GRUNDEINKOMMEN IN NAMIBIA

Eine Vision braucht Ihre Stimme!

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leben unterhalb der Armutsgrenze von
US$ 1,00 am Tag!
• Die Arbeitslosigkeit ist von 20...
DIE BIG DEBATTE

+ Dachverband der Gewerkschaften
+ Nationaler Kirchenrat
+ Dachverband der Nichtregierungsorganisationen
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• Finanzielle bedingungslose
Zuwendung an jeden Bürger
bis zur Rente (z.B. N$ 100
pro Monat, ca. € 8,00)
• Ausgleich zwisc...
DAS BIG PILOTPROJEKT

• Zeitraum von zwei Jahren ab Januar 2008
• Gründliche Untersuchungen im Vorfeld
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DAS BIG - EIN RECHT, KEINE WOHLTÄTIGKEIT

Hatani Kisting, stellv. Bischof der ELCRN, für die BIG-Koalition
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bis es mir besser ginge.
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STIMMEN AUS OTJIVERO-OMITARA VOR DEM BIG

Ich werde auf Arbeitssuche
gehen, und wenn es klappt,
werde ich für meine Kinder...
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hat mich fortgejagt,
nachdem ich mit
seiner Erlaubnis
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BIG ist ein kleines Projekt mit einem großen Ziel. Das
Ziel ist, das Leben von Omitara aus dem Staub zu erheben,
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• Kann das BIG ein effektives Mittel zur
Armutsbekämpfung sein?
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• Die Zahl derer, die
mindestens einmal täglich
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Personen bezahlen
den Eigenanteil von
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• Vor dem BIG waren
Schulbesuch, schulische Leistungen und
Schulausstattung wegen
der Armut ernstlich
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. . . WÜRDE

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. . . ÖKONOMISCHE AKTIVITÄTEN

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Ziegen geben
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• Die Zahl der Arbeitslosen ist seit Einführung des
BIG gesunken, die Zahl derer, die aktiv Arbeit
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EINE STIMME NACH EINFÜHRUNG DES BIG
„Ich bin eine junge
Frau und mein Leben
hat sich verbessert:

Hedwig //Horaes

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Ein Beitrag zur Globalisierungsdebatte, der zeigt wie . .
• Armutsbekämpfung durch
Umverteilung ermöglicht wird;
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• Ziel des zweijährigen
Pilotprojekts ist es, die
namibische Regierung
zur landesweiten
Einführung eines
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• Keine Einmischung in
Namibia von außen!
• Aber: Namibia stützen,
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BIG-Pilotprojekt für Otjivero-Omitara

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Grundeinkommen in Namibia

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Modellprojekt für ein »Basic Income Grant« (BIG)

