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Keine Angst vor SEPA!

  SEPA - Chancen und Risiken
    im Online-Fundraising
      13. Dezember 2012


               Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Inhalt

•  Einführung
•  Das neue europäische Lastschriftverfahren
•  Online Alternative zu SEPA
•  SEPA und SDD – Was ist zu tun?




                      Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA ist schon da ...

•  SEPA = Single Euro Payments Area
    (einheitlicher Euro Zahlungsraum)
•  Start mit Einführung des Euro (2002)
•  Ziel: keine Unterschiede zwischen
inländischen und grenzüberschreitenden
Zahlungen


                       Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Ab 2014 ist das Vergangenheit ...




               Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA macht es möglich ...
Ein einheitliches Verfahren für den
Geldtransfer ...
... mit besserem Schutz für die
VerbraucherInnen ...
... z.B. für den Lastschrifteinzug von
Online-Spenden, Mitgliedsbeiträgen,
Patenbeiträgen, Dauerspenden ...
... in32 Ländern!

                        Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA und 32 machen mit ...
27 Mitgliedsstaaten
der EU (davon 17
aus der €uro-Zone)
+ Schweiz, Island,
Monaco,
Liechtenstein,
Norwegen




                      Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA ist schon da ...

•  SEPA-Verordnung   (EU-Verordnung 260/2012)

  ist in Kraft seit März 2012
  SEPA Begleitgesetz verabschiedet vom
   Deutschen Bundestag im November 2012
  Stichtag für SEPA-Zahlungsverkehr:
          01. Februar 2014

                         Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA ist schon da ...

•  Juli 2012: bundesweite Änderung der AGBs
    in der deutschen Kreditwirtschaft trat in
    Kraft
•  gültige (!) Einzugsermächtigungen können
    von den Banken in SEPA Lastschriften
    umgewandelt werden



                       Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Was ändert sich - Überblick
•  Gläubiger-ID
•  IBAN (und BIC) statt Kontonummer und BLZ
•  verkürzter Verwendungszweck

Im Lastschrifteinzugsverfahren SDD:
•  Lastschrift-Mandat
•  physikalische Unterschrift
•  technische Übermittlung


                                Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Gläubiger-ID
Gläubiger-ID
•  eindeutige ID des Zahlungsempfängers,
  z.B. der NPO
•  wird von der Bundesbank kostenlos vergeben
•  Formular auf Homepage der Bundesbank


  glaeubiger-id.bundesbank.de



                          Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Gläubiger-ID




Cornelia Blömer Fundraisingberatung
IBAN die Schreckliche

IBAN (und BIC) ersetzen Name,
Kontonummer und BLZ
IBAN   z.B.: DE PP BBBBBBBB KKKKKKKKKK*
(P = Prüfziffer, B = Bankleitzahl, K = Kontonummer; * Bei
einigen Banken ist die letzte Stelle der Kontonummer ebenfalls
eine Prüfziffer!)

BIC   z.B. BBBB DE FFFFF
(B = Bankbezeichnung; DE, FFFFF = Filialbezeichnung)



                               Cornelia Blömer Fundraisingberatung
IBAN die Schreckliche

Nur Banken dürfen eine korrekte IBAN
berechnen!




                     Cornelia Blömer Fundraisingberatung
IBAN die Schreckliche




      Cornelia Blömer Fundraisingberatung
IBAN und BIC

Sonderregelung für           gilt nicht für
Verbraucherinnen             Unternehmen und NGOs




                     Cornelia Blömer Fundraisingberatung
IBAN und BIC

Achtung:
SEPA Lastschriftmandate immer mit IBAN!




                     Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Verwendungszweck

•  Verkürzter Verwendungszweck
•  bisher: 13x27=351 Zeichen beim DTA
•  neu:4x35=140 Zeichen




                     Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Verwendungszweck




   Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Inhalt

•  Einführung
•  Das neue europäische Lastschriftverfahren
•  Online Alternative zu SEPA
•  SEPA und SDD – Was ist zu tun?




                      Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SDD

•  SDD (SEPA Direct Debit)
•  einheitliches europäisches
    Lastschriftverfahren
•  Unternehmen und NGOs müssen bei neuen
    Vertragsabschlüssen nach dem 1. Februar
    2014 SEPA-Mandate verwenden.


                        Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SDD
Was ändert sich - Überblick
1.  SEPA Lastschrift-Mandat
2.  Mandatsreferenznummer
3.  Gültigkeit mit physikalischer Unterschrift
4.  Technische Übermittlung (XML-Format)
5.  Neue Bankeinreichungsfristen
6.  Gültigkeit der Mandate

7.  Pre-Notification
8.  Sperren


                                   Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
1. SEPA Lastschrift-Mandat
•  Spender erteilt der NGO Erlaubnis Geld von
    seinem Konto einzuziehen
und gleichzeitig
•  seiner Bank die Erlaubnis sein Konto zu belasten


•  früher: Nach-Autorisierung durch Nicht-
Widerspruch


                           Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
1. SEPA Lastschrift-Mandat - Bestandteile
•  Gläubiger-ID
•  Mandatsreferenznummer    (kann nachgetragen werden)

