AGIT 2009


   Universitäre GIS-Ausbildung auf Basis
   freier Geoinformationssoftware
   Erfahrungen, Konzepte und Umsetzung




   Harald Schernthanner, Rita Engemaier
   Institut für Geographie|Universität Potsdam



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   Universitäre GIS-Ausbildung auf Basis freier
   Geoinformationssysteme
   1. GIS in der universitären Lehre / Vorteile von Open
         Source GIS in der Hochschullehre ?
   2. Studierendenbefragung
   3. Fazit, Ausblick und Impressionen




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   Universitäre GIS-Ausbildung Status und Hintergrund
     (angewandte) Geoinformatik/GIS-Ausbildung inzwischen integraler
      Bestandteil der Hochschullehrpläne raumbezogener Studiengänge
     im Fokus universitärer Lehre sollten Methoden-, Anwendungs- und
      Forschungsbezug der Geoinformatik stehen
     Schwerpunkte sind die Vermittlung von Konzepten und
      Grundprinzipien zur Speicherung, Verarbeitung, Analyse und
      Präsentation von Geodaten und deren Anwendung auf aktuelle
      Forschungsfragen.
     Lassen sich diese Konzepte mit Open Source GIS umsetzen?




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   Universitäre GIS-Ausbildung Motivation für OS-GIS
     zufriedenstellende Versorgung der Universitäten mit GIS-Software
      (Campus und Education Lizenzen)
     Nutzungsbedingungen (Lizenzen) proprietärer GIS-Anbieter
      beschränken Nutzbarkeit und Einsatz von GIS für Studierende wie
      Lehrende durch:
        hohe Anschaffungs- und Wartungskosten
        Bindung an Marktzyklen (Update-Zwang)
        räumliche (Campus) oder zeitliche (Testversionen, 1-Jahres-
          Lizenzen) Zugangsbeschränkungen
     zunehmender Grad an Komplexität von Desktop GIS
     erster Eindruck eines GIS-Einsteigers ist somit nicht durch die
      Freiheit (die Funktionalität) eines solchen GIS geprägt, sondern
      durch die Schwierigkeiten es legal zu nutzen/zu bekommen
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   Universitäre GIS-Ausbildung Vorteile von OS-GIS
     Vorteile im Einsatz von Open Source GIS in der universitären
      Ausbildung:
        keine Lizenzkosten > freie Verfügbarkeit
        Systemoffenheit - Mitentwicklungsmöglichkeit
        geringe Zugangshürden ermöglichen induktiven, explorativen
         Zugang („Ich probier´s einfach mal aus!“)
     Einsatz von Open Source GIS bietet gute methodische und
      didaktische Vorteile, die für einen mindestens komplementären,
      bzw. substituierenden Einsatz zu propriäterer GI-Software
     Überprüfung dieser These durch qualitative und quantitative
      Befragungen von GIS-Einsteigern und Fortgeschrittenen



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   Studierendenbefragung WS 08/09 Ziel der Umfrage
     Wie (schwierig) schätzen Studierende den Einstieg in die Nutzung
      von Geoinformationssystemen ein ?
     Wie reagieren Nutzer, die die Nutzung propriäterer Software-
      systeme gewohnt sind, auf freie Geoinformationssysteme ?
     Kann das vier Säulen EVAP-Prinzip (Erfassung, Verwaltung,
      Analyse, Präsentation) mit freier Geoinformationssoftware
      umgesetzt werden?
     Welche Konsequenzen lassen sich aus dem Einsatz von OS-GIS für
      die Aufbereitung und Darstellung von Lehr- bzw. Lerninhalten
      (Übungsbeispiele) ableiten?




