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Mobiles Training von persönlichen Begleiterinnen
und Begleitern zur alltags- und lebensnahen
Unterstützung von Menschen mit Behinderungen
und älteren Menschen
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Modul:
Umgang mit
Behinderung
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• Unit 1: Beeinträchtigung und Behinderung
• Unit 2: Antidiskriminierung & Gesetzgebung
• Unit 3: Arten von Behinderungen - Mobilität
• Unit 4: Arten von Behinderungen - Sehen
• Unit 5: Arten von Behinderungen - Hören
• Unit 6: Arten von Behinderungen - Multiple
• Unit 7: Arten von Behinderungen - Sprechen
• Unit 8: Arten von Behinderungen - Lernen
• Unit 9: Arten von Behinderungen - Alzheimer
Struktur
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Unit 1
• Beeinträchtigung und Behinderung
– Medizinisches Modell
– Soziales Modell
– Bio-Psychosoziales Modell
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Was ist eine Beeinträchtigung?
Beeinträchtigung –Verlust oder Abnormität von
psychologischen, physiologischcen oder anatomischen
Strukturen oder Funktionen.
Weltgesundheitorganisation WHO (2005), Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung
und Gesundheit
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Was ist Behinderung?
Unter Menschen mit Behinderungen werden in Artikel
1 alle verstanden, die "langfristige (>6 Monate)
körperliche, psychische, geistige oder Sinnes-
Beeinträchtigungen haben, welche in Wechselwirkung
mit verschiedenen Barrieren ihre volle und wirksame
Teilhabe gleichberechtigt mit anderen an der
Gesellschaft behindern können."
Weltgesundheitsorganisation WHO (2007), UN Behindeertenrechtskonvention
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Was ist Behinderung?
Man unterscheidet drei Modelle von Behinderung:
• das medizinische Modell
• das soziale Modell
• das bio-psychosoziale Modell
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• Das medizinische Modell
– Behinderung wird als individuelles Problem gesehen
– Weist jemand eine Beeinträchtigung auf – zum
Beispiel: nicht sehen können, nicht gehen können,
nicht hören können – so wird das als sein
medizinisches Problem verstanden
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• Das medizinische Modell hat auch Einfluss
auf die Art, wie Menschen mit
Behinderungen über sich selbst
• Menschen mit Behinderungen können auch
dazu gebracht warden zu glauben, dass sie
ihre Beeinträchtigung automatisch von der
Teilhabe an sozialen Aktivitäten fernhält
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MEDIZINISCHES MODELL
Beeinträchtigung – Dein Problem!
Behinderung – Dein Problem!
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Medizinisch – dieses Modell beinhaltet, dass
die Person das Problem ist
Sozial – dieses Modell betont, dass
die Gesellschaft das Problem ist
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• Das soziale Modell
– Behinderung wird zunächst gesehen als Ergebnis der Antwort
der Gesellschaft auf Menschen mit Behinderungen
– Erfahrungen mit dem Gesundheits- und Wohlfahrtssystem
brachten Menschen mit Behinderungen dazu sich sozal
isoliert zu fühlen
Photo by Praisaeng, http://www.freedigitalphotos.net/
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Durch das soziale Modell wird Behinderung
verstanden als eine ungleiche Beziehung
innerhalt einer Gesellschaft, die den
Bedürfnissen der Menschen mit Behinderungen
oft nur wenig oder gar keine Bedeutung
beimessen
Photo by David Castillo Dominici, http://www.freedigitalphotos.net/
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Menschen mit Behinderungen sind behindert
durch die Tatsache, dass sie von der Teilhabe an
den Hauptaktivitäten der Gesellschaft
ausgeschlossen sind als Folge von physischen,
organischen und Verhaltensbarrieren
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Diese Barrieren verwehren ihnen
gleichberechtigten Zugang zu Informationen,
Bildung, Beschäftigung, öffentlichen
Verkehrsmitteln, Wohnungen und sozialen und
Erholungsmöglichkeiten
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SOZIALES MODELL
Beeinträchtigung – ist Teil von mir
Behinderung – ist ein gesellschaftliches Problem
Die Gesellschaft muss sich ändern, nicht die behinderten Menschen
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• Das bio-psychosoziale
Modell
– Dieses Modell sieht
Behinderung als Interaktion
zwischen den
gesundheitlichen Bedingungen
eines Menschen und der
Umgebung in der er (z.B. ICF
Modell).
– Es steht dafür, dass beide, das
medizinische und soziale
Modell, Vorteile haben, aber
keines für sich ausreichend ist,
die Komplexität von
Gesundheit zu erklären
Aber: Seien Sich sich bewusst,
dass derzeitige Standards für
die Bewilligung von
Vergünstigungen primär
medizinischer Natur sind!
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Unit 2
• Antidiskriminierung & Gesetzgebung
– UN Konvention über die Rechte von Menschen mit
Behinderungen
– Europäische Behindertenstrategie 2010-2020
– Nationale Gesetzgebung
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• Gesetzgebung gegen
Diskriminierung, Politik für
Chancengleichheit und
Programme für positive
Aktionen gibt es überall in
Europa und darüber hinaus
• Sie unterstützen Menschen
mit Behinderungen dabei an
der ganzen Breite sozialer
Aktivitäten teilzunehmen zu
denen auch nichtbehinderte
Menschen Zugang haben und
geboten bekommen
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• UN Behindertenrechtskonvention
– Menschenrechtsmodell von Behinderung
– “Behinderung resultiert aus der Interaktion von
Menschen mit Beeinträchtigungen und
haltungsmäßigen und Umweltbarrieren, die ihre
volle und effektive Teilhabe an der Gesellschaft auf
gleicher Ebene wie andere verhindern”
– Kernelemente:
• Antidiskriminierende Gesetzgebung
• Öffentliches Bewusstsein
• Zugang
• Zivilgesellschaft
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• EU - Behindertenstrategie 2010-2020
– Verpflichtender Rahmen, der die Kommission auffordert, Menschen mit
Behinderungen zu stärken, damit sie sich ihrer vollen Rechte erfreuen können und
alltägliche Barrieren zu beseitigen.
– Felder der Aktionen:
• Zugang – Den Zugang sicherstellen zu Gütern und Dienstleistungen – einschließlich öffentlicher
Dienstleistungen und unterstützender Technik für Menshen mit Behinderungen
• Teilhabe – In der Lage sein, in vollem Umfang die fundamentalen Rechte als Europäische Bürger
ausüben zu können
• Gleichheit – active Politik, Gleichheit auf Europäischer Ebene und in den Mitgliedsstaaten zu
fördern
• Beschäftigung – die Anzahl von Mitarbeitenden mit Behinderung im traditionellen Arbeitsmarkt
muss erhöht werden
• Bildung und Erziehung – von einem zugänglichen Bildungssystem und Programmen für das
Lebenslange Lernen profitieren können
• Sozialer Schutz- Kompensation für Einkommensungleichheiten, Risiken für Armut und soziale
Ausgrenzung
• Gesundheit –gleichen Zugang zu Dienstleistungen und Gesundheitseinrichtungen genießen,
einschließlich der Einrichtungen für seelische Gesundheit
• Externe Aktion – die Rechte für Menschen mit Behinderungen auf internationaler Ebene
einfordern
– Sie unterstützt und fördert nationale Aktivitäten zur Einführun von Teilhabe und
Beseitigung von Barrieren sowie den verbesserten Zugang und die Auswahl von
unterstützenden Technologien
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Nationale Gesetzgebung
• Belgien
– Verordnung vom 10. Mai 2007 betreffend den Kampf gegen bestimmte
Formen von Diskriminierung (Allgemeine Bundes- Anti-Diskriminierungs-
Verordnung).
