RP 2014/15


Standardisierte, kompetenzorientierte
       Reifeprüfung an AHS
Hauptprüfung (3-Säulen-Modell)
 Vorwissenschaftliche Arbeit (VWA)
 Klausuren (4/3)
     Nur positiv abgeschl. Schüler(innen) werden zu
      den Klausuren zugelassen
   Mündliche Prüfungen (2/3)
   2 Prüfungsgebiete (PG) (bei 4 Klausuren) – mind.
    10 JWST (Jahreswochenstunden)
   3 PG (bei 3 Klausuren) – mind.15 JWST
   PG ab 4 JWST wählbar

  Prüfungsgebiete frei wählbar (keine Vorgaben mehr)
  Ausgeschlossen: WPG + Pflichtgegenstand aus
    einem Fach
Ziel der neuen Reifeprüfung
 Erhöhung der Studierfähigkeit,
  Standardisierung und Kompetenzorientierung
 Objektivität und Transparenz
 Zwischen den einzelnen Säulen existiert
  keine Wechselwirkung, d.h. Möglichkeit des
  Antretens zur Hauptprüfung bei negativer
  Vorprüfung/oder zu mündlicher Prüfung bei
  negativer Klausur
Prüfungstermine
 VWA (=vorwissenschaftliche Arbeit):
  ab 2014/15 für alle Maturant(inn)en
 Hauptprüfung:
    Letzte 10 Wochen des
     Unterrichtsjahres (Haupttermin)
      Klausurtermine: bmukk
      Mündl. Termine: lsr
Vorwissenschaftliche Arbeit
(=VWA)
 Ziel: Nachweis v. Sach- u. Methodenkompetenz
 Kontinuierliche Betreuung (in der 8.Klasse)
 vor Beginn der Arbeit – Orientierungsgespräch,
  letzte Besprechung nach der Korrektur
 Begleitprotokoll (Prüfer/in unterschreibt)
 Umfang: 40.000-60.000 Zeichen (exklusive
  Vorwort, Inhalts-, Literatur- u. Abkürzungs-
  verzeichnis) Abstract: 1000-1500 Zeichen – in
  Sprache der Arbeit od. E
 Teamarbeit bei klar abgegrenzten Teilen
  grundsätzlich möglich
VWA Termine – vorletzte Schulstufe
 Themenfindung: im ersten Semester im
  Einvernehmen mit Betreuer(in)
 überwiegend freie Wahl der Betreuerin/des
  Betreuers
 Vorlage des Themas inkl. Erwartungshorizont
  bei Schulleitung: Ende März
 Genehmigung durch LSR: Ende April
     Bei Ablehnung: Vorlage eines neuen Themas
      innerhalb von 14 Tagen
 Erste Besprechung nach der Genehmigung
VWA Termine – letzte Schulstufe
 Abgabe der VWA: Ende erste
  Unterrichtswoche 2. Semester
 (2 Kopien + digital + Schülerbegleit-
  protokoll)
 Abschließende Besprechung zwischen
  Betreuer/in und Kandidat/in im Hinblick
  auf Präsentation und Diskussion
 Präsentation und Diskussion: Dauer: 10
  bis 15 Minuten (keine Vorbereitungszeit)
VWA Beurteilung
 Beurteilung wird nach der Präsentation und
    Diskussion festgelegt
   Wenn 5: Wiederholung mit neuer
    Aufgabenstellung im nächsten Termin
   Positive Beurteilung bleibt bei WH der 8.Kl
    erhalten
   Keine Beurteilung bei vorgetäuschten Leistungen
   Begleitmaßnahmen: UÜ – „Wissenschaftliches
    Arbeiten“; Handreichung (Leitfaden) zur
    Abfassung der VWA; Kriterienkatalog zum
    Nachweis der Wissenschaftlichkeit,
    Plagiatskontrolle
Klausuren
 3 oder 4 Klausuren
 Standardisiert (zentrale
  Themenstellung) D; LFS (E, F, Sp, I);
  M; alternativ L
 Nicht standardisiert: DG
 Beurteilung durch Beschluss der
  Kommission (10 Tage nach sRP)
Klausuren
 Bei negativer Klausur:
     Kann eine mündl. Kompensationsprüfung im
      Haupttermin abgelegt werden (oder Wiederholung
      im Herbst)
     Für die Aufgabenstellungen gelten die
      Bestimmungen der Klausurprüfungen
     Vorbereitung mind. 30 Min., Prüfung max. 25 Min.
     Gesamtkalkül nicht besser als Befriedigend

