«BYOD» bei der SBB
Dynamic Desktop &
Client Infrastructure
Philip Büchler, SBB Informatik
Technologiemanagement
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Themen
1 Einleitung
2 Ausgangslage: iPad & iPhone in der SBB.
3 Entwicklung einer BYOD Strategie.
4 Die Funktionalität aus...
Die SBB – ein komplexes Dienstleistungsunternehmen
mit rund 28’000 Mitarbeitenden.
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Der Bereich Architektur steuert als Querschnittsfunktion
die Weiterentwicklung der IT-Landschaft.
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Mobile Endgeräte sind integraler Bestandteil
verschiedenster Geschäftsprozesse bei der SBB.
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1 Einleitung
2 Ausgangslage: iPad & iPhone in der SBB.
3 Entwicklung einer BYOD Strategie.
4 Die Funktionalität aus Sicht ...
Consumergeräte wie Smartphones und Tablets verändern
das Endgeräteportfolio in den nächsten Jahren.
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BYOD existiert bei der SBB de facto bereits seit 2009.
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1 Einleitung
2 Ausgangslage: iPad & iPhone in der SBB.
3 Entwicklung einer BYOD Strategie.
4 Die Funktionalität aus Sicht ...
Wenn der CEO das iPad nutzen will, ist das auch
eine Chance für die Unternehmens-IT.
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Wenn der CEO das iPad nutzen will, ist das auch
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Eine Auseinandersetzung mit BYOD ist für den CIO
unumgänglich.
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Eine klare Positionierung zum Einsatz von privaten
Endgeräten ist ein kritischer Erfolgsfaktor.
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«Bring Your Own Device» ist ein generelles Bedürfnis der
Benutzer und bei der SBB für Smartphone bereits Realität.
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Basierend auf dem KL-Stossrichtungsentscheid iPad als BYOD zu
unterstützen, gibt es drei mögliche Varianten der Ausgestalt...
Die SBB verfolgt die Variante «fördern» als innovatives Angebot
für das Top-Management wie auch für die Mitarbeitenden.
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Eine Konzernweisung und eine Nutzungsrichtlinie
regeln den Umgang mit privaten iPad
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3 Entwicklung einer BYOD Strategie.
4 Die Funktionalität aus Sicht ...
Und was meint der CEO dazu?
Anwendungsfall: «Papierlose Konzernleitungssitzung»
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2 Ausgangslage: iPad & iPhone in der SBB.
3 Entwicklung einer BYOD Strategie.
4 Die Funktionalität aus Sicht ...
Die technische Lösung musste Anforderungen aus
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Technische Lösung
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Anwendersicht1
«always on» Services:
Apps, E-Mail, Internet
«on demand» Services:
VPN, Citrix, Intran...
Der aktive Umgang mit Risiken bedeutet auch ein
Trade-off zwischen Sicherheit und Bedienbarkeit.
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2 Ausgangslage: iPad & iPhone in der SBB.
3 Entwicklung einer BYOD Strategie.
4 Die Funktionalität aus Sicht ...
«Lessons learned»
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Der Ausbau und die Ausbreitung der bestehenden
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Erneuerung Oberbau.
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Wir starten die 3. Welle mobiler Projekte.
 Zentrale Innovationsschübe bringen dezentrale Adaption und
Anpassung.
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Herzlichen Dank für
Ihre Aufmerksamkeit.
Philip Büchler
Technologiemanager
SBB Informatik
philip.buechler@sbb.ch
@ekston
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iPhone und iPad im Unternehmenseinsatz - Praxisbericht SBB

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Einführung einer BYOD-Strategie bei der SBB. Praxisbericht im Rahmen der Jahrestagung "Dynamic Desktop & Client Infrastructure" in Berlin.
