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Minato: Die Sonne war längst untergegangen und der Winter zeigte sich wieder einmal von seiner
unangenehmsten Seite. Der Himmel schien sternenklar auf die Erde herab als wolle er der
Menschheit ihre eigene Schuld aufzeugen, dieses Gefühl schlich
Minato: sich jedenfalls in Minato Kurosawas Geist ein, der erst vor wenigen Wochen sein
Priesteramt angetreten hatte und zur Zeit als Exorzist der Kirche aktiv war. Still lehnte er bereits
seit einer guten Stunde an den schweren Mast der hier, unterhalb
Minato: der Brücke am kleinen Hafen angebracht war und von dem aus er den einstigen Stolz
Fuyukis betrachten konnte, der nun in Trümmern verteilt im Wasser herumtrieb. Seufzend schloss er
seine Augen und rieb sie kurz. Nun, wo die große Brücke zerstört
Minato: war, würde der Fährverkehr herhalten müssen, was wiederum die Ankunft der Person
behinderte, wegen der er eigentlich hierhergekommen war. "Ah.." als wären seine Gebete erhört
worden, bemerkte er in diesem Augenblick wie ein kleines Schiff unten am
Minato: Hafen anlegte. Aufgrund der Geschehnisse der letzten Tage wurden mehrere
vielversprechende Priester, Exorzisten und angeblich sogar der ein oder andere Exekutor nach
Fuyuki gerufen um dem Supervisor der Stadt bei der Eingrenzung durch marodierende
Minato: Servants und Magi auszuhelfen. Aus einem Minato unbekannten Grund sollte dieser Gast
eine Sonderbehandlung erfahren, weshalb er sich nun von dem Pfeiler löste um der Anlegestelle
des Schiffes entgegenzukommen. Seine Aufgabe würde es sein ihn
Minato: einzuweisen und vermutlich auch die erste Zeit auf ihn aufzupassen. Neben Minato
befanden sich nicht viele Menschen zu dieser Zeit am Hafen, nur zwei Arbeiter unterhielten sich
unweit der Lagerstelle in einem vom aufkommenen Wind geschützten Winkel.
Luca: das Wetter war die erste unangenehme Sache, die ihm mit aller Kälte und dem Schnee,
welchen er stets akzeptierte, aber nie sonderlich bewunderte, entgegen schlug und ihn dazu zwang,
seinen Kopf nach unten zu halten, um kein gefrorenes Wasser in seine
Luca: Augen zu bekommen. Seine Form war unscheinbar, seine Erscheinung nicht mehr als ein
winziger Strich in der Landschaft, wie er es stets betonte, wenn er mit Leuten konversierte, die
seiner angemessen erschienen oder er seine enorme Schüchternheit
Luca: oder auch als einem enormen Makel bezüglich der Reinheit aller Priester und Gläubigen
bezeichnend, ablegte und sich dadurch veranlasst sah, seinen Worten zu gestatten, seinen Mund zu
verlassen. Alles in allem war er recht unerfahren...jung
Luca: Doch zuletzt, was am schnellsten auffiel, nicht in dem Land geboren wurden. Seiner Herkunft
war nicht viel Bedeutung zuzumessen, dennoch verfiel er in eine gewisse Nachdenklichkeit und
sinnierte gerne über das heiße Klima Italiens
Luca: Trotz des Wetters blickte er sich um und hauchte Atem in Form eines leicht durchsichtigen
Schleiers aus. Die Luft brannte und er fror nur beim Anblick von vereisten Kisten oder dem
Himmel, welcher noch lange Schnee auf Lager zu haben schien
Luca: zögernd setzte er seinen Weg fort, um unweit seines jetzigen Standpunktes eine Person zu
treffen, die mit ihm vorlieb nehmen musste. Eine dunkle Kutte raschelte, als er mit seiner Tasche
und dem Rucksack, beladen mit Büchern und Kleidung
Luca: sowie einer Flasche Wasser, bewegte und sein Gesicht dabei im Schatten der Kapuze blieb,
welche er über den Kopf gezogen hatte, nachdem er das Innere des Schiffs verlassen hatte (nc)
Minato: "Ah, Luca Shunsuke-san, eh?" es schien als hätte Minato bereits vorher eine ausreichende
Personenbeschreibung erhalten gehabt und als wäre er aufgeschlossen genug sich diesem ohne
zuviel Vorbehalt zu nähern. "Mein Name ist Minato Kurosawa..." dabei
Minato: legte er eine Hand an sein Herz und verbeugte sich mit einem leichten Lächeln. "..und ich
wurde gesandt um sie in ihr neues Quartier und die bevorstehenden Aufgaben einzuweisen, welche
die ansäßige Priesterin nach Absprache mit dem Bischof für sie
Minato: vorgesehen haben." über einen ausgestreckten Arm bedeutete er dem Jungen ihm zu
folgen, das Ziel würde vermutlich der schwarze PKW sein, der unweit von ihnen geparkt stand.
"Wenn sie Fragen oder Wünsche haben, bitte lassen sie es mich wissen, doch
Minato: zuvor genehmige ich mir eine Frage die sehr wichtig für mich ist.. waren sie schon einmal
in Fuyuki?" <nc>
Luca: Die Frage, auch wenn sie darin begründet lag, mehr über den so unbekannten Jungen
kennen zu lernen, verunsicherte Luca und ließ ihn zur Seite blicken. Sicherlich, Schweigen
bedeutete keinen Ausweg aus dieser Misere
Luca: doch stellte sie einen gewissen und kurzfristigen Ausweg dar, um der Direktheit der Frage zu
entgegen und eine entsprechende Antwort zu geben "Ähm...." sagte er und kam sich gleichzeitig
idiotisch vor. Was mochte sein Gegenüber von ihm denken?
Luca: jene Person, die über eine beachtliche Terminologie und Respekt besaß, den er für
übertrieben hielt
Luca: "In Fuyuki?" wiederholte er die Frage, obwohl er den Inhalt von Minato bereits mehr als
verständlich gehört und entsprechend umgewandelt hatte. Sein Dialekt verriet erneut, dass er nicht
heimisch war, doch versuchte er sich der Landessprache
Luca: als mächtig zu erproben und nickte einmal....was für ihn eine ausreichende Antwort
darstellte. Sein Mund war trocken und er fühlte einen Schwall von Verlegenheit in seinem Gesicht,
was sich auch durch seine Händebewegungen wiederspiegelte
Luca: Immerhin hatte er eine nette und höfliche Person vor sich und aus diesem Grund nahm er
die Kapuze vom Kopf, um der Höflichkeit ein gewisses Maß an Respekt entgegen zu bringen und
nicht als unpfleglicher Priester angesehen zu werden
Luca: den Wagen erblickte er erst spät, da sein Blick nach wie vor zur Seite gerichtet war und er
blieb stehen, da ihm solche Vehikel eine gewisse Angst einflößten....grundlos, doch vorhanden
"Damit?" fragte er zweisilbig (nc)
Minato: lachte bei Lucas Worten auf, doch es war ein warmes, freundliches Lachen, wie man es
von einem Priester erwarten würde. "Eben damit." antwortete er ruhig, während er sich des jungen
Ausländers besah. "Nun, wir könnten den Weg sicherlich auch zu Fuß
Minato: bestreiten, doch würde dies zuviel Zeit in Anspruch nehmen befürchte ich.. nach der
langen Reise sind sie sicherlich erschöpft und werden sich ausruhen wollen, ausserdem habe ich
um Mitternacht noch einen Auftrag zu erledigen." er näherte sich dem
Minato: Wagen noch immer lächelnd und schritt auf die Fahrerseite zu, während er wohl einige
Schwierigkeiten hatte den Autoschlüssel von seinem Hausschlüssel und einigen anderen (er besaß
erstaunlich viele Schlüssel) zu unterscheiden. "Ah, da ist er
Minato: ja." während er das Auto aufschloss, nickte er Luca zu den Beifahrersitz zu nehmen. "Hab
keine Furcht, ich bin ein ausgezeichneter Fahrer. Manche meinen Gott selbst habe mich mit der
Gabe zu fahren bei meiner Geburt ausgestattet." scherzte er
Minato: halbwegs, doch in der Tat bestanden viele seiner Aufträge aus simplen "Hol mich ab."