•  Name und Anschrift
•  IBAN (und BIC)
•  Datum der Unterschrift
•  Unterschrift


                            Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Einzugsermächtigung alt




        Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat




Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
2. Mandatsreferenznummer
•  organisationsintern eindeutige Kennzeichnung des
    Mandats
•  bis zu 35 Stellen frei zu vergeben
z.B. eindeutige Spender-ID + Zähler oder Datum


>> erfordert Mandatsverwaltung



                            Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
3. Gültigkeit nur mit physikalischer Unterschrift
„weiße“ Mandate sind mündlich oder online erteilte

   Einzugsermächtigungen, z.B.:

•  bei Charity-Sendungen im Fernsehen
•  bei Telefonaktionen
•  im Online-Fundraising




                             Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Lastschrift ohne Unterschrift




             Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
3. Gültigkeit nur mit physikalischer
Unterschrift
•  ist nicht Bestandteil der EU-Verordnung
•  aber: gültige Vorschrift der deutschen
    Kreditwirtschaft (Banken AGBs)
•  Bestandteil des Vertrages mit ihrer Bank
•  „weißes“ Mandat ist gültig, aber genügt nicht den
    Formvorschriften


                            Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
3. Gültigkeit nur mit physikalischer
Unterschrift
•  13 Monate Widerspruchsfrist
•  Bundesamt für Finanzen will
    Rückstellungsvorschrift für Unternehmen für das
    Lastschriftrisiko einführen
•  Gültigkeit auch für NGOs muss dann geprüft
    werden
•  sonstige juristische Risiken unklar


                             Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
3. Gültigkeit nur mit physikalischer
   Unterschrift
Zitat Bundesbank auf www.sepadeutschland.de:
„SEPA-Basislastschriften, bei denen ein gültiges
Mandat vorliegt, können bis zu acht Wochen nach
dem Belastungstag ohne Angabe von Gründen
zurückgegeben werden (fehlt das unterschriebene
Mandat, verlängert sich die Frist auf 13 Monate).“




                          Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
3. Gültigkeit nur mit physikalischer
   Unterschrift
•  E-SEPA kommt
•  wann und wie ist noch unklar




                           Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
4. Änderung technische Übermittlung
•  geregelt in den EU-Rulebooks
•  Lastschriften nur noch elektronisch

•  DTAUS wird ersetzt durch sog. pain-Formate (XML,
     ISO20022)

•  Mandatstypen (CORE, B2B, evtl. COR1)

•  Mandatsarten (Erst-, Folgelastschrift)

•  Return Codes



                                  Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat




Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
5. Neue Bankeinreichungsfristen
•  Berücksichtigung europäischer Banktage
•  Erstlastschrift CORE (TARGET-5) +1 TARGET
•  Folgelastschrift CORE (TARGET-2) +1 TARGET
•  Cor1(D-1), Eil-Lastschrift kommt vielleicht
•  B2B(D-1) – nicht für NGO/Spender relevant




                            Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
6. Gültigkeit der Mandate
•  36-Monatsfrist (Verfallsdatum Mandat, wenn kein
    Einzug erfolgt ist)
•  8-Wochenrückgabefrist (nur Core, unbegründet)
•  13-Monatsrückgabefrist (bei ungültigem Mandat)




                          Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
6. Gültigkeit der Mandate
Mandats-Änderungen
•  Änderungen führen grundsätzlich nicht dazu, dass
    ein neues Mandat erstellt werden muss
•  aber: Nachweispflicht beachten!
•  und: Inkasso-Vorschriften Ihres Vertrages mit
    Ihrer Bank
>> Versionsänderungen (Mandateverwaltung)

                           Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
7. Pre-Notification
•  Erstlastschrift muss dem Zahlungspflichtigen 14
    Tage vorher angekündigt werden
•  kann anders vereinbart werden z.B. durch AGBs
•  Pre-Notifications können einen Zeitplan für
    mehrere Einzüge enthalten
•  keine Schriftformerfordernis (email)




                            Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
7. Pre-Notification
•  muss an den Konto-Inhaber gerichtet sein
•  muss Angaben über den Betrag, die Fälligkeiten,
    den Spender-Namen und die eindeutige
    Mandats-Referenznummer enthalten
•  Die Pre-Notification kann Teil eines anderen
    Dokuments sein (Begrüßungsbrief)




                            Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
8. Sperren
•  Spender können zukünftig direkt bei ihrer Bank
    Sperren vornehmen, beispielsweise:
•  können sie ihr Konto gegen alle Lastschriften
•  oder gegen Lastschriften eines bestimmten
    Empfängers oder
•  ab einer bestimmten Höhe des Betrages sperren
>> führt zur Rückbuchung


                           Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat
Migration von alten Einzugsermächtigungen
•  Vorraussetzung: schriftliche Einzugsermächtigung
•  Pre-Notification erforderlich unter Angabe von
    Gläubiger-ID und Mandatsreferenz in Textform
•  Erste SEPA-Lastschrift wird Erst-Lastschrift
•  Datum der Pre-Notification wird Datum der
    Unterschrift




                            Cornelia Blömer Fundraisingberatung
SEPA-Mandat




Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Inhalt

•  Einführung
•  Das neue europäische Lastschriftverfahren
•  Online Alternative zu SEPA
•  SEPA und SDD – Was ist zu tun?