Den dazugehörigen Blogbeitrag gibts hier: http://fime.ch/leisuite-suite/2013/4/17/3-jahrestagung-dynamic-desktop-client-infrastructures-berlin

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iPhone und iPad im Unternehmenseinsatz - Praxisbericht SBB

  1. 1. «BYOD» bei der SBB Dynamic Desktop & Client Infrastructure Philip Büchler, SBB Informatik Technologiemanagement
  2. 2. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 2 1 Nach dieser Präsentation… 2 3 kennen Sie die Ausgangslage sowie die umgesetzten Lösungen der SBB zur Integration von iPhone und iPad in die Unternehmens-IT. verstehen Sie technische, rechtliche und sicherheitsrelevante Aspekte der iPad und iPhone Integration bei der SBB. wissen Sie, wie die SBB die Problematik privater iPad und iPhone mit der Entwicklung einer BYOD Strategie gelöst hat. Präsentationsziele Über was ich in den nächsten 45 Minuten spreche
  3. 3. Themen 1 Einleitung 2 Ausgangslage: iPad & iPhone in der SBB. 3 Entwicklung einer BYOD Strategie. 4 Die Funktionalität aus Sicht des Endbenutzers. 5 Die technische Lösung. 6 «Lessons learned» und Ausblick.
  4. 4. Die SBB – ein komplexes Dienstleistungsunternehmen mit rund 28’000 Mitarbeitenden. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 4 Befördert täglich rund 880 000 Reisende in bis zu 9’000 Zügen Transportiert 220 000 Tonnen Güter täglich Betreibt ein Schienennetz von über 3’000 Km 763 Bahnhöfe 6 Kraftwerke eigenes Telekommunikationsnetz Einleitung1 Personenverkehr SBB Cargo Infrastruktur Immobilien Die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer sind Stammkunden: • mehr als 2,3 Millionen Kunden besitzen ein Halbtax-Abonnement. • über 400 000 Generalabonnemente sind im Umlauf.
  5. 5. Der Bereich Architektur steuert als Querschnittsfunktion die Weiterentwicklung der IT-Landschaft. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 5 Personen- verkehr Cargo IM Infra- struktur SBB Informatik der SBB Informatik der SBB IT Lösung betreiben IT Lösung erstellen IT Bedarf planen Architektur  Unternehmensarchitektur  Geschäftsarchitektur Softwarearchitektur  Technologiemanagement  Qualitätsmanagement Einleitung1
  6. 6. Mobile Endgeräte sind integraler Bestandteil verschiedenster Geschäftsprozesse bei der SBB. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 6 Die rund 41’000 mobilen Endgeräte werden wie folgt eingesetzt ca 1/3 Fahrpersonal ca 1/3 Arbeitsplatz ca 1/3 verteilt auf 14 mobile Systeme Einleitung1
  7. 7. 1 Einleitung 2 Ausgangslage: iPad & iPhone in der SBB. 3 Entwicklung einer BYOD Strategie. 4 Die Funktionalität aus Sicht des Endbenutzers. 5 Die technische Lösung. 6 «Lessons learned» und Ausblick.
  8. 8. Consumergeräte wie Smartphones und Tablets verändern das Endgeräteportfolio in den nächsten Jahren. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 8 Gerätetyp H1/2012 Heute 5 Jahre Tendenz Featurephones 8’500 4’000 0 Smartphones 11’000 13’500 25’000 Tablets 800 2946 19’000 Notebooks 11’000 13’500 15’000 Industriegeräte 3’500 1’700 500 Total 34’300 33’450 41’500 Stand: Mai 2012 Ausgangslage: iPhone und iPad in der SBB2
  9. 9. BYOD existiert bei der SBB de facto bereits seit 2009. 9SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 Ausgangslage: iPhone und iPad in der SBB2 • Marktlaunch des iPhone in der Schweiz. • Im «Warenkorb» der SBB gibt es nur Symbian und Windows Mobile Geräte. • iAnywhere wird als OTA Sync-Lösung eingesetzt. • SBB IT prüft die Möglichkeiten der iPhone Integration • Sandbox-App («mobile Office») ermöglicht eine risikoarme Einbindung privater iPhone ohne grosse Investition. • Rasche Verbreitung privater iPhone für die Synchronisation von Mails. • Marktlaunch des iPad. • Einsatzmöglichkeiten für das iPad in der SBB werden geprüft. • CEO will das iPad als Arbeitsmittel nutzen. • Ein erster «online Prototyp» für die Sitzungsunterlagen der Konzernleitung entsteht. • Analyse von verschiedenen Integrationsszenarien und Lösungen. • Offline-Dokumente sind eine zentrale «muss-Anforderung» • Entscheid: Wiederverwendung bestehender Infrastruktur. • Im Rahmen «papierloser Sitzungen» werden Synergien gefunden und ein Service für das iPad angeboten. 2008 2009 2010 2011 Technologie- beurteilung Mai OktFebDez CEO «BYOD» «mobile Office» Lösung für Top-Kader BYOD-Strategie
  10. 10. 1 Einleitung 2 Ausgangslage: iPad & iPhone in der SBB. 3 Entwicklung einer BYOD Strategie. 4 Die Funktionalität aus Sicht des Endbenutzers. 5 Die technische Lösung. 6 «Lessons learned» und Ausblick.
