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Neue Manager braucht die Welt - Gernot Pflüger
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Neue Manager braucht die Welt - Gernot Pflüger

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Manager, die auf Nachhaltigkeit setzen statt auf schnelle Renditen sind die Zukunft! Wir präsentieren Euch bis Weihnachten jede Woche einen gewissenhaften Manager aus Deutschland - einen Moral-Macher. Heute: Gernot Pflüger - "Der Gleichmacher"

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Neue Manager braucht die Welt - Gernot Pflüger

  1. 1. :::NEUE MANAGER BRAUCHT DIE WELT::: :::Gernot Pflüger::: Mit seiner Idee der Einheitsgehälter wurde er zunächst belächelt, mittlerweile gibt ihm der Erfolg seiner CPP Studios mehr als recht.
  2. 2. Als Gernot Pflüger, Jahrgang 1965, seineKreativschmiede CPP Studios in Offenbach amMain gründete, haben ihn alle professionellenBerater für verrückt erklärt. Denn der Musik- undComputerfan wartete mit einem besonderen Clouauf: Er wollte das Unternehmen nach strengdemokratischen Prinzipien führen. Keine Hier-archien, dafür einheitliche Gehälter und weitest-gehend Mitbestimmung für alle – das sind dieGrundsätze, nach denen CPP organisiert ist. »Manmuss seine Firma so gestalten, dass man selbergerne dort arbeiten würde«, ist Plügers festeÜberzeugung. Der Erfolg gibt ihm Recht. Seit zweiJahrzehnten existiert CPP und wächst stetig.Pflüger ist unterdessen selbst zum begehrtenBerater geworden, der in Vorträgen und Work-shops seine Vorstellungen von Wirtschaftsdemo-kratie weitergibt.
  3. 3. Kreatives ChaosEs ist Mittag. Gernot Pflüger kommt auf der »Wir agieren irgendwo auf der SchnittstelleHarley zur Firma und braucht erst einmal einen zwischen Werbeagentur und Erfinderwerkstatt«,starken Espresso und einen Zigarillo. Gestern ist sagt Pflüger, der mit schwarzem T-Shirt undes spät geworden. Bis vier Uhr morgens hat er schwarzer Jeans eher aussieht wie der Bühnen-noch an einem Projekt gearbeitet, das dringend arbeiter einer Rockband als wie der Gründerfertig werden musste. Pflüger ist ein Nacht- eines mittelständischen Unternehmens. »Wirmensch. realisieren ganze Ausstellungen und Messe- stände. Dabei liefern wir nicht nur die ent-Zusammen mit seinem Kompagnon Thomas Lutz sprechende Licht- und Computertechnik,leitet Pflüger, Jahrgang 1965, die Produktions- sondern entwickeln und programmieren auchagentur CPP Studios in Offenbach am Main, ein die notwendigen Exponate und Inhalte. DasUnternehmen, das spezialisiert ist auf kompli- heißt aber auch, dass wir angewiesen sind aufzierte multimediale Präsentationen – etwa für ein Arbeitsklima, das Kreativität, Innovations-Messen, Ausstellungen oder in der Werbung. Für freudigkeit und gute Ideen begünstigt.«einen Kirchentag hat Pflügers Firma die Köln-arena in einen flimmernden Showroom ver-wandelt, auf der CeBit für IBM einen zimmer-großen Kubus aufgestellt, in dem computer-gesteuerte Kugeln scheinbar frei schwebenddreidimensionale Grafiken bildeten –Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzeneggerstand bei seinem Messerundgang staunenddavor.
  4. 4. Locker geht es zu in der 1500 Quadratmeter Wer ihn Chef nennt, kriegt Ärgergroßen alten Fabrikhalle. Am Eingang steht einBillard-Tisch und im Tonstudio ein Schlagzeug, Es gibt keine Hierarchien bei CPP, keineauf dem sich Pflüger bisweilen abreagiert. Es Chefetage, keine Privilegien. Wer eben noch eingibt ein eigenes Kino für Präsentationen und Projekt geleitet hat, kann beim nächsten alsBesprechungen, und wer mal schnell ins Lager einfacher Programmierer dabei sein undmuss, nimmt den Tretroller. Kreatives Chaos, wie umgekehrt. »Uns ist wichtig, dass alle hier diees sich für eine Ideenschmiede gehört. Ein Teil gleichen Rechte und auch Pflichten haben«, sagtder großen Halle ist eine Art Schatzkammer. Hier Pflüger. »Wer mich Chef nennt, kriegt Ärger.«türmen sich Relikte all der Präsentations- Auf diese Weise lassen sich die sozialenautomaten, die CPP entworfen und größtenteils Scharmützel minimieren, die Profilierungs-auch selbst konstruiert hat. Roboter, computer- versuche und Neidereien, die in manchengesteuerte Schaukästen, Multimedia-wände. Die Unternehmen so viel Energie verbrauchen, da istComputer Arbeitsplätze im Großraumbüro sind er sich sicher. Viel zu viel Zeit gehe für den Flur-nur zum Teil besetzt. Wie Firmenchef Pflüger funk, für Ränkespiele, für die kleinen und großentrudeln auch andere Mitarbeiter an diesem Tag Ablenkungen des Büroalltags drauf. »Machenerst später ein. Einer aber hat die Nacht durch wir uns doch nichts vor: Es ist normalerweiseam Rechner gesessen und geht nun erst einmal ziemlich schwierig, sich bei der Arbeit auf dieJoggen. Seine Laufklamotten verwahrt er immer Arbeit zu konzentrieren.«in der Schublade.
  5. 5. Möchten Sie mehr über Götz W. Werneroder andere gewissenhafte Manager inDeutschland erfahren? Dann Lesen Sie:Jobst-Ulrich Brand I Christoph ElfleinCarin Pawlak I Stefan RuzasDie Moral-MacherErfolgreiche Manager mit Gewissen undwas man von ihnen lernen kann22,00 € (D) | 22,70 € (A) | sFr 33,90 (CH)ISBN: 978-3-86881-268-8Redline Verlag, München 2010

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