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AspektProduktinnovation und ÖkosystemeCommunities           =>      Social NetworksForen                 =>      WeblogsFo...
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Das richtige Produkt entwickeln
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UX: Rapid PrototypingRapid Prototyping zahlreiche Prototypen skizzieren und parallel mit minimalem Umfang umsetzen paper-b...
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Das Produkt richtig entwickeln
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StartpunktProblemdomäne beherrschbar gestaltenAufteilung in Teilprobleme bis zur Erreichung einer handlichenGröße, die sic...
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ProzessSprint für Sprint ständige Annäherung an eine Version 1.0 (MVP)stets die Möglichkeit Priorisierung (Entwicklungsric...
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Fachvortrag als Auftakt des jährlichen Medieninformatik Showcases an der Fachhochschule Köln, 24.10.2012

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  1. 1. Agile Anwendungsentwicklungim Web 2.0Showcase der Medieninformatikan der Fachhochschule Köln24. Oktober 2012 Tim S chneider, M.Sc. tim@Railslove.com
  2. 2. Tim?28 Jahre, Web-Entwickler aus Köln2003-2007 Medieninformatik im Bachelor2007-2011 Medieninformatik im Master2007 Gründung der Railslove GbR mit Jan Kus und Michael Bumann2010 Gründung der Railslove GmbH Web-Entwickler, -Konzepter, Frontendler, Geschäftsführer und Unternehmer
  3. 3. 15 Web Professionals, als Dienstleister im Einsatz in der internationalen Web-Start-Up-Branche oft Technik-Partner bei Neu-Gründungen im Web Idee, Konzept, Entwicklung, Betrieb, Wartung, Produktmanagement, Internationalisierung, Skalierung, ... StudentenjobsApartments sta tt Hotels Film-Empfehlungen Nachhaltige Produkte
  4. 4. Agile Anwendungsentwicklungim Web 2.0
  5. 5. - da listFeedburne r Wordpress Ne ter Wong form vimeo YouTube d el.icio.us digg Mismblr poster ous PageFlakes Yahoo Pipes Pla zes Technoratiufoo Pic asa 30 Boxes 12 seconds App.net Milk Ta-da listF Agile ck Inst agram Facebook Remember The re BackpaAnwendungsentwicklung ySpace tumblr posterouourSqua im Web 2.0 hing Flickr Twitter M or dpress New sGator channelt ter Wong formsp ring Wufoo Pi eFlakes vimeo YouTube d el.icio.us digg Mis quare Back ag oo Pipes Plazes Technorati FourSB oxes 12seco nds App.net Yah a-da listFeedburn er Wordpress Nn stagram Facebook Reme mber The Milk T Flakes vimeo Y MySpace tumblr st now age pojusterous–P@tmschndrcha nnelthin g Flickr Twitter Picasa 30 Box es 12seconds Adel.icio.us dig g Mister Wong f ormspring Wufoo tagram Faceboo norati FourSqua re Backpack Ins Yahoo P ipes Plazes Tech ordpress News Gator channelth The Milk Ta-da listFeedburner W Remember geFlakes vimeo Y ouTube del.icio.us Twitte r MySpace tum blr posterous Pa .net Yahoo Pipes Picasa 30 Boxe s 12seconds App ormspring Wufoo The M
  6. 6. - da listFeedburne r Wordpress Ne ter Wong form vimeo YouTube d el.icio.us digg Mismblr poster ous PageFlakes Yahoo Pipes Pla zes Technoratiufoo Pic asa 30 Boxes 12 seconds App.net Milk Ta-da listF mmh, k Inst agram Face2.0k– boo emem er The Rwasbist das re Backpacgenau... Web r Twitter MySpace tumblr posterouourSqua eigentlich nochhing Fligenau? or dpr ess NewsGator c hannelt mal ck ring Wufoo Pi el.icio.us digg Mis ter Wong formsp ag eFlakes vimeo YouTube d Technorati FourS quare Back oxes 12seco nds App.net Yah oo Pipes Plazes er Wordpress NB mber The Milk T a-da listFeedburnn stagram Facebook Reme st now age Flakes vimeo Y pojusterous–P@tmschndrcha nnelthin g Flickr Twitter MySpace tumblr es 12seconds A ormspring Wufoo Picasa 30 Boxdel.icio.us dig g Mister Wong f re Backpack Ins tagram Faceboo Yahoo P ipes Plazes Tech norati FourSqua Gator channelth listFeedburner W ordpress News Remember The Milk Ta-da ouTube del.icio.us blr posterous Pa geFlakes vimeo Y Twitte r MySpace tum s 12seconds App .net Yahoo Pipes ormspring Wufoo Picasa 30 Boxe The M
  7. 7. Web 2.0 – „you‘ve got to be kidding me...“Ein Jahre alter Begriff aus dem Buzzword-driven Marketing? Communities => Social Networks Foren => Weblogs Forenbeiträge => User-Generated-Content
  8. 8. Aspekt„Demokratisierung“ des Websbessere Zugänglichkeit zum Web einfachere Bedienung von Web-Anwendungen einfacherer Betrieb eigener Web-Anwendungen z.B. mit Wordpress, aber auch Tumblr, posterous ... einfacheres Publizieren von Inhaltenverändertes Nutzungsverhalten Aufhebung der Produzenten-/Konsumenten-Rollen z.B. Entstehung von Podcasts, Online-Shows, ... Entstehung neuer Kommunikationsformen
  9. 9. AspektProduktinnovation und ÖkosystemeCommunities => Social NetworksForen => WeblogsForenbeiträge => User-Generated-Content... => TwitterErschaffung komplett neuer Ökosysteme um „einfache“Anwendungen herum Twitter: Twitpic, img.ly, Flipboard, Tweetbot, Echofon, ...
