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Inhalt
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KRASS e. V. möchte Kindern und Jugendlichen weltweit die Chance ge...
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Schon 2.500 Kinder in Shanghai haben
das Angebot genutzt.
Das Gründungsverfahren
Der Aufbau des Standortes Shanghai erfolg...
Erreichen der Zielgruppen und Wissen über die Umsetzung eines
lokalen Marketings. Zum Auftakt richtet der Projektnehmer ei...
Christian Wiebe

Hamburg.

Christian Wiebe ist Pressesprecher bei Viva con Agua, einem internationalen Netzwerk mit Wurzel...
Impressum
1. Auflage Februar 2014
Herausgeber: Stiftung Bürgermut, Berlin
Konzeption: Henrik Flor, Katarina Peranic, Geral...
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Gutes einfach verbreiten - Artikel über KRASS e.V.

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Eigentlich gilt: Wer Erfolg hat, kommt groß raus, wächst, bewegt immer mehr. Doch für viele soziale Projekte ist das einfacher gesagt als getan. Ein E-Book zeigt nun, wie Ideen Flügel bekommen - geschrieben von 56 erfahrenen Projektemachern für alle, die Gutes einfach verbreiten möchten. Eine Initiative der Stiftung Bürgermut in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung und dem Bundesverband Deutscher Stiftungen.

