Marketing im Einzelhandel
kleine Signale große Wirkung!
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Unterscheidungen im
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Discounter
• Hofer, Lidl oder Penny
• 800 – 1600 unterschiedliche Artikel
Kaufhaus
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Vergangenheit und Zukunft
Früher: Bedienung
• Verkauf hinter Ladentheke
• Einkaufen mit selbst mitgebrachten Gefäßen
• Ke...
Vergangenheit und Zukunft
Heute Selbstbedienung
• 1960
o Hofer wurde gegründet
o Gebrüder Albrecht
Selbstbedienung in Ös...
Vergangenheit und Zukunft
• Filialen außerhalb Österreichs
o Norditalien, Slowenien, Ungarn, Kroatien, Tschechien
• Rund 4...
Vergangenheit und Zukunft
Modernisierung beim Einkaufen
• RFID – Chips
• Roboter
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Vergangenheit und Zukunft
• Beispiel
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– Relevante Informationen gespeichert
– Senden Informationen an Smartp...
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• RFID Zukunft
o Persönliche Daten
o Einschnitt in Privatsphäre
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Racetrack Layout
• Schwedischer Möbelriese Ikea
• Mischung Individual- und Zwangsablauf
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Kojenprinzip
• Viel Kontakt zwischen Kunde und Ware
Arenaprinzip
• Beginn Warenpräsentation
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Schluchtenprinzip
• Platzierung der Regale
o Bilden Schluchten
• Kopfbewegung nach links oder rech...
Optimale Nutzung
Attraktive Zonen
• Hauptwege
• Quengelzone
• Gangkreuzungen
• Aufzüge
• Rolltreppe oder Transportbänder
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Optimale Nutzung
Unattraktive Zonen
• Mittelgänge
• Eingangszone
• Sackgassen
• Regale links vom Kunden
o Artikel des täg...
Tricks der Supermärkte
Sehen und Riechen
• Bäcker oder Obst- und Gemüseabteilung beim Eingang
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Fühlen
• Angenehme Temperatur
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– 19 C – 20 C
 Lichtshow
• Rotes Licht:...
Tricks der Supermärkte
Gegen den Strom
• Gegen Uhrzeigersinn
• Käufer
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• Sinn und Zweck
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Einkaufswagen
• Leere im Einkaufswagen
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• Größe entscheidend
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Regalzonen
• Reckzone
o 180 cm Höhe
o 15%ige Verkaufschance
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• Sichtzone
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Tricks der Supermärkte
• Griffzone
o 60 cm – 140 cm Höhe
o 30%ige Verkaufschance
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Regalzonen
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Gangbreite
• Etwa 2 m breit
• Gangbreite zu groß
o Kunde zu schnell Supermarkt passieren
• Gangbre...
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(Um)Platzierung
• Produkte des täglichen Bedarfs
• Neuorientierung
o Mehr Zeit
• Entdeckung neuer ...
Tricks der Supermärkte
Quengelzone
• „Kinderfreundliche“ Zone
o Süßigkeiten auf Augenhöhe
• Impulsartikel für Erwachsene
...
Tipps für Kunden
Tipp 1:
• Nie hungrig einkaufen gehen!
Tipp 2:
• Nie überstürzt einkaufen!
Tipp 3:
• Quengelzone für K...
Tipps für Kunden
Tipp 5:
• Strecken und Bücke Sie sich!
Tipp 6:
• Immer ohne Shoppingbegleitung einkaufen!
Tipp 7:
• Ru...
Tipps für Kunden
Tipp 8:
• Sonderangebot ist nicht gleich Sonderangebot
• Vergleichen Sie Preise!
• Fallen Sie nicht auf ...
Tipps für Kunden
Tipp 10:
• Obst und Gemüse aus entsprechender Saison!
Tipp 11:
• Zahlen Sie bar anstatt mit Bankomat!
•...