  11. 11. Wenn der CEO das iPad nutzen will, ist das auch eine Chance für die Unternehmens-IT. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 11 Entwicklung einer BYOD Strategie3
  12. 12. Wenn der CEO das iPad nutzen will, ist das auch eine Chance für die Unternehmens-IT. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 12 Entwicklung einer BYOD Strategie3
  13. 13. Eine Auseinandersetzung mit BYOD ist für den CIO unumgänglich. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 13 https://mobile.twitter.com/#!/armyciog6/status/172840692392013824 Entwicklung einer BYOD Strategie3
  14. 14. Eine klare Positionierung zum Einsatz von privaten Endgeräten ist ein kritischer Erfolgsfaktor. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 14 Die Entwicklung der BYOD-Strategie der SBB erfolgte rückblickend betrachtet in drei Hauptschritten. Entwicklung einer BYOD Strategie3 Scope der Endgeräte bestimmen1 Nutzen & Risiken beurteilen2 Richtlinien definieren3 • Welche Endgerätetypen? (Notebooks, Tablets, Smartphones) • Welche Betriebssysteme? (Windows, Windows Phone, iOS, Android) • Einsatzgebiete, Zielgruppen und Funktionsumfang beschreiben. • Risiken identifizieren und Massnahmen bestimmen. • Nutzen bestimmen (qualitativ und quantitativ) Unterstützung von Tablets und Smartphones mit iOS Nutzen in drei möglichen BYOD Varianten beurteilt. • Verpflichtungen des Benutzers (implizite und explizite) • Umgang mit lokalen Daten • Kostenbeteiligungen und Support definieren • Rechtliche Aspekte berücksichtigen Eine Konzernweisung und eine Nutzungsrichtlinie regeln den Umgang mit privaten iPad
  15. 15. «Bring Your Own Device» ist ein generelles Bedürfnis der Benutzer und bei der SBB für Smartphone bereits Realität. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 15 Als BYOD wird die Nutzung privater Endgeräte für Unternehmenszwecke bezeichnet. Dabei werden die Endgeräte durch den Mitarbeitenden selbst beschafft und gewartet. Das Unternehmen stellt für die Nutzung privater Endgeräte Services zu Verfügung und definiert entsprechende Vorgaben, z.B. über den nutzbaren Funktionsumfang oder die unterstützten Endgerätemodelle. Je nach Erforderlichkeit zur Nutzung des privaten Endgerätes, kann sich ein Unternehmen im Rahmen der BYOD- Bereitstellung an den Investitions- und/oder den Betriebskosten beteiligen. Allgemeine Begriffsdefinition BYOD: Die Synchronisation von Mail, Kalender und Kontakten auf private Smartphone wird von der SBB IT bereits seit gut zwei Jahren angeboten. Rund 2’100 Mitarbeitende nutzen und schätzen das Angebot, ihre privaten iPhone auch für geschäftliche Zwecke einsetzen zu können. Das iPad ist im geschäftlichen Umfeld ein ideales Lese- und Informationsgerät für Dokumente und Präsentationen und ermöglicht die rasche Bearbeitung von Mailbox und Kalender. Durch die Behandlung als Privatgeräte wird es möglich, das auf den Consumer ausgerichtete iPad in einem klar definierten, aber auch abgegrenzten, Rahmen als BYOD für den Unternehmenseinsatz in der SBB zu unterstützen. Smartphone und iPad als BYOD bei der SBB Für die SBB ist BYOD wirtschaftlich interessant, da sich Mitarbeitende in unterschiedlichem Mass an Beschaffungs- und Betriebskosten beteiligen. Entwicklung einer BYOD Strategie3
