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Wir schreiben das    Jahr    2013
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Friedrich „Fritz“ Walter (* 31. Oktober 1920 in Kaiserslautern; † 17. Juni 2002 inEnkenbach-Alsenborn) war ein deutscher F...
Herr Kumb nickt mit dem Kopf. Nachdenkliche Ruhe kehrt ein. „Alles schön undgut Herr Meier“, wirft ein weiterer Vorstandsk...
Ort: Kaiserslautern,   B:                       Du weißt doch genau, dass wir den Namen „Fritz-Walter Stadion“ nicht so mi...
Corporate Social Responsibility. Zu deutsch: Soziale Verantwortung.Unternehmen tun gerne gutes. Mittlerweile ist es zur in...
B:Klingt logisch. Im Prinzip könnten sich die Unternehmen doch - anstatt dieRegenwälder auf dem anderen Teil des Globus zu...
Schaut man sich mal die Entwicklung der Namingrights in Deutschlandan, so wird klar, dass viele Namensgeber bezüglich der ...
Herr Meier hat seinen Vorstandkollegen alles währenddessen genau erklärt.Die Idee ist spürbar auf Interesse gestoßen.Herr ...
Ort: Kaiserslautern,   A:                       Ich hab gerade mit Herrn Meier von der Firma XY gesprochen. Er würde denGe...
Zurück in die Gegenwart                18
Ort: Fan-Foren des FCK   Jetzt seid Ihr gefragt.Zeit: Anfang Oktober                         Wie lässt sich diese Idee kon...
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Die Problematik Fritz Walter Stadion

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Die Problematik Fritz Walter Stadion

  1. 1. Die Problematik:ˆYÜ|àé@jtÄàxÜ fàtw|ÉÇÂ- Ein Lösungsansatz aus der Zukunft
  2. 2. "Wenn es jemals eine Ehrunggab, die ihm ungeheuer vielbedeutet hat, dann war esdie Ehrung, dass sein Namezum Namen des Stadionswurde."(Hans-Peter Schössler über seinen langjährigen Freund FritzWalter) 2
  3. 3. Um was geht es?Naming-Right Sponsorships: Ein Sponsor zahlt eine Summe X für den Erwerb derNamensrechte eines Stadions für eine gewisse Laufzeit. Er sichert sich damit das Recht,das Stadion nach seinen Vorstellungen umzubenennen und entsprechend zu branden.Was ist die Ausgangslage:Der überwiegende Großteil der Bundesligavereine hat seinen Namen mittlerweile anUnternehmen verkauft. Die bekanntesten Ausnahmen sind das Weserstadion in Bremenund das Fritz-Walter Stadion in Kaiserslautern.Problematik:Der 1. FC Kaiserslautern verzichtet durch die Nicht-Vergabe der Namensrechte auf eineSumme X, die er durch die Vergabe eines Naming-Right Sponsorships einnehmenwürde. Andererseits ist der Namensgeber - Fritz Walter - eins, wenn nicht sogar daswesentliche Identitätsmerkmal des Vereins.Erste Überlegungen, den Stadionnamen zu verkaufen, lösten schon massive Protesteaus. Eine Namensvergabe scheint unmöglich.Ein Dilemma, für das es bisher keinen Lösungsansatz gab.Folgende kleine Geschichte aus der Zukunft handelt von dergelungenen Lösung dieses Problems und wie es dazu kam. 3
  4. 4. Wir schreiben das Jahr 2013
  5. 5. Pressemitteilung Kaiserslautern, April 2013Sensationelles Projekt in Kaiserslautern.Der 1. FC Kaiserslautern geht in Sachen Namingright vollkommenneue Wege.Das Unternehmen XY erwirbt für die die Laufzeit von 3 Jahren dasNamensrecht des Fritz-Walter Stadions für die Summe von X. Allerdingsverzichtet das Unternehmen auf die Umbenennung des Namens. „Der NameFritz-Walter Stadion bleibt erhalten, so wie er ist“ äußerte sich derVorstandsvorsitzende der XY GmbH Herr Meier.Verkündet wurde diese Aktion im Rahmen des letzten Heimspiels dieserSaison. Stefan Kuntz - Vorstandsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern -machte es extrem spannend. Der Namenszug „Fritz-Walter Stadion“ und alleweiteren Beschriftungen wurden über Nacht mit Folie bedeckt. Stefan Kuntzverkündete, dass man sich dazu entschieden habe, das Namensrecht desStadions nach langen Überlegungen nun doch zu vergeben. Man könne aufdiese Einnahme nicht mehr verzichten. Vor dem Spiel sammelten sich dieFans schon in großen Massen, um gegen diese Maßnahme zu protestieren.Als die beklebten Namenszüge von der Folie befreit wurden, herrschtegroßes Erstaunen. Die Namenszüge waren noch unverändert.Stefan Kuntz erklärte den verdutzten Fans, dass die Firma XY das Namensrechtfür eine gewisse Summe erworben hätten und den Namen so belassen hätten,wie er ist. Damit wollen sie einen Beitrag zu diesen so wichtigen Erbe des 1. FCKaiserslautern leisten, dem Spielführer 54er Elf und Symbol des Vereins -Fritz Walter. 5
  6. 6. Hauptsitz der Firma XY Pressemitteilung CSR mal anders. Die Firma XY schützt die Namensrechte des Fritz-Walter Stadions. „Uns war es eine Herzensangelegenheit den Namen Fritz-Walter Stadion zu schützen.“ So die klare Aussage von Herr Meier, Vorstandsvorsitzender der XY GmbH, die er auch gleich begründete: „Wir sind ein Unternehmen, dass sich seiner eigenen Tradition bewusst ist und sich deshalb auch dafür einsetzt, dass die Werte eines Fixpunktes in dieser Region erhalten bleiben und in die Zukunft getragen werden. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, den Namen des Fritz-Walter Stadions für die nächsten 3 Jahre zu schützen. Mit der Summe X möchten wir einen Beitrag leisten, damit der FCK wieder da hinkommt, wo er und sein großes Erbe hingehören. In die Bundesliga.“ Das Unternehmen XY ist der Meinung, dass man die geplanten Ziele der Marke XY - Steigerung des Bekanntheitsgrads und Verbesserung des Images in der Öffentlichkeit - mit dieser Aktion deutlich mehr steigern kann, als mit üblichen Imagekampagnen. 6
  7. 7. „Ich hätte niemals gedacht das Firma XY das machen würde.“„Endlich mal ein Unternehmen, dass nicht nur an deneigenen Profit denkt“ „Ich habe mir schon 2 „Traditionsretter-Shirts“ gekauft. Eine wirklich gute Sache“„Das ist die vielleicht beste Aktion eines Unternehmensder letzten 20 Jahre im Fußball“ „Jetzt glaube ich wieder an das Gute im Fußball“ 7
  8. 8. Zurück zum Anfang Wie konnte es dazu kommen? 8
  9. 9. Ort: Hauptsitz der Firma XYAnlass: Vorstandsmeeting Herr Müller (Assistent): Sehr geehrte Herren, vielen Dank das sie zu diesem Termin erschienen sind.Zeit: Anfang 2013 Wie ich sie alle schon informiert hatte, geht es heute um die geplante Kampagne zur Steigerung des Images und der Bekanntheit unseres Unternehmens. Wie wir in den vorangegangen Sitzungen schon besprochen hatten, wollen wir begleitend dazu unsere CSR-Bemühungen verstärken. Wir hatten uns bisher einstimmig dazu entschieden, keine üblichen Maßnahmen zu betreiben, sondern etwas zu tun, was für uns einen tiefen Sinn hat und unsere Werte verkörpert. Herr Meier (Vorstandsvorsitzender): Danke für die Einführung Herr Müller. Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte Ihnen heute einen Vorschlag unterbreiten, in denen wir meiner Meinung unsere CSR-Bemühungen verlagern sollten. Sie alle kennen das Stadion in Kaiserslautern und seinen Namensgeber. Herr Ecker (Vorstandsmitglied): Ja, das ist Fritz Walter - Kapitän der Weltmeisterelf von 1954. Herr Kumb (Aufsichtsratmitglied): Da kann ich leider nicht mitreden, ich interessiere mich nicht für Fußball. Aber Moment - gab es da nicht schon mal einen Film zu? Irgendwas mit Bern… Herr Meier (Vorstandsvorsitzender): Ok, Herr Kumb, dann möchte ich Ihnen kurz etwas Nachhilfe geben.
