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Short Service Stories: «Internetbasierte Dienstleistungen»
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Abstract
This short service story is introducing the service-driven business...
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Im Folgenden werden die Möglichkeiten eines Ein...
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5. Der erste nächste Schritt
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Short Service Story: Internetbasierte Dienstleistungen für den Energiemarkt der Zukunft (German)

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Short service story on internet-based services for the energy sector - in this German language story I talk about the opportunities for businesses to design, publish and trade online services - with or without the accompanying network of thing

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Short Service Story: Internetbasierte Dienstleistungen für den Energiemarkt der Zukunft (German)

  1. 1. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 1 of 19 Short Service Stories: «Internetbasierte Dienstleistungen» - Internetbasierte Dienstleistungen als Beschleuniger für Energieeffizienz-relevante Vorhaben - by Barbara Flügge
  2. 2. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 2 of 19 Abstract This short service story is introducing the service-driven business innovation for the energy sector. It outlines opportunities for distinct user groups through energy efficiency services leveraging the Internet of Services. Motivated by our former research initiative MeRegio and the recent discussions around the value proposition of eEnergy and the M2M communication, services are a relevant element to turn initiatives into deployable offerings. The paper is written in German (for further assistance let us know). In dieser Short Service Story werden die Möglichkeiten eines Einsatzes von Service Marktplätzen für energieeffizientes Handeln und Produzieren beleuchtet. In Gesprächen mit Experten aus unserem Hause und bei der Recherche öffentlich zugänglicher Einschätzungen und Materialien1 entstand die Idee, den Einsatz webbasierter Dienstleistungen und deren Adressaten näher zu betrachten. Sind die Endverbraucher tatsächlich offen für Service-orientierte Angebote? Wie profitieren Produktionsunternehmen von den informationstechnischen Möglichkeiten? Was ist der Service Mix der Zukunft und wem bringt er etwas? Die nachfolgenden Ausführungen bringen Sie auf Tuchfühlung mit diesem spannenden und viel-seitigen Thema. Keywords: Energieeffizienz, Internetbasiert, Internet der Dinge, Internet der Dienste, Business Innovation, Intelligent Vernetzt 1 MeRegio – Energie intelligent vernetzt: http://www.meregio.de/
  3. 3. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 3 of 19 Table of Content Page 1. Motivation und Einführung … 4 2. Zielsetzung von Innovationsprojekten wie MeRegio … 5 3. Handlungsansätze für Dienstleistungen im Verbund … 7 3.1 Verbraucher gehören noch stärker in den Mittelpunkt … 7 3.2 Der ServiceMix der Zukunft – von der Vision zur Wirklichkeit … 10 4. Der ServiceMix der Zukunft – intelligent verbinden, was zusammengehört ... 18 5. Der erste nächste Schritt … 21
  4. 4. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 4 of 19 1. Motivation und Einführung Im Folgenden werden die Möglichkeiten eines Einsatzes von Service Marktplätzen für Energieeffizenz-relevante Dienstleistungen beleuchtet. Die Diskussion mit Vertretern von MeRegio, Entwicklungen bei Energieerzeugern und -verteilern, die Sichtung öffentlich zugänglicher Materialien sowie die Anwendung eines strategischen Gesamtansatzes haben zu den u.a. Ausführungen beigetragen. Die Exploration möglicher sinnhafter Anwendungen ist sicherlich noch am Beginn. Die Ausführungen sind als Ideengeber und Illustration zu verstehen. Sie bieten dem Leser, ob aus der Energiebranche kommend oder als privater Energieverbraucher, sich mit dem Anspruch an ein energieeffizientes Verhalten und der Vielfalt möglicher web-basierter Dienstleistungen auseinanderzusetzen. Nehmen Service Marktplätze in diesem Industriesegment Gestalt an, schliesst sich die Frage an, welche Anforderungen an IT-Skills auf Verbraucher und Anbieter zukommen und wie mit der sich wachsenden Kopplung von Verbrauchs- und Angebotsdaten umzugehen ist. Darauf werden wir in einem gesonderten Kapitel eingehen. Die Short Service Story ist wie folgt strukturiert. Nach einem Einblick in Energieeffizienz Projekte wie MeRegio werden erste Handlungsansätze eruiert. Hierbei spielt die Frage nach Fokussierung auf den Verbraucher eine wichtige Rolle. Handlungsbedarfe werden dann in Service Ideen übergeführt und als ServiceMix der Zukunft dargestellt und skizziert. In Anschluss daran wird am Beispiel von MeRegio schematisch die Verknüpfung technischer Energieverbrauchsanlagen und eines Service Marktplatzes vorgestellt. Die schematische Darstellung dient im Wesentlichen dazu, sich eine Gesamtsicht zu verschaffen und die Vorteile, die sich dem Verbraucher durch den Einsatz webbasierter Dienstleistungen erschliessen, zu visualisieren. Das Beispiel MeRegio wird ob der aktuellen Diskussionen auch als Beispiel für unternehmens- und behördenübergreifende Kollaboration und Co-Innovation weiterhin Bestand haben.