– Erlass der flämischen Gemeinschaft in Belgien bezüglich der ausgeglichenen
Teilhabe am Arbeitsmarkt.
• Bulgarien
– Verordnung zum Schutz vor Diskriminierung, 2004
• Deutschland
– Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz 2006 (AGG).
– Sozialgesetzbuch IX.
– Gesetz zur Förderung der Gleichbehandlung von Behinderten.
• Griechenland
– Gesetz Nr. 3304/2005 Einführung des Prinzips der Gleichbehandlung
ungeachtet rassischer oder ethnischer Herkunft, Religion oder Glaube,
Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung.
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Nationale Gesetzgebung
• Türkei
– 2011-2013 Strategie und Aktionsplan für Pflegedienstleistungen
– 2011-2023 Nationaler Aktionsplan für seelische Gesundheit
– Gesetz zu Menschen mit Behinderungen (Gesetz Nr. 5378): es ist das erste verpflichtende Gesetz über
Angelegenheiten bezüglich Behinderung wie zum Beispiel Bildung, Berufsbildung, Beschäftigung, Schutz vor
Diskriminierung, angemessene Unterbringung etc.
– Arbeitsgesetz (Gesetz Nr.4857): verlangt eine Beschäftigungsquote für Menschen mit Behinderungen
– Türkisches Zivilgesetz (Gesetz Nr. 4721): enthält Einschränkungen von legalen Möglichkeiten für Menschen
mit geistigen Behinderungen wie auch Menschen mit seelischen Problemen
– Türkisches Strafgesetz (Gesetz Nr. 5237): verbietet Diskriminierung die auf Behinderung beruht
– Beamtengesetz (Gesetz Nr. 657): enthält Vorschriften für die Beschäftigung von Menschen mit
Behinderungen als Beamte
– Sozialgesetzbuch (Gesetz Nr. 2828): beschreibt die Arten sozialer Dienstleistungen (einschließlich dem
Schutz von Menschen mit Behinderungen) die den Menschen mit Behinderungen angeboten warden
müssen
– Rentengesetz für türkische Staatsbürger über 65, Bedürftige und Heimatlose (Gesetz Nr. 2022): beschreibt
eine bedarfsgerrechte Rente für Menschen mit Behinderungen in Not
– Erlass über gesonderte Bildung (Nr. 573): stellt die Prinzipien besonderer Bildung auf und wie diese
Prinzipien eingeführt werden sollen
– Nationaler Aktionsplan zur Teilhabestrategie (2010-2011).
– Gesetzlicher Aktionsplan für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen (2005-2010).
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Die meisten
Menschen
werden an irgend
einem Punkt
ihres Lebens
Erfahrung mit
Behinderung
machen, sei es
durch Krankheit,
Unfall oder Alter
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Zum Beispiel
– Der Mangel an Informationen, die in großer Schrift
zugänglich sind, kann eine behindernde Barriere für viele
ältere Menshen werden, wenn ihre Sehkraft sich ändert
und sie nicht länger in der Lage sind Standardschrift zu
lesen
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Unit 3
• Arten von Behinderungen
– Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
• Was bedeutet das?
• Einige Beispiele
– Muskeldystrophie
– Cerebrale Lähmung
– Lähmung
– Halbseitige Lähmung
– Querschnittslähmung
– Quadriplegie
– Multiple Sklerose
– Kinderlähmung
• Einschränkungen von Menschen mit
Mobilitätsbeeinträchtigungen
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• Mobilitätsbeeinträchtigungen
können durch eine ganze
Anzahl von Bedingungen
verursacht sein und sie
können befristet oder
dauerhaft sein
• Sie können einige Teile des
Körpers betreffen oder den
gesamten Körper
• Die Auswirkungen können
sich täglich ändern, sie
können gleich bleiben oder
fortschreitend schlechter
werden im Lauf der Zeit
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• Charakteristika:
– Eingeschränkte Beweglichkeit in den oberen oder/und
unteren Gliedmaßen
– Schwierigkeiten, sich zu bewegen (im Rollstuhl, Gebrauch
von Krücken, Gehstock oder anderen Hilfen)
– Bedarf dauernder Unterstützung durch eine andere Person
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Erinnerung!
• Sich an den Rollstuhl
eines Menschen
anzulehnen oder
dranzuhängen wird
immer als ärgerlich
empfunden
– Der Stuhl ist Teil des
persönlichen
Körperraums der
Person, die ihn benützt
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• Muskeldystrophie
führt zu Verfall und Verlust von Muskelfasern
Normaler
Bizeps
Bizeps bei
Muskeldystrophie
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• Zerebrale Lähmung führt zu schlechter
Koordination und unwillkürlichen
Muskelbewegungen
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Einzellähmung
Halbseitige
Lähmung
Querschnitts-
lähmung
Vollständige
Lähmung
Betrifft ein Glied,
gewöhnlich einen Arm
Betrifft eine Körperseite,
einschließlich Arm, Bein
und Rumpf
Betrifft symmetrische Teile
des Körpers, Arme oder Beine
Betrifft alle vier
Gliedmaßen
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• Paralyse bedeutet
einen Verlust an Gefühl
(sensorischer Verlust) in
bestimmten Teilen des
Körpers und die
Unfähigkeit, diese Teile
bewegen zu können
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• Halbseitige Lähmung
(Hemiplegie) ist die
Lähmung einer Körperseite
als Folge eines Schlaganfalls
oder einer Hirnverletzung
– Mit halbseitiger Lähmung
können auch
Beeinträchtigungen des
Denkens, der Persönlichkeit,
der Sprache oder der Sinne
einhergehen
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• Querschnittslähmung
– führt zum Verlust
des Gefühls in den
gelähmten Gliedern
aber auch zu anderen
Folgen wie
Muskelzucken,
Schmerz und
Inkontinenz
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• Vollständige Lähmung – führt zu zusätzlichen
Beeinträchtigungen zu denen der
Querschnittslähmung
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Vollständige Lähmung
Habseitige Lähmung Querschnittslähmung Vollständige Lähmung
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• Multiple Sklerose ist eine Funktionsstörung, die das
Gehirn und dass Rückenmark angreift und den Verfall
des Nervengewebes verursacht
– Gewöhnlich verbunden mit Lähmungen,
Muskelzucken, Sprachverwirrung und Zittern der
Hände
• Kinderlähmung verursacht hohes Fieber und die
Lähmung verschiedener Muskeln
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Barrieren…
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Menschen mit
Mobilitätseinschränkungen
können folgende Probleme
haben:
• Schwierigkeiten mit der
Koordination und der
Fortbewegung
• Schwierigkeiten mit Ausdauer
und Durchhaltevermögen
• Sie können Routineaufgaben wie
Fahren, Hausarbeiten, Kochen
oder Putzen als schwierig
und/oder ermüdend empfinden
• Müdigkeit
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Sind Hände oder Arme betroffen, dann können sie
– Schwierigkeiten mit der Handschrift haben
– Nicht in der Lage sein, mit einem Füller oder Bleistift
zu schreiben
– Nur langsam schreiben
– Schwierigkeiten mit dem Umblättern haben
– Schwierigkeiten haben eine Sandardtastatur oder
Maus zu benutzen
– Schwierigkeiten haben, die Ausstattung in
Konferenzräumen zu nutzen
– Schwierigkeiten haben, Unterlagen zu ordnen oder
aufzubewahren
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• Zugänglichkeit
– Unpassierbare oder nicht genügend
passierbare Durchgänge und Treppen
– Zu schmale Aufzüge, Eingänge und Flure
– Zu schwere Türen
– Schiebetüen
– Rutschige oder mit dicken Teppichen
belegte Böden
– Fehlen von oder schwieriger Zugang zu
Objekten oder Knöpfen, weil sie auf
unpassender Höhe angebracht sind
– Nicht ausreichender Bewegungsraum für
Menschen im Rollstuhl oder mit anderen
Mobiitätshilfen
– Fehlen von Ausstattung, die die
Unabhängigkeit der Menschen in der
Toilette oder im Bad ermöglichen
(z.B. Leisten, Handlauf)
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Unit 4
• Arten von Behinderungen
– Blinde und sehbehinderte Menschen
• Was bedeutet das?