                      Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Online-Spenden bisher




Plu|ra|log              44
Warum NPOs Lastschrift
nutzen
             •  „Wie auf Papier!
             •  Keine Schnittstellen, kaum Technik
             •  Keine Extra-Verträge
             •  Sehr geringe Kosten
             •  Sehr viele Spenderdaten
             •  Dauerspendengeeignet!

Plu|ra|log                                           45
Was wird genutzt




Plu|ra|log         46
Aber wie bekomm ich die
Unterschrift ins Internet




                                 Picture: flickr Scott McLeod
Plu|ra|log                  47
SEPA Online Lastschrift




Plu|ra|log                48
Das Internet ausdrucken...




Plu|ra|log                   49
Vorteile
             •  Funktioniert mit jedem Girokonto
             •  Geringe Transferkosten, gerade bei
               Folgeabbuchungen
             •  Keine zusätzlichen Verträge mit
               Finanzdienstleistern nötig




Plu|ra|log                                           50
Nachteile
             •  Hoher Aufwand für Erstabbuchung
             •  Hohe Abbruchwahrscheinlichkeit
             •  Die Abbuchung muss vorher beim Spender
               angekündigt werden




Plu|ra|log                                               51
Was nutzt die „Wirtschaft




Plu|ra|log                  52
Alternative 1:
Überweisung




Plu|ra|log       53
Vorteile
             •  Keine Übertragung von Kontodaten online
               (Vertrauen)
             •  Kostenfreie Spenden und Daueraufträge
             •  Von jedem Girokonto aus jedem Land
               möglich




Plu|ra|log                                                54
Nachteile
             •  Spenden nicht in einem Schritt möglich
             •  Schwierige Verknüpfung von Zahlung mit
               Spenderdaten
             •  Hohe Unsicherheit für die NGO, bis die
               Spende auf dem Konto ist




Plu|ra|log                                               55
Alternative 2:
Kreditkarte




Plu|ra|log       56
Verbreitung
             •  34% der Deutschen haben eine eigene Karte
               •    Aber ein Großteil der „Online-Bezahler .

             •  Kosten für:
               •    Payment Service Provider und Kreditkartenaktzeptanz
               •    Monatliche Grundgebühr
               •    Transaktionskosten pro Transfer
               •    Disagio: Prozentualer Anteil an der Spende




Plu|ra|log                                                                57
Vorteile
             •  Vergleichsweise hohe Verbreitung
             •  Möglichkeit von Daueraufträgen
             •  Ausgelagerte Abwicklung der Zahlungen




Plu|ra|log                                              58
Nachteile
             •  Vergleichsweise hohe Kosten
             •  Geringe Akzeptanz in Deutschland
             •  Verzögerte Abbuchung auf dem Konto
               des Spenders




Plu|ra|log                                           59
Alternative 3:
Direkte Überweisung




Plu|ra|log            60
Vorteile
             •  Der Spender braucht keinen eigenen
               Account
             •  Die Buchung findet direkt statt
             •  Teilweise gute NPO-Konditionen



Plu|ra|log                                           61
Nachteile
             •  Die Verbreitung der Systeme ist noch gering
             •  Keine Möglichkeit für Dauerspenden
             •  Es fallen Gebühren bei der Organisation an




Plu|ra|log                                                    62
Alternative 4:
Paypal, clickandbuy und Co




Plu|ra|log                   63
Vorteile
             •  Einfache Handhabung nur mit Nutzername
               und Passwort
             •  Direkte Buchung
             •  Funktioniert wie ein Bankkonto online
               funktionieren sollte




Plu|ra|log                                               64
Nachteile
             •  Mehrere Anbieter sollten einbezogen werden
             •  Dauerspenden nur bedingt möglich
             •  Teils hohe prozentuale Gebühren




Plu|ra|log                                               65
Alternative 5:
Abrechnung über s Telefon




Plu|ra|log                  66
Vorteile
             •  Hohe theoretische Verbreitung
             •  Kleine Spenden einfach möglich
             •  An fast jedem Ort on- und offline möglich




Plu|ra|log                                                  67
Nachteile
             •  Unüblich bei größeren Spenden
             •  Keine Dauerspenden möglich
             •  „Offline-Krücke




Plu|ra|log                                      68
Wo geht es jetzt lang?




Plu|ra|log
Was ist also zu tun?
             •  SEPA hat Auswirkungen auf das Fundraising
               •  In der Spenderkommunikation,
               •  In der Verwaltung und Buchhaltung,
               •  In der Organisation von Arbeitsabläufen,
               •  In der Fundraising-/Banking-Software,
               •  In der Fundraising-Strategie
             •  auf alle Fundraising-Bereiche!
Plu|ra|log
Was ist zu tun?
I. Vorbereitung (bis Ende 2012)
1.  Verantwortlichkeiten festlegen
2.  Analysen durchführen
3.  Strategische Entscheidungen treffen
4.  Vorraussetzungen schaffen




                           Cornelia Blömer Fundraisingberatung
I. Vorbereitung           Was ist zu tun?
1. Verantwortlichkeiten festlegen
•  Projektmanagement – Wer ist verantwortlich?
•  Projekt AG – Wer muss da rein?
•  Beteiligung – Wer muss wann einbezogen werden?