Veröffentlicht in: Marketing, Bildung
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  1. 1. Gutes einfach verbreiten ür Handbuch f fer ojekttrans n Pr folgreiche er Stiftung Bürgermut (Hrsg.)
  2. 2. Stiftung Bürgermut Bürgerschaftliches Engagement schafft täglich neue, verblüffende und höchst erfolgreiche Lösungen. Das Problem: Häufig wirken diese bürgerschaftlichen Innovationen nur lokal. Das „Rad“ muss immer wieder neu erfunden werden. Es fehlte bisher ein systematischer Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen engagierten Bürgern und Organisationen. Mit den Projekten Weltbeweger, openTransfer und dem Enter Magazin fördert die Stiftung Bürgermut den digitalen und realen Erfahrungsaustausch und die Vernetzung von engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Sie hat ein Portfolio von Projekten entwickelt, das bürgerschaftliche Leistungen nicht bloß anerkennt, sondern deren Initiatoren dazu qualifiziert, ihre Projekte und Methoden zu skalieren und zu übertragen. In Kooperation mit dem Projekt Effektn der Bertelsmann Stiftung und des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen Gemeinnützige Organisationen möchten eine größtmögliche Wirkung erzielen. Sie stellen sich gesellschaftlichen Problemen, um die Situation möglichst vieler zu verbessern. Häufig fehlt es jedoch an Wissen und Erfahrung, wirksame Lösungen zu verbreiten.Mit dem Projekt Effektn - Wachstum und Wirkung in der Zivilgesellschaft unterstützen die Bertelsmann Stiftung und der Bundesverband Deutscher Stiftungen gemeinnützige Akteure dabei, die eigene Wirkung zu analysieren und zu vergrößern. Stiftung Bürgermut/www.opentransfer.de 1
  3. 3. Inhalt Editorial ................................................................................................................................................. 8 Strategie 11 Strategien – ein Überblick ............................................................................................................................................... 14 Wichtige Fragen vor dem Transfer | Wie gern fahren Sie Bahn? Claudia Leißner Janet Thiemann.............................................................................. 16 Auf die Strategie kommt es an | Viele Wege führen zum (Transfer-)Ziel Gerald Labitzke................................................................................................................... 22 Greeter | Drei Wege zum Mehr Henrik Flor........................................................................................................................... 26 Rock Your Life! | Ein Social Franchise, das rockt Gerald Labitzke................................................................................................................... 28 Arbeiterkind.de | Katjas große Tour Henrik Flor........................................................................................................................... 32 Der Transfer-o-mat! ................................................................................................................................................ 36 Digitalskalieren | Online-Tools als Schlüssel zum Projekterfolg? Kathleen Ziemann.............................................................................................................. 38 elhana Lernpaten | Verbreiten oder vertiefen? Vera Klauer. ......................................................................................................................... 42 #NPO-Blogparade | Sechs Probleme und eine Lösung Stefan Zollondz................................................................................................................... 46 Transfer transnational – ein Überblick ................................................................................................................................................ 52 Barka | Ein Integrationsprojekt verbreitet sich in Europa Jan Jakub Chromiec.......................................................................................................... 54 Ideengeber USA | Transatlantischer Transfer Horst Krumbach................................................................................................................. 60
  4. 4. Krass e.V. | Wie man ein Projekt nach China bringt Claudia Seidensticker....................................................................................................... 64 Kunst-Stoffe | Teil einer weltweiten Bewegung Dr. Corinna Vosse............................................................................................................... 68 Tipps Tools | Videopodcasts: Fünf TransferStrategien ................................................................................................................................................ 74 79 Qualität Qualität – ein Überblick ................................................................................................................................................ 82 wellcome-Gründerin Rose Volz-Schmidt | „Es muss immer Einen geben, der „Wir“ sagt“ Uwe Amrhein....................................................................................................................... 84 Nachmachen – aber richtig | Was tun, wenn die Qualität nicht stimmt? ................................................................................................................................................ 90 Youth Banks | Generationswechsel und Wissenstransfer Matthias Köpke................................................................................................................... 94 Qualität dokumentieren | Das Monitoringsystem ................................................................................................................................................ 96 Seniorpartner in School | Qualität in der Expansion sichern Dr. Friedrich Wrede. ....................................................................................................... 100 Hilfreich, aber arbeitsintensiv | Das Qualitätshandbuch Gerald Labitzke................................................................................................................ 102 Viva con Agua | Ein digitales Netzwerk trägt die Verbreitung Christian Wiebe. .............................................................................................................. 106 Heldenrat | „Wir zünden das Feuer an“ Thomas Leppert.............................................................................................................. 110 Discovering Hands | Höchste Anforderungen an die Qualität der Arbeit Dr. Frank Hoffmann........................................................................................................ 114 Tipps Tools | Der Qualitäts-Werkzeugkoffer ............................................................................................................................................. 118 Stiftung Bürgermut/www.opentransfer.de 3
