Checkliste Interessenkonflikte in der Medizin

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Kooperationen zwischen Arztpraxis | Krankenhaus und Sanitätshaus | HomeCare
Aufrechterhaltung und ständige Verbesserung eines Management Systems
zur Erfüllung von Compliance-Anforderungen
Management Beratung
Thomas Bade
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Checkliste Interessenkonflikte in der Medizin

  1. 1. © Thomas Bade 2011Checkliste Interessenkonflikte in der MedizinKooperationen zwischen Arztpraxis | Krankenhaus und Sanitätshaus | HomeCare Aufrechterhaltung und ständige Verbesserung eines Management Systems zur Erfüllung von Compliance-Anforderungen Management Beratung Thomas Bade www.thomas-bade.de
  2. 2. Hinweis zur Checkliste: Dies ist eine Analyse im Rahmen eines Qualitätsmanagement Systems nach der Normenreihe ISO 9001:2008, ISO 13485:2007 oder KTQ. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Risikomanagement Bewertung keine steuerrechtliche und / oder juristische Beratung durch qualifizierte Fachanwälte oder Steuerberater ersetzt. Es wird dringend empfohlen, auf Grundlage der Managementbewertung, einen Steuerberater und / oder Fachanwalt aufzusuchen. Die Eingaben b e für die Managementbewertung mit Hilfe der Checkliste sollen Verstöße gegen Compliance-Anforderungen aufzeigen und auf Änderungen und ro Verbesserungspotentiale, die sich auf das Compliance Management System auswirken (z.B. Gesetzesänderungen, veränderte Risikolage), hinweisen. Die Prüfung nach dieser Checkliste entspricht einer Risikoanalyse und Bewertung nach dem Standard für Compliance Management Systeme (CMS) des TÜV Rheinland (TR CMS p101:2011) und dem IQWIG Formblatt zur Offenlegung potenzieller Interessenkonflikte (Stand: 06/2011) . seLe Hinweis zum GKV- Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) Das Gesetzgebungsverfahren zum GKVVersorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) läuft bis zum 16.12.2011. Die z.Zt. gültige Version berücksichtigt die Bundestagsdrucksache BT 17/6906 vom 5.9.2011 (Gesetzentwurf der Bundesregierung) sowie die Empfehlungen der Ausschüsse des Bundesrates vom 15.09.2011 (Bundesrat Drucksache 456/1/11). Das Gesetz soll zum 1.1.2012 in Kraft treten. Bitte prüfen Sie ab Januar 2012 den gültigen Gesetzestext unter: www.juris.de Hinweis (Muster-) Berufsordnung Die im September 2011 beschlossene (Muster-) Berufsordnung ist eine Empfehlung der Bundesärztekammer an die Landesärztekammern und entfaltet Rechtswirkung, wenn sie durch die Kammerversammlungen der Ärztekammern als Satzung beschlossen und von den Aufsichtsbehörden genehmigt wurde. Bitte fragen Sie bei Ihrer zuständigen Landesärztekammer nach. Hinweis zur Checkliste (Formular) Dieses Dokument ist als Formular mit Checkboxen formatiert, so dass Sie Angaben bequem am PC ausfüllen und abspeichern können. Es wird empfohlen, Eintragungen im Formular von Zeit zu Zeit zwischenzuspeichern ! Am Ende des Formulars können Eingaben zurückgesetzt werden ! Nutzen Sie bei Bedraf das Inhouse-Seminar Angebot zur Schulung Ihrer Mitarbeiter. Details unter: www.thomas-bade.de/compliance Online Bestellformular: http://thomas-bade.de/Download/checkliste_128.htm Alle Rechte vorbehalten. Sofern nicht anders angegeben und vorbehaltlich bestehender anderer Copyrights, darf dieses Dokument in einzelnen Exemplaren nur für persönliche, nicht-kommerzielle Zwecke und nur mit einem Urheberrechtsschutz-Vermerk kopiert, gespeichert oder ausgedruckt werden. Die Schutzgebühr berechtigt zur Nutzung in einem Unternehmen / Krankenhaus oder einer Arztpraxis. © Thomas Bade 2011
