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WO WIRD WAS GEGOOGELT?




                                                                                                                                                                           DEUTSCHLANDKARTE 32/07
                                                                                                       Wofür interessieren sich die        Nirgendwo wird „Arbeit“
                                                                                                       Deutschen im Internet? Und               öfter gesucht als in
                                                                                                       wie ist ihr Interesse regional    Rostock. Auch „Reichtum“
                                                                                                       verteilt? Wir gaben 64                 und „Fortschritt“ sind
                                                                                                       Begriffe vor – die Karte                   ostdeutsch. Nach
                                                                                                       verzeichnet, wo mit Hilfe von          „Karriere“, „Gier“ und
                                                                                                       Google am häufigsten             „Geld“ suchen eher Westler
                                                                                                       wonach gesucht wird. Die
                                                                                                       Suchmaschine erkennt an
                                                                                                       der IP-Adresse des
                                                                                                       Computers, woher die
                                                                                                       Anfragen kommen




                                                                                                                                                   Oft werden in einzelnen
                                                                                                                                               Städten verwandte Begriffe
                                                                                                                                                 gesucht: in Dresden nach
                                                                                                                                                „Flirt“ und „Spannung“. In
                                                                                                                                                  Augsburg nach „Seiten-
                                                                                                                                                      sprung“ und „Leiden-
Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein/caepsele Quelle: Google Trends (Stand: Juli 2007)




                                                                                                                                                 schaft“. In Bielefeld nach
                                                                                                                                               „Glück“ und „Lachen“. Und
                                                                                                                                                       auch „Hoffnung“ und
                                                                                                                                                        „Angst“ liegen nahe
                                                                                                                                                  beieinander – in Gießen




                                                                                                                                              32/07 ZEITmagazin Leben 7




07 Karte_Google 32.indd 7                                                                                                                                      27.07.2007 9:33:46 Uhr
WO HEISST MAN SCHMID | SCHMIDT | SCHMITT | SCHMITZ?




                                                                                                                                                                                                                          DEUTSCHLANDKARTE 30/07
                                                                                                                                                             Im Norden hat man sich seltener nach dem
                                                                                                                                                           Beruf benannt und öfter nach dem Vornamen
                                                                                                                                                                des Vaters. Nur der Name SCHMIDT ist
                                                                                                                                                            noch recht häufig. Die Schmidts haben sich
                                                                                                             Je größer die Namen auf dieser                  am weitesten verteilt. Das liegt daran, dass
                                                                                                             Karte, desto häufiger kommen                   das Gebiet, in dem man einst den Schmied
                                                                                                             sie in der jeweiligen Gegend vor.                      „Schmidt“ schrieb, am größten war
                                                                                                             Alle, die diese Namen tragen,
                                                                                                             haben etwas gemein: einen
                                                                                                             Schmied in der Familienge-
                                                                                                             schichte. Im späten Mittelalter
                                                                                                             kamen die Nachnamen auf –
                                                                                                             damals schrieb sich der
                                                                                                            „Schmied“ unterschiedlich



                                                                                                            Die SCHMITZ wohnen
                                                                                                            fast alle in einer Ecke.
                                                                                                            Sie haben sich kaum
                                                                                                            verteilt. Schmitz war
                                                                                                            der Genitiv von Schmied
                                                                                                            – gemeint waren die
                                                                                                            Töchter und Söhne des
                                                                                                            Schmieds




                                                                                                                    Schmitz
                                                                                                                     Schmitz
Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein/caepsele Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz




                                                                                                                                                                           Im Süden ist der SCHMID zu
                                                                                                                                                                                Hause. Dort sprach man
                                                                                                                                                                        den Schmied mit langem Vokal,
                                                                                                                                                                             darum schrieb man ihn mit
                                                                                                                                                                        einfachem „d“. Es gibt übrigens
                                                                                                                                                                             auch den Namen Schmied,
                                                                                                                                                                            er ist allerdings sehr selten




                                                                                                            Dort, wo sich heute
                                                                                                            noch die Schmidts
                                                                                                            und SCHMITTS
                                                                                                            ballen, sprach man                                                    SCHMIDT 194 884 *
                                                                                                            den Schmied einst                                                     SCHMITZ 44 012
                                                                                                            mit kurzem Vokal –                                                    SCHMITT 41 739
                                                                                                            deshalb schrieb man                                                   SCHMID   37 039
                                                                                                            ihn mit „tt“ oder „dt“                                                Gesamtzahl aller Einträge
                                                                                                                                                                                  im Telefonbuch
                                                                                                                                                                                 *Mehr Schmidt auf Seite 62




                                                                                                                                                                                    30/07 ZEITmagazin Leben 9




09 Karte_Schmidittds 30.indd 9                                                                                                                                                                                13.07.2007 12:07:46 Uhr
WIE HOCH IST DIE QUOTE DER ABITURIENTINNEN?




                                                                                                                                                                                                                                                 DEUTSCHLANDKARTE 31/07
                                                                                                                                                                                           Im OSTEN machen viel mehr Mädchen Abitur
                                                                                                                                                                                                   als Jungen. Auf drei Mädchen, die den
                                                                                                                                                                                          Abschluss machen, kommen zwei Jungen. Die
                                                                                                                                                                                            Eltern denken häufig in den Rollenbildern der
                                                                                                                                                                                                DDR-Zeit: Männer arbeiten mit der Hand,
                                                                                                                                                                                            Frauen mit dem Kopf. Das ist schlecht für die
                                                                                                                                                                                          Jungen. Sie finden später nur schwer Arbeit –
                                                                                                                                             Fast überall in Deutsch-                      und nur schwer eine Frau. Die Frauen, besser
                                                                                                                                             land machen mehr Mädchen                            gebildet, zieht es nämlich in den Westen
                                                                                                                                             Abitur als Jungen. Im
                                                                                                                                             WESTEN sind die Quoten
                                                                                                                                             recht einheitlich. Mädchen
                                                                                                                                             haben dort die besseren
                                                                                                                                             Noten, werden öfter
                                                                                                                                             fürs Gymnasium weiter-
                                                                                                                                             empfohlen. Sie sind
                                                                                                                                             kommunikativer und weniger
                                                                                                                                             aggressiv – das kommt
                                                                                                                                             bei Lehrern besser an




                                                                                                                                                                                                         In BAYERN machen Mädchen
                                                                                                                                                                                                          seltener Abitur als anderswo.
Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein/caepsele Quelle: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung (Studie „Not am Mann“)




                                                                                                                                                                                                       Hier glauben noch immer einige
                                                                                                                                                                                                           Eltern, es genüge, wenn der
                                                                                                                                                                                                          Mann das Geld verdiene. Drei
                                                                                                                                                                                                               Kreise in Franken haben
                                                                                                                                                                                                       übrigens kein Gymnasium. Dort
                                                                                                                                                                                                                    bleibt die Karte leer




                                                                                                                                                                                                                   Anteil der Frauen an
                                                                                                                                                                                                                 allen Schulabgängern
                                                                                                                                                                                                                  mit Hochschulreife in
                                                                                                                                                                                                               Prozent (1995 bis 2004)
                                                                                                                                                                                                                      60 und mehr
                                                                                                                                                                                                                    52 bis unter 60
                                                                                                                                                                                                                    48 bis unter 52
                                                                                                                                                                                                                           unter 48
                                                                                                                                                                                                                     keine Angabe




                                                                                                                                                                                                                    31/07 ZEITmagazin Leben 7




07 Karte_Mädchenabi 31.indd 7                                                                                                                                                                                                      20.07.2007 15:13:41 Uhr
WELCHE LEBENSMITTEL SIND EU-WEIT GESCHÜTZT?