  5. 5. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 5 of 19 2. Zielsetzung von Innovationsprojekten wie MeRegio Die folgenden Ausführungen sind dem Mission Statement von MeRegio entnommen: Das Projekt MeRegio hat zum Ziel, Energie intelligenter zu nutzen, die Energie-Effizienz zu steigern und den CO2-Ausstoß zu senken. Im Mittelpunkt der Projektarbeit steht die Entwicklung eines Energie-Marktplatzes sowie einer "Minimum Emission"-Zertifizierung, die in ausgewählten Modellregionen eingeführt werden soll. Damit will man mit gutem Beispiel vorangehen und auch andere Regionen dazu motivieren, ihre Energieeffizienz zu erhöhen und den CO2-Ausstoß zu senken. Es wird untersucht, wie die Vernetzung zentraler und dezentraler Energieerzeugungsanlagen gestaltet werden kann, wie diese miteinander kommunizieren und die Konsumenten aktiv einbinden können. Der permanente Datenaustausch gewährleistet, dass Strom immer nach Bedarf ("energy on demand") produziert, eingespeist und genutzt wird. Vor allem können dabei erstmals auch regionale Unterschiede im Stromangebot berücksichtigt werden.Ein weiterer Vorteil von intelligent vernetzter Energie: Kraftwerke und dezentrale Erzeugungsanlagen werden optimal ausgelastet und teurere Regelenergie zum Ausgleich von Spitzenlasten kann somit eingespart werden. Die intelligente Vernetzung geht zu Hause weiter. Hier kommunizieren die Elektrogeräte mit dem zentralen System und werden somit an einen dynamischen Tarif gekoppelt. Sie erkennen, zu welchen Zeiten Strom günstig ist. Wenn Sie möchten, geht Ihre Waschmaschine dann automatisch an, wenn Sie sie zuvor auf einen bestimmten KWh-Preis programmiert haben.
  6. 6. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 6 of 19 Neben MeRegio fallen eine Vielzahl weiterer Projekt- und Forschungsvorhaben auf, die sich mit dem Thema Energieeffizienz beschäftigen. Darunter fallen die Institutionalisierung eines Studienganges mit dem Schwerpunkt Energieeffizienz an der Fachhochschule Vorarlberg, Österreich. Dieser hat zum Ziel „von Ressourcenverknappungen und Preissteigerungen auf den internationalen Energiemärkten unabhängig zu werden. Um das zu erreichen, gilt es die Potenziale in Sachen Energieeffizienz optimal umzusetzen und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen - in erster Linie Wasserkraft und Holz - weiter auszubauen.“2 Darunter zählen der Auf- und Ausbau benötigter Kompetenzen in Sachen Energiemanagement, Energieökologie ebenso wie die Anwendungsmöglichkeiten von Informations- und Kommunikationstechnologie. Das 2009 initiierte Projekt AlpHouse3 beispielsweise untersucht die Wechselwirkung von Einflussnahme von Energiestandards auf architektonische Fragestellungen sowie von Konzeption und Entwicklung einer webbasierten Wissensplattform zur Wissensbereitstellung 2 http://www.fhv.at/presse/presseaussendungen/aktuell/archiv-2009/stiftungslehrstuhl-fuer-energieeffizienz 3 http://www.cipra.org/de/alpmedia/news/3745, http://www.alpine-space.eu/projects/running-projects/ Service Marktplatz
  7. 7. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 7 of 19 und Vernetzung möglicher Beteiligter wie Architekten, Energieerzeuger, -verteiler und –versorger. Es wird sich zeigen, welche Verwertungsmöglichkeiten sich den genannten bzw. existierenden Projekten bieten und inwieweit die nachfolgenden Handlungsansätze einen Nutzen darstellen.