  10. 10. Friedrich „Fritz“ Walter (* 31. Oktober 1920 in Kaiserslautern; † 17. Juni 2002 inEnkenbach-Alsenborn) war ein deutscher Fußballspieler. Fritz Walter gehört zu denherausragenden Persönlichkeiten des deutschen Fußballsports. Mit ihm als Kapitängewann die Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft 1954. Auf Vereinsebene hieltWalter dem 1. FC Kaiserslautern über 30 Jahre lang die Treue und gewann mit ihm zweideutsche Meisterschaften (1951 und 1953). Für seine fußballerischen und sozialenVerdienste wurde er vielfach geehrt und als damals erster Spieler zum Ehrenspielführerder Nationalelf ernannt. Die Fritz-Walter-Stiftung trägt seinen Namen. Walter war dereinzige Fußballweltmeister, dem schon zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt wurde: 1985wurde das Betzenberg-Stadion offiziell in Fritz-Walter-Stadion umbenannt.Fritz-Walter Stadion - So heißt es tatsächlich immer noch. Neben den ganzen Signal-Iduna-Parks, Imtech-Arenen, Trolli Stadien ein noch weißer unbeschmutzter Fleck aufder Landkarte der Stadionnamen - oder Namingrights, wie es heute so schön heißt. DieLauterer sind stolz auf ihren Namen. Sicher, die Hamburger waren auch stolz auf dasVolksparkstadion - und kämpfen Jahre nach der Vergabe der Namingrights immer nochfür ihren ursprünglichen Namen. Die Dortmunder nennen ihr Stadion heute nochWestfalenstadion. Es gibt kaum ein Klub, wo dieses Thema nicht schon mal für Aufruhr,Unverständnis und Distanz zwischen den Vereinsoberen und den Fans geführt hat.Volksparkstadion, Westfalenstadion. Das ist nicht zu vergleichen mit dem Fritz-WalterStadion. Hier ist keine Region (Westfalen) oder ein Park (Volkspark) der Träger desNamens, sondern das Idol eines Vereins, einer ganzen Region, eines ganzen Landes.Ein - vielleicht sogar das Identitätsmerkmal des 1. FC Kaiserslautern. Noch heute sinddie Werte, die Fritz Walter gelebt und verkörpert hat, maßgeblicher Fixpunkt in jederHandlung und Lebensäußerung des 1. FC Kaiserslautern. Werte wie Bodenständigkeit,Leidenschaft, Loyalität, Kampf sind damals wie heute auf und neben dem Platz beimFCK spürbar. Das Fritz-Walter Wetter. Ein geflügelter Begriff für jene Momente in denenFritz von oben herab guckt und alles zum Guten wendet. Wie am 18.05.2008, als sichviele der 50.000 Menschen mit Tränen in den Augen in Armen lagen und genau wussten,wem sie das zu verdanken hatten. 10
  11. 11. Herr Kumb nickt mit dem Kopf. Nachdenkliche Ruhe kehrt ein. „Alles schön undgut Herr Meier“, wirft ein weiterer Vorstandskollege in die Runde hinein, „aber einSponsoring im Fußball ist jetzt nicht Neues. Ich habe auch starke Zweifel, dasswir dadurch die geplante Imageverbesserung erreichen“Herr Kumb:„Danke für Ihre interessanten Ausführungen Herr Meier, aber ich verstehe nichtganz, in welchem Zusammenhang das jetzt mit CSR steht“Herr Meier:„Wir werden uns die Namensrechte für das Fritz-Walter Stadion sichern“Die Vorstandsmitglieder gucken sich fragend an. „Um dann den Ärger der FCK-Fans am Hals zu haben“, ruft ein weiteres Mitglied fragend in die Runde. „Alsovon denen kauft schon mal keiner mehr unsere Produkte“ , flüstert Herr Kulb mitBlick aus dem Fenster leise vor sich hin.Herr Meier:Beruhigen Sie sich meine Herren. Wir werden es nicht wie all die anderenNamingright-Sponsoren machen. Ich habe mit den Leuten vom FCK gesprochen.Die hatten da eine sehr interessante Idee. Keine Sorge, ich habe da etwasvorbereitet. Ich werde es Ihnen erläutern. 11