                                                                                                                                                                                                                         DEUTSCHLANDKARTE 40/07
                                                                                                      Hat eine regionale Spezialität einen
                                                                                                      guten Ruf, wird sie auch gern
                                                                                                      überregional produziert – meist in
                                                                                                                                                                       Die EU vergibt seit 1992 zwei
                                                                                                      geringerer Qualität. Die Karte
                                                                                                                                                                       Qualitätssiegel: Bei Produkten
                                                                                                      zeigt die 67 deutschen Lebensmittel,
                                                                                                                                                                       mit „geschützter Ursprungsangabe“
                                                                                                      deren Name von der EU geschützt
                                                                                                                                                                       (z. B. Mineralwasser) müssen
                                                                                                      sind, weil sie nur in einem Ort oder
                                                                                                                                                                       die Zutaten in der Heimat erzeugt
                                                                                                      einer bestimmten Region (kursiv
                                                                                                                                                                       werden. Bei Erzeugnissen mit
                                                                                                      dargestellt) traditionell hergestellt
                                                                                                                                                                       „geschützter geografischer Angabe“
                                                                                                      werden dürfen.
                                                                                                                                                                       (z. B. Thüringer Rostbratwurst)
                                                                                                                                                                       nicht unbedingt.
Redaktion: Matthias Stolz Infografik: Ralph Stegmaier / caepsele Quelle: Europäische Kommission




                                                                                                                                                                                         Die Thüringer Rostbrat-
                                                                                                                                                                                         wurst ist seit 2006
                                                                                                                                                                                         geschützt. Sie muss u. a.
                                                                                                                                                                                         folgenden Kriterien
                                                                                                                                                                                         entsprechen: 15–20 cm
                                                                                                                                                                                         Länge, Zusammen-
                                                                                                                                                                                         setzung aus grob ent-
                                                                                                                                                                                         fettetem Schweine-
                                                                                                                                                                                         fleisch, Schweinebacken
                                                                                                                                                                                         ohne Schwarte, Salz
                                                                                                                                                                                         und Pfeffer, Kümmel,
                                                                                                                                                                                         Majoran und Knoblauch.
                                                                                                                                                                                         Mindestens 51 Prozent
                                                                                                                                                                                         der verwendeten
                                                                                                                                                                                         Rohstoffe müssen aus
                                                                                                                                                                                         Thüringen stammen.



                                                                                                    Derzeit sind besonders viele Mineralwässer geschützt, weil die
                                                                                                    EU Schutz qua Herkunft definiert. 2013 läuft dieser Schutz für
                                                                                                    Mineralwasser aus, weil es keine spezielle Herstellungstradition
                                                                                                    hat. Was geschützt werden soll, muss sich abheben – wie
                                                                                                    der Schwarzwälder Schinken. Kein anderer Schinken wird bei
                                                                                                    25° C über Tannenreisig und Sägemehl geräuchert.




                                                                                                                                                                                          40/07 ZEITmagazin Leben 7
                                                                                                                                                                                             40/07 ZEITmagazin Leben




07 Karte_Lebensmittel 40.indd 7                                                                                                                                                                              20.09.2007 18:00:45 Uhr
WELCHE FANFREUNDSCHAFTEN GIBT ES IM FUSSBALL?




                                                                                                                                                                                              DEUTSCHLANDKARTE 33/07
                                                                                                      Seit den siebziger Jahren gibt es
                                                                                                      Fanfreundschaften im Fußball:
                                                                                                      Man zittert und feiert gemeinsam.
                                                                                                      Die Karte zeigt die bestehenden
                                                                                                      Freundschaften, an denen Vereine
                                                                                                      der Ersten und Zweiten Liga
                                                                                                      beteiligt sind – laut Angaben
                                                                                                      der Fanbeauftragten. Lockere
                                                                                                      Liaisons zwischen einzelnen
                                                                                                      Fanklubs sind nicht eingezeichnet




                                                                                                                                                                Die Fans von Werder
                                                                                                                                                                Bremen und St. Pauli haben
                                                                                                                                                                gleich vier Fanfreunde.
                                                                                                                                                                Aus der Bundesliga fehlen
 Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein/caepsele Quelle: die Fanbeauftragten der Vereine




                                                                                                                                                                hier nur Frankfurt und
                                                                                                                                                                Duisburg. Noch werden ihre
                                                                                                                                                                gemeinsamen Freund-
                                                                                                                                                                schaftsschals verkauft –
                                                                                                                                                                aber die Freundschaft ist
                                                                                                                                                                laut Fanbeauftragten
                                                                                                                                                                Geschichte



                                                                                                                                                                      Feste Freundschaft,
                                                                                                                                                                      ein Bundesligaverein
                                                                                                                             Fanfreundschaften bestehen               (BL) ist beteiligt
                                                                                                                             meist über große räumliche               Feste Freundschaft,
                                                                                                                             Entfernungen hinweg: Bayern              ohne BL-Beteiligung
                                                                                                                             und St. Pauli, Rostock und               Freundschaft zwischen
                                                                                                                                                                      mehreren Fanklubs,
                                                                                                                             Stuttgart, Schalke und Nürnberg.         mit BL-Beteiligung
                                                                                                                             In NRW ist man untereinander             Freundschaft zwischen
                                                                                                                             nicht befreundet. Es gab                 mehreren Fanklubs,
                                                                                                                                                                      ohne BL-Beteiligung
                                                                                                                             einst eine inzwischen ver-
                                                                                                                             blichene Freundschaft zwischen
                                                                                                                             Dortmund und Essen – ein
                                                                                                                             Zweckbündnis gegen Schalke


                                                                                                                                                                33/07 ZEITmagazin Leben 7




07 Karte_Fanfreundschaften 33.in7 7                                                                                                                                               02.08.2007 10:08:34 Uhr
WO LERNEN SCHÜLER CHINESISCH?




                                                                                                                                                                                                                                                              DEUTSCHLANDKARTE 36/07
                                                                                                                                                                                          In Berlin häufen sich die Chinesisch-
                                                                                                                                                Hallo!                                    Schulen. Berlin und Peking sind
                                                                                                                                                                                          seit 1994 Partnerstädte, seither gibt
                                                                                                                                                                                          es auch einen Schüleraustausch.
                                                                                                                                                                                          In der Bettina-von-Arnim-Oberschule
                                                                                                                                                                                          in Berlin-Reinickendorf ist
                                                                                                                                                                                          Chinesisch seit dieser Woche sogar
                                                                                                                                                                                          zweite Fremdsprache



                                                                                                                         Chinesisch ist als Schulfach in
                                                                                                                         Deutschland noch relativ selten – nach
                                                                                                                         unseren Recherchen haben es nur
                                                                                                                         knapp 120 Schulen im Programm. Die
                                                                                                                         Karte zeigt die Städte, in denen es
                                                                                                                         Sekundarschulen gibt, die die Sprache
                                                                                                                         als Wahlpflichtfach (schwarz) oder
                                                                                                                         als Arbeitsgemeinschaft (rot) anbieten
Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein / caepsele Quelle: Fachverband Chinesisch e.V. und eigene Recherchen




                                                                                                                                                                                                                                                 -




                                                                                                                                                                  Chinesisch gilt als
                                                                                                                                                                  Sprache, mit der
                                                                                                                                                                  man später Karriere
                                                                                                                                                                  machen kann. Sie
                                                                                                                                                                  wird in den starken
                                                                                                                                                                  Wirtschaftsregionen
                                                                                                                                                                  häufiger gelehrt: in
                                                                                                                                                                  NRW, im Rhein-Main-
                                                                                                                                                                  Gebiet und in und um
                                                                                                                                                                  Stuttgart und München




                                                                                                                                                                                                                                  36/07 ZEITmagazin Leben 7




07 Karte_Chinesisch 36.indd 7                                                                                                                                                                                                                    24.08.2007 11:01:07 Uhr
WO SITZEN DIE WELTMARKTFÜHRER?




