Funktion der
Steuerung; eine beliebige Sphäre der Tätigkeit; in der Marktwirtschaft; nach dem Prinzip der
Effektivität; soziale innerbetriebliche Fragen; alle Strukturen des Unternehmens; Orientierung
auf die Konsumenten.
10. Ergänzen Sie die Sätze, gebrauchen Sie dabei den Inhalt des Textes:
1. … ist der Komplex von notwendigen Aufgaben für die Steuerung einer Unternehmung.
2. Management umfasst alle Aufgaben, die der Manager zu. … hat.
3. Alle Ziele von Management sind auf die. … der Unternehmungstätigkeit gerichtet.
4. Alle … des Unternehmens wirken zusammen.
5. Die Marktwirtschaft ist von der politischen Macht … .
6. Jede beliebige Tätigkeit eines Betriebs ist auf das Erhalten … gerichtet.
7. Nach dem Prinzip der juristischen … . … muss man die Betriebstätigkeit regeln.
11. Übersetzen Sie ins Deutsche:
1 . Verschiedene Aufgaben sind zur Steuerung eines (npeдприятие) notwendig.
2. Die Aufgaben des Managers sind in zwei Punkten Leitung (Sache) und (pyководство) (Per-
son) geteilt.
3 . In der (рыночная экономика) unterscheidet man allgemeine Prinzipien des Managements.
4. Management wird von zwei Gesichtspunkten als (учреждение) und als Funktion von Fach-
leuten betrachtet.
5. Die Stufe der Zielerreichung und das Verhältnis zwischen dem (КПД) und den Kosten heisst
das Prinzip der Effektivität.
6. Die Marktwirtschaft (зависеть) von der politischen Macht nicht ab.
7. In der Marktwirtschaft orientiert sich Management auf die (потребителя).
49
12. Geben Sie den Inhalt deutsch wieder:
Разделение труда по вертикали называют уровнями управления. Руководители низового
звена (руководители первичного трудового коллектива) имеют в своем подчинении толь-
ко исполнителей. Их задачей является контроль над выполнением производственных за-
даний и распределение ресурсов в рамках своего подразделения. На железнодорожном
транспорте, например, в дистанции пути — это бригадир пути. К задачам руководителей
среднего звена относятся координирование и контроль работы подчиненных- руководите-
лей низового звена. В дистанции пути (ПЧ) это дорожный мастер, начальник участка. Ру-
ководители высшего звена, которое является гораздо малочисленнее других, отвечают за
принятие важнейших решений для организации в целом. В МПС РФ — это министр и его
заместители, в Управлении дороги – начальник дороги и его первые заместители.
13. Setzen Sie die passenden Wörter in den Text ein:
Die wissenschaftlichen Ansätze „Scientific Management“, „Situatives Management“,
„Entscheidungsorientiertes Management“ und „Systemorientiertes Management“ spannen einen
Rahmen auf, der sich wohl um den derzeit noch umstrittenen Ansatz des „evolutionären Mana-
gement“ weiter entwickeln wird. Diese Ansätze lassen sich nicht nur historisch verfolgen, in ih-
nen erfolgt auch eine Entwicklung des_______1, ausgehend von einer engeren Bedeutung als
„Betriebsführung“, unter dem nur Planen, Steuern, Durchführen und ______2 eines betriebli-
chen Produktionsprozesses verstanden wurde, zu der oben genannten, heutigen umfassen-
den_________3.
Gegenüber der Betriebswirtschaftslehre ergeben sich daraus die folgenden________ 4:
• Die methodologische Fundierung______5 stark an Bedeutung und etabliert sich zu einem
eigenständigen Aufgabengebiet.
• Die _______6 Forschung erhält erheblich an Gewicht, es müssen sehr viel mehr prakti-
sche Problemfelder aufgegriffen werden.
• Die erforderliche Modellierung komplexer Aussagesysteme und die ______7 von Ent-
scheidungsmodellen tragen einer Mathematisierung des Faches bei.
• Einzelaussagen angrenzender Wissenschaftsgebiete müssen in die Lehre integriert wer-
den. Und schließlich:
• Die Wissenschaft muss sich neue _______8 nach der Ethik, der Ökologie, der Informatik
stellen.
_________9 diskutieren bis heute, ob die Managementlehre harten Kriterien einer Wissenschaft
genügt. Der einflussreiche Management-Autor Peter Drucker äußerte anfänglich, dass Manage-
ment niemals eine exakte Wissenschaft werden könne, da sie vornehmlich eine Kunst sei und
auf Intuition beruhe, der die Manager bei der Erfüllung ihrer Aufgaben folgten. Bis heute bewe-
gen sich im Feld der Managementlehre vor allem in den USA sehr praxisnahe Managementemp-
fehlungen, die von so genannten Management-Gurus eher undifferenziert, aber mit erheblichem
Erfolg und Einfluss vermarktet werden. Es gibt also eine breite „Grauzone“ zwischen „Beraterli-
teratur“ und wissenschaftlichen Ansprüchen genügenden Managementliteratur. Dennoch wurde
50
der ________10 auch damals bereits von anderen Seiten der Status einer Wissenschaft zugesp-
rochen.
a) Kontrollieren
b) Formulierung
c) Konsequenzen
d) Herausforderungen
e) Fachvertreter
f) Managementbegriffes
g) Definition
h) empirische
i) Managementlehre
j) gewinnt
14. Ordnen Sie die Benennungen von vier Phasen des Personalmanagements ihren Aufga-
benbereichen nach.
Instrumente des Personalmanagements
Die Personalbeschaffung und die Personaldeckung als erstes Instrument des Personalmana-
gements sind durch vier unterschiedliche Aufgaben bzw. Phasen gekennzeichnet: Personalbe-
darfsplanung, Personalbeschaffung, Personalfreisetzung, Personalentwicklung.
15. Anhand des Interviews mit dem Professor Polf Wunderer äussern Sie Ihre Meinung zu
seiner Auffassung von Management, die er im Buch „Führung und Zusammenarbeit“ dar-
gestellt hat. Stimmen Sie seiner Meinung zu oder nicht? Begründen Sie Ihren Gesichtspunkt.
Warum ist die Evaluation der Wertschöpfung im Personalmanagement auch heute wichtig?
Glauben Sie auch, dass es zwischen Märchen und Management wirklich Parallele gibt? Be-
weisen Sie es.
Personal-
……………
Personal-
…………
Personal-
…………
Personal-
…………
– summarische
Personalbe-
darfsplanung;
– analytische
Personalbe-
darfsplanung
– Personal-
werbung;
– Bewerber-
auswahl;
– Personal-
einstellung
– Aus- und
Weiterbil-
dung;
– Kariere-
management
– betriebs-
bedingte Per-
sonal-
freisetzung;
– mitarbeiter-
bedingte Per-
sonalfrei-
setzung
51
Prof. Dok. Rolf Wunderer ist ein emeritierter Ordinarius an der Universität St.
Gallen. Er wirkte dort als Gründer und Leiter des Instituts für Führungs-und
Personalmanagement. Prof. Dok. Rolf Wunderer ist Autor von zahlreichen
wegweisenden Publikationen in den Themenfeldern Personalmanagement und
Personalführung.
Prof. Dr. Rolf Wunderer
Herr Wunderer, Sie gelten als einer der renommiertesten Personalexperten im
deutschsprachigen Raum und über die Grenzen hinweg. Wenn Sie auf die vielen Stationen
und Projekte in Ihrer Profession zurückblicken, was fasziniert Sie an dem Thema Perso-
nal?
Menschen interessierten mich schon immer am meisten. Deshalb studierte ich auch Psycho-
logie und BWL*. Mein Professor in München publizierte bereits vor 80 Jahren „Der Mensch im
Betrieb“, als der Taylorismus noch blühte. Vor allem Menschen – Maschinen oder Kapital sind
dazu Hilfsmittel — bewegen in der Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft die Unternehmen.
Viele Ihrer Erfahrungen und Forschungsergebnisse haben Sie in zahlreichen Publika-
tionen einem breiten Publikum vermittelt. Gibt es ein Buch, das Ihnen besonders am Her-
zen liegt?
Führung und Zusammenarbeit lautet meine thematische Mission seit über 45 Jahren, mit
Management und Märchen baue ich seit meiner Emeritierung auch darauf auf.
Das Buch „Führung und Zusammenarbeit“ gilt als Standardwerk und Pflichtlektüre
für Personalverantwortliche. Können Sie in drei Sätzen die Kernbotschaft dieses Buches
erzählen?
Diese lautet: Wie kann über Führung und Zusammenarbeit internes Unternehmertum geför-
dert werden. Wie also gewinnt, hält, fordert und fördert man möglichst viele Mitarbeitende als
„Mitunternehmer“. Mitwissen und Mitdenken, Mitfühlen, Mitentscheiden und -handeln, Mitve-
rantworten und -beteiligen sind dafür Schlüsselwörter. Dies stellt an Unternehmen, Führungs-
kräfte und Personalmanagement sowie das Personal hohe Ansprüche, die nie voll oder von alle-
nein gelöst, aber kontant und fokussiert gefördert werden können. Auch unsere Universität er-
reicht so mit 54 % Eigenfinanzierung einen europäischen Spitzenplatz.
Zum Millennium 2000 haben Sie mit dem Titel „Personalmanagement – Quo va-
dis“eine Prognose für die Arbeitswelt von morgen vorgelegt. Warum ist der Titel heute
noch genauso aktuell wie vor acht Jahren?
Das Buch war schon meine vierte publizierte empirische Prognosestudie. Aus diesen Erfah-
rungen konnte mit 40 obersten Personalverantwortlichen der Zürcher Gesellschaft für Personal-
management (ZGP) ein schon recht erprobtes Analysekonzept weiterentwickelt werden. Letzte-
res dient heute noch vielen Unternehmen und Beratern als Grundlage für Benchmarkstudien.
Und viele Prognosen waren zutreffend.
Eines Ihrer meistgelesenen Bücher ist „Unternehmerisches Personalcontrolling“ — ein
auf den ersten Blick uncharmantes Thema. Dennoch ist die Evaluation der Wertschöpfung
im Personalmanagement heute wichtiger denn je. Woran liegt das?
Ja, 1988 führte ich mit meinem eben gegründeten Institut für Führung und Personalmanage-
ment den ersten großen Kongress zu „Personalcontrolling“ durch, dem weitere folgten. Auch die
52
Evaluation der Wertschöpfung fördert unternehmerisches Denken und Handeln. Und sie kon-
zentriert sich hierbei auf menschliche Werte, also nicht nur auf finanzielle Erfolgsgrößen. Dazu
entwickelte ich etwa gleichzeitig das Modell des „Wertschöpfungscenters Personal“ mit Mana-
gement-, Business- und Servicedimension. Das wurde — auch modifiziert — breit übernommen.
Nach Ihrer Emeritierung an der Universität St. Gallen haben Sie sich ausführlich mit
Märchen beschäftigt und nach Parallelen und Lehren für das Management geforscht.
Können Unternehmer von Ihrem Buch „Der gestiefelte Kater als Unternehmer“, das Sie
mit Unterstützung der Schweizerischen Gesellschaft für Organisation entwickelten, etwas
lernen?
Es gibt überraschend viele Gemeinsamkeiten sowie Erkenntnis fördernde Besonderheiten
zwischen Management und Märchen. Das gilt nicht nur für die Entwicklung von Metaphern,
Weiterbildung, Story telling und Unternehmenskultur. Das betrifft auch inhaltlich Selbst- und
Fremdvertrauen, Loyalität und Commitment, den Umgang mit Demotivation, internes Unter-
nehmertum von Märchenheldinnen und -helden sowie unternehmerische Schlüsselkompetenzen
— auch über einen Portfolioansatz. Und eine vergleichende Analyse von 70 Führungsgrundsät-
zen aus 43 Unternehmen und 70 Verhaltensleitsätzen von 63 Märchen der Brüder Grimm brach-
te überraschende Ergebnisse. Diese vertiefe und erweitere ich gerade in einem neuen Buch, das
im Herbst im Luchterhand Verlag in der Buchreihe der Personalwirtschaft erscheinen wird.
*BWL=Betriebswirtschaftslehre, die
16. Lesen Sie die Berichte über die Wirtschaftskrise und sagen Sie, ob die Massenentlassun-
gen als Umbaumassnahme in vielen Grossunternehmen gerechtfertigt sein konnten? Worin
besteht die Aufgabe von Krisenmanagement in dieser Situation?
Nach dem ersten Tiefpunkt muss das Krisenmanagement stimmen
Es ist nicht das erste Mal, dass seit Beginn der Finanz-
krise historische Vergleiche bemüht werden. Dieser hier ist
jedoch besonders Furcht einflößend: Die Organisation für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
erwartet, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland schon
bald auf das Niveau der Weltwirtschaftskrise Anfang der
1930er-Jahre steigen könnte.
Die Experten prognostizieren für das Jahr 2010 im Durchschnitt über fünf Millionen Erwerb-
slose. Ein neuer Rekord. Zwar verzeichneten deutsche Statistiker vor vier Jahren schon einmal
über fünf Millionen Menschen ohne Arbeit, im Jahresmittel blieb die Zahl allerdings unter dieser
Marke. Anders im Februar 1932. Damals zählte man 6,1 Millionen Arbeitslose, der Durchschnitt
lag bei 5,6 Millionen und damit in etwa auf dem Niveau, das die Wissenschaftler für das kom-
mende Jahr vorhersagen.
Jeder ist betroffen
Längst hat sich die Krise durch alle Branchen gefressen: So erwägt etwa Deutschlands größ-
ter Stahlkonzern ThyssenKrupp drastische Umbaumaßnahmen. Bis zu 4000 Stellen stehen auf
der Kippe. Auch bei Daimler, wo bereits knapp die Hälfte der gut 140 000 Angestellten Kurzar-
beit leistet, stimmt der Vorstand die Belegschaft auf massive Sparpläne ein. „Im äußersten Fall“,
53
so Konzernchef Dieter Zetsche, könne er „Entlassungen nicht ausschließen“. Der Handelsriese
Metro plant ebenfalls, sich zu verschlanken – weltweit sollen etwa 15 000 der 285 000 Stellen
wegfallen, und der Chemiekonzern Henkel hat bereits im Frühjahr 2008 ein Programm aufge-
legt, das bis 2011 weltweit den Abbau von 3000 der 52 000 Stellen vorsieht.
Doch auch wenn man sich an die Meldungen über Massenentlassungen fast schon gewöhnt
hat: Jeder einzelne, dem sein Chef die betriebsbedingte Kündigung ausspricht, muss von einem
Moment zum nächsten sein Leben umgestalten. Die nackte Existenzangst ist allerdings ein
schlechter Ratgeber. „Die meisten Arbeitnehmer reagieren auf eine Kündigung sehr emotional“,
sagt Randhir Dindoyal, Partner der Kanzlei Rose-Dindoyal in München. „Das ist mehr als ver-
ständlich, wirkt sich in der Regel aber ausgesprochen nachteilig aus. Denn ein klar strukturiertes
Krisenmanagement kann die Situation deutlich entschärfen.“
Teil C
1. Merken Sie sich die folgenden Wörter und Wendungen zum Text:
Planen, das — планирование
Arbeitslohn, der — заработная плата
Potenzial, das — потенциал
Fachmann, der (Fachleute, pl) — cnециалист
Gesamtheit, die — совокупность, все в целом
Kompetenz, die — компетенция
beeinflussen etw — влиять, оказывать влияние
rückgängig — обратный, возвратный
streben nach D — cтремиться к чему-либо
Arbeitsrecht, das — трудовое право
2. Beachten Sie die Vieldeutigkeit der folgenden Verben:
pflegen — 1. ухаживать за кем-либо, заботиться о ком-либо
2. иметь обыкновение, привычку что-либо делать
sichern — 1. обеспечивать, гарантировать что-либо
2. gegen Akk, vor D охранять, предохранять, защищать от кого-либо
3. Übersetzen Sie die folgenden Sätze, beachten Sie dabei die Vieldeutigkeit der Verben pfle-
gen und sichern:
1. Ein richtiger Leiter pflegt Kontakte zwischen seinen Mitarbeitern.
2. Muss er sich die Entscheidung treffen, so pflegt er Rat mit seinem Freund.
3. Meine Mutter pflegt seit langem klassische Werke zu lesen.
4. In einem grossen Betrieb muss man sich vor Gefahr sichern, den Arbeitsplatz zu verlieren.
5. Wenn der Arbeiter beständige Weiterbildungsanstrengungen macht, sichert ihm das eine
gute Position im Unternehmen.
4. Finden Sie die Synonympaare:
1) sichern a) Mannschaft,die
2) Kontrolle, die b) garantieren
3) Team,das c) Anwendung,die
4) Einsatz,der d) entgegengesetzt
5) rückgängig e) Prüfung,die
54
5. Fertigen Sie die Wortverbindungen an:
1. das System kann man a) machen
2. das individuelle Potential kann man b) austauschen
3. die Ausarbeitung einer Strategie kann man c) erledigen
4. das Erreichen von Zielen kann man d) sichern
5. die Erfüllung der Arbeit kann man e) realisieren
6. das Arbeits-und Gewinnpotential kann man f) berücksichtigen
7. Information kann man g) planen
8. Kontakte kann man h) optimieren
9. Post kann man i) pflegen
10. Politik kann man j) überwachen
6. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn:
Die wichtigsten wirtschaftlichen Methoden der Leitung, die das Management studiert, sind:
das Planen, die wirtschaftliche Rechnung, die Preisgestaltung, das Kreditfinanzsystem, der Ar-
beitslohn, die Besteuerung des Markts. Das Management realisiert das System der Prinzipien der
mikrisozialen Leitung: die Berücksichtigung des individuellen Potentials jedes Mitarbeitrs, das
Florieren der Firma als Hauptzweck einer Zusammenarbeit verschiedener Gruppen, die
Selbtsständigkeit jeder Mitarbeitergruppe bei der Entscheidung der Unternehmensprobleme.
Aus den genannten Prinzipien ergeben sich eigene Funktionen des Managements:
• Die Organisation ist ein logisches Verhältnis zwischen den Leitungsebenen und Funktionsge-
bieten, das ein Erreichen von Zielen zu sichern hat.
• Die Planung ist ein Prozess der Wahl von Zielen und Entscheidungen, die für das Erreichen
notwendig sind. Manche Fachleute verstehen darunter das Planen, d.h die Ausarbeitung eines
Planes oder von Planen.
• Die Motivation ist die Gesamtheit der in einer Handlung wirksam werdenen Motive, die für
das Erreichen von individuellen und wirtschaftlichen Zielen dient.
• Die Kontrolle ist die Überwachung einer Arbeit, einer Tätigkeit dazu, dass das Unternehmen
seine Ziele wirklich erreicht.
Das Ziel des Managements ist nicht nur das Erhalten des Gewinnes, sondern auch die Optimie-
rung des Arbeits- und Gewinnpotentials der Firma.
Als Manager bezeichnet man nur die oberen und die obersten Führungskräfte des Unter-
nehmens. Ein Manager muss Information austauschen, Post erledigen, entscheiden, kontrollie-
ren, soziale Kontakte pflegen, und die Politik machen, motivieren, disziplinieren, Kontakte
handhaben und Personal entwickeln. Dazu braucht ein Manager bestimmte Kompetenzen:
• technische Kompetenz: Sachkenntnisse und Fähigkeiten, theoritisches Wissen und Methoden
auf einen konkreten Einzelfall anzuwenden;
• soziale Kompetenz: Fähigkeit, mit anderen Menschen effektiv zusammenzuarbeiten, sowohl als
Leiter als auch Mitglied einer Gruppe;
• konzeptionelle Kompetenz: Fähigkeit, Probleme im Zusammenhang zu erkennen, Lösungen zu
finden und Prozesse zu koordinieren, im Grossen und Ganzen zu denken.
Das Management betrachtet die soziale Seite der Leitung. Der Arbeiter in einem Betrieb ist
ein sozial orientiertes und gelenkes Lebewesen, dessen Bedürfnisse die Betriebsumgebung bein-
flüssen. Die Umgebung leistet seinerseits den rückgängigen Einfluss auf den Arbeiter. Für den
55
Erfolg einer Firma sollen die Leute im Team arbeiten. Sowohl der Leiter, als auch die Mitarbei-
ter streben sich nach der Befriedigung seiner Bedürfnisse. Die Vereinigeung dieser Bedürfnisse
für eine gute Arbeit ist die hauptsoziale Aufgabe des Managers. Es gibt auch das Personalmana-
gement. So wird der Aufgabenbereich des Mangements bezeichnet, der sich mit Fragen des Ein-
satzes der arbeitenden Menschen im Betrieb und seines Beitrags zur betrieblichen Leistungsers-
tellung befasst. Dazu gehören: das Arbeitsrecht, die Verfahrenstechniken mit der Verhaltenwis-
senschaft. Das Management ist eine beruflich verwirklichte Leitung einer beliebigen Tätigkeit
des Unternehmens in der Marktwirtschaft, die auf das Erhalten des Gewinnes mittels rationeller
Nutzung der Ressourcen gerichtet ist.
7. Antworten Sie auf die folgenden Fragen zum Text:
1. Was sind die wichtigsten wirtschaftlichen Methoden der Leitung?
2. Was realisiert das Management?
3. Was versteht man unter dem Begriff „Manager“?
4. Welche Kompetenzen braucht der Manager?
5. Was gehört zum Ziel des Managements?
8. Setzen Sie die richtigen Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter
und Wendungen:
… der Entscheidung der Probleme; … den genannnten Prinzipien; die Wahl … Zielen und Ent-
scheidungen; die Ausarbeitung … Planen; … den Erfolg; … der Befriedigung der Bedürfnisse
streben; sich … den Fragen befassen; der Beitrag … betrieblichen Leistungsstellung.
9. Bilden Sie Ihre Sätze mit den folgenden Wendungen aus dem Text:
die wichtigen wirtschaftlichen Methoden; die wissenschaftliche Rechnung; die mikrosoziale Lei-
tung; das individuelle Potenzial; ein logisches Verhältnis; gesellschaftliche Ziele; die oberen und
die obersten Führungskräfte; technische Kompetenz; die sozialen Seiten der Leitung; ein sozial
orientiertes und gelenkes Lebewesen; der rückgängige Einfluss; die hauptsoziale Aufgabe; eine
beruflich verwirklichte Leitung; rationelle Leitung.
10. Ergänzen Sie die Sätze, gebrauchen Sie dabei den Inhalt des Textes:
1. Das Planen, die wirtschaftliche Rechnung, die Preisgestaltung sind … .
2. Zum System der Prinzipien der mikrosozialen Leitung gehören … .
3. Ein Prozess der Wahl von Zielen und Entscheidung, die für das Erreichen notwendig sind,
heisst … .
4. Zu den Kompetenzen eines Managers gehören … .
5. Die sozialen Seiten der Leitung werden von … .
6. Der Erfolg einer Firma hängt von … ab.
7. Das Arbeitsrecht, die Verfahrenstechnik, die Verhaltenwissenschaft gehören … .
11. Übersetzen Sie ins Deutsche:
1 . (ynpaвление персоналом) befasst sich mit den Fragen des Einsatzes des Menschen in dem
Betrieb.
2. Ein Manager muss Kontakte handhaben und (пepcoнaл) entwickeln.
3. Die Motivation ist die (совокупность ) der in einer Handlung wirksam werdenen Motive.
4. Man muss die Arbeit und (персонал ) einer Firma überwachen und kontrollieren.
56
5. Das Management betrachtet die sozialen Seiten der (руководство).
6. Die Bedürfnisse des Arbeiters (оказывать влияние) die Betriebsumgebung.
7. Alle Arbeiter einer Firma müssen im (команда) arbeiten.
12. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein:
Die bekanntesten Modelle sind die “Management by….” — Modelle, von denen wiederum die
drei gängigsten Varianten
– Management by Exception
– Management by Delegation
– Management by Objectives vertreten sind.
Management by Excep-
tion (MBE)
Management by Delega-
tion (MBD)
Management by Objectives (MBO)
Kurzdefinition _________1 durch Ab-
weichungskontrolle und
Eingriff im Ausnahmen-
fall
Führung durch Aufgaben-
delegation
Führung durch Zielvereinbarung
________2 - Entlastung der Vorge-
setzten von Routineauf-
gaben
- Systematisierung der
Informationsprozesse und
Regelung der Zuständig-
keiten
-________3 der Hierarchie
und des autoritären Füh-
rungsstils, Ansatz zur par-
tizipativen Führung
- Entlastung der Vorge-
setzten wie bei MBE
- Entscheidungen sollen
auf der _________5 ge-
troffen werden, wo sie
vom Sachverstand her am
ehesten hingehören
- Entlastung der ___________4
- Forderung der Leistungsmotivationen,
Eigeninitiative, Verantwortungsbereit-
schaft der Mitarbeiter
- Mitarbeiter sollen ihr Handeln an kla-
ren ________6 ausrichten
Wichtige Bes-
tandteile/
Instrumente
-_________7 von Soller-
gebnissen
-Abwechslungs-kontrolle
(Analyse)
-__________8 der Aufga-
ben (mit Kompetenzen und
Handlungsverantwortung)
- verbot der Rőckgabe und
Rőcknahme der Delegatio-
nen
- Regelung der für
__________10
- organisatorisch institutionalisierter
Zielbildungs- und _________9
- Zielbilder, Stellenbeschreibungen
(MBD) und Ausnahmeregelungen
(MBE)
a) Führungsspitze
b) Führung
c) Zielen
d) Aufbau
e) Führungsebene
f) Delegation
g) Hauptziele
h) Ausnahmefälle
i) Planungsprozess
j) Festlegung
13. Geben Sie den Inhalt deutsch wieder:
Планирование — наиболее значимый этап процесса управления, так как на основе
планов осуществляются организация деятельности, контроль результатов и мотивация
персонала. Применение планирования дает следующие преимущества: возможность под-
57
готовиться к будущим изменениям, способствует более рациональному распределению
ресурсов, улучшает координацию действий в организации.
Основная цель планирования на железнодорожном транспорте — обеспечение един-
ства и пропорциональности функционирования железнодорожного транспорта. Задачами
планирования являются: выявление потребностей народного хозяйства, промышленных
предприятий и предприятий агропромышленного комплекса и населения страны в пере-
возках; определение направлений рационального использования всех видов ресурсов;
обеспечение пропорционального развития между железнодорожным транспортом и от-
раслями, видами производства и между экономическими районами.
14. Erläutern Sie die sieben Management-Aufgaben. Welcher der Aussagen „Management
nennt man die Kunst, drei Leute dazu zu bringen, die Arbeit von drei Leuten zu verrichten.“ oder
„Management ist nichts anderes als die Kunst, andere Menschen zu motivieren“ stimmen Sie
zu. Begründen Sie Ihre Wahl.
Die wichtigsten Management-Aufgaben:
Das müssen Sie als (künftiger) Manager können
von Falko Graf — www.Falko-Graf.de
Der amerikanische Schriftsteller William Faulkner (1897 – 1962) sagte einmal, „Management
nennt man die Kunst, drei Leute dazu zu bringen, die Arbeit von drei Leuten zu verrichten.“ So
einfach ist es natürlich nicht. Management ist vielmehr eine Fülle von Aufgaben, die das Mana-
gement, beziehungsweise einzelne Manager zu verrichten haben. Diese Aufgaben sind zusam-
mengefasst unter dem Begriff POSDCoRB
Bereits Ende der 1930er Jahre beschäftigten die Management-Theoretiker Luther Gulick und
Lyndall F.Urwick mit dem Thema Management. Ihr zentrales Anliegen war es, eine perfekte
Methode für sehr grosse, komplexe Unternehmen zu finden, die eine Autoritätstruktur zwi-
schen den obersten Leitung und den untersten Unterabteilungen sicherstellt. In diesem Zu-
sammenhang war es ihnen möglich, die Aufgaben eines jeden Managers zu identifizieren,
welche eine solche Autoritätsstruktur ermöglichen.
Die wichtigsten Management-Aufgaben fassten Gulick und Urwick unter dem Begriff POSD-
CoRB zusammen. POSDCoRB ist ein Acronym, es setzt sich zusammen aus den Anfangsbuch-
staben der sieben elementaren Management-Aufgaben Planning, Organizing, Staffing, Directing,
Coordinating, Reporting und Budgeting.
1. Planning — Die strategische Planung
Strategische Planung beinhaltet mindestens zwei aufeinander folgende Schritte: Erstens, das
identifizieren von Zielen und deren exakte Beschreibung. Zweitens, die Planung konkreter
Schritte um diese Ziele zu Erreichen. Sowie, gegebenen-falls drittens, die Anpassung der Pla-
nung bei Änderung des Ziels oder Abweichung vom Zielkurs.
2. Organizing — Das Organisieren von Ressourcen und Strukturen
„Organizing“ meint zwei Dinge: Erstens, das etablieren von Strukturen und Prozessen inner-
halnhalb eines Unternehmens, die die Verwirklichung der Unter-Nehmensziele möglich machen.
Zweitens, das Zusammensammeln von allen erforderlichen Materialien, Maschinen, Gutachten,
Genehmigungen, Finanzmitteln, Personal, etc, die gebraucht werden um die geplante Abfolge
von Schritten zu durchlaufen. Das Anliegen ist hier, so geschickt zu
58
organisieren, dass ein Maximum an Effizienz aus den gegebenen Ressourcen möglich wird.
3. Staffing — Die Mitarbeiterauswahl
Beim „Staffing“, also der Auswahl von Mitarbeitern, geht es darum, die richtigen Personen für
den jeweiligen Job zu finden. Sind die Mitarbeiter bereits vorhanden, geht es darum den vorhan-
denen Mitarbeitern ganz spezifische Aufgaben, Rechte und Pflichten zuzuordnen, die sicherstel-
len, dass die Schritte, die zum Ziel führen getätigt werden können. „Management ist die krea-
tivste aller Künste. Es ist die Kunst, Talente richtig einzusetzen“, sagt der amerikanischer Politi-
ker Robert Strange McNamara (1916–1997) hierzu. Ferner gehört es zum „Staffing“, den Weitb-
lick für zukünftig erforderliche Mitarbeiter zu haben und deswegen geeignete Personalentwick-
lung und Personalrekrutierung zu planen.
4. Directing — Die Hinleitung auf das Ziel
Wer sein Ziel nicht sieht, der steht Blind in der Gegend rum. Wer seinen Ziel-hafen nicht kennt,
kann die Segel nicht richtig setzen. Aus diesem Grunde, be-nötigen Mitarbeiter klare Ziele und
präzise Führung auf diese Ziele hin. Die Unternehmensführung, bzw. der einzelne Manager hat
hierbei die Aufgabe, klare Ziele vorzugeben, damit jeder weiß, was von ihm erwartet wird und
sowohl Anweisung wie auch, falls nötig, Anleitung zu geben, wer warum welche Arbeit getan
werden soll.
5. Coordinating — Das Zusammenspiel
„Coordinating“ bedeutet hier das dynamische Zusammenspiel von Personen und Ressourcen so
zu koordinieren, dass ein möglichst gutes Ergebnis sichergestellt wird.
6. Reporting — Das Berichtswesen
Aufgabe eines Managers ist es, die Autoritätsstruktur innerhalb seiner Organisation zu gewähr-
leisten. Dazu ist ein Fluss von stets aktuellen Informationen erforderlich. Hierbei helfen Berich-
te. Durch Fortschritts- und Statusberichte werden Menschen über die Arbeit eines Managers in-
formiert, können diese evaluieren und gegebenenfalls steuernd auf sie einwirken. Das Berichts-
wesen mag, je nach Unternehmenskultur unterschiedlich sein. Nichtsdestotrotz liefert ein Mana-
ger in der Regel, schriftliche und mündliche Berichte an sowohl Fortgesetzte, Gleichrangige wie
auch Untergebene.
7. Budgeting — Die Planung der Finanzen
Das Management, bzw. der budgetverantwortliche Manager installiert Mechanismen, welche die
zur Verfügung stehenden Finanzmittel so nutzen, dass die Ziele der Organisation, erreicht wer-
den. In anderen Worten: Finanzmittel müssen beschafft und dann durch Planung so eingeteilt
werden, so dass die erforderlichen Ausgaben für Ressourcen und Personal getätigt werden kön-
nen und im Idealfall für Flexibilität noch ein Puffer übrig bleibt. Soweit zur Beschreibung der
Erkenntnisse aus den 1930ern. Neuere Erkenntnisse zeigen, dass zu den sieben Punkten des
POSDCoRB noch der Faktor Mensch hinzukommt. In Anlehnung an Lee Iacocca, einen bekann-
ten Industriemanager könnte man dies so formulieren: „Management ist nichts anderes als die
Kunst, andere Menschen zu motivieren“ plus die sieben Aufgaben des POSDCoRB.
15. Laut der Auswertung der Deutschen Bahn AG hat die Aussage „ Mein Berufsfeld als
Eisenbahningenier halte ich für so attraktiv, dass ich, wenn ich die Wahl hätte, mich wieder für
diese Tätigkeit bei der DB AG entscheiden würde“ die Ergebnisse, die im Staffelbild darges-
tellt sind. Kommentieren Sie diese Ergebnisse. Wie meinen Sie, welche Massnahmen sollen
59
vom Bahnmanagement getroffen werden, um die Attraktivität des Berufsfelds wirksam zu
verbessern?
0
5
10
15
20
25
30
35
stimmt Tendention-
ell ja
Tendentione
ll nein
Stimmt nicht
16. Übersetzen Sie das Interview mit dem Ex-Vorsitzenden der Westsibirischen Eisenbahn E.
Kulinitsch ins Deutsche, dann spielen Sie es mit Ihrem Partner aus. Welche Fragen von der
Personalpolitik und Management der Westsibirischen Eisenbahn könnten Sie noch an E. Ku-
linitsch stellen?
– Evgenij Nikolajewitsch, welche
Rolle spielt die Personalpolitik in
der Tätigkeit der Westsibirischen
Eisenbahn?
– Работа с кадрами ведется по трем
основаным направлениям: развитие
персонала, мотивация персонала и
создание условий для свмореализа-
ции работников
– Есть ли у вас проблема текучести мо-
лодых кадров? Если да, то, как Вы ее ре-
шаете?
– Die Bahn hat für junge Kader eine Reihe von
Sozialleistungen:
– Gewährung einer Umzugsbeihilfe;
– Hilfe bei der Wohnungsbeschaffung;
– einmalige Geldunterstützung bei der Arbeits-
anstellung
– Kann der junge Fachmann eine gute Karriere
machen?
Ingenieurbefragung DB AG 2008
Tendentionell ja Tendentionell
nein
60
17. Machen Sie ein Projekt zum Thema ”Managementtechnik der Aktiengesellschaft Westsi-
birische Eisenbahn“/*“Managementverfahren“.
– Все зависит от его способностей, старания, навыков,
стремления. Нужно учитывать личные качества. Один чело-
век имеет призвание быть руководителем, а другой — доб-
росовестный исполнитель, другой — «без полета»,
но грамотный специалист.
– Was halten Sie für das Wichtigste bei der
Versorgung des Westsibirischen Regions mit
hochqualifizierten Kadern?
Главное, что нам удалось создать полноценную,
самодостаточную и саморазвивающуюся ком-
плексную систему непрерывной подготовки
и переподготовки кадров всех уровней, в основе
которой лежит целевая подготовка .молодых
специалистов.
61
Test zur Selbstkontrolle 4
Wählen Sie die richtige Antwort:
1. Für die Aufgaben der Produktion sowie Forschung und Entwicklung ist … verantwortlich.
a) die kaufmännische Abteilung; b) die technische Abteilung; c) die Personalabteilung;
d) Arbeitsteilung.
2. Finanzfragen, Personalwesen, die Beschaffung und der Absatz der Produktion gehören zur
Sachkompetenz der … Abteilung.
a) kaufmännischen; b) technischen; c) Personalabteilung; d) Arbeitsteilung.
3. Die Gliederung des Betriebs in … hängt von seiner Art und Grösse ab.
a) Produktion; b) Entwicklung; c) Abteilungen; d) Vertrieb.
4. Die Gesamtleitung des Betriebs bestimmt die … für die Produktion.
a) Politik; b) Abteilungen; c) Grösse; d) Ziele.
5. Die … alle Abteilungen gleichen Aufgaben werden in Zentralabteilungen bearbeitet.
a) von; b) mit; c) für; d) in.
6. Die … bestimmt oft die Marktwirtschaft.
a) Zielsetzung; b) ökonomische Leitung; c) Preisbildung; d) politische Macht.
7. Das Verhalten des Käufers … dem Markt wird von Management studiert.
a) mit; b) in; c) von; d) auf.
8. Die Organisation hat das … von Zielen zu sichern.
a) Gewinnen; b) Erreichen; c) Planen; d) Ausarbeiten.
9. … gehört zu den oberen Führungskräften.
a) Ingenieur; b) Rechtsanwalt; c) Mitarbeiter; d) Manager.
10. Die Fähigkeit, die anderen Menschen effektiv umzugehen, gehört zu der … Kompetenz des
Managers.
a) technischen; b) sozialen; c) rationellen; d) konzeptionellen.
11. Der Erfolg in einer Firma hängt auch von der … ab.
a) Arbeitsrecht; b) Management; c) Teamarbeit; d) Vertrieb.
12. Man musss bei der Arbeit das … Potential jedes Mitarbeiters berücksichtigen.
a) gemeinsame; b) soziale; c) konzeptionelle; d) individuelle.
13. Ein richtiger Manager muss Post erledigen und Kontrolle … .
a) haben; b) machen; c) bestimmen; d) pflegen.
14. Ein Prozess der Wahl von Zielen und … heisst Planen.
a) Motivation; b) Kompetenz; c) Entscheidungen; d) Kontakten.
15. Die Stufe der Zielerreichung und das Verhältnis zwischen dem … und den Kosten heisst das
Prinzip der Effektivität.
a) Marktwirtschaft; b) Nutzeffekt; c) Management; d) politische Macht.
62
Lektion 5
Manager
1. Merken Sie sich die folgenden Wörter und Wendungen zum Text:
Fachgebiet, das — сфера деятельности
Verfahren, das — способ, метод, прием
eine Entscheidung treffen — принимать решение
vernachlässigen — пренебрегать, относиться небрежно, запустить что-либо
unvorhergesehen — непредвиденный
ungeeignet — неподходящий
schöpferisch — творческий
vermeiden — избегать
2. Setzen Sie aus den folgenden Wörtern Sätze zusammen:
1. treffen, die Entscheidung, schnell, der Manager, und, muss, sicher;
2. kein, gibt, Verfahren, einfaches, es, für, Entscheidungsfindung, die;
3. die, anregen, Manager, Mitarbeiter, Leistungen, der, besten, zu, muss;
4. über, Mitarbeiter, gute, verfügen, Kompetenz, Manager, können.
3. Fertigen Sie die Wortverbindungen an:
1. Chancen a) vermeiden
2. zu Leistungen b) erkennen
3. die Gefahr c) einsetzen
4. die Lösung d) verfügen
5. Arbeit e) anregen
6. über Kompetenzen f) übernehmen
7. Fähigkeiten g) bewältigen
8. Funktionen h) vernachlässigen
9. Schwierigkeiten i) finden
10. relevante Faktoren j) leisten
4. Finden Sie die Synonympaare:
1) der Chef a) das Personal
2) die Fabrik b) der leitende Angestellte
3) die Vereinbarung c) der Arbeitsplatz
4) die Führungskraft d) die Entlassung
5) die Belegschaft e) der Auszubildende
6) die Stelle f) das Abkommen
7) die Kündigung g) der Direktor
8) der Lehrling h) das Werk
5. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn:
Arbeitsmethoden des Managers
Es kommt vor, dass Mitarbeiter auf ihrem Fachgebiet über mehr Kompetenz und Wissen als
ein Manager verfügen. Troztdem müssen alle wichtigen Entscheidungen vom Manager getroffen
werden. Man erwartet von ihm, dass diese Entscheidungen schnell und sicher getroffen werden.
Um mit den heutigen Führungsaufgaben fertig zu werden und umso mehr mit den komplexen
63
Aufgaben der Zukunft, muss ein Manager alle seine Fähigkeiten einsetzen, damit ihm die best-
mögliche Lösung gelingt.
Das heisst aber nicht, dass er in allen Fällen eine und dieselbe Methode anwenden kann. Oh-
ne flexible zu handeln, kann er die optimale Lösung für seine Aufgaben nicht finden. Es gibt
kein einfaches Verfahren für die Analyse der Probleme und die Entscheidungsfindung. Der Ma-
nager muss Chancen erkennen, die Initiative ergreifen und Mitarbeiter zu besten Leistungen an-
regen, um optimale Ergebnisse zu ergreifen.
Wenn wir über Management sprechen, so haben wir auch die Rolle eines Managers in der
ganzen Unternehmensorganisation zu analysieren. Ein Manager hat die Aufgabe, in einer be-
simmten Zeit gute Arbeit zu leisten. Dafür wird er auch bezahlt. Zur Lösung dieser Aufgabe ste-
hen ihm verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung: Mitarbeiter, Maschinen, Material, Geld, Zeit,
Informationen. Diese Mittel ermöglichen es, die Arbeiten zu bewältigen, Schwierigkeiten zu
vermeiden oder diese zu mindern, wenn sie dort auftreten. Das ist nicht leicht, weil beim Ar-
beitsprozess allerlei unvorhergesehene Probleme entstehen können.
Menschen handeln oft in unerwarteter Weise. Sie neigen zu schnellen, übereilten Handlun-
gen und Entschlüssen. Die Aufgaben werden oft nicht klar definiert. Die Hilfsmittel sind nicht
oft ausreichend, der Informationsprozess ist oft gering und ungenau. Man hat oft nicht genug
Zeit, zu wenig Mitarbeiter, Geld und Material. Das alles vergrössert die Gefahr, relevante Fakto-
ren zu vernachlässigen. Trotzdem muss ein Manager richtige Entscheidungen treffen.
Ein Manager muss vor allem Elan, verbunden mit Führungseigenschaften und Organisations-
talent, mitbringen, aber auch die Fähigkeit zu einer schnellen und treffischen Analyse sowie In-
intiative, Motivation und schöpferische Ideen. Ein echter Manager kann unter Zeitdruck Ent-
scheidungen treffen, die er für richtig hält. Nur systematisches Denken kann ihm dabei helfen.
Ausserdem helfen ihm langjährige Erfahrungen, schwierige Aufgaben zu bewältigen. Die Füh-
rungsaufgaben werden immer vielfältiger und kompliziert, sie müssen oft unter Zeitdruck erle-
digt werden, aber man darf keine Fehlerentscheidungen treffen. Je stärker Konkurrenz, desto
schwierigender können die Folgen falschen oder ungeeigneter Entscheidungen sein. Das alles
muss ein Manager bei seiner Tätigkeit berücksichtigen. Deshalb können diese Funktionen nicht
alle übernehmen.
6. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text:
1. Welche Fähigkeiten muss ein Manager mitbringen?
2. Welche Hilfsmittel stehen dem Manager zur Verfügung?
3. Wozu dienen diese Mittel?
4. Zu welchen Handlungen neigen die Menschen oft?
5. Was kann dem Manager bei der Arbeit helfen?
6. Wie verändern sich die Führungsaufgaben, die ein Manager zu erfüllen hat?
7. Warum kann nicht jeder Führungspositionen übernehmen?
7. Setzen Sie die richtige Präposition ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter und
Wendungen:
… dem Fachgebiet, … Kompetenzen wissen und verfügen, … den Führungsaufgaben fertig
werden, … flexible zu handeln, … der ganzen Unternehmensorganisation, … dem Arbeitspro-
64
zess, … Zeitdruck, … der Tätigkeit, … unerwarteter Weise, … Management sprechen, ein Ver-
fahren … der Analyse der Probleme.
8. Bilden Sie Ihre Sätze mit den folgenden Wendungen aus dem Text:
über Kompetenz und Wissen verfügen; wichtige Entscheidungen treffen; mit den Führungsauf-
gaben fertig werden; flexible handeln; optimale Lösung finden; Chancen erkennen; zu Leistun-
gen anregen; Schwierigkeiten vermeiden; relevante Faktoren veranlässigen; schöpferische Ideen
mitbringen; unter Zeitdruck erledigt werden; alles bei der Tätigkeit berücksichtigen.
9. Ergänzen Sie die folgenden Sätze, gebrauchen Sie dabei den Inhalt des Textes:
1. Ein Manager hat gute … in einer bestimmten Zeit zu leisten.
2. Der Manager muss für die optimale … flexibel handeln.
3. Im Arbeitsprozess können unvorhergesehene … entstehen.
4. Trotz der Schwierigkeiten sind richtige … zu treffen.
5. … kann dem Manager helfen.
6. Man darf keine … treffen.
7. Der Manager muss alles bei seiner Tätigkeit … .
8. Verschiedene Hilfsmittel ermöglichen es dem Manager Schwierigkeiten zu … .
9. Menschen neigen zu schnellen übereilten … .
10. Je stärker Konkurrenz, desto schwieriger können … falscher Entscheidungen sein.
10. Bilden Sie Dialoge, gebrauchen Sie dabei die Wendungen aus den Klammern:
1
A: Worüber verfügt ein Manager zur Lösung seiner Aufgaben?
B: Zur Lösung der gestellten Aufgaben stehen einem Manager Maschinen und Mitarbeiter zur
Verfügung.
(Material und Geld; Zeit und Informationen; verschiedene Hilfsmittel)
2
A: Was ermöglichen diese Hilfmittel?
B: Sie ermöglichen, Aufgaben zu bewältigen.
(Schwierigkeiten zu vermeiden; Schwierigkeiten zu mindern; wenn sie auftreten)
3
A: Welche unvorhersehenen Probleme können im Arbeitsprozess entstehen?
B: Verschiedene: Die Menschen können z.B. in unerwarteter Weise handeln.
(Die Menschen neigen oft zu überteilten Handlungen und Entschlüssen; die Hilfsmittel sind
nicht immer ausreichend; die Probleme werden oft nicht klar definiert; Mitarbeiter, Geld und
Material sind knapp; die Informationen sind gering und ungenau)
4
A: Warum ist es für einen Manager wichtig, Erfahrungen zu sammeln?
B: Weil die Führungsaufgaben immer vielfältiger und komplizierter werden.
(sie helfen bei der Bewältigung der Aufgaben; sie ermöglichen, Fehler zu vermeiden; bei man-
gelnder Erfahrung können sich falsche Entscheidungen auswirken)
5
A: Was wird von der Entscheidung des Managers erwartet?
B: Jede Entscheidung soll schnell und sicher getroffen werden.
65
(den sich verändernden Situationen entsprechen; sich auch auf komplexe Forderungen der Zu-
kunft orientieren; bestimmten Konzeptionen folgen)
11. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein:
Funktionen eines Managers
Im Unterschied zu den Rollen, die ein__________1 nach Henry Mintzberg (1973) einnehmen
muss, kann man nach Henri Fayol auch fünf Funktionen eines Managers betrachten. Die sind:
1. Planen
2. _____________2 (als Vorbereitung des Handelns)
3. Befehl
4. Koordinieren (des Handelns selbst)
5. Kontrollieren (zum Ermitteln des Handlungserfolges)
Die____________3 sollen, nach Fayol, 14 Management-Prinzipien folgen:
1. Arbeitsteilung
2. Autorität und Verantwortung
3. Disziplin
4. Einheit der Auftragserteilung
5. Einheit der Leitung
6. Unterordnung des Einzelinteresses unter das Gesamtinteresse
7. Entlohnung des Personals
8. Zentralisierung
9. Skalare Kette (Befehlshierarchie von oben nach unten)
10. Ordnung
11. Gerechtigkeit
12. Stabiler __________4
13. Initiative
14. Esprit
Die Funktion des Managers der postklassischen Organisation ist, die Organisation daraufhin zu
______________5, ob sie in Bezug auf die sich laufend ändernden _________6 noch die richti-
ge Strategie verfolgt. Organisationen beobachten ____________7, verstärken sie (das nennt man
___________8) oder versuchen sie zu korrigieren. Die Funktion des Managers ist es, die von
ihm selbst gesetzten Differenzen (viel oder wenig Gewinn erzielen, Aufträge schnell oder lang-
sam abwickeln, hohe oder gerade noch zulässige Sicherheitsvorkehrungen treffen usw.) zu va-
riieren. Es gibt fünf Bereiche von ______________9 für Manager:
• fachliche Qualifikation (Sache),
• konzeptionelle Qualifikation (Zielsetzung),
• methodische Qualifikation (Realisierung),
• ___________________10 Qualifikation (Umgang mit Menschen),
• soziale Verantwortung (Moral und Ethik).
a) Funktionen
66
b) beobachten
c) Manager
d) Schlüsselqualifikation
e) Führungskader
f) Abweichungen
g) Organisieren
h) Innovation
i) kommunikative
j) Märkte
12. Geben Sie den Inhalt deutsch wieder:
На что менеджер тратит свое рабочее время
Наибольшую часть времени менеджер тратит на решение неотложных задач, опера-
тивное управление. Общение с подчиненными и переговоры занимают еще примерно
треть всего рабочего времени управленца. Если менеджеры существенно дифференциро-
ваны по отношению к кругу задач, находящихся в их ведении, то логично предположить,
что и рабочее время, которым они располагают, структурировано по-разному. Мы попро-
сили респондентов исследования, приняв все рабочее время за сто процентов, распреде-
лить его по разным формам деятельности — от чтения корреспонденции до пауз, предна-
значенных для отдыха.
Очевидно, что различия между разными уровнями управления лежат в области вы-
полняемых задач, а не способов их решения. На первом плане у всех менеджеров, незави-
симо от их уровня, находится задача решения неотложных, оперативных задач. Общение
с подчиненными и переговоры с клиентами отнимают в сумме, примерно, 30 процентов
оставшегося времени.
В сумме эти три задачи поглощают более половины всего рабочего времени менедже-
ра. Два других наиболее популярных занятия, покрывающих около четверти остающегося
временного резерва — это переговоры с партнерами и обдумывание долгосрочной страте-
гии.
13. a) Sprechen Sie von einem ideallen Manager, gebrauchen Sie dabei folgende Adjektive:
abenteuerlich, lustig, schön, geschäftskundig, erfolgreich, ehrlich, verantwortlich, stark, redselig,
kommunikativ, munter, lügnerisch, ernst, hilfsbereit, fähig, begehrt, ruhig, gelassen, zurückhal-
tend, klug, unternehmungslustig, gerecht, frech, zurückgezogen, flexibel, ehrgeizig, vielseitig.
Ein echter Manager kann … sein
kann … nicht sein
muss … sein
muss … nicht sein
soll … sein
soll … nicht sein
b) So kann ein idealler Manager schematisch dargestellt werden. Sind Sie mit allen dargestel-
len Kriterien des Managers einverstanden? Was verstehen Sie unter dem Begriff „idealler
Manager“?
67
c) *
Anhand des Interviews mit dem Manager der Firma „Trans-Auto“ können Sie beurteilen,
ob er den oben erwähnten Kriterien des ideallen Managers entspricht. Erklären Sie, warum
Sie diese Auffassung vertreten.
Переезд по-вропейски: как это?
Кор. — корреспондент
М.В. — менеджер по работе с клиентами Германов Марат Вениаминович
Россия стремится в Европу не только по показателям уровня жизни населения, но и по
качеству сервиса. Например, современный сервис по осуществлению грузоперевозок,
предоставляемый на территории России такими компаниями как "Транс-Авто" уже вселя-
ет надежу на светлое будущее. Чтобы подробно обсудить отличия европейского уровня
сервиса по грузоперевозкам и переездам в России, мы взяли интервью у менеджера
транспортной компании «Транс-Авто».
Корр: Добрый день, уважаемый Марат Вениаминович, объясните нашим читателям,
в чем основные отличия европейского уровня сервиса осуществления квартирных, офис-
ных переездов и грузоперевозок.
М.В.: Главные отличия сервиса, по качеству равного европейскому, при осуществле-
нии различного рода переездов и грузоперевозок, заключаются в предоставлении инфор-
мации, интересующей клиента, в любое время суток и в полном объеме. Это также инди-
видуальный подход. Отличные по техническому состоянию транспортные средства и
большое их разнообразие и количество. Это комплексные услуги по логистике переездов,
когда специалистами разрабатывается определенный план осуществления перевозок, при
создании которого учитываются наиболее важные для клиента факторы, такие как время,
стоимость, оперативность, необходимое количество автотранспорта, услуги погрузки-
разгрузки, целостность и сохранность груза. На основе такого плана можно максимально
оптимизировать условия перевозки груза и осуществления переезда быстро, надежно, ка-
чественно и недорого с соблюдением всех требований клиента.
Führungsei-
genschaften
Initiative
Flexibilität Systemati-
sches Denken
Organisa-
tions-talent
Qualifikation
treffische
Analyse
Idealler
Manager
68
Среди отличий сервиса по осуществлению грузоперевозок и переездов европейского
уровня наиболее важным является также квалификация специалистов, осуществляющих
перевозку обычных или специальных грузов. Немаловажным является и наличие гарантий
на осуществление услуги в точно указанный срок с сохранением целостности груза.
Корр.: Скажите, а стоимость сервиса по осуществлению переездов и грузоперевозок
на уровне Европы слишком отличается от цен на услуги, заявленных большинством ком-
паний-перевозчиков?
М.В.: Отличие европейского сервиса осуществления перевозок грузов и переездов как
раз тем и отличается, что условия и качество работ заявлены нами на высшем уровне, а в
отношении стоимости услуг нашей компанией ведется приемлемая для большинства кли-
ентов ценовая политика. То есть мы, стремясь предоставить качественные услуги, выпол-
нить свою работу хорошо, предоставляя гарантии на сохранность и целостность перево-
зимого имущества, заявляем на свои услуги приемлемую цену. Тем самым, побуждая все
большее количество россиян не прибегать к помощи неквалифицированных компаний, а
обращаться к нам — настоящим профессионалам своего дела.
