"Perspektiven 2011" - Kurzbericht

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Die Flughafen München GmbH (FMG) bildet mit ihren Tochterunternehmen den Flughafen München Konzern, in dem knapp 7 000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Die Unternehmensstruktur der FMG unterscheidet zwischen Konzernbereichen, denen die übergreifende Steuerung obliegt, Geschäftsbereichen, die eigenverantwortlich am Markt operieren, und Servicebereichen, die den Konzern mit Dienstleistungen unterstützen.

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"Perspektiven 2011" - Kurzbericht

  1. 1. Perspektiven 2011
  2. 2. Die Flughafen München GmbH (FMG) bil­ - det mit ihren Tochterunternehmen den Flug­ hafen München Konzern, in dem knapp 7 000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Die Un­ ternehmensstruktur der FMG unterschei- det zwischen Konzernbereichen, denen die übergreifende Steuerung obliegt, Geschäfts- bereichen, die eigenverantwortlich am Markt operieren, und Servicebereichen, die den Konzern mit Dienstleistungen unter- stützen.ProfilGeschäftsbereiche Gesellschafter der FMG FMG-Geschäftsführer- AeroGround- Aviation - Freistaat Bayern 51 % - Dr. Michael Kerkloh,- Consumer Activities Vorsitzender der- Immobilienmanagement und -entwicklung - Bundesrepublik Geschäftsführung und Deutschland 26 % ArbeitsdirektorServicebereiche - Thomas Weyer,- Corporate Services - Landeshauptstadt Geschäftsführer Finan-- IT München 23 % zen und Infrastruktur- Planung und Bau- Security- Technik 184 195 318 Airlines im Linien-/ FlugzeugabfertigungenKonzernbereiche Charterverkehr- Finanzen und Controlling 41 % Starts/Landungen- Konzernentwicklung und Umwelt Flugverbindungen 1 zu Richtung Osten- Personal 241 Zielen in- Recht und Compliance 70 Ländern 59 % Starts/Landungen- Unternehmenskommunikation Richtung Westen 1 Im regelmäßigen Verkehr
  3. 3. Tochter- und Zweckgesellschaften der FMG Anteil am Kapital in %aerogate München Gesellschaft für Luftverkehrsabfertigungen mbH 100,0AeroGround Flughafen München GmbH 100,0Allresto Flughafen München Hotel und Gaststätten GmbH 100,0CAP Flughafen München Sicherheits-GmbH 100,0Cargogate Flughafen München Gesellschaft für Luftverkehrs­ bfertigungen mbH a 100,0eurotrade Flughafen ­ ünchen Handels-GmbH M 100,0Flughafen München ­ augesellschaft mbH B 60,0FM Terminal 2 Immobilien-Verwaltungsgesellschaft mbH  Co. oHG 60,0FMV – Flughafen ­ ünchen Versicherungsvermittlungsgesellschaft mbH M 100,0Terminal 2 Betriebsgesellschaft mbH  Co. oHG 60,0Beteiligungsgesellschaft mbH der FMG 100,0MAC Grundstücksgesellschaft mbH  Co. KG 94,9MALTO Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH  Co. KG 0,0MFG Flughafen-Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH  Co. Alpha KG 0,0MFG Flughafen-Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH  Co. Beta KG 0,0MFG Flughafen-Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH  Co. Gamma oHG 0,0München Airport Center Betriebsgesellschaft MAC mbH 0,0Beteiligungsgesellschaften der FMG MediCare Flughafen München Medizinisches Zentrum GmbH 51,0EFM – Gesellschaft für Enteisen und Flugzeugschleppen am Flughafen München mbH 49,0
