Whitepaper: Recht im Web 2.0
Worauf Sie bei Ihren Social-Media- und Webauftritten achten müssen
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Facebook
Als größte Social Media Community ist Facebook für Unternehmen
heute unverzichtbar. Obwohl die Plattform die Vora...
Facebook - Gewinnspiele
GEWINNSPIELE – GOES
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Facebook - Gewinnspiele
GEWINNSPIELE – NO GOES
Aufrufe zum Teilen sind tabu
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DIE SOCIAL-MEDIA PLUGINS
Beispiel für die Einbindung einer Opt-In Funktion bei Social Media Plugins beim Wirtschaftsmagazi...
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Whitepaper Recht im Web 2.0

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Damit Sie für Ihren Webauftritt Klarheit haben, beantworten wir im Whitepaper "Recht im Web 2.0" Fragen zu Bildrechten, Gewinnspielen, Social Media Plugins und Tracking Tools von Google und Facebook...

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Whitepaper Recht im Web 2.0

  1. 1. Whitepaper: Recht im Web 2.0 Worauf Sie bei Ihren Social-Media- und Webauftritten achten müssen In letzter Zeit machen immer wieder kuriose Abmahnungen wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen die Runde und verunsichern User und Betreiber eines Netzauftrittes gleichermaßen. Was gilt es bei Gewinnspielen und dem Teilen von Bildern bei Facebook zu beachten? Wie binde ich Tracking Tools von Google und Facebook datenschutzkonform ein und wie spreche ich eigentlich korrekt Journalisten und Bloggern an? Damit Sie für Ihren Webauftritt Klarheit haben, beantworten wir im folgenden Whitepaper die gängigsten Fragen zum Thema Recht im Web 2.0. Bildrecht Web 2.0 MAN DARF BILDER VERWENDEN… MAN DARF BILDER NICHT VERWENDEN… …an denen man das direkte Urheberrecht besitzt. …deren Lizenzauflagen erfüllt werden. …von deren Urhebern man die ausdrückliche (schriftliche, mündliche, vertragliche) Erlaubnis hat. …die man von Usern auf der eigenen Unternehmensseite „teilt“. …deren Urheberrecht nicht eindeutig geklärt ist. …die von Benutzern der Website/Plattform gepostet werden und offensichtlich gegen das Urheberrecht verstoßen. …die Kunstwerke, berühmte Gebäude, Kinder, unbeteiligte Dritte, (jugend)gefährdendes Material oder Unmündige abbilden.
  2. 2. Facebook Als größte Social Media Community ist Facebook für Unternehmen heute unverzichtbar. Obwohl die Plattform die Voraussetzungen und Bedingungen für Werbetreibende sehr transparent darstellt, blockt Facebook immer wieder Gewinnspiele, Werbeanzeigen und Community-Aktionen einzelner Unternehmen. Der Grund: Man verstößt gegen die Richtlinien des Internetriesen. Aber auch darüber hinaus verlangt die Verbindung Ihrer Homepage mit den Diensten und Möglichkeiten des US-Unternehmens eine korrekte Aufführung der verwendeten Tools in Ihren Datenschutzrichtlinien. Ansonsten drohen rechtliche Konsequenzen. FACEBOOK – IN KÜRZE Wie auf der Homepage gilt: Man ist für Alles, was man veröffentlicht haftbar. Man ist für Alles, was Dritte auf dem eigenen Auftritt posten haftbar. Man ist auch für den Inhalt haftbar, auf den man verlinkt.