• Einige Beispiele
– Vollkommene Blindheit
– Verlust des zentralen
Sehvermögens
– Verlust des seitlichen
Sehvermögens
– Verschwommenes Sehen
– Farbenblindheit
– Nachtblindheit
• Barrieren für blinde und sehbehinderte Menschen
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• Jeder, der eine
Sehbeeinträchtigung
aufweist, ist verschieden
– die Erfahrungen von
Menschen mit
Sehbeeinträchtigungen
blind oder
sehbeeinträchtigt zu sein
sind für sie
• Die Auswirkung dieser
Behinderung hängt von
der Art und der Schwere
des Sehverlusts ab
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• Einige Ihrer Klienten
mögen sich auf einen
Blindenhund verlassen
oder auf einen weißen
Stock, die ihm helfen,
sich zu bewegen
• Andere mögen noh
genügend Sehkraft
haben, um alleine
herumzugehen
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• Vollkommene Blindheit – Blindheit ist der Zustand,
keine visuelle Wahrnehmung zu haben auf Grund
physiologischer oder neurologischer Faktoren
• Verlust des zentrale Sehvermögens – z.B.
Makuladegeneration ist eine medizinische Ursache,
gewöhnlich bei älteren Erwachsenen die zu einem
Verlust des Sehvermögens in der Mitte des Sichtfeldes
(der Makula) führt, verursacht durch die Zerstörung der
Netzhaut (Retina)
• Verlust des seitlichen Sehvermögens – so genannter
Tunnelblick, verhindert klaren zentralen Blick.
Bewegungen und Objekte zur Orientierung können
bisweilen wahrgenommen werden
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• Verschwommener Blick – verursacht dass
sowohl Nähe als auch Ferne nicht klar gesehen
werden können
• Farbenblindheit – ist die Unfähigkeit,
Unterschiede zwischen verschiedenen Farben
wahrnehmen zu können, die andere Menschen
unterscheiden können
• Nachtblindheit – führt dazu, dass jemand
nachts im Freien unter Sternen- oder Mondlicht
nichts sieht, aber auch in schummrig
beleuchteten Innenräumen wie Kinos oder
Restaurants
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Barrieren…
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• Visuelle Information (Markierungen, Richtungen,
Gestik, Mimik, etc.)
• Gedruckte Materialien (Flugblätter, Formulare,
Informationsbroschüren, Speisekarten, etc.)
• Informationen, die in Notsituationen wichtig sind
(Fluchtwegweiser, gedruckte Anweisungen für den
Notfall)
• Orientierung in einer neuen Umgebung ohne Hilfe
• Unabhängiger Gebrauch neuer Geräte/Einrichtungen
(z.B. Aufzug ohne besondere Markierung oder andere
Hilfsmittel)
• Unterscheidung von Dingen, die dieselbe Form haben
(z.B. dieselbe Verpackung mit Kosmetika im Bad)
• Finden von Objekten die verlegt wurden
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Wie vorgehen als
Persönliche Begleitkraft?
• Sagen Sie wer Sie sind
• Bieten Sie Hilfe an, aber bestehen
Sie nicht darauf (packen Sie nicht
jemanden einfach am Arm)
• Unterstützungstiere sind keine
Haustiere – sie arbeiten!
• Erklären Sie der Person mit
Seheinschränkungen die
Umgebung (Form, Größe, Fenster,
Türen) und die Gegenstände
(Möbel, Menschen)
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Unit 5
• Arten von Behinderung
– Menschen, die gehörlos oder schwerhörig sind
• Was?
• Barrieren für Menschen die gehörlos oder
schwerhörig sind
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• Verlust des Gehörs, Taubheit, Schwerhörigkeit
– Teilweise oder vollkommene Unfähigkeit zu hören
– Menschen, die taub gehoren sind könnte es sein, dass
sie nicht über eine gut ausgeprägte Sprache verfügen
– Sie könnten Probleme haben mit der Satzbildung,
Grammatik etc.
• Wie kommunizieren sie?
– Hörhilfen können genutzt warden, um den Ton lauter
zu machen (Eine Hörhilfe ist nur ein Gerät das auh
eine Menge Begrenzungen hat)
– Zeichensprache kann zur Mutterprache werden
– Lippenlesen: stell beim Sprechen sicher, dass die
gehörlose Person die sprechende sehen kann
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• Zeichensprache (ZS)
– Die menschliche Sprache ist
etwas ganz anderes als ZS.
Diese gründet auf
Handbewegungen, Gesten
und Gesichtsausdrücken
– Sollte der Klient
ausschließlich mit ZS
kommunizieren, kann der die
Unterstützung enes ZS-
Dolmetschers in Anspruch
nehmen
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Barrieren…
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Wie handeln als
Persönliche Begleitkraft?
• Suchen Sie einen ruhigen Platz
zum Sprechen (keine
Computer, Telefone, Fax,
Straßenlärm)
• Suchen Sie Blickkontakt bevor
Sie eine Konversation beginnen
• Sprechen Sie direkt zur Person
• Lippenlesen: selten und
ermüdend, stellen Sie sicher,
dass Ihr Mund und Gesicht
sichtbar bleiben
• Schreien hilft nicht!