Корр: Скажите, пожалуйста, а выгодно ли вашей компании предоставлять ком-
плексные услуги по столь низким ценам и не является ли подобная политика всего лишь
временным явлением, призванным наладить бизнес и привлечь большее количество кли-
ентов?
М.В.: Ценовая политика, которая проводится нашей компанией, полностью целесооб-
разна трудозатратам. На рынке грузоперевозок в России, а особенно в столице, существу-
ет несколько критериев ценового поведения. Кто-то из транспортных компаний работает
на количестве, предоставляя услуги по заниженной цене, а кто-то выполняет небольшой
объем работ, опираясь на разовое сотрудничество и взимая с клиента стоимость услуг по
максимуму. Компания "Транс-Авто" тем и отличается, что не принадлежит ни к тем, ни к
другим. Мы предоставляем качественно новый подход к предоставлению услуг, одновре-
менно работая на качество, гарантии и надежность сервиса. Но при этом делаем все, что-
бы наши услуги стали доступны большинству населения страны. Только в таком случае
наша компания получит необходимое количество заказов, а сервис от "Транс-Авто" будет
востребованным. Пока наши услуги вне конкуренции и пользуются завидной популярно-
стью. Наша репутация как компании-перевозчика сложилась крайне замечательно и мы
предпримем все меры для развития нашего бизнеса в дальнейшем не выходя из заявлен-
ных сегодня рамок оптимального сочетания сервиса, качества услуг и их стоимости.
14. Die persönliche Arbeitsmethodik ist eines der wichtigsten, wenn nicht überhaupt das
wichtigste Management-Werkzeug. Sie erhalten einen kurzen Überblick über die Basisberei-
che der Arbeitsmethodik. Gemeint sind jene arbeitstechnischen Probleme, die jede Führungs-
kraft zu lösen hat, wenn sie an Effektivität und Effizienz interessiert ist. Sind Sie mit den vor-
geschlagenen Lösungen der arbeitstechnischen Probleme einverstanden? Können Sie Ihre
persönliche Lösung der betrieblichen Probleme bieten?
Persönliche Arbeitsmethodik
Niemand kann hoffen, ohne ein Minimum an Arbeitsmethodik auf Dauer Erfolg zu ha-
ben, Resultate zu erzielen und Karriere zu machen. Bei aller Bedeutung, die man einer guten
69
fachlichen Ausbildung beimessen muß, ausreichender Intelligenz, Erfahrung und sonstigen so
häufig geforderten Eigenschaften, Fähigkeiten und Talente — ohne Arbeitsmethodik ist alles
wertlos. Deshalb ist der persönlichen Arbeitsmethodik sehr große Aufmerksamkeit zuzumessen.
Es handelt sich hier um die folgenden Basisbereiche:
1. Nutzung der Zeit
Ein gewöhnliches Jahr hat 8760 Stunden. Jeder braucht täglich etwa acht Stunden Schlaf. Es
bleiben somit rund 5800 Stunden, die man wirklich zur Verfügung hat. Der Weg zur Wirksam-
keit beginnt nun mit der Frage: Wie will ich meine 5800 Stunden pro Jahr nutzen? Jeder muß
seine Antwort selbst geben — aber er muß sie geben. Sonst managt er nicht, sondern wird ge-
managt; sonst kann er nicht wirksam sein, sondern läßt sich treiben und driftet durchs Leben.
Das Instrument für die bestmögliche Nutzung der Zeit ist die Agenda. Man sollte sie lange im
voraus zu strukturieren beginnen. Es lohnt sich, die wichtigsten Eckwerte zwei oder drei Jahre
im voraus festzulegen. Eine langfristige Perspektive ist vor allem deshalb sehr wichtig, weil die
meisten beruflich sehr beanspruchten Menschen kurzfristig nichts ändern können. Für die Mehr-
heit der Manager stehen ja wohl zahlreiche Termine für das jeweils kommende Jahr bereits lange
im voraus fest. Wenn man also Grundsätzliches ändern will, hat man ohnehin eine lange Totzeit.
Wenn man aber nicht irgendwann definitiv etwas zu ändern beginnt, wird sich eben nie etwas
ändern.
2. Die Verarbeitung von Inputs
Der Strom der Dinge, die auf den Schreibtisch eines Managers — oder heute auch in seinen
Computer — kommen, reißt nie ab. Jede Führungskraft braucht eine Methode, um mit dieser
Flut fertig zu werden. Manche Führungskräfte schaffen es, immer einen aufgeräumten Schreib-
tisch zu haben. Andere — die Mehrheit — hat ein mehr oder weniger großes Chaos. Viele haben
nicht nur überfüllte Schreibtische, sondern jede im Büro befindliche ebene Fläche ist überfüllt;
für nicht wenige gehört dazu auch der Fußboden.
Das kann's nicht sein. Selbstverständlich gibt es keine primitive Korrelation nach dem Mot-
to: Aufgeräumter Schreibtisch = Wirksamkeit. Es gibt Leute, deren Umgebung sehr geordnet ist
und die trotzdem nie etwas bewegen; und es gibt andererseits solche, die trotz ihres Chaos sehr
wirksam sind. Wie dem auch sei, in irgendeiner Weise muß man den stündlichen, täglichen, wö-
chentlichen Input abarbeiten. Sehr hilfreich ist dabei eine gute Sekretärin; aber nicht jeder hat
eine Sekretärin — schon gar nicht eine gute.
Jedes Inputverarbeitungssystem beginnt mit ein paar einfachen Fragen: Was muß ich selbst
erledigen? Was muß oder will ich erledigen lassen? Was muß sofort erledigt werden? Was hat
oder braucht Zeit, wird also später erledigt? In diesen Fragen, oder besser, in den Antworten die
man gibt, steckt die Kunst des Delegierens und der Unterscheidung von Wichtigkeit und Dring-
lichkeit.
3. Umgang mit Kommunikationstechnik
Das Telefon wird, trotz all der anderen elektronischen Neuerungen, noch lange für die meis-
ten Führungskräfte wichtig bleiben. Die meisten Leute telefonieren spontan, dann wenn es ihnen
gerade in den Sinn kommt, oder wenn sie durch einen äußeren Anlaß auf die Idee gebracht wer-
den — impulsiv und reflexhaft. Obwohl jeder seine eigene Einstellung zu den arbeitsmethodi-
70
schen Basisfeldern und somit auch zum Umgang mit dem Telefon suchen und finden muß, —
spontanes und reflexhaftes Telefonieren ist im Regelfall keine gute Arbeitsmethode.
Nicht nur beim aktiven Telefonieren sind die Leute spontan und reflexhaft. Umgekehrt las-
sen sie sich — insbesondere durch das Handy — auch jederzeit anrufen, unabhängig davon,
womit sie im Augenblick gerade beschäftigt sind. Schon die Beachtung von drei sehr einfachen
Regeln führt meistens zu starken Veränderungen und Verbesserungen der Arbeitsweise: Erstens
sollte man, bevor man zum Telefon greift, fragen, ob nicht andere Kommunikationsmittel den
angestrebten Zweck besser zu erreichen erlauben. Zweitens, wenn das Telefon wirklich das beste
Mittel ist, dann müssen Telefonate vorbereitet sein, sonst arten sie leicht in zeitraubende Plaude-
reien aus. Drittens sollte man die Telefonate, die man aktiv führt, nicht über den ganzen Tag ver-
teilen, sondern — wenn immer möglich — zu zeitlichen Blöcken zusammenfassen.
So sehr wohl das Telefon seinen Stellenwert behalten und vielleicht sogar noch ausbauen
wird, es hat die Nachteile, daß es zu Mangel an Präzision und zu Weitschweifigkeit verleitet.
Diese Nachteile lassen sich durch E-Mail, Fax und Brief fast völlig eliminieren. Selbst Langtele-
fonierer fassen sich schriftlich fast immer kurz und meistens präziser als mündlich.
15. Machen Sie ein Projekt zum Thema „ Instrumente und Arbeitsmethode des Mana-
gers“/*“Arbeitsmethodik des Managers“
Test zur Selbstkontrolle 5
Wählen Sie die richtige Antwort:
1. Mitarbeiter müssen … mehr Kompetenz als Manager verfügen.
a) auf; b) über; c) von d) in.
2. Zum … des Managers gehört das Entscheidungsfinden.
a) Kompetenz; b) Fachgebiet; c) Aufgabenbereich; d) Wissen.
3. Es ist nicht leicht, mit den heutigen … fertig zu werden.
a) Führungsaufgaben; b) Aufgabenbereich; c) Fachgebiet; d) Kompetenz.
4. Der Manager kann keine optimale Lösung finden, ohne … zu handeln.
a) flexibel; b) optimal; c) wichtig; d) komplex.
5. Maschinen, Mitarbeiter, Material gehören zu den … in der Tätigkeit des Managers.
a) Fähigkeiten; b) Problemen; c) Hilsmitteln; d) Verfahren.
6. Der Manager ist für die in einer bestimmten Zeit geleistete Arbeit … .
a) belohnt; b) analysiert; c) ausgezeichnet; d) bezahlt.
7. Menschen pflegen in einer … Weise zu handeln.
a) flexibelen; b) unerwarteten; c) gewöhnlichen; d) verschiedenen.
8. Relevante Faktoren müssen im Managementprozess nicht … werden.
a) vernachlässigt; b) geprüft; c) gelöst; d) getroffen.
9. Ein Manager muss Führungseigenschaften verbunden … Organisationstalent mitbringen.
a) von; b) über; c) auf; d) mit.
10. Die Führungsaufgaben werden oft … Zeitdruck erledigt.
a) in; b) unter; d) mit; d) zwischen.
11. Nicht alle können die Führungsfunktionen … .
a) übernehmen; b) erledigen; c) bekommen; d) mitbringen.
12. Moral und Ethik gehören zur … Verantwortung des Managers.
71
a) fachlichen; b) methodischen; c) kommunikativen; d) sozialen.
13. Ein Manager hat 5 Bereiche von … zur Verfügung.
a) Schlüsselqualifikationen; b) Kompetenzen; c) Fähigkeiten; d) Vermögen.
14. Die Organisation versucht … zu verstärken und zu korrigieren.
a) Qualifikationen; b) Märkte; c) Strategie; d) Funktionen.
15. Die Organisation muss in laufend ändernden Abweichungen die richtige … verfolgen.
a) Strategie; b) Funktion; c) Innovation; d) Differenz.
Lektion 6
Sozialpolitik
1. Merken Sie sich die folgenden Wörter:
Gewährung, die — предоставление права, льготы, гарантии
freiwillig — добровольный
gesetzlich — законный, легальный
Zuwendung, die — 1) пособие 2) денежная помощь, мн.ч. ассигнование, дотация; отчис-
ление, ссуда 3) внимание
Fürsorge, die — 1) попечение, забота, попечительство 2) социальное обеспечение 3) отдел
(управления) социального обеспечения
vermieten — сдавать в наем, отдавать напрокат
beschaffen etw Akk — доставать, приобретать
einen guten Ruf haben — иметь хорошую репутацию, быть на хорошем счету
Belegschaft, die — коллектив (рабочих и служащих), (предприятия)
selbsverständlich — собой разумеющийся, естественный
2. Beachten Sie die Vieldeutigkeit der folgenden Verben:
betreiben — 1. заниматься чем-либо
2. заниматься каким-либо делом
3. приводить в действие, движение
zählen — 1. считать
2. насчитывать
3. считаться (идти за что-либо)
4. zu Dat считаться кем-либо, относиться, причисляться
5. auf Akk рассчитывать на кого-либо
3. Übersetzen Sie die folgenden Sätze ins Russische, beachten Sie die Vieldeutigkeit der Ver-
ben betreiben und zählen:
1. Die Tage dieses Unternehmens waren schon längst gezählt.
2. Die Firma zählt ein Hundert Mitarbeiter.
3. Er wird zu den besten Leitern in seinem Geschäft gezählt.
4. In einem beliebigen Geschäft muss man nur auf seine Kräfte zählen.
5. Er betreibt die Studien des berühmten Gelehrten mit Eifer.
4. Fertigen Sie die Wortverbindungen an:
72
1. die Leistungsfähigkeit a) steigen
2. bei der Wohnungsbeschaffung b) schaffen
3. Werkswohnungen c) verbessern
4. sich mit der Bewährung der Sozialleistungen d) vermieten
5. zum Arbeitsentgelt e) geschätzt werden
6. einen guten Ruf f) zählen
7. Beschaffungsmöglichkeiten g) sein
8. bei der Belegschaft h) befassen
9. ein Instrument einer guten Personalführung i ) willig sein
10. über ein verbessertes Betriebsklima j) helfen
5. Finden Sie die Synonympaare:
1) befassen sich a) bekommen
2) Hilfe, die b) machen
3) Fürsorge, die c) besser machen
4) gesetzlich d) Unterstützung, die
5) erhalten e) sich beschäftigen
6) schaffen f) Pflege, die
7) verbessern g) rechtmässig
8) betrieblich h) verlangen
9) ständig i) produktiv
10) erfordern j) kontinuierlich
6. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn:
Sozialpolitik
Die Sozialpolitik im Unternehmen befasst sich mit der Gewährung betrieblicher Sozialleis-
tungen. Dies sind freiwillige, also nicht gesetzlich vorgeschriebene Zuwendungen des Unter-
nehmens, die nicht zum Arbeitsentgelt zählen, sondern vielmehr aus der unternehmerischen Für-
sorgepflicht erwachsen. Solche betrieblichen Sozialleistungen können z. B. sein:
– Gewährung einer Umzugsbeihilfe;
– Hilfe bei der Wohnungsbeschaffung;
– Vermietung günstiger Werkswohnungen;
– Jubiläumsgelder;
– Gewährung von Fahrgeldzuschüssen.
Zweck solcher Sozialleistungen ist die Erhaltung und Steigerung der Leistungsfähigkeit und
-willigkeit der Mitarbeiter über ein verbessertes Betriebsklima. Ferner kann sich der Unterneh-
mer einen guten Ruf auf dem Arbeitsmarkt schaffen und damit seine Beschaffungsmöglichkeiten
neuer Arbeitskräfte verbessern. Betriebliche Sozialleistungen müssen attraktiv und zeitgemäss
sein, was eine ständige Beobachtung dieses Sektors ausserhalb der eigenen Unternehmung er-
fordert. Sie sollen darüber hinaus bei der Belegschaft bekannt und geschätzt werden, also nicht
als selbstverständlich empfunden werden. Eine derartige betriebliche Sozialpolitik ist mithin
auch ein Instrument einer guten Unternehmens- und Personalführung.
7. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text:
1. Womit befasst sich die Sozialpolitik?
2. Werden die Massnahmen für die Sozialpolitik von dem Gesetz bestimmt?
3. Was gehört zu den Sozialleistungen?
73
4. Was ist der Zweck der Sozialleistungen?
5. Wozu brauchen Arbeitgeber Sozialleistungen?
6. Wie kann man die betrieblichen Sozialleistungen bestimmen?
7. Wie werden die Sozialleistungen in einem Betrieb erkannt?
8. Welche Rolle spielen die Sozialleistungen in der Sozialpolitik eines Betriebes?
8. Setzen Sie die passenden Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter
und Wendunen:
befassen sich … der Gewährung betrieblicher Sozialleistungen; zählen … Arbeitsentgelt; …
der unternehmerischen Fürsorgepflicht erwachsen; Hilfe … der Wohnungsbeschaffung; Ge-
währung … Fahrgeldzuschüssen; einen guten Ruf … dem Arbeitsmarkt haben; … der eige-
nen Unternehmung; … der Belegschaft geschätzt werden.
9. Bilden Sie Ihre Sätze mit den folgenden Wendungen aus dem Text:
die Gewährung betrieblicher Sozialleistungen; gesetzlich vorgeschriebene Zuwendungen;
zum Arbeitsentgelt zählen; aus der unternehmerischen Fürsorge erwachsen sein; Gewährung
einer Umzugsbeihilfe; Vermietung günstiger Werkswohnungen; einen guten Ruf schaffen;
Arbeitskräfte verbessern; attraktiv und zeitgemäss sein; Beobachtung dieses Sektors; nicht
als selbstverständlich empfunden werden; ein Instrument einer guten Personalführung sein.
10. Übersetzen Sie ins Deutsche:
1. Die Gewährung der Sozialleistungen gehört zur (социальная политика) im Unternehmen.
2. Sozialleistungen sind gesetzlich vorgeschriebene (денежные пособия).
3. Zuwendungen gehören nicht zu den (оплата труда).
4. Sozialleistungen dienen der (повышение) der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter.
5. (производительность труда) spielt eine grosse Rolle in dem betrieblichen Prozess.
6. Der Unternehmer will einen guten Ruf auf dem (рынок труда) schaffen.
7. Zur Sozialpolitik im Betireb gehört auch die Hilfe bei der (приобретение жилья).
8. Sozialpolitik ist ein Instrument einer guten (управление персоналом).
11. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein:
Personalcontrolling
Das ____1 ist eine noch jüngere Facette des Personalwesens. Es hat zur Aufgabe, die Personal-
seite des Unternehmens für die Führungsverantwortlichen transparent zu machen. Personalcont-
rolling erbringt hierzu ____2, die weniger mit ____3 zu tun haben, sondern die zur Steuerung
und weiteren Planung beitragen sollen. Das Personalcontrolling soll die Selbstkontrolle durch
den ____4 unterstützen und diesen nicht etwa kontrollieren.
Hierzu werden in der praktischen Arbeit des ____5, die in enger Zusammenarbeit mit den
Aufgabenträgern der Personalabteilung erfolgt, zunächst Daten erhoben, die dann analysiert und
kommentiert werden. Ein typisches Beispiel ist die Installation eines EDV-gestützten Personal-
informationssystems. Mit Hilfe eines solchen ____6 und einer ____7 Berichterstattung, die Ur-
sachen erkennen und ___8 auf zukünftige ____9 hinweisen soll, liefert das Personalcontrolling
Informationen und Ideen zur ertragsorientierten ____10 des Personalbereichs.
a) frühzeitig
b) Kontrolle
74
c) Personalcontrolling
d) Personalcontrollers
e) Entwicklung
f) Dienstleistungen
g) Verantwortlichen
h) Systems
i) Steuerung
j) systematischen
12. Geben Sie den Inhalt deutsch wieder:
Социально-экономическая и психологическая поддержка персонала
Социально-экономическая защита (поддержка) работников организации осуществля-
ется как на уровне государства, так и на уровне трудового коллектива. Социально-
экономическую защиту составляют мероприятия по социальному страхованию и соблю-
дению других социальных гарантий, установленных законодательством Российской Фе-
дерации, коллективным договором, трудовыми соглашениями и иными правовыми акта-
ми.
В Российской Федерации эти меры, в частности, предусматривают:
• гарантирование минимальной оплаты труда и тарифной ставки (оклада);
• нормальную продолжительность рабочего времени (40 часов в неделю) и сокращен-
ную для ряда категорий работников, компенсации за работу в выходные и праздничные
дни и в других случаях, предусмотренных законодательством;
• отчисления в пенсионный фонд и другие внебюджетные
• фонды социального страхования;
• ежегодный основной оплачиваемый отпуск продолжительностью не менее 28 рабо-
чих дней;
• возмещение вреда здоровью в связи с исполнением трудовых обязанностей;
• гарантии и компенсации при направлении в командировки, при совмещении работы
с обучением и в других случаях, предусмотренных Трудовым кодексом РФ и иными фе-
деральными законами.
Денежные выплаты, как правило, производятся за счет работодателя.
Система социальной зашиты должна обеспечить поддержку работнику на случай ут-
раты им трудоспособности, безработицы, придать ему уверенность в надежной защищен-
ности своих трудовых прав и привилегий.
13. a) Anhand der Information der Internetseite der DB AG bestimmen Sie den Aufgabenbe-
reich jeder der Sozialeinrichtungen, die sich unter den Nahmen „4 Stars“ zusammenge-
schlossen sind und setzen Sie diese Information in die Tabelle ein.
4 STARS
Sozialeinrichtung Aufgabenbereich
DEVK ……………………………………….
……………………………………….
Sparda-Banken ……………………………………….
……………………………………….
75
BAHN-BKK ……………………………………….
……………………………………….
Verband Deutscher Eisenbahnersportvereine
(VDES)
……………………………………….
……………………………………….
Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) ……………………………………….
……………………………………….
Die GesundheitsService ……………………………………….
……………………………………….
Soziales unter einem Dach
Durch die Kooperationen der DB profitieren ihre Beschäftigten auch in der Freizeit vom
Unternehmen. Dabei stehen die sechs Sozialeinrichtungen im Mittelpunkt, die sich unter
dem Namen „4Stars“ zusammengeschlossen haben.
Als einer der größten Arbeitgeber in Deutschland kann die Deutsche Bahn für ihre Mitarbei-
terinnen und Mitarbeiter vorteilhafte Konditionen mit verschiedenen Unternehmen aushandeln –
unter anderen natürlich auch solchen, die traditionell im Umfeld der Eisenbahnen gewachsen
sind. Dazu gehören die BAHN-BKK, die Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW), der Verband
Deutscher Eisenbahnersportvereine (VDES), die Sparda-Banken, die DEVK-Versicherungen
und seit 2007 auch die GesundheitsService GmbH. Sie präsentieren den Beschäftigten und Azu-
bis der Unternehmen des DB-Konzerns gemeinsam ein großes Angebotsportfolio an Leistungen
für Beruf und Freizeit.
DEVK
Die DEVK bietet DB Mitarbeitern preiswerten Versicherungsschutz für alle Lebenslagen —
während und auch nach ihrer aktiven Beschäftigungszeit. So bietet sie ihnen Versicherungsleis-
tungen zu besonderen Konditionen und im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge den DEVK-
Pensionsfonds sowie die Direktversicherung als Weg für die Entgeltumwandlung an.
Sparda-Banken
Die Beschäftigten der Deutschen Bahn können bei Sparda-Banken ein gebührenfreies Lohn-,
Gehalts- und Rentenkonto eröffnen. Eine persönliche Kreditkarte (Mastercard) ist ebenso kos-
tenlos wie die Möglichkeit, alle Bankgeschäfte online abzuwickeln.
BAHN-BKK
Die Mehrzahl der gesetzlich versicherten DB Mitarbeiter ist Mitglied in der BAHN-BKK –
mit rund 650.000 Kunden einem der größten betrieblichen Krankenversicherer in Deutschland.
Die BAHN-BKK ist Spezialistin für Unternehmen am Verkehrsmarkt, daher kann sie Angebote
und Produkte speziell für die Beschäftigten der DB AG bieten. Hierzu gehören attraktive Bonus-
programme und eine auf die Unternehmen des Konzerns abgestimmte betriebliche Gesundheits-
förderung. Über die Selbstverwaltung der BAHN-BKK, in der die Vertreter der DB AG auf Ar-
beitgeber- und Versichertenseite die große Mehrheit darstellen, ist langfristig auch im Kontext
der Gesundheitsreform eine enge Verknüpfung mit den Gesundheitszielen der DB AG gewähr-
leistet.
Verband Deutscher Eisenbahnersportvereine (VDES)
76
Der traditionsreiche Verband ist heute das Dach von rund 350 Eisenbahner-Sportvereinen
mit vielfältigen Sportarten. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, Gesundheit und Lebensfreude der
Bahn-Mitarbeiter durch regelmäßige sportliche Betätigung zu fördern. Mit großen Betriebs-
sportveranstaltungen wie dem DB Hallenfußball-Cup oder dem JP Morgan Chase Firmenlauf
steigert der VDES Motivation und Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter. Darüber hinaus
kann er ihnen durch Kooperationen mit Fitnessanbietern vergünstigte Konditionen anbieten.
Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW)
Die Stiftung blickt auf eine lange Geschichte zurück und bietet eine breite Palette von Ange-
boten rund um Reise und Erholung, aber auch Unterstützung von bedürftigen Kindern und Ju-
gendlichen sowie Mutter- und Vater-Kind-Kuren an. Zudem gibt es preiswerte Reiseangebote
und Ferienfreizeiten in eigenen Einrichtungen. Unter dem von Ehrenamtlichen unterstützten
Stiftungsdach haben sich über 750 Kultur- und Freizeitgruppen zusammengefunden.
Die GesundheitsService
Als etablierter arbeitsmedizinischer Dienst und Europas größtes Dienstleistungs- und Bera-
tungsunternehmen für Verkehrsmedizin und -psychologie ist die GesundheitsService GmbH
wichtiger Ansprechpartner für schienengebundene Verkehre. Die Deutsche Bahn hat sich die
Leistungen der dbgs mit einem konzernweit geltenden Rahmenleistungsvertrag über fünf Jahre
zu attraktiven Konditionen gesichert. Dabei streben beide Vertragspartner eine darüber hinaus-
gehende langfristige Zusammenarbeit an.
Neben medizinischen Leistungen und Tauglichkeitsuntersuchungen kümmern sich die Ge-
sundheitsexperten um psychologische und soziale Belange der Bahn-Mitarbeiter. Im Verbund
mit der IAS (Institut für Arbeits- und Sozialhygiene Stiftung) können Mediziner, Psychologen,
Sozialarbeiter und Sicherheitsingenieure an 140 Standorten in Deutschland rechtsichere Bera-
tung und Begleitung gewährleisten.
Um im gesamten Konzern eine nachhaltige Unternehmenskultur zu entwickeln und die Per-
sonalkosten zu senken, baut die Deutsche Bahn 4Stars von einer reinen Vertriebsgemeinschaft
zu einer programmatischen Partnerschaft mit vielfältigen Aktivitäten aus. Hierzu gehört es, ge-
meinsame Projekte für die Gesundheitsförderung zu entwickeln oder zentrale Events mit einem
Nutzen für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter durchzuführen. So fanden beispielsweise in
2006 der Gesundheitstag, die Bahntage zur FIFA-WM und das Projekt „Bahn-Azubis gegen
Hass und Gewalt“ großen Anklang.
b)*
Machen Sie einen Bericht (eine Präsentation) im Unterricht von den Möglichkeiten, die
Sozialpolitik eines Betriebes attraktiver zu machen (anhand der Information von „4 Stars“).
14. Stellen Sie sich vor, dass Sie einem Studenten aus einer anderen Hochschule von der So-
zialpolitik der OAO RZD erzählen. Sie können dabei die Information aus dem korporativen
Sozialbericht von RZD und den unten gegebenen Plan gebrauchen:
a) Arbeitsentgelt
b) Wohnungspolitik
c) Rentenversorgung
d) gesundheitliche Versorgung
e) Kindererholung
77
Социальная политика
ОАО "РЖД" осуществляет корпоративную стратегию высокой социальной от-
ветственности. Основным документом, согласно которому ОАО "РЖД" реализует меры
социальной поддержки работников, является Коллективный договор.
В целом за 2008 год на реализацию положений договора в ОАО "РЖД" израсходовано
порядка 70 млрд рублей. В среднем объем расходов компании на социальный пакет, с
учетом оздоровления в домах отдыха и санаториях, медицинского обслуживания, обеспе-
чения бытовым топливом и других социальных гарантий составил: на работника —
32 тыс. рублей, на неработающего пенсионера — 6,5 тыс. рублей.
В целях компенсации роста цен на потребительские товары и услуги своевременно и в
соответствии с Коллективным договором проводилась индексация заработной платы:
• с 1 февраля — на 4,1 %;
• с 1 мая — на 4,8 %;
• с 1 августа — на 3,8 %;
• с 1 ноября — на 1,7 %.
В результате за 2008 год средняя заработная плата работников, занятых на перевозках,
составила 21992 рубля и возросла к 2007 году на 26,9 %, удалось обеспечить рост реаль-
ной заработной платы выше ее роста по Российской Федерации (11,3 % против 9,7 %). По
уровню заработной платы среди базовых отраслей промышленности компания ОАО
"РЖД" поднялась за год с 7 на 5 место.
В Компании реализуется система социальной поддержки работников как важнейший
фактор роста эффективности работы. Лечебные и оздоровительные учреждения, мас-
штабная ипотечная программа, комплекс дополнительных льгот, учитывающих специфи-
ку работы на железнодорожном транспорте. Развивая эти направления работы, Компания
реализует национальные проекты в рамках железнодорожного транспорта.
В 2008 году Компания активно действовала в области жилищной политики. Введено в
эксплуатацию 1238 жилых помещений площадью 80 тысяч квадратных метров, объем ин-
вестиций составил 3357,9 млн р., что составляет 94 % к плану, субсидируемые кредиты
получили 4097 работников, на погашение процентов по кредитам выделено 6232,4 млн р.
Для обеспечения жильем работников, связанных с производственно-технологи-
ческими процессами действовала "Адресная программа формирования специализирован-
ного жилищного фонда ОАО "РЖД" на 2006–2008 годы". В 2009 году объем инвестиций
планируется в размере 5382,9 млн рублей, условия предоставления ипотечных кредитов
остались прежними.
Все работники Компании имеют возможность участия в корпоративной системе него-
сударственного пенсионного обеспечения, и при паритетном с Компанией внесении пен-
сионных взносов им гарантируются пенсионные выплаты в размере 20 % от заработка.
В соответствии с Коллективным договором неработающие пенсионеры компании по-
лучали материальную помощь, бесплатное медицинское обслуживание в железнодорож-
ных поликлиниках и больницах, бытовое топливо, бесплатные проездные билеты.
В полном объеме реализовывались предусмотренные договором обязательства по пре-
доставлению бесплатного проезда, санаторно-курортному лечению работников Компании
78
и пенсионеров; работники, члены их семей, пенсионеры получали пакет медицинских ус-
луг в соответствии с территориальными программами обязательного медицинского стра-
хования и договорами о добровольном медицинском страховании; выплачивалось едино-
временное пособие при рождении ребенка, ежемесячное пособие по уходу за ребенком до
достижения им трехлетнего возраста, предоставлялись дополнительные отпуска при рож-
дении ребенка, регистрации брака.
Осуществлялось санаторно-курортное, восстановительное лечение, оздоровление на
базе здравниц ОАО "РЖД", комплекс которых включает 67 учреждений, из них 14 здрав-
ниц центрального подчинения. За 2008 год в здравницах центрального подчинения отдох-
нуло более 44 тыс. человек, дорожного подчинения — более 76 тыс. работников, из них
молодых работников более 13 тыс., членов семей работников — 15 тыс., ветеранов – бо-
лее 15 тыс.
Большое внимание уделяется вопросам подготовки и проведения детского отдыха.
Благодаря целенаправленной работе было принято решение по установлению фиксиро-
ванной доли родительской платы за путевку в загородный оздоровительный лагерь в раз-
мере: в июне 10 % от общей стоимости, в последующие летние месяцы — 15 %, а для
многодетных семей — 5 %; в южные здравницы — 20 % от полной стоимости путевки,
для многодетных семей — 10 %.
Всеми видами организованного отдыха оздоровлено 105 тыс. детей, из них более
64 тыс. — в загородных оздоровительных лагерях, свыше 16 тыс. — в южных здравницах.
Выполнялись обязательства компании в отношении организаций профсоюза, перечис-
лялись средства на осуществление ими культурно-массовых, спортивных и других меро-
приятий, оплачивался труд председателей первичных организаций профсоюза с числен-
ностью членов профсоюза свыше 500 человек.
*
В целях создания необходимых условий для будущего развития ОАО "РЖД" разрабо-
тана Стратегия развития кадрового потенциала ОАО «РЖД» на период до 2015 года, а в
2007 года утверждена Программа «Молодежь Западно-Сибирской железной дороги» в
рамках целевой Программы ОАО «РЖД» «Молодежь ОАО «РЖД» (2006–2010 гг.)», реа-
лизация которой сделает работу в Компании привлекательной и престижной для молодых
специалистов. Общий объем необходимых финансовых средств для реализации Програм-
мы в 2009 году запланирован в размере 347 млн. 15 тыс. рублей. В результате комплекса
мероприятий текучесть среди молодых специалистов в первый год после трудоустройства
на работу по сравнению с 2006г. сократился на 1,4 % (2006 г. — 6,3%) и составляет 4,9 %.
По сравнению с 1998 годом количество молодых руководителей в возрасте до 30 лет уве-
личилось в 7 раз и составляет 577 человек или 14,7 % от общей численности руководите-
лей (численность руководителей — 3914 чел.).По целевым направлениям в вузах и техни-
кумах по очной и заочной формам обучается 3825 студентов (2310 чел. в вузах, 1515 — в
техникумах). Гранты ОАО «РЖД» на дипломное проектирование по заданию Западно-
Сибирской железной дороги» ежегодно получают 35 студентов вузов и техникумов. Ор-
ганизована работа по закреплению за молодыми специалистами наставников. Под кон-
тролем руководства дороги в 2009 г. находится 373 молодых специалиста. Из них повы-
шены в занимаемой должности в текущем году 242 чел. (65 %). За 9 месяцев 2009 года
79
6800 молодых работников прошли подготовку и повышение квалификации в вузах, тех-
никумах, технических школах (2008 г. — 8104 чел.). 200 человек участвовали в конкурсе
молодых управленцев по проекту «Корпоративный лидер ОАО «РЖД» (тестирование), из
них 16 человек вошли в кадровый резерв Компании, 2008 г.
15. Erläutern Sie die Massnahmen des Zukunfsprogramms für Wirtschaftlichkeit und Be-
schäftigung der Deutsche Bahn AG. Welche der Punkte des Programms finden Sie attraktiv?
Gibt es solche oder ähnliche Massnahmen in der Sozialpolitik der RZD?
Management und Arbeitgebervertreter sichern im Zukunftsprogramm für Wirtschaftlich-
keit gemeinsam den Erhalt von Arbeitsplätzen und die Wettbewerbsfähigkeit des Kon-
zerns
Die guten Beschäftigungsbedingungen bei der Deutschen Bahn führen zu qualitativ hoch-
wertiger Leistung und steigern gleichzeitig die Attraktivität als Arbeitgeber. Deshalb bietet der
DB-Konzern umfangreiche Sozialleistungen und zahlreiche andere Vergünstigungen an. Diese
fördern das Engagement der Mitarbeiter für den Erhalt ihrer Beschäftigungsfähigkeit und ihre
Solidarität bei der Sicherung von Arbeitsplätzen.
Zukunftsprogramm für Wirtschaftlichkeit und Beschäftigung
Durch eine wirtschaftlich vertretbare und sozial ausgewogene Entgeltrunde im Jahre 2005 ist
es der Deutschen Bahn gelungen, den Spagat zwischen ökonomischen Notwendigkeiten und den
Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter zu schaffen. Einen wichtigen Beitrag leistete dabei das Zukunfts-
programm für Wirtschaftlichkeit und Beschäftigung — es hat das Beschäftigungsbündnis von
1996 erweitert und bis 2010 verlängert: Die DB wird bis 2010 weiterhin auf betriebsbedingte
Kündigungen verzichten, was eine fünfprozentige Senkung der Arbeitskosten erst möglich
machte. Damit verbessert das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit und leistet einen we-
sentlichen Beitrag zur Beschäftigungssicherung. Der Erhalt von Arbeitsplätzen ist der gemein-
samen Anstrengung des Managements und der Mitarbeiter zu verdanken. Dabei nützen die neu-
en kunden- und serviceorientierten Arbeitszeiten allen: Eine höhere Teilzeitquote und größere
Eigenverantwortung bei der Arbeitszeitgestaltung schaffen zusätzliche Flexibilität — zum Woh-
le der Kunden wie der Beschäftigten.
Darüber hinaus bieten betriebliche Vereinbarungen zur kollektiven befristeten Arbeitszeitab-
senkung die Möglichkeit, die Personalkapazität begrenzt zu reduzieren. So kann die DB AG
langfristig Know-how sichern und flexibel auf veränderte Bedarfe reagieren.
Die Deutsche Bahn nimmt ihre Verantwortung als Arbeitgeber auch für die Phase nach der
aktiven Arbeitszeit ernst. Durch die betriebliche Altersvorsorge in Verbindung mit einem Förde-
rungsangebot zur Entgeltumwandlung haben Arbeitnehmer die Chance, einen finanziellen
Grundstock für ihren Lebensabend zu legen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deut-
schen Bahn sollen am Unternehmenserfolg teilhaben. Daher zahlt ihnen die DB AG eine jährli-
che Erfolgsbeteiligung und honoriert sie mit einem weiteren Bonus, wenn sie diese Beteiligung
80
in ihre Altersvorsorge investieren. Wer bei einem Unternehmen des DB-Konzerns arbeitet, kann
schließlich auch von einem umfangreichen Paket aus Vergünstigungen und Sozialleistungen pro-
fitieren — wie etwa Fahrvergünstigungen, Job-Tickets und vermögenswirksame Leistungen. Im
DB-Konzern zu arbeiten lohnt sich also in vielerlei Hinsicht — jetzt und in der Zukunft.
16. Machen Sie ein Projekt zum Thema „Kindererholung der RZD“/*“Politik der Betreuertä-
tigkeit in den Betrieben der RZD“
Test zur Selbstkontrolle 6
Wählen Sie die richtige Antwort:
1. Die Sozialpolitik des Unternehmens hat die … betrieblicher Sozialleistungen zur Aufgabe.
a) Pflege; b) Strategie; c) Gewährung; d) Fürsorge.
2. Das Unternehmen muss seinen Mitarbeitern Hilfe … der Wohnungsbeschaffung leisten.
a) bei; b) mit; c) von; d) über.
3. Zu den betrieblichen Sozialleistungen gehören nicht gesetzlich vorgeschriebene … des Unter-
nehmens.
a) Zuwendungen; b) Arbeitsentgelt; c) Gewährung; d) Zuschüsse.
4. Die Mitarbeiter müssen über ein verbessertes … willig sein.
a) Betriebsklima; b) Sozialleistunen; c) Erhaltung; d) Leistungsfähigkeit.
5. Die Sozialleistungen sind auf die … der Leistungsfähigkeit gezielt.
a) Erhaltung; b) Willigkeit; c) Steigerung; d) Betriebsklima.
6. Ein Unternehmer versucht einen guten Ruf auf dem … zu schaffen.
a) Arbeitsmarkt; b) Erhaltung; c) Leistungsfähigkeit; d) Betriebsklima.
7. Eine ständige … einer Unternehmung erfolgt attraktive und zeitgemässe Sozialleistungen.
a) Beobachtung; b) Beschaffung; c) Gewährung; d) Zuwendung.
8. Eine gute Sozialpolitik kann … ein Instrument einer guten Personal- und Unternehmungsfüh-
rung betrachtet werden.
a) als; b) auf; c) mit; d) von.
9. Das Unernehmen muss günstige Werkswohnungen … .
a) beschaffen; b) vermieten; c) helfen; d) gewähren.
10. Die Unternehmungsführung ist für die … verantwortlich.
a) Personalwesen; b) Personalführung; c) Personalabteilungen; d) Personalseite.
11. Das Personalcontrolling soll die … unterstützen.
a) Planen; b) Steuerung; c) Personalseite; d) Selbst-Kontrolle.
12. … sollen analysiert und kommentiert werden.
a) Zusammenarbeit; b) Personalcontrolling; c) Daten; d) Personalabteilungen.
13. Die … im Personalcontrolling müssen zur Steuerung weiterer Planung beitragen.
a) Dienstleistungen; b) Kontrolle; c) Zusammenarbeit; d) Daten.
14. Die Personalkontroller arbeiten mit den Aufgabenträgern der … zusammen.
a) Personalwesen; b) Personalbeschaffung; c) Personalführung; d) Personalabteilung.
15. Das Personalcontrolling liefert Informationen und Ideen zur … des Personalbereiches.
a) Planung; b) Kontrolle; c) Steuerung; d) Zusammenarbeit.
81
Lektion 7
Arbeitsrecht
1. Merken Sie sich die folgenden Wörter:
Arbeitsrecht, das — трудовое право
Rechtssystem, das — правовая система
kennzeichnen etw Akk — 1) отмечать, делать пометки, маркировать 2) характеризовать
fungieren — 1) действовать, функционировать 2) исполнять обязанности
Gefährdung, die — угроза
absichern — 1) защищать, предохранять, застраховывать 2) обеспечивать
Vertrag, der — договор, контракт
Gewerkschaft, die — профессиональный союз, профсоюз
Mitbestimmung, die — 1) участие в принятии решения 2) участие в управлении предпри-
ятием 3) участие в управлении государственными и общественными делами
Eigentümer, der — собственник, владелец
Gerichtsbarkeit, die — юрисдикция, подсудность
bezüglich auf Akk. — относительно к чему-либо, касающийся чего(кого)-либо
Arbeitsverhältnis, das — 1) отношения, вытекающие из трудового договора 2) мн. ч. ус-
ловия труда
2. Bachten Sie die Vieldeutigkeit der folgenden Verben:
leisten — 1. делать, совершать
2. sich позволять себе что-либо
3. оказывать, составлять кому-либо (компанию, услугу)
vorlegen — 1. класть, положить что-либо перед кем-либо
2. показывать (товар)
3. представлять, предъявлять документ
3. Übersetzen Sie die folgenden Sätze ins Russische, beachten Sie dabei die Vieldeutigkeit der
Verben leisten und vorlegen:
1. Er hat die Papiere auf den Tisch vorgelegt.
2. Befor einen Vertrag abzuschliessen, muss man die Produktion vorlegen.
3. Beim Umzug braucht man eine Wohnungszuweisung vorzulegen.
4. Die geleistete Arbeit hat ihm viel Spass gebracht.
5. Alle Mitarbeiter müssen sich immer eine gute Erholung leisten.
6. Die Arbeitgeber müssen innerhalb ihres Betriebes Hilfe dem leisten, der sie braucht.
4. Finden Sie die Synonympaare:
1) bestimmen a) funktionieren
2) Aktivität, die b) Ordnung, die
3) Wirtschaft, die c) Gebiet, das
4) fungieren d) Verbesserung, die
5) Gestaltung, die e) Ökonomie, die
6) Regelung, die f) Tätigkeit, die
7) Korrektur, die g) Bildung, die
8) Bereich, der h) feststellen
9) Konzentration, die i) Ansammlung, die
82
5. Fertigen Sie die Wortverbindungen an:
1. Aktivitäten a) regeln
2. mit den wichtigen Bestandteilen b) fungieren
3. die Mitbestimmung von Arbeitern c) dienen
4. als Arbeitnehmerschutzrecht d) gestalten
5. zur Korrektur bestimmter Ereignisse e) abspielen sich
6. das Arbeitsrecht f) sich beschäftigen
7. in den Händen der Eigentümer g) sich ergeben
8. als Folgen h) flankiert werden
9. aus zwei Hauptblöcken i) bestehen
10. durch die Arbeitsgerichtsbarkeit j) sich konzentrieren
6. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn:
Arbeitsrecht
Das Arbeitsrecht als ein Teilgebiet des gesamten Rechtssystems ist mit seiner Vielfalt an Be-
stimmungen und Regelungen von grosser Bedeutung für das Personalwesen. Es gibt sozusagen
den Rahmen vor, in dem sich viele Aktivitäten der betrieblichen Personalwirtschaft abspielen.
Im Folgenden wird deshalb ein allgemeiner Überblick gegeben, der sich mit einigen wichtigen
Bestandteilen des Arbeitsrechts beschäftigt. Zunächst sollen die Aufgaben des Arbeitsrechts er-
läutert werden. Hier lassen sich zwei grundlegende Aufgaben des Arbeitsrechts kennzeichnen:
– Arbeitsrecht als Arbeitnehmerschutzrecht
– Arbeitsrecht zur Regelung der Mitbestimmung der Arbeitnehmer.
Zum einen soll das Arbeitsrecht als Arbeitnehmerschutzrecht fungieren. Schutz des Arbeit-
nehmers vor gesundheitlicher und materieller Gefährdung ist hier das Ziel des Gesetzgebers bei
der Gestaltung des Arbeitsrechts. Dieses sind Gefährdungen, gegen die sich der Arbeitnehmer
alleine nur unzulänglich absichern kann, da er bei Vertragsverhandlungen der wirtschaftlich
Schwächere ist. Deshalb wurde mit staatlicher Hilfe ein Mindestrahmen definiert, der durch ein-
zelne Arbeitsverträge nicht umgangen werden kann, und der seinen Niederschlag z. B. in fol-
genden Punkten gefunden hat:
– Kündigungsschutzgesetz, Mutterschutzgesetz, Arbeitszeitordnung
– Regelung der Arbeitsbedingungen durch die Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände in
Form von Tarifverträgen als Kompromis gleichstarker Verhandlungspartner.
Zum anderen hat das Arbeitsrecht die Regelung der Mitbestimmung der Arbeitnehmer zur
Aufgabe. Zweck dieser Mitbestimmung ist einerseits der oben erwähnte Schutz des Arbeitneh-
mers vor ihn benachteiligenden Entscheidungen des Arbeitgebers. Andererseits soll sie aber
auch zur Korrektur bestimmter Ereignisse dienen, die sich als Folgen eines marktwirtschaftli-
chen Systems ergeben. Solche Folgen sind die Konzentration von Kapital und Entscheidungsbe-
fugnis für die gesamte Unternehmenspolitik in den Händen der Eigentümer der Unternehmung.
Diese Absicht des Arbeitsrechts äussert sich z. B. im Betriebsverfassungsgesetz und im Mitbes-
timmungsgesetz.
Zur weiteren Verständnisverbesserung ist die Frage nach der Systematik des Arbeitsrechts zu
klären. Es besteht aus zwei Hauptblocken, die durch die Arbeitsgerichtsbarkeit flankiert werden.
Beim Individualarbeitsrecht werden Arbeitnehmer und Arbeitgeber als individuelle Personen in
den Mittelpunkt der Regelungen gestellt. Beim Kollektivarbeitsrecht wird der einzelne Arbeit-
83
nehmer nur noch als Mitglied einer Gewerkschaft bzw. der Arbeitnehmerschaft eines Betriebes
angesehen. Eine besondere Rolle spielt die Arbeitsgerichtsbarkeit. Mit ihrer Hilfe können Rechte
und Pflichten aus den verschiedenen Bereichen des Arbeitsrechts durchgesetzt werden.
7. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text:
1. Was stellt das Arbeitsrecht dar?
2. Worin bestehen die Hauptaufgaben des Arbeitsrechtes?
3. Was versteht man unter dem Begriff “das Individualarbeitsrecht”?
4. Warum ist der Begriff “das Arbeitrecht” mit dem Begriff “ der Arbeitgeber” eng verbunden?
5. Wie ist der Begriff “der Arbeitnehmer” zu definieren?
6. Welchen Unterschied gibt es zwischen dem Arbeitnehmer und dem Selbstständigen?
7. Wer kann als Arbeitgeber genannt werden?
8. Welche Rechte haben Arbeitgeber?
8. Setzen Sie die Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter und Wen-
dungen:
… grosser Bedeutung … das Personalwesen; Arbeitsrecht … Regelung der Mitbestimmung
der Arbeitnehmer; Schutz … gesundheitlicher und materieler Gefährdung; … der Gestaltung
des Arbeitsrechtes; … staatlicher Hilfe; Regelung der Arbeitsbedingungen … die Gewerk-
schaften; … Form … Tarifverträgern; … die gesamte Unternehmenspolitik; … den Händen
der Eigentümer; die Frage … der Systematik des Arbeitsrechtes; … den Mittelpunkt der Re-
gelungen gestellt werden; … Mitglied einer Gewerkschaft; … individuelle Personen; die
Konzentration … Kapital; … Gewerkschaften geregelt sein.
9. Bilden Sie Ihre Sätze mit den folgenden Wendungen aus dem Text:
die Aktivitäten der betrieblichen Personalwirtschaft; die wichtigen Bestandteile des Arbeitsrech-
tes; das Arbeitnehmerschutzrecht; gesundheitliche und materielle Gefährdung; die Gestaltung
des Arbeitsrechtes; das Mutterschutzgesetz; Zweck dieser Mitbestimmung; benachteiligende
Entscheidungen; die Konzentration vom Kapital; Arbeitsgerichtsbarkeit; beim Individualrecht;
beim Kollektivrecht; als Mitglied einer Gewerkschaft; privatrechtliches Arbeitsverhältnis;
Fremdbestimmung; natürliche und juristische Personen; bezüglich des Inhaltes.
10. Übersetzen Sie ins Deutsche:
1. (Трудовой договор) ist seht wichtig für das Personalwesen.
2. Im Arbeitsvertrag spielen sich verschiedene Aktivitäten der (производственный) Perso-
nalwirtschaft ab.
3. Das Arbeitsrecht soll als Arbeitnehmerschutzrecht (функционировать).
4. (рабочие) müssen vor gesundheitlicher und materieller Gefährdung geschützt werden.
5. Die Arbeitsbedingungen werden von den (профсоюзы) geregelt.
6. Die Aufgabe des Arbeitsvertrags ist die (участие в принятии решений) der Arbeitneh-
mer.
7. Kapital und Entscheidungsbefugnis werden oft in den Händen der (владельцы) von Un-
ternehmen konzentriert.
8. Im Arbeitsvertrag sind (условия труда) deutlich zu klären.
11. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein:
84
Der Arbeitsvertrag
Der Arbeitsvertrag begründet das ____1 und schafft damit die Voraussetzung für die Anwend-
barkeit der übrigen ____2 Regelungen im Rahmen des konkreten Arbeitsverhältnisses. Er legt
die allgemeine Art der Arbeit fest, die der____3 im Betrieb ausführen soll, z.B. Sekretärin, Ma-
schinenschlösser, Programmierer u.a.
Darüber hinaus hat der ____4 nur eine ergänzende Funktion, da der Inhalt des Arbeitsverhältnis-
ses weitergehend duch Gesetze, Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen festgelegt ist. Das bedeu-
tet, dass das Prinzip der _____5, welches zu den Grundpfeilern der ____6 zu zählen ist, im Ar-
beitsvertragsrecht nur mit einer Reihe gravierender Einschränkungen ____7. Hierdurch soll der
____8 des Arbeitnehmers verbessert werden.
Rechtlich betrachtet ist der Arbeitsvertrag ein schuldgerechtlicher Vertrag im Sinne des BGB,
aus dem er hervorgegangen ist; beide ____9 gehen Verpflichtungen ein, damit sie auch ____10
aus dem Vertrag herausleiten können.
a) Schutz
b) Privatrechtsordnung
c) arbeitsrechtlichen
d) Arbeitnehmer
e) Arbeitsvertrag
f) Vertragsfreiheit
g) gilt
h) Vertragsparteien
i) Rechte
j) Arbeitsverhältnis
12. Geben Sie den Inhalt deutsch wieder:
Содержание и структура коллективного договора.
Содержание и структура коллективного договора определяются сторонами. В коллектив-
ный договор могут включаться обязательствами работников и работодателя по следую-
щим вопросам:
– формы, системы и оплата труда;
– выплата пособий, компенсаций;
– занятость, переобучение;
– рабочее время и время отдыха;
– оздоровление и отдых работников и членов их семей;
– соблюдение интересов работников при приватизации государственного и муни-
ципального имущества; другие вопросы, определенные сторонами.
13. a) Sprechen Sie von den Pflichten des Arbeitnehmers und des Arbeitgebers in dem Ar-
beitsvertrag anhand dieser Tabelle:
Er ist wie andere Verträge auch – z.B. Kaufvertrag, Mietvertrag – ein zweiseitiger Vertrag.
Haupt- und Nebenpflichten der beiden Seiten:
Arbeitnehmer Arbeitgeber
Hauptpflichten Arbeitspflicht Zahlung Arbeitsentgelt
Nebenpflichten – Verschwiegenheit – Schutz der Gesundheit
85
– Unbestechlichkeit
– Wettbewerbsverbot (Verbot der Ausü-
bung einer gleichartigen Tätigkeit während
des Arbeitsverhältnisses)
– Überwachungspflicht
( Abwendung von Schaden)
– Gewährung von Erholungsurlaub
– Gleichbehandlung
– Beschäftigung (Verbot einer Suspendierung bei
Fortzahlung des Entgelts)
b) Sprechen Sie von den Nach- und Vorteilen des Arbeitsvertrags der RZD.
Vorteile Nachteile
Vertragsobjekt 1…………..
………………….
1………………….
……………………..
Pflichten und Rechte von Arbeit-
nehmer
1……………….
2………………
…………………….
1…………………..
2………………….
…………………
Pflichten und Rechte von Arbeit-
geber
1……………………..
2……………………
…………………….
1……………………..
2……………………..
……………………….
Regime der Arbeits-und Ruhezeit 1………………………
………………………..
1………………………
…………………………
Arbeitsentgelt 1………………………….
………………………….
1…………………….
…………………………
Veränderung und Auflösung des
Arbeitsvertrags
1…………………………..
…………………………..
1……………………….
…………………….
Типовой трудовой договор с работником филиала иного структурного подразделе-
ния открытого акционерного общества "Российские железные дороги"
(утвержден распоряжением ОАО "РЖД" от 17 августа 2006 г. № 1708р)
"___" _________ 200___ г. № ______
Открытое акционерное общество "Российские железные дороги", именуемое в дальней-
шем "Работодатель", в лице __________________________________________________
(указываются должность руководителя филиала или иного структурного подразделения ОАО "РЖД", его
фамилия, имя, отчество)
действующего на основании Положения о __________________________________
_______________________________________________________________________,
(наименование филиала, структурного подразделения)
с одной стороны, и ___________________________________________________________,
(указываются фамилия, имя, отчество работника)
именуемый(ая) в дальнейшем "Работник", с другой стороны, заключили в соответствии с
Трудовым кодексом Российской Федерации настоящий Трудовой договор о нижесле-
дующем:
1. Предмет Трудового договора
1. По настоящему Трудовому договору Работодатель обязуется предоставить Работнику
работу по обусловленной трудовой функции, обеспечить условия труда, предусмотренные
трудовым законодательством Российской Федерации, нормативными актами Работодате-
ля, своевременно и в полном размере выплачивать Работнику заработную плату. Работник
обязуется лично выполнять определенную настоящим Трудовым договором трудовую
86
функцию, соблюдать правила внутреннего трудового распорядка, другие нормативные
акты Работодателя, а также выполнять иные обязанности, предусмотренные Трудовым
договором, а также дополнительными соглашениями к нему.