                                                                                                                                                                                                                                                                          DEUTSCHLANDKARTE 37/07
                                                                                                                                                                  Jedes dieser Pünktchen steht für
                                                                                                                                                             55   ein Unternehmen, das in seiner Branche
                                                                                                                                                                  führend auf dem Weltmarkt ist. Oft
                                                                                                                                                                  sind das ganz kleine Firmen, besonders
                                                                                                                                                                  häufig aus dem Maschinenbau.
                                                                                                                                                                  „Führend auf dem Weltmarkt“ ist dabei
                                                                                                                                                                  so definiert: Das Unternehmen muss
                                                                                                                                                                  auf einem der ersten drei Plätze liegen
                                                                                                                                                             54




                                                                                                                                                             53




                                                                                                                                                             52
Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein / caepsele_vielen Dank an Jörg Binder Quelle: Prof. Dr. Bernd Venohr, Datenbank Deutsche Weltmarktführer




                                                                                                                                                             51




                                                                                                                                                                                                                                    Im Süden sind viele Weltmarkt-
                                                                                                                                                                                                                                    führer in der Provinz zu Hause –
                                                                                                                                                             50                                                                     zum Beispiel in Franken, dort ist
                                                                                                                                                                                                                                    die IT-Branche sehr stark. Im
                                                                                                                                                                                                                                    Osten hingegen sind die Firmen
                                                                                                                                                                                                                                    eher in den großen Städten ange-
                                                                                                                                                                                                                                    siedelt – in Sachsen zum Bei-
                                                                                                                                                                                                                                    spiel zahlreiche Solaranlagenbauer


                                                                                                                                                             49


                                                                                                                                                                  Nirgendwo ist die Dichte
                                                                                                                                                                  der Weltmarktführer
                                                                                                                                                                  größer als in Künzelsau
                                                                                                                                                                  nordöstlich von Stuttgart:
                                                                                                                                                                  Fünf solcher Firmen
                                                                                                                                                             48   in einem Städtchen von
                                                                                                                                                                  nur 15 000 Einwohnern.
                                                                                                                                                                  Dies entspricht dem
                                                                                                                                                                  Klischee des erfolgreichen
                                                                                                                                                                  Südens. Aber auch zwi-
                                                                                                                                                                  schen Dortmund,
                                                                                                                                                                  Duisburg und Köln sitzen
                                                                                                                                                                  sehr viele Weltmarktführer
                                                                                                                                                             47



                                                                                                                                                                       6                7               8   9   10   11   12   13        14              15




                                                                                                                                                                                                                                          37/07 ZEITmagazin Leben 7




07 Karte 37.indd 7                                                                                                                                                                                                                                            30.08.2007 17:18:00 Uhr
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     7   8   9   10   11   12   13
DEUTSCHLANDKARTE 43/07                                                                   WELCHE DÖRFER SIND DIE SCHÖNSTEN?


                                                      Der Wettbewerb „Unser Dorf soll
                                                      schöner werden“ heißt seit diesem
                                                      Jahr „Unser Dorf hat Zukunft“.
                                                      Ausgezeichnet wird nicht mehr nur
                                                      die Schönheit, sondern auch das
                                                      Bemühen eines Ortes, für seine
                                                      Bewohner lebenswert zu sein. Der
                                                      Wettbewerb findet alle drei Jahre
                                                      statt. Die Karte zeigt die Gewinner
                                                      seit der Wiedervereinigung.
                                                      In diesem Jahr bewarben sich rund
                                                      4000 Dörfer, acht erhielten Gold




                                                                                                          Brandenburg hatte noch nie einen
                                                                                                          Sieger, Baden-Württemberg wenige
                                                                                                          und NRW besonders viele. Dort
                                                                                                          legt die Landesregierung Wert darauf,




                                                                                                                                                          Redaktion: Matthias Stolz Infografik: Ralph Stegmaier/caepsele Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
                                                                                                          dass stets mehr als 1000 Dörfer
                                                                                                          teilnehmen. Und die allerersten
                                                                                                          Vorbereitungen für den Wettbewerb
                                                                                                          im Jahr 2010 laufen dort bereits




                                                     Oft gewannen Dörfer,
                                                     die ganz nahe beieinan-
                                                     derliegen. Der Grund:
                                                     Wenn ein Dorf gewinnt,
                                                     dann will häufig das
                                  Illustrationen: Frank Nikol




                                                     Nachbardorf drei Jahre
                                                     später auch gewinnen




                            10 ZEITmagazin Leben 43/07




10 Karte_Doerfer 43.indd 10                                                                                                             11.10.2007 11:01:27 Uhr
DEUTSCHLANDKARTE 47/07                                                             WO WIRKTEN DIE DEUTSCHEN NOBELPREISTRÄGER?
                                1901 W. C. Röntgen, München, Physik
                                     E. A. von Behring, Marburg, Medizin
                                1902 H. E. Fischer, Berlin, Chemie
                                     C. M. T. Mommsen, Berlin, Literatur
                                1905 P. E. A. von Lenard, Kiel, Physik
                                     J. F. W. A. von Baeyer, München, Chemie
                                     R. Koch, Berlin, Medizin
                                1907 E. Buchner, Berlin, Chemie
                                1908 P. Ehrlich, Göttingen/Frankfurt a. M., Medizin
                                     R. C. Eucken, Jena, Literatur
                                1909 C. F. Braun, Straßburg, Physik
                                     W. Ostwald, Leipzig, Chemie
                                1910 O. Wallach, Göttingen, Chemie
                                     A. Kossel, Heidelberg, Medizin
                                     P. J. L. Heyse, München, Literatur
                                1911 W. Wien, Würzburg, Physik
                                1912 G. J. R. Hauptmann, Hiddensee, Literatur
                                1914 M. von Laue, Frankfurt a. M., Physik
                                1915 R. M. Willstätter, München, Chemie
                                1918 M. K. E. L. Planck, Berlin, Physik
                                     F. Haber, Berlin, Chemie
                                1919 J. Stark, Greifswald, Physik
                                1920 W. H. Nernst, Berlin, Chemie
                                1921 A. Einstein, Berlin, Physik
                                1922 O. F. Meyerhof, Kiel, Medizin
                                1925 J. Franck, Göttingen, Physik
                                     G. L. Hertz, Halle (Saale), Physik
                                     R. A. Zsigmondy, Göttingen, Chemie
                                1926 G. Stresemann, Berlin, Frieden
                                1927 H. O. Wieland, München, Chemie
                                     L. Quidde, Berlin, Frieden
                                1928 A. O. R. Windaus, Göttingen, Chemie
                                1929 T. Mann, München, Literatur
                                1930 H. Fischer, München, Chemie
                                1931 C. Bosch, Heidelberg, Chemie
                                     F. Bergius, Heidelberg, Chemie
                                     O. H. Warburg, Berlin, Medizin
                                1932 W. K. Heisenberg, Leipzig, Physik
                                1935 H. Spemann, Freiburg i. Br., Medizin
                                     C. von Ossietzky, Berlin, Frieden
                                1938 R. Kuhn, Heidelberg, Chemie
                                1939 A. F. J. Butenandt, Berlin, Chemie
                                     G. Domagk, Münster, Medizin
                                1944 O. Hahn, Berlin, Chemie