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   Studierendenbefragung Hintergrund und Teilnehmer
     Umfrage wurde vom 09. bis 12. März 2009 unter
      Seminarsteilnehmern eines einwöchigen Blockseminars.
     Teilnehmer waren Studierende der Studiengänge Magister
      Humangeographie, Diplom Geoökologie und Master
      Geoinformation und Visualisierung der Universität Potsdam
      zugeordnet.
        Einwöchiges Blockseminar: Multikriterielle
         Standortpotentialanalyse
           Bauareale für einen möglichen Golfplatz im Raum Potsdam gesucht
          Multiple Datensätze und diverse OS GIS Softwareprodukte
            wurden angewendet (GRASS GIS, Quantum GIS, SAGA und Open
            JUMP)



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    Panchromatischer Kanal – Landsat TM Szene
    Topographische Karte 1: 25.000 – Ketzin
    Darstellung: A. Winz
Open Streetmap Daten

                                                       Klassifikation (GRASS GIS)
                                                       Darstellung: A. Winz




    Flächenverschneidungen
    in QGIS und Open JUMP
    Darstellung: A. Winz




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   Studierendenbefragung Aufbau und Ablauf
     Befragung wurde in 2 Befragungsrunden durchgeführt
     gestellt wurden insgesamt 28 Fragen, zum Großteil nach dem Multiple
      Choice Prinzip gestaltet (Quantitativer Teil)
        Antworten nach Schulnotenprinzip 1 (sehr gut/stimme voll zu) bis 5
          (keine Zustimmung)
     darüber hinaus wurden auch Fragen mit freier Antwortmöglichkeit gestellt
      (Qualitativer Teil)
     Umfrage zeigt erste Trends, Trendstudie
     Ableitung allgemein gültiger Aussagen ist nicht möglich; jedoch diverse
      interessante Aspekte vor allem im qualitativen Part.




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   Studierendenbefragung Ergebnisse qualitativ
     Vorteile freier GIS in Einschätzung der Befragten:
        Niedrige/keine Beschaffungskosten bzw. freie Verfügbarkeit
        Kombination von Vorteilen der diversen OS–GIS Produkten
        Möglichkeiten der Weiterentwicklung und user community
        mehrmals wurde die übersichtliche GUI von Quantum GIS positiv
             herausgestrichen
            QGIS wurde neben Open JUMP als Programme für zukünftigen Einsatz
             genannt
     Nachteile freier GIS:
        einhellige Meinung: schlechte Stabilität
        trotz OGR/GDAL Bibliothek Verbesserung der Schnittstellen
        schlechte usability von GRASS GIS
        Wechsel von Betriebssystemen wird als störend empfunden



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   Studierendenbefragung Fazit und Ausblick
     Es herrscht unter den Studierenden durchaus ein Bewusstsein für den
      Begriff freie GIS Software
     Erfahrung in der Anwendung scheint weniger gegeben
         Starker Fokus in der Anwendung auf die ESRI Produktfamilie
     Methodenorientierte Lehre mit komplementärer Einbindung freier GIS
      Software je nach Anwendungskontext in nicht fakultative Übungen!
        Komplementäre Nutzung von Open JUMP in
          Einführungsveranstaltungen
     Ausblick: Geplante Ausweitung von Umfragen mit adaptierten
      Fragenkatalog auf andere universitäre Einrichtungen mit GI Background




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   Open Source - Uni Potsdam Was passiert sonst?
     Infrastruktur:
         ▫   GIS Lab ausgestattet mit Dual Boot Systemen: Ubuntu Linux / GRASS
             GIS / Quantum GIS / SAGA GIS / Open JUMP etc. + virtualisierte UMN
             Mapserver
     Lehrveranstaltungen:
        Seminar „Open Source GIS“ – Fokus auf Geodatenverarbeitung mit
             rein freien Mitteln (sowohl Daten als auch Software)
            GIS Einführungsveranstaltung: Seit dem SS 2009
             methodenorientierte komplementäre Nutzung von Open JUMP als
             Desktop GIS.
            In Seminaren des Master Geoinformation und Visualisierung: Einsatz
             von GRASS GIS / Quantum GIS / UMN Mapserver + PostgreSQL
     Abschlussarbeiten (Auswahl):
         ▫   Veränderungsanalyse - Hyderabad / 3D Interpolation mit GRASS GIS
             und Paraview
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   Open Source GIS Seminarimpressionen




     © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009   13/20
Open Source GIS Macht Fragen
AGIT 2009




     © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009   14/20
Open Source GIS Macht Spaß
AGIT 2009




     © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009   15/20
Open Source GIS Macht manchmal Müde
AGIT 2009




     © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009   16/20
Open Source GIS Ist uns eine Freude!
AGIT 2009




     © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009   17/20
AGIT 2009




                   Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
                   Fragen? Anregungen? Kritik?

