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Das Freeride-Magazin vom Snowboardshop Peak 1475 in Lenzerheide

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  1. 1. YOU CAN GET IT IF YOUREALLY WANT! ODER NOCH BESSER! DU BESUCHSTUNSEREN SHOP IN DER LENZERHEIDE! DA GIBTS ALLES WAS DEIN HERZ BEGEHRT (UND WAHRSCHEINLICH SOGAR NOCH MEHR)!
  2. 2. Roman Ineichen geniesstimmer wieder gerne dieTreeruns am Berg, wie hier inChurwalden in der Schweiz(Foto: Martin Rittmeyer 2012)
  3. 3. Levi Luggen mit einem riesigen Spray im Lötschentaler Powder mit dem markanten Bietsch- horn im Hintergrund Bild (Foto: Silvano Zeiter 2011)01
  4. 4. Wieder vermehrt widmet sich auch Magazin soll ihnen eine Plattform bieten, Peak 1475 Lenzerheide dem Freeriden ihr Können und ihre Ideen zu präsen- – und zwar im Snowboardbereich. Im tieren. So haben wir es uns als Team zur neuen Peak Freeride-Magazin bergspitz, Aufgabe gemacht, Freeriden und Artwork findest du einiges darüber: Es wer- miteinander zu verbinden. den nicht nur aktuelle Freeri- de-Produkte vom Peak vorgestellt Lehn dich also zurück, nimm dir ein paar sondern auch die beiden Shoprider Minuten Zeit und geniesse das bergspitz Claudia Alig und Lars Mulle verraten Magazin. Jede Seite steckt voll von krea- etwas über ihre Liebe zum Berg. Aus- tivem Blut, Talent, Mut und Leidenschaft.Wir Wintersportler sind uns einig: Neben serdem haben wir Backcountry-Profi Genauso wie die First Line an einemSchnee, eisigen Temperaturen und Après Markus «Mä» Keller getroffen, der dir schönen Wintermorgen.Ski gehört auch Freeriden zu den Höhe- seine persönlichen Freeride- und Sicher-punkten der kalten Jahreszeit. Alleine den heitstipps verrät. Enjoy your Rideunberührten Tiefschneehang fahren,weit weg vom Getümmel auf der Skipiste. Mit dem erstmaligen Erscheinen vonGanz ehrlich, gibt es etwas Schöneres im bergspitz startet gleichzeitig auch einWinter? Projekt für junge kreative Köpfe. Das 02
  5. 5. EVOC BACKPACKS Design by Stjepan Lukac 17 MONS ROYALE UNDERWEAR Design by Claudio Bomio 18 AMPLID BOARDS Design by Mike Planzer 19 FREERIDETIPS BY MÄ ABS SAFETY Design by Melanie Obrist / Raphael Hemmi 5 Design by Melanie Obrist 21 EVENTS SMITH OPTICS Design by Raphael Hemmi 8 Design by Aaron Schwartz 23 PENGUIN CLOTHING MAMMUT SAFETY Design by Olivier Samter 9 Design by Mike Planzer 24 SHOPRIDER CLAUDIA ALIG BURTON BOARDS Design by Raphael Hemmi 11 Design by Sandro Gübeli / Benjamin Luterbacher 25 VOLCOM OUTWEAR SHOPRIDER LARS MULLE Design by Philippe Stucki 13 Design by Melanie Obrist / Raphael Hemmi 2703 RADICAL BOARDS DAKINE GLOVES Design by Aaron Schwartz 15 Design by Claudio Bomio 29
  6. 6. Bild Fabian Rast fährt seine First Line auf der Alp Sanaspans, Lenzerheide (Foto: Martin Rittmeyer 2011) 04
  7. 7. Markus «Mä» Keller ist eigentlich nicht im Backcountry gross geworden. Trotz- dem fühlt er sich in der unberührten Natur mehr als nur zu Hause. Wie bereitest du dich auf einen Tag im haltet, noch ein Freeride-Rucksack, LVS- «Für mich ist Freeriden die höchste Powder vor? Gerät, Sonde, Schaufel, 1st Aid Kid und Kunst des Snowboardens. Die unver- Bevor du freeriden gehst, musst du sicher etwas zu trinken. spurte Natur als Leinwand, du und die Bedingungen abklären. D.h. zum ei- dein Snowboard als Pinsel, der die Li- nen den Wetterbericht anschauen und Einen tollen Hang zu finden ist nicht so nien darauf zieht! Mich faszinieren die auch das Lawinenbulletin lesen. Du willst schwer, ihn aber richtig zu beurteilen endlosen Möglichkeiten, die man beim ja einerseits gutes Wetter und gute Sicht ist nicht immer so leicht. Wie beurteilst Freeriden hat. Ich liebe die Vielseitig- haben, und andererseits auch wissen wo du, obs passt oder nicht? keit und Abwechslung im Gelände und es wann wie viel geschneit hat. Um die Sicherheit bzw. Gefahr eines lass mich davon gerne inspirieren.» Dann musst du natürlich auch sicherge- Hanges zu beurteilen, sollst du natürlich hen, dass du eine komplette Ausrüstung wissen, um was für einen Hang es sich Markus erklärt, was ihr für den perfek- bereit hast. Dazu gehört nebst allem, was überhaupt handelt. Himmelsrichtung,05 ten Tag im Backcountry alles braucht. die normale Snowboardausrüstung bein- Neigung des Hanges in Grad, Windex-