                          Cornelia Blömer Fundraisingberatung
I. Vorbereitung        Was ist zu tun?
2. Analysen durchführen
•  Zahlungsströme
•  Software
•  Daten
•  Mandateverwaltung
•  Publikationen
•  Formulare


                       Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Online Analyse
             •  Einzel oder Mehrfachspenden?
             •  Spender nur aus Deutschland?
             •  Altersgruppen und “Shoppingerfahrung”
             •  Höhe der Spendenbeträge



Plu|ra|log                                              74
I. Vorbereitung            Was ist zu tun?
3. Strategische Entscheidungen treffen
•  Fundraising-Portfolio
•  Migration alter Einzugsermächtigungen
•  Umgang mit Risiken




                           Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Strategische
Entscheidungen
             •  Weiterführung LSE bei Einzelspenden
               •     Umstellung hat Zeit bis 2014

             •  Durchführung LSE bei Mehrfachspenden
               •     Umgang mit bestehenden weißen Lastschriften
                    •    Hiervon hängt der Zeitpunkt der Umstellung ab
               •     Aufwand lohnt sich bei hoher Spendertreue
               •     Zuschicken von SEPA Einwilligungen
               •     Umgang mit fehlenden Rückläufern




Plu|ra|log                                                               76
I. Vorbereitung                Was ist zu tun?
4. Voraussetzungen schaffen
•  Gläubiger-ID beantragen
•  Inkasso-Vereinbarung mit der Bank schließen
•  Ressourcen bereit stellen
•  Zeitplan erstellen




                               Cornelia Blömer Fundraisingberatung
II. Jetzt geht’s los       Was ist zu tun?
II. Jetzt geht’s los! (ab Anfang 2013)
1.  Technische Vorrausetzungen
2.  Workflows anpassen
3.  Publikationen und Formulare überarbeiten
4.  Kommunikationsplanung für 2013/2014
5.  Mitarbeiter und Dienstleister schulen
6.  Krisen-Management vorbereiten


                           Cornelia Blömer Fundraisingberatung
II. Jetzt geht’s los!        Was ist zu tun?
1. Technische Vorrausetzungen
•  Mandateverwaltung entwickeln (lassen) oder
    kaufen
•  Software-Dienstleister briefen, antreiben,
    überwachen ...
•  Neue Software-Produkte testen




                            Cornelia Blömer Fundraisingberatung
II. Jetzt geht’s los!      Was ist zu tun?
2. Workflows anpassen
•  Buchhaltung (Fristen)
•  Spenderkommunikation off- und online (Pre-
    Notification)




                           Cornelia Blömer Fundraisingberatung
II. Jetzt geht’s los!       Was ist zu tun?
3. Publikationen überarbeiten
•  Geschäftspapier (IBAN)
•  Zeitschriften, Broschüren, etc
•  Response-Elemente (Mandat)
•  Website




                            Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Online-Formulare anpassen
             •  Dienstleister oder selber machen
             •  Weitere Zahlungsmittel hinzufügen
               •    Akzeptanzverträge

             •  Formulare zum ausdrucken anbieten?



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II. Jetzt geht’s los!       Was ist zu tun?
4. Kommunikations-Konzept für 2013/2014
•  ggf. Nachmandatierung ungültiger EZE
•  Pre-Notification für erste SEPA-Lastschrift und
    Folgelastschriften




                            Cornelia Blömer Fundraisingberatung
II. Jetzt geht’s los!       Was ist zu tun?
5. Schulungen
•  neue Software-Produkte
•  neue Workflows
•  FAQs für Spenderbetreuung




                            Cornelia Blömer Fundraisingberatung
II. Jetzt geht’s los!        Was ist zu tun?
6. Krisen-Management vorbereiten
•  Worst Case Szenario
•  Verantwortlichkeiten festlegen
•  Was ist im Falle des Falles (Lastschriften gehen
    nicht durch) zu tun?
•  Liste der wichtigen Ansprechpartner (Bank,
     Software-Dienstleister, etc.) bereit stellen




                             Cornelia Blömer Fundraisingberatung
Danke!
                  Jona Hölderle                      Cornelia Blömer
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             •     jona@pluralog.de                  •    kontakt@fundraising-bloemer.de