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Grundeinkommen in Namibia

  1. 1. GRUNDEINKOMMEN IN NAMIBIA Eine Vision braucht Ihre Stimme! © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM Modellprojekt für ein „Basic Income Grant“ (BIG)
  2. 2. • Etwa 2/3 der Menschen in Namibia leben unterhalb der Armutsgrenze von US$ 1,00 am Tag! • Die Arbeitslosigkeit ist von 2000 bis 2004 von 33,8% auf 36,7% gestiegen. • 30% der unter 5-Jährigen zeigen klare Zeichen von Mangelernährung. • In Namibia sind ca. 20% der Erwachsenen mit HIV infiziert bzw. an AIDS erkrankt. • Die Kluft zwischen Arm und Reich ist weltweit eine der größten. © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM FAKTEN ÜBER NAMIBIA
  3. 3. DIE BIG DEBATTE + Dachverband der Gewerkschaften + Nationaler Kirchenrat + Dachverband der Nichtregierungsorganisationen + Dachverband der AIDS-Hilfe-Organisationen + 2 Institute für Sozialforschung © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM • 2002 Steuerkommission der Regierung (Vorschlag) • 2003 Initiative der Ev.-luth. Kirche in der Republik Namibia (ELCRN) • 2005 Gründung einer breiten Koalition:
  4. 4. • Finanzielle bedingungslose Zuwendung an jeden Bürger bis zur Rente (z.B. N$ 100 pro Monat, ca. € 8,00) • Ausgleich zwischen Arm und Reich durch Steuersystem • Keine Überprüfung der Bedürftigkeit • Die Kosten liegen zwischen 2,2% und 3,8% des Bruttoinlandprodukts • Eine sichere Einkommensquelle © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM DER PROGRAMMATISCHE VORSCHLAG
  5. 5. DAS BIG PILOTPROJEKT • Zeitraum von zwei Jahren ab Januar 2008 • Gründliche Untersuchungen im Vorfeld • 930 Empfänger zwischen 0 und 59 Jahren © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM • Otjivero-Omitara, 100 km östlich von Windhoek
  6. 6. DAS BIG - EIN RECHT, KEINE WOHLTÄTIGKEIT Hatani Kisting, stellv. Bischof der ELCRN, für die BIG-Koalition bei der 2. Auszahlung am 15. Februar 2008 © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM „Unser täglich Brot gib uns heute. Dies ist nicht die Bitte eines Bettlers, und es macht einen nicht zum Bettler, nach den Mitteln für das tägliche Brot zu fragen. Es ist Ihr Recht, und es ist unser Recht, zu haben, was wir zum Leben brauchen. Es ist ein Recht, ein Grundeinkommen zu haben.“
  7. 7. „An manchen Tagen haben wir gar nichts zu essen; wir müssen hungrig schlafen gehen und ohne Essen wieder aufstehen. Arbeitslosigkeit, Hunger und Armut sind die größten Probleme! Wir leiden wirklich Hunger.“ Emilia Garises © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM STIMMEN AUS OTJIVERO-OMITARA VOR DEM BIG
  8. 8. „Als ich krank wurde, sagte mein Boss, ich sollte unbezahlten Urlaub nehmen, bis es mir besser ginge. Nachdem ich die AIDSMedikamente bekommen hatte, ging es mir auch besser. Ich ging zurück zu meinem Boss, aber der sagte, er wolle mich nicht länger beschäftigen. . . . Mein Kind und ich brauchen nahrhafte Kost wegen HIVAIDS. (…) In manchen Monaten überspringen wir die notwendige Behandlung, weil wir die Fahrt zum Krankenhaus nach Gobabis nicht bezahlen können.“ Tuhafeni Veshiyele © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM STIMMEN AUS OTJIVERO-OMITARA VOR DEM BIG
  9. 9. STIMMEN AUS OTJIVERO-OMITARA VOR DEM BIG Ich werde auf Arbeitssuche gehen, und wenn es klappt, werde ich für meine Kinder ein Schulheim suchen und auf eigenen Füßen stehen. Ich bin noch zu jung, um hier herumzusitzen und zu leiden.“ Hedwig //Horaes © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM „Ich hoffe, dass die Situation sich mit dem BIG ändern wird. Ich bin sicher, dass viele Familien dann Essen für ihre Kinder haben werden und sie zur Schule schicken können.
  10. 10. „Mein Arbeitgeber hat mich fortgejagt, nachdem ich mit seiner Erlaubnis nach Windhoek gefahren war, um meine kranke Schwester zu besuchen. Alle meine Kinder sind zur Schule gegangen, konnten sie aber nicht abschließen, weil ich das Schulgeld nicht bezahlen konnte.“ Aron Swartz © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM STIMMEN AUS OTJIVERO-OMITARA VOR DEM BIG
  11. 11. „ Das BIG ist ein kleines Projekt mit einem großen Ziel. Das Ziel ist, das Leben von Omitara aus dem Staub zu erheben, dann das von Namibia und dann von Afrika und schließlich von der ganzen Welt.“ (Projektkomitee) © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM MOBILISIERUNG DER GEMEINSCHAFT • Bewusstseinsbildung und Mobilisierung aus eigenen Kräften. • Das Projektkomitee, welches sich selbst gebildet hat, besteht aus 18 Mitgliedern aus allen Sprach- und Altersgruppen. Es dient zur Lösung von Konflikten.
