PräSentation Gerücht

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PräSentation Gerücht

  1. 1. Vom 02.05.2009 bis 08.05.2009
  2. 2. „ Fall Kampusch“:Es gab doch Mitwisser ! <ul><li>Experten-Kommission geht davon aus, dass Entführer Komplizen hatte </li></ul>Mittwoch, 6. Mai 2009
  3. 3. <ul><li>Knalleffekt: In einem Zwischenbericht spricht die Adamovich Kommission laut „Die Presse“ von „Mitwissern“ an dem achteinhalbjährigen Martyrium von Natascha Kampusch (20). Die parallel tätige Sonderkommission solle die Erhebungen „mit Nachdruck“ fortführen . </li></ul><ul><li>Die offizielle Version, bei Wolfgang Priklopil, dem Entführer der damals 10-jährigen Natascha, handle es sich um einen Einzeltäter, bröckelt: Im am Dienstag Innenministerin Maria Fekter vorgelegten Zwischenbericht zum Fall Kampusch sei von Mitwissern die Rede. Die seit Oktober 2008 ermittelnde Sonderkommission der Exekutive solle ihre Erhebungen „mit Nachdruck“ fortsetzen, so Ludwig Adamovich, Leiter der sechsköpfigen Evaluierungskommission. Begründung: Es sei „ der nachhaltige Eindruck entstanden , dass einige in der Causa Kampusch mittelbar und unmittelbar involvierte Personen offensichtlich einen viel stärkeren persönlichen Kontakt pflegen , obwohl nach außen ein völlig anderes Bild transportiert wird“. </li></ul>
  4. 4. Fahnder: Neue Spur im „Fall Kampusch“ <ul><li>Ermittler prüfen Erpressungsverdacht, Suche nach Mitwissern </li></ul>Donnerstag, 7. Mai 2009
  5. 5. <ul><li>Durch den Bericht der Kampusch-Untersuchungskommission scheint wieder Schwung in die stockenden Ermittlungen zu kommen. Die Fahnder sind fest entschlossen, den Fall nun restlos zu klären. Hintergrund: Sowohl die Ermittler als auch der Vater des Opfers halten eine Erpressung für möglich. </li></ul><ul><li>Eine Zeugin der Entführung, die zwei Täter beobachtet hat. Die Antwort von Natascha Kampusch auf die Frage einer Polizistin nach Mittätern: „Ich kenne keine Namen.“ Nur zwei Indizien aus den Akten im Fall Wolfgang Priklopil, die auf Mittäter hinweisen. Mittwoch dementierte das Bundeskriminalamt, es gäbe dafür keine Hinweise. Die Ermittler selbst hingegen reden, wie auch die eingesetzte Untersuchungskommission („Heute“ berichtete), hinter vorgehaltener Hand Klartext: „Es gibt sogar eindeutige Hinweise auf Mitwisser. Wir halten es auch für möglich, dass Frau Kampusch erpresst wird . Deswegen muss man auch gegen den Willen von Opfern ermitteln, um sie davor zu schützen.“ Konkret ginge es um Fotos, die während der acht Jahre dauernden Geiselhaft Natascha Kampuschs angefertigt worden waren. Sie wurden in Priklopils Haus entdeckt, die Auswertung durch die Polizei damals vom Gericht gestoppt. Auch Ludwig Koch, Nataschas Vater, wurde zu einer möglichen Erpressung befragt. Im Gespräch mit „Heute“ bestätigt er: „Ich glaube auch, dass meine Tochter erpresst wird. Mehr kann ich nicht sagen.“ </li></ul>
  6. 6. <ul><li>Kommentar von Richard Schmitt, Chefredakteur </li></ul><ul><li>Eine Tochter der Zeit </li></ul><ul><li>Mitwisser? Mittäter? Indizien für Polizei-Fehler? Ungereimtheiten in den Aussagen des Opfers? Bereits vor einem Jahr hat „Heute“ mit Auszügen aus dem Original-Polizeiakt den „Fall Kampusch“ kritisch durchleuchtet . Exakt am 18. April 2008: „Akte Kampusch. Die ganze Wahrheit.“ Alle Fakten, die jetzt erneut auf den Tisch der Untersuchungskommission kommen, kannten „Heute“-Leser schon vor zwölf Monaten. Wir, die Redakteure, wurden damals für unsere Arbeit geprügelt. Jetzt schreiben Kommentatoren anderer Zeitungen längst absolut unkritisiert, dass „Natascha Kampusch endlich die volle Wahrheit sagen soll“. Veritas temporis filia (© Aulus Gellius, etwa 130 bis 180 n. Chr.). Ja: Die Wahrheit ist tatsächlich eine Tochter der Zeit. Und wir können jetzt auch noch einige Tage, Wochen abwarten, bis die Spurensuche wirklich unbestechlicher Experten dann doch in diesem so seltsamen wie erschütternden Kriminalfall alle Zusammenhänge enthüllt. Und auch – endlich – mögliche Mittäter auffliegen lässt. </li></ul>
  7. 7. Kein Morgen ohne Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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