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                                                     Fundraisingberatung
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     Jona Hölderle            Cornelia Blömer
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                                   Fundraisingberatung
Alle hier enthaltenen und von uns nach bestem Wissen
vermittelten Informationen zum Thema SEPA beruhen auf
persönlichen, umfangreichen Recherchen. Bitte beachten Sie,
dass SEPA ein großes europaweites Projekt ist, bei dem es
immer wieder zu Änderungen, Weiterentwicklungen und sogar
zu unterschiedlichen Interpretationen der EU-Verordnung
kommt. Wir können daher weder eine Gewähr für die
Vollständigkeit noch für eine 100%-ige Korrektheit der selbst
erarbeiten Dokumente geben. In Zweifelsfällen wenden Sie
sich mit Ihren Fragen direkt an Ihren Rechtsbeistand oder ihre
Bank bzw. an die Deutsche Kreditwirtschaft:

http://www.die-deutsche-kreditwirtschaft.de/dk/
zahlungsverkehr/sepa/ziele-der-sepa.html


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121213 fundraisingtreff sepa online fundraising

  • 1. Keine Angst vor SEPA! SEPA - Chancen und Risiken im Online-Fundraising 13. Dezember 2012 Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 2. Inhalt •  Einführung •  Das neue europäische Lastschriftverfahren •  Online Alternative zu SEPA •  SEPA und SDD – Was ist zu tun? Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 3. SEPA ist schon da ... •  SEPA = Single Euro Payments Area (einheitlicher Euro Zahlungsraum) •  Start mit Einführung des Euro (2002) •  Ziel: keine Unterschiede zwischen inländischen und grenzüberschreitenden Zahlungen Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 4. Ab 2014 ist das Vergangenheit ... Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 5. SEPA macht es möglich ... Ein einheitliches Verfahren für den Geldtransfer ... ... mit besserem Schutz für die VerbraucherInnen ... ... z.B. für den Lastschrifteinzug von Online-Spenden, Mitgliedsbeiträgen, Patenbeiträgen, Dauerspenden ... ... in32 Ländern! Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 6. SEPA und 32 machen mit ... 27 Mitgliedsstaaten der EU (davon 17 aus der €uro-Zone) + Schweiz, Island, Monaco, Liechtenstein, Norwegen Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 7. SEPA ist schon da ... •  SEPA-Verordnung (EU-Verordnung 260/2012)   ist in Kraft seit März 2012   SEPA Begleitgesetz verabschiedet vom Deutschen Bundestag im November 2012   Stichtag für SEPA-Zahlungsverkehr: 01. Februar 2014 Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 8. SEPA ist schon da ... •  Juli 2012: bundesweite Änderung der AGBs in der deutschen Kreditwirtschaft trat in Kraft •  gültige (!) Einzugsermächtigungen können von den Banken in SEPA Lastschriften umgewandelt werden Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 9. Was ändert sich - Überblick •  Gläubiger-ID •  IBAN (und BIC) statt Kontonummer und BLZ •  verkürzter Verwendungszweck Im Lastschrifteinzugsverfahren SDD: •  Lastschrift-Mandat •  physikalische Unterschrift •  technische Übermittlung Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 10. Gläubiger-ID Gläubiger-ID •  eindeutige ID des Zahlungsempfängers, z.B. der NPO •  wird von der Bundesbank kostenlos vergeben •  Formular auf Homepage der Bundesbank glaeubiger-id.bundesbank.de Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 12. IBAN die Schreckliche IBAN (und BIC) ersetzen Name, Kontonummer und BLZ IBAN z.B.: DE PP BBBBBBBB KKKKKKKKKK* (P = Prüfziffer, B = Bankleitzahl, K = Kontonummer; * Bei einigen Banken ist die letzte Stelle der Kontonummer ebenfalls eine Prüfziffer!) BIC z.B. BBBB DE FFFFF (B = Bankbezeichnung; DE, FFFFF = Filialbezeichnung) Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 13. IBAN die Schreckliche Nur Banken dürfen eine korrekte IBAN berechnen! Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 14. IBAN die Schreckliche Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 15. IBAN und BIC Sonderregelung für gilt nicht für Verbraucherinnen Unternehmen und NGOs Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 16. IBAN und BIC Achtung: SEPA Lastschriftmandate immer mit IBAN! Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 17. Verwendungszweck •  Verkürzter Verwendungszweck •  bisher: 13x27=351 Zeichen beim DTA •  neu:4x35=140 Zeichen Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 18. Verwendungszweck Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 19. Inhalt •  Einführung •  Das neue europäische Lastschriftverfahren •  Online Alternative zu SEPA •  SEPA und SDD – Was ist zu tun? Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 20. SDD •  SDD (SEPA Direct Debit) •  einheitliches europäisches Lastschriftverfahren •  Unternehmen und NGOs müssen bei neuen Vertragsabschlüssen nach dem 1. Februar 2014 SEPA-Mandate verwenden. Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 21. SDD Was ändert sich - Überblick 1.  SEPA Lastschrift-Mandat 2.  Mandatsreferenznummer 3.  Gültigkeit mit physikalischer Unterschrift 4.  Technische Übermittlung (XML-Format) 5.  Neue Bankeinreichungsfristen 6.  Gültigkeit der Mandate 7.  Pre-Notification 8.  Sperren Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 22. SEPA-Mandat 1. SEPA Lastschrift-Mandat •  Spender erteilt der NGO Erlaubnis Geld von seinem Konto einzuziehen und gleichzeitig •  seiner Bank die Erlaubnis sein Konto zu belasten •  früher: Nach-Autorisierung durch Nicht- Widerspruch Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 23. SEPA-Mandat 1. SEPA Lastschrift-Mandat - Bestandteile •  Gläubiger-ID •  Mandatsreferenznummer (kann nachgetragen werden) •  Name und Anschrift •  IBAN (und BIC) •  Datum der Unterschrift •  Unterschrift Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 24. Einzugsermächtigung alt Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 26. SEPA-Mandat 2. Mandatsreferenznummer •  organisationsintern eindeutige Kennzeichnung des Mandats •  bis zu 35 Stellen frei zu vergeben z.B. eindeutige Spender-ID + Zähler oder Datum >> erfordert Mandatsverwaltung Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 27. SEPA-Mandat 3. Gültigkeit nur mit physikalischer Unterschrift „weiße“ Mandate sind mündlich oder online erteilte Einzugsermächtigungen, z.B.: •  bei Charity-Sendungen im Fernsehen •  bei Telefonaktionen •  im Online-Fundraising Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 28. Lastschrift ohne Unterschrift Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 29. SEPA-Mandat 3. Gültigkeit nur mit physikalischer Unterschrift •  ist nicht Bestandteil der EU-Verordnung •  aber: gültige Vorschrift der deutschen Kreditwirtschaft (Banken AGBs) •  Bestandteil des Vertrages mit ihrer Bank •  „weißes“ Mandat ist gültig, aber genügt nicht den Formvorschriften Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 30. SEPA-Mandat 3. Gültigkeit nur mit physikalischer Unterschrift •  13 Monate Widerspruchsfrist •  Bundesamt für Finanzen will Rückstellungsvorschrift für Unternehmen für das Lastschriftrisiko einführen •  Gültigkeit auch für NGOs muss dann geprüft werden •  sonstige juristische Risiken unklar Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 31. SEPA-Mandat 3. Gültigkeit nur mit physikalischer Unterschrift Zitat Bundesbank auf www.sepadeutschland.de: „SEPA-Basislastschriften, bei denen ein gültiges Mandat vorliegt, können bis zu acht Wochen nach dem Belastungstag ohne Angabe von Gründen zurückgegeben werden (fehlt das unterschriebene Mandat, verlängert sich die Frist auf 13 Monate).“ Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 32. SEPA-Mandat 3. Gültigkeit nur mit physikalischer Unterschrift •  E-SEPA kommt •  wann und wie ist noch unklar Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 33. SEPA-Mandat 4. Änderung technische Übermittlung •  geregelt in den EU-Rulebooks •  Lastschriften nur noch elektronisch •  DTAUS wird ersetzt durch sog. pain-Formate (XML, ISO20022) •  Mandatstypen (CORE, B2B, evtl. COR1) •  Mandatsarten (Erst-, Folgelastschrift) •  Return Codes Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 35. SEPA-Mandat 5. Neue Bankeinreichungsfristen •  Berücksichtigung europäischer Banktage •  Erstlastschrift CORE (TARGET-5) +1 TARGET •  Folgelastschrift CORE (TARGET-2) +1 TARGET •  Cor1(D-1), Eil-Lastschrift kommt vielleicht •  B2B(D-1) – nicht für NGO/Spender relevant Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 36. SEPA-Mandat 6. Gültigkeit der Mandate •  36-Monatsfrist (Verfallsdatum Mandat, wenn kein Einzug erfolgt ist) •  8-Wochenrückgabefrist (nur Core, unbegründet) •  13-Monatsrückgabefrist (bei ungültigem Mandat) Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 37. SEPA-Mandat 6. Gültigkeit der Mandate Mandats-Änderungen •  Änderungen führen grundsätzlich nicht dazu, dass ein neues Mandat erstellt werden muss •  aber: Nachweispflicht beachten! •  und: Inkasso-Vorschriften Ihres Vertrages mit Ihrer Bank >> Versionsänderungen (Mandateverwaltung) Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 38. SEPA-Mandat 7. Pre-Notification •  Erstlastschrift muss dem Zahlungspflichtigen 14 Tage vorher angekündigt werden •  kann anders vereinbart werden z.B. durch AGBs •  Pre-Notifications können einen Zeitplan für mehrere Einzüge enthalten •  keine