                                                                                                                                                                                           Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein/caepsele Quelle: Christian Hanewinkel/ Leibniz-Institut für Länderkunde (www.ifl-leipzig.de)
                                                                                                 Wenn Menschen den Nobelpreis erhalten, bekommen sie ihn selten in
                                                                                                 jungen Jahren, sondern meist erst, wenn ihre Entdeckung oder
                                                                                                 ihr Werk schon etliche Jahre zurückliegt und sich als besonders wichtig
                                1950 O. P. H. Diels, Köln, Chemie
                                                                                                 erwiesen hat. So kommt es, dass die Karte der Wirkungsstätten aller
                                     K. Alder, Köln, Chemie                                      deutschen Nobelpreisträger (nur die, die im Ausland lebten, fehlen hier) fast
                                1953 H. Staudinger, Freiburg i. Br., Chemie                      ausschließlich die historischen Wissenschaftszentren zeigt:
                                1954 W. Bothe, Heidelberg, Physik
                                1956 W. Forssmann, Mainz, Medizin                                München, Göttingen, Heidelberg und Berlin – dort hatte die Kaiser-Wilhelm-
                                1961 R. L. Mössbauer, München/Pasadena, Physik                   Gesellschaft ihren Sitz, aus der die Max-Planck-Gesellschaft hervorging.
                                1963 J. H. D. Jensen, Heidelberg, Physik
                                     K. Ziegler, Mülheim a. d. Ruhr, Chemie
                                                                                                 Manche deutsche Universitäten, die heute als besonders gut gelten,
                                1964 F. Lynen, München, Medizin                                  wie Aachen zum Beispiel, tauchen auf der Karte gar nicht auf. Sie dürfen
                                1967 M. Eigen, Göttingen, Chemie                                 auf den Nobelpreis noch hoffen. Die DDR hoffte übrigens vergebens
                                1971 W. Brandt, Bonn, Frieden
                                1972 H. Böll, Köln, Literatur
                                1973 E. O. Fischer, München, Chemie
                                     K. von Frisch, München, Medizin
                                1979 G. Wittig, Heidelberg, Chemie
                                1984 G. J. F. Köhler, Basel, Medizin
                                1985 K. von Klitzing, Stuttgart, Physik
                                1986 E. Ruska, Berlin, Physik
                                     G. Binnig, Rüschlikon, Physik
                                1987 J. G. Bednorz, Rüschlikon, Physik
                                1988 J. Deisenhofer, Dallas, Chemie
                                     R. Huber, Martinsried, Chemie
                                     H. Michel, Frankfurt a. M., Chemie
                                1989 W. Paul, Bonn, Physik
                                1991 E. Neher, Göttingen, Medizin                                                                                Physik                 1901 – 1920
                                     B. Sakmann, Heidelberg, Medizin
                                1994 R. Selten, Bonn, Wirtschaft
                                1995 C. Nüsslein-Volhard, Tübingen, Medizin                                                                      Chemie                 1921 – 1940
                                1998 H. L. Stürmer, New York/New Jersey, Physik
                                1999 G. Grass, Lübeck, Literatur                                                                                 Medizin                1941 – 1960
                                2000 H. Kroemer, Santa Barbara, Physik
                                2001 W. Ketterle, Cambridge, Physik
                                2005 T. W. Hänsch, Garching bei München, Physik                                                                  Frieden                1961 – 1980
                                2007 P. Grünberg, Jülich, Physik
                                     G. Ertl, Berlin, Chemie
                                                                                                                                                 Literatur              1981 – 2000
                                Alternativer Nobelpreis

                                1982    P. Kelly, Bonn                                                                                           Wirtschaft             2001 – 2007
                                1987    H.-P. Dürr, München
                                1997    M. Succow, Greifswald                                                                                    alternativer   Portrait Alfred Nobel
                                1999    H. Scheer, Bonn                                                                                          Nobelpreis




                            10 ZEITmagazin Leben 47/07




10 Karte_Nobel 47.indd 10                                                                                                                                               09.11.2007 13:06:17 Uhr
DEUTSCHLANDKARTE 49/07




12 Karte 49.indd 12
                          12 ZEITmagazin Leben 49/07
                             ZEITmagazin Leben 49/07
                                                                                                                                                                                                         WIE NENNEN DIE DEUTSCHEN LIMONADE?




                                                       Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein /caepsele   Quelle: Forschungsinstitut für deutsche Sprache, Marburg




23.11.2007 10:36:16 Uhr
DEUTSCHLANDKARTE

                     GIRLS, GIRLS, GIRLS
                     Aus welchen Städten
                     kommen die Modelle
                     des „Playboy“?




              ZEIT MAGAZIN LEBEN   Redaktion Matthias Stolz ––– Infografik von von-rotwein / caepsele ––– Quelle Playboy




10_11 Karte_Worte.indd 10                                                                                                    18.12.2007 13:27:30 Uhr
DEUTSCHLANDKARTE


                       BRAUEREIEN
                       Woher kommt das
                       deutsche Bier?




               ZEIT MAGAZIN LEBEN   Von Matthias Stolz ––– Infografik von-rotwein / caepsele ––– Quelle Hoppenstedt




10_11 Karte_Worte 03.indd 10                                                                                            03.01.2008 17:48:25 Uhr
Kiel*1954

                                                                                                              Rostock*1986
                                                                        Lübeck*1950


                                    Bremerhaven*1967                         Hamburg*1983



                                                            Bremen*1986



                                    Recklinghausen*1937
                Gelsenkirchen*1930                                                                                    Berlin*1968
                                                              Hannover*1950
                   Essen*1908                Osnabrück*1955                   Braunschweig*1872
            Bottrop*1881
        Oberhausen*1906                           Bielefeld*1949
                                    Herne1953                                                    Magdeburg*1990
                                                                           Salzgitter*1946
  Mühlheim a.d.R.*1937                   Münster*1833                                                                             Cottbus*1980
                                                                 Hildesheim*1955
          Moers*1957                  Bochum*1888
                                                     Paderborn*1948
  Duisburg*1929                                                      Göttingen*1949
                                         Hamm*1961
        Krefeld*1878                          Dortmund*1911                            Halle*1954
    Düsseldorf *1829                      Witten*1911                                                    Leipzig*1871
Mönchengladbach*1883                  Hagen*1881                                                                           Dresden*1980
                                                               Kassel*1960
                                     Wuppertal*1930                                         Jena*1953
       Neuss*1884                    Remscheid*1951                     Erfurt*1990
        Leverkusen*1925
                                              Siegen*1969                                                         Chemnitz*1957
                                      Solingen*1936                                               Gera*1977
     Aachen*1829 Köln*1823
                                   Bergisch Gladbach*1951
                         Bonn*1824                                                     Königsee*1391

                           Koblenz*1881                Frankfurt a.M.*1882
                             Wiesbaden*1858                 Offenbach a.M.*1904
                                      Mainz1837
            Trier*1848                                 Darmstadt*1950      Würzburg*1862
                                                                                               Erlangen*1970
                              Ludwigshafen*1877        Mannheim*1899    Fürth*1912
                                                        Heidelberg*1996                         Nürnberg*1904

                      Saarbrücken*1857                          Heilbronn*1956
                                                    Karlsruhe*1900                                                Regensburg*1848
                                     Pforzheim*1925
                                                                Stuttgart*1897                          Ingolstadt*1956

                                            Reutlingen*1863                              Augsburg*1967

                                                                    Ulm*1905
                                                                                                          München*1897
                                          Freiburg i.Br.*1858




                         vor 1400        vor 1850        vor 1880        vor 1900            vor 1930          vor 1950      vor 1970   vor 2000
DEUTSCHLANDKARTE 48/07                                28 DIE SPITZENRESTAURANTS IN DEUTSCHLAND




                                                                                    Soeben haben die Juroren
                                                                                    der beiden wichtigsten
                                                                                    Restaurantführer, Michelin




                                                                                                                         Quelle: Michelin und Gault-Millau
                                                                                    und Gault Millau, über die
                                                                                    besten Restaurants im
                                                                                    Land geurteilt. Die Karte
                                                                                    zeigt alle Orte, die über
                                                                                    mindestens ein Restaurant
                                                                                    der angegebenen Kategorie
                                                                                    verfügen. Im Südwesten
                                                                                    drängen sich die guten
                                                                                    Restaurants, wohingegen
                                                                                    sie im Nordosten, aber auch
                                                                                    in weiten Teilen Bayerns             Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein / caepsele
                                                                                    und Niedersachsens, sehr
                                                                                    rar sind. In Rheinnähe ist
                                                                                    die Klientel katholisch und
                                                                                    kulinarischen Genüssen
                                                                                    mehr zugeneigt. Hier ist es
                                                                                    wärmer, hier wächst der
                                                                                    Wein, zu dem ein gutes
                                                                                    Essen passt. Und natürlich
                                                                                    ist Frankreich nahe, das
                                                                                    Land, aus dem die Gourmets
                                                                                    kommen – und die
                                                                                    Restaurantführer, welche
                                                                                    die Sterne und Hauben jedes
                                                                                    Jahr neu verteilen