2. Работник принимается на работу по должности (профессии):
________________________________________________________________________
(полное наименование в соответствии со штатным расписанием, квалификационными справочниками)
квалификации ___________________________________________________________
(разряд, квалификационная категория)
________________________________________________________________________
(наименование отдела, сектора, цеха, участка и т.д.)
__________________________________________________________________________.
(наименование структурного подразделения, его местонахождение)
3. Настоящий Трудовой договор является договором по основной работе, договором по
совместительству (нужное подчеркнуть).
4. Настоящий Трудовой договор заключен на: ___________________________________
___________________________________________________________________________
(на неопределенный срок, на определенный срок, указать причину заключения срочного договора и харак-
тер предстоящей работы)
5. Дата начала работы ________________________________________________________
6. Условие об испытании при приеме на работу (нужное подчеркнуть):
а) без испытательного срока;
б) с испытательным сроком ___________________________________________________
(продолжительность испытательного срока)
7. Характеристики условий труда, компенсации и льготы работникам за работу в тяже-
лых, вредных и (или) опасных условиях: _________________________________________
____________________________________________________________________________
(указать, если условия труда отклоняются от нормальных, являются тяжелыми, вредными, опасными, что
установлено нормативным правовым актом либо аттестацией рабочего места, проведенной в установленном
порядке)
2. Права и обязанности Работника
8. Работник имеет право:
1) на изменение и расторжение настоящего Трудового договора в порядке и на условиях,
которые установлены Трудовым кодексом Российской Федерации, иными федеральными
законами и настоящим Трудовым договором;
2) предоставление ему работы, обусловленной настоящим Трудовым договором;
3) рабочее место, соответствующее государственным нормативным требованиям охраны
труда и условиям, предусмотренным коллективным договором;
4) своевременную и в полном объеме выплату заработной платы в соответствии со своей
квалификацией, сложностью труда, количеством и качеством выполненной работы;
5) отдых, обеспечиваемый установлением нормальной продолжительности рабочего вре-
мени, сокращенного рабочего времени для отдельных профессий и категорий работников,
предоставлением еженедельных выходных дней, нерабочих праздничных дней, оплачи-
ваемых ежегодных отпусков;
87
6) полную достоверную информацию об условиях труда и требованиях охраны труда на
рабочем месте;
7) профессиональную подготовку, переподготовку и повышение своей квалификации в
порядке, установленном Трудовым кодексом Российской Федерации, иными федераль-
ными законами и нормативными документами ОАО "РЖД";
8) объединение, включая право на создание профессиональных союзов и вступление в них
для защиты своих трудовых прав, свобод и законных интересов;
9) участие в управлении ОАО "РЖД" в предусмотренных Трудовым кодексом Российской
Федерации, иными федеральными законами и коллективным договором формах;
10) ведение коллективных переговоров и заключение коллективных договоров и согла-
шений через своих представителей, а также на информацию о выполнении коллективного
договора, соглашений;
11) защиту своих трудовых прав, свобод и законных интересов всеми не запрещенными
законом способами;
12) разрешение индивидуальных и коллективных трудовых споров в порядке, установ-
ленном Трудовым кодексом Российской Федерации, иными федеральными законами;
13) возмещение вреда, причиненного работнику в связи с исполнением трудовых обязан-
ностей, и компенсацию морального вреда в порядке, установленном Трудовым кодексом
Российской Федерации, иными федеральными законами;
14) обязательное социальное страхование в случаях, предусмотренных федеральными за-
конами;
15) негосударственное пенсионное обеспечение на условиях и в порядке, предусмотрен-
ном Положением о негосударственном пенсионном обеспечении работников ОАО "РЖД".
Работник также имеет иные права, предусмотренные Трудовым кодексом Российской Фе-
дерации, иными федеральными законами, коллективным договором, соглашениями и на-
стоящим Трудовым договором.
9. Работник обязан:
1) добросовестно исполнять свои трудовые обязанности, возложенные на него настоящим
Трудовым договором, должностной инструкцией (инструкционной карточкой), не допус-
кать действий, препятствующих другим работникам исполнять свои трудовые обязанно-
сти;
2) исполнять нормативные документы ОАО "РЖД", распоряжения, а также поручения
вышестоящих и непосредственных руководителей, отданные в пределах их должностных
полномочий; правила внутреннего трудового распорядка, условия заключенного коллек-
тивного договора;
3) соблюдать трудовую дисциплину;
4) выполнять установленные нормы труда;
5) соблюдать требования по охране труда и обеспечению безопасности труда;
6) бережно относиться к имуществу Работодателя (в т.ч. к имуществу третьих лиц, нахо-
дящемуся у Работодателя, если Работодатель несет ответственность за сохранность этого
имущества) и других работников;
88
7) незамедлительно сообщить Работодателю либо непосредственному руководителю о
возникновении ситуации, представляющей угрозу жизни и здоровью людей, сохранности
имущества Работодателя (в т.ч. имущества третьих лиц, находящегося у Работодателя,
если Работодатель несет ответственность за сохранность этого имущества);
8) не разглашать сведения, составляющие государственную, служебную или коммерче-
скую тайну, ставшие известными ему в связи с исполнением своих должностных обязан-
ностей, если Работник допущен в установленном порядке к работе со сведениями, состав-
ляющими государственную и иную охраняемую федеральным законом тайну. Работник
выполняет иные обязанности, предусмотренные Трудовым кодексом Российской Федера-
ции, иными федеральными законами, соглашениями и настоящим Трудовым договором, а
также нормативными документами ОАО "РЖД".
3. Права и обязанности Работодателя
10. Работодатель имеет право:
1) изменять и расторгать Трудовой договор с Работником в порядке и на условиях, уста-
новленных Трудовым кодексом Российской Федерации, иными федеральными законами;
2) вести коллективные переговоры и заключать коллективные договоры;
3) поощрять работника за добросовестный эффективный труд;
4) требовать от Работника исполнения им трудовых обязанностей и бережного отношения
к имуществу Работодателя (в т.ч. к имуществу третьих лиц, находящемуся у Работодате-
ля, если Работодатель несет ответственность за сохранность этого имущества) и других
работников, соблюдения правил внутреннего трудового распорядка, иных нормативных и
распорядительных документов Работодателя.
5) привлекать Работника к дисциплинарной и материальной ответственности в порядке,
установленном Трудовым кодексом Российской Федерации, иными федеральными зако-
нами.
6) принимать локальные нормативные акты;
7) создавать объединения работодателей в целях представительства и защиты своих инте-
ресрв и вступать в них;
8) привлекать при необходимости Работника к выполнению должностных обязанностей за
пределами нормальной продолжительности рабочего времени в соответствии с трудовым
законодательством Российской Федерации. Работодатель осуществляет иные права и
функции, предусмотренные трудовым законодательством Российской Федерации и нор-
мативными документами ОАО "РЖД".
11. Работодатель обязан:
1) соблюдать трудовое законодательство Российской Федерации и иные нормативные
правовые акты, содержащие нормы трудового права, локальные нормативные акты, усло-
вия коллективного договора, соглашений и настоящего Трудового договора;
2) предоставлять Работнику работу, обусловленную настоящим Трудовым договором;
3) обеспечивать безопасность и условия труда, соответствующие государственным нор-
мативным требованиям охраны труда;
4) обеспечивать Работника оборудованием, инструментами, технической документацией и
иными средствами, необходимыми для исполнения им трудовых обязанностей;
89
5) выплачивать в полном размере причитающуюся Работнику заработную плату в сроки,
установленные Трудовым кодексом Российской Федерации, коллективным договором,
правилами внутреннего трудового распорядка;
6) вести коллективные переговоры, а также заключать коллективный договор в порядке,
установленном Трудовым кодексом Российской Федерации;
7) предоставлять представителям работников полную и достоверную информацию, необ-
ходимую для заключения коллективного договора, соглашения и контроля за их выпол-
нением;
8) знакомить Работника под расписку с принимаемыми локальными нормативными акта-
ми, непосредственно связанными с его трудовой деятельностью;
9) своевременно выполнять предписания федерального органа исполнительной власти,
уполномоченного на проведение государственного надзора и контроля за соблюдением
трудового законодательства и иных нормативных правовых актов, содержащих нормы
трудового права, других федеральных органов исполнительной власти, осуществляющих
функции по контролю и надзору в установленной сфере деятельности, уплачивать штра-
фы, наложенные за нарушения трудового законодательства и иных нормативных право-
вых актов, содержащих нормы трудового права;
10) рассматривать представления соответствующих профсоюзных органов, иных избран-
ных работниками представителей о выявленных нарушениях трудового законодательства
и иных актов, содержащих нормы трудового права, принимать меры по устранению выяв-
ленных нарушений и сообщать о принятых мерах указанным органам и представителям;
11) создавать условия, обеспечивающие участие Работника в управлении ОАО "РЖД" в
предусмотренных Трудовым кодексом Российской Федерации, иными федеральными за-
конами и коллективным договором формах;
12) осуществлять обязательное социальное страхование Работника в порядке, установ-
ленном федеральными законами, предоставлять социальные гарантии и льготы в соответ-
ствии с законодательством Российской Федерации, коллективным договором;
13) возмещать вред, причиненный Работнику в связи с исполнением им трудовых обязан-
ностей, а также компенсировать моральный вред в порядке и на условиях, которые уста-
новлены Трудовым кодексом Российской Федерации, другими федеральными законами и
иными нормативными правовыми актами Российской Федерации;
14) исполнять иные обязанности, предусмотренные трудовым законодательством и ины-
ми нормативными правовыми актами, содержащими нормы трудового права, коллектив-
ным договором, соглашениями, локальными нормативными актами и настоящим Трудо-
вым договором.
4. Режим рабочего времени и времени отдыха
12. Режим рабочего времени устанавливается в соответствии с правилами внутреннего
трудового распорядка и коллективным договором.
________________________________________________________________________
(иной режим рабочего времени)
13. Продолжительность рабочего времени (выбрать нужное):
а) нормальная продолжительность рабочего времени (не более 40 часов в неделю);
90
б) продолжительность рабочего времени для работающих по совместительству (статья
284 Трудового кодекса Российской Федерации);
в) сокращенная продолжительность рабочего времени (в соответствии со статьями 92 и 94
Трудового кодекса Российской Федерации);
г) неполный рабочий день: _____________ часов, ____________________;
(указать начало и окончание рабочего дня)
д) неполная рабочая неделя ________________________ (указать дни недели)
14. Работнику устанавливается оплачиваемый ежегодный отпуск продолжительностью:
основной __________ календарных дней, дополнительный _______ календарных
дней, __________________________________________________________________
(вид и основание предоставления дополнительного отпуска)
15. Отпуск предоставляется Работнику в течение календарного года в соответствии с гра-
фиком отпусков.
5. Оплата труда
16. За выполнение обязанностей, предусмотренных настоящим Трудовым договором, Ра-
ботнику устанавливается:
1) должностной оклад / тарифная ставка в размере ___________________ (рублей ежеме-
сячно/рублей в час) с последующей индексацией в соответствии с коллективным догово-
ром;
2) надбавка (доплата) (выбрать нужное, указать размер):
а) за тяжелую работу, работу с вредными и (или) опасными и иными особыми условиями
труда;
б) за разъезной характер работы;
в) обусловленная региональным регулированием оплаты труда;
г) за непрерывный стаж работы в районах Крайнего Севера и приравненных к ним мест-
ностям;
д) иные, предусмотренные Трудовым кодексом Российской Федерации, нормативными
документами ОАО «РЖД»;
3) выплаты компенсационного и стимулирующего характера согласно соответствующему
положению об оплате труда;
4) премии за основные результаты хозяйственной деятельности согласно соответствую-
щему положению о премировании;
5) единовременные премии за выполнение особо важных производственных заданий ра-
зового характера по распоряжению Работодателя;
6) иные выплаты, предусмотренные коллективным договором и (или) нормативными до-
кументами ОАО "РЖД".
6. Изменение и расторжение Трудового договора, разрешение споров
17. Каждая из сторон настоящего Трудового договора вправе ставить перед другой сторо-
ной вопрос о его изменении. Изменения оформляются дополнительным соглашением к
настоящему Трудовому договору и подписываются обеими сторонами.
18. Настоящий Трудовой договор может быть расторгнут по основаниям, предусмотрен-
ным законодательством Российской Федерации.
91
19. Споры, возникающие в связи с неисполнением или ненадлежащим исполнением на-
стоящего Трудового договора, разрешаются в порядке, предусмотренном законодательст-
вом Российской Федерации.
7. Иные условия Трудового договора
20. В соответствии с законодательством Российской Федерации ведется трудовая книжка
Работника, которая хранится у Работодателя.
21. Настоящий Трудовой договор составлен в двух экземплярах, по одному для каждой из
сторон, причем оба экземпляра имеют одинаковую силу.
22. В части, не предусмотренной настоящим Трудовым договором, стороны руково-
дствуются законодательством Российской Федерации, уставом ОАО "РЖД", Положением
о ________________________________________________________________________
____________________________________________________________________________
(наименование филиала, структурного подразделения)
и иными нормативными документами ОАО "РЖД".
8. Адреса сторон
Открытое акционерное общество "Российские железные дороги" 107174, г. Москва,
ул. Новая Басманная, д. 2
(полное наименование филиала, иного структурного подразделения ОАО РЖД", его адрес)
Работник ___________________________________________________________
(фамилия, имя, отчество)
Паспорт __________________ выдан ___________________________________
(кем выдан, дата и место выдачи)
Домашний адрес _____________________________________________________
Телефон ____________________________________________________________
(служебный, домашний)
Трудовой договор подписан:
От Работодателя ____________________ Работник __________________
(Ф.И.О.) (Ф.И.О.)
Подпись ____________________________ Подпись ___________________
"___" _________ 200__ г. "___" _________ 200__ г.
М.П.
С должностной инструкцией, правилами внутреннего трудового распорядка, положением
об оплате труда, положением о премировании, коллективным договором, перечнем инфор-
мации, составляющей коммерческую тайну ОАО "РЖД", Инструкцией о порядке обраще-
ния с информацией, составляющей коммерческую тайну в ОАО "РЖД", Положением о не-
государственном пенсионном обеспечении работников ОАО "РЖД" ознакомлен.
Трудовой договор на руки получил.
"___" _________ 200__ г. И.О. Фамилия __________________
(личная подпись)
14. Überprüfen Sie in den unten genannten Fällen, welche Verpflichtungen der Arbeitgeber
eingeht, und was er von einem Arbeitnehmer verlangen kann, ob eventuell gesetzliche Rege-
lungen oder Vorschriften nicht beachtet worden sind.
92
Frank Messerschmidt ist Vorsitzender des Betriebsrats in der Bürodesign GmbH. In dieser
Funktion hat er häufig Konflikte mit der Geschäftsleitung. In den letzten vier Wochen traten u. a.
die folgenden Probleme auf:
15. a) Anhand des Musters beenden Sie mit Ihrem Gesprächspartner die Auseinandersetzung.
Muster für Auseinandersetzung
Etappen Gesprächspartner A Gesprächspartner B
1. Äussern Sie Ihre Meinung zu
dem Problem
Ich bin sicher, dass nur der Arbeit-
geber im Gegensatz zum Arbeit-
nehmer vollberechtigt im Arbeits-
prozess ist und der Arbeitnehmer
dagegen vollverpflichtet ist.
2. Begründen Sie Ihre Meinung
( Geben Sie die Daten oder die Zita-
te an)
Es gibt viele Menschen in unserem
Lande, die mir zustimmen. Lassen
Sie mich einen Arbeitsvertrag zitie-
ren, damit Sie sich überzeugen,
dass es wirklich so ist. Hier han-
delt sich um …. …………..
3. Äussern Sie die Gegenmeinung
darüber und begründen Sie diese.
Der Arbeitgeber ist nicht vollbe-
rechtigt. Andererseits kann man
die Analyse vieler Arbeitsveträge
anführen, die bestätigt, dass eben
der Arbeitgeber die Arbeitsverhält-
nisse im Betrieb bestimmt.
- Mitarbeiter Lehmann ist wegen mangelnder Leistung gekündigt worden. Er bittet Herrn
Messerschmidt, sich noch einmal für ihn bei der Geschäftsleitung einzusetzen, da er
schwer behindert ist und nur schwer eine neue Stelle finden kann.
- In der Verkaufsabteilung herrscht zurzeit grosse Personalnot. Zwei Mitarbeiter sind in
Urlaub, zwei weitere wegen Grippe für mehrere Tage krank gemeldet. Herr Stam, der Ab-
teilungsleiter Absatz, bittet daher die Auszubildende Elke Grau, am nächsten Montag nach
ihrem langen Berufsschultag um 13:00 Uhr zur Arbeit zu erscheinen. Elke Grau verwei-
gert dies, da sie am Nachmittag des Berufsschultages Hausaufgaben zu erledigen
habe. Daraufhin sagt Herr Stam:
„Dann müssen Sie eben an den nächsten beiden Tagen jeweils zwei Stunden länger
bleiben!“
- Frau Sonja Gerke ist schwanger und beschwert sich darüber, dass sie immer die schwe-
ren Akten aus dem hohen Aktenschrank herausheben muss. Sie bittet Herrn Cremer, dafür
zu sorgen, dass Ihr bei Bedarf die entsprechenden Akten an ihren Schreibtisch gebracht
werden.
93
4. Widerlegung (Sie zeigen, wo sich
Ihr Gesprächspartner irrt)
Wenn es so ist, dann es kein Ar-
beitsrecht und Sozialrecht gäbe.
Haben Sie keinen Arbeitsvetrag mit
Rechten und Pflichten sowohl von
Arbeitgeber als auch von Arbeit-
nehmer gesehen?
5. Geben Sie Ihrem Gesprächspart-
ner in einer beliebigen Frage nach
und – erwidern Sie darauf.
Ich muss zugeben, dass ich so was
gesehen habe. Aber ich habe auch
viele Beschwerde von Arbeitneh-
mer in bezug auf Arbeitgeber ge-
hört. Denken Sie, haben diese kei-
nen Grund, Vorwürfe zu machen?
Vielleicht glauben Arbeitnehmer,
dass sie manche ihre Rechte von der
Seite der Arbeitgeber her entnom-
men werden. Das kann sein, aber …
6. Beenden Sie die Auseinanderset-
zung, indem Sie die Tatsachen ein-
schätzen und die Beweise zusam-
menfassen.
Zusammenfassend kann ich sagen,
dass solche Dinge leider oft in unse-
rem Lande passieren. Dazu gibt es
viele Beweise.
Die meisten Beschwerde und solche
Beweise sind leicht zu erklären:
Arbeitnehmer wollen mehr Geld für
ihre Arbeit bekommen und Arbeit-
geber wollen mehr Gewinn aus dem
Betrieb erhalten. In grossem und
ganzem vertrete ich die Auffassung,
dass es dazu nur subjektive Beweise
gibt.
b) *
Setzen Sie mit Ihrem Gesprächspartner mit dem Problem von der Teilzeitarbeit (oder von
den vorgeschlagenen problematischen Stuationen aus Übungen) auseinander.
Recht auf Teilzeit:Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, Überstunden abzubauen
"Teilzeitarbeit". Dieses Wort löst bei vielen Arbeitgebern eine Gänsehaut aus. Vor allem, weil
die Bundesregierung den Anspruch auf eine Teilzeitbeschäftigung zum Gesetz gemacht hat.
Seitdem rennen in vielen Betrieben die Mitarbeiter die Türen des Personalbüros ein und verlan-
gen eine Verkürzung ihrer Arbeitszeit. Viele Arbeitgeber glauben, diesen Wunsch widerspruchs-
los befolgen zu müssen. "Steht schließlich im Gesetz", ist vor allem in kleineren Betrieben die
resignierende Antwort vieler Personalverantwortlicher. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Als
Arbeitgeber haben Sie durchaus die Möglichkeit, den Teilzeitwunsch eines Mitarbeiters abzu-
lehnen. Auch das steht im Gesetz!
Und zwar in § 8 Absatz 4 Satz 1 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Dort steht, dass Sie
als Arbeitgeber dem Wunsch von Mitarbeitern nach einer Verringerung der Arbeitszeit zustim-
men müssen. Was aber nicht selten von Arbeitgebern oder Personal-Abteilungen entweder über-
sehen oder unterschätzt wird, ist ein kleiner Zusatz in der gesetzlichen Vorschrift. Dieser lautet:
"soweit nicht betriebliche Gründe entgegenstehen".
Kleiner Satz, große Wirkung! In diesen 5 Worten verbirgt sich nämlich Ihre Chance als Arbeit-
geber, dem Teilzeitwunsch eines Mitarbeiters mit einem Kopfschütteln zu begegnen. Mit einem
triftigen betrieblichen Grund können Sie also die Verringerung der Arbeitszeit eines Mitarbeiters
verhindern, obwohl dieser eine solche wünscht. Ein solcher betrieblicher Grund liegt insbeson-
dere vor, wenn die verlangte Reduzierung der Arbeitszeit die Organisation, den Arbeitsablauf
oder die Sicherheit in Ihrem Betrieb wesentlich beeinträchtigt oder unverhältnismäßige Kosten
94
verursacht werden. Eine Formulierung, bei der schnell klar wird, dass sich zwangsläufig die Ar-
beitsgerichte damit beschäftigen müssen, wann ein solcher Grund tatsächlich vorliegt, und wann
nicht.
Dies tat jetzt auch das Bundesarbeitsgericht (BAG): Auf die Klage eines Mitarbeiters, dass der
vom Arbeitgeber gegen seinen Teilzeitwunsch vorgebrachte betriebliche Grund unzureichend
sei, mussten schließlich die höchsten deutschen Arbeitsrichter in Erfurt entscheiden, nachdem
das zuständige Arbeitsgericht und das Münchener Landesarbeitsgericht unterschiedlicher Auf-
fassung gewesen waren.
Der Facharbeiter war an seinen Arbeitgeber herangetreten und hatte diesen um eine Verringe-
rung seiner wöchentlichen Arbeitszeit von 35 auf 21 Stunden gebeten, weil er sich mehr um sei-
ne Kinder kümmern und seiner Frau eine Teilzeitbeschäftigung ermöglichen wolle. Doch der
Arbeitgeber schüttelte den Kopf. Wenn er dem Wunsch nachgebe, so erklärte der bayerische
Chef, müsse er für die Arbeitszeit, die sein Facharbeiter weniger arbeiten wolle, eine Ersatzkraft
einstellen.
Grundsätzlich ein schlechter Grund, mit dem der Arbeitgeber versuchte, den Wunsch seines Mi-
tarbeiters nach einer Reduzierung seiner Arbeitszeit abzulehnen. Denn viele Arbeitsgerichte ha-
ben in der Zwischenzeit entschieden, dass es Arbeitgebern zumutbar ist, für die ausfallende Ar-
beitszeit eine neue Teilzeitkraft einzustellen. Die Gerichte sehen hierin keine unverhältnismäßi-
gen Kosten und auch keine Störung der betrieblichen Ordnung.
Der bayerische Arbeitgeber konnte glaubhaft versichern, dass eine Teilzeitkraft, mit der er die
ausfallende Arbeitszeit seines Facharbeiters ausgleichen könne, nicht zu finden sei. Doch der
Anwalt des Arbeitnehmers ließ nicht locker: In diesem Fall müsse der Arbeitgeber eben eine
Vollzeitkraft einstellen und die in seinem Betrieb regelmäßig anfallenden Überstunden abbauen.
Muss er aber nicht, wie das Bundesarbeitsgericht jetzt entschied: Dem höchsten deutschen Ar-
beitsgericht ging diese Forderung nun doch zu weit. Die Bundesrichter hoben deswegen ein Ur-
teil des Landesarbeitsgerichts München wieder auf, das dem Facharbeiter noch Recht gegeben
hatte.
Bundesarbeitsgericht – Urteil vom 09. Dezember 2003 – 9 AZR 16/03
16. Machen Sie ein Projekt zum Thema „ Arbeitsvertrag“/*“Arbeitsverhältnisse“
Test zur Selbstkontrolle 7
Wählen Sie die richtige Antwort:
1. Arbeitsrecht ist … grosser Bedeutung für das Personalwesen.
a) über; b) von; c) in; d) auf.
2. Die … der betrieblichen Personalwirtschaft spielen sich im Arbeitsrecht ab.
a) Grundlagen; b) Bestimmungen; c) Regelungen; d) Aktivitäten.
3. Das Arbeitsrecht … als Arbeitnehmerschutzrecht.
a) bestimmt; b) fungiert; c) regelt; d) plant.
4. … haben Arbeitnehmer vor gesundheitlicher und materieller Gefährdung zu schützen.
a) Arbeiter; b) Arbeitgeber; c) Gesetzgeber; d) Mitarbeiter.
95
5. Gewerkschaften und Arbeitsverbände müssen die … regeln.
a) Arbeitsrecht; b) Arbeitsteilung; c) Abteilung; d) Arbeitsbedingungen.
6. … schützt den Arbeitnehmer vor ihn benachteiligenden Entscheidungen des Arbeitgebers.
a) Arbeitsrecht; b) Mutterschutzgesetz; c) Gewerkschaften; d) Mitbestimmung.
7. Die Konzentration von Kapital und Entscheidungsbefugnis in den Händen der … der Unter-
nehmung verursachen die Korrektur des Arbeitsrechtes.
a) Arbeitgeber; b) Arbeitnehmer; c) Gesetzgeber; d) Eigentümer.
8. Der Staat definiert ein Mindestrahmen, der durch einzelne … nicht umgegangen werden kann.
a) Gesetz; b) Arbeitsrecht; c) Arbeitsverträge; d) Verträge.
9. Beim … stehen die Arbeitnehmer und die Arbeitgeber als individuelle Personen im Mittel-
punkt.
a) Arbeitsrecht; b) Arbeitsschutzrecht; c) Individualarbeitsrecht; d) Kollektivarbeitsrecht.
10. … ist ein Mitglied einer Gewerkschaft bzw. Arbeitnehmerschaft in einem Betrieb.
a) Arbeiter; b) Arbeitgeber; c) Mitarbeiter; d) Arbeitnehmer.
11. Laut des Arbeitsvertrags soll der Arbeitnehmer die allgemeine Art der Arbeit im Betrieb … .
a) ausführen; b) bekommen; c) fungieren; d) flankieren.
12. Das Prinzip der Vertragsfreiheit ist zu den Grundpfeilern des … zu zählen.
a) Arbeitsrechts; b) Kollektivarbeitsrechts; c) Privatrechtsordnung; d) Arbeitsvertragsrechts.
13. Der Inhalt des Arbeitsverhältnisses wird … Gesetze, Tarife festgelegt.
a) von; b) mit; c) in; d) durch.
14. Dem Arbeitnehmer ist die Ausübung einer gleichartigen Tätigkeit während des … verboten.
a) Arbeitsrecht; b) Arbeitsvertrag; c) Arbeitsverhälnisses; d) Arbeitsbedingungen.
15. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, … zu zahlen.
a) Miete; b) Arbeitsentgelt; c) Zuwendung; d) Zuschüsse.
Leistungstest
I. Finden Sie die entsprechenden russischen Äquivalente zu den deutschen Wendungen:
1) als Teil der gesamten Unternehmenspolitik gelten a) зависеть от качества
2) zwischenmenschliche Beziehungen b) по принципу разделения труда
3) die Formulierug der Entscheidungsmodelle c) выявление профессиональной квалификации
4) alle zur Steuerung eines Unternehmens notwendigen
Aufgaben
d) физические и юридические лица
5) nach dem Prinzip der Arbeitsteilung e) заниматься задачами производства, исследования
и развития
6) über Kompetenz und Wissen verfügen f) действовать гибко
7) flexibel handeln g) являться частью всей (общей) политики предпри-
ятия
8) gesetzlich vorgeschriebene Zuwendung h) располагать знаниями и компетенцией
9) natürliche und juristische Personen i) предписанные законом пособия
10) Ergründung der fachlichen Qualifikation j) социальные стороны управления
11) von der Qualität anhängen k) взаимодействие между управляющим и подчи-
ненным
96
12) die Interaktion zwischen dem Vorgesetzten und
dem Geführten
l) формулирование модели принятия решения
13) eine zielorientierte Planung m) все задачи, необходимые для управления пред-
приятием
14) sich mit den Aufgaben der Produktion, Forschung
und Entwicklung befassen
n) межличностые отношения
15) die sozialen Seiten der Leitung o) целенаправленное планирование
II. Finden Sie die Synonympaare:
1) Unterlagen, die a) Pflege, die
2) Wirtschaft, die b) der leitende Angestellte
3) fungieren c) Verkauf, der
4) Fürsorge, die d) Führung, die
5) Führungskraft, die e) Papiere, die
6) Vertrieb, der f) Verkehr, der
7) Leitung, die g) Ökonomik, die
8) Kommunikation, die h) Kollege, der
9) Mitarbeiter, der i) zunehmen
10) steigern j) funktionieren
III. Setzen Sie die richtige Präposition ein:
1) Anleitung … Menschen a) zu
2) … Konflikten kommen b) auf
3) Beziehungen … anderen Abteilungen c) in
4) sich … die Grundmodelle zurückführen d) zu
5) … einem beliebigen Wirtschaftszweig e) bei
6) … der Entscheidung der Probleme f) nach
7) … Befriedigung der Bedürfnisse streben g) von
8) die Wahl … Zielen und Entscheidungen h) unter
9) …den Führungsaufgaben fertig sein i) von
10) … Zeitdruck j) mit
IV. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein:
Managerentlohnung
Die hohe ________1 von Managern wird vielfach öffentlich und kritisch diskutiert: Manager
seien für den Abbau von Arbeitsplätzen und Entlassungen von Mitarbeitern _______2 und da-
nach werde ihnen auch noch das _______3 erhöht. Dementgegen wird von anderer Seite auch
die Meinung vertreten, dass Manager eine hohe Verantwortung tragen und die Gehälter (ledig-
lich) dieses berücksichtigen. Aber natürlich wird das von______4 bezogene Entgelt durch den
Marktwert ihrer Arbeit mitbestimmt. Für hoch qualifizierte ______5 wird auch aus diesem
Grund sehr viel bezahlt, denn man erhofft sich mit ihrer Arbeitskraft zusätzlichen Unterneh-
menserfolg, der ihren Preis rechtfertigt. Kostensenkungen, wie sie beispielsweise auch durch
_______6 erreicht werden können, tragen in vielen Fällen durchaus zu dem wirtschaftlichen Er-
folg eines Unternehmens bei.
Nach einer Umfrage des DGB finden 83 Prozent der befragten Personen die Managergehälter
der DAX-Unternehmen zu hoch. Der Deutsche ________7 hat angekündigt, die Regeln für die
97
Managerentlohnung verschärfen zu wollen. Zum Thema Maximallohn haben sich in der Bundes-
republik Deutschland verschiedene Bundespolitiker _______8 geäußert.
Von Peter Drucker gibt es das berühmte Zitat aus dem Jahre 1984, dass ein Manager – einer
Non-Profit-Organisation – nur das Zwanzigfache des schlechtbezahltesten _______9 verdienen
solle, "a company's CEO should make no more than 20 times the salary of its lowest-paid wor-
ker."
In der Schweiz erreichte die Debatte um Managerlöhne ihren Höhepunkt mit der Lancierung der
eidgenössischen Volksinitiative 'gegen die Abzockerei', die am 31. Oktober 2006 im Schweizer
Bundesblatt veröffentlicht wurde. Diese Initiative befindet sich zurzeit im Unterschriftensta-
dium. Die _____10 will sehr hohe Managerlöhne durch eine Gesetzesänderung unterbinden, in-
dem sie – nebst anderen Bestimmungen – die Generalversammlung in kotierten Schweizer Ak-
tiengesellschaften befähigt, die Gesamtvergütungen der Verwaltungsrats- und Geschäftslei-
tungsmitglieder zu bestimmen.
a) Gehalt
b) Manager
c) Führungskräften
d) Gewerkschaftsbund
e) Arbeiters
f) Initiative
g) Entlohnung
h) verantwortlich
i) öffentlich
j) Mitarbeiterentlassungen
98
Deutsch-Russisches Wörterbuch
Aa
Akkordlohn, der сдельная (аккордная) заработная плата
Altersversorge, die обеспечение старости, обеспечение по старости
Antragssteller, der заявитель, проситель, ходатайствующий, автор
предложения
Arbeitgeberverband, der союз (объединение) предпринимателей
Arbeitnehmer, der работающий по найму
Arbeitsbewertung, die классификация труда (работы); оценка труда, оцен-
ка работы
Arbeitsdirektor, der заместитель директора завода по вопросам труда
Arbeitseinstellung, die 1. прекращение работы, забастовка
2. отношение к труду
Arbeitsentgelt, das 1. вознаграждение, оплата за труд
2. оплата труда
Arbeitsgerichtsbarkeit, die юрисдикция судов по трудовым делам, подсудность
трудовых дел
Arbeitsgestaltung, die организация труда
Arbeitskräftebestand, der численность работников
Arbeitsleistung, die 1. производительность труда
2. трудовое достижение
3. техн. мощность
Arbeitsmarkt, der рынок труда (рабочей силы)
Arbeitsproduktivität, die производительность труда
Arbeitsrecht, das трудовое право
Arbeitsteilung, die разделение труда
Arbeitsvertrag, der трудовой договор
Arbeitsvorgang, der производственный процесс, трудовой процесс, ра-
бочий процесс, процесс труда
Arbeitszeit, die рабочее время
Arbeitszeitordnung, die положение, регламентирующее продолжительность
рабочего дня
Assessment-Center (Zenter), das оценочный центр (пункт с группой арбитров, ре-
шающий вопрос о профессиональной пригодности
кандидатов с помощью тестов)
Aufgabenträger, der исполнитель
Aushilfe, die 1. временная помощь
2. временная работа, подсобная работа.
3. временный работник, временная подсобная сила
Bb
Beauftragte, der уполномоченный, доверенное лицо
Befugnis, die полномочие, компетентность
Beratungsunternehmen, das консультативное предприятие
Berichtwesen, das отчетность, система государственной отчетности
Berufsbild, das описание (характер) какой-либо профессии
Beschäftigte, der/die занятые, работающие люди, служащие (какого-либо
предприятия)
Beschäftigungszeit, die часы работы
99
Beschwerdeführer, der жалобщик
Betriebsklima, das атмосфера (климат) на предприятии (производстве)
Betriebsrat, der 1. производственный совет
2. член производственного совета
Betriebswirtschaftslehre, die наука об организации производства; экономика и
организация производства (наука)
Brainworker, der работник умственного труда
Bruttoinlandsprodukt, das валовый внутренний продукт (ВВП)
Business Reeigineering, der реинжиниринг предприятия, реверсная технология
Cс
Coaching, der 1 .кураторство, инструктирование, наставничество
2. метод обучения без отрыва от производства, где
производственный руководитель сам контролирует
подчиненного и помогает ему освоить
необходимые знания
Customer-Relationship-Management, das управление связями с заказчиками
Dd
Dienstleister, der лицо или предприятие, оказывающее услуги
Direktversicherung, die прямое страхование предприятием жизни наемного
рабочего
Durchlaufzeit, die непрерывный срок работы
Ee
eigenständig самостоятельный, независимый
Eigentümer, der собственник, владелец
Eigenverantwortung, die личная ответственность
Einarbeitungszeit, die период приобретения трудовых навыков
Entgelt, das вознаграждение, возмещение
Entlassung, die увольнение, отчисление, отставка, отстранение от
работы
Entscheidungsträger, der носитель (субъект) права принятия решения
Erwerbsleben, das трудовая деятельность
etablieren 1. учреждать, основывать фирму
2. sich устраиваться в качестве кого-либо, откры-
вать дело (практику)
evaluieren оценивать, составлять рейтинг, аттестовывать
Ff
Fachabteilung, die отраслевой отдел (например, в плановой комиссии)
Facharbeiter, der квалифицированный рабочий специалист
Fachkompetenz, die специальная компетенция
Fachvertreter, der специалист
Fehlzeiten, pl время отсутствия на рабочем месте в рабочее время
Fertigkeit, die навык, сноровка, ловкость
Fluktuation, die текучесть рабочей силы
100
Fortbildung, die повышение квалификации, усовершенствование,
дальнейшее развитие
Free lancer (freier Mitarbeiter), der 1. частное лицо, действующее не в интересах какой-
либо организации
2. человек, не придерживающийся ни одной из из-
вестных концепций в сфере деятельности
Führungsfunktion, die функция управления
Führungskraft, die руководящий работник
Fürsorgepflicht, die обязанность предпринимателя соблюдать интересы
работника (напр. обеспечивать безопасность труда,
охрану прав личности, сохранность личных вещей
работника)
Gg
Geführte, der подчиненный
Gehalt, das оклад, жалование, заработная плата (служащих)
Gehaltabrechnung, die начисление (расчет) заработной платы
Gesamtleitung, die общее руководство
Geschäftsführer, der управляющий, администратор
Geschäftsleitung, die 1. руководство фирмы
2. руководство фирмы (процесс)
Gewerkschaft, die профессиональный союз, профсоюз
Hh
Handlungskraft, die 1. способность действовать
2. работник
Hands-on-Management, das практический менеджмент
Humankapital, das человеческий капитал (трудовые ресурсы, включая
знания, квалификацию, опыт
Ii
Ideenbörse, die биржа (банк) идей
Ideenfindung, die поиск идей, нахождение идей
Ideenmanagement, das менеджмент идей
Infrastruktur,die инфраструктура (комплекс отраслей хозяйства, об-
служивающих производственные и непроизводст-
венные сферы народного хозяйства)
Jj
Jobbörse, die биржа труда
Joint venture, das совместное предприятие
Kk
Kaderfluktuation, die текучесть кадров
Kompetenzmanagement, das компетентностный менеджмент
Kompetenzträger, der человек, обладающий компетенцией
Krisenmanagement, das управление кризисной ситуацией, антикризисный
менеджмент
101
Kündigung, die объявление, предупреждение, уведомление (об
увольнении с работы, отказе от работы, о расторже-
нии договора)
Ll
Laufzeit, die срок действия
Lean-Management, das рациональная структура управления предприятием
Leiter, der руководитель, заведующий, управляющий
Lohnabrechnung, die 1. расчет заработной платы
2. расчетно-денежная ведомость
Lohnfortzahlung, die сохранение заработной платы (на время болезни)
Lower-Managenent, das менеджмент низшего звена
Mm
Management, das 1. организация, устройство (чего-либо)
2. менеджмент, управление производством
Managementtechnik, die техника (технолоия) управления
Middle-Management, das менеджмент среднего звена, среднее звено управле-
ния
Mitarbeiter, der сотрудник, работник (того же учреждения)
Mitarbeiterschulung, die обучение сотрудников
Nn
Nachwuchskraft, die молодой работник (специалист)
Nebentätigkeit, die работа по совместительству
Nutzeffekt, der 1. кпд
2. эффективность,
3. эффект, польза, результат
Oo
Ökonomie, die 1.экономия, бережливость
2. экономика, хозяйство
Organisationsstruktur, die организационная структура, структура организации
Outsourcing, das аутсорсинг, образование из части фирмы самостоя-
тельного предприятия
Pp
People Skills, pl навыки людей
Personalakte, die личное дело, папка с документами
Personalarbeit, die работа с личным составом
Personalauswahl, die подбор кадров
Personalbedarf, der потребности в рабочей силе
Personalbeschaffung, die (Recruitment) привлечение рабочей силы
Personaleinsatz, der (оптимальная) расстановка кадров по рабочим мес-
там
Personalentlassung, die увольнение рабочей силы
102
Personalentwicklung, die повышение квалификации кадров; мероприятия по
повышению квалификации персонала; динамика
профессионального роста
Personalfreisetzung, die 1. высвобождение рабочей силы
2. сокращение кадров
Personalführung, die управление персоналом
Personalkontroller, der контроллер (ревизор) по кадровым вопросам
Personalkosten, pl расходы по содержанию персонала (предприятия)
Personalmanagement, das управление персоналом, работа с персоналом, кад-
ровый менеджмент
Personalmanager, der менеджер по персоналу
Personalplanung, die планирование мер кадровой политики
Personalpolitik, die кадровая политика
Personalprozess, der процесс расстановки кадров
Personalwesen, das/Personalwirtschaft, die кадровая служба; управление кадрами; работа с кад-
рами; кадровое хозяйство
Personalzugang, der новое поступление кадров, кадровый прирост
Qq
Qualifikation, die квалификация
Quotient, der 1. частное
2. индекс, показатель
Rr
Relation, die отношение, взаимосвязь, соотношение
Rentabilität, die рентабельность, доходность, выгодность, прибыль-
ность
Reporting, das отчетность
Ss
Sachbearbeiter, der ответственный исполнитель, референт, лицо, ответ-
ственное за определенный участок работы
Schlüsselqualifikation, die ключевая квалификация
Selbstständige, der лица, работающие не по найму (в том числе свобод-
ных профессий), лица, занятые собственным бизне-
сом
Shareholder-Value, das ценность акционера для компании
Sozialversicherung, die социальное страхование
Stammpersonal, das постоянный (кадровый) состав
Stellenanschreibung, die объявление, конкурс на замещение вакантной долж-
ности
Stellenanzeige, die объявление (в газете) о найме на работу
Stellenbeschreibung, die должностная инструкция, описание рабочего зада-
ния, характеристика выполняемой работы
Stellenbesetzung, die замещение должностей
103
Tt
Tätigkeitsdauer, die трудовой стаж
Tarifvertrag, der коллективный договор (ФРГ)
Teamarbeit, die работа в команде, коллективная работа, коллектив-
ное достижение
Teilzeitarbeit, die работа с неполным рабочим днем
Top-Management, das менеджмент верхнего звена
Uu
Überstunden, pl сверхурочные часы, сверхурочное время, овертайм
Umzugsbeihilfe, die подъемные денежные средства
Unternehmungsverband, der предпринимательский союз
Urteilsfähigkeit, die компетентность, способность судить
Vv
Versetzung, die перевод на новую должность (новое место работы),
перемещение по службе
Verwaltung, die 1. управление, заведование
2. администрация, управление; управление (орган)
Vorgabezeit, die запланированное (заданное, намеченное) время (на
выполнение работы)
Vorgesetzte, der/die начальник, шеф
Vorschrift, die предписание, положение, инструкция
Ww
Wettbewerbsfähigkeit, die конкурентоспособность
Wohlständigkeit, die благотворительность
Zz
Zielerreichung, die достижение целей
zusammenarbeiten сотрудничать
Zuständigkeit, die компетентность, принадлежность к чему-либо
zwischenmenschlich межличностный
Zwischenprodukt, das промежуточный продукт, полупродукт, полуфабри-
кат
Schlüssel
Lektion 1
Übung 4
1-e; 2-f; 3-g; 4-i; 5-j; 6-d; 7-a; 8-b; 9-h; 10-c.
Übung 5
1-c; 2-d; 3-f; 4-a; 5-b; 6-e; 7-I; 8-h; 9-j; 10-g
Übung 12
1-f; 2-i; 3-e; 4-a; 5-h; 6-g; 7-c; 8-j; 9-d; 10-b.
Test zur Selbstkontrolle 1
1- b; 2-c; 3-c; 4-d; 5-a; 6-c; 7-c; 8-c; 9-d; 10-d; 11-d; 12-b; 13-a; 14-b; 15-b
Lektion 2
104
Übung 4
1-g; 2-h; 3-e; 4-a; 5-b; 6-c; 7-d; 8-f; 9-j; 10-i.
Übung 5
1-d; 2-h; 3-e; 4-a; 5-f; 6-b; 7-c; 8-j; 9-g; 10-i
Übung 11
1-f; 2-i;3-b; 4-e; 5-a; 6-h; 7-d; 8-c; 9-j; 10-g.
Test zur Selbstkontrolle 2
1- a; 2-d; 3-a; 4-d; 5-c; 6-d; 7-b; 8-b; 9-c; 10-b; 11-c; 12-b; 13-a; 14-c; 15-a
Lektion 3
Übung 4
1-j; 2-a; 3-i; 4-b; 5-c; 6-e; 7-g; 8-f; 9-h; 10-d.
Übung 5
1-b; 2-i; 3-d; 4-a; 5-j; 6-c; 7-e; 8-h; 9-f; 10-g
Übung 12
1-d; 2-i; 3-a; 4-h;5- b; 6-c; 7-f; 8-e; 9-j; 10-g.
Test zur Selbstkontrolle 3
1- a; 2-d; 3-d; 4-b; 5-c; 6-d; 7-a; 8-b; 9-b; 10-c; 11-c; 12-a; 13-a; 14-c; 15-a
Lektion 4
Teil A
Übung 4
1-c; 2-e; 3-a; 4-b; 5-d
Übung 5
1-d; 2-a; 3-b; 4-e; 5-c; 6-f; 7-h; 8-g
Teil B
Übung 4
1-d; 2-c; 3-a; 4-b; 5-e
Übung 5
1-a; 2-b; 3-d; 4-e; 5-c.
Übung 13
1-f; 2-a; 3-g; 4-i; 5-j; 6-h; 7-c; 8-d; 9-e; 10-b.
Teil C
Übung 4
1-b; 2-c; 3-a; 4-c; 5-d
Übung 5
1-e; 2-f; 3-g; 4-d; 5-j; 6-h; 7-b; 8- i; 9-c; 10-a
Übung 12
1- b; 2 – g; 3-d; 4-a; 5-e; 6-c; 7-j; 8-f; 9-i; 10-h.
Test zur Selbstkontrolle 4
1- a; 2-d; 3-d; 4-b; 5-c; 6-d; 7-a; 8-b; 9-b; 10-c; 11-c; 12-a; 13-a; 14-c; 15-b
Lektion 5
Übung 3
1-b; 2-e; 3-g; 4-i; 5-j; 6-d; 7-c; 8-f; 9-a; 10-h.
Übung 4
1-g; 2-h; 3-f; 4-b; 5-a; 6-c; 7-d; 8-e.
Übung 11
1-c; 2-g; 3-a; 4-e; 5-b; 6-j; 7-f; 8-h; 9-d; 10-i.
Test zur Selbstkontrolle 5
1-b; 2-c; 3-a; 4-a; 5-c; 6-d; 7-b; 8-a; 9-d; 10-b; 11-a; 12-d; 13-a; 14-b; 15-a.
Lektion 6
Übung 4
1-a; 2-j; 3-d; 4-h; 5-f; 6-b; 7-c; 8-e; 9-g; 10-i.
105
Übung 5
1-c; 2-f; 3-d; 4-g; 5-a; 6-b; 7-c; 8-I; 9-j; 10-h.
Übung 11
1- c; 2- f; 3-b; 4-g; 5-d; 6-h; 7-j; 8-a; 9-e; 10-i.
Test zur Selbstkontrolle 6
1-c; 2-a; 3-a; 4-a; 5-c; 6-a; 7-a; 8-a; 9-b; 10-b; 11-d; 12-c; 13-d; 14-d; 15-a.
Lektion 7
Übung 4
1-h; 2-f; 3-d; 4-a; 5-g; 6-b; 7-d; 8-c; 9-i.
Übung 5
1-e; 2-f; 3-a; 4-b; 5-c; 6-d; 7-j; 8-g; 9-I; 10-h.
Übung 11
Test zur Selbstkontrolle 7
1-b; 2-d; 3-b; 4-b; 5-d; 6-a; 7-d; 8-c; 9-c; 10-d; 11- a; 12-d; 13-nd 14-c; 15-b.
Leistungstest
I
1-g; 2-n; 3-l; 4-m; 5-b; 6-h; 7-f; 8-I; 9-d; 10-c; 11-a; 12-k; 13-o; 14-e; 15-j.
II
1-e; 2-g; 3-j; 4-a; 5-b; 6-c; 7-d; 8-f; 9-h; 10-i.
III
1-g; 2-d; 3-j; 4-b; 5-c; 6-e; 7-f; 8-i; 9-a; 10-h.
IV
1- g; 2-h; 3-a; 4-c; 5-b; 6-j; 7-d; 8-i; 9-e; 10-f.
Quellenverzeichnis
1. Басаков М.И. Управление персоналом. Конспект лекций. Пособие для подготовки к экзаменам.
2-е изд., испр. и доп. Ростов н/Д: Феникс, 2004. 160 с.
2. Большой немецко-русский словарь: в 3 т.: / Авт.-сост. Е.И. Лепинг, Н.. И. Филичева, М.Я. Цвиллинг и
др.; Под общ. рук. О.И. Москальской. М.: Рус. яз. Медиа, 2004. 680 с.
3. Воронина Г.Б., Фадеева Г.М. Немецкий язык экономики – не только для экономистов. М.: МГЛУ,
СПб.: Златоуст, 2004. 240 с.
4. Мосейчук А.М., Лобач Е.П. Современный немецкий язык. Минск: Вышайшая школа, 1997. 383 с.
5. Der Kaufmann. Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr.Th. Gabler GmbH, Wissbaden 1991. Sonderausgabe 1991
Orbis Verlag für Publizistik GmbH, München, Lektorat: Brigitte Stolz-Dacke.
6. Badische Neuste Nachrichten. Ausgabe Nr. 173-Samstag, 26 / Sonntag, 27. Juli 2008.
7. Buhlmann R., Fearns A. Einführung in die Fachsprache der Betriebswirtschaft. Band I. Goethe – Institut
München, 1989. 209 S.
8. www. db.de
9. www. bahn.de
10. www. passrzd.ru
11. www. zszd.rzd.ru
12. www. express-prigorod.ru
13. www.personalwirtschaft. de
14. www. personal-manager. at
106
Inhaltsverzeichnis
Vorwort.......................................................................................................................................................................1
Lektion 1. Personalwesen...........................................................................................................................................2
Test zur Selbstkontrolle 1 .........................................................................................................................................14
Lektion 2. Personalführung ......................................................................................................................................16
Test zur Selbstkontrolle 2 .........................................................................................................................................25
Lektion 3. Rersonalauswahl......................................................................................................................................26
Test zur Selbstkontrolle 3 .........................................................................................................................................40
Lektion 4. Management............................................................................................................................................41
Test zur Selbstkontrolle 4 .........................................................................................................................................61
Lektion 5 Manager....................................................................................................................................................62
Test zur Selbstkontrolle 5 .........................................................................................................................................70
Lektion 6. Sozialpolitik ............................................................................................................................................71
Test zur Selbstkontrolle 6 .........................................................................................................................................80
Lektion 7. Arbeitsrecht.............................................................................................................................................81
Test zur Selbstkontrolle 7 .........................................................................................................................................94
Leistungstest.............................................................................................................................................................95
Deutsch-Russisches Wörterbuch ..............................................................................................................................98
Schlüssel.................................................................................................................................................................103
Quellenverzeichnis .................................................................................................................................................105
Учебное издание
Юрьева Юлия Сергеевна
PERSONALWESEN. УПРАВЛЕНИЕ КАДРАМИ
Учебное пособие
В авторской редакции
Компьютерная верстка Ю.В. Борцова
Изд. лиц. ЛР № 021277 от 06.04.98.
Подписано в печать 29.06.10.
13,75 печ. л. 8,8 уч.-изд. л. Тираж 100 экз. Заказ № 2224
Издательство Сибирского государственного университета путей сообщения
630049, Новосибирск, ул. Д. Ковальчук, 191
Тел./факс: (383) 328-03-81. Е-mail: press@stu.ru

593

  • 1.
    НОВОСИБИРСК 2010 PERSONALWESEN. УПРАВЛЕНИЕ КАДРАМИ Учебноепособие СИБИРСКИЙ ГОСУДАРСТВЕННЫЙ УНИВЕРСИТЕТ ПУТЕЙ СООБЩЕНИЯ 43 Ю851 Ю.С. ЮРЬЕВА
  • 2.
    УДК 803.0: 658.3-05 Ю851 Юр ь е в а Ю.С. Personalwesen. Управление кадрами: Учеб. пособие. — Новоси- бирск: Изд-во СГУПСа, 2010. — 109 с. ISBN-5-93461-455-X Содержание каждого из семи уроков учебного пособия«Управление кадрами» включает основный текст, систему упраженений на закрепление терминологической лексики, проектное задание, тест для самоконтроля, словарь и электронную версию глоссария и книги для чтения. Учебное пособие предназначено для формирования навыков профессиональной коммуникаци на немецком языке у студентов специальности «Управление персоналом». Утверждено редакционно-издательским советом университета в качестве учебного пособия. О т в е т с т в е н н ы й р е д а к т о р канд. психол. наук, доц. кафедры «Иностранные языки» СГУПСа И.А. Тепленева Р е ц е н з е н т ы: кафедра «Иностранные языки» Сибирской государственной академии геодезии и картографии (доц. Т.М. Милованова) кафедра иностранных и русского языков Сибирского государственного универси- тета телекоммуникации и информатики (завкафедрой, доц. Т.С. Ильина) начальник сектора управления персоналом Западно-Сибирской железной дороги — филиала ОАО «РЖД» А.В. Рассказов  Юрьева Ю.С., 2010  Сибирский государственный университет путей сообщения, 2010 ISBN-5-93461-455-X
  • 3.