oder "Fahr mich hin."-Aufträgen, die er für die Kirche erledigte. <nc>
Luca: zögernd griff er an den Griff der Tür und zog seine kleine Hand sofort zurück, als ob ein
Stromschlag durch dessen Berühren entstanden wäre. Erst beim zweiten Versuch erreichte er die
Ausführung seines Vorhabens und legte sein Gepäck behutsam neben ihn
Luca: um sich danach ehrfürchtig im Inneren des Wagens umzublicken. Er kannte solche
Fahrzeuge nur vom Sehen...selbst Boote waren ihm unheimlich und er nahm lieber die Strapazen
von Spaziergängen auf sich, anstatt sich herumfahren zu lassen
Luca: Generell war er der Ansicht, nicht würdig dafür zu sein, als Gast, obwohl Freundlichkeit
dabei eine Tugend darstellte, wie ein Ehrengast behandelt zu werden. Dafür besaß er nicht die
Macht und nicht die nötige, charakterliche Ausstattung wie Arroganz
Luca: oder persönliche Vorlieben für das Autofahren. Als ob er sich in einem riesigen Schlund
befinde, tastete er vom Sitz bis zum Glas der Scheibe alles ab, als ob er nach einer Möglichkeit
suche, sich einer Gefahr zu entziehen
Luca: wenn diese plötzlich eintreten sollte "Ungewohnt" sagte er erneut als einziges Wort, um die
Quelle seines Unwohlseins zu erläutern
Luca: seine sprachliche Kompetenz schien auch weiterhin eingeschränkt zu sein. Das änderte sich,
als er nach mehreren Blicken zu Minato und der Gewissheit, dessen Verständnis für den Inhalt
seiner Frage, beinahe einen ganzen Satz zustande brachte
Luca: "Was erzählt....man sich über mich?" (nc)
Minato: "Hm?" nachdem er Lucas Abtastung seines Automobils geduldig hatte über sich ergehen
lassen, neigte er bei der Frage seinen Kopf in den Nacken. "Nun, sie sind ein vielversprechender
junger Priester, geboren in Italien. In Lazio." den letzten Satz
Minato: fügte er mit einem Lächeln hinzu, als wolle er damit angeben sich den Geburtsort seines
Gegenübers gemerkt zu haben oder aber als wolle er nur das Vorurteil entkräftigen, Japaner
würden nichts von Europa verstehen. "Sie wurden hergesandt um
Minato: Priesterin Kotomine bei ihrer Arbeit zu unterstützen das 'Heavens Feel' Ritual der in
dieser Stadt ansässigen Magi zu einem guten Ende zu führen. Die letzten Male schien immer alles
ohne größere Schwierigkeiten abgelaufen zu sein.. doch
Minato: diesesmal.." er schwieg kurz als überlege er wie er fortfahren sollte. "Du hast sicherlich
gesehen dass die große Brücke, welche diesen Fluss teilen sollte, in sich zusammengestürzt ist. Eine
Priesterin alleine ist nicht in der Lage diese Stadt
Minato: ausreichend zu schützen und das Ritual ruhig ablaufen zu lassen." erstmals bildete sich
ein Grinsen auf seinem friedlichen Gesicht als er erkannte dass er etwas wichtiges vergessen hatte
"Das erinnert mich an meine Aufgabe. Ich weiss nicht über
Minato: wieviel Kampferfahrung du verfügst, doch bitte ich dich zu beherzigen das Fuyuki als
neutrales Gebiet gilt. Solange das Heavens Feel Ritual abläuft, werden wir mit der Magic
Association zusammenarbeiten um die Ausmaße der Zerstörung gering zu
Minato: halten, also vermeide bitte jeglichen Konflikt mit den Magi. Wenn du soweit Fragen hast
werde ich sie dir beantworten, ansonsten fahre ich mit einer Erklärung dieses Rituals sowie der
Umgebung fort, in der du die nächsten Wochen verbringen wirst." <nc>
Luca: sein Blick galt der Brücke, von der die Rede war und er sprach zum ersten Mal fließend,
wobei seine Schüchternheit sich dadurch nicht abschwächte und er weiterhin sehr verlegen war
und an seinem Ärmel zupfte "Habe davon gehört...schrecklich"
Luca: er zog ein Blatt Papier heraus, auf welcher eine Sonne (auf kindliche Art) gezeichnet wurden
war, die mit Pfeilen nach oben verziert wurde "Shining Sun" sagte er danach und nickte eher zu
sich selbst, ehe er das Bild wieder in die Tasche steckte
Luca: "Ich vermute, dass es mehr als eine....Explosion gab...ein solches Konstrukt lässt sich nur
schwer durch eine Detonation zerstören...genau Luca...gut gemacht" sagte er zu sich selbst und
lächelte...vielleicht eine Art Paranoia?
Luca: Wer konnte das zum jetzigen Zeitpunkt schon sagen? Erneut tastete er alles ab, hauchte
gegen die Scheibe und zeichnete ein L auf die Fläche, ehe es verblasste. Beschäftigung galt als eine
gute Therapie gegen Schüchternheit
Luca: da man sich nicht mit Menschen, sondern mit abiotischen Dingen beschäftigen konnte. Nach
der Ausführung seiner Einweihung seitens des Anschlags schwieg er bewusst, um seinem Charakter
gerecht zu werden. Des Weiteren war er ein Gast
Luca: Und diese sollten sich entsprechend formal bekleiden und benehmen. Dennoch...direkt mit
einem solche negativen Bericht aufgenommen zu werden, relativierte seine Lust, an diesem Ort zu
verweilen, enorm
Luca: dabei spielte seine Hilfe keine Rolle...er hatte nicht viel anzubieten (nc)
Minato: fühlte wie sein Lächeln sich verminderte. "In der Tat.." er schien die
Persönlichkeitsspaltung seines Gegenübers entweder nicht wahrzunehmen, oder aber er überspielte
es gekonnt. Minato fuhr häufig Exekutoren herum und hatte mehr von ihnen gesehen
Minato: als die meisten Exorzisten je sehen würden. Was jedoch noch viel beeindruckender war,
war dass er keinem einzigen von ihnen den Status: Normal zugeordnet hätte. Nichtsdestotrotz
überdachte er fast zeitgleich die Zerstörung der Brücke "Sie fiel bei
Minato: einem Kampf zwischen zwei Teilnehmern des Heavens Feel-Rituals. In diesem Ritual
beschwören sieben Magi je ein Servant-genanntes Geistwesen. Diese Geistwesen.." abermals
zögerte er. "Ich.. würde ihnen raten sich von diesen fernzuhalten. Nähere
Minato: Informationen zu ihnen finden sie in den Unterlagen der Wohnung in welche ich sie nun
fahren werde, doch soviel kann ich ihnen nun bereits sagen: Es sind die Seelen von Helden aus
vergangenen Zeiten. Ihre Kräfte übersteigen jene die der Heiligen
Minato: Kirche zur Verfügung stehen und auch der Kraft der Dead Apostle und Dämonen, mit
denen wir uns für gewöhnlich befassen. Fuyuki-City ist ein Kriegsschauplatz zwischen diesen
sieben Mastern und es wird enden sobald nur noch einer dieser Helden
Minato: existiert. Unsere Aufgabe ist es die Zivilisten zu beschützen und dafür zu sorgen, dass die
Magie weiterhin geheim bleibt. Wenn sie einen Zivilisten finden der eine Magie oder ein
Geistwesen sieht und als dieses erkennt, nehmen sie sie
Minato: Augenblicklich in Gewahrsam und löschen ihre Erinnerung. Sind sie dazu nicht in der
Lage, überführen sie sie zu Priesterin Kotomine oder einem anderen Exekutor der dazu in der Lage
ist. Sind sie auch dazu nicht in der Lage.. "er schwieg kurz. Es
Minato: war eine gängige Vorgehensweise in einem derartigen Fall den Zivilisten zu töten,
weshalb er beschloss es nicht erneut benennen zu müssen. "Dies ist ihr Einsatzort. Miyama. Fuyuki
wird durch den Fluss in zwei Hälften geteilt: In Shinto, den
Minato: Stadtteil mit den Hochbauten sowie der Kotomine-Kirche und in Miyama. Wie du sehen
kannst.." damit deutete er auf die Häuser an denen sie vorbeifuhren "..besteht Miyama vorrangig
aus kleinen Einfamilienhäusern. Es ist ein sehr gemütlicher Ort und
Minato: er ist in der Regel leicht zu überschauen.. Der Bezirk ist in drei Bereiche aufgeteilt:
Miyama-Nord, wo die Bauten nach asiatischem Stil errichtet wurden, Miyama-Zentrum, wo du
wohnen wirst und wo sich auch die Fuyuki-High befindet die gestern
Minato: ebenfalls Schäden erlitt und Miyama-Süd, wo die Bauten nach europäischem Stil errichtet
wurden. In Miyama Süd befinden sich auch die beiden Magi-Familien Makiri und Tohsaka, die
beide an diesem Krieg beteiligt sind. Du solltest dir die beiden Namen
Minato: merken. Die Tohsaka-Familie hat von der Magic Association eine Art Schutzrolle für
dieses Gebiet bekommen. Das heisst, wenn du die Hilfe der Magi benötigst, solltest du dich an
diese Familie wenden. Die Makiri-Familie auf der anderen Seite hat
Minato: ihre Wurzeln ebenfalls in Italien." endlich konnte Minato wieder lächeln "Auch wenn sie
sich seit nunmehr 200 Jahren in Japan aufhalten müssten."
Luca: "Also war Katamori Shingo nur eine Art....fiktive Beispiel, um den Menschen ein wenig die
Angst zu nehmen. Was die Erfahrung mit Kämpfen beträgt....ich habe so gut wie keine" gab er
ohne Bedenken zu
Luca: "Manche Menschen sind nicht unbedingt für das Kämpfen geboren...ich bezeichne mich
selbst eher als Zuträger von Informationen...wenn das nicht etwas zu prätentios klingt" hauchte er
eher behutsam und blickte nach draußen
Luca: "Ein Vorwand, um die Öffentlichkeit auf einen falschen Weg zu locken...auch wenn die
ehrliche Richtung zu gefährlich wäre und Daten, die sich auf das Gebiet beziehen...hm" sein
Gesicht wurde nachdenklich. Während der Reise hatte er damit gerechnet
Luca: sich mit bestimmten Situationen und Problemen befassen zu müssen, doch dass er solchen so
enorm ausgesetzt war, stellte eine neue Art der Konfrontation dar. Als Waise war alles so einfach
gewesen...man musste keinen Verpflichtungen nachkommen
Luca: keine Verbindlichkeiten gegenüber Personen, die man so gut wie nie sah und dennoch einen
gewissen Grad an Ehrfurcht und Respekt abverlangten, um dem Klischee einer Hierarchie gerecht
zu werden. Sein Leben hatte sich schlagartig geändert
Luca: als er sich einer Welt gegenübersah, die durch die Adoption der Priester geformt wurden ist
und ihn beinahe erschlagen hätte. Doch scheinbar war er es wert, aufgefangen zu werden, sobald
er ins Straucheln geriet
Luca: und aus diesem Grund sah er sich als Mitglied der Kirche...einer heiligen Institution mit dem
votiv, das Leben als zu bewahren. Jahrelang war er gereist und nun hatte der Zug der Zeit einen
planmäßigen Halt an einem spirituellen Ort gemacht
Luca: den er für die nächste Zeit als sein Zuhause ansehen musste. Die Zeit des Handelns war
notwendig, um ein Übel unter Verschluss zu halten. Sein Blick fiel auf die Gebäude, als Minato von
der Schule berichtete "Welche Form von Schäden?"