  4. 4. Der Flughafen München belegte im Jahr 2011 mit knapp 38 Millionen Fluggästen erstmals Platz 6 unter den zehn aufkom- mensstärksten Airports Europas. Der Um­ steigeranteil am Passagieraufkommen lag bei 40 Prozent. Obwohl mehr Passagiere als je zuvor den Flughafen nutzten, konnte der CO2-Aus- stoß gegenüber dem Vorjahr um knapp 9 600 Tonnen gesenkt werden. Damit istNachhaltiges die FMG ihrem Ziel des CO2-neutralen Wachstums bis zum Jahr 2020 wiederWachstum einen Schritt näher gekommen. Veränderung 2011 2010 in %Passagieraufkommen gesamt 37 782 256 34 742 222 +8,8 Gewerblicher Verkehr 37 763 701 34 721 605 +8,8 Linien- und Charterverkehr 37 733 585 34 690 578 +8,8Flugzeugbewegungen gesamt 409 956 389 939 +5,1 Gewerblicher Verkehr 399 581 378 919 +5,5 Linien- und Charterverkehr 388 044 367 760 +5,5Cargo-Umschlag 1 (in t) 303 655 286 820 +5,91 G eflogene Luftfracht und Luftpost
  5. 5. Das Passagieraufkommen am Flughafen München hat sich gegenüber 1992, dem ersten Jahr am neuen Standort, verdrei- facht. Für das Jahr 2025 sagen Prognosen eine weitere Steigerung auf über 58 Millio- nen Fluggäste voraus. Ziel ist es, den Flughafen München zu einer der weltweit attraktivsten, effizientesten und nachhaltigsten Luftverkehrsdrehschei- ben auszubauen und dem wachsenden Mo­ - bilitätsbedürfnis Rechnung zu tragen. Für den Freistaat Bayern mit seiner export­ ri­ oPerspektiven entierten Wirtschaft und die Region ist ein funktionierender Drehkreuzflughafen ein bedeutender Standortfaktor. Ein leistungs-Passagieraufkommen starker Flughafen, der auch für künftige An­ -Passagieraufkommen in Mio.Gewerbliche Passagiere f ­orderungen gerüstet ist, stellt eine wich­­ tigeGewerbliche Passagiere in Mio. Voraussetzung für Wachstum und Wohl­ 58,2 stand dar. 37,8 Um dieser Rolle gerecht zu werden, erwei­ - 32,7 34,7 tert der Flughafen durch den Bau eines Sa- tellitengebäudes für das Terminal 2 die Pas- sagierkapazität und strebt eine verbesserte Anbindung des Flughafens an das Straßen- und insbesondere an das Schienennetz an. 2009 2010 2011 Prognose Darüber hinaus läuft derzeit das Gerichts- 2025 verfahren zur Überprüfung des beklagtenQuelle: Flughafen München, Februar 2012; Intraplan Planfeststellungsbeschlusses für den BauConsult GmbH einer dritten Start- und Landebahn.
  6. 6. Durch die stetige Verbesserung unserer wirt­ - schaftlichen Leistungsfähigkeit stär­ en wir k den Standort und die Region im globa­en l Wettbewerb. Nachhaltiges Wirtschaf­ten stellt letztlich die Grundlage für Nachhaltig- keitsaktivitäten im sozialen-gesellschaftli- chen und ökologischen Bereich dar.ÖkonomieUmsteigerströme 2011 Retaileinheiten 2011 Gesamt: 202, davon Airside: 103, davon Landside: 99 Einzelhandel (EZH)/Service: gesamt 154 Gastronomie: gesamt 48 Inland – Inland 1%Originär- Gastronomie EZH/Serviceeinsteiger Umsteiger Inland – Ausland Airside Airside60 % 40 % 16 % 19 84 Ausland – Ausland Gastronomie 68 % Landside 29 Ausland – Inland 16 % EZH/Service Landside 70Quelle: Fluggastbefragung 2011; Basis hoch­gerechnet: 7 Mio. Umsteiger bei Abflug ,5
  7. 7. Ökonomische Kennzahlen Verände-Zahlen in Mio. € 2011 2010 rung in %Konzernumsatz 1 150,6 1 081,1 +6,4 Anteil Aviation 52 % 52 % Anteil Non-Aviation 48 % 48 %EBITDA 1 489,0 448,0 +9,2EBIT  1 334,6 292,4 +14,4Konzernergebnis nach Steuern 1, 2 193,2 16 4,3 +17,6EBITDA-Marge 1 42,5 % 41,4 %EBIT-Marge 1 29,1 % 27,0 %ROCE 1 10,4 % 9,3 %Cashflow aus laufender Ge-schäftstätigkeit 208,1 305,5 −31,9Investitionen 144,3 86,4 +67,0Eigenkapital 985,0 865,8 +13,8Eigenkapitalquote 25,2 % 22,2 %Nettofinanzverbindlichkeiten(Net Debt) 2 234,1 2 287,2 −2,3Net Debt/EBITDA 1 4,6 5,1 −9,81 E rgebnisse 2011 bereinigt um Rückstellung für Umlandfonds (Aufwand: 69 Mio. €) und Ground Handling (Ertrag: 73 Mio. €)2 2 010 vor Abführungen an die Gesellschafter 152 Mio. €