  3. 3. Vorhandene Dokumentation und Nachweise in der Organisation Dokument Revisions- Stand Datum Anmerkungen (falls nicht vorhanden, bitte Begründung eintragen) Qalitätsmanagement Handbuch b e Flyer, Werbematerial p ro Internetseite se PatienteninformationenLe IGEL Leistungen Entlassungsmanagement (§ 39 und § 112 SGB V GKV-VStG) Compliance Grundsätze & Regeln (z.B. TR CMS 101:2011, TÜV Rheinland) externer Auditbericht (z.B. TÜV) Die Eingaben für die Managementbewertung mit Hilfe der Checkliste sollen Verstöße gegen Compliance-Anforderungen aufzeigen und auf Änderungen, die sich auf das Compliance Management System auswirken (z.B. Gesetzesänderungen, veränderte Risikolage), hinweisen. GKV- Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) Herausgeber: Das Gesetzgebungsverfahren zum GKV- (Muster-) Berufsordnung Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) läuft bis zum Management Beratung Thomas Bade 16.12.2011. Die z.Zt. gültige Version berücksichtigt die Westenstr. 39 Die im September 2011 beschlossene (Muster-) Berufsordnung ist eine Bundestagsdrucksache BT 17/6906 vom 5.9.2011 85072 Eichstätt Empfehlung der Bundesärztekammer an die Landesärztekammern und (Gesetzentwurf der Bundesregierung) sowie die Empfehlungen Tel.: 08421 - 708 34 98 entfaltet Rechtswirkung, wenn sie durch die Kammerversammlungen der der Ausschüsse des Bundesrates vom 15.09.2011 (Bundesrat E-Mail: info@thomas-bade.de Ärztekammern als Satzung beschlossen und von den Aufsichtsbehörden Drucksache 456/1/11). www.thomas-bade.de genehmigt wurde. Das Gesetz soll zum 1.1.2012 in Kraft treten. Stand: September 2011 Bitte fragen Sie bei Ihrer zuständigen Landesärztekammer nach. Bitte prüfen Sie den Gesetzestext auf: www.juris.de © 2011 Thomas Bade Revision: A 04 / 2011 Risikomanagement Seite 2 von 12
  4. 4. Risikoanalyse Verantwortung der Leitung gewerbliche Infizierung Korruption allgemeine Anforderungen Dokumentationsforderung Prozesse Transparenz Ja Nein Bereich Anforderungen Risikopotential im Rahmen des Risikomanagements Trifft zu Trifft nicht zu Dem Arzt ist untersagt, im Zusammenhang mit der Ausübung seiner e ärztlichen Tätigkeit Waren und andere Gegenstände abzugeben oder unter seiner Mitwirkung abgeben zu lassen sowie gewerbliche b Dienstleistungen zu erbringen oder erbringen zu lassen, soweit nicht die Die Praxis / das Krankenhaus / das Unternehmen können an Hand der Ja Nein Abgabe des Produkts oder die Dienstleistung wegen ihrer ro Patientendokumentation nachweisen, welche Maßnahmen notwendiger allgemeine Anforderungen Besonderheiten notwendiger Bestandteil der ärztlichen Therapie sind. Bestandteil der ärztlichen Therapie sind. Beachte: BGH Urteile vom 9. Juli 2009 – I ZR 13/07 – p Brillenversorgung und vom 13. Januar 2011 Hörgeräteversorgung II: se Aktenzeichen I ZR 111/08.Le Verträge zur integrierten Versorgung Kooperationsvereinbarungen mit anderen Leistungserbringern liegen Wichtig: Vereinbarungen zum Entlassungsmanagement (§§ 39 und 112 grundsätzlich schriftlich vor und können im Rahmen des SGBV) und Versorgungsmanagement (§ 11 Abs. 4 SGB V) müssen Qualitätsmanagements abgebildet werden (Verantwortlichkeitsmatrix, schriftlich vorliegen. Delegation). selektiv Verträge im Rahmen des DMP Diabetes § 7 Abs. 3 MBO wird beachtet. Ja Nein Ärztinnen und Ärzte haben im Interesse der Patientinnen und Patienten Beachte: INTERESSENKONFLIKTE IN DER MEDIZIN: Deutsches mit anderen Ärztinnen und Ärzten und Angehörigen anderer Fachberufe Ärzteblatt | Jg. 108 | Heft 6 | 11. Februar 2011. im Gesundheitswesen zusammenzuarbeiten. Soweit dies für die Diagnostik und Therapie erforderlich ist, haben sie rechtzeitig andere Beachte: § 29 a Abs. 2 MBO: Die Zusammenarbeit mit Angehörigen Ärztinnen und Ärzte hinzuzuziehen oder ihnen die Patientin oder den anderer Fachberufe im Gesundheitswesen ist zulässig, wenn die Patienten zur Fortsetzung der Behandlung zu überweisen. Verantwortungsbereiche der Ärztin oder des Arztes und des Angehörigen des Fachberufes klar erkennbar voneinander getrennt bleiben. Notizen © 2011 Thomas Bade Revision: A 04 / 2011 Risikomanagement Seite 4 von 12

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