Luca: "Strukturelle oder durch Morde verursacht, welche die Allgemeinheit zur Beunruhigung
veranlasst?" (nc)
Minato: schüttelte beruhigend den Kopf, während ein Lächeln auf seinen Zügen deutlich erkennbar
war. "Zum Glück keine Morde. Eine ganze Schulwand ist in sich zusammengefallen, das hätten sie
sehen müssen. Es ist, als hätte man sie sauber vom Rest der
Minato: Schulgemäuer abgetrennt, was physikalisch eigentlich nicht möglich sein sollte. Während
die Schüler noch in ihren Klassenräumen waren! Nun, wir konnten die Situation mithilfe einiger
Magi bereinigen und dem Anschein nach gab es auch keine
Minato: Verletzten oder Toten zu beklagen. Am Donnerstag soll die Schule wieder fortgesetzt
werden, wenn sie es wünschen können wir sie sicherlich auch einer Schulklasse zuordnen. Nachdem
was wir wissen befinden sich wenigstens zwei Master unter den
Minato: Schülern." <nc>
Luca: zuckte mit den Schultern und malte erneut etwas gegen die Scheibe "Ähm....." sagte er
schüchtern "Schule? Benötige...ich denn den Gang dorthin? Ich mag die nicht....zu laut, zu viele
Leute...zu viel Aufmerksamkeit"
Luca: bedächtig wandte er sich an Minato, dem Fahrer "Ein...merkwürdiger Ort....so viele
Geheimnisse...so viel Potenzial und so viel....Energie" sagte er mehr zu sich selbst und malte erneut
ein L gegen das Glas, dieses Mal jedoch in einer anderen Schrift
Luca: "Jaja....mhm" seine Augen blickten ausdruckslos zu den Gefilden und Arealen außerhalb des
Fahrzeugs...sammelten Eindrücke von der Umgebung und den Leuten, die trotz der schlechten
Witterung draußen waren und Luca sah alles so schnell vorbeiflitzen
Luca: dann blickte er erneut zu seinem Aufpasster, zögerte und sein Mund bildete einen Strich, als
er die Frage äußerte "Arbeit?" (nc)
Minato: blickte während des Fahrens wiederholt zu Luca, als wäre er in irgendeiner Weise um
diesen besorgt. "Nein, sie werden die Schule nicht besuchen müssen. Wenn sie Hilfe oder
Informationen benötigen, können sie sich jederzeit an mich oder andere
Minato: Mitglieder der Kirche wenden. Was Arbeit betrifft.." nachdenklich wandte er seinen Blick
wieder auf die Fahrbahn "Nein, zumindest heute denke ich nicht dass sie noch etwas zu tun
bekommen. Sie werden sich ihre Arbeitszeiten jedoch selbstständig
Minato: einteilen können, wann sie schlafen, essen und arbeiten wollen.. ah.." sein Gesicht verzog
sich urplötzlich, als er seine Geschwindigkeit drosselte und scheinbar gleich parken wollte. "Was
für ein.. unangenehmer Zufall. Das Anwesen zu ihrer
Minato: rechten wird ihnen als Unterschlupf und Basis für die kommenden Wochen dienen." er
meinte damit vermutlich ein recht unauffälliges Gemäuer, dass nah am Stadtrand in europäischem
Stil gebaut war und leicht verwittert wirkte. Doch selbst als er
Minato: zum halten kam, war sein Blick nicht auf dieses, sondern auf die rote Blutlache gerichtet,
die sich dort auf der Straße befand. Es war still auf der Straße und noch immer recht kühl und
inmitten des kaum befahrenen Asphalts lag ein in weiße
Minato: Gewänder gekleidetes Mädchen. Ohne Kopf. Selbst ein Laie würde schnell erkennen
können dass ihr Kopf irgendwie.. geplatzt war, und die Überreste sich nun auf die Straße verteilt
hatten. Minato bedeutete Luca auszusteigen und tat es ihm wohl gleich,
Minato: während er aus seiner Tasche ein Mobiltelefon herauszog "Bisher scheint niemand die
Stelle entdeckt zu haben. Ich werde Hilfe anfordern um den Körper des Mädchens zu sichern und
die Straße zu reinigen. Wenn sie sich selbst ein Bild von der Tat
Minato: machen wollen, lasse ich ihnen selbstverständlich den Vortritt." <nc>
Luca: er murmelte etwas vor sich, bevor er ausstieg und zu den Überresten des Kopfes blickte. Sein
Verstand wurde wach und sein Ausdruck schien wachsamer zu werden. Er hob eine Hand "Geben
sie mir fünf Minuten...." sagte er fordernd und kniete sich vor
Luca: der Leiche hin, legte die Hände darauf und legte den Kopf leicht schräg. Seine Augen
musterten die Person...die Hände und die Kleidung, aber vor allem den Rumpf und die Überreste
des Kopfes, welche verteilt neben ihm lagen. Dabei achtete er darauf
Luca: nichts zu verwischen. Jetzt fühlte er sich gebraucht...und freute sich darüber "Die
Todesursache war...." er blickte auf den Rumpf "auf jeden Fall nicht durch Magie...soviel ist sicher,
sehen sie genau hin...der Rumpf ist unebenmäßig"
Luca: "Das lässt darauf schließen, dass sie mit roher Gewalt getötet wurde...ich tippe auf eine Hand
oder eine Axt. Ein Schwert fällt weg, weil der Rumpf sonst ebenfalls glatt sein müsste" er erhob
sich und holte aus seiner Tasche ein Paar Handschuhe
Luca: ging dann erneut zum Opfer und fasste die Kleidung an "Edles Material....also war sie
wohlhabend oder stammt aus einer reichen Gemeinschaft. Informieren sie bitte die Familien..." er
war vollständig in seinem Element...auch
Luca: wenn es so ziemlich das einzige war, wo er gut drin war "Ich ziehe die Möglichkeit in
Betracht, dass das Opfer zu einen dieser gehört....die Chance hierfür beträgt ungefähr vierzig
Prozent" er erhob sich und blickte in die Richtung von Minato
Luca: "Ein Kampf, der bereits entschieden war, bevor er begonnen hat. Keine Magie...was auf
einen Kämpfer hindeutet...einen schweren und starken Krieger, dem es entweder nach Blut gelüstet
hat oder der sich gereizt fühlte. Er kam..."
Luca: er drehte sich einmal im Kreis und entdeckte ein Fahrzeug in geringer Entfernung, zu dem er
lief und es betrachtete "Er kam von oben" sagte Luca und deutete mit dem Finger in die Luft "So
definiere ich jedenfalls die Zerstörung des Daches..."
Luca: dann blickte er in das Innere des Wagens und zu den Reifen, fühlte diese nach Waffen ab "Ja,
etwas Schweres muss auf dem Auto gelandet sein...vermutlich der Angreifer" er lächelte, obwohl er
die Szene nichts ins Lächerliche ziehen wollte
Luca: "Lassen sie es mich rekonstruieren...." sagte er, nachdem er die Stiche in den Sitzen bemerkt
hatte und nun langsam zu dem Opfer und zu Minato zurückging "Das Mädchen fuhr in dem
Auto...zu ihrem Zuhause, vielleicht der Sitz einer Familie"
Luca: "Und wurde überrascht, als ihre Reifen platzten und sich das Dach nach innen wölbte. Der
Angreifer stach mehrmals mit seiner Waffe....also einer dünnen Klinge in die Sitze mit der Absicht,
sie zu töten. Doch es kam anders..."
Luca: er ging einen Weg vom Auto zur Leiche "Sie floh...was eine neue Situation darstellte....das
Mädchen hatte wahrscheinlich Angst, da sie sonst nicht zu flüchten hätte gemusst. Also war der
Angreifer weitaus stärker und bekannt..."
Luca: "Sie lief also und wurde von ihm eingeholt...am Kopf gepackt und er drückte zu, bis dieser
platzte. Dann floh er und...." erst jetzt bemerkte er das Blut an der Wand, welches ebenfalls nicht
weit entfernt war "Ich korrigiere mich..."
Luca: "Es waren vermutlich mehrere Täter...." sagte er hinzufügend und wollte eine Probe von dem
Blut an der Wand "Sie verteidigte sich...aber vermutlich nicht gegen den Angreifer, welche auf das
Auto gesprungen war, sondern gegen einen zweiten..."
