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UNIKA Kalksandstein Bausystem für Hospiz am Wasserturm
HERBERGE FÜR DIE LETZTE REISE
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UNIKA Kalksandstein Bausystem für Hospiz am Wasserturm
HERBERGE FÜR DIE LETZTE REISE
Rodgau, Februar 2021 – Immer noch sind Sterben und Tod
Tabuthemen. Dabei gehört es zum letzten Abschnitt
unseres Lebens dazu, auch das Sterben will gelebt wer-
den. Um das Sterben so angenehm wie möglich zu gestal-
ten, stehen neben den Palliativstationen in Krankenhäu-
sern und ambulanten Hospizdiensten auch relativ kleine
stationäre Einrichtungen, Hospize genannt, all jenen
Menschen offen, die unheilbar erkrankt und betreuungs-
bedürftig sind.
Fokus auf den Menschen
In einem Hospiz entscheiden die Sterbenden, wie sie ihre
letzte Lebensphase gestalten wollen. Der Fokus der Be-
treuung liegt sowohl auf dem kranken Menschen als auch
auf seinen Angehörigen, die ebenfalls leiden. Das inter-
disziplinäre Team eines Hospizes betreut die Betroffenen
in den Bereichen Medizin, Seelsorge und Sozialarbeit, um
möglichst auf alle Bedürfnisse in der Sterbebegleitung
eingehen zu können. Nicht zuletzt lebt die Hospizversor-
gung auch von ehrenamtlichen Engagement. Freiwillige
Helfer kaufen ein, kochen und reden mit den Bewohnern
eines Hospizes. Auf diesem Weg bringen sie ein Stück
Alltag in das Leben der Sterbenden. Da es in einem Hospiz
nicht um Heilung, sondern um Schmerzminderung und
die Verbesserung der Lebensqualität geht, spielt auch die
Palliativmedizin eine wichtige Rolle. Elementar sind zu-
dem die ständige Erreichbarkeit und die umfassende Be-
treuung des Patienten durch den Hospizdienst. Dazu ge-
hört auch die Betreuung der Angehörigen nach dem Ein-
treten des Todesfalls.
In Deutschland gibt es laut Deutschem Hospiz- und
Palliativ Verband e.V. rund 1.500 ambulante Hospizdiens-
te, 236 stationäre Hospize, einschließlich der stationären
Hospize für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene,
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mehr als 300 Palliativstationen in Krankenhäusern (Stand
2016). Ein weiteres Hospiz ist in 2020 hinzugekommen.
Stiftung baut neues Hospiz
Initiator dieses Neubaus im hessischen Rodgau ist die
Hospiz Stiftung Rotary Rodgau. Die bereits 2014 von 24
Mitgliedern des Rotary Clubs Rodgau gegründete Stif-
tung hat zum Ziel, die Hospiz- und Palliativarbeit in der
Region Offenbach zu fördern. Bis dato bestand im ge-
samten Landkreis Offenbach kein stationäres Hospiz. Ge-
spräche mit verschiedenen karitativen Verbänden und
ambulanten palliativen Pflegeeinrichtungen ergaben
einen Bedarf von zehn Plätzen. Grund genug für die en-
gagierten Mitglieder des RC Rodgau, zu handeln. Zu dem
Stiftungskapital von 75.000 Euro kamen über die Jahre
mehr als 1400 Einzelspenden hinzu, die das Stiftungs-
kapital auf rd. 2,3 Millionen Euro ansteigen ließ. Eine Zu-
wendung in Höhe von 1 Million Euro erhielten die Rod-
gauer von der Werte-Stiftung in Frankfurt, sodass im
Spätsommer 2018 der Bauantrag des Projektes „Neubau
Hospiz am Wasserturm" zur Genehmigung eingereicht
werden konnte. Entwurf und Projektentwicklung über-
nahmen die Architekten der Rodgau-Planungs-Team
GmbH.
Klassisch mit Kalksandstein
Auf einem von der Stadt Rodgau zur Verfügung gestell-
ten, rund ca. 4.000 m2
großen, ehemaligen Waldgrund-
stück „Am Wasserturm“ entstand eine eingeschossige
Anlage mit 1.200 m2
Bruttogrundrissfläche und cirka
5.300 m3
umbauten Raum.
