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Firmengruppe eVisionTeam / 19.11.2014 
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Neues Kleinanlegerschutzgesetz verabschiedet am 12.11.1014

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Ein paar Gedanken von mir zum Kleinanlegerschutzgesetz, welches am 12. November 2014 in Berlin von der Regierung beschlossen wurde, auch wenn es n och den BUndestag und den Bundesrat passieren muss.

Es hat Auswirkungen für den "Grauen Kapitalmarkt" und somit auch auf die Firmengruppe eVisionTeam.

Veröffentlicht in: Wirtschaft & Finanzen
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Neues Kleinanlegerschutzgesetz verabschiedet am 12.11.1014

  1. 1.   Informationschrift von Robert Schmalohr, Gründer der   Firmengruppe eVisionTeam / 19.11.2014  __________________________________________________________________________________    Verabschiedung eines neuen  Kleinanlegerschutzgesetzes      Ja, nun war es dann soweit und viele waren der Meinung, dass es Zeit wurde.    Am 12. November 2014 wurde in Berlin ein Kleinanlegerschutzgesetz verabschiedet und ja,                        es muss erst noch den Bundestag und den Bundesrat passieren, aber es liegt nun auf dem                                Tisch.    Einige Tage habe ich nun darüber nachgedacht, ob und wie ich dazu auch etwas schreibe,                              immerhin hat dieses Gesetz doch direkten Einfluss, auch auf die Crowdinvesting ­ Plattform                          (http://evisioninvest.de) der Firmengruppe eVisionTeam.    Die Frage stellt sich nämlich, ob dies nun eher “blinder Aktionismus” oder doch dringend                            notwendige Regulierung bedeutet.    Doch worum geht es eigentlich?    Das neue Gesetzt hat zum Ziel, zukünftig Kleinanleger besser vor riskanten                      Anlage­Möglichkeiten zu schützen und hat dabei wohl eher die Milliardenschweren                    Finanzinstrumente im Visier.    Ja, dieses neue Gesetz wird einiges verändern und bei uns bedeutet das, dass z.B. die                              kurzfristigen Anlage­Möglichkeiten, die nur einen Zeitraum von 6 Monaten oder einem Jahr                        haben, nur noch so lange möglich sind, bis das neue Kleinanlegerschutzgesetz den                        Bundestag und den Bundesrat passiert hat.    Mindestelaufzeit   
  2. 2. Grund dafür ist, dass laut dem neuen Gesetz die Mindestelaufzeit 2 Jahre betragen muss.    Da es in der Vergangenheit schon oft dazu gekommen ist, das Anbieter Probleme bekamen                            kurzfristig vom Anleger bereitgestelltes Kapital zurückzuzahlen.     Kündigungsfrist    Auch die verändert sich bei Kapitalanlagen und soll in Zukunft mindestens 12 Monate                          betragen.    Beides soll dazu führen, dass dem Investor deutlicher wird, das Bundesfinanzministerium                      spricht hier von einer Warnung, dass langfristig eine unternehmeirische Investition getätigt                      wird. Wenn Sie mich fragen, dann wird hier wieder einmal mehr in das                          Selbstbestimmungsrecht mündiger Bürger eingegriffen, aber dagegen kann man ja nur sehr                      wenig tun und es entspricht ja auch einer Tendenz, der Regierungen im Umgang mit ihren                              Bürgern, die schon länger zu beobachten ist.    Prangerwirkung    Die Bafin soll in Zukunft nun auf ihrer Internetseite Maßnahmen und Bußgeldbescheide                        bekanntmachen, sollte ein Anbieter gegen die neuen Regeln verstoßen.     Auch hierzu habe ich eine ganz persönliche Meinung, ich finde das nämlich gut.    Natürlich müssen Anleger gewarnt werden, wann Anbieter nicht seriös agieren oder ganz                        offen gegen geltendes Recht verstoßen und ja, es wurde dringend Zeit, dass die dafür                            zuständige Stelle, die Bafin, dazu einen Auftrag erhält.    Es hat nämlich auch weitergehende Vorteile, die einem so vielleicht nicht bewusst sind, aber                            wenn Sie darüber nachdenken, dann glaube ich, dass auch Sie  mir da zustimmen werden.    In den Vergangenen Jahren ist das Internet immer wichtiger geworden und eines stimmt auch                            hier:     Wo viel Licht, da auch viel Schatten.    Es gibt unzählige Foren und Blogs in denen selbsternannte Wächter über Dinge berichten,                          was richtig und was falsch sein soll. Das gibt es für alle Bereiche des Lebens, seien das nun                                    Einkaufstipps, Reisebewertungen, Informationen für Kleinanleger, man könnte die Liste                  unendlich weiterführen.    Jeder hat das Recht was zu sagen, das ist gut.   