                   Autoren:

                   Harald Schernthanner & Rita Engemaier
                   IfG Geoinformatik 2009

                   Diesen Beitrag finden Sie auch unter:
                   http://www.geographie.uni-potsdam.de/



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AGIT 2009


   Universitäre GIS-Ausbildung Literatur
     Bonner Erklärung zur Geoinformatik (2005) Web:
      http://www.igf.uni-osnabrueck.de/dateien/bonnererklaerung.pdf
      (16.02.2009)
     The NCGIA Core Curriculum in GIScience (2000) Web:
      http://www.ncgia.ucsb.edu/giscc/ (25.12.2008)
     STROBL, J. (2007), GIS Development: The Geospatial Resource
      Portal Web:
      http://gisdevelopment.net/magazine/years/2007/jan/20_1.htm
      (30.01.2009).




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AGIT 2009


   Studierendenbefragung Ergebnisse quantitativ
          Computer- und GIS-Kenntnisse werden mehrheitlich als gut bis sehr
             gut eingeschätzt. (15% sehr gut, 57% gut).
            Der Begriff der freien Software war den Teilnehmern auch vor
             Beginn des Seminars bereits sehr gut bekannt, jedoch hat ein
             geringer Teil tatsächlich Erfahrung mit OS-GIS gesammelt.
            Vorher-Nachher-Vergleich – Meinung zur intuitiven Bedienbarkeit
             von freier Geoinformationssoftware verbesserte sich in der Regel.
            Funktionsumfang von OS-GIS wurde in der ersten Befragung als
             gleichwertig mit proprietären Softwaresystemen gesehen, dieser
             Eindruck blieb gleich bzw. wurde leicht abgeschwächt.




