Befeuchtungssysteme - aktiv oder passiv?

1.125 Aufrufe

Veröffentlicht am

Sollten aktive oder passive Befeuchtungssysteme verwendet werden? Wir beantworten diese Frage aus der Sicht der Pflege.
Weitere Informationen finden Sie auf www.jedermann-gruppe.de und www.kai-brandenburg.de

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin
0 Kommentare
1 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.125
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
12
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
1
Kommentare
0
Gefällt mir
1
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Befeuchtungssysteme - aktiv oder passiv?

  1. 1. Befeuchtungssysteme Aktiv oder Passiv? Ein Vergleich aus Sicht der Pflege Kein trockenes Thema!
  2. 2. Die Herausforderungen bei invasiver Beatmung sind: ○ Unzureichende Erwärmungsleistung.! Es gelangt Atemgas, das nicht ausreichend! erwärmt ist, in die Lungen.! ○ Unzureichende Befeuchtungsleistung.! Die unzureichend erwärmte Luft kann! aufgrund der isothermischen Sättigungsgrenze! nicht die erforderliche Menge an Feuchtigkeit! transportieren.! ○ Eingeschränkte Reinigung der Atemwege.! Beim intubierten oder tracheotomierten! Patienten ist die Reinigungstätigkeit der! tussiven Clearance stark eingeschränkt oder! fällt komplett aus. Die mechanische! Entfernung von Fremdkörpern und Keimen! muss bei diesen Patienten ausschließlich von! der mukoziliären Clearance übernommen! werden – diese funktioniert jedoch nur, wenn! ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist.! Erwärmung + Befeuchtung + Reinigung =
  3. 3. Atemgaskonditionierung 75 % 25%
  4. 4. HME(-F) Heat and Moisture Exchanger
  5. 5. HME(-F) Heat and Moisture Exchanger
  6. 6. Aktive Befeuchter
  7. 7. Direkter Vergleich Passiv Aktiv Vor- und Nachteile
  8. 8. Direkter Vergleich
  9. 9. Mischform: HME-Booster
  10. 10. Fazit: ● Atemgaskonditionierung, unabhängig von Art und Weise, sonst: Beeinträchtigung der Zilienfunktion durch zähen Schleim und anschwellende Schleimhäute Zunahme des Atemwegswiderstands und Abnahme der Compliance durch steigenden Sekretstau Gefahr einer Atelektasenbildung wegen reduzierter Surfactantaktivität Erschwerung des Gasaustausches in der Lunge Erhöhte Anfälligkeit für pulmonale Infektionen
  11. 11. Mein Fazit: ● Interdisziplinäre Zusammenarbeit !!
  12. 12. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

×