Luca: "Der wohl von ihr verletzt wurde....denn die Länge des Körpers und der daraus
resultierenden Blutspritzer ist zu weit...aus diesem Grund nehme ich an, dass er sich direkt an dieser
befand und auch hier erwischt wurden ist"
Luca: Luca blickte sich noch einmal um, ehe er erschöpft auf den Boden fiel, sich jedoch mit einem
Knie abfing "Fragen?" (nc)
Minato: hob abwehrend seine Hände an, ein Lächeln hatte sich auf seine eisern gewordenen Züge
gestohlen. Während der Untersuchungs Lucas hatte er sich wohl, für einen Priester untypisch, eine
Zigarette angezündet. "Gott bewahre, nein. Das ist ja eine
Minato: ausgeklügelte Schlussfolgerung gewesen.." einen weissen Rauchschwall ausatmend trat er
auf die unbefahrene Straße hinaus. Vermutlich wartete er auf einen oder zwei Männer, die ihm
gleich helfen würden hier alles aufzuräumen. "Dann war das
Minato: vermutlich das Werk eines dieser Servants. Ich selbst habe noch keinen von ihnen gesehen,
doch verdeutlicht dies nur umso mehr das wir uns aus dem Kampf heraushalten sollten.." etwas
mitleidig sah er auf den Körper der Toten herab und
Minato: überlegte laut "Eine der Familien sagen sie.. dann muss sie der Einzbern Familie
angehören. Sie hat so reine Haut.." seufzend schüttelte er den Kopf "Mit Sicherheit einer der
Homunculi dieser Familie. Sie sehen aus wie Menschen, sind jedoch von
Minato: Grund auf verschieden. Ein Mensch ist ein Lebewesen welches in der Lage sein kann
Magie zu imitieren, ein Homunculus ist Magie das in der Lage ist einen Menschen zu imitieren.
Sicherlich hat das Mädchen auch geglaubt ein Mensch zu sein.. und mit
Minato: noch höherer Wahrscheinlichkeit wäre sie in wenigen Wochen eh an Altersschwäche
gestorben. Homunculi werden nicht alt.. wie magische Klone." blinzelnd fiel ihm etwas ein, und er
sah zu Luca auf "Hatte sie eine Art Tatoo am Körper als du sie
Minato: untersucht hast?" er war wohl in Gedanken in eine direkte Rede übergegangen und duzte
Luca plötzlich. <nc>
Luca: "Nein...kein Tattoo" sagte er und überhorte den Übergang von dem formalen "Sie" auf das
direkte "Du" und freute sich sogar ein wenig darüber. Nie hätter damit gerechnet, so schnell
gebraucht zu werden "Homunculi also? Verstehe"
Luca: "Und diese Wesen sind zu allem imstande, was auch ein gewöhnlicher Mensch kann, nur ist
ihre Lebenserwartung geringer, richtig? Und sie haben reine Haut?" fügte er hinzu und blickte
erneut zu der Toten, schlug ein Kreuz und sprach einige Gebetszeilen
Luca: "Also bestehen sie aus Magie...und sind dennoch menschlich, was das Sterben angeht...nun
gut, dann stelle ich mir die Frage, warum ein solcher hier suchte. Gehen wir davon aus, dass es
einen bestimmten Anlass gab, der sie dazu trieb"
Luca: "In diese Gegend zu fahren. Eine mögliche Konklusion würde wie folgt aussehen: Sie hatte
vor, sich mit jemanden zu treffen...vermutlich ihr Meister, wenn ich es so nennen darf. Das
impliziert, dass es in der Nähe von hier..."
Luca: "geplant war aber nie dazu gekommen ist. Ich denke, dass es dazu kommen sollte....dass der
Tod geplant war und letzten Endes das falsche Opfer getötet wurden ist"
Luca: "Die nächste Schlussfolgerung habe ich ihnen zu verdanken, Minato. Gehen wir davon aus,
dass dieser...Klon dazu genutzt wurden ist, den Tod zu inszenieren, weil es bestimmte Konflikte
zwischen den beiden Parteien gibt"
Luca: "Es gibt zwei Möglichkeiten" er senkte einen Finger "Erstens, es gibt ein zweites Opfer...was
bedeutet, dass das Blut an der Wand eventuell von dieser Person stammt und beide Angreifer weit
überlegen waren" Luca senkte den zweiten Finger
Luca: "Zweitens, der Tod ist vorgetäuscht und die Person, dessen Hominucili nun vor uns liegt,
dient nur als Ablenkung für den Mörder, der auf der Suche nach der Person ist...was dazu führt,
dass..." Luca schloss die Augen
Luca: seine Erschöpfung nahm überhand und er musste tief durchatmen, ehe er weitersprach "Die
Person etwas plant und der Mord nur eine Art Test war. Wenn das Kirchenoberhaupt nichts dagegen
hat..."
Luca: "Bin ich dafür, der von Einzbern Familie meine Schlussfolgerung zu verheimlichen. Sie
sollen denken, dass wir der Annahme sind, es handle sich hierbei nicht um diesen Klon. Ich möchte
ihre Reaktion sehen" jetzt musste er sich an die Wand lehnen
Luca: und atmete schwer... "Vielleicht ist es in Ordnung, wenn ich über Neuheiten informiert
werde" dann spielte er erneut mit seinem Ärmel...schüchtern, wie er im Normalfall war (nc)
Minato: lächelte ruhig und nickte langsam, während er die Zigarette aus seinem Mund
herausnahm "Selbstverständlich werde ich dich über sämtliche Neuheiten in Kenntniss setzen. Ich
werde Priesterin Kotomine wegen ihrem Wunsch befragen, doch ich bin
Minato: unsicher ob die Einzbern Familie tatsächlich einen Homunculus auf diese Art und Weise
opfern würde." lächelnd nahm er seine Zigarette wieder in den Mund und sah auf das tote Mädchen
herab. "Es soll sehr kompliziert und schwierig sein diese
Minato: Körper zu erschaffen und.." seine Augen trübten sich unscheinbar "..möglicherweise
glaube ich zu sehr an das Gute im Menschen. Du sagtest bereits richtig das Homunculi eigentlich
Magie sind, jedoch wie Menschen sterben. Trotz ihrer kurzen
Minato: Lebenserwartung besitzen sie einen Intellekt, können philosophisch oder albern sein. Sie
altern schnell und sterben früh, das heisst sie sind ihr Leben lang, selbst wenn sie aussehen wie
Erwachsene, nichts anderes als Kinder. Hehe.." er lachte
Minato: leise als er sich abwandte und zurück zum Auto ging. "Kinder mit unglaublichem
Magischen Potential und ohne Seele, leider Gottes." er formulierte ein leises Stoßgebet, ehe er
noch anmerkte. "Es muss grausam sein, als Homunculi zu leben. Nach dem
Minato: Tod erwartet einen nur das Nichts.. umso tragischer wenn sie tatsächlich für solch eine
Finte gestorben sein sollte. <nc>
Luca: "Manchmal sind die Beweggründe unerreichbar für Menschen auf der Erde. Je mehr eine
Kultur begreift, dass ihr aktuelles Weltbild eine Fiktion ist, desto höher ist ihr wissenschaftliches
Niveau, wie Albert Einstein zu sagen pflegte"
Luca: antwortete der kleine Junge und seufzte "Leben und sterben" dann schwieg er und setzte sich
in das Auto, wo er nach oben blickte und dennoch nachdenklich und abwesend war. Seine Gestalt
war schwach...und er wünschte sich oftmals
Luca: *als Krieger geboren wurden zu sein. Andererseits....vielleicht hätte er dann ähnlich
gehandelt, seinen Verstand verloren und nur auf die Befehle eines anderen gehört. Wie schrecklich
mochte es sein, keinen eigenen Verstand zu haben"
Luca: aus diesem Grund sollte er sich glücklich schätzen, die Person zu sein, die er war. Erschöpft
hustete er....die Schlussfolgerungen waren nach der Bootfahrt anstrengend gewesen und hatten
dafür gesorgt, dass er müde war
Luca: und sich nach Schlaf sehnte...das einzige Bedürfnis, welches er zur damaligen Zeit verpürte
(nc)
Minato: antwortete auf Lucas Worte kaum mehr und nickte lediglich bedächtig. Es dauerte nicht
mehr lang, da näherte sich ihnen ein zweiter Wagen, dem zwei Männer in ähnlicher Robe wie der
Minatos entstiegen. In diesem moment wandte dieser sich wieder Luca
Minato: zu "Ich denke der Tag war anstrengend genug bis hierher. Wenn erlaubt, würde ich dich
bitten dich zu erholen. Du kannst das Anwesen nach eigenem Gutdünken benutzen.. ah.." erneut
wies er Schwierigkeiten beim finden des richtigen Schlüssels auf -
Minato: wieviele Schlüssel trug dieser Mann bei sich? 100? 200? Es war schwierig zu bestimmen,
vor allem da in seiner Tasche noch ein zweiter Schlüsselbund zu hören war. "Ah, da." lächelnd zog
er etwas heraus, dass wohl der Haustürschlüssel sein musste, und
Minato: bot ihm Luca über die ausgestreckte Hand dar. "Wir werden uns um den Leichnahm und
die angerichtete Verwüstung kümmern." <nc>
Luca: nickte dankend und nahm den Schlüssel entgegen. Seine Hand fühlte sich kalt an und er
wirkte nun gebrechlicher als zuvor "Weitergang?" sagte er, wobei er die Frage erneut in einem
Wort versteckte
Luca: es war einfach zu viel gewesen. Er war nun fast seit zwanzig Stunden wach und benötigte
dringend Ruhe "Und danke" fügte er abschließend hinzu, um auf die Antwort zu warten und sich
dann langsam zu seiner Wohnung zu begeben
Luca: die als Behausung dienen sollte. Er zog die Kapuze über den Kopf, als er sich bereit machte
(nc)