  10. 10. AspektRemixability - Das Web 2.0 als Plattformdatengetriebene Anwendungen als Basis für „Ökosysteme“Web Services + zahlreiche Client-Anwendungenz.B. mobile Anwendungen auf iPhone & Co.offene, gut dokumentierte, meist kostenlos nutzbareProgrammierschnittstellenStandardisierung: „RESTful“-Architekturen, OAuth, ...Anwendungen des Web 2.0 sind einetraumhafte Spielwiese für Entwickler
  11. 11. AspektInnovation und UnwissenheitTwitter erschafft eine neuartige Form zu kommunizierenErschaffung neuartiger Geschäftsmodelle? $$$Innovation bedeutet Aufbruch ins Ungewisse für Unternehmer Umgang mit Unwissenheit für Entwickler
  12. 12. AspektVereinfachung und VertikalisierungFokussierung auf einzelne Anwendungs-fälle oder stark vertikale ThemenBeispiel Instagram Fotos mit mobilen Geräten unterwegs einfach online stellen Jedoch: Keine eigene Geo-Datenbank mit Orten, sondern foursquare-IntegrationZiel: In einem Bereich sehr gut sein– und nicht in vielen lediglich „okay“ super Bilder + Ortsinformationen von foursquare
  13. 13. AspektRich Internet Applicationshoch-komplexe, hoch-interaktive Web-Frontends„Desktop-class“-AnwendungenBeispiel Google Docs Funktionen auf Niveau von Desktop-Office-ProgrammenWeb-Entwicklung „beyond Client/Server” Offline-Funktionalitäten HTTP-Push, Websockets, ...
  14. 14. AspektNutzerpartizipationhohe Nutzerpartizipation imEntwicklungsprozessBeispiel Twitter #Hashtags, @Mentions, RT RetweetsEnde des klassischenSoftwarelebenszyklusAnwendungen im Web 2.0sind niemals fertig
  15. 15. Arbeitskontext Web 2.0datengetriebene Anwendungen als Plattformenmit Client-Software oder speziellen Frontends für mobile Geräteinnovative Geschäftsideen und unbekannte Problemdomänen,oft finanziert durch RisikokapitalVereinfachung und Fokussierung der Produktehohe Erwartungen bzgl. der „User Experience“,komplexe Web-FrontendsNutzerpartizipation während der EntwicklungIm Idealfall nie endende Weiterentwicklung
  16. 16. Risiken als Freiberufler oder Agentures wird das falsche Produkt entwickeltam Markt vorbei, Anforderungen werden nicht erfülltdie Entwicklung dauert zu lange...Web 2.0 ist ein hart umkämpfter, sehr schnell-lebiger Markt... und sprengt damit das gesetzte Budgetder Klassiker ;-)das Produkt ist fehlerhaft oder funktioniert nicht einwandfreiund macht damit vielleicht sogar eine Benutzung unmöglichWie funktioniert Anwendungsentwicklung in einem solchenSpannungsfeld?