 Wenn wieder 5:
     Klausur im nächsten Termin
Mündliche Maturabilität
 Grundsätzlich: alle bis zumindest zur vorletzten
  Schulstufe besuchten Gegenstände mit
  mindestens 4 Jahreswochenstunden (JWST)
 in d. OST (wissensorientiert)
 also auch WPG mit 4 JWST
 Gesamtsumme JWST (in der Oberstufe) d.
  gewählten Prüfungsgebiete:
      bei 2 Prüfungsgebieten: 10 JWST
      bei 3 Prüfungsgebieten: 15 JWST
      Aufstockung mit vertiefendem WPG
       möglich
Sonderbestimmungen

 Wahlpflichtfach Informatik: ab 6stündig
  eigenständig
 Zusätzliche leb. Fremdsprache: 6stündig
  A2 GERS
 WPG BE/ME nur in Verbindung mit PG
  BE/ME
Mündliche Prüfung
 Kommission: VS, SL, KV, P+BS ( BS=Beisitzer,
  wird von Schulleitung bestimmt)
 Vorbereitung:
     Dialogfähigkeit und Kompetenzorientierung in der
      gesamten Oberstufe vermitteln
     Fachkonferenz legt Themenbereiche fest, pro
      JWST 3 – max.24/PG
     Prüfer formuliert zu jedem Themenbereich
      mindestens zwei kompetenzorientierte Aufgaben
Prüfungsablauf an sich
 Kandidat(in) wird beim Wechsel zw. zwei
    Prüfungen aufgerufen, zieht blind unter Aufsicht
    v. VS aus Themenkorb 2 Bereiche
   Prüfer(in) gibt Themenbereiche bekannt;
    Kandidat(in) muss einen Themenbereich
    abwählen; Prüfer(in) legt Aufgabenstellung aus
    gewähltem Bereich vor
   Themenbereiche zurück in Gesamtpool
   Vorbereitung in gesondertem Raum: 20 min.
   Prüfungsdauer: min. 10 min. - max. 20 min.
Durchführung
 Kandidat/in zieht zwei Themenbereiche
 Ein Themenbereich wird gewählt
 Aufgabenstellung wird vom/ von der
  Prüfer/in zugeteilt
 gezogene Themenbereiche werden
  zurückgelegt
 Prüfungsgespräch: dialogisch und
  kompetenzorientiert