  3. 3. Facebook - Gewinnspiele GEWINNSPIELE – GOES Like und/oder Kommentiere diesen Beitrag und gewinne Like unsere Fanpage und gewinne Der witzigste/tollste/schönste Kommentar gewinnt (Jury/Likes) Fotowettbewerbe (Likes/Jury/Los) Teilnahmebedingungen und Datierung mindestens mit 1-Klick-Regel zu erreichen Gewinnspielapps Bilder dürfen nicht zu viel Text enthalten, wenn sie als Werbeanzeige genutzt werden, das kann man mit dem Tool hier testen: facebook.com/ads/tools/text_overlay In Bildern mit Bildinschrift max. 20% Textanteil Gutes Beispiel für ein korrekt durchgeführtes Gewinnspiel bei Facebook: ŠKODA verlinkt direkt auf die Teilnahmebedingungen, ruft lediglich die eigenen Fans zur Handlung auf und terminiert das Gewinnspiel auf die Dauer der genannten Veranstaltung
  4. 4. Facebook - Gewinnspiele GEWINNSPIELE – NO GOES Aufrufe zum Teilen sind tabu Aufrufe zum Verlinken von Namen Aufrufe zum Verlinken auf Fotos Gewinnspiele ohne zeitliche Begrenzung Gewinnspiele ohne Verweis auf die Teilnahmebedingungen Daten aus Gewinnspielen dürfen nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Gewinner an Dritte weitergegeben werden– danach löschen! In diesem Beispiel ruft der Gewinnspielveranstalter dazu auf, den Beitrag zu teile, was neben dem Fehlen der Teilnahmebedingungen gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook verstößt.
  5. 5. DIE SOCIAL-MEDIA PLUGINS Beispiel für die Einbindung einer Opt-In Funktion bei Social Media Plugins beim Wirtschaftsmagazin brandeins Müssen in der Datenschutzerklärung stehen Über 2-Klicks aufrufbar sein Idealfall: Beim Betreten der Homepage Banner mit Hinweis auf Datenschutzrichtlinien Opt-Out (das Deaktivieren der jeweils betreffenden Funktion) ist zwar schon besser als das bloße Einbinden eines Plugins, aber auch unzulässig Empfehlung: Opt-In Buttons (die aktive Zustimmung, zur Aktivierung der betreffenden Funktion)
  6. 6. Google Adsense und der Facebook Retargeting Pixel Adsense und Retargeting Pixel sind Tools zur Erfassung des individuellen Nutzerverhaltens. Allerdings werden die personenbezogenen Daten hierbei nicht pseudonymisiert an die jeweiligen Dienstleister weitergeleitet. Daher muss eine umfassende Erklärung im Rahmen der Datenschutzrichtlinien auf Ihrer Seite vorhanden sein. Die sicherste Lösung stellt hier ein Banner mit einem Verweis auf die Verwendung von Cookies bzw. dem Retargeting-Tool und die entsprechende Passage in den Datenschutzrichtlinien dar. Google Adsense Datenschutzerklärung bei Hip Trips nach Vorlage der Google Adsense Nutzungsbedingungen Einbindung eines Banners mit Hinweis auf die Nutzung von Cookies und einem Link zur entsprechenden Datenschutzerklärung bei zalando.de
  7. 7. Ansprache von Journalisten und Bloggern Ihr Unternehmen hat eine Pressemitteilung herausgebracht oder eine Kooperationsanfrage erarbeitet und möchte diese nun an ausgewählte Journalisten und Blogger versenden. Obwohl von vielen Unternehmen praktiziert und von journalistischer Seite aus toleriert, gibt es auch bei der Ansprache von Journalisten und Bloggern ein paar rechtliche Regeln, die beachtet werden sollten: Individuelles Anschreiben von Journalisten kein Problem! Außer… …es wird auf der Website explizit darauf hingewiesen, über eine bestimmte Mailadresse den Kontakt aufzunehmen. Ausnahme… …man hat die ausdrückliche Erlaubnis des Journalisten. Privatpersonen müssen vor einer geschäftlichen Anfrage um Erlaubnis gebeten werden (Opt-In: bspw. Newsletter oder Anfrage via Mail geschäftlich Kontakt aufnehmen zu dürfen) Auch Blogger müssen vorher um Erlaubnis gebeten werden. Außer… …im Impressum wird ausdrücklich die Möglichkeit zur geschäftlichen Kontaktaufnahme gegeben

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