  12. 12. Ort: Kaiserslautern, B: Du weißt doch genau, dass wir den Namen „Fritz-Walter Stadion“ nicht so mirGeschäftsstelle FCK nichts - dir nichts verkaufen können.Zeit: November 2012 A: Du hast recht, aber wie wäre es denn wenn wir einen Sponsor davon überzeugen könnten, Geld für ein Namingright zu zahlen, ohne dass sein Name direkt sichtbar ist? B: Du meinst, wir bekommen eine Summe X dafür, dass das Fritz-Walter Stadion seinen Namen behält? A: Genau. Kein Deutsches-Bank-Stadion. Kein Fritz-Walter Stadion sponsored by Karlsberg. Einfach Fritz-Walter Stadion. Alles andere würden uns die Fans nicht verzeihen. Das ist ja nicht ein kleiner Teil, der dagegen ist. Das ist ein breite Masse, die es ablehnt. Stell dir nur vor, welche Verluste wir durch den Umsatzrückgang im Ticketing und Merchandising zu verkraften hätten. Von der Schädigung der Marke FCK mal ganz abgesehen. B: Naja, also wenn es tatsächlich eine Firma gäbe, die sich bereit erklären würde, Geld dafür zu zahlen, dass der Name Fritz-Walter Stadion erhalten bleibt, dann würden sie es im Grunde für eine gute Sache tun. A: Stimmt - eine gute Sache. Also CSR quasi. Corporate Social Responsibility. B: CSR- das ist ja in aller Munde. Was versteht du genau unter CSR? 12
  13. 13. Corporate Social Responsibility. Zu deutsch: Soziale Verantwortung.Unternehmen tun gerne gutes. Mittlerweile ist es zur inoffiziellen Pflichtgeworden. Die Frage ist nur, für was setzt sich das Unternehmen ein.Die einen schreiben einen Nachhaltigkeitsbericht, einige unterstützen sozialeProjekte, die anderen setzen sich für die Umwelt ein.Doch worum geht es eigentlich? Unternehmen, die CSR wirklich ernst nehmen,setzen sich für die Werte ein, für die sie selbst stehen.Ihr CSR-Programm verfolgt einen Sinn.Natürlich verfolgen Unternehmen mit CSR auch bestimmte Ziele. Natürlich gehtes um Reputation. Um ein positives Image. Um Aufmerksamkeit im positivenSinne.Aber mit einem tieferen Sinn wird es glaubhaft, authentisch und nicht bloß CSRum des CSR-Willen. 13
  14. 14. B:Klingt logisch. Im Prinzip könnten sich die Unternehmen doch - anstatt dieRegenwälder auf dem anderen Teil des Globus zu erhalten - sich für den Erhaltdes Fritz-Walter Stadions einsetzen.A:Genau. Und jeder Fan wüsste, dass der Name von dem Sponsor XY gerettetwurde. Was glaubst du, welche Augen unsere Fans machen würden?B:Nicht nur unsere Fans. Der Sponsor profitiert ja auch enorm davon. Reputationim besten Sinne. Eine einmalige Aktion. Vollkommen gegen den Trend. Es ist janicht nur die gute Sache. Der Sponsor durchstößt Paradigmen. Er setzt sich fürden Schutz von Werte ein - ohne groß Werbung dafür zu machen. Das kommtvon alleine. Und so eine Aktion in unserer heutigen Zeit. WahnsinnMerchandising-Verantwortlicher:Wie wäre es dann mit „Traditionsretter-Shirts“ ?A:Keine schlechte Idee. Dann wird die gute Tat auch noch multipliziert undbekommt nicht nur eine einmalige Aufmerksamkeit. Da gäbe es mit Sicherheitnoch mehr Möglichkeiten, die man durch das Merchandising generieren könnte.Merchandising-Verantwortlicher:Mit Sicherheit. Ich setz mich gleich mal dran und mache mir Gedanken. Bisspäter Jungs.B:Ok, für mich klingt das nicht schlecht. Ein oder mehrere Sponsoren retten denNamen des Fritz-Walter Stadions im Rahmen eines CSR-Projektes. Sie würdeneine massive mediale Aufmerksamkeit bekommen. Diese Aufmerksamkeit wärenicht nur einmalig, weil es verschiedene begleitendende und unterstützendeAktionen gäbe. Die Fans würden Ihnen danken und wir hätten eins dervermutlichen größten Probleme hier gelöst.A:Nur wie können wir uns sicher sein, dass der Kauf eines üblichen Namingrightsbei einem anderen vergleichbaren Verein nicht vergleichbare Effekte auf Imageund Bekanntheit hätte? 14
  15. 15. Schaut man sich mal die Entwicklung der Namingrights in Deutschlandan, so wird klar, dass viele Namensgeber bezüglich der Bekanntheitnicht einmal mehr den gewünschten Effekt erzielen.Nicht verwunderlich. Das ehemalige Volksparkstadion in Hamburg hießerst AOL-Arena, dann HSH Nordbank Arena und jetzt Imtech-Arena.Wer soll da noch folgen können?AOL war der erste Namensgeber eines Fußballstadions in Deutschland.Es erzeugte eine enorme Aufmerksamkeit, weil man der First-Mover inDeutschland war.Heute sind 95% aller Stadien mit Namensgebern belegt. Der Effekt istnicht mehr der Selbe. Kaum jemand kann noch fehlerfrei die Stadienaller Bundesligisten nach ihrem Namen benennen.Wie das so oft ist: Die First-Mover sind sehr erfolgreich - alleNachahmer versuchen den Selben Effekt zu erzielen, scheitern abernicht selten an diesem Vorhaben. 15
  16. 16. Herr Meier hat seinen Vorstandkollegen alles währenddessen genau erklärt.Die Idee ist spürbar auf Interesse gestoßen.Herr Meier:Soweit zu meinen Ausführungen. Mich hat die Idee vom FCK begeistert. Undwie ich sehe, sie auch. Ich bin der Meinung, dass wir all unsere Ziele durchdieses Engagement erreichen können. Nicht nur das. Wir steigern unser Image,sorgen für eine mediale Aufmerksamkeit und tun Gutes zugleich. Meine Herren,der Vertrag kann nächste Woche schon unterschrieben werden. 16 16
  17. 17. Ort: Kaiserslautern, A: Ich hab gerade mit Herrn Meier von der Firma XY gesprochen. Er würde denGeschäftsstelle FCK Vertrag gerne nächste Woche schon unterschreiben.Zeit: Anfang 2013 B: Ich hätte da schon eine Idee, wie wir es unseren Fans beim Heimspiel präsentieren könnten. Wir bekleben den Namensschriftzug einfach mit Folie und dann … 17
  18. 18. Zurück in die Gegenwart 18
  19. 19. Ort: Fan-Foren des FCK Jetzt seid Ihr gefragt.Zeit: Anfang Oktober Wie lässt sich diese Idee konkret umsetzen? Wie kann ein Sponsor davon überzeugt werden? Wäre es im Sinne von Fritz Walter? Wie könnt Ihr es unterstützen? Was ist nicht bedacht worden? Warum kann es funktionieren? Warum kann es nicht funktionieren? 19
  20. 20. Patrick Potthoffmail: potthoff.patrick@gmx.de 20

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