  17. 17. Ziele des EntwicklungsprozessesEin Projekt ist aus Entwicklersicht i.d.R. dann erfolgreich, wenn Produkt in Version 1.0 „live“ ist und stabil läuft Nutzeranforderungen erfüllt Zeitrahmen eingehalten Budget eingehalten einfach erweiterbar, um weitere Funktionen wenn die Ziele des Auftraggebers erfüllt sind oder absehbar erfüllt werden können
  18. 18. - da listFeedburne r Wordpress Ne ter Wong form vimeo YouTube d el.icio.us digg Mismblr poster ous PageFlakes Yahoo Pipes Pla zes Technoratiufoo Pic asa 30 Boxes 12 seconds App.net Milk Ta-da listF Agile ck Inst agram Facebook Remember The re BackpaAnwendungsentwicklung ySpace tumblr posterouourSqua im Web 2.0 hing Flickr Twitter M or dpress New sGator channelt ter Wong formsp ring Wufoo Pi eFlakes vimeo YouTube d el.icio.us digg Mis quare Back ag oo Pipes Plazes Technorati FourSB oxes 12seco nds App.net Yah a-da listFeedburn er Wordpress Nn stagram Facebook Reme mber The Milk T Flakes vimeo Y MySpace tumblr st now age pojusterous–P@tmschndrcha nnelthin g Flickr Twitter Picasa 30 Box es 12seconds Adel.icio.us dig g Mister Wong f ormspring Wufoo tagram Faceboo norati FourSqua re Backpack Ins Yahoo P ipes Plazes Tech ordpress News Gator channelth The Milk Ta-da listFeedburner W Remember geFlakes vimeo Y ouTube del.icio.us Twitte r MySpace tum blr posterous Pa .net Yahoo Pipes Picasa 30 Boxe s 12seconds App ormspring Wufoo The M
  19. 19. Das richtige Produkt entwickeln
  20. 20. StartpunktZiele und Motivation nicht nur aus Entwicklersicht vor allem aus Unternehmersicht spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch, terminierbar z.B. „innerhalb von 3 Monaten 20.000 € Umsatz pro Monat“Grundlage für messbaren ProjekterfolgGrundlage allen Handelns und aller Produktplanung
  21. 21. Konzeptworkshopsgemeinsames Verständnis unter allen Beteiligtendie Domäne kennenlernenden Markt/die potentiellen Nutzer kennenlernendas Geschäftsmodell kennenlernenein Produkt skizzieren, und zwar ein Minimum Viable Product
  22. 22. MVP, Minimum Viable ProductStrategie, um schnell potentielle Produkte am Markt „zu testen“MVP, ein Produkt mit genau den Funktionen, die zu dessen„Deployment“ notwendig sind – und nicht mehrTest mit ersten realen Nutzern, sog. „Early adopters“ begeisterungsfähig frustationstolerant geben gerne FeedbackZiel: Maximale Erkenntnis mit minimalem Einsatz
  23. 23. MVP-Techniken und -Grade„Smoke-Test“ Mock-Seite, die die nicht-existente Anwendung bewirbt, um überhaupt Interesse festzustellen„deploy first, code later“ Neue, jedoch nicht-existente Funktion einer Anwendung prominent bewerben, Resonanz feststellenVersion 0.1 minimaler Anwendungsumfang geht als Alpha- oder Betaversion online noch während der Entwicklung
  24. 24. UX: Rapid PrototypingRapid Prototyping zahlreiche Prototypen skizzieren und parallel mit minimalem Umfang umsetzen paper-based oder PDF-PrototypenTest „Early adopters“ mit klickbaren PDF-Dokumenten interagieren lassen, Feedback einholen
  25. 25. UX: Implementierung und A/B-TestingAusgewählte UI-Varianten implementierenA/B-Testing alle Prototypen gleichzeitig online betreiben Benutzer in n Gruppen aufteilen pro Gruppe einen Prototypen ausliefern „Performance“ messenMessbare Performance als Entscheidungsgrundlage
  26. 26. iterativer Konzept- und Design-ProzessIdee für neuen Prototypen diskutierenPrototypen entwickelnPrototypen deployenFeedback sammelnFeedback verarbeitenSchritt für Schritt zum „funktionierendem“ Designim Sinne der zu erfüllenden Ziele
  27. 27. Das Produkt richtig entwickeln
  28. 28. Wie geht man vor?Wie wird aus einer Idee und einem Konzept eine Web-Awendung?Wie geht man als Entwickler mit der Unsicherheit um?Wie können Aufwände und Kosten geschätzt werden?Wir geht man mit neuen Erkenntnissen und Ideen währenddes Entwicklungsprozesses um?Wie bleibt man nicht in unwichtigen Implementierungsdetailsstecken?Wie integriert man den Kunden in den Entwicklungsprozess?
