Fotografie
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Helmut Friedl 7.2014
Blende,Verschluss und
Sensor
Die Kombination aus Blendenöffnung und Verschlusszeit ergibt die
Lichtmenge die auf den Senso...
Blendenreihe f und
Verschlusszeiten s
Blende f
Mit der Blende wird die Tiefenschärfe gesteuert!
Programmautomatik P
Bei Zeitautomatik „P“ misst die Kamera das vom Motiv
reflektierte Licht und legt selbst eine Blenden-
...
Blendenautomatik S
Bei der Blendenautomatik „S“ (shutter) legt der Fotograf
selbst die Verschlusszeit fest. Die Kamera mis...
Zeitautomatik A
Bei der Zeitautomatik „A“ (aperture) legt der Fotograf selbst
die Blende fest. Die Kamera misst das vom Mo...
Beispiele mit geringer
Tiefenschärfe
Beispiele mit hoher
Tiefenschärfe
Was tun wenn das Licht
einmal nicht ausreicht!
• ISO erhöhen! Standard ist 200.
• EineVerdoppelung der ISO - Zahl entspric...
Warum sollte die ISO -
Zahl nicht ohne Grund
erhöht werden
• Je höher die ISO - Zahl desto grobkörniger
(pixeliger) die Bi...
Wann ist ein Blitz
zwecklos
• Bei Landschaftsaufnahmen, da die Reichweite
nicht ausreicht.
• Eingebaute Blitzgeräte haben ...
Wie kann ich bessere
Fotos machen?
• Auch bei Portraits mit Sonnenschein ein
Blitzgerät verwenden, damit die
Schlagschatte...
Wie kann ich bessere
Fotos machen?
• Fotos sind für den Betrachter interessanter,
wenn sie nicht aus der normalen Position...
Wie kann ich bessere
Fotos machen?
• Wenn der Bildausschnitt mehrheitlich sehr hell ist
(z.B:Winterlandschaft mit Sonnensc...
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Diese Präsentation ist für alle Einsteiger gedacht, die auch verstehen wollen, was die Kamera im Automatikbetrieb macht, bzw. auch selbst bewusst in die Belichtungssteuerung eingreifen wollen. Weiters gibt es einfache Tipps, wie mit wenig aufwand bessere Bilder gemacht werden können.

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Fotografie Basiswissen von Helmut Friedl

  1. 1. Fotografie BasiswissenBasiswissen Helmut Friedl 7.2014
  2. 2. Blende,Verschluss und Sensor Die Kombination aus Blendenöffnung und Verschlusszeit ergibt die Lichtmenge die auf den Sensor trifft. Wenn die Verschlusszeit um eine Stufe verdoppelt wird, muss die Blende um eine Stufe geschlossen werden, damit die Lichtmenge konstant bleibt.
  3. 3. Blendenreihe f und Verschlusszeiten s
  4. 4. Blende f Mit der Blende wird die Tiefenschärfe gesteuert!
  5. 5. Programmautomatik P Bei Zeitautomatik „P“ misst die Kamera das vom Motiv reflektierte Licht und legt selbst eine Blenden- Verschlusskombination fest, sodass die dadurch sich ergebende Lichtmenge den Sensor richtig belichtet.
  6. 6. Blendenautomatik S Bei der Blendenautomatik „S“ (shutter) legt der Fotograf selbst die Verschlusszeit fest. Die Kamera misst das vom Motiv reflektierte Licht und legt selbst eine Blende fest, sodass die dadurch sich ergebende Lichtmenge den Sensor richtig belichtet. Wenn die Verschlusszeit verdoppelt wird, muss der Querschnitt um die Hälfte verkleinert werden. Wann soll S verwendet werden? Immer dann, wenn sich das Motiv schnell bewegt und nicht unscharf abgebildet werden.
  7. 7. Zeitautomatik A Bei der Zeitautomatik „A“ (aperture) legt der Fotograf selbst die Blende fest. Die Kamera misst das vom Motiv reflektierte Licht und legt selbst eine Verschlusszeit fest, sodass die dadurch sich ergebende Lichtmenge den Sensor richtig belichtet. Wenn die Verschlusszeit verdoppelt wird, muss der Querschnitt um die Hälfte verkleinert werden. Wann soll A verwendet werden? Immer dann, wenn die Tiefenschärfe bewusst gesteuert werden soll. Kleine Blendenzahl ist gleich große Blenden Öffnung und geringe Tiefenschärfe. z.B bei Portraits!
  8. 8. Beispiele mit geringer Tiefenschärfe
  9. 9. Beispiele mit hoher Tiefenschärfe
  10. 10. Was tun wenn das Licht einmal nicht ausreicht! • ISO erhöhen! Standard ist 200. • EineVerdoppelung der ISO - Zahl entspricht der Halbierung der erforderlichen Lichtmenge. • Stativ verwenden! Ist nur sinnvoll, wenn sich das Motiv nicht bewegt. z.B. Landschaft, Gebäude • Blitz verwenden
  11. 11. Warum sollte die ISO - Zahl nicht ohne Grund erhöht werden • Je höher die ISO - Zahl desto grobkörniger (pixeliger) die Bilder • Die Farbwiedergabe lässt aufgrund von Bildrauschen nach • Bis ISO3200 ist das bei heutigen Kameras jedoch kein Problem.
  12. 12. Wann ist ein Blitz zwecklos • Bei Landschaftsaufnahmen, da die Reichweite nicht ausreicht. • Eingebaute Blitzgeräte haben meist eine Leitzahl von 12 bis 20. • Leitzahl / Blende ergibt die Blitzreichweite zB. LZ 15 / Blende 2,8 = ca. 5m Reichweite • Externe Blitzgeräte haben haben Zeitzahlen zwischen 30 und 50. Damit ergeben sich mit einer Blendenöffnung von 2,8 ca. 10 bis 15m.
  13. 13. Wie kann ich bessere Fotos machen? • Auch bei Portraits mit Sonnenschein ein Blitzgerät verwenden, damit die Schlagschatten unter der Nase und bei den Augen aufgehellt werden können. • Bei externen Blitzgeräten mit Schwenkreflektor, den Reflektor indirekt gegen eine reflektierende Fläche z.B. Decke richten. Grund: Lichtstreuung
  14. 14. Wie kann ich bessere Fotos machen? • Fotos sind für den Betrachter interessanter, wenn sie nicht aus der normalen Position aufgenommen wurden.Aufnahmen vom Boden nach oben können ein Objekt dominanter und Aufnahmen von oben nach unten kleiner erscheinen lassen. • Bei sich schnell bewegenden Motiven (Rennauto) sollte die Kamera im Zuge der Auslösung mitgezogen werden. Dadurch bleibt das Auto scharf und der Hintergrund wird unscharf. Damit kommt Dynamik ins Bild.
  15. 15. Wie kann ich bessere Fotos machen? • Wenn der Bildausschnitt mehrheitlich sehr hell ist (z.B:Winterlandschaft mit Sonnenschein) so muss eine Belichtungskorrektur von 1 bis 2 Blenden in + Richtung erfolgen. • Wenn der Bildausschnitt mehrheitlich sehr dunkel ist (z.B: Portrait vor einer nächtlichen Stadtkulisse) so muss eine Belichtungskorrektur von 1 bis 2 Blenden in - Richtung erfolgen. • Grund: Die Belichtungsmessung misst das von Bildausschnitt reflektierte Licht und gleicht es an das Kodak - Grau mit 18% Reflexion an.Auf dieses Grau sind alle Belichtungsmesser geeicht!
  16. 16. Viel Spaß!

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