  8. 8. position… Somit kannst du mit dem, was Respekt vor der Natur, den Tieren, dendu vom aktuellen Lawinenbericht weisst, Mitmenschen und den Gefahren haben.vergleichen, wie sicher der Hang ist. Danngibt es aber auch verschiedene Tests, um Traust du deinem Bauchgefühl beimdie Schneedeckenstabilität zu testen. Freeriden? Auf das Bauchgefühl würde ich zuletztBevorzugst du eine grössere oder klei- vertrauen. Wenn, dann vertraust du aufnere Gruppe am Berg? deine Erfahrung und die EinschätzungFreeriden sollst du auf jeden Fall niemals der Profis, die den Lawinenbericht schrei-alleine gehen. Je grösser die Crew aber ben. Bist du dir bei etwas nicht sicher oderwird, desto mehr Vorsicht ist geboten, hast ein schlechtes Gefühl, dann lass esdamit nicht zu viele auf einmal im Hang lieber bleiben oder wähle eine sichererestehen. Es ist wichtig, dass immer jeder Variante.innerhalb der Gruppe Bescheid weiss, wasder andere macht. Dies wird natürlich im- Die perfekte Abfahrt für Mä sieht wiemer schwieriger, je grösser die Gruppe ist. aus?Ich persönlich weiss auch gerne, dass je- Ich persönlich habe gerne steile, aberder innerhalb meiner Crew weiss, wie er doch verspielte und kuppierte Hänge.seine Lawinenausrüstung zu gebrauchen So kann ich das Freestyle ins Backcoun-hat. Ohne Know-how ist die beste Aus- try bringen! Ich mag auch Treeruns mitrüstung nichts wert! Pillows und Cliffs, oder einfach natural Halfpipes mit Windlips und Hips. Egal,Neben all den vielen Regeln, was willst hauptsache der Schnee und die Crewdu all den jungen Freeridern mit auf den passen!Weg geben? l-Treerun- Baumwurze s «Mä»Spass und gleichzeitig Respekt haben. Handpla nt von Marku dner htiger BünMan sollte sich über sein Können und Keller. Als ric türlich e liebt er naWissen bewusst sein und nicht über sei- Naturbursch , Obstacles Bäume. Alsne Verhältnisse gehen und dabei sich und teht sich. versandere gefährden. Die Freerider sollen 06
  9. 9. Gleitet die Schneesäule bereits bei leich- ten Schlägen ab, ist eine Lawinenauslö- sung wahrscheinlich! ACHTUNG HOHE GEFAHR! Gleitet die Schneesäule bei starken Schlägen ab, ist ein Initialbruch un- wahrscheinlich! Potenzielle Gefahr! Bricht die Schneesäule nach kräftigen Schlägen, ist eine Lawinenausläsung unmöglich. Weitgehend sicher! Bricht die Schneesäule durch alle Schichten, ist eine Bruchfortpflanzung unmöglich. Maximale Sicherheit! Der KO-Test nach Michael Hoffmann ist zwar ein schwieriger und mühsamer, aber umso zuverlässigerer Test. Man gräbt ein rechtwinklig zum Hang liegendes Quadrat (Hanglage 30–45°). In Die Pendelmessung ist eine Methode zum Messen der der Mitte dieses Quadrates lässt man eine Hangneigung. rautenförmige Schneesäule mit Kantelän- So funktionierts: Die Stocklänge beträgt ungefähr 125 cm. ge = Lochtiefe übrig. 1) Steckenabdruck machen und mit Hilfe der beiden Stöcke Diese Säule muss danach mit immer stär- ein gleichschenkliges Dreieck dar- keren Schlägen zerstört werden. stellen. 30° ACHTUNG: Die Schlagkraft ist keine Ge- 33° Schritt 2) Den zweiten Stock frei pen- fühlssache, sondern muss geübt werden! 36° delnd nach unten hängen lassen. Falls Der Test gilt nur für die festgelegte Test- 10cm die Spitze genau beim Schneeabdruck tiefe. Bei grösseren Tiefen muss der Test 10cm zum Stehen kommt, ist eine Hang- wiederholt werden! Michael Hoffmann – neigung von 30° gegeben. Lawinengefahr, ISBN: 978-3405159740 Pro weitere 10 cm werden 3° dazu ge- rechnet bzw. abgezogen.07 ACHTUNG! Alle diese Test sind Tipps für sicheres Freeriden! Sie ersetzen keinen Lawinenkurs und langjährige Erfahrung! Besucht also immer einen speziellen Kurs für Fahrsicherheit in ungesichertem Gebiet!