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Unit 6
• Arten von Behinderungen
– Multiple Behinderungen
• Was?
• Arten
– Multiple (Taub-Blindheit)
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Eine Person kann verschiedene
Behinderungen gleichzeitig
aufweisen, zum Beispiel
• sensorische Behinderung
vebunden mit einer motorischen
Behinderung
• Einschränkung der Mobilität und
Lernbeeinträchtigung (z.B.
Zerebrale Lähmung und Down
Syndrom)
• Taub-Blindheit ist der Zustand
mit wenig oder nicht
ausreichendem Sehvermögen und
wenig oder nicht ausreichenem
Hörvermögen
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Beispiel: Daub-Blindheit
Art zu kommunizieren
• Nutzung von restlichem
Hörvermögen (deutlich sprechen,
Hörhilfen) oder Sehvermögen (in
großer Schrift ausdrucken)
• Berührungszeichen oder
Zeichensprache (jemand, der taub
aufgewachsen ist und später im
Leben das Sehvermögen verloren
hat, kennt vermutlich die
Zeichensprache)
• Übersetzungsdienste
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Unit 7
• Arten von Behinderungen
– Menschen mit Sprechbehinderung
• Was?
• Barrieren
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Menschen mit deutlichen Problemen sich
auszudrücken, wie zum Beispiel extremes
Stottern, Stammeln oder stark durch die Nase
Sprechen oder mit verwaschener Aussprache
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• Gründe
– Verwaschene Aussprache: kann von Verletzung
oder einem Schlaganfall herrühren
– Keine Kontrolle über die Gesichtsmuskeln: kann
aus eine medizinischen Grun herrühren, wie zum
Beispiel zerebrale Lähmung
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Barrieren…
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• Schwierigkeiten mit der Kommunikation in
Situationen die schnelle Reaktionen erfordert
(z.B. In einem Geschäft Essen bestellen).
• Manchmal Unwillen zu jeglicher verbalen
Kommunikation
– Leidet die Person am Stottern gibt es Situationen die
es noch schlimmer machen, zum Beispiel vor einer
Gruppe zu sprechen oder am Telefon
• Probleme, eigene Gedanken in Sprache
auszudrücken können auch von Dysphasie
herrühren (eine teilweise oder vollkommene
Einschränkung der Fähigkeit zu kommunizieren,
die von einer Hirnverletzung herrührt).
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• Schwierigkeiten, etwas korrekt und
zusammenhängend ausdrücken zu können
– Hat der Klient eine Artikulationsstörung (wie zum
Beispiel die Figur “Mr. Bean”) kann das auch
beeinflussen, wie andere verstehen, was er/sie sagt
– Dazu gehören auch zum Beispiel das Vertauschen von
Buchstaben, das Weglassen von Silben oder das
Einfügen von Silben
• Sie nehmen längere und kompliziertere Wörter,
die schwer auszusprechen sind als kurze und
einfache
• Es kann auch vorkommen, dass ihnen beim
Sprechen unzusammenhängende Fehler
unterlaufen
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Unit 8
• Arten von Behinderungen
– Intellektuelle (lernen) Behinderung
• Was?
• Barrieren
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• Jeder, der eine
Lernbehinderung hat
ist verschieden
• Es gibt eine große
Vielfalt an
Möglichkeiten und
darum eine große
Zahl an
Lernbehinderungen
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Menschen mit Lernbehinderungen können aufweisen:
• Geringe intellektuelle Möglichkeiten
• Schwierigeiten in der Wahrnehmung, Konzentration,
Gedächtnis und beim Nachdenken
• Probleme mit der Kommunikation oder Kooperation mit
anderen etc.
• Es kann ihnen schwer fallen
– zu verstehen, was gesagt worden ist
– sich mit anderen Menschen auszutauschen
– etwas beim Lesen oder Zuschauen verstehen
– bestimmte Informationen zu verstehen: Zahlen, geometrische
Figuren, Berechnungen und Landkarten
– sich an Dinge zu erinnern (Gedächtnisschwäche)
– zu sprechen oder zu schreiben
– ihre Zeit zu planen und im Griff zu behalten (wissen was zuerst
oder was als nächstes zu tun ist)
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Barrieren…
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• Probleme beim Verstehen von komplexen
Informationen und Ausführungen
• Fehlendes Verständnis für abstrakte Darstellungen
• Schwierigkeiten komplizierte Texte zu verstehen
• Probleme, die alltäglichen Vorgänge zu verstehen,
zum Beispiel Geldtransaktionen
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Unit 9
• Arten von Behinderungen
– Alzheimer
• Was?
• Nebenfolgen
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• Alzheimer
– Es kann bei Menschen mittleren und höheren
Alters auftreten und ist Folge einer allgemeinen
Verkümmerung des Gehirns
– Es verursacht einen stetigen Verlust von
Erinnerung, Sprache, Denken und schränkt
auch die täglichen Aktivitäten zunehmend ein
– Symptoms:
• Gedächtnisverlust
• Verwirrt bezüglich der Zeit und des Ortes
• Veränderung der Persönlichkeit und der Stimmungen
• Probleme zu sprechen und Arbeiten zu Ende zu führen
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7 Stadien von Alzheimer
• Keine Beeinträchtigung
• Sehr schwacher Rückgang geistiger
Fähigkeiten
• Schwacher Rückgang geistiger Fähigkeiten
• Gemäßigter Rückgang geistiger
Fähigkeiten
• Mässig schwerer Rückgang geistiger
Fähigkeiten
• Schwerer Rückgang geistiger Fähigkeiten
• Sehr schwerer Rückgang geistiger
Fähigkeiten
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Nebenfolgen
• Übelkeit
• Brechreiz
• Apptetitverlust
• Kopfschmerzen
• Verwirrung
• Darmträgheit
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Quellen:
• Caregiver's Handbook: A Complete Guide to Home Health Care, DK
Publishing
• Caregiver's Manual, The. Williams, Gene B. and Kay, Patie. Citadel Press
• Comfort of Home, The: An Illustrated Step-by-Step Guide for Caregivers.
Meyer, Maria M. with Derr, Paula. CareTrust Publications
• Dying at Home: A Family Guide to Caregiving. Sankar, Andrea. New York:
Johns Hopkins University Press
• Helping Yourself Help Others: A Book for Caregivers. Carter, Rosalynn.