  29. 29. StartpunktProblemdomäne beherrschbar gestaltenAufteilung in Teilprobleme bis zur Erreichung einer handlichenGröße, die sich tatsächlich überschauen und bewerten lässtMethode: User Stories „Als ein Benutzer möchte ich mir ein hochgeladenes Bild merken können, um es später meinen Freunden zu zeigen.“User Stories beschreiben genau einen Aspekt der AnwendungSie beschreiben die Interaktion aus Benutzersicht inkl.Motivation
  30. 30. User StoriesUser Stories sind handlich und nicht komplexsie vermitteln Implementierungsideensie sind vollständig beschrieben und lassen sich schätzensie spiegeln die Detailsicht auf Probleme wideralle User Stories zusammen bilden das Produkt,sie bilden die Produkt-Roadmapsie besitzen eine Reihenfolge und damit eine Priorität
  31. 31. User Stories, SprintsKomplexitätsschätzung Indikator für BudgetauslastungPriorisierung der Stories innerhalb des Budgets,ständige Re-Priorisierung während der EntwicklungVorgehensweise Aufteilung der Stories in „Sprints“ (i.d.R. 1 oder 2 Wochen) Team-Commitment auf Set an Stories ständiges Feedback und Retrospektiven Bessere Schätzung für den nächsten Sprint
  32. 32. ProzessSprint für Sprint ständige Annäherung an eine Version 1.0 (MVP)stets die Möglichkeit Priorisierung (Entwicklungsrichtung) zu verändern neue Ideen als User Stories mit aufzunehmen überholte Stories auszusortieren auf Entwicklungsgeschwindigkeit zu reagieren bzw. sie zu beeinflussenzielgerichtete Entwicklung trotz unübersichtlicherProblemdomäne
  33. 33. Railslove ManifestoVorgehen nach dem agilen Manifest nach Kent Beck, 2001 Agile Werte Agile Methoden Agiler ProzessAgile Softwareentwicklung? Gegenentwurf zu klassischen Softwareentwicklungsmodellen flexibler, schlanker, weniger Bürokratie dem Charakter des Web 2.0 Rechnung tragend
  34. 34. Agile Werte als FundamentMenschen und Interaktionensind wichtiger als Prozesse und WerkzeugeFunktionierende Softwareist wichtiger als umfassende DokumentationZusammenarbeit mit dem Kundenist wichtiger als VertragsverhandlungenEingehen auf Veränderungenist wichtiger als Festhalten an einem Planehrliche, pragmatische Art der Softwareentwicklung, dieVertrauen voraussetzt, jedoch mit guten Produkten belohnt
  35. 35. VoraussetzungenVertrauen und Mut seitens der Auftraggeberein eingespieltes Teammentale Flexibilität und Bereitschaft Pläne über den Haufen zuwerfenden Willen nicht nur irgendein, sondern ein sehr gutes Produktzu entwickeln
  36. 36. MV P-An satz und -Kon zept UI Prototypenfunktionale P rototypen
  37. 37. Komplexitatsbeherrschung .. Etablierung durch User Storieseines iterativen Prozesses
  38. 38. Komplexitatsbeherrschung .. Etablierung durch User Stories eines iterativenFeedback Prozesses LA UNCH
  39. 39. P-An satz Agile Ent MV -Kon zept w icklung und UI Prototypenfunktionale P rototypen Komplexitatsbeherrschung .. Etablierung durch User Stories eines iterativen Feedb ack Prozesses LA UNCH
  40. 40. Der öffentliche Launch ist erst der AnfangZum ersten Mal unbekannte Benutzer, keine Early adopterAusbau Benutzer-SupportEtablierung von ProduktmanagementBenutzer-Feedback einsammeln/verarbeitenWeiterführung der iterativen Entwicklung Mobile Clients InternationalisierungWeiterhin agil sein hilft, schrittchenweise voranzukommenund Innovation zu schaffen
  41. 41. EpilogAgile Methoden, Prinzipien und Prozesse erfolgreichangewendet in 20+ Web-ProjektenMinimum Viable Product spannende Herangehensweise anProduktdesign, erlaubt die Erforschung von Potenzialendas moderne Web eines der spannendsten Tätigkeitsgebietefür Softwareentwickler interdisziplinär, international, immer im Umbruchgleichzeitig vielleicht einer der fordernsten Arbeitskontexte? ständig neue Techniken, gehypte Programmiersprachen, neue best practices und irre guter Nachwuchs
  42. 42. Danke. just now – @tmschndr
  43. 43. just finished my talk at this year‘s@micologne showcase. had a great timespeaking about agile web developmentprinciples. just now – @tmschndr Twitter Weitere Infosrailslove.com/tim
  44. 44. I wonder wether I answered or raisedmore questions during those 44 slides ofagile fun facts. #showcase just now – @tmschndr Twitter Weitere Infosrailslove.com/tim
  45. 45. Mehr Web in KölnCologne.rb http://colognerb.de/Cologne.js http://colognejs.de/

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