Das klassisch in Mauerwerksbau errichtete Hospiz ruht
auf einem Platten- und Streifenfundament aus Stahlbe-
ton in WU-Qualität. Außen- und Innenwände erstellte
man massiv in Kalksandstein. Tragende Bauteile, wie Stüt-
zen, Unter- und Überzüge wurden in Stahlbeton reali-
siert. Der wesentliche Teil des Gebäudes findet seinen Ab-
schluss in einem flach geneigten Pultdach mit einer Dop-
4
pelstehfalzdeckung aus Aluminium. Alle weiteren Gebäu-
deteile verfügen über Flachdächer mit Kunststoff-Dach-
bahnen als Abdichtung. Analog der Dachdeckung befin-
den sich zwei unterschiedliche Fassadensysteme am Ge-
bäude. Während der größere Teil der Fassadenflächen
mit einem WDV-System und Klinkerriemchen ausgeführt
wurde, erhielten die Restflächen einen klassischen Silikat-
oberputz auf dem WDVS.
UNIKA Kalksandstein gestiftet
Für den Bau des "Hospiz am Wasserturm" lieferten die
Rodgauer Baustoffwerke GmbH Co. KG als Zustiftung
UNIKA Planelemente zur Erstellung der Innen- und Au-
ßenwände. Die passgenau für jede Wand des Objektes
gefertigten Kalksandsteine bestehen aus den natürlichen
Rohstoffen Sand, Kalk und Wasser und werden energie-
schonend mit Wasserdampf gehärtet. Das leistungsstarke
Kalksandstein-Bausystem trägt schon allein aufgrund der
Steingröße sowie der industriell vorgefertigten Schnitt-
steine zu einem schnellen, effizienten und damit auch
wirtschaftlichen Baufortschritt bei.
Deshalb freuten sich die Verantwortlichen der Hospiz
Stiftung Rotary Rodgau neben der Materialspende für
das Mauerwerk auch über die drei Wochen kürzere Bau-
zeit als ursprünglich geplant und kalkuliert. Ein für das
Hospiz-Projekt schöner und hilfreicher Nebeneffekt. So
wurden Zeit und Geld eingespart und die Ausführungs-
qualität konnte erhöht werden.
Behaglichkeit und Ruhe
Hinzu kommen die produktspezifischen Eigenschaften:
So sorgt unter anderem die hohe Wärmespeicherfähig-
keit von UNIKA Kalksandstein für ein behagliches Wohn-
raumklima. Denn dank der hohen Rohdichte des Mauer-
werks von Außen- und Innenwänden werden Tempera-
turspitzen abgefedert. Aufgrund der viel größeren Spei-
chermasse kommt es im Sommer in Gebäuden in Massiv-
bauweise zu deutlich weniger unangenehmen Überhit-
5
zungen als in vergleichbaren Bauten aus leichteren Bau-
stoffen. Die Räume heizen sich spürbar weniger auf. Au-
ßerdem sorgt die hohe Rohdichte für zuverlässigen
Schallschutz auch über die Anforderungen der DIN 4109
hinaus. UNIKA Kalksandsteine sind bis Rohdichteklasse
2,2 erhältlich.
Ausreichend Raum für Betroffene
Die unter der Bauleitung des Architekten Matthias Bauer
von der ABP Matthias Bauer GmbH aus Hanau fertig ge-
stellte Einrichtung bietet 12 Zimmer für die Hospizgäste.
Ein dreizehntes baugleiches Zimmer kann Angehörigen
von Hospizgästen für eine eventuelle Übernachtung zur
Verfügung gestellt werden. Alle Zimmer und Bäder sind
barrierefrei, zwei der Gästezimmer rollstuhlgerecht aus-
gestattet. Außerdem haben alle Zimmer einen direkten
Zugang zu der angegliederten Terrasse. Im zentralen Be-
reich steht den Hospizgästen und Angehörigen ein ge-
meinsamer Wohn- und Essbereich mit direkter Anbin-
dung an die Küche zur Verfügung. Um die Kommunika-
tion zwischen Personal, Hospizgästen und Angehörigen
zu fördern, wurde die Küche zum Wohn- und Essbereich
hin offen und wohnlich gestaltet. Ein Gruppen- und Se-
minarraum, kann von den Mitarbeitern als Aufenthalts-
raum genutzt werden. Als Rückzugsort für alle im Hospiz
Anwesenden dient ein Raum der Stille.