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  1. 1. Marketing im Einzelhandel kleine Signale große Wirkung! Jacqueline Hager/ BVW 1
  2. 2. Unterscheidungen im Einzelhandel Discounter • Hofer, Lidl oder Penny • 800 – 1600 unterschiedliche Artikel Kaufhaus • Verkaufsfläche von 1000 m2 • Zentrale Lage SB – Warenhaus • Verkaufsfläche von über 5000 m2 Supermarkt • Verkaufsfläche von 400 – 1500 m2 Jacqueline Hager/ BVW 2
  3. 3. Vergangenheit und Zukunft Früher: Bedienung • Verkauf hinter Ladentheke • Einkaufen mit selbst mitgebrachten Gefäßen • Keine Produkte abgepackt Heute: Selbstbedienung • 1930 von King – Kullen Kette in NYC • Herbert Ecklöh o Selbstbedienung in Deutschland • 1960 allererste Ansätze von Discountern Jacqueline Hager/ BVW 3
  4. 4. Vergangenheit und Zukunft Heute Selbstbedienung • 1960 o Hofer wurde gegründet o Gebrüder Albrecht Selbstbedienung in Österreich • 1954 durch SPAR o Erste Filiale in Tirol o Gründer: Hans F. Reisch • 60. Geburtstag von SPAR in Österreich Jacqueline Hager/ BVW 4
  5. 5. Vergangenheit und Zukunft • Filialen außerhalb Österreichs o Norditalien, Slowenien, Ungarn, Kroatien, Tschechien • Rund 40. 000 Mitarbeiter • 2700 Lehrlinge • 15 verschieden Lehrberufe • Größter Lerhrlingsausbilder Österreichs • Selbstständige Kaufleute o SPAR ist Marktführer Jacqueline Hager/ BVW 5
  6. 6. Vergangenheit und Zukunft Modernisierung beim Einkaufen • RFID – Chips • Roboter • Beispiel o Persönlicher Shoppingbegleiter: Smartphone – Befestigung an Halterung bei Einkaufswagen o Verbindung mit Internet o Information zu Aktionen, Rabatte & Artikel o Identifizierung durch Smartphone o Zugriff auf persönliches Internetkonto o Online Einkaufsliste o Zu allen Produkten gelotst o Informationen am Handydisplay Jacqueline Hager/ BVW 6
  7. 7. Vergangenheit und Zukunft • Beispiel o RFID – Chips – Relevante Informationen gespeichert – Senden Informationen an Smartphone  Mittels Funkwellen o Vorschläge für passende Produkte – Passender Wein zu Pasta • RFID heute o Logistik o Einzelhandel Jacqueline Hager/ BVW 7
  8. 8. Vergangenheit und Zukunft • RFID Zukunft o Persönliche Daten o Einschnitt in Privatsphäre o Kundenkarte, Bankomatkarte etc. o Konsumverhalten o Datenschützer • Anlehnung an Zukunft o Deutscher Supermarkt o Button o Verbindung mit Informationsstand o Mitarbeiter Information Jacqueline Hager/ BVW 8
  9. 9. Einrichtungsprinzipien Racetrack Layout • Schwedischer Möbelriese Ikea • Mischung Individual- und Zwangsablauf • Prinzipien Individualablauf o Free – Flow Layout – Z. B.: Sportartikelladen o Grid Layout – Z. B.: Drogeriemarkt Jacqueline Hager/ BVW 9
  10. 10. Einrichtungsprinzipien Jacqueline Hager/ BVW 10
  11. 11. Einrichtungsprinzipien Jacqueline Hager/ BVW 11
  12. 12. Einrichtungsprinzipien Kojenprinzip • Viel Kontakt zwischen Kunde und Ware Arenaprinzip • Beginn Warenpräsentation o Mitte des Raumes • Präsentationsmittel werden immer höher o Tische, dann Ständer, dann Präsentation an Wandregalen • Modeketten Jacqueline Hager/ BVW 12
  13. 13. Einrichtungsprinzipien Jacqueline Hager/ BVW 13
  14. 14. Einrichtungsprinzipien Schluchtenprinzip • Platzierung der Regale o Bilden Schluchten • Kopfbewegung nach links oder rechts o Erblickt weitere hohe Schluchten • Metro arbeitet nach diesem Prinzip Jacqueline Hager/ BVW 14
  15. 15. Optimale Nutzung Attraktive Zonen • Hauptwege • Quengelzone • Gangkreuzungen • Aufzüge • Rolltreppe oder Transportbänder o Produkte die der Kunde unbedingt möchte – Joghurts mit speziellem Geschmack o Impulsartikel – Süßigkeiten Jacqueline Hager/ BVW 15