Random House
• World Health Organisation (1980), A manual relating to the consequences
of disease. Geneva, World Health Organisation

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2 M-CARE: Umgang mit Behinderung

  • 1. Mobiles Training von persönlichen Begleiterinnen und Begleitern zur alltags- und lebensnahen Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Modul: Umgang mit Behinderung
  • 2. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Unit 1: Beeinträchtigung und Behinderung • Unit 2: Antidiskriminierung & Gesetzgebung • Unit 3: Arten von Behinderungen - Mobilität • Unit 4: Arten von Behinderungen - Sehen • Unit 5: Arten von Behinderungen - Hören • Unit 6: Arten von Behinderungen - Multiple • Unit 7: Arten von Behinderungen - Sprechen • Unit 8: Arten von Behinderungen - Lernen • Unit 9: Arten von Behinderungen - Alzheimer Struktur
  • 3. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Unit 1 • Beeinträchtigung und Behinderung – Medizinisches Modell – Soziales Modell – Bio-Psychosoziales Modell
  • 4. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Was ist eine Beeinträchtigung? Beeinträchtigung –Verlust oder Abnormität von psychologischen, physiologischcen oder anatomischen Strukturen oder Funktionen. Weltgesundheitorganisation WHO (2005), Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit The photo is owned by PhoenixKM
  • 5. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Was ist Behinderung? Unter Menschen mit Behinderungen werden in Artikel 1 alle verstanden, die "langfristige (>6 Monate) körperliche, psychische, geistige oder Sinnes- Beeinträchtigungen haben, welche in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren ihre volle und wirksame Teilhabe gleichberechtigt mit anderen an der Gesellschaft behindern können." Weltgesundheitsorganisation WHO (2007), UN Behindeertenrechtskonvention The photo is owned by PhoenixKM
  • 6. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Was ist Behinderung? Man unterscheidet drei Modelle von Behinderung: • das medizinische Modell • das soziale Modell • das bio-psychosoziale Modell The photo is owned by PhoenixKM
  • 7. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Das medizinische Modell – Behinderung wird als individuelles Problem gesehen – Weist jemand eine Beeinträchtigung auf – zum Beispiel: nicht sehen können, nicht gehen können, nicht hören können – so wird das als sein medizinisches Problem verstanden Photo by Teerapun, http://www.freedigitalphotos.net/
  • 8. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Das medizinische Modell hat auch Einfluss auf die Art, wie Menschen mit Behinderungen über sich selbst • Menschen mit Behinderungen können auch dazu gebracht warden zu glauben, dass sie ihre Beeinträchtigung automatisch von der Teilhabe an sozialen Aktivitäten fernhält The photo is owned by PhoenixKM
  • 9. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP MEDIZINISCHES MODELL Beeinträchtigung – Dein Problem! Behinderung – Dein Problem! The photo is owned by PhoenixKM
  • 10. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Medizinisch – dieses Modell beinhaltet, dass die Person das Problem ist Sozial – dieses Modell betont, dass die Gesellschaft das Problem ist Photo by stockimages, http://www.freedigitalphotos.net/
  • 11. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Das soziale Modell – Behinderung wird zunächst gesehen als Ergebnis der Antwort der Gesellschaft auf Menschen mit Behinderungen – Erfahrungen mit dem Gesundheits- und Wohlfahrtssystem brachten Menschen mit Behinderungen dazu sich sozal isoliert zu fühlen Photo by Praisaeng, http://www.freedigitalphotos.net/
  • 12. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Durch das soziale Modell wird Behinderung verstanden als eine ungleiche Beziehung innerhalt einer Gesellschaft, die den Bedürfnissen der Menschen mit Behinderungen oft nur wenig oder gar keine Bedeutung beimessen Photo by David Castillo Dominici, http://www.freedigitalphotos.net/
  • 13. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Menschen mit Behinderungen sind behindert durch die Tatsache, dass sie von der Teilhabe an den Hauptaktivitäten der Gesellschaft ausgeschlossen sind als Folge von physischen, organischen und Verhaltensbarrieren Photo by Renjith Krishnan, http://www.freedigitalphotos.net/
  • 14. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Diese Barrieren verwehren ihnen gleichberechtigten Zugang zu Informationen, Bildung, Beschäftigung, öffentlichen Verkehrsmitteln, Wohnungen und sozialen und Erholungsmöglichkeiten The photo is owned by PhoenixKM
  • 15. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP SOZIALES MODELL Beeinträchtigung – ist Teil von mir Behinderung – ist ein gesellschaftliches Problem Die Gesellschaft muss sich ändern, nicht die behinderten Menschen The photo is owned by PhoenixKM
  • 16. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Das bio-psychosoziale Modell – Dieses Modell sieht Behinderung als Interaktion zwischen den gesundheitlichen Bedingungen eines Menschen und der Umgebung in der er (z.B. ICF Modell). – Es steht dafür, dass beide, das medizinische und soziale Modell, Vorteile haben, aber keines für sich ausreichend ist, die Komplexität von Gesundheit zu erklären Aber: Seien Sich sich bewusst, dass derzeitige Standards für die Bewilligung von Vergünstigungen primär medizinischer Natur sind! The photo is owned by PhoenixKM
  • 17. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Unit 2 • Antidiskriminierung & Gesetzgebung – UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen – Europäische Behindertenstrategie 2010-2020 – Nationale Gesetzgebung The photo is owned by PhoenixKM
  • 18. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Gesetzgebung gegen Diskriminierung, Politik für Chancengleichheit und Programme für positive Aktionen gibt es überall in Europa und darüber hinaus • Sie unterstützen Menschen mit Behinderungen dabei an der ganzen Breite sozialer Aktivitäten teilzunehmen zu denen auch nichtbehinderte Menschen Zugang haben und geboten bekommen Photo by Stuart Miles, http://www.freedigitalphotos.net/
  • 19. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • UN Behindertenrechtskonvention – Menschenrechtsmodell von Behinderung – “Behinderung resultiert aus der Interaktion von Menschen mit Beeinträchtigungen und haltungsmäßigen und Umweltbarrieren, die ihre volle und effektive Teilhabe an der Gesellschaft auf gleicher Ebene wie andere verhindern” – Kernelemente: • Antidiskriminierende Gesetzgebung • Öffentliches Bewusstsein • Zugang • Zivilgesellschaft
  • 20. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • EU - Behindertenstrategie 2010-2020 – Verpflichtender Rahmen, der die Kommission auffordert, Menschen mit Behinderungen zu stärken, damit sie sich ihrer vollen Rechte erfreuen können und alltägliche Barrieren zu beseitigen. – Felder der Aktionen: • Zugang – Den Zugang sicherstellen zu Gütern und Dienstleistungen – einschließlich öffentlicher Dienstleistungen und unterstützender Technik für Menshen mit Behinderungen • Teilhabe – In der Lage sein, in vollem Umfang die fundamentalen Rechte als Europäische Bürger ausüben zu können • Gleichheit – active Politik, Gleichheit auf Europäischer Ebene und in den Mitgliedsstaaten zu fördern • Beschäftigung – die Anzahl von Mitarbeitenden mit Behinderung im traditionellen Arbeitsmarkt muss erhöht werden • Bildung und Erziehung – von einem zugänglichen Bildungssystem und Programmen für das Lebenslange Lernen profitieren können • Sozialer Schutz- Kompensation für Einkommensungleichheiten, Risiken für Armut und soziale Ausgrenzung • Gesundheit –gleichen Zugang zu Dienstleistungen und Gesundheitseinrichtungen genießen, einschließlich der Einrichtungen für seelische Gesundheit • Externe Aktion – die Rechte für Menschen mit Behinderungen auf internationaler Ebene einfordern – Sie unterstützt und fördert nationale Aktivitäten zur Einführun von Teilhabe und Beseitigung von Barrieren sowie den verbesserten Zugang und die Auswahl von unterstützenden Technologien
  • 21. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Nationale Gesetzgebung • Belgien – Verordnung vom 10. Mai 2007 betreffend den Kampf gegen bestimmte Formen von Diskriminierung (Allgemeine Bundes- Anti-Diskriminierungs- Verordnung). – Erlass der flämischen Gemeinschaft in Belgien bezüglich der ausgeglichenen Teilhabe am Arbeitsmarkt. • Bulgarien – Verordnung zum Schutz vor Diskriminierung, 2004 • Deutschland – Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz 2006 (AGG). – Sozialgesetzbuch IX. – Gesetz zur Förderung der Gleichbehandlung von Behinderten. • Griechenland – Gesetz Nr. 3304/2005 Einführung des Prinzips der Gleichbehandlung ungeachtet rassischer oder ethnischer Herkunft, Religion oder Glaube, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung.
