Dziga Vertovs werkauffassung postuliert, dass das Kino von psychologischen und detektivischen Dramen absehen und stattdessen die Realität ungeschönt filmen sollte. Er hebt die Kraft des 'Kinoglaz' hervor, das die Welt präziser erfasst als das menschliche Auge, und propagiert die Darstellung der Arbeiter und Maschinen als Ausdruck schöpferischer Freude. In seiner Montage-Ästhetik thematisiert er das Spannungsverhältnis zwischen Wahrheit und Manipulation im Film.