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Agit2009 Osgis

  • 1.
    AGIT 2009 Universitäre GIS-Ausbildung auf Basis freier Geoinformationssoftware Erfahrungen, Konzepte und Umsetzung Harald Schernthanner, Rita Engemaier Institut für Geographie|Universität Potsdam © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 1/20
  • 2.
    AGIT 2009 Universitäre GIS-Ausbildung auf Basis freier Geoinformationssysteme 1. GIS in der universitären Lehre / Vorteile von Open Source GIS in der Hochschullehre ? 2. Studierendenbefragung 3. Fazit, Ausblick und Impressionen © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 2/20
  • 3.
    AGIT 2009 Universitäre GIS-Ausbildung Status und Hintergrund  (angewandte) Geoinformatik/GIS-Ausbildung inzwischen integraler Bestandteil der Hochschullehrpläne raumbezogener Studiengänge  im Fokus universitärer Lehre sollten Methoden-, Anwendungs- und Forschungsbezug der Geoinformatik stehen  Schwerpunkte sind die Vermittlung von Konzepten und Grundprinzipien zur Speicherung, Verarbeitung, Analyse und Präsentation von Geodaten und deren Anwendung auf aktuelle Forschungsfragen.  Lassen sich diese Konzepte mit Open Source GIS umsetzen? © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 3/20
  • 4.
    AGIT 2009 Universitäre GIS-Ausbildung Motivation für OS-GIS  zufriedenstellende Versorgung der Universitäten mit GIS-Software (Campus und Education Lizenzen)  Nutzungsbedingungen (Lizenzen) proprietärer GIS-Anbieter beschränken Nutzbarkeit und Einsatz von GIS für Studierende wie Lehrende durch:  hohe Anschaffungs- und Wartungskosten  Bindung an Marktzyklen (Update-Zwang)  räumliche (Campus) oder zeitliche (Testversionen, 1-Jahres- Lizenzen) Zugangsbeschränkungen  zunehmender Grad an Komplexität von Desktop GIS  erster Eindruck eines GIS-Einsteigers ist somit nicht durch die Freiheit (die Funktionalität) eines solchen GIS geprägt, sondern durch die Schwierigkeiten es legal zu nutzen/zu bekommen © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 4/20
  • 5.
    AGIT 2009 Universitäre GIS-Ausbildung Vorteile von OS-GIS  Vorteile im Einsatz von Open Source GIS in der universitären Ausbildung:  keine Lizenzkosten > freie Verfügbarkeit  Systemoffenheit - Mitentwicklungsmöglichkeit  geringe Zugangshürden ermöglichen induktiven, explorativen Zugang („Ich probier´s einfach mal aus!“)  Einsatz von Open Source GIS bietet gute methodische und didaktische Vorteile, die für einen mindestens komplementären, bzw. substituierenden Einsatz zu propriäterer GI-Software  Überprüfung dieser These durch qualitative und quantitative Befragungen von GIS-Einsteigern und Fortgeschrittenen © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 5/20
  • 6.
    AGIT 2009 Studierendenbefragung WS 08/09 Ziel der Umfrage  Wie (schwierig) schätzen Studierende den Einstieg in die Nutzung von Geoinformationssystemen ein ?  Wie reagieren Nutzer, die die Nutzung propriäterer Software- systeme gewohnt sind, auf freie Geoinformationssysteme ?  Kann das vier Säulen EVAP-Prinzip (Erfassung, Verwaltung, Analyse, Präsentation) mit freier Geoinformationssoftware umgesetzt werden?  Welche Konsequenzen lassen sich aus dem Einsatz von OS-GIS für die Aufbereitung und Darstellung von Lehr- bzw. Lerninhalten (Übungsbeispiele) ableiten? © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 6/20
  • 7.
    AGIT 2009 Studierendenbefragung Hintergrund und Teilnehmer  Umfrage wurde vom 09. bis 12. März 2009 unter Seminarsteilnehmern eines einwöchigen Blockseminars.  Teilnehmer waren Studierende der Studiengänge Magister Humangeographie, Diplom Geoökologie und Master Geoinformation und Visualisierung der Universität Potsdam zugeordnet.  Einwöchiges Blockseminar: Multikriterielle Standortpotentialanalyse  Bauareale für einen möglichen Golfplatz im Raum Potsdam gesucht  Multiple Datensätze und diverse OS GIS Softwareprodukte wurden angewendet (GRASS GIS, Quantum GIS, SAGA und Open JUMP) © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 7/20
  • 8.
    AGIT 2009 Panchromatischer Kanal – Landsat TM Szene Topographische Karte 1: 25.000 – Ketzin Darstellung: A. Winz Open Streetmap Daten Klassifikation (GRASS GIS) Darstellung: A. Winz Flächenverschneidungen in QGIS und Open JUMP Darstellung: A. Winz © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 8/20
  • 9.