Minato: , der zunächst einen überraschten Gesichtsausdruck bei der Bedankung von sich gegeben
hatte, schloss warm lächelnd die Augen und nickte sacht. "Ich werde dir eine Nachricht
hinterlassen die du lesen kannst sobald du erwachst. Wenn etwas
Minato: unvorhergesehenes eintreten sollte werde ich dich kontaktieren. Eine gute Nacht." <nc>
Luca: "Ihnen auch, Minato" dann stieg er aus und ging mit seinem Gepäck und dem Schlüssel
leicht wankend über die Straße und zu der Tür, hinter welcher er kurze Zeit später verschwunden
war (nc)

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Minato Luca

  • 1. Minato: Die Sonne war längst untergegangen und der Winter zeigte sich wieder einmal von seiner unangenehmsten Seite. Der Himmel schien sternenklar auf die Erde herab als wolle er der Menschheit ihre eigene Schuld aufzeugen, dieses Gefühl schlich Minato: sich jedenfalls in Minato Kurosawas Geist ein, der erst vor wenigen Wochen sein Priesteramt angetreten hatte und zur Zeit als Exorzist der Kirche aktiv war. Still lehnte er bereits seit einer guten Stunde an den schweren Mast der hier, unterhalb Minato: der Brücke am kleinen Hafen angebracht war und von dem aus er den einstigen Stolz Fuyukis betrachten konnte, der nun in Trümmern verteilt im Wasser herumtrieb. Seufzend schloss er seine Augen und rieb sie kurz. Nun, wo die große Brücke zerstört Minato: war, würde der Fährverkehr herhalten müssen, was wiederum die Ankunft der Person behinderte, wegen der er eigentlich hierhergekommen war. "Ah.." als wären seine Gebete erhört worden, bemerkte er in diesem Augenblick wie ein kleines Schiff unten am Minato: Hafen anlegte. Aufgrund der Geschehnisse der letzten Tage wurden mehrere vielversprechende Priester, Exorzisten und angeblich sogar der ein oder andere Exekutor nach Fuyuki gerufen um dem Supervisor der Stadt bei der Eingrenzung durch marodierende Minato: Servants und Magi auszuhelfen. Aus einem Minato unbekannten Grund sollte dieser Gast eine Sonderbehandlung erfahren, weshalb er sich nun von dem Pfeiler löste um der Anlegestelle des Schiffes entgegenzukommen. Seine Aufgabe würde es sein ihn Minato: einzuweisen und vermutlich auch die erste Zeit auf ihn aufzupassen. Neben Minato befanden sich nicht viele Menschen zu dieser Zeit am Hafen, nur zwei Arbeiter unterhielten sich unweit der Lagerstelle in einem vom aufkommenen Wind geschützten Winkel. Luca: das Wetter war die erste unangenehme Sache, die ihm mit aller Kälte und dem Schnee, welchen er stets akzeptierte, aber nie sonderlich bewunderte, entgegen schlug und ihn dazu zwang, seinen Kopf nach unten zu halten, um kein gefrorenes Wasser in seine Luca: Augen zu bekommen. Seine Form war unscheinbar, seine Erscheinung nicht mehr als ein winziger Strich in der Landschaft, wie er es stets betonte, wenn er mit Leuten konversierte, die seiner angemessen erschienen oder er seine enorme Schüchternheit Luca: oder auch als einem enormen Makel bezüglich der Reinheit aller Priester und Gläubigen bezeichnend, ablegte und sich dadurch veranlasst sah, seinen Worten zu gestatten, seinen Mund zu verlassen. Alles in allem war er recht unerfahren...jung Luca: Doch zuletzt, was am schnellsten auffiel, nicht in dem Land geboren wurden. Seiner Herkunft war nicht viel Bedeutung zuzumessen, dennoch verfiel er in eine gewisse Nachdenklichkeit und sinnierte gerne über das heiße Klima Italiens Luca: Trotz des Wetters blickte er sich um und hauchte Atem in Form eines leicht durchsichtigen Schleiers aus. Die Luft brannte und er fror nur beim Anblick von vereisten Kisten oder dem Himmel, welcher noch lange Schnee auf Lager zu haben schien Luca: zögernd setzte er seinen Weg fort, um unweit seines jetzigen Standpunktes eine Person zu treffen, die mit ihm vorlieb nehmen musste. Eine dunkle Kutte raschelte, als er mit seiner Tasche und dem Rucksack, beladen mit Büchern und Kleidung Luca: sowie einer Flasche Wasser, bewegte und sein Gesicht dabei im Schatten der Kapuze blieb, welche er über den Kopf gezogen hatte, nachdem er das Innere des Schiffs verlassen hatte (nc) Minato: "Ah, Luca Shunsuke-san, eh?" es schien als hätte Minato bereits vorher eine ausreichende Personenbeschreibung erhalten gehabt und als wäre er aufgeschlossen genug sich diesem ohne zuviel Vorbehalt zu nähern. "Mein Name ist Minato Kurosawa..." dabei Minato: legte er eine Hand an sein Herz und verbeugte sich mit einem leichten Lächeln. "..und ich wurde gesandt um sie in ihr neues Quartier und die bevorstehenden Aufgaben einzuweisen, welche die ansäßige Priesterin nach Absprache mit dem Bischof für sie Minato: vorgesehen haben." über einen ausgestreckten Arm bedeutete er dem Jungen ihm zu folgen, das Ziel würde vermutlich der schwarze PKW sein, der unweit von ihnen geparkt stand. "Wenn sie Fragen oder Wünsche haben, bitte lassen sie es mich wissen, doch Minato: zuvor genehmige ich mir eine Frage die sehr wichtig für mich ist.. waren sie schon einmal in Fuyuki?" <nc>
  • 2. Luca: Die Frage, auch wenn sie darin begründet lag, mehr über den so unbekannten Jungen kennen zu lernen, verunsicherte Luca und ließ ihn zur Seite blicken. Sicherlich, Schweigen bedeutete keinen Ausweg aus dieser Misere Luca: doch stellte sie einen gewissen und kurzfristigen Ausweg dar, um der Direktheit der Frage zu entgegen und eine entsprechende Antwort zu geben "Ähm...." sagte er und kam sich gleichzeitig idiotisch vor. Was mochte sein Gegenüber von ihm denken? Luca: jene Person, die über eine beachtliche Terminologie und Respekt besaß, den er für übertrieben hielt Luca: "In Fuyuki?" wiederholte er die Frage, obwohl er den Inhalt von Minato bereits mehr als verständlich gehört und entsprechend umgewandelt hatte. Sein Dialekt verriet erneut, dass er nicht heimisch war, doch versuchte er sich der Landessprache Luca: als mächtig zu erproben und nickte einmal....was für ihn eine ausreichende Antwort darstellte. Sein Mund war trocken und er fühlte einen Schwall von Verlegenheit in seinem Gesicht, was sich auch durch seine Händebewegungen wiederspiegelte Luca: Immerhin hatte er eine nette und höfliche Person vor sich und aus diesem Grund nahm er die Kapuze vom Kopf, um der Höflichkeit ein gewisses Maß an Respekt entgegen zu bringen und nicht als unpfleglicher Priester angesehen zu werden Luca: den Wagen erblickte er erst spät, da sein Blick nach wie vor zur Seite gerichtet war und er blieb stehen, da ihm solche Vehikel eine gewisse Angst einflößten....grundlos, doch vorhanden "Damit?" fragte er zweisilbig (nc) Minato: lachte bei Lucas Worten auf, doch es war ein warmes, freundliches Lachen, wie man es von einem Priester erwarten würde. "Eben damit." antwortete er ruhig, während er sich des jungen Ausländers besah. "Nun, wir könnten den Weg sicherlich auch zu Fuß Minato: bestreiten, doch würde dies zuviel Zeit in Anspruch nehmen befürchte ich.. nach der langen Reise sind sie sicherlich erschöpft und werden sich ausruhen wollen, ausserdem habe ich um Mitternacht noch einen Auftrag zu erledigen." er näherte sich dem Minato: Wagen noch immer lächelnd und schritt auf die Fahrerseite zu, während er wohl einige Schwierigkeiten hatte den Autoschlüssel von seinem Hausschlüssel und einigen anderen (er besaß erstaunlich viele Schlüssel) zu unterscheiden. "Ah, da ist er Minato: ja." während er das Auto aufschloss, nickte er Luca zu den Beifahrersitz zu nehmen. "Hab keine Furcht, ich bin ein ausgezeichneter Fahrer. Manche meinen Gott selbst habe mich mit der Gabe zu fahren bei meiner Geburt ausgestattet." scherzte er Minato: halbwegs, doch in der Tat bestanden viele seiner Aufträge aus simplen "Hol mich ab." oder "Fahr mich hin."-Aufträgen, die er für die Kirche erledigte. <nc> Luca: zögernd griff er an den Griff der Tür und zog seine kleine Hand sofort zurück, als ob ein Stromschlag durch dessen Berühren entstanden wäre. Erst beim zweiten Versuch erreichte er die Ausführung seines Vorhabens und legte sein Gepäck behutsam neben ihn Luca: um sich danach ehrfürchtig im Inneren des Wagens umzublicken. Er kannte solche Fahrzeuge nur vom Sehen...selbst Boote waren ihm unheimlich und er nahm lieber die Strapazen von Spaziergängen auf sich, anstatt sich herumfahren zu lassen Luca: Generell war er der Ansicht, nicht würdig dafür zu sein, als Gast, obwohl Freundlichkeit dabei eine Tugend darstellte, wie ein Ehrengast behandelt zu werden. Dafür besaß er nicht die Macht und nicht die nötige, charakterliche Ausstattung wie Arroganz Luca: oder persönliche Vorlieben für das Autofahren. Als ob er sich in einem riesigen Schlund befinde, tastete er vom Sitz bis zum Glas der Scheibe alles ab, als ob er nach einer Möglichkeit suche, sich einer Gefahr zu entziehen Luca: wenn diese plötzlich eintreten sollte "Ungewohnt" sagte er erneut als einziges Wort, um die Quelle seines Unwohlseins zu erläutern Luca: seine sprachliche Kompetenz schien auch weiterhin eingeschränkt zu sein. Das änderte sich, als er nach mehreren Blicken zu Minato und der Gewissheit, dessen Verständnis für den Inhalt seiner Frage, beinahe einen ganzen Satz zustande brachte Luca: "Was erzählt....man sich über mich?" (nc)