  3. 3. Weniger gut ist es, dass das Internet erst einmal die Möglichkeit einräumt, dies anonym zu                              tun, was dazu führt, dass jeder alles behaupten kann. Auch der Verstoß gegen die guten                              Sitten ist fast schon gesellschaftsfähig geworden und Straftaten, wie Verleumdung und üble                        Nachrede, bis hin zu Beleidigungen und Anstiftung zu Straftaten (wie z.B. Körperverletzung                        etc.), sind an der Tagesordnung.    Dieses Phänomen, das hier scheinbar sämtliche Hemmungen verloren gegangen zu sein                      scheinen, ist auch im Bereich von Unternehmen zu finden und natürlich auch bei                          Anlage­Möglichkeiten, wie durch das Crowdinvesting.    Und deshalb finde ich das gut, dass es diese neue Regelung geben wird, dass die Bafin dies                                  nun veröffentlicht. Denn, wenn es da keine negative Darstellung eines Unternehmens oder                        einer Anlage­Möglichkeit gibt, dann kann man als Anbieter darauf verweisen und dieses                        ganzen von mir beschriebenen Foren und Blogs haben damit einen Gegenpol erhalten, der                          durchaus Aussagekraft hat.    Falls Sie nicht wissen, worauf ich hinaus will, lassen Sie mich das ganz deutlich formulieren:  Die Bafin wird veröffentlichen, wenn es zu einem nachgewiesenen Verstoß oder Rechtsbruch                        kam.    Diese Foren und Blogs veröffentlichen, ohne tatsächlich recherchiert zu haben (leider viel zu                          oft) und auch gibt es etliche Foren­ und Blogbetreiber, die eine persönliche “Vendetta“                          veranstalten oder sonstige narzisstische Triebe ausleben.    Denen kann man  in Zukunft etwas sachdienliches und faktisches entgegen halten.    Aber dieses neue Gesetz beinhaltet auch noch andere Aspekte, die Auswirkungen haben und                          die ich erwähnen möchte.    Anlageprospekt    Generell gesehen muss nun jede Anlage­Möglichkeit einen Anlageprospekt bereithalten, der                    auch über die Internerseite eingesehen werden können muss. Neu ist, das diese Prospekte                          nur noch eine Gültigkeit von 12 Monaten haben solle und in der Online beziehbaren Version,                              müssen sämtliche Änderungen und Nachträge enthalten sein.    Vermögensanlagen müssen darüber hinaus verstärkt offen gelegt werden (etwas was                    eVisionTeam mit seinen Berichten für Investoren schon seit langem tut) und auch nach                          Beendigung des öffentlichen Angebotes müssen Tatsachen unverzüglich veröffentlicht                werden, die es dem Anbieter erschweren oder unmöglich machen könnten, seinen                      Verpflichtungen gegenüber dem Anleger nach zukommen.    
  4. 4. Es wurde ja lange bemängelt, dass es Regelungslücken im Kleinanlegerschutzgesetz gab                      und das besonders im Zusammenhang von partiarischen Darlehen und Nachrangsdarlehen.    In Zukunft unterliegen auch diese Anlieger der Prospektpflicht, was dazu beitragen soll, dass                          der Anleger die Risiken von Vermögensanlagen besser einschätzen können. So eine                      Prospekterstellung ist aber sehr aufwendig und mit erheblichen Kosten verbunden und aus                        diesem Grund ist der Gesetzgeber hier sehr umsichtig gewesen und hat hier Ausnahmen                          beschlossen, was die Prospektpflicht angeht:    ● Wir bei eVisionTeam (eVisionInvest) brauchen keinen solchen von der Bafin                    genehmigten Prospekt, weil wir unsere partiarischen Nachrangsdarlehen über das                  Internet bewerben    ● Wir werden in Zukunft Darlehen, die mehr als 1000,­ € betragen, nicht mehr ohne                            weitere Auskünfte akzeptieren, auch deshalb unterliegen wir nicht der Prospektpflicht,                    wenn dieses neue Gesetz den Bundestag und den Bundesrat passiert hat.    ● bei einer Anlage von mehr als 1.000 € bis 10.000 € der Anleger in einer                              Selbstauskunft darlegt, dass er über ein Vermögen von mindestens 100.000 € verfügt                        oder nicht mehr als den zweifachen Betrag seines durchschnittlichen monatlichen                    Nettoeinkommens anlegt, höchstens jedoch 10.000 €.    ● Zudem muss bei Anlagen von mehr als 250 € dem Anleger ein                        Vermögensanlagen­Informationsblatt übergeben und vom Anleger unterschrieben            zurückgesandt oder mittels Fax oder als elektronisches Dokument übermittelt werden.      Die Bedeutung der Wiederauflage eines Konzeptes, das eVisionTeam in der Vergangenheit                      schon einmal versucht hatte umzusetzen, wird mit diesem neuen Gesetzt auch sehr deutlich.    Damals (2008) wollten wir einen wirtschaftlich orientierten Verein gründen, sind aber daran                        gescheitert, weil wir uns das falsche Instrument ausgesucht hatten.    In 2015 werden wir einen neuen Anlauf starten, der unter dem Begriff EMBC erfolgen wird.                              EMBC steht für eVisionTeam Members Business Club und wird seinen Headquarter in der                          “City of London” haben.    Der EMBC wird eine selbständige Vereinigung von Personen sein, die sich auf freiwilliger                          Basis zusammenschließen, um ihre gemeinsamen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen                  Bedürfnisse zu befriedigen und ihre Vorstellungen in einem Unternehmen zu verwirklichen,                      das ihnen allen gemeinsam gehört. Der EMBC entspricht damit den Grundzügen einer                        Genossenschaft und genießt damit einen Sonderstatus im Sinne des jetzt verabschiedeten                      Gesetzes. 