  10. 10. 08. Dezember 02 . Dezem ber VERNISSAGE PeakLet the sh red be Ab 07.Januar Freitag/Samstag, 11./12. Januar gin! Magazin bergspitz im eils nach 20 UhrSaisoneröffnun Jew Chocolate Fountain live im g PEAK 1475 inkl. Afterparty ED mit FlutlichtLenzerheide Be MINISHR Kurhau s, mehr Infos im Internet rg ba hnen im Cinema Music Club setu p. Voraus- und Park Mittwo ch 26. Dezember; Schlittsch uhd isco auf sichtlich bis Ende März ender Afterparty (je nach Sch nee...) dem Natureisfeld mit anschliess Samstag 08. März: Liricas Analas Music Clu b, Schlittsch uhdisco ab 17.00 im Cinema Jah ren supported by DJ T-Mo live im Uhr, Afterparty ab 22 Uhr und 18 ua r Cinema Music Club, ab 22 Uhr und Sa mstag 09 Febr live im 18 Jahren DABU FANTASTIC Cinema Mu sic Club, ab 22 en Uh r und 18 Ja hr 17. März 2013 Au s die Maus! Saiso n- ide schlu ss der Lenzerhe Bergb ah nen YEAH! ! Samstag 23. März Monophone Party hard supported by DJ Creaminal live im ub, Cinema Music Cl Mehr Infos gibts Online unter: ab 22 Uhr und www.kurhaus-lenzerheide.ch 18 Jahren www.lenzerheide.com Sonntag 31. März Lina Button live in der Lounge, ab Sa mstag 06. 21 Uhr C inema M u si April c Clu b Absch presented by lu sspary Track Roulett 22 U h r u nd 18 e, ab Ja h ren 08
  11. 11. Weniger ist mehr – das hat sich Penguin Enthusiasten mit kleinen, aber feinen Kol- Aspekte in die Welt von Penguin zu holen, seit 2002 gesagt. Top-Material und -Ver- lektionen. Mit dem Ziel, hoch technische werden die Designs in Zusammenarbeit arbeitung ermöglichen hohen Komfort Stoffe mit Trendbewusstsein mit einem mit Freelance-Designern entwickelt. Zu- bei jeder Wetterlage. Gleichzeitig arbeitet qualitativ einwandfreien Produkt zu ver- dem liefern Penguin Ambassadors und Penguin mit grossem Fokus an wenigen einen, versucht Penguin in der Branche Teamfahrer die notwenigen Inputs und Produkten. Mit viel Liebe zum Detail und Akzente zu setzen. Design und Schnitt Feedbacks, die für die technische Ent- Passion für Funktionalität versucht Pen- werden von Grund auf neu entwickelt wicklung der Kleidung benötigt werden. guin, Funktion spielerisch mit Mode zu und dabei wird nicht nach Rezept gear- Im Zentrum der Kollektion steht die verbinden und begeistert so ein breites beitet, sondern nach Gefühl und Erfah- technische Bekleidung. Als enthusias-09 Publikum von Freeride- und Outdoor- rung. Um immer wieder neue Ideen und tische Sportler wissen die Personen hin-
  12. 12. ter Penguin, welche Bekleidung Freeri-dern am meisten Komfort bringt. Durchdas Zwiebel- oder Schichtenprinzip hatder Träger die Möglichkeit, seine Beklei-dung den persönlichen Bedürfnissen undden Wetterbedingungen anzupassen. An-gefangen bei der Merino-Unterwäsche,über Fleece- und Primaloft-Produktebis hin zur technischen Aussenschicht.Tristan Winkler a.k.a. Mr. PenguinSchon in seiner Jugend entdeckte Tristan konnte er sich mit der Marke PenguinWinkler seine Leidenschaft für Textilien, auf dem europäischen Markt behaupten.Farbe, Grafik und Design. Als sich ihm die Dutzende mehrwöchige Aufenthalte inMöglichkeit bot, eine eigene Kollektion der Produktion in Asien haben ausserdemumzusetzen, nahm der kreative Brett- ein breites Wissen rund um die Textili-sportler zusammen mit seinem damali- en und deren Verarbeitung hinterlassen.gen Geschäftspartner die Chance sofort Tristan Winklers Passion für technischewahr und führt nun seit 2005 die Marke Details und klare Formen gibt der MarkePenguin. Durch sein Flair für Mode und Penguin ihren Charakter und die nötigeseinen kaufmännischen Hintergrund Eigenheit. 010
  13. 13. Claudia Alig (27) baut während ihrer Du bist im Winter leidenschaftliche Arbeit Löcher durch die Berge, auf wel- Snowboarderin, was machst du den chen sie im Winter snowboardet. Die ganzen Sommer über? Bauingenieurin im Bereich Tunnel Windsurfen, Biken und Bouldern. Ausser- kennt dadurch die Berge besser als die dem liebe ich Yoga, wirklich, das tut dem meisten anderen – zumindest in deren Körper so gut. Wenn ich mal nicht aktiv Herzen. Verbunden mit der Natur, faszi- Sport treibe, dann klischeehaft: Lesen, niert von Schnee und total auf dem Bo- Schreiben – und seit Neustem auch ein den geblieben, geniesst sie ihren neuen wenig Gärtnern! Job als Shopriderin. Bleibt dir mit all deinen Hobbys und Claudia, du bist Bündnerin und schlägst deinem Beruf überhaupt noch Zeit, dein im Moment Wurzeln