  16. 16. Basierend auf dem KL-Stossrichtungsentscheid iPad als BYOD zu unterstützen, gibt es drei mögliche Varianten der Ausgestaltung. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 16 Variante 1 «exklusiv» Variante 2 «unterstützen» Variante 3 «fördern» Beschreibung iPad werden als privates IT- Arbeitsmittel exklusiv für die EKL sowie die Top100 bereitgestellt und unterstützt. Private iPad werden generell für den geschäftlichen Einsatz unterstützt. Die Beschaffung erfolgt ausschliesslich privat. Private iPad werden für den geschäftlichen Einsatz in EKL sowie den GL gefördert und bereitgestellt. sowie grundsätzlich für alle Mitarbeitenden (Fokus auf Knowledge- Worker) unterstützt. Kostenbeteiligung durch die SBB KL und Top100: Beschaffungs- und Betriebskosten Alle Benutzer Nur Betriebskosten (Datenabo und/oder Service, je nach Rolle und Aufgabe) KL und Top100: Beschaffungs- und Betriebskosten Knowledge-Worker: Betriebskosten (Datenabo und/oder Service, je nach Rolle und Aufgabe) Geschätzte Anzahl Benutzer (bis Ende 2012) ca. 100 ca. 600 KL und Top100 : ca. 100 Knowledge-Worker : ca. 500 Support VIP Support** VIP Support** / «166»*** VIP Support** / «166»*** Variantenbeurteilung Risiko einer negativen Auswirkung auf die Mitarbeiterzufriedenheit. BYOD ist/wird ein Bedürfnis für einen breiten Teil der Mitarbeitenden und sollte daher nicht nur dem Top-Kader vorbehalten sein. Positive Signalwirkung gegenüber den Mitarbeitenden : Auch das Top-Kader bezahlt die iPad selber. Das iPad kann damit jedoch als IT-Arbeitsmittel für die papierlose Arbeit in KL und GL Sitzungen nur sehr schwer «vorgegeben» und gefördert werden. Die Auseinandersetzung mit neuen Technologien und Arbeitsmittel wird aktiv gefördert und vom Top- Kader vorgelebt. Gewisse Synergien in den Bereichen Beschaffung (Mengenrabatt) und Ersteinrichtung (Prozesse) können erzielt werden. Die aktive Förderung von iPad als BYOD trägt sowohl zur Mitarbeiterzufriedenheit sowie zur Attraktivität der SBB als Arbeitgeberin bei. **VIP Support: - Beschaffung und Bereitstellung der Geräte - Support für SBB iPad-Services - Support auf Privatgeräten (nur KL) ***166: - Support für SBB iPad-Services Entwicklung einer BYOD Strategie3
  17. 17. Die SBB verfolgt die Variante «fördern» als innovatives Angebot für das Top-Management wie auch für die Mitarbeitenden. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 17 Zielgruppen Konzernleitung (10) Den Konzernleitungsmitglieder steht das iPad als IT- Arbeitsmittel für die Vorbereitung und Durchführung der Konzernleitungssitzungen sowie zur Bearbeitung von Mail und Kalender zu Verfügung.  Rollout / Nutzung ab Oktober 2011 Top-Kader (100) Für die Top-Kader der SBB stehen Sitzungsvorbereitung und Durchführung von Geschäftsleitungssitzungen sowie ebenfalls die Nutzung von Mails und Kalender im Vordergrund.  Rollout / Nutzung ab Q1/2012 «Knowledge-Worker» (ca. 600 Benutzer bis Ende 2012) Diese breite Zielgruppe umfasst z.B. Linienvorgesetzte, Projektleiter oder Fachspezialisten, welche mobil arbeiten. Der Fokus der iPad Nutzung hängt dabei stark vom jeweiligen Aufgabengebiet und Arbeitsmodus ab.  Bestellbarer Service ab Q1/2012 out of BYOD-scope: «Fieldworker» (ca. 6’500) Diese Zielgruppen (z.B. Zugbegleiter, Lokführer) erhalten spezifische, auf die jeweiligen Geschäftsprozesse ausgerichtete Endgeräte aus dem internen «Warenkorb». Funktionen 1) Mail, Kalender und Kontakte Automatisch synchronisiert, bzw. via push-Mail. (analog Blackberry / Mobile-Office) 2) Intranet und e-News Online Zugriff auf Webseiten und News aus dem SBB-Intranet. 3) Dokumente aus dem DMS Zugriff und lokale Synchronisation von Dokumenten aus dem DMS. Die Dokumente stehen anschliessend auch offline zu Verfügung. 4) Business- und Office-Anwendungen via Citrix Nutzung eines SBB IT-Workplaces inkl. allen Businessanwendungen. (Teilweise eingeschränkte User-Experience aufgrund fehlender Eingabemöglichkeiten wie Hardware-Tastatur und Maus.) Entwicklung einer BYOD Strategie3
  18. 18. Eine Konzernweisung und eine Nutzungsrichtlinie regeln den Umgang mit privaten iPad SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 18 Entwicklung einer BYOD Strategie3
  19. 19. 1 Einleitung 2 Ausgangslage: iPad & iPhone in der SBB. 3 Entwicklung einer BYOD Strategie. 4 Die Funktionalität aus Sicht des Endbenutzers. 5 Die technische Lösung. 6 «Lessons learned» und Ausblick.