Mission Leben als Betreiber
Stationäre Hospize sind baulich, organisatorisch und wirt-
schaftlich eigenständige Einrichtungen mit separatem
Personal und Konzept. Für das Personal und ehrenamt-
liche Mitarbeiter stehen Büroräume, Funktions- und Ar-
beitsräume, sowie Umkleide- und Sanitärbereiche in aus-
reichender Anzahl zur Verfügung. Das Hospiz am Wasser-
turm in Rodgau wird vom diakonischen und gemein-
nützigen Unternehmen Mission Leben als Betreiber ge-
führt.
6
Anhaltende Unterstützung
Mit der Fertigstellung und Übergabe des Bauwerkes ist
die Arbeit der Hospiz Stiftung Rotary Rodgau nicht getan.
Denn die Krankenkassen bezuschussen die Hospizversor-
gung nur zu einem Teil. Der Eigenanteil wird durch Spen-
den finanziert, denn auch im Hospiz am Wasserturm sind
die Angebote für die Betroffenen kostenfrei. Neben der
finanziellen und ehrenamtlichen Unterstützung wirbt die
Stiftung auch für eine bessere Einbindung der Hospiz-
arbeit in die Gesellschaft. „Wenn unser Motto ist, das
Sterben ins Leben zurückzuholen, dann darf ein Hospiz
nicht Ausgrenzung bedeuten“, erklärt der Vorsitzende
des Stiftungsvorstandes Dr. Nikos Stergiou. Deshalb wird
der Platz vor dem neuen Haus am Wasserturm auch zu
einer Stätte der Begegnung umgestaltet.
Manu UNIRodgauHospiz202102
7.856 Zeichen
Bautafel:
Bauherr: Hospiz Stiftung Rotary Rodgau
www.hospizstiftungrodgau.de
Architekten
Entwurf und
Genehmigungsplanung: Rodgau-Planungs-Team GmbH, Rodgau
www.rodgau-planungs-team.de
Ausführungsplanung
und Bauleitung: ABP Matthias Bauer GmbH, Hanau
www.abp-net.de
Material: UNIKA Kalksandstein,
Hersteller: Rodgauer Baustoffwerke GmbH, Rodgau
www.unika-sued.de
7
Bilder:
UNIRodgau202003_008a
Großzügig angelegter Eingangsbereich des Hospizneubaus in Rodgau.
Foto: UNIKA/Sven-Erik Tornow
UNIRodgauCM_0885
Alle Zimmer haben einen direkten Zugang zu der angegliederten Terrasse.
Foto: UNIKA/Christoph Müller
UNIRodgauCM_0963
Das Hospiz am Wasserturm bietet unheilbar erkrankten und betreuungsbe-
dürftigen Menschen einen geschützten Ort für die Gestaltung ihrer letzte
Lebensphase.
8
Foto: UNIKA/Christoph Müller
UNIRodgauCM_1747
Die Einrichtung bietet 12 Zimmer für die Hospizgäste.
Foto: UNIKA/Christoph Müller
UNIRodgau202003_015a
Auf dem von der Stadt Rodgau zur Verfügung gestellten ehemaligen Wald-
grundstück „Am Wasserturm“ entstand die eingeschossige Anlage.
Foto: UNIKA/Sven-Erik Tornow
UNIRodgauCM_0834
9
Alle Zimmer und Bäder sind barrierefrei, zwei der Gästezimmer rollstuhlgerecht
ausgestattet.
Foto: UNIKA/Christoph Müller
UNIRodgauCM_7767
Die offen und wohnlich gestaltete Küche fördert die Kommunikation zwischen
Personal, Hospizgästen und Angehörigen.