  8. 8. Der Betrieb eines Flughafens ist mit Be­ lastungen für die Umwelt verbunden. Zur Strategie gehört es, diesen Betrieb und die Weiterentwicklung des Flughafens so zu gestalten, dass belastende Auswirkun­ gen auf die Umwelt effektiv begrenzt wer­- den. Darunter fallen die Schonung der Res­- sourcen, das Einsparen von Energie und die Senkung des CO2-Ausstoßes.ÖkologieGesamtfläche des Flughafens 1 Gesamt-Frischwasserverbrauch 2 1 575 Hektar (ha) pro Verkehrseinheit, in lNicht Versiegelteversiegelte Flächen 26,8 25,6Flächen 632 ha 22,2943 ha 2009 2010 20111 Innerhalb des Flughafenzaunes 2 Enthalten sind alle Unternehmen am Campus
  9. 9. Ökologische KennzahlenCO2-Emissionen (in Tonnen) 2011 2010Direkter Energieverbrauch (Scope 1) 78 361 87 392Indirekter Energieverbrauch (Scope 2) 19 883 19 411Daten bilanziert entsprechend dem GHG (Greenhose-Gas-Protocol)Zusätzliche Grünflächen (in Hektar) 2011 2010Ausgleich und Ersatz für derzeitigeFlughafenflächen 350 347Grüngürtel um den Flughafen 250 250Ökokonto für zukünftige ­ usbaumaßnahmen A 100 100Grünflächen für den ökologischen Ausgleich außerhalb des FlughafenzaunsGemessener Lärm in dB(A) 2011 2010 Nacht Tag Nacht TagBrandstadel 47 58 48 58Pallhausen 42 55 42 55Reisen 50 56 50 55Viehlaßmoos 43 56 43 55Dauerschallpegel Leq3 der sechs verkehrsreichsten Monate an vier, jeweils an den Haupt­abflugrichtungen gelegenen Fluglärmmessstellen in dB(A)
  10. 10. Unsere Mitarbeiter, Nachbarn und Kunden stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Durch den offenen Dialog mit den wich- tigsten Anspruchsgruppen, zu denen auch Passagiere und Geschäftspartner, Ministe- rien, Politik und Verbände zählen, nimmt der Flughafen­ onzern seine gesamtgesell- k schaftliche Verantwortung wahr.GesellschaftLiefer- und Leistungsbeziehungen der FMG Ausgaben für Spenden und Sponsoring 2011(ohne Tochterunternehmen) Anteil am GesamtetatProzentuale Verteilung der Umsätze insgesamtbzw. in der RegionAusland Bildung Sport2% 13 % 36 % Bayern ohne LK ED, FS, LA, Stadt München Kultur Bayern 21 % 23 % 55 % Stadt München 20 %Deutschlandohne Bayern LK Erding 6 % Soziales43 % LK Freising 4 % 30 % LK Landshut 2 %LK = Landkreis
  11. 11. Gesellschaftliche KennzahlenAnzahl derKonzernmitarbeiter 1 2011 Frauen Anteil in % Männer Anteil in % gesamt Anteil in %Gesamtbeschäftigte 2 314 33,71 4 550 66,29 6 864 100,00Voll- und Teilzeitmitarbeiter 2 Teilzeit 819 11,93 521 7,59 1 340 19,52 Vollzeit 1 495 21,78 4 029 58,70 5 524 80,481 Stichtag: 31.12.20112 Ohne Auszubildende, ohne gering­ ügig Beschäftigte, ohne Leiharbeiter, ohne Praktikanten fWohnsitz der Konzernbeschäftigten 1,2 2011 Anteil gesamt in %Erding 1 669 23Freising 1 606 23München 1 304 14Landshut 1 001 18Pfaffenhofen 110 2Anderer Landkreis 1 411 201 W ohnsitz zum 31.12.2011 in den Landkreisen; inkl. Auszubildender, ohne geringfügig Beschäf- tigte, ohne Leiharbeiter, ohne Praktikanten2 A nzahl der Mitarbeiter, die in dem jeweiligen Landkreis ihren Wohnsitz habenWertschöpfung (in Mio. €) 2011 2010Konzern 656,1 610,8
  12. 12. Flughafen München GmbH Titelfoto:Postfach 23 17 55 Koch+Partner Architekten und Stadtplaner GmbH, München/Visualisierung: VIZE.com85326 München Das Titelfoto zeigt ein Rendering des Satel­- liten für das Terminal 2. Seine Inbetriebnah-www.munich-airport.de me ist im Jahr 2015 geplant.

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