  • 22. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Nationale Gesetzgebung • Türkei – 2011-2013 Strategie und Aktionsplan für Pflegedienstleistungen – 2011-2023 Nationaler Aktionsplan für seelische Gesundheit – Gesetz zu Menschen mit Behinderungen (Gesetz Nr. 5378): es ist das erste verpflichtende Gesetz über Angelegenheiten bezüglich Behinderung wie zum Beispiel Bildung, Berufsbildung, Beschäftigung, Schutz vor Diskriminierung, angemessene Unterbringung etc. – Arbeitsgesetz (Gesetz Nr.4857): verlangt eine Beschäftigungsquote für Menschen mit Behinderungen – Türkisches Zivilgesetz (Gesetz Nr. 4721): enthält Einschränkungen von legalen Möglichkeiten für Menschen mit geistigen Behinderungen wie auch Menschen mit seelischen Problemen – Türkisches Strafgesetz (Gesetz Nr. 5237): verbietet Diskriminierung die auf Behinderung beruht – Beamtengesetz (Gesetz Nr. 657): enthält Vorschriften für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen als Beamte – Sozialgesetzbuch (Gesetz Nr. 2828): beschreibt die Arten sozialer Dienstleistungen (einschließlich dem Schutz von Menschen mit Behinderungen) die den Menschen mit Behinderungen angeboten warden müssen – Rentengesetz für türkische Staatsbürger über 65, Bedürftige und Heimatlose (Gesetz Nr. 2022): beschreibt eine bedarfsgerrechte Rente für Menschen mit Behinderungen in Not – Erlass über gesonderte Bildung (Nr. 573): stellt die Prinzipien besonderer Bildung auf und wie diese Prinzipien eingeführt werden sollen – Nationaler Aktionsplan zur Teilhabestrategie (2010-2011). – Gesetzlicher Aktionsplan für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen (2005-2010).
  • 23. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Die meisten Menschen werden an irgend einem Punkt ihres Lebens Erfahrung mit Behinderung machen, sei es durch Krankheit, Unfall oder Alter Photo by Stuart Miles, http://www.freedigitalphotos.net/
  • 24. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Zum Beispiel – Der Mangel an Informationen, die in großer Schrift zugänglich sind, kann eine behindernde Barriere für viele ältere Menshen werden, wenn ihre Sehkraft sich ändert und sie nicht länger in der Lage sind Standardschrift zu lesen Photo by Ambro, http://www.freedigitalphotos.net/
  • 25. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Unit 3 • Arten von Behinderungen – Menschen mit Mobilitätseinschränkungen • Was bedeutet das? • Einige Beispiele – Muskeldystrophie – Cerebrale Lähmung – Lähmung – Halbseitige Lähmung – Querschnittslähmung – Quadriplegie – Multiple Sklerose – Kinderlähmung • Einschränkungen von Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen The photo is owned by PhoenixKM
  • 26. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Mobilitätsbeeinträchtigungen können durch eine ganze Anzahl von Bedingungen verursacht sein und sie können befristet oder dauerhaft sein • Sie können einige Teile des Körpers betreffen oder den gesamten Körper • Die Auswirkungen können sich täglich ändern, sie können gleich bleiben oder fortschreitend schlechter werden im Lauf der Zeit The photo is owned by PhoenixKM
  • 27. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Charakteristika: – Eingeschränkte Beweglichkeit in den oberen oder/und unteren Gliedmaßen – Schwierigkeiten, sich zu bewegen (im Rollstuhl, Gebrauch von Krücken, Gehstock oder anderen Hilfen) – Bedarf dauernder Unterstützung durch eine andere Person The photo is owned by PhoenixKM
  • 28. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Erinnerung! • Sich an den Rollstuhl eines Menschen anzulehnen oder dranzuhängen wird immer als ärgerlich empfunden – Der Stuhl ist Teil des persönlichen Körperraums der Person, die ihn benützt Photo by Stuart Miles, http://www.freedigitalphotos.net/
  • 29. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Muskeldystrophie führt zu Verfall und Verlust von Muskelfasern Normaler Bizeps Bizeps bei Muskeldystrophie
  • 30. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Zerebrale Lähmung führt zu schlechter Koordination und unwillkürlichen Muskelbewegungen http://forkneedlepen.files.wordpress.com/2013/03/typesofcp.gif Einzellähmung Halbseitige Lähmung Querschnitts- lähmung Vollständige Lähmung Betrifft ein Glied, gewöhnlich einen Arm Betrifft eine Körperseite, einschließlich Arm, Bein und Rumpf Betrifft symmetrische Teile des Körpers, Arme oder Beine Betrifft alle vier Gliedmaßen
  • 31. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Paralyse bedeutet einen Verlust an Gefühl (sensorischer Verlust) in bestimmten Teilen des Körpers und die Unfähigkeit, diese Teile bewegen zu können The photo is owned by PhoenixKM
  • 32. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Halbseitige Lähmung (Hemiplegie) ist die Lähmung einer Körperseite als Folge eines Schlaganfalls oder einer Hirnverletzung – Mit halbseitiger Lähmung können auch Beeinträchtigungen des Denkens, der Persönlichkeit, der Sprache oder der Sinne einhergehen Photo by stockimages, http://www.freedigitalphotos.net/
  • 33. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Querschnittslähmung – führt zum Verlust des Gefühls in den gelähmten Gliedern aber auch zu anderen Folgen wie Muskelzucken, Schmerz und Inkontinenz The photo is owned by PhoenixKM
  • 34. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Vollständige Lähmung – führt zu zusätzlichen Beeinträchtigungen zu denen der Querschnittslähmung http://www.epainassist.com/images/quadriplegia.jpg Vollständige Lähmung Habseitige Lähmung Querschnittslähmung Vollständige Lähmung
  • 35. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Multiple Sklerose ist eine Funktionsstörung, die das Gehirn und dass Rückenmark angreift und den Verfall des Nervengewebes verursacht – Gewöhnlich verbunden mit Lähmungen, Muskelzucken, Sprachverwirrung und Zittern der Hände • Kinderlähmung verursacht hohes Fieber und die Lähmung verschiedener Muskeln The photo is owned by PhoenixKM
  • 37. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Menschen mit Mobilitätseinschränkungen können folgende Probleme haben: • Schwierigkeiten mit der Koordination und der Fortbewegung • Schwierigkeiten mit Ausdauer und Durchhaltevermögen • Sie können Routineaufgaben wie Fahren, Hausarbeiten, Kochen oder Putzen als schwierig und/oder ermüdend empfinden • Müdigkeit Photo by Stuart Miles, http://www.freedigitalphotos.net/