  8. 8. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 8 of 19 3. Handlungsansätze für Dienstleistungen im Verbund In den beiden nachfolgenden Abschnitten „Verbraucher gehören in den Mittelpunkt“ und „der ServiceMix der Zukufnt – von der Vision zur Wirklichkeit“ beleuchten wir wesentliche Eigenschaften eines Service Marktplatzes eEnergy. Projekte wie MeRegio motivieren, sich über die projektrelevanten Fragestellungen hinaus mit den Ansprüchen einer modernen Dienstleistungswirtschaft auseinanderzusetzen. So sind nachfolgende Ausführungen als über den Projektzweck weitergehende Ansätze zu verstehen. Der erste Abschnitt rückt die Verbrauchersicht in den Mittelpunkt, welcher anbieterneutral und zugeschnitten auf seine Bedürfnisse den optimalen Energiemix nachfragt. Der zweite Abschnitt erläutert weitergehende, zukunftsträchtige Dienstleistungen, die sich heute skizzieren, jedoch nur mittels eines Service Marktplatzes umsetzen lassen. Von der Vision zur Wirklichkeit ist einer der Leitgedanken des TEXO Projektes4 . Das Projekt TEXO entwickelt im Rahmen des Forschungsprogramms THESEUS5 eine Infrastruktur für Business Webs im Internet der Dienste. Eine Plattform soll ermöglichen, Dienste im Internet zu handeln, zu Mehrwertdiensten zusammenzusetzen und kundenindividuell Dienste in die jeweilige Anwendungsumgebung des Kunden und Verbrauchers zu integrieren. TEXO schafft so die Grundlage für eine Dienstleistungswirtschaft im Internet und trägt zu dem Ziel von THESEUS bei, das Wissen im Internet besser zu nutzen und zu verwerten. 3.1 Verbraucher gehören noch stärker in den Mittelpunkt Jenseits der Fokussierung auf einzelne Stromerzeuger, haben weitere Anwendergruppen Vorteile, ihre Angebote und Anfragen über einen Service Marktplatz zu steuern. Das genannte Projekt bietet die Erforschung von Energieeffizienz mittels Informations- und Kommunikationstechnologie aus Sicht eines stromerzeugenden und –verteilenden Unternehmens. Im Nachfolgenden sei eine Auswahl weiterer auf einem Service Marktplatz agierenden Anwendergruppen genannt. Zum einen stehen Verbraucher und zum anderen weitere Unternehmensformen im Vordergrund. Das Zusammenwirken mehrerer Geschäftspartner und Anbieter ist ein zentrales Element optimierter Serviceangebote für den Verbraucher. Der Service Marktplatz bietet Anbietern und 4 http://theseus-programm.de/anwendungsszenarien/texo/default.aspx 5 http://theseus-programm.de/was-ist-theseus/default.aspx
  9. 9. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 9 of 19 Verbrauchern eine Plattform, Dienste verfügbar, handelbar und nachvollziehbar zu machen. In nachstehendem Szenario suchen Verbraucher den optimalen Energiemix. Besteht der Anspruch auf Einkauf eines optimalen Energiemix aus einer Vielzahl von Kriterien wie Umwelt-, Kosten-, und Verbrauchsgesichtspunkten, benötigen Verbraucher vergleichsfähige Angebote. Idealerweise erhalten sie die Vergleichsmöglichkeit in einer bedienbaren und jederzeit abrufbaren Form, beispielsweise durch Internetzugriff auf den Service Marktplatz zu Hause, mittels zentral aufgestellter ServiceKioske oder unterwegs und mobil durch Zugriff der Angebote auf einem mobilen Medium. Zwei Beispiele erläutern die anvisierte Interaktion von Verbrauchern und Anbietern näher. Eine bekannte Form von Energieanbietern sind die einzelnen Unternehmen, welche Stromerzeugung, -verteilung und Effizienzüberwachung als Servicepaket in einem Paket anbieten. In einem Service Marktplatz gibt es nun die Möglichkeit, einen Generalunternehmer zu beauftragen, der sich um die Einholung individueller Angebote kümmert. Dieser agiert als Energieeffizienz- Broker. Er sichtet und bewertet einzelne Serviceangebote unabhängiger Stromerzeugen und –verteiler. Auf Basis der erhaltenen Informationen trifft der Generalunternehmer dann eine Auswahl möglicher für den Verbraucher interessanter Angebote. Idealerweise orientiert sich der Generalunternehmer an den vorab kommunizierten bzw. im Profil hinterlegten Auswahlkriterien des Verbrauchers. Somit erhält der Verbraucher genau die für ihn passenden Angebote. Interessiert sich zum Beispiel der Verbraucher nicht für die Regionalität des Lieferanten, wird dies von dem Generalunternehmer als irrelevant eingestuft. Grundsätzlich lässt sich behaupten, dass die Regionalität des Angebots durch einen Generalunternehmer weit weniger eine Rolle spielt als in zweiterem Beispiel. Weshalb ist das so? Da ein Generalunternehmer für den Verbraucher die Auswahl trifft und den Service zusammenstellt, spielt die geographische Verteilung der Lieferanten für den Verbraucher keine