Schriftformerfordernis (email) Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 39. SEPA-Mandat 7. Pre-Notification •  muss an den Konto-Inhaber gerichtet sein •  muss Angaben über den Betrag, die Fälligkeiten, den Spender-Namen und die eindeutige Mandats-Referenznummer enthalten •  Die Pre-Notification kann Teil eines anderen Dokuments sein (Begrüßungsbrief) Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 40. SEPA-Mandat 8. Sperren •  Spender können zukünftig direkt bei ihrer Bank Sperren vornehmen, beispielsweise: •  können sie ihr Konto gegen alle Lastschriften •  oder gegen Lastschriften eines bestimmten Empfängers oder •  ab einer bestimmten Höhe des Betrages sperren >> führt zur Rückbuchung Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 41. SEPA-Mandat Migration von alten Einzugsermächtigungen •  Vorraussetzung: schriftliche Einzugsermächtigung •  Pre-Notification erforderlich unter Angabe von Gläubiger-ID und Mandatsreferenz in Textform •  Erste SEPA-Lastschrift wird Erst-Lastschrift •  Datum der Pre-Notification wird Datum der Unterschrift Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 43. Inhalt •  Einführung •  Das neue europäische Lastschriftverfahren •  Online Alternative zu SEPA •  SEPA und SDD – Was ist zu tun? Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 45. Warum NPOs Lastschrift nutzen •  „Wie auf Papier! •  Keine Schnittstellen, kaum Technik •  Keine Extra-Verträge •  Sehr geringe Kosten •  Sehr viele Spenderdaten •  Dauerspendengeeignet! Plu|ra|log 45
  • 47. Aber wie bekomm ich die Unterschrift ins Internet Picture: flickr Scott McLeod Plu|ra|log 47
  • 50. Vorteile •  Funktioniert mit jedem Girokonto •  Geringe Transferkosten, gerade bei Folgeabbuchungen •  Keine zusätzlichen Verträge mit Finanzdienstleistern nötig Plu|ra|log 50
  • 51. Nachteile •  Hoher Aufwand für Erstabbuchung •  Hohe Abbruchwahrscheinlichkeit •  Die Abbuchung muss vorher beim Spender angekündigt werden Plu|ra|log 51
  • 52. Was nutzt die „Wirtschaft Plu|ra|log 52
  • 54. Vorteile •  Keine Übertragung von Kontodaten online (Vertrauen) •  Kostenfreie Spenden und Daueraufträge •  Von jedem Girokonto aus jedem Land möglich Plu|ra|log 54
  • 55. Nachteile •  Spenden nicht in einem Schritt möglich •  Schwierige Verknüpfung von Zahlung mit Spenderdaten •  Hohe Unsicherheit für die NGO, bis die Spende auf dem Konto ist Plu|ra|log 55
  • 57. Verbreitung •  34% der Deutschen haben eine eigene Karte •  Aber ein Großteil der „Online-Bezahler . •  Kosten für: •  Payment Service Provider und Kreditkartenaktzeptanz •  Monatliche Grundgebühr •  Transaktionskosten pro Transfer •  Disagio: Prozentualer Anteil an der Spende Plu|ra|log 57
  • 58. Vorteile •  Vergleichsweise hohe Verbreitung •  Möglichkeit von Daueraufträgen •  Ausgelagerte Abwicklung der Zahlungen Plu|ra|log 58
  • 59. Nachteile •  Vergleichsweise hohe Kosten •  Geringe Akzeptanz in Deutschland •  Verzögerte Abbuchung auf dem Konto des Spenders Plu|ra|log 59
  • 61. Vorteile •  Der Spender braucht keinen eigenen Account •  Die Buchung findet direkt statt •  Teilweise gute NPO-Konditionen Plu|ra|log 61
  • 62. Nachteile •  Die Verbreitung der Systeme ist noch gering •  Keine Möglichkeit für Dauerspenden •  Es fallen Gebühren bei der Organisation an Plu|ra|log 62
  • 63. Alternative 4: Paypal, clickandbuy und Co Plu|ra|log 63
  • 64. Vorteile •  Einfache Handhabung nur mit Nutzername und Passwort •  Direkte Buchung •  Funktioniert wie ein Bankkonto online funktionieren sollte Plu|ra|log 64
  • 65. Nachteile •  Mehrere Anbieter sollten einbezogen werden •  Dauerspenden nur bedingt möglich •  Teils hohe prozentuale Gebühren Plu|ra|log 65
  • 66. Alternative 5: Abrechnung über s Telefon Plu|ra|log 66
  • 67. Vorteile •  Hohe theoretische Verbreitung •  Kleine Spenden einfach möglich •  An fast jedem Ort on- und offline möglich Plu|ra|log 67
  • 68. Nachteile •  Unüblich bei größeren Spenden •  Keine Dauerspenden möglich •  „Offline-Krücke Plu|ra|log 68
  • 69. Wo geht es jetzt lang? Plu|ra|log
  • 70. Was ist also zu tun? •  SEPA hat Auswirkungen auf das Fundraising •  In der Spenderkommunikation, •  In der Verwaltung und Buchhaltung, •  In der Organisation von Arbeitsabläufen, •  In der Fundraising-/Banking-Software, •  In der Fundraising-Strategie •  auf alle Fundraising-Bereiche! Plu|ra|log
