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Lebensdaten
•   Geboren 1921 in Konolfingen im Kanton Bern
•   Reinhold Dürrenmatt, protestantischer Pfarrer
•   Hulda Dürrenmatt, geb. Zimmermann.
•   3 Jahre jüngere Schwester Verena
•   1936 Umzug nach Bern
Bildung
•   Primarschule in Stalden bei Konolfingen
•   Freies Gymnasium Bern (Problem mit Lehrern)
•   Matura im Humboldtianum
•   Bezeichnet Schulzeit als «übelste Zeit»
•   Studierte 1941-46 Philosophie,
    Naturwissenschaften und Germanistik an
    der Universität Bern (1942/43 an
    der Universität Zürich)
Maler
• Begann in Konolfingen zu malen und zu zeichnen
• Gab das Zeichnen nie auf
• Illustrierte viele seiner eigenen Werke
• Zeichnete Skizzen und Bühnenbilder
• Ausstellungen 1976, 1985 Neuenburg, 1978 Zürich
• Wollte Ausbildung zum Kunstmaler studierte aber
  Philosophie, Naturwissenschaften und Germanistik
• Wohnte bei Eltern in Bern in einer Mansarde
• Mit großen Wandbildern ausgestattet, später
  übertüncht.
• Wurde Anfang der neunziger Jahre entdeckt.
Dramentheorie
• Wollte beim Zuschauer Distanz zum Geschehen auf der Bühne erzeugen
• Zuschauer soll nicht die Rolle eines passiven Konsumenten einnehmen
• Soll zum eigenständigen Nachdenken angeregt werden
• Bevorzugte das Stilmittel der Verfremdung, z. B. allgemein Anerkanntes
  wird hinterfragt und die Widersprüchlichkeit gesellschaftlicher Strukturen
  offenbart.
• Benutzte tragisch-groteske Elemente, also eine Verbindung von scheinbar
  Unvereinbarem. Präsentierte aber keine Weltanschauung
• Schuf so eigenen Typus der Tragikomödie, seiner Meinung nach „die einzig
  mögliche dramatische Form, heute das Tragische auszusagen“
• Nach Dürrenmatt setzt die Tragödie „Schuld, Not, Maß, Übersicht,
  Verantwortung“ voraus, um ihr Ziel, die Läuterung des Einzelnen, zu
  erreichen. In der Unübersichtlichkeit der modernen Welt, so Dürrenmatt,
  werde Schuld verwischt und abgeschoben, der Moderne komme nur
  die Groteske bei.
Publizierte Schriften
•   Der Alte (1945)
•   Der Richter und sein Henker (1950)
•   Der Verdacht (1952)
•   Die Stadt (1952)
•   Grieche sucht Griechin (1955)
•   Die Panne (1956)
•   Das Versprechen (1958)
•   Die Heimat im Plakat (1963)
•   Sätze aus Amerika (1970)
•   Der Sturz (1971)
•   Zusammenhänge (1976)
•   Friedrich Dürrenmatt Lesebuch (1978)
•   Stoffe (1981)
•   Minotaurus (1985)
•   Justiz (1985)
•   Der Auftrag oder Vom Beobachten des Beobachters der Beobachter (1986)
•   Durcheinandertal (1989)
•   Turmbau (1990)

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Dürrenmatt

  • 1.
  • 2. Lebensdaten • Geboren 1921 in Konolfingen im Kanton Bern • Reinhold Dürrenmatt, protestantischer Pfarrer • Hulda Dürrenmatt, geb. Zimmermann. • 3 Jahre jüngere Schwester Verena • 1936 Umzug nach Bern
  • 3. Bildung • Primarschule in Stalden bei Konolfingen • Freies Gymnasium Bern (Problem mit Lehrern) • Matura im Humboldtianum • Bezeichnet Schulzeit als «übelste Zeit» • Studierte 1941-46 Philosophie, Naturwissenschaften und Germanistik an der Universität Bern (1942/43 an der Universität Zürich)
  • 4. Maler • Begann in Konolfingen zu malen und zu zeichnen • Gab das Zeichnen nie auf • Illustrierte viele seiner eigenen Werke • Zeichnete Skizzen und Bühnenbilder • Ausstellungen 1976, 1985 Neuenburg, 1978 Zürich • Wollte Ausbildung zum Kunstmaler studierte aber Philosophie, Naturwissenschaften und Germanistik • Wohnte bei Eltern in Bern in einer Mansarde • Mit großen Wandbildern ausgestattet, später übertüncht. • Wurde Anfang der neunziger Jahre entdeckt.
  • 5. Dramentheorie • Wollte beim Zuschauer Distanz zum Geschehen auf der Bühne erzeugen • Zuschauer soll nicht die Rolle eines passiven Konsumenten einnehmen • Soll zum eigenständigen Nachdenken angeregt werden • Bevorzugte das Stilmittel der Verfremdung, z. B. allgemein Anerkanntes wird hinterfragt und die Widersprüchlichkeit gesellschaftlicher Strukturen offenbart. • Benutzte tragisch-groteske Elemente, also eine Verbindung von scheinbar Unvereinbarem. Präsentierte aber keine Weltanschauung • Schuf so eigenen Typus der Tragikomödie, seiner Meinung nach „die einzig mögliche dramatische Form, heute das Tragische auszusagen“ • Nach Dürrenmatt setzt die Tragödie „Schuld, Not, Maß, Übersicht, Verantwortung“ voraus, um ihr Ziel, die Läuterung des Einzelnen, zu erreichen. In der Unübersichtlichkeit der modernen Welt, so Dürrenmatt, werde Schuld verwischt und abgeschoben, der Moderne komme nur die Groteske bei.
  • 6. Publizierte Schriften • Der Alte (1945) • Der Richter und sein Henker (1950) • Der Verdacht (1952) • Die Stadt (1952) • Grieche sucht Griechin (1955) • Die Panne (1956) • Das Versprechen (1958) • Die Heimat im Plakat (1963) • Sätze aus Amerika (1970) • Der Sturz (1971) • Zusammenhänge (1976) • Friedrich Dürrenmatt Lesebuch (1978) • Stoffe (1981) • Minotaurus (1985) • Justiz (1985) • Der Auftrag oder Vom Beobachten des Beobachters der Beobachter (1986) • Durcheinandertal (1989) • Turmbau (1990)