Rolle. Dies funktioniert, so lange der Verbrauch das für ihn optimale Energieangebot erhält. Tritt ein einzelnes Unternehmen mit einem Servicepaket an den Verbraucher heran und offeriert proprietäre Energie und Dienste, entscheidet der Verbraucher selbst, welchen Stromerzeuger und –verteiler er sich näher betrachten möchte. Der Aufwand des Vergleichens liegt dabei bei dem Verbraucher selbst. Es ist nachvollziehbar, dass dabei für den Verbraucher auch Kriterien eine Rolle spielen wie Image, Bekanntheitsgrad des Anbieters und die Möglichkeit, sich über den Anbieter zu erkundigen und ihn im Falle eines aufgetretenen Mangels direkt zu kontaktieren. Verbraucher achten dabei eher auf die sprichwörtliche „sich herumgesprochene“ Zuverlässigkeit des Anbieters und seiner Angestellten. Zumal in dem geschilderten Szenario der Verbraucher sich möglichst schnell und zügig entscheiden möchte. Die Zeitspanne, die dem Generalunternehmer zur Verfügung steht, ist für den Verbraucher eine direkte Beanspruchung seiner freien Zeit. Entscheidet sich der Verbraucher dafür, Angebote über einen Service Marktplatz zu Rate zu ziehen, einen Generalunternehmer auszuwählen, bieten sich
  10. 10. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 10 of 19 ihm weitere Erleichterungen bei der Vergleichbarkeit von Angeboten: Antwortzeiten, Wartungsaufwände und –zusatzkosten, einkalkulierte Reisekosten, der Umgang mit Ersatzteilen sowie die Klärung einer Rückerstattung von nicht dem Angebot entsprechenden Stromlieferungen. Diese lassen sich ebenso wie Preis, Lieferzeit und Laufzeit über ein Service Profil im Service Marktplatz einpflegen und abrufen. Die Etablierung eines Energieeffizienz-Broker bietet neben bekannten Dienstleistungen weitere wesentliche Vorteile für den Verbraucher. Der Broker übernimmt im Konfliktfalle auch die Klärung des Auftrages und sorgt für die Messbarkeit bzw. Überwachung der beauftragten Energieeffizienz. Der Broker tritt in Kontakt mit den Energie-Lieferanten und kümmert sich gegebenenfalls um die Beseitigung von Mängeln. Es bietet sich an, eine Performanceüberwachung über einen langfristigen Zeitraum ins Service Portfolio aufzunehmen und den Verbrauchern anzubieten. Neben der Anwendergruppe der privaten Verbraucher sind industrielle Verbraucher ein weiterer wichtiger Adressat von web-basierten Dienstleistungen. Erlaubt ein Produktionsunternehmen die Energiebedarfe nach dem optimalen Energiemix zu steuern, kann lassen sich die Produktionsanlagensteuerung und der Energiebedarf auf Basis eines auswählbaren und passenden Angebotes optimieren. Nicht in allen Produktionsunternehmen wie etwas in der Prozess- und Fliessfertigung sind Zeitzonen und durchgängig laufende Produktionsanlagen gegeben. Unternehmen mit einem hohen Wasserbedarf und / oder Energiebedarf wie Wäschereien beispielsweise können hiervon profitieren. Darüber hinaus erlaubt die bedarfsbezogene und nicht zeitlich angepasste Steuerung eine Ausweitung des Angebotes und Verbrauches auf Anwendergruppen in anderen Zeitzonen. Weitere Vorteile für den Verbraucher, welche sich durch den Service Marktplatz herauskristallisieren, sind vernetzte Dienstleistungen. Was darunter verstanden werden kann, sei im Folgenden näher erläutert.
  11. 11. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 11 of 19 3.2 Der ServiceMix der Zukunft – von der Vision zur Wirklichkeit Es bietet sich an, Internbasierte Denkansätze zu nutzen, um den Mehrwert für jede Unternehmung darstellbar, zugänglich und letzten Endes erwerbbar zu machen. Wie sieht, im Rückblick auf oben geschilderte Anforderungen und Möglichkeiten, das Nutzenversprechen eines Service Marktplatzes für den eEnergy Fall aus? Das Nutzenversprechen lautet: mittels Informations- und Kommunikationstechnologie lassen sich auf intelligente Art der Stromverbrauch reduzieren und die Energieerzeugung, -verteilung und der Energieverbrauch optimieren. Der Einsatz eines Service Marktplatzes bietet Verbrauchern wie Energiedienstleistern, ob Erzeuger, Verteiler oder selbst Verbraucher, Ideen für eine Vielzahl neuer bzw. vernetzter Dienstleistungen. Diejenigen, die sich aufgrund von strategischen Überlegungen, aber auch in Gesprächen und Recherchen abgezeichnet haben, sind nun erläutert:  Das Geschäft mit dem mir unbekannten Kunden Service Marktplätze erlauben das Geschäft mit den mir unbekannten Kunden: sind bis dato Energiedienstleistungen eng gekoppelt mit dem Bekanntheitsgrad des Anbieters bzw. Unternehmens, erlaubt die Kriterien basierte Suche das Auffinden bis dato unbekannter Geschäftspartner, Kunden und Verbraucher. Hierbei