  • 3. Minato: "Hm?" nachdem er Lucas Abtastung seines Automobils geduldig hatte über sich ergehen lassen, neigte er bei der Frage seinen Kopf in den Nacken. "Nun, sie sind ein vielversprechender junger Priester, geboren in Italien. In Lazio." den letzten Satz Minato: fügte er mit einem Lächeln hinzu, als wolle er damit angeben sich den Geburtsort seines Gegenübers gemerkt zu haben oder aber als wolle er nur das Vorurteil entkräftigen, Japaner würden nichts von Europa verstehen. "Sie wurden hergesandt um Minato: Priesterin Kotomine bei ihrer Arbeit zu unterstützen das 'Heavens Feel' Ritual der in dieser Stadt ansässigen Magi zu einem guten Ende zu führen. Die letzten Male schien immer alles ohne größere Schwierigkeiten abgelaufen zu sein.. doch Minato: diesesmal.." er schwieg kurz als überlege er wie er fortfahren sollte. "Du hast sicherlich gesehen dass die große Brücke, welche diesen Fluss teilen sollte, in sich zusammengestürzt ist. Eine Priesterin alleine ist nicht in der Lage diese Stadt Minato: ausreichend zu schützen und das Ritual ruhig ablaufen zu lassen." erstmals bildete sich ein Grinsen auf seinem friedlichen Gesicht als er erkannte dass er etwas wichtiges vergessen hatte "Das erinnert mich an meine Aufgabe. Ich weiss nicht über Minato: wieviel Kampferfahrung du verfügst, doch bitte ich dich zu beherzigen das Fuyuki als neutrales Gebiet gilt. Solange das Heavens Feel Ritual abläuft, werden wir mit der Magic Association zusammenarbeiten um die Ausmaße der Zerstörung gering zu Minato: halten, also vermeide bitte jeglichen Konflikt mit den Magi. Wenn du soweit Fragen hast werde ich sie dir beantworten, ansonsten fahre ich mit einer Erklärung dieses Rituals sowie der Umgebung fort, in der du die nächsten Wochen verbringen wirst." <nc> Luca: sein Blick galt der Brücke, von der die Rede war und er sprach zum ersten Mal fließend, wobei seine Schüchternheit sich dadurch nicht abschwächte und er weiterhin sehr verlegen war und an seinem Ärmel zupfte "Habe davon gehört...schrecklich" Luca: er zog ein Blatt Papier heraus, auf welcher eine Sonne (auf kindliche Art) gezeichnet wurden war, die mit Pfeilen nach oben verziert wurde "Shining Sun" sagte er danach und nickte eher zu sich selbst, ehe er das Bild wieder in die Tasche steckte Luca: "Ich vermute, dass es mehr als eine....Explosion gab...ein solches Konstrukt lässt sich nur schwer durch eine Detonation zerstören...genau Luca...gut gemacht" sagte er zu sich selbst und lächelte...vielleicht eine Art Paranoia? Luca: Wer konnte das zum jetzigen Zeitpunkt schon sagen? Erneut tastete er alles ab, hauchte gegen die Scheibe und zeichnete ein L auf die Fläche, ehe es verblasste. Beschäftigung galt als eine gute Therapie gegen Schüchternheit Luca: da man sich nicht mit Menschen, sondern mit abiotischen Dingen beschäftigen konnte. Nach der Ausführung seiner Einweihung seitens des Anschlags schwieg er bewusst, um seinem Charakter gerecht zu werden. Des Weiteren war er ein Gast Luca: Und diese sollten sich entsprechend formal bekleiden und benehmen. Dennoch...direkt mit einem solche negativen Bericht aufgenommen zu werden, relativierte seine Lust, an diesem Ort zu verweilen, enorm Luca: dabei spielte seine Hilfe keine Rolle...er hatte nicht viel anzubieten (nc) Minato: fühlte wie sein Lächeln sich verminderte. "In der Tat.." er schien die Persönlichkeitsspaltung seines Gegenübers entweder nicht wahrzunehmen, oder aber er überspielte es gekonnt. Minato fuhr häufig Exekutoren herum und hatte mehr von ihnen gesehen Minato: als die meisten Exorzisten je sehen würden. Was jedoch noch viel beeindruckender war, war dass er keinem einzigen von ihnen den Status: Normal zugeordnet hätte. Nichtsdestotrotz überdachte er fast zeitgleich die Zerstörung der Brücke "Sie fiel bei Minato: einem Kampf zwischen zwei Teilnehmern des Heavens Feel-Rituals. In diesem Ritual beschwören sieben Magi je ein Servant-genanntes Geistwesen. Diese Geistwesen.." abermals zögerte er. "Ich.. würde ihnen raten sich von diesen fernzuhalten. Nähere Minato: Informationen zu ihnen finden sie in den Unterlagen der Wohnung in welche ich sie nun fahren werde, doch soviel kann ich ihnen nun bereits sagen: Es sind die Seelen von Helden aus
  • 4. vergangenen Zeiten. Ihre Kräfte übersteigen jene die der Heiligen Minato: Kirche zur Verfügung stehen und auch der Kraft der Dead Apostle und Dämonen, mit denen wir uns für gewöhnlich befassen. Fuyuki-City ist ein Kriegsschauplatz zwischen diesen sieben Mastern und es wird enden sobald nur noch einer dieser Helden Minato: existiert. Unsere Aufgabe ist es die Zivilisten zu beschützen und dafür zu sorgen, dass die Magie weiterhin geheim bleibt. Wenn sie einen Zivilisten finden der eine Magie oder ein Geistwesen sieht und als dieses erkennt, nehmen sie sie Minato: Augenblicklich in Gewahrsam und löschen ihre Erinnerung. Sind sie dazu nicht in der Lage, überführen sie sie zu Priesterin Kotomine oder einem anderen Exekutor der dazu in der Lage ist. Sind sie auch dazu nicht in der Lage.. "er schwieg kurz. Es Minato: war eine gängige Vorgehensweise in einem derartigen Fall den Zivilisten zu töten, weshalb er beschloss es nicht erneut benennen zu müssen. "Dies ist ihr Einsatzort. Miyama. Fuyuki wird durch den Fluss in zwei Hälften geteilt: In Shinto, den Minato: Stadtteil mit den Hochbauten sowie der Kotomine-Kirche und in Miyama. Wie du sehen kannst.." damit deutete er auf die Häuser an denen sie vorbeifuhren "..besteht Miyama vorrangig aus kleinen Einfamilienhäusern. Es ist ein sehr gemütlicher Ort und Minato: er ist in der Regel leicht zu überschauen.. Der Bezirk ist in drei Bereiche aufgeteilt: Miyama-Nord, wo die Bauten nach asiatischem Stil errichtet wurden, Miyama-Zentrum, wo du wohnen wirst und wo sich auch die Fuyuki-High befindet die gestern Minato: ebenfalls Schäden erlitt und Miyama-Süd, wo die Bauten nach europäischem Stil errichtet wurden. In Miyama Süd befinden sich auch die beiden Magi-Familien Makiri und Tohsaka, die beide an diesem Krieg beteiligt sind. Du solltest dir die beiden Namen Minato: merken. Die Tohsaka-Familie hat von der Magic Association eine Art Schutzrolle für dieses Gebiet bekommen. Das heisst, wenn du die Hilfe der Magi benötigst, solltest du dich an diese Familie wenden. Die Makiri-Familie auf der anderen Seite hat Minato: ihre Wurzeln ebenfalls in Italien." endlich konnte Minato wieder lächeln "Auch wenn sie sich seit nunmehr 200 Jahren in Japan aufhalten müssten." Luca: "Also war Katamori Shingo nur eine Art....fiktive Beispiel, um den Menschen ein wenig die Angst zu nehmen. Was die Erfahrung mit Kämpfen beträgt....ich habe so gut wie keine" gab er ohne Bedenken zu Luca: "Manche Menschen sind nicht unbedingt für das Kämpfen geboren...ich bezeichne mich selbst eher als Zuträger von Informationen...wenn das nicht etwas zu prätentios klingt" hauchte er eher behutsam und blickte nach draußen Luca: "Ein Vorwand, um die Öffentlichkeit auf einen falschen Weg zu locken...auch wenn die ehrliche Richtung zu gefährlich wäre und Daten, die sich auf das Gebiet beziehen...hm" sein Gesicht wurde nachdenklich. Während der Reise hatte er damit gerechnet Luca: sich mit bestimmten Situationen und Problemen befassen zu müssen, doch dass er solchen so enorm ausgesetzt war, stellte eine neue Art der Konfrontation dar. Als Waise war alles so einfach gewesen...man musste keinen Verpflichtungen nachkommen Luca: keine Verbindlichkeiten gegenüber Personen, die man so gut wie nie sah und dennoch einen gewissen Grad an Ehrfurcht und Respekt abverlangten, um dem Klischee einer Hierarchie gerecht zu werden. Sein Leben hatte sich schlagartig geändert Luca: als er sich einer Welt gegenübersah, die durch die Adoption der Priester geformt wurden ist und ihn beinahe erschlagen hätte. Doch scheinbar war er es wert, aufgefangen zu werden, sobald er ins Straucheln geriet Luca: und aus diesem Grund sah er sich als Mitglied der Kirche...einer heiligen Institution mit dem votiv, das Leben als zu bewahren. Jahrelang war er gereist und nun hatte der Zug der Zeit einen planmäßigen Halt an einem spirituellen Ort gemacht Luca: den er für die nächste Zeit als sein Zuhause ansehen musste. Die Zeit des Handelns war notwendig, um ein Übel unter Verschluss zu halten. Sein Blick fiel auf die Gebäude, als Minato von der Schule berichtete "Welche Form von Schäden?" Luca: "Strukturelle oder durch Morde verursacht, welche die Allgemeinheit zur Beunruhigung