  5. 5.   Werbung    Auch im Bereich der Werbung für Anlage­Möglichkeiten, wird sich einiges ändern.    Die Werbung für Vermögensanlagen im öffentlichen Raum wie z. B. Bussen und Bahnen wird                            künftig nicht mehr zulässig sein. In Printmedien bleibt sie zulässig, muss aber einen                          deutlichen Hinweis auf das Verlustrisiko enthalten. In sonstigen Medien ist die Werbung für                          Vermögensanlagen künftig nur noch erlaubt, wenn der Schwerpunkt dieser Medien zumindest                      gelegentlich auch auf der Darstellung von wirtschaftlichen Sachverhalten liegt und die                      Werbung im Zusammenhang mit einer solchen Darstellung erfolgt.    Auch hier zeigt sich, dass wir bei eVisionTeam durch unsere eigene Crowdinvesting­Plattform                        schon frühzeitig das Instrument installiert haben, dass in Zukunft immer wichtiger wird, denn                          unsere Vertriebspartner, die sich dann eben auch als Gelegenheitvermittler für unsere                      Anlage­Möglichkeiten betätigen wollen, können potenzielle Anleger ganz einfach auf ihre                    personalisierte Crowdinvesting­Plattform­Seite schicken, wo alle Informationen, besonders              auch umfangreich zum Risiko einer solchen Anlage­Möglichkeit befinden, vorhanden sind.    Mein Fazit    Wenn der Gesetzgeber Recht hat, dann wird dieses neue Gesetz dazu beitragen, das ein                            Kleinanleger besser geschützt ist.    Für den “Grauen Kapitalmarkt” bedeutet das auch, dass viele unseriöse Angebote                      verschwinden werden.    Wir bei eVisionTeam sehen uns in unserer Position gestärkt und wir glauben, dass wir für                              unsere Partner, Vertriebspartner, Kunden und Lizenznehmer, jetzt noch deutlicher auftreten                    können und somit ein Imagegewinn für die Marke eVisionTeam die Folge sein wird.    Ich persönlich glaube, das dieses Gesetzt gut ist, auch wenn es in Einzelbereichen zu weit                              und in anderen nicht weit genug geht. Was den Eingriff in Selbstbestimmung mündiger Bürger                            angeht, dann muss man hier wohl festhalten, dass die Vergangenheit oft genug gezeigt hat,                            dass es besser gewesen wäre, wenn man einzelnen Personen diese Selbstbestimmung, im                        Bereich von Risikokapitalanlagen, früher entzogen hätte.    Verstehen Sie mich bitte nicht falsch.    In Zeiten von Niedrigzinsen, wo Sparguthaben gleichzusetzen ist mit Geldvernichtung                    (Teuerungsrate & Inflation, nur um zwei Kriterien zu nennen), muss Geld arbeiten. Aber leider                            kommt es immer wieder vor, das Kleinanleger mit Geldern arbeiten, damit unternehmerisch                       
  6. 6. investieren und das ist sehr fahrlässig, weil unternehmerische Investitionen den Risiken der                        einzelnen Märkte ausgesetzt sind und da gibt es KEINE Ausnahme.    Diese Tatsache kann dazu führen, das Investitionskapital verloren geht, sogar bishin zum                        Totalverlust. Nun neigen viele Menschen dazu, diese Tatsachen auszublenden, egal aus                      welchem Grund, und deshalb sorgt dieses neue Gesetz dafür, dass ein Schutz der Anleger                            nicht nur vor unseriösen Anbietern entsteht, sondern auch vor sich selber.    Wir bei eVisionTeam nehmen unsere Anleger (Investoren) ernst, weisen deshalb auf Risiken                        hin und sind transparent, was die einzelnen Projekte angeht.    Unsere Situation hat sich durch dieses neue Gesetz verbessert und wenn Sie möchten, dann                            erzählen Sie anderen von diesem Umstand.      Ich bedanke mich für Ihr Interesse      gez. Robnert Schmalohr                                    Nachtrag:    In der heutigen Zeit gehen Informationen (dazu gehören auch Schriften dieser Art) sehr                          schnell verloren, weil bei Medien wie Facebook, Skype oder sonstigen, sehr leicht nach unten                            geklickt werden.   
  7. 7. Deshalb gibt es dieses Schriftstück auch als geschützes PDF, welches zum Download                        bereitsteht, aber auch verbreitet werden darf.    Untersagt ist nur das teilweise zitieren oder die Verbreitung von Textstücken, ohne die                          ausdrückliche Genehmigung des Autors, also von mir. Leider muss man heutzutage auf so                          etwas ja immer hinweisen, aber das habe ich ja nun getan.         

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