                             14 ZEITmagazin Leben 48/07




14 Karte 48.indd 14                                                                                    16.11.2007 9:37:46 Uhr
4 Hauben (19 − 19,5 Punkte):
3 Hauben (17 − 18 Punkte):
2 Hauben (15 − 16 Punkte):
3 Sterne:
2 Sterne:
1 Stern:         SYLTRantum
                 Sylt / Ost−Munkmarsch
                        Westerland
                        Ost−Tinnum
                 Westerland GLÜCKSBURG
                              Glücksburg
                                 OEVERSEE
                              BARGUM
                              HUSUM                             Prerow / Wieck a. Darß
                                                                WIECKa.d.Darß
                                                                          RÜGEN
                                     ALT−DUVENSTEDT
                           Sankt Peter KIEL /Alt Duvenstedt
                                     Rendsburg
                                           PLÖN         Heiligendamm GREIFSWALD
                                                        HEILIGENDAMM
                                                            Rostock
                                                            ROSTOCK
                                               TIMMENDORFER STRAND
                                               Timmendorfer Strand             Bansin/Usedom
                           Cuxhaven
                           CUXHAVEN           LÜBECK
                                              Lübeck                     Stolpe
                                        Hamburg
                                        HAMBURG              Krakow am SeeFRIEDLAND


                     RASTEDE
                    Bad ZWISCHENAHN Lüneburg
                    BADZwischenahn        LÜNEBURG
                          BREMEN
                          Bremen
                              Verden (Aller)