  • 5. veranlasst?" (nc) Minato: schüttelte beruhigend den Kopf, während ein Lächeln auf seinen Zügen deutlich erkennbar war. "Zum Glück keine Morde. Eine ganze Schulwand ist in sich zusammengefallen, das hätten sie sehen müssen. Es ist, als hätte man sie sauber vom Rest der Minato: Schulgemäuer abgetrennt, was physikalisch eigentlich nicht möglich sein sollte. Während die Schüler noch in ihren Klassenräumen waren! Nun, wir konnten die Situation mithilfe einiger Magi bereinigen und dem Anschein nach gab es auch keine Minato: Verletzten oder Toten zu beklagen. Am Donnerstag soll die Schule wieder fortgesetzt werden, wenn sie es wünschen können wir sie sicherlich auch einer Schulklasse zuordnen. Nachdem was wir wissen befinden sich wenigstens zwei Master unter den Minato: Schülern." <nc> Luca: zuckte mit den Schultern und malte erneut etwas gegen die Scheibe "Ähm....." sagte er schüchtern "Schule? Benötige...ich denn den Gang dorthin? Ich mag die nicht....zu laut, zu viele Leute...zu viel Aufmerksamkeit" Luca: bedächtig wandte er sich an Minato, dem Fahrer "Ein...merkwürdiger Ort....so viele Geheimnisse...so viel Potenzial und so viel....Energie" sagte er mehr zu sich selbst und malte erneut ein L gegen das Glas, dieses Mal jedoch in einer anderen Schrift Luca: "Jaja....mhm" seine Augen blickten ausdruckslos zu den Gefilden und Arealen außerhalb des Fahrzeugs...sammelten Eindrücke von der Umgebung und den Leuten, die trotz der schlechten Witterung draußen waren und Luca sah alles so schnell vorbeiflitzen Luca: dann blickte er erneut zu seinem Aufpasster, zögerte und sein Mund bildete einen Strich, als er die Frage äußerte "Arbeit?" (nc) Minato: blickte während des Fahrens wiederholt zu Luca, als wäre er in irgendeiner Weise um diesen besorgt. "Nein, sie werden die Schule nicht besuchen müssen. Wenn sie Hilfe oder Informationen benötigen, können sie sich jederzeit an mich oder andere Minato: Mitglieder der Kirche wenden. Was Arbeit betrifft.." nachdenklich wandte er seinen Blick wieder auf die Fahrbahn "Nein, zumindest heute denke ich nicht dass sie noch etwas zu tun bekommen. Sie werden sich ihre Arbeitszeiten jedoch selbstständig Minato: einteilen können, wann sie schlafen, essen und arbeiten wollen.. ah.." sein Gesicht verzog sich urplötzlich, als er seine Geschwindigkeit drosselte und scheinbar gleich parken wollte. "Was für ein.. unangenehmer Zufall. Das Anwesen zu ihrer Minato: rechten wird ihnen als Unterschlupf und Basis für die kommenden Wochen dienen." er meinte damit vermutlich ein recht unauffälliges Gemäuer, dass nah am Stadtrand in europäischem Stil gebaut war und leicht verwittert wirkte. Doch selbst als er Minato: zum halten kam, war sein Blick nicht auf dieses, sondern auf die rote Blutlache gerichtet, die sich dort auf der Straße befand. Es war still auf der Straße und noch immer recht kühl und inmitten des kaum befahrenen Asphalts lag ein in weiße Minato: Gewänder gekleidetes Mädchen. Ohne Kopf. Selbst ein Laie würde schnell erkennen können dass ihr Kopf irgendwie.. geplatzt war, und die Überreste sich nun auf die Straße verteilt hatten. Minato bedeutete Luca auszusteigen und tat es ihm wohl gleich, Minato: während er aus seiner Tasche ein Mobiltelefon herauszog "Bisher scheint niemand die Stelle entdeckt zu haben. Ich werde Hilfe anfordern um den Körper des Mädchens zu sichern und die Straße zu reinigen. Wenn sie sich selbst ein Bild von der Tat Minato: machen wollen, lasse ich ihnen selbstverständlich den Vortritt." <nc> Luca: er murmelte etwas vor sich, bevor er ausstieg und zu den Überresten des Kopfes blickte. Sein Verstand wurde wach und sein Ausdruck schien wachsamer zu werden. Er hob eine Hand "Geben sie mir fünf Minuten...." sagte er fordernd und kniete sich vor Luca: der Leiche hin, legte die Hände darauf und legte den Kopf leicht schräg. Seine Augen musterten die Person...die Hände und die Kleidung, aber vor allem den Rumpf und die Überreste des Kopfes, welche verteilt neben ihm lagen. Dabei achtete er darauf Luca: nichts zu verwischen. Jetzt fühlte er sich gebraucht...und freute sich darüber "Die Todesursache war...." er blickte auf den Rumpf "auf jeden Fall nicht durch Magie...soviel ist sicher,
  • 6. sehen sie genau hin...der Rumpf ist unebenmäßig" Luca: "Das lässt darauf schließen, dass sie mit roher Gewalt getötet wurde...ich tippe auf eine Hand oder eine Axt. Ein Schwert fällt weg, weil der Rumpf sonst ebenfalls glatt sein müsste" er erhob sich und holte aus seiner Tasche ein Paar Handschuhe Luca: ging dann erneut zum Opfer und fasste die Kleidung an "Edles Material....also war sie wohlhabend oder stammt aus einer reichen Gemeinschaft. Informieren sie bitte die Familien..." er war vollständig in seinem Element...auch Luca: wenn es so ziemlich das einzige war, wo er gut drin war "Ich ziehe die Möglichkeit in Betracht, dass das Opfer zu einen dieser gehört....die Chance hierfür beträgt ungefähr vierzig Prozent" er erhob sich und blickte in die Richtung von Minato Luca: "Ein Kampf, der bereits entschieden war, bevor er begonnen hat. Keine Magie...was auf einen Kämpfer hindeutet...einen schweren und starken Krieger, dem es entweder nach Blut gelüstet hat oder der sich gereizt fühlte. Er kam..." Luca: er drehte sich einmal im Kreis und entdeckte ein Fahrzeug in geringer Entfernung, zu dem er lief und es betrachtete "Er kam von oben" sagte Luca und deutete mit dem Finger in die Luft "So definiere ich jedenfalls die Zerstörung des Daches..." Luca: dann blickte er in das Innere des Wagens und zu den Reifen, fühlte diese nach Waffen ab "Ja, etwas Schweres muss auf dem Auto gelandet sein...vermutlich der Angreifer" er lächelte, obwohl er die Szene nichts ins Lächerliche ziehen wollte Luca: "Lassen sie es mich rekonstruieren...." sagte er, nachdem er die Stiche in den Sitzen bemerkt hatte und nun langsam zu dem Opfer und zu Minato zurückging "Das Mädchen fuhr in dem Auto...zu ihrem Zuhause, vielleicht der Sitz einer Familie" Luca: "Und wurde überrascht, als ihre Reifen platzten und sich das Dach nach innen wölbte. Der Angreifer stach mehrmals mit seiner Waffe....also einer dünnen Klinge in die Sitze mit der Absicht, sie zu töten. Doch es kam anders..." Luca: er ging einen Weg vom Auto zur Leiche "Sie floh...was eine neue Situation darstellte....das Mädchen hatte wahrscheinlich Angst, da sie sonst nicht zu flüchten hätte gemusst. Also war der Angreifer weitaus stärker und bekannt..." Luca: "Sie lief also und wurde von ihm eingeholt...am Kopf gepackt und er drückte zu, bis dieser platzte. Dann floh er und...." erst jetzt bemerkte er das Blut an der Wand, welches ebenfalls nicht weit entfernt war "Ich korrigiere mich..." Luca: "Es waren vermutlich mehrere Täter...." sagte er hinzufügend und wollte eine Probe von dem Blut an der Wand "Sie verteidigte sich...aber vermutlich nicht gegen den Angreifer, welche auf das Auto gesprungen war, sondern gegen einen zweiten..." Luca: "Der wohl von ihr verletzt wurde....denn die Länge des Körpers und der daraus resultierenden Blutspritzer ist zu weit...aus diesem Grund nehme ich an, dass er sich direkt an dieser befand und auch hier erwischt wurden ist" Luca: Luca blickte sich noch einmal um, ehe er erschöpft auf den Boden fiel, sich jedoch mit einem Knie abfing "Fragen?" (nc) Minato: hob abwehrend seine Hände an, ein Lächeln hatte sich auf seine eisern gewordenen Züge gestohlen. Während der Untersuchungs Lucas hatte er sich wohl, für einen Priester untypisch, eine Zigarette angezündet. "Gott bewahre, nein. Das ist ja eine Minato: ausgeklügelte Schlussfolgerung gewesen.." einen weissen Rauchschwall ausatmend trat er auf die unbefahrene Straße hinaus. Vermutlich wartete er auf einen oder zwei Männer, die ihm gleich helfen würden hier alles aufzuräumen. "Dann war das Minato: vermutlich das Werk eines dieser Servants. Ich selbst habe noch keinen von ihnen gesehen, doch verdeutlicht dies nur umso mehr das wir uns aus dem Kampf heraushalten sollten.." etwas mitleidig sah er auf den Körper der Toten herab und Minato: überlegte laut "Eine der Familien sagen sie.. dann muss sie der Einzbern Familie angehören. Sie hat so reine Haut.." seufzend schüttelte er den Kopf "Mit Sicherheit einer der Homunculi dieser Familie. Sie sehen aus wie Menschen, sind jedoch von Minato: Grund auf verschieden. Ein Mensch ist ein Lebewesen welches in der Lage sein kann