sind die Grenzen, wer Verbraucher war in der traditionellen Arbeitsweise und Geschäftspartner in der neuen, fliessend. Ein Verbraucher wie etwa ein Bauträger oder Fertighausbauunternehmen hat die Möglichkeit sein Produktportfolio anzureichern. Beispielsweise kann er sich mit der notwendigen Vorarbeit und Auswertung bis dato durchgeführter Beratungen als Serviceanbieter für die Beratung energieeffizienter Ausbaumassnahmen in Häusern etablieren. Des Weiteren wird eine Zertifizierungsunternehmen durch das veröffentlichte Angebot auf die Idee gebracht, existierende und zukünftige Zertifizierungs- und Schulungsmassnahmen zu vergleichen und mit Ausrichtung auf Energieeffizienz anzubieten.  Verfügbarkeit von Energiedaten zum Bedarfszeitpunkt Ein weiteres Argument für web-basierte Dienstleistungen ist die Nutzbarmachung von Informationen durch die technologische Anbindung von stromverbrauchenden bzw. –benötigenden Anlagen. Im MeRegio Projekt geht u.a. um die Verfügbarmachung von Energiedaten dann, wann sie benötigt werden. Der Service Marktplatz geht darüber hinaus und bietet für jede Anwender- und Verbrauchergruppe den Service, spezifische Informationspakete
  12. 12. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 12 of 19 einzustellen und anzubieten. Durch intelligente Datenaufbereitung, - bündelung und –bereitstellung werden Energieverbräuche vergleichbar und auswertbar gemacht. Anbieter von stromverbrauchenden Anlagen erhalten ad-hoc eine Einsicht in ihre Verbräuche und können so Bedarfe, wie etwa in zeitunkritischen Produktionsanlagen verbrauchsgerecht einkaufen.  Direkter Weg zum Verbraucher Der Verbraucher, ob privater oder industrieller Energieverbraucher, wird mittels web-basierter Dienstleistungen nicht nur gezielter informiert und eingebunden in die Auswahl des Energiemix. Er ist auch direkt ansprechbar. Auf Basis von bis dato getätigten Aufträgen lassen sich individuelle Angebote für ihn schneidern und anbieten. Die Individualisierung bietet sich nicht nur aufgrund der Regionalität, Altersgruppe, Geschlecht oder Hobbies an. Industriespezifische Angebote lassen sich ebenso konfigurieren wie wetterabhängige.  Flexible Gestaltung von Dienstleistungsangeboten Ein Unternehmen in der Energieerzeugung und –verteilung erhält heute statische Energieverbrauchsinformationen. Es kann so nur verzögert auf etwaige Angebotsänderungen und –erweiterungen reagieren. Der Verbraucher erhält oft zu spät ein geeignetes Angebot (Stichwort: Frühjahrsangebote im Sommer; das Sommer-Grillpaket mit dem günstigen Gasangebot im Herbst oder Winter) und orientiert sich gegebenenfalls um. Ein web-basierter Dienst kann Abhilfe schaffen. Sind Informationen adhoc abrufbar, lassen sich Dienstleistungsangebote und –details verbraucher- und zeitnah anpassen. Der Verbraucher fühlt sich nicht nur, sondern wird direkt informiert. Dies ist insbesondere ein willkommener Service bei Stromausfällen, geplanten oder adhoc anstehenden Wartungsarbeiten, im Notfall oder bei der Bereitstellung von Hotline Services.  Der Vorteil einer notationsgestützten Beschreibungssprache Drei der wesentlichen Vorteile eines systematischen und IT-gestützten Serviceangebotes sind (1) die Verfügbarkeit von Dienstleistungsbeschreibungen, (2) der Zugriff auf entstehende Service Repositories durch eine wachsende Anzahl von angebotenen und nachgefragten Services und (3) die damit ausführbare Vergleichbarkeit angebotener Services. Sind Services in einer formatgestützten Beschreibungssprache wie USDL auf dem Service Marktplatz hinterlegt, können diese auch anderen Marktplätzen und Akteuren auf eine vereinfachte Art und Weise angeboten werden. Eine rein textuelle Beschreibung hätte einen hohen
  13. 13. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 13 of 19 Nachbearbeitungs- und Lokalisierungsaufwand zur Folge. Diese Aufwände werden mittels einer Beschreibungssprache vermieden. Wird ein Service mit Services anderer Anbieter gekoppelt, entstehen zusätzliche Anpassungsaufwände. Sind Services erstmal in USDL Notation verfügbar, sind sie in neuen Serviceangeboten anwendbar. Der Anpassungsaufwand beschränkt sich dann eher auf Anpassungen wie Preis, Verfügbarkeit (Saisonalität), oder Vorlaufzeit bei hoher Auslastung eines Dienstleisters.  „Out-of-the-Box“ Dienstleistungen, an die heute nicht gedacht wird Durch das Instrument eines Service Marktplatzes erwachsen Vorteile für Dienstleistungsanbieter wie etwa vorgefertigte Servicebeschreibungen, sowie abrufbare und koppelbare Dienstleistungen von unterschiedlichen Anbietern innerhalb kürzester Zeit. An dieser Stelle verweisen wir auf neueste Entwicklungen zu SAP Connected Logistics im Rahmen der Smart Logistics Initiative. Weitere Dienstleistungen bieten sich im Aufbau eines (1) Dienstleistungsbezogenen Benchmarking an: beispielsweise die Durchführung regionaler, Zielgruppen spezifischer und saisonal relevante Auswertungen. Nützlichen Input bieten o die Abverkaufshistorie von Services, o die zu Grunde gelegten Auswahlkriterien, o der Zeitpunkt der Bestellung im Kontext möglicher, Einfluss nehmenden und dem Verbraucher zugänglichen Nachrichten und Ereignissen Weitere Services sind denkbar, die den Verbraucher in der Angebotsauswahl unterstützen. Hierbei nutzen Verbraucher Informationen und Veröffentlichungen, welche von Stiftung Warentest (etwa Empfehlungen zur Auswahl einer energieeffizienten Waschmaschine) und anderen Informationsprovidern angeboten werden. Nicht zuletzt interessieren den Verbrauchern einfach zugängliche, vergleichbare und in der Auswahl zu berücksichtigende Produktzertifizierungen, welche die Produktökologie belegen6 . Der Service Marktplatz bietet hier Verbrauchern und Anbietern die Möglichkeit, (2) Subskriptionsmodelle für Verbraucherinformationen anzubieten in Verbindung mit einem anderen Service oder als kostenloser Dienst im Sinne einer verkaufsfördernden Massnahme. 6 Nützliches kann unter folgenden Quellen nachgelesen werden: http://www.rheinland-versicherungsgruppe.de/rheinland-versicherungsgruppe/umwelt/produktoekologie/, ebenso unter http://www.baufachinformation.de/artikel.jsp?v=4080, sowie mit Hinweis in eigener Sache: http://www.oepi-project.eu/
  14. 14. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 14 of 19 Des Weiteren sind Broschüren und Prüfberichte, welche heute oftmals zusammenhangslos den Verbrauchern präsentiert werden, gut einbindbar in ein Servicepaket eines Energieeffizienz-Brokers. Sind Verbraucher bereit Energiemix-Angebote vorab zu testen, erhalten sie von dem Anbieter oder dem Broker eine Vergünstigung bzw. eine Vermittlungsgebühr, welche bei Bestellung angerechnet wird. Sie werden zum (3) Dienstetester. Verbraucher sind ausserdem mittels eines Ratingmoduls auf dem Service Marktplatz in die Lage versetzt, Empfehlungen und Feedback im Allgemeinen abzugeben. Für Unternehmen, welche mit der Zertifizierung und / oder Überwachung energieerzeugenden, -verteilenden und –verbrauchenden Anlagen betraut sind, erschliesst sich die Möglichkeit mit industriellen Verbrauchern, den Betreibern von Produktionsanlagen beispielsweise, direkt über den Service Marktplatz zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Auch hier bieten sich Testverfahren und (4) Vermittlungsdienste als weitere Dienstleistungen an. Um Energieeffizienz langfristig zu erzielen können industrielle Verbraucher sich auf dem Service Marktplatz für (5) Services zur kontinuierlichen Energieoptimierung zum Beispiel mit einer Laufzeit von Jahren oder Energieverbrauchskennziffern gekoppelt entscheiden. Dockt sich der Martkplatz an gewerbliche Immobilienportale an, sind weitere Nutzergruppen und spezifische Dienstebündel für die gewerbliche Immobilienbewirtschaftung denkbar. Nicht minder interessant ist die (6) Auswertung von Energieverbrauchskennziffern, welche durch einen Feedbackmechanismus von den energieverbrauchenden Anlagen zurückgemeldet werden. Letzteres Beispiel erschliesst Forschern die Möglichkeit das Internet der Dinge mit dem Internet der Dienste zu verknüpfen und neue Anwendungsszenarien zu erarbeiten. Die Möglichkeit der Ausweitung der geographischen Erreichbarkeit von Dienstleistungen ist ein weiterer Vorteil von web-basierten Dienstleistungen. Beispielsweise lassen (7) ferndiagnostische Dienste für gewerbliche wie private Immobilien anbieten. In einem weiteren Industrieszenario (eTourism) verweist die Autorin auf die Anwendungsmöglichkeit von Ferienimmobilien: deren Eigentümer, oftmals Privathaushalte, fehlt die Zeit und die Mittel, sich vor Ort von dem Zustand der Immobilie zu überzeugen. Auch hier verschafft die Verknüpfung von Messgeräten und der Übermittlung der Daten zu einem Anbieter von Ferndiagnostik Erleichterung. Weitere Zusatzdienste zur Nutzung örtlich ansässiger Dienstleistern sind die Bündelung von Zusatzdiensten wie Schneeräumung, Reinigungsservices oder das frühzeitige Aktivieren der Heizungs- und Warmwasseranlagen.  Zertifizierung von Metadaten