  • 71. Was ist zu tun? I. Vorbereitung (bis Ende 2012) 1.  Verantwortlichkeiten festlegen 2.  Analysen durchführen 3.  Strategische Entscheidungen treffen 4.  Vorraussetzungen schaffen Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 72. I. Vorbereitung Was ist zu tun? 1. Verantwortlichkeiten festlegen •  Projektmanagement – Wer ist verantwortlich? •  Projekt AG – Wer muss da rein? •  Beteiligung – Wer muss wann einbezogen werden? Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 73. I. Vorbereitung Was ist zu tun? 2. Analysen durchführen •  Zahlungsströme •  Software •  Daten •  Mandateverwaltung •  Publikationen •  Formulare Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 74. Online Analyse •  Einzel oder Mehrfachspenden? •  Spender nur aus Deutschland? •  Altersgruppen und “Shoppingerfahrung” •  Höhe der Spendenbeträge Plu|ra|log 74
  • 75. I. Vorbereitung Was ist zu tun? 3. Strategische Entscheidungen treffen •  Fundraising-Portfolio •  Migration alter Einzugsermächtigungen •  Umgang mit Risiken Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 76. Strategische Entscheidungen •  Weiterführung LSE bei Einzelspenden •  Umstellung hat Zeit bis 2014 •  Durchführung LSE bei Mehrfachspenden •  Umgang mit bestehenden weißen Lastschriften •  Hiervon hängt der Zeitpunkt der Umstellung ab •  Aufwand lohnt sich bei hoher Spendertreue •  Zuschicken von SEPA Einwilligungen •  Umgang mit fehlenden Rückläufern Plu|ra|log 76
  • 77. I. Vorbereitung Was ist zu tun? 4. Voraussetzungen schaffen •  Gläubiger-ID beantragen •  Inkasso-Vereinbarung mit der Bank schließen •  Ressourcen bereit stellen •  Zeitplan erstellen Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 78. II. Jetzt geht’s los Was ist zu tun? II. Jetzt geht’s los! (ab Anfang 2013) 1.  Technische Vorrausetzungen 2.  Workflows anpassen 3.  Publikationen und Formulare überarbeiten 4.  Kommunikationsplanung für 2013/2014 5.  Mitarbeiter und Dienstleister schulen 6.  Krisen-Management vorbereiten Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 79. II. Jetzt geht’s los! Was ist zu tun? 1. Technische Vorrausetzungen •  Mandateverwaltung entwickeln (lassen) oder kaufen •  Software-Dienstleister briefen, antreiben, überwachen ... •  Neue Software-Produkte testen Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 80. II. Jetzt geht’s los! Was ist zu tun? 2. Workflows anpassen •  Buchhaltung (Fristen) •  Spenderkommunikation off- und online (Pre- Notification) Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 81. II. Jetzt geht’s los! Was ist zu tun? 3. Publikationen überarbeiten •  Geschäftspapier (IBAN) •  Zeitschriften, Broschüren, etc •  Response-Elemente (Mandat) •  Website Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 82. Online-Formulare anpassen •  Dienstleister oder selber machen •  Weitere Zahlungsmittel hinzufügen •  Akzeptanzverträge •  Formulare zum ausdrucken anbieten? Plu|ra|log 82
  • 83. II. Jetzt geht’s los! Was ist zu tun? 4. Kommunikations-Konzept für 2013/2014 •  ggf. Nachmandatierung ungültiger EZE •  Pre-Notification für erste SEPA-Lastschrift und Folgelastschriften Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 84. II. Jetzt geht’s los! Was ist zu tun? 5. Schulungen •  neue Software-Produkte •  neue Workflows •  FAQs für Spenderbetreuung Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 85. II. Jetzt geht’s los! Was ist zu tun? 6. Krisen-Management vorbereiten •  Worst Case Szenario •  Verantwortlichkeiten festlegen •  Was ist im Falle des Falles (Lastschriften gehen nicht durch) zu tun? •  Liste der wichtigen Ansprechpartner (Bank, Software-Dienstleister, etc.) bereit stellen Cornelia Blömer Fundraisingberatung
  • 86. Danke! Jona Hölderle Cornelia Blömer •  www.pluralog.de •  www.fundraising-bloemer.de •  jona@pluralog.de •  kontakt@fundraising-bloemer.de •  twitter.com/pluralog •  twitter.com/tweet_fb •  slideshare.com/pluralog •  slideshare.com/connyblomer1 •  xing.com/profile/Jona_Hoelderle •  xing.com/profile/Cornelia_Bloemer2 Plu|ra|log Cornelia Blömer 86 Fundraisingberatung
  • 87. Gerne weitersagen: Dieses Seminar als Webinar! Mehr Infos: bit.ly/sepa_webinare Jona Hölderle Cornelia Blömer •  jona@pluralog.de •  kontakt@fundraising-bloemer.de Plu|ra|log Cornelia Blömer 87 Fundraisingberatung
  • 88. Alle hier enthaltenen und von uns nach bestem Wissen vermittelten Informationen zum Thema SEPA beruhen auf persönlichen, umfangreichen Recherchen. Bitte beachten Sie, dass SEPA ein großes europaweites Projekt ist, bei dem es immer wieder zu Änderungen, Weiterentwicklungen und sogar zu unterschiedlichen Interpretationen der EU-Verordnung kommt. Wir können daher weder eine Gewähr für die Vollständigkeit noch für eine 100%-ige Korrektheit der selbst erarbeiten Dokumente geben. In Zweifelsfällen wenden Sie sich mit Ihren Fragen direkt an Ihren Rechtsbeistand oder ihre Bank bzw. an die Deutsche Kreditwirtschaft: http://www.die-deutsche-kreditwirtschaft.de/dk/ zahlungsverkehr/sepa/ziele-der-sepa.html Cornelia Blömer Fundraisingberatung