                                             Celle
                                             CELLE
                                              CELLE
                          LEMBRUCH                                               BERLIN
                                                                                 Berlin
                                                     WOLFSBURG
                                                     Wolfsburg
                                                    Wolfsburg
                                                    WOLFSBURG                Potsdam
                                                                             POTSDAM
                                      BadHANNOVER
                                      BADNenndorf
                      Osnabrück STADTHAGEN
                      OSNABRÜCK            NENNDORF                                     Bad Saarow
                   Lengerich              Pattensen                                    STORKOW
                           BIELEFELD
                           BielefeldAerzen
                                    AERZEN
                        HARSEWINKEL                                ZERBST
                                                    Ilsenburg
                                                    ILSENBURG                            BURG/Spreewald
                                                                                         Burg (Spreewald)
   XANTEN NORDKIRCHEN
   XantenDorsten
         DORSTEN WerneWadersloh
                        WADERSLOH
                               Paderborn
                               PADERBORN
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                        HerxheimLEINGARTENSCHWÄBISCHHALL
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  • 1. WO WIRD WAS GEGOOGELT? DEUTSCHLANDKARTE 32/07 Wofür interessieren sich die Nirgendwo wird „Arbeit“ Deutschen im Internet? Und öfter gesucht als in wie ist ihr Interesse regional Rostock. Auch „Reichtum“ verteilt? Wir gaben 64 und „Fortschritt“ sind Begriffe vor – die Karte ostdeutsch. Nach verzeichnet, wo mit Hilfe von „Karriere“, „Gier“ und Google am häufigsten „Geld“ suchen eher Westler wonach gesucht wird. Die Suchmaschine erkennt an der IP-Adresse des Computers, woher die Anfragen kommen Oft werden in einzelnen Städten verwandte Begriffe gesucht: in Dresden nach „Flirt“ und „Spannung“. In Augsburg nach „Seiten- sprung“ und „Leiden- Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein/caepsele Quelle: Google Trends (Stand: Juli 2007) schaft“. In Bielefeld nach „Glück“ und „Lachen“. Und auch „Hoffnung“ und „Angst“ liegen nahe beieinander – in Gießen 32/07 ZEITmagazin Leben 7 07 Karte_Google 32.indd 7 27.07.2007 9:33:46 Uhr
  • 2. WO HEISST MAN SCHMID | SCHMIDT | SCHMITT | SCHMITZ? DEUTSCHLANDKARTE 30/07 Im Norden hat man sich seltener nach dem Beruf benannt und öfter nach dem Vornamen des Vaters. Nur der Name SCHMIDT ist noch recht häufig. Die Schmidts haben sich Je größer die Namen auf dieser am weitesten verteilt. Das liegt daran, dass Karte, desto häufiger kommen das Gebiet, in dem man einst den Schmied sie in der jeweiligen Gegend vor. „Schmidt“ schrieb, am größten war Alle, die diese Namen tragen, haben etwas gemein: einen Schmied in der Familienge- schichte. Im späten Mittelalter kamen die Nachnamen auf – damals schrieb sich der „Schmied“ unterschiedlich Die SCHMITZ wohnen fast alle in einer Ecke. Sie haben sich kaum verteilt. Schmitz war der Genitiv von Schmied – gemeint waren die Töchter und Söhne des Schmieds Schmitz Schmitz Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein/caepsele Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz Im Süden ist der SCHMID zu Hause. Dort sprach man den Schmied mit langem Vokal, darum schrieb man ihn mit einfachem „d“. Es gibt übrigens auch den Namen Schmied, er ist allerdings sehr selten Dort, wo sich heute noch die Schmidts und SCHMITTS ballen, sprach man SCHMIDT 194 884 * den Schmied einst SCHMITZ 44 012 mit kurzem Vokal – SCHMITT 41 739 deshalb schrieb man SCHMID 37 039 ihn mit „tt“ oder „dt“ Gesamtzahl aller Einträge im Telefonbuch *Mehr Schmidt auf Seite 62 30/07 ZEITmagazin Leben 9 09 Karte_Schmidittds 30.indd 9 13.07.2007 12:07:46 Uhr
  • 3. WIE HOCH IST DIE QUOTE DER ABITURIENTINNEN? DEUTSCHLANDKARTE 31/07 Im OSTEN machen viel mehr Mädchen Abitur als Jungen. Auf drei Mädchen, die den Abschluss machen, kommen zwei Jungen. Die Eltern denken häufig in den Rollenbildern der DDR-Zeit: Männer arbeiten mit der Hand, Frauen mit dem Kopf. Das ist schlecht für die Jungen. Sie finden später nur schwer Arbeit – Fast überall in Deutsch- und nur schwer eine Frau. Die Frauen, besser land machen mehr Mädchen gebildet, zieht es nämlich in den Westen Abitur als Jungen. Im WESTEN sind die Quoten recht einheitlich. Mädchen haben dort die besseren Noten, werden öfter fürs Gymnasium weiter- empfohlen. Sie sind kommunikativer und weniger aggressiv – das kommt bei Lehrern besser an In BAYERN machen Mädchen seltener Abitur als anderswo. Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein/caepsele Quelle: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung (Studie „Not am Mann“) Hier glauben noch immer einige Eltern, es genüge, wenn der Mann das Geld verdiene. Drei Kreise in Franken haben übrigens kein Gymnasium. Dort bleibt die Karte leer Anteil der Frauen an allen Schulabgängern mit Hochschulreife in Prozent (1995 bis 2004) 60 und mehr 52 bis unter 60 48 bis unter 52 unter 48 keine Angabe 31/07 ZEITmagazin Leben 7 07 Karte_Mädchenabi 31.indd 7 20.07.2007 15:13:41 Uhr
  • 4. WELCHE LEBENSMITTEL SIND EU-WEIT GESCHÜTZT? DEUTSCHLANDKARTE 40/07 Hat eine regionale Spezialität einen guten Ruf, wird sie auch gern überregional produziert – meist in Die EU vergibt seit 1992 zwei geringerer Qualität. Die Karte Qualitätssiegel: Bei Produkten zeigt die 67 deutschen Lebensmittel, mit „geschützter Ursprungsangabe“ deren Name von der EU geschützt (z. B. Mineralwasser) müssen sind, weil sie nur in einem Ort oder die Zutaten in der Heimat erzeugt einer bestimmten Region (kursiv werden. Bei Erzeugnissen mit dargestellt) traditionell hergestellt „geschützter geografischer Angabe“ werden dürfen. (z. B. Thüringer Rostbratwurst) nicht unbedingt. Redaktion: Matthias Stolz Infografik: Ralph Stegmaier / caepsele Quelle: Europäische Kommission Die Thüringer Rostbrat- wurst ist seit 2006 geschützt. Sie muss u. a. folgenden Kriterien entsprechen: 15–20 cm Länge, Zusammen- setzung aus grob ent- fettetem Schweine- fleisch, Schweinebacken ohne Schwarte, Salz und Pfeffer, Kümmel, Majoran und Knoblauch. Mindestens 51 Prozent der verwendeten Rohstoffe müssen aus Thüringen stammen. Derzeit sind besonders viele Mineralwässer geschützt, weil die EU Schutz qua Herkunft definiert. 2013 läuft dieser Schutz für Mineralwasser aus, weil es keine spezielle Herstellungstradition hat. Was geschützt werden soll, muss sich abheben – wie der Schwarzwälder Schinken. Kein anderer Schinken wird bei 25° C über Tannenreisig und Sägemehl geräuchert. 40/07 ZEITmagazin Leben 7 40/07 ZEITmagazin Leben 07 Karte_Lebensmittel 40.indd 7 20.09.2007 18:00:45 Uhr