in Zürich. Schämst Brett und deine Snowboardkleidung zu du dich nicht? pflegen? (lacht) Also Wurzeln schlagen will ich kei- Naja – also im Winter wachse ich mein ne, dafür bin ich zu jung. Ich bin in Zürich Board ungefähr jede Woche einmal, ob- stolz, Bündnerin zu sein, so ist das. Aber wohl oft die Faulheit überwiegt. Kleider ich bin auf alle Fälle Heimweh-Bündnerin wasche ich einmal jährlich, natürlich und kein Stadtmensch, trotzdem bietet werden sie bei Bedarf imprägniert. die Stadt schon sehr viel, und es ist sehr abwechslungsreich dort und gibt viel zu Du bist Peak-Shopriderin. Wie ist es entdecken. Zürich ist ja eigentlich auch dazu gekommen?011 ein grosses Dorf. Eigentlich bin ich durch die Penguin-Klei-
  14. 14. dung darauf gestossen. Ich wollte dieseKleider schon immer, weil sie mich durchden sehr eigenen, speziellen Stil und denperfekten Schnitt sehr angesprochenhaben und auch noch funktionell sind.Dann habe ich herausgefunden, dass derPeak dieses Jahr Penguin verkauft. Undda Peak unser Dorfladen ist, traf sich dassuper, nicht zuletzt, weil ich den Shop alsEinheimische vertreten kann.Du bist leidenschaftliche Freeriderin.Gibt es für dich dennoch Grenzen?Auf alle Fälle! Jeder Hang wird einge- zen oft relativ klar, die Eintreffenswahr- oder? (lacht) Nein, es bedeutet für michschätzt und wenn als zu gefährlich emp- scheinlichkeit aber nicht. Ich denke, man nicht, mit dem neuesten Material inklusivfunden, dann nicht gefahren… darf immer nur so viel Risiko eingehen, Avalung und Handy schon fast auf SOS- solange man die Verantwortung für die Notruf jedes mögliche Risiko einzuge-Was hältst du vom Spruch «no risk no Konsequenzen übernehmen kann. hen, ohne Rücksicht auf andere Freerider,fun»? Wildtiere und die Freunde zu nehmen, dieRisiko ist ja eigentlich Eintreffenswahr- Alle sagen: «Für mich bedeutet Freeri- dabei sind....scheinlichkeit mal Konsequenzen, Ach- den Freiheit.» Mal anders herum: Wastung, Theorie (lacht). Wenn ich an einen bedeutet Freeriden NICHT? Danke dir für das Interview.Powderhang denke, sind die Konsequen- Logischerweise nicht Gefangeneheit, Gern geschehen! 012
  15. 15. Baldface ist nicht nur das Freeride- Gebiet in British Columbia oder der Aus- tragungsort von RedBulls Super Natural, sondern auch eine neu Modellserie in der Volcom-Outerwear-Kollektion. Die Baldface-Jacke und -Hose sind Teil der Volcom GPT (Ground Proven Tech- nology), die speziell mit den Guides der Baldface Lodge erarbeitet wurde. Die Kollektion eignet sich besonders für Per- sonen, die den ganzen Tag im Schnee ver- bringen wie Tourenführer, Instruktoren, Shaper und Backcountry-Snowboarder. Das dreilagige Gore-Tex hält den Kör- per den ganzen Tag warm und trocken. Das minimalistische Design der Klei- dung sorgt dafür, dass selbst wenn ein Rucksack getragen wird, grösstmögliche Bewegunsfreiheit garantiert ist. Die Brusttasche erlaubt durch ihre Positio- nierung stetigen Zugriff zu wichtigem Zubehör. Die Hosen sind erogonomisch geschnitten und sorgen für einen beque- men Tragekomfort, egal ob beim Fahren oder beim Hiken. Eine weitere neue Kollektion hat sich während einer Alaskareise von Profis- nowboarder Mark Landvik entwickelt. Als er in Alaska war, um für seinen Video-013
  16. 16. part zu filmen, brauchte er die ultimativeBekleidung. Darum entwarf er eine Kom-bination aus dreilagigem Gore-Tex-Mate-rial mit dem Volcom TDS (Thermal Defen-se System). Das hält warm, selbst an kaltenTagen. Wenn man sich wie Mark Landvikin Alaska aufhält, dann will man dar-auf verzichten, verschiedene Jacken füralle verschiedenen Bedingungen mitzu-nehmen. Übrigens soll das Design an dasNordlicht in Alaska erinnern.Für alle unkomplizierten Snowboardersind die Baldface- und Landvik-Serieideal, egal was für Wetter gerade auf demBerg herrscht. 014
  17. 17. Swiss Hand Made seit 1984 Holzkernen aus Pappel und Buche herge- iment! Seit 28 Jahren konstruiert Radical High- stellt und durchlaufen keine überflüssigenNeu im Sort se Radical TestboardsLion und diver tech-Boards von Hand. Von der Mate- Transportwege. Der Ober- und Untergurt rialauswahl über die Verarbeitung bis bestehen aus Carbon und Kevlar. Die- hin zum Verpackungsmaterial achtet se Sandwichbauweise macht das Board Radical auf Nachhaltigkeit. Von Hand wer- leichter, elastischer und strapazierfähiger 015 den die Snowboards mit einheimischen und auch langlebiger.
