Das moderne Musikbusiness und seine Konsequenzen

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Die Möglichkeiten des Internets haben die traditionelle Musikindustrie als exklusiven Distributor musikalischer Güter obsolet gemacht. Die primären Produkte eines Künstlers/einer Band, nämlich deren Tonträger, sind durch ihre prinzipiell freie Verfügbarkeit im Internet von nur mehr sehr geringem ökonomischem Wert. Ziel des Vortrags ist es, unterschiedliche Strategien, wie diverse Künstler mit dieser neuen Situation umgehen, kurz vorzustellen, Gemeinsamkeiten zu beschreiben und daraus resultierende Konsequenzen zu präsentieren.

Veröffentlicht in: Unterhaltung & Humor, Technologie
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Das moderne Musikbusiness und seine Konsequenzen

  1. 1. Das moderne Musikbusiness und seine Konsequenzen copy&paste – meins, deins, unseres im Gepräch 23. internationales studentisches Symposium des DVSM e. V.
  2. 2. Ziel • Vorstellung einiger Businessmodelle • Extraktion wesentlicher Merkmale • Präsentation der Konsequenzen
  3. 3. Definitionen: Businessmodelle • Komplette Marketingstrategien • Einzelaktionen
  4. 4. Definition: “Modernes Musikbusiness” • Produktion, Rezeption, Monetarisierung von Musik nach der “digitalen Mediamorphose” • Die Digitalisierung kultureller Güter
  5. 5. Status Quo Musik ist frei verfügbar.
  6. 6. Businessmodelle
  7. 7. Free • Gratis-Produkte generieren Ausmerksamkeit für (teure) andere Produkte • Mobiltelefonie, Videokonsolen
  8. 8. Free • Radiohead: In Rainbows als “pay-what- you-want”-Modell • Sigur Ros, Prince u.a.: Veröffentlichungen als Gratisbeilage zu Tageszeitungen
  9. 9. Freemium • Basisversion ist gratis • Premuimversion ist kostenpflichtig • Beispiel: Flickr
  10. 10. Freemium • 9 Track-Download • Verschiedene Versionen von 5$ bis 75$ • 300$ Ultra Deluxe Edition
  11. 11. • streng limitiert • vier Vinyl-LPs • 2 CDs • Daten DVD mit Remix-Material • 3 Bücher • handsigniert
  12. 12. Free/mium • Musik ist nicht primäres Verkaufsgut • Umwegsrentabilität • Generierung von Aufmerksamkeit
  13. 13. Live-Performance • 360º-Verträge • weitreichende Einahmenbeteiligung des Vertragspartners • z.B.: Merchandising, Mode-Linien, Fan- Club, etc.
  14. 14. Fans als Aktionäre/Spender
  15. 15. Fans als Aktionäre/Spender • Subkriptionsbeitrag von 35$ • Premiumversion des Albums • via Internet: Proben der Band • via Chat: Fragen und Anregungen • anderer exklusiver Web-Content
  16. 16. Fans als Aktionäre/Spender • Band sammelt Geld von Investoren • Investoren sind gewinnbeteiligt • erhalten exklusiven Content • 50% des Gewinns bleiben bei der Band
  17. 17. Die Konsequenzen
  18. 18. “Aufmerksamkeit” als neue Währung • Unüberschaubarkeit des musikalischen Angebots • Gesehen bzw. Gehört werden • Monetarisierung
  19. 19. Gadgets als neue Stars • Ideologische Wertminderung von Musik • Distinguierung erfolgt nicht mehr über Musik
  20. 20. Neue Knappheit von Musikgütern • in Form von Deluxe-Editions, Ultra-Rare- Packages • Möglichkeit der Distinguierung?
  21. 21. Live-Performance • Konzert wird zu einem Produkt • Mediatisierung des “auratischen Erlebnisses” • Industriell gefertigte Subjektivität
  22. 22. Verhältnis: Fan - Star • soziale Distanz wird geschmälert
  23. 23. Verhältnis: Fan - Star • Pophierarchien werden abgebaut: “… we´re no longer fans, we´re friends.” (Baym, 2009)
  24. 24. Zusammenfassung • Aufmerksamkeit als neue Währung • neue „künstliche“ Knappheit von Gütern • veränderter Stellenwert der Live- Performance • verändertes Verhältnis zwischen Fan-Star
  25. 25. www.cutcopyandpaste.wordpress.com danke.

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