    AGIT 2009 Studierendenbefragung Aufbau und Ablauf  Befragung wurde in 2 Befragungsrunden durchgeführt  gestellt wurden insgesamt 28 Fragen, zum Großteil nach dem Multiple Choice Prinzip gestaltet (Quantitativer Teil)  Antworten nach Schulnotenprinzip 1 (sehr gut/stimme voll zu) bis 5 (keine Zustimmung)  darüber hinaus wurden auch Fragen mit freier Antwortmöglichkeit gestellt (Qualitativer Teil)  Umfrage zeigt erste Trends, Trendstudie  Ableitung allgemein gültiger Aussagen ist nicht möglich; jedoch diverse interessante Aspekte vor allem im qualitativen Part. © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 9/20
  • 10.
    AGIT 2009 Studierendenbefragung Ergebnisse qualitativ  Vorteile freier GIS in Einschätzung der Befragten:  Niedrige/keine Beschaffungskosten bzw. freie Verfügbarkeit  Kombination von Vorteilen der diversen OS–GIS Produkten  Möglichkeiten der Weiterentwicklung und user community  mehrmals wurde die übersichtliche GUI von Quantum GIS positiv herausgestrichen  QGIS wurde neben Open JUMP als Programme für zukünftigen Einsatz genannt  Nachteile freier GIS:  einhellige Meinung: schlechte Stabilität  trotz OGR/GDAL Bibliothek Verbesserung der Schnittstellen  schlechte usability von GRASS GIS  Wechsel von Betriebssystemen wird als störend empfunden © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 10/20
  • 11.
    AGIT 2009 Studierendenbefragung Fazit und Ausblick  Es herrscht unter den Studierenden durchaus ein Bewusstsein für den Begriff freie GIS Software  Erfahrung in der Anwendung scheint weniger gegeben  Starker Fokus in der Anwendung auf die ESRI Produktfamilie  Methodenorientierte Lehre mit komplementärer Einbindung freier GIS Software je nach Anwendungskontext in nicht fakultative Übungen!  Komplementäre Nutzung von Open JUMP in Einführungsveranstaltungen  Ausblick: Geplante Ausweitung von Umfragen mit adaptierten Fragenkatalog auf andere universitäre Einrichtungen mit GI Background © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 11/20
  • 12.
    AGIT 2009 Open Source - Uni Potsdam Was passiert sonst?  Infrastruktur: ▫ GIS Lab ausgestattet mit Dual Boot Systemen: Ubuntu Linux / GRASS GIS / Quantum GIS / SAGA GIS / Open JUMP etc. + virtualisierte UMN Mapserver  Lehrveranstaltungen:  Seminar „Open Source GIS“ – Fokus auf Geodatenverarbeitung mit rein freien Mitteln (sowohl Daten als auch Software)  GIS Einführungsveranstaltung: Seit dem SS 2009 methodenorientierte komplementäre Nutzung von Open JUMP als Desktop GIS.  In Seminaren des Master Geoinformation und Visualisierung: Einsatz von GRASS GIS / Quantum GIS / UMN Mapserver + PostgreSQL  Abschlussarbeiten (Auswahl): ▫ Veränderungsanalyse - Hyderabad / 3D Interpolation mit GRASS GIS und Paraview © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 12/20
  • 13.
    AGIT 2009 Open Source GIS Seminarimpressionen © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 13/20
  • 14.
    Open Source GISMacht Fragen AGIT 2009 © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 14/20
  • 15.
    Open Source GISMacht Spaß AGIT 2009 © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 15/20
  • 16.
    Open Source GISMacht manchmal Müde AGIT 2009 © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 16/20
  • 17.
    Open Source GISIst uns eine Freude! AGIT 2009 © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 17/20
  • 18.
    AGIT 2009 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Fragen? Anregungen? Kritik? Autoren: Harald Schernthanner & Rita Engemaier IfG Geoinformatik 2009 Diesen Beitrag finden Sie auch unter: http://www.geographie.uni-potsdam.de/ © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 18/20
  • 19.
    AGIT 2009 Universitäre GIS-Ausbildung Literatur  Bonner Erklärung zur Geoinformatik (2005) Web: http://www.igf.uni-osnabrueck.de/dateien/bonnererklaerung.pdf (16.02.2009)  The NCGIA Core Curriculum in GIScience (2000) Web: http://www.ncgia.ucsb.edu/giscc/ (25.12.2008)  STROBL, J. (2007), GIS Development: The Geospatial Resource Portal Web: http://gisdevelopment.net/magazine/years/2007/jan/20_1.htm (30.01.2009). © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 19/20
  • 20.
    AGIT 2009 Studierendenbefragung Ergebnisse quantitativ  Computer- und GIS-Kenntnisse werden mehrheitlich als gut bis sehr gut eingeschätzt. (15% sehr gut, 57% gut).  Der Begriff der freien Software war den Teilnehmern auch vor Beginn des Seminars bereits sehr gut bekannt, jedoch hat ein geringer Teil tatsächlich Erfahrung mit OS-GIS gesammelt.  Vorher-Nachher-Vergleich – Meinung zur intuitiven Bedienbarkeit von freier Geoinformationssoftware verbesserte sich in der Regel.  Funktionsumfang von OS-GIS wurde in der ersten Befragung als gleichwertig mit proprietären Softwaresystemen gesehen, dieser Eindruck blieb gleich bzw. wurde leicht abgeschwächt. © schernthanner, engemaier·ifg·uni·potsdam 2009 20/20