  18. 18. Lion – the King of the HillDas Freeride-/Allmountain-Brett ist inenger Zusammenarbeit mit dem Radical-Team entwickelt worden und konnte soden Bedürfnissen eines Freeriders an-gepasst werden. Wie mit einem langenBoard kann «the King of The Hill» spie-lend leicht auch im meterhohen Pulver-schnee oben aufschweben. Im Vergleichzum Longboard ist der Lion ebenfallsextrem schnell im Tiefschnee, aber we-sentlich verzeihender, wendiger undkraftsparender. Dank dem langen undfrüh aufgebogenen Tip und der aus-geprägten V-Form schwebt das Boardimmer obenauf und spitzt nicht ein.Auf harter Unterlage hält der Lion gutauf der Kante. Das ist unter anderem Kevlar, und das reine Carbon-Deckblatt,einer Triax-Torsionsverstärkung, dem machen den Freeride Board direkt, sehrengen Taillierungsradius und etwas mehr leicht und spritzig. Hohe Ollis und guteSetback der Bindungen zu verdanken. Beschleunigung aus den Turns herausVerglichen mit seiner Kürze hat das Lion- funktionieren spielend, aber auch Tou-Board eine unglaublich hohe Laufruhe. ren sind dank dem geringen Gewicht einDer doppellagige Untergurt, aus Carbon- richtiges Vergnügen. 016
  19. 19. mit Fleece gefüttertes Schneebrillenfach, wasserabweisendes Ripstop-Aussenma- terial sowie ein Extra-Kartenfach. Durch die Flexibilität des Liteshield-Pro- tektors passt sich der Rucksack der Rü- Mit neuen Entwicklungen, wie dem ckenlinie an und sorgt so für guten Sitz. Liteshield-Protektor in der Freeride- In der gesamten Freeride-Linie ist der Serie, revolutioniert EVOC seitdem den integrierte Rückenprotektor abnehmbar Ein kleines Team von leidenschaftlichen schnell wachsenden Markt für Sport- und separat tragbar. Der vollwertige Pro- Freeridern entwickelte ursprünglich Ta- Accessoires. Die Freeride-Serie mit dem tektor ist einfach und schnell vom Ruck- schen und Rucksäcke für sich selbst, integrierten Liteshield-Rückenprotektor sack abzutrennen und so jederzeit aus- denn es war nie 100 Prozent von den bietet viele praktische Features – für tauschbar. Heute arbeitet EVOC mit ABS Produkten auf dem Markt überzeugt. Sicherheit, Stil und einfaches Handling. zusammen und entwickelt für das ABS- Aus dem Projekt entstand im Jahr 2008 Ein neues 2-Step-Reissverschluss-Sys- Lawinen-Airbag-System Aufsatzrucksä- EVOC – eine Firma mit dem Anspruch auf tem zum einfachen Packen sowie neue cke – in hoher Qualität und mit Fokus auf höchste Qualität, clevere Detaillösungen Sicherheitselemente, wie der aufge- Funktion und Stil. Die Zusammenarbeit und durchdachte Funktionen für jeden druckte Notfallplan und die Signalpfeife. dieser zwei Firmen ermöglicht im Bereich017 Einsatzbereich. Dazu kommen weitere Details wie ein Freeride noch mehr Sicherheit.
  20. 20. Neu im Peak! le gewährleistet wird. Die gekräuselten Fasern der Wolle können, bezogen auf ihr Gesamtvolumen, bis zu 85 Prozent Luft halten. Damit ist Wolle ein hervorragender Isolationsschutz gegen Kälte und Wärme. In Verbindung mit Feuchtigkeit setzen Eiweisse in den Wollfasern zusätzlich Wärme frei, sodass Wolle im Gegensatz zu Kunstfasern auch im feuchten Zustand Mons Royale noch ansatzweise wärmt. Spätestens mit der Verwendung von Merinowolle gehört das Kratzen der Vergangenheit an. Heuti- ge Wollunterwäsche wird aus sehr feiner Merinowolle hergestellt.