Foto: UNIKA/Christoph Müller
UNIRodgauCM_7993
Ein Raum der Stille dient für alle im Hospiz Anwesenden als Rückzugsort.
Foto: UNIKA/Christoph Müller
UNIRodgauCM_9262
10
Für den Bau des "Hospiz am Wasserturm" lieferten die Rodgauer Baustoffwerke
GmbH Co. KG als Zustiftung UNIKA Planelemente zur Erstellung der Innen- und
Außenwände. | Foto: UNIKA/Christoph Müller
UNIRodgauCM_3675
Die passgenau für jede Wand des Objektes gefertigten Kalksandsteine bestehen
aus den natürlichen Rohstoffen Sand, Kalk und Wasser und werden energiescho-
nend mit Wasserdampf gehärtet.
Foto: UNIKA/Christoph Müller
UNIRodgauCM_3782
Das leistungsstarke Kalksandstein-Bausystem trägt zu einem schnellen, ef-
fizienten und damit auch wirtschaftlichen Baufortschritt bei.
Foto: UNIKA/Christoph Müller
11
UNIRodgau_0014a
Neben der Materialspende für das Mauerwerk freuen sich die
Verantwortlichen der Hospiz Stiftung Rotary Rodgau über die drei Wochen
kürzere Bauzeit.
Foto: UNIKA
xxx
UNIKA Kalksandstein wird sowohl in den Wirtschaftsräumen Rhein-Ruhr, Rhein-Main,
Berlin-Brandenburg und Bayern, als auch im gesamten Bundesgebiet angeboten. Zum
Lieferprogramm gehören werkseitig vorkonfektionierte Wandbausätze und verschiedene
Sonderprodukte. Mit der bundesweiten Verteilung setzt UNIKA auf regionale Nähe,
kontinuierliche Kundenbeziehungen und kompetente, individuelle Beratung.
Abdruck honorarfrei! – Beleg bitte an:
Flüstertüte - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sven-Erik Tornow, Entenweg 15, D-50829 Köln
Fon: 0221-27 89 004, Fax: 0221-27 89 009, E-mail: Sven.Tornow@fluestertuete.de
Weitere Informationen von:
UNIKA GmbH
Am Opel-Prüffeld 3
D-63110 Rodgau
www.unika-kalksandstein.de

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Herberge für die letzte Reise

  • 1. 1 UNIKA Kalksandstein Bausystem für Hospiz am Wasserturm HERBERGE FÜR DIE LETZTE REISE
  • 2. 2 UNIKA Kalksandstein Bausystem für Hospiz am Wasserturm HERBERGE FÜR DIE LETZTE REISE Rodgau, Februar 2021 – Immer noch sind Sterben und Tod Tabuthemen. Dabei gehört es zum letzten Abschnitt unseres Lebens dazu, auch das Sterben will gelebt wer- den. Um das Sterben so angenehm wie möglich zu gestal- ten, stehen neben den Palliativstationen in Krankenhäu- sern und ambulanten Hospizdiensten auch relativ kleine stationäre Einrichtungen, Hospize genannt, all jenen Menschen offen, die unheilbar erkrankt und betreuungs- bedürftig sind. Fokus auf den Menschen In einem Hospiz entscheiden die Sterbenden, wie sie ihre letzte Lebensphase gestalten wollen. Der Fokus der Be- treuung liegt sowohl auf dem kranken Menschen als auch auf seinen Angehörigen, die ebenfalls leiden. Das inter- disziplinäre Team eines Hospizes betreut die Betroffenen in den Bereichen Medizin, Seelsorge und Sozialarbeit, um möglichst auf alle Bedürfnisse in der Sterbebegleitung eingehen zu können. Nicht zuletzt lebt die Hospizversor- gung auch von ehrenamtlichen Engagement. Freiwillige Helfer kaufen ein, kochen und reden mit den Bewohnern eines Hospizes. Auf diesem Weg bringen