  15. 15. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 15 of 19 Mittels der Bündelung von Daten, welche für eine energieeffizientes Erzeugungs-, Verteilungs- und Verbrauchsmanagement aus unterschiedlichsten Datenquellen diverser Datenowner herangezogen werden, darf ein Anwender eine Qualifizierung dieser Daten erwarten. Die Qualifizierung erfolgt zum einen durch die Sammlung, Aufbereitung, Abgleichung und Normierungsoptionen verwendeter Datenelemente. Bei der Qualifizierung handelt es sich um einen kollaborativen Ansatz, welcher mit allen an Energieerzeugungs-, -verteilungs- und –verbrauchsmanagement beteiligten Akteuren durchgeführt wird. Idealerweise nutzen die laufenden bzw. anstehenden Projekte die Projektumgebung für diesen Abgleich. Zum anderen erfolgen unter Beratung relevanter Gremien und Experten eine Sichtung der Normierungsoptionen und deren Durchsprache. Liegen die Interessen für alle Beteiligten bzw. möglichen Akteure auf der Hand, sollte eine Standardisierung des Formats beispielsweise im Sinne einer DIN-Norm angestrebt werden. Das hiesse, dass Metadaten entstehen, welche alle an Energieeffizienz-interessierten Geschäftspartner erreichen. Dies erfolgt nicht nur unternehmensübergreifend, sondern erleichtert auch die Verarbeitung dieser Daten in einem standardisierten Format unternehmensintern. Dabei erschliessen sich den Akteure Vorteile, welche die Metadaten prinzipiell für die unternehmensübergreifende Interaktion einsetzen. Die Akteure profitieren durch die Normierung von Energieeffizienzparametern in der Erstellung webbasierter Dienstleistungen, deren Veröffentlichung, und in deren Handel mit anderen Geschäftspartnern. Für den Anwender sind Dienstleistungsangebote nachvollziehbar und vergleichbar. Wenden Betriebe Energieeffizienzdaten an, können diese betriebsintern die relevanten Steuerungsparameter beispielsweise einer Produktionsanlage schneller identifizieren und abgleichen. Inwieweit sich Prozesskosten reduzieren lassen, hängt von dem Einfluss der Steuerungsparameter auf die betriebsinternen, wertschöpfenden Geschäftsprozesse ab. Die in diesem Abschnitt vorgestellten Services sind exemplarisch und schemenhaft dargestellt. Mittels eines Workshops zur Eruierung möglicher Dienstleistungskonzepte lassen sich diese und weitere Services auf Basis von strategischen, betriebswirtschaftlichen und technischen Faktoren beschreiben und bewerten. Einhergehend mit der Eruierung von Dienstleistungskonzepten führen wir Untersuchungen zu Betrieb, Preisgestaltung, weiteren Einflussfaktoren auf die Wertschöpfung von Dienstleistungen und den daraus ableitbaren Geschäftsmodellen durch.
  16. 16. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 16 of 19 4. Der ServiceMix der Zukunft – intelligent verbinden, was zusammengehört Wie sähe nun die Anbindung von Vorhaben wie MeRegio an einen Service Marktplatz aus? Die u.a. Abbildung zeigt einen möglichen Weg von der Betrachtung einzelner Anwendungen zu miteinander sich austauschenden und funktionierenden Geschäftsaktivitäten im Internet. Betrachtet man das Zusammenwirken mehrerer Akteure in der physischen Welt, wie etwa in Supply Chain von Strom, stellt sich unmittelbar die Frage, wie sich Akteure zusammenfinden, um Dienstleistungen und virtualisierte Dinge auszutauschen bzw. zu handeln. Das Zusammenwirken von Akteuren im Web wird gemeinhin als Business Webs bezeichnet. Isoliert betrachtet ergeben sich in der Benutzung von stromverbrauchenden bzw. stromerzeugenden und stromregenerierenden Anlagen wie z.B. Waschmaschinen und Stromzählern IT-basierte Anwendungsfälle: zum einen mittels Digitalisierung dieser Anlagen und deren Steuerung auf manuelle herkömmliche Weise und zum anderen deren automatisierte Steuerung im Internet. In letzterem Fall spricht man vom Internet der Dinge. Das Internet der Dinge ermöglicht digitalisierte Anlagen- und Verbrauchssteuerungen, ferndiagnostische Ablesefunktionalitäten und daraus sich ableitende automatisierte Rechnungsabläufe (etc.) ermöglicht. Welche Aktivitäten sind bei MeRegio im Fokus? Zum einen die Vermittlung von Dienstleistungen rund um das Thema Energieeffizienz für gewerbliche Kunden, die kollaborativ vereinbarte Verbesserung der Prognosequalität für private und gewerbliche Lastprofile, die kollaborative Vermeidung von prognostizierten Netzproblemen durch eine optimale Ausnutzung der Steuerungsoptionen sowie die Bündelung von und der Handel mit Energiereserven, Energiebedarf, Steuerungskapazitäten etc7 . Derzeit ein Anwendungsfall mit Schwerpunkt Preissignalisierung im Einsatz: die Nutzer im Feldtest bekommen eine so genannte Stromampel für die Anwendung zu Hause ausgehändigt. Dies ist ein Gerät, welches mittels Farbsignal (rot, gelb und grün) stündlich anzeigt, ob der Strom besonders günstig (grün), normal teuer (gelb) oder teuer (rot) ist. Die Haushalte können sich entsprechend anpassen und ihren Stromverbrauch reduzieren, also sich gegen eine Stromnutzung entscheiden bzw. entsprechend einer grünen Signalisierung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Der Energieversorger kann damit Preissignale den Kunden vermitteln und verfügt mittels Preisampel über einen zusätzlichen Kommunikationskanal zum Kunden. 7 Projektdetails sind unter http://www.meregio.de/index.php?page=loesung#chapter-2 verzeichnet