    VORWORT Dieses Lehrwerk istkommunikativ orientiert und gibt eine Einführung in die Fach- und Be- rufssprache der Fachrichtung Personalführung. Jede Lektion besteht aus fachbezogenen authen- tischen Texten, die die wichtigsten Tendenzen in der Entwicklung der Personal-wirtschaft sowie in Russland als auch in Deutschland abspiegeln. Das Lehrwerk enthält auch einige Materialien der personalwirtschaftlichen Tätigkeit der Deutschen Bahn AG und OAO RZD. Das Lehrwerk kann in Klassenunterricht kurstragend oder kursbegleitend eingesetzt werden. Es kann auch als Selbstlernprogramm genutzt werden. Die Aufgaben, die den fortgeschrittenen Lernern vorgeschlagen werden können, sind mit * gekennzeichnet. Die Autorin spricht Frau T. Milowanowa (Sibirische staatliche Akademie für Geodesie), Frau T. Iljina (Sibirische staatliche Universität für Telekommunikation und Informatik), Herrn A. Rasskasow (Sektor für Personalführung der Westsibirischen Eisenbahn – Filiale der OAO RZD), Frau I. Teplenjewa (Sibirische staatliche Universität für Verkehrswesen) für ihre wertvol- le Beratung bei der Erstellung dieses Lehrwerks den herzlichen Dank. An Lernern Ein echter Leiter muss über technische Kompetenz, konzeptuelle Fähigkeiten, Urteilsfähigkeit, Geschmack, People Skills verfügen. Die Sprachkompetenz ist aber heuzutage ein modernes Must-have. Und denken Sie daran, dass echte Führer nicht geboren, son- dern gemacht sind! Viel Erfolg beim Studium!
  • 4.
    2 Lektion 1 Personalwesen 1. MerkenSie sich die folgenden Wörter: Personalwesen, das / Personalwirtschaft, die — кадровая служба, управление кадрами, ра- бота с кадрами Verwaltung, die – 1) управление, заведование 2) администрация, правление; управление (орган) dienen — 1) служить, находиться на службе 2) als Akk служить (для кого-либо, чего- либо), годиться (на что-либо) beimessen D — приписывать (кому-либо, чему-либо), придавать (направление, значение) ein Ziel setzen — поставить цель Ansatz, der — 1) образование, начало образования; 2) склонность, предрасположение; 3) предполагаемый размер цены Mitarbeiter, der — сотрудник, работник (того же учреждения) Arbeitsmarkt, der — рынок труда (рабочей силы) Leistungsvermögen, das — 1. производительная мощность 2) способность к учению 2. Achten Sie auf die Vieldeutigkeit der folgenden Verben : führen — 1. вести, водить, приводить, отводить 2. наводить, направлять 3. вести, управлять, руководить, возглавлять 4. приводить в движение leiten — 1. вести, направлять 2. руководить, управлять, возглавлять 3. проводить что-либо (мероприятие) 2. Übersetzen Sie die folgenden Sätze, beachten Sie dabei die Vieldeutigkeit der Verben füh- ren und leiten: 1. Das führte mich zu einer Entdeckung. 2. Herr Stern hat einen Bau geführt. 3. Meine Mutter führt nicht nur den Haushalt sondern auch ihr Geschäft. 4. Nicht alle Menschen lassen sich von anderen führen. 5. Er hat das Gespräch auf ein anderes Thema geleitet. 6. Er ist verantwortlich, unsere Versammlung zu leiten. 7. Wenn man einen guten Leiter wählt, lässt man sich nicht nur von seinen Qualifika- tionen sondern auch von Besonderheiten des Geschäfts leiten. 8. Er ist Leiter des Laboratoriums für Halbleiter. 3. Finden Sie die Synonympaare: 1) verschieden a) Zweck, der 2) aktuell b) Verarbeitung, die 3) überlegen c) zunehmen 4) Mitarbeiter, der d) einwirken
  • 5.
    3 5) Bedeutung, diee) unterschiedlich 6) beeinflussen f) wichtig 7) Ziel, das g) nachdenken 8) Erarbeitung, die h) beobachten 9) betrachten i) Kollege, der 10) steigern j) Inhalt, der 5. Fertigen Sie die Wortverbindungen an: 1. die Wichtigkeit a) erarbeiten 2. Ziele b) ermöglichen 3. Anforderungen c) beimessen 4. Einstellungsprinzipien d) entwickeln 5. Mitsprache e) verstehen 6. Personalwirtschaft f) stellen 7. einen rationellen Personaleinsatz g) angesehen werden 8. gesetzliche Rahmen h) verändern 9. hohen Wert i) erfordern 10. als Faktor j) zuordnen 6. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn: Das Personalwesen hat in der Praxis verschiedene Bedeutungsinhalte, je nachdem, welche Wichtigkeit die Unternehmensleitung der Personalwirtschaft beimisst. Diese Inhalte lassen sich wie folgt beschreiben: 1. Personalwirtschaft als Personalverwaltung und -organisation Unter dieser Sichtweise hat die Personalwirtschaft eine dienende Funktion, die Mitarbeiter werden ,,neutral”, d. h. neben Maschinen, Rohstoffen u. a. als weiterer Faktor der betrieblichen Leistungserstellung angesehen. Es werden überwiegend aktuelle Probleme gelöst, Leitidee die- ser Überlegungen ist die Kostenminimierung. 2. Personalwirtschaft im Sinne von Personalführung und-leitung Hier wird dem Mitarbeiter eine weitergehende Bedeutung beigemessen. Die Personalwirt- schaft wird als bewusste Beeinflussung und Anleitung von Mitarbeitern im Hinblick auf die von der Unternehmung gesetzten Ziele verstanden. 3. Personalwirtschafl in der Bedeutung von Personalplanung und -politik Dieses ist der umfassendste Ansatz, der Personalarbeit als Teil der gesamten Unternehmens- politik versteht und ihr hohen Stellenwert zuordnet. Es liegt ein starker Zukunftsbezug vor und eine Betonung der personalwirtschaftlichen Grundsatzentscheidungen, wie beispielsweise die Erarbeitung von Einstellungsprinzipien, Beförderungsgrundsätzen, Führungsrichtlinien etc. Betrachtet man die Entwicklung der Personalwirtschaft in den letzten Jahrzehnten, fällt ihre zunehmende Bedeutung auf. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen zurückzuführen auf – die Erkenntnis, dass wirtschaftlicher Erfolg zunehmend von der Qualität der Mitarbeiter ab- hängt; – technologische Veränderungen, die andere Anforderungen an Qualifikation und Leistungs- vermögen der Mitarbeiter stellen; – Entwicklung des Arbeitsmarktes, z. B. Facharbeitermangel; – die Forderungen der Gesellschaft nach Humanisierung der Arbeitswelt;
  • 6.
    4 – die gestiegenenPersonalkosten, die einen rationellen Personaleinsatz erfordern; – Veränderungen des gesetzlichen Rahmens, die den Arbeitnehmern mehr Mitsprache ermög- lichen. 7. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text: 1. Wovon hängen die Bedeutungsinhalte im Personalwesen ab? 2. Worin besteht eine dienende Funktion der Personalverwaltung und –organisation? 3. Womit ist die Leitidee in der Personalverwaltung verbunden? 4. In welchem Bedeutungsinhalt des Personalwesens wird auf die Mitarbeiter einen grossen Wert gelegt? 5. Als was gilt die Personalarbeit der gesamten Unternehmenspolitik? 6. Welche personalwirtschaftlichen Grundsatzentscheidungen spielen eine grosse Rolle in der Personalplanung und –politik? 7. Ist die Personalwirtschaft heutzutage hoch entwickelt? 8. Welche Voraussetzungen tragen zu dem wirtschaftlichen Erfolg in einem Unternehmen bei? 9. Beeinflussen neue Technologien Leistungsvermögen der Mitarbeiter? 8. Setzen Sie die passenden Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter und Wendungen: … der Praxis; … dieser Sichtweise; Anleitung … Menschen; … Hinblick …; die Erarbei- tung … Einstellungsprinzipien; … den beiden letzten Jahrzehnten; … Wesentlichen; … der Qualität abhängen. 9. Bilden Sie Ihre Sätze mit den folgenden Wendungen aus dem Text: unter dieser Sichtweise; eine dienende Funktion; verschiedene Bedeutungsinhalte; eine wei- tergehende Bedeutung beimessen; im Hinblick auf; als Teil der gesamten Unternehmungspo- litik; einen hohen Wert zuordnen; zunehmende Bedeutung; von der Qualität abhängen; ge- stiegene Personalkosten. 10. Ergänzen Sie die folgenden Sätze, gebrauchen Sie dabei den Inhalt des Textes: 1. Das Personalwesen hat in der Praxis … . 2. Die Mitarbeiter werden als weiterer Faktor … . 3. Die Kostenminimierung ist die Leitidee … . 4. Die personalwirtschaftlichen Grundsatzentscheidungen wie … werden in der Personalpla- nung betont. 5. Technologische Veränderungen stellen … . 6. Die gestiegenen Personalkosten erfordern … . 7. Veränderungen des gesetzlichen Rahmens ermöglichen … . 11. Übersetzen Sie die Wörter und Wendungen ins Deutsche: 1. (Руководство предприятия) misst der Personalwirtschaft eine grosse Wichtigkeit bei. 2. (Сотрудники) werden als “neutral” wie Rohstoffe, Maschinen angesehen. 3. Die Leitidee ist (минимизация затрат).
  • 7.
    5 4. (Цели предприятия)bestimmen die Personalwirtschaft. 5. Die Personalarbeit wird als Teil (общей политики предприятия) verstanden. 6. (Разработки) von Einstellungsprinzipien, Beförderungsgrundsätzen werden in der Per- sonalplanung betont. 7. (Экономический успех) hängt von der Qualität der Mitarbeiter ab. 8. Technologische Veränderungen stellen neue Anforderungen an Qualifikation und (про- изводительность) der Mitarbeiter. 9. Die (возросшие) Personalkosten erfordern einen rationellen Personaleinsatz. 10. Veränderungen des gesetzlichen Rahmens ermöglichen mehr Mitsprache von (работода- тели). 12. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein: Aufgaben des Personalwesens Es ist festzustellen, dass ein modernes und zeitgemässes ____1 nicht mehr nur als ,,Anhängsel", das notwendige ___2 leistet, zu verstehen ist, sondern dass es sich um einen eigenständi- gen____3 handelt, der gleichberechtigt neben Beschaffungs-, Produktions-, Absatz-, Finanz- und Informationswirtschaft steht. Ein solches Personalwesen hat zur____4: die Bereitstellung der erforderlichen personellen ____5 zur Erreichung des ____6 in quantitativer Hinsicht (ausrei- chende Anzahl an Mitarbeitern), in qualitativer Hinsicht (nach Leistungsfähigkeit und Leis- tungsbereitschaft), zur rechten Zeit und am rechten Ort. Bei der Umsetzung dieser Aufgabe sind sowohl ____7 Ziele (Berücksichtigung von ____8 und Rentabilität personalwirtschaftlicher Massnahmen) als auch soziale Ziele (Berücksichtigung ____9 Erwartungen und Bedürfnisse, wie beispielsweise Sicherheit, Zufriedenheit und Gerechtigkeit) zu____10. a) Aufgabe b) verfolgen c) ökonomische d) menschlicher e) Bereich f) Personalwesen g) Unternehmenszieles h) Kapazität i) Verwaltungsarbeit j) Wirtschaftlichkeit 13. a) Geben Sie den Inhalt des unten gegeben Textes deutsch kurz wieder, gebrauchen Sie dabei die folgenden Wendungen: Der Titel des Textes /Artikels ist … Der Text/Artikel heisst … Der Text ist in der Zeitung/Zeitschrift … veröffentlicht. Es handelt sich um Akk … Die Rede ist von D … Der Text/Artikel ist dem Problem von D … gewidmet. Der Autor betont, dass …
  • 8.
    6 Der Autor schenktunsere Aufmerksamkeit der Tatsache, dass … Es ist bemerkenswert, dass … Es wird berichtet, dass … In dem Text/Artikel wird das Problem von D … besprochen. Ich bin der Meinung (Ansicht), dass … Ich meine/denke/glaube/finde, dass … Dafür (dagegen) spricht, das … Ein Vorteil (ein Nachteil) ist, dass … Was mich (an)betrifft, … Mir scheint, dass … Soviel ich weiss/Soweit ich informiert bin, … Ich vertrete die Auffassung, dass … Ich möchte betonen, dass … Ich möchte unterstreichen, dass … Кадровая политика — система теоретических взглядов, принципов, правил, норм, определяющих основные направления работы с персоналом, обеспечивающих приведение человеческого ресурса в соответствие со стратегией организации. Для формирования в России рыночных отношений характерно повышение роли кад- ровой политики на предприятиях и в организациях всех форм собственности. Возрастание роли кадровой политики объясняется коренными изменениями социальных и экономиче- ских условий, суть которых заключается в переходе от командно-административных ме- тодов управления персоналом к использованию экономических, социальных и нравствен- но-психологических стимулов. На сегодняшний день в работе с кадрами наступил новый период, характеризующийся возрастанием внимания к личности работника, к поискам новых стимулов, что выдвигает проблему создания системы управления персоналом, базирующейся в основном на эко- номических стимулах и социальных гарантиях. Ориентированных на сближение интере- сов работника с интересами организации. * Кадровая политика в современных условиях, содействуя достижению целей конкрет- ной организации, должна решать следующие важнейшие задачи: • обеспечивать организацию опытными высококвалифицированными и заинтересован- ными работниками; • эффективно использовать мастерство и потенциальные возможности каждого работ- ника; • создавать в организации условия для наиболее полного удовлетворения персонала своей работой; • стимулировать и поддерживать стремление каждого работника к сохранению благо- приятного климата в коллективе; • поддерживать среди работников интерес к достижению общей выгоды своего коллек- тива и организации в целом.
  • 9.
    7 b) Sprechen Sievon der Personalpolitik anhand des Schemas: c) * Sprechen Sie von der Planung der Personalpolitik mit der Hilfe des folgenden Schemas: Personal- verwendung Personal- entwicklung Personal- organisation Personal- freisetzung Personal- erhaltung und Motivation Bedarfs- ermittlung Personal- beschaffung Personal- politik Abwägung von Folgen Politik der Personal- entwicklung Finanzpolitik Informationspoli- tik Planorganisato- rische Politik allgemeine Grundsätze Bildung der Per- sonalpolitik
  • 10.
    8 14. Erläutern Sie,wodurch die lebensphasenorientierte Personalpolitik gekennzeichnet ist. Diskutieren Sie die Frage, warum manche personalwirtschaftlichen Massnahmen Werbecha- rakter haben können. Die lebensphasenorientierte Personalpolitik hat alle Phasen der Berufs- und Erwerbstätigkeit im Fokus. Sie beginnt mit dem Berufseinstieg und endet mit dem Ausstieg aus dem Erwerbsleben sowie dem Einstieg in das 3. Lebensalter – der Rente. Eine solche Fokussie- rung der Unternehmens- und Personalpolitik • integriert den demografischen Wandel und die damit verbundenen Veränderungen auf dem internen wie externen Arbeitsmarkt in die un- ternehmenspolitischen Entscheidungen und Zielsetzungen; • wird gleichzeitig den betrieblichen Anforde- rungen hinsichtlich Veränderungsgeschwin- digkeit und Wissensintensität gerecht; • trägt zur Entzerrung von Lebensstaus bei; • berücksichtigt die Veränderungen im Rollen- verständnis; • entspricht dem Paradigmenwechsel in der Familienpolitik. Es gibt eine Vielzahl von Ansätzen zur familienbewussten Personalpolitik und eine Reihe von Konzepten und Instrumenten, die das Alterwerden in Unternehmen im Fokus haben. Eine Ver- knüpfung der Demografieorientierung und der Thematik der Vereinbarkeit von Beruf und Fami- lie unterbleibt vielfach. Grundsätzliches Ziel der lebensphasenorientierten Personalpolitik ist die Entwicklung und Erhaltung der nachhaltigen Beschäftigungsfähigkeit (Employability) unter Be- rücksichtigung der Lebensphasen, die durch unterschiedliche Lebenssituationen und Lernmuster gekennzeichnet sind. Bei steigender in den betrieblichen Prozessen, zunehmender Verände- rungsgeschwindigkeit und erhöhter Komplexität stellt die nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit eine wesentliche Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit dar. 15. a) Erläutern Sie die Aufgaben der Personalwirtschaft. Haben sich diese in den letzten Jahrzehnten verändert? b) Nennen Sie zwei innerbetriebliche und zwei externe Ziele der Personalarbeit.
  • 11.
    9 Aufgaben und Zieleder Personalwirtschaft Ziel der Personalwirtschaft muss es sein, alle im Zusammenhang mit der Bereitstellung, dem Einsatz, der Personalentwicklung und dem Ausscheiden von Mitarbeitern stehenden Arbeiten möglichst optimal zu erledigen. Seine Hauptaufgaben lassen sich folgendermassen darstellen: Personalplanung Beispiel: Die Bürodesign GmbH stellt im Rahmen einer Personalbedarfsplanung fest, dass aufgrund gestiegener Absatzzahlen die Zahl der Verkäufer erhöht werden muss. Daher sollen zusätzlich zwei neue Mitarbeiter für den Verkauf eingestellt werden. Personalbeschaffung Beispiel: Da das Arbeitsamt keine geeigneten Bewerber für die neuen Stellen zur Verfügung stellen kann, werden Stellenanzeigen in den regionalen Tageszeitungen aufgegeben. Personalverwaltung (z.B. Personalbetreuung, Berechnung von Löhnen und Gehältern) Beispiele: Um den Mitarbeitern in der Mittagspause Gelegenheit zu einer günstigen Mahlzeit zu gewähren, verhandelt die Geschäftsleitung mit dem Betriebsrat über das Angebot eines be- nachbarten Unternehmens, die Mitarbeiter an ihrem kostengünstigen Mittagstisch gegen entspre- chende Kostenbeteiligung teilhaben zu lassen. Personalentlassung Beispiel: Der Mitarbeiter erscheint trotz mehrmaliger Abmahnung häufig angetrunken am Ar- beitsplatz. Die Personalabteilung entschliesst sich daher zur Kündigung. 16. Anhand dieser Tabelle sprechen Sie von den Aufgaben der Personalabteilung einer Firma/ eines Betriebs. Glauben Sie, ob alle dieser Aufgaben erfüllbar sind? Wenn nicht, wel- che Probleme können bei der Erfüllung der Aufgaben entstehen und wie sind diese zu lösen? Personalplanung Personalbeschaffung Personalverwaltung Personalentlastung Hauptaufgaben
  • 12.
    10 Aufgaben der Personalabteilungvon Bundesland Hessen 1. Personalwirtschaftliche Grundsatzfragen a) Personalbedarf planen und bewerten (Stellenplan und -bewertung) b) Haushaltsplanung für das Sachgebiet Personalwesen c) Frauenförderplan aufstellen d) Statistiken führen 2. Zusammenarbeit mit den Tarifpartnern Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften 3. Angelegenheiten nach dem Hessischen Gleichbe- rechtigungsgesetz Zusammenarbeit, Abstimmung mit der/dem Gleich- stellungsbeauftragten 4. Angelegenheiten nach dem Hessischen Personal- vertretungsgesetz Zusammenarbeit, Abstimmung mit dem Personalrat bzw. Betriebsrat 5. Personalbeschaffung, -einsatz und -entwicklung a) Stellenausschreibungen, Stellenbesetzungen b) Arbeitsverträge schließen oder auflösen c) Personal abordnen, versetzen, umsetzen d) Bestellung zu besonderen Funktionen e) Aus- und Fortbildung 6. Personalangelegenheiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Aushilfen a) Urlaub b) Krankheit c) Abrechnung von Gehältern, Vergütungen, Löhnen, Aufwandsentschädigungen, Versorgungsbezügen, Beihilfen d) Abrechnung von Reise-, Umzugskosten, Tren- nungsgeld, Fehlgeldentschädigung e) Genehmigung von Nebentätigkeiten 7. Ehrungen a) Termine überwachen, festlegen b) Ehrungen vorbereiten und durchführen 8. Unfallschutz, Arbeitssicherheit Sicherheit der Arbeitsplätze prüfen und Sicherheits- maßnahmen veranlassen 9. Disziplinarangelegenheiten Abmahnungen, Verweise u. ä. 10. Rechtsangelegenheiten im Personalwesen arbeitsrechtliche Probleme, Auseinandersetzungen 11. Personalärztlicher Dienst a) Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt b) vorgeschriebene ärztliche Vorsorgeuntersuchungen veranlassen, überwachen 12. Maßnahmen nach dem Arbeitsförderungsgesetz (ABM) a) Antragstellung b) Abwicklung der Maßnahmen c) Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt 17. a) Stellen Sie fest, welche Maßnahmen die Geschäftsleitung erlassen hat und welche Ab- sichten sie damit verfolgt. b) Welche Hauptaufgaben soll die Personalabteilung erfüllen? c) Welche Rolle wird den Mitarbeitern beigemessen? Um die schlechten Arbeitsbedingungen in der Bürodesign GmbH zu verbessern, hat die Per- sonalabteilung zusammen mit der Geschäftsleitung die folgenden Richtlinien erarbeitet: 1) Die Mitarbeiter sollen in erhöhtem Masse selbstständig und eigenverantwortlich Tätigkeiten übernehmen. 2) Mitarbeiterschulungen und Trainingsveranstaltungen sollen in weitaus grösserem Masse als bisher angeboten werden. Die Bezahlung soll in Zukunft noch stärker leistungsorientiert sein.
  • 13.
    11 3) Die Kreativitätund Innovationsfähigkeit der Mitarbeiter soll durch Einführung des betriebli- chen Vorschlagswesens und entsprechender Prämiengestaltung aktiviert werden. 4) Massgeblich für alle betrieblichen Entscheidungen ist eine strikte Kundenorientierung („Der Kunde ist König“). Die Personalabteilung erhält den Auftrag, entsprechende Maßnahmen zur Erreichung dieser Richtlinien auszuarbeiten. 18. a) Lesen Sie den Bericht von der Verleihung des Preises auf dem Gebiet der Personalwirt- schaft. Anhand des Berichtes bestimmen Sie die neuen Tendenzen in der Personalwirtschaft. b) Machen Sie ein Interview mit jedem der Preisträger, indem Sie erfahren könten, welche Personalprogramme in ihren Betrieben und Unternehmen verwirklicht werden; was zu den Besonderheiten dieser Programme gehört; welche Perspektiven es auf dem Gebiet der Perso- nalwirtschaft in diesen Betrieben gibt. Preisverleihung 2006 Innovative HR-Projekte prämiert — AOK belegt den ersten Platz Zum 14. Mal wurde am 13. September in Köln der "Deutsche Personalwirtschafts-Preis" ver- liehen. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Messe „Zukunft Personal“ statt, deren Veranstal- ter den Preis gemeinsam mit der Zeitschrift "Personalwirtschaft" auslobt. Moderatorin Carola Ferstl von n-tv* führte durch das Rahmenprogramm. Keynote-Speaker Wolfgang Clement ver- wies darauf, wie komplex die Aufgaben der Personalmanager durch Internationalisierung, Tech- nisierung und verschärfte Zielvorgaben geworden seien. „Der Personaler benötigt heute neben den fachlichen vor allem kommunikative Kompetenzen, um zwischen Geschäftsführung, Abtei- lungen, Betriebsrat und Mitarbeitern vermitteln zu können.“ Auch müsse er zunehmend deutlich machen, welche Leistung er zu welchen Kosten anbiete. Die steigenden Anforderungen an die Personalarbeit betonten auch die acht Teilnehmer der anschließenden Podiumsdiskussion. Platz 1 — AOK punktet mit intelligenter Personalplanung Den 1. Preis erhielt die AOK für ihr innovatives Konzept zur Personalplanung. „Die Idee für ein solches Tool ist schon 2003 entstanden, weil wir angesichts demografischer und qualitativer Veränderungen immer wieder vor der Frage standen, wie sich der Personalkörper einer AOK in Zukunft entwickeln wird“, sagte Jürgen Heuser, Geschäftsbereichsleiter Personal beim AOK- Bundesverband. Platz 2 — Zwölf Handlungsfelder für den Umgang mit älteren Mitarbeitern bei E.ON „Wir sind sehr stolz auf den zweiten Platz“, sagte Christoph Dänzer- Vanotti, Vorstand der E.ON Ruhrgas, der persönlich zur Preisverleihung erschienen war. „Ich verspreche mir davon eine stärkere Wahrnehmung unserer exzellenten Personalarbeit nach außen und innen.“ Das Pro- jekt „Umgang mit älteren Belegschaften“ mit insgesamt zwölf Handlungsfeldern wurde auf Grundlage einer Tiefenkultur-Analyse entwickelt. Das Aktionsfeld „Betriebliches Gesundheits-
  • 14.
    12 management“ setzt aufintegrative Prävention in Zusammenarbeit mit der E.ON Betriebskran- kenkasse. Platz 3 — "Uni-Kompetenz" ist bei Union Invest nicht nur pure Wissensvermittlung Den dritten Preis schließlich erhielt die Union Investment für ihr internes Trainingsangebot „Uni-Kompetenz“. Dabei schulen erfahrene Mitarbeiter nach einer verkürzten Trainerausbildung ihre Kollegen in unternehmensspezifischen Inhalten. Oliver Best, Bereichsleiter Konzern Perso- nal, freute sich über die „enorm hohe Bereitschaft der Referenten, bis ins gehobene Manage- ment, zusätzliche Zeit und Arbeit zur Verfügung zu stellen“ und unterstrich auch, dass mit die- sem Angebot „sehr verantwortungsbewusst“ umgegangen und der „potenzialorientierte Ansatz der Personalentwicklung“ betont werde. Sonderpreis "Employability" Deutsche Bundes Bahn — Freie Fahrt für das Gesundheits-Coaching Die Deutsche Bahn erhielt den in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobten Sonderpreis für Employability für ihr Gesundheits-Coaching „Fit im Süden.“ Nach umfangreichen Informati- onsveranstaltungen erhalten die Mitarbeiter eine persönliche Gesundheitsberatung und können an zertifizierten Gesundheitskursen teilnehmen. „Das Konzept ist ganz auf die berufliche und private Situtation des Einzelnen zugeschnitten“, wie Andreas Springer, Leiter Personalpolitische Grundsätze, DB Station & Service AG, betonte. „Durch individuelle Zielvereinbarungen, Ge- sundheitstagebuch, Abschlussdialog und wissenschaftliche Evaluation schaffen wir eine gewisse Verbindlichkeit und evaluieren den Programmerfolg wissenschaftlich.“ *n-tv.de — Fernsehkanal in Deutschland 19. Fassen Sie einen kurzen Bericht über die Personalpolitik der Westsibirischen Eisenbahn ab, benutzen Sie dabei die folgenden Wendungen: 1. Relationen Zahlen – Prozentangaben • Angaben erfolgen in Prozent/ Millionen… • … bedeuten einen Rückgang von … %. • entsprechen einem Zuwachs von … % • steht für ein Drittel (Gen)… 2. Vergleiche/ Gegensätze • im Vergleich zu… • im Gegensatz dazu… • tiefer als… • ist kleiner/ größer als… • der/die/das/ beste/stärkste • ist so groß/ klein wie… • nicht so viele • Der höchste (tiefste) Stand (Wert) ist… • Der Spitzenwert / der Tiefstwert ist …. • Der Höhepunkt / der Tiefpunkt ist… 3. Zunahme • Der Aufschwung / der Anstieg ist zu verzeichnen
  • 15.
    13 • (Nom)… verändert/erhöht/ vergrößert sich • (Nom)… wächst/ steigt an • (Nom) … nimmt stark/ rasant/ kontinuierlich zu • (Nom) …geht weiter nach oben • (Nom) … hat um 2 (%/Grad) zugenommen 4. Abnahme • (Nom)… sinkt • (Nom) … nimmt ab • (Nom) … geht zurück • (Nom) verkleinert/ vermindert/ verringert sich • (Nom) … erreicht im Januar seinen Tiefpunkt. 5. Kommentieren/ Fazit ziehen • Ich meine/ glaube/ denke/ vermute/ nehme an, dass… • Ich kann also feststellen, dass… • Es könnte sein, dass… • Daraus ergibt sich, dass… • Nachdem wir das analysiert haben, können wir schließen, dass… • Man könnte daraus schließen, dass… • Das Ergebnis läßt sich folgenderweise kurz zusammenfassen На сегодняшний день на ЗСЖД списочная численность работников дороги составляет 92 882 человека, в том числе 36 тыс. специалистов, из них 3700 руководителей. Ежегодно ЗСЖД принимает на работу более 1 тыс. выпускников. Это необходимо и достаточно для восполнения потребности в специалистах, связанной с естественным от- бором кадров. Это дало возможность довести уровень обеспеченности дороги специалистами: – с высшим образованием — до 101,5 %, тогда как в 1998 г. уровень обеспеченности составлял 74,1 %; – со средним профессиональным образованием — до 230,4 % (в 1998 г. — 97,8 %). По сравнению с 1998 г. доля практиков на ЗСЖД уменьшилась: – среди руководителей среднего звена — в 13 раз и составляет 2,1 % (1998 г. — 26,4 %; 2005 г. по сети — 5,9 %); – среди мастеров — в четыре раза и составляет 5,2 % (1998 г. — 22,1 %; 2005 г. по сети — 8,8 %). По сравнению с 1999 годом количество молодых руководителей на ЗСЖД увеличи- лось почти в семь раз (1999 г. — 2,5%; 2005 г. — 14%). Как результат работы с молодыми специалистами (их численность составляет 3,5 тыс. чел.) после четырех лет работы на производстве до 85 % работают на инженерно- технических должностях, на рабочих должностях остается около 15–19% выпускников
  • 16.
    14 (бригадиры — 9%, помощники машинистов локомотивов, машинисты локомотивов — 4,2 %, операторы постов централизации — 2,6 %). Это те должности, которые являются обязательной ступенькой для становления специалиста, командира. За последние пять лет прослеживается существенная динамика закрепления молодых специалистов на предприятиях ЗСЖД и, что особенно ценно, на линии. Процент текуче- сти молодых специалистов уменьшился по сравнению с 1999 годом в два раза (в 1999 г. он составлял 3,2%, в 2004 г. — 1,8 %, в 2005 г. — 1,4 %). 21. Bereiten Sie ein Projekt zu den Themen „ Personalplanung“/ * „ Personalpolitik“ von „Express-Prigorod“ nach dem Schema vor: Test zur Selbstkontrolle 1 Wählen Sie die richtige Ant- wort: 1. Für die … des Seminars ist Professor Pach verantwortlich. a) Führung; b) Leitung; c) Verwaltung; d) Gestaltung. 2. Wohin … dieser Weg? Vorbereitungs- etappe Planungsetappe Forschungs- organisatorische Etappe - Auswahl und Begründung der Aktualität von Thema (“Personalplanung/politik”) - Studium von Literatur und Quellen (Websites, Zeitungsberichte) - Festlegung von Fristen der Projektsbeschaf- fung (z.B. 1-2 Wochen) - Besprechung der etwaigen Ergebnisse der Ar- beit an diesem Projekt - - Bearbeitung und Analyse von Information (dazu kommen auch Umfrage, Interview, Be- obachtung,Versuch) - Bilanzziehen ( zusammen mit Schlussfolge- rungen) - Rechenschaftslegung Projekt Abschlussetappe - Vorbereitung der Präsentation von Ergebnis- sen (man kann Microsoft Power Point benut- zen) - öffentliche Präsentation der Projektarbeit (das kann eine Konferenz zum Thema Ihrer Fachrichtung sein) - Analyse der Arbeit an dem Projekt
  • 17.
    15 a) geht; b)leitet; c) führt; d) kommt. 3. Menschen in einer Organisation oder in einem Unternehmen werden als weiterer Faktor der … Leistungserstellung betrachtet. a) kaufmännischen; b) unternehmerischen; c) betrieblichen; d) führenden. 4. Der … wird in der Personalwirtschaft eine grosse Rolle beigemessen. a) Personalwesen; b) Personalarbeit; c) Personalabteilung; d)Personalleitung. 5. Der Erfolg in einem Betrieb hängt von der … der Mitarbeiter ab. a) Qualität; b) Quantität; c) Entwicklung; d) Leitung. 6. An Qualifikationen und Leistungsvermögen der Mitarbeiter werden grosse … gestellt. a) Veränderungen; b) Entwicklungen; c) Anforderungen; d) Leitungen. 7. Der rationelle Personaleinsatz wird von den gestiegenen … erfordert. a) Kostenminimierung; b) Arbeitswelt; c) Personalkosten; d) Anforderungen. 8. Das Personalwesen … in der Praxis verschiedene Bedeutungsinhalte. a) leitet; b) führt; c) übt; d) fordert. 9. Personalwesen im Sinne Personalverwaltung- und organisation hat eine … Funktion. a) betriebliche; b) neutrale; c) rationelle; d) dienende. 10. Mitarbeiter … die Ziele, die ein Unternehmen gesetzt hat. a) führen; b) leiten; c) betrachten; d) beeinflussen. 11. … leistet notwendige Verwaltungsarbeit. a) Personalkosten; b) Personalarbeit; c) Personaleinsatz; d) Personalwirtschaft. 12. Die Bereitstellung der erforderlichen personellen Kapazität hat das Personalwesen … Auf- gabe. a) auf; b) zur; c) mit; d) von. 13. Ausreichende Zahl … Mitarbeitern gehört zur Erreichung des Unternehmenszieles in quanti- tativer Hinsicht. a) von; b) zur; c) an; d) über. 14. Bei den personalwirtschaftlichen Massnahmen muss man Wirtschaftlichkeit der Rentabilität … . a) befassen; b) berücksichtigen; c) feststellen; d) umgehen. 15. Die Gesellschaft fördert nach Humanisierung der … . a) Gesellschaft; b) Arbeitswelt; c) Mitarbeiter; d) Personalwesen.
  • 18.
    16 Lektion 2 Personalführung 1. MerkenSie sich die folgenden Wörter und Wendungen: Unternehmung, die — предприятие, фирма Betriebsmittel, das — средства производства, оборудование Bedürfnis, das — потребность, нужда Interaktion, die — взаимодействие Instanz, die — инстанция erzielen — добиваться, достигать чего-либо zwischenmenschlich — межличностный Zufriedenheit, die — удовлетворение, удовлетворенность 2. Achten Sie auf die Vieldeutigkeit folgender Verben: erkennen — 1. узнавать, распознавать, опознавать 2. познавать 3. (о)сознавать, признавать свою ошибку, вину 4. выносить приговор, назначать наказание wirken — 1. действовать 2. воздействовать, оказывать влияние, производить эффект 3. казаться, производить впечатление 4. делать, творить 3. Übersetzen Sie die folgenden Sätze, beachten Sie dabei die Vieldeutigkeit der Verben: 1. Ein guter Leiter wirkt immer auf die Personalpolitik des Unternehmens. 2. Seine Fähigkeit, schnell Probleme zu lösen, wirkt Wunder. 3. Seine neue Methode wirkt rational. 4. Man kann einen begabten Leiter an seiner Ausstrahlung erkennen. 5. Erkenne dich selbst, dann kannst du die anderen erkennen. 6. Er hat den Ernst der Lage erkannt. 4. Finden Sie die Synonympaare: 1) Unternehmung, die a) ausführen 2) Leitung, die b) tätig sein 3) zusammenwirken c) notwendig 4) erfüllen d) begreifen 5) arbeiten e) zusammenarbeiten 6) erforderlich f) erreichen 7) verstehen g) Betrieb, der 8) erzielen h) Führung, die 9) folgend i) Verkehr, der 10) Kommunikation, die j) nächst
  • 19.
    17 5. Fertigen Siedie Wortverbindungen an: 1. als System a) kommen 2. Unternehmensziele b) wirken 3. zwischenmenschliche Beziehungen c) entsprechen 4. zu Konflikten d) betrachtet werden 5. auf eine begriffliche Klärung e) begründen sich 6. einen Einfluss f) hinweisen 7. dem sozialen Verständnis g) erreichen 8. Ziele h) erfüllen 9. Arbeitszufriedenheit i) sich orientieren 10. auf Mitarbeiter j) ergeben sich 6. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn: Die Unternehmung darf nicht nur als ein System betrachtet werden, in dem Maschinen, Be- triebsmittel und der Mensch nach von der Unternehmensleitung festgelegten Regeln und in ei- nem von ihr definierten organisatorischen Rahmen zusammenwirken und so die Unternehmens- ziele erfüllen. Neben einer solchen technisch-rationalen Betrachtungsweise muss der Betrieb vielmehr als ein soziales Gebilde erkannt werden: d. h., hier arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Be- dürfnissen zusammen, es begründen sich zwischenmenschliche Beziehungen, es kommt zu Konflikten, und es bilden sich Gruppen. Neben einer Unternehmensführung, die eine zielorientierte Planung, Steuerung und Kontrol- le der Organisation umfasst, ist also auch eine Personalführung erforderlich. Unter Personal- bzw. Mitarbeiterführung ist hierbei ein Prozess zielgerichteter Verhalten-sbeeinflussung eines Gruppenmitglieds durch ein anderes (oder mehrere andere) zu verstehen. Personalführung er- folgt dabei immer mit der Hilfe der Kommunikation und der Interaktion zwischen Vorgesetztem und Geführtem. An dieser Stelle ist auf eine weitere begriffliche Klärung hinzuweisen: ,,Führung” ist nicht gleichzusetzen mit ,,Leitung”. Ein Vorgesetzter ist zunächst eine mit Weisungsbefugnis gegenü- ber dem Mitarbeiter ausgestattete Instanz. Lässt dieser Vorgesetzte seinen Einfluss ausschliess- lich über seine Positionsmacht wirken, übt er ,,Leitung” aus, keineswegs jedoch ,,Führung”. In diesem Sinne ist Führung als das Bemühen des Vorgesetzten zu verstehen, aber seine formale Einflussbefugnis hinaus ein ,,Einflussplus” gegenüber seinen Mitarbeitern zu erzielen. Entsprechend dem oben beschriebenen technisch-rationalen und sozialen Verständnis des Betriebes, aus dem sich die Personalführung begründet, ergeben sich für sie folgende zwei Ziele: – zum einen geht es um die positive Beeinflussung des Leistungsverhaltens der Mitarbeiter zur Erfüllung der Unternehmensziele (Aufgabenorientierung der Personalführung). – zum anderen geht es um die Forderung der sozialen Ziele der Mitarbeiter (Bedürfnisbefrie- digung) zur Erreichung von Arbeitszufriedenheit (Mitarbeiterorientierung der Personalführung) 7. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text: 1. Als was wird die Unternehmung betrachtet? 2. Wie wirken Maschinen, Betriebsmittel und der Mensch in einem Unternehmen zusammen? 3. Worin besteht die soziale Bedeutung der Unternehmung? 4. Was umfasst die Unternehmungsführung?
  • 20.
    18 5. Welche Hilfsmittelgibt es bei der Personalführung? 6. Worin besteht der Unterschied in Begriffen “Führung” und “Leitung”? 7. Was versteht man unter dem technisch-rationalen Verständnis des Betriebes? 8. Was gehört zu den Zielen der Personalführung? 8. Setzen Sie die richtigen Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter und Wendungen: es kommt … Konflikten; Menschen … verschiedenen Bedürfnissen; … der Hilfe; die Inter- aktion … Vorgesetztem und Geführtem; … dieser Stelle; … diesem Sinne; es geht … eine positive Beeinflussung, … eine weitere Klärung hinweisen, einen Einfluss … die Positions- macht wirken. 9. Übersetzen Sie die folgenden Wendungen aus dem Text: festgelegte Regel; technisch-organisatorische Betrachtungsweise; ein soziales Gebilde; zwi- schenmenschliche Beziehungen; eine zielorientierte Planung; eine zielgerichtete Verhaltens- beeinflussung; die Interaktion zwischen Vorgesetztem und Geführtem; die Erfüllung der Un- ternehmensziele; die Forderung der sozialen Ziele der Mitarbeiter; die Erreichung der Ar- beitszufriedenheit; Mitarbeiterorientierung der Personalführung. 10. Übersetzen Sie ins Deutsche: 1. Die Unternehmung darf nicht als ein System (рассматриваться). 2. In einem Unternehmen wirken Maschinen, Betriebsmittel und der Mensch nach von der (руководство предприятия) festgelegten Regeln. 3. Den Betrieb kann man als ein (социальная структура) betrachten. 4. In einem Betrieb bilden sich (межличностный) Beziehungen. 5. Kommunikation und (взаимодействие) zwischen Vorgesetztem und Geführtem helfen bei der Personalführung. 6. Es gibt eine (понятийный) Klärung zwischen den Wörtern “Führung” und “Leitung”. 7. Ein Vorgesetzter ist zunächst eine mit Weisungsbefugnis (по отношению) dem Mitar- beiter ausgestattete Instanz. 8. Mitarbeiter möchten (получать удовольствие от работы). 11. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein: Führungsstile Um nunmehr zu einem im ____1 der oben formulierten ___2 erfolgreichen Vorgehen zu ____3, hat die Wissenschaft aus der ____4 des Führungsverhaltens (=____5 des Vorgesetzten in Ausübung seiner ____6) grundlegende Führungsstile definiert. Diese sind jedoch sog. idealtypische ____7, d. h., in der beschriebenen Reinform sind sie in der Praxis nicht anzutreffen. Es kommt vielmehr zu ____8 einzelner Elemente. In folgender ____9 sind die idealtypischen Führungsstile dargestellt (Darslellung in Anlehnung an die klassi- sche ____10 nach Lewin): – autoritär – demokratisch
  • 21.
    19 – neutral a) Aktivitäten b)gelangen c) Vermischungen d) Führungsstile e) Analyse f) Sinne g) Führungsstiltypologie h) Führungsfunktion i) Ziele j) Übersicht 12. Geben Sie den Inhalt auf Deutsch kurz wieder, benutzen Sie das Schema aus der Lektion 1: Под стилем руководства понимают привычную манеру поведения руководителя по отношению к подчиненным, а также совокупность приемов воздействия на подчиненных, чтобы оказать на них влияние и побудить к достижению целей, стоящих перед организа- цией. Работа К. Левина позволили выявить три ставших уже классическими стиля руко- водства: авторитарный, демократический и нейтральный (либеральный). Для авторитар- ного (директивного) стиля характерно жесткое единоличное принятие руководителем возможных решений, а также слабый интерес к работнику как к личности. При демокра- тическом (коллегиальном) стиле руководитель стремится к выработке коллективных ре- шений, предпочитает влиять путем убеждения и участия, избегает принуждения, исклю- чает угрозы. Нейтральный (либеральный) стиль руководства отличается тем, что свою роль руководитель сводит к функциям консультанта, снабженца и контролера. 13. Sprechen Sie anhand dieser Tabelle von den Führungstechniken, die Sie als passende im Lernprozess, bei der Leitung einer Firma, in der Betriebsleitung finden. Begründen Sie Ihre Meinung, gebrauchen Sie dabei die folgenden Wendungen: Redemittel zur Begründung Die Ursache dafür liegt darin, dass … . Aus diesem Grund ist … . Ich denke so, weil … Aufgrund/wegen/anhand+G … . Redemittel zum Widerspruch Das steht im Widerspruch zu … . Das widerspricht meinen Vorstellungen von … . Da gab es einige Widerprüche/unlogische Textstellen … . Die Argumentation ist widerspruchsvoll … . Obwohl/obgleich/trotzdem … . Im Gegensatz zu … . Klassische Führungstechniken Auf der Basis einer Vielzahl von Erklärungsmodellen versucht die Wissenschaft nun, Emp- fehlungen für erfolgeiches Führungsverhalten abzugeben. Aus einer breiten Palette von An- sätzen, die im Wesentlichen erfolgreiches Führen der Mitarbeiter durch ein Zusammenwir-
  • 22.
    20 ken der dreiFaktoren Vorgesetzter, Gruppen und Umwelt (Führungssituationen) erklären, wurden eine Reihe von Führungstechniken entwickelt: Klassische idealtypische Führungsstile Autoritär Demokratisch (kooperativ) Neutral 1. Vorgabe der Ziele duch den Geschäftsführer 1. Ziele sind das Ergebnis einer Gruppenentscheidung bei Unters- tützung durch den Geschäftsführer 1. Völlige Freiheit für Einzel-oder Gruppenentscheidung bei minima- ler Beteiligung des Geschäftsfüh- rers 2. Aktionsschritte werden nachei- nander vom Führer vorgesehen, so dass der jeweils folgender Schritt unklar bleibt 2. Generelle Vorgehenweise in der Gruppe festgelegt, wenn ge- wünscht, gibt der Führer einen Rat und schlägt alternative Aktions- schritte vor 2. Führer stelllt Arbeitsmaterial zur Verfügung und liefert nach Wunsch Informationen 3. Führer verteilt die Arbeit und bildet Arbeitsgruppen 3. Arbeitsverteilung und Gruppen- gewalt durch Mitglieder selbst 3. Keine Intervention des Führers 4. Führer lobt und tadelt einzelne Mitglieder persönlich, nimmt nicht am Arbeitsprozess teil 4. Führer sucht nach objektiven Massstäben der Kritik, versucht am Gruppenprozess teilzuhaben 4. Einzelne spontane Kommentare, keine Steuerung und Beurteilung der Gruppenarbeit 14.a) Lesen Sie eine Anweisung zur Mitarbeiterführung. Welche von 9 Tipps finden Sie effek- tiv, effektiver und am effektivsten? z.B. Ich finde den esten Tip effektiv, weil … . Ich finde den vierten Tip effektiver, denn … . Dass ich den neunten Tip am effektivsten finde ist damit verbunden, dass … . Daraus kann man schliessen, dass … . Mitarbeiterführung: 9 Tipps, wie Sie Ihre Mitarbeiter immer wieder motivieren können Wenn alles rund läuft, die Zahlen stimmen und die Zielvorgaben erreicht werden, ist meist auch die Stimmung im Team in Ordnung. Und Sie als Führungskraft müssen keine großen Anstren- gungen unternehmen, um Ihre Leute bei Laune zu halten und zu motivieren. Ganz anders sieht es aus, wenn es Projektprobleme gibt oder Gerüchte über Umstrukturierungen, Entlassungen oder den Verkauf des Unternehmens die Runde machen. Dann ist Ihr Können als Führungskraft besonders gefragt. Was können Sie tun, damit Ihre Leute trotzdem engagiert ihre Arbeit machen und sich kein allgemeiner Leistungsabfall bemerkbar macht? Gerade in diesen kritischen Situa- tionen ist es wichtig, dass das Vertrauen zwischen Ihnen und Ihren Mitarbeitern stimmt. Berücksichtigen Sie folgende motivationsfördernden Faktoren in Ihrer Mitarbeiterführung – nicht nur in schwierigen Zeiten: 1. Schalten Sie den Motivationskiller „Angst“ aus. Wenn Angst vor Arbeitsplatzverlust die Köpfe Ihrer Mitarbeiter blockiert, hat Motivation keinen Platz. Offenheit ist das beste Mittel ge-
  • 23.
    21 gen Angst. SprechenSie die Ängste Ihrer Mitarbeiter so offen wie möglich an. Zeigen Sie Ver- ständnis und bauen Sie Ihre Mitarbeiter auf. 2. Übertragen Sie Verantwortung. Wenn auch Sie als Führungskraft Angst haben – und das ist menschlich –, neigen Sie dazu, Ihre Mitarbeiter stärker zu kontrollieren. Kontrolle aber ist das Gegenteil von Motivation. Deshalb: Lassen Sie los. Wem vertraut wird, der will das Vertrauen rechtfertigen und stolz darauf sein. Delegieren Sie, wo immer möglich. Übertragen Sie Verant- wortung und lassen Sie Mitarbeiter Probleme selbstständig lösen. Das motiviert sie zu Spitzen- leistungen. 3. Geben Sie Ihren Mitarbeitern eine Herausforderung. Besonders ehrgeizige und risikofreu- dige Mitarbeiter empfinden es als große Auszeichnung und Belohnung, wenn Sie ihnen eine anspruchsvolle Aufgabe oder die Mitarbeit an einem risikoreichen Projekt übertragen. Erst die- ser Vertrauensbeweis spornt sie dazu an, alles zu geben. 4. Berücksichtigen Sie bei der Mitarbeiterführung das Statusdenken. Für manche Mitarbei- ter ist es motivierend, einen besonderen Jobtitel zu tragen, z. B. Mitarbeiter des Monats, Junior-, Senior-Varianten usw. Auch die Verantwortung für ein außergewöhnliches oder besonders wich- tiges Projekt wird als besonderer Status empfunden. 5. Gewähren Sie Freiräume. Für bestimmte Mitarbeiter stellt es eine ungeheure Motivation dar, wenn sie z. B. einen oder 2 Tage in der Woche von ihrem Heimarbeitsplatz aus arbeiten können. Andere wollen ganz einfach flexiblere Arbeitszeiten: früher kommen, weil sie Morgen- menschen sind, oder später anfangen und bis weit in den Abend arbeiten, weil sie abends mehr Ruhe für wichtige Aufgaben haben. Für wieder andere ist eine gelegentliche Dienstreise, die sie dem Alltagstrott entreißt, ein wichtiger Faktor der Motivation. Wenn Sie diese Flexibilisierung der Arbeitszeiten nicht allein entscheiden können, setzen Sie sich bei Ihren Vorgesetzten für die- ses Thema ein. Viele Arbeitgeber geben immer noch viel zu starren Arbeitszeiten vor, die die Kreativität und Produktivität ihrer Mitarbeiter in hohem Maße mindern. 6. Tun Sie etwas für den Wohlfühlfaktor. Ein paar Bistrotische zum kurzen Plausch in der Kaffeepause, umrahmt von Pflanzen, genügen, um den Informationsaustausch innerhalb des Teams zu fördern. Das ist nicht nur für ein gutes Klima förderlich, sondern steigert auch den In- formationsfluss im Hinblick auf die Teamziele. Mitarbeiter reden hier nicht nur über Privates, sondern sprechen auch intensiv über geschäftliche Bereiche.
  • 24.
    22 7. Vermitteln SieIhren Mitarbeitern eine Perspektive. Wer kennt nicht den Spruch von An- toine de Saint-Exupéry? „Wer ein Schiff bauen will, soll seinen Leuten nicht Hammer und Nägel geben, sondern in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer wecken!“ Übersetzt auf Ihren Alltag in der Mitarbeiterführung bedeutet das: Setzen Sie nicht nur auf die Qualifikation Ihrer Mitarbeiter, sondern geben Sie ihnen vor allem Orientierung und Perspektive. Denn wer qualifiziert ist, kann Leistung bringen. Wer dagegen orientiert ist, will Leistung bringen. Genau das ist der kleine Unterschied, der echte Motivation ausmacht. Denken Sie an sich selbst: Nicht die Zusatzqualifikation, die Sie erwerben können, motiviert Sie, sondern das, was Sie mittel- und langfristig damit erreichen können. 8. Führen Sie individuelle Gespräche mit Ihren Mitarbeitern. Interessieren Sie sich für ihre Zukunft und ihre Pläne. Fragen Sie gezielt nach: • Wer hat welche persönlichen und beruflichen Ziele? • Wie kann er oder sie diese beruflichen Zukunftspläne am besten mit den Anforderun- gen des Unternehmens vereinbaren? • Welche Zusatzausbildung braucht er, damit er seine mittel- und langfristigen Ziele er- reichen kann? • Wie können Sie den Mitarbeiter bei seinen Zielen unterstützen? 9. Bieten Sie Weiterbildungsmöglichkeiten an. Fast jeder Mitarbeiter fühlt sich motiviert, wenn ihm die Möglichkeit zur Erweiterung seines Wissens und damit ein Türöffner für seine weitere Karriere geboten wird. Setzen Sie dieses Mittel der Motivation gezielt ein und kämpfen Sie wiederum bei Ihren Vorgesetzten um ein akzeptables Weiterbildungsbudget für Ihr Team. Fazit: Wichtig bei der Mitarbeiterführung ist, dass Sie Ihre Mitarbeiter nicht nur für heute, son- dern auch für die künftigen Anforderungen im Unternehmen qualifizieren und ihnen damit eine Perspektive geben. Denn engagierte Mitarbeiter wollen sich weiterentwickeln und ihren Erfah- rungsschatz erweitern. Damit, davon sind sie überzeugt, steigt auch ihr genereller Marktwert. Wenn Sie Ihren Mitarbeitern die Sicherheit geben, dass Sie sie fit für die Zukunft machen, und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Kompetenz und ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln, errei- chen Sie die höchste Motivation bei Ihren Mitarbeitern. Denn Mitarbeiter wollen Teil eines grö- ßeren, begeisternden Ganzen sein. Haben Ihre Mitarbeiter dieses Gefühl? Tipp: Nicht alle Menschen sind von Natur aus kommunikativ und gesellig. Wenn diese sich nicht an den Treffen beteiligen, ist das kein Affront gegen Sie. Dulden Sie durchaus eigene, sich auto- matisch entwickelnde Treffs – solange die Arbeit nicht darunter leidet. Und sorgen Sie auf jeden Fall dafür, dass die Frauen und Männer, die lieber ihre Arbeit verrichten als einen kurzen Plausch zu halten, nicht von den Kommunikation – was den Informationsfluss anbelangt – ausgeschlossen werden.
  • 25.