  5. 5. Case Krass e.V. Wie man ein Projekt nach China bringt KRASS e. V. möchte Kindern und Jugendlichen weltweit die Chance geben, über das Medium Kunst und durch die Vermittlung kultureller Bildung eine starke Persönlichkeit zu entwickeln und ihre Talente zu entdecken. Die Organisation hat inzwischen in China Fuß gefasst – dort wird es Non-ProfitOrganisationen nicht immer leicht gemacht. Zur Verbreitung unserer Vision, Kinder in jeder Hauptstadt der Welt zu erreichen, nutzen wir das Verfahren des Social Franchise Das Konzept von KRASS e. V., die Strategie und das operative Modell werden an lokale, unabhängige Organisationen und private Interessenten weitergegeben, die als Projektnehmer unabhängig und eigenverantwortlich bei der regionalen Umsetzung agieren. So hat KRASS e. V. auch einen Standort in Shanghai aufgebaut. Zielgruppe sind vor allem die in prekären Situationen lebenden Kinder von Wanderarbeitern. Seit Oktober 2012 bieten wir jede Woche in Schulen und Kindergärten kreative Aktivitäten aus den verschiedensten Kunstgattungen an. 2.500 Kinder haben wir bereits erreichen können. Andere Rahmenbedingungen Um dabei die Herausforderungen, die mit gemeinnütziger Arbeit in einem kommunistischen Land verbunden sind, meistern zu können, operieren wir in Shanghai unter dem Dach der Shanghai Charity Foundation, einer staatlichen Dachorganisation sämtlicher vor Ort
  6. 6. tätigen Non-Profit-Organisationen. Ohne das Wohlwollen dieser Institution wäre keine Arbeit in Shanghai möglich. Vorgabe der Institution ist es, dass wir innerhalb eines Jahres 50.000 Euro einwerben müssen – dies gilt als Beleg für die Professionalität und Ernsthaftigkeit des Projekts. Wichtig für den Erfolg in einem Land, in dem man nicht auf öffentliche Mittel hoffen sollte, ist es, Vertreter von vor Ort tätigen Unternehmen für das eigene Konzept zu begeistern und sie als Unterstützer zu gewinnen. Dies ist KRASS e. V. durch starkes und nachhaltiges Networking bisher sehr gut gelungen. Entscheidend sind immer wieder die persönlichen Kontakte. So habe ich bei einem Termin mit der Deutschen Schule einen vermögenden chinesischen Unternehmer kennengelernt, der eine Kunstschule finanziert. Er war spontan von unserem Projekt begeistert und stellt uns nun nachmittags Räume in seiner Einrichtung zur Verfügung, in denen wir mit besonders interessierten Schülern arbeiten. Shanghai - auch hier helfen persönliche Kontakte bei der Skalierung. Stiftung Bürgermut/www.opentransfer.de 65
  7. 7. Schon 2.500 Kinder in Shanghai haben das Angebot genutzt. Das Gründungsverfahren Der Aufbau des Standortes Shanghai erfolgte, wie auch bei den anderen Standorten von KRASS e. V., in einem fünfstufigen Gründungsverfahren. Zunächst wird der Organisation oder dem Interessenten die Vision und das Konzept von KRASS e. V. zur Umsetzung vor Ort vorgestellt. Anschließend führen wir ein Gründungsgespräch, in dem wichtige Fragen zur Finanzierung, zum Erreichen der Zielgruppen und zum Networking geklärt werden. Sind alle Details für die Umsetzung vor Ort geklärt, wird ein Franchisevertrag abgeschlossen und das Handbuch, das inzwischen über 100 Seiten umfasst, übergeben. Darin vermitteln wir dem Projektnehmer Grundlagenwissen über Organisationsführung, Projektplanung, pädagogische und künstlerische Standards, Methoden zum
  8. 8. Erreichen der Zielgruppen und Wissen über die Umsetzung eines lokalen Marketings. Zum Auftakt richtet der Projektnehmer eine Eröffnungsveranstaltung aus, zu der Kinder und Jugendliche, deren Familien sowie Vertreter lokaler öffentlicher Träger und Organisationen geladen werden. Ich begleite die Standorte dann circa zwei Jahre mit Rat und Tat, dann werden sie in die Unabhängigkeit entlassen. In Shanghai konnten wir eine Kommunikationswissenschaftlerin aus Österreich als Franchisenehmerin gewinnen. Sie hatte schon seit 2008 den Verein KRASS punktuell unterstützt und chinesische Künstler gefunden, die im Auftrag von KRASS e. V. mit Schülern arbeiten. Sie hat die Arbeitsweise des Vereins von der Pike auf gelernt. Damit werde ich enorm entlastet und kann mich dem weiteren Ausbau in China und anderen Ländern kümmern und den bestehenden Standorten in Deutschland, Belgien und demnächst Österreich sowie Italien widmen. Ganz wichtig für die weitere Verbreitung des Projekts innerhalb Chinas ist das Sponsoring des Unternehmens STABILO. Das Unternehmen, das KRASS e. V. in Shanghai fördert, stellt beispielsweise wichtige Kontakte in Harbin, Anhui und Wuhan her und unterstützt finanziell den dortigen Projektstart von KRASS e. V.. www.krass-ev.de/der-verein.html Claudia Seidensticker ist Gründerin des Vereins KRASS e.V. und Vorstandsvorsitzende der von ihr gegründeten Stiftung Kultur für Kinder. Mittlerweile arbeiten über 90 Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Professionen im Sinne der Mission: „Man muss das Rad nicht immer neu erfinden.“ Die Konzepte werden an Initiatoren in anderen Städten im Rahmen eines Social Franchise weitergegeben. Stiftung Bürgermut/www.opentransfer.de 67
  9. 9. Christian Wiebe Hamburg. Christian Wiebe ist Pressesprecher bei Viva con Agua, einem internationalen Netzwerk mit Wurzeln in Hamburg-St. Pauli. Ziel ist es, mehr Menschen in Entwicklungsländern Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen zu ermöglichen. Christian Wiebe wurde 1972 in Johannesburg/Südafrika geboren und studierte Politikwissenschaften in Viva con Agua | Ein digitales Netzwerk trägt die Verbreitung auf S. 106 Claudia LeiSSner Claudia Leißner ist Gründerin und Geschäftsführerin von Proboneo – die Initiative pro bono für Deutschland, der ersten Vermittlung für Pro-bono-Dienstleistungen in Deutschland. Davor hat sie bei der gemeinnützigen Auridis GmbH die Partnerorganisationen bei der Verbreitung von wirksamen Angeboten beraten und gemeinsam mit ihnen ein Konzept für die wirkungsorientierte Businessplanung entwickelt. Wichtige Fragen vor dem Transfer | Wie gern fahren Sie Bahn? auf S. 16 Freiwillige Fachkräfte | So nutzen Sie Pro-bono-Dienstleistungen optimal auf S. 246 Claudia Seidensticker Claudia Seidensticker ist Gründerin des Vereins KRASS e.V. und Vorstandsvorsitzende der von ihr gegründeten Stiftung Kultur für Kinder. Mittlerweile arbeiten über 90 Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Professionen im Sinne der Mission: „Man muss das Rad nicht immer neu erfinden.“ Die Konzepte werden an Initiatoren in anderen Städten im Rahmen eines Social Franchise weitergegeben. Krass e.V. | Wie man ein Projekt nach China bringt auf S. 64
  10. 10. Impressum 1. Auflage Februar 2014 Herausgeber: Stiftung Bürgermut, Berlin Konzeption: Henrik Flor, Katarina Peranic, Gerald Labitzke Redaktion und Lektorat: Henrik Flor Grafik und Umsetzung: Simone Schubert, www.derzweiteblick.org Alle Texte sind zur weiteren Verwendung freigegeben. Es gilt die CreativeCommons-Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 (Namensnennung – nicht-kommerziell – keine Bearbeitung). Ausgenommen davon sind ausdrücklich die verwendeten Fotos. Hier gilt der Copyright-Hinweis am Ende der Publikation. ISBN: 978-3-7309-7781-1 Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text die männliche Form verwendet. Diese Formulierungen umfassen gleichermaßen weibliche und männliche Personen. Es sind selbstverständlich alle gleichberechtigt angesprochen. Kontakt: Stiftung Bürgermut Propststraße 1 10178 Berlin Tel: 030-30 88 16 66 Fax: 030-30 88 16 70 info@buergermut.de www.buergermut.de

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