  17. 17. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 17 of 19 Sucht man eine weiterführende Nutzbarkeit von digitalisierten, im Internet verfügbaren Dingen, bieten sich dazugehörige Dienstleistungen wie etwa Stromlesung, Montagebeauftragung und Reparaturdienste an. Idealerweise werden diese digitalisiert, also über das Internet angeboten. Die Bereitstellung, Beauftragung und Verwendung digitalisierter Dienstleistungen bzw. Services wird unter dem Begriff „Internet der Dienste“ zusammengefasst. Gelingt es Dienstleistungsanbietern ihre Services im Internet handelbar zu machen, werden diese über eine Service Marktplatz angeboten und gehandelt. Ähnlich wie bei der bis dato manuellen Beauftragung von Aktien, erkennen Diensteanbieter die Vorteile eines internetbasierten, elektronischen Marktplatzes im Vergleich zu einem manuell, physisch eingegrenzten Parketthandel. Sowohl Produkte als auch Dienstleistungen machen die Leistungsfähigkeit unternehmerischen Handels aus. Der steigenden Nachfrage nach hochwertigen Dienstleistungen, aktuellen Angeboten und einer möglichst uneingeschränkten Beauftragungsmöglichkeit rund um die Uhr kann nur durch ein entsprechendes gut funktionierendes Medium, dem Internet der Dienste, gerecht werden. Funktionieren Dienstleistungsangebote-, -nachfragen und -konsumierungen im Internet, haben Unternehmen die Zeit, sich über eine Vernetzung ihrer Dienstleistungen mit weiteren Geschäftspartnern vor Ort, Europaweit und international Gedanken zu machen. Im Sinne von gesponnenen Netzen entstehen so unternehmerisch ausgerichtete und sich ausweitende Kollaborationen, die Business Webs. Es hat sich im Bereich der Social Networks gezeigt, dass Business Webs dann erfolgreicher sein können als herkömmliche, wenn sie neben dem Angebot und der Nachfrage nach Dienstleistungen den Kunden bzw. die Konsumentin dort erreichen, wo er bzw. sie sich gerade aufhält: am Arbeitsplatz, unterwegs, an einem Check-in Terminal oder in einem Tourismusbüro auf der Suche nach einem individualisierten Rundumsorglospaket für das geplante Kurzwochenende in Helsinki. Hierin fallen dann auch die vorzeitige Einplanung von Reparaturdiensten für den Stromanschluss zu Hause und die energieeffiziente Konfiguration der neuen Waschmaschine. Des Weiteren lassen sich gegebenenfalls noch eingeschaltete Geräte vorsorglich überprüfen und abschalten. Unter Energieeffizienzgesichtspunkten zählt auch der Service, dass sich der umweltbewusste Tourist ein Hotel aussucht, welches dank einer intelligenten Haussteuerung den Stromverbrauch bewusst senkt, die Warmwasseraufbereitung besonders schonend durchführt und ihm das Ein- und Ausschalten des Lichts, der Heizung etc. abnimmt. Eine weitere Beobachtung aus der Vorgehensweise erfolgreicher sozialer Netzwerke zeigt die notwendige gelungene Mischung aus a) von Anwendern geforderter Funktionalität und b) für den Anwender unerwarteter und dennoch kostenloser Services wie die Einspielung von Fotos
  18. 18. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 18 of 19 beispielsweise von eingesetzten Geräten, eine Beratung für geeignete Standorte neuer Anlagen, oder auch die Bereitstellung von Installations- und Gebrauchsanweisungen in Form von Videos. Internetder Dinge – der digitale Zugriff Dingedes täglichen Energieverbrauchs Internetder Dienste Business Web Collaborationen imBusiness Web
  19. 19. © SAP 2010 - 2014 Barbara Flügge Page 19 of 19 5. Der erste nächste Schritt Sie sind bereits service-orientiert unterwegs? Dann berichten Sie uns doch von Ihren Erfahrungen. Oder suchen Sie Austausch zu dem ServiceMix der Zukunft? Unser Ansatz für internetbasierte Dienstleistungen schlägt sich in einer Vielzahl von Projekten, Initiativen und fortführenden Produktangeboten wider. Hierbei spielt das kollaborative Miteinander von Unternehmen und institutionellen Organisationen eine grosse Rolle. Unser Workshop Angebot ist offen für unsere Leserschaft, Ihre Kunden und Interessenten. Kontaktieren Sie uns – AnsprechpartnerIn ist Barbara Flügge, b.fluegge@sap.com

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