  • 5. WELCHE FANFREUNDSCHAFTEN GIBT ES IM FUSSBALL? DEUTSCHLANDKARTE 33/07 Seit den siebziger Jahren gibt es Fanfreundschaften im Fußball: Man zittert und feiert gemeinsam. Die Karte zeigt die bestehenden Freundschaften, an denen Vereine der Ersten und Zweiten Liga beteiligt sind – laut Angaben der Fanbeauftragten. Lockere Liaisons zwischen einzelnen Fanklubs sind nicht eingezeichnet Die Fans von Werder Bremen und St. Pauli haben gleich vier Fanfreunde. Aus der Bundesliga fehlen Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein/caepsele Quelle: die Fanbeauftragten der Vereine hier nur Frankfurt und Duisburg. Noch werden ihre gemeinsamen Freund- schaftsschals verkauft – aber die Freundschaft ist laut Fanbeauftragten Geschichte Feste Freundschaft, ein Bundesligaverein Fanfreundschaften bestehen (BL) ist beteiligt meist über große räumliche Feste Freundschaft, Entfernungen hinweg: Bayern ohne BL-Beteiligung und St. Pauli, Rostock und Freundschaft zwischen mehreren Fanklubs, Stuttgart, Schalke und Nürnberg. mit BL-Beteiligung In NRW ist man untereinander Freundschaft zwischen nicht befreundet. Es gab mehreren Fanklubs, ohne BL-Beteiligung einst eine inzwischen ver- blichene Freundschaft zwischen Dortmund und Essen – ein Zweckbündnis gegen Schalke 33/07 ZEITmagazin Leben 7 07 Karte_Fanfreundschaften 33.in7 7 02.08.2007 10:08:34 Uhr
  • 6. WO LERNEN SCHÜLER CHINESISCH? DEUTSCHLANDKARTE 36/07 In Berlin häufen sich die Chinesisch- Hallo! Schulen. Berlin und Peking sind seit 1994 Partnerstädte, seither gibt es auch einen Schüleraustausch. In der Bettina-von-Arnim-Oberschule in Berlin-Reinickendorf ist Chinesisch seit dieser Woche sogar zweite Fremdsprache Chinesisch ist als Schulfach in Deutschland noch relativ selten – nach unseren Recherchen haben es nur knapp 120 Schulen im Programm. Die Karte zeigt die Städte, in denen es Sekundarschulen gibt, die die Sprache als Wahlpflichtfach (schwarz) oder als Arbeitsgemeinschaft (rot) anbieten Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein / caepsele Quelle: Fachverband Chinesisch e.V. und eigene Recherchen - Chinesisch gilt als Sprache, mit der man später Karriere machen kann. Sie wird in den starken Wirtschaftsregionen häufiger gelehrt: in NRW, im Rhein-Main- Gebiet und in und um Stuttgart und München 36/07 ZEITmagazin Leben 7 07 Karte_Chinesisch 36.indd 7 24.08.2007 11:01:07 Uhr
  • 7. WO SITZEN DIE WELTMARKTFÜHRER? DEUTSCHLANDKARTE 37/07 Jedes dieser Pünktchen steht für 55 ein Unternehmen, das in seiner Branche führend auf dem Weltmarkt ist. Oft sind das ganz kleine Firmen, besonders häufig aus dem Maschinenbau. „Führend auf dem Weltmarkt“ ist dabei so definiert: Das Unternehmen muss auf einem der ersten drei Plätze liegen 54 53 52 Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein / caepsele_vielen Dank an Jörg Binder Quelle: Prof. Dr. Bernd Venohr, Datenbank Deutsche Weltmarktführer 51 Im Süden sind viele Weltmarkt- führer in der Provinz zu Hause – 50 zum Beispiel in Franken, dort ist die IT-Branche sehr stark. Im Osten hingegen sind die Firmen eher in den großen Städten ange- siedelt – in Sachsen zum Bei- spiel zahlreiche Solaranlagenbauer 49 Nirgendwo ist die Dichte der Weltmarktführer größer als in Künzelsau nordöstlich von Stuttgart: Fünf solcher Firmen 48 in einem Städtchen von nur 15 000 Einwohnern. Dies entspricht dem Klischee des erfolgreichen Südens. Aber auch zwi- schen Dortmund, Duisburg und Köln sitzen sehr viele Weltmarktführer 47 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 37/07 ZEITmagazin Leben 7 07 Karte 37.indd 7 30.08.2007 17:18:00 Uhr
  • 8. 55 54 53 52 51 50 49 48 47 7 8 9 10 11 12 13
  • 9. DEUTSCHLANDKARTE 43/07 WELCHE DÖRFER SIND DIE SCHÖNSTEN? Der Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ heißt seit diesem Jahr „Unser Dorf hat Zukunft“. Ausgezeichnet wird nicht mehr nur die Schönheit, sondern auch das Bemühen eines Ortes, für seine Bewohner lebenswert zu sein. Der Wettbewerb findet alle drei Jahre statt. Die Karte zeigt die Gewinner seit der Wiedervereinigung. In diesem Jahr bewarben sich rund 4000 Dörfer, acht erhielten Gold Brandenburg hatte noch nie einen Sieger, Baden-Württemberg wenige und NRW besonders viele. Dort legt die Landesregierung Wert darauf, Redaktion: Matthias Stolz Infografik: Ralph Stegmaier/caepsele Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz dass stets mehr als 1000 Dörfer teilnehmen. Und die allerersten Vorbereitungen für den Wettbewerb im Jahr 2010 laufen dort bereits Oft gewannen Dörfer, die ganz nahe beieinan- derliegen. Der Grund: Wenn ein Dorf gewinnt, dann will häufig das Illustrationen: Frank Nikol Nachbardorf drei Jahre später auch gewinnen 10 ZEITmagazin Leben 43/07 10 Karte_Doerfer 43.indd 10 11.10.2007 11:01:27 Uhr
  • 10. DEUTSCHLANDKARTE 47/07 WO WIRKTEN DIE DEUTSCHEN NOBELPREISTRÄGER? 1901 W. C. Röntgen, München, Physik E. A. von Behring, Marburg, Medizin 1902 H. E. Fischer, Berlin, Chemie C. M. T. Mommsen, Berlin, Literatur 1905 P. E. A. von Lenard, Kiel, Physik J. F. W. A. von Baeyer, München, Chemie R. Koch, Berlin, Medizin 1907 E. Buchner, Berlin, Chemie 1908 P. Ehrlich, Göttingen/Frankfurt a. M., Medizin R. C. Eucken, Jena, Literatur 1909 C. F. Braun, Straßburg, Physik W. Ostwald, Leipzig, Chemie 1910 O. Wallach, Göttingen, Chemie A. Kossel, Heidelberg, Medizin P. J. L. Heyse, München, Literatur 1911 W. Wien, Würzburg, Physik 1912 G. J. R. Hauptmann, Hiddensee, Literatur 1914 M. von Laue, Frankfurt a. M., Physik 1915 R. M. Willstätter, München, Chemie 1918 M. K. E. L. Planck, Berlin, Physik F. Haber, Berlin, Chemie 1919 J. Stark, Greifswald, Physik 1920 W. H. Nernst, Berlin, Chemie 1921 A. Einstein, Berlin, Physik 1922 O. F. Meyerhof, Kiel, Medizin 1925 J. Franck, Göttingen, Physik G. L. Hertz, Halle (Saale), Physik R. A. Zsigmondy, Göttingen, Chemie 1926 G. Stresemann, Berlin, Frieden 1927 H. O. Wieland, München, Chemie L. Quidde, Berlin, Frieden 1928 A. O. R. Windaus, Göttingen, Chemie 1929 T. Mann, München, Literatur 1930 H. Fischer, München, Chemie 1931 C. Bosch, Heidelberg, Chemie F. Bergius, Heidelberg, Chemie O. H. Warburg, Berlin, Medizin 1932 W. K. Heisenberg, Leipzig, Physik 1935 H. Spemann, Freiburg i. Br., Medizin C. von Ossietzky, Berlin, Frieden 1938 R. Kuhn, Heidelberg, Chemie 1939 A. F. J. Butenandt, Berlin, Chemie G. Domagk, Münster, Medizin 1944 O. Hahn, Berlin, Chemie Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein/caepsele Quelle: Christian Hanewinkel/ Leibniz-Institut für Länderkunde (www.ifl-leipzig.de) Wenn Menschen den Nobelpreis erhalten, bekommen sie ihn selten in jungen Jahren, sondern meist erst, wenn ihre Entdeckung oder ihr Werk schon etliche Jahre zurückliegt und sich als besonders wichtig 1950 O. P. H. Diels, Köln, Chemie erwiesen hat. So kommt es, dass die Karte der Wirkungsstätten aller K. Alder, Köln, Chemie deutschen Nobelpreisträger (nur die, die im Ausland lebten, fehlen hier) fast 1953 H. Staudinger, Freiburg i. Br., Chemie ausschließlich die historischen Wissenschaftszentren zeigt: 1954 W. Bothe, Heidelberg, Physik 1956 W. Forssmann, Mainz, Medizin München, Göttingen, Heidelberg und Berlin – dort hatte die Kaiser-Wilhelm- 1961 R. L. Mössbauer, München/Pasadena, Physik Gesellschaft ihren Sitz, aus der die Max-Planck-Gesellschaft hervorging. 1963 J. H. D. Jensen, Heidelberg, Physik K. Ziegler, Mülheim a. d. Ruhr, Chemie Manche deutsche Universitäten, die heute als besonders gut gelten, 1964 F. Lynen, München, Medizin wie Aachen zum Beispiel, tauchen auf der Karte gar nicht auf. Sie dürfen 1967 M. Eigen, Göttingen, Chemie auf den Nobelpreis noch hoffen. Die DDR hoffte übrigens vergebens 1971 W. Brandt, Bonn, Frieden 1972 H. Böll, Köln, Literatur 1973 E. O. Fischer, München, Chemie K. von Frisch, München, Medizin 1979 G. Wittig, Heidelberg, Chemie 1984 G. J. F. Köhler, Basel, Medizin 1985 K. von Klitzing, Stuttgart, Physik 1986 E. Ruska, Berlin, Physik G. Binnig, Rüschlikon, Physik 1987 J. G. Bednorz, Rüschlikon, Physik 1988 J. Deisenhofer, Dallas, Chemie R. Huber, Martinsried, Chemie H. Michel, Frankfurt a. M., Chemie 1989 W. Paul, Bonn, Physik 1991 E. Neher, Göttingen, Medizin Physik 1901 – 1920 B. Sakmann, Heidelberg, Medizin 1994 R. Selten, Bonn, Wirtschaft 1995 C. Nüsslein-Volhard, Tübingen, Medizin Chemie 1921 – 1940 1998 H. L. Stürmer, New York/New Jersey, Physik 1999 G. Grass, Lübeck, Literatur Medizin 1941 – 1960 2000 H. Kroemer, Santa Barbara, Physik 2001 W. Ketterle, Cambridge, Physik 2005 T. W. Hänsch, Garching bei München, Physik Frieden 1961 – 1980 2007 P. Grünberg, Jülich, Physik G. Ertl, Berlin, Chemie Literatur 1981 – 2000 Alternativer Nobelpreis 1982 P. Kelly, Bonn Wirtschaft 2001 – 2007 1987 H.-P. Dürr, München 1997 M. Succow, Greifswald alternativer Portrait Alfred Nobel 1999 H. Scheer, Bonn Nobelpreis 10 ZEITmagazin Leben 47/07 10 Karte_Nobel 47.indd 10 09.11.2007 13:06:17 Uhr