 Im Gegensatz zu gröberer Schurwolle krümmen sich deren elastische Fasern bei Kontakt mit der Haut. Die Nervenenden melden daher weich, nicht kratzig. Nicht zu vergessen ist der ökologische Gedanke. Wolle ist ein natürliches Material, nachwachsend undDer neuseeländische Unterwäsche- gab, existierten Ende 2010 bereits etliche ohne Rückstände abbaubar. Die Herstel-produzent Mons Royale kreiert seit 2009 Stores in Frankreich, der Schweiz, Norwe- lung sowie Verarbeitung von Merinowol-Unterwäsche für den Rider-Lifestyle. gen und in Japan. le ernährt ausserdem mehr Menschen alsSei es für den Berg oder für die Stadt – Die Entscheidung für oder gegen Merino eine im Chemie Labor irgendeines Gross-Mons Royale nutzt Merinowolle. Sie gibt sollte lange vor dem Kauf eines Produk- konzerns hergestellte Plastikfaser. Und Imwarm, ist weich, reguliert die Temperatur tes fallen. Der Vergleich zwischen Merino Gegensatz zu Kunstfaser ist Merinowolleund nimmt wenig Gerüche auf. Inner- und synthetischen Materialien kurz zu- nur schwer brennbar, sie lädt sich nichthalb von nur zwei Jahren etablierte sich sammengefasst: Die Kühlung des Körpers statisch auf, zieht keine SchmutzpartikelMons Royale weltweit. Während es 2009 wird durch die natürliche Thermoregula- an
 und – Achtung, Männer – sie ist weit-lediglich sechs Geschäfte in Neuseeland tion unterstützt, die mit der Merinowol- gehend knitterfrei! 018
  21. 21. kreis von 400 Kilometern zur Produk- tionsstätte gewonnen, damit keine Trans- portwege entstehen. Das Amplid Green Light Project wird von seinen Gründern als Wegbereiter in eine nachhaltige Ski- Hinter diesem Slogan verbirgt sich nicht und Boardproduktion gesehen, die zu nur der Wunsch nach dauerhaftem einem Umdenken in der Industrie und zu Schneevergnügen, sondern ein umfas- dauerhaft weissen Bergen beitragen soll. sendes ökologisches Konzept. Die Ski und Snowboards des Amplid Green Light Pro- ject sollen nicht nur grün aussehen, son- dern werden nach neusten ökologischen Herstellungsverfahren angefertigt. In den letzten zwei Jahren haben die Amplid- Gründer Peter Bauer und Anian Thrainer nach eigenen Angaben viel Zeit darauf verwendet, Ski und Snowboards ausein- anderzunehmen, ihre Materialien zu ana- lysieren und nachhaltige Alternativen zu suchen. Ergebnis dieser Arbeit ist unter anderem auch ein Freeride-Snowboard. Bereits jetzt wurde ihre Mühe belohnt und zwar mit dem ISPO Eco Award 2012. Die Boards verbergen in ihrem Innern u. a. FSC-zertifiziertes Holz, natürliche Harze, Flachsfasern und recycelte PET-Flaschen.019 Alle Materialien werden zudem im Um-
  22. 22. haben ein besseres Harz gefunden, das it zu 60 Prozent aus landwirtschaftlichemInterview m Material besteht, keinerlei giftige Neben- produkte verursacht und beim Verhärten r er Baue weniger Energie erfordert. Ausserdem Pet haben wir am Kern gearbeitet. Er besteht jetzt aus FSC-zertifiziertem Holz und hat Was ist das Amplid Green Light Project? gewichtsreduzierende Schaum-Inserts, Das Amplid Green Light Project ist ein die aus recycelten PET-Flaschen herge- stetig fortlaufender Prozess, in dem wir stellt werden. Der Schaum ist mit Flachs- versuchen, neue und ökologisch sinn- fasersträngen verstärkt, die den Pop er- volle Materialien und Techniken in un- höhen und Vibrationen dämpfen. Das seren Herstellungsprozess zu integrieren. Freeride Board ist ausserdem sehr leicht Täglich werden immer grünere Baustoffe und robust. erfunden, und wir möchten diese auch einsetzen. Wir finden, dass unsere Indus- Warum ist das AGL-Equipment anders trie die Natur nutzt – und missbraucht –, als andere «umweltfreundliche» Pro- um Snowboard oder Ski zu fahren und dukte dieser Branche?
 um die dafür notwendigen Produkte Amplid hat kein Interesse daran, Pro- herzustellen. Das Mindeste, was wir tun dukte zu bauen, die nur grün aussehen, können, ist unseren ökologischen Fuss- Tropenholz-Furniere zu importieren oder abdruck möglichst klein zu halten. Bambus-Seitenwangen um die Welt zu fliegen. Wir suchen lieber nach recycel- Was sind die wichtigsten ökologischen ten Materialien, die unsere technologi- Details dieser Linie?
 schen Ansprüche erfüllen, reduzieren die Nachdem wir alle Materialien, die wir bei Transportwege eingebauter Materialien unseren Produkten verwenden, ausein- und stellen sicher, dass es für die Welt andergenommen und analysiert haben, WIRKLICH einen Unterschied macht, was gab es ein besonderes Highlight. Wir wir da bauen. 020
  23. 23. Die eigene Verschüttung zu verhin- Die breite Auflagefläche durch seitlich die Luft. Die Ergebnisse verschiedener dern, gilt als oberste Maxime der platzierte Twin Bags stabilisiert den Kör- SLF-Studien sprechen für ABS: Von 262 Lawinenexperten. ABS hat eine Reihe per und erhöht den Auftrieb gerade im Personen mit ausgelöstem Lawinen- Selbstrettungssysteme entwickelt, die kritischen Lawinenauslaufbereich. Aus- airbag haben 97 Prozent überlebt, 84 mit Airbags funktionieren. Ein Zug am gelöste Twin Bags bieten freie Sicht Prozent davon unverletzt. ABS setzt seit Auslösegriff des ABS Twin Bags reicht, sowie volle Bewegungsfreiheit und sorgen vielen Jahren auf das Vario-System – um blitzschnell zwei Airbags mit 170- dank zwei getrennten Luftkammern für die patentierte Best Practise-Lösung für Liter Volumen aufzublasen. Ein Volu- doppelte Sicherheit. Wird ein Airbag beim die individuellen Ansprüche von Freeri- men, das mit hoher Wahrscheinlichkeit Absturz mit den Schneemassen beschä- dern, Skitourengehern und Snowboar-021 die Verschüttung des Trägers verhindert. digt, hält der andere ausreichend lange dern. Das zweiteilige System besteht aus
