Zipcasttest für Freie

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This is a test of zipcast in German

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Zipcasttest für Freie

  1. 1. Bildrecht Ein Zipcast – Test Michael Hirschler, DJV ( [email_address] ; twitter.com/freie)
  2. 2. Grundlagen des Bildrechts <ul><li>§ 22 KUG </li></ul><ul><li>Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. </li></ul><ul><li>Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, daß er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt. </li></ul><ul><li>Nach dem Tode des Abgebildeten bedarf es bis zum Ablaufe von 10 Jahren der Einwilligung der Angehörigen des Abgebildeten. Angehörige im Sinne dieses Gesetzes sind der überlebende Ehegatte oder Lebenspartner und die Kinder des Abgebildeten und, wenn weder ein Ehegatte oder Lebenspartner noch Kinder vorhanden sind, die Eltern des Abgebildeten. </li></ul>
  3. 3. Grundlagen II <ul><li>§ 23  </li></ul><ul><li>(1) Ohne die nach § 22 erforderliche Einwilligung dürfen verbreitet und zur Schau gestellt werden: </li></ul><ul><li>1. </li></ul><ul><ul><li>Bildnisse aus dem Bereiche der Zeitgeschichte ; </li></ul></ul><ul><li>2. </li></ul><ul><ul><li>Bilder, auf denen die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen; </li></ul></ul><ul><li>3. </li></ul><ul><ul><li>Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben; </li></ul></ul><ul><li>4. </li></ul><ul><ul><li>Bildnisse, die nicht auf Bestellung angefertigt sind, sofern die Verbreitung oder Schaustellung einem höheren Interesse der Kunst dient. </li></ul></ul><ul><li>(2) Die Befugnis erstreckt sich jedoch nicht auf eine Verbreitung und Schaustellung, durch die ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten oder, falls dieser verstorben ist, seiner Angehörigen verletzt wird. </li></ul>
  4. 4. Einwilligung <ul><li>Explizit, konkludent, im Zweifel, ggf. mit (Model-)Vertrag (DJV-Muster) </li></ul><ul><li>Einwilligungsfähigkeit (Geschäftsfähigkeit, ab 14 Jahren Doppelzuständigkeit) </li></ul><ul><li>Vertretungsberechtigung </li></ul><ul><li>Zweckbindung der Einwilligung: Nicht unbegrenzt (sachlich/zeitlich), auch Art der Darstellung (Vordergrund/Gruppe) </li></ul>
  5. 5. Kind: Sorgeberechtigung <ul><li>§ 1629 [1] Vertretung des Kindes </li></ul><ul><li>   </li></ul><ul><li>Die elterliche Sorge umfasst die Vertretung des Kindes. 2 Die Eltern vertreten das Kind gemeinschaftlich; ist eine Willenserklärung gegenüber dem Kind abzugeben, so genügt die Abgabe gegenüber einem Elternteil. 3Ein Elternteil vertritt das Kind allein, soweit er die elterliche Sorge allein ausübt oder ihm die Entscheidung nach §  1628 übertragen ist. 4Bei Gefahr im Verzug ist jeder Elternteil dazu berechtigt, alle Rechtshandlungen vorzunehmen, die zum Wohl des Kindes notwendig sind; der andere Elternteil ist unverzüglich zu unterrichten. </li></ul><ul><li>  (2) 1 Der Vater und die Mutter können das Kind insoweit nicht vertreten, als nach §  1795 ein Vormund von der Vertretung des Kindes ausgeschlossen ist. 2 Steht die elterliche Sorge für ein Kind den Eltern gemeinsam zu, so kann der Elternteil, in dessen Obhut sich das Kind befindet, Unterhaltsansprüche des Kindes gegen den anderen Elternteil geltend machen. 3 Das Familiengericht kann dem Vater und der Mutter nach §  1796 die Vertretung entziehen; dies gilt nicht für die Feststellung der Vaterschaft. </li></ul><ul><li>  (2a) Der Vater und die Mutter können das Kind in einem gerichtlichen Verfahren nach §  1598a Abs.  2 nicht vertreten. </li></ul><ul><li>  (3) 1Sind die Eltern des Kindes miteinander verheiratet, so kann ein Elternteil, solange die Eltern getrennt leben oder eine Ehesache zwischen ihnen anhängig ist, Unterhaltsansprüche des Kindes gegen den anderen Elternteil nur im eigenen Namen geltend machen. 2 Eine von einem Elternteil erwirkte gerichtliche Entscheidung und ein zwischen den Eltern geschlossener gerichtlicher Vergleich wirken auch für und gegen das Kind. </li></ul>
  6. 6. Privatsphäre <ul><li>§ 201a Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen </li></ul><ul><li>(1) Wer von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, unbefugt Bildaufnahmen herstellt oder überträgt und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. </li></ul><ul><li>(2) Ebenso wird bestraft, wer eine durch eine Tat nach Absatz 1 hergestellte Bildaufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht. </li></ul><ul><li>(3) Wer eine befugt hergestellte Bildaufnahme von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, wissentlich unbefugt einem Dritten zugänglich macht und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. </li></ul><ul><li>(4) Die Bildträger sowie Bildaufnahmegeräte oder andere technische Mittel, die der Täter oder Teilnehmer verwendet hat, können eingezogen werden. § 74a ist anzuwenden. </li></ul>

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