Ppt rp vw-a-08.11.2012

  • 1.
  • 2.
    Hauptprüfung (3-Säulen-Modell)  VorwissenschaftlicheArbeit (VWA)  Klausuren (4/3)  Nur positiv abgeschl. Schüler(innen) werden zu den Klausuren zugelassen  Mündliche Prüfungen (2/3)  2 Prüfungsgebiete (PG) (bei 4 Klausuren) – mind. 10 JWST (Jahreswochenstunden)  3 PG (bei 3 Klausuren) – mind.15 JWST  PG ab 4 JWST wählbar Prüfungsgebiete frei wählbar (keine Vorgaben mehr) Ausgeschlossen: WPG + Pflichtgegenstand aus einem Fach
  • 3.
    Ziel der neuenReifeprüfung  Erhöhung der Studierfähigkeit, Standardisierung und Kompetenzorientierung  Objektivität und Transparenz  Zwischen den einzelnen Säulen existiert keine Wechselwirkung, d.h. Möglichkeit des Antretens zur Hauptprüfung bei negativer Vorprüfung/oder zu mündlicher Prüfung bei negativer Klausur
  • 4.
    Prüfungstermine  VWA (=vorwissenschaftlicheArbeit): ab 2014/15 für alle Maturant(inn)en  Hauptprüfung:  Letzte 10 Wochen des Unterrichtsjahres (Haupttermin)  Klausurtermine: bmukk  Mündl. Termine: lsr
  • 5.
    Vorwissenschaftliche Arbeit (=VWA)  Ziel:Nachweis v. Sach- u. Methodenkompetenz  Kontinuierliche Betreuung (in der 8.Klasse)  vor Beginn der Arbeit – Orientierungsgespräch, letzte Besprechung nach der Korrektur  Begleitprotokoll (Prüfer/in unterschreibt)  Umfang: 40.000-60.000 Zeichen (exklusive Vorwort, Inhalts-, Literatur- u. Abkürzungs- verzeichnis) Abstract: 1000-1500 Zeichen – in Sprache der Arbeit od. E  Teamarbeit bei klar abgegrenzten Teilen grundsätzlich möglich
  • 6.
    VWA Termine –vorletzte Schulstufe  Themenfindung: im ersten Semester im Einvernehmen mit Betreuer(in)  überwiegend freie Wahl der Betreuerin/des Betreuers  Vorlage des Themas inkl. Erwartungshorizont bei Schulleitung: Ende März  Genehmigung durch LSR: Ende April  Bei Ablehnung: Vorlage eines neuen Themas innerhalb von 14 Tagen  Erste Besprechung nach der Genehmigung
  • 7.
    VWA Termine –letzte Schulstufe  Abgabe der VWA: Ende erste Unterrichtswoche 2. Semester  (2 Kopien + digital + Schülerbegleit- protokoll)  Abschließende Besprechung zwischen Betreuer/in und Kandidat/in im Hinblick auf Präsentation und Diskussion  Präsentation und Diskussion: Dauer: 10 bis 15 Minuten (keine Vorbereitungszeit)
  • 8.
    VWA Beurteilung  Beurteilungwird nach der Präsentation und Diskussion festgelegt  Wenn 5: Wiederholung mit neuer Aufgabenstellung im nächsten Termin  Positive Beurteilung bleibt bei WH der 8.Kl erhalten  Keine Beurteilung bei vorgetäuschten Leistungen  Begleitmaßnahmen: UÜ – „Wissenschaftliches Arbeiten“; Handreichung (Leitfaden) zur Abfassung der VWA; Kriterienkatalog zum Nachweis der Wissenschaftlichkeit, Plagiatskontrolle
  • 9.
    Klausuren  3 oder4 Klausuren  Standardisiert (zentrale Themenstellung) D; LFS (E, F, Sp, I); M; alternativ L  Nicht standardisiert: DG  Beurteilung durch Beschluss der Kommission (10 Tage nach sRP)
  • 10.
    Klausuren  Bei negativerKlausur:  Kann eine mündl. Kompensationsprüfung im Haupttermin abgelegt werden (oder Wiederholung im Herbst)  Für die Aufgabenstellungen gelten die Bestimmungen der Klausurprüfungen  Vorbereitung mind. 30 Min., Prüfung max. 25 Min.  Gesamtkalkül nicht besser als Befriedigend  Wenn wieder 5:  Klausur im nächsten Termin
  • 11.
    Mündliche Maturabilität  Grundsätzlich:alle bis zumindest zur vorletzten Schulstufe besuchten Gegenstände mit mindestens 4 Jahreswochenstunden (JWST)  in d. OST (wissensorientiert)  also auch WPG mit 4 JWST  Gesamtsumme JWST (in der Oberstufe) d. gewählten Prüfungsgebiete:  bei 2 Prüfungsgebieten: 10 JWST  bei 3 Prüfungsgebieten: 15 JWST  Aufstockung mit vertiefendem WPG möglich
  • 12.
    Sonderbestimmungen  Wahlpflichtfach Informatik:ab 6stündig eigenständig  Zusätzliche leb. Fremdsprache: 6stündig A2 GERS  WPG BE/ME nur in Verbindung mit PG BE/ME
  • 13.
    Mündliche Prüfung  Kommission:VS, SL, KV, P+BS ( BS=Beisitzer, wird von Schulleitung bestimmt)  Vorbereitung:  Dialogfähigkeit und Kompetenzorientierung in der gesamten Oberstufe vermitteln  Fachkonferenz legt Themenbereiche fest, pro JWST 3 – max.24/PG  Prüfer formuliert zu jedem Themenbereich mindestens zwei kompetenzorientierte Aufgaben
  • 14.
    Prüfungsablauf an sich Kandidat(in) wird beim Wechsel zw. zwei Prüfungen aufgerufen, zieht blind unter Aufsicht v. VS aus Themenkorb 2 Bereiche  Prüfer(in) gibt Themenbereiche bekannt; Kandidat(in) muss einen Themenbereich abwählen; Prüfer(in) legt Aufgabenstellung aus gewähltem Bereich vor  Themenbereiche zurück in Gesamtpool  Vorbereitung in gesondertem Raum: 20 min.  Prüfungsdauer: min. 10 min. - max. 20 min.
  • 15.
    Durchführung  Kandidat/in ziehtzwei Themenbereiche  Ein Themenbereich wird gewählt  Aufgabenstellung wird vom/ von der Prüfer/in zugeteilt  gezogene Themenbereiche werden zurückgelegt  Prüfungsgespräch: dialogisch und kompetenzorientiert