  • 38. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Sind Hände oder Arme betroffen, dann können sie – Schwierigkeiten mit der Handschrift haben – Nicht in der Lage sein, mit einem Füller oder Bleistift zu schreiben – Nur langsam schreiben – Schwierigkeiten mit dem Umblättern haben – Schwierigkeiten haben eine Sandardtastatur oder Maus zu benutzen – Schwierigkeiten haben, die Ausstattung in Konferenzräumen zu nutzen – Schwierigkeiten haben, Unterlagen zu ordnen oder aufzubewahren
  • 39. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Zugänglichkeit – Unpassierbare oder nicht genügend passierbare Durchgänge und Treppen – Zu schmale Aufzüge, Eingänge und Flure – Zu schwere Türen – Schiebetüen – Rutschige oder mit dicken Teppichen belegte Böden – Fehlen von oder schwieriger Zugang zu Objekten oder Knöpfen, weil sie auf unpassender Höhe angebracht sind – Nicht ausreichender Bewegungsraum für Menschen im Rollstuhl oder mit anderen Mobiitätshilfen – Fehlen von Ausstattung, die die Unabhängigkeit der Menschen in der Toilette oder im Bad ermöglichen (z.B. Leisten, Handlauf) The photo is owned by PhoenixKM
  • 40. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Unit 4 • Arten von Behinderungen – Blinde und sehbehinderte Menschen • Was bedeutet das? • Einige Beispiele – Vollkommene Blindheit – Verlust des zentralen Sehvermögens – Verlust des seitlichen Sehvermögens – Verschwommenes Sehen – Farbenblindheit – Nachtblindheit • Barrieren für blinde und sehbehinderte Menschen
  • 41. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Jeder, der eine Sehbeeinträchtigung aufweist, ist verschieden – die Erfahrungen von Menschen mit Sehbeeinträchtigungen blind oder sehbeeinträchtigt zu sein sind für sie • Die Auswirkung dieser Behinderung hängt von der Art und der Schwere des Sehverlusts ab The photo is owned by PhoenixKM
  • 42. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Einige Ihrer Klienten mögen sich auf einen Blindenhund verlassen oder auf einen weißen Stock, die ihm helfen, sich zu bewegen • Andere mögen noh genügend Sehkraft haben, um alleine herumzugehen The photo is owned by PhoenixKM
  • 43. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Vollkommene Blindheit – Blindheit ist der Zustand, keine visuelle Wahrnehmung zu haben auf Grund physiologischer oder neurologischer Faktoren • Verlust des zentrale Sehvermögens – z.B. Makuladegeneration ist eine medizinische Ursache, gewöhnlich bei älteren Erwachsenen die zu einem Verlust des Sehvermögens in der Mitte des Sichtfeldes (der Makula) führt, verursacht durch die Zerstörung der Netzhaut (Retina) • Verlust des seitlichen Sehvermögens – so genannter Tunnelblick, verhindert klaren zentralen Blick. Bewegungen und Objekte zur Orientierung können bisweilen wahrgenommen werden
  • 44. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Verschwommener Blick – verursacht dass sowohl Nähe als auch Ferne nicht klar gesehen werden können • Farbenblindheit – ist die Unfähigkeit, Unterschiede zwischen verschiedenen Farben wahrnehmen zu können, die andere Menschen unterscheiden können • Nachtblindheit – führt dazu, dass jemand nachts im Freien unter Sternen- oder Mondlicht nichts sieht, aber auch in schummrig beleuchteten Innenräumen wie Kinos oder Restaurants
  • 46. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Visuelle Information (Markierungen, Richtungen, Gestik, Mimik, etc.) • Gedruckte Materialien (Flugblätter, Formulare, Informationsbroschüren, Speisekarten, etc.) • Informationen, die in Notsituationen wichtig sind (Fluchtwegweiser, gedruckte Anweisungen für den Notfall) • Orientierung in einer neuen Umgebung ohne Hilfe • Unabhängiger Gebrauch neuer Geräte/Einrichtungen (z.B. Aufzug ohne besondere Markierung oder andere Hilfsmittel) • Unterscheidung von Dingen, die dieselbe Form haben (z.B. dieselbe Verpackung mit Kosmetika im Bad) • Finden von Objekten die verlegt wurden
  • 47. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Wie vorgehen als Persönliche Begleitkraft? • Sagen Sie wer Sie sind • Bieten Sie Hilfe an, aber bestehen Sie nicht darauf (packen Sie nicht jemanden einfach am Arm) • Unterstützungstiere sind keine Haustiere – sie arbeiten! • Erklären Sie der Person mit Seheinschränkungen die Umgebung (Form, Größe, Fenster, Türen) und die Gegenstände (Möbel, Menschen) Photo by Stuart Miles, http://www.freedigitalphotos.net/
  • 48. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Unit 5 • Arten von Behinderung – Menschen, die gehörlos oder schwerhörig sind • Was? • Barrieren für Menschen die gehörlos oder schwerhörig sind The photo is owned by PhoenixKM
  • 49. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Verlust des Gehörs, Taubheit, Schwerhörigkeit – Teilweise oder vollkommene Unfähigkeit zu hören – Menschen, die taub gehoren sind könnte es sein, dass sie nicht über eine gut ausgeprägte Sprache verfügen – Sie könnten Probleme haben mit der Satzbildung, Grammatik etc. • Wie kommunizieren sie? – Hörhilfen können genutzt warden, um den Ton lauter zu machen (Eine Hörhilfe ist nur ein Gerät das auh eine Menge Begrenzungen hat) – Zeichensprache kann zur Mutterprache werden – Lippenlesen: stell beim Sprechen sicher, dass die gehörlose Person die sprechende sehen kann
  • 50. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Zeichensprache (ZS) – Die menschliche Sprache ist etwas ganz anderes als ZS. Diese gründet auf Handbewegungen, Gesten und Gesichtsausdrücken – Sollte der Klient ausschließlich mit ZS kommunizieren, kann der die Unterstützung enes ZS- Dolmetschers in Anspruch nehmen The photo is owned by PhoenixKM
  • 52. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Wie handeln als Persönliche Begleitkraft? • Suchen Sie einen ruhigen Platz zum Sprechen (keine Computer, Telefone, Fax, Straßenlärm) • Suchen Sie Blickkontakt bevor Sie eine Konversation beginnen • Sprechen Sie direkt zur Person • Lippenlesen: selten und ermüdend, stellen Sie sicher, dass Ihr Mund und Gesicht sichtbar bleiben • Schreien hilft nicht! Photo by Stuart Miles, http://www.freedigitalphotos.net/
  • 53. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Unit 6 • Arten von Behinderungen – Multiple Behinderungen • Was? • Arten – Multiple (Taub-Blindheit) The photo is owned by PhoenixKM