  16. 16. Optimale Nutzung Unattraktive Zonen • Mittelgänge • Eingangszone • Sackgassen • Regale links vom Kunden o Artikel des täglichen Bedarfs o Sehr attraktive Produkte – Kunde nimmt Weg in unattraktive Zone auf sich Jacqueline Hager/ BVW 16
  17. 17. Tricks der Supermärkte Sehen und Riechen • Bäcker oder Obst- und Gemüseabteilung beim Eingang o Betrachtung verlangsamt Tempo o Bunte Farben regen Appetit an Hören • Musik ist MUSS o Übertönung von Hintergrundgeräuschen o Oldies & Schlager am Vormittag o Neuere Hits am Nachmittag 17Jacqueline Hager/ BVW
  18. 18. Tricks der Supermärkte Fühlen • Angenehme Temperatur o Konstante Innentemperatur – 19 C – 20 C  Lichtshow • Rotes Licht: Frische von Fleisch • Grünes Licht: Frische von Obst und Gemüse • visuelle Kommunikation • Arbeiten mit Farben und Licht • Angenehme Atmosphäre • Schattierungen, Akzentuierungen, Lichteffekte • Einkaufserlebnis steigern 18Jacqueline Hager/ BVW
  19. 19. Tricks der Supermärkte Gegen den Strom • Gegen Uhrzeigersinn • Käufer o Eher rechts orientiert • Sinn und Zweck o Kunde soll sich wohl fühlen o Kaufkraft wird gesteigert Jacqueline Hager/ BVW 19
  20. 20. Tricks der Supermärkte Einkaufswagen • Leere im Einkaufswagen o Wunsch diesen zu füllen • Größe entscheidend • Abschrägung der Grundfläche o Produkte rollen aus Blickfeld o „Aus den Augen, aus dem Sinn“ 20Jacqueline Hager/ BVW
  21. 21. Tricks der Supermärkte Regalzonen • Reckzone o 180 cm Höhe o 15%ige Verkaufschance o MUSS - Artikel • Sichtzone o 140 cm – 180 cm Höhe o 40%ige Verkaufschance – „goldene Zone“ o Produkte – Mit Mindesthaltbarkeitsdatum – Mit großem Rohertrag – Produkte auf die Kunde aufmerksam gemacht werden soll Jacqueline Hager/ BVW 21
  22. 22. Tricks der Supermärkte • Griffzone o 60 cm – 140 cm Höhe o 30%ige Verkaufschance o Neuheiten o Produkte – Mittleres Preissegment – Hoher Deckungsbeitrag • Bückzone o Bis zu 60 cm Höhe o 15%ige Verkaufschance o Sperrige Produkte o Günstige Produkte Jacqueline Hager/ BVW 22
  23. 23. Regalzonen Jacqueline Hager/ BVW 23
  24. 24. Tricks der Supermärkte Gangbreite • Etwa 2 m breit • Gangbreite zu groß o Kunde zu schnell Supermarkt passieren • Gangbreite zu eng o Zusammenstoßen mit Anderen – Kunden genervt Jacqueline Hager/ BVW 24
  25. 25. Tricks der Supermärkte (Um)Platzierung • Produkte des täglichen Bedarfs • Neuorientierung o Mehr Zeit • Entdeckung neuer Artikel Jacqueline Hager/ BVW 25
  26. 26. Tricks der Supermärkte Quengelzone • „Kinderfreundliche“ Zone o Süßigkeiten auf Augenhöhe • Impulsartikel für Erwachsene o Zeitschriften, Kaugummis, Zigaretten, Schnaps o Kleinere Mengen o Erscheinen einem günstiger Jacqueline Hager/ BVW 26
  27. 27. Tipps für Kunden Tipp 1: • Nie hungrig einkaufen gehen! Tipp 2: • Nie überstürzt einkaufen! Tipp 3: • Quengelzone für Kinder vermeiden! Tipp 4: • Schreiben Sie sich einen Einkaufszettel! Jacqueline Hager/ BVW 27
  28. 28. Tipps für Kunden Tipp 5: • Strecken und Bücke Sie sich! Tipp 6: • Immer ohne Shoppingbegleitung einkaufen! Tipp 7: • Ruhig zu den günstiger Produkte greifen • Günstig muss nicht qualitativ minderwertig sein! Jacqueline Hager/ BVW 28
  29. 29. Tipps für Kunden Tipp 8: • Sonderangebot ist nicht gleich Sonderangebot • Vergleichen Sie Preise! • Fallen Sie nicht auf Schilder hinein! • Low – Budget oft am günstigsten Tipp 9: • Vermeiden Sie Produkte aus der Kombiplatzierung! • Jedes Produkt in der jeweiligen Abteilung kaufen! Jacqueline Hager/ BVW 29
  30. 30. Tipps für Kunden Tipp 10: • Obst und Gemüse aus entsprechender Saison! Tipp 11: • Zahlen Sie bar anstatt mit Bankomat! • Bar zahlen hinterlässt Loch in Brieftasche o Beim nächsten Mal: Wie kann ich weniger zahlen? Jacqueline Hager/ BVW 30
  31. 31. Ein Blick hinter die Kulissen! Jacqueline Hager/ BVW 31

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