sie ein Stück Alltag in das Leben der Sterbenden. Da es in einem Hospiz nicht um Heilung, sondern um Schmerzminderung und die Verbesserung der Lebensqualität geht, spielt auch die Palliativmedizin eine wichtige Rolle. Elementar sind zu- dem die ständige Erreichbarkeit und die umfassende Be- treuung des Patienten durch den Hospizdienst. Dazu ge- hört auch die Betreuung der Angehörigen nach dem Ein- treten des Todesfalls. In Deutschland gibt es laut Deutschem Hospiz- und Palliativ Verband e.V. rund 1.500 ambulante Hospizdiens- te, 236 stationäre Hospize, einschließlich der stationären Hospize für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene,
  • 3. 3 mehr als 300 Palliativstationen in Krankenhäusern (Stand 2016). Ein weiteres Hospiz ist in 2020 hinzugekommen. Stiftung baut neues Hospiz Initiator dieses Neubaus im hessischen Rodgau ist die Hospiz Stiftung Rotary Rodgau. Die bereits 2014 von 24 Mitgliedern des Rotary Clubs Rodgau gegründete Stif- tung hat zum Ziel, die Hospiz- und Palliativarbeit in der Region Offenbach zu fördern. Bis dato bestand im ge- samten Landkreis Offenbach kein stationäres Hospiz. Ge- spräche mit verschiedenen karitativen Verbänden und ambulanten palliativen Pflegeeinrichtungen ergaben einen Bedarf von zehn Plätzen. Grund genug für die en- gagierten Mitglieder des RC Rodgau, zu handeln. Zu dem Stiftungskapital von 75.000 Euro kamen über die Jahre mehr als 1400 Einzelspenden hinzu, die das Stiftungs- kapital auf rd. 2,3 Millionen Euro ansteigen ließ. Eine Zu- wendung in Höhe von 1 Million Euro erhielten die Rod- gauer von der Werte-Stiftung in Frankfurt, sodass im Spätsommer 2018 der Bauantrag des Projektes „Neubau Hospiz am Wasserturm" zur Genehmigung eingereicht werden konnte. Entwurf und Projektentwicklung über- nahmen die Architekten der Rodgau-Planungs-Team GmbH. Klassisch mit Kalksandstein Auf einem von der Stadt Rodgau zur Verfügung gestell- ten, rund ca. 4.000 m2 großen, ehemaligen Waldgrund- stück „Am Wasserturm“ entstand eine eingeschossige Anlage mit 1.200 m2 Bruttogrundrissfläche und cirka 5.300 m3 umbauten Raum. Das klassisch in Mauerwerksbau errichtete Hospiz ruht auf einem Platten- und Streifenfundament aus Stahlbe- ton in WU-Qualität. Außen- und Innenwände erstellte man massiv in Kalksandstein. Tragende Bauteile, wie Stüt- zen, Unter- und Überzüge wurden in Stahlbeton reali- siert. Der wesentliche Teil des Gebäudes findet seinen Ab- schluss in einem flach geneigten Pultdach mit einer Dop-
  • 4. 4 pelstehfalzdeckung aus Aluminium. Alle weiteren Gebäu- deteile verfügen über Flachdächer mit Kunststoff-Dach- bahnen als Abdichtung. Analog der Dachdeckung befin- den sich zwei unterschiedliche Fassadensysteme am Ge- bäude. Während der größere Teil der Fassadenflächen mit einem WDV-System und Klinkerriemchen ausgeführt wurde, erhielten die Restflächen einen klassischen Silikat- oberputz auf dem WDVS. UNIKA Kalksandstein gestiftet Für den Bau des "Hospiz am Wasserturm" lieferten die Rodgauer Baustoffwerke GmbH Co. KG als Zustiftung