  • 11. DEUTSCHLANDKARTE 49/07 12 Karte 49.indd 12 12 ZEITmagazin Leben 49/07 ZEITmagazin Leben 49/07 WIE NENNEN DIE DEUTSCHEN LIMONADE? Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein /caepsele Quelle: Forschungsinstitut für deutsche Sprache, Marburg 23.11.2007 10:36:16 Uhr
  • 12. DEUTSCHLANDKARTE GIRLS, GIRLS, GIRLS Aus welchen Städten kommen die Modelle des „Playboy“?  ZEIT MAGAZIN LEBEN Redaktion Matthias Stolz ––– Infografik von von-rotwein / caepsele ––– Quelle Playboy 10_11 Karte_Worte.indd 10 18.12.2007 13:27:30 Uhr
  • 13. DEUTSCHLANDKARTE BRAUEREIEN Woher kommt das deutsche Bier?  ZEIT MAGAZIN LEBEN Von Matthias Stolz ––– Infografik von-rotwein / caepsele ––– Quelle Hoppenstedt 10_11 Karte_Worte 03.indd 10 03.01.2008 17:48:25 Uhr
  • 14. Kiel*1954 Rostock*1986 Lübeck*1950 Bremerhaven*1967 Hamburg*1983 Bremen*1986 Recklinghausen*1937 Gelsenkirchen*1930 Berlin*1968 Hannover*1950 Essen*1908 Osnabrück*1955 Braunschweig*1872 Bottrop*1881 Oberhausen*1906 Bielefeld*1949 Herne1953 Magdeburg*1990 Salzgitter*1946 Mühlheim a.d.R.*1937 Münster*1833 Cottbus*1980 Hildesheim*1955 Moers*1957 Bochum*1888 Paderborn*1948 Duisburg*1929 Göttingen*1949 Hamm*1961 Krefeld*1878 Dortmund*1911 Halle*1954 Düsseldorf *1829 Witten*1911 Leipzig*1871 Mönchengladbach*1883 Hagen*1881 Dresden*1980 Kassel*1960 Wuppertal*1930 Jena*1953 Neuss*1884 Remscheid*1951 Erfurt*1990 Leverkusen*1925 Siegen*1969 Chemnitz*1957 Solingen*1936 Gera*1977 Aachen*1829 Köln*1823 Bergisch Gladbach*1951 Bonn*1824 Königsee*1391 Koblenz*1881 Frankfurt a.M.*1882 Wiesbaden*1858 Offenbach a.M.*1904 Mainz1837 Trier*1848 Darmstadt*1950 Würzburg*1862 Erlangen*1970 Ludwigshafen*1877 Mannheim*1899 Fürth*1912 Heidelberg*1996 Nürnberg*1904 Saarbrücken*1857 Heilbronn*1956 Karlsruhe*1900 Regensburg*1848 Pforzheim*1925 Stuttgart*1897 Ingolstadt*1956 Reutlingen*1863 Augsburg*1967 Ulm*1905 München*1897 Freiburg i.Br.*1858 vor 1400 vor 1850 vor 1880 vor 1900 vor 1930 vor 1950 vor 1970 vor 2000
  • 15. DEUTSCHLANDKARTE 48/07 28 DIE SPITZENRESTAURANTS IN DEUTSCHLAND Soeben haben die Juroren der beiden wichtigsten Restaurantführer, Michelin Quelle: Michelin und Gault-Millau und Gault Millau, über die besten Restaurants im Land geurteilt. Die Karte zeigt alle Orte, die über mindestens ein Restaurant der angegebenen Kategorie verfügen. Im Südwesten drängen sich die guten Restaurants, wohingegen sie im Nordosten, aber auch in weiten Teilen Bayerns Redaktion: Matthias Stolz Infografik: von-rotwein / caepsele und Niedersachsens, sehr rar sind. In Rheinnähe ist die Klientel katholisch und kulinarischen Genüssen mehr zugeneigt. Hier ist es wärmer, hier wächst der Wein, zu dem ein gutes Essen passt. Und natürlich ist Frankreich nahe, das Land, aus dem die Gourmets kommen – und die Restaurantführer, welche die Sterne und Hauben jedes Jahr neu verteilen 14 ZEITmagazin Leben 48/07 14 Karte 48.indd 14 16.11.2007 9:37:46 Uhr
  • 16.
  • 17. 4 Hauben (19 − 19,5 Punkte): 3 Hauben (17 − 18 Punkte): 2 Hauben (15 − 16 Punkte): 3 Sterne: 2 Sterne: 1 Stern: SYLTRantum Sylt / Ost−Munkmarsch Westerland Ost−Tinnum Westerland GLÜCKSBURG Glücksburg OEVERSEE BARGUM HUSUM Prerow / Wieck a. Darß WIECKa.d.Darß RÜGEN ALT−DUVENSTEDT Sankt Peter KIEL /Alt Duvenstedt Rendsburg PLÖN Heiligendamm GREIFSWALD HEILIGENDAMM Rostock ROSTOCK TIMMENDORFER STRAND Timmendorfer Strand Bansin/Usedom Cuxhaven CUXHAVEN LÜBECK Lübeck Stolpe Hamburg HAMBURG Krakow am SeeFRIEDLAND RASTEDE Bad ZWISCHENAHN Lüneburg BADZwischenahn LÜNEBURG BREMEN Bremen Verden (Aller) Celle CELLE CELLE LEMBRUCH BERLIN Berlin WOLFSBURG Wolfsburg Wolfsburg WOLFSBURG Potsdam POTSDAM BadHANNOVER BADNenndorf Osnabrück STADTHAGEN OSNABRÜCK NENNDORF Bad Saarow Lengerich Pattensen STORKOW BIELEFELD BielefeldAerzen AERZEN HARSEWINKEL ZERBST Ilsenburg ILSENBURG BURG/Spreewald Burg (Spreewald) XANTEN NORDKIRCHEN XantenDorsten DORSTEN WerneWadersloh WADERSLOH Paderborn PADERBORN NÖRTEN−HARDENBERG FINSTERWALDE GELDERN DUISBURG an der Ruhr MÜLHEIM Arnsberg Essen ESSEN Duisburg Leipzig LEIPZIG Düsseldorf DÜSSELDORF VIERSEN WUPPERTAL MEERBUSCH KASSEL NEUSS WERDOHL Remscheid REMSCHEID Grevenbroich GREVENBROICH LANGENFELD HEINSBERG WIPPERFÜRTH Heinsberg Odenthal ODENTHAL KIRSCHAU Dresden DRESDEN Bergisch HILCHENBACH Bad Herleshausen JENA Pulheim REICHSHOF PULHEIM Gladbach BERGISCHGLADBACH Bergisch Gladbach BergischGladbach Köln KÖLNBergischGladbach BURGWALD HERLESHAUSEN WEIMAR Weimar ERFURT Kerpen MUCH Bad Marburg BADHersfeld KERPEN Laasphe MARBURG HERSFELD DÜREN Aachen AACHENErftstadt ERFTSTADT Burbach AMÖNEBURG BONN RENNEROD Bonn HARTENSTEIN Neuenahr Gießen BadHARDERT GIESSEN DAUFENBACH BADNeuenahr−Ahrweiler NEUENAHR SINZIG AUE NEUHAUS am Rennweg VALLENDAR URBAR Koblenz BALDUINSTEIN (Hessen) Balduinstein Friedberg COBURG Daun HÜNSTETTEN BAD HOMBURG KÖNIGSTEIN/TaunusKISSINGEN GLASHÜTTEN BADKissingen MAINTAL Bad Maintal WIESBADEN am Main Frankfurt FRANKFURT/Main Wiesbaden ELTVILLE Geisenheim GEISENHEIM Wirsberg WIRSBERG ALZENAU SCHWEINFURT WEISSENSTADT Wittlich / Dreis Mainz MAINZ STROMBERG Langen LANGEN Rüsselsheim RÜSSELSHEIM Stromberg Kordel / Zemmer BAD/SOBERNHEIM Trittenheim Sobernheim Bad Naurath HÖCHST/Odenwald TRITTENHEIM KREUZNACH WÜRZBURG BAD PFUNGSTADT DETTELBACHPEGNITZ FISCHBACHTAL TRIER Trier BESCHEID / Neuhütten BÜRGSTADT SOMMERHAUSEN Hermeskeil WORMSAMORBACH NAURATH/Wald NEUHÜTTEN Amorbach Ochsenfurt /Sommerhausen NEULEININGEN Weikersheim ERLANGENWernberg−Köblitz Perl OBERTHAL MANNHEIM Bad MERGENTHEIM WERNBERG−KÖBLITZ PERLTHOLEYWartenberg−Rohrbach Mergentheim WARTENBERG−ROHRBACH FÜRTH Freinsheim HEILIGKREUZSTEINACH FREINSHEIM ST. WENDELMannheim BAD Sankt Wendel Heidelberg WEIKERSHEIM Schriesheim SCHRIESHEIM Heroldsberg HEROLDSBERG Nürnberg NÜRNBERG Deidesheim DEIDESHEIM HEIDELBERG ROTHENBURG ob der Tauber WALLERFANGEN RAUENBERG Kirkel FRANKWEILER AILRINGEN Mulfingen SAARBRÜCKEN Saarbrücken ZWEIBRÜCKENIttlingen Zweibrücken KNITTELSHEIM HERXHEIM Öhringen / Friedrichsruhe ÖHRINGEN Bellheim / Knittelsheim HerxheimLEINGARTENSCHWÄBISCHHALL Schwäbisch−Hall Eggenstein−Leopoldshafen KarlsruheABSTATT WEINGARTEN Rosenberg KARLSRUHE ROSENBERG Pfinztal PFINZTAL BIETIGHEIM−BISSINGEN ETTLINGEN Kaisersbach Asperg ASPERGKAISERSBACH MarkgröningenNÖRDLINGEN/Ries Ludwigsburg LUDWIGSBURG Bernried Kuppenheim KUPPENHEIM WAIBLINGEN FELLBACH KERNEN/Remstal STUTTGART BAD SÄCKINGEN / Fellbach Stuttgart FREYUNG BADEN−BADENSCHWÄBISCHGMÜND Gernsbach GERNSBACHSalach BÜHL BadenKirchheim unter Teck /Ohmden Baden−Baden SALACH Baden EHNINGEN Bühl Ehningen DONZDORF Sasbachwalden SASBACHWALDEN Pliezhausen PLIEZHAUSEN Tübingen BAIERSBRONN Langenau/Rammingen Baiersbronn Landshut BAD GRIESBACH Bad Peterstal−Griesbach Augsburg WARTENBERG Griesbach BAD PETERSTAL Sonnenbühl Bad Lahr LAHR Haigerloch THANNHAUSEN Endingen Kirchdorf (Kreis Mühldorf) KIRCHDORF München MÜNCHEN MÜNSTER Vogtsburg VOGTSBURG Pfaffenweiler Breisgau Freiburg im FREIBURG PFAFFENWEILER BADKrozingen Bad KROZINGEN GLONN STAUFEN SULZBURGSingen (Hohentwiel) /Rielasingen Rohrdorf Chiemsee NEUENBURG RADOLFZELL Sulzburg SINGEN HEILIGENBERG Dietmannsried PROBSTRIED Prien am PRIEN Häusern RAVENSBURG MURNAU ROHRDORF UHLDINGEN−MÜHLHOFEN Aschau im Chiemgau Meersburg MEERSBURG EFRINGEN−KIRCHEN WEIL am Rhein LANGENARGENMurnau BAYRISCHZELL Öhningen ÖHNINGEN LINDAU PFRONTEN Lindau im Bodensee Bayrischzell ROTTACH−EGERN Rottach−EgernBERCHTESGADEN Berchtesgaden Fischen OBERSTDORF Kleinwalsertal
  • 18. 4 Hauben (19 − 19,5 Punkte): 3 Hauben (17 − 18 Punkte): 2 Hauben (15 − 16 Punkte): 3 Sterne: 2 Sterne: 1 Stern: