Koordinierung durch Kanban

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Kurzvortrag zum 7. Kapitel des Buches 'Kanban: Evolutionäres Change Management für IT-Organisationen' von David J. Anderson.

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Koordinierung durch Kanban

  1. 1. Koordinierung durch Kanban Kapitel 7
  2. 2. 7.1 Koordinierung durch Kanban
  3. 3. 7.1 Koordinierung durch Kanban • Aufgabentyp • Serviceklasse • Statusinformationen (z.B. zu spät) • Teammitglied
  4. 4. 7.1 Koordinierung durch Kanban • Ziel: Selbstorganisation • Teammitglieder in Lage versetzen, Aufgaben selbständig zu ziehen
  5. 5. 7.2 Elektronisches Tracking • Erweiterte Möglichkeiten • Limit überschritten, Ticket überfällig, … • Daten sammeln, um Metriken und Berichte für Management und Nachbetrachtung zu erstellen
  6. 6. 7.3 Tägliche Standup- Meetings • in der Regel morgens • Bisherige Fragen: • Was hast du gestern geschafft? • Was wirst du heute tun? • Wirst du durch etwas blockiert, bzw. benötigst du Hilfe?
  7. 7. 7.3 Tägliche Standup- Meetings • Diese ‘3 Fragen’ sind hinfällig im Kanban-Standup • Veränderungen seit letztem Meeting sieht man, wenn man regelmäßig teilnimmt • Fokus liegt nun auf Fluss der Aufgaben
  8. 8. 7.3 Tägliche Standup- Meetings • Moderator (PM) geht von rechts nach links das Board durch • Besondere Aufmerksamkeit auf Blocker oder Tickets, die (durch Fehler) im Verzug sind • Festgesteckte Aufgaben => neuer Blocker? • Reife Teams schauen nur noch auf Blocker oder Tickets die mit Fehlern zu tun haben => große Anzahl an Teilnehmer möglich
  9. 9. 7.4 Anschlussmeetings • Spontan • Kleine Gruppen von 2-3 Personen • Generiert Verbesserungsvorschläge und führt zu Prozessanpassungen und Innovationen • In größeren Projekten eventuell Form von Standup- Meeting • Blockade, technisches Problem, Architekturfrage besprechen
  10. 10. 7.5 Nachschubmeetings • Priorisierung: Input Queue füllen • PM, Dev, Fachbereich oder Product Owner • möglichst regelmäßig (Vertrauen, Reduzierung Koordinierungskosten) => später bei Bedarf
  11. 11. 7.6 Release- Planungsmeeting • Auslieferung am Ende der Wertschöpfungskette • Checklisten oder Frameworks, um Planung zu erleichtern (was bereit für Release, Risiken, Notfallpläne, …)
  12. 12. 7.7 Triage • sinnvoll für Bugs, aber vor allem Backlog-Pflege • Teilnehmer vom Nachschubmeeting (+ PM) • was bleibt, was wird entfernt • kleiner Backlog => Priorisierung einfacher • Automatisierung möglich
  13. 13. 7.8 Review der Problemliste und Eskalierung • Blockaden werden entsprechend markiert • regelmäßige Prüfung der offenen Blockaden • Zunächst regelmäßige Reviews der Problemliste: PM + Team • Wer Blockade zugeteilt, arbeitet dran? • Wann Beseitigung?
  14. 14. 7.8 Review der Problemliste und Eskalierung • ‘Höherers Management’ nicht unbedingt notwendig • Regeln definieren, wann nach oben eskaliert wird • Umgang mit Blockaden und Eskalierung meist nicht zufriedenstellend in Praxis => Kernbereich, um Fluss und Produktivität zu verbessern • Kapitel 20!
  15. 15. 7.9 Sticky Buddies • Home Office => Aktualisierung physikalisches Board? • Sticky Buddy wird via IM, … kontaktiert und gebeten das Board zu aktualisieren
  16. 16. 7.10 Synchronisierung über geographische Grenzen hinweg • Schlüssel ist elektronisches System • Physikalisches Board mindestens einmal am Tag aktualisieren • Standup-Meetings über (Video-)Telko; Board zuvor aktualisieren
  17. 17. Zusammenfassung • Best Practice: physikalisches und elektronisches Board • Kanban bei verteilter Entwicklung möglich • Meetings regelmäßig => Koordinierungskosten senken, Teilnahme erhöhen • Priorisierung und Releaseplanung unabhängig voneinander
  18. 18. Zusammenfassung • Tägliche Standup-Meetings: Probleme, Blockaden, Fluss der Aufgaben besprechen; wesentlicher Bestandteil der kontinuierlichen Verbesserung • Standups: Ganzes Team dabei => Möglichkeit Verbesserungen vorzuschlagen; im Anschluss informelle Diskussionen zur Prozessverbesserung • Pflege des Backlogs durch regelmäßige Triage => Einfachere Priorisierungsmeetings • Kernkompetenz Leistung des Teams erhöhen: Probleme handhaben, eskalieren, lösen

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