  24. 24. Auch zum miete 49.- / Tag nder Vario Base Unit mit dem integrierten Sonde und ein Erste-Hilfe-Paket bietet, ter Zip-on zu empfehlen, nicht zuletztABS TwinBag-System und Zip-ons in ist sie ein leichter, voll einsatzbereiter wegen der anpassbaren Halterungen fürsverschiedenen Größen, die einfach und Lawinenairbag. Wer mehr Packvolumen Snowboard und andere Schneesportgerä-schnell per Reissverschluss befestigt wer- möchte, wählt zwischen verschiedenen te. Ebenfalls auf Freerider abgestimmt istden können. Die Vario Base Unit ist auf Zip-ons: 15-Liter, 18-Liter, 25-Liter für der Powder 5-Liter Zip-on mit einer Hal-die enormen Kräfte ausgelegt, die bei La- Tagestouren oder dem 40-Liter für Mehr- terung für Schaufel und Sonde im Innen-winenabgängen auftreten und umfasst tagestouren. Ein aufwendiger Umbau des raum. Dieses Leichtgewicht für Freerideralle sicherheitsrelevanten Teile des ABS ABS-Systems und somit das Hantieren kann an die Powder Base Unit angezipptLawinenairbags. Da die Base Unit mit Co- an sicherheitsrelevanten Teilen ist nicht werden und ermöglicht so volle Bewe-ver ausreichend Stauraum für Schaufel, nötig. Für den Freerider ist der Vario 15-Li- gungsfreiheit im Tiefschnee. 022
  25. 25. Smith Das herausragende Feature der I/O– teten Brille das extrem breite sphärische Goggle von Smith ist ein einfaches System Glas. Als neues Feature präsentiert Smith zum Austausch der Gläser. Bei veränder- das 5 x Anti-Fog. Basierend auf dem lichen Witterungs- oder Lichtverhältnis- Prinzip der geätzten, hydrophilen Ober- sen lässt sich das dunkel getönte Sonnen- fläche der Fog-X-Scheiben wurde die glas schnell und mühelos durch nur zwei neue, beschlagsresistente Innenscheibe Klicks gegen ein helleres, kontrastver- entworfen. Praktisch ist auch der Schnell- stärkendes Glas für bewökte Wetterver- verschluss am Gummizug, wodurch die hältnise auswechseln. Für den optimalen Brille einfach und schnell über dem Helm023 Durchblick sorgt bei der gut durchlüf- fixiert werden kann.
  26. 26. n! ch zum mieteFreerideset au Mammut setzt sich seit Jahren intensiv mit dem Thema Sicherheit im Gebirge auseinander und unternimmt alles, damit das Risiko im Bergsport so tief wie mög- lich gehalten werden kann. Das Element Barryvox, ein digitales 3-Antennen-Gerät, ist auf das Elementare reduziert. Barryvox punktet durch ein- fachste Bedienung und klare Anweisung. Dank Eintastenbedienung und übersicht- lichem Display ist das Gerät sehr leicht zu handhaben. Schnelle und präzise Ortung ist so garantiert. Signalanalyse, Verschüttetenliste und Markierfunkti- on sind weitere Details, um schnell und zuverlässig auch komplexe Mehrfachver- schüttungen zu lösen. Das robuste Gehäu- se bietet guten Schutz gegen Schläge oder Brüche. Auch eine Schaufel gehört immer ins Gepäck eines Freeriders. Alugator light ist eine leichte Aluminium-Schaufel aus gehärtetem und eloxiertem Alumini- um. Die in das Schaufelblatt integrierte Schaftaufnahme ermöglicht eine sehr stabile Konstruktion mit kleinem Pack- mass. Eine Sonde ist ebenfalls ein Muss – für grosse Sondiertiefen gibt es die Avalanche Probe Plus210, die im Ge- gensatz zur normalen Sonde um 40 cm verlängert ist. 024
  27. 27. 025
  28. 28. fällig? Probefahrt ge agon 163 cm Cheetah 15 9 cm | Juice W 162 cm Freebird 159/Burton bekommt auf die neue Wintersai- zulernen für alle Fahrer, die sich in dieson Familienzuwachs! Mit der Family Tree Flut werfen wollen, um noch unberührteLine, bestehend aus Cheetah, Con Artist, Landschaften zu sehen.Juice Wagon, Spliff und Freebird kommen Der freche kleine Bruder Spliff begeistertfünf Boards für Freunde des Tiefschnees seine Liebhaber nicht nur durch seinenund der Geschwindigkeit auf den Markt. Float, das rauchige Geheimnis ist eineAuch wenn die Geschwister von Family Optimierung der Taillenweite, Flex undTree ähnlich sind, unterscheiden sie sich Lauflänge, womit 8 bis 10 cm der nor-wesentlich. Der Gepard, Cheetah, sorgt malen Boardgrösse eingespart werdenmir seinem Schwalbenschwanz für Ge- können. Achtung, Spliff ist nicht für dieschwindigkeit und viel Auftrieb und lässt verkrustete Menge gedacht!einen wie beim Surfen auf einer Welle den Last but not least gehört Freebird in denTiefschnee durchfahren. Family Tree. Mit einer S-Rocker-Spitze,Der gefühlsvolle Bruder von Cheetah ist konischer Formgebung und Side EffectsCon Artist – dank seiner Leichtigkeit wie für verbesserte Flotation lässt es sich mitgeschaffen für Heliboarding und Snow- ihm einsam in der weiten Schneeland-boardtouren. schaft geniessen und ist nicht nur eineInspiriert durch Stephan Maurer – bei Snowboardwahl, sondern ein Weg desder Google-Suchmaschine bekannt als Lebens.«Mu und seine Fische» – ist Juice Wagongeboren. Besonders interessant kennen- 026
  29. 29. Du bist zwei Jahre im Swiss-Snow- board-Kader mitgefahren. Wieso bist du nicht mehr dabei?