UNIKA Planelemente zur Erstellung der Innen- und Au- ßenwände. Die passgenau für jede Wand des Objektes gefertigten Kalksandsteine bestehen aus den natürlichen Rohstoffen Sand, Kalk und Wasser und werden energie- schonend mit Wasserdampf gehärtet. Das leistungsstarke Kalksandstein-Bausystem trägt schon allein aufgrund der Steingröße sowie der industriell vorgefertigten Schnitt- steine zu einem schnellen, effizienten und damit auch wirtschaftlichen Baufortschritt bei. Deshalb freuten sich die Verantwortlichen der Hospiz Stiftung Rotary Rodgau neben der Materialspende für das Mauerwerk auch über die drei Wochen kürzere Bau- zeit als ursprünglich geplant und kalkuliert. Ein für das Hospiz-Projekt schöner und hilfreicher Nebeneffekt. So wurden Zeit und Geld eingespart und die Ausführungs- qualität konnte erhöht werden. Behaglichkeit und Ruhe Hinzu kommen die produktspezifischen Eigenschaften: So sorgt unter anderem die hohe Wärmespeicherfähig- keit von UNIKA Kalksandstein für ein behagliches Wohn- raumklima. Denn dank der hohen Rohdichte des Mauer- werks von Außen- und Innenwänden werden Tempera- turspitzen abgefedert. Aufgrund der viel größeren Spei- chermasse kommt es im Sommer in Gebäuden in Massiv- bauweise zu deutlich weniger unangenehmen Überhit-
  • 5. 5 zungen als in vergleichbaren Bauten aus leichteren Bau- stoffen. Die Räume heizen sich spürbar weniger auf. Au- ßerdem sorgt die hohe Rohdichte für zuverlässigen Schallschutz auch über die Anforderungen der DIN 4109 hinaus. UNIKA Kalksandsteine sind bis Rohdichteklasse 2,2 erhältlich. Ausreichend Raum für Betroffene Die unter der Bauleitung des Architekten Matthias Bauer von der ABP Matthias Bauer GmbH aus Hanau fertig ge- stellte Einrichtung bietet 12 Zimmer für die Hospizgäste. Ein dreizehntes baugleiches Zimmer kann Angehörigen von Hospizgästen für eine eventuelle Übernachtung zur Verfügung gestellt werden. Alle Zimmer und Bäder sind barrierefrei, zwei der Gästezimmer rollstuhlgerecht aus- gestattet. Außerdem haben alle Zimmer einen direkten Zugang zu der angegliederten Terrasse. Im zentralen Be- reich steht den Hospizgästen und Angehörigen ein ge- meinsamer Wohn- und Essbereich mit direkter Anbin- dung an die Küche zur Verfügung. Um die Kommunika- tion zwischen Personal, Hospizgästen und Angehörigen zu fördern, wurde die Küche zum Wohn- und Essbereich hin offen und wohnlich gestaltet. Ein Gruppen- und Se- minarraum, kann von den Mitarbeitern als Aufenthalts- raum genutzt werden. Als Rückzugsort für alle im Hospiz Anwesenden dient ein Raum der Stille. Mission Leben als Betreiber Stationäre Hospize sind baulich, organisatorisch und wirt- schaftlich eigenständige Einrichtungen mit separatem Personal und Konzept. Für das Personal und ehrenamt- liche Mitarbeiter stehen Büroräume, Funktions- und Ar- beitsräume, sowie Umkleide- und Sanitärbereiche in aus- reichender Anzahl zur Verfügung. Das Hospiz am Wasser- turm in Rodgau wird vom diakonischen und gemein- nützigen Unternehmen Mission Leben als Betreiber ge- führt.