    23 *b) Glauben Sie,dass es wichtig ist, das Gleichgewicht im Vertrauen zwischen dem Füh- rer und seinen Mitarbeitern zu finden? Versuchen Sie Ihr eigenes Verfahren bei der Er- reichung der höchsten Motivation in der Arbeit zu gestalten, z.B. 15. In der Deutschen Bahn AG wurde eine Auswertung durchgeführt. Es wurde eine Aus- sage vorgeschlagen: „Entsprechend dem Führungsbild der DB AG herrscht bei den Inge- nieuren ein partnerschaftlisches Verhältnis zwischen den Führungskräften und den Kolle- gen“. Der Anteil des negativen Führungsverhaltens ist aber zu hoch. Schlagen Sie die möglichen Massnahmen vor, die zur Verbesserung der Führungsqualität der Deutschen Bahn AG führen können. 16. a) Manche Führungskräfte behaupten: „ Wer Mitarbeiter auf Fehler hinweisen will, muss Fingerspitzengefühl beweisen, um kein Porzellan zu zerschlagen.“ Lesen Sie eine Er- Bedürfnis: Ihr Antrieb zur Auffindung des Gleichgewichtes zwischen dem Führer und seinen Mitarbeitern Bedingungen: notwendige Betriebsverhältnisse für Ihre schrittweisen Aktionen bei der Zieler- reichung Tätigkeit: schrittweise Aktionen, die Sie zur Erreichung des Zieles tun Endziel: Erreichung der höchsten Motivation im Arbeitsprozess 0 5 10 15 20 25 30 35 40 Stimmt Tendetiell ja Tendentiell nein Stimmt nicht Ingenieurbefragung DB AG 2008
  • 26.
    24 fahrung von HelmutDörre und einige Ratschläge, wie die Kunst des Feedbackgesprächs ge- lingen kann. Wie finden Sie seine Lösung des Problems der Feedbackgespräche. Diplomatischer Drahtseilakt für Führungskräfte Wie Sie Ihr Team trotz Kriese motivieren Der Herbst ist für Helmut Dörre* eine ganz besondere Jahreszeit: „Da stehen in der Regel die Feedback-gespräche mit meinen Mitarbeitern an – also packe ich für etwa zwei, drei Wochen die Samthandschuhe aus“, erzählt der 48- jährige Naturwissenschaftler, der seit einigen Jahren eine Abteilung mit knapp zehn Mitarbeitern in einem deutschen Chemieunternehmen führt. Ehe er die einzelnen Teammitg- lieder in sein Büro bitte, mache er sich stets bewusst, was ihn an emotionalen Ausbrüchen erwarten könnte. „Ich habe beispielsweise eine Mitarbeiterin, die nach dem Feedbackgespräch wochenlang nie- dergeschlagen ist, wenn ich den einen oder anderen Punkt ihrer Arbeit kritisiere – und sei er noch so klein“, erklärt Dörre. „Jedes harsche Wort von mir käme einer Katastrophe gleich – da wäre sie völlig verunsichert“. Dementsprechend versuche er, ihr möglichst schonend zu erklären, dass er ihre Leistungen sehr schätze, aber dass sie manche Aufgaben anders abwickeln müsse. Der Erfolg gibt ihm recht. „Beim letzten Mal habe ich einen so weichen und vorsichtigen Ton angeschlagen, dass sie ihre Schwäche im Umgang mit dem Exel-Computerprogramm sogar of- fen zugeben konnte“, erinnert sich der Vorgesetzte. Gegen Ende des Gesprächs seien die beiden sogar übereingekommen, dass ein Computerkurs helfen könnte, die Schwächen zu beheben. Kritisch, konstruktiv, kooperativ Um Kollegen in Feedbackgesprächen sachlich und fair auf Schwächen aufmerksam zu ma- chen, brauchen Chefs viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen. „Wer in dieser Situa- tion zu ruppig agiert, gefährdet schnell das Arbeitsklima in seiner Abteilung. Der Chef veräng- stigt, verärgert oder verprellt im schlimmsten Fall sogar seine Mitarbeiter“, beobachtet Gabriele von Bonin, geschäftsführende Gesellschafterin der gleichnamigen Personalberatung im hessi- schen Geldnhausen. Daher sei es enorm wichtig, sich viel Zeit für das Feedback zu nehmen. „Es ist eine hohe Kunst, solche Gespräche erfolgreich zu gestalten“. Wenn ein Vorgesetzter mit den Leistungen seines Gegenübers nicht zufrieden ist, können sich die Fronten schnell verhärten. Wer Kritik übt, muss damit rechnen, dass sein Gegenüber verletzt oder eingeschnappt reagiert. „Das ist bei vielen Menschen ein ganz normaler Mechanismus. Egal, ob im Job, im Sport oder im Privaten: Wer hört, dass er etwas falsch gemacht hat, fühlt sich als Mensch abgewertet“, er- klärt Managementtrainer Karsten Böhme, der seit 25 Jahren im Bereich Personalentwicklung tätig ist. Es gelinge nur den wenigsten Leuten, ihre Leistung oder ihr Können von ihrer Person zu trennen. Hinzu kommt oft die Enttäuschung, trotz des eigenen Engagements nicht den Erwar- tungen genügt zu haben. Die Folge: „Selbst ein bis dato gutes Verhältnis zum Chef leidet durch das Feedbackgespräch möglicherweise – der Vorgesetzte erreicht genau das Gegenteil dessen, was er wollte“, betont Böhme.
  • 27.
    25 Noch schwieriger kannes für Vorgesetzte werden, wenn der kritisierte Mitarbeiter sich fäl- schlicherweise angegriffen fühlt oder – im anderen Extremfall – grobe Fehler nicht zugeben will. In diesem Fall fordert Böhme viel Geduld und taktisches Geschick von den Vorgesetzten: „Da müssen Chefs solange nachfragen, bis sich entweder zeigt, dass sie selbst im Unrecht sind oder der Mitarbeiter nach und nach seine Versäumnisse einsieht und dazu steht. Schließlich soll der Fehler nicht ein zweites Mal passieren“. Im schlimmsten Fall bleibt dem Chef nichts anderes übrig, als auf die vertraglichen Pflichten des Mitarbeiters zu verweisen und eine Ermahnung beziehungsweise im weiteren Verlauf eine Abmahnung oder sogar eine Kündigung auszusprechen. Um eine derartige Eskalation zu ver- meiden beziehungsweise das gewünschte Ergebnis zu erreichen, sollten Vorgesetzte jedes Kri- tikgespräch so detailliert wie möglich vorbereiten und durchführen. Welche Stationen Führungs- kräfte dabei unbedingt durchlaufen sollten. * Name von der Redaktion geändert b) *Anhand der oben gegebenen Ratschläge beim erfolgreichen Feedbackgespräch machen Sie einen Dialog, in dem Sie zeigen, dass es etwas an der Arbeit der Mitarbeiter auszusetzen gibt. Beachten Sie, dass der Ton maßgeblich entscheidet, wie ein Mitarbeiter die Kritik auf- nimmt. 17. Machen Sie ein Projekt zum Thema „ Vor- und Nachteile der Führungsstile“/*“ Das idealle Führungsmodell“. Benutzen Sie das Schema „Etappen der Projektarbeit“ aus der Lek- tion 1. Test zur Selbstkontrolle 2 Wählen Sie die richtige Antwort: 1. Die Unternehmung stellt sich sowohl ein … als auch ein soziales Gebilde vor. a) System; b) Gruppe; c) Konstruktion; d) Leitung. 2. In einem Unternehmen gibt es … Beziehungen, deshalb kommt es manchmal zu Konflikten. a) organisatorische; b) betriebliche; c) technisch-rationelle; d) zwischenmenschliche. 3. Zur Unternehmungsführung … eine zielorientierte Planung, Steuerung und Kontrolle der Or- ganisation. a) gehören; b) dienen; c) berücksichtigen; d) betrachten. 4. Der … und der Geführte müssen sich in einem Unternehmen kommunizieren. a) Manager; b) Mensch; c) Gruppe; d) Vorgesetzte 5. … der Personalführung besteht in der positiven Beeinflussung des Leistungsverhaltens der Mitarbeiter zur Erfüllung der Unternehmensziele. a) soziales Verhalten; b) das Bemühen; c) Aufgabenorientierung; d) Ziele. 6. Mitarbeiter müssen sich auf die … von Arbeitszufriedenheit orientieren. a) Gewinn; b) Förderung; c) Erfüllung; d) Erreichung. 7. Es gibt einen … Unterschied zwischen den Wörtern „Leitung“ und „Führung“. a) klaren; b) begrifflichen; c) grossen; d) betrieblichen. 8. Unter dem … versteht man die Aktivitäten des Vorgesetzten in Ausübung seiner Führungs- funktion. a) Führungstypologie; b) Führungsstil; c) Führungsverhalten; d) Führungstechniken.
  • 28.
    26 9. In einemUnternehmen sind … der Führungsstile kaum zu treffen. a) Typologie; b) Aktivitäten; c) Reinformen; d) Praxis. 10. Zu der Lewin’s klassischen Führungstypologie gehören folgende Führungsstile: autoritär, demokratisch und … . a) kooperativ; b) neutral; c) idealtypisch; d) kommunikativ. 11. Ein … Führer macht selbst die Aktionschritte. a) demokratischer; b) klassischer; c) autoritär; d) neutraler. 12. Die … werden vom Führer gebildet. a) Arbeit; b) Arbeitsgruppen; c) Arbeitsprozess; d) Arbeitsbedingung. 13. Beim demokratischen Führungsstil versucht der Führer … Gruppenprozess teilzunehmen. a) am; b) im; c) von; d) beim. 14. Aktionschritte werden beim … Führungsstil vom Führer vorgeschlagen. a) klassischen; b) autoritären; c) kooperativen; d) neutralen. 15. Ist der Führungsstil …, so gibt der Führer völlige Freiheit seinen Arbeitern. a) neutral; b) kooperativ; c) autoritär; d) klassisch. Lektion 3 Personalauswahl 1. Merken Sie sich die folgenden Wörter zum Text: vakant — свободный, вакантный Eignungspotenzial, das — пригодность к чему-либо, качество (потенциал), необходимый для профессии Bewerber, der — кандидат, соискатель Arbeitswechsel, der — смена работы Arbeitsgebiet, das — область работы, сфера деятельности Zeugnis, das — 1) свидетельство, удостоверение 2) отзыв, мнение, суждение Personalauslese, die — отбор кадров Stellenwechsel, der — смена места работы Vorstellungsgespräch, das — официальный разговор, знакомство, представление, собесе- дование при приеме на работу 2. Achten Sie auf die Vieldeutigkeit der folgenden Verben: bewerben sich 1. um Akk подавать заявление о приеме на работу (о назначении на должность) 2. добиваться, домогаться чего-либо 3. швейц. иметь в своем пользовании, управлять хозяйством stellen sich 1. становиться, встать 2. комм. устанавливаться (о цене) 3. явиться (например, по вызову) 4. zu D относиться к кому-либо 3. Übersetzen Sie die folgenden Sätze ins Russische, beachten Sie dabei die Vieldeutigkeit der Verben sich bewerben, sich stellen:
  • 29.
    27 1. Gleich nachder Absolvierung der Universität hat er sich um einen Arbeitsplatz bei einem Un- ternehmen beworben. 2. Da er ziemlich gute Deutschkenntnisse hat, hatte er sich um einen Studienplatz in Deuschland beworben. 3. Er hat sich in den Dienst seines Unternehmens gestellt. 4. Der Preis für Öl stellte sich billiger als im vorigen Monat. 5. Sie hat sich dem Vorstellungsgespräch gestellt. 6. Sie hat sich positiv zu unternehmensfremden Mitarbeitern gestellt. 4. Finden Sie die Synonympaare: 1) zeigen a) Kollege, der 2) Mitarbeiter, der b) Papiere, die 3) Verfahren, das c) Tendenz, die 4) Unterlagen, die d) Gerät, das 5) Trend, der e) sich vertraut machen 6) kennenlernen f) eingehend 7) Gespräch, das g) Konversation, die 8) detailliert h) Skizze,die 9) Schema,das i) Methode, die 10) Instrument, das j) demonstrieren 5. Fertigen Sie die Wortverbindungen an: 1. Wirkung a) feststellen 2. aus einem vakanten Arbeitsplatz b) zeigen 3. den Inhaber der Stelle c) analysieren 4. Eignungspotential d) auswählen 5. den besten Bewerber e) untersucht werden 6. Bewerbungsunterlagen f) besprechen 7. auf den Inhalt g) zeigen 8. Arbeitswechsel h) vornehmen 9. den Lebenslauf i) sich bewerben 10. einen gradlinigen Trend j) finden 6. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn: Die Personalauswahl Zeigen die verschiedenen Instrumente der Personalwerbung Wirkung, d.h. bewerben sich derzeitige oder potentiale Mitarbiter aus einem vakanten Arbeitsplatz, so gilt es nunmehr, aus den eingehenden Bewerbungen den zukünftigen Inhaber der Stelle auszuwählen. Personalwahl hat das Ziel, das Eignungspotential eines Bewerbers festzustellen und so den Bewerber auszu- wählen, der die Anforderungen der konkreten Stelle bestmöglich erfüllt. Es soll, anders ausged- rückt, der geeignete, nicht der beste Bewerber gefunden werden. Zur Auswahl unternehmensfremder Bewerber bedient sich das Personalwesen eine Reihe verschiedener Auswahlverfahren, die auch miteinander kombiniert werden können. Die wesent- lichen Methoden sind in folgender Übersicht dargestellt. Wesentliche Verfahren der externen Personalausswahl – Analyse der Bewerbungsunterlagen;
  • 30.
    28 – Vorstellungsgespräch; – Assessment-Center-Verfahren; –Testverfahren (Leistungs-, Intelligenz- und Persönlichkeitstest). Die Bewerbungsunterlagen setzen sich aus vier Elementen – Anschreiben, – Lebenslauf, – Zeugnisse, – Lichtbild zusammen. Bei einer ersten Prüfung der Unterlagen werden sie auf Vollständigkeit, formale und stilische Gestaltung sowie auf den Inhalt hin untesucht. Sodann erfolgt eine Analyse des Lebenslaufs, bei der auf folgende Aspekte besonders zu achten ist: – Zeitfolge: Welche Arbeitswechsel wurden vorgenommen, und sind Zeitlücken festzustel- len? – Entwicklung: Zeigt die Entwicklung einen gradlinigen Trend (Aufstieg, Abstieg, Arbeits- gebiete u.a?) Bei Zeugnissen ist zunächst zwischen Schul-, Ausbildungs- und Praxiszeugnissen (Arbeits- zeugnissen) zu unterscheiden. Mit zunehmender praktischer Erfahrung des Bewerbers treten die Praxiszeugnisse mehr als in den Vordergrund. Sie werden besonders inbezug auf die Punkte – Tätigkeitsdauer, – Inhalt der Aufgabe, – Leistungs-und Sozialverfahren, – Gründe für das Ausscheiden analysiert. Das Vorstellungsgespräch ist das in der Praxis gebräuchlichste Instrument der Personalausle- se und ergänzt die Erkenntnisse aus der vorangegangenen Bewerbungsanalyse. Es dient dazu, den bisher nur aus schriftlichen Informationen bekannten Bewerber persönlich kennenzulernen, und somit bisherige Eindrücke zu bestätigen und zu vervollständigen. Durch das persönliche Gespräch soll geprüft werden, inwieweit betriebliche Vorstellungen und Bewerbererwartungen übereinstimmen. Der Ablauf eines solchen Gespräches folgt in der Praxis keinem einheitlichen Schema, es können lediglich folgende allgemeine Inhalte definiert werden: – erste Kontaktphase mit Begrüssung und Vorstellung zum Abbau von Schwellenängsten; – Besprechung des Lebenslaufs (Fragen zu familiärer Herkunft, Freizeitverhalten, Gründe für Stellenwechsel); – Ergründung der fachlichen Qualifikationen des Bewerbers; – detallierte Informationen des Bewerbers über das Unternehmen und die vakante Stelle. 7. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text: 1. Was für ein Ziel hat die Personalauswahl zu erfüllen? 2. Welche Methoden werden zur Auswahl eines Bewerbers gebraucht? 3. Was gehört zu den Bewerbungsunterlagen? 4. Was ist bei den Bewerbungsunterlagen zu berücksichtigen?
  • 31.
    29 5. Was wirdim Lebenslauf eines Bewerbers analysiert? 6. Welche Unterschiede werden bei Zeugnissen beachtet? 7. Wozu dient das Vorstellungsgespräch? 8. Wie wird die Übereinstimmung betrieblicher Vorstellungen und Bewerbererwartungen ge- prüft? 9. Welche Inhalte umfasst das persönliche Gespräch? 8. Setzen Sie die passenden Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter und Wendungen: … einen vakanten Arbeitsplatz; … Auswahl unternehmensfremder Bewerber; … folgender Übersicht; … ersten Prüfung; … Vollständigkeit hin untersucht werden; … zunehmenden prak- tischen Erfahrung; … das persönliche Gespräch geprüft sein; Vorstellung … Abbau … Schwel- lenängsten; Fragen … familiärer Herkunft; Gründe … Stellenwechsel; detaillierte Informationen … das Unternehmen 9. Bilden Sie Ihre Sätze mit den folgenden Wendungen aus dem Text: die verschiedenen Instrumente der Personalplanung; das Eignungspotential eines Bewerbers; zur Auswahl unternehmensfremder Bewerber; eine Reihe der verschiedenen Auswahlverfahren; einen gradlinigen Trend zeigen; in den Vordergrund treten; inbezug auf Punkte analysiert wer- den; bisherige Eindrücke bestätigen und vervollständigen; Ergründung der fachlichen Qualifika- tion; detaillierte Information des Bewerbers. 10. Ergänzen Sie die folgenden Sätze, gebrauchen Sie dabei den Inhalt des Textes: 1. Personalwahl ist auf die Feststellung des Eignungspotentials eines … gezielt. 2. Um unternehmensfremde Bewerber auszuwählen, bedient sich das Persnalwesen … . 3. Verschiedene Auswahlverfahren können … . 4. Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Lichtbild machen … zusammen. 5. Vollständigkeit, … werden bei einer ersten Prüfung der Unterlagen untersucht. 6. … besteht aus folgenden Aspekten: Zeitfolge und Entwicklung. 7. Die Leistungs- und Sozialverfahren als auch Tätigkeitsdauer werden bei … analysiert. 8. Das Vorstellungsgespräch ergänzt … . 9. Die Übereinstimmung der betrieblichen Vorstellungen und Bewerber werden durch … ge- prüft. 10. Der Ablauf des persönlichen Gespräches folgt gewöhnlicherweise … . 11. Übersetzen Sie ins Deutsche: 1. Nur den (кандидат) wird bei der Personalauswahl ausgewählt, der die Anforderungen der konkreten Stelle bestmöglich erfüllt. 2. Verschiedene (методы отбора) können miteinander kombiniert werden. 3. (испытание при помощи тестов) ist eines der wesentlichen Verfahren der externen Perso- nalauswahl. 4. (документы, требующиеся при подаче заявления о приеме на работу) werden aus vier Elementen: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Lichtbild zusammengestellt.
  • 32.
    30 5. Die Unterlagenwerden auf (точность) geprüft. 6. Bei der Analyse des Lebenslaufs werden die Zeitfolge und (развитие) beachtet. 7. Die Entwicklung des Bewerbers soll einen gradlinigen (тенденция) zeigen. 8. Die (свидетельства) werden zwischen Schul-, Ausbildungs- und Praxiszeugnissen unter- schieden. 9. Das (собеседование при приеме на работу) wird auf die Ergänzung der Erkenntnisse aus der vorangegangenen Bewerbungsanalyse gezielt. 10. Die Besprechung des Lebenslaufs umfasst Gründe für (смена места работы). 12. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein: Das Assessment-Center-Verfahren (AC) Das Assessment-Cener-Verfahren (AC) ist in den USA entscheidend geprägtes __________1. Wegen seiner hohen Aussagefähigkeit in bezug auf Sozialverhalten und _____________2 wird es insbesondere zur Auswahl von ____________3 Fach- und Führungs- kräften herangezogen. In Anlehnung an den “Arbeitskreis Assessment Center” kann das AC__________4 als eine vielschichtige, gleichzeitige Beurteilung mehrerer Teilnehmer durch mehrere Beobachter unter Einsatz verschiedener Beurteilungsmethoden und simulierter Führungssituationen aus der betrieblchen _____________5. Die Teilnehmer werden in gemeinsamen _____________6, in Rollenspielen oder in Einzelarbeiten Arbeits-und Entscheidungssituationen aus dem beruflichen Alltag ausgesetzt. _________7 ist es, die Eignung für die bestimmten ____________8 zu erken- nen, das Transfervermögen zu ermitteln und den Gruppenbezug zu erfassen. Es existiert kein _____________9 Ablaufschema für ein AC, sondern es müssen stets die spezi- fischen Anforderungen der zu besetzten Stelle zugrunde gelegt und entsprechende Beurteilungs- kriterien definiert werden. Zu diesen__________10 (z.B. Kooperationsfähikeit, abstraktes Den- ken, Entscheidungsfreude, Durchsetzungsvermögen, Fexibilität) werden dann entsprechende Übungen ausgewählt. a) qualifizierten b) Praxis c) Gruppendiskussionen d) Auswahlinstrument e) Aufgaben f) Ziel g) Kriterien h) definiert werden i) Führungsfähigkeit j) einheitliches 13. Geben Sie kurz den Inhalt des Textes auf Deutsch wieder: Набор персонала организации
  • 33.
    31 Набор персонала заключаетсяв комплектовании необходимого резерва кандидатов на все должности и специальности, из которых организация отбирает подходящих для нее ра- ботников. Процесс набора включает следующие этапы: • планирование персонала (кадровое планирование) — определение потребности в персо- нале нужного количества, и соответствующего качества; • разработка требований к соответствующим должностям или видам деятельности, вклю- чая деловые и личностные характеристики; • поиск персонала во внутренних и внешних источниках (реклама, служба занятости, рек- рутинговые агентства, Интернет и др.); • составление базы данных по кандидатам на вакантные должности; • отбор персонала — выявление различий между кандидатами и соответствующими тре- бованиями будущей деятельности, выбор лучших кандидатов; •решение о приеме на работу; • введение в должность (адаптация) работника. 14. a) Lesen Sie die folgenden Bewerbungen: 1) Name: Anastasia JURCHENKO Position: Personalberaterin Ausbildung: NSTU, Wirtschaftsfakultät "Finanzen und Kredit", 1998-2000 NSTU, Wirtschaftsfakultät "Management", 1994-98 SibUPK, "Schule für junge Geschäftsleute", 1993-94 Offene Handelsschule Grossbritannien, seit 2001, 2. Kurse "Der effektive Manager", "Finanzmanager" CRANA Corporation, 11-12.1999, Intensivkurs "Die Kunst der Annahme der Verwal- tungsbeschlüßen" Fachgebiete: Finanzen und Versicherung, Produktion, Handel, PR Hobbys: alle Arten des Reisens, Bergtourismus, alpiner Skisport, Billard, Auto fahren Selbstpräsentation: Ich habe viel Erfahrung in den Bereichen der Gesellschaftspolitik, der Finanzen sowie des Han- dels. Die Fähigkeit schöpferisch und unkonventionell an das Lösen von Problemen heranzuge- hen und Mobilität sind wichtige Eigenschaften, um in meiner Anstellung zu bestehen. Ich halte die Personalwirtschaft für sehr interessant und denke, dass es eine Perspektive für Russland ist. In Nowosibirsk steckt sie noch in ihren Kinderschuhen, aber sie blüht auf. Die Per- sonalwirtschaft sollte eine bedeutende Rolle einnehmen, schließlich schafft sie auch neues Wachstum in allen anderen Bereichen wie zum Beispiel Finanzen, Material und Technologie. E-Mail: Anastasia.Yurchenko@buscon.ru
  • 34.
    32 2) Name: OlesyaDOLGUSHINA Position: Personalberaterin Ausbildung: Die sibirische Akademie des staatlichen Dienstes beim Präsidenten der Russischen Föde- ration, 2001-2004. Fachgebiet: Verwaltung Nowosibirsker staatliche pädagogische Universität, 1998–2001 Fachgebiete: Valeologie; Soziale Psychologie. Fachgebiete: Marketing und PR; Werbung und Polygrafie; Transportdienstleistungen; Logistik Hobbys: Ich führe einen gesunden Lebensstil. Ich kenne die Praktiken zur Einwirkung auf das Wohlbefinden der Menschen: Su Jok, Massagen, Fito und Aromatherapie. Selbstpräsentation: Die Psychologen sagen: Erkenne die Grundprinzipien des Menschen und du wirst ihn verstehen. Ich werde Ihnen helfen hinter das Geheimnis von Vertrauen, Wahrheit, Interesse, analytischem Herangehen und dem Streben nach ständiger Entwicklung zu blicken, darauf stütze ich mich im Leben. Die Kombination der ersten drei ist notwendig um zu den Besten im Personalwesen zu gehören. Recruitment ist für mich wie ein Puzzle. Das passende Teil für ein Unternehmen unter einer Auswahl von vielen zu finden — das ist Ziel meiner Arbeit. Mein hohes Energiepotential und Interesse erlauben mir erfolgreich mit einer solch riesigen Menge von Informationen zu arbeiten. Ich denke, daß die Möglichkeiten für Unternhemen in Nowosibirsk groß sind und durch ein En- gagement hier, sich im russischen Raum sowie weltweit neue Chancen ergeben können. Dafür benötigen die Unternehmen starke Abteilungen des Marketings und der Werbung. Unter diesem Gesichtspunkt ist meine Spezialisierung einfach notwendig. PR und Marketing sind die kreati- ven Werkstätten der Unternehmen, es ist wichtig flexibel und schöpferisch an die Beurteilung der Spezialisten heran zu gehen. Der Markt der Transportdienstleistungen ist jetzt mehr als je zuvor gefordert, Nowosibirsk berei- tet sich darauf vor, zu einem internationalen Transportknoten zu werden. Spezialisten auf diesem Gebiet sind sehr selten. Zur Zeit beschäftige ich mich mit diesem Problem. E-Mail: Olesya.Dolgushina@buscon.ru 3) Name: Anna MAMUSHKINA Position: Personalberaterin Ausbildung: Nowosibirsker Staatliche Universität, 1991-1996; Wirtschaftsfakultät, Fachgebiet: Soziologie
  • 35.
    33 Psychologiezentrum der NSU,03.2002-02.2003. Qualifikation: Personalmanager "AG Team Training Russia". Wirksame Kommunikation. Oktober 2001 "RJ.Reynolds Tobacco International AG". Professioneller Verkauf. Juli 1999 Fachgebiete: Verkaufsspezialisten, Top-Manager, Finanzen und Buchhaltung, administratives Personal Hobbys: Reisen und Touren. Wanderungen; Gespräche und Erholung mit Freunden; zuhause – Pflanzenzucht und Papageien. Ich habe den Wunsch meine Fertigkeiten im alpinen Skisport, der Seefahrt und Tauchen zu vervollkommnen. Selbstpräsentation: Hauptregel meiner Arbeit ist 3 × "K": Kundenorientierung, Kommunikation, Konkretheit. Als Hauptprinzipien bei der Personalwahl sehe ich: Komplexität, Objektivität, Kontinuität und Wis- senschaftlichkeit. Meine langjährige und vielseitige Erfahrung innerhalb eines grossen interna- tionalen Unternehmens (Personalabteilung, Verkauf, Finanzabteilung), das aktuelle Wissen über die Personalverwaltung als auch Qualitäten wie Zielstrebigkeit, Initiative, analytisches Denken erlauben es die Situation zu bewerten, eine adäquate und begründete Entscheidung zu treffen sowie die Verantwortung für seine Handlungen zu tragen. Zu meinen größten Errungenschaften in meinem Leben zähle ich die erfolgreiche Kombination meiner beruflichen Stellung sowie des familiären Wohlergehens. Meine größte Leistung in 2003 ist die beste Abschlußarbeit: Erarbei- tung und Durchführung der Erforschung eines Systems zur Motivation von Handelsvertretern mit anschließender praktischer Empfehlung von Geschäftsführern des Unternehmens. E-Mail: Anna.Mamushkina@buscon.ru b) Setzen Sie die richtige Information in die Tabelle anhand der Bewerbungen ein: Name Anastasia Yurchenko Position Personalberaterin Ausbildung Psychologiezentrum, Qua- lifikation: Personalmana- ger Fachgebiete Logistik Hobbys Billard, Auto fahren Selbspräsentation erfolgreiche Kombination der beruflichen Stellung sowie des familiären Woh- lergehens
  • 36.
    34 c) Stellen SieIhre eigene Bewerbung nach dem Plan zusammen: 1. Name 2. Position 3. Ausbildung 4. Fachgebiet 5. Selbstpräsentation 6. Hobby 7. E-Mail 15. Bestimmen Sie anhand der folgenden Bewerbungen, welche Qualifikationen und Eigen- schaften von Arbeitgebern am häufigsten gefordert werde: Qualifikationen Eigenschaften 1. 1. 2. 2. 3. 3. 4. 4. 5. 5. a) Mitarbeiter/in für den Bereich Personal — Schwerpunkt Personalentwicklung / VC-D, Berlin 18.01.2008 VEOLIA Cargo Deutschland GmbH ist ein Unternehmen von VEOLIA Environment, des weltweit führenden Dienstleisters im Umweltbereich und einer von Europas größten privaten Anbietern im Güterverkehr. Zur Unterstützung unserer Personalabteilung am Standort Berlin suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen / eine Mitarbeiter/in für den Bereich Personal Schwerpunkt Personalentwicklung Ihre Hauptaufgaben: • Unterstützung der Personalleitung in Personalentwicklungs- und Organisationsentwicklungsthemen • Planung, Koordination und Organisation der internen Aus- und Weiterbildung • Konzeption und Implementierung neuer PE-Instrumente • Standardisierung der PE-Prozesse • Betreuung des Bewerbungsprozesses von der Ausschreibung bis zur Einstellung Folgende Voraussetzungen bringen Sie mit: • Ausbildung mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund (z. B. Industriekaufmann/-frau oder Industriefachwirt/-in oder Personalfach-kaufmann/-frau) • 2-3 Jahre Berufserfahrung in einer vergleichbaren Position • wünschenswert sind Kenntnisse im Bereich der Aus- und Weiterbildung • sichere Kenntnisse der MS-Office Software, idealerweise inklusive MS Access • gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift • ein hohes Maß an Organisationsvermögen und Eigeninitiative • Flexibilität und Belastbarkeit
  • 37.
    35 Wir bieten Ihnenein angenehmes Arbeitsklima und ein breit gefächertes Aufgabengebiet in einem zukunftsorientierten, internationalen Umfeld. Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann freuen wir uns darauf Sie kennen zu lernen. Bitte senden Sie uns Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihres möglichen Eintrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung an: Veolia Cargo Deutschland GmbH Georgenstraße 22 10117 Berlin b) с)
  • 38.
    36 d) 16. a) WählenSie die Vor- und Nachteile zu jedem Untertitel des Organisationsdiagrams. 1. … bezeichnet eine Stellenausschreibung außerhalb des Unternehmens. Sie lässt sich in passi- ve (oder unmittelbare) und aktive (oder mittelbare) Personalbeschaffung unterscheiden: a) Passive Personalbeschaffung: Sie erfolgt durch die Bearbeitung und Archivierung eingehen- der Initiativ- bzw. Blindbewerbungen. Werbung ist im Rahmen der passiven Personalbeschaf- fung lediglich auf eine Verbesserung der Unternehmensreputation ausgelegt, um dieses für qua- Personalbescha- ffung Externe Personalbe- schaffung Interne Personalbe- schaffung Vorteile Nachteile Vorteile Nachteile
  • 39.
    37 lifizierte Bewerber interessanterzu machen. Eine konkrete Publikation des Personalbedarfs er- folgt nicht. Bei Notwendigkeit einer Nachbesetzung werden die Bewerber aus dem Pool zuerst herangezogen und zur Auswahl gestellt. Weitere Möglichkeiten ergeben sich aus der Nutzung vorhandener Bewerberdatenbanken bspw. über das Internet und Personalleasing bzw. Zeitarbeit. b) Aktive Personalbeschaffung: Sie greift bedarfsbezogen auf verschiedene Medien zurück um gezielt Bewerber für eine definierte Stelle anzusprechen. Neben zielgerichteter Werbung kom- men interaktive Medien (Homepage) und Firmenvorstellungen in Betracht. Darüber hinaus kön- nen Vermittler eingeschaltet werden: • Angebote in Jobbörsen und Recruiting-Börsen • Beauftragung von Personalvermittlern bzw. dem örtlichen Arbeitgeberservice der Ar- beitsagentur • Stellenausschreibung durch Annoncen (Internet, Zeitung, Rundfunk) • Informationsveranstaltungen bei Bildungsträgern und (Fach-) Hochschulen • Firmenkontaktmessen an (Fach-) Hochschulen • Recruiting-Veranstaltungen, Hochschulmarketing vornehmlich zur Rekrutierung von Be- rufsanfängern nach dem Studium (College-Recruiting) 2. … bezeichnet eine Stellenausschreibung innerhalb eines Unternehmens und erfolgt über: • interne Stellenausschreibung („schwarzes Brett“ oder Intranet) • projektbezogene Rationalisierung und Nutzung der freiwerdenden Kapazitäten an ande- rer Stelle • kontinuierliche Verbesserung (kontinuierlicher Verbesserungsprozess, KVP) der Ar- beitsvorgänge (lfd. Rationalisierung) • eigene Ausbildung/Übernahme von Auszubildenden in Fachfunktionen • Personalentwicklung (qualitativer Bedarf) • die Anordnung von Mehrarbeit (Überstunden) 3. Vorteile von … • Eröffnung von Aufstiegschancen • stärkere Bindung an den Betrieb • geringere Beschaffungskosten • gute Kenntnisse der Qualifikation • Einhaltung des betrieblichen Lohnniveaus, da sich der Mitarbeiter am betrieblichen Lohnniveau orientiert • schnellere Stellenbesetzungsmöglichkeit • Einstiegsmöglichkeiten für Nachwuchskräfte werden frei • Motivation der Mitarbeiter • geringere Einarbeitungszeit • Stelle ist kurzfristig besetzbar • gezielte Förderungsmöglichkeit • transparente Personalpolitik
  • 40.
    38 4. Vorteile von… • großes Auswahlspektrum • Verminderung von Betriebsblindheit • Möglichkeiten des Qualifikationsvergleiches interner und externer Mitarbeiter • geringe Fortbildungskosten (die Auswahl der zukünftigen Mitarbeiter erfolgt zugeschnit- ten auf die ausgeschriebene Stelle) • Vermeiden des Kettenreaktionseffekts (Neubesetzung der innerbetrieblich frei geworde- nen Stelle) • Einbringen von neuen Impulsen in den Betrieb 5. Nachteile von … • wenige Auswahlmöglichkeiten • Enttäuschung von Kollegen, bes. beim Aufrücken in Vorgesetztenpositionen, evtl. auch Spannungen und Rivalität (Neid bzw. Demotivation) • zu starke kollegiale Bindungen (Sachentscheidungen werden „kumpelhaft“) • Versetzung löst den Bedarf quantitativ nicht; die interne Rekrutierung zieht meistens eine Außenrekrutierung nach sich • auch kommen durch diese Methode kaum neue Arbeitskräfte in das Unternehmen • Förderung der sog. „Betriebsblindheit“ Fehler bleiben unerkannt. 6. Nachteile von … • Relativ höhere Beschaffungskosten durch Auswahl und Vergleich oder Einschaltung von Dienstleistern • Das Risiko einer Fehlbesetzung ist höher als bei der internen Personalbeschaffung • Es können bei neuen Mitarbeitern Eingliederungsschwierigkeiten auftreten • Gefahr, dass der Bewerber die Erwartungen nicht erfüllt • Die Gehälter von Neueinsteigern sind häufig höher als die interner Kandidaten b) Welche Art der Personalbeschaffung (interne oder externe) passt mehr für eine Bank, eine Baufirma und Werbeagentur? Begründen Sie Ihre Meinung. 17. a) Erläutern Sie die Belegschaft der Aktiengesellschaft „Express-Prigorod“ in der Zeitpe- riode 2006–2008. Dynamik von Arbeitskräftebestand Zeitperiode 2006–2008 (Menschen) Periode Arbeitskräftebestand am Anfang des Zeit- raums Arbeitsanstellung Kündigung Arbeitskräftebestand am Ende des Zeitraums 2006 967 300 344 1002 2007 1002 550 380 1077 2008 1077 433 384 1126 b) * Erläutern Sie die Kaderfluktuation an der Westsibirischen Eisenbahn. Was können Sie als Gründe dafür nennen.
  • 41.
    39 Koeffizient der Kaderfluktuation WestsibirischeEisenbahn 2006–2008 c) * Ordnen Sie die Zahlen des Diagramms in Prozenten den unten gegebenen Angaben zu und erläutern Sie die Personalpolitik der Aktiengesellschaft “Express-Prigorod” bei der Per- sonalbeschaffung. Alterssruktur der Fachkräfte der Aktiengesellschaft “Express-Prigorod” 2008 20% 23% 31% 26% An der Aktiengesellschaft “Express-Prigorod” sind 319 Menschen im Alter von 40 bis 50 Jahren tätig, was …% ausmacht; 384 Menschen im Alter von 30 bis 40 Jahren, was …% ausmacht; 279 Menschen unter 30 Jahren, was …% ausmacht; 244 Menschen älter als 50 Jahre, was …% aus- macht. Daraus folgt, dass der durchschnittliche Alter der Fachkräfte 39,7 Jahre ist. Ausgehend von der Personalpolitik bevorzugt der Betrieb beim Vorstellungsgespräch junge tat- kräftige Leute im Alter von 30 bis 40 Jahren anzustellen. 18. a) Betrachten Sie die folgende Abbildung „Qualifikation ist Trumpf“ und interpretieren Sie die Aussage im Hinblick auf die Aufgaben der Personalwirtschaft. 2006 24, 9% 2007 26, 7% 2008 23, 5%
  • 42.
    40 b) Suchen Siedie Gründe für die in der Abbildung dargestellte Entwicklung. c) Interpretieren Sie die Aussage der Grafik vor dem Hintergrund folgender These: „Mit dem Abschluss der Lehre endet das Lernen nicht etwa, sondern es setzt sich das ganze Arbeitsleben hindurch fort.“ d) Welche Auswirkungen hat die Abnahme von einfachen Arbeiten auf den Arbeitsmarkt und welche Probleme können daraus entstehen? 19. Machen Sie ein Projekt zum Thema “Die 10 gefragten Qualifikationen von 21. Jahrhundert“/*“Lebenslanges Lernen als eine Chance im Beruf zu bleiben“ Test zur Selbstkontrolle 3 Wählen Sie die richtige Antwort: 1. Viele Mitarbeiter … aus einem vakanten Arbeitsplatz. a) bewerben sich; b) stellen sich; c) befähigen sich; d) interessieren sich. 2. Es ist schwer, aus den eingehenden Bewerbungen den zukunftigen Mitarbeiter … . a) umzugehen; b) festzustellen; c) darzustellen; d) auszuwählen. 3. Der Bewerber muss den … der konkreten Arbeitsstelle angewachsen sein. a) Auswahl; b) Arbeit; c) Arbeitsplatz; d) Anforderungen. 4. Die wesentlichen Verfahren der externen … können kombiniert werden. a) Bewerbungen; b) Personalauswahl; c) Personalbewerbung; d) Personaleinsatz. 5. Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Lichtbild stellen sich die … dar. a) Bewerbungen; b) Verfahren; c) Bewerbungsunterlagen; d) Vorstellungsgespräch. 6. Die Bewerbungsunterlagen müssen … richtig gestaltet werden. a) normal; b) gradlinig; c) kombiniert; d) inhaltlich. 7. Unter einem gradlinigen Trend der … kann man Aufstieg, Abstieg, Arbeitsgebiete des Be- werbers verstehen. a) Entwicklung; b) Zeitfolge; c) Zeitlücken; d) Arbeitswechsel.
  • 43.
    41 8. … umfassenSchul-, Ausbildungs- und Praxiszeugnisse. a) Bewerbugsunterlagen; b) Arbeitszeugnisse; c) Lebenslauf; d) Anschreiben. 9. Leistungs- und Sozialverfahren werden bei den … analysiert. a) Arbeitszeugnissen; b) Praxiszeugnissen; c) Bewerbungsunterlagen; d) Anschreiben. 10. Die Erkenntnisse der Bewerbungsanalyse werden durch das … ergänzt. a) Tätigkeitsdauer; b) Personalauslese; c) Vorstellungsgespräch; d) Erfahrung. 11. Die betrieblichen Vorstellungen müssen Bewerberserwartungen … . a) feststellen; b) analysieren; c) übereinstimmen; d) prüfen. 12. Die Kontaktphase des Vorstellungsgespräches beginnt … Begrüssung. a) mit; b) von; c) zu; d) über. 13. Fragen zu familiärer Herkunft werden bei der Besprechung des … gestellt. a) Lebenslaufs; b) Vorstellung; c) Begrüssung; d) Ablaufs. 14. Abstraktes Denken gehört zu … für ein AC. a) Beurteilungskriterien; b) Ablaufschema; c) Aufgaben; d) Auswahlinstrument. 15. Die Teilnehmer werden in gemeinsamen Gruppendiskussionen … . a) analysiert; b) kombiniert; c) herangezogen; d) ausgesetzt. Lektion 4 Management Teil A 1. Merken Sie sich die folgenden Wörter: Geschäftsleitung, die — 1. руководство фирмы 2. руководство фирмы (процесс) Leiter, der — pyководитель, заведующий, директор Geschäftsführer, der — управляющий, администратор Vertrieb, der — 1) cбыт 2) отдел Rechenschaft ablegen — отчитываться, давать отчет Rechtsberatung, die — консультация юриста Wartung, die — техническое обслуживание, уход zusammenarbeiten — сотрудничать untergeordnet sein — подчиняться кому-либо, чему-либо Unterabteilung, die — секция учреждения Vereinigung, die — oбъединение, союз Werbeagentur, die — peкламное агенство erledigen — заканчивать, выполнять nebenbei — между прочим angestellt sein — состоять на службе Angestellte, der — служащий aufgebaut sein — основываться, исходить. 2. Achten Sie auf die Vieldeutigkeit der folgenden Verben: entwickeln 1. развивать, совершенствовать, разрабатывать 2. развивать (мысль, план)
  • 44.
    42 3. sich развиваться 4.sich zu D превращаться во что-либо (путем, в результате развития) beschäftigen 1. занимать, давать работу 2. пер. занимать (мысли) 3. sich заниматься чем-либо 3. Übersetzen Sie die folgenden Sätze, beachten Sie dabei die Vieldeutigkeit der Verben entwi- ckeln und beschäftigen: 1. Der neue Mitarbeiter hat vorgeschlagen, ein neues Projekt zu entwickeln. 2. Die Beziehungen zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer entwickeln sich nicht immer zugunsten der beiden Seiten. 3. Seine Firma beschäftigt etwa fünfzig Angestellten. 4. Schon längst beschäftigten ihn die Gedanken über die Reorganisierung der technischen Abtei- lung. 5. Sein Traum, eine Abteilung zu leiten, entwickelte sich zur Position des Top-Managers. 6. Das Unternehmen beschäftigt sich mit dem Vertrieb der Eisenbahntechnik. 4. Finden Sie die Synonympaare: 1) modern a) Verkauf,der 2) finden b) erfüllen 3) Vertrieb, der c) aktuell 4) ausführen d) beschäftigt sein 5) arbeiten e) entdecken 5. Fertigen Sie die Wortverbindungen an: 1. eine Rolle kann man a) eingehen 2. auf ein Problem kann man b) sich erkennen 3. in einem Bereich kann man c) regeln 4. Aufgaben kann man d) spielen 5. die Beziehungen zu den anderen Abteilungen kann man e) erfüllen 6. Entscheidungen kann man f) treffen 7. die Pflichten kann man g) ablegen 8. Rechenschaft kann man h) festlegen 6. Lesen Sie den Dialog: Was ist Management? K: Das Wort "Management" ist zu einem weit verbreiteten Begriff geworden. Kannst du dir un- ter diesem Wort etwas vorstellen? Denn für einen künftigen Ingenieur in einem modernen Be- trieb ist es wichtig, dass er sich in diesem Bereich gut auskennt. S: Eigentlich nicht so recht. Es wäre schön, wenn wir genauer darauf eingehen konnten. K: Kurz gesagt, umfasst Management alle zur Steuerung einer Unternehmung notwendigen Auf- gaben. S: Wie lassen sich die Begriffe " Betrieb", " Unternehmen", "Unternehmung" unterscheiden?
  • 45.
    43 K: Die Wirtschaftarbeitet in Produktionseinheiten, die der Betrieb genannt werden. Der Betrieb ist demnach eine technische und organisatorische Einheit. Nach aussen tritt der Betrieb (oder mehrere Betriebe zusammen) in einer bestimmten Rechtsform als Unternehmung (Unternehmen) aus, die eine kaufmännische und wirtschaftliche Einheit darstellt. Es gibt noch den Begriff " Firma". Die "Firma" ist nur der Name der Unternehmung. S: Interessant. Und wie ist solch ein Betrieb organisiert? K: Ich habe hier einen Text darüber. 7. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn: Arbeitsorganisation im Betrieb Die Menschen haben ihr Zusammenleben in Gruppen schon immer nach dem Prinzip der Arbeitsteilung organisiert. In einem Betrieb, in dem mehrere Personen beschäftigt sind, muss festgelegt werden, welche Aufgaben der einzelne zu erfüllen hat. Dabei entspricht es dem öko- nomischen Prinzip, dass eine Person oder eine Gruppe bestimmte gleichartige Aufgaben erfüllt. Eine solche organisatorische Zusammenfassung gleichartiger Aufgaben führt zur Bildung von Abteilungen. Die Arbeit in den verschiedenen Abteilungen ist jedoch nur dann effektiv, wenn die Pflichten der Mitarbeiter genau geregelt sind. Das heisst, es muss festgelegt werden, ob eine Person oder Personengruppe die Arbeit allein oder in der Verbindung mit anderen ausführt oder ausführen soll, wer für was verantwortlich ist und wem gegenüber Rechenschaft abzulegen ist. Auch die Beziehungen zu anderen Abteilungen und die Geschäftsleitung sowie der Informati- onsfluss im Einzelnen sind vorgeschrieben. Die genaue Gliederung eines Betriebs in Abteilungen ist natürlich von der Art und Grösse des Betriebs abhängig. Es sind verschiedene Organisationsformen entstanden. In der Ökonomie der sozialen Marktwirtschaft, wie sie in der Bundesrepublik Deutschland entwickelt wurde, fin- det man heute viele Formen, die sich auf einige Grundmodelle zurückführen lassen. Modell I: kleiner und mittlerer Betrieb, bis zu 300 Beschäftigten Die Ziele für die Produktion werden in einen kleinen oder mittleren Betrieb von der Gesamt- leitung des Betriebs vorgegeben. Hier arbeiten die Leiter der technischen Abteilung und der Lei- ter der kaufmännischen Abteilung zusammen. Häufig stellen sie die Geschäftsführung dar. Manchmal gibt es noch einen zusätzlichen Geschäftsführer. Bei Rechtsproblemen arbeitet man mit Rechtsanwälten zusammen, die nicht dem Betrieb an- gehören. Die technische und die kaufmännische Abteilung sind einer Geschäftsleitung unter- geordnet. Der Ingenieur arbeitet in der technischen Abteilung, die sich mit den Aufgaben der Produkti- on sowie Forschung und Entwicklung befasst. Zu ihrer Kompetenz gehören auch Wartung und Instandhaltung der gesamten Produktion. Den Tätigkeitsbereich der kaufmännischen Abteilung bilden Finanzfragen, Personalwesen sowie alles, was mit der Beschaffung und dem Vertrieb der Produktion zu tun hat. Der Aufbau eines solchen Betriebs konnte so schematisch aussehen:
  • 46.
    44 So ist einBetrieb demokratisch geführt: d.h.es werden Mehrheitsentscheidungen getroffen. Modell II (Fortsetzung): In grösseren Betrieben sind die Arbeitsleitung und Zusammenarbeit etwas anders organisiert. Hier lassen sich Personalwesen und Buchführung nicht mehr nebenbei erledigen. Hier hat man in der Regel auch eine eigene Rechtsabteitung. Aufgaben, die für alle Abteilungen gleich sind, werden in den Zentralabteilungen bearbeitet. Andere Aufgaben werden von den anderen Abtei- lungen erledigt. Ein Ingenieur oder ein Naturwissenschaftler arbeitet entweder in der Produktion oder in der Abteilung für Forschung und Entwicklung. Selbst für die Wartung und Instandhaltung gibt es bei grösseren Betrieben häufig eine eigene Unterabteilung. Marketing, Marktforschung und Werbung werden selten im eigenen Betrieb gemacht, son- dern an Marktforschungsinstitute und Werbeagenturen abgegeben. Ein solcher Betrieb könnte so aufgebaut sein: 8. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text: 1. Was bedeutet "Management"? 2. Welchen Unterschied gibt es zwischen den Begriffen "Betrieb" und "Unternehmung" ("Unter- nehmen") 4. Wann ist die Arbeit in verschiedenen Abteilungen effektiv? 5. Wovon ist die Gliederung eines Betriebs abhängig? 6. Welche Abteilungen gibt es in einem kleineren oder mittleren Betrieb? 7. Was gehört zur Kompetenz einer technischen Abteilung? Geschäftsleitung Technische Ab- teilung Kaufmännische Abteilung Produktion Instandhaltung Entwicklung Finanzen Vertrieb Personal Beschaffung Geschäftsleitung Personalwesen Betriebsorganisation, Recht
  • 47.
    45 8. Welche Aufgabenerfüllt die kaufmännische Abteilung? 9. Wie wird ein kleinerer oder mittlerer Betrieb geteilt? 10. Wie ist die Arbeitsteilung in grösseren Betrieben im Vergleich zu den kleineren organisiert? 11. Arbeitet man in grösseren Betrieben auch mit Rechtsanwälten zusammen? 12. Welche Aufgaben werden an die Zentralabteilungen abgegeben? 13. Welche Aufgaben erfüllen die einzelnen Abteilungen? 14. In welcher Abteilung arbeitet ein Ingenieur? 15. In welcher Abteilung lassen sich die Wartung und Instandhaltung durchführen? 9. Setzen Sie die richtigen Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter und Wendungen: … Steuerung einer Unternehmung, … aussen, … dem Prinzip, Beziehungen … den anderen Abteilungen, die Gliederung eines Betriebs … Abteilungen, sich … Grundmodelle zurück- führen, … Kompetenz gehören, … etwas verantwortlich sein, … der Art und Grösse des Be- triebs abhängig sein. 10. Bilden Sie Ihre Sätze mit den folgenden Wendungen aus dem Text: eine technische und organisatorische Einheit; alle zur Steuerung eines Unternehmens notwendi- gen Aufgaben; in einer bestimmten Rechtsform; eine kaufmännische und wirtschaftliche Einheit; nach dem Prinzip der Arbeitsteilung; die Gliederung eines Betriebs in Abteilungen; verschiedene Organisationsformen; der Leiter der technischen Abteilung; sich mit der Aufgaben der Produkti- on, Forschung und Entwicklung befassen; den Tätigkeitsbereich bilden. 11. Ergänzen Sie die folgenden Sätze, gebrauchen Sie dabei den Inhalt des Textes: 1. Management … alle zur Steuerung einer Unternehmung notwendigen Aufgaben. 2. Der Betrieb … eine technische und organisatorische Einheit. 3. Nach aussen ... der Betrieb in einer bestimmten Rechtsform als Unternehmung … . 4. Die Arbeit im Betrieb wird nach dem Prinzip der Arbeitsteilung … . 5. Die Pflichten der Mitarbeiter sind genau … . 6. Der Leiter der technischen Abteilung und der Leiter der kaufmännischen Abteilung … häufig die Geschäfsführung … . 7. Es … manchmal einen zusätzlichen Geschäftsführer. 8. Die techinsche und die kaufmännische Abteilung sind der Geschäftsleitung … . 9. Der Ingenieur … in der technischen Abteilung. 10. Die techinische Abteilung … mit den Aufgaben der Produktion sowie der Forschung und Entwicklung. 11. Die für alle Abteilungen gleichen Aufgaben werden in … bearbeitet. 12. Ein Ingenieur arbeitet entweder in … oder in der Abteilung für … . 13. … werden an Marktforschungsinstituten und Werbeagenturen abgegeben. 14. In einem grossen Betrieb gehören … nicht zur einen Abteilung. 15. In grösseren Betrieben ist … häufig eine eigene Unterabteilung. 16. Ein grosser Betrieb verfügt über einen eigenen … . 12. Geben Sie den Inhalt kurz deutsch wieder:
  • 48.