 Ich bin die letzten fünf Jahre regelmässig Contests gefahren und habe auch mit- halten können. Ich hätte aber jetzt ins Sportgymnasium nach Davos oder En- gelberg wechseln müssen, um das Snow- boarden noch leistungsorientierter zu betreiben. Das entspricht aber nicht mehr meiner Vorstellung des Snowboardens. Dann hast du jetzt plötzlich haufen- weise Freizeit?
 (lacht) Klar, mehr als vorher. Das Gym- nasium nimmt mir aber viel Zeit, und den Rest beschäftige ich mich mit Gitarre- spielen, Zeichnen und im Sommer Biken. Und im Winter bin ich nun noch mehr auf der Lenzerheide im Park oder beim Free- riden anzutreffen. Was ist besser am Leben eines Snow- boarders als an dem eines Gitarristen in Lars Mulle (16) – Peak Shoprider – ist Lars, mit 16 bereits Shoprider für Burton einer Rockband? 
 bereits jetzt leidenschaftlicher Free- und AK zu sein, nicht schlecht, oder? Ich glaube, es ist gemütlicher. Ich kann rider mit Contest-Erfahrung im Snow- Ja, das hat mich wirklich sehr gefreut, immerhin beim Freeiden die Natur und board Youngstars-Kader. Neben der als mich Peak anfragte. Ich fahre, seit ich Freiheit geniessen. Ich weiss nicht, aber Piste rockt der Newcomer mit sei- sechs bin, fast jedes Wochenende auf der als Rockstar hast du dauernd Termi- ner Gitarre oder kreiert eigene kleine Lenzerheide Snowboard und fühle mich ne und musst die ganze Zeit Interviews027 Animationsfilme. sehr verbunden mit dieser Gegend. geben (schmunzelt).
  30. 30. Du hast früher gerne Harry Potter ge- Respekt, und das ist auch gut so – zumin-lesen. Kann man das Fliegen auf dem dest für meine Knochen und mein Kopf.Besen mit Freeriden vergleichen?
Ich weiss ja nicht, wie sich das auf einem Nenn mir zum Schluss drei Gründe,Besen anfühlt, aber ich habe beim Free- warum du nicht mit Snowboarden auf-riden schon manchmal das Gefühl, wirk- hören wirst.lich zu fliegen. Bis ich dann eben wieder Erstens macht es mir viel Spass, zwei-mit der Nase im Schnee lande (lacht). tens bin ich gerne an der frischen Luft in der Natur und – ich wüsste nicht, wasNicht nur Snowboarden und Gitarre- ich sonst den ganzen Winter Besseresspielen sind Leidenschaften von dir. Du machen sollte (lacht).bist auch sonst kreativ.
Ja, ich liebe es zu zeichnen und zu gestal-ten und versuche mich auch an kleinenAnimationsfilmchen.Was sind denn das für Filme?Nun, ganz Verschiedenes. Als Letzteshabe ich einen Yeti aus Knetmasse alsRockstar in einer Bergarena auftretenlassen (schmunzelt).Du hattest bis jetzt vier Gehirnerschüt-terungen. Bist du so vorsichtig oderzu gut?
Früher musste ich wie jeder andere mei-ne Grenzen austesten, was zu diesenVerletzungen geführt hatte. Ich riskiereauch heute ab und zu was, aber ich habegelernt, meine Fähigkeiten einzuschät-zen. Angst habe ich keine, nur gesunden 028
  31. 31. Etwas Elementares beim Freeriden ist ein wasserfester, warmer Handschuh. Der Team Baron Mitt von Dakine ist ein Fausthandschuh aus Leder mit Gore-Tex X-trafit für eine optimale Passform. Der Handschuh ist wasserresistent und gleichzeitig atmungsaktiv. Die Futter- mischung aus 400 Gramm Fleece und 360 Gramm Wolle machen Tragekomfort und warme Hände möglich.029
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  33. 33. BIST DU KREATIV UND KANNST ILLUSTRIEREN? WILLST DU NÄCHSTES JAHR AUCH MAL EINE SEITE IM BERGSPITZ MAGAZIN GESTALTEN? MELDE DICH MIT EINEM PORTFOLIO (WEBSITE ODER PDF) UNTER MARKETING@PESKO.CH UND WIR WERDEN UNS DEINE ARBEIT ANSEHEN. UND VIEL- LEICHT BIST DU NÄCHSTES JAHR MIT DABEI!031
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