  • 7. Magie zu imitieren, ein Homunculus ist Magie das in der Lage ist einen Menschen zu imitieren. Sicherlich hat das Mädchen auch geglaubt ein Mensch zu sein.. und mit Minato: noch höherer Wahrscheinlichkeit wäre sie in wenigen Wochen eh an Altersschwäche gestorben. Homunculi werden nicht alt.. wie magische Klone." blinzelnd fiel ihm etwas ein, und er sah zu Luca auf "Hatte sie eine Art Tatoo am Körper als du sie Minato: untersucht hast?" er war wohl in Gedanken in eine direkte Rede übergegangen und duzte Luca plötzlich. <nc> Luca: "Nein...kein Tattoo" sagte er und überhorte den Übergang von dem formalen "Sie" auf das direkte "Du" und freute sich sogar ein wenig darüber. Nie hätter damit gerechnet, so schnell gebraucht zu werden "Homunculi also? Verstehe" Luca: "Und diese Wesen sind zu allem imstande, was auch ein gewöhnlicher Mensch kann, nur ist ihre Lebenserwartung geringer, richtig? Und sie haben reine Haut?" fügte er hinzu und blickte erneut zu der Toten, schlug ein Kreuz und sprach einige Gebetszeilen Luca: "Also bestehen sie aus Magie...und sind dennoch menschlich, was das Sterben angeht...nun gut, dann stelle ich mir die Frage, warum ein solcher hier suchte. Gehen wir davon aus, dass es einen bestimmten Anlass gab, der sie dazu trieb" Luca: "In diese Gegend zu fahren. Eine mögliche Konklusion würde wie folgt aussehen: Sie hatte vor, sich mit jemanden zu treffen...vermutlich ihr Meister, wenn ich es so nennen darf. Das impliziert, dass es in der Nähe von hier..." Luca: "geplant war aber nie dazu gekommen ist. Ich denke, dass es dazu kommen sollte....dass der Tod geplant war und letzten Endes das falsche Opfer getötet wurden ist" Luca: "Die nächste Schlussfolgerung habe ich ihnen zu verdanken, Minato. Gehen wir davon aus, dass dieser...Klon dazu genutzt wurden ist, den Tod zu inszenieren, weil es bestimmte Konflikte zwischen den beiden Parteien gibt" Luca: "Es gibt zwei Möglichkeiten" er senkte einen Finger "Erstens, es gibt ein zweites Opfer...was bedeutet, dass das Blut an der Wand eventuell von dieser Person stammt und beide Angreifer weit überlegen waren" Luca senkte den zweiten Finger Luca: "Zweitens, der Tod ist vorgetäuscht und die Person, dessen Hominucili nun vor uns liegt, dient nur als Ablenkung für den Mörder, der auf der Suche nach der Person ist...was dazu führt, dass..." Luca schloss die Augen Luca: seine Erschöpfung nahm überhand und er musste tief durchatmen, ehe er weitersprach "Die Person etwas plant und der Mord nur eine Art Test war. Wenn das Kirchenoberhaupt nichts dagegen hat..." Luca: "Bin ich dafür, der von Einzbern Familie meine Schlussfolgerung zu verheimlichen. Sie sollen denken, dass wir der Annahme sind, es handle sich hierbei nicht um diesen Klon. Ich möchte ihre Reaktion sehen" jetzt musste er sich an die Wand lehnen Luca: und atmete schwer... "Vielleicht ist es in Ordnung, wenn ich über Neuheiten informiert werde" dann spielte er erneut mit seinem Ärmel...schüchtern, wie er im Normalfall war (nc) Minato: lächelte ruhig und nickte langsam, während er die Zigarette aus seinem Mund herausnahm "Selbstverständlich werde ich dich über sämtliche Neuheiten in Kenntniss setzen. Ich werde Priesterin Kotomine wegen ihrem Wunsch befragen, doch ich bin Minato: unsicher ob die Einzbern Familie tatsächlich einen Homunculus auf diese Art und Weise opfern würde." lächelnd nahm er seine Zigarette wieder in den Mund und sah auf das tote Mädchen herab. "Es soll sehr kompliziert und schwierig sein diese Minato: Körper zu erschaffen und.." seine Augen trübten sich unscheinbar "..möglicherweise glaube ich zu sehr an das Gute im Menschen. Du sagtest bereits richtig das Homunculi eigentlich Magie sind, jedoch wie Menschen sterben. Trotz ihrer kurzen Minato: Lebenserwartung besitzen sie einen Intellekt, können philosophisch oder albern sein. Sie altern schnell und sterben früh, das heisst sie sind ihr Leben lang, selbst wenn sie aussehen wie Erwachsene, nichts anderes als Kinder. Hehe.." er lachte Minato: leise als er sich abwandte und zurück zum Auto ging. "Kinder mit unglaublichem Magischen Potential und ohne Seele, leider Gottes." er formulierte ein leises Stoßgebet, ehe er
  • 8. noch anmerkte. "Es muss grausam sein, als Homunculi zu leben. Nach dem Minato: Tod erwartet einen nur das Nichts.. umso tragischer wenn sie tatsächlich für solch eine Finte gestorben sein sollte. <nc> Luca: "Manchmal sind die Beweggründe unerreichbar für Menschen auf der Erde. Je mehr eine Kultur begreift, dass ihr aktuelles Weltbild eine Fiktion ist, desto höher ist ihr wissenschaftliches Niveau, wie Albert Einstein zu sagen pflegte" Luca: antwortete der kleine Junge und seufzte "Leben und sterben" dann schwieg er und setzte sich in das Auto, wo er nach oben blickte und dennoch nachdenklich und abwesend war. Seine Gestalt war schwach...und er wünschte sich oftmals Luca: *als Krieger geboren wurden zu sein. Andererseits....vielleicht hätte er dann ähnlich gehandelt, seinen Verstand verloren und nur auf die Befehle eines anderen gehört. Wie schrecklich mochte es sein, keinen eigenen Verstand zu haben" Luca: aus diesem Grund sollte er sich glücklich schätzen, die Person zu sein, die er war. Erschöpft hustete er....die Schlussfolgerungen waren nach der Bootfahrt anstrengend gewesen und hatten dafür gesorgt, dass er müde war Luca: und sich nach Schlaf sehnte...das einzige Bedürfnis, welches er zur damaligen Zeit verpürte (nc) Minato: antwortete auf Lucas Worte kaum mehr und nickte lediglich bedächtig. Es dauerte nicht mehr lang, da näherte sich ihnen ein zweiter Wagen, dem zwei Männer in ähnlicher Robe wie der Minatos entstiegen. In diesem moment wandte dieser sich wieder Luca Minato: zu "Ich denke der Tag war anstrengend genug bis hierher. Wenn erlaubt, würde ich dich bitten dich zu erholen. Du kannst das Anwesen nach eigenem Gutdünken benutzen.. ah.." erneut wies er Schwierigkeiten beim finden des richtigen Schlüssels auf - Minato: wieviele Schlüssel trug dieser Mann bei sich? 100? 200? Es war schwierig zu bestimmen, vor allem da in seiner Tasche noch ein zweiter Schlüsselbund zu hören war. "Ah, da." lächelnd zog er etwas heraus, dass wohl der Haustürschlüssel sein musste, und Minato: bot ihm Luca über die ausgestreckte Hand dar. "Wir werden uns um den Leichnahm und die angerichtete Verwüstung kümmern." <nc> Luca: nickte dankend und nahm den Schlüssel entgegen. Seine Hand fühlte sich kalt an und er wirkte nun gebrechlicher als zuvor "Weitergang?" sagte er, wobei er die Frage erneut in einem Wort versteckte Luca: es war einfach zu viel gewesen. Er war nun fast seit zwanzig Stunden wach und benötigte dringend Ruhe "Und danke" fügte er abschließend hinzu, um auf die Antwort zu warten und sich dann langsam zu seiner Wohnung zu begeben Luca: die als Behausung dienen sollte. Er zog die Kapuze über den Kopf, als er sich bereit machte (nc) Minato: , der zunächst einen überraschten Gesichtsausdruck bei der Bedankung von sich gegeben hatte, schloss warm lächelnd die Augen und nickte sacht. "Ich werde dir eine Nachricht hinterlassen die du lesen kannst sobald du erwachst. Wenn etwas Minato: unvorhergesehenes eintreten sollte werde ich dich kontaktieren. Eine gute Nacht." <nc> Luca: "Ihnen auch, Minato" dann stieg er aus und ging mit seinem Gepäck und dem Schlüssel leicht wankend über die Straße und zu der Tür, hinter welcher er kurze Zeit später verschwunden war (nc)