  • 6. 6 Anhaltende Unterstützung Mit der Fertigstellung und Übergabe des Bauwerkes ist die Arbeit der Hospiz Stiftung Rotary Rodgau nicht getan. Denn die Krankenkassen bezuschussen die Hospizversor- gung nur zu einem Teil. Der Eigenanteil wird durch Spen- den finanziert, denn auch im Hospiz am Wasserturm sind die Angebote für die Betroffenen kostenfrei. Neben der finanziellen und ehrenamtlichen Unterstützung wirbt die Stiftung auch für eine bessere Einbindung der Hospiz- arbeit in die Gesellschaft. „Wenn unser Motto ist, das Sterben ins Leben zurückzuholen, dann darf ein Hospiz nicht Ausgrenzung bedeuten“, erklärt der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Dr. Nikos Stergiou. Deshalb wird der Platz vor dem neuen Haus am Wasserturm auch zu einer Stätte der Begegnung umgestaltet. Manu UNIRodgauHospiz202102 7.856 Zeichen Bautafel: Bauherr: Hospiz Stiftung Rotary Rodgau www.hospizstiftungrodgau.de Architekten Entwurf und Genehmigungsplanung: Rodgau-Planungs-Team GmbH, Rodgau www.rodgau-planungs-team.de Ausführungsplanung und Bauleitung: ABP Matthias Bauer GmbH, Hanau www.abp-net.de Material: UNIKA Kalksandstein, Hersteller: Rodgauer Baustoffwerke GmbH, Rodgau www.unika-sued.de
  • 7. 7 Bilder: UNIRodgau202003_008a Großzügig angelegter Eingangsbereich des Hospizneubaus in Rodgau. Foto: UNIKA/Sven-Erik Tornow UNIRodgauCM_0885 Alle Zimmer haben einen direkten Zugang zu der angegliederten Terrasse. Foto: UNIKA/Christoph Müller UNIRodgauCM_0963 Das Hospiz am Wasserturm bietet unheilbar erkrankten und betreuungsbe- dürftigen Menschen einen geschützten Ort für die Gestaltung ihrer letzte Lebensphase.
  • 8. 8 Foto: UNIKA/Christoph Müller UNIRodgauCM_1747 Die Einrichtung bietet 12 Zimmer für die Hospizgäste. Foto: UNIKA/Christoph Müller UNIRodgau202003_015a Auf dem von der Stadt Rodgau zur Verfügung gestellten ehemaligen Wald- grundstück „Am Wasserturm“ entstand die eingeschossige Anlage. Foto: UNIKA/Sven-Erik Tornow UNIRodgauCM_0834
  • 9. 9 Alle Zimmer und Bäder sind barrierefrei, zwei der Gästezimmer rollstuhlgerecht ausgestattet. Foto: UNIKA/Christoph Müller UNIRodgauCM_7767 Die offen und wohnlich gestaltete Küche fördert die Kommunikation zwischen Personal, Hospizgästen und Angehörigen. Foto: UNIKA/Christoph Müller UNIRodgauCM_7993 Ein Raum der Stille dient für alle im Hospiz Anwesenden als Rückzugsort. Foto: UNIKA/Christoph Müller UNIRodgauCM_9262
  • 10. 10 Für den Bau des "Hospiz am Wasserturm" lieferten die Rodgauer Baustoffwerke GmbH Co. KG als Zustiftung UNIKA Planelemente zur Erstellung der Innen- und Außenwände. | Foto: UNIKA/Christoph Müller UNIRodgauCM_3675 Die passgenau für jede Wand des Objektes gefertigten Kalksandsteine bestehen aus den natürlichen Rohstoffen Sand, Kalk und Wasser und werden energiescho- nend mit Wasserdampf gehärtet. Foto: UNIKA/Christoph Müller UNIRodgauCM_3782 Das leistungsstarke Kalksandstein-Bausystem trägt zu einem schnellen, ef- fizienten und damit auch wirtschaftlichen Baufortschritt bei. Foto: UNIKA/Christoph Müller
  • 11. 11 UNIRodgau_0014a Neben der Materialspende für das Mauerwerk freuen sich die Verantwortlichen der Hospiz Stiftung Rotary Rodgau über die drei Wochen kürzere Bauzeit. Foto: UNIKA xxx UNIKA Kalksandstein wird sowohl in den Wirtschaftsräumen Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Berlin-Brandenburg und Bayern, als auch im gesamten Bundesgebiet angeboten. Zum Lieferprogramm gehören werkseitig vorkonfektionierte Wandbausätze und verschiedene Sonderprodukte. Mit der bundesweiten Verteilung setzt UNIKA auf regionale Nähe, kontinuierliche Kundenbeziehungen und kompetente, individuelle Beratung. Abdruck honorarfrei! – Beleg bitte an: Flüstertüte - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Sven-Erik Tornow, Entenweg 15, D-50829 Köln Fon: 0221-27 89 004, Fax: 0221-27 89 009, E-mail: Sven.Tornow@fluestertuete.de Weitere Informationen von: UNIKA GmbH Am Opel-Prüffeld 3 D-63110 Rodgau www.unika-kalksandstein.de