    46 В упрощенном пониманиименеджмент — это умение добиваться поставленных це- лей, используя труд, интеллект и мотивы поведения других людей; менеждмент — вид деятельности по руководству людьми в разнообразных организациях; менеджмент — об- ласть знаний, позволяющая эту деятельность выполнять. Менеджмент — это еще и уме- ние добиваться поставленных целей, направляя труд, интеллект и мотивы поведения лю- дей, работающих в организации. Такое влияние оказывает определенная категория людей, поэтому менеджмент рассматривается и как орган или аппарат управления. Он является составной частью любой организации (предприятия). Без него организация как целостное образование не может существовать. Teil B 1. Merken Sie sich die folgenden Wörter und Wendungen: Management, das — yпpaвление производством Steuerung, die — ynpaвление Unternehmung, die — 1. предприятие, фирма; 2. предприятие, дело, акция erfüllen etw Akk — выполнять Erhalten, das — сохранение, поддержание, содержание Nutzeffekt, der — 1) коэффициент полезного действия 2) эффективность, экономическая эффективность voraussetzen etw Akk — 1) предполагать, высказывать предположение 2) иметь условием, предпоссылкой zusammenwirken — взаимодействовать Preisbildung, die — ценообразование Zielerreichung, die — достижение целей 2. Achten Sie auf die Vieldeutigkeit der folgenden Verben: verstehen — 1. понимать 2. уметь, знать, владеть (навыками, умениями) 3. sich понимать друг друга 4. sich auf Akk знать толк, разбираться unterscheiden — 1. различать, распознавать 2. von D отличать что-либо от чего-либо 3. делать различия 4. sich durch Akk, in D, von D отличаться от чего-либо 3. Übersetzen Sie die folgenden Sätze, beachten Sie dabei die Vieldeutigkeit der Verben: 1. In seiner Arbeit kann er immer das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden. 2. Seine organisatorischen Fähigkeiten unterscheiden ihn von anderen Mitarbeitern. 3. Top-Management unterscheidet sich von Low-Management. 4. Unter dem Wort Personalführung versteht man eine Reihe von Massnahmen, die auf täg- liche operative Führung von Mitarbeitern einer Organisation gezielt sind. 5. Er ist ein guter Fachmann und versteht die Sache. 6. Ein echter Leiter muss sich auf seine Tätigkeit verstehen.
  • 49.
    47 4. Finden Siedie Synonympaare: 1) verstehen a) Gebiet,das 2) beliebig b) Aufwände,pl 3) Sphäre,die c) jeder 4) Kosten,pl d) begreifen 5) Gewinn,der e) Vorteil, der 5. Fertigen Sie die Wortverbindungen an: 1. Aufgaben kann man a) studieren 2. Ziele kann man b) erreichen 3. Preise kann man c) erfüllen 4. einen direkten Einfluss kann man d) bilden 5. den Markt kann man e) geben 6. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn: Unter Management versteht man den Komplex von Aufgaben, die zur Steuerung einer Un- ternehmung notwendig sind. Viele Fachleute unterscheiden Management als Institution und als Funktion. Management als Institution umfasst alle Personen, die in der Unternehmung leitende Aufga- ben erfüllen. Innerhalb dieser Personalgruppe unterscheidet man: • Top-Management (obere Leitungsebene) • Middle-Management (mittlere Leitungsebene) • Lower-Management (untere Leitungsebene) Management als Funktion umfasst alle Aufgaben, die der Manager zu erfüllen hat. Die Auf- gaben des Managers werden in zwei Schwerpunken gesehen: • Leitung (Sache) = sachrationale Aufgaben wie Setzen von Zielen, Planen, Organisieren, Kontrollieren und andere • Führung (Person) = sozio-emotionale Aufgaben wie Delegieren, Motivieren und andere. Unter Management wird weiterhin die Funktion der Steurung, d.h. die Art der beruflichen Tätigkeit für die Steurung der Leute in einem beliebigen Wirtschaftszweig (Industrie, Transport, Handel usw) und in einer beliebigen Sphäre der Tätigkeit (Produktion, Absatz, Finanzen usw.) verstanden, wenn sie auf das Erhalten des Gewinnes gerichtet sind. In der Marktwirtschaft muss man die allgemeinen Prinzipien des Managements unterschei- den: 1 . Das Prinzip der Effektivität charakterisiert die Stufe der Zielerreichung und das Verhältnis zwischen dem Nutzeffekf und den Kosten. Alle Ziele und die Methoden sollen auf die Effektivität der Untermehmungstätigkeit gerichtet sein. 2. Das Prinzip der sozialen Verantwortung betrifft die Teilnahme der Firma an sozialen Mass- nahmen (z.B. die Wohltätigkeit) oder auch soziale innerbetriebliche Fragen z.B. Arbeitssicher- heit, die Lohnrechnung usw.). 3. Das Systemprinzip setzt voraus, dass alle Strukturen des Unternehmens wie Bestandteile des einheitlichen Ganzen zusammenwirken. 4. Das Prinzip der juristischen Verantwortung bedeutet die Erfüllung der Staatsgesetze und — normen, d.h. die Regulierung der Betriebstätigkeiten.
  • 50.
    48 5. Das Prinzipder Orientierung auf die Konsumenten (Management) studiert den Markt und das Verhalten der Käufer auf dem Markt, die Preisbildung, den Vertrieb und seine Stimulierung. 6. Das Prinzip der Abgrenzung der politischen und ökonomischen Leitung besagt, dass die Marktwirtschaft von der politischen Macht unabhängig ist. Es kann nur einen indirekten Einfluss der Politik auf die Wirtschaft geben. 7. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text: 1. Was versteht man unter dem Wort "Management"? 2. Wie heissen die Leitungsebenen von Management? 3. Was gehört zu den Aufgaben des Managers? 4. Wie ist die Funktion der Steuerung zu verstehen? 5. Wie heissen die allgemeinen Prinzipien in der Marktwirtschaft? Was sind ihre Besonderhei- ten? 8. Setzen Sie die richtigen Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegeben Wörter und Wendungen: der Kontext … Aufgaben; … einem beliebigen Wirtschaftszweig; die Tätigkeit … die Steuerung der Leute; … das Erhalten des Gewinnes gezielt sein; das Verhältnis … dem Nutzeffekt und den Kosten; die Teilnahme … Massnahmen; der Einfluss … die Wirtschaft. 9. Übersetzen Sie die folgenden Wendungen aus dem Text: leitende Aufgaben erfüllen; Management als Funktion; Setzen von Zielen; die Funktion der Steuerung; eine beliebige Sphäre der Tätigkeit; in der Marktwirtschaft; nach dem Prinzip der Effektivität; soziale innerbetriebliche Fragen; alle Strukturen des Unternehmens; Orientierung auf die Konsumenten. 10. Ergänzen Sie die Sätze, gebrauchen Sie dabei den Inhalt des Textes: 1. … ist der Komplex von notwendigen Aufgaben für die Steuerung einer Unternehmung. 2. Management umfasst alle Aufgaben, die der Manager zu. … hat. 3. Alle Ziele von Management sind auf die. … der Unternehmungstätigkeit gerichtet. 4. Alle … des Unternehmens wirken zusammen. 5. Die Marktwirtschaft ist von der politischen Macht … . 6. Jede beliebige Tätigkeit eines Betriebs ist auf das Erhalten … gerichtet. 7. Nach dem Prinzip der juristischen … . … muss man die Betriebstätigkeit regeln. 11. Übersetzen Sie ins Deutsche: 1 . Verschiedene Aufgaben sind zur Steuerung eines (npeдприятие) notwendig. 2. Die Aufgaben des Managers sind in zwei Punkten Leitung (Sache) und (pyководство) (Per- son) geteilt. 3 . In der (рыночная экономика) unterscheidet man allgemeine Prinzipien des Managements. 4. Management wird von zwei Gesichtspunkten als (учреждение) und als Funktion von Fach- leuten betrachtet. 5. Die Stufe der Zielerreichung und das Verhältnis zwischen dem (КПД) und den Kosten heisst das Prinzip der Effektivität. 6. Die Marktwirtschaft (зависеть) von der politischen Macht nicht ab. 7. In der Marktwirtschaft orientiert sich Management auf die (потребителя).
  • 51.
    49 12. Geben Sieden Inhalt deutsch wieder: Разделение труда по вертикали называют уровнями управления. Руководители низового звена (руководители первичного трудового коллектива) имеют в своем подчинении толь- ко исполнителей. Их задачей является контроль над выполнением производственных за- даний и распределение ресурсов в рамках своего подразделения. На железнодорожном транспорте, например, в дистанции пути — это бригадир пути. К задачам руководителей среднего звена относятся координирование и контроль работы подчиненных- руководите- лей низового звена. В дистанции пути (ПЧ) это дорожный мастер, начальник участка. Ру- ководители высшего звена, которое является гораздо малочисленнее других, отвечают за принятие важнейших решений для организации в целом. В МПС РФ — это министр и его заместители, в Управлении дороги – начальник дороги и его первые заместители. 13. Setzen Sie die passenden Wörter in den Text ein: Die wissenschaftlichen Ansätze „Scientific Management“, „Situatives Management“, „Entscheidungsorientiertes Management“ und „Systemorientiertes Management“ spannen einen Rahmen auf, der sich wohl um den derzeit noch umstrittenen Ansatz des „evolutionären Mana- gement“ weiter entwickeln wird. Diese Ansätze lassen sich nicht nur historisch verfolgen, in ih- nen erfolgt auch eine Entwicklung des_______1, ausgehend von einer engeren Bedeutung als „Betriebsführung“, unter dem nur Planen, Steuern, Durchführen und ______2 eines betriebli- chen Produktionsprozesses verstanden wurde, zu der oben genannten, heutigen umfassen- den_________3. Gegenüber der Betriebswirtschaftslehre ergeben sich daraus die folgenden________ 4: • Die methodologische Fundierung______5 stark an Bedeutung und etabliert sich zu einem eigenständigen Aufgabengebiet. • Die _______6 Forschung erhält erheblich an Gewicht, es müssen sehr viel mehr prakti- sche Problemfelder aufgegriffen werden. • Die erforderliche Modellierung komplexer Aussagesysteme und die ______7 von Ent- scheidungsmodellen tragen einer Mathematisierung des Faches bei. • Einzelaussagen angrenzender Wissenschaftsgebiete müssen in die Lehre integriert wer- den. Und schließlich: • Die Wissenschaft muss sich neue _______8 nach der Ethik, der Ökologie, der Informatik stellen. _________9 diskutieren bis heute, ob die Managementlehre harten Kriterien einer Wissenschaft genügt. Der einflussreiche Management-Autor Peter Drucker äußerte anfänglich, dass Manage- ment niemals eine exakte Wissenschaft werden könne, da sie vornehmlich eine Kunst sei und auf Intuition beruhe, der die Manager bei der Erfüllung ihrer Aufgaben folgten. Bis heute bewe- gen sich im Feld der Managementlehre vor allem in den USA sehr praxisnahe Managementemp- fehlungen, die von so genannten Management-Gurus eher undifferenziert, aber mit erheblichem Erfolg und Einfluss vermarktet werden. Es gibt also eine breite „Grauzone“ zwischen „Beraterli- teratur“ und wissenschaftlichen Ansprüchen genügenden Managementliteratur. Dennoch wurde
  • 52.
    50 der ________10 auchdamals bereits von anderen Seiten der Status einer Wissenschaft zugesp- rochen. a) Kontrollieren b) Formulierung c) Konsequenzen d) Herausforderungen e) Fachvertreter f) Managementbegriffes g) Definition h) empirische i) Managementlehre j) gewinnt 14. Ordnen Sie die Benennungen von vier Phasen des Personalmanagements ihren Aufga- benbereichen nach. Instrumente des Personalmanagements Die Personalbeschaffung und die Personaldeckung als erstes Instrument des Personalmana- gements sind durch vier unterschiedliche Aufgaben bzw. Phasen gekennzeichnet: Personalbe- darfsplanung, Personalbeschaffung, Personalfreisetzung, Personalentwicklung. 15. Anhand des Interviews mit dem Professor Polf Wunderer äussern Sie Ihre Meinung zu seiner Auffassung von Management, die er im Buch „Führung und Zusammenarbeit“ dar- gestellt hat. Stimmen Sie seiner Meinung zu oder nicht? Begründen Sie Ihren Gesichtspunkt. Warum ist die Evaluation der Wertschöpfung im Personalmanagement auch heute wichtig? Glauben Sie auch, dass es zwischen Märchen und Management wirklich Parallele gibt? Be- weisen Sie es. Personal- …………… Personal- ………… Personal- ………… Personal- ………… – summarische Personalbe- darfsplanung; – analytische Personalbe- darfsplanung – Personal- werbung; – Bewerber- auswahl; – Personal- einstellung – Aus- und Weiterbil- dung; – Kariere- management – betriebs- bedingte Per- sonal- freisetzung; – mitarbeiter- bedingte Per- sonalfrei- setzung
  • 53.
    51 Prof. Dok. RolfWunderer ist ein emeritierter Ordinarius an der Universität St. Gallen. Er wirkte dort als Gründer und Leiter des Instituts für Führungs-und Personalmanagement. Prof. Dok. Rolf Wunderer ist Autor von zahlreichen wegweisenden Publikationen in den Themenfeldern Personalmanagement und Personalführung. Prof. Dr. Rolf Wunderer Herr Wunderer, Sie gelten als einer der renommiertesten Personalexperten im deutschsprachigen Raum und über die Grenzen hinweg. Wenn Sie auf die vielen Stationen und Projekte in Ihrer Profession zurückblicken, was fasziniert Sie an dem Thema Perso- nal? Menschen interessierten mich schon immer am meisten. Deshalb studierte ich auch Psycho- logie und BWL*. Mein Professor in München publizierte bereits vor 80 Jahren „Der Mensch im Betrieb“, als der Taylorismus noch blühte. Vor allem Menschen – Maschinen oder Kapital sind dazu Hilfsmittel — bewegen in der Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft die Unternehmen. Viele Ihrer Erfahrungen und Forschungsergebnisse haben Sie in zahlreichen Publika- tionen einem breiten Publikum vermittelt. Gibt es ein Buch, das Ihnen besonders am Her- zen liegt? Führung und Zusammenarbeit lautet meine thematische Mission seit über 45 Jahren, mit Management und Märchen baue ich seit meiner Emeritierung auch darauf auf. Das Buch „Führung und Zusammenarbeit“ gilt als Standardwerk und Pflichtlektüre für Personalverantwortliche. Können Sie in drei Sätzen die Kernbotschaft dieses Buches erzählen? Diese lautet: Wie kann über Führung und Zusammenarbeit internes Unternehmertum geför- dert werden. Wie also gewinnt, hält, fordert und fördert man möglichst viele Mitarbeitende als „Mitunternehmer“. Mitwissen und Mitdenken, Mitfühlen, Mitentscheiden und -handeln, Mitve- rantworten und -beteiligen sind dafür Schlüsselwörter. Dies stellt an Unternehmen, Führungs- kräfte und Personalmanagement sowie das Personal hohe Ansprüche, die nie voll oder von alle- nein gelöst, aber kontant und fokussiert gefördert werden können. Auch unsere Universität er- reicht so mit 54 % Eigenfinanzierung einen europäischen Spitzenplatz. Zum Millennium 2000 haben Sie mit dem Titel „Personalmanagement – Quo va- dis“eine Prognose für die Arbeitswelt von morgen vorgelegt. Warum ist der Titel heute noch genauso aktuell wie vor acht Jahren? Das Buch war schon meine vierte publizierte empirische Prognosestudie. Aus diesen Erfah- rungen konnte mit 40 obersten Personalverantwortlichen der Zürcher Gesellschaft für Personal- management (ZGP) ein schon recht erprobtes Analysekonzept weiterentwickelt werden. Letzte- res dient heute noch vielen Unternehmen und Beratern als Grundlage für Benchmarkstudien. Und viele Prognosen waren zutreffend. Eines Ihrer meistgelesenen Bücher ist „Unternehmerisches Personalcontrolling“ — ein auf den ersten Blick uncharmantes Thema. Dennoch ist die Evaluation der Wertschöpfung im Personalmanagement heute wichtiger denn je. Woran liegt das? Ja, 1988 führte ich mit meinem eben gegründeten Institut für Führung und Personalmanage- ment den ersten großen Kongress zu „Personalcontrolling“ durch, dem weitere folgten. Auch die
  • 54.
    52 Evaluation der Wertschöpfungfördert unternehmerisches Denken und Handeln. Und sie kon- zentriert sich hierbei auf menschliche Werte, also nicht nur auf finanzielle Erfolgsgrößen. Dazu entwickelte ich etwa gleichzeitig das Modell des „Wertschöpfungscenters Personal“ mit Mana- gement-, Business- und Servicedimension. Das wurde — auch modifiziert — breit übernommen. Nach Ihrer Emeritierung an der Universität St. Gallen haben Sie sich ausführlich mit Märchen beschäftigt und nach Parallelen und Lehren für das Management geforscht. Können Unternehmer von Ihrem Buch „Der gestiefelte Kater als Unternehmer“, das Sie mit Unterstützung der Schweizerischen Gesellschaft für Organisation entwickelten, etwas lernen? Es gibt überraschend viele Gemeinsamkeiten sowie Erkenntnis fördernde Besonderheiten zwischen Management und Märchen. Das gilt nicht nur für die Entwicklung von Metaphern, Weiterbildung, Story telling und Unternehmenskultur. Das betrifft auch inhaltlich Selbst- und Fremdvertrauen, Loyalität und Commitment, den Umgang mit Demotivation, internes Unter- nehmertum von Märchenheldinnen und -helden sowie unternehmerische Schlüsselkompetenzen — auch über einen Portfolioansatz. Und eine vergleichende Analyse von 70 Führungsgrundsät- zen aus 43 Unternehmen und 70 Verhaltensleitsätzen von 63 Märchen der Brüder Grimm brach- te überraschende Ergebnisse. Diese vertiefe und erweitere ich gerade in einem neuen Buch, das im Herbst im Luchterhand Verlag in der Buchreihe der Personalwirtschaft erscheinen wird. *BWL=Betriebswirtschaftslehre, die 16. Lesen Sie die Berichte über die Wirtschaftskrise und sagen Sie, ob die Massenentlassun- gen als Umbaumassnahme in vielen Grossunternehmen gerechtfertigt sein konnten? Worin besteht die Aufgabe von Krisenmanagement in dieser Situation? Nach dem ersten Tiefpunkt muss das Krisenmanagement stimmen Es ist nicht das erste Mal, dass seit Beginn der Finanz- krise historische Vergleiche bemüht werden. Dieser hier ist jedoch besonders Furcht einflößend: Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erwartet, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland schon bald auf das Niveau der Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er-Jahre steigen könnte. Die Experten prognostizieren für das Jahr 2010 im Durchschnitt über fünf Millionen Erwerb- slose. Ein neuer Rekord. Zwar verzeichneten deutsche Statistiker vor vier Jahren schon einmal über fünf Millionen Menschen ohne Arbeit, im Jahresmittel blieb die Zahl allerdings unter dieser Marke. Anders im Februar 1932. Damals zählte man 6,1 Millionen Arbeitslose, der Durchschnitt lag bei 5,6 Millionen und damit in etwa auf dem Niveau, das die Wissenschaftler für das kom- mende Jahr vorhersagen. Jeder ist betroffen Längst hat sich die Krise durch alle Branchen gefressen: So erwägt etwa Deutschlands größ- ter Stahlkonzern ThyssenKrupp drastische Umbaumaßnahmen. Bis zu 4000 Stellen stehen auf der Kippe. Auch bei Daimler, wo bereits knapp die Hälfte der gut 140 000 Angestellten Kurzar- beit leistet, stimmt der Vorstand die Belegschaft auf massive Sparpläne ein. „Im äußersten Fall“,
  • 55.
    53 so Konzernchef DieterZetsche, könne er „Entlassungen nicht ausschließen“. Der Handelsriese Metro plant ebenfalls, sich zu verschlanken – weltweit sollen etwa 15 000 der 285 000 Stellen wegfallen, und der Chemiekonzern Henkel hat bereits im Frühjahr 2008 ein Programm aufge- legt, das bis 2011 weltweit den Abbau von 3000 der 52 000 Stellen vorsieht. Doch auch wenn man sich an die Meldungen über Massenentlassungen fast schon gewöhnt hat: Jeder einzelne, dem sein Chef die betriebsbedingte Kündigung ausspricht, muss von einem Moment zum nächsten sein Leben umgestalten. Die nackte Existenzangst ist allerdings ein schlechter Ratgeber. „Die meisten Arbeitnehmer reagieren auf eine Kündigung sehr emotional“, sagt Randhir Dindoyal, Partner der Kanzlei Rose-Dindoyal in München. „Das ist mehr als ver- ständlich, wirkt sich in der Regel aber ausgesprochen nachteilig aus. Denn ein klar strukturiertes Krisenmanagement kann die Situation deutlich entschärfen.“ Teil C 1. Merken Sie sich die folgenden Wörter und Wendungen zum Text: Planen, das — планирование Arbeitslohn, der — заработная плата Potenzial, das — потенциал Fachmann, der (Fachleute, pl) — cnециалист Gesamtheit, die — совокупность, все в целом Kompetenz, die — компетенция beeinflussen etw — влиять, оказывать влияние rückgängig — обратный, возвратный streben nach D — cтремиться к чему-либо Arbeitsrecht, das — трудовое право 2. Beachten Sie die Vieldeutigkeit der folgenden Verben: pflegen — 1. ухаживать за кем-либо, заботиться о ком-либо 2. иметь обыкновение, привычку что-либо делать sichern — 1. обеспечивать, гарантировать что-либо 2. gegen Akk, vor D охранять, предохранять, защищать от кого-либо 3. Übersetzen Sie die folgenden Sätze, beachten Sie dabei die Vieldeutigkeit der Verben pfle- gen und sichern: 1. Ein richtiger Leiter pflegt Kontakte zwischen seinen Mitarbeitern. 2. Muss er sich die Entscheidung treffen, so pflegt er Rat mit seinem Freund. 3. Meine Mutter pflegt seit langem klassische Werke zu lesen. 4. In einem grossen Betrieb muss man sich vor Gefahr sichern, den Arbeitsplatz zu verlieren. 5. Wenn der Arbeiter beständige Weiterbildungsanstrengungen macht, sichert ihm das eine gute Position im Unternehmen. 4. Finden Sie die Synonympaare: 1) sichern a) Mannschaft,die 2) Kontrolle, die b) garantieren 3) Team,das c) Anwendung,die 4) Einsatz,der d) entgegengesetzt 5) rückgängig e) Prüfung,die
  • 56.
    54 5. Fertigen Siedie Wortverbindungen an: 1. das System kann man a) machen 2. das individuelle Potential kann man b) austauschen 3. die Ausarbeitung einer Strategie kann man c) erledigen 4. das Erreichen von Zielen kann man d) sichern 5. die Erfüllung der Arbeit kann man e) realisieren 6. das Arbeits-und Gewinnpotential kann man f) berücksichtigen 7. Information kann man g) planen 8. Kontakte kann man h) optimieren 9. Post kann man i) pflegen 10. Politik kann man j) überwachen 6. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn: Die wichtigsten wirtschaftlichen Methoden der Leitung, die das Management studiert, sind: das Planen, die wirtschaftliche Rechnung, die Preisgestaltung, das Kreditfinanzsystem, der Ar- beitslohn, die Besteuerung des Markts. Das Management realisiert das System der Prinzipien der mikrisozialen Leitung: die Berücksichtigung des individuellen Potentials jedes Mitarbeitrs, das Florieren der Firma als Hauptzweck einer Zusammenarbeit verschiedener Gruppen, die Selbtsständigkeit jeder Mitarbeitergruppe bei der Entscheidung der Unternehmensprobleme. Aus den genannten Prinzipien ergeben sich eigene Funktionen des Managements: • Die Organisation ist ein logisches Verhältnis zwischen den Leitungsebenen und Funktionsge- bieten, das ein Erreichen von Zielen zu sichern hat. • Die Planung ist ein Prozess der Wahl von Zielen und Entscheidungen, die für das Erreichen notwendig sind. Manche Fachleute verstehen darunter das Planen, d.h die Ausarbeitung eines Planes oder von Planen. • Die Motivation ist die Gesamtheit der in einer Handlung wirksam werdenen Motive, die für das Erreichen von individuellen und wirtschaftlichen Zielen dient. • Die Kontrolle ist die Überwachung einer Arbeit, einer Tätigkeit dazu, dass das Unternehmen seine Ziele wirklich erreicht. Das Ziel des Managements ist nicht nur das Erhalten des Gewinnes, sondern auch die Optimie- rung des Arbeits- und Gewinnpotentials der Firma. Als Manager bezeichnet man nur die oberen und die obersten Führungskräfte des Unter- nehmens. Ein Manager muss Information austauschen, Post erledigen, entscheiden, kontrollie- ren, soziale Kontakte pflegen, und die Politik machen, motivieren, disziplinieren, Kontakte handhaben und Personal entwickeln. Dazu braucht ein Manager bestimmte Kompetenzen: • technische Kompetenz: Sachkenntnisse und Fähigkeiten, theoritisches Wissen und Methoden auf einen konkreten Einzelfall anzuwenden; • soziale Kompetenz: Fähigkeit, mit anderen Menschen effektiv zusammenzuarbeiten, sowohl als Leiter als auch Mitglied einer Gruppe; • konzeptionelle Kompetenz: Fähigkeit, Probleme im Zusammenhang zu erkennen, Lösungen zu finden und Prozesse zu koordinieren, im Grossen und Ganzen zu denken. Das Management betrachtet die soziale Seite der Leitung. Der Arbeiter in einem Betrieb ist ein sozial orientiertes und gelenkes Lebewesen, dessen Bedürfnisse die Betriebsumgebung bein- flüssen. Die Umgebung leistet seinerseits den rückgängigen Einfluss auf den Arbeiter. Für den
  • 57.
    55 Erfolg einer Firmasollen die Leute im Team arbeiten. Sowohl der Leiter, als auch die Mitarbei- ter streben sich nach der Befriedigung seiner Bedürfnisse. Die Vereinigeung dieser Bedürfnisse für eine gute Arbeit ist die hauptsoziale Aufgabe des Managers. Es gibt auch das Personalmana- gement. So wird der Aufgabenbereich des Mangements bezeichnet, der sich mit Fragen des Ein- satzes der arbeitenden Menschen im Betrieb und seines Beitrags zur betrieblichen Leistungsers- tellung befasst. Dazu gehören: das Arbeitsrecht, die Verfahrenstechniken mit der Verhaltenwis- senschaft. Das Management ist eine beruflich verwirklichte Leitung einer beliebigen Tätigkeit des Unternehmens in der Marktwirtschaft, die auf das Erhalten des Gewinnes mittels rationeller Nutzung der Ressourcen gerichtet ist. 7. Antworten Sie auf die folgenden Fragen zum Text: 1. Was sind die wichtigsten wirtschaftlichen Methoden der Leitung? 2. Was realisiert das Management? 3. Was versteht man unter dem Begriff „Manager“? 4. Welche Kompetenzen braucht der Manager? 5. Was gehört zum Ziel des Managements? 8. Setzen Sie die richtigen Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter und Wendungen: … der Entscheidung der Probleme; … den genannnten Prinzipien; die Wahl … Zielen und Ent- scheidungen; die Ausarbeitung … Planen; … den Erfolg; … der Befriedigung der Bedürfnisse streben; sich … den Fragen befassen; der Beitrag … betrieblichen Leistungsstellung. 9. Bilden Sie Ihre Sätze mit den folgenden Wendungen aus dem Text: die wichtigen wirtschaftlichen Methoden; die wissenschaftliche Rechnung; die mikrosoziale Lei- tung; das individuelle Potenzial; ein logisches Verhältnis; gesellschaftliche Ziele; die oberen und die obersten Führungskräfte; technische Kompetenz; die sozialen Seiten der Leitung; ein sozial orientiertes und gelenkes Lebewesen; der rückgängige Einfluss; die hauptsoziale Aufgabe; eine beruflich verwirklichte Leitung; rationelle Leitung. 10. Ergänzen Sie die Sätze, gebrauchen Sie dabei den Inhalt des Textes: 1. Das Planen, die wirtschaftliche Rechnung, die Preisgestaltung sind … . 2. Zum System der Prinzipien der mikrosozialen Leitung gehören … . 3. Ein Prozess der Wahl von Zielen und Entscheidung, die für das Erreichen notwendig sind, heisst … . 4. Zu den Kompetenzen eines Managers gehören … . 5. Die sozialen Seiten der Leitung werden von … . 6. Der Erfolg einer Firma hängt von … ab. 7. Das Arbeitsrecht, die Verfahrenstechnik, die Verhaltenwissenschaft gehören … . 11. Übersetzen Sie ins Deutsche: 1 . (ynpaвление персоналом) befasst sich mit den Fragen des Einsatzes des Menschen in dem Betrieb. 2. Ein Manager muss Kontakte handhaben und (пepcoнaл) entwickeln. 3. Die Motivation ist die (совокупность ) der in einer Handlung wirksam werdenen Motive. 4. Man muss die Arbeit und (персонал ) einer Firma überwachen und kontrollieren.
  • 58.
    56 5. Das Managementbetrachtet die sozialen Seiten der (руководство). 6. Die Bedürfnisse des Arbeiters (оказывать влияние) die Betriebsumgebung. 7. Alle Arbeiter einer Firma müssen im (команда) arbeiten. 12. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein: Die bekanntesten Modelle sind die “Management by….” — Modelle, von denen wiederum die drei gängigsten Varianten – Management by Exception – Management by Delegation – Management by Objectives vertreten sind. Management by Excep- tion (MBE) Management by Delega- tion (MBD) Management by Objectives (MBO) Kurzdefinition _________1 durch Ab- weichungskontrolle und Eingriff im Ausnahmen- fall Führung durch Aufgaben- delegation Führung durch Zielvereinbarung ________2 - Entlastung der Vorge- setzten von Routineauf- gaben - Systematisierung der Informationsprozesse und Regelung der Zuständig- keiten -________3 der Hierarchie und des autoritären Füh- rungsstils, Ansatz zur par- tizipativen Führung - Entlastung der Vorge- setzten wie bei MBE - Entscheidungen sollen auf der _________5 ge- troffen werden, wo sie vom Sachverstand her am ehesten hingehören - Entlastung der ___________4 - Forderung der Leistungsmotivationen, Eigeninitiative, Verantwortungsbereit- schaft der Mitarbeiter - Mitarbeiter sollen ihr Handeln an kla- ren ________6 ausrichten Wichtige Bes- tandteile/ Instrumente -_________7 von Soller- gebnissen -Abwechslungs-kontrolle (Analyse) -__________8 der Aufga- ben (mit Kompetenzen und Handlungsverantwortung) - verbot der Rőckgabe und Rőcknahme der Delegatio- nen - Regelung der für __________10 - organisatorisch institutionalisierter Zielbildungs- und _________9 - Zielbilder, Stellenbeschreibungen (MBD) und Ausnahmeregelungen (MBE) a) Führungsspitze b) Führung c) Zielen d) Aufbau e) Führungsebene f) Delegation g) Hauptziele h) Ausnahmefälle i) Planungsprozess j) Festlegung 13. Geben Sie den Inhalt deutsch wieder: Планирование — наиболее значимый этап процесса управления, так как на основе планов осуществляются организация деятельности, контроль результатов и мотивация персонала. Применение планирования дает следующие преимущества: возможность под-
  • 59.
    57 готовиться к будущимизменениям, способствует более рациональному распределению ресурсов, улучшает координацию действий в организации. Основная цель планирования на железнодорожном транспорте — обеспечение един- ства и пропорциональности функционирования железнодорожного транспорта. Задачами планирования являются: выявление потребностей народного хозяйства, промышленных предприятий и предприятий агропромышленного комплекса и населения страны в пере- возках; определение направлений рационального использования всех видов ресурсов; обеспечение пропорционального развития между железнодорожным транспортом и от- раслями, видами производства и между экономическими районами. 14. Erläutern Sie die sieben Management-Aufgaben. Welcher der Aussagen „Management nennt man die Kunst, drei Leute dazu zu bringen, die Arbeit von drei Leuten zu verrichten.“ oder „Management ist nichts anderes als die Kunst, andere Menschen zu motivieren“ stimmen Sie zu. Begründen Sie Ihre Wahl. Die wichtigsten Management-Aufgaben: Das müssen Sie als (künftiger) Manager können von Falko Graf — www.Falko-Graf.de Der amerikanische Schriftsteller William Faulkner (1897 – 1962) sagte einmal, „Management nennt man die Kunst, drei Leute dazu zu bringen, die Arbeit von drei Leuten zu verrichten.“ So einfach ist es natürlich nicht. Management ist vielmehr eine Fülle von Aufgaben, die das Mana- gement, beziehungsweise einzelne Manager zu verrichten haben. Diese Aufgaben sind zusam- mengefasst unter dem Begriff POSDCoRB Bereits Ende der 1930er Jahre beschäftigten die Management-Theoretiker Luther Gulick und Lyndall F.Urwick mit dem Thema Management. Ihr zentrales Anliegen war es, eine perfekte Methode für sehr grosse, komplexe Unternehmen zu finden, die eine Autoritätstruktur zwi- schen den obersten Leitung und den untersten Unterabteilungen sicherstellt. In diesem Zu- sammenhang war es ihnen möglich, die Aufgaben eines jeden Managers zu identifizieren, welche eine solche Autoritätsstruktur ermöglichen. Die wichtigsten Management-Aufgaben fassten Gulick und Urwick unter dem Begriff POSD- CoRB zusammen. POSDCoRB ist ein Acronym, es setzt sich zusammen aus den Anfangsbuch- staben der sieben elementaren Management-Aufgaben Planning, Organizing, Staffing, Directing, Coordinating, Reporting und Budgeting. 1. Planning — Die strategische Planung Strategische Planung beinhaltet mindestens zwei aufeinander folgende Schritte: Erstens, das identifizieren von Zielen und deren exakte Beschreibung. Zweitens, die Planung konkreter Schritte um diese Ziele zu Erreichen. Sowie, gegebenen-falls drittens, die Anpassung der Pla- nung bei Änderung des Ziels oder Abweichung vom Zielkurs. 2. Organizing — Das Organisieren von Ressourcen und Strukturen „Organizing“ meint zwei Dinge: Erstens, das etablieren von Strukturen und Prozessen inner- halnhalb eines Unternehmens, die die Verwirklichung der Unter-Nehmensziele möglich machen. Zweitens, das Zusammensammeln von allen erforderlichen Materialien, Maschinen, Gutachten, Genehmigungen, Finanzmitteln, Personal, etc, die gebraucht werden um die geplante Abfolge von Schritten zu durchlaufen. Das Anliegen ist hier, so geschickt zu
  • 60.
    58 organisieren, dass einMaximum an Effizienz aus den gegebenen Ressourcen möglich wird. 3. Staffing — Die Mitarbeiterauswahl Beim „Staffing“, also der Auswahl von Mitarbeitern, geht es darum, die richtigen Personen für den jeweiligen Job zu finden. Sind die Mitarbeiter bereits vorhanden, geht es darum den vorhan- denen Mitarbeitern ganz spezifische Aufgaben, Rechte und Pflichten zuzuordnen, die sicherstel- len, dass die Schritte, die zum Ziel führen getätigt werden können. „Management ist die krea- tivste aller Künste. Es ist die Kunst, Talente richtig einzusetzen“, sagt der amerikanischer Politi- ker Robert Strange McNamara (1916–1997) hierzu. Ferner gehört es zum „Staffing“, den Weitb- lick für zukünftig erforderliche Mitarbeiter zu haben und deswegen geeignete Personalentwick- lung und Personalrekrutierung zu planen. 4. Directing — Die Hinleitung auf das Ziel Wer sein Ziel nicht sieht, der steht Blind in der Gegend rum. Wer seinen Ziel-hafen nicht kennt, kann die Segel nicht richtig setzen. Aus diesem Grunde, be-nötigen Mitarbeiter klare Ziele und präzise Führung auf diese Ziele hin. Die Unternehmensführung, bzw. der einzelne Manager hat hierbei die Aufgabe, klare Ziele vorzugeben, damit jeder weiß, was von ihm erwartet wird und sowohl Anweisung wie auch, falls nötig, Anleitung zu geben, wer warum welche Arbeit getan werden soll. 5. Coordinating — Das Zusammenspiel „Coordinating“ bedeutet hier das dynamische Zusammenspiel von Personen und Ressourcen so zu koordinieren, dass ein möglichst gutes Ergebnis sichergestellt wird. 6. Reporting — Das Berichtswesen Aufgabe eines Managers ist es, die Autoritätsstruktur innerhalb seiner Organisation zu gewähr- leisten. Dazu ist ein Fluss von stets aktuellen Informationen erforderlich. Hierbei helfen Berich- te. Durch Fortschritts- und Statusberichte werden Menschen über die Arbeit eines Managers in- formiert, können diese evaluieren und gegebenenfalls steuernd auf sie einwirken. Das Berichts- wesen mag, je nach Unternehmenskultur unterschiedlich sein. Nichtsdestotrotz liefert ein Mana- ger in der Regel, schriftliche und mündliche Berichte an sowohl Fortgesetzte, Gleichrangige wie auch Untergebene. 7. Budgeting — Die Planung der Finanzen Das Management, bzw. der budgetverantwortliche Manager installiert Mechanismen, welche die zur Verfügung stehenden Finanzmittel so nutzen, dass die Ziele der Organisation, erreicht wer- den. In anderen Worten: Finanzmittel müssen beschafft und dann durch Planung so eingeteilt werden, so dass die erforderlichen Ausgaben für Ressourcen und Personal getätigt werden kön- nen und im Idealfall für Flexibilität noch ein Puffer übrig bleibt. Soweit zur Beschreibung der Erkenntnisse aus den 1930ern. Neuere Erkenntnisse zeigen, dass zu den sieben Punkten des POSDCoRB noch der Faktor Mensch hinzukommt. In Anlehnung an Lee Iacocca, einen bekann- ten Industriemanager könnte man dies so formulieren: „Management ist nichts anderes als die Kunst, andere Menschen zu motivieren“ plus die sieben Aufgaben des POSDCoRB. 15. Laut der Auswertung der Deutschen Bahn AG hat die Aussage „ Mein Berufsfeld als Eisenbahningenier halte ich für so attraktiv, dass ich, wenn ich die Wahl hätte, mich wieder für diese Tätigkeit bei der DB AG entscheiden würde“ die Ergebnisse, die im Staffelbild darges- tellt sind. Kommentieren Sie diese Ergebnisse. Wie meinen Sie, welche Massnahmen sollen
  • 61.
    59 vom Bahnmanagement getroffenwerden, um die Attraktivität des Berufsfelds wirksam zu verbessern? 0 5 10 15 20 25 30 35 stimmt Tendention- ell ja Tendentione ll nein Stimmt nicht 16. Übersetzen Sie das Interview mit dem Ex-Vorsitzenden der Westsibirischen Eisenbahn E. Kulinitsch ins Deutsche, dann spielen Sie es mit Ihrem Partner aus. Welche Fragen von der Personalpolitik und Management der Westsibirischen Eisenbahn könnten Sie noch an E. Ku- linitsch stellen? – Evgenij Nikolajewitsch, welche Rolle spielt die Personalpolitik in der Tätigkeit der Westsibirischen Eisenbahn? – Работа с кадрами ведется по трем основаным направлениям: развитие персонала, мотивация персонала и создание условий для свмореализа- ции работников – Есть ли у вас проблема текучести мо- лодых кадров? Если да, то, как Вы ее ре- шаете? – Die Bahn hat für junge Kader eine Reihe von Sozialleistungen: – Gewährung einer Umzugsbeihilfe; – Hilfe bei der Wohnungsbeschaffung; – einmalige Geldunterstützung bei der Arbeits- anstellung – Kann der junge Fachmann eine gute Karriere machen? Ingenieurbefragung DB AG 2008 Tendentionell ja Tendentionell nein
  • 62.
    60 17. Machen Sieein Projekt zum Thema ”Managementtechnik der Aktiengesellschaft Westsi- birische Eisenbahn“/*“Managementverfahren“. – Все зависит от его способностей, старания, навыков, стремления. Нужно учитывать личные качества. Один чело- век имеет призвание быть руководителем, а другой — доб- росовестный исполнитель, другой — «без полета», но грамотный специалист. – Was halten Sie für das Wichtigste bei der Versorgung des Westsibirischen Regions mit hochqualifizierten Kadern? Главное, что нам удалось создать полноценную, самодостаточную и саморазвивающуюся ком- плексную систему непрерывной подготовки и переподготовки кадров всех уровней, в основе которой лежит целевая подготовка .молодых специалистов.
  • 63.
    61 Test zur Selbstkontrolle4 Wählen Sie die richtige Antwort: 1. Für die Aufgaben der Produktion sowie Forschung und Entwicklung ist … verantwortlich. a) die kaufmännische Abteilung; b) die technische Abteilung; c) die Personalabteilung; d) Arbeitsteilung. 2. Finanzfragen, Personalwesen, die Beschaffung und der Absatz der Produktion gehören zur Sachkompetenz der … Abteilung. a) kaufmännischen; b) technischen; c) Personalabteilung; d) Arbeitsteilung. 3. Die Gliederung des Betriebs in … hängt von seiner Art und Grösse ab. a) Produktion; b) Entwicklung; c) Abteilungen; d) Vertrieb. 4. Die Gesamtleitung des Betriebs bestimmt die … für die Produktion. a) Politik; b) Abteilungen; c) Grösse; d) Ziele. 5. Die … alle Abteilungen gleichen Aufgaben werden in Zentralabteilungen bearbeitet. a) von; b) mit; c) für; d) in. 6. Die … bestimmt oft die Marktwirtschaft. a) Zielsetzung; b) ökonomische Leitung; c) Preisbildung; d) politische Macht. 7. Das Verhalten des Käufers … dem Markt wird von Management studiert. a) mit; b) in; c) von; d) auf. 8. Die Organisation hat das … von Zielen zu sichern. a) Gewinnen; b) Erreichen; c) Planen; d) Ausarbeiten. 9. … gehört zu den oberen Führungskräften. a) Ingenieur; b) Rechtsanwalt; c) Mitarbeiter; d) Manager. 10. Die Fähigkeit, die anderen Menschen effektiv umzugehen, gehört zu der … Kompetenz des Managers. a) technischen; b) sozialen; c) rationellen; d) konzeptionellen. 11. Der Erfolg in einer Firma hängt auch von der … ab. a) Arbeitsrecht; b) Management; c) Teamarbeit; d) Vertrieb. 12. Man musss bei der Arbeit das … Potential jedes Mitarbeiters berücksichtigen. a) gemeinsame; b) soziale; c) konzeptionelle; d) individuelle. 13. Ein richtiger Manager muss Post erledigen und Kontrolle … . a) haben; b) machen; c) bestimmen; d) pflegen. 14. Ein Prozess der Wahl von Zielen und … heisst Planen. a) Motivation; b) Kompetenz; c) Entscheidungen; d) Kontakten. 15. Die Stufe der Zielerreichung und das Verhältnis zwischen dem … und den Kosten heisst das Prinzip der Effektivität. a) Marktwirtschaft; b) Nutzeffekt; c) Management; d) politische Macht.
  • 64.
    62 Lektion 5 Manager 1. MerkenSie sich die folgenden Wörter und Wendungen zum Text: Fachgebiet, das — сфера деятельности Verfahren, das — способ, метод, прием eine Entscheidung treffen — принимать решение vernachlässigen — пренебрегать, относиться небрежно, запустить что-либо unvorhergesehen — непредвиденный ungeeignet — неподходящий schöpferisch — творческий vermeiden — избегать 2. Setzen Sie aus den folgenden Wörtern Sätze zusammen: 1. treffen, die Entscheidung, schnell, der Manager, und, muss, sicher; 2. kein, gibt, Verfahren, einfaches, es, für, Entscheidungsfindung, die; 3. die, anregen, Manager, Mitarbeiter, Leistungen, der, besten, zu, muss; 4. über, Mitarbeiter, gute, verfügen, Kompetenz, Manager, können. 3. Fertigen Sie die Wortverbindungen an: 1. Chancen a) vermeiden 2. zu Leistungen b) erkennen 3. die Gefahr c) einsetzen 4. die Lösung d) verfügen 5. Arbeit e) anregen 6. über Kompetenzen f) übernehmen 7. Fähigkeiten g) bewältigen 8. Funktionen h) vernachlässigen 9. Schwierigkeiten i) finden 10. relevante Faktoren j) leisten 4. Finden Sie die Synonympaare: 1) der Chef a) das Personal 2) die Fabrik b) der leitende Angestellte 3) die Vereinbarung c) der Arbeitsplatz 4) die Führungskraft d) die Entlassung 5) die Belegschaft e) der Auszubildende 6) die Stelle f) das Abkommen 7) die Kündigung g) der Direktor 8) der Lehrling h) das Werk 5. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn: Arbeitsmethoden des Managers Es kommt vor, dass Mitarbeiter auf ihrem Fachgebiet über mehr Kompetenz und Wissen als ein Manager verfügen. Troztdem müssen alle wichtigen Entscheidungen vom Manager getroffen werden. Man erwartet von ihm, dass diese Entscheidungen schnell und sicher getroffen werden. Um mit den heutigen Führungsaufgaben fertig zu werden und umso mehr mit den komplexen
  • 65.
    63 Aufgaben der Zukunft,muss ein Manager alle seine Fähigkeiten einsetzen, damit ihm die best- mögliche Lösung gelingt. Das heisst aber nicht, dass er in allen Fällen eine und dieselbe Methode anwenden kann. Oh- ne flexible zu handeln, kann er die optimale Lösung für seine Aufgaben nicht finden. Es gibt kein einfaches Verfahren für die Analyse der Probleme und die Entscheidungsfindung. Der Ma- nager muss Chancen erkennen, die Initiative ergreifen und Mitarbeiter zu besten Leistungen an- regen, um optimale Ergebnisse zu ergreifen. Wenn wir über Management sprechen, so haben wir auch die Rolle eines Managers in der ganzen Unternehmensorganisation zu analysieren. Ein Manager hat die Aufgabe, in einer be- simmten Zeit gute Arbeit zu leisten. Dafür wird er auch bezahlt. Zur Lösung dieser Aufgabe ste- hen ihm verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung: Mitarbeiter, Maschinen, Material, Geld, Zeit, Informationen. Diese Mittel ermöglichen es, die Arbeiten zu bewältigen, Schwierigkeiten zu vermeiden oder diese zu mindern, wenn sie dort auftreten. Das ist nicht leicht, weil beim Ar- beitsprozess allerlei unvorhergesehene Probleme entstehen können. Menschen handeln oft in unerwarteter Weise. Sie neigen zu schnellen, übereilten Handlun- gen und Entschlüssen. Die Aufgaben werden oft nicht klar definiert. Die Hilfsmittel sind nicht oft ausreichend, der Informationsprozess ist oft gering und ungenau. Man hat oft nicht genug Zeit, zu wenig Mitarbeiter, Geld und Material. Das alles vergrössert die Gefahr, relevante Fakto- ren zu vernachlässigen. Trotzdem muss ein Manager richtige Entscheidungen treffen. Ein Manager muss vor allem Elan, verbunden mit Führungseigenschaften und Organisations- talent, mitbringen, aber auch die Fähigkeit zu einer schnellen und treffischen Analyse sowie In- intiative, Motivation und schöpferische Ideen. Ein echter Manager kann unter Zeitdruck Ent- scheidungen treffen, die er für richtig hält. Nur systematisches Denken kann ihm dabei helfen. Ausserdem helfen ihm langjährige Erfahrungen, schwierige Aufgaben zu bewältigen. Die Füh- rungsaufgaben werden immer vielfältiger und kompliziert, sie müssen oft unter Zeitdruck erle- digt werden, aber man darf keine Fehlerentscheidungen treffen. Je stärker Konkurrenz, desto schwierigender können die Folgen falschen oder ungeeigneter Entscheidungen sein. Das alles muss ein Manager bei seiner Tätigkeit berücksichtigen. Deshalb können diese Funktionen nicht alle übernehmen. 6. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text: 1. Welche Fähigkeiten muss ein Manager mitbringen? 2. Welche Hilfsmittel stehen dem Manager zur Verfügung? 3. Wozu dienen diese Mittel? 4. Zu welchen Handlungen neigen die Menschen oft? 5. Was kann dem Manager bei der Arbeit helfen? 6. Wie verändern sich die Führungsaufgaben, die ein Manager zu erfüllen hat? 7. Warum kann nicht jeder Führungspositionen übernehmen? 7. Setzen Sie die richtige Präposition ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter und Wendungen: … dem Fachgebiet, … Kompetenzen wissen und verfügen, … den Führungsaufgaben fertig werden, … flexible zu handeln, … der ganzen Unternehmensorganisation, … dem Arbeitspro-
  • 66.
    64 zess, … Zeitdruck,… der Tätigkeit, … unerwarteter Weise, … Management sprechen, ein Ver- fahren … der Analyse der Probleme. 8. Bilden Sie Ihre Sätze mit den folgenden Wendungen aus dem Text: über Kompetenz und Wissen verfügen; wichtige Entscheidungen treffen; mit den Führungsauf- gaben fertig werden; flexible handeln; optimale Lösung finden; Chancen erkennen; zu Leistun- gen anregen; Schwierigkeiten vermeiden; relevante Faktoren veranlässigen; schöpferische Ideen mitbringen; unter Zeitdruck erledigt werden; alles bei der Tätigkeit berücksichtigen. 9. Ergänzen Sie die folgenden Sätze, gebrauchen Sie dabei den Inhalt des Textes: 1. Ein Manager hat gute … in einer bestimmten Zeit zu leisten. 2. Der Manager muss für die optimale … flexibel handeln. 3. Im Arbeitsprozess können unvorhergesehene … entstehen. 4. Trotz der Schwierigkeiten sind richtige … zu treffen. 5. … kann dem Manager helfen. 6. Man darf keine … treffen. 7. Der Manager muss alles bei seiner Tätigkeit … . 8. Verschiedene Hilfsmittel ermöglichen es dem Manager Schwierigkeiten zu … . 9. Menschen neigen zu schnellen übereilten … . 10. Je stärker Konkurrenz, desto schwieriger können … falscher Entscheidungen sein. 10. Bilden Sie Dialoge, gebrauchen Sie dabei die Wendungen aus den Klammern: 1 A: Worüber verfügt ein Manager zur Lösung seiner Aufgaben? B: Zur Lösung der gestellten Aufgaben stehen einem Manager Maschinen und Mitarbeiter zur Verfügung. (Material und Geld; Zeit und Informationen; verschiedene Hilfsmittel) 2 A: Was ermöglichen diese Hilfmittel? B: Sie ermöglichen, Aufgaben zu bewältigen. (Schwierigkeiten zu vermeiden; Schwierigkeiten zu mindern; wenn sie auftreten) 3 A: Welche unvorhersehenen Probleme können im Arbeitsprozess entstehen? B: Verschiedene: Die Menschen können z.B. in unerwarteter Weise handeln. (Die Menschen neigen oft zu überteilten Handlungen und Entschlüssen; die Hilfsmittel sind nicht immer ausreichend; die Probleme werden oft nicht klar definiert; Mitarbeiter, Geld und Material sind knapp; die Informationen sind gering und ungenau) 4 A: Warum ist es für einen Manager wichtig, Erfahrungen zu sammeln? B: Weil die Führungsaufgaben immer vielfältiger und komplizierter werden. (sie helfen bei der Bewältigung der Aufgaben; sie ermöglichen, Fehler zu vermeiden; bei man- gelnder Erfahrung können sich falsche Entscheidungen auswirken) 5 A: Was wird von der Entscheidung des Managers erwartet? B: Jede Entscheidung soll schnell und sicher getroffen werden.
  • 67.
    65 (den sich veränderndenSituationen entsprechen; sich auch auf komplexe Forderungen der Zu- kunft orientieren; bestimmten Konzeptionen folgen) 11. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein: Funktionen eines Managers Im Unterschied zu den Rollen, die ein__________1 nach Henry Mintzberg (1973) einnehmen muss, kann man nach Henri Fayol auch fünf Funktionen eines Managers betrachten. Die sind: 1. Planen 2. _____________2 (als Vorbereitung des Handelns) 3. Befehl 4. Koordinieren (des Handelns selbst) 5. Kontrollieren (zum Ermitteln des Handlungserfolges) Die____________3 sollen, nach Fayol, 14 Management-Prinzipien folgen: 1. Arbeitsteilung 2. Autorität und Verantwortung 3. Disziplin 4. Einheit der Auftragserteilung 5. Einheit der Leitung 6. Unterordnung des Einzelinteresses unter das Gesamtinteresse 7. Entlohnung des Personals 8. Zentralisierung 9. Skalare Kette (Befehlshierarchie von oben nach unten) 10. Ordnung 11. Gerechtigkeit 12. Stabiler __________4 13. Initiative 14. Esprit Die Funktion des Managers der postklassischen Organisation ist, die Organisation daraufhin zu ______________5, ob sie in Bezug auf die sich laufend ändernden _________6 noch die richti- ge Strategie verfolgt. Organisationen beobachten ____________7, verstärken sie (das nennt man ___________8) oder versuchen sie zu korrigieren. Die Funktion des Managers ist es, die von ihm selbst gesetzten Differenzen (viel oder wenig Gewinn erzielen, Aufträge schnell oder lang- sam abwickeln, hohe oder gerade noch zulässige Sicherheitsvorkehrungen treffen usw.) zu va- riieren. Es gibt fünf Bereiche von ______________9 für Manager: • fachliche Qualifikation (Sache), • konzeptionelle Qualifikation (Zielsetzung), • methodische Qualifikation (Realisierung), • ___________________10 Qualifikation (Umgang mit Menschen), • soziale Verantwortung (Moral und Ethik). a) Funktionen
  • 68.
    66 b) beobachten c) Manager d)Schlüsselqualifikation e) Führungskader f) Abweichungen g) Organisieren h) Innovation i) kommunikative j) Märkte 12. Geben Sie den Inhalt deutsch wieder: На что менеджер тратит свое рабочее время Наибольшую часть времени менеджер тратит на решение неотложных задач, опера- тивное управление. Общение с подчиненными и переговоры занимают еще примерно треть всего рабочего времени управленца. Если менеджеры существенно дифференциро- ваны по отношению к кругу задач, находящихся в их ведении, то логично предположить, что и рабочее время, которым они располагают, структурировано по-разному. Мы попро- сили респондентов исследования, приняв все рабочее время за сто процентов, распреде- лить его по разным формам деятельности — от чтения корреспонденции до пауз, предна- значенных для отдыха. Очевидно, что различия между разными уровнями управления лежат в области вы- полняемых задач, а не способов их решения. На первом плане у всех менеджеров, незави- симо от их уровня, находится задача решения неотложных, оперативных задач. Общение с подчиненными и переговоры с клиентами отнимают в сумме, примерно, 30 процентов оставшегося времени. В сумме эти три задачи поглощают более половины всего рабочего времени менедже- ра. Два других наиболее популярных занятия, покрывающих около четверти остающегося временного резерва — это переговоры с партнерами и обдумывание долгосрочной страте- гии. 13. a) Sprechen Sie von einem ideallen Manager, gebrauchen Sie dabei folgende Adjektive: abenteuerlich, lustig, schön, geschäftskundig, erfolgreich, ehrlich, verantwortlich, stark, redselig, kommunikativ, munter, lügnerisch, ernst, hilfsbereit, fähig, begehrt, ruhig, gelassen, zurückhal- tend, klug, unternehmungslustig, gerecht, frech, zurückgezogen, flexibel, ehrgeizig, vielseitig. Ein echter Manager kann … sein kann … nicht sein muss … sein muss … nicht sein soll … sein soll … nicht sein b) So kann ein idealler Manager schematisch dargestellt werden. Sind Sie mit allen dargestel- len Kriterien des Managers einverstanden? Was verstehen Sie unter dem Begriff „idealler Manager“?
  • 69.
    67 c) * Anhand desInterviews mit dem Manager der Firma „Trans-Auto“ können Sie beurteilen, ob er den oben erwähnten Kriterien des ideallen Managers entspricht. Erklären Sie, warum Sie diese Auffassung vertreten. Переезд по-вропейски: как это? Кор. — корреспондент М.В. — менеджер по работе с клиентами Германов Марат Вениаминович Россия стремится в Европу не только по показателям уровня жизни населения, но и по качеству сервиса. Например, современный сервис по осуществлению грузоперевозок, предоставляемый на территории России такими компаниями как "Транс-Авто" уже вселя- ет надежу на светлое будущее. Чтобы подробно обсудить отличия европейского уровня сервиса по грузоперевозкам и переездам в России, мы взяли интервью у менеджера транспортной компании «Транс-Авто». Корр: Добрый день, уважаемый Марат Вениаминович, объясните нашим читателям, в чем основные отличия европейского уровня сервиса осуществления квартирных, офис- ных переездов и грузоперевозок. М.В.: Главные отличия сервиса, по качеству равного европейскому, при осуществле- нии различного рода переездов и грузоперевозок, заключаются в предоставлении инфор- мации, интересующей клиента, в любое время суток и в полном объеме. Это также инди- видуальный подход. Отличные по техническому состоянию транспортные средства и большое их разнообразие и количество. Это комплексные услуги по логистике переездов, когда специалистами разрабатывается определенный план осуществления перевозок, при создании которого учитываются наиболее важные для клиента факторы, такие как время, стоимость, оперативность, необходимое количество автотранспорта, услуги погрузки- разгрузки, целостность и сохранность груза. На основе такого плана можно максимально оптимизировать условия перевозки груза и осуществления переезда быстро, надежно, ка- чественно и недорого с соблюдением всех требований клиента. Führungsei- genschaften Initiative Flexibilität Systemati- sches Denken Organisa- tions-talent Qualifikation treffische Analyse Idealler Manager
  • 70.
    68 Среди отличий сервисапо осуществлению грузоперевозок и переездов европейского уровня наиболее важным является также квалификация специалистов, осуществляющих перевозку обычных или специальных грузов. Немаловажным является и наличие гарантий на осуществление услуги в точно указанный срок с сохранением целостности груза. Корр.: Скажите, а стоимость сервиса по осуществлению переездов и грузоперевозок на уровне Европы слишком отличается от цен на услуги, заявленных большинством ком- паний-перевозчиков? М.В.: Отличие европейского сервиса осуществления перевозок грузов и переездов как раз тем и отличается, что условия и качество работ заявлены нами на высшем уровне, а в отношении стоимости услуг нашей компанией ведется приемлемая для большинства кли- ентов ценовая политика. То есть мы, стремясь предоставить качественные услуги, выпол- нить свою работу хорошо, предоставляя гарантии на сохранность и целостность перево- зимого имущества, заявляем на свои услуги приемлемую цену. Тем самым, побуждая все большее количество россиян не прибегать к помощи неквалифицированных компаний, а обращаться к нам — настоящим профессионалам своего дела. Корр: Скажите, пожалуйста, а выгодно ли вашей компании предоставлять ком- плексные услуги по столь низким ценам и не является ли подобная политика всего лишь временным явлением, призванным наладить бизнес и привлечь большее количество кли- ентов? М.В.: Ценовая политика, которая проводится нашей компанией, полностью целесооб- разна трудозатратам. На рынке грузоперевозок в России, а особенно в столице, существу- ет несколько критериев ценового поведения. Кто-то из транспортных компаний работает на количестве, предоставляя услуги по заниженной цене, а кто-то выполняет небольшой объем работ, опираясь на разовое сотрудничество и взимая с клиента стоимость услуг по максимуму. Компания "Транс-Авто" тем и отличается, что не принадлежит ни к тем, ни к другим. Мы предоставляем качественно новый подход к предоставлению услуг, одновре- менно работая на качество, гарантии и надежность сервиса. Но при этом делаем все, что- бы наши услуги стали доступны большинству населения страны. Только в таком случае наша компания получит необходимое количество заказов, а сервис от "Транс-Авто" будет востребованным. Пока наши услуги вне конкуренции и пользуются завидной популярно- стью. Наша репутация как компании-перевозчика сложилась крайне замечательно и мы предпримем все меры для развития нашего бизнеса в дальнейшем не выходя из заявлен- ных сегодня рамок оптимального сочетания сервиса, качества услуг и их стоимости. 14. Die persönliche Arbeitsmethodik ist eines der wichtigsten, wenn nicht überhaupt das wichtigste Management-Werkzeug. Sie erhalten einen kurzen Überblick über die Basisberei- che der Arbeitsmethodik. Gemeint sind jene arbeitstechnischen Probleme, die jede Führungs- kraft zu lösen hat, wenn sie an Effektivität und Effizienz interessiert ist. Sind Sie mit den vor- geschlagenen Lösungen der arbeitstechnischen Probleme einverstanden? Können Sie Ihre persönliche Lösung der betrieblichen Probleme bieten? Persönliche Arbeitsmethodik Niemand kann hoffen, ohne ein Minimum an Arbeitsmethodik auf Dauer Erfolg zu ha- ben, Resultate zu erzielen und Karriere zu machen. Bei aller Bedeutung, die man einer guten
  • 71.
    69 fachlichen Ausbildung beimessenmuß, ausreichender Intelligenz, Erfahrung und sonstigen so häufig geforderten Eigenschaften, Fähigkeiten und Talente — ohne Arbeitsmethodik ist alles wertlos. Deshalb ist der persönlichen Arbeitsmethodik sehr große Aufmerksamkeit zuzumessen. Es handelt sich hier um die folgenden Basisbereiche: 1. Nutzung der Zeit Ein gewöhnliches Jahr hat 8760 Stunden. Jeder braucht täglich etwa acht Stunden Schlaf. Es bleiben somit rund 5800 Stunden, die man wirklich zur Verfügung hat. Der Weg zur Wirksam- keit beginnt nun mit der Frage: Wie will ich meine 5800 Stunden pro Jahr nutzen? Jeder muß seine Antwort selbst geben — aber er muß sie geben. Sonst managt er nicht, sondern wird ge- managt; sonst kann er nicht wirksam sein, sondern läßt sich treiben und driftet durchs Leben. Das Instrument für die bestmögliche Nutzung der Zeit ist die Agenda. Man sollte sie lange im voraus zu strukturieren beginnen. Es lohnt sich, die wichtigsten Eckwerte zwei oder drei Jahre im voraus festzulegen. Eine langfristige Perspektive ist vor allem deshalb sehr wichtig, weil die meisten beruflich sehr beanspruchten Menschen kurzfristig nichts ändern können. Für die Mehr- heit der Manager stehen ja wohl zahlreiche Termine für das jeweils kommende Jahr bereits lange im voraus fest. Wenn man also Grundsätzliches ändern will, hat man ohnehin eine lange Totzeit. Wenn man aber nicht irgendwann definitiv etwas zu ändern beginnt, wird sich eben nie etwas ändern. 2. Die Verarbeitung von Inputs Der Strom der Dinge, die auf den Schreibtisch eines Managers — oder heute auch in seinen Computer — kommen, reißt nie ab. Jede Führungskraft braucht eine Methode, um mit dieser Flut fertig zu werden. Manche Führungskräfte schaffen es, immer einen aufgeräumten Schreib- tisch zu haben. Andere — die Mehrheit — hat ein mehr oder weniger großes Chaos. Viele haben nicht nur überfüllte Schreibtische, sondern jede im Büro befindliche ebene Fläche ist überfüllt; für nicht wenige gehört dazu auch der Fußboden. Das kann's nicht sein. Selbstverständlich gibt es keine primitive Korrelation nach dem Mot- to: Aufgeräumter Schreibtisch = Wirksamkeit. Es gibt Leute, deren Umgebung sehr geordnet ist und die trotzdem nie etwas bewegen; und es gibt andererseits solche, die trotz ihres Chaos sehr wirksam sind. Wie dem auch sei, in irgendeiner Weise muß man den stündlichen, täglichen, wö- chentlichen Input abarbeiten. Sehr hilfreich ist dabei eine gute Sekretärin; aber nicht jeder hat eine Sekretärin — schon gar nicht eine gute. Jedes Inputverarbeitungssystem beginnt mit ein paar einfachen Fragen: Was muß ich selbst erledigen? Was muß oder will ich erledigen lassen? Was muß sofort erledigt werden? Was hat oder braucht Zeit, wird also später erledigt? In diesen Fragen, oder besser, in den Antworten die man gibt, steckt die Kunst des Delegierens und der Unterscheidung von Wichtigkeit und Dring- lichkeit. 3. Umgang mit Kommunikationstechnik Das Telefon wird, trotz all der anderen elektronischen Neuerungen, noch lange für die meis- ten Führungskräfte wichtig bleiben. Die meisten Leute telefonieren spontan, dann wenn es ihnen gerade in den Sinn kommt, oder wenn sie durch einen äußeren Anlaß auf die Idee gebracht wer- den — impulsiv und reflexhaft. Obwohl jeder seine eigene Einstellung zu den arbeitsmethodi-
  • 72.
    70 schen Basisfeldern undsomit auch zum Umgang mit dem Telefon suchen und finden muß, — spontanes und reflexhaftes Telefonieren ist im Regelfall keine gute Arbeitsmethode. Nicht nur beim aktiven Telefonieren sind die Leute spontan und reflexhaft. Umgekehrt las- sen sie sich — insbesondere durch das Handy — auch jederzeit anrufen, unabhängig davon, womit sie im Augenblick gerade beschäftigt sind. Schon die Beachtung von drei sehr einfachen Regeln führt meistens zu starken Veränderungen und Verbesserungen der Arbeitsweise: Erstens sollte man, bevor man zum Telefon greift, fragen, ob nicht andere Kommunikationsmittel den angestrebten Zweck besser zu erreichen erlauben. Zweitens, wenn das Telefon wirklich das beste Mittel ist, dann müssen Telefonate vorbereitet sein, sonst arten sie leicht in zeitraubende Plaude- reien aus. Drittens sollte man die Telefonate, die man aktiv führt, nicht über den ganzen Tag ver- teilen, sondern — wenn immer möglich — zu zeitlichen Blöcken zusammenfassen. So sehr wohl das Telefon seinen Stellenwert behalten und vielleicht sogar noch ausbauen wird, es hat die Nachteile, daß es zu Mangel an Präzision und zu Weitschweifigkeit verleitet. Diese Nachteile lassen sich durch E-Mail, Fax und Brief fast völlig eliminieren. Selbst Langtele- fonierer fassen sich schriftlich fast immer kurz und meistens präziser als mündlich. 15. Machen Sie ein Projekt zum Thema „ Instrumente und Arbeitsmethode des Mana- gers“/*“Arbeitsmethodik des Managers“ Test zur Selbstkontrolle 5 Wählen Sie die richtige Antwort: 1. Mitarbeiter müssen … mehr Kompetenz als Manager verfügen. a) auf; b) über; c) von d) in. 2. Zum … des Managers gehört das Entscheidungsfinden. a) Kompetenz; b) Fachgebiet; c) Aufgabenbereich; d) Wissen. 3. Es ist nicht leicht, mit den heutigen … fertig zu werden. a) Führungsaufgaben; b) Aufgabenbereich; c) Fachgebiet; d) Kompetenz. 4. Der Manager kann keine optimale Lösung finden, ohne … zu handeln. a) flexibel; b) optimal; c) wichtig; d) komplex. 5. Maschinen, Mitarbeiter, Material gehören zu den … in der Tätigkeit des Managers. a) Fähigkeiten; b) Problemen; c) Hilsmitteln; d) Verfahren. 6. Der Manager ist für die in einer bestimmten Zeit geleistete Arbeit … . a) belohnt; b) analysiert; c) ausgezeichnet; d) bezahlt. 7. Menschen pflegen in einer … Weise zu handeln. a) flexibelen; b) unerwarteten; c) gewöhnlichen; d) verschiedenen. 8. Relevante Faktoren müssen im Managementprozess nicht … werden. a) vernachlässigt; b) geprüft; c) gelöst; d) getroffen. 9. Ein Manager muss Führungseigenschaften verbunden … Organisationstalent mitbringen. a) von; b) über; c) auf; d) mit. 10. Die Führungsaufgaben werden oft … Zeitdruck erledigt. a) in; b) unter; d) mit; d) zwischen. 11. Nicht alle können die Führungsfunktionen … . a) übernehmen; b) erledigen; c) bekommen; d) mitbringen. 12. Moral und Ethik gehören zur … Verantwortung des Managers.
  • 73.
    71 a) fachlichen; b)methodischen; c) kommunikativen; d) sozialen. 13. Ein Manager hat 5 Bereiche von … zur Verfügung. a) Schlüsselqualifikationen; b) Kompetenzen; c) Fähigkeiten; d) Vermögen. 14. Die Organisation versucht … zu verstärken und zu korrigieren. a) Qualifikationen; b) Märkte; c) Strategie; d) Funktionen. 15. Die Organisation muss in laufend ändernden Abweichungen die richtige … verfolgen. a) Strategie; b) Funktion; c) Innovation; d) Differenz. Lektion 6 Sozialpolitik 1. Merken Sie sich die folgenden Wörter: Gewährung, die — предоставление права, льготы, гарантии freiwillig — добровольный gesetzlich — законный, легальный Zuwendung, die — 1) пособие 2) денежная помощь, мн.ч. ассигнование, дотация; отчис- ление, ссуда 3) внимание Fürsorge, die — 1) попечение, забота, попечительство 2) социальное обеспечение 3) отдел (управления) социального обеспечения vermieten — сдавать в наем, отдавать напрокат beschaffen etw Akk — доставать, приобретать einen guten Ruf haben — иметь хорошую репутацию, быть на хорошем счету Belegschaft, die — коллектив (рабочих и служащих), (предприятия) selbsverständlich — собой разумеющийся, естественный 2. Beachten Sie die Vieldeutigkeit der folgenden Verben: betreiben — 1. заниматься чем-либо 2. заниматься каким-либо делом 3. приводить в действие, движение zählen — 1. считать 2. насчитывать 3. считаться (идти за что-либо) 4. zu Dat считаться кем-либо, относиться, причисляться 5. auf Akk рассчитывать на кого-либо 3. Übersetzen Sie die folgenden Sätze ins Russische, beachten Sie die Vieldeutigkeit der Ver- ben betreiben und zählen: 1. Die Tage dieses Unternehmens waren schon längst gezählt. 2. Die Firma zählt ein Hundert Mitarbeiter. 3. Er wird zu den besten Leitern in seinem Geschäft gezählt. 4. In einem beliebigen Geschäft muss man nur auf seine Kräfte zählen. 5. Er betreibt die Studien des berühmten Gelehrten mit Eifer. 4. Fertigen Sie die Wortverbindungen an:
  • 74.
    72 1. die Leistungsfähigkeita) steigen 2. bei der Wohnungsbeschaffung b) schaffen 3. Werkswohnungen c) verbessern 4. sich mit der Bewährung der Sozialleistungen d) vermieten 5. zum Arbeitsentgelt e) geschätzt werden 6. einen guten Ruf f) zählen 7. Beschaffungsmöglichkeiten g) sein 8. bei der Belegschaft h) befassen 9. ein Instrument einer guten Personalführung i ) willig sein 10. über ein verbessertes Betriebsklima j) helfen 5. Finden Sie die Synonympaare: 1) befassen sich a) bekommen 2) Hilfe, die b) machen 3) Fürsorge, die c) besser machen 4) gesetzlich d) Unterstützung, die 5) erhalten e) sich beschäftigen 6) schaffen f) Pflege, die 7) verbessern g) rechtmässig 8) betrieblich h) verlangen 9) ständig i) produktiv 10) erfordern j) kontinuierlich 6. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn: Sozialpolitik Die Sozialpolitik im Unternehmen befasst sich mit der Gewährung betrieblicher Sozialleis- tungen. Dies sind freiwillige, also nicht gesetzlich vorgeschriebene Zuwendungen des Unter- nehmens, die nicht zum Arbeitsentgelt zählen, sondern vielmehr aus der unternehmerischen Für- sorgepflicht erwachsen. Solche betrieblichen Sozialleistungen können z. B. sein: – Gewährung einer Umzugsbeihilfe; – Hilfe bei der Wohnungsbeschaffung; – Vermietung günstiger Werkswohnungen; – Jubiläumsgelder; – Gewährung von Fahrgeldzuschüssen. Zweck solcher Sozialleistungen ist die Erhaltung und Steigerung der Leistungsfähigkeit und -willigkeit der Mitarbeiter über ein verbessertes Betriebsklima. Ferner kann sich der Unterneh- mer einen guten Ruf auf dem Arbeitsmarkt schaffen und damit seine Beschaffungsmöglichkeiten neuer Arbeitskräfte verbessern. Betriebliche Sozialleistungen müssen attraktiv und zeitgemäss sein, was eine ständige Beobachtung dieses Sektors ausserhalb der eigenen Unternehmung er- fordert. Sie sollen darüber hinaus bei der Belegschaft bekannt und geschätzt werden, also nicht als selbstverständlich empfunden werden. Eine derartige betriebliche Sozialpolitik ist mithin auch ein Instrument einer guten Unternehmens- und Personalführung. 7. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text: 1. Womit befasst sich die Sozialpolitik? 2. Werden die Massnahmen für die Sozialpolitik von dem Gesetz bestimmt? 3. Was gehört zu den Sozialleistungen?
  • 75.
    73 4. Was istder Zweck der Sozialleistungen? 5. Wozu brauchen Arbeitgeber Sozialleistungen? 6. Wie kann man die betrieblichen Sozialleistungen bestimmen? 7. Wie werden die Sozialleistungen in einem Betrieb erkannt? 8. Welche Rolle spielen die Sozialleistungen in der Sozialpolitik eines Betriebes? 8. Setzen Sie die passenden Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter und Wendunen: befassen sich … der Gewährung betrieblicher Sozialleistungen; zählen … Arbeitsentgelt; … der unternehmerischen Fürsorgepflicht erwachsen; Hilfe … der Wohnungsbeschaffung; Ge- währung … Fahrgeldzuschüssen; einen guten Ruf … dem Arbeitsmarkt haben; … der eige- nen Unternehmung; … der Belegschaft geschätzt werden. 9. Bilden Sie Ihre Sätze mit den folgenden Wendungen aus dem Text: die Gewährung betrieblicher Sozialleistungen; gesetzlich vorgeschriebene Zuwendungen; zum Arbeitsentgelt zählen; aus der unternehmerischen Fürsorge erwachsen sein; Gewährung einer Umzugsbeihilfe; Vermietung günstiger Werkswohnungen; einen guten Ruf schaffen; Arbeitskräfte verbessern; attraktiv und zeitgemäss sein; Beobachtung dieses Sektors; nicht als selbstverständlich empfunden werden; ein Instrument einer guten Personalführung sein. 10. Übersetzen Sie ins Deutsche: 1. Die Gewährung der Sozialleistungen gehört zur (социальная политика) im Unternehmen. 2. Sozialleistungen sind gesetzlich vorgeschriebene (денежные пособия). 3. Zuwendungen gehören nicht zu den (оплата труда). 4. Sozialleistungen dienen der (повышение) der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. 5. (производительность труда) spielt eine grosse Rolle in dem betrieblichen Prozess. 6. Der Unternehmer will einen guten Ruf auf dem (рынок труда) schaffen. 7. Zur Sozialpolitik im Betireb gehört auch die Hilfe bei der (приобретение жилья). 8. Sozialpolitik ist ein Instrument einer guten (управление персоналом). 11. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein: Personalcontrolling Das ____1 ist eine noch jüngere Facette des Personalwesens. Es hat zur Aufgabe, die Personal- seite des Unternehmens für die Führungsverantwortlichen transparent zu machen. Personalcont- rolling erbringt hierzu ____2, die weniger mit ____3 zu tun haben, sondern die zur Steuerung und weiteren Planung beitragen sollen. Das Personalcontrolling soll die Selbstkontrolle durch den ____4 unterstützen und diesen nicht etwa kontrollieren. Hierzu werden in der praktischen Arbeit des ____5, die in enger Zusammenarbeit mit den Aufgabenträgern der Personalabteilung erfolgt, zunächst Daten erhoben, die dann analysiert und kommentiert werden. Ein typisches Beispiel ist die Installation eines EDV-gestützten Personal- informationssystems. Mit Hilfe eines solchen ____6 und einer ____7 Berichterstattung, die Ur- sachen erkennen und ___8 auf zukünftige ____9 hinweisen soll, liefert das Personalcontrolling Informationen und Ideen zur ertragsorientierten ____10 des Personalbereichs. a) frühzeitig b) Kontrolle
  • 76.
    74 c) Personalcontrolling d) Personalcontrollers e)Entwicklung f) Dienstleistungen g) Verantwortlichen h) Systems i) Steuerung j) systematischen 12. Geben Sie den Inhalt deutsch wieder: Социально-экономическая и психологическая поддержка персонала Социально-экономическая защита (поддержка) работников организации осуществля- ется как на уровне государства, так и на уровне трудового коллектива. Социально- экономическую защиту составляют мероприятия по социальному страхованию и соблю- дению других социальных гарантий, установленных законодательством Российской Фе- дерации, коллективным договором, трудовыми соглашениями и иными правовыми акта- ми. В Российской Федерации эти меры, в частности, предусматривают: • гарантирование минимальной оплаты труда и тарифной ставки (оклада); • нормальную продолжительность рабочего времени (40 часов в неделю) и сокращен- ную для ряда категорий работников, компенсации за работу в выходные и праздничные дни и в других случаях, предусмотренных законодательством; • отчисления в пенсионный фонд и другие внебюджетные • фонды социального страхования; • ежегодный основной оплачиваемый отпуск продолжительностью не менее 28 рабо- чих дней; • возмещение вреда здоровью в связи с исполнением трудовых обязанностей; • гарантии и компенсации при направлении в командировки, при совмещении работы с обучением и в других случаях, предусмотренных Трудовым кодексом РФ и иными фе- деральными законами. Денежные выплаты, как правило, производятся за счет работодателя. Система социальной зашиты должна обеспечить поддержку работнику на случай ут- раты им трудоспособности, безработицы, придать ему уверенность в надежной защищен- ности своих трудовых прав и привилегий. 13. a) Anhand der Information der Internetseite der DB AG bestimmen Sie den Aufgabenbe- reich jeder der Sozialeinrichtungen, die sich unter den Nahmen „4 Stars“ zusammenge- schlossen sind und setzen Sie diese Information in die Tabelle ein. 4 STARS Sozialeinrichtung Aufgabenbereich DEVK ………………………………………. ………………………………………. Sparda-Banken ………………………………………. ……………………………………….
  • 77.
    75 BAHN-BKK ………………………………………. ………………………………………. Verband DeutscherEisenbahnersportvereine (VDES) ………………………………………. ………………………………………. Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) ………………………………………. ………………………………………. Die GesundheitsService ………………………………………. ………………………………………. Soziales unter einem Dach Durch die Kooperationen der DB profitieren ihre Beschäftigten auch in der Freizeit vom Unternehmen. Dabei stehen die sechs Sozialeinrichtungen im Mittelpunkt, die sich unter dem Namen „4Stars“ zusammengeschlossen haben. Als einer der größten Arbeitgeber in Deutschland kann die Deutsche Bahn für ihre Mitarbei- terinnen und Mitarbeiter vorteilhafte Konditionen mit verschiedenen Unternehmen aushandeln – unter anderen natürlich auch solchen, die traditionell im Umfeld der Eisenbahnen gewachsen sind. Dazu gehören die BAHN-BKK, die Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW), der Verband Deutscher Eisenbahnersportvereine (VDES), die Sparda-Banken, die DEVK-Versicherungen und seit 2007 auch die GesundheitsService GmbH. Sie präsentieren den Beschäftigten und Azu- bis der Unternehmen des DB-Konzerns gemeinsam ein großes Angebotsportfolio an Leistungen für Beruf und Freizeit. DEVK Die DEVK bietet DB Mitarbeitern preiswerten Versicherungsschutz für alle Lebenslagen — während und auch nach ihrer aktiven Beschäftigungszeit. So bietet sie ihnen Versicherungsleis- tungen zu besonderen Konditionen und im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge den DEVK- Pensionsfonds sowie die Direktversicherung als Weg für die Entgeltumwandlung an. Sparda-Banken Die Beschäftigten der Deutschen Bahn können bei Sparda-Banken ein gebührenfreies Lohn-, Gehalts- und Rentenkonto eröffnen. Eine persönliche Kreditkarte (Mastercard) ist ebenso kos- tenlos wie die Möglichkeit, alle Bankgeschäfte online abzuwickeln. BAHN-BKK Die Mehrzahl der gesetzlich versicherten DB Mitarbeiter ist Mitglied in der BAHN-BKK – mit rund 650.000 Kunden einem der größten betrieblichen Krankenversicherer in Deutschland. Die BAHN-BKK ist Spezialistin für Unternehmen am Verkehrsmarkt, daher kann sie Angebote und Produkte speziell für die Beschäftigten der DB AG bieten. Hierzu gehören attraktive Bonus- programme und eine auf die Unternehmen des Konzerns abgestimmte betriebliche Gesundheits- förderung. Über die Selbstverwaltung der BAHN-BKK, in der die Vertreter der DB AG auf Ar- beitgeber- und Versichertenseite die große Mehrheit darstellen, ist langfristig auch im Kontext der Gesundheitsreform eine enge Verknüpfung mit den Gesundheitszielen der DB AG gewähr- leistet. Verband Deutscher Eisenbahnersportvereine (VDES)
  • 78.
    76 Der traditionsreiche Verbandist heute das Dach von rund 350 Eisenbahner-Sportvereinen mit vielfältigen Sportarten. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, Gesundheit und Lebensfreude der Bahn-Mitarbeiter durch regelmäßige sportliche Betätigung zu fördern. Mit großen Betriebs- sportveranstaltungen wie dem DB Hallenfußball-Cup oder dem JP Morgan Chase Firmenlauf steigert der VDES Motivation und Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter. Darüber hinaus kann er ihnen durch Kooperationen mit Fitnessanbietern vergünstigte Konditionen anbieten. Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) Die Stiftung blickt auf eine lange Geschichte zurück und bietet eine breite Palette von Ange- boten rund um Reise und Erholung, aber auch Unterstützung von bedürftigen Kindern und Ju- gendlichen sowie Mutter- und Vater-Kind-Kuren an. Zudem gibt es preiswerte Reiseangebote und Ferienfreizeiten in eigenen Einrichtungen. Unter dem von Ehrenamtlichen unterstützten Stiftungsdach haben sich über 750 Kultur- und Freizeitgruppen zusammengefunden. Die GesundheitsService Als etablierter arbeitsmedizinischer Dienst und Europas größtes Dienstleistungs- und Bera- tungsunternehmen für Verkehrsmedizin und -psychologie ist die GesundheitsService GmbH wichtiger Ansprechpartner für schienengebundene Verkehre. Die Deutsche Bahn hat sich die Leistungen der dbgs mit einem konzernweit geltenden Rahmenleistungsvertrag über fünf Jahre zu attraktiven Konditionen gesichert. Dabei streben beide Vertragspartner eine darüber hinaus- gehende langfristige Zusammenarbeit an. Neben medizinischen Leistungen und Tauglichkeitsuntersuchungen kümmern sich die Ge- sundheitsexperten um psychologische und soziale Belange der Bahn-Mitarbeiter. Im Verbund mit der IAS (Institut für Arbeits- und Sozialhygiene Stiftung) können Mediziner, Psychologen, Sozialarbeiter und Sicherheitsingenieure an 140 Standorten in Deutschland rechtsichere Bera- tung und Begleitung gewährleisten. Um im gesamten Konzern eine nachhaltige Unternehmenskultur zu entwickeln und die Per- sonalkosten zu senken, baut die Deutsche Bahn 4Stars von einer reinen Vertriebsgemeinschaft zu einer programmatischen Partnerschaft mit vielfältigen Aktivitäten aus. Hierzu gehört es, ge- meinsame Projekte für die Gesundheitsförderung zu entwickeln oder zentrale Events mit einem Nutzen für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter durchzuführen. So fanden beispielsweise in 2006 der Gesundheitstag, die Bahntage zur FIFA-WM und das Projekt „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ großen Anklang. b)* Machen Sie einen Bericht (eine Präsentation) im Unterricht von den Möglichkeiten, die Sozialpolitik eines Betriebes attraktiver zu machen (anhand der Information von „4 Stars“). 14. Stellen Sie sich vor, dass Sie einem Studenten aus einer anderen Hochschule von der So- zialpolitik der OAO RZD erzählen. Sie können dabei die Information aus dem korporativen Sozialbericht von RZD und den unten gegebenen Plan gebrauchen: a) Arbeitsentgelt b) Wohnungspolitik c) Rentenversorgung d) gesundheitliche Versorgung e) Kindererholung
  • 79.
    77 Социальная политика ОАО "РЖД"осуществляет корпоративную стратегию высокой социальной от- ветственности. Основным документом, согласно которому ОАО "РЖД" реализует меры социальной поддержки работников, является Коллективный договор. В целом за 2008 год на реализацию положений договора в ОАО "РЖД" израсходовано порядка 70 млрд рублей. В среднем объем расходов компании на социальный пакет, с учетом оздоровления в домах отдыха и санаториях, медицинского обслуживания, обеспе- чения бытовым топливом и других социальных гарантий составил: на работника — 32 тыс. рублей, на неработающего пенсионера — 6,5 тыс. рублей. В целях компенсации роста цен на потребительские товары и услуги своевременно и в соответствии с Коллективным договором проводилась индексация заработной платы: • с 1 февраля — на 4,1 %; • с 1 мая — на 4,8 %; • с 1 августа — на 3,8 %; • с 1 ноября — на 1,7 %. В результате за 2008 год средняя заработная плата работников, занятых на перевозках, составила 21992 рубля и возросла к 2007 году на 26,9 %, удалось обеспечить рост реаль- ной заработной платы выше ее роста по Российской Федерации (11,3 % против 9,7 %). По уровню заработной платы среди базовых отраслей промышленности компания ОАО "РЖД" поднялась за год с 7 на 5 место. В Компании реализуется система социальной поддержки работников как важнейший фактор роста эффективности работы. Лечебные и оздоровительные учреждения, мас- штабная ипотечная программа, комплекс дополнительных льгот, учитывающих специфи- ку работы на железнодорожном транспорте. Развивая эти направления работы, Компания реализует национальные проекты в рамках железнодорожного транспорта. В 2008 году Компания активно действовала в области жилищной политики. Введено в эксплуатацию 1238 жилых помещений площадью 80 тысяч квадратных метров, объем ин- вестиций составил 3357,9 млн р., что составляет 94 % к плану, субсидируемые кредиты получили 4097 работников, на погашение процентов по кредитам выделено 6232,4 млн р. Для обеспечения жильем работников, связанных с производственно-технологи- ческими процессами действовала "Адресная программа формирования специализирован- ного жилищного фонда ОАО "РЖД" на 2006–2008 годы". В 2009 году объем инвестиций планируется в размере 5382,9 млн рублей, условия предоставления ипотечных кредитов остались прежними. Все работники Компании имеют возможность участия в корпоративной системе него- сударственного пенсионного обеспечения, и при паритетном с Компанией внесении пен- сионных взносов им гарантируются пенсионные выплаты в размере 20 % от заработка. В соответствии с Коллективным договором неработающие пенсионеры компании по- лучали материальную помощь, бесплатное медицинское обслуживание в железнодорож- ных поликлиниках и больницах, бытовое топливо, бесплатные проездные билеты. В полном объеме реализовывались предусмотренные договором обязательства по пре- доставлению бесплатного проезда, санаторно-курортному лечению работников Компании
  • 80.
    78 и пенсионеров; работники,члены их семей, пенсионеры получали пакет медицинских ус- луг в соответствии с территориальными программами обязательного медицинского стра- хования и договорами о добровольном медицинском страховании; выплачивалось едино- временное пособие при рождении ребенка, ежемесячное пособие по уходу за ребенком до достижения им трехлетнего возраста, предоставлялись дополнительные отпуска при рож- дении ребенка, регистрации брака. Осуществлялось санаторно-курортное, восстановительное лечение, оздоровление на базе здравниц ОАО "РЖД", комплекс которых включает 67 учреждений, из них 14 здрав- ниц центрального подчинения. За 2008 год в здравницах центрального подчинения отдох- нуло более 44 тыс. человек, дорожного подчинения — более 76 тыс. работников, из них молодых работников более 13 тыс., членов семей работников — 15 тыс., ветеранов – бо- лее 15 тыс. Большое внимание уделяется вопросам подготовки и проведения детского отдыха. Благодаря целенаправленной работе было принято решение по установлению фиксиро- ванной доли родительской платы за путевку в загородный оздоровительный лагерь в раз- мере: в июне 10 % от общей стоимости, в последующие летние месяцы — 15 %, а для многодетных семей — 5 %; в южные здравницы — 20 % от полной стоимости путевки, для многодетных семей — 10 %. Всеми видами организованного отдыха оздоровлено 105 тыс. детей, из них более 64 тыс. — в загородных оздоровительных лагерях, свыше 16 тыс. — в южных здравницах. Выполнялись обязательства компании в отношении организаций профсоюза, перечис- лялись средства на осуществление ими культурно-массовых, спортивных и других меро- приятий, оплачивался труд председателей первичных организаций профсоюза с числен- ностью членов профсоюза свыше 500 человек. * В целях создания необходимых условий для будущего развития ОАО "РЖД" разрабо- тана Стратегия развития кадрового потенциала ОАО «РЖД» на период до 2015 года, а в 2007 года утверждена Программа «Молодежь Западно-Сибирской железной дороги» в рамках целевой Программы ОАО «РЖД» «Молодежь ОАО «РЖД» (2006–2010 гг.)», реа- лизация которой сделает работу в Компании привлекательной и престижной для молодых специалистов. Общий объем необходимых финансовых средств для реализации Програм- мы в 2009 году запланирован в размере 347 млн. 15 тыс. рублей. В результате комплекса мероприятий текучесть среди молодых специалистов в первый год после трудоустройства на работу по сравнению с 2006г. сократился на 1,4 % (2006 г. — 6,3%) и составляет 4,9 %. По сравнению с 1998 годом количество молодых руководителей в возрасте до 30 лет уве- личилось в 7 раз и составляет 577 человек или 14,7 % от общей численности руководите- лей (численность руководителей — 3914 чел.).По целевым направлениям в вузах и техни- кумах по очной и заочной формам обучается 3825 студентов (2310 чел. в вузах, 1515 — в техникумах). Гранты ОАО «РЖД» на дипломное проектирование по заданию Западно- Сибирской железной дороги» ежегодно получают 35 студентов вузов и техникумов. Ор- ганизована работа по закреплению за молодыми специалистами наставников. Под кон- тролем руководства дороги в 2009 г. находится 373 молодых специалиста. Из них повы- шены в занимаемой должности в текущем году 242 чел. (65 %). За 9 месяцев 2009 года
  • 81.
    79 6800 молодых работниковпрошли подготовку и повышение квалификации в вузах, тех- никумах, технических школах (2008 г. — 8104 чел.). 200 человек участвовали в конкурсе молодых управленцев по проекту «Корпоративный лидер ОАО «РЖД» (тестирование), из них 16 человек вошли в кадровый резерв Компании, 2008 г. 15. Erläutern Sie die Massnahmen des Zukunfsprogramms für Wirtschaftlichkeit und Be- schäftigung der Deutsche Bahn AG. Welche der Punkte des Programms finden Sie attraktiv? Gibt es solche oder ähnliche Massnahmen in der Sozialpolitik der RZD? Management und Arbeitgebervertreter sichern im Zukunftsprogramm für Wirtschaftlich- keit gemeinsam den Erhalt von Arbeitsplätzen und die Wettbewerbsfähigkeit des Kon- zerns Die guten Beschäftigungsbedingungen bei der Deutschen Bahn führen zu qualitativ hoch- wertiger Leistung und steigern gleichzeitig die Attraktivität als Arbeitgeber. Deshalb bietet der DB-Konzern umfangreiche Sozialleistungen und zahlreiche andere Vergünstigungen an. Diese fördern das Engagement der Mitarbeiter für den Erhalt ihrer Beschäftigungsfähigkeit und ihre Solidarität bei der Sicherung von Arbeitsplätzen. Zukunftsprogramm für Wirtschaftlichkeit und Beschäftigung Durch eine wirtschaftlich vertretbare und sozial ausgewogene Entgeltrunde im Jahre 2005 ist es der Deutschen Bahn gelungen, den Spagat zwischen ökonomischen Notwendigkeiten und den Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter zu schaffen. Einen wichtigen Beitrag leistete dabei das Zukunfts- programm für Wirtschaftlichkeit und Beschäftigung — es hat das Beschäftigungsbündnis von 1996 erweitert und bis 2010 verlängert: Die DB wird bis 2010 weiterhin auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten, was eine fünfprozentige Senkung der Arbeitskosten erst möglich machte. Damit verbessert das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit und leistet einen we- sentlichen Beitrag zur Beschäftigungssicherung. Der Erhalt von Arbeitsplätzen ist der gemein- samen Anstrengung des Managements und der Mitarbeiter zu verdanken. Dabei nützen die neu- en kunden- und serviceorientierten Arbeitszeiten allen: Eine höhere Teilzeitquote und größere Eigenverantwortung bei der Arbeitszeitgestaltung schaffen zusätzliche Flexibilität — zum Woh- le der Kunden wie der Beschäftigten. Darüber hinaus bieten betriebliche Vereinbarungen zur kollektiven befristeten Arbeitszeitab- senkung die Möglichkeit, die Personalkapazität begrenzt zu reduzieren. So kann die DB AG langfristig Know-how sichern und flexibel auf veränderte Bedarfe reagieren. Die Deutsche Bahn nimmt ihre Verantwortung als Arbeitgeber auch für die Phase nach der aktiven Arbeitszeit ernst. Durch die betriebliche Altersvorsorge in Verbindung mit einem Förde- rungsangebot zur Entgeltumwandlung haben Arbeitnehmer die Chance, einen finanziellen Grundstock für ihren Lebensabend zu legen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deut- schen Bahn sollen am Unternehmenserfolg teilhaben. Daher zahlt ihnen die DB AG eine jährli- che Erfolgsbeteiligung und honoriert sie mit einem weiteren Bonus, wenn sie diese Beteiligung
  • 82.
    80 in ihre Altersvorsorgeinvestieren. Wer bei einem Unternehmen des DB-Konzerns arbeitet, kann schließlich auch von einem umfangreichen Paket aus Vergünstigungen und Sozialleistungen pro- fitieren — wie etwa Fahrvergünstigungen, Job-Tickets und vermögenswirksame Leistungen. Im DB-Konzern zu arbeiten lohnt sich also in vielerlei Hinsicht — jetzt und in der Zukunft. 16. Machen Sie ein Projekt zum Thema „Kindererholung der RZD“/*“Politik der Betreuertä- tigkeit in den Betrieben der RZD“ Test zur Selbstkontrolle 6 Wählen Sie die richtige Antwort: 1. Die Sozialpolitik des Unternehmens hat die … betrieblicher Sozialleistungen zur Aufgabe. a) Pflege; b) Strategie; c) Gewährung; d) Fürsorge. 2. Das Unternehmen muss seinen Mitarbeitern Hilfe … der Wohnungsbeschaffung leisten. a) bei; b) mit; c) von; d) über. 3. Zu den betrieblichen Sozialleistungen gehören nicht gesetzlich vorgeschriebene … des Unter- nehmens. a) Zuwendungen; b) Arbeitsentgelt; c) Gewährung; d) Zuschüsse. 4. Die Mitarbeiter müssen über ein verbessertes … willig sein. a) Betriebsklima; b) Sozialleistunen; c) Erhaltung; d) Leistungsfähigkeit. 5. Die Sozialleistungen sind auf die … der Leistungsfähigkeit gezielt. a) Erhaltung; b) Willigkeit; c) Steigerung; d) Betriebsklima. 6. Ein Unternehmer versucht einen guten Ruf auf dem … zu schaffen. a) Arbeitsmarkt; b) Erhaltung; c) Leistungsfähigkeit; d) Betriebsklima. 7. Eine ständige … einer Unternehmung erfolgt attraktive und zeitgemässe Sozialleistungen. a) Beobachtung; b) Beschaffung; c) Gewährung; d) Zuwendung. 8. Eine gute Sozialpolitik kann … ein Instrument einer guten Personal- und Unternehmungsfüh- rung betrachtet werden. a) als; b) auf; c) mit; d) von. 9. Das Unernehmen muss günstige Werkswohnungen … . a) beschaffen; b) vermieten; c) helfen; d) gewähren. 10. Die Unternehmungsführung ist für die … verantwortlich. a) Personalwesen; b) Personalführung; c) Personalabteilungen; d) Personalseite. 11. Das Personalcontrolling soll die … unterstützen. a) Planen; b) Steuerung; c) Personalseite; d) Selbst-Kontrolle. 12. … sollen analysiert und kommentiert werden. a) Zusammenarbeit; b) Personalcontrolling; c) Daten; d) Personalabteilungen. 13. Die … im Personalcontrolling müssen zur Steuerung weiterer Planung beitragen. a) Dienstleistungen; b) Kontrolle; c) Zusammenarbeit; d) Daten. 14. Die Personalkontroller arbeiten mit den Aufgabenträgern der … zusammen. a) Personalwesen; b) Personalbeschaffung; c) Personalführung; d) Personalabteilung. 15. Das Personalcontrolling liefert Informationen und Ideen zur … des Personalbereiches. a) Planung; b) Kontrolle; c) Steuerung; d) Zusammenarbeit.
  • 83.
    81 Lektion 7 Arbeitsrecht 1. MerkenSie sich die folgenden Wörter: Arbeitsrecht, das — трудовое право Rechtssystem, das — правовая система kennzeichnen etw Akk — 1) отмечать, делать пометки, маркировать 2) характеризовать fungieren — 1) действовать, функционировать 2) исполнять обязанности Gefährdung, die — угроза absichern — 1) защищать, предохранять, застраховывать 2) обеспечивать Vertrag, der — договор, контракт Gewerkschaft, die — профессиональный союз, профсоюз Mitbestimmung, die — 1) участие в принятии решения 2) участие в управлении предпри- ятием 3) участие в управлении государственными и общественными делами Eigentümer, der — собственник, владелец Gerichtsbarkeit, die — юрисдикция, подсудность bezüglich auf Akk. — относительно к чему-либо, касающийся чего(кого)-либо Arbeitsverhältnis, das — 1) отношения, вытекающие из трудового договора 2) мн. ч. ус- ловия труда 2. Bachten Sie die Vieldeutigkeit der folgenden Verben: leisten — 1. делать, совершать 2. sich позволять себе что-либо 3. оказывать, составлять кому-либо (компанию, услугу) vorlegen — 1. класть, положить что-либо перед кем-либо 2. показывать (товар) 3. представлять, предъявлять документ 3. Übersetzen Sie die folgenden Sätze ins Russische, beachten Sie dabei die Vieldeutigkeit der Verben leisten und vorlegen: 1. Er hat die Papiere auf den Tisch vorgelegt. 2. Befor einen Vertrag abzuschliessen, muss man die Produktion vorlegen. 3. Beim Umzug braucht man eine Wohnungszuweisung vorzulegen. 4. Die geleistete Arbeit hat ihm viel Spass gebracht. 5. Alle Mitarbeiter müssen sich immer eine gute Erholung leisten. 6. Die Arbeitgeber müssen innerhalb ihres Betriebes Hilfe dem leisten, der sie braucht. 4. Finden Sie die Synonympaare: 1) bestimmen a) funktionieren 2) Aktivität, die b) Ordnung, die 3) Wirtschaft, die c) Gebiet, das 4) fungieren d) Verbesserung, die 5) Gestaltung, die e) Ökonomie, die 6) Regelung, die f) Tätigkeit, die 7) Korrektur, die g) Bildung, die 8) Bereich, der h) feststellen 9) Konzentration, die i) Ansammlung, die
  • 84.
    82 5. Fertigen Siedie Wortverbindungen an: 1. Aktivitäten a) regeln 2. mit den wichtigen Bestandteilen b) fungieren 3. die Mitbestimmung von Arbeitern c) dienen 4. als Arbeitnehmerschutzrecht d) gestalten 5. zur Korrektur bestimmter Ereignisse e) abspielen sich 6. das Arbeitsrecht f) sich beschäftigen 7. in den Händen der Eigentümer g) sich ergeben 8. als Folgen h) flankiert werden 9. aus zwei Hauptblöcken i) bestehen 10. durch die Arbeitsgerichtsbarkeit j) sich konzentrieren 6. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn: Arbeitsrecht Das Arbeitsrecht als ein Teilgebiet des gesamten Rechtssystems ist mit seiner Vielfalt an Be- stimmungen und Regelungen von grosser Bedeutung für das Personalwesen. Es gibt sozusagen den Rahmen vor, in dem sich viele Aktivitäten der betrieblichen Personalwirtschaft abspielen. Im Folgenden wird deshalb ein allgemeiner Überblick gegeben, der sich mit einigen wichtigen Bestandteilen des Arbeitsrechts beschäftigt. Zunächst sollen die Aufgaben des Arbeitsrechts er- läutert werden. Hier lassen sich zwei grundlegende Aufgaben des Arbeitsrechts kennzeichnen: – Arbeitsrecht als Arbeitnehmerschutzrecht – Arbeitsrecht zur Regelung der Mitbestimmung der Arbeitnehmer. Zum einen soll das Arbeitsrecht als Arbeitnehmerschutzrecht fungieren. Schutz des Arbeit- nehmers vor gesundheitlicher und materieller Gefährdung ist hier das Ziel des Gesetzgebers bei der Gestaltung des Arbeitsrechts. Dieses sind Gefährdungen, gegen die sich der Arbeitnehmer alleine nur unzulänglich absichern kann, da er bei Vertragsverhandlungen der wirtschaftlich Schwächere ist. Deshalb wurde mit staatlicher Hilfe ein Mindestrahmen definiert, der durch ein- zelne Arbeitsverträge nicht umgangen werden kann, und der seinen Niederschlag z. B. in fol- genden Punkten gefunden hat: – Kündigungsschutzgesetz, Mutterschutzgesetz, Arbeitszeitordnung – Regelung der Arbeitsbedingungen durch die Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände in Form von Tarifverträgen als Kompromis gleichstarker Verhandlungspartner. Zum anderen hat das Arbeitsrecht die Regelung der Mitbestimmung der Arbeitnehmer zur Aufgabe. Zweck dieser Mitbestimmung ist einerseits der oben erwähnte Schutz des Arbeitneh- mers vor ihn benachteiligenden Entscheidungen des Arbeitgebers. Andererseits soll sie aber auch zur Korrektur bestimmter Ereignisse dienen, die sich als Folgen eines marktwirtschaftli- chen Systems ergeben. Solche Folgen sind die Konzentration von Kapital und Entscheidungsbe- fugnis für die gesamte Unternehmenspolitik in den Händen der Eigentümer der Unternehmung. Diese Absicht des Arbeitsrechts äussert sich z. B. im Betriebsverfassungsgesetz und im Mitbes- timmungsgesetz. Zur weiteren Verständnisverbesserung ist die Frage nach der Systematik des Arbeitsrechts zu klären. Es besteht aus zwei Hauptblocken, die durch die Arbeitsgerichtsbarkeit flankiert werden. Beim Individualarbeitsrecht werden Arbeitnehmer und Arbeitgeber als individuelle Personen in den Mittelpunkt der Regelungen gestellt. Beim Kollektivarbeitsrecht wird der einzelne Arbeit-
  • 85.
    83 nehmer nur nochals Mitglied einer Gewerkschaft bzw. der Arbeitnehmerschaft eines Betriebes angesehen. Eine besondere Rolle spielt die Arbeitsgerichtsbarkeit. Mit ihrer Hilfe können Rechte und Pflichten aus den verschiedenen Bereichen des Arbeitsrechts durchgesetzt werden. 7. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text: 1. Was stellt das Arbeitsrecht dar? 2. Worin bestehen die Hauptaufgaben des Arbeitsrechtes? 3. Was versteht man unter dem Begriff “das Individualarbeitsrecht”? 4. Warum ist der Begriff “das Arbeitrecht” mit dem Begriff “ der Arbeitgeber” eng verbunden? 5. Wie ist der Begriff “der Arbeitnehmer” zu definieren? 6. Welchen Unterschied gibt es zwischen dem Arbeitnehmer und dem Selbstständigen? 7. Wer kann als Arbeitgeber genannt werden? 8. Welche Rechte haben Arbeitgeber? 8. Setzen Sie die Präpositionen ein und übersetzen Sie die unten gegebenen Wörter und Wen- dungen: … grosser Bedeutung … das Personalwesen; Arbeitsrecht … Regelung der Mitbestimmung der Arbeitnehmer; Schutz … gesundheitlicher und materieler Gefährdung; … der Gestaltung des Arbeitsrechtes; … staatlicher Hilfe; Regelung der Arbeitsbedingungen … die Gewerk- schaften; … Form … Tarifverträgern; … die gesamte Unternehmenspolitik; … den Händen der Eigentümer; die Frage … der Systematik des Arbeitsrechtes; … den Mittelpunkt der Re- gelungen gestellt werden; … Mitglied einer Gewerkschaft; … individuelle Personen; die Konzentration … Kapital; … Gewerkschaften geregelt sein. 9. Bilden Sie Ihre Sätze mit den folgenden Wendungen aus dem Text: die Aktivitäten der betrieblichen Personalwirtschaft; die wichtigen Bestandteile des Arbeitsrech- tes; das Arbeitnehmerschutzrecht; gesundheitliche und materielle Gefährdung; die Gestaltung des Arbeitsrechtes; das Mutterschutzgesetz; Zweck dieser Mitbestimmung; benachteiligende Entscheidungen; die Konzentration vom Kapital; Arbeitsgerichtsbarkeit; beim Individualrecht; beim Kollektivrecht; als Mitglied einer Gewerkschaft; privatrechtliches Arbeitsverhältnis; Fremdbestimmung; natürliche und juristische Personen; bezüglich des Inhaltes. 10. Übersetzen Sie ins Deutsche: 1. (Трудовой договор) ist seht wichtig für das Personalwesen. 2. Im Arbeitsvertrag spielen sich verschiedene Aktivitäten der (производственный) Perso- nalwirtschaft ab. 3. Das Arbeitsrecht soll als Arbeitnehmerschutzrecht (функционировать). 4. (рабочие) müssen vor gesundheitlicher und materieller Gefährdung geschützt werden. 5. Die Arbeitsbedingungen werden von den (профсоюзы) geregelt. 6. Die Aufgabe des Arbeitsvertrags ist die (участие в принятии решений) der Arbeitneh- mer. 7. Kapital und Entscheidungsbefugnis werden oft in den Händen der (владельцы) von Un- ternehmen konzentriert. 8. Im Arbeitsvertrag sind (условия труда) deutlich zu klären. 11. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein:
  • 86.
    84 Der Arbeitsvertrag Der Arbeitsvertragbegründet das ____1 und schafft damit die Voraussetzung für die Anwend- barkeit der übrigen ____2 Regelungen im Rahmen des konkreten Arbeitsverhältnisses. Er legt die allgemeine Art der Arbeit fest, die der____3 im Betrieb ausführen soll, z.B. Sekretärin, Ma- schinenschlösser, Programmierer u.a. Darüber hinaus hat der ____4 nur eine ergänzende Funktion, da der Inhalt des Arbeitsverhältnis- ses weitergehend duch Gesetze, Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen festgelegt ist. Das bedeu- tet, dass das Prinzip der _____5, welches zu den Grundpfeilern der ____6 zu zählen ist, im Ar- beitsvertragsrecht nur mit einer Reihe gravierender Einschränkungen ____7. Hierdurch soll der ____8 des Arbeitnehmers verbessert werden. Rechtlich betrachtet ist der Arbeitsvertrag ein schuldgerechtlicher Vertrag im Sinne des BGB, aus dem er hervorgegangen ist; beide ____9 gehen Verpflichtungen ein, damit sie auch ____10 aus dem Vertrag herausleiten können. a) Schutz b) Privatrechtsordnung c) arbeitsrechtlichen d) Arbeitnehmer e) Arbeitsvertrag f) Vertragsfreiheit g) gilt h) Vertragsparteien i) Rechte j) Arbeitsverhältnis 12. Geben Sie den Inhalt deutsch wieder: Содержание и структура коллективного договора. Содержание и структура коллективного договора определяются сторонами. В коллектив- ный договор могут включаться обязательствами работников и работодателя по следую- щим вопросам: – формы, системы и оплата труда; – выплата пособий, компенсаций; – занятость, переобучение; – рабочее время и время отдыха; – оздоровление и отдых работников и членов их семей; – соблюдение интересов работников при приватизации государственного и муни- ципального имущества; другие вопросы, определенные сторонами. 13. a) Sprechen Sie von den Pflichten des Arbeitnehmers und des Arbeitgebers in dem Ar- beitsvertrag anhand dieser Tabelle: Er ist wie andere Verträge auch – z.B. Kaufvertrag, Mietvertrag – ein zweiseitiger Vertrag. Haupt- und Nebenpflichten der beiden Seiten: Arbeitnehmer Arbeitgeber Hauptpflichten Arbeitspflicht Zahlung Arbeitsentgelt Nebenpflichten – Verschwiegenheit – Schutz der Gesundheit
  • 87.
    85 – Unbestechlichkeit – Wettbewerbsverbot(Verbot der Ausü- bung einer gleichartigen Tätigkeit während des Arbeitsverhältnisses) – Überwachungspflicht ( Abwendung von Schaden) – Gewährung von Erholungsurlaub – Gleichbehandlung – Beschäftigung (Verbot einer Suspendierung bei Fortzahlung des Entgelts) b) Sprechen Sie von den Nach- und Vorteilen des Arbeitsvertrags der RZD. Vorteile Nachteile Vertragsobjekt 1………….. …………………. 1…………………. …………………….. Pflichten und Rechte von Arbeit- nehmer 1………………. 2……………… ……………………. 1………………….. 2…………………. ………………… Pflichten und Rechte von Arbeit- geber 1…………………….. 2…………………… ……………………. 1…………………….. 2…………………….. ………………………. Regime der Arbeits-und Ruhezeit 1……………………… ……………………….. 1……………………… ………………………… Arbeitsentgelt 1…………………………. …………………………. 1……………………. ………………………… Veränderung und Auflösung des Arbeitsvertrags 1………………………….. ………………………….. 1………………………. ……………………. Типовой трудовой договор с работником филиала иного структурного подразделе- ния открытого акционерного общества "Российские железные дороги" (утвержден распоряжением ОАО "РЖД" от 17 августа 2006 г. № 1708р) "___" _________ 200___ г. № ______ Открытое акционерное общество "Российские железные дороги", именуемое в дальней- шем "Работодатель", в лице __________________________________________________ (указываются должность руководителя филиала или иного структурного подразделения ОАО "РЖД", его фамилия, имя, отчество) действующего на основании Положения о __________________________________ _______________________________________________________________________, (наименование филиала, структурного подразделения) с одной стороны, и ___________________________________________________________, (указываются фамилия, имя, отчество работника) именуемый(ая) в дальнейшем "Работник", с другой стороны, заключили в соответствии с Трудовым кодексом Российской Федерации настоящий Трудовой договор о нижесле- дующем: 1. Предмет Трудового договора 1. По настоящему Трудовому договору Работодатель обязуется предоставить Работнику работу по обусловленной трудовой функции, обеспечить условия труда, предусмотренные трудовым законодательством Российской Федерации, нормативными актами Работодате- ля, своевременно и в полном размере выплачивать Работнику заработную плату. Работник обязуется лично выполнять определенную настоящим Трудовым договором трудовую
  • 88.
    86 функцию, соблюдать правилавнутреннего трудового распорядка, другие нормативные акты Работодателя, а также выполнять иные обязанности, предусмотренные Трудовым договором, а также дополнительными соглашениями к нему. 2. Работник принимается на работу по должности (профессии): ________________________________________________________________________ (полное наименование в соответствии со штатным расписанием, квалификационными справочниками) квалификации ___________________________________________________________ (разряд, квалификационная категория) ________________________________________________________________________ (наименование отдела, сектора, цеха, участка и т.д.) __________________________________________________________________________. (наименование структурного подразделения, его местонахождение) 3. Настоящий Трудовой договор является договором по основной работе, договором по совместительству (нужное подчеркнуть). 4. Настоящий Трудовой договор заключен на: ___________________________________ ___________________________________________________________________________ (на неопределенный срок, на определенный срок, указать причину заключения срочного договора и харак- тер предстоящей работы) 5. Дата начала работы ________________________________________________________ 6. Условие об испытании при приеме на работу (нужное подчеркнуть): а) без испытательного срока; б) с испытательным сроком ___________________________________________________ (продолжительность испытательного срока) 7. Характеристики условий труда, компенсации и льготы работникам за работу в тяже- лых, вредных и (или) опасных условиях: _________________________________________ ____________________________________________________________________________ (указать, если условия труда отклоняются от нормальных, являются тяжелыми, вредными, опасными, что установлено нормативным правовым актом либо аттестацией рабочего места, проведенной в установленном порядке) 2. Права и обязанности Работника 8. Работник имеет право: 1) на изменение и расторжение настоящего Трудового договора в порядке и на условиях, которые установлены Трудовым кодексом Российской Федерации, иными федеральными законами и настоящим Трудовым договором; 2) предоставление ему работы, обусловленной настоящим Трудовым договором; 3) рабочее место, соответствующее государственным нормативным требованиям охраны труда и условиям, предусмотренным коллективным договором; 4) своевременную и в полном объеме выплату заработной платы в соответствии со своей квалификацией, сложностью труда, количеством и качеством выполненной работы; 5) отдых, обеспечиваемый установлением нормальной продолжительности рабочего вре- мени, сокращенного рабочего времени для отдельных профессий и категорий работников, предоставлением еженедельных выходных дней, нерабочих праздничных дней, оплачи- ваемых ежегодных отпусков;
  • 89.
    87 6) полную достовернуюинформацию об условиях труда и требованиях охраны труда на рабочем месте; 7) профессиональную подготовку, переподготовку и повышение своей квалификации в порядке, установленном Трудовым кодексом Российской Федерации, иными федераль- ными законами и нормативными документами ОАО "РЖД"; 8) объединение, включая право на создание профессиональных союзов и вступление в них для защиты своих трудовых прав, свобод и законных интересов; 9) участие в управлении ОАО "РЖД" в предусмотренных Трудовым кодексом Российской Федерации, иными федеральными законами и коллективным договором формах; 10) ведение коллективных переговоров и заключение коллективных договоров и согла- шений через своих представителей, а также на информацию о выполнении коллективного договора, соглашений; 11) защиту своих трудовых прав, свобод и законных интересов всеми не запрещенными законом способами; 12) разрешение индивидуальных и коллективных трудовых споров в порядке, установ- ленном Трудовым кодексом Российской Федерации, иными федеральными законами; 13) возмещение вреда, причиненного работнику в связи с исполнением трудовых обязан- ностей, и компенсацию морального вреда в порядке, установленном Трудовым кодексом Российской Федерации, иными федеральными законами; 14) обязательное социальное страхование в случаях, предусмотренных федеральными за- конами; 15) негосударственное пенсионное обеспечение на условиях и в порядке, предусмотрен- ном Положением о негосударственном пенсионном обеспечении работников ОАО "РЖД". Работник также имеет иные права, предусмотренные Трудовым кодексом Российской Фе- дерации, иными федеральными законами, коллективным договором, соглашениями и на- стоящим Трудовым договором. 9. Работник обязан: 1) добросовестно исполнять свои трудовые обязанности, возложенные на него настоящим Трудовым договором, должностной инструкцией (инструкционной карточкой), не допус- кать действий, препятствующих другим работникам исполнять свои трудовые обязанно- сти; 2) исполнять нормативные документы ОАО "РЖД", распоряжения, а также поручения вышестоящих и непосредственных руководителей, отданные в пределах их должностных полномочий; правила внутреннего трудового распорядка, условия заключенного коллек- тивного договора; 3) соблюдать трудовую дисциплину; 4) выполнять установленные нормы труда; 5) соблюдать требования по охране труда и обеспечению безопасности труда; 6) бережно относиться к имуществу Работодателя (в т.ч. к имуществу третьих лиц, нахо- дящемуся у Работодателя, если Работодатель несет ответственность за сохранность этого имущества) и других работников;
  • 90.
    88 7) незамедлительно сообщитьРаботодателю либо непосредственному руководителю о возникновении ситуации, представляющей угрозу жизни и здоровью людей, сохранности имущества Работодателя (в т.ч. имущества третьих лиц, находящегося у Работодателя, если Работодатель несет ответственность за сохранность этого имущества); 8) не разглашать сведения, составляющие государственную, служебную или коммерче- скую тайну, ставшие известными ему в связи с исполнением своих должностных обязан- ностей, если Работник допущен в установленном порядке к работе со сведениями, состав- ляющими государственную и иную охраняемую федеральным законом тайну. Работник выполняет иные обязанности, предусмотренные Трудовым кодексом Российской Федера- ции, иными федеральными законами, соглашениями и настоящим Трудовым договором, а также нормативными документами ОАО "РЖД". 3. Права и обязанности Работодателя 10. Работодатель имеет право: 1) изменять и расторгать Трудовой договор с Работником в порядке и на условиях, уста- новленных Трудовым кодексом Российской Федерации, иными федеральными законами; 2) вести коллективные переговоры и заключать коллективные договоры; 3) поощрять работника за добросовестный эффективный труд; 4) требовать от Работника исполнения им трудовых обязанностей и бережного отношения к имуществу Работодателя (в т.ч. к имуществу третьих лиц, находящемуся у Работодате- ля, если Работодатель несет ответственность за сохранность этого имущества) и других работников, соблюдения правил внутреннего трудового распорядка, иных нормативных и распорядительных документов Работодателя. 5) привлекать Работника к дисциплинарной и материальной ответственности в порядке, установленном Трудовым кодексом Российской Федерации, иными федеральными зако- нами. 6) принимать локальные нормативные акты; 7) создавать объединения работодателей в целях представительства и защиты своих инте- ресрв и вступать в них; 8) привлекать при необходимости Работника к выполнению должностных обязанностей за пределами нормальной продолжительности рабочего времени в соответствии с трудовым законодательством Российской Федерации. Работодатель осуществляет иные права и функции, предусмотренные трудовым законодательством Российской Федерации и нор- мативными документами ОАО "РЖД". 11. Работодатель обязан: 1) соблюдать трудовое законодательство Российской Федерации и иные нормативные правовые акты, содержащие нормы трудового права, локальные нормативные акты, усло- вия коллективного договора, соглашений и настоящего Трудового договора; 2) предоставлять Работнику работу, обусловленную настоящим Трудовым договором; 3) обеспечивать безопасность и условия труда, соответствующие государственным нор- мативным требованиям охраны труда; 4) обеспечивать Работника оборудованием, инструментами, технической документацией и иными средствами, необходимыми для исполнения им трудовых обязанностей;
  • 91.
    89 5) выплачивать вполном размере причитающуюся Работнику заработную плату в сроки, установленные Трудовым кодексом Российской Федерации, коллективным договором, правилами внутреннего трудового распорядка; 6) вести коллективные переговоры, а также заключать коллективный договор в порядке, установленном Трудовым кодексом Российской Федерации; 7) предоставлять представителям работников полную и достоверную информацию, необ- ходимую для заключения коллективного договора, соглашения и контроля за их выпол- нением; 8) знакомить Работника под расписку с принимаемыми локальными нормативными акта- ми, непосредственно связанными с его трудовой деятельностью; 9) своевременно выполнять предписания федерального органа исполнительной власти, уполномоченного на проведение государственного надзора и контроля за соблюдением трудового законодательства и иных нормативных правовых актов, содержащих нормы трудового права, других федеральных органов исполнительной власти, осуществляющих функции по контролю и надзору в установленной сфере деятельности, уплачивать штра- фы, наложенные за нарушения трудового законодательства и иных нормативных право- вых актов, содержащих нормы трудового права; 10) рассматривать представления соответствующих профсоюзных органов, иных избран- ных работниками представителей о выявленных нарушениях трудового законодательства и иных актов, содержащих нормы трудового права, принимать меры по устранению выяв- ленных нарушений и сообщать о принятых мерах указанным органам и представителям; 11) создавать условия, обеспечивающие участие Работника в управлении ОАО "РЖД" в предусмотренных Трудовым кодексом Российской Федерации, иными федеральными за- конами и коллективным договором формах; 12) осуществлять обязательное социальное страхование Работника в порядке, установ- ленном федеральными законами, предоставлять социальные гарантии и льготы в соответ- ствии с законодательством Российской Федерации, коллективным договором; 13) возмещать вред, причиненный Работнику в связи с исполнением им трудовых обязан- ностей, а также компенсировать моральный вред в порядке и на условиях, которые уста- новлены Трудовым кодексом Российской Федерации, другими федеральными законами и иными нормативными правовыми актами Российской Федерации; 14) исполнять иные обязанности, предусмотренные трудовым законодательством и ины- ми нормативными правовыми актами, содержащими нормы трудового права, коллектив- ным договором, соглашениями, локальными нормативными актами и настоящим Трудо- вым договором. 4. Режим рабочего времени и времени отдыха 12. Режим рабочего времени устанавливается в соответствии с правилами внутреннего трудового распорядка и коллективным договором. ________________________________________________________________________ (иной режим рабочего времени) 13. Продолжительность рабочего времени (выбрать нужное): а) нормальная продолжительность рабочего времени (не более 40 часов в неделю);
  • 92.
    90 б) продолжительность рабочеговремени для работающих по совместительству (статья 284 Трудового кодекса Российской Федерации); в) сокращенная продолжительность рабочего времени (в соответствии со статьями 92 и 94 Трудового кодекса Российской Федерации); г) неполный рабочий день: _____________ часов, ____________________; (указать начало и окончание рабочего дня) д) неполная рабочая неделя ________________________ (указать дни недели) 14. Работнику устанавливается оплачиваемый ежегодный отпуск продолжительностью: основной __________ календарных дней, дополнительный _______ календарных дней, __________________________________________________________________ (вид и основание предоставления дополнительного отпуска) 15. Отпуск предоставляется Работнику в течение календарного года в соответствии с гра- фиком отпусков. 5. Оплата труда 16. За выполнение обязанностей, предусмотренных настоящим Трудовым договором, Ра- ботнику устанавливается: 1) должностной оклад / тарифная ставка в размере ___________________ (рублей ежеме- сячно/рублей в час) с последующей индексацией в соответствии с коллективным догово- ром; 2) надбавка (доплата) (выбрать нужное, указать размер): а) за тяжелую работу, работу с вредными и (или) опасными и иными особыми условиями труда; б) за разъезной характер работы; в) обусловленная региональным регулированием оплаты труда; г) за непрерывный стаж работы в районах Крайнего Севера и приравненных к ним мест- ностям; д) иные, предусмотренные Трудовым кодексом Российской Федерации, нормативными документами ОАО «РЖД»; 3) выплаты компенсационного и стимулирующего характера согласно соответствующему положению об оплате труда; 4) премии за основные результаты хозяйственной деятельности согласно соответствую- щему положению о премировании; 5) единовременные премии за выполнение особо важных производственных заданий ра- зового характера по распоряжению Работодателя; 6) иные выплаты, предусмотренные коллективным договором и (или) нормативными до- кументами ОАО "РЖД". 6. Изменение и расторжение Трудового договора, разрешение споров 17. Каждая из сторон настоящего Трудового договора вправе ставить перед другой сторо- ной вопрос о его изменении. Изменения оформляются дополнительным соглашением к настоящему Трудовому договору и подписываются обеими сторонами. 18. Настоящий Трудовой договор может быть расторгнут по основаниям, предусмотрен- ным законодательством Российской Федерации.
  • 93.
    91 19. Споры, возникающиев связи с неисполнением или ненадлежащим исполнением на- стоящего Трудового договора, разрешаются в порядке, предусмотренном законодательст- вом Российской Федерации. 7. Иные условия Трудового договора 20. В соответствии с законодательством Российской Федерации ведется трудовая книжка Работника, которая хранится у Работодателя. 21. Настоящий Трудовой договор составлен в двух экземплярах, по одному для каждой из сторон, причем оба экземпляра имеют одинаковую силу. 22. В части, не предусмотренной настоящим Трудовым договором, стороны руково- дствуются законодательством Российской Федерации, уставом ОАО "РЖД", Положением о ________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________ (наименование филиала, структурного подразделения) и иными нормативными документами ОАО "РЖД". 8. Адреса сторон Открытое акционерное общество "Российские железные дороги" 107174, г. Москва, ул. Новая Басманная, д. 2 (полное наименование филиала, иного структурного подразделения ОАО РЖД", его адрес) Работник ___________________________________________________________ (фамилия, имя, отчество) Паспорт __________________ выдан ___________________________________ (кем выдан, дата и место выдачи) Домашний адрес _____________________________________________________ Телефон ____________________________________________________________ (служебный, домашний) Трудовой договор подписан: От Работодателя ____________________ Работник __________________ (Ф.И.О.) (Ф.И.О.) Подпись ____________________________ Подпись ___________________ "___" _________ 200__ г. "___" _________ 200__ г. М.П. С должностной инструкцией, правилами внутреннего трудового распорядка, положением об оплате труда, положением о премировании, коллективным договором, перечнем инфор- мации, составляющей коммерческую тайну ОАО "РЖД", Инструкцией о порядке обраще- ния с информацией, составляющей коммерческую тайну в ОАО "РЖД", Положением о не- государственном пенсионном обеспечении работников ОАО "РЖД" ознакомлен. Трудовой договор на руки получил. "___" _________ 200__ г. И.О. Фамилия __________________ (личная подпись) 14. Überprüfen Sie in den unten genannten Fällen, welche Verpflichtungen der Arbeitgeber eingeht, und was er von einem Arbeitnehmer verlangen kann, ob eventuell gesetzliche Rege- lungen oder Vorschriften nicht beachtet worden sind.
  • 94.
    92 Frank Messerschmidt istVorsitzender des Betriebsrats in der Bürodesign GmbH. In dieser Funktion hat er häufig Konflikte mit der Geschäftsleitung. In den letzten vier Wochen traten u. a. die folgenden Probleme auf: 15. a) Anhand des Musters beenden Sie mit Ihrem Gesprächspartner die Auseinandersetzung. Muster für Auseinandersetzung Etappen Gesprächspartner A Gesprächspartner B 1. Äussern Sie Ihre Meinung zu dem Problem Ich bin sicher, dass nur der Arbeit- geber im Gegensatz zum Arbeit- nehmer vollberechtigt im Arbeits- prozess ist und der Arbeitnehmer dagegen vollverpflichtet ist. 2. Begründen Sie Ihre Meinung ( Geben Sie die Daten oder die Zita- te an) Es gibt viele Menschen in unserem Lande, die mir zustimmen. Lassen Sie mich einen Arbeitsvertrag zitie- ren, damit Sie sich überzeugen, dass es wirklich so ist. Hier han- delt sich um …. ………….. 3. Äussern Sie die Gegenmeinung darüber und begründen Sie diese. Der Arbeitgeber ist nicht vollbe- rechtigt. Andererseits kann man die Analyse vieler Arbeitsveträge anführen, die bestätigt, dass eben der Arbeitgeber die Arbeitsverhält- nisse im Betrieb bestimmt. - Mitarbeiter Lehmann ist wegen mangelnder Leistung gekündigt worden. Er bittet Herrn Messerschmidt, sich noch einmal für ihn bei der Geschäftsleitung einzusetzen, da er schwer behindert ist und nur schwer eine neue Stelle finden kann. - In der Verkaufsabteilung herrscht zurzeit grosse Personalnot. Zwei Mitarbeiter sind in Urlaub, zwei weitere wegen Grippe für mehrere Tage krank gemeldet. Herr Stam, der Ab- teilungsleiter Absatz, bittet daher die Auszubildende Elke Grau, am nächsten Montag nach ihrem langen Berufsschultag um 13:00 Uhr zur Arbeit zu erscheinen. Elke Grau verwei- gert dies, da sie am Nachmittag des Berufsschultages Hausaufgaben zu erledigen habe. Daraufhin sagt Herr Stam: „Dann müssen Sie eben an den nächsten beiden Tagen jeweils zwei Stunden länger bleiben!“ - Frau Sonja Gerke ist schwanger und beschwert sich darüber, dass sie immer die schwe- ren Akten aus dem hohen Aktenschrank herausheben muss. Sie bittet Herrn Cremer, dafür zu sorgen, dass Ihr bei Bedarf die entsprechenden Akten an ihren Schreibtisch gebracht werden.
  • 95.
    93 4. Widerlegung (Siezeigen, wo sich Ihr Gesprächspartner irrt) Wenn es so ist, dann es kein Ar- beitsrecht und Sozialrecht gäbe. Haben Sie keinen Arbeitsvetrag mit Rechten und Pflichten sowohl von Arbeitgeber als auch von Arbeit- nehmer gesehen? 5. Geben Sie Ihrem Gesprächspart- ner in einer beliebigen Frage nach und – erwidern Sie darauf. Ich muss zugeben, dass ich so was gesehen habe. Aber ich habe auch viele Beschwerde von Arbeitneh- mer in bezug auf Arbeitgeber ge- hört. Denken Sie, haben diese kei- nen Grund, Vorwürfe zu machen? Vielleicht glauben Arbeitnehmer, dass sie manche ihre Rechte von der Seite der Arbeitgeber her entnom- men werden. Das kann sein, aber … 6. Beenden Sie die Auseinanderset- zung, indem Sie die Tatsachen ein- schätzen und die Beweise zusam- menfassen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass solche Dinge leider oft in unse- rem Lande passieren. Dazu gibt es viele Beweise. Die meisten Beschwerde und solche Beweise sind leicht zu erklären: Arbeitnehmer wollen mehr Geld für ihre Arbeit bekommen und Arbeit- geber wollen mehr Gewinn aus dem Betrieb erhalten. In grossem und ganzem vertrete ich die Auffassung, dass es dazu nur subjektive Beweise gibt. b) * Setzen Sie mit Ihrem Gesprächspartner mit dem Problem von der Teilzeitarbeit (oder von den vorgeschlagenen problematischen Stuationen aus Übungen) auseinander. Recht auf Teilzeit:Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, Überstunden abzubauen "Teilzeitarbeit". Dieses Wort löst bei vielen Arbeitgebern eine Gänsehaut aus. Vor allem, weil die Bundesregierung den Anspruch auf eine Teilzeitbeschäftigung zum Gesetz gemacht hat. Seitdem rennen in vielen Betrieben die Mitarbeiter die Türen des Personalbüros ein und verlan- gen eine Verkürzung ihrer Arbeitszeit. Viele Arbeitgeber glauben, diesen Wunsch widerspruchs- los befolgen zu müssen. "Steht schließlich im Gesetz", ist vor allem in kleineren Betrieben die resignierende Antwort vieler Personalverantwortlicher. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Als Arbeitgeber haben Sie durchaus die Möglichkeit, den Teilzeitwunsch eines Mitarbeiters abzu- lehnen. Auch das steht im Gesetz! Und zwar in § 8 Absatz 4 Satz 1 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Dort steht, dass Sie als Arbeitgeber dem Wunsch von Mitarbeitern nach einer Verringerung der Arbeitszeit zustim- men müssen. Was aber nicht selten von Arbeitgebern oder Personal-Abteilungen entweder über- sehen oder unterschätzt wird, ist ein kleiner Zusatz in der gesetzlichen Vorschrift. Dieser lautet: "soweit nicht betriebliche Gründe entgegenstehen". Kleiner Satz, große Wirkung! In diesen 5 Worten verbirgt sich nämlich Ihre Chance als Arbeit- geber, dem Teilzeitwunsch eines Mitarbeiters mit einem Kopfschütteln zu begegnen. Mit einem triftigen betrieblichen Grund können Sie also die Verringerung der Arbeitszeit eines Mitarbeiters verhindern, obwohl dieser eine solche wünscht. Ein solcher betrieblicher Grund liegt insbeson- dere vor, wenn die verlangte Reduzierung der Arbeitszeit die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit in Ihrem Betrieb wesentlich beeinträchtigt oder unverhältnismäßige Kosten
  • 96.
    94 verursacht werden. EineFormulierung, bei der schnell klar wird, dass sich zwangsläufig die Ar- beitsgerichte damit beschäftigen müssen, wann ein solcher Grund tatsächlich vorliegt, und wann nicht. Dies tat jetzt auch das Bundesarbeitsgericht (BAG): Auf die Klage eines Mitarbeiters, dass der vom Arbeitgeber gegen seinen Teilzeitwunsch vorgebrachte betriebliche Grund unzureichend sei, mussten schließlich die höchsten deutschen Arbeitsrichter in Erfurt entscheiden, nachdem das zuständige Arbeitsgericht und das Münchener Landesarbeitsgericht unterschiedlicher Auf- fassung gewesen waren. Der Facharbeiter war an seinen Arbeitgeber herangetreten und hatte diesen um eine Verringe- rung seiner wöchentlichen Arbeitszeit von 35 auf 21 Stunden gebeten, weil er sich mehr um sei- ne Kinder kümmern und seiner Frau eine Teilzeitbeschäftigung ermöglichen wolle. Doch der Arbeitgeber schüttelte den Kopf. Wenn er dem Wunsch nachgebe, so erklärte der bayerische Chef, müsse er für die Arbeitszeit, die sein Facharbeiter weniger arbeiten wolle, eine Ersatzkraft einstellen. Grundsätzlich ein schlechter Grund, mit dem der Arbeitgeber versuchte, den Wunsch seines Mi- tarbeiters nach einer Reduzierung seiner Arbeitszeit abzulehnen. Denn viele Arbeitsgerichte ha- ben in der Zwischenzeit entschieden, dass es Arbeitgebern zumutbar ist, für die ausfallende Ar- beitszeit eine neue Teilzeitkraft einzustellen. Die Gerichte sehen hierin keine unverhältnismäßi- gen Kosten und auch keine Störung der betrieblichen Ordnung. Der bayerische Arbeitgeber konnte glaubhaft versichern, dass eine Teilzeitkraft, mit der er die ausfallende Arbeitszeit seines Facharbeiters ausgleichen könne, nicht zu finden sei. Doch der Anwalt des Arbeitnehmers ließ nicht locker: In diesem Fall müsse der Arbeitgeber eben eine Vollzeitkraft einstellen und die in seinem Betrieb regelmäßig anfallenden Überstunden abbauen. Muss er aber nicht, wie das Bundesarbeitsgericht jetzt entschied: Dem höchsten deutschen Ar- beitsgericht ging diese Forderung nun doch zu weit. Die Bundesrichter hoben deswegen ein Ur- teil des Landesarbeitsgerichts München wieder auf, das dem Facharbeiter noch Recht gegeben hatte. Bundesarbeitsgericht – Urteil vom 09. Dezember 2003 – 9 AZR 16/03 16. Machen Sie ein Projekt zum Thema „ Arbeitsvertrag“/*“Arbeitsverhältnisse“ Test zur Selbstkontrolle 7 Wählen Sie die richtige Antwort: 1. Arbeitsrecht ist … grosser Bedeutung für das Personalwesen. a) über; b) von; c) in; d) auf. 2. Die … der betrieblichen Personalwirtschaft spielen sich im Arbeitsrecht ab. a) Grundlagen; b) Bestimmungen; c) Regelungen; d) Aktivitäten. 3. Das Arbeitsrecht … als Arbeitnehmerschutzrecht. a) bestimmt; b) fungiert; c) regelt; d) plant. 4. … haben Arbeitnehmer vor gesundheitlicher und materieller Gefährdung zu schützen. a) Arbeiter; b) Arbeitgeber; c) Gesetzgeber; d) Mitarbeiter.
  • 97.
    95 5. Gewerkschaften undArbeitsverbände müssen die … regeln. a) Arbeitsrecht; b) Arbeitsteilung; c) Abteilung; d) Arbeitsbedingungen. 6. … schützt den Arbeitnehmer vor ihn benachteiligenden Entscheidungen des Arbeitgebers. a) Arbeitsrecht; b) Mutterschutzgesetz; c) Gewerkschaften; d) Mitbestimmung. 7. Die Konzentration von Kapital und Entscheidungsbefugnis in den Händen der … der Unter- nehmung verursachen die Korrektur des Arbeitsrechtes. a) Arbeitgeber; b) Arbeitnehmer; c) Gesetzgeber; d) Eigentümer. 8. Der Staat definiert ein Mindestrahmen, der durch einzelne … nicht umgegangen werden kann. a) Gesetz; b) Arbeitsrecht; c) Arbeitsverträge; d) Verträge. 9. Beim … stehen die Arbeitnehmer und die Arbeitgeber als individuelle Personen im Mittel- punkt. a) Arbeitsrecht; b) Arbeitsschutzrecht; c) Individualarbeitsrecht; d) Kollektivarbeitsrecht. 10. … ist ein Mitglied einer Gewerkschaft bzw. Arbeitnehmerschaft in einem Betrieb. a) Arbeiter; b) Arbeitgeber; c) Mitarbeiter; d) Arbeitnehmer. 11. Laut des Arbeitsvertrags soll der Arbeitnehmer die allgemeine Art der Arbeit im Betrieb … . a) ausführen; b) bekommen; c) fungieren; d) flankieren. 12. Das Prinzip der Vertragsfreiheit ist zu den Grundpfeilern des … zu zählen. a) Arbeitsrechts; b) Kollektivarbeitsrechts; c) Privatrechtsordnung; d) Arbeitsvertragsrechts. 13. Der Inhalt des Arbeitsverhältnisses wird … Gesetze, Tarife festgelegt. a) von; b) mit; c) in; d) durch. 14. Dem Arbeitnehmer ist die Ausübung einer gleichartigen Tätigkeit während des … verboten. a) Arbeitsrecht; b) Arbeitsvertrag; c) Arbeitsverhälnisses; d) Arbeitsbedingungen. 15. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, … zu zahlen. a) Miete; b) Arbeitsentgelt; c) Zuwendung; d) Zuschüsse. Leistungstest I. Finden Sie die entsprechenden russischen Äquivalente zu den deutschen Wendungen: 1) als Teil der gesamten Unternehmenspolitik gelten a) зависеть от качества 2) zwischenmenschliche Beziehungen b) по принципу разделения труда 3) die Formulierug der Entscheidungsmodelle c) выявление профессиональной квалификации 4) alle zur Steuerung eines Unternehmens notwendigen Aufgaben d) физические и юридические лица 5) nach dem Prinzip der Arbeitsteilung e) заниматься задачами производства, исследования и развития 6) über Kompetenz und Wissen verfügen f) действовать гибко 7) flexibel handeln g) являться частью всей (общей) политики предпри- ятия 8) gesetzlich vorgeschriebene Zuwendung h) располагать знаниями и компетенцией 9) natürliche und juristische Personen i) предписанные законом пособия 10) Ergründung der fachlichen Qualifikation j) социальные стороны управления 11) von der Qualität anhängen k) взаимодействие между управляющим и подчи- ненным
  • 98.
    96 12) die Interaktionzwischen dem Vorgesetzten und dem Geführten l) формулирование модели принятия решения 13) eine zielorientierte Planung m) все задачи, необходимые для управления пред- приятием 14) sich mit den Aufgaben der Produktion, Forschung und Entwicklung befassen n) межличностые отношения 15) die sozialen Seiten der Leitung o) целенаправленное планирование II. Finden Sie die Synonympaare: 1) Unterlagen, die a) Pflege, die 2) Wirtschaft, die b) der leitende Angestellte 3) fungieren c) Verkauf, der 4) Fürsorge, die d) Führung, die 5) Führungskraft, die e) Papiere, die 6) Vertrieb, der f) Verkehr, der 7) Leitung, die g) Ökonomik, die 8) Kommunikation, die h) Kollege, der 9) Mitarbeiter, der i) zunehmen 10) steigern j) funktionieren III. Setzen Sie die richtige Präposition ein: 1) Anleitung … Menschen a) zu 2) … Konflikten kommen b) auf 3) Beziehungen … anderen Abteilungen c) in 4) sich … die Grundmodelle zurückführen d) zu 5) … einem beliebigen Wirtschaftszweig e) bei 6) … der Entscheidung der Probleme f) nach 7) … Befriedigung der Bedürfnisse streben g) von 8) die Wahl … Zielen und Entscheidungen h) unter 9) …den Führungsaufgaben fertig sein i) von 10) … Zeitdruck j) mit IV. Setzen Sie die passenden unten gegebenen Wörter in den Text ein: Managerentlohnung Die hohe ________1 von Managern wird vielfach öffentlich und kritisch diskutiert: Manager seien für den Abbau von Arbeitsplätzen und Entlassungen von Mitarbeitern _______2 und da- nach werde ihnen auch noch das _______3 erhöht. Dementgegen wird von anderer Seite auch die Meinung vertreten, dass Manager eine hohe Verantwortung tragen und die Gehälter (ledig- lich) dieses berücksichtigen. Aber natürlich wird das von______4 bezogene Entgelt durch den Marktwert ihrer Arbeit mitbestimmt. Für hoch qualifizierte ______5 wird auch aus diesem Grund sehr viel bezahlt, denn man erhofft sich mit ihrer Arbeitskraft zusätzlichen Unterneh- menserfolg, der ihren Preis rechtfertigt. Kostensenkungen, wie sie beispielsweise auch durch _______6 erreicht werden können, tragen in vielen Fällen durchaus zu dem wirtschaftlichen Er- folg eines Unternehmens bei. Nach einer Umfrage des DGB finden 83 Prozent der befragten Personen die Managergehälter der DAX-Unternehmen zu hoch. Der Deutsche ________7 hat angekündigt, die Regeln für die
  • 99.
    97 Managerentlohnung verschärfen zuwollen. Zum Thema Maximallohn haben sich in der Bundes- republik Deutschland verschiedene Bundespolitiker _______8 geäußert. Von Peter Drucker gibt es das berühmte Zitat aus dem Jahre 1984, dass ein Manager – einer Non-Profit-Organisation – nur das Zwanzigfache des schlechtbezahltesten _______9 verdienen solle, "a company's CEO should make no more than 20 times the salary of its lowest-paid wor- ker." In der Schweiz erreichte die Debatte um Managerlöhne ihren Höhepunkt mit der Lancierung der eidgenössischen Volksinitiative 'gegen die Abzockerei', die am 31. Oktober 2006 im Schweizer Bundesblatt veröffentlicht wurde. Diese Initiative befindet sich zurzeit im Unterschriftensta- dium. Die _____10 will sehr hohe Managerlöhne durch eine Gesetzesänderung unterbinden, in- dem sie – nebst anderen Bestimmungen – die Generalversammlung in kotierten Schweizer Ak- tiengesellschaften befähigt, die Gesamtvergütungen der Verwaltungsrats- und Geschäftslei- tungsmitglieder zu bestimmen. a) Gehalt b) Manager c) Führungskräften d) Gewerkschaftsbund e) Arbeiters f) Initiative g) Entlohnung h) verantwortlich i) öffentlich j) Mitarbeiterentlassungen
  • 100.
    98 Deutsch-Russisches Wörterbuch Aa Akkordlohn, derсдельная (аккордная) заработная плата Altersversorge, die обеспечение старости, обеспечение по старости Antragssteller, der заявитель, проситель, ходатайствующий, автор предложения Arbeitgeberverband, der союз (объединение) предпринимателей Arbeitnehmer, der работающий по найму Arbeitsbewertung, die классификация труда (работы); оценка труда, оцен- ка работы Arbeitsdirektor, der заместитель директора завода по вопросам труда Arbeitseinstellung, die 1. прекращение работы, забастовка 2. отношение к труду Arbeitsentgelt, das 1. вознаграждение, оплата за труд 2. оплата труда Arbeitsgerichtsbarkeit, die юрисдикция судов по трудовым делам, подсудность трудовых дел Arbeitsgestaltung, die организация труда Arbeitskräftebestand, der численность работников Arbeitsleistung, die 1. производительность труда 2. трудовое достижение 3. техн. мощность Arbeitsmarkt, der рынок труда (рабочей силы) Arbeitsproduktivität, die производительность труда Arbeitsrecht, das трудовое право Arbeitsteilung, die разделение труда Arbeitsvertrag, der трудовой договор Arbeitsvorgang, der производственный процесс, трудовой процесс, ра- бочий процесс, процесс труда Arbeitszeit, die рабочее время Arbeitszeitordnung, die положение, регламентирующее продолжительность рабочего дня Assessment-Center (Zenter), das оценочный центр (пункт с группой арбитров, ре- шающий вопрос о профессиональной пригодности кандидатов с помощью тестов) Aufgabenträger, der исполнитель Aushilfe, die 1. временная помощь 2. временная работа, подсобная работа. 3. временный работник, временная подсобная сила Bb Beauftragte, der уполномоченный, доверенное лицо Befugnis, die полномочие, компетентность Beratungsunternehmen, das консультативное предприятие Berichtwesen, das отчетность, система государственной отчетности Berufsbild, das описание (характер) какой-либо профессии Beschäftigte, der/die занятые, работающие люди, служащие (какого-либо предприятия) Beschäftigungszeit, die часы работы
  • 101.
    99 Beschwerdeführer, der жалобщик Betriebsklima,das атмосфера (климат) на предприятии (производстве) Betriebsrat, der 1. производственный совет 2. член производственного совета Betriebswirtschaftslehre, die наука об организации производства; экономика и организация производства (наука) Brainworker, der работник умственного труда Bruttoinlandsprodukt, das валовый внутренний продукт (ВВП) Business Reeigineering, der реинжиниринг предприятия, реверсная технология Cс Coaching, der 1 .кураторство, инструктирование, наставничество 2. метод обучения без отрыва от производства, где производственный руководитель сам контролирует подчиненного и помогает ему освоить необходимые знания Customer-Relationship-Management, das управление связями с заказчиками Dd Dienstleister, der лицо или предприятие, оказывающее услуги Direktversicherung, die прямое страхование предприятием жизни наемного рабочего Durchlaufzeit, die непрерывный срок работы Ee eigenständig самостоятельный, независимый Eigentümer, der собственник, владелец Eigenverantwortung, die личная ответственность Einarbeitungszeit, die период приобретения трудовых навыков Entgelt, das вознаграждение, возмещение Entlassung, die увольнение, отчисление, отставка, отстранение от работы Entscheidungsträger, der носитель (субъект) права принятия решения Erwerbsleben, das трудовая деятельность etablieren 1. учреждать, основывать фирму 2. sich устраиваться в качестве кого-либо, откры- вать дело (практику) evaluieren оценивать, составлять рейтинг, аттестовывать Ff Fachabteilung, die отраслевой отдел (например, в плановой комиссии) Facharbeiter, der квалифицированный рабочий специалист Fachkompetenz, die специальная компетенция Fachvertreter, der специалист Fehlzeiten, pl время отсутствия на рабочем месте в рабочее время Fertigkeit, die навык, сноровка, ловкость Fluktuation, die текучесть рабочей силы
  • 102.
    100 Fortbildung, die повышениеквалификации, усовершенствование, дальнейшее развитие Free lancer (freier Mitarbeiter), der 1. частное лицо, действующее не в интересах какой- либо организации 2. человек, не придерживающийся ни одной из из- вестных концепций в сфере деятельности Führungsfunktion, die функция управления Führungskraft, die руководящий работник Fürsorgepflicht, die обязанность предпринимателя соблюдать интересы работника (напр. обеспечивать безопасность труда, охрану прав личности, сохранность личных вещей работника) Gg Geführte, der подчиненный Gehalt, das оклад, жалование, заработная плата (служащих) Gehaltabrechnung, die начисление (расчет) заработной платы Gesamtleitung, die общее руководство Geschäftsführer, der управляющий, администратор Geschäftsleitung, die 1. руководство фирмы 2. руководство фирмы (процесс) Gewerkschaft, die профессиональный союз, профсоюз Hh Handlungskraft, die 1. способность действовать 2. работник Hands-on-Management, das практический менеджмент Humankapital, das человеческий капитал (трудовые ресурсы, включая знания, квалификацию, опыт Ii Ideenbörse, die биржа (банк) идей Ideenfindung, die поиск идей, нахождение идей Ideenmanagement, das менеджмент идей Infrastruktur,die инфраструктура (комплекс отраслей хозяйства, об- служивающих производственные и непроизводст- венные сферы народного хозяйства) Jj Jobbörse, die биржа труда Joint venture, das совместное предприятие Kk Kaderfluktuation, die текучесть кадров Kompetenzmanagement, das компетентностный менеджмент Kompetenzträger, der человек, обладающий компетенцией Krisenmanagement, das управление кризисной ситуацией, антикризисный менеджмент
  • 103.
    101 Kündigung, die объявление,предупреждение, уведомление (об увольнении с работы, отказе от работы, о расторже- нии договора) Ll Laufzeit, die срок действия Lean-Management, das рациональная структура управления предприятием Leiter, der руководитель, заведующий, управляющий Lohnabrechnung, die 1. расчет заработной платы 2. расчетно-денежная ведомость Lohnfortzahlung, die сохранение заработной платы (на время болезни) Lower-Managenent, das менеджмент низшего звена Mm Management, das 1. организация, устройство (чего-либо) 2. менеджмент, управление производством Managementtechnik, die техника (технолоия) управления Middle-Management, das менеджмент среднего звена, среднее звено управле- ния Mitarbeiter, der сотрудник, работник (того же учреждения) Mitarbeiterschulung, die обучение сотрудников Nn Nachwuchskraft, die молодой работник (специалист) Nebentätigkeit, die работа по совместительству Nutzeffekt, der 1. кпд 2. эффективность, 3. эффект, польза, результат Oo Ökonomie, die 1.экономия, бережливость 2. экономика, хозяйство Organisationsstruktur, die организационная структура, структура организации Outsourcing, das аутсорсинг, образование из части фирмы самостоя- тельного предприятия Pp People Skills, pl навыки людей Personalakte, die личное дело, папка с документами Personalarbeit, die работа с личным составом Personalauswahl, die подбор кадров Personalbedarf, der потребности в рабочей силе Personalbeschaffung, die (Recruitment) привлечение рабочей силы Personaleinsatz, der (оптимальная) расстановка кадров по рабочим мес- там Personalentlassung, die увольнение рабочей силы
  • 104.
    102 Personalentwicklung, die повышениеквалификации кадров; мероприятия по повышению квалификации персонала; динамика профессионального роста Personalfreisetzung, die 1. высвобождение рабочей силы 2. сокращение кадров Personalführung, die управление персоналом Personalkontroller, der контроллер (ревизор) по кадровым вопросам Personalkosten, pl расходы по содержанию персонала (предприятия) Personalmanagement, das управление персоналом, работа с персоналом, кад- ровый менеджмент Personalmanager, der менеджер по персоналу Personalplanung, die планирование мер кадровой политики Personalpolitik, die кадровая политика Personalprozess, der процесс расстановки кадров Personalwesen, das/Personalwirtschaft, die кадровая служба; управление кадрами; работа с кад- рами; кадровое хозяйство Personalzugang, der новое поступление кадров, кадровый прирост Qq Qualifikation, die квалификация Quotient, der 1. частное 2. индекс, показатель Rr Relation, die отношение, взаимосвязь, соотношение Rentabilität, die рентабельность, доходность, выгодность, прибыль- ность Reporting, das отчетность Ss Sachbearbeiter, der ответственный исполнитель, референт, лицо, ответ- ственное за определенный участок работы Schlüsselqualifikation, die ключевая квалификация Selbstständige, der лица, работающие не по найму (в том числе свобод- ных профессий), лица, занятые собственным бизне- сом Shareholder-Value, das ценность акционера для компании Sozialversicherung, die социальное страхование Stammpersonal, das постоянный (кадровый) состав Stellenanschreibung, die объявление, конкурс на замещение вакантной долж- ности Stellenanzeige, die объявление (в газете) о найме на работу Stellenbeschreibung, die должностная инструкция, описание рабочего зада- ния, характеристика выполняемой работы Stellenbesetzung, die замещение должностей
  • 105.
    103 Tt Tätigkeitsdauer, die трудовойстаж Tarifvertrag, der коллективный договор (ФРГ) Teamarbeit, die работа в команде, коллективная работа, коллектив- ное достижение Teilzeitarbeit, die работа с неполным рабочим днем Top-Management, das менеджмент верхнего звена Uu Überstunden, pl сверхурочные часы, сверхурочное время, овертайм Umzugsbeihilfe, die подъемные денежные средства Unternehmungsverband, der предпринимательский союз Urteilsfähigkeit, die компетентность, способность судить Vv Versetzung, die перевод на новую должность (новое место работы), перемещение по службе Verwaltung, die 1. управление, заведование 2. администрация, управление; управление (орган) Vorgabezeit, die запланированное (заданное, намеченное) время (на выполнение работы) Vorgesetzte, der/die начальник, шеф Vorschrift, die предписание, положение, инструкция Ww Wettbewerbsfähigkeit, die конкурентоспособность Wohlständigkeit, die благотворительность Zz Zielerreichung, die достижение целей zusammenarbeiten сотрудничать Zuständigkeit, die компетентность, принадлежность к чему-либо zwischenmenschlich межличностный Zwischenprodukt, das промежуточный продукт, полупродукт, полуфабри- кат Schlüssel Lektion 1 Übung 4 1-e; 2-f; 3-g; 4-i; 5-j; 6-d; 7-a; 8-b; 9-h; 10-c. Übung 5 1-c; 2-d; 3-f; 4-a; 5-b; 6-e; 7-I; 8-h; 9-j; 10-g Übung 12 1-f; 2-i; 3-e; 4-a; 5-h; 6-g; 7-c; 8-j; 9-d; 10-b. Test zur Selbstkontrolle 1 1- b; 2-c; 3-c; 4-d; 5-a; 6-c; 7-c; 8-c; 9-d; 10-d; 11-d; 12-b; 13-a; 14-b; 15-b Lektion 2
  • 106.
    104 Übung 4 1-g; 2-h;3-e; 4-a; 5-b; 6-c; 7-d; 8-f; 9-j; 10-i. Übung 5 1-d; 2-h; 3-e; 4-a; 5-f; 6-b; 7-c; 8-j; 9-g; 10-i Übung 11 1-f; 2-i;3-b; 4-e; 5-a; 6-h; 7-d; 8-c; 9-j; 10-g. Test zur Selbstkontrolle 2 1- a; 2-d; 3-a; 4-d; 5-c; 6-d; 7-b; 8-b; 9-c; 10-b; 11-c; 12-b; 13-a; 14-c; 15-a Lektion 3 Übung 4 1-j; 2-a; 3-i; 4-b; 5-c; 6-e; 7-g; 8-f; 9-h; 10-d. Übung 5 1-b; 2-i; 3-d; 4-a; 5-j; 6-c; 7-e; 8-h; 9-f; 10-g Übung 12 1-d; 2-i; 3-a; 4-h;5- b; 6-c; 7-f; 8-e; 9-j; 10-g. Test zur Selbstkontrolle 3 1- a; 2-d; 3-d; 4-b; 5-c; 6-d; 7-a; 8-b; 9-b; 10-c; 11-c; 12-a; 13-a; 14-c; 15-a Lektion 4 Teil A Übung 4 1-c; 2-e; 3-a; 4-b; 5-d Übung 5 1-d; 2-a; 3-b; 4-e; 5-c; 6-f; 7-h; 8-g Teil B Übung 4 1-d; 2-c; 3-a; 4-b; 5-e Übung 5 1-a; 2-b; 3-d; 4-e; 5-c. Übung 13 1-f; 2-a; 3-g; 4-i; 5-j; 6-h; 7-c; 8-d; 9-e; 10-b. Teil C Übung 4 1-b; 2-c; 3-a; 4-c; 5-d Übung 5 1-e; 2-f; 3-g; 4-d; 5-j; 6-h; 7-b; 8- i; 9-c; 10-a Übung 12 1- b; 2 – g; 3-d; 4-a; 5-e; 6-c; 7-j; 8-f; 9-i; 10-h. Test zur Selbstkontrolle 4 1- a; 2-d; 3-d; 4-b; 5-c; 6-d; 7-a; 8-b; 9-b; 10-c; 11-c; 12-a; 13-a; 14-c; 15-b Lektion 5 Übung 3 1-b; 2-e; 3-g; 4-i; 5-j; 6-d; 7-c; 8-f; 9-a; 10-h. Übung 4 1-g; 2-h; 3-f; 4-b; 5-a; 6-c; 7-d; 8-e. Übung 11 1-c; 2-g; 3-a; 4-e; 5-b; 6-j; 7-f; 8-h; 9-d; 10-i. Test zur Selbstkontrolle 5 1-b; 2-c; 3-a; 4-a; 5-c; 6-d; 7-b; 8-a; 9-d; 10-b; 11-a; 12-d; 13-a; 14-b; 15-a. Lektion 6 Übung 4 1-a; 2-j; 3-d; 4-h; 5-f; 6-b; 7-c; 8-e; 9-g; 10-i.
  • 107.
    105 Übung 5 1-c; 2-f;3-d; 4-g; 5-a; 6-b; 7-c; 8-I; 9-j; 10-h. Übung 11 1- c; 2- f; 3-b; 4-g; 5-d; 6-h; 7-j; 8-a; 9-e; 10-i. Test zur Selbstkontrolle 6 1-c; 2-a; 3-a; 4-a; 5-c; 6-a; 7-a; 8-a; 9-b; 10-b; 11-d; 12-c; 13-d; 14-d; 15-a. Lektion 7 Übung 4 1-h; 2-f; 3-d; 4-a; 5-g; 6-b; 7-d; 8-c; 9-i. Übung 5 1-e; 2-f; 3-a; 4-b; 5-c; 6-d; 7-j; 8-g; 9-I; 10-h. Übung 11 Test zur Selbstkontrolle 7 1-b; 2-d; 3-b; 4-b; 5-d; 6-a; 7-d; 8-c; 9-c; 10-d; 11- a; 12-d; 13-nd 14-c; 15-b. Leistungstest I 1-g; 2-n; 3-l; 4-m; 5-b; 6-h; 7-f; 8-I; 9-d; 10-c; 11-a; 12-k; 13-o; 14-e; 15-j. II 1-e; 2-g; 3-j; 4-a; 5-b; 6-c; 7-d; 8-f; 9-h; 10-i. III 1-g; 2-d; 3-j; 4-b; 5-c; 6-e; 7-f; 8-i; 9-a; 10-h. IV 1- g; 2-h; 3-a; 4-c; 5-b; 6-j; 7-d; 8-i; 9-e; 10-f. Quellenverzeichnis 1. Басаков М.И. Управление персоналом. Конспект лекций. Пособие для подготовки к экзаменам. 2-е изд., испр. и доп. Ростов н/Д: Феникс, 2004. 160 с. 2. Большой немецко-русский словарь: в 3 т.: / Авт.-сост. Е.И. Лепинг, Н.. И. Филичева, М.Я. Цвиллинг и др.; Под общ. рук. О.И. Москальской. М.: Рус. яз. Медиа, 2004. 680 с. 3. Воронина Г.Б., Фадеева Г.М. Немецкий язык экономики – не только для экономистов. М.: МГЛУ, СПб.: Златоуст, 2004. 240 с. 4. Мосейчук А.М., Лобач Е.П. Современный немецкий язык. Минск: Вышайшая школа, 1997. 383 с. 5. Der Kaufmann. Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr.Th. Gabler GmbH, Wissbaden 1991. Sonderausgabe 1991 Orbis Verlag für Publizistik GmbH, München, Lektorat: Brigitte Stolz-Dacke. 6. Badische Neuste Nachrichten. Ausgabe Nr. 173-Samstag, 26 / Sonntag, 27. Juli 2008. 7. Buhlmann R., Fearns A. Einführung in die Fachsprache der Betriebswirtschaft. Band I. Goethe – Institut München, 1989. 209 S. 8. www. db.de 9. www. bahn.de 10. www. passrzd.ru 11. www. zszd.rzd.ru 12. www. express-prigorod.ru 13. www.personalwirtschaft. de 14. www. personal-manager. at
  • 108.
    106 Inhaltsverzeichnis Vorwort.......................................................................................................................................................................1 Lektion 1. Personalwesen...........................................................................................................................................2 Testzur Selbstkontrolle 1 .........................................................................................................................................14 Lektion 2. Personalführung ......................................................................................................................................16 Test zur Selbstkontrolle 2 .........................................................................................................................................25 Lektion 3. Rersonalauswahl......................................................................................................................................26 Test zur Selbstkontrolle 3 .........................................................................................................................................40 Lektion 4. Management............................................................................................................................................41 Test zur Selbstkontrolle 4 .........................................................................................................................................61 Lektion 5 Manager....................................................................................................................................................62 Test zur Selbstkontrolle 5 .........................................................................................................................................70 Lektion 6. Sozialpolitik ............................................................................................................................................71 Test zur Selbstkontrolle 6 .........................................................................................................................................80 Lektion 7. Arbeitsrecht.............................................................................................................................................81 Test zur Selbstkontrolle 7 .........................................................................................................................................94 Leistungstest.............................................................................................................................................................95 Deutsch-Russisches Wörterbuch ..............................................................................................................................98 Schlüssel.................................................................................................................................................................103 Quellenverzeichnis .................................................................................................................................................105
  • 109.
    Учебное издание Юрьева ЮлияСергеевна PERSONALWESEN. УПРАВЛЕНИЕ КАДРАМИ Учебное пособие В авторской редакции Компьютерная верстка Ю.В. Борцова Изд. лиц. ЛР № 021277 от 06.04.98. Подписано в печать 29.06.10. 13,75 печ. л. 8,8 уч.-изд. л. Тираж 100 экз. Заказ № 2224 Издательство Сибирского государственного университета путей сообщения 630049, Новосибирск, ул. Д. Ковальчук, 191 Тел./факс: (383) 328-03-81. Е-mail: press@stu.ru