  • 54. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Eine Person kann verschiedene Behinderungen gleichzeitig aufweisen, zum Beispiel • sensorische Behinderung vebunden mit einer motorischen Behinderung • Einschränkung der Mobilität und Lernbeeinträchtigung (z.B. Zerebrale Lähmung und Down Syndrom) • Taub-Blindheit ist der Zustand mit wenig oder nicht ausreichendem Sehvermögen und wenig oder nicht ausreichenem Hörvermögen The photo is owned by PhoenixKM
  • 55. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Beispiel: Daub-Blindheit Art zu kommunizieren • Nutzung von restlichem Hörvermögen (deutlich sprechen, Hörhilfen) oder Sehvermögen (in großer Schrift ausdrucken) • Berührungszeichen oder Zeichensprache (jemand, der taub aufgewachsen ist und später im Leben das Sehvermögen verloren hat, kennt vermutlich die Zeichensprache) • Übersetzungsdienste The photo is owned by PhoenixKM
  • 56. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Unit 7 • Arten von Behinderungen – Menschen mit Sprechbehinderung • Was? • Barrieren The photo is owned by PhoenixKM
  • 57. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Menschen mit deutlichen Problemen sich auszudrücken, wie zum Beispiel extremes Stottern, Stammeln oder stark durch die Nase Sprechen oder mit verwaschener Aussprache Photo by cooldesign, http://www.freedigitalphotos.net/
  • 58. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Gründe – Verwaschene Aussprache: kann von Verletzung oder einem Schlaganfall herrühren – Keine Kontrolle über die Gesichtsmuskeln: kann aus eine medizinischen Grun herrühren, wie zum Beispiel zerebrale Lähmung The photo is owned by PhoenixKM
  • 60. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Schwierigkeiten mit der Kommunikation in Situationen die schnelle Reaktionen erfordert (z.B. In einem Geschäft Essen bestellen). • Manchmal Unwillen zu jeglicher verbalen Kommunikation – Leidet die Person am Stottern gibt es Situationen die es noch schlimmer machen, zum Beispiel vor einer Gruppe zu sprechen oder am Telefon • Probleme, eigene Gedanken in Sprache auszudrücken können auch von Dysphasie herrühren (eine teilweise oder vollkommene Einschränkung der Fähigkeit zu kommunizieren, die von einer Hirnverletzung herrührt).
  • 61. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Schwierigkeiten, etwas korrekt und zusammenhängend ausdrücken zu können – Hat der Klient eine Artikulationsstörung (wie zum Beispiel die Figur “Mr. Bean”) kann das auch beeinflussen, wie andere verstehen, was er/sie sagt – Dazu gehören auch zum Beispiel das Vertauschen von Buchstaben, das Weglassen von Silben oder das Einfügen von Silben • Sie nehmen längere und kompliziertere Wörter, die schwer auszusprechen sind als kurze und einfache • Es kann auch vorkommen, dass ihnen beim Sprechen unzusammenhängende Fehler unterlaufen
  • 62. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Unit 8 • Arten von Behinderungen – Intellektuelle (lernen) Behinderung • Was? • Barrieren The photo is owned by http://www.nfcacares.org/who_are_family_caregivers
  • 63. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Jeder, der eine Lernbehinderung hat ist verschieden • Es gibt eine große Vielfalt an Möglichkeiten und darum eine große Zahl an Lernbehinderungen The photo is owned by PhoenixKM
  • 64. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Menschen mit Lernbehinderungen können aufweisen: • Geringe intellektuelle Möglichkeiten • Schwierigeiten in der Wahrnehmung, Konzentration, Gedächtnis und beim Nachdenken • Probleme mit der Kommunikation oder Kooperation mit anderen etc. • Es kann ihnen schwer fallen – zu verstehen, was gesagt worden ist – sich mit anderen Menschen auszutauschen – etwas beim Lesen oder Zuschauen verstehen – bestimmte Informationen zu verstehen: Zahlen, geometrische Figuren, Berechnungen und Landkarten – sich an Dinge zu erinnern (Gedächtnisschwäche) – zu sprechen oder zu schreiben – ihre Zeit zu planen und im Griff zu behalten (wissen was zuerst oder was als nächstes zu tun ist)
  • 66. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Probleme beim Verstehen von komplexen Informationen und Ausführungen • Fehlendes Verständnis für abstrakte Darstellungen • Schwierigkeiten komplizierte Texte zu verstehen • Probleme, die alltäglichen Vorgänge zu verstehen, zum Beispiel Geldtransaktionen The photo is owned by http://www.nfcacares.org/who_are_family_caregivers
  • 67. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Unit 9 • Arten von Behinderungen – Alzheimer • Was? • Nebenfolgen The photo is owned by http://www.nfcacares.org/who_are_family_caregivers
  • 68. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP • Alzheimer – Es kann bei Menschen mittleren und höheren Alters auftreten und ist Folge einer allgemeinen Verkümmerung des Gehirns – Es verursacht einen stetigen Verlust von Erinnerung, Sprache, Denken und schränkt auch die täglichen Aktivitäten zunehmend ein – Symptoms: • Gedächtnisverlust • Verwirrt bezüglich der Zeit und des Ortes • Veränderung der Persönlichkeit und der Stimmungen • Probleme zu sprechen und Arbeiten zu Ende zu führen
  • 69. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP 7 Stadien von Alzheimer • Keine Beeinträchtigung • Sehr schwacher Rückgang geistiger Fähigkeiten • Schwacher Rückgang geistiger Fähigkeiten • Gemäßigter Rückgang geistiger Fähigkeiten • Mässig schwerer Rückgang geistiger Fähigkeiten • Schwerer Rückgang geistiger Fähigkeiten • Sehr schwerer Rückgang geistiger Fähigkeiten The photo is owned by PhoenixKM
  • 70. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Nebenfolgen • Übelkeit • Brechreiz • Apptetitverlust • Kopfschmerzen • Verwirrung • Darmträgheit
  • 71. 539913-LLP-1-2013-1-TR-LEONARDO-LMP Quellen: • Caregiver's Handbook: A Complete Guide to Home Health Care, DK Publishing • Caregiver's Manual, The. Williams, Gene B. and Kay, Patie. Citadel Press • Comfort of Home, The: An Illustrated Step-by-Step Guide for Caregivers. Meyer, Maria M. with Derr, Paula. CareTrust Publications • Dying at Home: A Family Guide to Caregiving. Sankar, Andrea. New York: Johns Hopkins University Press • Helping Yourself Help Others: A Book for Caregivers. Carter, Rosalynn. Random House • World Health Organisation (1980), A manual relating to the consequences of disease. Geneva, World Health Organisation