  12. 12. • Kann das BIG ein effektives Mittel zur Armutsbekämpfung sein? • Schafft das BIG nicht neue Abhängigkeiten? • Wird hier nicht Faulheit gefördert statt wirtschaftlicher Aktivität? • Werden die grundlegenden Probleme der Lebensumstände gelöst? • Die Zwischenauswertung stellt die wichtigsten Veränderungen dar: © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM „TOWARDS A BASIC INCOME GRANT FOR ALL“
  13. 13. • Die Zahl derer, die mindestens einmal täglich nichts zu essen hatten, fiel von 30% auf 12% • Die Zahl derer, die mindestens einmal pro Woche nichts zu essen hatten, fiel von 40% auf 2% • Von Nov. 07 bis Juni 08 stieg die Ernährungssicherheit von 20% auf 60%! „Seit Januar 2008 hatten wir keinen einzigen Fall von Unterernährung in der Klinik. Früher waren es jeden Monat etwa fünf!“ © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM ERNÄHRUNG UND KINDLICHE ENTWICKLUNG
  14. 14. • Der Klinikbesuch hat sich erhöht. • Fünf Mal so viele Personen bezahlen den Eigenanteil von N$ 4 (ca. € 0,35) als Klinikbeitrag. • Die Mobilisierung der Dorfgemeinschaft hat die Regierung bewogen, die AIDSMedikamente in der Klinik vorzuhalten. © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM GESUNDHEIT UND DIE KLINIK
  15. 15. • Vor dem BIG waren Schulbesuch, schulische Leistungen und Schulausstattung wegen der Armut ernstlich eingeschränkt. • Nach dem BIG haben doppelt so viele Eltern Schulgeld wie vorher gezahlt. • Fast alle Kinder tragen Schuluniformen. • 50% der Kinder, die vorher nicht zur Schule gingen, gehen jetzt. • Die Lernerfolge haben sich verbessert. © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM SCHULBESUCH UND KINDLICHE ENTWICKLUNG
  16. 16. . . . WÜRDE © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM Der Sohn braucht nicht mehr barfuß zur Schule zu gehen.
  17. 17. „Ich begann die Ziegelproduktion 2006, musste aber aus Geldmangel wieder aufhören. Nach Einführung des BIG habe ich die Arbeit wieder aufgenommen. Noch ist das ein Familienunternehmen, das ich aber zukünftig erweitern will, wenn ich zusätzliche Finanzmittel bekomme. Ziegel werden stark nachgefragt . . . Ich bin sehr optimistisch . . .“ Joseph Ganeb © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM . . . ÖKONOMISCHE AKTIVITÄTEN
  18. 18. . . . ÖKONOMISCHE AKTIVITÄTEN © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM Ziegen geben Milch und Fleisch, für den Eigenbedarf und zum Verkauf, auch nach Ende des Pilotprojekts.
  19. 19. • Die Zahl der Arbeitslosen ist seit Einführung des BIG gesunken, die Zahl derer, die aktiv Arbeit suchen, stieg. • Auf Erwachsene umgerechnet stieg das durchschnittliche Einkommen von N$ 200 auf N$ 389, das ist eine Steigerung über die Zahlung des BIG hinaus. • Einkommen durch Lohnarbeit stieg um 27%, Einkommen durch Eigenaktivität um das Dreifache. • Ein großer Teil des BIG-Geldes bleibt im Dorf und fördert lokale ökonomische Aktivitäten. © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM AUSKOMMEN UND ÖKONOMISCHE AKTIVITÄTEN
  20. 20. EINE STIMME NACH EINFÜHRUNG DES BIG „Ich bin eine junge Frau und mein Leben hat sich verbessert: Hedwig //Horaes © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM • Ich bin nicht mehr abhängig von meinem Freund . . . • Die Kinder bekommen nun Mahlzeiten, die sie noch nie probiert hatten . . .“
  21. 21. Ein Beitrag zur Globalisierungsdebatte, der zeigt wie . . • Armutsbekämpfung durch Umverteilung ermöglicht wird; • eine Entkoppelung von Arbeit und Einkommen stattfindet; • die Grundsicherung zum Menschenrecht wird; • die Ideologie hinter den „conditional cash transfers“ blossgestellt wird; • Armut direkt bekämpft wird und • die Armen sich ermächtigen, selbst für ihr Leben zu sorgen. © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM BIG UND GLOBALISIERUNG:
  22. 22. • Ziel des zweijährigen Pilotprojekts ist es, die namibische Regierung zur landesweiten Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens zu bewegen. • Hilfreich wäre es, wenn sie dafür Zuspruch und Unterstützung auch von der deutschen Politik erfährt. Dazu braucht es Ihre Stimme! © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM EINE VISION BRAUCHT IHRE STIMME
  23. 23. • Keine Einmischung in Namibia von außen! • Aber: Namibia stützen, indem die Debatte um Grundsicherung/ Grundeinkommen global geführt wird. • Das Thema in die deutsche Diskussion bringen: > Wahlen: Kandidaten/ KandidatinnenBefragung > Positionierung der Kirchen > Aktionen zivilgesellschaftlicher Gruppen © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM EINE VISION BRAUCHT IHRE STIMME
  24. 24. BIG-Pilotprojekt für Otjivero-Omitara Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. © B fdW /GM Ö /M ÖWe /V EM • Aktuelle Informationen: www.bignam.org • Weitere Informationen: www.vemission.org • Herausgeber und Kontakt:

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