  20. 20. Und was meint der CEO dazu? Anwendungsfall: «Papierlose Konzernleitungssitzung» SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 20
  21. 21. 1 Einleitung 2 Ausgangslage: iPad & iPhone in der SBB. 3 Entwicklung einer BYOD Strategie. 4 Die Funktionalität aus Sicht des Endbenutzers. 5 Die technische Lösung. 6 «Lessons learned» und Ausblick.
  22. 22. Die technische Lösung musste Anforderungen aus verschiedenen Bereichen berücksichtigen. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 22 Die drei Hauptstakeholder hatten die folgenden, teilweise widersprüchlichen Anforderungen: Anwender1 IT Operations2 IT Security3 • Steter Zugriff auf Mails • Hoher Benutzungskomfort • Zugriff auf Apps & News-Inhalte aus dem Internet • Zugriff auf Unternehmens- ressourcen • Offline Dokumente • Keine Installation auf dem Standard-Arbeitsplatz (Windows 7) • Minimaler Supportaufwand • Lediglich Support der SBB Services (kein Backup, iTunes, etc.) Push-Mail und «on demand» Remote Access in das Firmennetz Geräte werden privat beschafft und gehören dem Anwender • Schutz der Daten auf dem Endgerät • Starke Authentisierung • Möglichkeit Policies auch im Betrieb durchzusetzen. • Möglichkeit zu lokaler oder entfernter Löschung Verwendung von Enterprise Mobility Management Die technische Lösung5 «BYOD»
  23. 23. Technische Lösung 23 Anwendersicht1 «always on» Services: Apps, E-Mail, Internet «on demand» Services: VPN, Citrix, Intranet, Dokumente IT Sicht2 DMZ Intranet Public Networks Wifi & GSM Microsoft TMG & Pointsharp SSL VPN Juniper Junos Microsoft Exchange Citrix Web Content Management System Document Management System Afaria Certificate Authority Afaria Relay Internet Apple PNS Bereits vorhandene Komponenten Zu integrierende Komponenten SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 Lösungsübersicht5
  24. 24. Der aktive Umgang mit Risiken bedeutet auch ein Trade-off zwischen Sicherheit und Bedienbarkeit. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 24  Risikoanalyse: Verlust vertraulicher Daten ist das Top Risiko beim Einsatz mobiler Endgeräte (analog anderer Unternehmen). ▪ Passwortschutz mit 4 Zahlen ▪ «Geräte-Wipe» nach fünfmaliger Falscheingabe des Passwortes. ▪ «Device Lock» nach 5 Min ▪ Zwei-Faktor-Authentifizierung ▪ «Remote-Wipe»  Betriebs- und Compliance- Risiken können durch das Betriebsmodell «BYOD» auf den Benutzer übertragen werden. Umgesetzte Sicherheitsmassnahmen: Die technische Lösung5
  25. 25. 1 Einleitung 2 Ausgangslage: iPad & iPhone in der SBB. 3 Entwicklung einer BYOD Strategie. 4 Die Funktionalität aus Sicht des Endbenutzers. 5 Die technische Lösung. 6 «Lessons learned» und Ausblick.
  26. 26. «Lessons learned» SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 26 Anwender  Top Management Commitment ebnete viele Wege.  Intensive Betreuung durch VIP-Support ist essentiell.  Veränderte Prozesse rund um das papierlose Arbeiten müssen Top-Down vorgelebt werden.  Anwender schätzen den Service sehr (alle Informationen ständig bei sich zu haben, leichtes Gerät, Informationen leichter auffindbar) Markt und Lösungsanbieter  Der Markt ist extrem volatil. Investitionen in Infrastruktur sollten gut überlegt sein.  Die Verwendung bestehender Infrastrukturen ermöglichte eine rasche Umsetzung. Dies war wichtiger als eine 100% Lösung.  «Enterprise Mobility Management» (EMM) ist ein Hype-Thema. Vertrauen sie nicht auf White-Paper von Lösungsanbieter. IT Betrieb  Klare Vorgaben und Steuerung der zu verwendenden Endgeräte Limitation von BYOD.  Mit der Einführung wurde ein Consumer-Device zu einem zentralen Arbeitsmittel des Top-Kaders. Das stellt den Betrieb immer wieder vor Herausforderungen. «Lessons learned» und Ausblick6
  27. 27. Der Ausbau und die Ausbreitung der bestehenden Lösungen ist zentraler Bestandteil der Roadmap. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 27 «Lessons learned» und Ausblick6
  28. 28. Entwicklung der Zahlen hat überrascht. 28SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 28 «Lessons learned» und Ausblick6
  29. 29. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 30.03.12 iPad als Lösung für «Fieldworker» 29 «Lessons learned» und Ausblick 6 SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 29
  30. 30. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 30.03.12 30SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 30
  31. 31. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 30.03.12 Industriewerk Biel. Einsatz als Papierersatz. 31  Auslöser:  Sehr aufwändige Pflegeprozesse der Anleitungen, Checklisten.  Händische Aufwände bedeuten Personalbindung abseits des Kerngeschäfts. Erfolgsfaktoren: Rasche Einführbarkeit durch Einsatz der Standardlösung Hohe Akzeptanz der nicht technik-affinen Benutzer. Tiefe Kosten durch Gerät und günstige Schutzhülle. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 31 «Lessons learned» und Ausblick6
  32. 32. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 30.03.12 32SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 32
  33. 33. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 30.03.12 33SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 33
  34. 34. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 30.03.12 Erneuerung Oberbau. Hilfsmittel auf Begehungen. 34  Auslöser:  Hohe Kosten für Produktion und Bearbeitung von Plänen.  Fehleranfälligkeit bei Medienbruch.  Zusätzliche Funktionen können nicht verwendet werden (GPS, Kamera) Erfolgsfaktoren: Rasche Einführbarkeit durch Einsatz der Standardlösung Hohe Akzeptanz der nicht technik-affinen Benutzer. Tiefe Kosten durch Gerät und günstige Schutzhülle. Verzicht auf Individualentwicklung Einfaches Zusammenspiel verschiedener Endgeräte. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 34 «Lessons learned» und Ausblick6
  35. 35. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 30.03.12 Erneuerung Oberbau. «Aber das iPad ist nicht ruggedized» 35  «Update: Bei starkem Schneefall hat sich heute unsere wetterfeste Schutzhülle von Griffin bestens bewährt. Mit (zugegeben) dünnen Handschuhen und dem Stift konnte ich das Formular problemlos handschriftlich ausfüllen. Ab und zu musste ich den Bildschirm schräg halten, damit das Wasser vom Bildschirm ablaufen konnte. Zum Abschluss haben wir das Abnahmeprotokoll gemeinsam unterzeichnet, per E-Mail verteilt und somit ohne Nacharbeit im Büro erledigt.» SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 35 «Lessons learned» und Ausblick6
  36. 36. Wir starten die 3. Welle mobiler Projekte.  Zentrale Innovationsschübe bringen dezentrale Adaption und Anpassung.  SBB möchte diesen Effekt nutzen und verstärken und flächendeckend «smart Devices» einsetzen. SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 36
  37. 37. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Philip Büchler Technologiemanager SBB Informatik philip.buechler@sbb.ch @ekston www.fime.ch SBB • Informatik • Technologiemanagement • 18.04.2013 37

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